Schlagwort: Liberalisierung

Landtag berät Initiative zur Liberalisierung des Bestattungsgesetzes und gegen Friedhofszwang für Urnen in Schleswig-Holstein

Verband unabhängiger Bestatter begrüßt den Gesetzesentwurf

Landtag berät Initiative zur Liberalisierung des Bestattungsgesetzes und gegen Friedhofszwang für Urnen in Schleswig-Holstein

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Auf Antrag der Landtags-Fraktion der Piraten im Schleswig-Holsteinischen Parlament, stimmt der Landtag final ab, über die Liberalisierung des Bestattungsrechts. Die regierungstragenden Fraktionen heben ihren Fraktionszwang für die Abstimmung auf („Gewissensentscheidung“), deswegen ist das Ergebnis offen.
Dazu erklärt der Landtagsabgeordnete Uli König:

„Obwohl das Schleswig-Holsteinische Bestattungsgesetz bei seinem Beschluss eines der freiheitlichsten bundesweit war, tut heute eine Gesetzesreform Not. Der Wunsch nach einer Liberalisierung ergibt sich aus Bürgeranregungen und auch aus repräsentativen bundesweiten Emnid-Umfragen.
Wir PIRATEN wollen den Menschen die Möglichkeiten geben, sich nach ihren individuellen Bedürfnissen von ihren Verstorbenen zu verabschieden. Neben der Möglichkeit, eine Urne für einen begrenzten Zeitraum zu Hause behalten zu dürfen, soll auch die Ausbringung der Asche auf den hierfür zugelassenen Friedhöfen und auch auf privaten Bestattungsplätzen möglich sein. Alle Maßnahmen stehen unter dem Vorbehalt einer schriftlichen Zustimmung des Verstorbenen und unter Berücksichtigung der Rechte von Eigentümern der Ausbringungsorte.“

Uli König, Abgeordneter der PIRATEN, zu dem Ergebnis der schriftlichen Anhörung:

„Das Ergebnis der Anhörung ist ein Erfolg für den Gesetzentwurf der PIRATEN. Überwiegend wird dem Entwurf zugestimmt. In den kommenden Anhörungen kann ein Konsens gefunden und Missverständnisse ausgeräumt werden.
Die Gegner kritisieren zum Beispiel, dass durch die Liberalisierung des Bestattungsrechts angeblich zusätzliche Kosten entstünden. In Wahrheit machen sie sich aber offenbar nur Sorgen um ihre Einnahmen:
Wird die Asche auf den Wunsch des Verstorbenen verstreut, brauchen die Angehörigen nicht mehr zwingend einen Grabstein.
Gibt es kein Grab auf dem Friedhof, gibt es auch keine Einnahmen für die Friedhofsverwaltung.
Rein finanziellen Sorgen dürfen nicht über dem Willen der Verstorbenen und deren Angehörigen stehen.
Ebenso fadenscheinig ist die Behauptung, dass jeder Mensch mit seinem Tod Eigentum der Allgemeinheit wird – all seine letzten Wünsche wären hinfällig.

Der Verband unabhängiger Bestatter e.V. unterstützt diesen Gesetzesentwurf und würde es begrüßen wenn ein parteiübergreifender Konsens gefunden würde, denn eine Liberalisierung des Bestattungsrecht ist auch bundesweit geboten und die derzeit geltenden restriktiven Bestattungsgesetze werden von einem Großteil der Bevölkerung abgelehnt.

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Zehn Jahre EnWG – Verbliebene Baustellen der Liberalisierung angehen

Zehn Jahre EnWG - Verbliebene Baustellen der Liberalisierung angehen

(NL/3779172769) Die zweite Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) im Juli 2005 brachte einen deutlichen Schub für mehr Wettbewerb auf dem deutschen Energiemarkt. Die Regulierung der Netzentgelte, der diskriminierungsfreie Zugang zum Gasnetz für unabhängige Vertriebe oder die Liberalisierung des Messwesens waren wichtige Neuerungen. Zehn Jahre später besteht aber in punkto Transparenz der Netzregulierung und Standardisierung von Geschäftsprozessen noch erheblicher Handlungsbedarf.

Die Novelle des EnWG vor zehn Jahren brachte einen Schub für den Wettbewerb auf dem Gasmarkt. Gegen den Widerstand der etablierten Monopolisten setzten sich lekker Energie (die damalige Nuon Deutschland) und der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) erfolgreich für einen diskriminierungsfreien Zugang für unabhängige Anbieter zum Gasnetz ein (Entry-/Exit-System). Für private Verbraucher war dies ein Durchbruch. Sie konnten erstmals zu einem alternativen Anbieter wechseln und von günstigeren Tarifen profitieren, sagt Josef Thomas Sepp, Sprecher der Geschäftsführung der lekker Energie GmbH.

Ein Meilenstein bedeutete zudem die mit dem EnWG 2005 eingeführte Regulierung der Strom- und Gasnetzentgelte durch die Bundesnetzagentur beziehungsweise die Landesregulierungsbehörden. Die etablierten Player hatten zuvor die Netznutzungsbedingungen gerne als Markteintrittsbarriere für neue Anbieter genutzt. Die behördliche Prüfung und Genehmigung von Netzkosten war ein großer Fortschritt, betont Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft.

Ein seit Jahren ungelöstes Problem ist die Blockadehaltung vieler Verteilnetzbetreiber in Sachen Tran-sparenz. Wie aktuelle Analysen zeigen, sind die Strom-Netzentgelte in den vergangenen Jahren um durchschnittlich 15 Prozent gestiegen und machen einen erheblichen Teil der Kosten aus. Die Verbraucher haben aber nach wie vor keinen Einblick, wie mit diesen Entgelten umgegangen wird. Die Verteilnetzbetreiber müssen ihre Geheimhaltung endlich aufgeben, fordert bne-Geschäftsführer Robert Busch. Wenig sinnvoll sind nach wie vor die Ausnahmen für kleine Netzbetreiber bei der Regulierung. Wir müssen aufhören die Zersplitterung der Energieinfrastruktur durch solche Sonderregeln weiter zu begünstigen. Die Novelle der Anreizregulierung bittet dazu eine gute Gelegenheit, so Busch.

Geschäftsprozesse standardisieren

Für die Geschäftsprozesse der Vertriebe bedeutet die hohe Anzahl an Verteilnetzbetreibern einen er-heblichen Zusatzaufwand. Eine weitere Standardisierung ist aus Sicht von Josef Thomas Sepp dringend notwendig. Nach Jahren intensiver Arbeit haben wir es auch mit der Hilfe des bne endlich geschafft, einen bundeseinheitlichen Netznutzungsvertrag für Stromlieferanten zu etablieren. Dieses Modell müssen wir nun auch auf den Gassektor übertragen, so Sepp. Aktuell sind Gaslieferanten noch mit individuellen ergänzenden Geschäftsbedingungen der über 700 Gasverteilnetzbetreiber konfrontiert. Nicht hilfreich ist zudem das Wirrwarr an Datenformaten, das Netzbetreiber verwenden. Auch hier tut eine Vereinheitlichung dringend Not.

Zu lekker Energie:
Die lekker Energie GmbH ist ein führender Anbieter von Strom und Gas an Privat-, Gewerbe- und Ge-schäftskunden. lekker steht als einer der bedeutendsten Lieferanten von Ökostrom an private Haushal-te seit 2003 für umwelt- und verbraucherfreundliche Produkte. Bei Studien schneidet lekker regelmäßig sehr gut ab. Für faire Wettbewerbsbedingungen setzt sich lekker Energie im Bundesverband Neue Energiewirtschaft ein.

Zum bne:
Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne) ist die schlagkräftige Interessenvertretung für alle netzunabhängigen Energieanbieter in Deutschland. Im Unterschied zu Anbietern mit verbundenem Netz sind unsere Mitglieder frei von Monopolinteressen: Sie kämpfen für fairen Wettbewerb und Vielfalt im Energiemarkt.

Kontakt
lekker Energie GmbH c/o Publiplikator
Thomas Reckermann
Königstraße 2
14163 Berlin
030-200 898 22
reckermann@publiplikator.de
http://shortpr.com/slpg53

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Wie Energie Gemeinschaften Europas Märkte verändern

Seit März läuft die Registrierungsphase für die erste Energie Gemeinschaft, die das Verbraucherportal PrizeWize in Deutschland durchführt.

BildHEIDELBERG, 20.05.14 – Seit März läuft die Registrierungsphase für die erste Energie Gemeinschaft, die das Verbraucherportal PrizeWize in Deutschland durchführt. Das Unternehmen blickt bereits auf eine lange Reihe von erfolgreichen Kampagnen dieser Art in vielen Ländern Europas zurück, wodurch die jeweiligen Energiemärkte gewaltig in Schwung gebracht wurden. Durch eine Energie Gemeinschaft können Verbraucher gemeinsam den Energiemarkt verändern, Vorteile für alle schaffen und von günstigen Energiepreisen profitieren.

Wechselverhalten seit der Liberalisierung in Europa

Eigentlich könnten viele Verbraucher in ganz Europa von der Liberalisierung des Strom- und Gasmarktes profitieren. Doch in vielen Ländern findet immer noch kaum Wettbewerb statt. Die Gründe, warum Verbraucher den Versorger nicht wechseln, sind vielfältig. In Österreich liegt die jährliche Stromwechselrate aufgrund mangelnder Informationen zum Anbieterwechsel und fehlender Wechselanreize bei lediglich 1,5 Prozent.

In den Niederlanden fürchten Verbraucher völlig grundlos vor allem eine Versorgungslücke beim Wechsel sowie Schwierigkeiten bei der Zahlungsabwicklung beim Übergang zum neuen Anbieter.
Energie Gemeinschaften verändern Strukturen und schaffen Chancen für Verbraucher
Das niederländische Unternehmen PrizeWize hat es sich zur Aufgabe gemacht Haushalten in ganz Europa Möglichkeiten und Wege aufzuzeigen, um bessere Bedingungen auf dem Energiemarkt zu schaffen. So stehen bei Energie Gemeinschaften nicht nur die Ersparnis im Vordergrund, sondern auch das Aufbrechen alter Strukturen im Energiemarkt, wie beispielsweise die Monopolstellung örtlicher Versorger, verbraucherfreundliche Tarifbedingungen, sowie nachhaltige positive Veränderungen der Energiemärkte in Europa.

Sparpotential entdecken

Steigende oder hohe Energiepreise gelten als Hauptargumente für einen Anbieterwechsel. Viele Verbraucher haben zu teure Verträge. Dahinter versteckt sich ein enormes Sparpotential, wie es Energie Gemeinschaften in den Niederlanden beweisen. Die Mehrheit der niederländischen Verbraucher ist sich darüber einig, dass sie viel zu hohe Energiepreise zahlen. In den Niederlanden wurden bereits mehrere Energie Gemeinschaften realisiert. Die höchste durchschnittliche Ersparnis lag bei 412 Euro.

Wechselmöglichkeit bewusst machen

Energie Gemeinschaften wirken sich nicht nur auf den Preis, sondern auch auf das Wechselverhalten der Verbraucher aus. In Österreich stieg dadurch das Interesse an einem Anbieterwechsel an. Während im Jahre 2013 78.000 Haushalte ihren Stromanbieter und 31.000 ihren Gasanbieter wechselten, wechselten 2014 nur durch die von PrizeWize organisierte Energie Gemeinschaft bereits 68.000 Haushalte ihren Stromanbieter und 30.000 ihren Gasanbieter.

Wettbewerb unter Energieanbietern anregen

Zusätzlich fördern Energie Gemeinschaften die Konkurrenz unter den Energieanbietern. Ganz besonders ist dies in Frankreich zu spüren. Hier wurden nicht nur die Preise überdacht, sondern die Anbieter kündigten auch die Ausweitung ihres Onlineangebots an.

Verbraucher aufklären

Aufmerksamkeit erregen und aufklären, das ist ein weiteres Ziel von Energie Gemeinschaften. Stark in den Medien vertreten war die Energie Gemeinschaft in Österreich. Vor allem durch die positive Präsenz in den Medien wurde dort der Anreiz zum Wechseln geschaffen. Auch die bisher herrschende mangelnde Aufklärung über die Wechselmöglichkeiten wurde so deutlich verbessert.

In Deutschland verändert die n-tv Energie Gemeinschaft, eine Initiative von n-tv und dem Vergleichsportal PrizeWize, den deutschen Energiemarkt. Bei der Aktion werden alle teilnehmenden Haushalte gebündelt, um somit als „Großkunde“ aufzutreten. Je mehr Teilnehmer sich unter www.n-tv.de/energiegemeinschaft anmelden, desto besser ist die Verhandlungsposition gegenüber den Strom- und Gasanbietern. Der Fokus der Aktion in Deutschland liegt nicht nur auf günstigen Preisen sondern ganz besonders auch auf fairen und verbraucherfreundlichen Tarifen für die deutschen Haushalte.

Über:

PrizeWize
Herr Oliver Kalkbrenner
Neue Schloßstraße 4
69117 Heidelberg
Deutschland

fon ..: 0157 73 97 0396
web ..: http://www.prizewize.de
email : oliverkalkbrenner@prizewize.eu

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