Schlagwort: Landwirte

Die Regenerative Landwirtschaft gewinnt weiter an Relevanz

Der „Bodenkurs im Grünen“ und Update-Tage vermitteln wichtige Grundlagen

Die Regenerative Landwirtschaft gewinnt weiter an Relevanz

Der „Bodenkurs im Grünen“ vermittelt praxisnah die Grundlagen der Regenerativen Landwirtschaft (Bildquelle: Uwe E. Nimmrichter)

Rund 300 Landwirte haben in diesem Jahr am „Bodenkurs im Grünen“, der Jahresausbildung der Regenerativen Landwirtschaft von Dietmar Näser und Friedrich Wenz, teilgenommen. Das waren deutlich mehr als 2018. Neben zwei Kursen in Deutschland gab es Angebote in Frankreich, Österreich und der Schweiz. Das bestätigt einen Trend und zeigt die große Relevanz der Regenerativen Landwirtschaft und damit der Themen Bodenfruchtbarkeit und Humusaufbau. „Für viele Landwirte war 2019 das zweite Trockenjahr in Folge. Aber auch in den Regionen, in denen es regnete, nahmen die Leistungen des mikrobiellen Bodenlebens auf den meisten Ackerflächen weiter ab. Das hatte Folgen für die Erntemengen und die Qualität der erzeugten Produkte und damit für die Wirtschaftlichkeit der Betriebe“, erläutert Dietmar Näser und ergänzt mit Blick auf die Arbeitsmethoden: „Betriebe, die nach den Methoden der Regenerativen Landwirtschaft arbeiten, waren von den Auswirkungen im Durchschnitt weit weniger betroffen.“ Durch die vorliegenden Ergebnisse und die Erfahrungen in der Praxis suchen immer mehr Landwirte nach neuen Wegen für die eigene Arbeit und damit ihrer Zukunftsfähigkeit. Ein großer Teil davon sind konventionelle Betriebe.

„Wir arbeiten seit drei Jahren nach den Methoden der Regenerativen Landwirtschaft und sehen auf unseren Feldern deutliche Erfolge“, erläutert Wolfgang Ruch, Landwirt aus Schenklengsfeld, bei einem Besuch in seinem Betrieb. Er ist einer der Gastgeberbetriebe des „Bodenkurs im Grünen“ 2020. Die Bodenkurse vermitteln praxisnah die Grundlagen der Regenerativen Landwirtschaft und zeigen am Beispiel der Praxispartner Empfehlungen für die eigenen Entscheidungen. Sie beginnen mit dem Basismodul im Februar, das die Grundlagen und Zusammenhänge des Humus regenerierenden Anbaus zeigt. Es folgen drei Module mit jeweils zwei Praxistagen. Im Frühjahr stehen die ersten Schritte mit der Flächenrotte, dem Einsatz von Fermenten und Komposttee im Mittelpunkt, im Frühsommer das Beleben des Bodens durch Pflanzen und im Herbst der Aufbau der Gare und die Steigerung der Bodenfruchtbarkeit. Die Praxistage finden bei ausgewählten Gastgeberbetrieben statt, so dass die Teilnehmer die Betriebe und Felder über die gesamte Vegetationsperiode hinweg sehen und erleben können. Ziel ist es, die Grundlagen und die Praxis der Regenerative Landwirtschaft zu vermitteln.

Im November, wenn die Feldarbeiten abgeschlossen sind, laden Friedrich Wenz und Dietmar Näser gemeinsam mit Gastreferenten aus Landwirtschaftsbetrieben zu Update-Tagungen an sieben Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein. Zielgruppen sind die Absolventen der Jahresausbildungen und Neueinsteiger in die Regenerative Landwirtschaft. Die Teilnehmer erfahren, wie in den Praxispartnerbetrieben die Anbauentscheidungen für leistungsfähige Kulturen und die Zunahme des Bodenlebens getroffen werden, welche Erfahrungen die Betriebsleiter im vergangenen Vegetationsjahr sammeln konnten und welche Ergebnisse erreicht wurden. Die Tage sind ein wichtiges Update zu den aktuellen Entwicklungen in der Regenerativen Landwirtschaft.

2020 werden drei deutsche Bodenkurse und fünf Kurse in Nachbarländern angeboten. Erstmals gibt es in Steffisburg in der Schweiz einen Kurs für den Weinbau. Mitveranstalter ist Simon Jöhr. Er ist als Ressortleiter beim IN-FORMA Bildungs-, Beratungs- und Tagungszentrum Waldhof tätig, unter anderem mit den Arbeitsschwerpunkten Biolandbau, Betriebsplanung, Betriebsumstellungen und Budgetfragen.

Termine Update-Tage 2019
05.11.2019 D-Rinteln (Niedersachsen)
06.11.2019 D-Brandenburg an der Havel (Brandenburg)
12.11.2019 CH-Münsingen (Bern)
13.11.2019 CH-Diessenhofen (Thurgau)
14.11.2019 D-Stephanskirchen (Bayern)
15.11.2019 D-Frankfurt am Main (Hessen)
21.11.2019 A-Steyr

Weitere Informationen und Anmeldung zu den Update-Tagungen:
https://humusfarming.de/wenz-academy/update-tage/

Bodenkurs im Grünen 2020
Weitere Informationen und Anmeldung zum „Bodenkurs im Grünen 2020“: www.bodenkurs.de

Bodenkurs im Grünen 2020 für den Weinbau
Weitere Informationen und Anmeldung zum „Bodenkurs im Grünen 2020“ für den Weinbau:
https://humusfarming.de/wenz-academy/winzerkurs/

Friedrich Wenz hat nach einigen Jahren in der Industrie 1997 den elterlichen Betrieb in der Oberrheinebene übernommen. Der Betrieb ist einer der ältesten biologisch bewirtschafteten Betriebe in Deutschland und einer der sieben Gründungsbstriebe von BIOLAND. Heute ist er erfolgreicher Landwirt und zusammen mit Dietmar Näser Initiator und Ausbilder des „Bodenkurs im Grünen“. Sein besonderes Anliegen ist die Weiterentwicklung der Regenerativen Landwirtschaft und die Aufbereitung der komplexen Zusammenhänge für Landwirte. Sein Ziel ist es, die Betriebe in die Lage zu versetzen, diese Kenntnisse erfolgreich in der Praxis anzuwenden.

Firmenkontakt
Friedrich Wenz GmbH, Wenz Academy
Friedrich Wenz
Lehenstraße 7
77963 Schwanau
07824 3712
07824 664181
academy@humusfarming.de
http://www.humusfarming.de

Pressekontakt
PROJEKT N2
Uwe E. Nimmrichter
Friesestraße 31a
02681 Schirgiswalde-Kirschau
0162 1953296
uwe@nimmrichter-neukirch.de
http://www.projektn2.de

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=je0zK_LQtII?hl=de_DE&version=3&w=350&h=200]

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Jeder is(s)t… ein kleines bisschen Landwirt!

Image Landwirtschaft

Jeder is(s)t... ein kleines bisschen Landwirt!

Quelle: EURALIS Saaten GmbH / Maisdose_Maiskolben

Einkaufen, Kochen, Backen oder der Snack an der Würstchenbude, der Besuch der Fast-Food-Kette, das kleine Zwischendurch morgens um zehn, der Happen an der Tankstelle – oder sind Sie eher der Ich-halt-noch-schnell-beim-Bäcker-Typ?

Wer jetzt noch nicht kaut, zumindest in Gedanken, der isst später.

Das Essen wird gegessen! Was, wie viel und wovon ist dabei erst einmal unwichtig. Allerdings bleibt bei häufigem Genuss das eine oder andere nicht ohne Folgen, zumindest für die Figur.

Unser Essen kommt aus der Landwirtschaft, und wer nicht isst, wird nicht überleben.

Ein Grund mehr, der Landwirtschaft, den Lebensmitteln und dem Landwirt mehr Aufmerksamkeit entgegenzubringen und den Rückhalt der Branche zu stärken.

In einer Zeit, in der nicht jeder seine Ferien auf einem Bauernhof verbringt, muss wieder mehr Nähe zum Endverbraucher entstehen. Das Kaufverhalten besteht vielfach aus Verpacktem, Zugeschnittenem und Vorgegartem.

Sogar eine Gemüsegurke ist manchem Weltstar nur in Stückchen geschnitten bekannt. Nachzulesen unter:
http://m.gala.de/stars/news/robbie-williams–er-kennt-keine-gurken–20307298.html

Das Thema ist in der Tat so komplex, dass man den Fachleuten bei Gesprächen kaum folgen kann. Und die Themenvielfalt von Agrarwirtschaft, Pflanzenzüchtung, Düngeverordnung, Greening-Vorschriften ist speziell und umfangreich, die Fachsprache für Branchenfremde völlig unverständlich. Spätestens an dieser Stelle steigt die Achtung gegenüber jedem Landwirt. Hat dieser doch täglich, neben seiner Tagesarbeit, mit diesen Inhalten zu tun.

Die Herausforderungen der Landwirtschaft sind so umfangreich wie die Themenvielfalt. Wird die Frage gestellt „Wer mit wem, warum und wohin?“, richtet sich diese erst einmal ausschließlich auf die Fusionen der Global Player und auf Marktanteile. Dadurch wird die Kombination von Pflanzenschutz- und Saatgutindustrie geschaffen und mit Zahlen jongliert, die in ihrer Höhe kaum zu begreifen sind.

Sieht man sich die digitale Entwicklung in der Landwirtschaft an, sind Smart Farming, Big Data, Drohnen auf dem Feld und Handynachrichten vom Milchvieh bereits realistisch. Industrie, Landtechnik und Handel sind schon bereit, die nächsten Schritte zu gehen. So ist die SMS von der Kuh bei Besamungsbereitschaft und Kalbung bereits machbar. Andernorts ist aber noch nicht einmal der erste Schritt umgesetzt und es scheitert bereits an einer stabilen Internetverbindung.

Die Wahrheit liegt wie so oft dazwischen, sollen doch die modernen Technologien die Lösungsansätze für die Zukunft sein.

Im Jahr 2030 steht die globale Landwirtschaft gemäß Welternährungsorganisation (FAO) vor der Herausforderung, Lebensmittel für 8,5 Mrd. Menschen bereitzustellen. Parallel dazu wird bis 2030 global die pro Kopf verfügbare landwirtschaftliche Nutzfläche von 2.200 m² (2015) auf rund 2.000 m² abnehmen. Die damit verbundene Produktivitätssteigerung ist ohne technischen Fortschritt und Entwicklung nicht umsetzbar.

Das weitverbreitete rückständige Image des Bauern, das oft durch falsche Weideromantik auf der grünen Wiese mit lila Kuh und Glocke vermittelt wird, entspricht nicht der Realität.

Das geforderte Tierwohl ist nicht mehr durch die Vermeidung von technischem Fortschritt zu erreichen, sondern in der heutigen Zeit nur durch moderne Technologie im Stall umsetzbar. Die Entwicklung hat längst stattgefunden – es ist nur nicht jedem bekannt. Landwirtschaft ist bereits modern! Der Informationsbedarf der Bevölkerung im Bereich Landwirtschaft ist groß und bedarf einer einfachen und klaren Kommunikation – dann klappt das auch mit dem Image.

Jeder, der isst, ist gefragt – fangen wir mit der Breitband-Internetverbindung zur Vollendung der digitalen Agrarwelt und der Tatsache, dass Mais nicht in der Dose wächst, an.

Guten Appetit!
Gesa Christiansen

www.euralis.de

EURALIS Saaten GmbH
EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa. Es werden jährlich 13% des Umsatzes in die Züchtung investiert. In Europa hat EURALIS zehn Zuchtstationen, davon drei in Deutschland, mit insgesamt 500.000 Versuchsparzellen.
Weitere Informationen unter www.euralis.de

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Gesa Sophia Christiansen, Presse-/Öffentlichkeitsarbeit Zentraleuropa
Oststraße 122, 22844 Norderstedt
Tel: 040 60 88 77-54, Fax: 040 60 88 77-34
Mobil: 0151 27 65 17 84
E-Mail: gesa.christiansen@euralis.de
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https://www.youtube.com/v/bKYPFzddh6k?hl=de_DE&version=3

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EURALIS Produktionsvideo „Vom Feld bis in den Sack“

EURALIS Produktionsvideo – mit Transparenz Vertrauen schaffen

EURALIS Produktionsvideo  "Vom Feld bis in den Sack"

EURALIS Produktionsvideo

Welchen Weg nimmt eigentlich das Saatgut?
Das Produktionsvideo „Vom Feld bis in den Sack“ gibt Antwort auf diese Frage.

Mit mehr als 60 Jahren Erfahrung in Züchtung, Produktion und Vertrieb, kontrolliert EURALIS
die einzelnen Produktionsschritte auf dem Weg zu garantiert exzellenter Saatgut Qualität.

Der Weg führt über Vermehrungsflächen und Produktionsstandorte und durch Fabriken
die eine Qualitätskontrolle gewährleisten.

Mit dem Produktionsvideo soll das vorhandene Wissen geteilt und Arbeitsschritte
transparenter gemacht werden.

Transparenz schafft Vertrauen und ermöglicht verantwortungsvollen
Umgang mit den eigenen und den zur Verfügung stehenden Ressourcen
der Landwirtschaft.

EURALIS Saaten GmbH: Das vollständige Produktionsvideo im YouTube Chanel ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=bKYPFzddh6k&feature=youtu.be

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Weitere Informationen unter www.euralis.de

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AGRAVIS unterstützte erstes Agrar-Blogger-Camp in Münster

AGRAVIS unterstützte erstes Agrar-Blogger-Camp in Münster

Gut 100 Blogger, die in der Landwirtschaft arbeiten und gern darüber sprechen, versammelten sich am 16. Februar in Münster, um sich einmal „live“ in die Augen zu schauen. Der Bauernverband Schleswig-Holstein und die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft hatten diese Veranstaltung mit Unterstützung der AGRAVIS Raiffeisen AG und des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes e.V. organisiert. Verantwortlich für das Treffen waren die Bauern selbst.

Sie twittern, teilen, liken und sind auf dem neuesten Stand, wenn es um Agrar-Themen geht – Agrarblogger. „Bauer Holti“ ist in der Szene bekannt. Er präsentiert sich nicht nur als Schweinehalter, sondern setzt sich für das Image der Landwirtschaft ein: Mit weiteren Landwirten gründete er das Bauernwiki „Frag doch mal den Landwirt“, in dem er Verbrauchern Einblicke in die Landwirtschaft gibt. Das kommt an.

Werner Schwarz, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes, erklärte angesichts der vielfältigen Kritik an der modernen Landwirtschaft: „Unser Platz ist an der Seite des Bürgers.“ Dazu setzt er auf „entwaffnende“ Kampagnen. „Nur wenn wir selber nicht aufrüsten, können wir mit unseren Kritikern kommunizieren.“

In zahlreichen Vorträgen und Workshops lernten und diskutierten die Camp-Teilnehmer das kleine ABC der Aufklärung in den Sozialen Medien. Der Autor Klaus Alfs berichtete über den richtigen Umgang mit „Hate Speech“, Professor Matthias Kussin von der Hochschule Osnabrück über modernes Storytelling und Thomas Fabry vom Verein „Tierhaltung – modern und transparent“ über SnapChat. Markus Holtkötter und Nadine Henke gaben ihre Erfahrungen mit der Krisenkommunikation preis. Besondere Aufmerksamkeit genossen sicherlich die Gäste aus dem Ausland. Caroline van den Plas aus den Niederlanden erzählte von ihren Erfahrungen mit Twitter, Derek Klingenberg aus den USA über seine Aktivitäten auf YouTube.

Fazit: Bauern sind unverzichtbar. Dies wollen die Netzbauern ins Bewusstsein rufen. Sie wollen mitreden, aufklären und warnen. Die Agrar-Branche vernetzt sich viral und setzt trotzdem auf einen persönlichen Austausch. Der Wunsch nach einer Fortsetzung dieses Treffens wurde von vielen Teilnehmern deutlich gemacht.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit mehr als 6.000 Mitarbeitern über 6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/682-2050
bernd.homann@agravis.de
http://www.agravis.de

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Eine europäische Erfolgsgeschichte mit französischen Wurzeln

80 Jahre EURALIS: 80 Jahre Züchtung, 80 Jahre bestes Saatgut für die Landwirtschaft

Eine europäische Erfolgsgeschichte mit französischen Wurzeln

Mais, Raps, Sonnenblume, Sorghum und Soja im EURALIS Portfolio – Züchter Mais und Ölsaaten

Eine europäische Erfolgsgeschichte mit französischen Wurzeln
80 Jahre EURALIS: 80 Jahre Züchtung, 80 Jahre bestes Saatgut für die Landwirtschaft
1936 kamen erstmalig einige französische Landwirte in Lescar in Südwest-Frankreich zusammen, um ihren Weizen gemeinsam zum Verkauf anzubieten. Damit war ein demokratisches Modell der kooperativen Landwirtschaft geboren, um gemeinsame Interessen gegenüber den Großhändlern zu vertreten. Heute umfasst die EURALIS-Unternehmensgruppe mehr als 5.000 Mitarbeiter. Das international agierende Unternehmen ist in vier Geschäftsfeldern aktiv: Landwirtschaft, Investition & Entwicklung, Lebensmittel und Saatgut.
Führender Züchter bei Mais und Ölsaaten
Der Saatgutbereich der Genossenschaft, EURALIS Semences, besteht aus 12.000 Landwirten. EURALIS ist einer der führenden Züchter und Vermehrer in Europa bei Mais und Ölsaaten. Eine kontinuierliche Reinvestition von 13% des Umsatzes in die Züchtung, hat diese Marktposition gefestigt. Die EURALIS Züchtung besteht aus elf Zuchtstationen, mehr als 500.000 Parzellen in ganz Europa werden als Prüfparzellen genutzt. Die Saatgutproduktion findet vorwiegend an Vermehrungsstandorten in Frankreich, Spanien und der Ukraine statt. Die EURALIS-Züchtung nutzt neueste Labortechnologien und hat 20 Jahre Erfahrung in Molekulargenetik. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit internationalen agrochemischen Partnern Die deutsche Niederlassung EURALIS Saaten GmbH züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblume, Sorghum und Soja.

Mais, Raps, Sonnenblume, Sorghum und Soja im Portfolio

Mais: Ziel des Maisforschungsprogramms von EURALIS ist es, die Nr. 1 in der frühen Genetik
zu werden- und die wichtige Rolle im mittelfrühen und späten Maissegment weiter
auszubauen. Die Verwendung von originalen hochleistungsgenetischen Quellen (Tropical
Dent) ermöglicht eine hochproduktive Entwicklung von neuen Sorten.
RAPS: Bewährte Liniensorten die Erträge auf Hybridniveau erzielen sind seit Jahren auf dem
Markt vertreten. Die leistungsstarke Neuzulassung ES Imperio als mittelfrühe Hybride mit
ausgezeichnetem Ertragsniveau ergänzt das Raps Portfolio optimal. Zuchterfolg wird aus
Erfahrung generiert, so war EURALIS das erste Unternehmen, das Rapshybriden in Frankreich
einführte.
Sonnenblumen: Das Forschungsunternehmen SOLTIS ist das führende Sonnenblumen-
Züchtungsprogramm in Europa und spielt auch weltweit eine wichtige Rolle. Mit mehr als
8.000 Hybriden jedes Jahr, die gezüchtet und getestet werden, ist es EURALIS möglich,
jährlich eine umfassende Sortenpalette in jedem Segment des Marktes anzubieten.
Sorghum: 2009 hat EURALIS mit der Eurosorgho-Tochtergesellschaft das erste Sorghum-
Forschungsprogramm in Europa gegründet. Das Unternehmen sorgt für stetige Innovation in
der Züchtung und schafft Hybriden für neue Absatzmärkte der boomenden Energiepflanze.
Als einer der Organisatoren agierte EURALIS auf dem ersten Europäischen Sorghum
Kongress, der vom 3.-4. November 2016 in Bukarest stattfand. Im internationalen Austausch
wurde „das wahre Potential von Sorghum“ erkannt und die Energien gebündelt die Kultur
europaweit zu fördern. Videoaufnahmen, Vorträge und Diskussionen rund um Kultur
Sorghum: http://www.sorghum-id.com/
Soja: Global werden bereits 6 % der landwirtschaftlichen Flächen mit Sojabohnen bestellt.
Die Eiweißpflanze gewinnt auch in Deutschland stetig an Bedeutung, 2015 wurde sie auf
17.000 ha angebaut. EURALIS steht für die Produktion von hochwertigem, gentechnikfreiem
heimischem Eiweiß.
Nah am Landwirt
Die Marke EURALIS erlebt ein dynamisches Wachstum, bleibt dabei aber immer nah am
Landwirt. Wachstum – ein Wort das für den Landwirt, wie auch für Unternehmen existenziell
wichtig ist. Für den Landwirt ist die Wahl des Saatgutes oft entscheidend über Erfolg oder
Misserfolg. Gute Ergebnisse sind meist die Grundlage für die Sortenentscheidungen der
Landwirtschaft und gute Ergebnisse generieren sich aus der Züchtung ertragreicher Sorten.
Genau dieses Saatgut macht in seiner Qualität unter anderem das dynamische Wachstum
des Unternehmens seit Jahren aus. Für wachsendes Vertrauen setzt das Unternehmen auf
starke Partnerschaften mit lokalen Händlern, um die Nähe zu den Landwirten zu pflegen und
den regionalen Anforderungen an die Sorten gerecht zu werden. Ein bundesweites Netz an
fachkundigen Außendienst-Beratern sorgt für die fachkundige Antwort rund um alle Fragen
des Anbaus. Regionale Auskünfte und direkte Ansprechpartner aus dem EURALIS
Außendienst sind über die Beraterkarte auf der Internetseite:
http://www.euralis.de/beraterkarte/ erreichbar. Aktuelle Aktionen, Vertriebs- und
Bonusprogramme werden auf der Unternehmenshomepage: http://www.euralis.de/
abgebildet.

Kontakt für redaktionelle Rückfragen:
Gesa Christiansen Fon: +49 40 60 88 77-54 Fax: +49 40 60 88 77-34 Mob: +49 151 27 65 1784
gesa.christiansen@euralis.de

Die Historie im Überblick
1936 Gründung der landwirtschaftlichen Genossenschaft
1950/51 „US-Mais-Mission“, Start der Züchtung und Produktion der ersten Maishybriden
1973 Start des Zuchtprogramms für Sonnenblumen und Soja
1975 Kooperation mit der amerikanischen Firma Green Giant bei Zuckermais
1983 Start des Zuchtprogramms für Raps
1987 Gründung der ersten europäischen Niederlassungen in Deutschland (RUSTICA Saaten und PAU Saaten)
2002 Fusion der drei Unternehmen: RUSTICA Saaten GmbH, PAU Saaten GmbH und
EURALIS Saatzucht GmbH zu EURALIS Saaten GmbH
2007-2015 zahlreiche Gründungen von Tochtergesellschaften in ganz Europa
2016 80-jähriges Jubiläum mit vielen Aktionen und Angeboten für die Landwirte
2014/2020 Projekt EURALIS 2020, Umstrukturierung der Groupe EURALIS, um das
Wachstumspotenzial auf den Märkten voll auszuschöpfen.

EURALIS Saaten GmbH
EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa.

Kontakt
EURALIS Saaten GmbH
Gesa Christiansen
Oststrasse 122
22844 Norderstedt
040 608877 54
040 608877 34
gesa.christiansen@euralis.de
http://www.euralis.de/

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=yvZl8VKnJAM&hl=de_DE&version=3]

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Das Keimblatt – die EURALIS Unternehmenszeitung

Das Keimblatt - die EURALIS Unternehmenszeitung

Quelle: EURALIS

Norderstedt, 1. November 2016

Das Keimblatt ist die EURALIS Kundenzeitung für gutes Saatgut und Erträge,
die zweimal jährlich veröffentlicht wird. In einer Auflage von 23.500 Stück wird
die Zeitung an Kunden und interessierte Leser versendet. Herausgegeben
wird das Keimblatt in einem den Kulturen der EURALIS Saaten GmbH angepassten
Zeitfenster, in einer „Sommer“- und einer „Herbst“ Ausgabe. Mit Gültigkeitszeitraum
Mai bis Oktober erscheint das Sommerexemplar im Themeninhalt auf die
Kulturen Raps, Sonnenblume und Soja ausgerichtet. Die „Herbst“ Ausgabe,
mit Wirkungszeitraum von November bis April, befasst sich überwiegend
mit Themen rund um den Mais und Sorghum, einer Kultur, die durch zunehmende
Wetterextreme mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Zusätzlich werden aktuelle
Themen der Landwirtschaft und Fachthemen näher beleuchtet.

Das Keimblatt online lesen: http://www.euralis.de/unternehmen/das-keimblatt/
Die Printversion anfordern per Mail an: gesa.christiansen@euralis.de

Das Keimblatt erscheint zum 1. November mit dem 30. Exemplar. Pünktlich zum
80-jährigen Jubiläum der Groupe EURALIS – dem Unternehmen,
das mit 12.000 Landwirten als Genossenschaft seinen Sitz in Frankreich hat und mit
mehr als 5.000 Mitarbeitern in vier Geschäftsfeldern tätig ist.

Die EURALIS Saaten GmbH als deutsche Tochter der Groupe EURALIS ist Herausgeber
der Zeitung „Das Keimblatt“ und möchte mit der 30. Ausgabe und der Aktion
„EURALIS sagt DANKE“ der Landwirtschaft etwas zurückgeben.
Die Landwirtschaft hat nicht nur rosige Zeiten. Die Herausforderungen werden größer, die z.B.
durch Wetterextreme und damit erschwerte Bedingungen gegeben sind.
Die Anforderungen an die Einzelpflanze und damit an die Züchtung steigen. Das macht die enge
Verbindung zur Landwirtschaft aus und verdeutlicht, dass Züchtung und Landwirtschaft an einem
Strang ziehen.

EURALIS als Züchter stellt sich den Anforderungen und setzt mit seinen Produkten immer wieder
Maßstäbe in der Ertragsleistung und den Sorteneigenschaften. In der Praxis, auf dem Feld, sorgt
dieser Zuchtfortschritt für hohe, stabile Ertragsleistungen und für Sorten, die eine hohe Stresstoleranz
aufweisen und den steigenden Anforderungen gewachsen sind. Seit drei Jahren ist deutschlandweit
in allen offiziellen Versuchen die Dreinutzungssorte ES Metronom eine Sorte, die das Kernsegment
im deutschen Maisanbau besetzt und zu den Top-Maissorten Deutschlands zählt. Diese Top-Genetik
aus der EURALIS Züchtung wird zum 80jährigen Jubiläum mit der Aktion „EURALIS sagt DANKE“ in
einer besonderen Verkaufsaktion angeboten, die es den Landwirten ermöglicht, Top-Genetik zum
Top-Preis auf das Feld zu bringen. Dafür sagen wir: DANKE!

Alle Informationen unter: www.euralis.de/80jahre

EURALIS Saaten GmbH
EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa. Es werden jährlich 13% des Umsatzes in die Züchtung investiert. In Europa hat EURALIS zehn Zuchtstationen, davon drei in Deutschland, mit insgesamt 500.000 Versuchsparzellen.
Weitere Informationen unter www.euralis.de

Kontakt
EURALIS Saaten GmbH
Gesa Sophia Christiansen Presse-/Öffentlichkeitsarbeit Zentraleuropa
Oststrasse 122, 22844 Norderstedt
Tel: 040 / 60 88 77 -54, Fax: 040 / 60 88 77 -34
Mobil: 0151 / 27 65 17 84
E-Mail: gesa.christiansen@euralis.de
Bitte beachten: Sämtliches zur Verfügung gestellte Bildmaterial darf nur mit der ausdrücklichen Quellenangabe „EURALIS Saaten GmbH“ abgedruckt werden.

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Weitere Informationen unter www.euralis.de

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AGRAVIS-Experte: Greening-Zwischenfrucht jetzt in die Erde bringen

AGRAVIS-Experte: Greening-Zwischenfrucht jetzt in die Erde bringen

Seit dem Jahr 2015 müssen die Landwirte die sogenannten Greening -Anforderungen erfüllen, um die volle Flächenprämie im Rahmen der EU-Agrarförderung zu erhalten. Die Anforderungen beinhalten neben der Anbaudiversifizierung auch die Schaffung sogenannter ökologischer Vorrangfläche auf mindestens 5 Prozent der Ackerfläche. Unter den möglichen Maßnahmen wird auch in diesem Jahr besonders häufig der Zwischenfruchtanbau für diesen Zweck genutzt. Noch bis Ende September läuft die Frist für die Aussaat. Thomas Husemann, Experte der AGRAVIS Raiffeisen AG , gibt einen Überblick.

Worauf ist bei der Auswahl der richtigen Zwischenfrucht für das Greening zu achten?
Husemann: Zunächst darf die Zwischenfruchtmischung nur zulässige Arten enthalten, wovon keine Art mehr als 60 Prozent gemessen am Samenanteil in der Mischung einnehmen darf. Unsere topsoil-Zwischenfruchtmischungen mit dem Zusatz „EU“, erfüllen diese Anforderungen und können als Greening-Zwischenfrucht verwendet werden. Darüber hinaus besteht natürlich auch die Möglichkeit, seine Zwischenfrucht nach den entsprechenden Vorgaben selbst zu mischen. Grundsätzlich sollte bei der Auswahl der geeigneten Mischung die jeweilige Fruchtfolge und das Anbausystem berücksichtigt werden, um grobe Fehler wie zum Beispiel Senf in Rapsfruchtfolgen zu vermeiden.

Viele Landwirte haben die Aussaat bereits vorgenommen. Worauf muss man achten, wenn man in den nächsten Wochen noch eine Greening-Zwischenfrucht aussäen möchte?
Husemann: Damit der Zwischenfruchtbestand noch ausreichend Zeit hat, sich zu entwickeln und seine positiven Effekte auf die Bodenfruchtbarkeit zu entfalten, darf nicht zu spät gesät werden. Je nach Zusammensetzung der Mischung sollte die Aussaat möglichst im August abgeschlossen werden. Wenn es trotzdem etwas später wird, sind Kreuzblütler und Gräser besonders spätsaatverträglich. Die topsoil kornpro EU beispielsweise kann mit mindestens 20 Kilogramm pro Hektar auch noch von Anfang bis Mitte September gesät werden. In diesem Zusammenhang sollte erwähnt werden, dass in Niedersachsen neuerdings die Greening-Zwischenfrucht am 20. Oktober mindestens 40 Prozent Bodenbedeckung erreicht haben muss – insofern lieber zeitnah aussäen.

Neben der richtigen Mischung kommt es bei der Aussaat doch auch auf die Technik an. Was ist dabei zu berücksichtigen?
Husemann: Es stehen verschiedene Varianten für die Zwischenfruchtaussaat zur Verfügung. Die sicherste Methode ist die Drillsaat mit der mechanischen oder pneumatischen Sämaschine. Mittlerweile kann die Zwischenfruchtaussaat aber auf ähnlichem Niveau auch mit der Bodenbearbeitung kombiniert werden. Dafür wird ein Pneumatikstreuer auf dem Grubber oder der Scheibenegge angebaut, der das Saatgut über kleine Prallteller gleichmäßig und zuverlässig vor die nachlaufende Walze pustet. Eigene Versuche haben gezeigt, dass diese Variante gegenüber der Drillsaat lediglich eine etwa 10 Prozent höhere Saatstärke für den gleichen Feldaufgang benötigt. Die vielerorts übliche Aussaat mit dem Schneckenkornstreuer ist ziemlich windanfällig und sollte allenfalls mit lichtkeimenden Arten, wie sie in der topsoil kornpro EU oder in der topsoil waterprotect EU enthalten sind, gemacht werden.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.300 Mitarbeitern rund 7 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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EURALIS Saaten GmbH

EURALIS – Goldübergabe wird zur Familiensache und eine Kuh mit Namen Iska gehört dazu

EURALIS Saaten GmbH

vl: Die Kuh Iska, Martin Adam, Manuela und Stefan Adam, Anja Aßmus (EURALIS) mit Carolin Bongers

EURALIS – Goldübergabe wird zur Familiensache und eine Kuh mit Namen Iska gehört dazu

Norderstedt, 17. März 2016

Im Rahmen des Gewinnspieles „Das ist mein Siegermoment!“ wurde heute von der
EURALIS Saaten GmbH der Goldbarren im Wert von 2000,00 Euro an den ausgelosten
Gewinner übergeben.

Das von Herrn Martin Adam als persönlichen Siegermoment eingereichte Bild
„Brautpaar im Maisfeld“ machte den Gewinn schnell zur Familiensache.

Bei dem Hochzeitspaar auf dem Bild handelt es sich nämlich nicht wie angenommen
um Herrn Martin Adam und seine Frau Carina, sondern um das Hochzeitsbild seines
Bruders Stefan. Stefan und Manuela Adam haben im August 2015 geheiratet und so
war das Hochzeitsbild bei Bruder Martin schnell verfügbar und zur Teilnahme eingereicht.

Von einem schlechten Gewissen geplagt wurde die Teilnahme dann auch schnell
brüderlich gebeichtet, so dass die Preisübergabe zu einer Familienangelegenheit wurde:
Der Preis wird geteilt. Die Brüder planen mit ihren Familien einen gemeinsamen Urlaub
und da kommt der Goldregen gerade recht; zumal bei beiden Familien mit Zuwachs
„ganz unterschiedlicher Art“ zu rechnen ist.

Bei der Übergabe des Goldbarrens auf dem Familienbetrieb Adam in Morbach wurden
die Mitarbeiter der EURALIS Saaten GmbH von der gesamten Familie Adam sehr
herzlich in Empfang genommen. Eine hochschwangere Braut und ihr Mann erzählen von
der Beichte des Bruders und eine besondere Vorliebe von Herrn Martin Adam kommt auf
den Tisch, die bei der Gewinnübergabe noch eine Rolle spielen sollte.

Herr Martin Adam hat nämlich eine Vorliebe für Jersey-Rinder: Eine Rasse des Hausrindes,
die ursprünglich von der Kanalinsel Jersey stammt und als eine der ältesten Rinderrassen
der Welt gilt. Der Wunsch nach einem Jersey-Rind wurde ihm bereits zu seinem
30ten Geburtstag erfüllt und so lebt heute „Iska“ auf dem Hof der Familie. Wie ein treuer
Hund folgt Iska auch zum Fototermin „Goldübergabe“. Iska ist tragend und erwartet
in der nächsten Woche ihren Nachwuchs.

Bei so zahlreicher Beteiligung an der Goldübergabe durfte auch die Top-Mais Sorte
„ES Metronom“ aus dem Sortiment der EURALIS nicht fehlen – an der nicht nur „Iska“ Interesse
gezeigt hat. Das Team der EURALIS Saaten GmbH wünscht Familie Adam einen
schönen Urlaub und gratuliert zum Gewinn des Goldbarrens.

Erfahren Sie mehr über die meistproduzierte Maishybride „ES Metronom“ unter:
http://www.euralis.de/produkte/mais/es_metronom/

Die fantastischen „Siegermomente“ haben wir in einer Bildergalerie zusammengefasst:
http://esmetronom.de/

EURALIS Saaten GmbH
EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa. Es werden jährlich 13% des Umsatzes in die Züchtung investiert. In Europa hat EURALIS zehn Zuchtstationen, davon drei in Deutschland, mit insgesamt 500.000 Versuchsparzellen. Weitere Informationen unter www.euralis.de

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„EURALIS Saaten GmbH“ abgedruckt werden.

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EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa. Es werden jährlich 13% des Umsatzes in die Züchtung investiert. In Europa hat EURALIS zehn Zuchtstationen, davon drei in Deutschland, mit insgesamt 500.000 Versuchsparzellen.
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agrarconnect startet am 18. Januar 2016

So einfach war Agrarhandel noch nie

Berlin, 15. Januar 2016. Am 18. Januar 2016 startet die neue Internetplattform www.agrarconnect.com – für die sehr traditionsbewusste Agrarbranche ein Meilenstein. Auf agrarconnect trifft Angebot auf Nachfrage. Landwirte, Agrargenossenschaften, Handelsbetriebe, Verarbeiter von Agrarprodukten sowie Anbieter von und Interessenten an Dienstleistungen erfahren auf einen Blick, welche Produkte mit welchen Parametern (Menge, Preis, Qualität, Lieferbedingungen u.v.m.) und Dienstleistungen angeboten oder gesucht werden. Mit mehr als 12.000.000 landwirtschaftlichen Betrieben, mehr als 135.000 Händlern und mehr als 110.000 verarbeitenden Unternehmen gibt es allein in Europa ein enormes Kundenpotential.

Landwirtschaftliche Erzeugerbetriebe stehen jedes Jahr aufs Neue vor der Herausforderung, ihre Ernte bestmöglich zu vermarkten. Auch verarbeitende Unternehmen wie z. B. Mühlenbetriebe stehen immer wieder vor der Aufgabe, die Rohstoffe für Ihre Produkte zum gewünschten Termin in benötigter Menge und Qualität so preiswert wie möglich einzukaufen. Maklerfirmen und Agrarhändler leben vor allem von ihrem breiten Kontaktnetzwerk und handeln zwischen Landwirten/Agrargenossenschaften und verarbeitenden Betrieben.

Die Agrarbranche ist bezüglich Handelsgepflogenheiten auch heute noch eine eher konservative Branche. Die Geschäfte kommen fast immer per Telefon zustande – es gilt das gesprochene Wort. Seinen Ruf setzt niemand aufs Spiel, denn Vertrauen ist die eigentliche Währung, ohne die Agrargeschäfte nicht funktionieren.

Wenn z. B. ein Landwirt seine Ernte von 200 t Mais verkaufen will, ruft er einen Agrarhändler seines Vertrauens an. Dieser fragt die ihm bekannten Maisverarbeiter oder -händler an und handelt bei Interesse mit beiden. Im anderen Fall sucht z. B. eine Mühle 100 t Weizen als Rohstoff für Mehl für Bäckereien. Die Mühle kennt einige Erzeuger- und/oder Handelsbetriebe in der Umgebung und fragt nach, wer ihm das Produkt in welchen Mengen zu welchen Konditionen liefern kann. In beiden Fällen sind nicht selten 10-20 Anrufe erforderlich, bevor ein Handelsgeschäft (Kontrakt) zustande kommt.

„Das geht auch einfacher“, dachten sich die beiden Gründer von agrarconnect, Andreas Kretzschmar und Oliver Schmitt. Seit mehr als zwei Jahrzehnten im Agrarhandel tätig, fragten sie sich immer wieder, wie sie den Handel mit Agrarprodukten schneller, einfacher, gewinnbringender für alle Beteiligten gestalten könnten. Die Idee zu agrarconnect reifte über mehr als zwei Jahre, bevor sie nun das Licht der Agrarhandelswelt erblickt.

agrarconnect bringt Angebot und Nachfrage auf eine für die Agrarbranche neue Weise zusammen: via Internetplattform. Landwirte und Agrargenossenschaften können ihre Ernte vom Feld weg bei agrarconnect als Angebot einstellen. Verarbeitende Betriebe und Händler erhalten stets aktuelle Informationen über physisch verfügbare Agrarprodukte, Mengen und Preise. Sie können selbst Gesuche einstellen und sich Angebote unterbreiten lassen. Alle Marktteilnehmer erhalten tagesaktuell einen Überblick über tatsächlich angebotene und nachgefragte Produkte. Sie können ihren Aktionsradius erweitern, schnellere Entscheidungen treffen und somit erfolgreich Geschäfte abwickeln. „Ich war noch nie in meinem Geschäftsleben so gespannt auf etwas, wie auf den Start von agrarconnect.“ gibt Mitbegründer Oliver Schmitt Einblick in seine Empfindungen.

Ob Erzeuger, Agrarhändler, Verarbeiter oder Dienstleister der Agrarbranche – jeder kann das Angebot drei Monate lang kostenlos testen, bei vollem Funktionsumfang. Der Kontakt zwischen den Marktteilnehmern selbst kommt wie bisher persönlich via Telefon oder Email zustande. „Uns war besonders wichtig, dass die marktüblichen Gepflogenheiten erhalten bleiben“ sagt Andreas Kretzschmar dazu.

Über agrarconnect
agrarconnect – der Name ist Programm. Denn agrarconnect wurde 2015 mit dem Ziel ins Leben gerufen, Landwirten, Händlern, Verarbeitern von Agrarprodukten und Dienstleistern der Branche eine zentrale Plattform zu bieten, auf der Angebot und Nachfrage zusammengeführt werden. Die beiden Gründer, Andreas Kretzschmar und Oliver Schmitt, kommen selbst aus dem Agrarhandel und kennen die Branche seit mehr als zwei Jahrzehnten aus dem Effeff. Ihren Anspruch bringen die Gründer mit ihrem Claim zum Ausdruck: „agrarconnect – vereinfacht den Agrarhandel“

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agrarconnect Kretzschmar & Schmitt GbR
Oliver Schmitt
Meusebachstraße 11
13053 Berlin
030 924 48 42
030 924 42 44
info@agrarconnect.com
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AGRAVIS Raiffeisen AG genießt hohes Vertrauen bei den Landwirten

AGRAVIS Raiffeisen AG genießt hohes Vertrauen bei den Landwirten

Die AGRAVIS Raiffeisen AG genießt in der deutschen Landwirtschaft weiterhin einen ausgezeichneten Ruf. Im Norden und Osten Deutschlands – beide Regionen gehören zum Kernarbeitsgebiet des Unternehmens – landete die AGRAVIS beim DLG-Imagebarometer 2015 in der Kategorie „Handel und Dienstleister“ auf Platz 1.

Auffallend: Der Vorsprung vor den Mitbewerbern bei diesen Rankings ist enorm und wurde in den östlichen Bundesländern gegenüber dem Vorjahr noch ausgebaut. Auch im Westen und Süden Deutschlands schenken die befragten Landwirte der AGRAVIS ein hohes Vertrauen, wie Spitzenplatzierungen belegen. Auf Gesamtdeutschland bezogen belegte das Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Münster und Hannover Rang 2 im Bereich „Handel und Dienstleister“.

In der Sparte Futtermittel vertrauen auffällig viele Landwirte in Deutschland der AGRAVIS. In dieser Kategorie gehört das Unternehmen zu den Imageführern der Branche. In Norddeutschland sprang bei dieser Umfrage Platz 1 heraus. Auch in anderen Regionen des „AGRAVIS-Landes“ ist das Unternehmen in der Kundschaft vorne dabei. Die regionalen Ergebnisse münden bundesweit in Platz 3 in der Kategorie Futtermittel.

„Das Ergebnis ist ein schönes Feedback und gibt uns zusätzlichen Schwung“, kommentiert Dr. Clemens Große Frie, Vorstandschef der AGRAVIS Raiffeisen AG, das Abschneiden beim DLG-Imagebarometer. „Es zeigt, dass die deutschen Landwirte als unsere wichtigste Zielgruppe ein hohes Maß an Vertrauen in unser Dienstleistungsportfolio und in unsere Produkte haben.“ Das Ranking sei für die AGRAVIS eine nachdrückliche Bestätigung ihres Kurses, den Schwerpunkt der unternehmerischen Tätigkeit in Deutschland zu setzen. „Der deutsche Markt ist unser Zuhause“, so Große Frie. Das DLG-Imagebarometer 2015 sei zugleich Ansporn, das Leistungs- und Produktangebot auch in Zukunft weiter zu stärken. „Wir sind schon jetzt top platziert, aber hier und da ist noch ein bisschen Luft nach oben.“

Für das DLG-Imagebarometer 2015 wurden im August und September mehr als 700 Landwirte durch die Kleffmann Group befragt. Der errechnete Markenindex umfasst vier Teilbereiche:
– Markenwissen (Bekanntheitswert),
– aktuelle und künftige Nutzung einer Marke,
– Zufriedenheit und Präferenzen,
– Image-, Innovations- und Kommunikationswerte.

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Molkerei Berchtesgadener Land geht Sonderweg bei Milchpreis

Milchpreisbarometer zeigt 38 ct. für die Genossenschaftsmitglieder

Molkerei Berchtesgadener Land geht Sonderweg bei Milchpreis

Die Molkerei Berchtesgadener Land zahlt aktuell mit 38 ct. den höchsten Milchpreis an ihre Bauern.

Das Milchpreisbarometer zeigt so niedrige Werte wie noch nie. Milch kostet den Verbraucher derzeit teilweise weniger als Wasser. In manchen Regionen Deutschlands bekommen Landwirte derzeit unter 25 Cent pro Liter (Stand: Juli 2015). Ein Preis, der nicht einmal die Erzeugungskosten deckt und Landwirte zum Aufgeben ihrer Betriebe zwingen wird. Europaweit protestieren die Milchviehhalter deshalb mit drastischen Aktionen. Unter anderem soll eine deutschlandweite Protest-Sternfahrt des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter e.V mit großer Schlusskundgebung am 1. September 2015 in München auf den Preisverfall aufmerksam machen.

Doch auf der Milchpreis-Wetterkarte gibt es einen Ausreißer nach oben: Die Molkerei Berchtesgadener Land bezahlt immer noch 38 ct./l. Doch wie kann es sein, dass das Unternehmen sich mit einer Preisdifferenz von teils über 10 ct./l vom aktuellen Milchpreis abkoppeln kann? Der Geschäftsführer der Molkerei, Bernhard Pointner (39), hierzu:

„Milch ist ein kostbares und hochwertiges Lebensmittel. Entsprechend wird es bei uns verarbeitet und vermarktet. Dabei besetzen wir eine Nische. Unser Vorteil liegt nicht im günstigen Preis, sondern in der Qualität der Produkte, die ihren Preis wert sind. Landwirte, deren Milch wir vermarkten, haben im Schnitt 23 Kühe und füttern alle ohne Gentechnik. Das Futter kommt hauptsächlich von den Wiesen der Alpenregion: frisch, als Heu oder Silage. Die Milchbauern nutzen das Tierhomöopathie-Schulungsangebot der Molkerei. So stärken sie die Tiergesundheit und reduzieren den Einsatz von Antibiotika auf ein Minimum. Die Immunkräfte der Kühe werden zusätzlich durch die Verwendung von natürlichem Natursteinsalz aus Berchtesgaden gestärkt. Alles Gründe, warum die Berchtesgadener Land Milchprodukte im Supermarkt etwas teurer sind. Doch es gibt immer mehr Menschen, die bereit sind für eine naturnahe Erzeugung, verbunden mit handwerklichem Können, einen höheren Preis zu bezahlen. Und genau für diese hohe Qualität steht die Marke Berchtesgadener Land. Den höheren Preis, von dem wir natürlich auch den Lebensmitteleinzelhändler überzeugen müssen, geben wir an die Landwirte weiter. Der Grund für diese Qualitäts- und Preispolitik der Molkerei liegt auch in unserer wertebewussten und nachhaltigen Art zu wirtschaften.“

Dennoch demonstrieren derzeit auch Bauern, deren Milch im Berchtesgadener Land Sortiment steckt. Allerdings demonstrieren sie Dankbarkeit dafür, dass Verbraucher ihre Leistung wertschätzen und bereit sind einen fairen Milchpreis zu bezahlen. Am 21. August 2015 haben sie sich vor einem Supermarkt in Farchant bei Garmisch-Partenkirchen bei Konsumenten mit einem „Vergelts Gott“ dafür bedankt, dass sie zu regional hergestellten Milchprodukten greifen. Seit November 2014 liefern 120 Betriebe aus dieser Region, dem Werdenfelser Land, ihre Milch an die Molkerei Berchtesgadener Land.
Weitere Informationen zu der Aktion unter: http://www.sat1bayern.de/news/20150821/bauern-starten-ungewoehnliche-werbekampagne-in-eigener-sache/

Die Entstehung der Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG reicht in das Jahr 1927 zurück. 54 Bauern gründeten die Molkerei-Genossenschaft mit einer anfänglichen Tagesanlieferung von 700 Kilogramm Milch. Seit 1986 befindet sich der Firmensitz am Hockerfeld in Piding. Die derzeit tägliche Milchanliefermenge von 600.000 Kilogramm wird heute von 1748 Bauern aus dem Berchtesgadener Land, dem Chiemgau, dem Isarwinkel sowie dem Salzburger Land geliefert. Mit einer erfassten Rohstoffmenge von 265 Mio. kg Milch wurde in 2014 ein Umsatz von über 200 Millionen EUR inkl. Frischdienst realisiert. Bei den Produkten entwickelte sich Frische Bergbauern-Milch, Bergbauern-Butter und Haltbare Bio-Alpenmilch zu den Rennern in den Premiumsortimenten.

Kontakt
Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG
Barbara Steiner-Hainz
Hockerfeld 5-8
83451 Piding
08651 / 7004-1150
barbara.steiner-hainz@molkerei-bgl.de
http://bergbauernmilch.de/

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Anhaltende Trockenheit führt zu Sorgenfalten bei Landwirten

Anhaltende Trockenheit führt zu Sorgenfalten bei Landwirten

Eine alte Bauernregel sagt: „Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun‘ und Fass.“ Kühl war es im vergangenen Monat. Und obwohl es der Juni als Nachfolger mit der Wärme sehr gut meint, war das Frühjahr insgesamt zu trocken. Die ausbleibenden Niederschläge treiben den Landwirten fast überall in Deutschland daher die Sorgenfalten auf die Stirn.

„Aktuell ist es viel zu trocken“, sagt daher auch Franz Schulze Eilfing. Der Leiter der Pflanzenbau-Beratung bei der AGRAVIS Raiffeisen AG war in den vergangenen Wochen im gesamten Arbeitsgebiet der AGRAVIS unterwegs, um sich selbst einen Eindruck von der Lage zu verschaffen.

Besonders extrem sei die Lage in Brandenburg und in Sachsen-Anhalt, die Region nördlich von Hannover sei betroffen, ebenso wie das Münsterland, Westfalen allgemein sowie auch die Soester Börde – trotz guter Böden. „Die Böden beziehungsweise die Pflanzen müssen auf Reserven aus den Wintermonaten zurückgreifen“, erklärt Schulze Eilfing. Doch diese seien zu gering, um die Pflanzen dauerhaft optimal zu versorgen.

Gerade in der aktuellen Wachstumsphase benötigten die Pflanzen ständig ausreichend Wasser, um die Nährstoffe aus dem Boden sowie aus dem Dünger aufnehmen und verwerten zu können. Doch die Reserven im Boden seien gering, so dass die ersten Betriebe um ihre Erträge fürchten und in einigen Anbaugebieten von Notreife die Rede ist. „Das bedeutet, dass die Körner des Getreides nicht so groß sind wie üblich und sie auch nicht so viele Nährstoffe enthalten.“ Besonders im Osten Deutschlands, wo rein statistisch ein Regendefizit von mehr als 50 Prozent besteht, werden zunehmend Ernteeinbußen befürchtet.

Gerade Standorte mit leichten Böden melden laut Schulze Eilfing die ersten Trockenschäden im Weizen, bei der Sommergerste sowie im Roggen und Raps. „Es warten alle in der Landwirtschaft im Moment auf Regen. Auf einen schönen, durchaus länger anhaltenden Landregen.“ Stelle sich der in den nächsten Tagen ein, sehe er noch Chancen für eine gute Ernte. Ob jedoch die prognostizierte Rekordmenge von mehr als 47 Mio. Tonnen Getreide am Ende der Saison von den Feldern geholte werde, und ob die Preise trotz der aktuellen Lage stabil blieben, sieht er skeptisch: „Der Markt ist sehr volatil und wir müssen auch die internationalen Erntemengen im Blick behalten.“

Einige Betriebe wollen sich nicht auf die Wetterwende verlassen und gehen dazu über, ihre Felder künstlich zu bewässern. Für einen Beregnungsdurchgang ist allerdings ein Kostenaufwand von rund 100 bis 150 Euro pro Hektar nötig. Und doch greifen gerade Landwirte mit sehr leichten und sandigen Böden auf diese Möglichkeit zurück. „Ob und welches Beregnungsverfahren der Landwirt für seinen Betrieb auswählt, hängt von verschiedenen Kriterien ab“, erläutert der Experte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG bietet neben der Pflanzenbau-Beratung auch moderne Beregnungstechnik verschiedener Hersteller an. „Die Wetter-Extreme nehmen zu und die Winterfeuchte fehlt den Kulturen, darum wird immer mehr auf Beregnungstechnik gesetzt“, weiß Bernd Tiede, AGRAVIS-Verkaufsberater Beregnungstechnik. Die Nachfrage ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – hat sich aber verändert. Die Landwirte investieren derzeit besonders in energie- und wassersparende Technik.

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Online-Tipps zum Thema Greening von der AGRAVIS Raiffeisen AG

Online-Tipps zum Thema Greening von der AGRAVIS Raiffeisen AG

Durchblick im Greening-Dschungel: Im neuen Greening-Bereich der Website der AGRAVIS Raiffeisen AG gibt es ab sofort wichtige Hintergrundinformationen zum Greening sowie Entscheidungshilfen für den Landwirt, um die individuelle betriebsoptimale Greening-Strategie zu finden.

Zum Hintergrund: Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union (EU) wurde in den vergangenen Jahren umfassend reformiert und die Förderung der landwirtschaftlichen Betriebe in diesem Zusammenhang grundlegend umgestellt. Die schwerwiegendste Änderung Ist, dass ab 2015 die bisher bestehende Betriebsprämie für landwirtschaftliche Betriebe durch eine sogenannte Basis- und eine Greeningprämie abgelöst wurde. An den Bezug der Greeningprämie sind vielfältige Verpflichtungen geknüpft. Je nach Ausgangssituation sind die Optionen für den landwirtschaftlichen Betrieb, die Verpflichtungen ökologisch und ökonomisch in Einklang zu bringen, sehr vielfältig und komplex.

Im Greening-Bereich zeigt die AGRAVIS Beispiellösungen, wie ökologische Vorrangflächen in die unterschiedlichen Fruchtfolgen integriert werden können. Sehr nützlich sind die gut strukturierten Übersichtstabellen und eine Entscheidungsmatrix, welche die Vorbereitung des Agrarförderantrags im Mai 2015 vereinfachen.

Greening stellt auch besondere Anforderungen an den Anbau von Zwischenfrüchten auf ökologischen Vorrangflächen. Um den neuen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, hat die AGRAVIS ihr bekanntes Zwischenfruchtsortiment Topsoil angepasst: Mischungen, die die Anforderungen des Greenings erfüllen, sind mit dem Namenszusatz EU gekennzeichnet, um Verwechslungen auszuschließen.
Dem Thema Greening widmet sich darüber hinaus die aktuelle Ausgabe des Kundenmagazins AGRAVIS aktuell , das am 1. April erscheint.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Kernsegmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.100 Mitarbeitern 7,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit rund 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Imagebarometer: Deutsche Landwirte vertrauen der Agravis Raiffeisen AG

Imagebarometer: Deutsche Landwirte vertrauen der Agravis Raiffeisen AG

Münster/Hannover – Unter den deutschen Landwirten genießt die AGRAVIS Raiffeisen AG nach wie vor einen ausgezeichneten Ruf. Beim aktuellen DLG-Imagebarometer belegt das Unternehmen mit Sitz in Münster und Hannover im Ranking „Handel und Dienstleister“ Platz eins. Die knapp 700 befragten Landwirte vergaben für die AGRAVIS Raiffeisen AG in dieser Kategorie 54,6 Punkte, die sich aus dem erstmals angewandten Brand Index-Analyseverfahren errechnen.

Der Index setzt sich aus diesen vier Parametern zusammen:

– Bekanntheit
– Aktuelle und zukünftige Nutzung
– Zufriedenheit und Präferenzen
– Allgemeines Image, Innovation und Kommunikation

In der Zusammenfassung der DLG heißt es zudem: „Das Vertrauen der Landwirte in die AGRAVIS ist im gesamten Kernarbeitsgebiet des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens gleich hoch ausgeprägt. Denn sowohl im Norden als auch im Westen und Osten Deutschlands erreichte die AGRAVIS Rang eins“.

Eine besondere Stärke der AGRAVIS bei dieser Erhebung war die Markenbekanntheit. Hier erzielte das Unternehmen mit deutlichem Abstand das beste Ergebnis. Im Ansehen von Betrieben mit mehr als 100 Hektar baute AGRAVIS ihre Führungsposition aus. Darüber hinaus wurde die AGRAVIS von den teilnehmenden Landwirten mit 42,6 Punkten in der Rubrik „Futtermittel und Betriebsmittel (Tier)“ auf Platz drei gewählt.

„Das Ergebnis macht uns ein Stück weit stolz“, kommentiert Dr. Clemens Große Frie, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG, das Abschneiden beim DLG-Imagebarometer. „Denn die deutschen Landwirte sind unsere wichtigste Zielgruppe.“ Das Ranking sei für die AGRAVIS eine nachdrückliche Bestätigung ihres Kurses, den Schwerpunkt der unternehmerischen Tätigkeit in Deutschland zu setzen. „Das wird auch so bleiben“, so Große Frie.

Für das DLG-Imagebarometer 2014 wurden zwischen August und Oktober vergangenen Jahres knapp 700 Landwirte mit den Betriebsschwerpunkten Ackerbau, Milcherzeugung und Schweinehaltung befragt. Die Größe der Stichproben wurde gegenüber den Vorjahren nahezu verdoppelt. Die Hälfte der befragten Landwirte bewirtschaftet eine Fläche zwischen 50 und 150 Hektar. Die durchschnittliche landwirtschaftliche Fläche pro befragtem Betrieb liegt bei 269 Hektar.

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