Schlagwort: Ingenics AG

Ingenics AG bekommt es erneut schwarz auf weiß:

In diesem Unternehmen lassen sich Beruf, Familie und Privatleben vereinbaren

Ingenics AG bekommt es erneut schwarz auf weiß:

Manfred Loistl, Vorstand Personal (CHRO) der Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm/Berlin) – Gemeinsam mit weiteren erfolgreichen Arbeitgebern bekam die Ingenics AG am 20. Juni 2017 in Berlin das Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ überreicht. Die Auszeichnung übernahmen die neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Katarina Barley, der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Dirk Wiese, der Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung sowie der Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH.

Mehrere hundert Arbeitgeber arbeiten seit Jahren daran, eine Personalpolitik zu etablieren, die Familien und individuelle Lebensphasen ihrer Beschäftigten bestmöglich berücksichtigt. 353 Unternehmen unterzogen sich in den vergangenen zwölf Monaten dem Auditierungsverfahren der berufundfamilie Service GmbH, nun wurden 159 Unternehmen, 153 Institutionen und 41 Hochschulen mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die Urkunden zu dem Qualitätssiegel übergaben Dr. Katarina Barley, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dirk Wiese, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, und Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH.

Das Audit unterstützt Arbeitgeber darin, maßgeschneiderte und für alle Seiten sinnvolle Lösungen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben umzusetzen und die Vereinbarkeit in der Unternehmenskultur zu verankern. „Familienfreundlich zu sein und auf Vereinbarkeitsfragen einzugehen, lohnt sich für jeden Arbeitgeber: Die Motivation der Beschäftigten steigt und die Bindung an das Unternehmen wächst“, betonte die Bundesfamilienministerin. „Ich freue mich, dass dies immer mehr Arbeitgeber erkennen. Sie wissen, dass viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heute beides wollen – Zeit für die Familie und Zeit für den Beruf.“ Ihr eigenes Haus sei stets bestrebt, mit gutem Beispiel voranzugehen. „Ich bin stolz, dass mein Ministerium heute zum fünften Mal das Zertifikat erhält“, so Dr. Katarina Barley.

Der Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, Oliver Schmitz, lenkte den Blick auf den „Megatrend der Individualisierung“. Führungskräfte befänden sich in einem wachsenden Spannungsfeld zwischen den betrieblichen, persönlichen und Team-Belangen. Für Lösungen, die alle drei Seiten zufriedenstellten, brauche man einen Vereinbarkeits-Trialog: „Ein strukturierter und inhaltlich ausgestalteter Aushandlungsprozess, der die Tätigkeit des Beschäftigten und die betrieblichen Erfordernisse in den Blick nimmt, auf die Belange des Beschäftigten zugeschnitten und auf die Bedarfe des Teams abgestimmt ist.“

74 der in diesem Jahr 353 geehrten Arbeitgeber erhalten – wie Ingenics – das Zertifikat zum zweiten Mal. Alles in allem nutzen 677.900 Beschäftigte und 567.200 Studierende das familien- und lebensphasenbewusste Angebot der diesjährigen Zertifikatsempfänger.

Auch ein Indiz für die Beschaffenheit der Unternehmenskultur

Für Ingenics war, wie die berufundfamilie Service GmbH bescheinigte, die erneute Durchführung des audits berufundfamilie höchst erfolgreich. Dabei ist die Konsequenz wichtiger, als das Zertifikat selbst. „Indem man sich auf das Verfahren einlässt und sich auf die vereinbarten Maßnahmen festlegt, setzt man sich noch intensiver mit den Themen auseinander und achtet akribisch darauf, sich an vereinbarte Maßnahmen und Termine zu halten“, sagt Manfred Loistl, Vorstand Personal (CHRO) der Ingenics AG. „Die regelmäßigen Audits sorgen für eine große Nachhaltigkeit, was für ein Unternehmen, das selbst weltweit als Lieferant von Know-how, Planung und Umsetzung antritt, um exzellente Prozesse zu etablieren und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu optimieren, natürlich extrem wichtig ist.“

Das Ziel, die betrieblichen Erfordernisse und die Belange der Mitarbeiter in eine tragfähige, wirtschaftlich erfolgreiche Balance zu bringen, ist für Personalassistentin Martina Schulz auch ein Indiz für die Beschaffenheit der Unternehmenskultur. „Durch die regelmäßige Re-Auditierung wird das Bewusstsein für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Leben immer weiter gestärkt.“ Seit sich Ingenics im Jahr 2012 erstmals bei der gemeinnützigen Hertie-Stiftung zur Auditierung und Zertifizierung angemeldet habe, sei Grundlegendes passiert.

Zu den bereits durchgeführten Maßnahmen zählen unter anderen die hohe Arbeitszeitflexibilität, die Möglichkeit unbezahlter Freistellungen, neue Teilzeitmodelle für Beraterinnen und Berater, regelmäßige Mitarbeiterbefragungen, eine gelebte Kommunikations- und Feedbackkultur, ein betriebliches Gesundheitsmanagement sowie eine sehr gute IT-Ausstattung mit Laptops für alle Mitarbeiter sowie Mobiltelefonen und Zugang zu allen Arbeitsmitteln und Prozessen aus dem Home-Office.

Zu den für die nächste Zukunft geplanten Maßnahmen gehören der Aufbau eines Familienservices mit einem Angebot haushaltsnaher Dienstleistungen, die noch stärkere Sensibilisierung der Führungskräfte, individuelle Lösungen für Mitarbeiter zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Leben und ein verstärkter Kontakt während der Elternzeit mit Einbindung in die Personalentwicklung.

Das Home-Office-Angebot werde von den Beschäftigten sehr gut angenommen, stellt Martina Schulz fest. „In den vergangenen zwölf Monaten haben 165 Führungskräfte, Berater und Verwaltungsmitarbeiter beiderlei Geschlechts einen entsprechenden Antrag gestellt.“

Eine solche Erfolgsgeschichte der Personalpolitik könne ein maßgebliches Argument bei der Rekrutierung sein, so Manfred Loistl. Noch wichtiger allerdings sei sie im Blick auf die bestehende Belegschaft. „Für unsere jungen Kolleginnen und Kollegen, die in der Familiengründungsphase sind, ist das Thema Teilzeitbeschäftigung und Rückkehr auf die einmal erarbeitete Position unglaublich wichtig.“

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Liefertermintreue ist ein Schlüssel-Thema

Ingenics Projekt beim Sicherheitsglasexperten GuS GmbH & Co. KG

Liefertermintreue ist ein Schlüssel-Thema

GuS Autoklav (gasdicht verschließbarer Druckbehälter) (Bildquelle: GuS GmbH & Co. KG)

(Ulm/Lübbecke) – Zur Steigerung der Liefertermintreue initiierte die Geschäftsleitung der GuS GmbH & Co. KG im Jahr 2016 ein umfangreiches Optimierungsprojekt. Als Partner für die „zusätzliche Expertise von außen“ wurden Berater der Ingenics AG hinzugezogen.

Die immer wieder auch öffentlich thematisierten erheblichen Verzögerungen bei Großprojekten der Rüstungsindustrie haben die Branche hinsichtlich der Liefertreue erheblich sensibilisiert. Selbstverständlich betrifft dies nicht nur die bekannten eigentlichen Hersteller von Militärausrüstung, sondern auch deren Zulieferer, wie beispielsweise das auf Winkelspiegel und Panzerglas spezialisierte Unternehmen GuS aus Lübbecke in Ostwestfalen.

Als Technologie- und Marktführer für spezielle Sicherheitsgläser hat GuS die zunehmend deutlich formulierten Kundenforderungen schnell aufgenommen und konsequent gehandelt. Als Hersteller und Instandsetzer für verschiedenste Periskope und Panzerglasscheiben, die in Militärfahrzeugen der Bundeswehr, aber auch bei anderen OEMs zum Einsatz kommen, trägt der Mittelständler erhebliche Verantwortung.

Um eine nachhaltige Steigerung der Liefertermintreue zu realisieren, initiierte die GuS-Geschäftsleitung im vergangenen Jahr ein umfangreiches Projekt. Um die methodischen Kompetenzen eines externen Partners zu nutzen, entschied man sich, mit dem Beratungsunternehmen Ingenics zusammenzuarbeiten.

Die Akzeptanz für realistische Fertigungsendtermine stieg schnell und spürbar

Nach den ersten von Ingenics gestalteten Workshops und einer ausführlichen Analysephase wurde beschlossen, über das Lieferantenmanagement hinaus auch maßgebliche Planungs- und Produktionsprozesse zu überarbeiten und zu optimieren. Neben einem gezielten Aufbau der Puffer für „Starkläufer“ lag der Schwerpunkt auf der Optimierung der Abstimmungsprozesse zwischen den Verantwortlichen von Produktion, Arbeitsvorbereitung und Konstruktion. Die Arbeitspläne wurden verbessert, die damit verbundenen Fertigungszeiten und weitere Arbeitsunterlagen aktualisiert. Auch Reports aus dem SAP-System wurden umgestellt und ergänzt. „Ausgehend von der erfolgreichen Überarbeitung der Planungsgrundlagen stieg die Akzeptanz für realistische Fertigungsendtermine bei allen Beteiligten der einzelnen Produktionsbereiche spürbar“, erklärt Marc Stickan, Produktionsleiter bei GuS. Nachdem damit eine verbesserte Basis für die operative Steuerung vor Ort gelegt wurde, habe man erste Bausteine eines GuS-spezifischen Shopfloor Managements eingeführt.

Als wesentliche Neuerung mit Blick auf die Transparenz vor Ort wurden Team- und Bereichsboards bereitwillig angenommen. Im Rahmen der Regelkommunikation der Produktionsteams werden nun an den Team-Boards relevante Themen diskutiert. Im Fokus des Interesses der Beteiligten stehen die Verfügbarkeit der Mitarbeiter, die kurz- und mittelfristig anstehenden Aufträge, die geplante Arbeitszuteilung und die Netto-Kapazitäten sowie die Kennzahlen für Auslastung und Erfüllungsgrade. Die Produktionsverantwortlichen nutzen die Daten und Informationen inzwischen umfassend zur Bereichssteuerung.

Umfassender Überblick für den Produktionsleiter

Am Produktions-Board sorgen verdichtete Informationen über die Situation in den Teams für Transparenz. Der Produktionsleiter hat damit jederzeit den Überblick über seinen kompletten Verantwortungsbereich. Über alles Wesentliche wird zügig gesprochen, sodass Problemlösungsstrategien noch zielgerichteter greifen können. Da alle Besprechungen inzwischen am „Ort des Geschehens“ stattfinden, also in der Produktion, sind bei Klärungsbedarf kurze Wege gewährleistet.

Man habe sich zwar erst einmal an die Veränderungen gewöhnen müssen, räumt Marc Stickan ein, aber inzwischen sei die Skepsis längst einer breiten Akzeptanz gewichen. Die Anzahl derjenigen, die die Zusammenhänge verstünden und die Aktivitäten für die Verbesserung der Liefertermintreue konsequent umsetzten, wachse stetig.

Der gesamte Veränderungsprozess wurde von Ingenics rund ein Jahr lang begleitet. Sukzessive wurden nach einzelnen Erfahrungsphasen noch kleinere Korrekturen vorgenommen. „Verständlicherweise haben sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte zu Beginn einer ausgeprägten Umstellungsphase viele Fragen“, erklärt Roland Horstenkamp, der als Ingenics Senior Projektleiter das Projekt durchgehend begleitet hat. „Die Fragen der Mitarbeiter konnten in aller Regel umgehend vor Ort geklärt werden.“ Es gelte aber wie stets, dass für das Gelingen des Gesamtprozesses ausreichend Zeit benötigt werde. „Das lässt sich nicht im ,Handstreich“ erledigen.“ Ungeduld bei der Umsetzung könne auch deshalb teuer werden, weil im Falle etwa noch bestehender Unklarheiten später zusätzliche Schleifen gedreht werden müssten.

Die zusätzliche Expertise von außen ist unverzichtbar

Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg des Projektes mit dem Ziel, die Liefertermintreue operativ zeitnah und dennoch nachhaltig zu verbessern, war die Schulung der Produktionsführungskräfte in mehreren Qualifizierungsrunden. Im Rahmen dieser teilnehmeraktiven Qualifizierung wurde Wissen aufgefrischt und der Gesamtzusammenhang abgerundet. Im Fokus standen die Themen Führung, Wertschöpfung und Verschwendung, Kommunikation, Problemlösung und Sozialkompetenz. „Diese Qualifizierungsrunden waren mir besonders wichtig, da sie das verantwortungsbewusste Handeln unserer Führungskräfte im Veränderungsprozess unterstützen“, betont GuS-Geschäftsführerin Dr. Tanja Lindermeier-Kuhnke und ergänzt: „Ich halte bei solchen Veränderungen die zusätzliche Expertise von außen für enorm wichtig: Sie bringt fachliche Unterstützung und Objektivität, vermittelt Sicherheit und bietet den eigenen Leuten Orientierung.“

Die Beteiligten sind sich darin einig, dass die bisherigen Ergebnisse des Projekts „Verbesserung der Liefertermintreue“ vielversprechend und sichtbar seien. Deshalb wollen Geschäftsführung und Produktionsleitung weiter „am Ball“ bleiben. Die nächsten Verbesserungsthemen befinden sich bereits in der „Pipeline“.

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Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Perfekte Simulation garantiert Akzeptanz für Mensch-Roboter-Interaktion

Ingenics AG und imk automotive GmbH vereinbaren enge Kooperation im Bereich der MRK-Planung

Perfekte Simulation garantiert Akzeptanz für Mensch-Roboter-Interaktion

MRK-Simulation (Bildquelle: imk automotive GmbH)

(Ulm/Chemnitz) – Gemeinsam mit dem neuen Kooperationspartner imk automotive GmbH will die Ingenics AG ihre Methodik zur Untersuchung von Potenzialen für die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) vorantreiben und vor allem auch für den Mittelstand attraktiver machen.

Wie gemeldet, hat die Ingenics AG eine Lösung entwickelt, die Unternehmen dabei unterstützt, systematisch zu ermitteln, wann und wo Investitionen in Mensch-Roboter-Kollaborations-Arbeitsplätze Erfolg versprechen. Nachdem bereits einige vielversprechende und – z. B. bei Audi in Ingolstadt – viel beachtete MRK-Pilotprojekte erfolgreich abgeschlossen werden konnten, stehen zunehmend auch mittelständische Unternehmen im Fokus. In der Montage ist das Potenzial enorm, dennoch herrscht noch vielerorts Zurückhaltung. „In der Praxis stellt sich für Unternehmen, die an MRK-Lösungen interessiert sind, zuerst die Frage, ob sich der Einsatz von kollaborierenden Robotern in der Montage lohnt und wie schnell sich die Investition amortisiert“, nennt Andreas Hoberg, Ingenics Vorstand Vertrieb, einen entscheidenden Grund. Um diese Frage qualifiziert beantworten zu können, entwickelte Ingenics auf Basis der in Pilotprojektengewonnenen Erfahrungen eine detaillierte Checkliste zur systematischen Prüfung und Bewertung der Potenziale.

Diese MRK-Checkliste, die Fragen aus sechs entscheidenden Anwendungsbereichen – vonder Sicherheit über die Art der Materialbereitstellung, die Beschaffenheit des Bauteils und ergonomische Gesichtspunkte bis hin zur Infrastruktur und zum Arbeitszeitmodell – behandelt, liefert theoretisch gute Argumente. Die Brücke zur Praxis schlägt Ingenics nun gemeinsam mit einem neuen Kooperationspartner, der imk automotive GmbH aus Chemnitz. „imk hat ein Simulationstool entwickelt, mit dem MRK-Anwendungsfälle 3D-simulativ abgebildet werden können – einschließlich detaillierter Ergonomie- und Prozesszeitenbewertungen“, erklärt Thomas Kleinbeck, Ingenics SeniorExpert. „Für unsere Kunden ist es ideal, dass wir beide Themen zusammenbringen und beide Effekte – erst Auswahl, dann Simulation der Anwendungsfälle – in einer frühen Phase des Entscheidungsfindungsprozesses darstellen können.“ Bereits die ersten Gespräche mit Kunden hätten das erwartet große Interesse bestätigt.

Der Weg zum Mittelstand muss erst noch geebnet werden

Umgekehrt profitieren imk Kunden davon, dass die Chemnitzer IT-Experten über die Partnerschaft mit Ingenics auch die fundierte datenbasierte Ermittlung von potenziellen Anwendungsfälle anbieten können. „Ingenics hat eine sehr gute Methode, um attraktive Einsatzfälle für MRK-Systemen zu ermitteln, zu bewerten und die Kosten abzuschätzen“, sagt Dr. Jens Trepte, imk Geschäftsführer. „Ingenics identifiziert mithilfe einer klar nachvollziehbaren Methodik den potenziellen MRK-Fall, dann geht es um die konzeptionelle Auslegung eines solchen Systems und wir simulieren die in Betracht gezogene Lösung und ermitteln, ob sie sich auch unter zeitwirtschaftlichen Gesichtspunkten eignet.“

imk habe schon vor mehr als zehn Jahren begonnen, die Rolle des „schwächeren Gliedes“ in der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter simulativ zu untersuchen, so Dr. Trepte. 2013 habe man dann ein Produkt zur Gestaltung von Arbeitsplätzen mithilfe eines selbstentwickelten Menschmodells auf den Markt gebracht. „Diese Planungsmethode, die wir Editor Menschlicher Arbeit, kurz ema, genannt haben, führt eigeninitiativ Arbeitsanweisungen aus, reagiert dank einer wissensbasierten 3D-Softwarelösung mit normalmotorischen Bewegungen, als wäre es ein virtueller Facharbeiter, sodass menschliche Arbeit humanmotorisch valide und mit größtmöglicher Effizienz geplant, simuliert und ausgewertet werden kann“, sagt Dr. Trepte. „Wir sind auf diesem Gebiet Technologieführer und arbeiten permanent an der weiteren Optimierung dieser zu 100 Prozent selbst entwickelten Lösung.“ Bisher kam sie vor allem bei Airbus und in der Automobilindustrie bei allen großen OEMs zum Einsatz, wird von Fraunhofer-Instituten und weltweit an Hochschulen genutzt. Der Weg zum Mittelstand indes muss erst noch geebnet werden.

Für imk ist es selbstverständlich, die Berufsgenossenschaften früh einzubeziehen

Über die Ideen vieler Unternehmer, „hemdsärmelige MRK-Lösungen“ aufzubauen, die keine Berufsgenossenschaft je akzeptieren würde, hat sich Dr. Trepte schon immer gewundert. „Die Konsequenz ist dann, den Roboter, um ihn zugelassen zu bekommen, soweit abzurüsten, dass er da, wo er dem Menschen schwere Lasten abnehmen könnte, seine Vorzüge gar nicht mehr zur Geltung bringen kann.“ Genau das aber könne man viel besser machen, wenn Bewegungen, Sensorik, Reaktionszeiten etc. simuliert würden. Für imk ist es deshalb selbstverständlich, die Berufsgenossenschaften in einer frühen Phase mit in die Entwicklung einzubeziehen. „Was wir bisher gemacht haben, ist deshalb auch stets abgenommen worden“, sagt Dr. Trepte. „Aber wir fühlen uns auch immer noch wie Missionare, die immer wieder überzeugen müssen, dass das auch funktioniert.“

Wie unter diesen Umständen aus der Zusammenarbeit von Ingenics und imk Synergien erwachsen, liegt auf der Hand. „Auf der einen Seite identifiziert Ingenics Fälle und überzeugt zögernde Kunden durch imk Simulationen; auf der anderen Seite kann imk Kunden, die zwar grundsätzlich überzeugt sind, aber nicht wissen, an welcher Stelle eine MRK-Lösung besonders vielversprechend ist, mithilfe des Ingenics Tools die besten Ideen vorschlagen“, sagt Andreas Hoberg. „imk kann unter diesen Umständen mit Überzeugung sagen: Das was Ingenics identifiziert hat, wird auch den ermittelten Benefit bringen.“ Und um Missverständnissen über die Tragweite der möglichen Erkenntnisse zuvorzukommen, ergänzt er: „Eine bloße Visualisierung, die wir selbst hinbekommen, unterstützt zwar das Verständnis, ist aber als Entscheidungsgrundlage nur teilweise aussagekräftig. Die echte Simulation durch imk liefert sehr viel weiterreichende Informationen sowohl bezüglich der Sicherheit und Genehmigungsfähigkeit durch die Berufsgenossenschaft als auch bezüglich der Wirtschaftlichkeit.“

Für Wirtschaftlichkeitsprognosen setzt imk vor allem auf das MTM-Verfahren zur Analyse von Arbeitsabläufen und MTM-Plan- und Vorgabezeitdaten. „Faktisch haben wir hier ein System, mit dem wir den idealen Roboter finden können, wir beraten gemeinsam mit Ingenics vollkommen herstellerneutral, ermitteln auf der Basis der im ema enthaltenen Modelle, ohne größeren Aufwand die bestmögliche Lösung mit dem anthropometrisch perfekten Menschmodell und der Zeitwirtschaft und erhalten alle Daten für die Abstimmung mit den Sozialpartnern“, sagt Dr. Trepte. „Ich bekomme die gesamte Ergonomiebewertung automatisch generiert und kann schon in einer sehr frühen Phase vorhersagen, ob der Planer am Ende einen tiefroten, also ergonomisch unsinnigen, einen gelben oder einen grünen, ergonomisch unbedenklichen Arbeitsplatz gestaltet haben wird.“ Das kombinierte Verfahren ist im Übrigen nicht nur für Neuplanungen interessant, sondern genauso gut, wenn es um die Modernisierung vorhandener Arbeitsplätze geht.

„Viele Mittelständler erleben immer wieder, dass technologische Innovationen scheitern, weil sie von Mitarbeitern nicht akzeptiert werden, also nicht, weil die Technologie schlecht ist, sondern weil sich die Menschen überfahren fühlen; mit der Simulation kann ich den Betroffenen alles wesentlich besser erklären“, sagt Thomas Kleinbeck.

„Was jetzt kommt, kann außer uns gar niemand“

Bei Ingenics wie bei imk geht man davon aus, dass in Kürze sämtliche Roboterhersteller aus eigenem Antrieb – und im eigenen Interesse – bemüht sein werden, ihre Daten den Systemen zur Verfügung zu stellen, die mit Simulationen Entscheidungshemmnisse beseitigen. „Wir sind heute schon in der Lage, neue Roboterdaten in nur vier Stunden in unsere Bibliotheken zu integrieren“, erklärt Dr. Trepte – und kündigt für die nächste Zeit die Freigabe zusätzlicher Features im Bereich der Kollisionsvermeidung an, die endgültig sicherstellen werden, dass rechtlich unangreifbare Sicherheitsbewertungen durchführen werden können. „Plausibilität und Akzeptanz durch die Berufsgenossenschaften sind ein Riesenthema, an der neuen Lösung zur Kollisionsvermeidung haben wir lange gearbeitet, sie ist revolutionär. Was wir bisher schon konnten, können die meisten schon nicht, aber das, was jetzt kommt, kann außer uns gar niemand.“

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Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Herausragende Kontakte und Impulse auf der Weltleitmesse

Ingenics auf der transport logistic 2017 in München

Herausragende Kontakte und Impulse auf der Weltleitmesse

Für Ingenics auf der transport logistic 2017: Maj-Britt Pohlmann (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm/München) – Die auf der transport logistic 2017 präsentierten Branchentrends bestätigen die Strategie der Ingenics AG erneut auf der ganzen Linie. In zahlreichen Gesprächen mit Kunden und Interessenten wurde auch deutlich, dass nicht jede Neuausrichtung gleich mit einem alles umfassenden IT-Projekt verbunden sein muss. Oft könne man aus vorhandenen Datenströmen so viel Wissen generieren, dass es zur gezielten Kosten- und Umsatzoptimierung genutzt werden könne, meint Maj-Britt Pohlmann, Associate Partner und Manager Industry bei der Ingenics AG. Längerfristig gebe es allerdings keine Alternative zur durchgängigen Digitalisierung.

„Welche immense Bedeutung die weltweite Leitmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management inzwischen hat, spiegeln nicht nur die Zahlen – über 2.000 Aussteller aus 60 Ländern – wider. Da sie als das Forum für die Branche die gesamte Wertschöpfungskette abbildet, ist sie heute Geschäftsplattform und Impulsgeber zugleich“, sagt Maj-Britt Pohlmann, Associate Partner und Manager Industry bei der Ingenics AG, die den Ingenics Stand betreute. „Die Besucherstruktur war geradezu ideal, wir hatten einen sehr hohen Anteil an Gesprächen mit internationalen Interessenten, an unserem Stand wurde jedes zweite Gespräch in englischer Sprache geführt.“

Digitalisierung in der Praxis – unter Berücksichtigung der Arbeitsorganisation 4.0

Beim Megatrend Digitalisierung, der selbstverständlich auch in München zahlreiche Gespräche bestimmte, sei der Umsetzungsstand sehr uneinheitlich. Dies bestätige auch die im Auftrag der Messe erstellte Studie „Logistic-Trend-Index 2017“. Vor allem mittelständische Transport- und Logistikunternehmen seien bezüglich der richtigen Strategie häufig unsicher. „Ingenics reagiert darauf mit konkreten Ansätzen, beispielsweise im Bereich Business Intelligence, wo aus Daten gezielt Informationen gewonnen und somit zusätzliche Unternehmensmehrwerte generiert werden können“, sagt Maj-Britt Pohlmann. „Wir vertreten die Philosophie, dass es nicht immer gleich das ganz große IT-Projekt sein muss, da man auch aus schon vorhandenen Datenströmen nützliches Wissen generieren kann, das beispielsweise auf Management-Ebene gezielte Kosten- und Umsatzoptimierung erlaubt und auf operativer Ebene eine termingerechte, verlässliche und ressourceneffiziente Abwicklung ermöglicht. Längerfristig wird es allerdings schon zur durchgängigen Digitalisierung kommen müssen.“

Zu diesem Themenkomplex zeigte Ingenics Cockpit-Beispiele aus den Bereichen Intralogistik und Supply Chain Management, die über Prozess- und Kostentransparenz eine effizientere Abwicklung ermöglichen. Der für Ingenics typische ganzheitliche Ansatz unter Berücksichtigung der sich durch Digitalisierung verändernden Arbeitsorganisation reagiert in idealer Weise auf die vielleicht größte Herausforderung in „Change-Projekten“: die Vorbehalte der Mitarbeiter bei der Einführung von digitalen Lösungen. „Auch hier liegen wir mit unseren Konzepten offenbar genau richtig, insbesondere weil für die meisten Kunden und Interessenten Gesamtlösungen aus einer Hand immer attraktiver werden“, stellt Maj-Britt Pohlmann fest. „Wir werden regelmäßig nach Lösungen im Logistikplanungsbereich, kombiniert mit Fabrikplanungsleistungen und IT-Kompetenz gefragt – was exakt unserem ganzheitlich integrierten Ansatz entspricht.“

Ingenics – gefragter Partner für Logistikdienstleister

Auch im Teilmarkt Kontraktlogistik macht sich die gute Auftragslage bemerkbar. Die Tatsache, dass sich der Trend zum Outsourcing der Logistik weiter fortsetzt, führt bei Ingenics zu einem beeindruckenden Anstieg der Projektanfragen, sowohl auf Kundenseite als auch auf der Seite der Logistikdienstleister. Infolge der steigenden Löhne und des zunehmenden Kostendrucks durch die Auftraggeber prüfen Logistikdienstleister offensichtlich immer intensiver umfassende Automatisierungsmöglichkeiten im Lager. „Wir registrieren tatsächlich schon seit einiger Zeit vermehrt Anfragen für die Projektierung hochtechnisierter Anlagen“, so Maj-Britt Pohlmann. Für Ingenics sei die transport logistic über die große Zahl und Qualität von Gesprächen hinaus äußerst erfolgreich verlaufen. „Neben vielen Projektansätzen im Bereich Business Intelligence haben wir mehrere konkrete Anfragen zur Logistik- und Fabrikplanung bei der Realisierung neuer Läger.“

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Ingenics: Lotse für Industrie 4.0 im Mittelstand

Statement des Vorstands zur Hannover Messe 2017

Ingenics:  Lotse für Industrie 4.0 im Mittelstand

Andreas Hoberg, Vorstand Vertrieb der Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm/Hannover) – Auf der Hannover Messe 2017 sieht Andreas Hoberg, Vorstand Vertrieb, viele Positionen bestätigt, mit denen sich die Ingenics AG in den vergangenen Jahren regelmäßig zu Wort gemeldet hat. Dennoch sieht er dringenden Handlungsbedarf – als Lotse:

„Über 500 Aussteller zum Thema Industrie 4.0 sind für jeden, vor allem aber für Mittelständler eine gewaltige Herausforderung. Selbstverständlich ist Hannover die weltweit wichtigste Messe zum Thema Digitale Transformation der Industrie, für mich ist sie freilich in erster Linie die entscheidende Leitmesse und Leistungsschau für deutsche Innovatoren und Entscheider. Als Vorstand eines Unternehmens mit vielen internationalen Kunden und Niederlassungen ist für mich deutlich wie nie, dass Deutschland, wenn seine Unternehmen es schaffen, ihre Automatisierungs- und Vernetzungsinitiativen in praktikable Anwendungsfälle zu bringen, bei der Digitalen Transformation mit Recht behaupten darf: Germany first. Die spezifisch deutsche Innovationsfähigkeit drückt sich nicht zuletzt in einem Investitionsplus bei Industrie 4.0-Technologien von über 20 Prozent im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Automobilindustrie aus. Zu den bisherigen Milliarden-Investitionen in Produktion und Logistik werden weitere massive Investitionen in Sensortechnologie, kollaborierende Roboter, neue Formen der Arbeitsorganisation sowie in die 3D Additive Fertigung, Data Dashboards etc. kommen.

Wir, das heißt in diesem Fall: die ganze Digitalisierungsbranche, können Entscheider, die noch immer zögern, mit einer beachtlichen Zahl von beeindruckenden Anwendungsfällen überzeugen. Fernab der spektakulären Tagesschau-Bilder gibt es Anwendungen, die Experten viel nachhaltiger beeindrucken als Ping Pong spielende Maschinen. Siemens etwa hat sehr stark branchenorientierte Anwendungsfälle vorgestellt, deren Nutzen niemand bezweifeln wird; ebenso Robotik-Anbieter wie Fanuc und Kuka, die nicht nur Lösungen für ihre Hauptkunden, die Automobilindustrie, anbieten. Beeindruckt hat mich die als Plattformlieferant ausgegründete Trumpf-Tochter Axoom, die sich nach weniger als zwei Jahren vor Aufträgen nicht retten kann. Die Profiteure von Industrie 4.0 sind bisher, wie diese Beispiele zeigen, meist Unternehmen, die auch in der analogen Vergangenheit der Automatisierungs-, Sicherheits- und Sensortechnik eine bedeutende Rolle spielten.

Orientierung zum praktischen und wirtschaftlichen Nutzen

Was ich vermisse, sind Strategien zur Orientierung für kleinere Mittelständler. Dieses Manko haben mir zahlreiche Gespräche bestätigt. Für Ingenics leite ich daraus ab, dass auch wir unser Leistungsspektrum noch übersichtlicher ordnen müssen. Weil sich alle Messebesucher für Industrie 4.0 interessieren, viele aber keine Experten sind, die den Markt überblicken, muss unsere Aufgabe als Berater die Orientierung sein: Wir müssen uns als Lotsen im Industrie 4.0-Dschungel anbieten und das allein schon durch seine Größe unübersichtliche Angebot greifbar machen. Natürlich sollen unsere Kunden selbst zur Messe gehen und die Erfahrung machen, unmittelbar am Puls der Zeit zu sein. Die meisten haben ja eine recht klare Vision davon, wo sie hinwollen – aber nicht immer die Erfahrung, aus der Menge der Möglichkeiten die Entscheidungen abzuleiten, die den gewünschten Effekt – einen praktischen und einen wirtschaftlichen Nutzen – bringen. In der Orientierungshilfe sehe ich für die kommenden Jahre eine unserer wichtigsten Aufgaben.“

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Ingenics AG ist ein „Great Place to Work“

Landeswettbewerb „Beste Arbeitgeber in Baden-Württemberg 2017“

Ingenics AG ist ein "Great Place to Work"

Ingenics Vorstand v. l. n. r. Carlos Schmidt, Prof. Oliver Herkommer, Manfred Loistl, Andreas Hoberg (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Die Ingenics AG gehört zu den besten Arbeitgebern in Baden-Württemberg 2017. Beim „Great Place to Work“ Landeswettbewerb wurden Unternehmen mit einer überzeugenden Unternehmenskultur ausgezeichnet, die ihren Beschäftigten besonders attraktive Arbeitsbedingungen und herausragende Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Für ihre Qualitäten als Arbeitgeber wurde die Ingenics AG beim „Great Place to Work“ Landeswettbewerb „Beste Arbeitgeber in Baden-Württemberg 2017“ in der Kategorie Unternehmen mit 50-500 Mitarbeitern zertifiziert.

„Great Place to Work“ ist ein internationales Forschungs- und Beratungsnetzwerk, das in rund 50 Ländern Unternehmen bei der Gestaltung einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur unterstützt. Im Mittelpunkt steht der Aufbau von Vertrauen, Begeisterung und Teamgeist. Neben unternehmensspezifischen Analyse- und Beratungsangeboten zur Verbesserung der Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität, werden im Rahmen überregionaler, regionaler und branchenspezifischer Arbeitgeberwettbewerbe und in Zusammenarbeit mit namhaften Partnern regelmäßig sehr gute Arbeitgeber ermittelt und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Belohnt werden auch Authentizität und Kontinuität sowie die wertschätzende nachhaltige Personalentwicklung

Auch wenn die Ingenics AG für ihre Personalarbeit seit Jahren regelmäßig ausgezeichnet wird – ein Selbstläufer ist eine solche Anerkennung ganz und gar nicht. Manfred Loistl, Ingenics Vorstand Personal, weiß, wie viel Energie und Engagement hinter einem solchen Erfolg stehen: „Die Ingenics AG investiert kontinuierlich in ihre Mitarbeiter und wir sind stolz, dass diese Anstrengung auch auf diese Weise anerkannt wird.“ Dass in diesem Wettbewerb die Befragung der Mitarbeiter das entscheidende Gewicht hat, mache ihn so wertvoll.

Die beim Wettbewerb „Beste Arbeitgeber in Baden-Württemberg“ zertifizierten Unternehmen erhalten das international anerkannte „Great Place to Work“ Qualitätssiegel und dürfen dies auch zur Mitarbeitergewinnung nutzen. Beim aktuellen Audit standen Arbeitsplatzthemen wie
-Vertrauen in die Führungskräfte
-Identifikation mit dem Unternehmen
-berufliche Entwicklungsmöglichkeiten
-Vergütung
-Gesundheitsförderung
-Work-Life-Balance
im Mittelpunkt. Zudem wurde die Qualität der Maßnahmen und Angebote der Personalarbeit im Unternehmen detailliert bewertet.

Partner des Landeswettbewerbs „Beste Arbeitgeber in Baden-Württemberg“ sind der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), der Demographie Netzwerk e.V. (ddn) sowie die „Wirtschaftswoche“ und das „Handelsblatt“ als Medienpartner. „Die Auszeichnung steht für eine gute und authentische Unternehmenskultur, die von Werten wie Vertrauen, Wertschätzung und Teamgeist geprägt ist“, sagt Andreas Schubert, Geschäftsführer beim deutschen Great Place to Work Institut. „Attraktive Arbeitsbedingungen und eine förderliche Kultur der Zusammenarbeit sind ein zentraler Schlüssel für Mitarbeiterbindung und Unternehmenserfolg.“

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Themen besetzt

Internationale Zuliefererbörse IZB 2016 ganz im Zeichen der Digitalisierung – Ingenics als gefragter Partner

Zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Themen besetzt

Andreas Hoberg, Ingenics Vorstand Vertrieb (Bildquelle: Ulrike Schacht)

(Ulm/Wolfsburg) – Ingenics ist mit einem eigenen Stand auf der Internationalen Zuliefererbörse IZB 2016 in Wolfsburg vertreten. Angesichts des großen Interesses an den entsprechenden Tools sieht CSO Andreas Hoberg die Strategie der Ingenics AG im Bereich der Digitalisierung, insbesondere bei der Mensch-Roboter-Kollaboration, umfassend bestätigt.

„Wahrscheinlich stand noch nie eine Automobilzulieferermesse so voll und ganz im Zeichen der Digitalisierung“, sagte Andreas Hoberg, Ingenics Vorstand Vertrieb auf der Internationalen Zuliefererbörse IZB 2016 in Wolfsburg. Genau diese – für Experten durchaus absehbare – Entwicklung war es, die Ingenics bewogen hatte, sich als Aussteller mit eigenem Stand zu präsentieren. Die Digitalisierung sei aber nicht nur hier omnipräsent, so Andreas Hoberg, es gebe inzwischen immer mehr konkrete Anwendungsbeispiele – vor allem aus der Montage. „Die digitalisierte Mensch-Roboter-Kollaboration im Zeichen von Industrie 4.0 ist in der Automobilindustrie ganz stark im Kommen.“

Die schon vor Jahren beschlossene Strategie, die Digitale Transformation sowohl durch Aktivitäten in Forschung und Entwicklung als auch mit neuen Produkten voranzutreiben, hat sich längst als richtig und erfolgreich erwiesen. „Mit unseren Tools zur Optimierung der MRK, insbesondere auch mit der MRK-Checkliste zur Ermittlung der potenziellen Rentabilität von MRK-Lösungen in der Montage, spielt Ingenics gerade im Zuliefererumfeld eine zunehmend wichtige Rolle“, so Andreas Hoberg. „Die Gespräche auf der IZB haben uns einmal mehr bestätigt, dass wir im Zuliefererumfeld zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Themen besetzt haben, sodass wir heute als kompetenter, innovativer und verlässlicher Partner angesprochen werden.“

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Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 455 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.300 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Engagement für Entwicklung und Innovation wird belohnt

Ausgezeichnet: Ingenics AG erhält Forschungssiegel 2016/2017 „Innovativ durch Forschung“ des Stifterverbands für die Deutsche Wirtschaft

Engagement für Entwicklung und Innovation wird belohnt

Forschungssiegel „Innovativ durch Forschung“ (Bildquelle: Stifterverband)

(Ulm) – Der in Essen und Berlin ansässige Stifterverband für die Deutsche Wirtschaft hat der Ingenics AG das Forschungssiegel 2016/2017 „Innovativ durch Forschung“ verliehen. Mit Studien zu Industrie 4.0 und der Mitwirkung am Projekt „Migrationsunterstützung für die Umsetzung menschzentrierter Cyber-Physical Systems (MyCPS)“ als BMBF-Partner habe Ingenics in besonderem Maße Verantwortung für Entwicklung und Innovation übernommen, so die Begründung. Auch Ingenics Kunden sollen von dem zusätzlichen Know-how aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten, das direkt in Beratungsangebote einfließt, profitieren.

Als einer der größten privaten Wissenschaftsförderer in Deutschland würdigt der Stifterverband forschende Unternehmen für ihre Bereitschaft, Verantwortung für Staat und Gesellschaft zu übernehmen, mit dem Siegel „Innovativ durch Forschung“. Lediglich ein Prozent der rund 3,5 Millionen deutschen Unternehmen betreibe selbst Forschung, so eine Information des Stifterverbands. Nur wer zu diesen Innovationsführern gehört, hat überhaupt eine Chance, das alle zwei Jahre vergebene Gütesiegel „Innovativ durch Forschung“ zu bekommen.

Die Vergabe erfolgt auf der Grundlage von regelmäßigen Befragungen der Unternehmen, mit denen der Stifterverband Daten über „Forschung und Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland“ generiert – unter anderem im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), das die Resultate für die Wirtschafts-, Innovations- und Technologiepolitik der Bundesregierung nutzt. Diese Daten stehen aber auch Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und Forschungsinstituten als Grundlage für Entscheidungen zur Verfügung.

Die Ingenics Studie zu Industrie 4.0 hatte – sowohl bei den Medien als auch in der Politik – sehr viel Aufmerksamkeit erregt, eine weitere Industrie 4.0-Studie wird in diesen Tagen abgeschlossen; außerdem beteiligt sich Ingenics seit Jahresbeginn als BMBF-Partner am Forschungsprojekt „Migrationsunterstützung für die Umsetzung menschzentrierter Cyber-Physical Systems (MyCPS)“. „Die Wertschätzung, die in der Begründung, Ingenics habe in besonderem Maße Verantwortung für Entwicklung und Innovation übernommen, zum Ausdruck kommt, wissen wir sehr zu schätzen“, so Ingenics Partner und Director Research & Development Dr. Jens Nitsche. „Noch wichtiger ist uns, dass unsere Kunden von dem zusätzlichen Know-how, das wir in Forschungs- und Entwicklungsprojekten aufbauen und das direkt in unsere Beratungsleistungen einfließt, in erheblichem Maß profitieren. Wir werden auch in Zukunft Ressourcen in die Forschung stecken und die Öffentlichkeit an unseren Erkenntnissen teilhaben lassen.“

Stifterverband für die Deutsche Wirtschaft e. V.

Im Jahr 1920 mit dem Ziel, Geld für Forschung und Lehre zu beschaffen, als „Stifterverband der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft“ gegründet, gilt diese Institution bis heute als bedeutender Pfeiler der Wissenschaftsförderung in Deutschland.

Der Stifterverband für die Deutsche Wirtschaft ist eine unabhängige, selbstverwaltete, konzeptionell arbeitende Organisation mit der Aufgabe, die Lösung struktureller Probleme in Wissenschaft und Lehre zu unterstützen. Er übernimmt vor allem die Rolle des Ideengebers und unterstützt entsprechende Lösungsansätze am Schnittpunkt von Wirtschaft und Wissenschaft. Darüber hinaus ist er Treuhänder für rund 400 wissenschaftsfördernde Stiftungen.

Als gemeinnütziger Verein finanziert sich der Stifterverband aus den Spenden von rund 3.000 Mitgliedern, unter denen Konzerne, Mittelständler und Privatpersonen sind. Derzeit investiert der Stifterverband rund 20 Mio. Euro pro Jahr in Förderprogramme, die Hälfte davon in Stiftungsprofessuren an Universitäten und Fachhochschulen. Die betreuten Stiftungen unterstützten die Wissenschaft mit rund 100 Mio. Euro jährlich. Wichtige Partner sind die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Alexander von Humboldt-Stiftung und die Studienstiftung des deutschen Volkes. Auf Antrag bewilligt der Stifterverband Stipendien, Projektmittel, Druck- und Reisebeihilfen.

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Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 455 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.300 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Zuerst die „Quick Wins“, dann die langfristige Perspektive

Ingenics AG kann Handlungsdruck bei König Metall GmbH & Co. KG auflösen

Zuerst die "Quick Wins", dann die langfristige Perspektive

Bei König Metall (Bildquelle: König Metall GmbH & Co. KG)

(Ulm/Gaggenau) – Die König Metall GmbH & Co. KG war dank einer hervorragenden Geschäftsentwicklung unter Handlungsdruck geraten. Den Beratern der Ingenics AG gelang es in sehr kurzer Zeit, die Potenziale – Transparenz, Prozessrisiken, Logistikeffizienz – zu identifizieren, durch Sofortmaßnahmen für schnelle Entlastung zu sorgen sowie eine nachhaltige Entwicklung anzustoßen. Für König Metall bedeutet das sowohl „Quick Wins“ als auch eine langfristige Perspektive.

Als die Verlagerung von Produktionsumfängen eines Großkunden zu König Metall eine Neuausrichtung von Produktion und Logistik am Standort Gaggenau verlangte, hatte das Management der König Metall GmbH & Co. KG umgehend begonnen, die Reorganisation der Produktion intern zu planen. Ein neues automatisiertes Blechtafellager war in Beschaffung, der Aufstellort bereits festgelegt worden. Vor unverrückbaren Entscheidungen schien es aber doch geboten, externes Know-how hinzuzuziehen, um die geplanten Maßnahmen zu überprüfen und bei Bedarf zu optimieren.

Logistische Kapazitäten am Limit

„Die Herausforderungen unter diesen Bedingungen konnten nur durch die enorme Motivation und das Engagement der gesamten Belegschaft einschließlich der Unternehmensführung gemeistert werden“, erklärt der verantwortliche Ingenics Director Center of Competence Matthias Kauffmann, der das Projekt mit seinem Kollegen Stefan Flicke bearbeitete. Was die Geschäftsleitung der König Metall von Ingenics erwartete, war eine ebenso schnelle wie gründliche Analyse der gesamten Materialflüsse und der Logistikprozesse. Zur Aufnahme der Prozesse wurden alle Bereiche der Logistik und der Produktion im Detail erfasst. Zur Analyse der Materialflüsse wurden sämtliche Produktionsschritte sowie Warenein- und -ausgänge genau betrachtet. „Auf Basis der Daten des ERP-Systems ermittelten wir die transportierten Mengen je Ladungsträger zwischen den unterschiedlichen Schritten. Durch die Normierung des Volumens einer transportierten Einheit pro Gitterbox wurden die Volumenströme vergleichbar“, erläutert Stefan Flicke. „Mit Hilfe eines gewichteten Materialflussdiagramms wurden sie auf dem Werkslayout abgebildet, wodurch sich kreuzende Materialflüsse und lange Transportwege zwischen den Schritten erkennbar wurden.“ Das angestrebte Produktionslayout sei als sehr gute Lösung bestätigt worden.

Zusätzlich identifiziert wurden jedoch Materialflüsse im Zusammenhang mit Teilen einer externen Fertigung, die im Stammwerk lediglich zwischengelagert wurden. Da die Lagertechnik den Bedarfen längst nicht mehr entsprach, die Lagerkapazitäten aber bis zum Anschlag ausgereizt waren, entstand regelmäßig unnötiger Handling-Aufwand bei stark eingeschränkter Flexibilität. In dieser Situation kam es darauf an, nach der schnellen, aber gründlichen Analyse in sehr kurzer Zeit Maßnahmen zur kurzfristigen Senkung des akuten Leidensdrucks abzuleiten und gleichzeitig Konzepte für langfristige Maßnahmen zu entwickeln, die für die kommenden Jahre Flexibilität garantieren.

Ein Ergebnis der Analyse war die Erkenntnis, dass es sich als sinnvoll erweisen würde, einige logistische Tätigkeitsbereiche an externe Unternehmen abzugeben. „Dass die Lagerung keine Kernkompetenz von König Metall ist, war uns ja klar, deshalb kam die Vergabe einer Reihe von Aufgaben an Logistikdienstleister durchaus infrage“, sagt Geschäftsführer Hans-Jörg Leuze. „Insbesondere für Teile, die am Stammwerk nur umgeschlagen und gelagert wurden, musste eine neue Lösung gefunden werden; die eigentliche Produktionslogistik wollen wir aber auch in Zukunft selbst in der Hand haben. Allerdings muss sie, wie von Ingenics vorgeschlagen, durch ein System zur Steuerung der Transporte und die direkte Anbindung an das ERP-System optimiert werden.“

Von der ganzheitlichen Betrachtung wird König Metall in Zukunft profitieren

Insbesondere im Blick auf langfristige nachhaltige Lösungen führten die Ingenics Berater Strategie- und Layoutworkshops durch, an denen Geschäftsführung, Produktionsleiter und auch bereits der Architekt teilnahmen. „Im Strategieworkshop standen der prognostizierten Unternehmensentwicklung entsprechende Produktionsflächenbedarfe und die Ermittlung künftiger Kapazitäts- und Flächenbedarfe in Logistik und Lager im Mittelpunkt“, erklärt Produktionsleiter Werner Druml. „Unsere Erkenntnisse wurden unmittelbar zur Grundlage des folgenden Ideal-Layout-Workshops.“ In diesem wurden sämtliche Funktionsflächen so angeordnet, dass sie entlang des optimalen Materialflusses liegen. „All das wurde in das Reallayout und den Lageplan übertragen, wobei wir Wert auf die Option einer langfristigen und nachhaltigen Entwicklung auf dem eigenen Werksgelände legten“, erklärt Hans-Jörg Leuze.

Bei König Metall, das dank einer hervorragenden Geschäftsentwicklung unter großen Handlungsdruck geraten war, ist es den Ingenics Beratern gelungen, in kurzer Zeit die Schwachpunkte – fehlende Transparenz, mangelnde Prozesssicherheit, ineffiziente Logistikprozesse – zu ermitteln, durch Sofortmaßnahmen für erste Entlastung zu sorgen und außerdem eine nachhaltige Entwicklung anzustoßen.

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Mit neuer Marke DigitalSolutions topfit für die Transformation ins 4.0-Zeitalter

Ingenics AG baut konsequent Kompetenzen in der innovativen IT- und Prozessberatung aus – neue Webseite ist online

Mit neuer Marke DigitalSolutions topfit für die Transformation ins 4.0-Zeitalter

Dr. Jens Nitsche, Partner, und Matthias Rausch, Director Center of Competence der Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics AG)

Mit ihrer neuen Marke DigitalSolutions bündelt die Ingenics AG Kräfte für Dienstleistungen rund um die Themen Digitale Transformation und Industrie 4.0. Unter der Verantwortung von Dr. Jens Nitsche hat das Team um Director Center of Competence Matthias Rausch bereits erste Projekte in Angriff genommen. Dieser Tage ging die neue DigitalSolutions-Webseite online.

Die neue Ingenics Marke DigitalSolutions verbindet alle Angebote und Produkte der Ingenics AG zu den Themen Digitale Transformation und Industrie 4.0. Wie immer bei Ingenics stehen Entwicklung und Implementierung praxisnaher integrierter Lösungen für Produktion, Logistik und Organisation im Mittelpunkt. Das Ziel von Ingenics DigitalSolutions ist es, die Gesamteffizienz durch die Optimierung der IT und der Prozesse entlang der gesamten Supply Chain zu erhöhen.

Für einen schnellen technologieorientierten Einstieg empfiehlt Ingenics Partner und Director Research & Development Dr. Jens Nitsche den begrenzt aufwändigen Technologie Quick Check: „Indem wir die IT-Landschaft und den aktuellen Technologiestatus des betreffenden Unternehmens analysieren und visualisieren und die Technologienutzung abfragen, schaffen wir die Basis, um innovative Ansätze für die künftige Entwicklung ableiten zu können.“ Am Ende des dreistufigen Quick Checks steht eine Bewertung mit ersten Vorschlägen für die Weiterentwicklung der vorgefundenen IT. „Somit ist der Technologie Quick Check Einstieg in die Strategieentwicklung und Mutmacher für erste Schritte auf dem Weg zu komplexen IT-Projekten zugleich“, so Matthias Rausch (44), der als Wirtschaftsmathematiker nach 17 Jahren Industrieerfahrung in IT-verantwortlichen Positionen als Director Center of Competence am Aufbau von Ingenics DigitalSolutions arbeitet. „Da wir herstellerneutral beraten, wird immer zuerst ermittelt, ob der erkannte Handlungsbedarf aus den vorhandenen Systemen heraus befriedigt werden kann.“

Um die Erschließung bisher ungenutzter Daten geht es beim Ingenics Beratungsprodukt Hidden Data Treasures. Im Ergebnis werden die Fähigkeiten moderner Business-Intelligence-Tools aufgezeigt. „In den meisten Unternehmen existieren zahllose ungenutzte isoliert gehaltene Datenpools, deren Verknüpfung enorme neue Möglichkeiten bietet, beispielsweise um das unternehmerische Berichtswesen auf ein neues Level zu heben“, erklärt Matthias Rausch.

Im Rahmen des Produkts Lean Data Logistics werden mithilfe der Datenwertstromanalyse auf allen Ebenen der IT-Nutzung die Verschwendungen ermittelt. „Daraus lassen sich Maßnahmen ableiten, um Verschwendungen massiv zu reduzieren, sodass notwendige Änderungen in stark digitalisierten Prozessen bereits aus Datensicht initiiert werden können, was natürlich hocheffizient ist“, erklärt Dr. Nitsche. Als wichtigste Bedarfsfelder wurden Datenqualität, Datenredundanzen, Datenwachstum und IT-Infrastruktur identifiziert. Die Datenwertstromanalyse erfolgt nach dem TIMWOOD-Prinzip, in dem die sieben häufigsten Ursachen für Verschwendungen (Transport, Inventory = Bestände, Motion, Waiting, Over-production, Over-engineering, Defects = Ausschuss, Nacharbeit) analysiert und entsprechende Verbesserungsideen bzw. -maßnahmen abgeleitet werden. „Unternehmen, die sehr viel für Datenspeicherung und -übertragung ausgeben, können mithilfe von Lean Data Logistics ihr Datenwachstum deutlich reduzieren und zugleich die Datenqualität erhöhen“, so Dr. Nitsche.

Individuelle Strategy Roadmap 4.0 als Rückgrat aller Maßnahmen

„Ausgehend von der Idee ‚IT enables processes‘ überprüfen unsere DigitalSolutions Experten beim Kunden Technologien auf ihre Fähigkeit, Best-Practice-Prozesse und -Methoden noch besser, flexibler und effizienter zu gestalten“, erklärt Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer. „Indem wir Auswahl und Konzeption von IT-Lösungen optimieren, verbessern wir zielgerichtet die Gesamteffizienz des Unternehmens.“ Als „Rückgrat“ sämtlicher Maßnahmen werde eine individuelle Strategy Roadmap 4.0 entwickelt, die eine Bedarfsanalyse, die Standortbestimmung und die Definition des Gestaltungsbedarfs umfasse. „Die dafür notwendige Qualifizierung der Kunden-Mitarbeiter erfolgt durch die Ingenics Academy, damit wir bei allen Projektbeteiligten vom selben Wissensstand ausgehen können.“

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Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 420 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.300 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Innovative IT- und Prozessberatung – für hocheffiziente Prozesse
Ingenics DigitalSolutions verfolgt das Ziel, die Effizienz in Produktion und Verwaltung durch geeignete IT- und Prozessberatungen zu erhöhen und den Weg für hocheffiziente Prozesse entlang der gesamten Supply Chain zu ebnen. Dabei gilt der Grundsatz „IT enables process“: Ingenics DigitalSolutions überprüft kontinuierlich innovative Technologien auf ihre Fähigkeit Best-Practice-Prozesse und -Methoden noch besser, exibler und effizienter zu gestalten. www.ingenics-digitalsolutions.de

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Neue starke Position in der erweiterten Führung

Andreas Hoberg ist neuer Vorstand Vertrieb der Ingenics AG – drei neue Associate Partners berufen

Neue starke Position in der erweiterten Führung

Anderas Hoberg ist neuer Vorstand Vertrieb der Ingenics AG (Bildquelle: Ulrike Schacht)

(Ulm) – Die Ingenics AG informiert über Veränderungen im Vorstand sowie im erweiterten Führungskreis. Andreas Hoberg, Leiter der Hamburger Niederlassung, wird neuer Vorstand Vertrieb. Maj-Britt Pohlmann, Johann Kablutschkin und Alexander Stolz sind neue Associate Partners.

Die Ingenics AG setzt ihren Kurs des organischen Wachstums fort und baut ihre starke Position im In- und Ausland kontinuierlich weiter aus. Daraus ergeben sich neue Führungsaufgaben und Verantwortungsbereiche. Der bisher aus CEO Prof. Oliver Herkommer, CFO Carlos Schmidt und CHRO Manfred Loistl bestehende dreiköpfige Vorstand wird um die Position des Vertriebsvorstands erweitert. „Unser langjähriger Partner Andreas Hoberg ist für diese wichtige Position zweifellos die Idealbesetzung“, sagt Prof. Herkommer.

Der neue Vorstand Andreas Hoberg (35) ist seit 2005 bei Ingenics beschäftigt und wurde bereits Anfang 2011 in den Partnerkreis berufen. Als Partner und Leiter der Hamburger Niederlassung sowie in zahlreichen weiteren Funktionen und Projekten hat sich Andreas Hoberg große Verdienste um das Unternehmen erworben. Seine Erfolge in der Erschließung von Neukunden und im Ausbau bestehender Kundenbeziehungen trugen in den vergangenen Jahren maßgeblich zur positiven Entwicklung der Unternehmensgruppe bei. Sein strategisches Know-how war für die Weiterentwicklung der Organisation und der Geschäftsbereiche von erheblicher Bedeutung. „Ich freue mich, dass unser neuer Vorstandskollege die Verantwortung für die Business Unit Industries sowie für die Auslandsgesellschaften in Mexiko, ICM, Tschechien, ICP, und Frankreich, ICF, übernimmt“, sagt Prof. Herkommer.

Andreas Hoberg ist zuversichtlich, diese Aufgaben bewältigen zu können. „Ich weiß, dass ich auf ein hervorragendes Team bauen kann und bin mir sicher, dass mich die zusätzliche Verantwortung nicht davon abhalten wird, weiterhin engen Kontakt zu unseren Kunden zu halten.“

Auch auf der Partner-Ebene werden sich weitere Kolleginnen und Kollegen in neuen, noch verantwortungsvolleren Rollen für die Entwicklung der Ingenics Gruppe engagieren. So werden die erfahrenen Senior Consulter Maj-Britt Pohlmann, Johann Kablutschkin und Alexander Stolz ab sofort als Associate Partners zusätzliche Verantwortung übernehmen. „Unsere Associate Partners tragen wesentlich zur Unternehmensentwicklung bei, sie sind zentrale Ansprechpartner der Kunden auch auf Geschäftsführungs- bzw. Vorstandsebene“, erklärt Prof. Herkommer.

Die Ingenics AG ist ein international tätiges innovatives technisches Beratungsunternehmen, das weltweit erfolgreich führende Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsaufgaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette berät. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Kernbereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa. Derzeit beschäftigt Ingenics 420 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.300 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.

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KVP in Gang gebracht – Resultat überwältigend

Ingenics Workshops zur Umsetzung der Kaizen-Initiative bei der Wagner-Gruppe am Standort Altstätten

KVP in Gang gebracht - Resultat überwältigend

Im Kaizen-Workshop bei Wagner (Bildquelle: Ingenics AG, Stefan Meitinger)

(Ulm/Altstätten, Schweiz) – Um die Prozesse zu optimieren, die Produktivität zu steigern und die internationale Wettbewerbsfähigkeit abzusichern, engagierte das Management der Wagner International AG, dem Schweizer Standort der Wagner-Gruppe, die Ingenics AG. Die wichtigsten Ziele waren die Effizienzsteigerung in der Produktion durch Einführung von Lean-Production-Strukturen und die Qualifikation von Mitarbeitern in Kaizen-Workshops. Schon nach kurzer Zeit war eine Produktivitätssteigerung um über 20 Prozent nachweisbar.

Die Unternehmen der internationalen Wagner-Gruppe mit Produktionsstandorten in der Schweiz, in Deutschland, Italien, China und den USA, ist vor allem als Hersteller von Farblackierpistolen und Pumpen bekannt. In Altstätten, Kanton St. Gallen, befindet sich ein großer Teil von Entwicklung und Produktion. Die Hälfte der rund 170 Mitarbeiter ist in Fertigung und Logistik beschäftigt.

Schon in früheren Jahren waren Berater der Ingenics AG bei Wagner in Altstätten tätig gewesen, beispielsweise im Rahmen eines Cardboard-Engineering-Projekts zur wirtschaftlichen Montage-Arbeitsplatzgestaltung und im Zusammenhang mit Multimomentstudien zur Messung der Arbeitseffizienz. Die aktuellen Projekte auf der Grundlage von Kaizen-Workshops, die (im Sinne der Toyota-Produktionsphilosophie) auf die Etablierung sich ständig verbessernder Prozesse und optimal organisierter Arbeitsumgebungen, z. B. nach der 5S-Methode, bauen, hängen unmittelbar mit dem Eintritt von Roland Bucher als COO zusammen.

Es geht um nachhaltige Prozessveränderungen und um eine Kultur des ständigen Lernens und Verbesserns

„Roland Bucher kennt das Potenzial von Kaizen-Workshops sehr gut und wusste, was das für Wagner bedeuten konnte“, sagt der verantwortliche Ingenics Senior Expert Stefan Meitinger. „Ebenso klar war ihm, dass man das nicht nebenher und ausschließlich aus eigener Kraft schaffen kann, sondern Input von außen braucht.“ Wagner baute also einmal mehr auf Ingenics und schon die ersten Workshops brachten überragende Ergebnisse. „Beim ersten Kaizen-Workshop im Bereich Lackierpistolen haben wir 18,5 Prozent Einsparpotenzial ermittelt, zwei Prozent wurden aus dem Stand, weitere 16,5 Prozent nach Umsetzung der entwickelten Maßnahmen realisiert“, sagt Stefan Meitinger. „Den zweiten Workshop haben wir im Fertigungsbereich Farbpumpen an einer Linie durchgeführt, die schon sehr ausgereift war und intern bereits als Top-Linie galt. Trotzdem konnten wir hier sogar 20 Prozent Optimierungspotenzial ermitteln und realisieren.“

Für Roland Bucher gehört es zu seinem Selbstverständnis als Chief Operating Officer, die Produktion in allen Werken des internationalen Unternehmens im Auge zu behalten und das Thema „ständige Verbesserung“ als Unternehmenskultur nicht nur einzuführen, sondern auch laufend weiter voranzutreiben. Von einem „Leidensdruck“ will er nicht sprechen, aber ein „Handlungsdruck“ bestehe im internationalen Wettbewerb immer. „Für Wagner ist es ein strategisches Ziel, Potenziale auszuschöpfen, laufend an der Optimierung der Produktivität zu arbeiten, um auch langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben“, erklärt Roland Bucher. In Altstätten habe man angefangen, weil es der größte Standort des Unternehmens sei. „Wir wollen die Produktivität in diesem Jahr flächendeckend 15-20 Prozent steigern, in den Teilbereichen Lackierpistolen- und Pumpenfertigung, wo der Bedarf am deutlichsten war, haben wir das ja bereits geschafft.“ Mehr als um die kurzfristige Kostenersparnis gehe es um nachhaltige Prozessveränderungen und die Kultur des ständigen Lernens und Verbesserns.

Neben dem offensichtlichen Bedarf sei es auch wichtig gewesen, da einzusteigen, wo schnelle Erfolge erzielt werden konnten, um die Mitarbeiter zu motivieren. „Wir wollen die Mitarbeiter mitnehmen, Entscheidungsträger aus allen Abteilungen an einen Tisch bringen, mit der Analyse der Wertströme konfrontieren und weitere Verbesserungspotenziale erarbeiten.“, sagt Roland Bucher. Weitere Kaizen zu Themen wie Einkauf, Logistik oder Qualitätssicherung sind geplant.

Verbesserungsmaßnahmen mit „Wow-Effekt“

Um bei maximaler Prozesssicherheit mehr Output pro Zeit realisieren zu können, musste sichergestellt werden, dass auch unter anspruchsvolleren Bedingungen Materialien und Werkzeuge pünktlich in der richtigen Menge und Qualität bereitgestellt werden können. Aus der Sicht des Kaizen-erfahrenen COO hat Stefan Meitinger gut daran getan, die Workshops – nach umfassender Vorbereitung – auf maximal zwei Tage zu begrenzen. Vier oder gar noch mehr Tage lang die Spannung hochzuhalten, sei zum einen extrem schwierig, zum anderen meist überflüssig.

In „Cross-functional-Teams“ von rund zehn Teilnehmern wurde eine Potenzialanalyse erstellt; der Einstieg in die Umsetzung erfolgte über beispielhafte 5S-Maßnahmen, die schnell vom Team selbst vorangetrieben wurden, um Arbeitswege zu reduzieren, Montageabläufe zu optimieren und Prozessschritte zu verbessern. Von den über 60 erfassten und priorisierten Maßnahmen wurden viele am zweiten Workshop-Tag direkt umgesetzt. „Stefan Meitinger ist stets sehr motiviert und überzeugt die Teilnehmer sowohl durch seine sehr systematische und strukturierte Vorgehensweise und herausragenden Visualisierungsfähigkeiten als auch durch seine offensichtlich aus der Praxis kommende Herangehensweise. Er beherrscht die Kunst eines Moderators, der ein Team einschwören und auf das Ziel fokussieren kann und dabei stets zulässt, dass eigene Ideen eingebracht und Teilergebnisse im Team präsentiert werden“, ist Roland Bucher begeistert. „Er schafft es, dass die ,Ownership‘ beim Team bleibt, die Präsentation der Zwischen- und Endergebnisse, an der ich vor Ort zusammen mit dem Team teilgenommen habe, war beeindruckend.“ Ein solches Feedback aus der Mitarbeiterschaft habe es schon lange nicht mehr gegeben. „Allein, dass für unser seit mehreren Jahren etabliertes Kanban-Systeme an einem Tag bis zu 80 Verbesserungsmaßnahmen entwickelt wurden, bewirkte einen ,Wow-Effekt‘. Das hätte vorher keiner für möglich gehalten.“

Für Roland Bucher gehört es zu den Aufgaben eines Kaizen-Workshops, zu zeigen, wie die erarbeitenden Maßnahmen – z. B. optimierte Wege, Paralleloperationen, sicherere Prozesse, verbesserte Vorrichtungen, strategisches Shopfloor-Management – zum Gesamtergebnis (hier Reduktion der Montagezeiten um bis zu 20 Prozent) beitragen. Trotz einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen seien dafür in der Regel keine größeren Investitionen erforderlich – was die Methode noch attraktiver mache.

Den Horizont von der Produktidee bis zum After-Sales ausweiten

Das Projekt in Altstätten, das auch als Versuchsballon gedacht war, brachte bereits mehr Nutzen als erhofft. Der weiteren Zusammenarbeit mit Ingenics steht insofern nichts im Wege. Zukünftig will man „einfachere“ Kaizen durch eigene Mitarbeiter nach dem Train-the-Trainer-Prinzip durchführen und auch erfolgreichen Formate und Methoden so schnell wie möglich auf andere Standorte übertragen. „Außerdem geht es darum, bei der Wertschöpfungsoptimierung den Horizont von der Produktidee bis zum Verkauf und After-Sales auszuweiten, einschließlich der kompletten Administration“, erklärt Roland Bucher. Deshalb wird Ingenics natürlich auch in Zukunft gebraucht. Allein um die Produktionsabläufe an weiteren europäischen Standorten zu optimieren, veranschlagt er noch einmal mindestens zwölf Monate. Da dieser Know-how-Transfer von Anfang an geplant war, wurden bereits zu den ersten Workshops einzelne potenzielle Teamleiter aus anderen Standorten eingeladen.

„Wie bei allen Effizienzsteigerungsprojekten war es hier wichtig und erfolgsentscheidend, neben den betroffenen Mitarbeitern das Management einzubeziehen“, sagt Roland Bucher. „Alle Teilnehmer lobten die konstruktive und abteilungsübergreifende Kommunikation und Kooperation und bestätigten, dass am Ende wesentlich mehr Potenzial realisiert werden konnte, als zunächst für möglich gehalten worden war. Allein durch die Umsetzung von Maßnahmen am zweiten Kaizen-Tag konnte die Montagezeit um zehn Prozent reduziert werden, mit nachfolgenden Maßnahmen konnten wir die Produktionsstückzahlen um über 20 Prozent erhöhen.“ Hervorzuheben sei auch die verbesserte Kommunikation zwischen Geschäftsleitung, Management und Mitarbeitern. Nachdem im Sinne des Train-the-Trainer-Konzepts Mitarbeiter als Kaizen-Moderatoren eingesetzt werden können, wolle man mit Ingenics vor allem „noch komplexere End-2-End-Kaizen über die gesamte Wertschöpfungskette“ durchführen.

Für Stefan Meitinger war nicht nicht zuletzt die Bemerkung Roland Buchers, er kenne Kaizen seit fast 20 Jahren und habe in dieser Zeit noch nie einen Workshop mit einem dermaßen herausragenden Ergebnis erlebt, eine Genugtuung. „Das hat aber auch damit zu tun, dass Roland Bucher besonders viel Interesse und Respekt zeigt, selbst an den Ergebnispräsentationen teilnimmt, sich intensiv mit den Mitarbeitern auseinandersetzt und keinen Zweifel daran lässt, dass das Management voll und ganz hinter den Projekten steht.“ Auf die avisierten weiteren Kaizen-Workshops an den verschiedenen Wagner-Produktionsstandorten freut er sich deshalb.

Über Ingenics
Die Ingenics AG ist ein international tätiges innovatives technisches Beratungsunternehmen, das weltweit erfolgreich führende Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsaufgaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette berät.
Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Kernbereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 420 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.100 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.

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„Es gibt eine beachtliche Dunkelziffer an positiven Fällen“

Ingenics bereitet neue Industrie-4.0-Studie vor – Fraunhofer IAO ist wieder Partner

"Es gibt eine beachtliche Dunkelziffer an positiven Fällen"

Dr. Jens Nitsche, Ingenics Partner und Leiter R&D (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm/Stuttgart) – Die Ingenics AG macht erneut gemeinsame Sache mit dem Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Ab April 2016 werden die Fortschritte bei der Umsetzung von Industrie-4.0-Elementen in deutschen Unternehmen abgefragt und ausgewertet. Neben der Produktion gilt das Augenmerk auch den indirekten Bereichen. Erste Ergebnisse sollen bereits im Rahmen der Ingenics Kundenveranstaltung Hamburg im Dialog am 23. Juni präsentiert werden.

Gleichermaßen motiviert durch das große Interesse ihrer Kunden am Thema Industrie 4.0 wie durch die überwältigende Resonanz auf die erste gemeinsame Studie von Ingenics und IAO, hat der Vorstand der Ingenics AG beschlossen, in diesem Jahr eine weitere Studie in Angriff zu nehmen. Dabei wird es sich nicht um eine Aktualisierung der Studie von 2014 handeln, sondern eine konsequente Weiterführung, für die ein ganz neues Studiendesign entwickelt wurde. „Wir haben uns dagegen entschieden, dieselben Fragen erneut zu stellen, nur um zu sehen, was sich in den zwei Jahren verändert hat, das wäre uns zu kurz gesprungen“, sagt Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer. „Die Einstiegsfragen zum jeweiligen Unternehmen sind zwar weitgehend gleich, dann folgen aber ganz neue Schwerpunkte.“

Nicht zuletzt geht es um die Frage, wie – trotz erheblicher Anstrengungen und auch vieler beeindruckende Fortschritte – zu erklären ist, dass das Empfinden weit verbreitet ist, die Umsetzung komme nicht richtig in Gang. „Es stimmt ja, dass man nach wie vor relativ wenig über konkrete und umfassende Anwendungsbeispiele erfährt, und wenn etwas veröffentlicht wird, handelt es sich meist immer wieder um dieselben Beispiele“, sagt Dr. Jens Nitsche, Ingenics Partner und Leiter R&D. „Dieser oberflächlichen Wahrnehmung zum Trotz sind wir der festen Überzeugung, und erfahren das auch täglich, dass sich im Hintergrund sehr viel mehr tut.“ So scheint es, als ob sich ein Teil der Unternehmen deutlich mehr engagiere, als es nach außen kommuniziert wird. „Wir haben also eine beachtliche Dunkelziffer an positiven 4.0-Fällen, die nicht sichtbar sind“, ist sich Dr. Nitsche sicher. Dennoch sei unter den KMU die Zurückhaltung nach wie vor größer als bei einigen Großunternehmen, vor allem aus der Automobilindustrie. „Viele schrecken noch vor größeren Investitionen zurück. Der Fokus liegt hier auf ganz spezifischen Anwendungsfällen und klar nachvollziehbaren Business Cases im Rahmen der strategischen Gesamtausrichtung, die von außen betrachtet nicht immer gleich nach Industrie 4.0 aussehen.“

Die Wirtschaftlichkeit von Digitalisierungsmaßnahmen soll sich abbilden lassen

Dennoch sei das Thema positiv besetzt und werde allerorten intensiv diskutiert – an allererster Stelle natürlich auf der Hannover Messe Industrie. Dass die Unternehmen darauf achten, dass sich die Wirtschaftlichkeit von Digitalisierungsmaßnahmen abbilden lässt, kann aus der Sicht von Ingenics nicht falsch sein. „Wir haben ja immer vorgeschlagen, im Zweifel auf Basis einer Strategy Roadmap einzelne Maßnahmen herauszugreifen, die auch kurzfristig Effekte bringen und die übergreifende Digitalisierung nach Bedarf voranzutreiben“, sagt Dr. Nitsche.

Der Schwerpunkt der neuen Studie liegt nicht in erster Linie auf der Abfrage dessen, was sich in den beiden Jahren seit der ersten Studie getan hat, sondern vor allem auf der Frage, was die Unternehmen in den komenden Jahren mit dem neu erworbenen Know-how anfangen wollen. Um dies und einiges mehr in Erfahrung zu bringen, wurde ein Fragebogen mit 34 Fragen erarbeitet, die auf den Umsetzungsstand und die zu erwartenden weiteren Entwicklungen im Bereich der Arbeitsgestaltung abzielen. „Wir wollen noch mehr positive Anwendungsfälle in der Industrie kennenlernen, über die man uns in anonymisierter Form auch Auskunft geben wird, und deutlich signalisieren, dass wir die Entwicklung nach Kräften unterstützen“, erklärt Prof. Herkommer.

Argumente für die erneute Zusammenarbeit mit dem IAO gebe es viele, sagt Dr. Nitsche. „Beide Seiten hatten nie die rein technologische Perspektive im Sinn, sondern immer auch die systemgestalterische, also die Mensch-Perspektive. Industrie 4.0 ist natürlich ein hochtechnologischer Ansatz, wir wissen aber, dass solche Projekte oft scheitern, weil Arbeitsstruktur, Mensch und Organisation nicht darauf vorbereitet sind.“ Deshalb dürfe der Fokus auf die Technik nicht für sich alleine stehen, sondern müsse in einem Produktionsunternehmen im Gesamtsystem wirken.

Option auf dauerhaft rollierende Studie ohne zeitliches Limit

Nach dem gemeinsamen Terminplan werden die Fragebögen im April verschickt und bis Ende Mai nachbearbeitet. Bis zur Ingenics Veranstaltung Hamburg im Dialog am 23. Juni sollen erste exklusive Ergebnisse vorliegen, die komplette Auswertung dann bis zu den Ulmer Gesprächen am 20. Oktober. Völlig neu ist der Ansatz, die Studie erst einmal nicht ganz abzuschließen, sondern für eine Reihe von Fragenblöcken in ein kontinuierliches Aktualisierungsverfahren zu überführen. „Wir nennen das eine dauerhafte rollierende Studie und haben dafür erst einmal kein zeitliches Limit gesetzt, es ist sogar denkbar, dass aus der längerfristigen Perspektive eine weitere Studie mit ganz neuen Fragestellungen entwickelt wird“, sagt Dr. Nitsche. So soll es möglich sein, aus neu gewonnenen Erkenntnissen kurzfristig neue Fragestellungen zu generieren, um kontinuierliche „Follow-ups“ zu haben.

Ein wichtiger Schwerpunkt der Studie wird – neben der Zukunft der Arbeitsgestaltung in der Produktion – die intensivere Untersuchung der indirekten Bereiche sein. „Auch hier stellt sich ja die Frage, welche Jobprofile in der Zukunft überleben, welche sich verändern und welche neu entstehen werden“, erklärt Dr. Nitsche. Zukünftig werden noch mehr hochqualifizierte Positionen mit Prozess- und Entscheidungskompetenz entstehen, wobei die konkreten Ausprägungen heute noch nicht klar umrissen werden können. „Das macht die Sache spannend, aber wir können die künftigen Bedarfe nicht klar quantifizieren, geschweige denn zuverlässig vorhersagen, wo die betriebliche Aus- und Weiterbildung in einigen Jahren ansetzen muss.“

Weil man bei Ingenics grundsätzlich Wert darauf legt, über Erkenntnisse zu strategischen Handlungsempfehlungen zu gelangen, werden auch Fragen wie „Wo stehe ich in der Wertschöpfungskette – kann ich gestalten oder werde ich getrieben?“ und das Thema Datensicherheit eine Rolle spielen. Ebenso die Bereiche Flexibilität und Arbeitszeitgesetze, neue Entlohnungsformen und Geschäftsmodelle.

Die Initiativen der Bundesregierung zur weiteren Entwicklung von Industrie 4.0 findet Dr. Nitsche richtig und hilfreich. „Selbst wenn viele heute noch zurückhaltende Unternehmen in den kommenden Jahren noch nicht akut gefährdet sein mögen – der Zeitpunkt kommt, an dem sie in ihr Überleben investieren müssen. Initiativen aus der Politik sind da wichtig, aber ebenso wichtig sind Studien, die geeignet sind, der Ungewissheit über die unmittelbar bevorstehenden Entwicklungen entgegenzuwirken.“ Letztlich sei die technische Weiterentwicklung der Unternehmen mit dem Fahrradfahren zu vergleichen: „Wenn ich aufhöre zu treten, falle ich um. Also muss ich in Bewegung bleiben, auch auf die Gefahr hin, dass ich vielleicht mal ein kurzes Stück in die falsche Richtung fahre.“

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Ziel erreicht dank neuer Projektmanagement-Strukturen

Große Aufgabe für Ingenics im Restrukturierungsprojekt „Schopfheim 2016“ der Gardner Denver Inc.

Ziel erreicht dank neuer Projektmanagement-Strukturen

Erster Spatenstich (Bildquelle: Gardner Denver, Foto: Anja Bertsch)

(Ulm/Schopfheim) – Im Zuge des Restrukturierungsprojekts „Schopfheim 2016“ wurden drei Produktionsstätten der Gardner Denver Inc. an einem einzigen Standort zusammengefasst. Der erforderliche Neubau entsteht zurzeit. Dabei wird die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Standorts so verbessert, dass von einer zunächst erwogenen Fertigungsverlagerung nach China keine Rede mehr sein kann.

Nach einer intensiven Planungszeit begann im Januar der auf mehr als zehn Millionen Euro veranschlagte Ausbau des wichtigsten deutschen Standorts des Herstellers von industriellen Kompressoren und Vakuumpumpen, Gardner Denver Inc. Das Restrukturierungsprojekt im südbadischen Schopfheim ist für das amerikanische Unternehmen von größter strategischer Bedeutung. Bereits heute ist sicher, dass zum einen die Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis am deutschen Standort gestärkt werden und das „Made in Germany“ gewürdigt wird. Zum anderen hat sich herausgestellt, dass die Produktion in Deutschland günstiger sein kann als in der VR China.

Als Ziel des aktuell größten Investitionsvorhabens des US-Konzerns war vor zwei Jahren ausgegeben worden, den zeitweise gefährdeten Standort Schopfheim durch die Zusammenlegung der drei Produktionsstätten grundsätzlich zu erhalten. In diesem Zusammenhang sollten Synergieeffekte genutzt, Abläufe, Beschaffung und Logistik verbessert werden. Durch Optimierung der Fertigungsprozesse und der Produkte selber sollten Einspareffekte realisiert werden, die geeignet sind, die Konkurrenzfähigkeit der Gardner-Denver-Produkte abzusichern. Alle dazu notwendigen Entscheidungen sollen auf einer rundum abgesicherten Grundlage getroffen werden.

Das in der Johann-Sutter-Straße entstehende Gebäude ergänzt bereits auf dem Areal vorhandene Betriebsgebäude, die gleichzeitig umgebaut und renoviert werden. Die neue Produktionshalle mit 6.500 Quadratmetern Nutzfläche und 800 Quadratmetern Bürofläche soll bereits im Spätsommer 2016 bezugsfertig sein.

Zur ungewöhnlichen Herausforderung wurde das Projekt für die Planer, als beschlossen wurde, neben dem „Design Center of Excellence“ (Forschung & Entwicklung), der Montage und der Logistik auch noch den Service und den „Aftermarket“ auf dem Gelände unterzubringen. „Wir konnten aber im Projektverlauf zeigen, dass die Abläufe noch effizienter, Produktivität und Produktionskapazitäten noch deutlicher gesteigert werden können, wenn z. B. das Ersatzteilbusiness nicht wie zunächst geplant in Belgien konzentriert wird, sondern zusammen mit Service und Reparatur in einem weiteren Neubau auf dem Schopfheimer Gelände untergebracht wird“, erklärt Ingenics Projektleiter Andreas Jost. „Strategiewechsel kosten bei solchen Themen zwar erst einmal Zeit und Geld, zahlen sich aber sehr schnell aus.“ Im Bereich Vakuum werden derzeit mehr als 50 Prozent des deutschen Gardner Denver Gesamtumsatzes in Schopfheim gemacht; Prognosen zufolge wird dieser Anteil weiter wachsen.

Aus der Sicht des Gardner Denver Projektleiters Karlheinz Opitz konnte der Weg zur maximalen Erschließung von Synergieeffekten nur über die Schaffung tragfähiger Projektmanagement-Strukturen führen. „Die erfolgreiche Projektsteuerung setzte voraus, dass wir in einer Situation, in der einige Mitarbeiter um ihre Stelle fürchteten, die große organisatorische Komplexität in den Griff bekamen“, so Opitz. Das Engagement der Ingenics Berater beim Projektmanagement sei deshalb hoch zu bewerten. Der Aufbau einer Reportingstruktur, die Einführung und Leitung von Regelterminen in diversen Kernteams und die Erarbeitung von Vorlagen für anstehende Entscheidungen seien ebenso wichtig gewesen wie die laufende Überwachung der Termine, Kosten und Zielvorgaben. Dass man sich bei den erreichten Meilensteinen in den Teilprojekten Master- und Fabrikplanung, Budgetplanung für die Realisierung und Start der Umsetzung stets im Rahmen der Vorgaben bewegte, sei beachtlich, so Opitz. „Das Wissen und die Methoden von Ingenics, gepaart mit einem gesunden Maß an ,Schopfheim-Spirit“, die konsequente Umsetzung des Lean-Gedankens, aber auch das Expertenwissen und der Wille zur erfolgreichen Umsetzung bei jedem einzelnen Gardner Denver Mitarbeiter werden zum Gelingen beitragen.“

Die Wettbewerbsfähigkeit soll noch einmal deutlich erhöht werden

„Das ist unser klares Bekenntnis zum Standort Schopfheim“, erklärte Henrik Akerson, Gardner Denver Director Operations für EMEA (Europe, Middle East, Africa) beim offiziellen ersten Spatenstich für den Neubau. „Wir können hier die Wettbewerbsfähigkeit noch einmal deutlich erhöhen, indem wir die Bereiche Lieferanten, Flexibilität und Produktivität verbessern und die Durchlaufzeiten verkürzen.“ Neue Märkte könne man jetzt ins Visier nehmen, nachdem sich im Laufe der Planungen belegen ließ, dass man in Schopfheim günstiger produzieren könne als in der VR China. Die zunächst in Betracht gezogene Fertigungsverlagerung habe sich erübrigt. „So wird das Unternehmen in Schopfheim im Jahr 2018 noch 240 Mitarbeiter haben, nachdem man zunächst mit nur 200 geplant hatte“, ergänzte der Geschäftsführer Gardner Denver Schopfheim GmbH, Dr. Friedrich Justen.

Um das anspruchsvolle Ziel der Fertigstellung der neuen und der sanierten Gebäude bis Ende 2016 zu bewältigen, sei die Schaffung neuer Kommunikationsstrukturen mit Jour fixe, Entscheidungsvorlagen, Statusberichten, Aktivitätenlisten etc. und die Installation eines Lenkungskreises erfolgsentscheidend, erklärt Andreas Jost. „Mit Variantendarstellungen über die Spezifikation der Betriebsmittel bis hin zur Finalisierung der Layouts konnte rechtzeitig die Grundlage für die Angebotserstellung und die Beauftragung der ausführenden Firmen sichergestellt werden.“

Bei der äußerst anspruchsvollen Aufgabe im Gardner Denver Restrukturierungsprojekt „Schopfheim 2016“ kamen die vielfach erprobten Ingenics Methoden aus dem Bereich Fabrikplanung zum Einsatz. „Durch den im Projektverlauf wechselnden Fokus wurden sie einer ungewöhnlich harten Prüfung unterzogen und haben sich hervorragend bewährt“, erklärt Sieghard Schmetzer, Leiter des Center of Competence Factory Planning bei der Ingenics AG.

Die Ingenics AG ist ein international tätiges innovatives technisches Beratungsunternehmen, das weltweit erfolgreich führende Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsaufgaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette berät. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Kernbereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Indien, China, den USA und Osteuropa. Derzeit beschäftigt Ingenics 420 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.100 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.

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Umbau einer Automobilfabrik zu einer der größten Elektrofahrzeugmontagen in Europa

Ingenics plant Großserienfertigung für neuen Elektro-SUV – Herausforderung Batteriefertigung im Griff

Umbau einer Automobilfabrik zu einer der größten Elektrofahrzeugmontagen in Europa

Symbolbild E-Mobilität (Bildquelle: Andreas Berheide, Shutterstock)

(Ulm) – Die Automobilhersteller stellen jetzt die Weichen für die Zukunft, in der fossile Brennstoffe keine nennenswerte Rolle mehr spielen sollen. Deshalb hat die Ingenics AG ihre Expertise in der Fabrik- und Montageplanung für Elektrofahrzeuge sowie in der Batteriefertigung konsequent und systematisch weiter ausgebaut. Nun hat das technische Beratungsunternehmen die exklusive Gelegenheit, einer der größten Elektrofahrzeugmontagen in Europa zum Erfolg zu verhelfen. Der neue Premium-Elektro-SUV wird es mit jedem Wettbewerber aufnehmen können.

Es gibt reichlich Anlässe und Gründe, sich mit dem Thema Elektromobilität zu beschäftigen. In Europa gibt es heute keine relevante politische oder gesellschaftliche Kraft mehr, die nicht davon ausgeht, dass sowohl der öffentliche als auch der Individualverkehr weitestgehend auf elektrische Antriebe umsteigen wird. Die Stimmen, die stets darauf verwiesen haben, dass auch die Erzeugung von elektrischem Strom nicht ohne Umweltbelastung möglich sei, sind angesichts der Erfolge erneuerbarer Energien bei immer noch zunehmender Belastung aufgrund von Feinstaub und COx durch klassische Verbrennungsmotoren weitgehend verstummt. Das Problem der Speicherung großer Strommengen ist zwar immer noch nicht zufriedenstellend gelöst und die Reichweiten von Elektrofahrzeugen sind noch immer geringer als die der Otto- und Dieselmotor getriebenen Autos. Dennoch kommen wir praktikablen Lösungen mit immer größeren Schritten näher. In dieser Situation werden die Rufe nach öffentlichen Förderprogrammen lauter. Verbunden mit einem staatlich unterstützten Ausbau der Infrastruktur – schnellladende Stromtankstellen, berührungsloses Aufladen, etc. – könnten Kaufprämien für Elektroautos die Zulassungszahlen schnell vervielfachen. Europa könnte auf diese Weise nicht nur einen bedeutenden Beitrag zur Klimarettung leisten, sondern auch zum Benchmark für die Industrieländer Asiens und Amerikas werden.

Sind alltagstaugliche, preisgünstige Modelle für den Massenmarkt in Sicht?

Dass die europäischen Hersteller auf alltagstauglich designte, preisgünstige Modelle für den Massenmarkt gesetzt haben, ließ sie im Vergleich mit den attraktiven, aber recht teuren Modellen aus Kalifornien zunächst nicht besonders gut aussehen. In der Zwischenzeit haben sie aber keineswegs die Hände in den Schoß gelegt, sondern unauffällig im Hintergrund daran gearbeitet, den endgültigen Wandel hin zu massentauglichen Elektrofahrzeugen voranzutreiben. In den hitzigen Debatten, die in Politik und Wirtschaft jüngst geführt wurden, ging es erstmals nicht mehr um die Frage des „ob“, sondern nur noch um den besten Weg. „Für die Automobilhersteller gilt es nun, neue Lösungen sowohl für die Großserien-Elektrofahrzeugmontage als auch für die dazugehörigen Batteriefertigungen zu entwickeln“, erklärt der Ingenics Vorstandsvorsitzende Oliver Herkommer. „Auf beiden Feldern konnte sich die Ingenics AG bereits mit klugen Lösungen profilieren, sodass wir uns als der Partner der Automobilindustrie für den Aufbau von Fertigungskapazitäten für Elektrofahrzeuge und für die Batteriesysteme sehen.“ Diese Kompetenz stellt die Ingenics AG bei der aktuellen Planung eines der größten Elektrofahrzeugwerke Europas erneut unter Beweis.

Dieser Großauftrag eines europäischen Premiumherstellers, der eine vorhandene Fabrik für die massentaugliche Produktion von Elektrofahrzeugen umbaut, mache deutlich, wo und in welchem Umfang sich die neuen Aufgaben von der konventionellen Automobilproduktion unterschieden, erklärt Ingenics Key Account Manager Tobias Katai. „Wir sind hier allein verantwortlich für die Planung der Fahrzeugendmontage, die sich in den Kernbereichen, insbesondere rund um die ,Hochzeit“, fundamental von dem unterscheidet, was wir in der vergangenen Jahrzehnten im Automobilbau geplant haben.“ Um dem Projekt den maximalen Erfolg zu sichern, ist Tobias Katai mit einem großen Planungsteam von mehr als 20 Ingenieuren vor Ort. „Wir setzen auf einer großen, bereits sehr effizient arbeitenden konventionellen Fahrzeugmontage auf, die wir durchgängig den veränderten Anforderungen einer Elektrofahrzeugmontage anpassen“, sagt Tobias Katai. „Mit unserer großen Erfahrung erarbeiten wir zukunftsfähige Konzepte, spezifizieren die Umfänge, begleiten die Beschaffung und schaffen somit alle notwendigen Voraussetzungen für Realisierung und Inbetriebnahme bis hin zur Absicherung der Qualitäts- und Stückzahlenziele.“

Die Entscheidung, die Verantwortung für dieses Projekt der Ingenics AG und damit einem der erfahrensten und erfolgreichsten Unternehmen für Montageplanung zu übergeben, lag in diesem Fall wohl auf der Hand: Zum einen verfügt Ingenics über das erwähnte umfassende Know-how in der Fahrzeugmontage – für den jetzigen Auftraggeber hat das Beratungsunternehmen bereits Großprojekte in zahlreichen Ländern betreut. Dass der Transfer von Prozess-Know-how für Endmontage und Logistik, wie zuletzt in Fabriken in Asien und Nordamerika erprobt, gelingen wird, steht außer Frage. Zum anderen – und da dürfte das technische Beratungsunternehmen derzeit ohne jede ernsthafte Konkurrenz sein – hat man sich systematisch auf die Spezialisierung im Bereich der Elektrofahrzeugproduktion vorbereitet und durch eine strategische Partnerschaft in allen Fragen zur Batteriefertigung und Batteriemodulmontage fit gemacht. „Ingenics plant und realisiert die Endmontage und Logistik der weltweit neusten und größten Automobilfabriken – inzwischen übrigens auch für Elektrofahrzeuge in Nordamerika“, verrät Tobias Katai.

Die Ingenics AG ist ein international tätiges innovatives technisches Beratungsunternehmen, das weltweit erfolgreich führende Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsaufgaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette berät. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Kernbereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Indien, China, den USA und Osteuropa. Derzeit beschäftigt Ingenics 420 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.100 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.

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Industrie 4.0 für den mittelständischen Shopfloor

Ingenics ist Projektpartner der BMBF-Fördermaßnahme MyCPS

Industrie 4.0 für den mittelständischen Shopfloor

Oliver Herkommer CEO Ingenics AG

(Ulm/Stuttgart/Berlin) – Zur nachhaltigen Stärkung des deutschen Mittelstands hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Themenbereich „Industrie 4.0 – Forschung auf den betrieblichen Hallenboden“ zum 1. Januar 2016 die Fördermaßnahme „Migrationsunterstützung für die Umsetzung menschzentrierter Cyber-Physical Systems (MyCPS)“ gestartet. Deutschland müsse „sich zum Leitmarkt für Industrie-4.0-Lösungen entwickeln“, fordert das Ministerium. Ziel von MyCPS – das sich als Beitrag zur neuen Industrie 4.0-Plattform der Bundesregierung versteht – ist die Erarbeitung und pilothafte Erprobung systematischer Vorgehensweisen zur praktikablen, auf den Menschen zentrierten Umstellung (Migration) digitalisierter Produktionsprozesse hin zu cyber-physischen Systemen (CPS). Die Koordination hat das Stuttgarter Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) übernommen; die Ingenics AG wird als Projektpartner ein Modell zur Einführung und Bewertung innovativer Organisationsformen entwickeln.

Der innovationsstarke Mittelstand gilt als das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft und als Garant sowohl für technische Leistungsfähigkeit als auch für weitblickende unternehmerische Initiative. Die mit Jahresanfang gestartete BMBF-Fördermaßnahme im Themenbereich „Industrie 4.0 – Forschung auf den betrieblichen Hallenboden“ unter der Überschrift „Migrationsunterstützung für die Umsetzung menschzentrierter Cyber-Physical Systems (MyCPS)“ möchte, dass der Mittelstand jetzt aus den bisherigen Forschungsergebnissen Nutzen zieht und nachhaltige Wettbewerbsvorteile generiert. Deutschland müsse „sich zum Leitmarkt für Industrie-4.0-Lösungen entwickeln, als weltweit führender Anbieter für Teil- und Komplettsysteme und als kompetenter Nachfrager für Industrie 4.0-Lösungen auftreten“ fordert das Ministerium in der Projektdefinition.

Aus Betroffenen sollen Beteiligte werden

Untersucht werden unter anderem die „Entwicklung soziotechnischer Systeme, in die an der Wertschöpfung beteiligte Personen, Maschinen, IK-Technologien und Produkte genauso wie Geschäftsmodelle, Standards und Normen eingebunden sind.“ Die „in zahlreichen Branchen entstehenden Musterlösungen innerhalb von Wertschöpfungsketten und mit verschiedenen Wettbewerbsstrategien“ sollen als Teile von Gesamtstrategien begriffen werden.

Abgesehen von Insellösungen in abgeschlossenen Testumgebungen, stehe „eine breite Anwendung von Industrie 4.0 auf dem betrieblichen Hallenboden“ noch aus, so das BMBF. Ein Grund dafür sei, dass sich bisherige Ansätze nur auf die Gestaltung der notwendigen technischen Lösungen in den Fabriken konzentrierten, während die direkt betroffenen Mitarbeiter in Produktion und Logistik kaum in die Konzeption und Gestaltung innovativer Lösungen eingebunden seien. „Aus Betroffenen müssen jedoch Beteiligte werden, um eine langfristig erfolgreiche Umsetzung zu erzielen“ lautet die daraus abgeleitete Forderung.

So ist das Ziel des Projekts MyCPS (Volumen: 6,6 Mio Euro; davon 3,5 Mio Euro BMBF-Förderung bis 31.12.2018) die Erarbeitung und pilothafte Erprobung systematischer Vorgehensweisen zur praktikablen, auf den Menschen zentrierten Umstellung („Migration“) digitalisierter Produktionsprozesse hin zu cyber-physischen Systemen.

In Kooperation mit den Sozialpartnern sollen die Informationssicherheit und der Datenschutz sichergestellt werden. Um die für den Anwendungserfolg notwendige Vertrauensbasis zu schaffen, stelle man die Einbindung der Mitarbeiter in die gemeinsame Gestaltung, Nutzung und Weiterentwicklung der Lösungen in den Mittelpunkt.

Je mehr Digitalisierung, desto wichtiger das Vertrauen zwischen Unternehmen und Mitarbeitern

Als Projektkoordinator formuliert Prof. Wilhelm Bauer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, IAO, die konkrete Forschungshypothese: „Persönliche Daten gewinnen an Relevanz, entsprechend müssen neue Vertrauensgrenzen definiert und die Verwendung der Daten geregelt werden. Wir gehen davon aus, dass Vertrauen und Partizipation mit zunehmender Digitalisierung der Produktion zwischen Unternehmen und Mitarbeitern weiter an Bedeutung gewinnen werden. Dies wird schon deshalb notwendig werden, damit am Standort Deutschland neue digitale Möglichkeiten in den Produktionsprozessen schnell und innovativ umgesetzt werden können.“

Ingenics entwickelt Modell zur Einführung und Bewertung innovativer Organisationsformen

Beim Projektpartner Ingenics AG, dessen Beitrag die Entwicklung eines Modells zur Einführung und Bewertung innovativer Organisationsformen sein wird, freut man sich auf die erneute Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IAO, mit dem gemeinsam man 2014 die viel beachtete Studie „Industrie 4.0 – eine Revolution der Arbeitsgestaltung?!“ durchgeführt hatte. „Es ist jetzt besonders wichtig, praxisnahe Lösungen für den Mittelstand zu finden bzw. einen Leitfaden zu erstellen, der den Unternehmen konkrete und in kurzer Zeit zu erreichende Wettbewerbsvorteile schafft“, erklärt Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer. „Unser Modell zur Einführung und Bewertung innovativer Organisationsformen soll entscheidend dazu beitragen, dass sich die mittelständischen Unternehmen mit kalkulierbarem Aufwand in Richtung Industrie 4.0 bewegen können.“

Arbeit wird sich noch einmal dramatisch verändern

Was hat man sich nun unter dem „Modell zur Einführung und Bewertung innovativer Organisationsformen“ von Ingenics vorzustellen? „Wir wollen den Nutzen von Industrie 4.0 in der Einführung herausarbeiten und einen Leitfaden für die Implementierung auf dem Shopfloor erstellen, was auch bedeutet, Mitarbeitern in der Produktion und im unmittelbaren Produktionsumfeld ein abstraktes Thema praktisch nahezubringen“, erklärt Dr. Jens Nitsche, Partner und Leiter R&D bei Ingenics.

Aus der Beraterperspektive versteht es sich von selbst, dass dazu eine standardisierte Methode zur Potenzialabschätzung von Industrie 4.0-Anwendungsfällen gehört. „Es ist Teil unserer Aufgabe, ein verlässliches Instrument zur Chancen-Risiken-Untersuchung zu entwickeln“, so Dr. Nitsche. Das bedeute aber keine Abkehr von der Erkenntnis, dass es für die Industrie 4.0-Einführung keine Rezepte von der Stange gibt. „Wir haben in vielen Diskussionen festgestellt, dass sich der Mittelstand mit der Umsetzung noch sehr zurückhält. Was die Integration der Mitarbeiter betrifft, klafft da ein ganz großes Loch zwischen den Ansprüchen aus dem Management und dem realen Zustand auf dem Shopfloor. Vom Werker bis zum Meister gibt es Ängste, und es geht ja auch tatsächlich darum, dass sich die Arbeit noch einmal dramatisch verändern wird.“

Migrations-Toolbox – in drei Jahren zu neuen Strategien in der Produktion

Das BMBF geht davon aus, dass die Akzeptanz für zukunftsfähige Lösungen dadurch hergestellt wird, dass Unternehmen prototypische Industrie-4.0-Lösungen für Fertigung, Montage, innerbetriebliche Logistik und Produktionssteuerung als Kernbereiche der industriellen Wertschöpfung verwirklichen. „Dazu werden die Rollen, Aufgaben und Funktionen der Mitarbeiter in einem ,Menschenbild“ modellhaft abgebildet und in das geplante ganzheitliche Vorgehenskonzept für die beteiligungsorientierte Gestaltung menschzentrierter CPS überführt. […] Es werden Strategien für die Ausweitung von Industrie 4.0- Technologien auf das gesamte Unternehmen und deren Zusammenspiel abgeleitet“, heißt es in der Projektbeschreibung. Insbesondere auch im Mittelstand anwendbare Methoden, Modelle und Hilfsmittel sollen Unternehmen als „Migrations-Toolbox in Form einer interaktiven Internet-Plattform“ zur Verfügung gestellt werden. „Die Toolbox enthält Strategien und Vorgehensweisen zur Analyse, Planung, Realisierung und Bewertung von Anwendungsfällen für die erfolgreiche Durchführung betrieblicher Projekte. Darüber hinaus entstehen kommerziell nutzbare Softwareinstrumente für die Einführung menschzentrierter CPS in produzierenden Unternehmen…“

Leitfaden statt Standardprozess

Die 4.0-Experten bei Ingenics sind nach wie vor davon überzeugt, dass es für die Digitalisierung der Produktion und der produktionsnahen Bereiche keine „Plug-and-play-Lösung“ geben kann. So darf die Idee einer Migrations-Toolbox keinesfalls als Relativierung früherer Statements verstanden werden. Statt der Idee einer Lösung für alle Fälle nachzuhängen, gelte es, sämtliche Maßnahmen als Teile eines Gesamtkonzeptes verständlich und transparent zu machen. „Tatsächlich ist gerade die Migrations-Toolbox ein modulares Konzept, das hilft, Strategien und Lösungen maßgeschneidert auf die einzelnen Anwendungsfälle abzustimmen und Faktoren wie die Wertschöpfungstiefe, die Einbeziehung von Zulieferern und Dienstleistern etc. individuell zu handeln“, so Dr. Nitsche. „Wir brauchen einen Leitfaden wenn wir das auf den Shopfloor herunterbrechen, allerdings nicht im Sinne einer Handlungsanweisung für einen Standardprozess, den ich auf Knopfdruck abfahren kann.“

Die Ingenics AG ist ein international tätiges innovatives technisches Beratungsunternehmen, das weltweit erfolgreich führende Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsaufgaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette berät. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Kernbereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Indien, China, den USA und Osteuropa. Derzeit beschäftigt Ingenics 420 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.100 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.

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Die CES in Las Vegas hat Ingenics CEO Oliver Herkommer wenig überrascht – aber stark beeindruckt

Die CES in Las Vegas hat Ingenics CEO Oliver Herkommer wenig überrascht - aber stark beeindruckt

Oliver Herkommer CEO Ingenics AG

(Las Vegas, NV, USA) – Als ich im Herbst 2014 mit einer Wirtschaftsdelegation verschiedene Hightech Firmen und Start-ups im Silicon Valley besuchen konnte, gab es im Wesentlichen ein einziges Thema: die Digitalisierung. Jeder sprach vom „Internet of Things“ bzw. sogar vom „Internet of Everything“. Die Deutlichkeit, mit der sich das auf der Consumer Electronics Show CES 2016 in Las Vegas widerspiegelte ließ nichts zu wünschen übrig.

Selbstverständlich wird sich mit dem aktuellen Digitalisierungsschub auch die Produktionswelt radikal verändern. Nach der von Gordon Moore 1965 formulierten Gesetzmäßigkeit gehen wir davon aus, dass sich, bei sinkenden Kosten, die verfügbaren Rechenleistungen etwa alle zwei Jahre verdoppeln. Das katapultiert die Welt tatsächlich in neue Dimensionen. Die praktischen Aspekte dieser Entwicklung zeigte die CES als die große Leistungsshow für die digitale Zukunft.

Die Frage, wie schnell diese Entwicklung vorankommt und wie schnell sich damit die Geschäftsmodelle unserer Kunden verändern, beschäftigt mich ebenso sehr wie die Herausforderung, die damit für technische Unternehmensberatungen wie Ingenics verbunden ist.

Als Leitmesse für Consumer Electronics hat die CES mit über 170.000 Besuchern einen neuen Rekord aufgestellt. Flughafen, Taxis und die Registrierung gelangten an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Die Messe selbst war jedoch bestens organisiert – zumindest für Besucher, die sich auf ausgewählte Themen fokussierten. Für mich standen die Bereiche 3D-Printing, Automotive Electronics und Robotics im Vordergrund.

Die Automobilhersteller und wichtige Teile- und Elektroniklieferanten füllten die riesige North-Hall des Las Vegas Convention Centers LVCC, wobei bereits die Platzierung wichtiger OEMs wie Mercedes-Benz, Volkswagen, AUDI sowie einiger US-Hersteller zwischen Anbietern von Sound- und anderen sekundären Systemen deutlich machen, dass das keine Automobilmesse sein soll. Es geht vielmehr um Kommunikation, Unterhaltung, Vernetzung – und Verkehrsführung. OEMs wie KIA begeistern hier die Besucher nicht mit neuen Fahrzeugmodellen, sondern zum Beispiel mit einer virtuellen Fahrt via Oculus Rift Datenbrille, was vielen Interessenten eine Stunde Schlange stehen wert ist.

Meinen Interessen kam der Stand von Faraday Future (FF), dem neuen US/chinesischen Hersteller von Elektrofahrzeugen, mehr entgegen. Über die Sinnhaftigkeit des vorgestellten Show-cars FFZERO1 kann man natürlich streiten – mit einem einzigen Sitz und mehr als 1.000 PS dürfte die Zielgruppe überschaubar sein. Dass das Unternehmen aber sehr ernst genommen wird, bestätigten die zahlreichen Standbesucher, darunter der Entwicklungsvorstand eines deutschen OEMs und der CEO einer Sportwagenschmiede.

Ob FF mit seinen von Tesla abgeworbenen Managern die Elektromobilität tatsächlich revolutionieren kann, wird sich zeigen, immerhin ist das Unternehmen mit seinem Plattformkonzept für die Batterie, das modular alle Modelle bedienen soll, auf diesem Gebiet Tesla bereits voraus. Dass man sich damit nicht begnügt, beweist das Milliarden-Investment, das der chinesische Eigentümer – der Internet-Milliardär Jia Yueting – in eine neue Autofabrik bei Las Vegas plant. Während die Tesla-Fabrik Freemont heute schon als deutlich überinvestiert gilt und die Anlaufprobleme des Modells X Tesla zwei verlorene Jahre beschert haben, könnte FF die Chance nutzen, um ohne Managementfehler durchzustarten.

Am deutlichsten ist die Revolution der Produktion im Sinne der Smart-Factory (Industrie 4.0) im Bereich des 3D-Drucks zu erkennen. Wie zum Beweis der Disruption-Theorie von Professor Clayton M. Christensen, der 2004 in Harvard gezeigt hat, dass der Einstieg über niederschwellige Angebote geeignet sein kann, eine ganze Branche umzukrempeln, versuchen die Hersteller mit Druckern aus dem Niedrigpreissegment (ab USD 239), in die industrielle Fertigung einzudringen. Offensichtlich mit erheblichem Erfolg.

Bei der Robotik waren auf der einen Seite vielfältige Consumer-Anwendungen (Spielzeug) und jede Menge konkreter Anwendungsbeispiele für Ausbildung und Schule zu sehen. Auf der anderen Seite zeigte Bosch anhand zweier Anwendungsbeispiele, wie die Mensch-Roboter-Kooperation (MRK) der Zukunft aussieht: Der Roboter erkennt über Raumsensoren, dass sich ein Mensch in seinem Aktionsraum befindet und reduziert seine Bewegungen auf ein beherrschbares Maß. Eine „fühlende“ Roboter-Haut erkennt eine bevorstehende Kollision bereits drei cm vor der Berührung, stoppt die Bewegung und verhindert Verletzungen des mitarbeitenden Menschen. Als der weltweitgrößte Sensor-Hersteller zeigte Bosch außerdem das Smart Home der Zukunft – und ließ keinen Zweifel daran, dass sich der Automobilzulieferer in neue Bereiche hineinarbeiten will.

Was mich tatsächlich überraschte, waren die Entwicklungen rund um Biotechnologie und Gesundheit. Es besteht kein Zweifel daran, dass wir in Zukunft alle „Betriebsfaktoren“ unserer Körper, kontrollieren und optimieren werden – hier entsteht der Milliardenmarkt „Gesundheit“ als Teil der Life-Sciences-Industrie, in dem die US-amerikanischen Start-ups ganz klar die Nase vorn haben. Der „intelligente Schuh“ von Martin McFly aus „Zurück in die Zukunft“ ist ebenso bereits Realität wie Exoskelette für querschnittsgelähmte Menschen.

Die Frage, wie wir in Deutschland die Chancen der Digitalisierung nutzen können, um nicht von Amerikanern und Asiaten dominiert zu werden, drängt sich spätestens im Jahr 2016 auf. Fast jeder dritte Besucher und auch viele Aussteller kamen aus Asien. Das hat auch etwas damit zu tun, dass die Spielzeughersteller aus dieser Region die Märkte dominieren – als alleinige Erklärung wäre das aber zu kurz gegriffen. Wir Deutsche müssen – als weltweit führende Industrieausrüster – aufpassen, dass wir jetzt die entscheidenden Trends nicht verpassen. Auf gar keinen Fall dürfen wir bei der Digitalisierung ins Hintertreffen geraten.

Die Chancen, die uns die Industrie 4.0 bietet, den globalen Großunternehmen zu überlassen, wäre ein fataler Fehler. Gerade die mittelständischen Industrieausrüster müssen die neuen technischen Möglichkeiten schnell aufnehmen und ihre Produkte durch digitale Komponenten und Services erweitern. Wenn wir auf 100prozentige Perfektion bestehen, werden wir zu langsam in dieser digitalen Welt unterwegs sein – hier müssen wir amerikanischer werden und uns auch mal mit einer 98prozentigen Lösung zufrieden geben. Viele Europäer haben sich darüber gewundert, dass eine Hightech-Messe das Eintrittsprozedere ohne Barcodes und RFID-Chips abwickelt und sich auf persönliche Sichtkontrollen beschränkt – die amerikanischen Besucher fanden das normal.

Ich plädiere entschieden dafür, Geschwindigkeit aufzunehmen, um die digitale Herausforderung erfolgreich zu bestehen. Irgendwo anzufangen, ist viel besser, als nicht anzufangen, weil vielleicht keine perfekte Lösung zur Verfügung steht. Durch unsere einzigartige anwendungsorientierte Forschung stehen uns alle Grundlangen zur Verfügung, die wir brauchen. Nutzen wir sie!

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Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Kernbereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Indien, China, den USA und Osteuropa.
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Nach Lean-Administration-Projekt kann KVP für die Verwaltung von Mitgliedsbeiträgen etabliert werden

Ingenics AG hat Pilotprojekt „MB-Win“ bei der Techniker Krankenkasse erfolgreich abgeschlossen

Nach Lean-Administration-Projekt kann KVP für die Verwaltung von Mitgliedsbeiträgen etabliert werden

(Bildquelle: Techniker Krankenkasse)

(Ulm/Hamburg) – Ingenics unterstützt Kunden bei der Einführung von Kontinuierlichen Verbesserungsprozessen (KVP) – unabhängig davon, ob es sich um produzierende Unternehmen oder Dienstleister handelt. Auch im Verlauf des Pilotprojekts „MB-Win“ in einem Kernbereich der Techniker Krankenkasse (TK) in Hamburg kamen die in tausenden von Projekten entwickelten und bewährten Tools und Methoden zum Einsatz. Das umfassende Know-how des Beratungsunternehmens konnte überzeugend an die realen Gegebenheiten der Administration bei der TK angepasst werden, um eine hohe Praxistauglichkeit und Nutzbarkeit zu erreichen.

Die Zielsetzung für das Pilotprojekt war vorab exakt definiert worden: Die Mitarbeiter in den Pilotteams sollten im Zuge eines konsequenten Bottom-up-Ansatzes (während Top-down-Strategien auf die schrittweise Betrachtung vom Allgemeinen zum Konkreten setzen, bezeichnet Bottom-up den Schluss vom konkreten Einzelnen zum allgemeinen Übergeordneten) an der kontinuierlichen Weiterentwicklung ihres Aufgabenbereiches beteiligt werden. So sollten sie lernen, ihre Kompetenzen auszubauen und ihre Potenziale besser zu nutzen. Indem Arbeitsabläufe optimiert und an den Kundenanforderungen ausgerichtet werden, sollte gleichzeitig die Arbeitsbelastung verringert werden.

Gemeinsame Ableitung der konkreten KVP-Ziele

Die bei Ingenics für das Projekt verantwortlichen Experten Andreas Hoberg und Ulf Jochymski beschlossen gemeinsam mit Frank Lange, der das Pilotprojekt für die TK federführend koordinierte, in einem ersten Findungsworkshop die konkreten KVP-Ziele so zu definieren:
-Fehler vermeiden
-Arbeitsbedingungen verbessern
-Zeit gewinnen
-Produktivität steigern
-Kundenzufriedenheit erhöhen.

Grundsätzlich gebe es immer zwei Perspektiven, um relevante Handlungsbedarfe zu erkennen: die Mitarbeitersicht und die Kunden- bzw. Prozesssicht, erklärt Ulf Jochymski. „Bei der Mitarbeitersicht liegt der Fokus vor allem darauf, kontinuierlich kleinere und mittlere Auffälligkeiten und Potenziale sehen zu lernen und mithilfe strukturierter Problemlösungen zu verbessern. Bei der Kunden- und Prozesssicht geht es dagegen hauptsächlich darum, Handlungsfelder, Optimierungen und Veränderungen schnittstellenübergreifend systematisch zu identifizieren, zum Beispiel um die Durchlaufzeiten zu optimieren.“ Die Verbesserung bzw. Herstellung von Transparenz und einer funktionierenden Kommunikation über Teamsituation, Entwicklungen und Ergebnisse in standardisierter Form seien weitere entscheidende Erfolgsfaktoren. „Hier geht es darum, Verständnis und Anreize zum Mitdenken und Mitmachen zu schaffen.“

Methoden, Werkzeuge, Prozesse und Bedingungen praxisnah vermitteln

Für die Entwicklung und Etablierung des systematischen Verbesserungsprozesses folgte im Rahmen des Pilotprojekts „MB-Win“ auf den Findungsworkshop eine konkrete KVP-Ausbildung für vier Pilotteams. Den Führungskräften und ausgewählten Mitarbeitern wurden als Methoden, Werkzeuge und Bedingungen für die Etablierung von KVP praxisnah vermittelt:
-Grundlagen von KVP in Service-Bereichen
-visuelles Management und visuelle Office-Elemente
-Teamboardstruktur und Meetings
-strukturierte Problemlösung als Grundlage der „MB-Win“-Gruppen
-Prozessmanagement aus Kundensicht und Optimierungsmöglichkeiten aus Teamsicht.

Die praktische Anwendung der Erkenntnisse aus den Workshops als Umsetzung der erlernten Lean-Methoden erfolgte bei laufendem Betrieb. Durch die fortlaufende Optimierung der Tools und Prozesse in Form von Anpassungen an die realen Gegebenheiten wurde eine hohe Praxistauglichkeit und Nutzbarkeit erreicht. „Sehr wichtig ist die Etablierung von regelmäßigen internen Runden unter Einbeziehung von Teamboards“, erklärt Andreas Hoberg. „So können sowohl die relevanten Kennzahlen überprüft als auch die entsprechenden Handlungsbedarfe und Maßnahmen abgeleitet werden.“

Praktische Anwendung bzw. Umsetzung der Erkenntnisse

Die vier Pilotteams identifizierten auf diese Weise rund 350 Auffälligkeiten und Veränderungsmöglichkeiten, die größtenteils umgesetzt wurden. „Das alles dient letztendlich dazu, die Mitarbeiterzufriedenheit, die Produktivität, die Qualität und die Transparenz in den einzelnen Bereichen zu erhöhen“, sagt Frank Lange. „Mithilfe von Kennzahlen und strukturierter Kommunikation werden die Potenziale und Erfolge für alle Beteiligten ersichtlich, zudem lässt sich durch die aktive Integration der Mitarbeiter in KVP deren Motivation und die allgemeine Akzeptanz für Lösungen verbessern.“

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Optimierte Montage im Kontext von Industrie 4.0

Ingenics und Audi arbeiten an Lösungen für eine neue Qualität der Mensch-Roboter-Kollaboration

Optimierte Montage im Kontext von Industrie 4.0

Mensch-Roboter-Kollaboration (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm/Ingolstadt) – Im Kontext von Industrie 4.0 wird der optimierte Einsatz von Robotersystemen eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Um maximale Effizienz in der Montage zu erreichen, werden Roboter und Menschen weit enger zusammenarbeiten müssen, als das in herkömmlichen Fabriken üblich war und ist. In Ingolstadt arbeiten Audi und Ingenics intensiv an neuen Lösungen für die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK). Erste Pilotprojekte laufen dieser Tage an.

Die Weiterentwicklung der Fertigung im Zeichen von Industrie 4.0 muss den Einsatz von Robotern in enger Zusammenarbeit mit Menschen ohne aufwändige Schutzeinrichtungen ermöglichen, sodass sich Menschen und Roboter optimal und gefahrlos ergänzen. Im Bereich Fahrzeugendmontage identifiziert und analysiert die Ingenics AG derzeit mit der Audi AG in Ingolstadt die Einsatzmöglichkeiten für Pilotanwendungen.

Bisher wurde, aus Sicherheitsgründen, strikt an einer Trennung der Arbeitsplätze von Mensch und Roboter festgehalten. Die Arbeitsbereiche waren in der Regel durch Sicherheitszäune abgegrenzt, um zu vermeiden, dass die Mensch-Roboter-Kollaboration zur Mensch-Roboter-Kollision werden konnte. Damit hat man aber auch darauf verzichtet, wesentliche Potenziale einer effizienten und reibungslosen Produktion auszuschöpfen. Über die Mensch-Roboter-Zusammenarbeit wird nun vielerorts neu nachgedacht. „Die MRK wird über weite Strecken neu organisiert werden müssen“, sagt Ingenics Project Manager Thomas Kleinbeck.

Der Mensch im digitalen Raum

Wo sich Mensch und Roboter heute „in die Quere“ kommen können, ist es üblich, dass die Maschine stoppt, sobald eine potenziell gefährliche Situation erkannt wird. In der Folge stockt die Produktion bzw. sie kommt vorübergehend ganz zum Erliegen. Während man über Industrie 4.0 diskutiert, mutet das geradezu anachronistisch an. „Damit können wir uns nicht länger zufrieden geben“, sagt Thomas Kleinbeck, „Wir brauchen dringend neue Schutzkonzepte, die eine enge Zusammenarbeit erlauben, ohne den produktiven Betrieb auszubremsen.“ Das System, so Thomas Kleinbeck, müsse aktuelle Tätigkeiten registrieren und anhand des Gesamtkontextes sowie der aktuellen Situation das Gefährdungspotenzial exakt beurteilen. „Die Standardisierung kontextorientierter Schutzsysteme und ihre Integration in intelligente Produktionsumgebungen sind die Voraussetzungen dafür, dass Roboter in gemischten Arbeitsumgebungen wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden können.“

Wenn sich Arbeitsbereiche von Mensch und Maschine überlappen, sind und bleiben verlässliche Schutzsysteme unverzichtbar. „Daran wollen und werden wir natürlich nicht rütteln“, sagt Thomas Kleinbeck. „Um die Produktion so effizient wie möglich zu gestalten und die Vorteile von Mensch und Roboter optimal zu verbinden, streben wir an, dass der Roboter zu keiner Zeit stillgelegt oder in seiner Tätigkeit zu sehr eingeschränkt werden muss.“ Durch das intelligente Zusammenspiel von Sensoren, Software und Leichtbaurobotern kann das Gesamtsystem alle Risiken berechnen und Schutzmaßnahmen – wie Ausweichen, Anpassen von Geschwindigkeiten und Bewegungsabläufen etc. – veranlassen.

Auswahl und Umsetzung

Weil für so genannte cyber-physische Arbeitsumgebungen Konzepte nicht nur entwickelt, sondern auch implementiert werden und ihre Praxistauglichkeit beweisen müssen, hat man bei der Ingenics AG einen umfassenden Kriterienkatalog erarbeitet, um MRK-Anwendungsfälle systematisch identifizieren, analysieren und bewerten zu können. Durch die Anwendung des Kriterienkatalogs auf die Montage werden aus einem Pool von möglichen Einsatzfeldern die potenziell realistischen Anwendungsfälle identifiziert und klassifiziert.

Im ersten Schritt wurde eine Montagelinie bei Audi am Standort Ingolstadt mit dem von Ingenics neu entwickelten Tool bewertet. Die hohe Anzahl geeigneter Anwendungsfälle wurde in einem Ranking sortiert. Die bestgeeigneten wurden detaillierter untersucht und den Verantwortlichen bei Audi zur Entscheidung präsentiert. Vor wenigen Tagen fiel die Entscheidung, auf der Basis einer übergreifenden „Roadmap“ mehrere dieser Anwendungen in Pilotprojekten umzusetzen.

Ingenics verfügt zweifellos über das Know-how und die Erfahrung im Bereich der Montageplanung und -realisierung, die für die Bewertung der MRK-Anwendungen unerlässlich sind. Zusammen mit dem spezifischen Fachwissen über die Eigenschaften der MRK-Roboter und dem systematischen Vorgehen bei Analyse und Bewertung bietet das Beratungsunternehmen alle Voraussetzungen dafür, dass eine schnelle und transparente Identifikation möglicher MRK-Anwendungsfälle und deren Realisierung realistisch sind. „Audi möchte gerne zügig Anwendungen umsetzen“, sagt Key Account Manager Tobias Katai. „Mit der definierten Roadmap stellen wir sicher, dass einer schnellen Umsetzung nichts im Wege steht.“ Dr. Veit Rückel, Fachprojektleiter MRK-Systeme bei Audi: „Die Zusammenarbeit mit der Ingenics AG war wegen der hohen Fachkompetenz der Berater sehr konstruktiv und zielführend. Sie hat dazu beigetragen, dass die AUDI AG in der Lage ist, bei MRK-Applikationen den ,Vorsprung durch Technik‘ zu wahren, den sich das Management auf die Fahnen geschrieben hat.“

Die Ingenics AG ist ein international tätiges innovatives technisches Beratungsunternehmen, das weltweit erfolgreich führende Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsaufgaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette berät. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Kernbereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Indien, China, den USA und Osteuropa. Derzeit beschäftigt Ingenics 415 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.100 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.

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