Schlagwort: Konkurrenz

Fristlose Kündigung wegen Konkurrenztätigkeit

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Fristlose Kündigung wegen Konkurrenztätigkeit

Arbeitsrecht

Riskiert der Arbeitnehmer die fristlose Kündigung, wenn er eine unerlaubte Konkurrenztätigkeit ausübt? Und: Was ist eine unerlaubte Konkurrenztätigkeit? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Arbeitsgerichte immer wieder, wenn sie über Kündigungsschutzklagen urteilen. Einen Einblick gibt Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Ein Arbeitnehmer darf seinem Arbeitgeber nicht schaden, das ist seine arbeitsvertragliche Pflicht. Und bei einer Konkurrenztätigkeit liegt der Schaden auf der Hand: Wenn beispielsweise ein Mitarbeiter auf eigene Rechnung arbeitet, verliert das Unternehmen Einnahmen und vielleicht auch Folgeaufträge. Erteilt ein Arbeitgeber dafür die fristlose Kündigung, hat er die Arbeitsgerichte regelmäßig auf seiner Seite, denn diese sehen in der unerlaubten Konkurrenztätigkeit grundsätzlich eine so einschneidende Pflichtverletzung, dass sie die fristlose Kündigung meistens durchgehen lassen.

Es gibt allerdings auch einen Graubereich, wo fristlose Kündigungen für den Arbeitgeber riskant sind. Der Arbeitnehmer darf beispielsweise eine spätere Konkurrenztätigkeit vorbereiten, während er noch beim alten Arbeitgeber beschäftigt ist. Deutlich wird das in einem Fall, über den ntv berichtet hat in einem Artikel seiner Online-Ausgabe von 16.02.2017: Ein angestellter Steuerberater hatte sich geeinigt mit seinem Arbeitgeber, dass sein Arbeitsverhältnis in einigen Monaten endet. In einem sozialen Netzwerk, XING, gab er vorzeitig an, er sei „Freiberufler“, dafür kündigte ihm sein Arbeitgeber fristlos. Zu Unrecht, so das ntv-Nachrichtenportal, das ein aktuelles Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln zitiert: Der Steuerberater hat sich nur auf seine Zeit als Freiberufler vorbereitet, ein Abwerbungsversuch konnte nicht nachgewiesen werden.

Tipps für Arbeitnehmer: Verständlicherweise reagieren Arbeitgeber auf alles sehr empfindlich, was auch nur Ansatzweise eine Konkurrenztätigkeit sein könnte. Als Arbeitnehmer sollte man sich bewusst sein, dass man mit einer fristlosen Kündigung rechnen muss, wenn man seinem Arbeitgeber tatsächlich Aufträge entzieht, oder versucht, Kunden abzuwerben. Wer einer Nebentätigkeit nachgeht, muss aufpassen, dass er nicht im selben Feld arbeitet, da auch das eine unerlaubte Konkurrenztätigkeit sein kann. Wenn Ihnen Ihr Arbeitgeber eine Konkurrenztätigkeit vorwirft und Sie deshalb kündigt, lohnt es sich oft, dagegen mit einer Kündigungsschutzklage vorzugehen. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an: In einem kostenlosen Erstgespräch erklärt er Ihnen die Chancen einer Klage vor dem Arbeitsgericht und die Aussichten auf eine Abfindung. Fachanwalt Bredereck erreichen Sie unter seiner Kündigungshotline oder in seiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht.

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Fristlose Kündigung bei Schwarzarbeit in Konkurrenz zum Arbeitgeber?

Ein Artikel von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Fristlose Kündigung bei Schwarzarbeit in Konkurrenz zum Arbeitgeber?

Arbeitsrecht

Schwarzarbeit als Kündigungsgrund: Der Arbeitgeber kann eine Kündigung unter verschiedenen Umständen auf eine Schwarzarbeit des Arbeitnehmers stützen. Voraussetzung dafür ist ein Bezug zum Arbeitsverhältnis oder eine anderweitige Verletzung betrieblicher Interessen des Arbeitgebers. Zum einen kann durch die Schwarzarbeit das Ansehen des Arbeitgebers in der Öffentlichkeit geschmälert werden. Zum anderen kann sich die Schwarzarbeit auch auf das Leistungsvermögen des Arbeitnehmers negativ auswirken. In beiden Fällen kommt eine Kündigung des Arbeitgebers in Betracht.

Bei Schwarzarbeit in Konkurrenz zum Arbeitgeber kann Abmahnung entbehrlich sein: Fällt nun die Schwarzarbeit zusammen mit einer Konkurrenztätigkeit, arbeitet der Arbeitnehmer also schwarz und das auch noch in Konkurrenz zum Arbeitgeber, kann eine Abmahnung entbehrlich und eine fristlose Kündigung gerechtfertigt sein. Ein Beispiel dazu aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz: „Ein Arbeitsvertrag schließt für die Dauer seines Bestehens über den persönlichen und sachlichen Anwendungsbereich des § 60 HGB hinaus ein Wettbewerbsverbot ein, das dem Arbeitnehmer grundsätzlich jede Konkurrenztätigkeit zum Nachteil seines Arbeitgebers untersagt. Eine fristlose verhaltensbedingte Kündigung ist wirksam, wenn der Arbeitnehmer anlässlich der Lieferung von Fenstern mit dem Kunden vereinbart, dass die Montage nicht durch das Unternehmen des Arbeitgebers erfolgen soll, sondern durch zwei der Angestellte in deren Freizeit“ (Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 12. Januar 2006 – 11 Sa 476/05 -, juris).

Fachanwaltstipp Arbeitnehmer: Die Ausübung einer Nebentätigkeit neben der eigentlichen Arbeit kann problematisch sein. Das gilt ganz besonders dann, wenn sie in Konkurrenz zum Arbeitgeber oder einem sehr ähnlich Tätigkeitsgebiet verglichen mit dem Feld des Arbeitgebers erfolgen soll. Hier sollten Arbeitnehmer vorher rechtlichen Rat einholen und prüfen lassen, ob in ihrem Fall Probleme bestehen. Wie gezeigt, kann im schlimmsten Fall sogar eine fristlose Kündigung drohen.

Fachanwaltstipp Arbeitgeber: Etwaige Verstöße des Arbeitnehmers sind unter Umständen nicht einfach nachzuweisen. Ergeben sich hier Probleme, sollten Arbeitgeber den Mitarbeiter direkt mit den Vorwürfen konfrontieren. In solchen Fällen kommt eine Verdachtskündigung in Betracht. Eine solche Kündigung kann schon auf den Verdacht eines Verstoßes des Arbeitgebers gestützt werden, ohne dass der Arbeitgeber diesen unbedingt nachweisen müsste. Dafür sind allerdings eine ganze Reihe an Formalien zu beachten, nicht zuletzt die Wahrung der maßgeblichen Fristen, um die (fristlose) Kündigung auszusprechen.

Deutschlandweite Vertretung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Kündigungsfällen: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit bei Kündigungen und Kündigungsschutzklagen. Arbeitnehmer vertreten wir deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber und erstreiten Abfindungen. Arbeitgeber beraten wir zum Ausspruch von Kündigungen. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage bzw. Kündigung.

6.2.2017

Alles zum Thema Kündigung und Abfindung für Arbeitnehmer: www.kuendigungen-anwalt.de

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Kündigung bei Konkurrenztätigkeit des Arbeitnehmers?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Wer als Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber während des bestehenden Arbeitsverhältnisses Konkurrenz macht, sei es durch eine Tätigkeit bei einem Konkurrenten des Arbeitgebers oder durch selbständige Tätigkeit, dem droht eine (fristlose) Kündigung.

Tätigkeit für Konkurrenten des Arbeitgebers

Bei einem Tätigwerden für einen Konkurrenten seines Arbeitgebers droht dem Arbeitnehmer auch dann eine Kündigung, wenn der Arbeitsvertrag kein ausdrückliches Verbot der Konkurrenztätigkeit vorsieht. Dazu das Hessische Landesarbeitsgericht: Einem Arbeitnehmer ist während des rechtlichen Bestehens eines Arbeitsverhältnisses grundsätzlich jede Konkurrenztätigkeit zum Nachteil seines Arbeitgebers untersagt (Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 10. Juni 2013 – 21 Sa 850/12 -, juris).

Selbstständige Tätigkeit in Konkurrenz zum Arbeitgeber

Eine Kündigung riskiert aber auch, wer als Arbeitnehmer in seiner Freizeit eine selbstständige Tätigkeit ausübt und damit dem Arbeitgeber Konkurrenz macht. Dazu das Hessische Landesarbeitsgericht in einer anderen Entscheidung: Bietet ein Arbeitnehmer im Marktbereich seines Arbeitgebers Dienste und Leistungen für Dritte an, übt er eine Konkurrenztätigkeit aus, die im Einzelfall eine außerordentliche Kündigung gemäß § 626 Abs. 1 BGB rechtfertigen kann (Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 28. Januar 2013 – 16 Sa 593/12 -, juris).

Fachanwaltstipp Arbeitnehmer

Wenn Sie neben Ihrer eigentlichen Tätigkeit noch eine andere Tätigkeit ausüben wollen, sollten Sie sich unbedingt zuvor rechtlich beraten lassen. Regelmäßig sehen Arbeitsverträge entsprechende Anzeigepflichten vor. Jedwede Konkurrenztätigkeit oder Tätigkeit in einem dem Sektor des Arbeitgebers ähnlichen Bereich, sind besonders gefährlich. Hier riskieren Arbeitnehmer unter Umständen eine Kündigung ohne vorherige Abmahnung.

Fachanwaltstipp Arbeitgeber

Wenn der Arbeitnehmer eine unerlaubte Nebentätigkeit ausübt, ist eine Kündigung nicht automatisch möglich. Häufig muss zunächst abgemahnt werden. Jedenfalls wenn der Arbeitnehmer eine Konkurrenztätigkeit ausübt, kann eine Kündigung aber unter Umständen auch ohne vorherige Abmahnung wirksam sein.

Deutschlandweite Vertretung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Kündigungsfällen

Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit bei Kündigungen und Kündigungsschutzklagen und im Zusammenhang mit geplanten oder durchgeführten Freistellungen von der Erbringung der Arbeitsleistung. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigung oder einer Kündigungsschutzklage. Hierbei können Sie auch die Kosten bzw. das Kostenrisiko im Verhältnis zu der zu erwartenden Abfindung besprechen. Sie können sich von Fachanwalt Bredereck außerdem eine Strategie zur optimalen Verteidigung ihrer Rechtsposition skizzieren lassen.

Wer wir sind

Die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind seit vielen Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Kündigungsschutz tätig. Gemeinsam haben sie das Handbuch Arbeitsrecht der Stiftung Warentest verfasst. Auf dem YouTube-Kanal „Fernsehanwalt“ werden ständig aktuelle Rechtsprobleme aus dem Alltag vorgestellt und dazu praxisnahe Lösungen präsentiert.

9.11.2016

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Das Mango-Prinzip: Vom Wettbewerbsmodus zum Kooperationsmindset

Das Mango-Prinzip: Vom Wettbewerbsmodus zum Kooperationsmindset

(Bildquelle: © Malyshchyts Viktar Fotolia)

Komplexe Aufgabenstellungen erfordern, dass Wissen sich ergänzt und dass es gemeinsam bewertet und abgewogen wird. Und doch folgen immer noch viele Menschen der alten Erfolgsformel „Du musst es alleine schaffen“. „Die in der westlichen Gesellschaft propagierte Leistungsorientierung hat uns in einen schizophrenen Zustand geführt“, erklärt die Kooperationsexpertin Ulrike Stahl ( www.ulrikestahl.de ). „Einerseits wurde uns bereits in Kindergarten und Schule beigebracht, Regeln zu beachten, die ein gutes Miteinander sicherstellen. Andererseits wurden wir angeleitet, dass Leistung immer individuell zu erbringen ist. Im Beruf geht es weiter, Team- und Kooperationsfähigkeit gehören zur Standardanforderung, andererseits wird aber die individuelle Leistung gemessen, bewertet und belohnt. Was daraus entsteht ist ein Mindset, der deutlich stärker im Wettbewerbsmodus agiert als im Kooperationsmodus. Die Folgen bekommen wir jetzt immer deutlicher zu spüren.“

Auf Leistung getrimmt
Beim Global Innovation Index 2016 kommt Deutschland – eigentlich ein Erfinderland – nicht über den 10. Platz hinaus. Während Erfindungen meist von Einzelpersonen gemacht werden, gelingen Innovationen nur durch Kooperation. Und die ist in der auf Leistung und Umsatzziele getrimmten deutschen Unternehmenslandschaft weitgehend verloren gegangen. Eine Studie der Körber-Stiftung belegt weiterhin, dass heute vier von fünf abhängig beschäftigten Menschen mit ihrer Arbeitssituation unzufrieden sind. Als Grund geben sie an, dass die individuelle Verantwortung immer weiter steigt und gleichzeitig Solidarität ab- und Egoismus zunehmen. Wir spüren also nicht nur, dass uns mehr Kooperation gut tun würde, sie würde uns auch helfen, den beruflichen Anforderungen besser gerecht zu werden. „Die Zeiten, in denen Experten ihre Aufgaben im Elfenbeinturm erledigen, sind vorbei“, so Ulrike Stahl. „Was heute und in Zukunft den Erfolg bringen wird, ist die Formel „Gemeinsam gewinnen“. Das erfordert ein Umdenken, bei dem uns das MANGO-Prinzip entscheidend unterstützen kann.“

M = Miteinander
Es fällt uns leichter, auf das zu schauen, was uns trennt: der unterschiedliche Status, die unterschiedliche Bezeichnung, das Alter, die Persönlichkeit… . Uns abzugrenzen ermöglicht, uns selbst durch- und über andere hinwegzusetzen. Für mehr Kooperation hingegen müssen wir Rollen-, Hierarchie- und Abteilungsgrenzen überwinden. Der Fokus auf das, was uns verbindet, unterstützt die kooperative Zusammenarbeit. Das können gemeinsame berufliche Ziele sein, wie z. B. dass der Arbeitsplatz sicher ist oder eine persönliche Gemeinsamkeit, wie beispielsweise ein Hobby.

A = Alle im Blick
Stress erzeugt einen Tunnelblick. Entweder wir haben dann nur noch unsere eigenen Aufgaben im Blick und ignorieren die Bedürfnisse anderer. Oder wir richten unseren Fokus auf die Person, die uns durch den Schlamassel führen wird und machen nur noch, was sie uns sagt. Kooperative Zusammenarbeit funktioniert aber nur mit der Sowohl-als-auch-Haltung. Das bedeutet Verantwortung für die Erfüllung der eigenen Ziele zu übernehmen und gleichzeitig die Bedürfnisse anderer gleichwertig daneben gelten zu lassen. Und mehr noch, sich um Lösungen zu bemühen, die beiden gerecht werden.

N = Nutzen stiften
Zu überlegen, wie wir mit unseren persönlichen Fähigkeiten oder Wissen für Andere Nutzen stiften können, stärkt unser Selbstbewusstsein. Das erlaubt uns auch mit Menschen zu kooperieren, die uns scheinbar einiges voraushaben, ohne in eine Bittstellerposition zu rutschen. Gleichzeitig bewahrt uns die Frage „Was kann ich für andere tun?“ vor egoistischen Tendenzen und Mangeldenken, dem Feind jeder Kooperation.

G = Gemeinsam gewinnen
Konkurrenzdenker prüfen, was sie die Kooperation kostet, Kooperationsdenker erkennen, dass sie gemeinsam mehr gewinnen können als alleine. Deshalb werden sie auch bei Schwierigkeiten nicht die individuell möglichen „Quick-wins“ ziehen und die kooperative Zusammenarbeit aufs Spiel setzen, sondern alles dafür tun, dass alle Beteiligten gemeinsam über die Ziellinie gehen.

O = Offenheit
Die meisten Menschen sind, was Beziehungen angeht, eher beständig. Die Gefahr steckt im Groupthink. Je besser wir zusammenspielen desto wahrscheinlicher ist es, dass alle automatisch in dieselbe Richtung denken und abweichende Ideen immer weniger geäußert werden. Wenn wir mit Menschen zusammenarbeiten, die neu und anders sind als wir selbst, birgt das neue Chancen, aber zwangsläufig auch große Überraschungen. Das erfordert Flexibilität und Offenheit, sich auf andere Vorgehensweisen einzulassen und aktiv den Austausch mit Menschen zu suchen, die anders sind als wir selbst.

Ulrike Stahl denkt Kooperation nicht nur neu, sie lebt und lehrt sie auch. Mit ihrer in London lebenden Schwester hat sie über die Ländergrenzen hinweg ein gemeinsames Unternehmen aufgebaut. Über 2000 Unternehmer unterstützte sie bereits bei der Vernetzung und dem Geschäftsaufbau. Seit 12 Jahren trainiert und coacht die Wahl-Schweizerin Teams und Führungskräfte von DAX-Unternehmen und Mittelständlern weltweit. Studiert und gelernt hat sie den strukturiertesten Beruf der Welt: Dipl. Verwaltungswirtin. Sie liefert den Beweis, dass Struktur und Inspiration erfolgreiche Partner sind. www.ulrikestahl.de

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Vom 08/15-Coach zur Marke

Warum Personal Branding eine echte Chance ist, weiß Benjamin Schulz

Vom 08/15-Coach zur Marke

Vom 08/15-Coach zur Marke – Warum Personal Branding eine echte Chance ist, weiß Benjamin Schulz

Coaches gibt es wie Sand am Meer – übertrieben? Zumindest ist die Konkurrenz im deutschsprachigen Raum enorm. Da fühlt man sich schnell wie einer von sehr vielen gleichen Fischen im Aquarium. „Immer wieder erzählen Kunden mir, dass sie nicht sichtbar ist, dass sie nicht gefunden werden, aber die Wahrheit ist: Das Thema Marketing wird häufig nicht richtig angegangen“, erzählt der Personal Branding-Experte und Geschäftsführer der Agentur werdewelt Ben Schulz.

Immer noch versuchen Coaches ihren USP über Produkte zu erreichen. „Produkte sind gut, wenn sie wirklich etwas Neues sind – aber die Welle hält nicht lange an, denn was gut ist, das wird kopiert“, so Schulz. Stattdessen rät er seinen Kunden: Schafft einen USP aus eurer Persönlichkeit. „Produkte sind austauschbar. Menschen aber sind einzigartig.“ In seiner Agentur arbeitet Schulz strategisch mit seinen Kunden und positioniert sie im Markt anhand ihrer Persönlichkeit und Identität.

Gerade Coaches sind mit Personal Branding in der Lage, ihren Kunden schon beim Erstkontakt etwas mitzugeben, was ihre Branchenkollegen mit ihren üblichen Marketingstrategien nicht können: eine Vertrauensbasis. Denn: Menschen kaufen von Menschen. Das gilt insbesondere für Coaches. „Wer im Internet die eine oder andere Pleite erlebt hat, der geht gern zum Händler um die Ecke, denn wenn hier etwas schiefläuft, haben wir einen Ansprechpartner aus Fleisch und Blut vor uns, der sich darum kümmert.“ Wer zur Marke wird, hat also die Chance, das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen.

Nähere Informationen unter https://personal-branding.werdewelt.info/coach/

Werdewelt, die Agentur für Personal Branding, schafft Klar.heit. Entwickeln Sie mit den Profis eine auf Sie zugeschnittene Positionierung und die passende Strategie. Die Klar.macher von werdewelt sorgen für die konsequente Umsetzung in der Marketingkommunikation. Aufbauend auf dem Positionierungstag füllen wir Ihre Personal Branding-Strategie mit Leben: Im Internet, in Printmedien, in der Presse, als Buch oder in Form von Online-Applikationen – crossmedial.

Was uns besonders macht? Wir vereinen die Kompetenz, Kreativität und Verlässlichkeit einer Marketingagentur mit Insiderkenntnissen und Erfahrung aus über 10 Jahren Personal Branding. Wir arbeiten mit Trainern, Beratern und Coaches sowie mit Speakern, Anwälten, Ärzten oder Musikern. Geschäftsführer und Autor Ben Schulz weiß: Erfolg braucht ein Gesicht! Denn ohne Personal Branding geht heute nichts mehr.

Wir machen Menschen zu Marken.

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Mit Marketing zum Erfolg

Marketing ist der Schlüssel um die richtige Zielgruppe anzusprechen.

Im Marketing geht es darum, die Bedürfnisse des Kunden herauszufinden, vorauszuahnen und gewinnbringend zu erfüllen, so Rieta Vanessa de Soet, Geschäftsführerin der GMC AG mit Sitz in Zug.

Marketing stellt für jeden Unternehmer die Chance dar, sein persönliches Firmenziel zu erreichen, so Rieta Vanessa de Soet weiter.

Sie sagt: „Marketing ist mehr als nur Werbung. Marketing ist eine Unternehmensphilosophie. Eine Systematik, mit der Unternehmen gesteuert werden. Außerdem bietet sie dem Kunden die Möglichkeit einen Einblick in das Unternehmen zu bekommen.“

In der Marketinglehre müssen folgende Bereiche unterschieden werden:

Unternehmensvision:
Jeder Unternehmer/Unternehmerin muss sich zu 100 % darüber im Klaren sein, was seine Unternehmensvision ist, so Rieta de Soet. Die Grundfrage muss lauten:
Wie sieht das Idealbild meines Unternehmens in Zukunft aus?

Betriebseigene Verkaufsorgane :
Verkauf durch den Kunden persönlich, Verkauf durch Mitarbeiter, Verkauf auf Kundenanfrage.

Betriebsfremde Verkaufsorgane:
Business Center Agenturen, Makler evtl. Franchisegeber.

Die jeweiligen Verkaufsorgane müssen auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Ob TV Werbung, Radio, Internet oder lokale Geschäfte. Es gibt eine Vielzahl von Verkaufsorganen. Doch jedes ist nur dann gewinnbringend, wenn es auch die angesprochene Zielgruppe erreicht.

Preispolitik:
Nicht das Business Center alleine bestimmt den Preis der Dienstleistung, so Rieta de Soet, sondern der Markt diktiert uns, welche Preise man durchsetzen kann. Regelmäßige Marktbeobachtungen sind die entscheidende Richtlinie für eine gute Preispolitik.

Als Betriebswirtin ist Rieta de Soet überzeugt, dass in Zeiten knallharter Kostenkalkulation und unbarmherziger Controllings eine 100%ige Kostenübersicht wichtiger ist denn je. Die Kunden nutzen das Kostenmanagement im Business Center und zahlen nur für die Leistungen, die sie tatsächlich in Anspruch nehmen! Für Rieta de Soet ist klar, ein Vertrag mit einem Business Center ist eine ernst zu nehmende wirtschaftliche Alternative zu herkömmlichen Verwaltungsstrukturen

Über GMC AG

GMC AG mit Hauptsitz in Zug/Schweiz, ist mit zahlreichen Business Centern international in Amerika, Australien, Asien und Europa vertreten. In seinen Business Centern stehen Betriebswirte, Steuerberater, Marketing- und Unternehmensberater den Kunden zur Verfügung, die seit über 20 Jahren in den Bereichen Business Center, Firmengründung und Managementberatung tätig sind.
IBS GmbH bietet Komplettlösungen für Unternehmen an, die ihren Standort verlegen oder einen neuen Standort gründen möchten.

Firmenkontakt
GMC Global Management Consultants AG
Rieta Vanessa
Gubelstrasse 12
6300 Zug
0041 41 560 77 00
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http://www.gmc-consultants.ch

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6300 Zug
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Einzigartige Stellung beim Kunden verschaffen

Wie sich Unternehmen vom Wettbewerb abheben, weiß Vertriebsexperte Ulrik Neitzel

Einzigartige Stellung beim Kunden verschaffen

Vertriebsexperte Ulrik Neitzel

„Konkurrenz belebt das Geschäft“ lautet ein geläufiges Sprichwort, doch häufig gehen Wettbewerber mit Konkurrenzsituationen weniger sportlich um. „Meiner Erfahrung nach gibt es da zwei Lager“, erzählt Coach und Vertriebstrainer Ulrik Neitzel: „Entweder haben die Unternehmen Ehrfurcht vor dem großen und alles könnenden Konkurrenten oder sie fühlen sich selbst als dieser alles Könnende und leben in dem Verständnis, dass ihnen niemand das Wasser reichen kann.“

Der Effekt ist, dass der Wettbewerb an sich mehrheitlich ignoriert oder nur wahrgenommen wird, wenn er sich einem in den Weg stellt und potenzielle Kunden abgreift. „Dabei kann man mit einer strategischen Beobachtungen des Wettbewerbs vor allem im eigenen Business helfen“, so Neitzel. Ein Mittelweg zwischen Angst und Überschätzung hält der Sparringspartner im Vertrieb daher für angemessen und ratsam. Wenn Vertriebsleiter sehen, mit welchen Ideen Ihre Mitbewerber scheitern, können sie diese mit weiterentwickeln und potenzielle Stolpersteine aus dem Weg räumen. „Eventuell kommen sie auch auf ganz neue Ideen und können sich inspirieren lassen“, weiß Neitzel.

Um das Treiben der anderen im Blick zu behalten, hat Neitzel eine Checkliste entwickelt, die dabei hilft, alle wichtigen Informationen zu erhalten. „Beispielsweise ist es wichtig zu wissen, wie sich der Konkurrent positioniert hat. Möchte er der günstigste, der exklusivste oder der serviceorientierteste sein?“, sollte nach Meinung des Vertriebsexperten jedes Unternehmen über seinen Wettbewerber in Erfahrung bringen. Wenn Vertriebsleiter das wissen, können sie beginnen, ihr eigenes Angebot so zu differieren, dass es sich von dem abhebt, was es bereits gibt. „Wenn ein Wettbewerber darauf abzielt, die günstigsten Preise zu haben, macht es keinen Sinn, wenn Sie versuchen, sich genauso zu positionieren. Damit auf Kundenfang zu gehen, ist der falsche Ansatz – auf Dauer gefährdet man damit nur seine Existenz“, hebt Ulrik Neitzel hervor.

Wer sich nicht von der Konkurrenz unterscheidet, läuft Gefahr, dass der potenzielle Kunde die Angebote zu Konkurrenten nicht mehr unterscheiden kann. Denn ist das Angebot ähnlich, entscheidet oft der Einfachheit halber der Preis. Aus diesem Grund rät Vertriebsexperte Neitzel: „Nicht darauf achten, was man selbst für einen signifikanten Unterschied hält, sondern immer mit den Augen des Kunden zu bewerten.“

Mit guten Marktbeobachtungen werden wieder realistische Verhältnisse geschaffen, denn auch die Konkurrenz muss sich ausprobieren, um zum Ziel zu gelangen. „Es wird ebenfalls offensichtlich, dass die Konkurrenz mitunter genauso gute Ideen und Angebote hat wie man selbst“, weiß Neitzel. Fakt ist, dass die Marktbeobachtung vor allem dazu führt, dass man näher an den Kunden ist und deren Wünsche schneller und effektiver lösen kann.

Nähere Informationen zu Ulrik Neitzel finden Sie unter www.ulrik-neitzel.de

Ulrik Neitzel ist professioneller Coach und Vertriebs-Trainer für Führungskräfte und Mitarbeiter im Sales-Bereich. Viele Jahre hat er als Vertriebler in nationalen und internationalen Führungspositionen von hochrangigen Premium-Automobil-Herstellern gearbeitet. Er weiß, wovon er spricht, wenn es um Erfolgsstrategien im Verkauf geht. Heute ist er als Coach und Trainer branchenübergreifend im Sales-Bereich tätig. Sein Herzensanliegen ist es, Erfolgsprinzipien sichtbar zu machen und bei deren Umsetzung zu unterstützen.

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Nach Kündigung freigestellt – Darf doppelt verdient werden?

Arbeitnehmer werden nach Erhalt einer Kündigung oder Abschluss eines Aufhebungsvertrags oft freigestellt. Können sie in dieser Zeit für einen anderen Arbeitgeber tätig werden und doppelt verdienen?

BildWenn Arbeitnehmer eine Kündigung erhalten, werden sie oft auch freigestellt. Sie brauchen somit nicht mehr zu arbeiten, bekommen aber trotzdem noch ihr Gehalt bis zum Ende der Kündigungsfrist. So soll vermieden werden, dass das durch die Kündigung gestörte Vertrauensverhältnis zu Unruhe im Betrieb führt. Oft sollen auch Firmeninterna, Kundendaten usw. geschützt werden. Die Arbeitnehmer sind hiermit meist einverstanden, da sie ohnehin Zeit benötigen, um eine neue Stelle zu finden, und zusätzlicher Urlaub ja auch eine feine Sache ist. Oft findet man solche Regelungen auch in Vergleichen, die vor dem Arbeitsgericht geschlossen wurden, oder in Aufhebungsverträgen.
Was passiert aber, wenn der Arbeitnehmer vorzeitig eine neue Stelle findet? Darf er dann eine Weile doppelt Gehalt kassieren? Unter bestimmten Umständen ist dies durchaus möglich, wie das Urteil des BAG vom 17.10.2012, 10 AZR 809/11, zeigt. In diesem Fall ging es um einen Produktionsmanager und Betriebsleiter, der anlässlich eines vor dem Arbeitsgericht nach Erhalt der Kündigung geschlossenen Vergleiches unwiderruflich unter Anrechnung von Urlaub und Überstundenvergütung freigestellt worden war. Er hatte die Gelegenheit genutzt, bereits zwei Monate vor dem Ende seines Arbeitsverhältnisses bei einem Konkurrenzunternehmen anzufangen. In einem Monat kassierte er folglich doppeltes Gehalt, in zweiten Monat zahlte die ehemalige Arbeitgeberin nicht mehr, da sie von der Konkurrenztätigkeit erfahren hatte, und kündigte ihn fristlos. Vor dem Arbeitsgericht verlangte sie nunmehr das doppelt gezahlte Gehalt zurück, jedoch ohne Erfolg.
Eines vorab: Der Arbeitnehmer hat sich nicht korrekt verhalten, denn er war trotz der erfolgten Freistellung verpflichtet, der ehemaligen Arbeitgeberin keine Konkurrenz zu machen, sei es durch die Gründung eines eigenen Unternehmens oder durch eine Anstellung bei einem Wettbewerber. Dies ist in § 60 HGB geregelt. Diese Vorschrift gilt ihrem Wortlaut nach zwar nur die für die kaufmännischen Angestellten, wird jedoch auf alle Arbeitnehmer angewendet. Der Arbeitnehmer in dem Fall des BAG war daher verpflichtet, der Arbeitgeberin einen etwaig entstandenen Schaden zu ersetzen. Einen solchen hat diese aber nicht geltend gemacht, vermutlich weil dies bei dem technischen Mitarbeiter auch schwierig war. Etwas Anderes wäre wohl möglich gewesen, wenn es um einen Vertriebsangestellten gehandelt hätte, der einige Kunden mitgenommen hätte. Nicht stellen würde sich dieses Problem in Fällen, in denen der neue Arbeitgeber kein Konkurrent des alten ist.
Die ehemalige Arbeitgeberin in der Entscheidung des BAG argumentierte mit § 61 HGB, wonach der Arbeitnehmer „die aus Geschäften für fremde Rechnung bezogene Vergütung“ herauszugeben hat. Hiermit ist aber nach Ansicht des Bundesarbeitsgerichts die Vergütung gemeint, die durch eine eigene Tätigkeit am Markt, also die Gründung eines eigenen Unternehmens erzielt wird. Das von der neuen Arbeitgeberin gezahlte Entgelt fällt hierunter nicht. Auch unter dem Gesichtspunkt der gleichzeitig grundsätzlich bestehenden Schadenersatzpflicht hielt das Bundesarbeitsgericht dieses Ergebnis nicht für unbillig.
Auch die Anrechnungsvorschrift des § 615 S. 2 BGB griff nicht. Danach muss sich der Arbeitnehmer im Fall des Annahmeverzugs des Arbeitgebers auf die zu zahlende Vergütung dasjenige anrechnen lassen, das dieser durch anderweitige Verwendung seiner Dienste erwirbt. Im Fall einer unwiderruflichen Freistellung wird jedoch angenommen, dass § 615 BGB nicht greift, da der Arbeitgeber nicht in Verzug mit der Annahme der Arbeitsleistung des Arbeitnehmers ist, sondern auf diese im Rahmen eines Erlassvertrags verzichtet hat. Eine Anrechnung anderweitigen Verdienstes hätte somit ausdrücklich in dem Prozessvergleich vereinbart werden müssen.
Im Ergebnis konnte der Arbeitnehmer somit das in dem einen Monat doppelt gezahlte Gehalt behalten. Ob er für den zweiten, letzten Monat eine Zahlungsklage gegen seine ehemalige Arbeitnehmerin erhoben hat, kann man der Entscheidung nicht entnehmen.
Sie sind freigestellt worden und haben die Möglichkeit, vor Ablauf der Kündigungsfrist eine andere Stelle anzutreten? Oder sind Sie Arbeitgeber und wollen wissen, ob Sie gegen einen freigestellten Arbeitnehmer wegen einer anderweitigen Tätigkeit vorgehen können? Ich habe die Antworten! Auch wenn Sie nicht in Wuppertal und Umgebung wohnen, berate ich Sie gerne. Schicken Sie mir einfach die Unterlagen per Post, Fax oder E-Mail und lassen Sie sich bequem schriftlich oder telefonisch beraten.

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Ich bin Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht und seit 2003 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen. Nachdem ich einige Jahre als angestellte Anwältin gearbeitet habe, gründete ich 2009 meine eigene Kanzlei. Ich befasse mich mit dem Zivil- und Wirtschaftsrecht insbesondere dem Arbeits-, Miet- und Insolvenzrecht und vertrete hierbei sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen.
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Arbeitskreis Wirtschaftskriminalität und Opferschutz nimmt seine Arbeit auf

Wirtschaftskriminalität, Betrug, Täter, Verurteilungen, Gefängnisstrafen, Prävention sind Themen, die in dem von Dr. Thomas Schulte und Carsten Beyreuther gegründeten Arbeitskreis erarbeitet werden.

Der von dem renommierten Berliner Verbraucheranwalt Dr. Thomas Schulte und dem Verkaufstrainer und Coach für Persönlichkeitsentwicklung gegründete Arbeitskreis beschäftigt sich mit Lösungen zu den Themen Wirtschaftskriminalität und Steuervergehen, wobei der Schwerpunkt in der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Taten krimineller und rechtskräftig verurteilter Betrugsstraftäter und dem Opferschutz liegt. Carsten Beyreuther, Teamchef von beyreutherTRAINING und bekannter Persönlichkeitstrainer und Verkaufstrainer und Dr. Thomas Schulte, Rechtsanwalt und prominenter Anlegerschützer zum Thema:

Integration der Spezialprävention rechtskräftig verurteilter Betrüger

Dr. Thomas Schulte: „In der Kriminalität und deren Bekämpfung geht es vor allem um zwei verschiedene Wirkungen, die von der Tat ausgehen. Zum einen schaut man sich die Wirkung auf die Allgemeinheit an (Generalprävention), zum anderen, und die steht für uns im Vordergrund, schaut man sich die Wirkung auf den Täter an (Spezialprävention). Die Jurisprudenz verfolgt dabei vor allem die Vereinigungstheorie vom Bundesverfassungsgericht in einer prominenten Entscheidung (Fundstelle BVerfGE 45, 187, 253 ff). Diese Theorie vereinigt dabei verschiedene Strafzwecke, denn nicht nur die Allgemeinheit und deren Abschreckung sollte im Vordergrund stehen. Durch solch enges Denken vergisst man schnell den Täter.“

Rehabilitierung im Gefängnis? Ist die Haftstrafe das geeignete Mittel?

Carsten Beyreuther: „Die Rehabilitierung rechtskräftig verurteilter Betrugsstraftäter, Betrüger und Steuerstraftäter ist eines der Hauptziele des Vollzugs. Gefängnisstrafe haben in der Vergangenheit das Ziel verfolgt, den rechtskräftig verurteilten und somit vorbestraften Betrüger in ein soziales Gefüge ohne Straftaten wiedereinzugliedern. Problematisch ist dabei allerdings, wenn ein wegen Straftaten verurteilter und vorbestrafter Betrüger zunächst für einige Jahre in ein sozialisoliertes Gefängnis gesteckt, seine Haftstrafe absitzen muss und später dann von ihm verlangt wird, er solle die Befähigung zu einem Leben ohne Straftaten erlangt haben. Deshalb stellt sich uns die Frage: Ist das Gefängnis der richtige Ort zur Rehabilitierung und Resozialisierung eines Wirtschaftskriminellen?“

Dr. Thomas Schulte: „Das Gefängnis ist zu dem auch der Ort, der von der Bevölkerung hinreichend genug isoliert ist, das die Bevölkerung wieder ein sicheres Leben führen kann. Die Bevölkerung wird folglich vom Täter und dessen normwidrigem Verhalten geschützt. Doch ein solcher Prozess der Isolierung ist oft wenig zielorientiert und zu kurzfristig gedacht. Er versieht die Biografie des Straftäters mit einem Stigma, welche seine damalige Verteilung negativ belastet. Nach Verbüßung der Haftstrafe dauert die Haftstrafe der sozialen Isolierung an. Statt auf den Wirtschaftskriminellen und verurteilten Betrugsstraftäter einzugehen und ihn juristisch zu sensibilisieren, ihm sein rechtswidriges Verhalten aufzuzeigen und ihm bewusst zu machen, das ein Leben ohne Betrug möglich ist, wird oft Gegenteiliges erzeugt. Die Vergangenheit krimineller und rechtskräftig verurteilter Betrugsstraftäter steht der Resozialisierung nach einer Verurteilung und der Wiedergutmachung des entstandenen Schadens vielfach im Wege. Die Realität sieht oft anders aus. Der entlassene Wirtschaftskriminelle und dessen Biografie ist gebrandmarkt und muss sich in einer für ihn plötzlich fremden Welt wiederfinden.

Carsten Beyreuther: „Der Lebenslauf eines Insassen liest sich in 99% aller Fälle wie der eines therapiebedürftigen Patienten. Während des Gefängnisaufenthaltes soll bspw. ein rechtskräftig verurteilter Betrüger lernen, in die Gesellschaft wiedereingegliedert zu werden. Ziel ist es, im Gefängnis soziale Kompetenzen zu stärken. Er soll ein Leben ohne Straftaten, Vergehen und Verurteilungen führen. Doch die Realität sieht bedauerlicherweise oft anders aus, selbst wenn sich der Täter das Ziel als Handlungsmaxime gesetzt hat, aus seinen Erfahrungen zu lernen, seine Biografie von Straftaten sauber zu halten, ein Leben ohne Haftstrafen zu führen. Durch den Schuldspruch in der Öffentlichkeit ist der Täter nicht nur für die Zeit im Gefängnis in zweierlei Hinsicht gebrandmarkt. Mit einer Vorstrafe findet man nicht nur schwer einen Job, der Täter ist durch das Gefängnis auch aus allen Lebensvollzügen herausgerissen.“

Dr. Thomas Schulte: „Auch deshalb ist dieser Arbeitskreis mit dem Thema Wirtschaftskriminalität und Opferschutz entstanden. Wir machen dabei den Spagat zwischen rechtskräftig verurteilter Betrugsstraftäter auf der einen Seite und den Opfern auf der anderen. Inmitten dieser komplexen Strukturen der Wirtschaftskriminalität und des Opferschutzes gilt es, eine Brücke zwischen beiden zu bauen, die auf eine interessengerechte Vermittlung abzielt. Denn die meisten Täter sind zugleich auch Opfer eines knallharten, kapitalistischen Systems, welches einzig und allein darauf abgerichtet ist, das Geld anderer Marktteilnehmer entreißen zu müssen, um das eigene Überleben zu sichern. Wirtschaftskritiker und Verkaufsprofi Carsten Beyreuther wird in einem seiner nächsten Interviews noch einmal gesondert – unter anderen auf die destruktive und zerstörerische Dynamik unseres westlichen, verzinsten Schuldgeldsystems sowie dem Tabuthema Giralgeldschöpfung – eingehen.“

Carsten Beyreuther: „Es gilt die Erfahrungen und die kriminelle Vergangenheit der Täter bspw. aus deren Betrugsfirmen, Firmeninsolvenzen und Steuervergehen zu nutzen, um mittels dieser den Opfern zu helfen. Das Opfer wird dabei selbstverständlich nicht vernachlässigt. Es wird ihm durch die Mobilisierung des Täters sogar effektiver geholfen als wenn man den Täter aus den Augen verliert und dem Opfer finanziell nicht geholfen ist. Gerade bei Wirtschaftsstraftaten ist es oft problematisch, dem Opfer effektiv zu helfen, denn mit Nächstenliebe alleine wird das finanzielle Loch, das der Täter beim Opfer verursacht hat, nicht gestopft. Durch täterspezifische Ausrichtung des Opferschutzes kann ein solches Unterfangen leichter funktionieren. Und letztendlich ist der Täter Helfer und Geholfenem zugleich. Diese Synergieeffekte sind ein Synonym unseres Arbeitskreises Wirtschaftskriminalität und Opferschutz.“

Versagen des Staates hinsichtlich der positiven Spezialprävention und Resozialisierung

Dr. Thomas Schulte: „Der Gedanke der positiven Spezialprävention, also dem Täter erziehend gegenüber zu treten, ist in der Theorie ein genialer Gedanke. Allerdings bleibt diese Genialität des Gedanken zumeist in der Theorie, denn praktisch ist es eine schwierige Angelegenheit, die aufgrund der Hohen Zahl der Wiederholungstäter zumeist versagt. Der Begriff der Resozialisierung ist allerdings außerordentlich unscharf und mehrdeutig und verliert dadurch an Wirkung. Hierin hat der Staat nicht hinreichend genug geklärt, wie der Täter effektiv resozialisiert wird. Beispielsweise ist die Arbeitslosigkeit in vielen Gefängnissen extrem hoch. Und diese traurige Phänomen liegt nicht einmal an den Insassen, denn die sind vom Gefängnis verpflichtet, einer Tätigkeit während des Vollzugs nachzugehen. Doch wenn nicht genug Arbeitsplätze vorhanden sind und diese übrigen dann zumeist auf unterstem Niveau stattfinden, nimmt man einem Täter jegliche Resozialisierungsmöglichkeiten – ein Lebenslauf der ohne neues Leben seinen Lauf nimmt.“

Der Arbeitskreis wird sich weiter mit den Belangen des Opferschutzes in der Wirtschaftskriminalität sowie auch der destruktiven und zerstörerischen Dynamik unseres westlichen, verzinsten Schuldgeld- und Wirtschaftssystems sowie der mit der Giralgeldschöpfung verbundenen systemimmanenten Gewalt und den hieraus resultierenden Zwängen befassen, denen Familien, Selbständige und Unternehmer tagtäglich beinahe schutzlos ausgeliefert sind. In Seminarreihen werden wir unser erworbenes Wissen an Dritte weitergeben. Opferschutz heißt auch, den Wirtschaftskriminellen als ein Opfer zu sehen.

V.i.S.d.P.:

Carsten Beyreuther

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Carsten Beyreuther
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Wirtschaftskriminalität und Opferschutz – Arbeitskreis gestartet

Wirtschaftskriminalität, Betrug, Täter, Verurteilungen, Gefängnisstrafen, Prävention sind Themen, die in dem von Dr. Thomas Schulte und Carsten Beyreuther gegründeten Arbeitskreis erarbeitet werden.

Ihre Erfahrungen bündeln Carsten Beyreuther, Teamchef von Beyreuther Training und bekannter Coach rund um den Verkauf und Dr. Thomas Schulte, Anlegerschützer, für ein neues Projekt rund um Wirtschaftskriminalität und Opferschutz. Hintergrund ist das absolute Versagen des Staates im Bereich Opferschutz vor Wirtschaftskriminellen und der Wunsch der beiden ethisch korrektes Handeln in den Vordergrund der Tätigkeit zu stellen. Trainer Carsten Beyreuther hierzu: „Wir sind Spieler im einem kapitalistischen System; wer Schwächere schützen will, darf die Augen vor der Wirtschaftskriminalität nicht schliessen. Wer die Abgründe kennen will und die Auseinandersetzung nicht scheut muss daher das Gespräch mit dieser Personengruppe suchen!“

Konkrete Vorgehensweise?

Dr. Thomas Schulte, Rechtsanwalt: „Beobachtungen bestätigen, dass Wirtschaftskriminalität zu Lasten der von uns vertretenen Verbraucher und Anleger immer Konjunktur hat. Nur die Moden ändern sich, wir wollen im Sinne eines effektiven Opferschutzes und der Wiedergutmachung uns dem Problem stellen und das direkte Gespräch mit den Tätern suchen.“ Der Arbeitskreis „Wirtschaftskriminalität und Opferschutz“ sicherte den Informanten und Probanden Vertraulichkeit zu, so dass in einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre diskutiert werden konnte.

Im Rahmen der ersten Schritte wurde daher am 07.11.2012 eine Interview-Aktion mit einem prominenten Akteur statt. Dieser führte als einer der Köpfe eine große Kapitalanlagegesellschaft in Deutschland vor einigen Jahren in die Insolvenz mit einem sehr hohen Schaden für tausende Anleger. Wie kam es dazu? Welche Gefühle und Motive trieben diesen Täter an?

Welche Ziele und Aufgaben werden verfolgt und treiben zur Motivation?

Im Rahmen der Anhörung bestätigten sich folgende Punkte:

Prävention soll die Beseitigung normwidrigen Verhaltensbereitschaft und Verhalten ermöglichen. Diese Fragen lassen sich nur klären durch eine offene Prüfung der Ursachen und Bedingungen der Straftaten. In der Diskussion mit dem Straftäter wurde die „Social Theory und Social Structure“ Annahme von Merton (USA 1957) bestätigt, dass der Leistungswunsch und Wunsch nach ökonomischen Aufstieg gebremst war durch die Ausbildung und seinen Werdegang als Schüler. Aus diesem Gefühl der Unterprivilegierung entstand die Motivation der juristischen Grenzüberschreitung. Angesprochen wurden auch Punkte der sogenannten psychoanalytischen Kriminalitätstheorie durch die Werte-Inkonsitenz der Mutter und schwierigen Sozialisationsbedingungen.

Lernpsychologisch wurde die operante Konditionierung klar bestätigt: Der Lebenslauf und berufliche Werdegang war geprägt von einer Phase des Try-and-error als junger Kaufmann im Kapitalanlagerechtsbereich; dann erlernte der Täter im Rahmen seiner Verhaltensselektion, dass das Weglassen gewisser Informationen bei dem Vertragspartner (der Nachteile) zu einer höheren Vertragsabschlussquote führte. Diese Vertragsabschlussquote führte wieder um zu einer Verbesserung der ökonomischen Situation des Täters (grundlegend hierzu: Herrmann, Lehrbuch der empirischen Persönlichkeitsforschung, Seite 406ff.).

Der Täter gab an keinerlei Schadenersatz geleistet zu haben und stellte sich nur widerwillig dem Strafverfahren. In seinem Selbstbild war der Täter Opfer seiner Mittäter und anderer wortreich geschilderter Intrigen der Justiz. Eine Empathie für die Opfer im Sinne von Mitleid und Wiedergutmachung (Schadenersatzzahlungen) bestand nicht. Eine Verhaltensänderung gab es nicht.

Was ergibt sich daraus?

Carsten Beyreuther: „Wir bleiben mit unserem Arbeitskreis an dem Thema dran und werden die Punkte vertiefen; zu gleich werden wir Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und diskutieren. Zudem wollen wir die Erkenntnisse in Seminaren mit Dritten weitergeben. Um diesem Täter zu „helfen“, ist es erforderlich im Einzelcoaching weiter zu sprechen; die staatlichen Möglichkeiten der Strafe sowie des Schadenersatzes kommen hinzu.

V.i.S.d.P.:

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