Einmalhandschuhe sind Keimschleudern

„Welttag der Handhygiene“ am 5. Mai Wiesbaden, 30. April 2020. Ob im Supermarkt oder beim Spaziergang: Immer mehr Menschen ziehen Einmalhandschuhe an, um sich vor einer Corona-Infektion zu schützen. Doch tatsächlich sind „nackte“ Hände hygienischer – sofern sie regelmäßig gründlich gewaschen werden. Darauf weist das R+V-Infocenter zum Welttag der Handhygiene (5. Mai) hin. „Welttag der Handhygiene“ am 5. Mai Seit 2009 gibt es den Welttag der Handhygiene, doch wohl noch nie war das Thema aktueller als heute. Im Gegensatz zum regelmäßigen gründlichen Händewaschen tragen Einmalhandschuhe aus Latex oder Kautschuk nicht zur Eindämmung des Infektionsrisikos mit Coronaviren bei. „Viele Menschen fühlen…

Keine staubigen Arbeiten ohne Mundschutz

R+V-Infocenter: Gefahren für Heimwerker

Keine staubigen Arbeiten ohne Mundschutz

Wiesbaden, 22. April 2020. Mehr freie Zeit durch Homeoffice oder Kurzarbeit: Viele Heimwerker kommen jetzt auf die Idee, längst fällige Arbeiten am Haus und in der Wohnung zu erledigen. Da ein Mundschutz derzeit Mangelware ist, macht das jedoch viele Arbeiten gefährlich, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Staub und Dämpfe schädigen die Atemwege
Den alten Tisch abschleifen und neu lackieren, Schimmel entfernen, die gebrochene Stelle am Geländer wieder verschweißen: Für solche Tätigkeiten brauchen Heimwerker einen professionellen Mundschutz – den sie jedoch im Moment praktisch nicht kaufen können. „Wer die Schutzausrüstung nicht ohnehin zu Hause hat, sollte die Arbeiten lieber verschieben, vor allem bei Vorerkrankungen“, rät Torben Thorn, Beauftragter für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bei der R+V Versicherung. „Denn giftige Dämpfe und Staub können die Atemwege schwer schädigen.“

Lieber draußen als drinnen
Wenn sich die Arbeiten nicht verschieben lassen, sollten Heimwerker sie soweit möglich im Freien durchführen. Hier sammelt sich der Staub weniger stark als in Innenräumen. „Inzwischen gibt es ja zahlreiche Anleitungen, wie sich Verbraucher selbst einen Mundschutz herstellen können, etwa durch Nähen. Das ist zumindest besser als nichts, bietet aber keinen mit Atemschutzmasken vergleichbaren Schutz“, sagt R+V-Experte Thorn.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Bei vielen Schleifgeräten gibt es die Möglichkeit, direkt einen Staubsauger anzuschließen. Dadurch ist deutlich weniger Staub in der Atemluft.
– Beim Bohren und Schleifen sollten Heimwerker zusätzlich eine Schutzbrille tragen, damit keine Partikel ins Auge gelangen. Für Schweißarbeiten gibt es spezielle Schutzmasken und feuerfeste Handschuhe.
– Wer mit lauten Maschinen arbeitet, sollten unbedingt an den Gehörschutz denken.
– Auch Sicherheitsschuhe sind bei vielen Arbeiten sinnvoll.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Telefonkonferenzen im Homeoffice: Je kürzer, desto besser

R+V-Infocenter: Tipps von Psychologin Karin Clemens Wiesbaden, 23. März 2020. Die Corona-Pandemie verändert auch die Kommunikation. Seitdem viele Menschen in den eigenen vier Wänden arbeiten, haben Telefonkonferenzen die persönlichen Treffen abgelöst. Feste Regeln verhindert, dass diese virtuellen Meetings an den Nerven zerren, rät das R+V-Infocenter. Belastungsprobe für alle Wenn alle wild durcheinanderreden, einander permanent ins Wort fallen oder laute Hintergrundgeräusche die Sprecher übertönen, kann eine Telefonkonferenz zur echten Belastungsprobe werden. „Durch die Angst vor dem Corona-Virus sind viele Menschen emotional sehr dünnhäutig. Disziplin und Rücksichtnahme sind jetzt besonders wichtig – auch bei Telefonkonferenzen“, rät die Psychologin Karin Clemens, Geschäftsführerin des…

Klimawandel macht vielen Deutschen Angst

R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen“ Wiesbaden, 26. Februar 2020. Wenig bis kein Schnee im Winter, brütende Hitze im Sommer, Sturmtiefs im Wochentakt: Der Klimawandel macht sich auch in Deutschland bemerkbar und löst bei vielen Bundesbürgern große Sorgen aus. Das zeigt die Studie „Die Ängste der Deutschen“ des Infocenters der R+V Versicherung. „Grüne“ Themen haben einen hohen Stellenwert Seit 1992 befragt das Infocenter der R+V Versicherung jährlich rund 2.400 Menschen nach ihren größten Ängsten rund um Politik, Wirtschaft, Familie, Gesundheit und Umwelt. „In der Umfrage zeigt sich, dass „grüne“ Themen hierzulande viele Menschen bewegen“, erläutert Studienleiterin Brigitte Römstedt. „Umwelt und Klimaschutz…

Sauna bei Fieber und Erkältung tabu

R+V-Infocenter: Symptome können sich verschlimmern Wiesbaden, 31. Januar 2020. Schnupfen, Fieber, Kopfschmerzen: Viele Deutsche liegen zurzeit mit Erkältungen oder grippalen Infekten im Bett. Doch wer jetzt denkt, dass ein Saunagang die Symptome lindert, irrt gewaltig. Im Gegenteil – die Krankheiten können sich sogar verschlimmern, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Symptome können sich verschlimmern Saunagänge sind gesund und stärken das Immunsystem. Aber Kranke haben in der Sauna nichts verloren – nicht nur wegen der Ansteckungsgefahr für andere Saunagänger. „Ein Infekt kann durch die Wechsel von Kälte und Hitze noch schlimmer werden“, sagt Friederike Kaiser, Beratungsärztin bei der R+V Krankenversicherung. „Und…

Heizdecken: gefährlich warm

Das R+V-Infocenter rät zur Vorsicht im Umgang Wiesbaden, 29. Januar 2020. Feucht, grau und ungemütlich: An Wintertagen greifen kälteempfindliche Menschen gerne zu wärmenden Heizdecken oder Heizkissen. Doch die Elektrogeräte können Brände und schwere Verletzungen verursachen, warnt das Infocenter der R+V Versicherung – und rät, sie mit Vorsicht zu verwenden. Risiko Wärmestau und abgeknickte Kabel Besonders gefährlich ist es, wenn Heizdecken unbeaufsichtigt eingeschaltet oder falsch benutzt werden und dabei ein Wärmestau entsteht. „Dieser kann sich beispielsweise entwickeln, wenn das Gerät im Bett komplett zugedeckt ist oder es zusammengelegt verwendet wird“, sagt Torge Brüning, Brandschutzingenieur bei der R+V Versicherung. Die Folge ist…

Rettungsgasse ist bei Blaulicht und Sirene Pflicht

R+V-Infocenter: Autofahrer müssen schnell Platz machen Wiesbaden, 16. Januar 2020. Von hinten naht ein Fahrzeug mit Blaulicht und Sirene: Jetzt müssen Autofahrer die Straße sofort frei machen – auch wenn sie gerade vor einer roten Ampel stehen. Wer die Warnzeichen ignoriert, muss mit Bußgeldern und Fahrverboten rechnen, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Rettungskräfte haben Vorrang – und Sonderrechte Jede Sekunde zählt, wenn Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und eingeschaltetem Martinshorn unterwegs sind. Deshalb müssen sich die Einsatzkräfte auch nicht an alle Verkehrsregeln halten. So dürfen sie zum Beispiel das Tempolimit überschreiten. Doch auch die betroffenen Autofahrer sind in der Pflicht –…

Silvesterfeuerwerk kindersicher aufbewahren

R+V-Infocenter: Am 28.12.2019 startet der Feuerwerksverkauf Wiesbaden, 23. Dezember 2019. Am 28. Dezember startet der Feuerwerksverkauf. Um ihre Kinder zu schützen, sollten Eltern Raketen und Böller bis zum großen Silvester-Spektakel sorgsam verstauen. Wenn sie das versäumen, können sie bei Unfällen verantwortlich gemacht werden, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Raketen und Böller gehören unter Verschluss „Grundsätzlich sollten Feuerwerkskörper trocken gelagert werden, aber niemals in der Nähe von Heizkörpern oder offenem Feuer“, sagt Torge Brüning, Brandschutzingenieur bei der R+V Versicherung. „Wenn Schwarzpulver feucht wird, brennt es nicht mehr so ab wie vorgesehen. Nicht vollständig abgebrannte Feuerwerkskörper können später für Blindgänger gehalten…

Sichere Fahrt in den Winterurlaub

R+V-Infocenter: Auto sorgsam packen Wiesbaden, 17. Dezember 2019. Der Schlitten kracht auf die Straße, Skier verwandeln sich in gefährliche Geschosse: Fehler beim Beladen des Autos können den nachfolgenden Verkehr und auch die Insassen gefährden. Das Infocenter der R+V Versicherung rät deshalb, das Fahrzeug vor dem Winterurlaub sorgsam zu packen. Skier in der Dachbox befestigen Gerade Skifahrer müssen viel transportieren und nutzen das Autodach als zusätzlichen Stauraum. „Das Dachgepäck sollte immer sicher und möglichst windschnittig verpackt werden. Ideal sind spezielle Transportboxen“, sagt Rico Kretschmer, Abteilungsleiter Schadenmanagement bei der R+V Versicherung. „Allerdings sind sie vor allem für leichtere Dinge gedacht.“ Bei Skiern…

Sicherheit für gebunkertes Bargeld

R+V-Infocenter: Einbrecher kennen Verstecke Wiesbaden, 13. Dezember 2019. Aus Angst vor Strafzinsen bunkern immer mehr Sparer ihr Bargeld in einem privaten Tresor oder einem Bankschließfach. Doch das Infocenter der R+V Versicherung warnt: Im Schadenfall wird Geld nicht automatisch in voller Höhe erstattet. Verbraucher sollten deshalb unbedingt auf die richtige Absicherung achten. Einbrecher kennen jedes Versteck Laut Berechnungen der Deutschen Bundesbank hat jeder Deutsche durchschnittlich mehr als 70.000 Euro auf der hohen Kante. Wer solche Beträge jedoch bar mit nach Hause nimmt, geht ein hohes Risiko ein. Zwar deckt die Hausratversicherung auch den Diebstahl von Bargeld ab, allerdings nur bis zu…

Diebe lieben Kunst – auch aus privaten Sammlungen

R+V-Infocenter: Kunstversicherung übernimmt kompletten Schaden Wiesbaden, 26. November 2019. Kunstgegenstände stehen weit oben auf der „Wunschliste“ von Einbrechern – nicht nur Juwelen wie bei dem spektakulären Kunstraub in Dresden. Wenn Diebe in Privathaushalten teure Gemälde oder Skulpturen erbeuten, ersetzt die Hausratversicherung oft nur einen Teil des Wertes, warnt das R+V-Infocenter. Die Kunstversicherung übernimmt den kompletten Schaden Für ihre Besitzer ist der Diebstahl der Kunstgegenstände unter Umständen doppelt bitter. Zum einen bekommen sie die wertvollen Stücke meistens nicht zurück – die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen lag 2018 insgesamt bei rund 18 Prozent. Zum anderen bleiben sie oft auf dem finanziellen Schaden sitzen.…

Tatort Schule: Wer haftet bei Handydiebstahl?

R+V-Infocenter: Schülerinnen und Schüler müssen selbst darauf aufpassen Wiesbaden, 21. November 2019. Tatort Schule: Tagtäglich verschwinden in Klassenräumen und auf Pausenhöfen Smartphones. Doch in der Regel besteht bei Verlust oder Diebstahl kein Versicherungsschutz, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Schülerinnen und Schüler sind selbst für die Geräte verantwortlich. Besondere Vorsicht im Sportunterricht Schon mehr als die Hälfte der Grundschulkinder besitzt ein eigenes Smartphone. Bei 13-jährigen Mädchen und Jungen sind es sogar fast einhundert Prozent. Die Schule erlaubt zwar den Schülern oft, die Geräte mitzubringen. „Diese müssen jedoch selbst darauf aufpassen“, sagt Nicole Günter, Expertin für Sachschäden bei der R+V Versicherung.…

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