Mahlzeiten positiv besetzen

Ausgewogene Ernährung kennt keine Verbote Grafik: Supress (No. 5913) sup.- Viele Eltern sind heute verunsichert, wenn es um die Ernährung ihrer Kinder geht. Die Berichterstattung darüber, welche Nahrungsmittel gesund und empfehlenswert sind, ist je nach Ausrichtung der Ideologie äußerst widersprüchlich und ändert sich zudem bei der Bewertung nahezu täglich. Und diese zweifelhaften Ratschläge sind vor allem negativ besetzt und mit Warnungen sowie Verboten verbunden. Verloren geht bei all diesen wissenschaftlich ohnehin nicht haltbaren Hiobsbotschaften oft die Erkenntnis, dass die Auswahl an sicheren und hochwertigen Lebensmitteln immens ist und es zu keiner Zeit so einfach war, sich abwechslungsreich, ausgewogen und bedarfsgerecht…

Basis für gesundes Heranwachsen

Kinder brauchen ausreichend Schlaf Grafik: komm-in-schwung.de (No. 5873) sup.- Jede Altersgruppe braucht ausreichend Schlaf. Für Kinder und Jugendliche gilt dies aufgrund der reifungs- und wachstumsbedingten Veränderungsprozesse jedoch in ganz besonderem Maße. Umso bedenklicher ist es deshalb, dass einer EU-Studie zufolge, bei der über 16.000 Kids ein Jahrzehnt lang begleitet wurden, nur ein Drittel der Heranwachsenden der von Experten empfohlenen Schlafdauer entspricht. Nach Informationen der US-Behörde National Heart, Lung and Blood Institute (Nationales Herz-, Lungen- und Blut-Institut) sollten Neugeborene 16 bis 18 Stunden pro Tag schlafen, Kinder unter sechs Jahren elf bis zwölf Stunden, Grundschüler mindestens zehn Stunden und Teenager neun…

Positiv ausgerichtete Ernährungserziehung

Gesundheitsargumente wenig zielführend sup.- Ritualisierte Mahlzeiten im Kreise der Familie, die für Kinder mit Genuss, Freude und Neugier verbunden sind, bilden die beste Basis für eine positiv ausgerichtete Ernährungserziehung. Kontraproduktiv wirken sich Psychologen zufolge hingegen Verbote, Ermahnungen und Gesundheitsargumente aus. „Genuss ist elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, bestätigt der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der sich als Experte u. a. für die Portale genuss-tut-gut.de sowie komm-in-schwung.de engagiert. Wird die tägliche Ernährung hingegen von den Eltern negativ besetzt und problematisiert, kann dadurch das Risiko für Über- wie auch Untergewicht oder Essstörungen erhöht werden. Eine Erziehung…

Nächtlicher Medienkonsum schadet Schulkindern

Schlafmangel macht dick und krank Grafik: komm-in-schwung.de (No. 5770) sup.- Übergewicht ist mittlerweile nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch schon bei Kindern und Jugendlichen weit verbreitet. Bereits bei der Einschulung bringt rund jeder zehnte Abc-Schütze zu viele Pfunde auf die Waage. Als wesentliche Ursachen für diese Entwicklung gelten Bewegungsarmut und Überernährung. Weniger bekannt ist, dass auch Schlafmangel dick und krank macht. Die Beweislage hierzu ist laut Prof. Sebastian M. Schmid (Medizinische Universitätsklinik I, Lübeck) eindeutig: „Jede Stunde weniger Schlaf pro Tag ist in epidemiologischen Studien mit einer Zunahme von Übergewicht, Typ-2-Diabetes, erhöhten Cholesterinwerten und Bluthochdruck verbunden.“ Während Erwachsene durchschnittlich sieben…

Ernährungs-Verhalten prägen die Eltern

Mahlzeiten positiv besetzen Grafik: Supress (No. 5736) sup.- Wirklich Hunger leiden muss in Deutschland wohl kaum ein Kind. Dennoch ist die Berichterstattung über die Ernährung der Kids heute vor allem eines: negativ besetzt. Im Vordergrund steht nicht die immens große Auswahl an sicheren und hochwertigen Lebensmitteln zu erschwinglichen Preisen. Stattdessen dominieren Warnungen und Hiobsbotschaften: Kinder sind zu dick, zu dünn und haben Essstörungen, sie konsumieren zu viel Fastfood und zu wenig Obst sowie Gemüse. Die Lebensmittel enthalten, je nach Standpunkt, zu viel Fett, zu viel Zucker, zu viel Eiweiß, dafür zu wenig Vitamine und Mineralien. Fakt ist jedoch: Zu keiner…

Warum entwickeln Kinder Übergewicht?

Einflussfaktoren sind vielschichtig Grafik: komm-in-schwung.de (No. 5716) sup.- Früher die Ausnahme, inzwischen ein gewohntes Bild im Alltag: Kinder und Jugendliche, die ganz offensichtlich einige Kilos zu viel mit sich herumschleppen. Mittlerweile ist jeder sechste Heranwachsende in Deutschland übergewichtig. Diese Tendenz ist äußerst bedenklich, denn dauerhaftes Übergewicht bedroht die Gesundheit der Kinder in vielerlei Hinsicht und dies meist ein Leben lang. Wichtige Einflussfaktoren für die Gewichtsentwicklung sind zweifelsfrei sowohl das Bewegungsverhalten als auch die Ernährungsgewohnheiten. Bewegungsmangel ist in der heutigen Kindheit ein weit verbreitetes Phänomen, das vor allem durch den hohen Gebrauch von Smartphones, Computern und Co. hervorgerufen wird. Zudem hat…

Kindern Freude an Geschmackserlebnissen vermitteln

Gesundheitsargumente verleiden das Essen sup.- Statt sich den Kopf darüber zu zerbrechen, bloß bei der Ernährung der Sprösslinge nichts falsch zu machen, sollten Eltern ihren Kindern vor allem Freude und Spaß am Essen vermitteln. Wichtig hierbei ist es, die Geschmacksvorlieben des Nachwuchses zu berücksichtigen, gleichzeitig aber auch Lust darauf zu wecken, neue Nahrungsmittel auszuprobieren. Diese Empfehlung gibt der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der als „Genuss-Experte“ das Erlebnis-Portal genuss-tut-gut.de sowie das Ratgeber-Portal komm-in-schwung.de mitgestaltet hat. Er appelliert an Eltern, ihren Kindern vorzuleben, dass Mahlzeiten kleine Genießer-Auszeiten und Geschmackserlebnisse sein können. In diesem Zusammenhang haben Gesundheitsargumente oder gar Verbote nichts…

Viele Kids leiden unter Rückenschmerzen

Konsequenzen des bewegungsarmen Lebensstils Grafik: komm-in-schwung.de (No. 5676) sup.- Noch in den 1980er Jahren traten Rückenschmerzen bei Kindern nur selten auf und waren dann meist Symptome einer ernstzunehmenden Erkrankung. Diese Situation hat sich heute drastisch verändert. „Inzwischen sind Rückenschmerzen bei Kindern und Jugendlichen ein weit verbreitetes Phänomen und haben in den letzten Jahren massiv zugenommen“, warnt Prof. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit (www.kindergesundheit.de). Laut der KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts (Berlin) klagt fast die Hälfte der Elf- bis 17-jährigen Kinder über Rückenprobleme. Jedoch nur bei höchstens 15 Prozent der Betroffenen steckt hinter den Schmerzen eine organische Ursache wie Skoliose oder…

Die Sitzzeiten der Deutschen

Je jünger, desto länger Grafik: komm-in-schwung.de (No. 5638) sup.- Verkehrte Welt: Noch vor zwei bis drei Generationen galt mit großer Selbstverständlichkeit, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene körperlich mit Abstand aktiver waren als ältere Menschen. Das hing allein schon mit der altersbedingten physiologischen Kondition zusammen, die mit den Jahren bekanntermaßen eher rückläufig ist. Diese Entwicklung von der bewegungsfreudigen Kindheit hin zum ruhiger werdenden Leben als Senior hat sich nahezu umgedreht. Das zeigt der von der DKV und dem Zentrum für Gesundheit durch Sport und Bewegung der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) herausgegebene Report „Wie gesund lebt Deutschland“ 2016. Der repräsentativen Umfrage…

Schwere Kindheit

Mit dem Alter steigen die Gewichtsprobleme Grafik: komm-in-schwung.de (No. 5613) sup.- Rund 1,8 Mio. Kinder und Jugendliche in Deutschland, das entspricht ca. 15 Prozent, sind laut der KIGGS-Studie übergewichtig. Bereits als fettleibig (adipös) müssen von ihnen 750.000 Kids (6,3 Prozent) eingestuft werden. Im Vergleich zu den 1980er und 1990er Jahren hat sich der Anteil der dicken Kinder damit um etwa 50 Prozent erhöht. Dabei offenbart sich ein eindeutiger Trend: Je älter Kinder werden, desto häufiger überschreiten sie die Grenzen des Normalgewichts. Während in der Altersgruppe der Drei- bis Sechsjährigen neun Prozent übergewichtig und davon 2,9 Prozent fettleibig sind, liegt der…

Stress-Faktoren bei Kindern

Mediale Reizüberflutung ist Nummer eins Grafik: komm-in-schwung.de sup.- Schon Kinder fühlen sich zunehmend gestresst. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit, bei der 500 Lehrerinnen und Lehrer der Klassenstufen 1 bis 6 interviewt worden sind. 31 Prozent der Lehrer bestätigen, dass die Stressbelastung der Schüler in den letzten zehn Jahren stark zugenommen hat. Dass sich der Druck zumindest etwas erhöht hat, sagen weitere 55 Prozent der Befragten. Nur zwölf Prozent der Lehrer sehen in dieser Hinsicht keine Veränderung, magere zwei Prozent vermuten eine Abnahme von Stress. Bei der Einschätzung der Ursachen von Stress steht die mediale…

Anstieg von Gesundheitsproblemen bei Schülern

Bewegungsdefizite und ihre Folgewirkungen Grafik: komm-in-schwung.de sup.- Schon in jungen Jahren wird die Basis für ein gesundes Erwachsenenleben gelegt. Besorgnis erregend sind deshalb die Resultate der aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Die repräsentative Lehrer-Befragung (Klassenstufen 1 bis 6) zeigt, dass die Anzahl der Kinder mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen in den letzten zehn Jahren stark zugenommen hat. So leiden immer mehr Schüler an Konzentrationsproblemen – dieser Meinung sind 54 Prozent der Lehrkräfte. Einen starken Anstieg beobachten Lehrer außerdem bei Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten (45 Prozent), motorischen Defiziten (36 Prozent), psychosomatischen Problemen (27 Prozent), Störungen der Sprachentwicklung (20 Prozent) sowie Übergewicht (14 Prozent).…