Schlagwort: komm-in-schwung.de

Nächtlicher Medienkonsum schadet Schulkindern

Schlafmangel macht dick und krank

Nächtlicher Medienkonsum schadet Schulkindern

Grafik: komm-in-schwung.de (No. 5770)

sup.- Übergewicht ist mittlerweile nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch schon bei Kindern und Jugendlichen weit verbreitet. Bereits bei der Einschulung bringt rund jeder zehnte Abc-Schütze zu viele Pfunde auf die Waage. Als wesentliche Ursachen für diese Entwicklung gelten Bewegungsarmut und Überernährung. Weniger bekannt ist, dass auch Schlafmangel dick und krank macht. Die Beweislage hierzu ist laut Prof. Sebastian M. Schmid (Medizinische Universitätsklinik I, Lübeck) eindeutig: „Jede Stunde weniger Schlaf pro Tag ist in epidemiologischen Studien mit einer Zunahme von Übergewicht, Typ-2-Diabetes, erhöhten Cholesterinwerten und Bluthochdruck verbunden.“

Während Erwachsene durchschnittlich sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht benötigen, ist der Schlafbedarf im Wachstums- und Entwicklungsalter deutlich höher. Laut dem Online-Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP) gelten zur Orientierung für Eltern als Richtwerte für Fünf- und Sechsjährige ein Schlafpensum von 11,5 Stunden, für Sieben- bis Neunjährige elf Stunden, für Zehn- und Elfjährige 10,5 Stunden, für Zwölf- sowie 13-Jährige zehn Stunden und für 14- bis 16-Jährige neun Stunden.

Doch diesen Empfehlungen entsprechen Studien zufolge immer weniger Schulkinder. Insbesondere der seit Jahren zunehmende nächtliche Medienkonsum in Kinderzimmern begünstigt chronischen Schlafmangel. Dieses Defizit hat nicht nur negativen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit, sondern auch auf die psychische wie physische Gesundheit. Hinzu kommt: Untersuchungen zeigen, je weniger Kinder sich tagsüber bewegen, desto länger brauchen sie zum Einschlafen.

Experten raten deshalb Eltern, sich unbedingt für einen altersadäquat limitierten Gebrauch von digitalen Medien stark zu machen. Um einen angemessenen Umgang mit Fernseher, Spielkonsolen und Smartphones effektiv kontrollieren zu können, sollte auf eigene Geräte im Kinderzimmer verzichtet werden. Wichtig ist zudem, dass Eltern bewegungsfreudige Freizeitaktivitäten und sportliches Engagement als Ausgleich zum Reiz der IT-Welt gezielt fördern und auch einfordern. Kids, die sich tagsüber ausreichend körperlich auspowern, kommen aus eigenem Bedürfnis auf ein gesundes Schlafpensum.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/naechtlicher-medienkonsum-schadet-schulkindern/

Ernährungs-Verhalten prägen die Eltern

Mahlzeiten positiv besetzen

Ernährungs-Verhalten prägen die Eltern

Grafik: Supress (No. 5736)

sup.- Wirklich Hunger leiden muss in Deutschland wohl kaum ein Kind. Dennoch ist die Berichterstattung über die Ernährung der Kids heute vor allem eines: negativ besetzt. Im Vordergrund steht nicht die immens große Auswahl an sicheren und hochwertigen Lebensmitteln zu erschwinglichen Preisen. Stattdessen dominieren Warnungen und Hiobsbotschaften: Kinder sind zu dick, zu dünn und haben Essstörungen, sie konsumieren zu viel Fastfood und zu wenig Obst sowie Gemüse. Die Lebensmittel enthalten, je nach Standpunkt, zu viel Fett, zu viel Zucker, zu viel Eiweiß, dafür zu wenig Vitamine und Mineralien. Fakt ist jedoch: Zu keiner Zeit war es so einfach, sich abwechslungsreich, ausgewogen und bedarfsgerecht zu ernähren. Ganz wesentlich dafür, dass dies gelingt, ist das Ernährungs-Verhalten der Eltern, das dem Nachwuchs bei den gemeinsamen Familien-Mahlzeiten vorgelebt wird.

Essen und Trinken sollten nie nur unter rein funktionalen Aspekten zur Versorgung mit lebensnotwendigen Nährstoffen betrachtet werden. Auch die Verknüpfung mit erzieherischen Verboten und Ermahnungen ist nicht sinnvoll. Statt sich den Kopf darüber zu zerbrechen, bloß bei der Ernährung ihrer Sprösslinge nichts falsch zu machen, sollten Eltern ihren Kindern vor allem Freude, Spaß, Neugier und Genuss vermitteln. Wichtige Basis für diese positive Einstellung sind Mahlzeiten in einer entspannten Atmosphäre ohne Zeitdruck und Ablenkungen. Und das Angebot auf dem Tisch sollte natürlich auch die Ess-Vorlieben der Kinder berücksichtigen. Gleichzeitig kann behutsam auch immer wieder das Interesse für neue Geschmackserlebnisse geweckt werden. Dies sollte nicht mit Gesundheitsargumenten, sondern mit Genussaspekten motiviert werden. „Genuss ist elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, betont der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der als Experte u. a. die Portale genuss-tut-gut.de sowie komm-in-schwung.de mitgestaltet hat. Er appelliert an Eltern, daran zu denken, Mahlzeiten optimalerweise als kleine Genussinseln im täglichen Tagesablauf zu gestalten. Damit schaffen sie die besten Voraussetzungen für ein gesundes Ernährungsverhalten ihrer Sprösslinge.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/ernaehrungs-verhalten-praegen-die-eltern/

Warum entwickeln Kinder Übergewicht?

Einflussfaktoren sind vielschichtig

Warum entwickeln Kinder Übergewicht?

Grafik: komm-in-schwung.de (No. 5716)

sup.- Früher die Ausnahme, inzwischen ein gewohntes Bild im Alltag: Kinder und Jugendliche, die ganz offensichtlich einige Kilos zu viel mit sich herumschleppen. Mittlerweile ist jeder sechste Heranwachsende in Deutschland übergewichtig. Diese Tendenz ist äußerst bedenklich, denn dauerhaftes Übergewicht bedroht die Gesundheit der Kinder in vielerlei Hinsicht und dies meist ein Leben lang. Wichtige Einflussfaktoren für die Gewichtsentwicklung sind zweifelsfrei sowohl das Bewegungsverhalten als auch die Ernährungsgewohnheiten. Bewegungsmangel ist in der heutigen Kindheit ein weit verbreitetes Phänomen, das vor allem durch den hohen Gebrauch von Smartphones, Computern und Co. hervorgerufen wird. Zudem hat sich der Stellenwert von gemeinsamen Mahlzeiten im Kreise der Familie verringert. In vielen Haushalten werden sie u. a. aus Zeitmangel nur noch selten realisiert. Dadurch haben sich die Verhaltensweisen rund um die Nahrungsaufnahme negativ verändert. Einseitige und unregelmäßige Ernährung begünstigen eine Gewichtszunahme. „Ein Kind wird jedoch nicht nur dann übergewichtig, wenn es sich falsch ernährt oder zu wenig bewegt – die Ursachen von Übergewicht im Kindes- und Jugendalter sind vielschichtiger“, erläutert Prof. Manfred Müller vom Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde in Kiel.

Adipositas-fördernd wirkt sich nachweislich z. B. auch eine schlechte Schlafhygiene „Social Jetlag“ aus. Oftmals bedingt durch nächtlichen Medienkonsum, stehen viele Kinder morgens auf, obwohl sie nach ihrer inneren Uhr eigentlich wesentlich länger schlafen müssten. Vielfach unterschätzt wird bei der Übergewichtsproblematik nach wie vor zudem die Rolle der Gene. „Etwa 80 Prozent der dicken Kinder haben mindestens ein übergewichtiges Elternteil, bei 30 Prozent sind es beide Elternteile“, fasst der Kinderarzt Dr. Thomas Kauth (Ludwigsburg) die aktuellen Forschungsergebnisse auf der Website kinderaerzte-im-netz.de zusammen.

Neben einer genetischen Veranlagung wird das Risiko für Übergewicht außerdem durch die soziale Herkunft beeinflusst. Kinder aus sozial benachteiligten Familien haben ebenso wie Jugendliche mit Migrationshintergrund deutlich häufiger mit zu viel Gewicht zu kämpfen. Zu den wesentlichen Einflussfaktoren gehört ferner die psychische Verfassung: „Andauernde Belastungssituationen, Einsamkeit, „Sich-ungeliebt-fühlen“ und Langeweile können dazu führen, dass die Nahrungszufuhr als Ersatzbefriedigung angesehen wird“, so Dr. Kauth.

Die vielschichtigen Ursachen, die Übergewicht in der Kindheit begünstigen, machen deutlich, dass einseitige Verzichts-Empfehlungen bezüglich Lebensmitteln wenig sinnvoll sind und die Problematik nicht lösen. Zielführend können nur ganzheitliche Ansätze sein, die den gesamten Lebensstil und das Umfeld der Kinder berücksichtigen und in Präventionsmaßnahmen miteinbeziehen. Hieran zu arbeiten, ist nicht nur Aufgabe der Eltern und Erzieher, sondern eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/warum-entwickeln-kinder-uebergewicht/

Kindern Freude an Geschmackserlebnissen vermitteln

Gesundheitsargumente verleiden das Essen

sup.- Statt sich den Kopf darüber zu zerbrechen, bloß bei der Ernährung der Sprösslinge nichts falsch zu machen, sollten Eltern ihren Kindern vor allem Freude und Spaß am Essen vermitteln. Wichtig hierbei ist es, die Geschmacksvorlieben des Nachwuchses zu berücksichtigen, gleichzeitig aber auch Lust darauf zu wecken, neue Nahrungsmittel auszuprobieren. Diese Empfehlung gibt der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der als „Genuss-Experte“ das Erlebnis-Portal genuss-tut-gut.de sowie das Ratgeber-Portal komm-in-schwung.de mitgestaltet hat. Er appelliert an Eltern, ihren Kindern vorzuleben, dass Mahlzeiten kleine Genießer-Auszeiten und Geschmackserlebnisse sein können. In diesem Zusammenhang haben Gesundheitsargumente oder gar Verbote nichts zu suchen, sondern wirken kontraproduktiv. Allein entscheidend für eine ausgewogene Ernährung ist ohnehin immer nur die Gesamtauswahl der Speisen, einzelne Lebensmittel als gut oder schlecht zu bewerten, macht deshalb keinen Sinn.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/kindern-freude-an-geschmackserlebnissen-vermitteln/

Viele Kids leiden unter Rückenschmerzen

Konsequenzen des bewegungsarmen Lebensstils

Viele Kids leiden unter Rückenschmerzen

Grafik: komm-in-schwung.de (No. 5676)

sup.- Noch in den 1980er Jahren traten Rückenschmerzen bei Kindern nur selten auf und waren dann meist Symptome einer ernstzunehmenden Erkrankung. Diese Situation hat sich heute drastisch verändert. „Inzwischen sind Rückenschmerzen bei Kindern und Jugendlichen ein weit verbreitetes Phänomen und haben in den letzten Jahren massiv zugenommen“, warnt Prof. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit (www.kindergesundheit.de). Laut der KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts (Berlin) klagt fast die Hälfte der Elf- bis 17-jährigen Kinder über Rückenprobleme. Jedoch nur bei höchstens 15 Prozent der Betroffenen steckt hinter den Schmerzen eine organische Ursache wie Skoliose oder die Scheuermann-Krankheit.

Eine bundesweite Forsa-Umfrage bei 100 Kinder- und Jugendärzten zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Kids aufgrund des heutigen Lebensstils unter Rückenproblemen leidet. Zu den häufigsten Ursachen zählen nach Einschätzung der Ärzte mit 98 Prozent der Nennungen der Bewegungsmangel in der Freizeit und damit eng verknüpft mit 95 Prozent die hohe Nutzungsdauer von digitalen Medien. Außerdem glauben 91 Prozent der Ärzte, dass Eltern die motorische Entwicklung ihrer Sprösslinge nicht ausreichend anregen. 60 Prozent der Befragten bemängeln zudem, dass Kinder zu wenig oder schlechten Schulsportunterricht erhalten.

Für die Vermutungen der Ärzte gibt es handfeste Beweise. Laut Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten Kinder und Jugendliche mindestens eine Stunde pro Tag eine moderate bis starke Bewegungsaktivität ausüben. Dieser Richtwert wird nach Zahlen der KiGGS-Studie von mageren 27,5 Prozent der Drei- bis 17-Jährigen erreicht. Je älter Kinder werden, umso mehr sinkt ihr Bewegungspensum. Von den Jungen zwischen 14 und 17 Jahren entsprechen lediglich 15 Prozent der WHO-Empfehlung, bei den gleichaltrigen Mädchen sind es sogar nur acht Prozent.

Die Konsequenzen des bewegungsarmen Lebensstils von Kindern und Jugendlichen sind weitreichend: Neben Rückenschmerzen, Haltungsstörungen und motorischen Defiziten wird bei Heranwachsenden auch das Risiko für Übergewicht, Stoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Die Zunahme von psychischen Verhaltensauffälligkeiten geht ebenfalls auf das Konto von Bewegungsmangel. Die Stiftung Kindergesundheit appelliert deshalb an die Eltern, bewegte Vorbilder für ihre Kinder zu sein. Sie sollten von klein auf mit ihrem Nachwuchs gemeinsame körperliche Aktivitäten entfalten. Tipps und Anregungen für einen bewegungsfreudigen Lebensstil finden Eltern z. B. auf dem von Experten entwickelten mehrsprachigen Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/viele-kids-leiden-unter-rueckenschmerzen/

Die Sitzzeiten der Deutschen

Je jünger, desto länger

Die Sitzzeiten der Deutschen

Grafik: komm-in-schwung.de (No. 5638)

sup.- Verkehrte Welt: Noch vor zwei bis drei Generationen galt mit großer Selbstverständlichkeit, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene körperlich mit Abstand aktiver waren als ältere Menschen. Das hing allein schon mit der altersbedingten physiologischen Kondition zusammen, die mit den Jahren bekanntermaßen eher rückläufig ist. Diese Entwicklung von der bewegungsfreudigen Kindheit hin zum ruhiger werdenden Leben als Senior hat sich nahezu umgedreht. Das zeigt der von der DKV und dem Zentrum für Gesundheit durch Sport und Bewegung der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) herausgegebene Report „Wie gesund lebt Deutschland“ 2016.

Der repräsentativen Umfrage zufolge gehört stundenlanges Sitzen bei der Arbeit, auf dem Weg dorthin sowie in der Freizeit heute zum Alltag der meisten Deutschen. Im Schnitt verbringt jeder Bundesbürger etwa 7,5 Stunden pro Tag im Sitzen. Auffällig ist dabei: Die Auswertung nach Altersgruppen offenbart, dass die Sitzzeiten der 18- bis 29-Jährigen mit einem medianen Durchschnittswert von neun Stunden mit Abstand am höchsten sind. Die Detail-Analyse ergibt, dass bei jungen Erwachsenen im Vergleich zu allen anderen Altersgruppen die Sitzzeiten für den Transport, bei der Arbeit sowie bei der Computer-Nutzung in der Freizeit am längsten sind. Lediglich in den Bereichen des Fernsehens und der sonstigen Freizeit kommen Senioren, bei denen Sitzzeiten während der Arbeit entfallen, auf höhere Sitzzeiten.

Der DKV-Report macht deutlich, dass sich schon die jungen Erwachsenen einen Lebensstil angewöhnt haben, der langfristig negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit erwarten lässt. Besonders alarmierend: Dieser Trend trifft bereits auf Kinder und Jugendliche zu. Laut der europäischen HELENA-Studie verbringt der Nachwuchs im Schnitt täglich 9,1 Stunden im Sitzen, das entspricht etwa 70 Prozent seiner Wachzeit.

Forschungsergebnisse zeigen u. a. klare Zusammenhänge zwischen hohen Sitzzeiten und einer Steigerung der Wahrscheinlichkeit für Übergewicht, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. „Mangelnde Bewegung und lange Sitzzeiten sind Risikofaktoren, die in unserer Gesellschaft immer noch viel zu wenig beachtet werden“, warnt Prof. Ingo Froböse von der DSHS. Da die Grundlagen für einen körperlich aktiven Lebensstil in jungen Jahren gebildet werden, sind in dieser Hinsicht insbesondere auch die Eltern gefordert. Am besten können Kinder und Jugendliche über die Vorbildfunktion für einen bewegungsfreudigen Alltag begeistert werden. Genau daran hapert es jedoch bei vielen jungen Müttern und Vätern entscheidend – ein Umdenken muss also bei der ganzen Familie beginnen.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/die-sitzzeiten-der-deutschen/

Schwere Kindheit

Mit dem Alter steigen die Gewichtsprobleme

Schwere Kindheit

Grafik: komm-in-schwung.de (No. 5613)

sup.- Rund 1,8 Mio. Kinder und Jugendliche in Deutschland, das entspricht ca. 15 Prozent, sind laut der KIGGS-Studie übergewichtig. Bereits als fettleibig (adipös) müssen von ihnen 750.000 Kids (6,3 Prozent) eingestuft werden. Im Vergleich zu den 1980er und 1990er Jahren hat sich der Anteil der dicken Kinder damit um etwa 50 Prozent erhöht. Dabei offenbart sich ein eindeutiger Trend: Je älter Kinder werden, desto häufiger überschreiten sie die Grenzen des Normalgewichts. Während in der Altersgruppe der Drei- bis Sechsjährigen neun Prozent übergewichtig und davon 2,9 Prozent fettleibig sind, liegt der entsprechende Anteil bei den Sieben- bis 14-Jährigen bei 15 bzw. 6,4 Prozent, bei den 15- bis 17-Jährigen sogar bei 17 bzw. 8,5 Prozent.

Studien weisen darauf hin, dass sich in den letzten Jahren weniger die Kalorienaufnahme, sondern vielmehr der Kalorienverbrauch ungünstig verändert hat. Der Bewegungsmangel, der zu einer gestörten Energiebalance führt, steigt mit dem Alter der Kinder. Mit dem Eintritt in die Schule nehmen die Sitzzeiten bei den Kids sowohl in der Penne als auch in der Freizeit zu, parallel hierzu sinkt das körperlich aktive Bewegungsniveau kontinuierlich. Dabei zeigt sich, dass Kinder mit Migrationshintergrund und solche aus einem niedrigen sozioökonomischen Umfeld insgesamt häufiger vor allem von schwerem Übergewicht betroffen sind als Gleichaltrige mit anderen Voraussetzungen. „Eltern mit geringem Bildungshintergrund ist möglicherweise weniger bewusst, wie wichtig sportlich-spielerische Aktivität im Kindesalter tatsächlich ist“, vermutet die Sportwissenschaftlerin Kristin Manz (Deutsche Sporthochschule Köln), die für das Robert Koch-Institut die Studie analysiert hat.

Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass ein bewegungsfreudiger Lebensstil in jungen Jahren einen positiven Einfluss auf das Körpergewicht sowie das Skelett- und Muskelsystem hat. Hinzu kommt: Auch die psychischen und psychomotorischen Effekte von Sport und Spiel sind kaum zu überschätzen. „Die kindliche Bewegungserfahrung und der Spaß an der Bewegung gehen nicht nur mit steigender körperlicher Leistungsfähigkeit einher, sondern auch mit dem Aufbau des Selbstbewusstseins“, unterstreicht Manz. Viele gute Gründe also, weshalb sich Eltern für einen körperlich aktiven Alltag bei ihren Sprösslingen stark machen sollten. Tipps und Anregungen, wie Kinder in ihrer Freizeit zu mehr Sport und Bewegung motiviert werden können, gibt z. B. das von Experten konzipierte mehrsprachige Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de .

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/schwere-kindheit/

Stress-Faktoren bei Kindern

Mediale Reizüberflutung ist Nummer eins

Stress-Faktoren bei Kindern

Grafik: komm-in-schwung.de

sup.- Schon Kinder fühlen sich zunehmend gestresst. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit, bei der 500 Lehrerinnen und Lehrer der Klassenstufen 1 bis 6 interviewt worden sind. 31 Prozent der Lehrer bestätigen, dass die Stressbelastung der Schüler in den letzten zehn Jahren stark zugenommen hat. Dass sich der Druck zumindest etwas erhöht hat, sagen weitere 55 Prozent der Befragten. Nur zwölf Prozent der Lehrer sehen in dieser Hinsicht keine Veränderung, magere zwei Prozent vermuten eine Abnahme von Stress.

Bei der Einschätzung der Ursachen von Stress steht die mediale Reizüberflutung durch Fernsehen, Computer, Handy & Co. mit 91 Prozent an erster Stelle. Die Ausstattung von Grundschülern mit digitalen Medien ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Deshalb gehört es heute zu den ganz wesentlichen Aufgaben insbesondere der Eltern, aber auch der Erzieher, sinnvolle und kontrollierbare Grenzen im Umgang mit den IT-Geräten zu vermitteln und durchzusetzen.

Im Bereich der schulischen Leistungen sind die Eltern hingegen gefordert, keinen überzogenen Erwartungsdruck aufzubauen. Denn während sich nur 36 Prozent der Kinder von den Anforderungen in der Schule gestresst fühlen, gilt dies hinsichtlich der Ansprüche der Eltern für 83 Prozent. Weniger Ehrgeiz und stattdessen mehr Gelassenheit sowie Verständnis, wenn es mit den Noten mal nicht so klappt, würde so manchen Kindern gut tun und sie entlasten. Stressbedingte Faktoren wie zu wenig selbstbestimmte freie Zeit (59 Prozent) und zu viele außerschulische Aktivitäten (45 Prozent) signalisieren ebenfalls, dass die wichtige Balance zwischen Anforderungen und Entspannung bei Kids heute oft gefährdet ist. Das Zauberwort heißt in diesem Zusammenhang Rhythmus. „Rhythmus bedeutet Spannungswechsel. Wechsel zwischen Ruhe und Bewegung, laut und leise, Wechsel zwischen Konzentration und Loslassen“, erläutert die Physiotherapeutin Maria Hartmann (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), die sich für das Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de sowie das Projekt www.fitte-schule.de engagiert. Die Physiotherapeutin rät Eltern, nicht nur mit ihren Kindern Geduld zu haben, sondern ebenso mit sich selber. Denn nur wenn die Erziehungsberechtigten Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen, kann sich diese Haltung auch auf die Kinder übertragen.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/stress-faktoren-bei-kindern/

Anstieg von Gesundheitsproblemen bei Schülern

Bewegungsdefizite und ihre Folgewirkungen

Anstieg von Gesundheitsproblemen bei Schülern

Grafik: komm-in-schwung.de

sup.- Schon in jungen Jahren wird die Basis für ein gesundes Erwachsenenleben gelegt. Besorgnis erregend sind deshalb die Resultate der aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Die repräsentative Lehrer-Befragung (Klassenstufen 1 bis 6) zeigt, dass die Anzahl der Kinder mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen in den letzten zehn Jahren stark zugenommen hat. So leiden immer mehr Schüler an Konzentrationsproblemen – dieser Meinung sind 54 Prozent der Lehrkräfte. Einen starken Anstieg beobachten Lehrer außerdem bei Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten (45 Prozent), motorischen Defiziten (36 Prozent), psychosomatischen Problemen (27 Prozent), Störungen der Sprachentwicklung (20 Prozent) sowie Übergewicht (14 Prozent).

Als Konsequenz des offensichtlich hohen Bedarfs an Gesundheitsförderung in den deutschen Schulen hat die DAK-Gesundheit gemeinsam mit der Cleven-Stiftung das Präventionsprojekt fit4future ins Leben gerufen. Die Umsetzung erfolgt im engen Austausch mit dem Bundesgesundheitsministerium sowie in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Prävention und Sportmedizin (Technische Universität München). Ziel des Projektes, mit dem rund 600.000 Kinder an 2.000 Schulen erreicht werden sollen, ist es, mit Methoden, Medien und Materialien zu den Modulen Bewegung, Ernährung und Brainfitness die Lebensgewohnheiten der Kids nachhaltig positiv zu beeinflussen.

Aber nicht nur die Schulen sind aufgerufen, mehr für die Gesundheit der Kinder zu leisten. Eine ganz wichtige Rolle spielen in diesem Zusammenhang natürlich auch die Eltern. Ganz anders als bei früheren Generationen müssen sie heute insbesondere dafür sorgen, dass ihre Sprösslinge nicht zu Stubenhockern vor elektronischen Medien verkümmern, sondern sich regelmäßig für körperliche Aktivität und sportliches Engagement als unverzichtbaren Bestandteil der Freizeit begeistern. Denn eine ganz wesentliche Ursache für gesundheitliche Beeinträchtigungen bei Kindern – von Konzentrationsschwächen über motorische Defizite bis hin zu Übergewicht – ist nachweislich der weit verbreitete Bewegungsmangel. „Es lohnt sich immer, die Kinder in dem Aufbau ihrer körperlichen Fitness zu unterstützen, denn auch die geistige Entfaltung des jungen Menschen wird maßgeblich davon beeinflusst. Selbst konkrete Lernschwierigkeiten können mit Unterstützung eines Sportprogramms leichter behoben werden“, bestätigt Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich u. a. für die Initiativen www.fitte-schule.de sowie www.komm-in-schwung.de engagiert.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/anstieg-von-gesundheitsproblemen-bei-schuelern/

Essen soll Spaß machen!

Genuss, Freude und Neugier vermitteln

Essen soll Spaß machen!

Foto: Fotolia / contrastwerkstatt

sup.- Das weit verbreitete Problem von Übergewicht, Untergewicht und Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen beschäftigt immer mehr Eltern. Das früher beliebte Motto „es wird gegessen, was auf den Tisch kommt“ scheint heute nicht mehr auszureichen. Die allgegenwärtigen Gesundheitsdiskussionen im Zusammenhang mit der Ernährung verunsichern Eltern zunehmend. Gelobt werden meist Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Fisch. Diese als gesund bezeichneten Nahrungsmittel reichen für Kinder jedoch ebenso wenig wie für Erwachsene aus, um eine ausgewogene, abwechslungsreiche Versorgung des Organismus mit allen Nährstoffen sicherzustellen. Außerdem entsprechen sie selten den Geschmacksvorlieben der Sprösslinge.

Hinzu kommt: Es ist fatal, wenn Essen und Trinken nur noch unter rein funktionalen Aspekten betrachtet werden. Damit wird die bedeutende Chance vergeben, positive Erlebnisse wie Genuss, Freude und Neugier mit Mahlzeiten zu verbinden. „Genuss ist elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, betont der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg). Als „Genuss-Experte“ hat er das Erlebnis-Portal genuss-tut-gut.de sowie das Ratgeber-Portal komm-in-schwung.de mitgestaltet. Er appelliert an Eltern, ihren Kindern vorzuleben und zu vermitteln, dass Mahlzeiten kleine Genießer-Auszeiten und Geschmackserlebnisse sein können. In diesem Kontext haben Gesundheitsargumente oder gar Verbote nichts zu suchen, sondern wirken viel eher kontraproduktiv.

Ohnehin ist es auch unter ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten nicht sinnvoll, wenn Lebensmittel in Kategorien wie gesund oder gut bzw. ungesund oder schlecht eingeteilt werden. Allein entscheidend für eine ausgewogene Versorgung ist nämlich die Gesamtauswahl und nicht einzelne Produkte. Und ob diese Gesamtauswahl und damit auch die Energiebilanz im Lot sind, hängt wesentlich vom jeweiligen Lebensstil ab. Kinder und Jugendliche, die täglich ausgiebig körperlich aktiv sind, brauchen sich um zu viele Kalorien keine Sorgen zu machen. Fazit der Ernährungspsychologen: Statt sich den Kopf darüber zu zerbrechen, bloß bei der Ernährung der Sprösslinge nichts falsch zu machen, sollten Eltern ihren Kindern Freude und Spaß am Essen vermitteln, deren Geschmacksvorlieben berücksichtigen und gleichzeitig Lust darauf wecken, neue Nahrungsmittel auszuprobieren. Damit schaffen sie die besten Voraussetzungen, um Gewichtsproblemen und Essstörungen vorzubeugen.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/essen-soll-spass-machen/

Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen

Geringer energetischer Aufwand

Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen

Grafik: komm-in-schwung.de

sup.- Ob Kita, Schule oder zu Hause – die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sind heute durchweg von Aktivitäten geprägt, die im Sitzen ausgeführt werden: lernen, lesen, essen, fernsehen, Computer spielen oder im Internet chatten. Der energetische Aufwand ist dabei sehr gering. Entsprechend ist die Energiebilanz bei vielen Kids unausgeglichen, wodurch u. a. das Risiko für Übergewicht erhöht wird. Laut Informationen der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) liegt der Energieverbrauch bei sitzenden Tätigkeiten unter 1,5 MET (metabolisches Äquivalent). Ein MET bezeichnet einen Kalorienverbrauch von einer kcal je kg Körpergewicht pro Stunde und entspricht damit in etwa dem Ruheumsatz des Körpers. Zum Vergleich: Bei leicht-intensiver körperlicher Aktivität wie Stehen oder langsamen Gehen beträgt der Energieverbrauch zwischen 1,5 bis 3 MET, bei moderat-intensiven Beschäftigungen wie mäßigem Joggen oder Fahrrad fahren zwischen 3 bis 6 MET und bei hoch-intensivem Bewegungsniveau wie z. B. Fußball spielen und sonstigen Laufsportarten mehr als 6 MET.

Die europäische HELENA Studie hat gezeigt, dass die Sitzzeiten mit zunehmendem Alter steigen. Während Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren durchschnittlich sechs Stunden täglich im Sitzen verbringen, sind es bei den 12- bis 17-Jährigen bereits ca. neun Stunden, das entspricht rund 70 Prozent ihrer Wachzeit. Der vorwiegend sitzende Lebensstil von Kids begünstigt nicht nur einen insgesamt zu bewegungsarmen Alltag. Untersuchungen zufolge ist er zudem ein eigenständiger gesundheitlicher Risikofaktor, der selbst dann nicht kompensiert werden kann, wenn Kinder wenigstens 60 Minuten täglich moderater bis intensiver körperlicher Aktivität nachkommen. Diese Mindest-Anforderung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erfüllen allerdings nur noch weniger als die Hälfte der Minderjährigen. Deshalb gehört es heute zu den wesentlichen Erziehungsaufgaben von Eltern, sowohl für einen bewegungsfreudigen Alltag bei ihren Sprösslingen zu sorgen als auch für eine Reduzierung und Unterbrechung von Sitzzeiten (wenigsten alle 20 Minuten aufstehen und umhergehen). Anregungen für einen gesunden Lebensstil mit altersadäquatem Bewegungsniveau und ausgewogener, abwechslungsreicher Ernährung ohne einseitige Verbote bietet z. B. das von peb empfohlene Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/lebenswelten-von-kindern-und-jugendlichen/

Kinder brauchen Bewegung

Sitzender Lebensstil birgt hohe Risiken

Kinder brauchen Bewegung

Grafik: komm-in-schwung.de

sup.- Der vorwiegend sitzende Lebensstil ist eine Verhaltensweise, die im Erwachsenenalter mit zahlreichen Folgeerkrankungen wie Diabetes vom Typ-2, Herz-Kreislaufstörungen sowie einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für bestimmte Krebsarten in Verbindung gebracht wird. Studien weisen zudem darauf hin, dass auch schon bei Kindern und Jugendlichen eine sitzende Lebensweise mit etlichen Risiken in Zusammenhang steht. Dazu gehören nach Informationen der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) u. a. eine geringere Knochendichte, verminderte Leistungsfähigkeit, ein höheres Aggressionspotenzial sowie ein insgesamt schlechteres Wohlbefinden. Außerdem fördert die Dominanz von sitzenden Tätigkeiten ein Ungleichgewicht von Energieaufnahme und Energieverbrauch, wodurch Übergewicht begünstigt wird.

Die durch lange Sitzzeiten verursachten physischen, psychischen und emotionalen Probleme können auch nur bedingt durch tägliche körperliche Aktivität ausgeglichen werden. „Neue Erkenntnisse zeigen, dass neben allgemeiner Inaktivität auch langes ununterbrochenes Sitzen einen zusätzlichen Risikofaktor darstellt, selbst wenn man sich sonst viel bewegt“, warnt Prof. Gerhard Huber (Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg).

Das Sitzverhalten selbst ist also entscheidend und sollte deshalb unter Einfluss der Eltern unbedingt reduziert und verändert werden. Laut peb genügt es bereits, das Sitzen mehrmals in der Stunde durch Aufstehen und Umhergehen zu unterbrechen, um die Gesundheit positiv zu beeinflussen. Solche Interventionen ersetzen aber natürlich nicht die Notwendigkeit von moderater bis intensiver körperlicher Aktivität. Sie sollte ein selbstverständlicher Bestandteil für mindestens eine Stunde pro Tag im Alltag von Kindern und Jugendlichen sein. Tipps und Anregungen, wie Eltern ihren Nachwuchs von klein auf für einen bewegungsfreudigen Lebensstil begeistern können, geben Experten z. B. auf dem Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/kinder-brauchen-bewegung-2/

Genuss ist Bestandteil der Selbstfürsorge

Wertvolle Ressource für mehr Wohlbefinden

sup.- Essen und Trinken erfolgen bei uns vielfach nur noch unter rein funktionellen Aspekten, schnell und nebenbei. Dabei wird eine wesentliche Chance vergeben, dass Mahlzeiten kleine Genussinseln im täglichen Tagesablauf sein können. „Genuss ist elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, betont der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg). Als „Genuss-Experte“ hat er das Erlebnisportal genuss-tut-gut.de sowie das Ratgeberportal komm-in-schwung.de mitgestaltet. Er appelliert an Eltern, ihren Kindern vorzuleben und zu vermitteln, dass Mahlzeiten kleine Genießer-Auszeiten und Geschmackserlebnisse sein können. „Genießen zu können, ist ein wichtiges Werkzeug für die Bewältigung des Alltags und damit eine wertvolle Ressource für mehr Wohlbefinden“, so Dr. Lutz.

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/genuss-ist-bestandteil-der-selbstfuersorge/

Die Schattenseiten des Handy-Zeitalters

Welche Risiken erleben Kinder und Jugendliche?

Die Schattenseiten des Handy-Zeitalters

Grafik: komm-in-schwung.de

sup.- Für die überwiegende Mehrheit der Kinder und Jugendlichen in Deutschland ist der Gebrauch von Handys bzw. Smartphones plus mobile Internetnutzung ein nahezu unverzichtbarer Bestandteil ihrer Lebenswelt. Dies gilt für 64 Prozent der 8- bis 14-Jährigen und für bereits 86 Prozent der 13- und 14-Jährigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Mannheim im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), bei der 500 Kinder und Jugendliche, aber auch deren Eltern befragt wurden.

Zu den positiven Aspekten der Mobiltelefone zählen Eltern wie ihr Nachwuchs gleichermaßen die Erleichterung der Kommunikation und Alltagsorganisation sowie die Erreichbarkeit in Notsituationen. Neben der Kommunikation wird das Handy von Kindern und Jugendlichen vielfach aber auch als Unterhaltungsmedium, z. B. zum Spielen oder Musikhören genutzt. Und es birgt auch zahlreiche Gefahren, insbesondere bei intensiver Nutzung, die zu erheblichen Problemen im Alltag führen können. Zu den von den Kindern und Jugendlichen selbst erlebten Risiken gehört laut der LfM-Studie vor allem das hohe Ablenkungspotenzial von Handys und Smartphones beispielsweise bei dem Erledigen von Hausaufgaben, das von 48 Prozent der Befragten genannt wurde. Mit rund 24 Prozent bestätigt zudem nahezu jeder vierte jugendliche Nutzer von Mobiltelefonen, dass er durch die ständige Online-Präsenz Kommunikationsstress empfindet. Und 15 Prozent bedauern, dass durch die Allgegenwart von Smartphones & Co. „echte“ Kontakte mit Freunden zu kurz kommen.

Aber nicht nur reale Begegnungen mit Gleichaltrigen werden im Handy-Zeitalter vernachlässigt. Bildschirm-Medien insgesamt tragen in erheblichem Maße dazu bei, dass der Lebensstil der jungen Generation immer bewegungsärmer wird. Für die körperliche, geistige, emotionale und psychische Gesundheit von Heranwachsenden spielt ein bewegungsreicher Alltag jedoch eine ganz wesentliche Rolle. Ein regelmäßiges Defizit an körperlicher Aktivität begünstigt zahlreiche Entwicklungsstörungen, die sich zu chronischen Erkrankungen ausweiten können. Ein achtsamer und für das eigene Wohlbefinden zuträglicher Umgang mit Handys wie auch mit Computern und Fernsehgeräten sollte deshalb immer im Vordergrund stehen – und dazu gehört vor allem eine zeitlich sinnvolle Limitierung. Dafür zu sorgen und in dieser Hinsicht Vorbild zu sein, zählt heute zu den vorrangigen Erziehungsaufgaben der Eltern.

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/die-schattenseiten-des-handy-zeitalters/

Genussmomente fördern seelische Balance

Tägliche Auszeiten von Stress und Hektik

Genussmomente fördern seelische Balance

Foto: Fotolia / Monkey Business

sup.- Genussmomente sind kleine bewusste Auszeiten von Stress und Hektik. Sie befreien uns für eine kurze Zeit vom Alltag und sind doch an Alltägliches gebunden. Aber erlauben wir uns überhaupt noch zu genießen? In unserer schnelllebigen Zeit scheint die pure Freude am Genuss in Verruf geraten zu sein. Bestes Beispiel hierfür ist die Nahrungsaufnahme in reichen Ländern, in denen eine nahezu unbegrenzte Vielfalt an Lebensmitteln angeboten wird. Essen und Trinken erfolgen hier vielfach nur noch unter rein funktionellen Gesichtspunkten, sollen schnell und nebenbei satt machen und den Körper mit den notwendigen Nährstoffen versorgen. Mit dieser Einstellung vergeuden Menschen die Chance, sich täglich kleine Genießer-Auszeiten zu nehmen und kurz in die Genuss-Welt der Geschmackserlebnisse abzutauchen.

Genuss beim Essen und Trinken zu erfahren, ist keine Frage der Quantität, sondern der Qualität. Egal ob süß, fruchtig, salzig, herb oder bitter – Mahlzeiten können jeden Tag kleine und auch große Genussmomente bescheren. Voraussetzung hierfür ist, dass die Menschen sich Zeit nehmen, innehalten und nicht nebenbei unbedacht konsumieren. „Genuss ist elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei – denn ein sinnliches Leben ist Teil eines sinnvollen Lebens“, betont der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg). Als „Genuss-Experte“ hat er das Erlebnisportal genuss-tut-gut.de mitgestaltet sowie das Ratgeberportal komm-in-schwung.de, das sich vor allem an Eltern richtet. Denn Ernährungsgewohnheiten und damit auch die Fähigkeit zum Genießen werden bereits in jungen Jahren gebildet, meist prägend für das ganze Leben. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern ihren Kindern vermitteln und vorleben, dass Mahlzeiten kleine Genussinseln im Tagesablauf sein können. Wir alle sollten das Plädoyer von Dr. Lutz mehr beherzigen: „Genuss tut gut, schützt uns und macht uns auch widerstandsfähiger. Genießen zu können, ist ein wichtiges Werkzeug für das Bewältigen des Alltags und damit eine wertvolle Ressource für mehr Wohlbefinden.“

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/genussmomente-foerdern-seelische-balance/

Verhaltensprobleme im Grundschulalter

Bewegungsfreudiger Lebensstil wichtig für psychische Gesundheit

sup.- Der seit Jahren zunehmend bewegungsarme Alltag schon bei Kindern im Grundschulalter hat nicht nur negative Auswirkungen auf die körperliche, sondern auch auf die psychische Gesundheit. Das zeigen Zahlen der KiGGS Welle 1 des Robert Koch-Instituts. Der Studie zufolge haben 27 Prozent der sieben- bis zehnjährigen Jungen und 19 Prozent der gleichaltrigen Mädchen ein erhöhtes Risiko für Hyperaktivitäts- sowie Verhaltens-Auffälligkeiten. Als effektive Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor psychischen Störungen gelten laut Experten neben einem bewegungsfreudigen Lebensstil eine Limitierung der Bildschirm-Zeiten, ausreichende und regelmäßige Schlafenszeiten sowie tägliche Rituale wie gemeinsame Mahlzeiten und Gespräche in der Familie. Tipps und Anregungen zur Umsetzung dieser Empfehlungen finden Eltern z. B. auf den Ratgeber-Portalen pebonline.de oder komm-in-schwung.de.

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/verhaltensprobleme-im-grundschulalter/

Eltern sind Bewegungs-Vorbilder

Körperlich aktive Kindheit fördern

Eltern sind Bewegungs-Vorbilder

Grafik: komm-in-schwung.de

sup.- Der Kampf gegen den Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen muss gesundheitspolitisch einen höheren Stellenwert bekommen. Das fordert Rolf Buchwitz, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland/Hamburg. Aufgrund der veränderten Lebenswelt durch die Vielzahl der Bildschirm-Medien werden vermehrt attraktive Bewegungsangebote in Kitas, Schulen und Sportvereinen benötigt. Aber auch die Eltern sind gefordert: „Wir müssen Kindern den Bewegungs-Virus so früh wie möglich einpflanzen“, appelliert Prof. Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit durch Sport und Bewegung an der Deutschen Sporthochschule Köln. Motorische Reize, die in den ersten zwölf Jahren nicht gesetzt werden, könnten nicht wieder aufgeholt werden.

Laut der AOK-Familienstudie 2014, bei der über 1.500 Personen mit mindestens einem Nachwuchs im Alter von vier bis 14 Jahren befragt wurden, haben inzwischen 20 Prozent der Kinder gesundheitliche Beschwerden und jedes vierte gilt als übergewichtig. Dabei zeigte sich, dass Eltern, die sich oft zusammen mit ihrem Kind bewegen, gesündere Kinder haben. Probleme wie Bauch-, Rücken- oder Kopfschmerzen, Nervosität und Einschlafstörungen treffen bei ihnen nur auf 17 Prozent der Kinder zu. Dieser Anteil liegt hingegen bei Eltern, die nur mindestens einmal pro Monat oder nie mit ihren Kindern gemeinsam körperlich aktive Tätigkeiten wie Radfahren, Spaziergänge oder Sport unternehmen, bei 29 Prozent. Die Zahlen unterstreichen eindrucksvoll, wie wichtig die Rolle der Eltern als Bewegungs-Vorbilder ist. In der heutigen Zeit, in der zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen von Kindern und Jugendlichen das Sitzen vor dem Computer oder TV-Gerät gehört, ist die Motivation der Erziehungsberechtigten zu regelmäßiger körperlicher Aktivität eine ganz wesentliche Aufgabe. Sie bildet die Basis, um eine gesunde Entwicklung des Nachwuchses zu fördern. Und wie die AOK-Studie belegt, besteht hier ein erheblicher Nachholbedarf: Nur gut ein Drittel der Eltern bestätigt derzeit, dass sie sich täglich zusammen mit ihrem Kind bewegen. Anregungen, um dieses Niveau zu heben, gibt z. B. das mehrsprachige, von Experten konzipierte Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/eltern-sind-bewegungs-vorbilder/

Damit Kinder gesund heranwachsen

Zehn Empfehlungen für Eltern

Damit Kinder gesund heranwachsen

Grafik: komm-in-schwung.de

sup.- Schon bei Kindern und Jugendlichen sind heute mit wachsender Häufigkeit Gesundheitsstörungen mit oft chronischem Verlauf wie Übergewicht, Bewegungseinschränkungen und psychischen Auffälligkeiten zu beobachten. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken bzw. vorzubeugen gibt es zahlreiche Schutzfaktoren, mit denen Eltern das gesunde Aufwachsen ihrer Kinder fördern können. Das zeigt eine Studie der Gesellschaft für angewandte Sozialforschung unter wissenschaftlicher Leitung der Universität Bielefeld. Aus den Ergebnissen der Untersuchung haben die Wissenschaftler zehn nachvollziehbare und lebensnahe Vorschläge abgeleitet, bei denen der Schwerpunkt auf den Bereichen Ernährung, Bewegung und seelische Gesundheit liegt:
1. Regelmäßige, gemeinsame Familienmahlzeiten in harmonischer Atmosphäre ohne Ablenkung durch Radio oder TV sind von großer Bedeutung für die Gesundheit von Kindern. Mindestens eine Mahlzeit pro Tag, besonders wichtig ist das Frühstück, sollten als entspannendes Ritual organisiert werden. Bewährt hat sich, wenn Kindern dabei immer etwas angeboten wird, was sie auch gern mögen.
2. Geregelte Tagesabläufe und Routine sind wichtig für das seelische Wohlbefinden. Sie vermitteln den Kindern Sicherheit sowie Beständigkeit und unterstreichen den Stellenwert der Familie als feste Gemeinschaft.
3. Eltern sollten sich zur Bewältigung des Familienalltags Unterstützung suchen. Gute Kontakte zu Verwandten, Freunden und Nachbarn können zur Entlastung beitragen. Die Kinder sollten ebenfalls dazu ermuntert werden, soziale Kontakte zu pflegen.
4. Kinder fühlen sich akzeptiert und angenommen, wenn die Eltern ihnen Zeit schenken. Das gemeinsame Gespräch und gemeinsame Unternehmungen sind für den Nachwuchs sehr wichtig. Dabei kommt es weniger auf die Quantität der Zeit als auf die Qualität der ungeteilten Aufmerksamkeit an.
5. Tägliche körperliche Aktivität ist ein unersetzbarer Baustein für eine gesunde kindliche Entwicklung. Eltern sind eindeutig die Vorbilder im Bewegungsverhalten. Gemeinsame körperliche Aktivität ist positiv für die Gesundheit aller Familienmitglieder, bringt Spaß und fördert ein gutes Familienklima.
6. Nachvollziehbare Regeln und deren konsequente Einhaltung geben Kindern klare Verhaltensmaßstäbe und Orientierung. Wichtig ist dabei heute vor allem auch eine angemessene Limitierung des Konsums von Bildschirm-Medien. Für erwünschtes Verhalten, auch wenn es eigentlich selbstverständlich ist, sollten Kinder aus Motivationsgründen regelmäßig gelobt werden.
7. Ziel der Erziehung ist es, dass aus Kindern verantwortungsbewusste und selbstständige Erwachsene werden. Das funktioniert dann am besten, wenn Kids schon möglichst früh mit kleinen Aufgaben betraut werden. Eltern, die die Selbstständigkeit ihrer Sprösslinge fördern, stärken das Gefühl der Individualität auf Seiten der Kinder.
8. In Bezug auf eine positive Lebenseinstellung und einen gesunden Selbstwert sind Eltern Modelle für ihre Kinder. Eltern, deren Erziehungsalltag sich durch Regeln, Übertragung von Verantwortung an die Kinder sowie durch ein dichtes Netzwerk an potenzieller Hilfe auszeichnet, erleben eine höhere Lebensqualität, fühlen sich gesünder und weniger belastet.
9. Eltern sind immer noch Vorbilder, und das in jeder Hinsicht. Und in den Bereichen, wo sie es vielleicht nicht schaffen wie z. B. beim Rauchen, hilft zumindest ein offenes Gespräch mit dem Nachwuchs. Dabei sollten Eltern ihr eigenes Verhalten von den Kindern kritisch hinterfragen lassen.
10. Aktives Interesse an der Schule und reger Kontakt mit Lehrern und anderen Eltern unterstützen Kinder wie Eltern bei der Bewältigung der Schule. Merken die Kinder, dass ihre Eltern die Lehrer respektieren, fördert das die Lernmotivation.

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/damit-kinder-gesund-heranwachsen/

Kids sollten frühstücken

Morgenmahlzeit stärkt familiären Zusammenhalt

Kids sollten frühstücken

Grafik: komm-in-schwung.de

sup.- Der Anteil der Kinder und Jugendlichen in Deutschland, die regelmäßig frühstücken, hat in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich abgenommen. Laut der KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) findet das tägliche Frühstück zu Hause nur noch bei 53 Prozent der 14- bis 17-Jährigen statt. Während bei den Drei- bis Sechsjährigen noch 87,7 Prozent eine Morgenmahlzeit einnehmen, sinkt die Frühstücks-Häufigkeit mit dem Älterwerden des Nachwuchs zunehmend. Dieses veränderte Frühstücksverhalten ist gesundheitlich äußerst problematisch: Die Morgenmahlzeit wirkt sich gerade bei Heranwachsenden wegen ihres erhöhten Stoffwechsels in vielerlei Hinsicht positiv aus, der Verzicht ist dagegen mit ungünstigen Effekten verbunden.

Regelmäßiges Frühstücken fördert laut Prof. Christoph Klotter (Ernährungspsychologie und Gesundheitsförderung an der Hochschule Fulda) die Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. Studien zeigen zudem, dass Kids, die die Morgenmahlzeit wahrnehmen, sich oft über den Tag mehr bewegen und seltener zu Übergewicht neigen als Frühstücksmuffel. Gemeinsame Mahlzeiten am Morgen stärken darüber hinaus den familiären Zusammenhalt sowie die emotionale Nähe zu den Eltern und wirken als Ritual entschleunigend zum Start des Tages.

Wenn Eltern ihre Sprösslinge zum Frühstücken motivieren wollen, sollten sie nach Empfehlungen von Prof. Klotter jedoch nicht mit dem abstrakten Thema Gesundheit argumentieren, sondern mit einem die ganze Familie bereichernden gelungenen Zeitmanagement am Morgen. Auch bei der Auswahl der Lebensmittel für den Frühstückstisch ist eine Kategorisierung in gesund bzw. ungesund kontraproduktiv, das heißt nicht zielführend. Ein reichhaltiges, ausgewogenes Angebot, bei dem die Geschmacksvorlieben des Nachwuchses natürlich auch berücksichtigt werden, fördert die Frühstücksbereitschaft vielmehr am besten.

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/kids-sollten-fruehstuecken/