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Ermutigende Ergebnisse zum Welttourismustag: Kampagne für Unterstützung von Menschen mit geistiger Behinderung auf Flugreisen zeigt Erfolg

Durch Initiative von Travelport verdoppelt sich Nutzung spezieller Buchungscodes nahezu – Aufklärungskampagne Travel United bis mindestens Jahresende verlängert

Ermutigende Ergebnisse zum Welttourismustag: Kampagne für Unterstützung von Menschen mit geistiger Behinderung auf Flugreisen zeigt Erfolg

Die Travelport-Kampagne zur Nutzung des DPNA-Codes zeigt Erfolge.

Die Nutzung einer speziellen Buchungsfunktion, mit der Reisebüromitarbeiter den Airlines besondere Bedürfnisse von Passagieren mit geistiger Behinderung mitteilen können, hat sich seit dem Start einer globalen Aufklärungskampagne des Reisetechnologieunternehmens Travelport nahezu verdoppelt. Weltweit stieg der Wert im Vergleich zum Vorjahr um 89 Prozent an, in Europa liegt der Wert mit 94 Prozent leicht darüber. In Asien und Afrika wurden Steigerungen von 273 Prozent beziehungsweise 259 Prozent verzeichnet. In Ozeanien wuchs der Wert um 22 Prozent, in Nord- und Südamerika waren kaum Veränderungen festzustellen.

Sogenannte Special Request Codes (SSR) werden in der Luftfahrt genutzt, um den Fluggesellschaften spezielle Wünsche oder Anforderungen der Reisenden zu übermitteln. Die hierfür verwendeten vierbuchstabigen Codes sind von der International Air Transport Association (IATA) definiert. Unter anderem mit dem SSR-Code DPNA („Disabled Passenger with Intellectual or Developmental Disability Needing Assistance“) können Reisebüromitarbeiter Airlines darauf hinweisen, wenn Reisende aufgrund einer Behinderung Hilfe benötigen. Viele Fluggesellschaften, Flughäfen und Hotelketten verfügen über besondere Programme, mit denen sie auf individuelle Bedürfnisse eingehen können, sofern sie rechtzeitig informiert werden.

Travelport hatte die Kampagne Travel Unified im März 2019 gestartet, nachdem Untersuchungen des Unternehmens ergeben hatten, dass der Code im globalen Vertriebssystem von Travelport außergewöhnlich selten verwendet wird. Eine Umfrage unter Reisebüroorganisationen und Gespräche mit NGOs ergaben, dass dies vermutlich an der fehlenden Bekanntheit des Codes lag.

Im Rahmen der Kampagne informierte Travelport hunderttausende Reisebüromitarbeiter weltweit mehr als zehn Millionen Mal mit Benachrichtigungen nach der Anmeldung im System Travelport Smartpoint sowie mittels grafischer Aufforderungen. Mit Travelports IT-Anwendung für Verkaufsstellen suchen und buchen Reisebüromitarbeiter unter anderem Flugtickets und Hotelzimmer. Die Flächen, die Travelport für die Hinweise nutzte, werden üblicherweise als Werbefläche an Reiseanbieter wie Fluggesellschaften und Hotels verkauft.

Der aus den Vereinigten Arabischen Emiraten stammende Vlogger Khalid Al Ameri hatte darüber hinaus die positive Erfahrung seiner Familie auf einer Reise nach Bahrain mit Etihad Airways in einem Video dokumentiert. Der SSR-Code DPNA war bei der Buchung seines Sohnes, der im Autismus-Spektrum lebt, angewendet worden. Das Video wurde seit seiner Veröffentlichung am Welt-Autismus-Tag mehr als 6 Millionen Mal angesehen, 100.000 Mal geteilt und erhielt 10.000-fachen Zuspruch.

Fiona Shanley, Chief Customer and Marketing Officer bei Travelport, sagte: „Unserem Unternehmen geht es darum, die beste Technologie zu entwickeln, um den Kauf und das Management von Reisen kontinuierlich zu verbessern, und zwar für alle Beteiligten. Die Bekanntheit der Möglichkeiten zur Unterstützung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu erhöhen, liegt uns sehr am Herzen. Die bisherigen Ergebnisse bestärken uns, und mit der Entscheidung, die Kampagne Travel United bis mindestens Ende des Jahres 2019 auszudehnen, werden wir noch mehr Reisende und Reisebüromitarbeiter erreichen. Wir rufen alle Fluggesellschaften, Flughäfen, Hotels und andere Partner aus der Reisebranche dazu auf, noch mehr dafür zu tun, dass alle das Reiseerlebnis bekommen, das sie verdient haben, auch die 200 Millionen Menschen weltweit mit geistiger Behinderung.“

Linda Ristagno, External Affairs Manager bei der IATA, sagte: „Flugreisen sind integraler Bestandteil der Mobilität in der heutigen Welt, und alle Menschen mit Behinderung – ob von außen erkennbar oder nicht – sollten die Möglichkeit haben, sicher, verlässlich und ihren Bedürfnissen angemessen zu reisen. Mit der Verabschiedung der IATA AGM-Resolution im Juni verpflichteten sich unsere Mitglieds-Airlines, Flugreisen für die geschätzt eine Milliarde Menschen mit einer Behinderung auf der Welt zu verbessern. Die Aufklärungskampagne Travel Unified ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie ein Unternehmen in diesem Bereich die Initiative ergreift, und sie erinnert uns alle daran, dass Reisen mit einem simplen vierbuchstabigen Code verbessert werden können. Der korrekte Einsatz von DPNA gibt den Fluggesellschaften die notwendigen Informationen, die sie benötigen, um Passagiere mit geistiger Behinderung zu unterstützen. Wir bestärken die Reiseindustrie, weiterhin Aufmerksamkeit für diesen Code zu schaffen, und möchten, dass Passagiere mit Behinderung wissen, dass sie an Bord stets willkommen sind.“

Travelport (NYSE: TVPT) ist ein Technologieunternehmen, welches das Verkaufen, Buchen und Managen von Reiseleistungen kontinuierlich optimiert. Über die Travel Commerce Platform stellt Travelport der globalen Reise- und Tourismusindustrie Vertriebs-, Technik-, Zahlungs- und weitere Lösungen zur Verfügung. Dazu verbindet das Unternehmen über seine eigene B2B-Reiseplattform führende Leistungsträger weltweit mit den Online- und Offline-Vertriebspartnern.

Travelport nimmt in den Bereichen Airline-Merchandising, Angebot und Vertrieb von Hotelleistungen, Mietfahrzeugen, mobile Lösungen und B2B-Bezahlsystemen für die Reiseindustrie eine führende Position ein. Für Fluggesellschaften übernimmt das Unternehmen zudem wichtige IT-Dienstleistungen, zum Beispiel Shopping, Ticketing, Departure Control und weitere Lösungen. Travelport ist in 180 Ländern und Regionen präsent, beschäftigt rund 4.000 Mitarbeiter und erzielte 2017 einen Nettoumsatz von über 2,4 Milliarden US-Dollar. Sitz der Unternehmenszentrale ist Langley in Großbritannien.

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BCD Travel unterzeichnet Vereinbarung zur Teilnahme am Qantas Channel

BCD Travel unterzeichnet Vereinbarung zur Teilnahme am Qantas Channel

Utrecht, 22. Juli 2019 – BCD Travel hat eine Vereinbarung mit Qantas Airways über die Teilnahme am Qantas Channel unterzeichnet. Die Vereinbarung gilt für alle individuellen GDS-Buchungen. BCD finalisiert derzeit die erforderlichen Zusatzvereinbarungen mit einzelnen globalen Distributionssystemen.

Der Qantas Channel bietet BCD Travel Zugang zu einer breiteren Palette an Raten und Content von der Qantas Distributionsplattform. Die Fluggesellschaft beabsichtigt, die neue New Distribution Capability (NDC) der International Air Transport Association (IATA) zu nutzen, um sich mit den globalen Distributionssystemen und Online-Buchungstools zu verbinden. BCD Travel wird im Rahmen der mehrere Jahre gültigen Vereinbarung mit Qantas und den teilnehmenden GDS zusammenarbeiten, um mithilfe der Distributionsplattform von Qantas das Reiseerlebnis für gemeinsame Kunden und Reisende zu verbessern.

Einer der Vorteile der Teilnahme am Qantas Channel ist, dass Kunden von BCD Travel Qantas buchen können, ohne jedoch die Buchungsgebühr der Fluggesellschaft zahlen zu müssen. Die Gebühr wird ab 1. August auf alle Buchungen außerhalb des Qantas-Kanals erhoben.

„Wir setzen uns dafür ein, dass Unternehmen weiterhin Verbindungen aus mehreren Angeboten auswählen und wichtige Daten zum Schutz der Reisenden unterwegs erfassen können“, so Rose Stratford, Executive Vice President of Global Supplier Relations and Strategic Sourcing bei BCD Travel.

Der Deal mit Qantas ist die jüngste aus einer Reihe von Vereinbarungen, mit denen BCD Travel seinen Kunden einen breiten Zugang zu Content sichert. BCD hat bereits entsprechende Übereinkünfte mit Air France/KLM und British Airways/Iberia unterzeichnet, ebenso wie NDC-Vereinbarungen mit der Lufthansa Group, Amadeus, Sabre und Travelport. Um zu erfahren, wie die Distributionsstrategie von BCD Kunden kontinuierlichen Zugang zu umfassendem Content gewährleistet, besuchen Sie die BCD Travel NDC-Website und laden Sie unser NDC-Whitepaper herunter: https://www.bcdtravel.com/lp/ndc-untangling-the-complexity/

BCD Travel hilft Unternehmen, das Potenzial ihrer Reisekosten voll auszuschöpfen: Wir geben Reisenden die richtigen Tools an die Hand, damit sie sicher und produktiv unterwegs sind und auch während der Reise umsichtige Entscheidungen treffen. Wir arbeiten partnerschaftlich mit Travel Managern und Einkäufern zusammen, um Geschäftsreisen zu vereinfachen, Kosten zu senken, die Zufriedenheit der Reisenden zu steigern und Unternehmen beim Erreichen ihrer Geschäftsziele zu unterstützen. Kurz gesagt: Wir helfen unseren Kunden, clever zu reisen und mehr zu erreichen – in 109 Ländern und dank rund 13.800 kreativer, engagierter und erfahrener Mitarbeiter. Unsere Kundenbindungsrate ist die beständigste der Branche – mit 27,1 Milliarden USD Umsatz 2018. Mehr über uns erfahren Sie unter Mehr über uns erfahren Sie unter www.bcdtravel.de

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BCD Travel Germany GmbH
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Konsul-Smidt-Straße 85
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030 40365 4433
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FBDi Umweltnews: IATA-Regeln für Versand von Lithium-Batterien

Verschärfte Kennzeichnungspflicht seit Jahresbeginn

Am 1.1.2017 sind Regelwerksänderungen der IATA-DGR (Dangerous Goods Regulations) in Kraft getreten – bisher nicht kennzeichnungspflichtige Lithium-Batterie-Sendungen sind seit dem1. Januar 2017 zum Teil kennzeichnungspflichtig.
Hier informiert der FBDi über die wichtigsten Änderungen:
-Kennzeichnungspflicht – Die Anzahl der kennzeichnungsfreien Versandstücke nach PI 967 und PI 970 (max. 2 Batterien / 4 Zellen) sind in einer Sendung auf 2 begrenzt. Betroffen hiervon sind im Gerät eingebaute Lithium-Ionen- und Lithium-Metall-Batterien. Sie benötigen ein Kennzeichen, auch wenn nicht mehr als 2 Batterien oder 4 Zellen pro Versandstück enthalten sind (kennzeichnungsfrei), aber mehr als 2 Versandstücke pro Sendung verschickt werden.
Grundsätzlich muss jedes Packstück mit Lithium-Batterien (UN 3090, UN 3480) zusätzlich zu allen anderen erforderlichen Kennzeichen das Label „Cargo Aircraft Only“ tragen.
-Anweisungen für den Versand von Sektion II Lithium-Batterien – Im Gefahrgut-Regelwerk (Kap. 1.6.2) werden die in den Verpackungsvorschriften geforderten „ausreichenden Anweisungen“ für Personen, die Lithium-Batterien zum Versand vorbereiten oder anbieten, ab 1.1.2017 genau definiert.
-Änderungen bei der Kennzeichnung und Dokumentation – Seit dem 1.1.2017 wurden die bestehenden Kennzeichen Klasse 9 Lithium-Batterie Label und Lithium-Batterie Handling Label (Sektion II) durch neue Klasse 9-Labels ersetzt – eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2018 existiert. Zugleich entfällt seit Jahresanfang die Transportdokumentation für Lithium-Batterien.

Eigener Gefahrzettel für Lithium-Batterien
Der neue Gefahrzettel 9A weist nun ausdrücklich auf den Paketinhalt mit Lithium-Batterien hin (anstelle wie bisher der Zettel 9 auf „verschieden gefährliche Stoffe“). Allerdings ist dieser nur für die Verpackung von Lithium-Batterien gültig, und seine Verwendung ab dem 1.1.2019 verpflichtend. Zur Kennzeichnung der Umschließungen (z.B. Container) darf bei Lithium-Batterien weiterhin nur der Gefahrzettel Klasse 9 verwendet werden. Wichtig ist der Vermerk aller UN-Nummern des Verpackungsinhalts auf dem Etikett. Das gilt auch für die Telefonnummer des Versenders, wenn sie nicht anderweitig auf der Verpackung angegeben ist. Dies ist notwendig, um im Bedarfsfall erforderliche Information beim Versender einholen zu können.

„Zwei weitere Dinge sind in diesem Zusammenhang zu beachten“, so Wolfram Ziehfuss, Geschäftsführer des FBDi-Verbands. „Für den Versand von kennzeichnungspflichtigen Lithium-Ionen-Batterien muss eine Zusatzvereinbarung abgeschlossen werden. In Boards integrierte Batterien („CoinCells“) sind nicht kennzeichnungspflichtig.“

Ein ausführlicher Leitfaden steht auf der IATA Webseite zum Download: IATA Guidance Lithium Batteries

Über den FBDi e. V. ( www.fbdi.de ):
Der Fachverband der Bauelemente Distribution e.V. (FBDi e.V.) seit 2003 eine etablierte Größe in der deutschen Verbandsgemeinschaft und repräsentiert einen Großteil der in Deutschland vertretenen Distributionsunternehmen elektronischer Komponenten.
Neben der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum deutschen Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente bildet das Engagement in Arbeitskreisen und die Stellungnahme zu wichtigen Industriethemen (u.a. Ausbildung, Haftung & Recht, Umweltthemen) eine essenzielle Säule der FBDi Verbandsarbeit.

Die Mitgliedsunternehmen (Stand Januar 2017):
Acal BFi Germany, Arrow Central Europe, Avnet EMG EMEA (Avnet Abacus, Avnet Silica, EBV, MSC Technologies), Beck Elektronische Bauelemente, Blume Elektronik Distribution, Bürklin Elektronik, CODICO, Conrad Electronic SE, ECOMAL Europe, Endrich Bauelemente, EVE, Farnell, Future Electronics Deutschland, Haug Components Holding, Glyn, Hy-Line Holding, JIT electronic, Kruse Electronic Components, MB Electronic, Memphis Electronic, MEV Elektronik Service, Mouser Electronics, pk components, RS Components, Rutronik Elektronische Bauelemente, Schukat electronic, Distrelec Schuricht, SHC, TTI Europe.
Fördermitglieder: elotronics, Amphenol FCI, mewa electronic, TDK Europe.

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FBDI e. V.
Wolfram Ziehfuss
Mayrweg 5
84364 Bad Birnbach
+49 (0) 8563 / 9788 908
w.ziehfuss@fbdi.de
http://www.fbdi.de

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Agentur Lorenzoni GmbH, Public Relations
Beate Lorenzoni-Felber
Landshuter Straße 29
85435 Erding
+49 8122 55917-0
beate@lorenzoni.de
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FBDi Umweltticker: Lithium-Batterien als Fracht im Luftverkehr

Änderungen der IATA seit April 2016 zu beachten

Bad Birnbach, 18. April 2016 – Lithium-Battereien und -Zellen verlangen aufgrund ihrer potenziellen Brand- und Explosionsgefahr das Beachten komplexer Vorschriften bei der Beförderung (einschl. das Verpacken, Verladen und Versenden). So gibt es für die Luftbeförderung seit dem 1.4.2016 neue, verbindliche Vorschriften der ICAO (International Civil Aviation Organization)/IATA (International Air Transport Association) für Versender und Verpacker von Lithium-Ionen-Batterien (UN3480) und von Lithium-Metall-Batterien (UN3090).
Lithium-Ionen-Batterien (UN3480): (einschl. Lithium-Ionen-Polymer-Batterien)
– Eingeschränkter Ladezustand: Die Ladekapazität darf nicht mehr als 30% betragen. Davon ausgenommen sind Batterien, die Zubehör beiliegen oder in jenem verbaut sind.
– Beschränkung der Paketmenge: Für Batterien, die nach Teil II der Packing Instruction 965 (nur Batterien) verpackt sind, gilt: Der Versender darf nicht mehr als ein Section II Paket pro Sendung verschicken (dies entspricht 2,5 kg Nettogewicht!).
– Umverpackung: Sendungen mit Lithium-Ionen Batterien nach Teil II der Packing Instruction 965 dürfen in Umverpackungen nur ein Section II Paket – 8 Zellen oder 2 Batterien (nur Batterien) enthalten.
Lithium-Metall-Batterien (UN3090): (einschließlich Batterien aus Lithiumlegierung)
– Beschränkte Paketmenge: Auch für Batterien, die nach Teil II der Packing Instruction 968 (nur Batterien) verpackt sind, gilt: Der Versender darf nicht mehr als ein Section II Paket pro Sendung verschicken.
– Sendungen mit Lithium-Metall-Batterien nach Teil II der Packing Instruction 968 dürfen in Umverpackungen nur ein Paket enthalten.
Getrennter Versand der Batterien: Der Versender muss Sendungen, die diese UN3080 / UN3480 Lithiumbatterien (nur Batterien) enthalten, getrennt von anderen Versandgütern als Fracht versenden. Zudem muss jeder Sendung ein Dokument beiliegen mit dem Hinweis darauf, dass das Versandstück Lithium-Ionen-Zellen oder -Batterien enthält.
Bestehen Sendungen aus Packstücken mit Lithium-Batterien und normaler (nicht-eingeschränkte) Fracht, ist die Angabe der Anzahl der Packstücke mit Lithium-Batterien auf dem Luftfrachtbrief erforderlich. Fehlt diese, wird die gesamte Sendung als Versandstücke mit Lithium-Batterien deklariert. Der FBDi weist weiter darauf hin, dass bei nicht übereinstimmenden Angaben im Luftfrachtbrief und der Kennzeichnung von Gefahrgutsendungen diese nicht zum Luftfrachttransport akzeptiert werden können.

Neu ist auch seit 1.4.2016 ein übergangsweises Verbot des Governing Council der ICAO für den Transport von Lithium-Ionen-Batterien als Fracht auf Passagierflugzeugen. Davon ausgenommen sind Lithium-Ionen-Batterien in elektronischen Geräten von Fluggästen bzw. von Besatzungsmitgliedern

Über den FBDi e. V. (www.fbdi.de ):
Der Fachverband der Bauelemente Distribution e.V. (FBDi e.V.) mit Sitz in Bad Birnbach ist seit 2003 eine etablierte Größe in der deutschen Verbandsgemeinschaft und repräsentiert einen Großteil der in Deutschland vertretenen Distributionsunternehmen elektronischer Komponenten.
Neben der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum deutschen Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente bildet das Engagement in Arbeitskreisen und die Stellungnahme zu wichtigen Industriethemen (u.a. Ausbildung, Haftung & Recht, Umweltthemen) eine essenzielle Säule der FBDi Verbandsarbeit.

Die Mitgliedsunternehmen (Stand Januar 2016):
Acal BFi Germany, Arrow Central Europe, Avnet EM EMEA (EBV, Avnet Abacus, Silica, Avnet Memec, MSC Technologies), Beck Elektronische Bauelemente, CODICO, Conrad Electronic SE, ECOMAL Europe, Endrich Bauelemente, EVE, Farnell, Future Electronics Deutschland, Haug Components Holding, Hy-Line Holding, JIT electronic, Kruse Electronic Components, MB Electronic, Memphis Electronic, MEV Elektronik Service, Mouser Electronics, pk components, RS Components, Rutronik Elektronische Bauelemente, Schukat electronic, Distrelec Schuricht, SHC, TTI Europe.
Fördermitglieder: elotronics, FCI Electronics, TKD Europe.

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Terrorgefahr in der Lieferkette – Wer schätzt dieses Risiko eigentlich ein?

Winningen im Juli 2015 – Bestimmen knappe Budgets und die reine
Kostenbetrachtung die Sicherheit in der Lieferkette der Luftfracht?

Terrorgefahr in der Lieferkette - Wer schätzt dieses Risiko eigentlich ein?

Christian Buchenthal Luftsicherheitsexperte

Terrorgefahr in der Lieferkette – Wer schätzt dieses Risiko eigentlich ein?

Der Staat hat die Aufgabe, die Bürger der Bundesrepublik Deutschland zu schützen, dies ist im Grundgesetz festgeschrieben!
In Bereich der inneren Sicherheit ist hier das BMI (Bundesministerium für Inneres),
aktuell Herr Dr. Thomas de Maiziere, CDU/CSU, als Bundesminister des Innern zuständig. In den letzten Tagen war er immer wieder in den Medien mit Warnungen vor terroristischen Bedrohungen in Deutschland präsent.

Für großes Aufsehen bei den Sicherheitsbehörden sorgte der aktuelle Fall
einer „Under Cover Aktion“ von Journalisten des WDR am Flughafen Düsseldorf.
Hier gelang es einer Person, unbemerkt und vorbei an allen Sicherheitskontrollsystemen ein Paket bis zur Verladung in ein Flugzeug zu bringen.

Dazu der Luftsicherheitsexperte und Geschäftsführer der Lobraco Akademie GmbH
Christian Buchenthal: „Als mir der Bericht vom WDR gezeigt wurde, in dem ein Frachtpaket in den Verladecontainer des Flugzeuges eingeschmuggelt wurde und dieses dann auf die Reise ging, stockte mir der Atem.
Wie immer gab es vom Flughafen Düsseldorf die Erklärung, man habe sich an geltendes EU-Recht gehalten!
Das entspricht sicher der Wahrheit. Entscheidend ist jedoch die Frage:
Wer schätzt hier in Deutschland eigentlich das Risiko ein und setzt entsprechende Vorkehrungen um?“

Weitere wichtige Fragen sind in diesem Zusammenhang:
Was macht das BMI eigentlich in unserer sicheren Lieferkette?
Wo kontrolliert der Staat noch selbst?

Bei der Luftfracht ist nur das LBA (Luftfahrtbundesamt) als ausführende Behörde aktiv.
Herr Buchenthal sieht das so:
„Auch diese Behörde kontrolliert nur die Dienstleister der „sicheren Lieferkette mit und ohne Kontrolleinrichtungen,“ und hat dazu ein Beispiel:

„Ein reglementierter Beauftragter kann selbst kontrollieren, kann sich z.B. ein Röntgengerät anschaffen und Personal zur Bedienung des Gerätes ausbilden lassen. Um das alles gesetzlich anerkennen zu lassen, muss er ein Luftsicherheitsprogramm erstellen und es von der Behörde (LBA) anerkannt bekommen.
Das bedeutet nach der Zulassung macht das LBA nur noch Stichprobenkontrollen ob der Dienstleister (reglementierter Beauftragter) dies ordnungsgemäß umsetzt.“

Hier wird deutlich, der Staat macht kaum noch eigene Kontrollen, weder an den Flughäfen in der Passage, noch bei der Verladung von Luftfracht!

Weiter bleibt die Frage offen, wer hier das Risiko eigentlich einschätzt.

Bei den Dienstleistern am Flughafen muss in den Luftsicherheitsprogrammen immer ein Luftsicherheitsbeauftragter benannt und ausgebildet sein!
Diese Personen werden aus ihren Betrieben ausgewählt.
Sie müssen nach §7 Luftsicherheitsgesetz eine staatliche Sicherheitsüberprüfung beantragen, die Zuverlässigkeitsüberprüfung, und erst nach erfolgter positiver Meldung, darf die Person an einer Schulung gem. VO (EU) 185/2010 Anhang 11.2.5. teilnehmen. Die Schulung dauert 4 Tage mit einer Abschlussprüfung!

Der Luftsicherheitsexperte Christian Buchenthal dazu:
„Das sind 4 Tage, in denen diese Personen lernen müssen das Risiko in Ihrem Betrieb
einzuschätzen und die Rahmenbedingungen für Ihr Luftsicherheitskonzept innerbetrieblich durchzusetzen und umzusetzen!
Da ich selbst jahrelang in dieser Position war und auch diese Schulungen gebe, möchte ich sagen, dass ich hier sehr engagierte und professionelle Personen kennen- und schätzen gelernt habe. Ich komme wieder auf meine Frage zurück:
Wer schätzt hier das Risiko eigentlich ein?

Eine Person in einem Angestelltenverhältnis, dessen Befugnisse aus einem Organigramm bzw. einem Budget bestimmt sind, die sich für jeden zusätzlichen Aufwand durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen rechtfertigen muss…
ja, diese Personen schätzen das Risiko ein!
Und wer haftet, wenn etwas wie im WDR Bericht geschildert, nicht funktioniert?
Auf diese Frage gebe ich in meinen Schulungen immer die Antwort:

Nur, wenn man dem Luftsicherheitsbeauftragten grobes Organisationsverschulden oder Vorsatz nachweisen kann, gibt es hier eine Personenhaftung!“

Was hat man wohl mit dem Luftsicherheitsbeauftragten am Flughafen in Düsseldorf gemacht? Konnte er seine Risikobewertung darstellen?
War hier das Thema Budget die Ursache, nicht mehr Sicherheitstechnik bzw. Personal einzusetzen?

Fazit Buchenthal: „Ich appelliere an alle verantwortlichen staatlichen Stellen in Deutschland, die Luftsicherheitsbeauftragten zu unterstützen und die Gesetze dahingehend anzupassen das nicht das Geld oder ein zu niedriges Budget die Risikobewertung der Luftfracht bestimmt!“

Die Lobraco Akademie GmbH ist Ihr kompetenter und innovativer Partner für Training, Performance Coaching und Beratung in der Transport- und Logistikbranche sowie in der verladenden Wirtschaft.

Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten steht dabei die konsequente Ausrichtung der Weiterbildungsmaßnahmen am operativen Tagesgeschäft des Kunden – oder besser formuliert:

– Die Verbesserung der Performance.

Die arbeitsplatz-bzw.aufgabenbereichsnahen Lern- und Weiterbildungsmodelle versprechen bestmöglichen Lernerfolg und Praxistransfer.

Wir tragen Sorge dafür, dass alle gesetzlich vorgeschriebenen Qualifizierungen und Schulungen der Mitarbeiter erfüllt werden – oder genauer gesagt:

– Die Sicherstellung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

Kontakt
Lobraco Akademie GmbH
Christian Buchenthal
Auf dem Meer 3
56333 Winningen
02606416080
buchenthal@lobraco.de
http://www.lobraco.de

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Lobraco Akademie erweitert Trainer- und Beraterteam

Erstes Trainer-/Beratermeeting der Lobraco Akademie nach Unternehmensfusion mit der forward academy

Lobraco Akademie erweitert Trainer- und Beraterteam

Lobraco Akademie GmbH „Aus der Praxis für die Praxis!“

Winningen (Koblenz), April 2015 – Die Kooperationspartner,
Trainer und Berater der Lobraco Akademie GmbH und der forward academy gmbh, haben sich erstmals zu einem gemeinsamen Meeting getroffen.
Lobraco hat in der neuen Unternehmenskonstellation jetzt über
25 Trainerinnen und Trainer für die Kunden in der Transport- und
Logistikwelt.
Das Unternehmen kann jetzt zusätzlich zu den bisherigen Dienstleistungen
weitere Trainingsangebote zur Verfügung stellen.
Alle Trainerinnen und Trainer sind in der Transport- und Logistikbranche „zu Hause“ und verfügen über vielseitiges Wissen und große Erfahrung in ihrem jeweiligen Fachbereich.
Die Schwerpunkte liegen in den Fachthemen, wie z. Bsp. Zoll, Gefahrgut,
Luftsicherheit sowie Disposition und Lager/Umschlag, als auch
Ladungssicherung und alles rund um das Thema Berufskraftfahrer.
Ein weiterer Schwerpunkt sind Trainings- und Beratungsleistungen im
Bereich Führungskräfteentwicklung und Vertrieb.
Die beiden Geschäftsführer Christian Buchenthal und Dieter Froitzheim
begrüßten die neuen Kolleginnen und Kollegen im Kreis der Lobraco Trainer.
Dazu Dieter Froitzheim: „Die sehr gute Ausbildung und hohe Qualität unserer Trainer und Kooperationspartner sind die Basis für unsere mehr als
zufriedenen Kunden. Wir sind sicher, dass auch unsere neuen Angebote wie
„LAOLA“ oder die KEP-Servicefahrer-Ausbildung für unsere Kunden sehr
interessant sind“.
Christian Buchenthal ergänzt: „Neben der sehr hohen Trainingsqualität
profitieren unsere Kunden bzw. die Seminarteilnehmer insbesondere auch
von der praktischen Erfahrung unserer Trainer und Berater.
Sie sind anerkannte Spezialisten und ermöglichen dadurch eine schnelle
Umsetzung der Inhalte der Trainings in das Tagesgeschäft der
Trainingsteilnehmer. Ich bin froh darüber, dass wir ein solches Trainerteam
für unsere Kunden aufstellen konnten“.

Die Lobraco Akademie blickt mit ihren neuen, erfahrenen und professionellen
Trainer und Beratern, optimistisch in die Zukunft.

Detaillierte Informationen erhalten Sie auf www.lobraco.de oder auf Anfrage
direkt unter 02606-41608 0

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Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten steht dabei die konsequente Ausrichtung der Weiterbildungsmaßnahmen am operativen Tagesgeschäft des Kunden – oder besser formuliert:

– Die Verbesserung der Performance.

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Wir tragen Sorge dafür, dass alle gesetzlich vorgeschriebenen Qualifizierungen und Schulungen der Mitarbeiter erfüllt werden – oder genauer gesagt:

– Die Sicherstellung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

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