Schlagwort: Klaus Heitlinger

Premiumsäfte punkten bei den Verbrauchern

Jahrestagung der deutschen Fruchtsaft-Industrie in Dresden

Premiumsäfte punkten bei den Verbrauchern

Daten und Fakten der deutschen Fruchtsaft-Industrie 2016 (Bildquelle: © Vdf)

Dresden, 31. Mai 2017 – Anlässlich der Jahrestagung des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) zeigte sich die Branche heute in Dresden mit der Bilanz für das Jahr 2016 zufrieden. „Deutschland ist einer der mengen- und absatzstärksten Fruchtsaftmärkte der Welt. Unser Branchenumsatz lag 2016 bei 3,51 Mrd. EUR und damit ca. 60 Mio. EUR über dem Niveau des Vorjahres“, stellte Klaus-Jürgen Philipp, Präsident des Verbandes, das Jahresergebnis vor.

Der Pro-Kopf-Konsum liegt seit zwei Jahren stabil bei 33 Litern. Die beiden beliebtesten Sorten Apfelsaft und Orangensaft lagen dabei mit je 7,5 Litern pro Kopf 2016 in der Verbrauchergunst gleich auf. Mit deutlichem Abstand folgt Multivitaminsaft mit 4,1 Liter auf Platz zwei. Wachstum ist in einzelnen Segmenten wie Premiumsäfte, Gemüsesäfte oder auch im Bereich Smoothies zu verzeichnen. In der Verbrauchergunst steigen auch Bio-Säfte. Hier konnten sowohl Gemüsesäfte (+ 10,3 Prozent) als auch die Fruchtsaft-Direktsäfte (+8,7 Prozent) ihren Bio-Anteil gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern. Eine erfreuliche Entwicklung für die Branche, die sich laufend neuen Herausforderungen stellen muss und es durch regelmäßige Produktinnovationen schafft, Fruchtsaft als natürliches Lebensmittel im Markt attraktiv zu halten.

Deutsche Verbraucher bauen Spitzenposition weiter aus
Seit vielen Jahren sind die Verbraucher in Deutschland unangefochtene Fruchtsaft-Weltmeister. Die Spitzenposition im Pro-Kopf-Konsum von 33 Litern konnte in diesem Jahr gegenüber Norwegen (26,6Liter), das seit Jahren hinter Deutschland auf dem zweiten Platz liegt, noch ausgebaut werden. Es folgen die Niederlande (23,9 Liter) und Österreich (23,8 Liter) auf den weiteren Plätzen. Im Durchschnitt werden in der Europäischen Union 19,3 Liter und in den USA 22,0 Liter Fruchtsaft und Fruchtnektar pro Kopf und Jahr konsumiert.

Tradition und Innovation für ein natürliches Lebensmittel
Seit über 100 Jahren werden in Deutschland Fruchtsäfte hergestellt. Diese lange Tradition ist sicher ein Grund dafür, dass hierzulande mit 350 Unternehmen weltweit die meisten Fruchtsafthersteller ihren Firmensitz haben. Immer wieder stellen sich die Unternehmen neuen Herausforderungen und Ansprüchen. Neben Premiumqualitäten, Innovationen sowie regionalen Spezialitäten nimmt vor allem der Aspekt der Nachhaltigkeit, weltweit als Corporate Social Responsibility bezeichnet, weiterhin an Bedeutung zu. Diesen bei weltweitem Rohwarenbezug sicherzustellen, ist eine besondere Herausforderung, die eine enge Zusammenarbeit der Marktbeteiligten in vielen Ländern erforderlich macht. Daneben übernehmen die deutschen Keltereien auch Verantwortung für das Fortbestehen der heimischen Streuobstbestände und sichern damit ein wertvolles Stück Kulturgut.

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Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. in Bonn wurde 1951 gegründet. Rund 345Fruchtsaft-, Fruchtnektar-, Gemüsesaft- und Gemüsenektarhersteller Deutschlands sind Mitglied. Der Verband vertritt die gemeinsamen Interessen der Branche im In- und Ausland.

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. in Bonn wurde 1951 gegründet. Rund 345 Fruchtsaft-, Fruchtnektar-, Gemüsesaft- und Gemüsenektarhersteller Deutschlands sind Mitglied. Der Verband vertritt die gemeinsamen Interessen der Branche im In- und Ausland.

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Verpackungsgesetz zu Lasten der Verbraucher

Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie kritisiert geplante Pfandpflicht auf Einwegverpackungen

Bonn, 14. Februar 2017 – Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) kritisiert den Vorschlag des Bundesrates, zukünftig alle Verpackungen für Fruchtsaft, Milch, Wein sowie Spirituosen mit einer Pfandpflicht zu belegen. Dies führe in der Konsequenz zu steigenden Preisen für die Verbraucher, da Produktions- und Entsorgungsprozesse komplett neu ausgerichtet werden müssten.

„Nicht ohne Grund hat man sich von Seiten der Gesetzgebung schon vor über 20 Jahren gegen die Pfandpflicht für Saft entschieden“, so Klaus Heitlinger, Geschäftsführer des VdF. Die unterschiedlichen Einwegverpackungen (PET, Karton und Einwegglas) können heute über den gelben Sack beziehungsweise Altglas-Container entsorgt und so optimal recycelt werden. Die Rücknahmeautomaten im Lebensmittelhandel sind dagegen für die Vielzahl dieser Verpackungen nicht ausgelegt. Eine Umrüstung der bestehenden Systeme und die damit verbundenen neuen Entsorgungskosten gehen letzten Endes zu Lasten der Verbraucher. Darüber hinaus bedeutet eine Ausweitung der Pfandpflicht in der Konsequenz das Verschwinden kleinerer Glas-Einweg-Anbieter vom Markt.

Mit der Einführung der Pfandpflicht auf Einwegverpackungen wurde vor elf Jahren von Seiten des Gesetzgebers die Absicht verfolgt, eine Erhöhung des Mehrweganteils zu erreichen. „Von diesem Ziel sind wir weit entfernt“, so Heitlinger. „Die Entwicklung ging, wie befürchtet, durch die Einführung der Pfandpflicht in die entgegengesetzte Richtung. So sank der Mehrweganteil bei Wasser und Erfrischungsgetränken bis heute auf unter 35 Prozent. Die Pfandpflicht erschwert den Verbrauchern die klare Unterscheidung zwischen dem echten Mehrwegsystem in wieder befüllbare Glasflaschen und den bepfandeten Einwegflaschen.“

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie spricht sich vor diesem Hintergrund klar für die Beibehaltung der Befreiung von der Pfandpflicht für Fruchtsäfte und Fruchtnektare aus. Sie ist nach wie vor sachlich richtig und wirtschaftlich notwendig. „Die Konsequenzen einer Ausweitung der Pfandpflicht ist den Politikern offensichtlich nicht ausreichend bewusst. Hier wird Symbolpolitik zu Lasten von Verbrauchern und der Getränkeanbieter betrieben. Das ist für die deutschen Fruchtsafthersteller nicht akzeptabel“, so VdF-Geschäftsführer Heitlinger.

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) ist der zentrale Verband aller Fruchtsaft-/-nektar- und Gemüsesaft-/-nektarhersteller in Deutschland. Der VdF vertritt die gemeinsamen Interessen dieser Branche national und international und unterrichtet seine Mitglieder in allen die Industrie betreffenden aktuellen Belangen. Im Verband sind heute 182 Fruchtsafthersteller als Direktmitglieder organisiert. Darüber hinaus werden ca. 163 kleinere Betriebe über Landesverbände betreut.

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Klaus Heitlinger zum alleinigen Geschäftsführer bestellt

Klaus Heitlinger übernimmt zum 1. Juli 2016 die alleinige Geschäftsführung des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF).

Klaus Heitlinger zum alleinigen Geschäftsführer bestellt

Klaus Heitlinger, alleiniger Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (Bildquelle: VdF/lichtblick-bonn.de)

Bonn, 27. Juni 2016. Mit der Verabschiedung des langjährigen Hauptgeschäftsführers Karsten Sennewald in den Ruhestand, übernimmt Klaus Heitlinger zum 1. Juli 2016 die alleinige Geschäftsführung des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF).

Klaus Heitlinger blickt auf eine langjährige Branchenerfahrung in der Fruchtsaftindustrie zurück. Seit 2008 ist er im VdF in geschäftsführender Position tätig. Zuvor war der heute 54-Jährige fünfzehn Jahre beim Verband der Agrargewerblichen Wirtschaft e. V. (VdAW) unter anderem als Fachreferent für die Fruchtsaftkeltereien in Baden-Württemberg tätig. Ab dem 1. Juli 2016 lenkt er nun alleinverantwortlich die Geschicke des VdF. Ihm zur Seite steht die Juristin RA Judith A. M. Hausner, die die Leitung des Fachbereichs Recht übernimmt. Hausner ist bereits seit dem 1.Januar 2016 im VdF tätig. Sie verfügt ebenfalls über mehrjährige Verbandserfahrung und ist Expertin im Lebensmittel- und Futtermittelrecht.

VdF-Präsident Klaus-Jürgen Philipp begrüßt die neue Personalsituation der Geschäftsstelle: „Das gesamte VdF-Präsidium ist davon überzeugt, dass der Verband mit diesen Personalentscheidungen sehr gut und zukunftsorientiert aufgestellt ist. Die fachliche Kompetenz unserer Geschäftsstelle wird mit Klaus Heitlinger und Judith Hausner für alle internen und externen Aufgaben weiter gestärkt.“

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) ist der zentrale Verband aller Fruchtsaft-/-nektar- und Gemüsesaft-/-nektarhersteller in Deutschland. Er vertritt die gemeinsamen Interessen dieser Branche national und international und unterrichtet seine Mitglieder in allen, die Industrie betreffenden aktuellen Fragen.Der VdF wurde am 17. Januar 1951 gegründet. Im Verband sind bundesweit 185 Fruchtsafthersteller organisiert (Stand: 01.01.2015). Darüber hinaus werden ca. 165 kleinere Betriebe über fünf Landesverbände betreut.

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