Schlagwort: Maschinenpark

PROXIA Lagern & Transport – Nützliche Mehrwerte auch im MES-Kontext

PROXIA Lagern & Transport - Nützliche Mehrwerte auch im MES-Kontext

PROXIA MES gestalte Produktionsstandard auch im Bereich Lagern & Transport Industrie 4.0-tauglich

Das Lager- und Transportwesen in Unternehmen kann so einfach sein – oder eben auch nicht! Der Kern der Lean-Philosophie ist das Vermeiden von Verschwendung in allen Unternehmensprozessen. Steigen die Auftragszahlen, verliert man schnell den Überblick über den gesamten Produktionsablauf. In Bezug auf Lagern und Transport heißt es dann oft: Wo befinden sich die Halbzeuge, um den aktuellen Arbeitsschritt zu vollziehen? U.a. diese Frage kann heute ein modernes MES-System im Rahmen einer ganzheitlichen LEAN-Konzeption lösen.

Aktueller Produktionsstandard auf dem Prüfstand

Ein konkretes Beispiel zeigt, was heute noch in vielen Unternehmen „Standard“ bedeutet:
Ein Mitarbeiter, nennen wir ihn Herrn Müller, läuft mit einem Klemmbrett bewaffnet durch die Fertigung. Seine Aufgabe ist es zu ermitteln, wo sich Halbzeuge in der Produktion befinden, zu welchem Fertigungsauftrag sie gehören und an welcher Maschine dieser als nächstes bearbeitet werden soll. Fertigungsaufträge bestehen aus einer Vielzahl von Bearbeitungsschritten. Bei einem großen Maschinenpark und einer, für den Maschinen- und Anlagenbau üblicherweise hohen Anzahl an Fertigungsaufträgen, fallen viele Halbzeuge an – und diese effizient und transparent zu verwalten, ist mit dieser Methode kaum noch möglich.

Und so kommt es, dass keiner in der Fertigung, nicht einmal Herr Müller, einen vollständigen Überblick über die Lagerung und den Transport der Halbzeuge hat. Da es keine festgelegten Lagerplätze gibt, verbringen die Werker die Halbzeuge irgendwohin, wo gerade Platz ist. Meistens verbleiben sie aber so lange an der Maschine, an der sie gerade bearbeitet wurden, bis der nachfolgende Arbeitsgang diese benötigt. Wenn das nicht unmittelbar der Fall ist oder eine sehr große Stückzahl produziert wurde, kann unter Umständen an dieser Maschine aufgrund von Platzmangel nicht weitergearbeitet werden. Vielleicht entschließt sich der zuständige Werker auch um Platz zu schaffen, die Teile selbst zu verbringen. Im schlechtesten Fall verlässt der Werker seinen Arbeitsplatz, um entweder Herrn Müller zu suchen, oder direkt einen der Staplerfahrer, der ihn beim Transportieren unterstützen soll. Da es keine festgelegten Lagerplätze gibt, verbringt der Werker dorthin, wo gerade Platz ist. Im Anschluss vergisst er möglicherweise auch noch das Dokumentieren des Lagerortes, weil z.B. die Mittagspause gerade ansteht. In der Folge bedeutet das nicht nur einen Stillstand der Maschine, sondern auch zusätzlichen Suchaufwand für Herrn Müller.

Der Kern der Lean-Philosophie, nämlich das Vermeiden von Verschwendung in allen Unternehmensprozessen, wird in diesem Beispiel nicht angewandt. Lean Production konkretisiert diese Philosophie noch auf die Prozesse der Produktion. Das oben genannte Beispiel enthält viele Arten von Verschwendung im Sinne des Lean Production-Gedankens. Die Offensichtlichsten sind:

-Bewegung – Herr Müller ist den ganzen Tag in der Fertigung unterwegs, um Halbzeuge zu suchen
-Bestände – Das Lagern von Halbzeugen zwischen den Arbeitsgängen an unbestimmten Lagerorten
-Transport – Halbzeuge werden zwischen Arbeitsgängen scheinbar planlos verbracht und transportiert

Produktionsstandard mit MES Industrie 4.0-tauglich gestalten

Um genau diese Formen der Verschwendung auf ein mögliches Minimum zu reduzieren, unterstützen moderne MES-Lösungen nicht nur bei der Planung und Abarbeitung von Fertigungsaufträgen, sie unterstützen auch die innerbetriebliche Transportlogistik ganz im Sinne der Lean-Philosophie. Zum Beispiel kann mit Hilfe eines erweiterten Bedienerterminals die Produktionslogistik, wie z.B. Stapler, direkt an das MES-System angebunden werden. So wird es nun möglich, dass der Werker einen Transport direkt aus dem BDE-Terminal heraus beim Staplerfahrer anfordert und das, ohne seinen Arbeitsplatz verlassen zu müssen. Auch kann nun der zuständige Mitarbeiter für die Bearbeitung des nachfolgenden Arbeitsgangs genau sehen, wo sich die benötigten Halbzeuge befinden. Dabei ist selbst eine „chaotische Lagerhaltung“ in der Fertigung möglich. Es muss lediglich im MES-System dokumentiert werden, welches Halbzeug an welchem Lagerplatz zwischengelagert wurde. Alle am Prozess beteiligten Personen sehen dann zu jeder Zeit, wo sich das entsprechende Material gerade befindet.

Herr Müller aus unserem Beispiel kann sich nun anderen Aufgaben widmen und das Suchen nach Material gehört der Vergangenheit an. Der Werker sieht direkt an seinem Terminal, wo sich seine benötigten Halbzeuge oder Materialien befinden. Ob an der Maschine des Vorgängerarbeitsganges, ob am Lagerplatz C22, Regal 5, Fach 3, oder gerade schon auf dem Stapler und auf dem Weg zu ihm. Durch das unterstützende MES-System wird Verschwendung durch Transportvorgänge vermieden und die Produktionsprozesse ganz im Sinne von „LEAN“ verbessert.

Zusätzlich werden alle Zeiten, die auf die Transportvorgänge in der Produktion auflaufen, erfasst und stehen für Auswertungen zur Verfügung. So stehen sie nicht nur im direkten Kontext der Logistik, sondern auch beispielsweise für die Fertigungsplanung zur Verfügung, die Transportvorgänge zwischen den einzelnen Arbeitsgängen eines Fertigungsauftrages somit besser einplanen können. Im Kontext von Industrie 4.0 verbindet eine moderne MES-Software, wie die der PROXIA Software AG, heute alle Prozesse in der Fertigung und liefert Grundlagen für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess und einer Smart Factory.

PROXIA Software AG ist ein europaweit tätiges Software-Unternehmen, das MES-Lösungen für Produktionsunternehmen entwickelt und implementiert. Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich die Unternehmensgruppe mit der Prozessoptimierung in der Industrie. Die Kern-Produktpalette der PROXIA MES-Software beinhaltet MES Planung, Erfassung, Monitoring, sowie Analyse, Auswertung und Controlling von Produktionskennzahlen. Das Leistungsspektrum umfasst Software – Entwicklung, MES-Consulting, Vertrieb, Installation, Support und Schulung.

Die PROXIA Software AG ist zertifizierter SAP-Partner und schafft eine Datendurchgängigkeit von den Geschäftsprozessen bis hin zur Shopfloor Ebene durch die vertikale und horizontale Integration von MES-Lösungen aus einer Hand. Mit den innovativen PROXIA MES-Softwareprodukten, MES-Leitstand, Shopfloor Management, MDE, BDE, PZE, CAQ, TPM, Online-Monitoring und OEE/KPI-Kennzahlenerfassung lassen sich komplette MES-Prozessstrukturen abbilden und mit der ERP/PPS-Ebene verschmelzen – auf Kurs zur Smart Factory und Industrie 4.0. Modernste Software-Technologien, der schnittstellenfreie, bedarfsgerechte, modulare Systemaufbau sowie schnelle Projekt-Realisierung sichern dem Kunden eine kurze Integrationszeit und damit eine hohe Investitionssicherheit sowie schnellen ROI der MES-Software-Investition.

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CNC-Fertiger nehmen Security auf die leichte Schulter

S.K.I.P. Datentechnik schützt Maschinennetzwerke vor Locky & Co.

CNC-Fertiger nehmen Security auf die leichte Schulter

Meik Rottstädt, Geschäftsführer der S.K.I.P. Datentechnik GmbH

Radevormwald, 17. Mai 2016 – Moderne CNC-Fertigungsmaschinen arbeiten wie Computer: Sie transferieren Daten, nutzen spezielle Software und funktionieren in einem Netzwerk. Was dabei oft unterschätzt wird: Sie sind somit genauso anfällig für Malware wie PCs und Server. Nehmen Firmen die Security ihres Maschinenparks auf die leichte Schulter, könnten Bedrohungen wie Locky & Co. die komplette Produktion lahmlegen – Konventionalstrafen inklusive. Das Team von S.K.I.P. Datentechnik hat sich auf das Thema der sicheren Maschinenvernetzung spezialisiert und bietet maßgeschneiderte Security-Konzepte, um Produktionsausfälle zu vermeiden.

Nicht erst seit dem Industrie 4.0-Hype basieren nahezu alle Fräs- und Drehmaschinen auf herkömmlichen PC-Betriebssystemen wie Windows, Linux oder Mac OS. Die einzelnen Maschinen sind heute meist per Netzwerkanschluss untereinander verbunden, verfügen sogar über einen Internetzugang und können mit Datentransfersoftware, Warenwirtschaftssystemen oder CAD/CAM-Programmen kommunizieren. Die Fertigungselemente befinden sich somit im gleichen Netzwerk wie Büro-PCs, Server und Drucker. Folglich sind sie auch den gleichen IT-Bedrohungen ausgesetzt.

Trotz dieses Wissens statten selbst renommierte Hersteller ihre CNC-Maschinen bzw. deren Betriebssysteme nicht mit entsprechender Security-Software aus. Das bedeutet: Die Fräs- und Drehmaschinen sind Malware-Angriffen hilflos ausgeliefert. Öffnet z.B. ein Konstrukteur im Arbeitsalltag fälschlicherweise eine E-Mail, die einen Schadcode freisetzt, kann dieser problemlos das Maschinennetzwerk befallen. Trojaner wie Locky sind in der Lage, komplette Datei-Ordner zu zerstören, so auch die Datenbanken der Übertragungssoftware der CNC-Fertigung. Von diesem Moment an könnte die Produktion nicht weiterlaufen und würde ausfallen, was nicht selten zu Konventionalstrafen führt.

S.K.I.P. bietet sichere Maschinenvernetzung für die Industrie 4.0
Das Team von S.K.I.P. Datentechnik hat spezielle Security-Konzepte entwickelt, um komplette Maschinenparks gegen Malware abzuschotten. Im ersten Schritt bauen die Experten unter Leitung des Geschäftsführers und staatlichen geprüften NC-/CNC-Anlagentechnikers Meik Rottstädt ein eigenes Maschinennetz auf und trennen dieses vom herkömmlichen PC-Netzwerk. Nur bestimmten Rechnern wird von nun an der Zugriff auf die Maschinen erlaubt. Zudem trennt S.K.I.P. sensible Maschinensysteme vom Internet und erstellt eine abgesicherte VLAN-Umgebung.

Als bewährte Alternative zu den heute sehr populären, aber auch sehr unsicheren Netzwerkanschlüssen, bindet das Expertenteam alle Maschinen mit seriellen Com-Servern an das Netzwerk an. Die seriellen Anschlüsse (RS232-Schnittstellen) wandeln die Daten beim Transfer auf die Maschinensysteme um und schotten die speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) dadurch vor Malware-Angriffen ab. S.K.I.P. ist in der Lage, sowohl alte als auch neue Maschinen unterschiedlicher Hersteller sicher untereinander zu vernetzen, unabhängig von den genutzten Datenübertragungsprogrammen. Dies gelingt dank eines speziellen IO-Moduls, das über SQL mit jeder Software verbunden werden kann. Eine solche Datenübertragungsvernetzung ist wesentlich günstiger, als auf kostspielige Komplettlösungen anderer Anbieter zurückzugreifen.

„Wir wissen nicht erst seit gestern, dass Maschinenhersteller wie Siemens, Heidenhain, Spinner oder Mazak aufgrund ihrer ungesicherten Netzwerkanschlüsse sehr anfällig für Malware-Angriffe sind“, verdeutlicht Meik Rottstädt, Geschäftsführer S.K.I.P. Datentechnik. „Daher versuchen wir, produzierende Unternehmen davon zu überzeugen, sich langfristig gegen Locky und andere Trojaner abzusichern. Mit einer stabilen, seriellen Com-Lösung schaffen wir die Voraussetzungen für einen sicheren DNC-Betrieb, eine zuverlässige CNC-Maschinendatenübertragung sowie geregelte Prozesse, unterstützt durch MDE-/BDE-Systeme. Selbst altbewährte Maschinentechnik binden wir sicher in moderne Produktionsnetze ein, sodass sie noch viele Jahre genutzt werden können und auch im Industrie 4.0-Zeitalter funktionieren.“

Hochauflösendes Bildmaterial kann unter skip@sprengel-pr.com angefordert werden.

Über S.K.I.P Datentechnik:
Die S.K.I.P. Datentechnik GmbH ist ein auf den Mittelstand spezialisierter IT-Partner. Ein Kernservice des motivierten Teams ist die fundierte CNC-Maschinenvernetzung unter Expertise von Geschäftsführer Meik Rottstädt als staatlich geprüftem Maschinenbautechniker. Die weiteren Aufgabengebiete von S.K.I.P. erstrecken sich bis in die sensibelsten Schmerzpunkte unternehmensinterner IT-Infrastrukturen. Dabei deckt der IT-Partner folgende Bereiche ab: Mobile Device Management (MDM), Cloud/Virtualisierung, IT-Infrastruktur und Software as a Service-Modelle, All-IP-Telekommunikationstechnologie, IT-Monitoring, Firewall-Schutz, Server- und Storage-Systeme, Online Backups, revisionssichere E-Mail-Archivierung, Dokumentenmanagement inkl. interner Berechtigungsregeln, Warenwirtschaftslösungen und elektronische Zeiterfassung. Ergänzend dazu bietet S.K.I.P. Videoüberwachungslösungen für Firmengelände, Banken oder Ladengeschäfte. Nähere Informationen zum Servicecharakter der S.K.I.P. Datentechnik GmbH sind unter www.skipi.de zu finden.

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TWD Fibres nach Eigentümerwechsel auf Kurs

Interview mit dem neuen Eigentümer der TWD Fibres in Deggendorf

Die TWD Fibres GmbH wurde im Januar 2015 mehrheitlich von dem Investor 4K Invest International aus München übernommen. Die Daun Gruppe verbleibt als Minderheitsgesellschafter. 4K Invest International, eine im Privatbesitz befindliche Holding mit mehreren Beteiligungen, analysiert und optimiert über hausinterne Spezialisten-Teams zentrale Abläufe in den übernommenen Unternehmen. Ziel der neuen Beteiligung bei TWD Fibres ist es, national und international die Marktposition des Filamentgarn-Spezialisten weiter auszubauen. Markus Zöllner, Partner beim Anteilseigner 4K Invest, erläutert im folgenden Interview die Vorgehensweise:

Wie ist Ihre Einschätzung mit Blick auf das avisierte Ziel nach vier Monaten intensiver Beschäftigung mit der TWD Fibres?
MZ: Ich bin beeindruckt von der breiten Produktpalette, die die TWD Fibres sowohl im Polyester wie im Polyamid 6.6 abdeckt. Auch die Tiefe der Wertschöpfungskette in der anschließenden Weiterverarbeitung ist immens. Wir verfügen über einen sehr großen, diversifizierten Maschinenpark und können damit natürlich auch unterschiedliche Anforderungen und Produkte sehr gut darstellen.

Wie sehen Sie den Textilmarkt insgesamt?
MZ: Wie viele Märkte ist auch der klassische Textilmarkt durch einen verstärkten Wettbewerb gekennzeichnet. Die TWD Fibres hat deshalb bereits in der Vergangenheit erfolgreich neue Absatzmärkte bei technischen Textilien aufgebaut. Im Automotive und Medizin-Bereich ist das Unternehmen mittlerweile sehr gut vertreten. Trotzdem sind die Absatzmärkte Bekleidung und Heimtextilien immer noch ein wichtiges Standbein der TWD Fibres. Der Preisdruck hier ist extrem hoch und zwingt auch uns im Gegenzug zu einer verschärften Kostenkontrolle. Wir sehen vielversprechendes Potential in den oben angesprochenen technischen Absatzmärkten. Der Markt und seine Spieler werden sich noch weiter konsolidieren. Deshalb halten wir unsere Augen auch nach weiteren Zukäufen offen und führen hierzu erste Gespräche. Es gilt, den richtigen Mix zwischen Commodity-Produkten und individuellen Spezialitäten zu finden.

Wie sieht hier Ihre Strategie aus? Wo sehen Sie die TWD Fibres in drei Jahren?
MZ: Wie gesagt, wir denken auch über den Zukauf weiterer Firmen nach. Zunächst müssen wir jedoch unsere „internen Hausaufgaben“ machen. Wir haben einen klaren Wettbewerbsvorteil: Wir decken die komplette Wertschöpfungskette ab und können von der Spinnerei über die Texturierung bis hin zur Färberei alles aus einer Hand und unter einem Dach anbieten. Das macht uns stark. Und genau hier setzen wir an: Um unseren Kunden einen noch besseren Service bieten zu können, sind wir zur Zeit dabei, die Abläufe zu optimieren. Für dieses Ziel verstärken wir auch das Marketing und pushen die Produktentwicklung. So erreichen wir, dass unsere Produkte noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Darüber entstehen sicher auch weitere Neuheiten bei technischen Textilien und in anderen Bereichen. Parallel arbeiten wir daran, auch in Volumensegmenten unsere Wettbewerbsstärke auszubauen. Dazu ist die vertikale Integration über die komplette Garnwertschöpfungskette, wie wir sie heute haben, eine hervorragende Basis.

Welche konkreten Maßnahmen setzen Sie derzeit bei der TWD Fibres um?
MZ: Auf Basis unserer Analysen haben wir mehrere Optimierungen eingeleitet und Investitionen getätigt. Hier einige Beispiele: Das neu eingeführte CRM System sorgt für einen besseren Kundenservice, die präventive Instandhaltung des Maschinenparks sichert die Qualität der Produktion und Schulungen für unsere Mitarbeiter erhalten unsere Innovationskraft. Selbstverständlich stellen wir auch alle Kosten auf den Prüfstand. Wir haben zahlreiche Verhandlungen mit Lieferanten und Dienstleistern geführt. Firmenintern waren wir gezwungen, bei zu hohen Kapazitäten den Mitarbeiterstamm anzupassen. Jetzt sind wir auf einem guten Weg. Wir werden unseren Kunden auch in Zukunft Stabilität und Verlässlichkeit bieten.

Die TWD Fibres hat mit den Marken TIMBRELLE® (Polyamid 6.6) und DIOLEN® (Polyester) in Europa einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Planen Sie hier grundlegende Veränderungen?
Dank langjähriger erfolgreicher Geschäftsbeziehungen erzielt die TWD Fibres bereits heute etwa 50 Prozent des Umsatzes im Ausland. Sicher wollen wir unsere Dachmarke TWD Fibres und unsere Produktmarken weiter ausbauen. Gerade vor dem Hintergrund des Wettbewerbs aus Asien besitzen Marken eine starke Orientierungs- und Ankerfunktion. Zum Nutzen unserer Kunden werden wir unsere Marketing-Aktivitäten weiter ausbauen.
Abschließend möchte ich festhalten, dass wir zahlreiche Prozesse angestoßen haben, die alle auf eine Stärkung des Unternehmens und auf weiteres Wachstum abzielen. Wir freuen uns darauf zu sehen, wie unsere Kunden auf diese neuen Ansätze reagieren und hoffen auf eine Kontinuität der langjährigen guten Geschäftsbeziehungen.

TWD Fibres GmbH gehört seit Januar 2015 zur Beteiligungsgesellschaft 4 K Invest mit Hauptsitz in München. Die TWD beschäftigt ca. 730 Mitarbeiter und generiert einen Umsatz von über 100 Mio Euro. Als vollstufiger Filamentgarnproduzent mit Sitz in Deggendorf, Bayern, deckt die TWD Fibres die gesamte Palette an Polyester & Polyamid 6.6 Endlosfilamentgarnen ab. Mit einer durchschnittlichen Jahresproduktionskapazität von je 15.000 Tonnen bei Polyester und Polyamid fungiert die TWD als globaler Partner bei texturierten, bad- und spinngefärbten Garnlösungen. Die hochwertigen Filamentgarne sind in unterschiedlichsten Qualitäten und Zusatzfunktionen erhältlich. In enger Partnerschaft mit den Kunden entwickelt das Unternehmen „customized“ Garne, die auf spezielle Anwendungen auch in technischen Feldern zugeschnitten sind. Mit über 5.000 Tonnen Badfärbekapazität pro Jahr verfügt die TWD Fibres GmbH über eine der größten und leistungsstärksten Garnfärbereien ihrer Art in Europa. Die wichtigsten Abnehmermärkte sind Automobil, Bekleidung, Heimtextilien, Medizin sowie technische Anwendungen.
www.twd-fibres.de

4K Invest International ist eine im Privatbesitz befindliche Holding, registriert in Luxemburg und mit Sitz in München. Das 4K Team ist seit 1992 auf die Verbesserung der operativen Leistungsfähigkeit von Unternehmen spezialisiert und investiert in mittelständische europäische Unternehmen mit dem Ziel einer nachhaltigen Werteentwicklung.

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