Schlagwort: Luftsicherheit

Digital Leadership – neues Seminar für Führungskräfte

Lobraco analysiert die Herausforderung „Digital Leadership – Führung im digitalen Zeitalter“ und entwickelt dazu ein praxisnahes und innovatives Seminar!

Digital Leadership - neues Seminar für Führungskräfte

Digital Leadership – neues Seminar für Führungskräfte!

Dernbach (Westerwald), im Juni 2019 – Die Lobraco Akademie ist wieder
eines der ersten Weiterbildungsinstitute, welches für das Thema Digital
Leadership ein praxisrelevantes und lehrreiches Seminar entwickelt hat.
Das Besondere dabei ist, dass die Inhalte speziell auf die Führungskräfte der Transport- und Logistikindustrie abgestimmt sind, also klassisch Lobraco!

In diesem Training erlangen die Teilnehmer ein tieferes Verständnis der wesentlichen Aufgaben, Trends und Erfolgsbausteine der digitalen Transformation und erfahren so die Auswirkungen auf Unternehmensführung und Leadership.
Dazu Dieter Froitzheim, Geschäftsführer: „Die Teilnehmer stärken auch ihre Rolle als Entscheider im digitalen Zeitalter und sichern so den langfristigen Erfolg des Unternehmens“.
Zum Nutzen des Trainings ergänzt Christian Buchenthal, Geschäftsführer: „Dieses Training gibt den Teilnehmern wichtige Impulse für ein neues, persönliches Rollenverständnis zur Führung von einzelnen Mitarbeitern, Teams und ganzen Abteilungen. Sie erfahren bereits frühzeitig wie Führung auf Basis von agilen Leadership-Ansätzen und die Arbeit in interdisziplinären Teams heute funktioniert“.

Das Seminar richtet sich an Mitglieder der Geschäftsführung & Geschäftsleitung
Führungskräfte aller Führungsebenen, Personalleiter und -referenten sowie
Nachwuchsführungskräfte aller Unternehmen der Transport- und Logistikindustrie.

Als Trainer konnte die Lobraco Akademie einen ausgewiesenen Experten zum Thema, Herrn Marcel Smieszkowski, gewinnen. Marcel Smieszkowski ist Digital Learning Expert & Coach mit den Schwerpunkten Digital Leadership, Führen virtueller Teams, Leadership Development sowie Persönlichkeits- und Teamentwicklung.

Der erste „offene“ Seminartermin ist der 29.08.2019. Das Seminar findet in der Zentrale des Unternehmens in Dernbach/WW statt.

Die Lobraco Akademie GmbH, mit Ihren Schwesterfirmen Lobraco Live Online GmbH und dem Rheinischen Kompetenzzentrum Management & Vertrieb hat neben den 5 eigenen festangestellten Trainer/innen mehr als 20 weitere, teils sehr enge Kooperationen mit Trainerinnen und Trainer für ihre Kunden im Einsatz.
Bei der Lobraco Akademie sind alle Trainerinnen und Trainer in der
Transport- und Logistikbranche „zu Hause“ und verfügen über vielseitiges Wissen und große Erfahrung in ihrem jeweiligen Fachbereich.

Lobraco hat 2018 über 350 Präsenztrainings und fast 1700 LLION“s =
Lobraco-Live-Online-Seminare durchgeführt.
Damit einhergehend verzeichnet Lobraco 2018 insgesamt über 27.000
Seminarteilnehmer (inkl. LLION).
Die Schwerpunkte im Leistungsangebot liegen in den Fachthemen, wie
z. Bsp. Zoll, Gefahrgut, Luftsicherheit sowie Disposition und alle Themen aus
den Bereichen Logistik, Lager und Umschlag.
Ein weiterer großer Themenbereich sind Trainings- und Beratungsleistungen
im Bereich Führungskräfteentwicklung und Vertrieb.
Für das Jahr 2019 werden neue Produkte und Dienstleistungen entwickelt.
Bei den Fachthemen werden insbesondere Logistikplanspiele und der Bereich Außenhandel (Zoll) im Vordergrund stehen.

Zudem verstärkt Lobraco seine internationalen Aktivitäten. Hier hat sich das Programm „Forwarder Certification“ in beiden letzten Jahren für
weltweite Seminare im virtuellen Klassenzimmer (LLION) bewährt.
Das Programm wird aktuell in Spanisch, Portugiesisch, Deutsch und Englisch in über 50 Länder dieser Erde (…im virtuellen Klassenzimmer) durchgeführt.

Detaillierte Informationen erhalten Sie auf www.lobraco.de oder auf Anfrage direkt unter 02602-83977-0.
Abdruck honorarfrei, um Belegexemplare wird gebeten. Auf Wunsch stellen
wir Ihnen gerne druckfähige Bilder zur Verfügung.

Kontakt für die Presse:
Lobraco Akademie GmbH
Dieter Froitzheim, Burgweg 19, 56428 Dernbach
Festnetz: 02602-83977-0, Fax: 02602-83977-29
E-Mail: Dieter.Froitzheim@lobraco.eu

Die Lobraco Akademie GmbH ist Ihr kompetenter und innovativer Partner für Training, Performance Coaching und Beratung in der Transport- und Logistikbranche sowie in der verladenden Wirtschaft.

Unser Themenspektrum umfasst Luftsicherheit, Zoll, Gefahrgut, Entwicklungsprogramme für Führungskräfte, Service- und Vertrieb, Gründung einer eigenen (virtuellen) Unternehmensakademie, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Ob Beratung, Coaching, Trainings in Form von Präsenz- oder Lobraco-Live-Online-Seminaren (LLION) – bietet Lobraco für die Kunden die optimale Lösung. Das gesamte Seminarprogramm finden Sie auf www.lobraco.de

Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten steht dabei die konsequente Ausrichtung der Weiterbildungsmaßnahmen am operativen Tagesgeschäft des Kunden – oder besser formuliert:

– Die Verbesserung der Performance.

Die arbeitsplatz-bzw.aufgabenbereichsnahen Lern- und Weiterbildungsmodelle versprechen bestmöglichen Lernerfolg und Praxistransfer.

Wir tragen Sorge dafür, dass alle gesetzlich vorgeschriebenen Qualifizierungen und Schulungen der Mitarbeiter erfüllt werden – oder genauer gesagt:

– Die Sicherstellung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

Firmenkontakt
Lobraco Akademie GmbH
Christian Buchenthal
Burgweg 19
56428 Dernbach
02602 83 997 11
02602 83 997 29
buchenthal@lobraco.eu
http://www.lobraco.de

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Terrorgefahr in der Lieferkette – Wer schätzt dieses Risiko eigentlich ein?

Winningen im Juli 2015 – Bestimmen knappe Budgets und die reine
Kostenbetrachtung die Sicherheit in der Lieferkette der Luftfracht?

Terrorgefahr in der Lieferkette - Wer schätzt dieses Risiko eigentlich ein?

Christian Buchenthal Luftsicherheitsexperte

Terrorgefahr in der Lieferkette – Wer schätzt dieses Risiko eigentlich ein?

Der Staat hat die Aufgabe, die Bürger der Bundesrepublik Deutschland zu schützen, dies ist im Grundgesetz festgeschrieben!
In Bereich der inneren Sicherheit ist hier das BMI (Bundesministerium für Inneres),
aktuell Herr Dr. Thomas de Maiziere, CDU/CSU, als Bundesminister des Innern zuständig. In den letzten Tagen war er immer wieder in den Medien mit Warnungen vor terroristischen Bedrohungen in Deutschland präsent.

Für großes Aufsehen bei den Sicherheitsbehörden sorgte der aktuelle Fall
einer „Under Cover Aktion“ von Journalisten des WDR am Flughafen Düsseldorf.
Hier gelang es einer Person, unbemerkt und vorbei an allen Sicherheitskontrollsystemen ein Paket bis zur Verladung in ein Flugzeug zu bringen.

Dazu der Luftsicherheitsexperte und Geschäftsführer der Lobraco Akademie GmbH
Christian Buchenthal: „Als mir der Bericht vom WDR gezeigt wurde, in dem ein Frachtpaket in den Verladecontainer des Flugzeuges eingeschmuggelt wurde und dieses dann auf die Reise ging, stockte mir der Atem.
Wie immer gab es vom Flughafen Düsseldorf die Erklärung, man habe sich an geltendes EU-Recht gehalten!
Das entspricht sicher der Wahrheit. Entscheidend ist jedoch die Frage:
Wer schätzt hier in Deutschland eigentlich das Risiko ein und setzt entsprechende Vorkehrungen um?“

Weitere wichtige Fragen sind in diesem Zusammenhang:
Was macht das BMI eigentlich in unserer sicheren Lieferkette?
Wo kontrolliert der Staat noch selbst?

Bei der Luftfracht ist nur das LBA (Luftfahrtbundesamt) als ausführende Behörde aktiv.
Herr Buchenthal sieht das so:
„Auch diese Behörde kontrolliert nur die Dienstleister der „sicheren Lieferkette mit und ohne Kontrolleinrichtungen,“ und hat dazu ein Beispiel:

„Ein reglementierter Beauftragter kann selbst kontrollieren, kann sich z.B. ein Röntgengerät anschaffen und Personal zur Bedienung des Gerätes ausbilden lassen. Um das alles gesetzlich anerkennen zu lassen, muss er ein Luftsicherheitsprogramm erstellen und es von der Behörde (LBA) anerkannt bekommen.
Das bedeutet nach der Zulassung macht das LBA nur noch Stichprobenkontrollen ob der Dienstleister (reglementierter Beauftragter) dies ordnungsgemäß umsetzt.“

Hier wird deutlich, der Staat macht kaum noch eigene Kontrollen, weder an den Flughäfen in der Passage, noch bei der Verladung von Luftfracht!

Weiter bleibt die Frage offen, wer hier das Risiko eigentlich einschätzt.

Bei den Dienstleistern am Flughafen muss in den Luftsicherheitsprogrammen immer ein Luftsicherheitsbeauftragter benannt und ausgebildet sein!
Diese Personen werden aus ihren Betrieben ausgewählt.
Sie müssen nach §7 Luftsicherheitsgesetz eine staatliche Sicherheitsüberprüfung beantragen, die Zuverlässigkeitsüberprüfung, und erst nach erfolgter positiver Meldung, darf die Person an einer Schulung gem. VO (EU) 185/2010 Anhang 11.2.5. teilnehmen. Die Schulung dauert 4 Tage mit einer Abschlussprüfung!

Der Luftsicherheitsexperte Christian Buchenthal dazu:
„Das sind 4 Tage, in denen diese Personen lernen müssen das Risiko in Ihrem Betrieb
einzuschätzen und die Rahmenbedingungen für Ihr Luftsicherheitskonzept innerbetrieblich durchzusetzen und umzusetzen!
Da ich selbst jahrelang in dieser Position war und auch diese Schulungen gebe, möchte ich sagen, dass ich hier sehr engagierte und professionelle Personen kennen- und schätzen gelernt habe. Ich komme wieder auf meine Frage zurück:
Wer schätzt hier das Risiko eigentlich ein?

Eine Person in einem Angestelltenverhältnis, dessen Befugnisse aus einem Organigramm bzw. einem Budget bestimmt sind, die sich für jeden zusätzlichen Aufwand durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen rechtfertigen muss…
ja, diese Personen schätzen das Risiko ein!
Und wer haftet, wenn etwas wie im WDR Bericht geschildert, nicht funktioniert?
Auf diese Frage gebe ich in meinen Schulungen immer die Antwort:

Nur, wenn man dem Luftsicherheitsbeauftragten grobes Organisationsverschulden oder Vorsatz nachweisen kann, gibt es hier eine Personenhaftung!“

Was hat man wohl mit dem Luftsicherheitsbeauftragten am Flughafen in Düsseldorf gemacht? Konnte er seine Risikobewertung darstellen?
War hier das Thema Budget die Ursache, nicht mehr Sicherheitstechnik bzw. Personal einzusetzen?

Fazit Buchenthal: „Ich appelliere an alle verantwortlichen staatlichen Stellen in Deutschland, die Luftsicherheitsbeauftragten zu unterstützen und die Gesetze dahingehend anzupassen das nicht das Geld oder ein zu niedriges Budget die Risikobewertung der Luftfracht bestimmt!“

Die Lobraco Akademie GmbH ist Ihr kompetenter und innovativer Partner für Training, Performance Coaching und Beratung in der Transport- und Logistikbranche sowie in der verladenden Wirtschaft.

Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten steht dabei die konsequente Ausrichtung der Weiterbildungsmaßnahmen am operativen Tagesgeschäft des Kunden – oder besser formuliert:

– Die Verbesserung der Performance.

Die arbeitsplatz-bzw.aufgabenbereichsnahen Lern- und Weiterbildungsmodelle versprechen bestmöglichen Lernerfolg und Praxistransfer.

Wir tragen Sorge dafür, dass alle gesetzlich vorgeschriebenen Qualifizierungen und Schulungen der Mitarbeiter erfüllt werden – oder genauer gesagt:

– Die Sicherstellung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

Kontakt
Lobraco Akademie GmbH
Christian Buchenthal
Auf dem Meer 3
56333 Winningen
02606416080
buchenthal@lobraco.de
http://www.lobraco.de

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Lobraco Akademie erweitert Trainer- und Beraterteam

Erstes Trainer-/Beratermeeting der Lobraco Akademie nach Unternehmensfusion mit der forward academy

Lobraco Akademie erweitert Trainer- und Beraterteam

Lobraco Akademie GmbH „Aus der Praxis für die Praxis!“

Winningen (Koblenz), April 2015 – Die Kooperationspartner,
Trainer und Berater der Lobraco Akademie GmbH und der forward academy gmbh, haben sich erstmals zu einem gemeinsamen Meeting getroffen.
Lobraco hat in der neuen Unternehmenskonstellation jetzt über
25 Trainerinnen und Trainer für die Kunden in der Transport- und
Logistikwelt.
Das Unternehmen kann jetzt zusätzlich zu den bisherigen Dienstleistungen
weitere Trainingsangebote zur Verfügung stellen.
Alle Trainerinnen und Trainer sind in der Transport- und Logistikbranche „zu Hause“ und verfügen über vielseitiges Wissen und große Erfahrung in ihrem jeweiligen Fachbereich.
Die Schwerpunkte liegen in den Fachthemen, wie z. Bsp. Zoll, Gefahrgut,
Luftsicherheit sowie Disposition und Lager/Umschlag, als auch
Ladungssicherung und alles rund um das Thema Berufskraftfahrer.
Ein weiterer Schwerpunkt sind Trainings- und Beratungsleistungen im
Bereich Führungskräfteentwicklung und Vertrieb.
Die beiden Geschäftsführer Christian Buchenthal und Dieter Froitzheim
begrüßten die neuen Kolleginnen und Kollegen im Kreis der Lobraco Trainer.
Dazu Dieter Froitzheim: „Die sehr gute Ausbildung und hohe Qualität unserer Trainer und Kooperationspartner sind die Basis für unsere mehr als
zufriedenen Kunden. Wir sind sicher, dass auch unsere neuen Angebote wie
„LAOLA“ oder die KEP-Servicefahrer-Ausbildung für unsere Kunden sehr
interessant sind“.
Christian Buchenthal ergänzt: „Neben der sehr hohen Trainingsqualität
profitieren unsere Kunden bzw. die Seminarteilnehmer insbesondere auch
von der praktischen Erfahrung unserer Trainer und Berater.
Sie sind anerkannte Spezialisten und ermöglichen dadurch eine schnelle
Umsetzung der Inhalte der Trainings in das Tagesgeschäft der
Trainingsteilnehmer. Ich bin froh darüber, dass wir ein solches Trainerteam
für unsere Kunden aufstellen konnten“.

Die Lobraco Akademie blickt mit ihren neuen, erfahrenen und professionellen
Trainer und Beratern, optimistisch in die Zukunft.

Detaillierte Informationen erhalten Sie auf www.lobraco.de oder auf Anfrage
direkt unter 02606-41608 0

Die Lobraco Akademie GmbH ist Ihr kompetenter und innovativer Partner für Training, Performance Coaching und Beratung in der Transport- und Logistikbranche sowie in der verladenden Wirtschaft.

Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten steht dabei die konsequente Ausrichtung der Weiterbildungsmaßnahmen am operativen Tagesgeschäft des Kunden – oder besser formuliert:

– Die Verbesserung der Performance.

Die arbeitsplatz-bzw.aufgabenbereichsnahen Lern- und Weiterbildungsmodelle versprechen bestmöglichen Lernerfolg und Praxistransfer.

Wir tragen Sorge dafür, dass alle gesetzlich vorgeschriebenen Qualifizierungen und Schulungen der Mitarbeiter erfüllt werden – oder genauer gesagt:

– Die Sicherstellung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

Kontakt
Lobraco Akademie GmbH
Christian Buchenthal
Auf dem Meer 3
56333 Winningen
02606416080
buchenthal@lobraco.de
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Steht die Luftfracht ab 25. März 2013 still auf Grund neuer EU Richtlinien?

Verschärfte staatliche Bestimmungen bei der Luftfrachtsicherheit müssen schon ab 25. März 2013 umgesetzt sein – Wer nicht zertifiziert ist, entzieht sich seine Geschäftsgrundlage

Mit zertifizierter Sicherheit in die Luft abheben
Verschärfte staatliche Bestimmungen bei der Luftfrachtsicherheit müssen schon ab 25. März 2013 umgesetzt sein – Wer nicht zertifiziert ist, entzieht sich seine Geschäftsgrundlage

Zertifiziert – Gesichert – Verflogen

Der 11. September 2001 hat die Welt und den Luftverkehr nachhaltig verändert.
Angesichts der Relevanz des Themas „Terrorsicherheit“ mussten nachhaltige Regelungen getroffen werden, dass derartige Anschläge nicht ein weiteres Mal ausgeübt werden können. Auch die vereitelten Paketbombenanschläge aus dem Jemen im Jahre 2010 haben erneut unterstrichen, wie essentiell lückenlose Sicherheitsvorkehrungen sind.

Luftfrachtsicherheit
Die Anschläge vom 11. September 2001 liegen zwar seit mehr als zehn Jahren hinter uns. Für die Sicherheitsbranche – im Speziellen die Luftsicherheit hatte dieses unfassbare Ereignis große Auswirkungen: Nach den Anschlägen wurden weltweit neue Regelungen geschaffen, um die Sicherheitsmaßnahmen im Luftverkehr drastisch anzuheben. Auch die Europäische Kommission und der deutsche Gesetzgeber haben mit dem Erlass von Verordnungen und dem deutschen Luftsicherheitsgesetz reagiert.
Das oberste Ziel lautet: Die Sicherheitsstandards in der Zivilluftfahrt so hoch zu stecken wie nur möglich. Flughafenbetreiber, Luftfahrtunternehmen und die zuständigen Behörden messen der sogenannten Terrorsicherheit seither einen hohen Stellenwert bei.
Die Globalisierung – 9/11 zum Trotz – hat der Luftfracht seither einen Anstieg um rund 80 Prozent beschert. In den vergangenen rund zehn Jahren sind die Sicherheits- und Frachtkosten enorm gestiegen.

Die Vorschriften des zivilen Luftverkehrs sind bis auf das Flüssigkeitenverbot und die Diskussion rund um den Abschuss von zivilen Luftfahrzeugen nicht weiter in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Auch in Wirtschaftskreisen blieben die neuen Vorschriften, insbesondere im Hinblick auf die VO (EG) Nr. 300/2008 und die damit drastisch einhergehenden Änderungen in der Lieferkette bis 25. März 2013, weitgehend ungeachtet. Für die Abwicklung der Luftfracht im deutschen sowie europäischen Luftraum haben sie allerdings eine essentielle Bedeutung.

Tragweite der gesetzlichen Vorschriften
Zu nennen ist hier insbesondere die frachttechnische Abwicklung: Sämtliche Spediteure, Transporteure und produzierende Unternehmen, die Luftfracht versenden müssen entweder vom Luftfahrt-Bundesamt zertifiziert sein oder es müssen Einzelkontrollen der Fracht erfolgen. Einer aktuellen Branchenumfrage zufolge könnten es sich allein in Deutschland um etwa 40.000 versendende Unternehmen handeln, die neuerdings von den Vorschriften betroffen sind.

Die Tragweite der Thematik ist noch größer. Denn dies betrifft nicht allein die Frachtfliegerei: Etwa 60 Prozent des gesamten Luftfrachtvolumens in Höhe von etwa 2,3 Mio. Tonnen werden auf Passagiermaschinen gewissermaßen als Beigepäck verflogen.
Deshalb wurde nicht nur die Sicherheit am Boden und an Bord von Luftfahrzeugen angehoben sondern vor allem auch die Sicherheit der Fracht

Sichere Lieferkette
Im Jahr 2006 wurde das System der sicheren Lieferkette ins Leben gerufen. Das Ziel dabei: Die Sicherheitsvorkehrungen möglichst weit ins Vorfeld des Flughafens zu rücken und somit auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Lieferkette zu verteilen. Die VO (EG) Nr. 300/2008 geht sogar so weit, dass die sichere Lieferkette ab dem Moment eingehalten werden muss, sobald die Ware als Luftfracht zu identifizieren ist. Dies ist – was vielen noch nicht in dieser Deutlichkeit bewusst ist – in vielen Produktionsbetrieben bereits während des Produktionsprozesses erkennbar.

Sichere Lieferkette bedeutet, dass die zu versendende Ware vom Ursprung (Produzent) über den Transport, bis zur Verladung ins Flugzeug ständig einem sicheren Handling unterliegen muss. Das heißt: Sämtliche Glieder dieser Lieferkette, ob produzierendes Unternehmen, Verpackungsunternehmen, Lagerhalter oder Spediteur sind einer behördlichen Zertifizierung zu unterziehen. Jedes dieser Unternehmen muss darlegen, dass die Ware in seinem Unternehmen sicher gehandelt wird. Dies bedeutet: Die Ware darf nur in einem gesicherten Umfeld und von geschultem Personal gehandhabt werden.

Der Status des „bekannten Versenders“ für produzierende Unternehmen, bei denen Luftfracht erstmalig identifiziert wird, des „reglementieren Beauftragten“ für Spediteure, Lagerhalter oder Verpackungsunternehmen oder des „Transporteurs“ garantiert die nachhaltige Einhaltung der sicheren Lieferkette vom Produzenten bis ins Flugzeug.

Wer bis 25. März 2013 die Vorschriften nicht erfüllt, muss möglicherweise Nachteile in Kauf nehmen
Der Zeitraum, um die gesetzlichen Vorschriften im Unternehmen zu etablieren nähert sich dem Ende: Die behördliche Umsetzung dieser einzuhaltenden Vorschriften und Maßnahmen wird nach einer bereits 3-jährigen Übergangsfrist zum 25. März 2013 unumgänglich. Wer bis dahin nicht gehandelt hat, bedroht die Geschäftsgrundlage seiner Firma.

Alle Sendungen von nicht zertifizierten Unternehmen oder Sendungen, die in ihrem Sendungsverlauf als nicht sicher eingestuft worden sind oder an der eine Manipulation festgestellt wurde, müssen bei einem „reglementierten Beauftragten“ einer geeigneten Kontrolle unterzogen werden. Kontrolle im Sinne der VO (EU) Nr. 185/2010 ist das Röntgen der Fracht oder die Handdurchsuchung als alleinige Maßnahme und die Sichtkontrolle in Verbindung mit der Sprengstoffspurendetektion. Für diese Kontrollen benötigt das kontrollierende Unternehmen sowohl die technischen Voraussetzungen als auch geschultes Personal, welches die Kontrollen durchführen kann. Auch hierbei sind behördliche Auflagen zu erfüllen.

Nicht zuletzt diese Sicherheitskontrollen treiben die Frachtkosten in die Höhe, da die Waren ggf. ausgepackt, der Kontrolle unterzogen und auch wieder verpackt werden müssen, sofern sie nicht röntgenfähig sind. Denkt man hier an die verschiedenen Verpackungsarten oder gar Sonderverpackungen und den benötigten Zeitfaktor, lässt es sich schwer vorstellen, dass die Ware, die meist aus zeitkritischen Gründen als Luftfracht transportiert wird, zeitnah verflogen werden kann. Zu beachten ist auch: Nicht alle Waren können Kontrollen unterzogen werden. In Deutschland können nur etwa 10 Prozent aller „reglementierter Beauftragten“ entsprechende Sicherheitskontrollen durchführen. Es könnte dadurch nicht nur zu einem Warenstau bei den Kontrollen durchführenden Unternehmen kommen. Auch die derzeitigen Zufahrtswege zu den Kontrollstellen und die Besetzung mit qualifizierten Luftsicherheitskontrollkräften könnten zu Problemen führen.

Umfassende Zertifizierungsmaßnahmen
Das Unternehmen, das eine behördliche Zertifizierung anstrebt, muss seine Prozesse im Umgang mit identifizierbarer Luftfracht in einem Luftsicherheitsprogramm festhalten. Zu beschreiben sind unter anderem das Unternehmen, der Warenfluss im Unternehmen, die am Warenhandling Beteiligten, die Transportsysteme und vor allem die Sicherheitsvorkehrungen und Sicherheitsbereiche. Es sind mindestens ein Luftsicherheitsbeauftragter und möglichst ein Stellvertreter zu benennen. Diese müssen zuverlässigkeitsüberprüft und geschult sein. Sämtliche Personen, die in irgendeiner Form Zugang zu bereits identifizierter Luftfracht haben, müssen ebenfalls überprüft und geschult sein. Wenn die Prozesse, um eine sichere Lieferkette im Unternehmen zu schaffen, sehr umfangreich und komplex sind, ist es ratsam, Spezialisten, die sich mit dem Zertifizierungsverfahren auskennen, zu Rate zu ziehen.

Zukünftig wird zu verfolgen sein, ob die Maßnahmen an die gestiegene Bedrohungslage nachhaltig ihre Wirksamkeit entfalten. Auch weiterhin lautet die Kardinalfrage:
Kann durch die Branche und die Politik genug getan werden, damit ein solches menschliches Drama wie 9/11 nie wieder möglich ist. Und anderen Anschlägen rund um den Globus Einhalt geboten werden kann.
Nicht als Selbstzweck, sondern allein von dem Ansinnen geprägt, für weltweite Sicherheit zum Wohle der Menschheit zu sorgen.

Bundesweit finden hierzu zahlreiche Informationsveranstaltungen statt u.a. die DEKRA Aviation Tage am 05. und 06. März in Hamburg.
Weitergehende Informationen finden Sie unter www.dekra-aviation.com

Über:

DEKRA Akademie GmbH Abteilung Industrie&Aviation
Frau Manuela Daniel
Hermann-Blenk-Straße 32a
38108 Braunschweig
Deutschland

fon ..: 0531 310543530
web ..: http://www.dekra-aviation.com
email : aviation.akademie@dekra.com

Der Geschäftsbereich Industrie & Aviation der DEKRA Akademie GmbH ist bundesweit in der Beratung der Luftfahrt- und Luftfrachtindustrie sowie der Personalqualifizierung tätig.

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