Schlagwort: Kinderrechte

Kiwanis strahlt weiter!

Die Mitgliederversammlung des Kiwanis Distrikts Deutschland e.V. und das Rahmenprogramm brachten viele Highlights und Motivation für das kommende Amtsjahr.

Kiwanis strahlt weiter!

Die „Convention-Kids“ werden nach einem großartigen Tag im Wunderland Kalkar verabschiedet.

Unter dem Motto „Kiwanis strahlt“ trafen sich Vertreter der Kiwanis Clubs aus ganz Deutschland im (niemals aktiv gewesenen) Atomkraftwerk in Kalkar, jetzt ein Hotel und Vergnügungspark. Governor 2018/2019, Axel Götze-Rohen, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, das Treffen so frisch und produktiv zu machen wie noch nie – und hatte Erfolg!

Angefangen damit, dass die Teilnehmer Kinder aus dem SOS Kinderdorf Kleve, dem St. Elisabeth Kinderheim in Emmerich, dem Kinderdorf in Duisburg und vom Immersatt Kinder- und Jugendtisch in Duisburg einladen konnten, einen Tag im Wunderland Kalkar zu verbringen. So hatten über 200 Kinder den ganzen Samstag Spaß und wurden am Ende mit Scout-Turnbeuteln der Unternehmensgruppe Steilmann von den Kiwaniern verabschiedet.

Dazu kam die Verleihung des Kiwanis Preises. Hier durften sich gleich mehrere Organisationen freuen:
1. Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V., Duisburg – 5.000 Euro
2. Malteser-Jugend Moers – 1.000 Euro
3. Jugendrotkreuz Alpen – 1.000 Euro
4. Jugendrotkreuz Xanten-Sonsbeck – 1.000 Euro
5. Dom Musikschule Xanten – 1.000 Euro
6. Jugendspielgemeinschaft Borussia Veen und Viktoria Alpen – 500 Euro
7. Kinder- und Jugendfeuerwehr Kalkar – 500 Euro
8. Der Key-Club Wittenberg erhielt den mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis der Kiwanis-Stiftung. (kiwanis-stiftung.de) 270.000 Schülerinnen und Schüler sind weltweit in Key-Clubs engagiert. ( www.keyclub.org)

Dank einer kurzen, aber produktiven Hauptversammlung blieb am Nachmittag noch Zeit für das Forum Kinderrechte. Der Anlass: Kiwanis Deutschland ist Anfang des Jahres der „National Coalition – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention“ beigetreten. Auf der Convention moderierte Axel Götze-Rohen nun einen Dialog zu dem Thema mit Vertretern aus der Politik und verschiedenen Organisationen: Staatssekretär Andreas Bothe (Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen), Prof. Dr. Gaby Flösser (1. Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes NRW), Julia Selle (Büroleiterin Düsseldorf von SOS Kinderdörfer weltweit), Anne Lütkes (Vorstandsvorsitzende des Vereins Kinderfreundliche Kommunen und Vizepräsidentin des Deutschen Kinderhilfswerks), Detlef Dzembritzki (Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen), Dr. Sebastian Sedlmayr (Leiter „Politik, Kinderrechte und Bildung“ bei UNICEF Deutschland) und Nicole Elshoff (Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V. in Duisburg).

Auch die eigentliche Mitgliederversammlung war erfolgreich. Unter anderem steht nun der Distrikt-Vorstand für das kommende Amtsjahr 2019/2020 fest. Der werdende Governor Hermann Büsing wird dabei ab dem 1. Oktober von seinem geschäftsführendem Vorstand (Governor elect Eric Meurer-Eichberg, Vice Governor Karl-Wilhelm Groß, District Treasurer Ralf-Otto Gogolinski, Immediate Past-Governor Axel Götze-Rohen und District Secretary Alexander Thiemer), sowie den Bereichssprechern, Lt. Governors der Divisionen und verschiedenen District Chairs unterstützt.

Bis Ende September leitet Axel Götze-Rohen den Distrikt weiter, getreu seinem Motto „Wachsen.Freuen.Helfen.“ Den Schwung, den er bisher schon generiert hat, werden die Kiwanier mitnehmen in Hermann Büsings Amtszeit, mit seinem Wahlspruch „Kinder stärken – Zukunft sichern.“

Informationen über Kiwanis, unsere Ziele und den Distrikt Deutschland gibt es auf www.kiwanis-germany.de

Kiwanis Deutschland ist eine Charity-Organisation, die sich für Kinder in Deutschland und auf der ganzen Welt einsetzt. Als eigener Distrikt von Kiwanis International ist Kiwanis Deutschland Teil des zweitgrößten Kinderhilfswerkes der Welt, mit knapp 600.000 Freiwilligen – zum Wohle der Kinder, der Freundschaft und des gegenseitigen Respektes.

Kontakt
Kiwanis Deutschland e.V.
Stefanie Uhrig
Am Schöllenberg 10
64711 Erbach
06062-3882
stefanie.uhrig@kc-erbach.de
http://www.kiwanis-germany.de

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Projekt „Generation Z“ aus Bonn gewinnt Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes

Projekt "Generation Z" aus Bonn gewinnt Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes

Jugendprojekt „Generation“ Z bei der Preisverleihung im Europa-Park in Rust

Die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes geht dieses Jahr an das Projekt „Generation Z“ aus Bonn. Damit können sich die Gewinner über ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro freuen. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Deutschlands renommiertester Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und wurde heute im Europa-Park in Rust verliehen.

Beim Projekt „Generation Z – kann doch was“ inszenieren Kinder und Jugendliche ohne professionelle Hilfe von Erwachsenen Musicals für einen guten Zweck. Ausgangspunkte der Musicals sind ein Märchen und ein von den Beteiligten identifiziertes gesellschaftliches Problem, wie beispielsweise die Missachtung von Kinderrechten. Das Märchen wird entsprechend umgeschrieben und als Musical auf die Bühne gebracht. Die Choreografien, das Bühnenbild, die Songs, die Kostüme: Alles wird gemeinsam von den Jugendlichen erarbeitet. Bei den Aufführungen sammeln die Mitwirkenden dann Spenden, um damit Kinder und Jugendliche in Not zu unterstützen.

Den 2. Platz belegte das Projekt „Lebenswege Jena“, das ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro erhielt. Das Projekt „Die Kinder gestalten selbständig den Gruppenraum“ aus Künzelsau errang den 3. Platz und gewann damit 1.500 Euro. Zudem konnten sich die Künzelsauer über den mit 1.000 Euro dotierten „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“ freuen. Die mit 500 Euro dotierten vierten Plätze gingen an Projekte aus Bielefeld, Glinde und Wildenfels. Die Preisträger wurden durch den Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury ermittelt.

„Wir finden es toll, was die Jugendlichen von „Generation Z“ auf die Beine gestellt haben. Das Projekt ist vielfältig, kreativ und nachhaltig, und bringt zudem gesellschaftlich wichtige Themen einem breiten Publikum nahe. Damit kann „Generation Z“ ein Vorbild sein für alle Kinder und Jugendlichen, die sich engagieren wollen“, betonten die 16-jährige Gerda Krull und der 14-jährige Damian Schottowski, Mitglieder der Kinderjury der Goldenen Göre.

„Es ist eindrucksvoll, wie sich die Kinder und Jugendlichen in den Projekten beteiligen“, erklärt Bundesfamilienministerin Katarina Barley. „Wir müssen dafür sorgen, dass ihre Rechte, auch das Recht auf Beteiligung, in Deutschland noch besser umgesetzt werden. Mit der ausdrücklichen Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz steht der entscheidende Schritt zur Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen noch aus.“

„Die Projekte, die bei der Verleihung der Goldenen Göre im Europa-Park präsentiert werden, zeichnen sich stets durch Kreativität und einen vorbildlichen Einsatz für Benachteiligte aus. Mir liegt es sehr am Herzen, das Engagement der Kinder und Jugendlichen zu fördern und stets ein offenes Ohr für sie zu haben. Außerdem ist die Kinderarmut in Deutschland ein wichtiges Thema für mich. Hier können wir gemeinsam viel bewirken“, betonte Miriam Mack, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Die Wahl der Siegerprojekte war für die Jury ein hartes Stück Arbeit. Alle sechs Finalisten engagieren sich vorbildlich und mit großer Ausdauer für ihre Ziele und hatten eine tolle Bewerbung abgeliefert“, erklärte Harald Geywitz, Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Mit der Ehrung würdigt das Deutsche Kinderhilfswerk die großartigen Leistungen und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen und möchte ihnen die Öffentlichkeit geben, die sie für ihr Engagement verdienen.“

Die nominierten Projekte wurden zu dem Aufenthalt im Rahmen der Goldenen Göre vom Europa-Park eingeladen. Die Goldene Göre wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Deutschlands renommiertester Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung geht in die Endphase

Nominierte Projekte für die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes stehen fest

Deutschlands renommiertester Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung geht in die Endphase

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Sechs Kinder- und Jugendprojekte aus ganz Deutschland dürfen sich ab heute große Hoffnung auf die Goldene Göre machen. Eine Jury hat Projekte aus Bielefeld, Bonn, Glinde, Jena, Künzelsau und Wildenfels für die Endrunde nominiert. Die Goldene Göre ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und der renommierteste Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Der Preis wird am 18. Juni 2017 im Europa-Park in Rust verliehen. Dazu werden die nominierten Projekte in den nächsten Wochen mit einem Kurzfilm porträtiert und zur Preisverleihung mit beteiligten Kindern und Jugendlichen in den Europa-Park eingeladen.

„Es freut uns ganz besonders, dass sich im Jubiläumsjahr der UN-Kinderrechtskonvention so viele tolle Projekte beworben haben. Da ist uns die Nominierungsentscheidung wirklich schwer gefallen. Mit der Goldenen Göre setzt sich das Deutsche Kinderhilfswerk für eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Fragen und Belangen ein. Oberstes Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Preisverleihung für ihr Engagement zu würdigen und ihre Projekte der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Ehrung soll das Können von Kindern und Jugendlichen aufzeigen, sie für ihre Leistung auszeichnen und ihnen die Öffentlichkeit geben, die sie für ihr Engagement verdienen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Miriam Mack, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes, freut sich, mit dem „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“ einen zusätzlichen Preis für außerordentliches Engagement verleihen zu können. Seit letztem Jahr können die Besucher der Europa-Park JUNIOR CLUB Seite www.ep-juniorclub.de für eines der nominierten Projekte abstimmen, die dann den „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“ in Höhe von 1000 Euro erhalten. „Damit zeichnen wir Kinder und Jugendliche für ihr vorbildliches Engagement aus. Sie setzen sich für ihre Mitmenschen und die Umwelt ein und können damit viel bewegen“, so Miriam Mack.

Bei der Verleihung der Goldenen Göre wird kein Projekt leer ausgehen: Die Gewinner des 1. Platzes erhalten ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, der 2. Platz ist mit 3.000 Euro, der 3. Platz mit 1.500 Euro, die Plätze 4 bis 6 mit jeweils 500 Euro dotiert. Die Preisträger werden durch den Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury ermittelt. Zusätzlich wird Miriam Mack, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes, den mit 1.000 Euro dotierten „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“ vergeben.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 40 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Wettbewerb „Mut.ich – Seid laut für eure Rechte!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes

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Ab sofort können sich Schulklassen und außerschulische Gruppen für das Kinderrechteprojekt „Mut.ich – Seid laut für eure Rechte!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes bewerben. Bei diesem Wettbewerb sind Kinder und Jugendliche aufgerufen, kreative Ideen zu entwickeln, wie die Kinderrechte in ihrem Alltag bei Kindern und Erwachsenen bekannter gemacht und umgesetzt werden können. Möglich sind beispielsweise Videos, Fotostorys, gemalte Bilder, geschriebene Geschichten, Comics oder Hörspiele. Die Dokumentationen der durchgeführten Aktionen können bis zum 17. Juli 2017 als eingereicht werden. Eine Jury aus Kindern und Erwachsenen des Deutschen Kinderhilfswerkes wählt die drei kreativsten Einsendungen aus. Die Gewinner werden zum Weltkindertagsfest im September dieses Jahres nach Berlin eingeladen, um dort die Aktionen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

„Auch fast 25 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland müssen wir in unserem Land feststellen, dass wir von einer vollständigen Umsetzung der in der Konvention festgeschriebenen Kinderrechte noch weit entfernt sind. Ein Fünftel der Kinder hat noch nichts über die Kinderrechtskonvention gehört oder gelesen. Und fast zwei Drittel der Kinder kennen Kinderrechte nur vom Namen her und wissen über Einzelheiten nicht so gut Bescheid. Das möchten wir mit diesem Wettbewerb ändern“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, zum Start der Bewerbungsphase.

Die UN-Kinderrechtskonvention von 1989 garantiert allen Kindern das Recht auf Überleben, persönliche Entwicklung, Schutz vor Ausbeutung und Gewalt sowie das Recht auf Beteiligung – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe und Religion. Die Kinderrechte gelten in den Entwicklungsländern ebenso wie in Industrieländern wie Deutschland. Deutschland hat die Kinderrechtskonvention vor 25 Jahren, im April 1992, ratifiziert und sich verpflichtet, diese umzusetzen.

Weitere Infos zum Kinderrechteprojekt „Mut.ich – Seid laut für eure Rechte!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes finden sich unter: www.kindersache.de/wettbewerb Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 40 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Nein zu Kinderarbeit – Ja zu Bildung -„Kinderfreundliche Städte“ in Indien zeigen, wie es geht

UN-Tag für Kinderrechte 20. November 2016

Nein zu Kinderarbeit - Ja zu Bildung -"Kinderfreundliche Städte" in Indien zeigen, wie es geht

Eine Kinderarbeiterin aus Indien fordert das Recht zur Schule zu gehen (Bildquelle: Don Bosco Mission Bonn/Remil Tilak)

Wir wollen in die Schule gehen, lernen und uns eine bessere Zukunft aufbauen“, so die Forderung eines indisches Mädchens, das wie Millionen anderer Kinder in dem asiatischen Land arbeiten muss, anstatt zur Schule zu gehen. Das Don Bosco Netzwerk in Indien hat jetzt die Initiative „Kinderfreundliche Städte“ gestartet, um Kinderrechte umzusetzen und Kinderarbeit abzuschaffen.

„Kinderfreundlich bedeutet, dass es eine Nulltoleranzpolitik gegenüber Kinderrechtsverletzungen gibt. Hierzu zählt etwa Kinderarbeit. Ein Kind, das arbeitet, geht nicht zur Schule, hat keinen Zugang zu Bildung und damit auch keine Zukunftsperspektiven“, betont Pater Thomas Koshy Salesianer Don Bosco (SDB), Leiter des Netzwerks.

„Die Beschäftigung von Minderjährigen unter 14 Jahren ist nach indischem Recht verboten. Trotzdem ist Kinderarbeit weit verbreitet. Damit diese Gesetze nicht nur Papiertiger bleiben, sollten wir Allianzen für Kinderrechte schmieden – nicht nur in Indien, sondern weltweit“, so Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Bonn.

Dass eine solche Allianz erfolgreich sein kann, zeigt die südindische Metropole Vijayawada. 1997 gab es dort noch 7000 Kinderarbeiter, aktuell sind es nur noch 150. „Wir konnten die Zahl senken, weil alle, das heißt die Politik, die Polizei und sogar die Unternehmen an einem Strang gezogen haben. Alleine wäre uns das nicht gelungen“, sagt Pater Koshy.

Weltweit müssen mehr als 168 Millionen Jungen und Mädchen arbeiten. In Indien wird ihre Zahl auf mehr als 12 Millionen geschätzt. Ein Großteil von ihnen arbeitet in der Landwirtschaft. Manche verrichten Schwerstarbeiten in Ziegeleien oder Steinbrüchen. Don Bosco ist schon seit 1926 in Indien und setzt sich für die Rechte von benachteiligten Kindern und Jugendlichen ein.

Am 28. Januar 2017 wird Pater Koshy SDB auf dem Don Bosco Forum Bonn über das Projekt „Kinderfreundlichen Städte“ berichten. Mehr Infos www.donboscomission.de

Don Bosco Mission Bonn koordiniert die Projekte der Salesianer Don Boscos (SDB) für benachteiligte KInder Jugendliche weltweit. Ein Fokus sind Straßenkinder.

Kontakt
Don Bosco Mission Bonn
Kirsten Prestin
Sträßchensweg 3
53113 Bonn
0228-5396520
k.prestin@donboscomission.de
http://www.donboscomission.de

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Deutsches Kinderhilfswerk: Bei Kinderrechten endlich Nägel mit Köpfen machen

Deutsches Kinderhilfswerk: Bei Kinderrechten endlich Nägel mit Köpfen machen

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Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert nachdrücklich an Bund, Länder und Kommunen, bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland nicht auf halbem Weg stehen zu bleiben. „Die UN-Kinderrechtskonvention ist seit fast 25 Jahren geltendes Recht in Deutschland und hat an vielen Stellen zu einer Verbesserung der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen beigetragen. Aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen, sondern müssen uns die mahnenden Worte der Vereinten Nationen zu Herzen nehmen, die immer wieder Fortschritte bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland anmahnen. Kinderrechtliche Baustellen gibt es genug: Es fehlt ein funktionsfähiges, flächendeckendes Beschwerdesystem für Kinder und Jugendliche und bei der Beteiligung stehen wir in Deutschland noch vor einem Flickenteppich. Rund drei Millionen Kinder und Jugendliche sind in Deutschland von Armut betroffen. Und von der vorrangigen Berücksichtigung des Kindeswohls im Sinne des Artikels 3 der UN-Kinderrechtskonvention sind wir nach wie vor meilenweit entfernt“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, anlässlich der heutigen Anhörung zu Kinderrechten im Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt nachdrücklich die Forderung der Monitoring-Stelle zur UN-Kinderrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte, wonach alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland in ihrem direkten Lebensumfeld ein niedrigschwelliges, unabhängiges Angebot vorfinden sollten, an das sie sich wenden können, wenn sie ihre Rechte verletzt sehen. Darüber hinaus spricht sich das Deutsche Kinderhilfswerk dafür aus, baldmöglichst einen Bundesbeauftragten für Kinderrechte einzusetzen. Dieser soll sich gezielt und differenziert der Wahrung und Erweiterung von Kinderrechten in allen gesellschaftlichen Bereichen widmen. Dementsprechend sollte zu den Aufgaben des Bundeskinderrechtsbeauftragten auch gehören, die Maßnahmen des Bundes und der Länder zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention zu beobachten und auf die vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls im Sinne des Artikels 3 der UN-Kinderrechtskonvention hinzuwirken.

Zur Stärkung der Kinderrechte in Deutschland gehört aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes neben einer generellen Absenkung des Wahlalters auf zunächst 16 und in einem zweiten Schritt auf 14 Jahre, auch die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz. Ein neuer Artikel 2a im Grundgesetz würde die Position der Kinder im deutschen Rechtssystem stärken und ein längst überfälliges klares Signal für mehr Kinderfreundlichkeit in Deutschland geben. Förderung, Schutz und Beteiligung sowie die Vorrangstellung des Kindeswohls als grundlegende Prinzipien der UN-Kinderrechtskonvention müssen sich auch im Grundgesetz wiederfinden.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 40 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 50.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Hamburger Stiftung macht sich für Kinder stark

Dr. Michael Otto und Janina Otto unterstützen neues Kinderrechte-Projekt des Weltzukunftsrats

Hamburger Stiftung macht sich für Kinder stark

V.l.: Jörg Pilawa, WFC-Direktorin Alexandra Wandel und Dr. Michael Otto

Hamburg, 3. März 2015 – Der Unternehmer und Hamburger Ehrenbürger Dr. Michael Otto und seine Tochter Janina Otto, selbst lange Zeit in der Entwicklungs-zusammenarbeit tätig, unterstützen für die nächsten fünf Jahre das Projekt „Die Rechte der Kinder“ des Hamburger Weltzukunftsrats mit einem Beitrag von insgesamt einer Million Euro.

„Seit seiner Gründung in 2007 unterstütze ich den Weltzukunftsrat, weil er mit seiner wertvollen Arbeit dazu beiträgt, dringende Probleme jetzt anzupacken und zu lösen. Dies gilt insbesondere für die Rechte der Kinder“, sagt Dr. Michael Otto, Ehrenratsmitglied des Weltzukunftsrats,. „Die Zukunft beginnt heute – mit unseren Kindern und Enkeln. Sie haben ein Recht darauf, gesund und gewaltfrei aufzuwachsen und sich zu entfalten. Gute Gesetze und deren konsequente Durchsetzung sind unerlässlich, um diese Sicherheit zu bieten.“

Zurzeit sind über 370 internationale Expertinnen und Experten vom Weltzukunftsrat aufgerufen, ihre Nominierungen für den Future Policy Award, dem „Oscar“ für gute Gesetze, einzureichen. Die Gewinner-Gesetze werden im Dezember im Rahmen einer Veranstaltung in Hamburg bekannt gegeben und im kommenden Jahr über Landesgrenzen hinweg verbreitet.

Jakob von Uexküll, Gründer des Weltzukunftsrats, bedankte sich herzlich für die langjährige Zusammenarbeit mit der Familie Otto, die den Weltzukunftsrat schon seit Gründungstagen unterstützen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass Dr. Michael Otto und seine Tochter Janina unsere Arbeit zur Stärkung von Kinderrechten fördern. Es ist die Verantwortung der Erwachsenen, die Welt so zu gestalten, dass nachfolgende Generationen in einer intakten Umwelt aufwachsen und leben können. Die großzügige Unterstützung der Familie Otto ist für uns ein wichtiger Meilenstein, um die Rechte von Kindern weltweit zu stärken. Jetzt brauchen wir weitere Unterstützerinnen und Unterstützer, um in den nächsten Jahren viel bewegen zu können.“

Seit 25 Jahren gibt es die UN-Konvention über die Rechte der Kinder, die alle Staaten außer den USA und Süd-Sudan ratifiziert haben. Dennoch werden immer noch Millionen von Mädchen und Jungen ihre Rechte vorenthalten. Sie sterben an Hunger, sind mangelernährt oder werden aufgrund von Umweltzerstörung oder kriegerischen Auseinandersetzungen vertrieben. Zwar werden mehr Kinder eingeschult, aber die Unterrichtsqualität ist oft mangelhaft und viele Kinder brechen den Schulbesuch zu früh ab, weil sie arbeiten müssen, zu früh verheiratet werden oder in der Schule die eigene Sprache nicht unterrichtet wird. Dem will der Weltzukunftsrat nun mit dem neuen Projekt „Die Rechte der Kinder“ Abhilfe schaffen.

Das Konzept des Weltzukunftsrats, gute politische Lösungen zu identifizieren und dann zu verbreiten, hat auch TV Moderator Jörg Pilawa überzeugt. Er setzt sich als Botschafter der Organisation für Kinderrechte ein.

Der World Future Council besteht aus 50 internationalen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Wir wollen unseren Kindern und Enkeln einen gesunden Planeten mit gerechten Gesellschaften übergeben. Um dieses Ziel zu erreichen, identifizieren wir zukunftsgerechte politische Lösungen und fördern ihre Umsetzung weltweit. Der World Future Council wurde 2007 von Jakob von Uexküll, dem Gründer des Alternativen Nobelpreises, ins Leben gerufen. Wir sind als gemeinnützige Stiftung in Hamburg registriert und finanzieren unsere Arbeit über Spenden. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie unsere Website unter www.worldfuturecouncil.org.

Kontakt
World Future Council
Anne Reis
Mexikoring 29
22297 Hamburg
+49 40 30 70 914-16
anne.reis@worldfuturecouncil.org
http://www.worldfuturecouncil.org

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Offener Brief an Liz Mohn (Bertelsmann)

Dieser offene Brief richtet sich stellvertretend für alle bisher Verantwortlichen der zu Bertelsmann gehörenden Verlagsgruppe Random House an Liz Mohn.

BildSehr geehrte Frau Mohn,

ich schreibe diesen Offenen Brief an Sie als „ältestes“ Mitglied des Bertelsmann Konzerns. Ich halte Sie auch deshalb für die richtige Ansprechpartnerin, weil Sie nicht in dieses Unternehmen geboren wurden, sondern den Unternehmer Reinhard Mohn geheiratet haben. Vielleicht hilft es ja, dass auch Sie einmal auf der anderen Seite des Unternehmens standen.

In den letzten Monaten habe ich mich eingehend mit Bertelsmann beschäftigt. Allein Wikipedia enthält so viele Informationen, dass ich manches, was uns in letzter Zeit widerfahren ist, besser verstehen kann. Allerdings ist die Informationsfülle so gewaltig, dass ich mit diesem Offenen Brief niemals alles sagen kann, was gesagt werden müsste. Also versuche ich mich auf das Wichtigste zu beschränken.

Sicher haben Sie spätestens mit meiner ersten Petition von unserem Fall erfahren. Immerhin waren Sie eine der Empfängerinnen. Ich gestehe, dass mir nicht bewusst war, wie stark der Zusammenhalt der dem Bertelsmann Konzern angehörenden Unternehmen ist. Ich glaubte vielmehr, dass die wirklich wichtigen Personen, denen der Konzern am Herzen liegt, ehrenwert reagieren und uns helfen würden. Das geschah jedoch nicht. Ganz im Gegenteil.

Mittlerweile ist bekannt, dass durch eine Veröffentlichung in einem Verlag der Random House Verlagsgruppe, die zu Bertelsmann gehört, ein minderjähriges Kind diffamiert, identifizierbar gemacht und geschädigt wurde. Ich möchte jetzt nicht erneut auf den Leidensweg meines Kindes und unserer Familie eingehen. Ich möchte Sie vielmehr fragen, wie Sie mit ansehen können, wie einem Kind erheblicher Schaden zugefügt wird – ohne etwas dagegen zu tun.

Als meine Verzweiflung sehr groß war, stieß ich auf den sogenannten Code of Conduct. Ich zitiere:

„Als verbindliche Leitlinie für gesetzeskonformes und ethisch verantwortungsvolles Handeln in unserem Unternehmen definiert der Code of Conduct darüber hinaus den Standard für ein verantwortungsvolles Verhalten gegenüber Geschäftspartnern und Öffentlichkeit, aber auch im Umgang miteinander innerhalb des Unternehmens. Alle im Unternehmen – Mitarbeiter, Vorstand und Aufsichtsrat – sind verpflichtet, die darin festgelegten Grundsätze einzuhalten.“

Sie glauben gar nicht, wie erleichtert ich war, wie groß meine Hoffnung, dass nun alles gut wird. Denn eine verbindliche Leitlinie, an die sich alle halten müssen, sollte doch schon etwas wert sein, oder? Also wandte ich mich mit der Bitte um Hilfe an die genannten Ansprechpartner.

Ein Beispiel aus Punkt 2.3 „Umgang mit Informationen“, Seite 22/23:

„Die Redaktion verpflichtet sich zur Achtung der Privatsphäre sowie zum korrekten Umgang mit Informationen, Meinungen und Bildern.“

Interessant wird es ab Punkt 2.4. Ich erlaube mir ein weiteres Zitat:

„Die Einhaltung der Menschenrechte sowie der Schutz von Gesundheit und Umwelt bilden einen wesentlichen Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung.“

Beim nochmaligen Lesen fällt mir allerdings auf, dass Sie in erster Linie Mitarbeiter und Geschäftspartner meinen, denen Bertelsmann scheinbar fair und seriös gegenübersteht. Dennoch: Ab und an sprechen Sie auch Dritte an. Und genau das war vermutlich meine Hoffnung – dass auch die Menschenrechte und Persönlichkeitsrechte Dritter, ja sogar Ihrer Kunden irgendetwas zählen. Denn das waren wir bisher: Kunden!

Nun, die Antwort aus Ihrer Ethik- & Compliance-Abteilung hat mich schockiert. Ich gebe zu, ich war kurz davor, aufzugeben.

Frau Mohn, Sie wurden u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse, dem Verdienstorden des Landes Berlin und dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Sie engagieren sich ehrenamtlich und stehen für soziale Gerechtigkeit. Ich bitte Sie nun um Gerechtigkeit für mein Kind und unsere Familie.

Bitte stellen Sie sich vor, wie das für Sie wäre, ein Buch zu lesen, indem unwahr über Ihr Kind und Sie selbst berichtet wird. Stellen Sie sich vor, Ihr Kind reagiert mit Angst, Panik und monatelanger Krankheit, weil es kurz vor der Buchveröffentlichung zufällig auf dieselbe Schule kam, in die zuvor schon die Kinder der Autorin gingen. Zufall, dass das Buch zwei Mal im Unterricht erwähnt wurde?

Was, wenn Sie nicht genügend Geld hätten, gegen die Unwahrheiten im Buch vorzugehen, weil es so viel wichtiger ist, Ihr Kind zu schützen und den Namen aus dem Buch zu bekommen? Und allein dieses Ansinnen ist schon so kostspielig, dass es finanziell gesehen besser gewesen wäre, auf den Schutz des Kindes zu verzichten. Aber das wäre auch für Sie keine Option, richtig?

Was nun weiter, wenn Richter ganz offensichtlich Ihre Zeugenangebote ignorieren, Nachweise (Beweise) scheinbar nicht zur Kenntnis nehmen und wiederholt kein Recht zu sprechen scheinen? Was würden Sie tun, wenn eine Lehrerin, die aus dem Schuldienst ausgeschieden ist, Unterlagen in ihrem Privathaushalt aufbewahrt, die dort nichts zu suchen haben? Zeugnisse, Briefe, die nicht an sie gerichtet waren und weitere persönliche Dokumente mindestens einer ehemaligen und noch minderjährigen Schülerin? Wenn diese Lehrerin vor Gericht Dokumente als Beweis vorlegt, die nur sie unterschrieben hat – kein Schulstempel, keine Unterschrift von Vorgesetzten, nichts – und wenn eben diese Dokumente als Nachweis anscheinend akzeptiert würden? Und das ist nur ein kleiner Vorgeschmack dessen, was Sie erleben würden, wenn Sie in eine solche Situation kämen.

Eigentlich dürfte das alles nicht sein und Datenschutzbeauftragte und ehemalige Vorgesetzte müssten doch ganz sicher auf so etwas reagieren, weil es eben nicht erlaubt ist. Stellen Sie sich vor: Wir haben überall um Hilfe gebeten – es hatte ganz offensichtlich keine Konsequenzen für diese Lehrerin.

Würden Sie nicht auch das Vertrauen in Recht und Gerechtigkeit verlieren? Würden Sie nicht denken, dass nur der Recht bekommt, der es sich leisten kann? Ist Ihnen klar, welche Unsummen dieser Fehler des Verlags, der Ihrem Konzern angehört, uns kostet? Sicher, für Sie ist das Kleingeld – für normale Leute ist es ein sehr gutes Jahresgehalt, eigentlich deutlich mehr.

Tja, was will ich mit diesem Offenen Brief erreichen? Ich möchte Ihnen eigentlich nur zeigen, wie Angehörige Ihres Konzerns mit dem Wohl und der Gesundheit minderjähriger Kinder umgehen. Ich möchte, dass jedem, der das noch nicht kapiert hat, bewusst wird, dass es hier um ein Kind geht, das mit nur 7 Jahren absolut nichts getan hat, das es rechtfertigt, öffentlich an den Pranger gestellt zu werden.

Und ich will noch einmal ganz deutlich machen, dass alle Kinder eines besonderen Schutzes bedürfen und zwar auch dann, wenn deren Eltern zu den sogenannten Helikoptereltern gehören sollten. Auch wenn sie sich manchmal vielleicht daneben benehmen oder was auch immer meinem Kind und mir sonst noch so bar jeder Kenntnis und Wahrheit vorgeworfen wird. Hier geht es um ein Kind!!!

Ich kann es nicht fassen, dass es Menschen gibt, die das, was Frau Sarrazin und der Verlag getan haben, gutheißen, weil das Kind ja ganz offenbar „Dreck am Stecken hat“ und die Mutter Frau Sarrazin ganz offensichtlich gemobbt hat. Nichts davon stimmt, aber das spielt keine Rolle. Es ist nicht akzeptabel, dass Kinder so etwas durchmachen müssen – egal, wie die Hintergründe sind.

Frau Mohn, wussten Sie, dass sich noch niemand aus Ihrem Konzern bei uns entschuldigt hat? Wussten Sie, dass stattdessen neue Lügen in die Öffentlichkeit getragen wurden und damit noch mehr Schaden entstand? Haben Sie von der realen Bedrohung durch Rechtsradikale gehört? Können Sie sich vorstellen, was das für unsere Familie bedeutet? Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie sich in einem neuen Zuhause geradezu verstecken müssten, wenn Sie Angst davor hätten, Ihre neue Anschrift könnte wieder in die falschen Hände gelangen? Ein weiterer Punkt, den die Richter gekonnt ignoriert zu haben scheinen.

Wie auch immer, unsere Familie befindet sich mittlerweile in einer Situation, in der wir nichts mehr zu verlieren haben. Viele haben mich mittlerweile gebeten, ein Buch über unseren Fall zu schreiben. Eigentlich hatte ich mit diesem Vorhaben abgeschlossen, aber nun finde ich es sehr nötig, dass viele Menschen erfahren, was ganz normalen Bürgern in unserem Land passiert, wenn sie zufällig mit der Ehefrau eines Politikers und einem internationalen Verlagshaus aneinander geraten. Ich werde dieses Buch schreiben und alles erzählen!

Das Buch wird ganz am Anfang dieser unsäglichen Geschichte beginnen, sogar noch ein Stück vor dem ersten Zusammentreffen mit Frau Sarrazin. Ich werde offenlegen, wie Behörden, Gerichte, Politiker u.a. ganz offensichtlich dabei „mitgeholfen“ haben, einem Kind zu schaden, einfach dadurch, dass sie nichts oder das Falsche getan haben.

Nur ein Beispiel: Welcher Lehrer dürfte Unterlagen seiner Schüler auch nach seinem Ausscheiden in seinem Privathaushalt aufbewahren und hätte nichts zu befürchten? Welcher Lehrer dürfte während seiner Beurlaubung, also eigentlich immer noch im Dienstverhältnis stehend, Bücher veröffentlichen und dort interne, persönliche und private Dinge über seine ehemaligen Schutzbefohlenen öffentlich machen, Dienstgeheimnisse verraten und darüber hinaus auch noch Klarnamen verwenden?

Doch dazu später mehr, dieser Offene Brief ist nicht der richtige Rahmen, um über dieses Buchprojekt zu sprechen.

Was bleibt mir nun noch zu sagen? Vermutlich ist der einzig richtige Abschluss dieses Offenen Briefes eine Frage:

Frau Mohn, ist es wirklich mit Ihren Unternehmenswerten bzw. Ihren persönlichen Werten vereinbar, was hier einem Kind und seiner Familie angetan wurde und wird?

Mit freundlichen Grüßen
Patricia Grüger

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Frau Patricia Grüger
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12437 Berlin
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web ..: http://www.kinderschutz.land
email : info@kinderschutz.land

„Recht bekommen“ muss man sich auch leisten können. Immer wieder werden Familien mit Unterlassungserklärungen und der Androhung einer Verleumdungsklage zum Schweigen gebracht.
Zur Angst um das Kind kommt die Angst vor dem finanziellen Ruin bzw. den finanziellen Folgen.
Diesen Methoden muss dringend etwas entgegengesetzt werden!

Kinderschutz.land hat den Startschuss gegeben und möchte anhand eines aktuellen Falls zeigen, dass durch Öffentlichkeit und Solidarität solchen Methoden ein deutliches Stoppschild gesetzt wird. Wir sind Viele!

Pressekontakt:

Purtext
Frau Patricia Grüger
Pappelallee 78
12437 Berlin

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Animationsfilm zu Kinderrechten erschienen

Erstmals erscheint in der Projektreihe WissensWerte- Animationsclips ein Film für Kinder. Er beschäftigt sich mit dem Thema Kinderrechte.

Nelson Mandela sagte einmal „Es ist gewiss, dass wir in unserer modernen Welt besser für unsere Kinder sorgen können, als wir es jetzt tun. Es gibt keine Entschuldigung dafür, den Kindern eine gute Kindheit vorzuenthalten, in der sie ihre Fähigkeiten voll entfalten können.“

Die UNO Kinderrechtskonvention ist ein wichtiger Bestandteil der Menschenrechte. Über 20 Jahre sind seit der Verabschiedung vergangen und doch gibt es immer noch viele Probleme.
Aber was sind eigentlich Kinderrechte? Wo gibt es Probleme? Und was müsste getan werden um die Situation zu verbessern?

Diesen Fragen geht der neue Film der WissensWerte Reihe nach. Er kann hier angeschaut werden: http://www.e-politik.de/lesen/artikel/2013/wissenswerte-kinderrechte/

Mit dem Kinderrechte Film erscheint erstmals in der WissensWerte Reihe ein Film, der speziell für Kinder gemacht ist.

WissensWerte ist eine Projektreihe des Vereins /e-politik.de/ e.V. Ziel ist es neue audiovisulle Formen der Vermittlung von politischen Themen zu finden und so politische Bildung attraktiver zu machen. Hintergrundinformationen zum Projekt gibt es auf der Projektseite www.wissenswerte.e-politik.de
Dort können auch die anderen Filme der Reihe angeschaut werden.

Über:

/e-politik.de/ e.V.
Herr Jan Künzl
Gaudystr 2
10439 Berlin
Deutschland

fon ..: 017620790628
web ..: http://www.e-politik.de
email : orga@e-politik.de

Der Verein /e-politik.de/ e.V. setzt sich für journalistische Nachwuchsförderung und politische Bildung ein.

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