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Mailänder Design Woche: Rauminstallation präsentiert eine neue Vision der Natur

Mailänder Design Woche: Rauminstallation präsentiert eine neue Vision der Natur

Rauminstallation zum Thema Natur (Bildquelle: Arup)

Arup entwickelte das Soundkonzept für „In Absentia_Bio Parco Sonoro_Piazza Castello Milano“, eine interaktive Rauminstallation, die die italienische Architektin Raffaella Laezza auf der diesjährigen Mailänder Design Woche vorstellt.

Das Architekturprojekt besteht aus einem 4,50 Meter x 4,50 Meter x 4,50 Meter großen, weißen Kubus, der von hölzernen Stäben mit 121 verschiedenen Schattierungen weißen Lichtes beleuchtet wird. Im Kubus ist ein beständiges schwaches Geräusch zu vernehmen – das sogenannte weiße Rauschen – das von der Anwesenheit und den Bewegungen der Besucher beeinflusst wird: Je nachdem, wie sich die Menschen innerhalb des Kubus bewegen, erklingen Auszüge von Orchesteraufnahmen einer klassischen, italienischen Musikkomposition.

Zeitgenössische Kenntnisse aus dem Bereich der Naturwissenschaften ermöglichen den Einsatz neuer – vom vegetativen Wachstum inspirierter – Geometrien in Architektur und Design. Der weiße Kubus steht für die heilige Dimension der Natur. Die vielfältigen Lichtschattierungen stellen die Diversität der Natur dar und das interaktive Soundkonzept repräsentiert die unvermeidbare Abhängigkeit der belebten Natur.

„Die Rauminstallation „In Absentia_Bio Parco Sonora_Piazza Castello Milano“ ist eine Weiterentwicklung eines kürzlich eingereichten Wettbewerbsbeitrags für die Renovierung der Piazza Castello Milano. Wegen ihrer engen und gleichzeitig abstrakten Beziehung zur Natur ist sie eine perfekte Ergänzung für das „White in the City“-Event auf der diesjährigen Mailänder Design Woche.“
– Raffaella Laezza, Architektin

„Die Installation repräsentiert einen geometrischen Code der Natur. Es war eine spannende und anspruchsvolle Herausforderung, ein Soundkonzept zu entwickeln, das die Geometrie des vegetativen Wachstumsprozesses reflektiert.“
– Francesca Coppa, Akustik-Ingenieurin, Arup

Die Rauminstallation ist Teil des „White in the City“-Events, welches vom 4. bis zum 9. April 2017 im Salotto delle Divinità im Palazzo Cusani, Brera, gezeigt wird.

Arup ist ein weltweit tätiges, unabhängiges Planungs- und Beratungsbüro und die kreative Kraft hinter vielen der weltweit bedeutendsten Projekte der gebauten Umwelt. Mit 13.000 Planern, Ingenieuren und Beratern in 92 Büros in 40 Ländern bietet Arup innovative und nachhaltige Lösungen für unterschiedlichste Branchen und Märkte. In Deutschland liefert Arup mit rund 200 Experten an den Standorten Berlin, Frankfurt am Main und Düsseldorf maßgeschneiderte Lösungen zu allen Anforderungen – von der Fachplanung einer Spezialdisziplin bis zu komplexen, interdisziplinären Projekten.

Kontakt
Arup Deutschland GmbH
Cinthia Buchheister
Joachimstaler Straße 41
10623 Berlin
03088591092
cinthia.buchheister@arup.com
http://www.arup.com

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Große Ehre für Verein TanzArt: Jugendliche aus Sachsen als kulturelle Botschafter in Indien

Indische Botschaft in Berlin lädt sächsischen Tanzverein zu einem der größten Festivals in Asien ein. Jetzt werden Spender zur Finanzierung der Reise gesucht.

Große Ehre für Verein TanzArt: Jugendliche aus Sachsen als kulturelle Botschafter in Indien

Tänzerinnen von TanzART zeigen eine Performance zur Geschichte der Textilregion Oberlausitz. (Bildquelle: Uwe E. Nimmrichter)

Die Freude in einem kleinen Ort im Osten Deutschlands könnte nicht größer sein: Von weltweit nur sechs Ensembles, die die indische Behörde für kulturellen Austausch zum Internationalen Tanz- und Musikfestival im Januar in Delhi einlädt, wird eine Gruppe aus dem sächsischen Schirgiswalde-Kirschau anreisen und ihr Tanztalent in Delhi und Kalkutta beweisen. In dem 3000-Einwohner-Städtchen nahe Bautzen hat der Verein TanzArt e.V. eine bedeutende Plattform für professionellen Tanz im ländlichen Raum geschaffen. In einer Region, wo nicht wenige Menschen „Fremden“ eher ablehnend gegenüberstehen, setzen gut 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein Zeichen – sie lernen neben Tänzen vor allem Teamgeist, Gemeinschaft und immer wieder auch Kulturen aus aller Welt kennen. Für die Reise nach Delhi suchen die Jugendlichen jetzt finanzielle Unterstützung.

„Ich schreibe Ihnen, um zu erkunden, ob TanzArt gerne beim Festival teilnehmen möchte.“ Mit diesem unscheinbaren Satz beendete der indische Botschafter in Berlin, Manjistha Mukherjee Bhatt, sein Schreiben an Anne Dietrich und Jana Schmück, die beiden künstlerischen Leiterinnen eines einzigartigen Projekts für Kinder und Jugendliche in Ostdeutschland. „Und wie wir daran teilnehmen wollen!“, erinnern sich die beiden an geradezu überschwängliche Freude nach dem Lesen des Briefes. Denn obwohl das Projekt „TanzART – Atelier für Tanz, Bewegung und Kunst“ mit Hauptsitz im sächsischen Schirgiswalde-Kirschau erst seit zwei Jahren besteht und schon auf viele besondere Erlebnisse und interkulturelle Begegnungen zurückblicken kann, so ist die Einladung nach Indien doch der bisherige Höhepunkt. „Dass wir mit unserem semiprofessionellen Ensemble bei einem Großereignis für Profis auftreten können, ist eine besondere Ehre und Herausforderung für uns.“

Das Internationale Tanz- und Musikfestival in Delhi findet vom 13. bis 15. Januar im Kamani-Auditorium statt, einer der bedeutendsten Theaterhallen des gesamten Landes. Nur sechs Jugendgruppen weltweit wurden eingeladen. „Und wir gehören dazu!“, freut sich Anne Dietrich. „Das ist eine riesengroße Motivation und Bestätigung nicht nur für unsere Arbeit, sondern für alle, die den Verein so lebenswert machen.“ Ihre Mitstreiterin Jana Schmück fügt hinzu: „Es ist wirklich unglaublich, dass wir vor so vielen Zuschauern aus aller Welt auftreten dürfen. Neben dem klassischen indischen Tanz werden wir vor allem den zeitgenössischen zeigen – das ist nach unserem Wissen dort bislang einmalig.“

Zum Festival werden etwa zehn Jugendliche reisen und bei mehreren Auftritten in Delhi und zudem in Kalkutta ihr Können zeigen, das sie bereits in der Botschaft in Berlin, im Theater Bautzen oder auch im Grassi-Museum in Leipzig unter Beweis gestellt haben. Allerdings werden zwar die Kosten für Visa, Übernachtung, Verpflegung und den Transport im Land von der indischen Behörde ICCR finanziert, doch für die Flüge von und nach Indien müssen die Teilnehmer selbst aufkommen. Anne Dietrich gibt zu: „Das ist selbst für unseren Verein ein sehr großer Batzen von etwa 6000 Euro, den wir nur durch großzügige Spenden schultern können.“ Aber auch kleinere Beträge auf das Spendenkonto des Vereins (TanzArt e.V. Kirschau, IBAN: DE84 8555 0000 1002 0187 02, Verwendungszweck: Indien) würden die Jugendlichen der Erfüllung ihres Traumes einen wichtigen Schritt näherbringen.

TanzArt ( http://www.tanzart-kirschau.de) ist inzwischen über die Grenzen von Ostsachsen hinaus bekannt – nicht nur für das hohe künstlerische Niveau mit internationalem Standard. Geschätzt wird auch der interkulturelle und interdisziplinäre Austausch, der für Weltoffenheit und Toleranz steht. Anne Dietrich erklärt: „Wir versuchen immer wieder neue Wege zu gehen und gerade hier im „Niemandsland“ qualitativ hochwertige internationale Kunstprojekte zu etablieren, die aber stets einen Bezug zu den Menschen vor Ort haben.“

Vor allem hat der Verein für die wirtschaftlich und politisch schwierige Region eine wichtige soziale, pädagogische, kulturelle und künstlerische Bedeutung. „Für viele Kinder aus sozial und politisch schwierigem Umfeld ist TanzArt oft das einzige Fenster in die Welt“, stellt Jana Schmück fest. Der Hauptsitz ist im „Friese“, einer ehemaligen Textilfabrik – an diesem und am zweiten Standort Bischofswerda tanzen gut 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene zwischen 4 und 50 Jahren.

Das Atelier TanzART ist eine Einrichtung, die im Jahr 2014 im Rahmen der Vereinstätigkeit von TanzArt e.V. entstanden ist – als Plattform für professionellen Tanz im ländlichen Raum Ostdeutschlands, zur Bereicherung des Kunst- und Kuturlebens in Sachsen, vor allem aber für einen interkulturellen und interdisziplinären Austausch. Gut 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene trainieren und treffen sich an den Standorten Schirgiswalde-Kirschau (Hauptsitz) und Bischofswerda. In der ehemaligen Textilfabrik „Friese“ am Hauptsitz haben zahlreiche Künstler und die größte private Galerie Sachsens ihre Heimstatt gefunden.

Kontakt
TanzART e.V. / Atelier für Tanz, Bewegung und Kunst
Jana Schmück
Friesestraße 31
02681 Schirgiswalde-Kirschau
0177 / 2096604
j.schmueck@tanzart-kirschau.de
http://www.tanzart-kirschau.de

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Schatzsucher von Beruf??? Ja, das gibt es wirklich…

Die Berufenen – ein multimediales Kunstprojekt über 12 außergewöhnliche Lebenswege

Schatzsucher von Beruf??? Ja, das gibt es wirklich...

Malerei, Fotografie, Literatur und Berufsporträts

Vom 24. März bis zum 17. April 2015 macht das bundesweit gezeigte Kunstprojekt „12 mal anders“ in Stuttgart Station. In Kooperation mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg präsentiert die Künstlerin Eva Leopoldi im Haus der Wirtschaft zwölf außergewöhnliche Berufswege. Außergewöhnlich, weil es nicht der Polizist, die Krankenschwester oder der Bürokaufmann sind, sondern weil es Berufe sind, über die man nichts weiß, nicht spricht, nicht nachdenkt oder sie nicht mal kennt. Diese zwölf Berufe sind unkonventionell, selten, einzigartig.
Kurz – sie sind anders. 12malanders.
Nach minuziöser Planung und Vorbereitung hat die in Ulm geborene Malerin Eva Leopoldi in Kooperation mit dem Fotografen Manfred Ehrenlechner ein liebevolles, detailgenaues und mit der nötigen Provokation gewürztes Kunstprojekt erschaffen. Nehmen Sie sich die Zeit abzubiegen und einen Blick zu wagen auf zwölf unbekannte und spannende Seitenwege des Lebens.

Am 24. März um 18 Uhr wird die Ausstellung eröffnet und zeigt einen künstlerischen Blick unter anderem auf Berufe wie Parfumeur, Humorberater, Butler oder Ocularist.

Für das Rahmenprogramm konnte der Musiker Stefan Sell gewonnen werden. Der mit dem „Deutschen Musikeditionspreis“ ausgezeichnete Ausnahmegitarrist öffnet seinem Publikum musikalische Welten und schafft den Soundtrack für’s Kino im Kopf.
Ein virtuoser Musiker der Extraklasse, den man unbedingt live erleben muss!

Der Meidingersaal im Haus der Wirtschaft in der Willi-Bleicher-Str. 19 ist geöffnet von Mo-Sa 11-18 Uhr. Samstags ist die Künstlerin Eva Leopoldi vor Ort und führt Sie gern durch das Kunstprojekt „12malanders“.

Das vollständige Programm und weitere Inhalte von 12malanders entnehmen Sie bitte der Website www.12malanders.com .

st-ART-pr ist eine PR-Agentur speziell für Künstler und Kreative.
Zu den fachlichen Schwerpunkten zählen die strategische Konzeption von Public Relations sowie die Anwendung und Umsetzung von PR-Instrumenten für die Pressearbeit. Imageberatung und Corporate Identity sind weitere Beratungsangebote, die über Seminare und bei Einzelcoachings vermittelt werden. Zudem bietet das Team von st-ARt-pr für Buchprojekte Unterstützung bei individueller Planung und Umsetzung.
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