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Agile Methoden sind sehr erfolgreich, werden aber nicht immer durchgängig genutzt – 3. Internationale Studie in Zusammenarbeit mit Scrum.org und GPM/IPMA erfolgreich abgeschlossen

KOBLENZ. Agile Methoden als Alternative zum klassischen Projektmanagement sind in aller Munde. Die innovativen Ansätze und Vorteile wie etwa effizientere Abläufe und motivierte Mitarbeiter werden in zahlreichen Publikationen beschrieben und angepriesen. Eine objektive Bewertung bleibt dagegen oft aus. Mit der dritten Studie „Status Quo Agile“ hat die Hochschule Koblenz unter Leitung von Prof. Dr. Ayelt Komus erneut die tatsächliche Nutzung, Verbreitung und Erfolge von agilen Methoden untersucht. Erstmalig nimmt die Studie auch die Themen DevOps, Skalierung agiler Methoden und der agile Wandel an sich unter die Lupe. An der Studie in Kooperation mit Scrum.org und der GPM – Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V. haben sich mehr als 1.000 Teilnehmer aus dem Projektmanagement-Umfeld beteiligt. Damit ist „Status Quo Agile“ die größte Studie zum Thema Agile Methoden im europäischen Raum.

Beim herkömmlichen Projektmanagement werden bereits vorab alle Maßnahmen und zu entwickelnden Lösungen detailliert beplant. Dies erschwert in der Praxis oft eine agile Berücksichtigung aktueller Veränderungen und Lerneffekte und führt immer wieder auch zu Frustration und unbefriedigenden Ergebnissen. Bei der Nutzung der agilen Methoden werden die einzelnen Schritte jedoch nach und nach von einem interdisziplinären, sich selbst organisierenden Team entwickelt und umgesetzt. So lässt sich beispielsweise leicht auf Kundenwünsche oder geänderte Rahmenbedingungen eingehen – in Zeiten der Digitalisierung und disruptiver Marktveränderungen ein wichtiger Faktor.

Nur noch wenige Teilnehmer verzichten auf agile Methoden – hybride oder selektive Nutzung ist der Standard

Folgt man den Ergebnissen der Studie, ist das Bewusstsein und die Nutzung von agilen Methoden mittlerweile in der Breite angekommen. Nur noch 12% der Teilnehmer gaben an, komplett auf agile Methoden zu verzichten. Dies ist besonders beachtlich, da bei der ersten Studie aus dem Jahr 2012 noch 22% der Teilnehmer angegeben hatten, auf Agile Methoden komplett zu verzichten. Ein mögliches Ende des klassischen Projektmanagements lässt sich aus den Zahlen jedoch nicht prognostizieren, da bei 68% der Teilnehmer agile Methoden entweder hybrid oder selektiv eingesetzt werden. Nur 20% nutzen ausschließlich agile Methoden bei der Durchführung und Planung von Projekten und Entwicklungsprozessen.

Erfolgsquote nach wie vor hoch – Enthusiasmus lässt ein wenig nach

Der spürbare Enthusiasmus bei der Einführung von agilen Methoden als Heilmittel für das Projektmanagement ist oft sehr hoch. Doch lässt sich dieses Gefühl auch nachhaltig belegen? Fast die Hälfte der agilen Teilnehmer der aktuellen Studie geben an, dass Projekte und Entwicklungsprozesse unter agilen Methoden eine höhere Erfolgsquote als 79% haben. Mit diesem Ergebnis ist die Einschätzung der Erfolgsquote über die letzten zwei Jahre ein wenig gefallen, bleibt aber weiterhin deutlich über der Erfolgsquote der Teilnehmer, die klassisches Projektmanagement präferieren. Bei den Teilnehmern mit klassischen Projektmanagement-Methoden schätzten nämlich nur weniger als ein Drittel der Teilnehmer die Erfolgsquote höher als 79%. Zudem gaben 73% der Teilnehmer geben an, dass durch die Anwendung agiler Methoden Verbesserungen bei Ergebnissen und Effizienz eingetreten sind. Nur 12% stellen keine Verbesserungen fest und 15% machen keine Angabe.

Srum bleibt Platzhirsch unter den agilen Methoden

In vielen Fällen werden agile Methoden mit dem Framework von Scrum gleichgesetzt. Ein Grund hierfür könnte die weite Verbreitung sein: Bei 85% der Teilnehmer wird Scrum als eine mögliche Methode angewendet und ist damit weiterhin die meistgenutzte agile Methode. Auch Kanban, Lean und DevOps werden in immer mehr Unternehmen eingesetzt.

Bei der Bewertung der einzelnen agilen Methoden ist Scrum ebenfalls führend: 87% der Teilnehmer bewerteten die gesamte Leistungsfähigkeit der Methode Scrum mit gut oder sogar sehr gut. Kanban (77%), Lean (68%), DevOps (63%) werden auch positiv bewertet. Bei klassischem Projektmanagement wird die Gesamtleistungsfähigkeit jedoch nur von 31% der Teilnehmer mit gut oder sehr gut bewertet

Agile Methoden nicht trotz, sondern wegen hoher Qualitäts- und Risikomanagementanforderungen

Gegenstand der Untersuchung waren auch die Motive zur Einführung agiler Methoden. Hier zeigte sich, dass immer noch artikulierte Vorbehalte bezüglich der Qualität der Ergebnisse bei der Arbeit mit agilen Methoden sich erneut nicht bestätigen ließen. Wie in den letzten Jahren schnitten agile Methoden bei der Ergebnisqualität besser ab als das klassische Projektmanagement. Auch werden Qualität und Risikomanagement von den Praktikern nicht als Argumente gegen, sondern für die Nutzung agiler Methoden gesehen. Die Optimierung der Qualität und die Reduktion von Risiken im Projekt sind immerhin zwei der Top 3-Gründe, warum Unternehmen sich zur Einführung agiler Methoden entschlossen.

Weitere Erkenntnisse der Studie

  • Wieder verzeichnen die durchgängig agilen Anwender den höchsten Anteil sehr erfolgreicher Aktivitäten – auch im Vergleich zu hybriden oder selektiven Anwendern.
  • 91% sehen die Verbesserungen als (sehr viel) höher als den benötigten Aufwand zur Einführung der agilen Methoden an
  • Agile Methoden werden weiterhin vor allem in der Softwareentwicklung genutzt, aber bereits 40% bzw. 34% der Teilnehmer nutzen agile Methoden für „nur“ IT-nahe bzw. Nicht-IT-Aktivitäten. (mehrere Antworten waren möglich)
  • Bei agilen Teams dominiert die Teamgröße von 5-9 Personen deutlich.
  • Bei 39% der Befragten wird der Scrum Master durch einen Projektleiter ergänzt oder der Scrum Master agiert sogar eher wie ein Projektleiter.
  • Bei fast drei Fünftel der Befragten dauert der Scrum-Sprint zwei Wochen.
  • 69% der Kanban-Teams haben einen Product Owner.
  • 72% der Anwender agiler Methoden sehen in ihrem Umfeld Wandel als integralen Bestandteil der Unternehmenskultur. Bei Anwendern klassischen Projektmanagements liegt dieser Wert nur bei 50%.
  • Product Owner Shadow und Scrum Master Shadow sind nicht ungewöhnlich; insbesondere ein Product Owner Proxy wird vielfach eingesetzt.
  • Nur ein sehr kleiner Anteil (< 5%) der Teilnehmer sorgt sich um geringere Qualität oder fehlende Disziplin als Resultat agiler Methoden. Diese Einschätzung wird auch von den klassischen Teilnehmern geteilt (7%).
  • Die Top 3 Gründe für die Anwendung agiler Methoden sind eine kürzere Produkteinführungszeit, die Optimierung der Qualität und die Reduktion der Risiken des Projekts.
  • Nur ein Drittel der Teilnehmer sieht maßgebliche Gründe, agile Methoden nicht zu nutzen – bspw. zu hoher Aufwand oder Kosten. Ein Drittel plant sich mit dem Thema zu beschäftigen. Knapp 30% fehlt das Wissen über agile Methoden.

Zitate von Prof. Komus zur Nutzung in Publikationen:

„Agile Methoden sind gekommen, um zu bleiben. Auch die dritte internationale Studie zeigt, die weiter zunehmende Akzeptanz und Verbreitung agiler Methoden. Vor allem sehen wir, dass agile Methoden nun auch außerhalb der IT-Softwareentwicklung zunehmend erfolgreiche Anwendung finden.“

„Weiterhin werden agile Methoden in der Mehrzahl der Fälle hybrid oder selektiv genutzt. So gelingt es in vielen Unternehmen, agile Methoden sehr erfolgreich in die bestehenden Rahmenbedingungen einzufügen. Gleichzeit stellen wir fest: Teilnehmer, die agile Methoden hybrid oder selektiv nutzen, sind weit erfolgreicher als die Anwender klassischen Projektmanagements; noch erfolgreicher sind aber die Teilnehmer, die agile Methoden durchgängig ‚by the book‘ nutzen.“

„Wir freuen uns über mehr als 1.000 Teilnehmer aus über 30 Ländern. Die Kooperation mit der GPM – Gesellschaft für Projektmanagement e.V. und der vom Scrum-Erfinder Ken Schwaber gegründeten Organisation scrum.org hat dazu beigetragen, so viele und so internationale Praktiker zur Teilnehmer zur Teilnahme zu gewinnen.

„Wieder einmal hat sich gezeigt, dass Vorbehalte bzgl. der Qualität bei agilen Methoden so pauschal nicht zu halten sind. Immerhin sind die Optimierung der Qualität und die Reduktion von Risiken zwei der Top 3-Gründe, warum Unternehmen mit agilen Methoden arbeiten.“

Zur Studie

Die Studie wurde in Form einer Online-Befragung im vierten Quartal 2016 von Prof. Dr. Ayelt Komus, Professor mit einem Team an der Hochschule Koblenz, in Zusammenarbeit mit Scrum.org und der GPM – Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V durchgeführt. Insgesamt nahmen über 1000 Personen an der Umfrage teil.

Der Studienbericht mit erläuternden Graphiken steht auf Wunsch gerne zur Verfügung unter www.status-quo-agile.de oder per E-Mail an office@process-and-project.net. Für inhaltliche Rückfragen steht gerne zur Verfügung: Prof. Dr. Ayelt Komus, komus@hs-koblenz.de oder 0172 6868 697.

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Neuer Nachweis kombiniert agiles und klassisches Wissen im Projektmanagement

PM-ZERT erweitert Angebot um Zusatzzertifikat „hybrid+“

Neuer Nachweis kombiniert agiles und klassisches Wissen im Projektmanagement

Nürnberg, 21. Oktober 2016 – „hybrid+“ heißt das neue Zusatzzertifikat der Zertifizierungsstelle PM-ZERT der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V. Die Besonderheit: Das Zusatzzertifikat weist agiles und klassisches Wissen im Projektmanagement nach und dient als Add-on zu allen IPMA 4-L-C-Zertifikaten. Der neu entwickelte hybride Kompetenznachweis trägt der steigenden Bedeutung von agilen Methoden im Projektalltag Rechnung.

Das auf dem PM Forum 2016, Europas bedeutendstem Kongress für Projektmanagement, erstmals vorgestellte Zertifikat richtet sich an Projektmanagerinnen und Projektmanager aller IPMA-Level, die ihre Fähigkeiten um den hybriden Baustein ergänzen wollen. Sie unterstreichen damit ihre allgemeinen Kompetenzen im Projektmanagement hinsichtlich aktueller Entwicklungen im Praxisalltag.

„Agiles Management ist eine Führungs- und Managementpraxis, um in einem komplexen und von Unsicherheit gekennzeichneten Handlungsfeld beweglich agieren zu können. Projektverantwortliche profitieren heute neben dem handwerklichen Rüstzeug auch von einem agilen Mindset im Führen, im Organisieren und im Umgang mit Veränderungen“, fasst GPM Präsident Prof. Dr. Helmut Klausing die Bedeutung von hybridem Projektmanagement zusammen. Aus diesem Grund prüft das neue Zusatzzertifikat der GPM nicht nur reines Methodenwissen, sondern in Transferaufgaben auch die Fähigkeit der Integration von agilen Techniken in ein klassisches Umfeld – und umgekehrt.

Die zweistündige schriftliche Prüfung kann sowohl im Rahmen von IPMA 4 Level Zertifizierungsrunden als auch an individuellen mit der Geschäftsstelle der PM-ZERT zu vereinbarenden Terminen abgelegt werden. Die Prüfung zum „hybrid+“-Zertifikat ist das erste Examen der PM-ZERT, das nach den Richtlinien der neuen IPMA Individual Competence Baseline (ICB4) entwickelt wurde.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.gpm-ipma.de/qualifizierung_zertifizierung/ipma_4_l_c_zusatzzertifikat_hybrid_gpm.html

GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.

Die GPM ist der führende Fachverband für Projektmanagement in Deutschland. Mit derzeit über 7.700 Mitgliedern, davon rund 360 Firmenmitglieder, aus allen Bereichen der Wirtschaft, der Hochschulen und der öffentlichen Institutionen bildet die GPM das größte Netzwerk von Projektmanagement-Experten auf dem europäischen Kontinent. Durch die Mitarbeit an internationalen Normen und umfangreiche Angebote zur Aus- und Weiterbildung trägt der Fachverband seit 1979 wesentlich zur Professionalisierung und Weiterentwicklung des Projektmanagements in Deutschland bei. Jährlicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender der GPM ist das PM Forum in Nürnberg – mit rund 900 Teilnehmern der wichtigste europäische Fachkongress für Entscheidungs- und Verantwortungsträger im Projektmanagement.

Mehr Informationen über die GPM unter www.gpm-ipma.de

Kontakt
GPM Gesellschaft für Projektmanagement
Myriam Conrad
Am Tullnaupark 15
90402 Nürnberg
091143336912
presse@gpm-ipma.de
http://www.gpm-ipma.de

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eika ist Marke des Jahrhunderts

Verlag Deutsche Standards zeichnet den Kerzenanbieter erneut aus

eika ist Marke des Jahrhunderts

Glänzen auf jeder Gala: goldene Stumpenkerzen von eika.

Bereits zum fünften Mal zählt der Kerzenhersteller eika zu den rund 250 Unternehmen, die der Kölner Verlag Deutsche Standards im Rahmen einer festlichen Gala „Stars 2016“ am heutigen Abend in Berlin mit dem Titel „Marke des Jahrhunderts“ auszeichnet. Dabei wird eika nicht nur als Stern am deutschen Markenhimmel gewürdigt, sondern spielt auch eine tragende Rolle beim Gelingen des Events. Mit rund 200 Kerzen – Laternenkerzen und Schwimmkerzen in Champagner – stattet eika die festliche Veranstaltung aus. Und für die Gäste gibt es on top noch eine Auswahl der schönsten Stumpenkerzen als Give-away für die stimmungsvollen Momente zu Hause.

Für den besonderen Moment
„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir zu den Marken des Jahrhunderts zählen und dass wir die Gala mit unseren Kerzen zu einem besonderen Event machen dürfen“, erklärt Elin Grotkopp, Brandmanagerin eika Kerzen. Für den bekanntesten Kerzenexperten Deutschlands, der seit zwei Jahren zur Bolsius Gruppe gehört, ist das eine große Ehre. Denn vor allem die klassischen Kerzen von eika vollenden ein tolles Ambiete bei großen Feiern und Anlässen und lassen die Momente als besonders festlich erstrahlen.

Knapp 200 Jahre Kerzenkompetenz
Die Marke eika und das Unternehmen blicken auf eine lange Geschichte zurück: Als einer der ersten Kerzenhersteller gründete Emil Berta 1824 das Unternehmen. Durch kontinuierliche Forschung hat sich eika in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der führenden Kerzenanbieter entwickelt. Kunden vertrauen seit knapp 200 Jahren auf das goldene Siegel, das für verlässliche und herausrragende Qualität steht.

Marke des Jahrhunderts: Den Titel, den der Kölner Verlag Deutsche Standards rund um den Herausgeber Dr. Florian Langenscheidt als Kampagne kreiert hat, wird alle drei Jahre ausgelobt. Neben der feierlichen Gala erscheint parallel das Buch „Marken des Jahrhunderts – Stars 2016“, in dem sich alle Unternehmen präsentieren und das im Buchhandel erhältlich ist. eika-Kerzen sind dabei in guter Gesellschaft – neben dem Kerzenhersteller werden Marken wie BMW oder Rittersport gewürdigt.

Über eika Kerzen
eika Kerzen ist eine Marke der Bolsius International B.V. Mit rund 1.000 verschiedenen Produkten wie Spitz,- Stumpen- und Saisonkerzen sowie Kerzen-Zubehör und Accessoires bietet eika eines der breitesten Kerzen-Sortimente deutschlandweit. Die eika-Produkte tragen das RAL Gütesiegel, das für hohe Qualität und die Verwendung hochwertiger, umweltverträglicher Rohstoffe steht. Erhältlich sind eika-Kerzen im Fach- und Einzelhandel.

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8. Projektmanagement-Tag der Gesellschaft für Projektmanagement in Karlsruhe

Agile Klassik, stimmt die Richtung?

8. Projektmanagement-Tag der Gesellschaft für Projektmanagement in Karlsruhe

Es war heiß auf Tagung….

Der diesjährige Projektmanagement-Tag schlug sämtliche Rekorde, was die Besucherzahlen betraf: Mehr als 170 Gäste – rund 70 % mehr als im Vorjahr – durfte die Regionalgruppe Karlsruhe der GPM unter Leitung von Heike Daubenthaler, Merschad Zaeri Esfahani, Udo Golka, Norbert Hillebrand und Dr. Klaus Wagenhals im Brauhaus 2.0 bei abenteuerlichen 40° Hitze begrüßen. Der große Zuspruch lag an der Verquickung des Themas Projektmanagement – „klassisch“ und „agil“: schon die Keynote aus der praktischen Umsetzung eines agilen Ansatzes bei der EnBW AG – gehalten von Herrn Ehrlich – setzte interessante Akzente, an welchen Stellen Probleme auftreten können und wie sie lösbar sind. Er gab zusammen mit seinem Kollegen Tipps, darauf zu achten, alle Stakeholder eines Projektes zu berücksichtigen. So spielen beispielsweise in einem groß angelegten IT-Projekt nicht nur die direkten Teammitglieder, sondern auch IT Security, die Datenschutzabteilung sowie der Betriebsrat eine Rolle. Hier gilt es, sich in alle Positionen hineinzuversetzen, um möglichst zielgerichtet ein Projekt durchzufechten. Seine Kernfragen zu Beginn: Welchen Schmerz soll das Projekt lösen? Welche Transparenz erträgt der Auftraggeber? Hierzu empfahl Herr Ehrlich als Planungstool die Sprintachse der Firma GO!Agile: http://scrumwissen.go-agile.de/goagile_scrumbook.html

Im Anschluss daran folgten verschiedene Streams:

Stream I:
The Product Canvas – Agiles Anforderungsmanagement
Hr. Seidler und Hr. Yilmaz (andrena objects AG):

So gut es die agile Just-in-time-Planung erlaubt, auf Veränderungen zu reagieren: Eine große Herausforderung besteht häufig darin, initial zu formulieren, welche Eigenschaften das Produkt haben soll. Das Product Canvas macht es einfach, von Anfang an alle Faktoren zu strukturieren, die für das Produkt relevant sind: Vision, Zielgruppen, Szenarien, User Stories… Der Vortrag schilderte aus praktischer Erfahrung heraus, wie in einem Workshop die erste Version des Product Canvas entsteht und die Just-in-time Planung mit diesem ebenso praktischen wie einfach zu handhabenden „Werkzeugkasten“ umzusetzen ist, der sich im Agile Requirements Engineering bestens bewährt hat.

Stream II:
Führung und Selbstorganisation in agiler Umgebung
Hr. Dieter Rösner (CONTRAIN GmbH)

Aufgrund der sich wandelnden Gesellschaft zur Generation Y und Z kommt man mit klassischen Projektmodellen nicht weiter. Agilität ist gefragt, die aber nicht auf bestehende Systeme angewendet werden kann. Der Workshop ging der Frage nach, wie viel Führung agiles Projektmanagement noch braucht, wie viel Vertrauen man für das Team benötigt und wie die Verständigung erfolgt. Es kommt zu einer Machtverschiebung und -verkleinerung, denn die Führungskraft wird im agilen System Teil des Teams. Es hat viel mit Loslassen, Transparenz zulassen und Zuhören zu tun.

Stream III:
Das agile PMO in einem klassischen Projektkontext. Wie kann das funktionieren?
Hr. Backe (Thales Transportation Systems GmbH) und Fr. Heines

Frau Heines und Herr Backe berichteten von der Umstellung auf das agile PMO in ihrem Erfahrungsbericht der Firma Thales. Hier galt es, Herausforderungen wie klassische Vorbehalte unter Mitarbeitern und Führungskräften zu meistern und sie bei der Umstellung von klassisch zu agil an die Hand zu nehmen. Sie forderten im Anschluss die TeilnehmerInnen in einem kleinen Workshop heraus, darüber nachzudenken, wie sie diesen Ansatz bewerten und was ihnen selbst in so einem „Projekt“ wichtig wäre. In verschiedenen Gruppen wurden Lösungsansätze erarbeitet. Alle Teilnehmer lobten die Möglichkeit, sich auszutauschen.

Gesundheit im Projektmanagement
Auf die Streams folgte eine weitere Keynote von Herrn Simmel mit dem Titel „Gesund durch das Projekt“.

Der Nachmittag wurde eingeleitet von einem sehr trocken-humorigen Vortrag durch Martin Simmel, der anhand kurzer, knackiger Beispiele herausarbeitete, wodurch sich die Gesundheit des Menschen im Projekt- und sonstigen Arbeitsalltag negativ beeinträchtigen lässt.
Die Kernfragen waren: Wovon hast du zu viel, was dir nicht gut tut? Wovon hast du zu wenig, was dir gut täte? Gesundheit bedeutet, im Gleichgewicht zu sein. Hierzu gehören nicht nur ein Aufgabenfeld (Arbeit) und die Familie und soziale Kontakte, sondern auch die Benennung der Sinnfrage sowie die körperliche Gesundheit. Die Einhaltung von Werten spielt ebenfalls eine große Rolle. Erst, wenn wir uns nicht überfordert fühlen und keine Langeweile verspüren, sind wir im sogenannten „Flow“. Zum Ende seines interessanten Vortrags kamen drei Murmeln im Schächtelchen zum Einsatz: pro „Flow-Erlebnis“ durfte eine Murmel von der linken in die rechte Hosentasche wandern.

Workshop-Reihe am Nachmittag
Der Nachmittag wurde durch vier parallel laufende Workshops gestaltet, die jeweils von den Regionalleitern moderiert wurden.

Workshop I:
„Der Projekt-Inszenator“
Hr. Mereien (HLP van Ons Communication Consultants GbR)

Herr Mereien schilderte sehr eindringlich, warum Projekte scheitern. Es liegt häufig daran, dass die falschen Leute zum falschen Zeitpunkt einbezogen oder eben nicht einbezogen wurden. Das Instrument, das van Ons HLP in diesem Mini-Workshop vorstellte, nennt sich Projekt-Inszenator und ist weit mehr als ein Vorgehen, um Kommunikations-Strategien zu entwickeln. Anhand eines sehr komplexen Projektes wurden Vorgehensweisen diskutiert und erläutert. Das vorgestellte Projekt war jedoch für den Kurzworkshop nicht so leicht nachvollziehbar, so dass die Vorstellung des Projekt-Inszenators etwas gekürzt wurde.

Workshop IIa:
„Zugang zum menschlichen Potenzial im Projekt“
Frau van Staa und Herr Frodeno (beide Cevey Consulting)

Qualifizierte Projektleiter zu erfolgreichen Leadern machen – wie kann das gelingen?
Im gemeinsamen Dialog wurde ein Austausch darüber angestoßen, wie man Projektleiter, die aufgrund ihrer fachlichen Expertise an der Spitze eines Projekts stehen, auch im Bereich der aktivierenden und zwischenmenschlichen Führung so weiter entwickeln kann, dass sie ihre Projekte zielführend gestalten und erfolgreich abschließen können.
Es wurde eine projektleiterspezifische Potenzialanalyse und spezielle Projekt Leadership Tools vorgestellt. Der Workshop bot daraufhin die Möglichkeit, sich anhand der Analyse zu persönlichen Erfahrungen im Unternehmen auszutauschen.

Workshop IIb:
„Persönlichkeit und Projekterfolg“ – Möglichkeiten der Auswahl und Entwicklung von Projektleitern am Beispiel des BIP
Birgitta Gregor (People & Performance Consulting)

Aufgrund der zeitlichen Abfolge hatte Birgitta Gregor das Los gezogen, den überhitzten TeilnehmerInnen noch etwas Aufmerksamkeit abzuringen, die sich fast alle aufgrund der Temperaturen von über 40° mit Flaschen Wasser bewaffnet hatten. Sie folgten dem Workshop mit eigener Beteiligung zum Thema: „Passen Deckel und Topf zusammen?“ Die Persönlichkeit entscheidet häufig stärker über Erfolg und Misserfolg im Projekt als fachliches Know-how. Bestimmte Eigenschaften sind – je nach Job – maßgeblich für berufliche Leistung, Zufriedenheit, physische und psychische Gesundheit. Wissenschaftlich fundierte und langfristig erprobte Persönlichkeitstests wie das Bochumer Inventar (BIP) erfassen Persönlichkeitsmerkmale, die relevant sind für beruflichen Erfolg. Nach der Vorstellung der Studie wurde über Einsatz und Nutzen im Projektmanagement informiert.

Workshop III:
„Salz in der Suppe – oder Sand im Getriebe?“ – Konflikte in Projekten
Hr. Mantz (CONTRAIN GmbH)

Konflikte gehören zum (Projekt-)Leben! Aber ob sie zum Sand im Getriebe werden oder eher als Salz in der Suppe konstruktiver Klärung genutzt werden können – darauf kommt es an, agil hin, klassisch her… Im Workshop gab es Anregungen zum konstruktiven Umgang mit Konflikten in unterschiedlichen Rollen als Beteiligter, Entscheider, Moderator, Berater oder Selbstcoach.

Workshop IV:
„Burnout und Projekt – wie handeln?“
Fr. Baehr, Fr. Aue (CorBusiness)

Frau Bähr und Frau Aue (CorBusiness) erläuterten die von der GPM durchgeführte Burnout-Studie, die zeigt, dass 35% der befragten Teilnehmer stark Burnout-gefährdet ist. Es wurden innere und äußere Risikofaktoren bewertet. Meist waren jedoch Überforderung im Job, zu lange Arbeitszeiten und ständige Arbeitsunterbrechungen die Folge. Außerdem wurden die mangelnden Arbeitsanweisungen durch Vorgesetzte und zu geringe Wertschätzung der Arbeit als Faktoren angegeben. Die Tipps der Referentinnen: ausreichend Schlaf (mindestens 7 Stunden, täglich Kurzpausen einlegen, regelmäßig Sport, befriedigende Sozialkontakte pflegen und den eigenen Perfektionismus ablegen.

Gegen 17 Uhr endete die gelungene Veranstaltung, nachdem sämtliche Wasservorräte aufgebraucht und kein Hemd mehr trocken war. Der wirklich „heiße“ und turbulente Tag klang aus mit vielen lobenden Worten der TeilnehmerInnen und mit dem klaren Tenor „beeindruckend“, „lebendig – vielfältig“ und „weiter so – total spannend und anregend“. Der Dank gilt der Frau- und Mannschaft des Brauhauses 2.0, die für kühle Getränke und leckeres Essen sorgten. Die Regionalgruppenleitung freut sich darauf, die vielen Ideen und Anregungen für die nächsten Veranstaltungen in Karlsruhe umzusetzen.

Weitere Infos zu Veranstaltungen der GPM Karlsruhe: http://www.gpm-ipma.de/ueber_uns/regionen/karlsruhe.html

Mitglieder der Region sollen im Projektmanagement erfolgreich werden. Die GPM-Regionalgruppe Karlsruhe möchte Projektmanagement in ihrer Region bekannter machen. Dafür bieten sie vielfältige Möglichkeiten zum Kennen lernen und Gedanken austauschen.

Wird gerade eine pfiffige Methode gebraucht, um den Fortschrittsgrad von Projekten festzustellen? Dann gibt es bestimmt in der Region jemanden, der dieses Problem gerade gelöst hat und weiterhelfen kann.

Die GPM Regionalgruppe Karlsruhe unterstützt Projektmitarbeiter, Projektleiter, Controller sowie Führungskräfte mit Projektverantwortung. Geographisch reicht die Region im Norden bis über Bruchsal hinaus, im Süden bis Gaggenau, im Osten bis an Pforzheim heran und im Westen hinüber, in die Pfalz, nach Landau. Die persönlichen Mitglieder und Firmenmitglieder stammen, breit gestreut, aus mittelständischen Unternehmen aller Branchen. Sie haben ein gut organisiertes Netzwerk entwickelt.
Mit den befreundeten Verbänden GI, VDI, GfO, IHK und HWK arbeiten sie regelmäßig zusammen.

Die Veranstaltungen, in der Regel kostenfrei, stehen allen Interessierten, auch Nicht-Mitgliedern offen.

Firmenkontakt
GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement – Regionalgruppe Karlsruhe
Dip.-Ing. Norbert Hillebrand
Heinrich-Weitz-Str. 32
76228 Karlsruhe
0721-18389300
n.hillebrand@gpm-ipma.de
http://www.gpm-ipma.de

Pressekontakt
Christiane Haase
Christiane Haase
Uzèsring 45
69198 Schriesheim
06203 954609
christiane.haase@cjhaase.de
http://www.cjhaase.de

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Komponist Erkki-Sven Tüür gibt in Ulm eine Konzerteinführung

Komponist Erkki-Sven Tüür gibt in Ulm eine Konzerteinführung

(NL/9634335957) Am 28. Januar spielen das estnische Prezioso String Quartet und der ebenfalls aus Estland stammende Pianist Hando Nahkur im Rahmen der Reihe „klassisch! – Kammermusik im Stadthaus Ulm“ Werke ihres Landsmanns Erkki-Sven Tüür. Der Komponist spricht vor dem Konzert über sein neues Streichquartett „Lost Prayers“.

Erkki-Sven Tüür, 1959 auf Estlands zweitgrößter Insel Hiiumaa geboren, ist unstreitig einer der bedeutendsten Komponisten Europas. Berühmtheit erlangte der international gefeierte Künstler vor allem durch seine Orchesterwerke (z.B. „Lighthouse“ und „Insula deserta“) sowie seine mittlerweile acht Sinfonien und Solo-Konzerte (zuletzt das Klarinettenkonzert „Peregrinus Ecstaticus“, 2012). Daneben hat Tüür auch mehrere Ensemble-Werke komponiert. Sein zweites Streichquartett „Lost Prayers“ (zu Deutsch: „Verlorene Gebete“) schrieb er 2012 im Auftrag des renommierten ARD-Musikwettbewerbs. Gewinner des damaligen Wettbewerbs war das Armida Quartett, das seitdem eine steile Karriere hingelegt und im Jahr darauf auch im Rahmen der von der Ulmer „Südwest-Presse“ ins Leben gerufenen Reihe „klassisch! – Kammermusik im Stadthaus“ konzertiert hat. Am Mittwoch, den 28. Januar 2015, wird das estnische Prezioso String Quartet (Hanna-Liis Nahkur und Kristel Kiik, Violine; Helena Altmanis, Viola; Andreas Lend, Cello) das Werk im Stadthaus Ulm spielen. Nach der Uraufführung 2012 in München ist dies die zweite Aufführung des Quartetts in Deutschland.

„Lost Prayers“ ist mit seinen knapp 13 Spielminuten ein ebenso konzentriertes, intensives wie emotional tief berührendes Werk Das einsätzige Quartett unterhält – bei aller Modernität – viele geheime Beziehungen zur Tradition des gregorianischen Chorals, zum Frühbarock vom Schlage eines Heinrich Schütz und zur Romantik. Es ist dezidiert für die Instrumente, nicht gegen sie, geschrieben und bereichert die Reihe der avancierten Quartettliteratur um ein gewichtiges Werk.

Den Titel des Quartetts und seine geistigen Implikationen erläutert der Komponist mit folgenden Worten: „Hinter dem Titel Lost Prayers steht die Vorstellung einer großen Wolke stiller Schreie all der unzähligen Leute, die in ihren kritischsten Lebenssituationen bewusst oder unbewusst ihren Schrei nach Hilfe an Gott oder die Unendlichkeit ausgedrückt haben – ohne zu wissen, ob sie überhaupt gehört werden und unabhängig davon, ob sie gläubig sind oder nicht. Verloren nannte ich die Gebete deshalb, weil sich viele Menschen später ihrer Anrufungen vielleicht nicht mehr bewusst sind. In dieser großen abstrakten Wolke, die sich in der Unendlichkeit fortbewegt, existieren die Gebete aber weiter – in ihr sind sie gewissermaßen aufgehoben. Diese spirituelle Dimension wollte ich in meinem Werk zum Ausdruck bringen.“

Im Konzert am 28. Januar erklingt von Erkki-Sven Tüür außerdem noch die 1985 entstandene Klaviersonate – ein Frühwerk des Komponisten, der es seinerzeit für seine Frau Anne – sie ist Pianistin – zum Abschluss ihres Studienexamens an der Musik-Akademie Tallinn schrieb. Tüürs eigenen Worten zufolge ging es ihm in der Sonate darum, minimalistische Kompositionsverfahren, die damals vor allem in den USA im Schwange waren, mehr in Richtung dramatische Expression auszuweiten und dabei die Kontraste verschiedener Klangfarben zum Ausdruck zu bringen.

Hando Nahkur, der aus Estland stammende und heute in den USA lebende Pianist, der die Sonate auch auf seiner Debüt-CD „DeusExClavier“ (ERP 3410) aufgenommen hat und sie am 28. Januar in Ulm spielen wird, beschreibt das Stück folgendermaßen: „Erkki-Sven Tüürs Klaviersonate ist eines dieser Werke, die alles besitzen, was man sich als Interpret und Zuhörer nur wünschen kann: Originalität, wundervolle musikalische Ideen und Erfindungsreichtum in allen drei Sätzen sowie eine breite Palette an Klangfarben und Rhythmen. Der Grund, warum die Werke von Tüür so genial sind, liegt darin, dass er inspirierende Ideen in musikalische Strukturen überführt und seine Zuhörer an diesem kreativen Prozess aktiv teilhaben lässt.“

Infos zum Konzert:
28. Januar 2015, Stadthaus Ulm. Beginn: 20 Uhr. Die Konzerteinführung von und mit dem Komponisten Erkki-Sven Tüür findet voraussichtlich um 19 Uhr statt (genaue Zeit wird noch bekannt gegeben).
Karten sind beim Kartenservice der Ulmer Südwest-Presse (Frauenstraße 77) erhältlich, telefonische Reservierung unter 0731 / 156-423

Das Konzertprogramm:
Erkki-Sven Tüür: Klaviersonate (Solist: Hando Nahkur)
Sergej Prokofjew: Streichquartett Nr. 2 F-Dur, op. 92 (Prezioso String Quartet)
Erkki-Sven Tüür: Streichquartett Nr. 2 „Lost Prayers“ (Prezioso String Quartet)
– Pause –
Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur, op. 44 (Hando Nahkur Prezioso String Quartet)

Hinweis:
Der SWR wird am 26. Januar um 15:45 Uhr in seinem Musikmagazin „SWR2 Cluster“ über die „klassisch!“-Reihe berichten: http://goo.gl/L2vW9B

Über die Reihe „klassisch! – Kammermusik im Stadthaus“
Die Konzertreihe „klassisch! – Kammermusik im Stadthaus“ veranstaltet die Südwest-Presse mit Unterstützung des Stadthauses. Das Programm gestaltet die Kulturredaktion der Südwest-Presse (verantwortlich: Jürgen Kanold) in Zusammenarbeit mit Susanne Rudolph, Henning Reinholz und Dr. Burkhard Schäfer. Die Konzertreihe war von Beginn an (im April 2013) ein großer Publikumserfolg, was nicht zuletzt in der Auswahl der Künstler und Ensembles begründet liegt. So spielten etwa bereits Natalia Prishepenko und Thomas Hoppe, das Armida- und Fauré-Quartett sowie das Nightingale Sting Quartet, das Cuarteto Casals und das Quatuor Voce im Stadthaus Ulm. Neben dem Prezioso String Quartet und Hando Nahkur werden in der Spielsaison 2015/16 unter anderem das niederländische Van Baerle Trio und der Cellist Alban Gerhardt Gäste der „klassisch!“-Reihe sein. Nähere Infos zu den Konzerten finden sich auf der Website der Südwest-Presse – www.swp.de – und auf dem Blog der Programmgruppe unter diesem Link: http://klassisch-in-ulm.tumblr.com

Über das Prezioso String Quartet
Das Prezioso String Quartet wurde 2006 in Tallinn gegründet und ist eines der besten Ensembles seines Landes. Die vier Musiker studierten an der Estnischen Akademie für Theater und Musik und wurden dort von Henry-David Varema unterrichtet. Alle Quartettspieler sind zudem Mitglieder des Estnischen Sinfonie-Orchesters. Das international mehrfach ausgezeichnete Prezioso Quartett besuchte Meisterklassen beim Petersen Quartett (Deutschland), bei Johannes Goritzki, Lydia Mordkovitch, Lluis Claret, David Takeno, Christoph Poppen und Toomas Vavilov sowie bei dem berühmten estnischen Dirigenten Paavo Järvi. 2012 erschien beim Label ERP die Debüt-CD des Ensembles mit Werken von Erwin Schulhoff, Anton Webern, Jaan Rääts und Peteris Vasks. Weitere Infos unter www.prezioso.ee

Über Hando Nahkur
Hando Nahkur, 1982 in Tallinn geboren, konnte sich in den letzten Jahren als einer der herausragendsten Pianisten seines Landes etablieren und gilt als Senkrechtstarter unter den Interpreten seiner Generation. Bereits im Alter von fünfzehn Jahren debütierte er als Solist mit dem Estonian National Opera Symphonie Orchestra und mit sechzehn Jahren mit dem Estonian National Symphonie Orchestra unter dem Dirigat von Arvo Volmer. Damit war er der jüngste estnische Pianist, der jemals von diesem Klangkörper eingeladen wurde. Seit rund zehn Jahren macht Hando Nahkur in den USA Karriere. Er besuchte Meisterklassen auf der ganzen Welt unter anderem bei Yoheved Kaplinsky an der Texas Christian University School of Music, bei Christopher Elton, emeritierter Professor der Royal Academy of Music London und dem 2005 verstorbenen legendären russischen Pianisten Lazar Berman. An der Hochschule für Musik und Tanz Köln nahm er an der Meisterklasse von Arbo Valdma und im schweizerischen St. Moritz am internationalen Meisterkurs von Hans Schicker teil. Er gewann viele Preise, zuletzt den renommierten Harold Von Mickwitz Prize der Southern Methodist University sowie den ersten Preis bei der Algur H. Meadows International Concerto Competition in Dallas, USA. Im Jahr 2010 erschien beim Plattenlabel ERP sein Debüt-Album „DeusExClavier“ mit Werken von Bach/Busoni, Erkki-Sven Tüür, Franz Schubert und Robert Schumann, das von der ZEIT ONLINE 2011 zur „Platte des Jahres“ gekürt wurde. Weitere Infos unter www.handonahkur.com

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Weihnachten festlich feiern mit VEGA

Neue Ideen, faszinierende Inspirationen, aktuelle Trends und klassische Höhepunkte bietet der aktuelle Weihnachtskatalog von VEGA.

BildVorfreude auf ein stimmungsvolles Weihnachten ist eine der schönsten Freuden des Jahres! Für Gastronomen ist es die ideale Zeit, um ihre Gäste mit einem stilvollen Ambiente rund um die kunstvoll inszenierte Tafel auf das Fest der Feste einzustimmen. Neue Ideen, faszinierende Inspirationen, aktuelle Trends und klassische Höhepunkte bietet der aktuelle Weihnachtskatalog von VEGA: 15 Themenwelten – darunter fünf völlig neue – interpretieren Weihnachten traditionell, modern oder klassisch und präsentieren jeweils harmonische Komplett-Arrangements. Zum exquisiten Ambiente bietet VEGA natürlich auch den perfekten Lieferservice innerhalb von 48 Stunden: Bis Donnerstagmittag, 19. Dezember, eingehende Bestellungen werden garantiert pünktlich vor dem Fest ausgeliefert und zugestellt.

Traditionelle Weihnacht – Romantik pur
Als modernes Evergreen setzen sich die traditionellen Farben Rot, Grün, Gold und nordisches Weiß sowie zauberhafte Accessoires aus Strick und Naturmaterialien festlich in Szene. Mit starken Akzenten in Rot, Blau und Weiß feiert VEGA seine neue Themenwelt „Nordische Weihnacht“ als gelungene Anlehnung an das US-amerikanische Sternenbanner und an ein Land, das Feste opulent zu feiern weiß. Natürlich gehören dekorative Sterne mit klarer Grafikstruktur mit auf den stilvoll eingedeckten Tisch. Ebenso ideal zu den kräftigen Tönen und voll im Trend liegen Accessoires aus grauem Filz wie das Tischband oder eine Eule als neckischer Blickfang. Apropos Accessoires: „Nordische Weihnacht“ von VEGA bietet eine verschwenderische Fülle an thematisch abgestimmten Deko-Arrangements – vom Wichtelpärchen über Anhänger aus Strick und Filz, Tannenbäumchen in Patchwork-Optik, raffinierte Tischkartenhalter bis zu stimmungsvollen Windlichtern.

Die ideale Szenerie für romantische Feste im Advent und zu Weihnachten schafft VEGA mit den Arrangements aus der topaktuellen Linie „Nostalgie“. Hier lebt eine Weihnachtswelt voller Wärme und Gemütlichkeit auf, die an die gute alte Zeit erinnert! Für die heimelige Wohlfühl-Atmosphäre sorgen verspielte Kompositionen in den traditionellen Weihnachtsfarben Karminrot und Tannengrün. Die Phantasie geht auf eine stimmungsvolle Reise, wenn reizende Engel, ein üppig bemalter Nikolaus, verspielte Glöckchen, ein prächtiger Rentierschlitten oder ein Schlüsselbund aus Gusseisen die Tafel schmücken. Mit aufwändigen Ornamenten verzierte Laternen und Gläser, geschmückt mit Bändern und Schleifen, zaubern dazu ein warmes Kerzenlicht. Kränze und Aufhänger runden das Umfeld der romantischen Tabletop-Bühne ideal ab. Weitere ebenso originelle wie nostalgische Deko-Inspirationen präsentiert VEGA mit der Garderobe in Used-Optik und kleinen Schultafeln für Tipps zur weihnachtlichen Speise- und Getränkekarte.

Moderne Weihnacht – inspirierend frisch und anders
Hereinspaziert in die moderne Weihnachtswelt von VEGA, die in dieser Saison mit außergewöhnlichen Farben und Farbkombinationen punktet. Hier zeigt sich Weihnachten herrlich frisch und überraschend anders, dabei aber bei jedem Arrangement stilsicher festlich und stimmungsvoll. Ganz unkonventionell präsentiert sich die VEGA Themenwelt „Traumhafte Weihnachten“ mit Deko-Elementen in Minzgrün, Weiß und Braun: Die Töne gehen inspirierende, aufregende und gleichzeitig harmonisch aufeinander abgestimmte Farbkontraste ein. Vor allem das frische Minzgrün der weihnachtlichen Laternen und Deko-Hänger setzt einen auffällig anderen Blickfang im Mix mit natürlichen Tönen und Materialien.

Jung, gewagt und peppig betritt die VEGA Themenwelt „Türkis & Rot“ die Weihnachtsbühne 2013. Dieses Farbduo treibt es bunt zum Fest und beweist, dass die mutige Kombination zwischen fröhlichem Türkis und kräftigem Rot bestens funktioniert. Weiteres Highlight in dieser jungen, modernen Weihnachtswelt sind die vielen kreativen Dekorations-Details wie putzige Knöpfchen und Miniatur-Schlittschuhe auf Tischgestecken, Teelichthaltern und Kränzen. Und immer wieder blitzen Sterne auf – als Dekohänger, frechkarierte Streudeko oder Kartenhalter. Mit hübschen Schleifen verzierte Glasdosen sind Tabletop jederzeit sofort ganz variabel einsetzbar und bieten Platz für viele originelle Ideen.

Klassische Weihnacht – barock und opulent
Die klassische Weihnacht erlebt ihr stilvolles Revival, überzeugend inszeniert durch den großzügigen Mix hochwertiger Materialien mit eleganten Formen. Hier ist die aktuelle VEGA Themenwelt „Barock“ zu Hause, die in intensivem Fuchsiarot erstrahlt, kombiniert mit luxuriösen Kupfer- und Goldtönen. Es genügen schon einige gezielt verwendete Deko-Arrangements wie Kugeln, Rentiere und Sterne in Kupfer oder Gold, um Tafel und Gastraum weihnachtlich, glänzend festlich und richtig opulent in Schale zu werfen. Vor allem bei Kerzenschein und sanft-gedämpftem Licht schafft diese prächtige Inszenierung eine formvollendete und warme Atmosphäre.

Foto: VEGA. Abdruck bei Quellenangabe honorarfrei.

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VEGA Vertrieb von Gastronomiebedarf GmbH
VEGA – Immer eine Idee mehr: Unter diesem Motto ist das Unternehmen europaweit für seine Kunden tätig, stets im engen Erfahrungsaustausch und damit ganz nah an der Praxis. Die zur E.M. Group Holding AG gehörende VEGA ist ein führender B2B-Versender für Qualitätsprodukte aus dem Bereich Gastronomie-, Hotellerie- und Catering-Equipment. Gegründet 1993 in Deutschland, verfügt VEGA heute über Niederlassungen in Frankreich, Österreich, der Schweiz, in Spanien, Schweden, Italien und in den Niederlanden.
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