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Schattenseiten eines glänzenden Geschäfts: CorpoTex zeigt, wie „untragbar“ Fast Fashion ist

Fair ist anziehend: Slow Fashion als Gegentrend zur Massenware

Schattenseiten eines glänzenden Geschäfts: CorpoTex zeigt, wie "untragbar" Fast Fashion ist

CorpoTex zeigt auf, wie „untragbar“ Fast Fashion ist

Gießen, 2. September 2019 – Fast Fashion liegt im Trend: Immer up-to-date gekleidet sein – und das möglichst günstig und schnell. Die hohe Nachfrage nach ständig wechselnder, günstiger Kleidung wird mit Massenware befriedigt. Und die muss günstig produziert werden. Wer letztlich dafür zahlt, sind die Menschen, die die Kleidung herstellen – zum Teil mit der Gesundheit. Unmenschliche Produktionsbedingungen, lange Transportwege, umweltschädliche Herstellungsweisen und giftige Stoffe gehören zum Tagesgeschäft. Den Weg von Fast Fashion zu fairer Kleidung weist die CorpoTex GmbH ( www.corpotex.de), Spezialist für Textilveredlung, Textilproduktion und Werbemittel.

Wie kann ein T-Shirt für unter 1 Euro hergestellt werden? Wie kommt es zu dieser Entwicklung und wo geht die Reise hin? CorpoTex blickt hinter die Kulissen dieser Massenproduktion und zeigt, welche Alternativen es gibt.

Fast Fashion: Schnell und günstig – auf Kosten von Mensch und Umwelt
„Derzeit werden pro Jahr mehr als hundert Milliarden Kleidungsstücke hergestellt. Massenkonsum und Schnelllebigkeit sind Zeichen unserer Zeit. Was gestern in war, ist morgen out. Ständige Kollektionswechsel suggerieren dem Verbraucher, er müsse neue Kleidung erwerben. Während Kleidung früher als Gebrauchsware galt und repariert wurde, wenn sie beschädigt war, ist sie heute Verbrauchsware und eher ein Wegwerfprodukt“, erklärt Sören Schneider, Geschäftsführer der CorpoTex GmbH.

Fast Fashion boomt: Viele Modekonzerne bringen bis zu zwölf Kollektionen im Jahr in die Läden. Häufig vergehen keine zwei Wochen vom Entwurf bis zur Produktion und Auslieferung. Deutsche Verbraucher kaufen im Schnitt 60 Kleidungsstücke pro Jahr, tragen diese jedoch nur noch halb so lang wie vor 15 Jahren. Seit 2000 expandiert Fast Fashion immens. Die Preise sinken – die Qualität ebenso.

Um derart schnell und günstig produzieren zu können, wird die Fertigung in Entwicklungsländer verlagert. Der Einsatz von Chemikalien, die toxische Veredelung von Kleidung und menschenunwürdige Produktionsbedingungen bestimmen die Herstellung. Hinzu kommt: Was später nicht verkauft oder recycelt werden kann, landet auf dem Müll. Dadurch gelangen Chemikalien, die für die Produktion vieler Kleidungsstücke verwendet werden, wieder in der Umwelt.

Massenware ist out – faire, nachhaltige Mode ist in
Doch es gibt auf Grund der zunehmenden Sensibilisierung der Konsumenten langsam, aber sicher eine Gegenbewegung: Neben ökologischen Materialien bevorzugen immer mehr Käufer Kleidung, die unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt wurde. Ob fair produziert wurde, zeigen zertifizierte Siegel, die am Etikett angebracht sind.

„Wer wie wir auf die Textilproduktion spezialisiert ist, sollte die gesamte Supply-Chain in puncto Nachhaltigkeit und faire Bedingungen im Blick haben und alle Prozesse kontrollieren. Wir besuchen regelmäßig unsere Produktionsstätten vor Ort und gewähren diesen Einblick hinter die Kulissen auch unseren Kunden“, erklärt Sören Schneider.

CorpoTex wählt seine Produkte sowie Produzenten im Sinne der Nachhaltigkeit aus. So z.B. auch das Label Stanley & Stella, das Mitglied der Fair Wear Foundation ist. Der Großteil der Kollektion ist GOTS-zertifiziert. Die Produktion vor Ort entspricht außerdem fairen Arbeitsbedingungen.

„Wir legen besonderen Wert auf die Langlebigkeit und Nachhaltigkeit der Produkte sowie Haptik und Optik der eingesetzten Textilien. Wegwerfmode ist ein ökologisches Verbrechen. Wir sind uns sicher, dass immer mehr Endkunden nachhaltige Wege gehen, wenn die Aufklärung noch flächendeckender und intensiver wird. Viele gehen bereits Back to Basics und entwickeln wieder einen Sinn für Qualität statt Quantität. Wenn immer mehr Kunden umdenken und Unternehmen wie wir Zeichen setzen, kann Veränderung in der Branche erzeugt werden“, sagt Sören Schneider und ergänzt: „Unternehmen wie Hohenstein sorgen mit beispielhaften Prozessen im Rahmen der Auditierung und deren Zertifikats-Vergabe ÖkoTex Made in Green für Transparenz. Durch die Zertifizierung eines Produktes „Made in Green“ kann der Endkunde die Produktions- und Lieferkette nachvollziehen. Ebenfalls eignen sich eigene Audits mit den Unternehmen Hohenstein, SGS sowie Intertek. Auch CorpoTex und unsere Produktionspartner kooperieren mit den o.g. Audit-Gesellschaften.“

Die CorpoTex GmbH mit Sitz in Gießen ist Produzent und Premiumanbieter von hochwertiger, individueller, funktioneller und fairer Corporate Fashion, Workwear, Team- und Promotion-Wear sowie von Merchandising-Artikeln. Die Intention ist es, die Außendarstellung, die Marke sowie den Wiedererkennungswert der Kunden zu stärken. Zu den Kunden zählen zahlreiche Unternehmen und Anbieter unterschiedlicher Branchen – lokal und global. Individuelle Lösungen, innovative und moderne Maschinen sowie flexible, nachhaltige und faire Prozesse – gepaart mit qualitätsbewussten und fairen Lieferanten – machen CorpoTex zu einem führenden Anbieter im Markt.
www.corpotex.de

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LEDs schnell und präzise vermessen mit AVIN

LEDs schnell und präzise vermessen mit AVIN

Das Prüfsystem für Platinen ermöglicht die Auswertung von 2.000 Testframes in weniger als 2 Sekunden (Bildquelle: WG-Test GmbH)

Für Produktionsbetriebe, die eine automatische Sichtprüfung einsetzen, bietet WG-Test ein innovatives Prüfsystem an. Dieses ist außergewöhnlich schnell und die Testlogik lässt sich einfach an geänderte Bedingungen anpassen. Zudem kann das neue System mit mehreren Kameras arbeiten und die Bilder gleichzeitig auswerten.

Erstmals stellt WG-Test GmbH diese Innovation auf der Messe Productronica in München anhand von Platinen-Prüfungen und LED-Vermessungen vor. Das neue Prüfsystem von WG-Test ist modular erweiterbar.

Ein wesentlicher Vorteil dieses Systems ist die flexibel abänderbare Testlogik. Bei herkömmlichen Systemen ist diese Testlogik unveränderbar und muss bei jeder Produktänderung neu erstellt werden. Mit einem Script-Framework bildet das Prüfsystems nahezu jede beliebige Logik für den Kunden ab und passt diese schnell an. Die Anwender können das Script auch selbst direkt am Produktionsplatz anpassen und somit flexibel auf neue Produktionsvarianten reagieren. Zudem arbeitet es extrem schnell.

In weniger als zwei Sekunden können 2.000 definierte Testframes ausgewertet werden. Gerade bei Massenproduktionen spart das viel Zeit und damit Geld.

„Optional erfasst AVIN von WG-Test auf Wunsch mit mehreren Kameras verschiedene Blickwinkel eines Prüflings,“ erklärt Oliver Kraus, Geschäftsführer von WG-Test. Dieser wird somit von unterschiedlichen Positionen aufgenommen und mit dem Master abgeglichen. Das erhöht die Testabdeckung und somit die Qualität. Zudem kann das WG-Test System parametrische Tests durchführen. Dabei nimmt eine Kamera mehrere Bilder unter verschiedenen Bedingungen auf. Für jedes Bild wird ein eigener Prüfbereich definiert, beispielsweise Licht an / aus oder 12 Volt / 20 Volt Spannung. Beim Prüfsystem sind diese Parameter schnell und leicht zu verändern, so dass die Anwender eine flexible Prüflogik haben.

Besonderes Highlight ist die LED-Präzisionsfarbmessung auf Sättigung, Helligkeit, „hue“ für LED sowie die Präzisionsmessung für weiße LED (Binning).

Die WG-Test GmbH bietet Dienstleistungen und Lösungen für Board Tests, Funktionstests und automatisierte visuelle Inspektionen an. Sie ist ein Unternehmen der Areus Gruppe. Diese hat sich Elektronikentwicklung sowie die Prüf- und Messtechnik auf die Fahnen geschrieben. Sie ist Entwicklungspartner der internationalen Automobil- sowie Elektronikindustrie als auch seit kurzem der Medizintechnik. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt dabei auf elektronischen Steuergeräten, Antennen-, Telematik- und Multimedia-Systemen sowie auf Test- und Diagnosesystemen für die Systemintegration von Steuergeräten.

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