AGRAVIS-Umfrage: Erster Grasschnitt 2020 durchwachsen

Trockenheit, Nachtfrost und Schäden durch Mäuseplagen fordern die Landwirte heraus. Die AGRAVIS-Experten Imke Hansing und Dr. Sabine Rahn bewerten den ersten Grasschnitt. Ob dieser in Qualität und Menge überzeugen kann, berichten zudem Experten aus unterschiedlichen Regionen des Arbeitsgebietes der AGRAVIS Raiffeisen AG. „Die Situation im Grünland zum ersten Schnitt könnte nicht heterogener sein“, weiß Imke Hansing, AGRAVIS-Expertin von der Pflanzenbau-Vertriebsberatung. Sie berichtet zur aktuellen Situation im Grünland: „Teilweise wurde bereits vor der Schnittreife (Beginn Ähren-/Rispenschieben der Hauptbestandsbildner) geschnitten, da die Betriebe dringend Futter benötigen. Einige Betriebe splitten den ersten Grasschnitt, da sich auch die einzelnen Flächen im Betrieb stark differenziert…

EMIKO erschließt im Bereich Agrar neue Absatzwege

Die EMIKO Gruppe in Meckenheim vertreibt ab sofort ihre Produkte über die Plattform Agrando, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und zugleich neue Absatzwege zu erschließen. Einige Produkte von EMIKO auf Agrando Meckenheim, den 18.5.2020. Im Bereich Agrar tut sich sehr viel, der Markt ist in Bewegung. Zum einen müssen die Landwirte aufgrund aktueller Verordnungen handeln, zum anderen nehmen Zeit- und Kostendruck stark zu. Deshalb suchen die Landwirte nach Anbietern bzw. Portalen, bei denen man auf einen Blick verschiedene Angebote findet und sich auch beraten lassen kann. Agrando ist eine solche Plattform, die als Schnittstelle zwischen Landwirten und Landhändlern fungiert. Über…

AGRAVIS Raiffeisen AG erhält GoGreen-Zertifikat für Klimaschutz

Global denken, lokal handeln – so das Ziel der GoGreen Initative der Deutschen Post. Seit Oktober 2016 ist die AGRAVIS Raiffeisen AG offizieller Partner der GoGreen Regional und unterstützt damit die klimafreundliche Zustellung von Briefsendungen mit Elektrofahrzeugen in Deutschland. Die AGRAVIS hat im Jahr 2019 insgesamt 10,20 Tonnen CO2e durch klimaneutrale GoGreen-Produkte und -Services ausgeglichen und damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Für dieses nachhaltige Engagement erhielt das Unternehmen nun ein Zertifikat von der Deutschen Post – coronabedingt anstelle der persönlichen Übergabe per Post. Im Rahmen von GoGreen werden die Treibhausgasemissionen, die beim Versand von Briefen entstehen, nach internationalen…

Tipps der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Grassilageernte

Der erste Futterschnitt ist vielerorts bereits erfolgt. Ziel ist es, Grassilagen von bester Qualität zu erzeugen. Gerade in Zeiten von Futterknappheit ist das umso wichtiger. Damit das auch gelingt, sollten folgende praktische Tipps der Experten der AGRAVIS Raiffeisen AG bei Ernte und Einlagerung beachtet werden: Optimaler Schnittzeitpunkt (Beginn Rispen-/Ährenschieben): Der richtige Schnittzeitpunkt bestimmt den Nährstoff- und Energiegehalt und auch die Silierbarkeit. Mit jedem Tag Warten verschlechtern sich diese Parameter und der Rohfasergehalt steigt. Wird zehn Tage zu spät geschnitten, sinkt der Milcherzeugungswert der Grassilage um zwei Kilogramm Milch. Bei einer Schnittverzögerung von fünf Tagen ist das immerhin noch ein Kilogramm.…

AGRAVIS: Informatives Duo „Gemeinsam Zukunft gestalten“

Der AGRAVIS-Nachhaltigkeitsbericht sowie der Konzern-Geschäftsbericht sind in diesem Jahr erstmals zusammen unter dem Titel „Gemeinsam Zukunft gestalten“ erschienen. Denn: Die Geschäftstätigkeit und die Nachhaltigkeitsziele hält die AGRAVIS Raiffeisen AG für nicht trennbar. Den Dialog mit Stakeholdern und Partnern vertiefen, Kunden mit nachhaltigen Konzepten unterstützen und innovative Projekte voranbringen, das alles sind Ziele des AGRAVIS-Nachhaltigkeitsprogramms. Dieses Engagement macht die Nachhaltigkeitskommunikation sichtbar und greifbar. Nun ist der aktuelle AGRAVIS-Nachhaltigkeitsbericht erschienen, der die nachhaltigkeitsrelevanten Themen und Zahlen aus dem Jahr 2019 präsentiert. Damit wird auch die Berichterstattung vom zweijährigen auf einen jährlichen Rhythmus umgestellt. Leitlinie ist weiterhin der aktuelle GRI-Standard. Themen sind unter…

Der Garten Eden aus dem MABEWO Solar-Dome

Der Green-Dome als lokale Lösung – nachhaltige Grundversorgung mit Lebensmitteln – eine Zwischenbemerkung von Jörg Trübl, CEO der MABEWO AG, Küssnacht / Schweiz MABEWO AG: Solar-Dome – Vertical Farming Start-up-Unternehmen revolutionieren weltweit die Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln. In Indoor-Farmen und geschlossenen Kreisläufen wird versucht, innovative Methoden zu entwickeln, um den Hunger der Menschheit zu stillen. Geschlossener Kreislauf: Anbau und Verwertung Anders als es sich der normale Besucher eines Bauernhofes vorstellen kann, wird auf die Nutzung der Sonne und des Bodens verzichtet. Die Systeme sind keine Freilandkulturen, sondern befinden sich, so wie z.B. in Finnland bei dem Unternehmen Callio ein…

AGRAVIS-Experten zur Trockenheit in einzelnen Regionen

AGRAVIS-Experten zur Trockenheit in einzelnen Regionen

Nach den für die Landwirtschaft viel zu heißen und trockenen Sommern 2018 und 2019 beeinflusst die derzeitige Trockenperiode die Arbeit der Landwirte erneut. Der AGRAVIS-Experte für Agrarerzeugnisse, Bernhard Chilla, bewertet die aktuelle Situation. Experten aus unterschiedlichen Regionen des AGRAVIS-Arbeitsgebietes berichten zudem von ersten Herausforderungen durch fehlende Niederschläge.

Wasserversorgung im Raps kritisch

Nicht nur die Corona-Krise mit all ihren Auswirkungen hat Deutschland fest im Griff, sondern auch eine Hochdruckwetterlage treibt Landwirten die ersten Sorgenfalten auf die Stirn. „Diese ist zwar günstig für die anstehenden Feldarbeiten und auch die Maisaussaat kommt sehr gut und zeitig voran. Aber die Bodenfeuchtigkeit sinkt drastisch, vor allem auf den leichten Böden. Besonders hierbei rückt daher die weitere Entwicklung des Rapses in den Fokus“, betont Bernhard Chilla. Von ersten Frostschäden wurde lokal schon Ende März und Anfang April berichtet. Nun kommt der Raps in die wichtigste Wachstumsphase und der Wasserbedarf ist hoch. „Die Jungpflanzen brauchen aufgrund der sinkenden Bodenfeuchtigkeit in den kommenden zwei Wochen sehr viel Niederschlag, ansonsten sinken die Ertragsaussichten teilweise kräftig“, erläutert der Experte. Nicht nur in Deutschland sollen sich die Wachstumsbedingungen für den Raps verschlechtert haben, sondern auch die Nachbarstaaten Frankreich und England berichten von schwächeren Rapsbeständen. Somit kann Stand Mitte April wie schon im Vorjahr von keiner guten bis sehr guten Rapsernte in der EU ausgegangen werden.

Aktuell kein Wassermangel im Getreide

Auf den Weizen und die Wintergerste hat die aktuelle Wetterlage derzeit noch keine derartigen Auswirkungen. „Sowohl die Weizen- als auch die Wintergerstenbestände kamen sehr gut aus dem Winter“, schildert Chilla und ergänzt: „Bei einer fortwährend trockenen Wetterlage könnten sich die Wachstumsbedingungen allerdings auch hier verschlechtern.“ Vor allem beim Weizen ist der Zeitpunkt Mitte April zu früh, um jetzt schon hierzulande konkrete Ernteprognosen abzuleiten.

Entspannte Situation in Ostfriesland

In Ostfriesland ist das Thema Trockenheit generell noch kein gravierendes Problem. Im ersten Quartal haben sich die Niederschläge aus dem nassen Herbst 2019 fortgesetzt. Eine zeitige Bearbeitung der Flächen war nur in kurzen Zeitfenstern im Februar möglich. „Die Böden sind durch die vergangenen sechs Monate im Unterboden noch ausreichend mit Wasser versorgt“, sagt Thomas Bathow, Pflanzenbauberater bei der AGRAVIS Ems-Jade GmbH. Dennoch sei die Gefahr einer weiteren Frühjahrstrockenheit mit neuen Schäden gegeben. Drei Wochen ohne nennenswerte Niederschläge lassen die ersten landwirtschaftlichen Betriebe nervös werden. „Gesäte Gräser oder Sommerungen sind immer noch nicht gekeimt oder verharren, auch aufgrund von Nachfrösten, im Keimblatt“, erklärt Bathow. Durch die Niederschläge ab Oktober werden 2020 vermehrt Sommerungen gesät. „Eine Bearbeitung der Flächen war größtenteils erst ab Mitte März sinnvoll, ohne bleibende Schäden zu hinterlassen.“

Fehlende Niederschläge im Osten

Im Arbeitsgebiet der AGRAVIS Ost ist die Trockenheit flächendeckend zu spüren: „Je weiter man sich nach Osten bewegt, desto trockener wird es“, berichtet Wilhelm Winkelmann, Agrarhändler bei der Baro Lagerhaus GmbH. Polen und Tschechien hätten mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Im Januar und Februar war der Niederschlag noch relativ normal. „Seit März hat es jedoch ziemlich wenig geregnet. Vor allem der Raps hat durch Wassermangel und Bodenfrost sehr gelitten. Wir hoffen aktuell auf Regen, da die Wasserreserven im Boden stetig sinken“, betont Winkelmann.

Wetterextreme und Schadnager setzen Grünland zu

Imke Hansing von der AGRAVIS Pflanzenbau-Vertriebsberatung sieht Schwierigkeiten auf viele landwirtschaftliche Betriebe zukommen. Grund dafür sind die Wetterextreme. Zwar habe es in ihrem Arbeitsgebiet in Nord-Niedersachsen grundsätzlich ausreichende Niederschlagsmengen gegeben, „jedoch sind sie schlecht verteilt“, erläutert die Pflanzenbau-Expertin. Manche Böden konnten die Wassermassen schlicht nicht aufnehmen. Das Wasser blieb häufig an der Oberfläche. Bei den Unterböden hingegen kamen die Niederschläge nicht mehr an. Sie sind nach wie vor sehr trocken.
Dadurch war die Befahrbarkeit auf den Wiesen nach Aufhebung der Sperrfrist nicht gegeben. Erst Mitte März war dies in vielen Fällen wieder möglich, obwohl Pflegemaßnahmen und Düngen auf den Flächen längst notwendig gewesen wären. Für den ersten Schnitt, den viele Betriebe Mitte Mai durchführen, wird es knapp. Denn erst in den vergangenen Tagen war eine Nachsaat möglich.

Auf dem Grünland in Ostfriesland zeigen sich aktuell die Folgen vergangener Trockenperioden. Die Dürre 2018 und 2019 hatte ein deutlich höheres Aufkommen von Schadnagern zur Folge. Der milde Winter tat sein Übriges: Viele Kleintiere überlebten trotz anhaltender Niederschläge. Landwirte mussten vielerorts nachsäen. Saatgut für das Weideland und Wiesen wurde im Arbeitsbereich der AGRAVIS Ems-Jade GmbH stark nachgefragt. „Das genaue Ausmaß der Schäden in Ostfriesland rund um Aurich ist noch nicht zu beziffern“, betont Stefan Pielsticker, Geschäftsführer der AGRAVIS Ems-Jade GmbH.

Die Schadnager sind das eine Problem, die Larven der Tipula-Wiesenschnake das andere. „Oberirdisch und unterirdisch richten die Insekten großen Schaden an. An der Oberfläche erkennt man dies an kahl gefressenen Stellen an der Grasnarbe“, erklärt Imke Hansing. Schlimmer ist jedoch, wenn die Larven die Wurzeln im Erdreich abfressen. Das schädigt das Grünland nachhaltig.

Obwohl die Maisaussaat in den Startlöchern steht, wünscht sich die Pflanzenbau-Expertin aktuell Regen. „Die vergangenen Niederschläge waren einfach nicht ausreichend, vor allem im Hinblick auf die Entwicklung der Sommerung und des Grünlandes nach dem ersten Schnitt im Mai“, erklärt Imke Hansing. Denn ab dann ist bereits – das haben die beiden vergangenen Jahre gezeigt – eine Vorsommertrockenheit angebrochen. „Vieles ist jetzt abhängig von den Niederschlägen in den kommenden Tagen“, betont Hansing.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,5 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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AGRAVIS leistet wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz

AGRAVIS leistet wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz

Gemeinsam für die Umwelt – so das Motto der Initiative “ ERDE“ (Erntekunststoffe Recycling Deutschland). Dazu hat auch die AGRAVIS Raiffeisen AG im vergangenen Jahr einen wesentlichen Teil beigetragen. Gemeinsam mit den Raiffeisen-Genossenschaften hat sie etwa 1.000 Tonnen verwendete Silo- und Stretchfolie gesammelt.

Über die Initiative „ERDE“ wurde das gesammelte Material dann dem Recycling und so dem Rohstoffkreislauf zugeführt. Seit 2015 beteiligt sich die AGRAVIS nun an dieser Recyclingaktion und kann deutlich steigende Mengen gesammelter Folie verzeichnen. Wesentlich unterstützt wird die Aktion durch Folienhersteller, die das Sammelsystem „ERDE“ fachlich und finanziell unterstützen.

Durch die Zuführung der von der AGRAVIS in 2019 gesammelten Silo- und Stretchfolien zum Recycling wurden rechnerisch 1.370.400 Kilogramm Treibhausgas eingespart. Dies entspricht den Treibhausgas-Emissionen, die 98.767 Bäume jedes Jahr in Europa binden. Durch die Zusammenarbeit in „ERDE“ wird der Wertstoffkreislauf geschlossen, Ressourcen geschont und die Umwelt geschützt. Ein Konzept, das die AGRAVIS überzeugt. Ihr ist es wichtig, einen „runden Kreislauf“ bei Produkten, die sie in den Verkehr bringt, zu erzeugen. Auch für Landwirte, die mit und in der Natur arbeiten, ist ein nachhaltiges Denken und Handeln unerlässlich. So werden die Agrarfolien nach Verwendung zurückgenommen, recycelt und stehen schließlich als Rohstoff wieder zur Verfügung. Damit wird der Wertstoffkreislauf für Erntekunststoffe geschlossen und der Eintrag in den Boden und die Umwelt vermieden.

Nachhaltigkeit ist für die AGRAVIS ein treibender Faktor. Seit nun fast zehn Jahren beschäftigt sich das Unternehmen mit nachhaltigkeitsrelevanten Themen und kann somit auf mehrere ganzheitliche Konzepte und Lösungen für seine Kunden und Partner verweisen. Darüber hinaus strebt die AGRAVIS einen stärkeren Austausch mit seinen Partnern innerhalb der Wertschöpfungskette Agrar an.

Alle wesentlichen Folienhersteller der AGRAVIS sind Mitglieder bei „ERDE“. Sie entrichten verpflichtend einen Betrag pro Kilogramm produzierter Folie, der als Zuschuss für das Recycling an das „ERDE“-System geht. Die AGRAVIS kauft die Folie zu einem etwas höheren Preis bei den Lieferanten ein, verkauft sie entsprechend weiter an Genossenschaften und diese dann weiter an die Landwirte. Die Genossenschaften bieten den Landwirten anschließend kostengünstig die Rücknahme der Folien an.

Für die Foliensammlung nutzt die AGRAVIS auch die Erfahrungen aus “ PAMIRA“ (Packmittel Rücknahme Agrar). Dieses System organisiert bundesweit die Sammlung von Pflanzenschutzkanistern. Als Sammelstellen dienen auch hier viele örtliche Raiffeisen Genossenschaften. „PAMIRA“ stellt daher eine gute Grundlage dar, da viele Genossenschaften schon mit der Sammlung und Rücknahme von Material vertraut sind.

Jährlich werden in der deutschen Landwirtschaft mehrere 10.000 Tonnen verschiedener Kunststoffprodukte eingesetzt. Aktuell sammelt die Initiative „ERDE“ bundesweit bereits knapp 40 Prozent der gebrauchten Silo- und Stretchfolien und führt diese zu 100 Prozent der stofflichen Verwertung zu.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,5 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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AGRAVIS Raiffeisen AG: Wie biologische Siliermittel wirken

AGRAVIS Raiffeisen AG: Wie biologische Siliermittel wirken

Bei biologischen Siliermitteln steht in der Regel deren primäre Wirkung in Silagen im Vordergrund. Über die eigentliche Wirkung hinausgehende zusätzliche Effekte tragen heute maßgeblich zur Effizienz der Produkte bei. Das gilt auch für Siloferm und BioCool. Die Expertin Dr. Sabine Rahn von der AGRAVIS Raiffeisen AG erklärt, was zu beachten ist.

Es ist hinlänglich bekannt, dass Siloferm die erwünschte Milchsäuregärung fördert und die Silierverluste deutlich senkt. Daraus resultieren nicht nur eine höhere Grundfutterleistung, sondern auch mehr und nährstoffreicheres Futter. So bringt der Einsatz von Siloferm pro Hektar Gras mindestens 400 Liter mehr Milch. Wird BioCool eingesetzt, liegt der Wirkungsschwerpunkt bei der Auslagerung. Nacherwärmung und Verschimmelung werden vermieden. Auch das bedeutet ein deutliches Plus für die Grundfutterleistung und zwar pro Hektar Maissilage bis zu 1.000 Liter mehr Milch.

Zusätzliche Effekte durch Milchsäurebakterien

Diese Wirkmechanismen biologischer Produkte sind bekannt. Aber reichen sie unter heutigen Silierbedingungen noch aus? Zusätzliche Effekte gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Das gilt auch für Siloferm und BioCool. Die in ihnen enthaltenen Milchsäurebakterien leisten mehr und unterscheiden sich damit deutlich von anderen Milchsäurebakterien. Über die eigentliche Wirkung hinausgehende zusätzliche Effekte sind inzwischen ein wichtiges Kriterium zur Kennzeichnung der Produktqualität. Wichtige Zusatzeffekte von Siloferm und BioCool sind zum Beispiel die Kontrolle des pH-Wertes in der Silage und der Zellwandaufschluss.

Viele Silagen sind heute deutlich milchsäurereicher als in der Vergangenheit. Warum das so ist, ist noch nicht vollständig geklärt. Jedoch wird immer wieder von verminderter Futterakzeptanz dieser saureren Silagen berichtet. Inwieweit der geringere pH-Wert auch Einfluss auf das Acidoserisiko hat, lässt sich ebenfalls noch nicht beantworten. Bei Verfütterung wird in vielen Betrieben bereits prophylaktisch mit Hilfe von puffernden Substanzen, zum Beispiel Natriumbicarbonat, gegengesteuert, was zusätzliche Kosten verursacht. Problematisch können die niedrigen pH-Werte in Verbindung mit den hohen Milchsäuregehalten aber auch werden, wenn parallel Hefen aktiv waren und Alkohol bilden konnten. Milchsäure reagiert mit Alkohol zu Estern, erkennbar an einem stark stechenden, klebstoffähnlichen Geruch. Auch hier reagieren die Tiere mit Futterverweigerung.

Keine übersäuerte Silage

Wird BioCool eingesetzt, kontrollieren die enthaltenen Milchsäurebakterien über ihren Sekundärstoffwechsel, wie tief der pH-Wert abgesenkt wird. Wird die kritische Wachstumsgrenze erreicht, schaltet der enthaltene Lactobacillus buchneri seinen Stoffwechsel um. Milchsäure wird zum Nährstoff und zu Essigsäure und Propylenglycol umgewandelt. Eine Übersäuerung der Silage und daraus resultierender Probleme bei der Fütterung werden zuverlässig vermieden. Da die Wirkung von BioCool sich außerdem gegen Hefen richtet, behandelte Silagen weniger Alkohol enthalten und Milchsäuregärung und pH-Wert kontrolliert werden, bilden sich auch keine Ester.

Geringeres Ketoserisiko

Ein weiterer Zusatzeffekt resultiert aus dem gebildeten Propylenglycol, das energetisch bei negativer Energiebilanz vom Tier genutzt werden kann und somit das Ketoserisiko verringert. Um leichter und schneller an den Zucker in den Pflanzenzellen zu kommen, bilden die im Siloferm und BioCool enthaltenen Milchsäurebakterien außerdem bestimmte extrazelluläre Substanzen (ECPS). Mit ihrer Hilfe schaffen sie sich viele kleine Eintrittspforten. Diese Bruchstellen in der Zellwand werden später auch von der Pansenflora genutzt. Zellwandbestandteile beziehungsweise Rohfasern werden so leichter verdaulich und können schneller abgebaut werden. Auch das fördert die Futtereffizienz behandelter Silagen.

Weitere Informationen gibt es unter www.silierung.de.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,5 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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AGRAVIS NetFarming: Persönlicher Service macht den Unterschied

AGRAVIS NetFarming: Persönlicher Service macht den Unterschied

Die Applikationskarte ist fertig, das Tool hat die Aussaatstärke für jede Maisfläche optimal berechnet und dabei Bodenqualität, Wasserversorgung, Nutzungsrichtung und das Wissen des Betriebsleiters berücksichtigt. Nun kann es losgehen mit der teilflächenspezifischen Aussaat. Aber was passiert, wenn Fragen auftauchen und Unterstützung bei der Umsetzung der teilflächenspezifischen Maisaussaat benötigt wird? Dann macht für den Landwirt der persönliche Service den Unterschied.

Die Experten der AGRAVIS NetFarming, einer Marke der AGRAVIS Digital GmbH, sind nicht im Callcenter irgendwo in Deutschland, sondern direkt vor Ort und damit nah am Landwirt. Wichtige Partner sind die Raiffeisen-Genossenschaften. Sie sind die Schnittstelle zwischen der AGRAVIS und den Landwirten und außerdem Multiplikator für den Vertrieb und die praktische Umsetzung der Module, erklärt Felix Aundrup, Produktmanager AGRAVIS NetFarming.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit den Raiffeisen-Genossenschaften ab?
Aundrup: Die Raiffeisen-Genossenschaften sind vor Ort eng mit den Landwirten verbunden. Die Mitarbeiter der Genossenschaften können die Module von AGRAVIS NetFarming empfehlen und erklären. Denn auf Basis der bereits bei NetFarming vorhandenen Satellitenbilder kann jeder Betrieb direkt in eine teilflächenspezifische Maisaussaat einsteigen. Wo es nötig ist, leisten wir den Support für die Landwirte direkt, von der Datenaufnahme bis zur Bereitstellung der Karte fürs Schlepper-Terminal. Die meisten Genossenschaften sind heute aber selbst digital aufgestellt und arbeiten eigenständig. Unser Ziel ist, die Genossenschaften als unsere Vertriebspartner fitzumachen.
Unser großer Vorteil und unser Alleinstellungsmerkmal am Markt ist die Tatsache, dass wir – und damit meine ich die AGRAVIS und ihre genossenschaftlichen Partner – unsere Kunden genau kennen. Wir legen viel Wert auf Kommunikation: Alle Informationen, vom Tool bis hin zur Drille, müssen immer transparent und passgenau sein. Wir drücken unseren Kunden nicht einfach eine bunte Karte mit ihren Zonen in die Hand, sondern unterstützen sie im gesamten Prozess. Die Landwirte wissen das zu schätzen. Sie kennen die AGRAVIS und die Genossenschaften als vertrauensvollen Partner und übertragen dieses Vertrauen aus dem „analogen“ Geschäft auch auf die digitalen Produkte.

Was sind die häufigsten Fragen zur Arbeit mit dem Modul teilflächenspezifische Maisaussaat?
Aundrup: Viel dreht sich natürlich um die Handhabungen im Portal, zum Beispiel wie Flächen importiert werden. Ebenfalls wird immer wieder nachgefragt, welches Dateiformat man benötigt und in welcher Einheit die Karten geschrieben werden müssen. Denn es ist ein Unterschied, ob die Körner pro Quadratmeter oder pro Hektar angegeben werden. Bei sieben, acht unterschiedlichen handelsüblichen Maisdrillen, die auf den Terminals ihre eigenen Dateiformate haben, kommen ebenfalls Fragen auf. Wir können mit AGRAVIS NetFarming die Applikationskarten in allen gängigen Formaten schreiben. Wir müssen nur wissen, was benötigt wird. Wir lösen das Problem dann direkt. Hier hilft uns natürlich auch ein enger Draht zu den Gesellschaften der AGRAVIS Technik-Gruppe. All diese Dinge besprechen wir mit den Genossenschaften auch in unseren Schulungen.

Wie viele Genossenschaften haben Sie bereits geschult?
Aundrup: Wir haben 2018 begonnen und im vergangenen Jahr Mitarbeiter von circa 120 Genossenschaften geschult. Wir freuen uns über den großen Zulauf, das Interesse steigt. Übrigens sind die Genossenschaften, die vor zwei Jahren mit uns gestartet sind, auch heute noch unsere Vertriebspartner. Das ist für uns ein Beweis für die Qualität unserer Module, aber auch für die nachhaltige Unterstützung der Landwirte. Wir wollen keine kurzfristigen Erfolge für die Statistik, sondern langfristige Verbesserungen und wirtschaftliche Erfolge für die Landwirte.

lle Infos unter netfarming.de

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,5 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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AGRAVIS Raiffeisen AG mit stabiler Umsatzentwicklung

Der AGRAVIS-Vorstand Die AGRAVIS Raiffeisen AG hat auch im zweiten Dürrejahr hintereinander umsatzmäßig solide Ergebnisse erreicht. „Operativ waren wir als AGRAVIS gut im Markt unterwegs, wie der Umsatz von rund 6,5 Mrd. Euro zeigt. Damit haben wir unser geplantes Umsatzziel erreicht. Ermöglicht haben dies unsere Vertriebsstärke, unsere Marktkenntnis, unsere Kundennähe und das Know-how der rund 6.500 Mitarbeiter, die einen guten Job gemacht haben“, bilanzierte AGRAVIS-Vorstandschef Dr. Dirk Köckler. Das Ergebnis vor Steuern liegt aber durch Einmal-Belastungen wegen einer Kartellbuße bei minus 20,5 Mio. Euro. „Ganz bewusst haben wir uns nach umfangreicher juristischer Analyse und in voller Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat…

Trotz Corona: AGRAVIS und Genossenschaften sichern Versorgung

Ein maximal möglicher Schutz für Mitarbeiter und Kunden vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus und zugleich die Sicherstellung des Geschäftsbetriebs und der Versorgungsfunktion innerhalb der Lebensmittelkette: Die AGRAVIS Raiffeisen AG arbeitet derzeit im genossenschaftlichen Verbund mit Hochdruck daran, um diese besondere Herausforderung zu meistern. „Wir erleben gerade eine so noch nie dagewesene globale Krisensituation, für die es keine Blaupause gibt“, sagt Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG. Das Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen habe sich intern so aufgestellt, dass durch umfassende Hygienemaßnahmen und eine Unterbindung von standortübergreifenden Veranstaltungen und externer Besucher größtmögliche Vorsorge getroffen wurde, um das Infektionsrisiko einzudämmen. Zudem…

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