Schlagwort: Gewässerschutz

Gewässerschutz beginnt beim Heizöltank

Vorbeugung ist besser als Schadenshaftung

Gewässerschutz beginnt beim Heizöltank

Foto: Fotolia / arttim (No. 5783)

sup.- Nicht jeder kleine Gewerbebetrieb muss einen Gewässerschutzbeauftragten benennen. Aber die Verursacherhaftung im Schadensfall droht auch schon dort, wo es beispielsweise zu Störungen an einer Tankanlage für den Wärmebrennstoff kommt. Austretendes Heizöl kann neben einer Beeinträchtigung der Betriebsabläufe auch zur Verunreinigung von Erdreich, Grundwasser sowie Oberflächengewässern führen. Die Einhaltung der wasserrechtlichen Regelungen ist deshalb unabhängig von der Unternehmensgröße eine wichtige Maßnahme, um kostspielige Schadensregulierungen oder zivilrechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Wenn sich die Verantwortlichen eines Firmenstandorts mit Tankanlagen unsicher hinsichtlich ihrer Betreiberpflichten sind, sollten sie sich an einen wasserrechtlich zugelassenen Tankschutz-Fachbetrieb wenden. Diese Betriebe können zu allen Fragen rund um die Lagerung wassergefährdender Stoffe kompetent beraten. Der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) hat unter www.bbs-gt.de ein bundesweites Verzeichnis der zertifizierten Fachbetriebe für Tankschutz und Tanktechnik zusammengestellt.

Die hier aufgelisteten Betriebe bieten einen umfangreichen Leistungskatalog, der von der Installation eines Tanks über Wartung und Instandsetzung bis zur fachgerechten Außerbetriebnahme und Entsorgung reicht. Wünscht sich ein Tankbetreiber zuverlässige Informationen über den aktuellen Zustand seiner Anlage, kann er die zertifizierten Betriebe mit der Durchführung einer Tankrevision beauftragen. Diese Maßnahme umfasst neben einer gründlichen Innenreinigung die Überprüfung auf Korrosion bzw. andere Gefährdungen der Dichtigkeit sowie einen Funktions-Check der Armaturen und technischen Sicherheitseinrichtungen. Sollten dabei Mängel entdeckt werden, können sie von den Tanktechnik-Experten fachgerecht behoben werden. Ein zusätzliches Qualitätsmerkmal, das die Berechtigung eines Betriebs zu diesen Arbeiten belegt, ist das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik. Diese Auszeichnung bestätigt, dass neben der wasserrechtlichen Zulassung z. B. auch die Vollständigkeit der TÜV-geprüften Ausstattung regelmäßig von externen Gutachtern überwacht wird.

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Trinkwassergewinnung braucht sauberes Grundwasser

Öltankbetreiber sind dem Gewässerschutz verpflichtet

Trinkwassergewinnung braucht sauberes Grundwasser

Foto: Fotolia / Dmitry Naumov (No. 5746)

sup.- „Grundwasser ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Naturhaushalts und eine wesentliche Ressource für die Wassergewinnung. Die Trinkwasserversorgung hat ein naturbelassenes Grundwasser als Vorbild.“ So steht es in dem „Grundwasser-Memorandum“, das Fachverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie zwei internationale Wasserwerks-Arbeitsgemeinschaften im Jahr 2004 verabschiedet haben. Sie betonen, dass menschlich verursachte Verunreinigungen des Grundwassers – wenn überhaupt – nur mit großem Aufwand saniert werden können. Dieses Plädoyer für den Gewässerschutz ist angesichts jüngster Untersuchungen der Wasserbeschaffenheit aktueller denn je. Belastungen, die beispielsweise aus der landwirtschaftlichen Düngung stammen, machen das Grundwasser nach wie vor zu einem Problemfall des Umweltschutzes.

Gefahr droht auch durch potenzielle Fehler bei der Lagerung von wassergefährdenden Stoffen. So besteht beispielsweise bei privaten Heizöltanks das Risiko, dass unsachgemäße Bedienung oder Nachlässigkeiten bei den Sicherheitsvorkehrungen einen Austritt von Öl zur Folge haben. Eine daraus resultierende Belastung von Erdreich und Grundwasser ist kaum kontrollierbar und kann zu Umweltschäden sowie zu Haftungsproblemen für den Tankbetreiber führen. Der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) weist darauf hin, dass in Deutschland aus diesem Grund hohe Qualitätsmaßstäbe für alle Fachbetriebe gelten, die Arbeiten an Tankanlagen durchführen. Die Qualifikation für diese Tätigkeit kann anhand eines Prädikats leicht recherchiert werden: Wurde der Betrieb mit dem RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik ausgezeichnet, dann werden die Fachkenntnisse sowie die vorgeschriebene Zulassung nach Wasserrecht streng kontrolliert (www.bbs-gt.de). Gerade wegen der Bedeutung des Grundwassers für die Trinkwassergewinnung sollten Eigentümer bei Reinigungs-, Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten auf dieses Fachniveau achten. Keinesfalls sollten Tankanlagen unqualifizierten Anbietern überlassen werden, denen schon mangels angemessener Schulung die Kompetenz für den Gewässerschutz fehlt. Die Zielsetzung der Schutzmaßnahmen ist in dem Memorandum von 2004 bereits klar definiert: „Das Grundwasser ist vor Einträgen und Eingriffen zu schützen, die seine nachhaltige Nutzung und seine ökologischen Funktionen im Naturhaushalt gefährden.“

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Zusätzliche Sicherheitsstufe beim Gewässerschutz

Experten-Gremium kontrolliert Tankschutz-Fachbetriebe

Zusätzliche Sicherheitsstufe beim Gewässerschutz

Foto: Fotolia / Fotolyse (No. 5743)

sup.- Fehlerhaft oder unsachgemäß ausgeführte Arbeiten an Tankanlagen gefährden die Umwelt und stellen für den Auftraggeber ein erhebliches Risiko dar. Das gilt beispielsweise auch bei der Lagerung von Brennstoffen, Kraftstoffen, Chemikalien oder anderen wassergefährdenden Tankinhalten auf einem Firmengelände. Nach dem so genannten „Besorgnisgrundsatz“ steht der Tankbetreiber in der gesetzlichen Pflicht, jede „noch so wenig naheliegende Wahrscheinlichkeit einer nachteiligen Veränderung der Gewässerbeschaffenheit“ auszuschließen. Mit anderen Worten: Alles, was zur Vermeidung von Undichtigkeiten bzw. eines möglichen Austritts der Stoffe erforderlich ist, fällt in den Aufgabenbereich und die Verantwortlichkeit des Betreibers. Dazu gehört nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) auch die notwendige Sorgfalt, wenn bei fachbetriebspflichtigen Anlagen ein externer Dienstleister für Installations-, Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten hinzugezogen werden muss. Nur Betriebe, die eine spezielle wasserrechtliche Zulassung besitzen, dürfen in Deutschland diese Arbeiten an Tanksystemen ausführen.

Um auf Nummer sicher zu gehen, dass der Auftrag an entsprechend zertifizierte und kompetente Fachbetriebe vergeben wird, sollte deshalb stets auf das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik geachtet werden. Damit wird neben der Bestätigung der Zulassung gewissermaßen eine zweite Sicherheitsstufe aktiviert, die die Störungs- und Unfallrisiken bei der Lagerung wassergefährdender Stoffe zusätzlich minimiert. Tankschutzbetriebe mit dem RAL-Gütezeichen werden nämlich ihrerseits kontinuierlich durch ein unabhängiges Experten-Gremium überwacht: Die neutralen Sachverständigen bzw. Prüfinstitute müssen im Rahmen einer aufwändigen Qualitätskontrolle die Zuverlässigkeit eines Betriebs feststellen, bevor das Prädikat verliehen werden kann. Voraussetzungen sind unter anderem, dass sich die Mitarbeiter auf dem aktuellen Schulungsstand zur Tanktechnik und zum Wasserrecht befinden und dass die betrieblichen Unterweisungen zum Arbeitsschutz stattgefunden haben. Zum Ablauf der Gütezeichenvergabe gehören nach einer externen Erstprüfung streng geregelte und transparente Eigenüberwachungen mit Dokumentationspflicht sowie wiederkehrende, teilweise unangekündigte Fremdüberwachungen. Detaillierte Informationen zu den Gütesicherungskontrollen sowie ein Verzeichnis aller bereits ausgezeichneten Fachbetriebe gibt es unter www.bbs-gt.de.

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Keine Bauplanung ohne Gewässerschutz

Tankanlagen erfordern Expertenwissen

Keine Bauplanung ohne Gewässerschutz

Foto: Fotolia / stockphoto mania (No. 5720)

sup.- Ob bei einem Bauvorhaben der Gewässerschutz eine besondere Rolle spielt, ist sowohl eine Frage des Standortes als auch der künftigen Funktion und der Ausstattung des Gebäudes. Sobald dort wassergefährdende Stoffe genutzt, gelagert oder vertrieben werden sollen, muss dies schon in der Planungsphase berücksichtigt werden. Nicht nur in unmittelbarer Nähe von Flüssen oder Seen stellt die Gesetzgebung nämlich hohe Anforderungen an die Betriebssicherheit der Tankanlagen und der zugehörigen Leitungssysteme. Bei den Bestimmungen auf nationaler und europäischer Ebene geht es in erster Linie um den bestmöglichen Schutz von Erdreich, Grundwasser und Oberflächengewässern vor Verunreinigungen. Diese Gefahr droht durch Undichtigkeiten bei den Tanks, ebenso z. B. durch unsachgemäß installierte oder fehlerhafte Sicherheitsvorrichtungen, Rohrleitungen und deren Verbindungen sowie Abscheider bzw. Entsorgungssysteme.

Es liegt auf der Hand, dass die Planung von Tankstellen oder Chemiebetrieben diesen Vorschriften zum Gewässerschutz unterliegt. Aber auch für Firmenstandorte, an denen beispielsweise Brenn- oder Kraftstoffe, Öle, Fette, Reinigungsmittel und andere Chemikalien lagern, nennt das Gesetz konkrete Betreiberpflichten. So erfordert bereits die Installation der entsprechenden Tankanlagen nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) das Expertenwissen von spezialisierten Fachbetrieben. Diese Betriebe benötigen eine Zulassung nach Wasserrecht, um die Tanksysteme zu errichten, zu warten oder Instand zu setzen. Ein zusätzlicher Qualitätsfilter, auf den bei der Auftragsvergabe geachtet werden sollte, ist das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik. Diese Auszeichnung belegt neben der wasserrechtlichen Zertifizierung die Einhaltung anspruchsvoller Gütebestimmungen, die noch über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Kontrolliert werden die Prüfkriterien mindestens einmal jährlich von neutralen Sachverständigen, so dass mangelhaft ausgestattete oder unseriöse Anbieter keine Chance auf Auszeichnung haben. Ein bundesweites Verzeichnis der Fachbetriebe mit RAL-Gütezeichen kann unter www.bbs-gt.de aufgerufen werden.

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Deutschlands Wasserreserven brauchen Schutz

Dünger und mangelhafte Tanktechnik sind Risiken

Deutschlands Wasserreserven brauchen Schutz

sup.- EU verklagt Deutschland! Es bedarf in manchen Fällen offensichtlich solcher Schlagzeilen, um den Fokus der Öffentlichkeit auf ökologische Versäumnisse zu richten. Speziell der Gewässerschutz spielt als Medienthema meistens eine wesentlich kleinere Rolle als die Sorgen um Luft, Klima oder Atmosphäre. Dabei besteht hinsichtlich der Qualität unserer Wasserreserven durchaus Handlungsbedarf. Die Europäische Kommission hat deshalb ihren Ankündigungen jetzt Taten folgen lassen und beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen Deutschland eingereicht. Der Vorwurf: Die Politik unternehme viel zu wenig gegen die Nitrat-Belastung des Grundwassers und der Oberflächengewässer durch landwirtschaftliche Bodennutzung. Tatsächlich werden die entsprechenden Grenzwerte bereits seit Jahren an mehr als der Hälfte aller Messstellen in Deutschland überschritten. Ursache sind Nitrate, die in großem Umfang auf landwirtschaftlichen Flächen als Düngemittel eingesetzt werden. „Überhöhte Mengen können jedoch in Süßwassergewässern und in der Meeresumwelt Schäden verursachen, da sie das Wachstum von Algen fördern, die anderes Leben ersticken“, begründet die Europäische Kommission ihr Vorgehen: „Zudem verursacht die Entfernung von Nitraten aus dem Trinkwasser hohe Kosten.“

Der Kostenaspekt spielt neben den ökologischen Konsequenzen bei weiteren akuten Gefährdungen der Wasserqualität ebenfalls eine Rolle. So können auch jenseits der Landwirtschaft die finanziellen Folgen einer Verunreinigung von Erdreich und Grundwasser schnell enorme Dimensionen erreichen. Laut Umweltbundesamt werden durch Unfälle bei der Lagerung oder beim Transport von wassergefährdenden Stoffen bzw. während der Arbeit mit solchen Substanzen jährlich mehrere Millionen Liter ungewollt freigesetzt. Handlungsbedarf zur Verbesserung der Sicherheit und zur Vermeidung von Undichtigkeiten besteht also auch hier. Der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) appelliert deshalb an private Hausbesitzer mit einem Brennstofftank, sich ihrer Verantwortung für den Gewässerschutz stets bewusst zu sein. Aufträge zur Wartung, Reinigung, Instandsetzung und Instandhaltung der Tanks sollten nur an kompetente Fachbetriebe mit einer Zulassung nach Wasserrecht vergeben werden. Unzulängliche Sicherheitsausrüstung und Statik der Tanks oder drohende Korrosionsschäden werden dann rechtzeitig erkannt und fachgerecht behoben. Ein sicheres Indiz für die wasserrechtliche Zertifizierung ist das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik, das nur bei nachgewiesenen sowie fortdauernd kontrollierten Fachkenntnissen der Betriebe vergeben wird. Ob ein Tankschutz-Fachbetrieb dieses Prädikat führen darf, kann im Internet unter www.bbs-gt.de ermittelt werden.

Foto: Fotolia / Jürgen Fälchle (No. 5698)

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Gewässerschutz im Fokus

Auch Hausbesitzer sind in der Pflicht

Gewässerschutz im Fokus

Foto: Fotolia / goodluz (No. 5673)

sup.- Wie wichtig internationale Standards in der Umweltpolitik sind, zeigt sich kaum irgendwo so deutlich wie beim Gewässerschutz. Denn weder Flüsse noch das Grundwasser kümmern sich um Landesgrenzen oder eine abweichende Gesetzgebung. Schadstoffbelastungen gelangen von kleinen in die großen Flüsse, tangieren dabei oftmals mehrere Staaten und landen schließlich in den internationalen Gewässern des Meeres. Seit langem gibt es deshalb die Bestrebung, die wasserrechtlichen Regelungen auf europäischer Ebene abzustimmen. Das ist allerdings ein äußerst schwieriger Prozess, weil sich in allen Ländern längst unzählige Gesetze, Verordnungen und Richtlinien mit dieser Thematik befassen. Allein der Versuch, in Deutschland die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichen Regeln zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen anzugleichen, dauert nun schon viele Jahre. So warten die Hausbesitzer bis heute auf die endgültige Verabschiedung bundesweit einheitlicher Vorgaben für das Fassungsvermögen eines Heizöltanks, ab dem eine Fachbetriebspflicht für Wartungs- und Reparaturmaßnahmen besteht.

Dieses Beispiel zeigt aber auch, dass es beim Wasserrecht nicht um eine abstrakte Aufgabe für Politiker geht, sondern dass auch private Hausbesitzer davon ganz unmittelbar betroffen sein können. Sofern sie einen Brennstofftank besitzen, müssen sie nämlich im Prinzip jederzeit über die nationalen und internationalen Bestimmungen sowie über den Stand von Gesetzgebungsverfahren und die Terminierung von Novellierungen informiert sein. Das verlangen die Betreiberpflichten, nach denen der Eigentümer die Verantwortung für den angemessenen Schutz vor Verunreinigungen von Erdreich, Grundwasser oder Oberflächengewässern trägt. Nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) kann diese Verantwortung aber delegiert werden, indem mit den Arbeiten am Tank ein Fachbetrieb nach Wasserrecht beauftragt wird. Ein sicheres Indiz für diese spezielle Qualifikation ist das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik. Bei Betrieben mit dieser Auszeichnung, die im Internet unter www.bbs-gt.de zu finden sind, werden nicht nur die technischen Fachkenntnisse der Mitarbeiter, sondern auch die strikte Einhaltung aller Gesetze und Regelwerke zum Gewässerschutz von externen Gutachtern überwacht. So ist gewährleistet, dass die Maßnahmen am Tank stets auf Basis der geltenden Standards durchgeführt werden.

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Mit dichten Betriebsflächen Gewässer schützen

Ableitflächensystem NeutraDens von Mall jetzt mit DIBt-Zulassung

Mit dichten Betriebsflächen Gewässer schützen

Die Komponenten des NeutraDens-Systems werden in güteüberwachter Fertigteilbauweise hergestellt.

Das Ableitflächensystem NeutraDens, mit dem Abwässer von Betriebsflächen, auf denen wassergefährdende Stoffe anfallen, zuverlässig zurückgehalten oder abgeleitet und behandelt werden, hat vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) die bauaufsichtliche Zulassung erhalten. Mit dem NeutraDens-Baukastensystem stehen über 20 verschiedene Platten-, Rinnen-, Ablauf- und Bordsteinelemente zur Verfügung, die eine Vielzahl individueller Geometrien von Flächen und Flüssigkeitsleitungen ermöglichen.
Zum Schutz von Boden und Grundwasser schreibt der Gesetzgeber eine absolut flüssigkeitsdichte Versiegelung für besonders umweltsensible Flächen vor. Für Anlagen zur Herstellung, Behandlung und Verwendung wassergefährdender Stoffe sowie für Lager-, Abfüll- und Umschlagsanlagen sind Abdichtungssysteme gefordert, die nicht nur flüssigkeitsdicht sind, sondern auch hohen dynamischen Belastungen standhalten. Die NeutraDens-Betonelemente können mit ebenfalls bauaufsichtlich zugelassenen Mall-Abscheidern kombiniert werden und garantieren so auch eine umweltgerechte Abwasserbehandlung. Durch eine optimale Fugenausformung können die Betonelemente bereits zwei Tage nach dem Verfugen problemlos befahren werden. Die Zulassung mit der Nummer Z-74.3-140 kann unter www.mall.info/neutradens heruntergeladen werden.

In über sechs Jahrzehnten hat sich die Mall GmbH mit ihrem umfangreichen Programm für den Hoch-, Tief- und Straßenbau zu einem der bedeutendsten Spezialanbieter mit verfahrenstechnischem Know-how für Kleinkläranlagen, Abscheider und die Regenwassernutzung bzw. Regenwasserbewirtschaftung entwickelt.
Bereits seit fast 15 Jahren setzt Mall auch auf erneuerbare Energien und stellt Pelletspeicher und Hackschnitzelbehälter in verschiedenen Größen her. Der 2009 neu gegründete Geschäftsbereich „Neue Energien“ bündelt alle Produkte für Solarthermie, Biomasse, Pellets und Biogas.
Zu Mall zählen sieben Produktionsstätten. Diese befinden sich in Donaueschingen-Pfohren, Ettlingen-Oberweier, Coswig/Anhalt, Haslach im Schwarzwald, Nottuln, in Asten/Oberösterreich sowie in der Nähe von Budapest. Rund 470 Mitarbeiter erwirtschafteten 2015 einen Umsatz von 69 Mio. Euro.

Firmenkontakt
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Gewässerschutz bleibt Daueraufgabe

Herausforderung für Industrie und Gewerbe

Gewässerschutz bleibt Daueraufgabe

Foto: Fotolia / Björn Wylezich (No. 5658)

sup.- Der Qualitätserhalt von ober- und unterirdischen Gewässern gehört international zu den vorrangigen Nachhaltigkeitszielen. Auch wenn die Bedeutung des Gewässerschutzes derzeit vom Thema Klimaschutz im Rahmen der Energiewende etwas verdeckt wird, bleibt er eine wichtige und auf Dauer angelegte Aufgabe. Die Belastung von Flüssen und Seen durch organische Mikroverunreinigungen oder durch Nährstoffe aus der landwirtschaftlichen Düngung zwingen zu einer Verfeinerung der Wasseranalysen und zur Entwicklung innovativer technischer Schutzmaßnahmen – ein Wettlauf, der immer wieder neu gewonnen werden muss. „Der vorsorgende Schutz der Gewässer als Bestandteil des Naturhaushaltes und die Sicherstellung der öffentlichen Wasserver- und Abwasserentsorgung sind zentrale Aufgaben der Umweltpolitik von Bund, Ländern und Gemeinden“, heißt es in einer Stellungnahme des Bundesumweltministeriums, das auf die enormen Anstrengungen in den letzten Jahrzehnten hinweist. So konnte die Qualität der Oberflächengewässer durch intensive Abwasserbehandlung und nicht zuletzt durch den Bau von mehr als 8.000 biologischen Kläranlagen im kommunalen Bereich maßgeblich verbessert werden.

Aber trotz der nationalen und internationalen Umweltgesetzgebung kann die Politik alleine natürlich keinen vollständigen Gewässerschutz gewährleisten. Gefordert ist nicht zuletzt das Engagement von Industrie und Gewerbe, wo wassergefährdende Stoffe oft unverzichtbarer Bestandteil der täglichen Arbeitsprozesse sind. Hier muss beispielsweise die Sorgfalt bei der Lagerung und beim Umgang mit solchen Stoffen als zentraler Bestandteil von Unternehmenskultur und Qualitätsmanagement betrachtet werden. Dass dies eine Herausforderung für Industrie und Gewerbe unabhängig von der jeweiligen Betriebsgröße ist, darüber informiert der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) im Internet unter www.bbs-gt.de. Für große Tanksysteme in der chemischen Produktion, für Auffangwannen, Rohrleitungen oder auch komplette Industriefußböden gilt gleichermaßen: Die Betreiber werden ihrer hohen Verantwortung gerecht, wenn sie die Aufträge zur Errichtung und Wartung der Anlagen an spezialisierte Fachbetriebe mit einer Zulassung nach Wasserrecht vergeben. Diese Profis können potenzielle Fehlerquellen bei der Dichtigkeit der Anlagenteile oder bei den technischen Sicherheitsfunktionen rechtzeitig erkennen und sie fachgerecht beheben. Das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik ist ein zuverlässiger Beleg für das zertifizierte Know-how der Betriebe und gewährleistet die Kenntnis sowie die Befolgung sämtlicher wasserrechtlicher Bestimmungen.

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Orientierung in der wasserrechtlichen Gesetzesflut

Beim Gewässerschutz auf Nummer sicher gehen

Orientierung in der wasserrechtlichen Gesetzesflut

Foto: Fotolia / sk_com (No. 5633)

sup.- Auf Wasser sind viele Unternehmen und Gewerbebetriebe angewiesen. Ob zu Reinigungszwecken, als Kühlmittel in industriellen Prozessen oder als Rohstoff in der Fertigung von Lebensmitteln, chemischen Erzeugnissen und anderen Produkten: Der Wasserverbrauch und damit auch der entsprechende Anfall von Abwasser machen die rechtlichen Rahmenbedingen rund um den Gewässerschutz oftmals zu einem wichtigen Thema der Betriebsführung. Mit wasserrechtlichen Fragen müssen sich aber auch zahlreiche Firmen beschäftigen, die in ihrem betrieblichen Alltag nennenswerte Wassermengen weder nutzen noch ableiten. Sobald sich auf dem Werksgelände Tankanlagen befinden, deren Inhalt als wassergefährdend eingestuft ist, müssen etliche Verordnungen und Bestimmungen zum Gewässerschutz beachtet werden. Damit betrifft diese Pflicht auch alle Betriebe, bei denen z. B. eine Wärmeenergie wie Heizöl in Tanks gelagert wird.

Vor den Risiken, die diese Tankanlagen für Erdreich und Grundwasser bedeuten, schützen bislang die „Verordnungen über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe“ (Landes-VAwS). Diese von Bundesland zu Bundesland abweichenden Regelungen werden derzeit in einem langwierigen Gesetzgebungsverfahren zu einer Bundesanlagenverordnung (AwSV) vereinheitlicht. Relevant für unternehmerische Verantwortung und gegebenenfalls Haftung sind aber unter anderem auch das übergeordnete Wasserhaushaltsgesetz (WHG), das Abwasserabgabengesetz (AbwAG), die Oberflächengewässer-, Grundwasser- und Abwasserverordnung (OGewV, GrwV, AbwV) sowie weitere Paragraphensammlungen aus der Naturschutz-Rechtsprechung. Darüber hinaus wird das deutsche Recht mittlerweile in beträchtlichem Umfang von EU-Richtlinien überlagert, die Schritt für Schritt in der nationalen Gesetzgebung berücksichtigt werden müssen.

Nicht nur kleinere Betriebe haben erhebliche Bedenken, ob sie angesichts dieser Gesetzesflut jederzeit den Überblick behalten und alle vorgeschriebenen Maßnahmen regelkonform umsetzen. Es empfiehlt sich daher in vielen Fällen, Hilfe von Experten in Anspruch zu nehmen. So übernehmen spezialisierte Tankschutz-Fachbetriebe nicht nur Dienstleistungen wie die Errichtung, Wartung und Instandsetzung der Anlagen, sondern auch die kompetente Beratung zu allen rechtlichen Fragen und technischen Normen beim Gewässerschutz. Nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) besitzen alle Betriebe mit dem RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik eine wasserrechtliche Zulassung und gewährleisten den aktuellen Schulungsstand ihrer Mitarbeiter (www.bbs-gt.de). Die Vergabe des Gütezeichens setzt eine strenge Qualitätskontrolle voraus, so dass bei einer Kooperation mit diesen Fachbetrieben dem Tankbetreiber einige Sorgen genommen werden können: Die Anlagen sind unter fachkundiger Überwachung und der Pflichtenkanon bleibt transparent.

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Tankanlagen in der Zuständigkeit von Fachbetrieben

Geschult für Gewässerschutz durch Unfallverhütung

Tankanlagen in der Zuständigkeit von Fachbetrieben

Foto: Fotolia / Tom Bayer (No. 5607)

sup.- Wie wichtig höchstmögliche Sorgfalt beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen ist, zeigen die aktuellen Kenndaten des Umweltbundesamtes (UBA). Danach kommt es in Deutschland beim Transport bzw. bei Lagerung, Verarbeitung, Abfüllung oder anderen Arbeitsschritten jährlich zu mehr als 2.500 Unfällen, bei denen solche Stoffe freigesetzt werden. „Die Chemikalien können in Flüsse, Seen, Meere und in das Grundwasser gelangen“, warnt die Behörde: „Sie können dort das Leben von Fischen und anderen Wasserorganismen gefährden wie auch die Trinkwasserqualität.“ Ein realistisches Risiko angesichts von rund elf bis zwölf Mio. Litern an Schadstoffen, die bei diesen Unfällen pro Jahr austreten. Die vom UBA veröffentlichten Zahlen, die auf Erhebungen des Statistischen Bundesamtes beruhen, lassen die große Bedeutung fachlicher Kompetenz bei diesem Thema erkennen. Nach einer Analyse der vorliegenden Daten ist es nämlich überwiegend menschliches Fehlverhalten, das zu diesen Umweltbelastungen durch wassergefährdende Stoffe führt.

Die Tanks von Gewerbebetrieben, in denen z. B. Brennstoffe oder Chemikalien lagern, gehören deshalb ausschließlich in den Zuständigkeitsbereich von entsprechend geschultem, fachkundigem Personal. Der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) weist in diesem Zusammenhang auf die Betreiberpflichten aller Verantwortlichen für Firmenstandorte mit Tankanlagen hin, unabhängig von der Branche oder der Betriebsgröße. So verlangt das deutsche Wasserrecht die Errichtung zuverlässiger Schutzmaßnahmen, damit es auch bei technischem Versagen, bei Unfällen oder Unachtsamkeiten stets eine weitere Barriere gegen die Verunreinigung von Gewässern gibt. Für die Umsetzung dieser Vorgaben stehen spezialisierte, wasserrechtlich zertifizierte Fachbetriebe zur Verfügung, die die notwendige Kompetenz zur Errichtung, Wartung und Instandsetzung von Tanksystemen haben. Das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik ist ein sicheres Indiz dafür, dass der damit ausgezeichnete Fachbetrieb die technischen Normen sowie die Vorschriften zum Gewässerschutz kennt und befolgt, dass er die wasserrechtliche Zulassung besitzt und damit für diese Arbeiten autorisiert ist (www.bbs-gt.de). Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt werden, darf die Zuständigkeit für einen sicheren und unfallfreien Tankbetrieb an einen Fachbetrieb delegiert werden.

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Chinesische Metropole Jieyang will Flüsse nach deutschem Vorbild säubern – das Experten-Interview

Chinesische Metropole Jieyang will Flüsse nach deutschem Vorbild säubern - das Experten-Interview

Vertragsunterzeichnung: Chen Dong, Jieyangs Oberbürgermeister , Dr. Andreas Cerbe, IAWR-Präsident. (Bildquelle: Zhongde Metal Group GmbH)

Stuttgart, 13. Juli 2016 – Die Flüsse in Jieyang sollen sauber werden und damit die Qualität des Trinkwassers steigen – die süd-chinesische Millionen-Metropole setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Rheineinzugsgebiet (IAWR). Vorbild ist der Rhein. Noch vor wenigen Jahrzehnten war Europas wichtigste Binnenwasserstraße in Folge eines Chemieunglücks ökologisch verödet. Die IAWR setzt sich seit 1970 für die Verbesserung der Wasserqualität im Rhein ein – so dass bis heute wieder ein intaktes Ökosystem aufgebaut werden konnte. Dr. Andreas Cerbe, Präsident der IAWR und Vorstand der RheinEnergie AG, war vor Ort in Jieyang. Im Interview zeigt er auf, warum China auf der Suche nach Lösungen nach Deutschland blickt, welche Akteure beim Flusswasser-Projekt zusammenarbeiten müssen und wie die ersten Maßnahmen in Jieyang aussehen können.

Das Wasser aus einem Drittel der chinesischen Seen und Flüsse ist nicht mehr für die menschliche Nutzung geeignet. Die chinesische Regierung hat das Problem erkannt. Mehr Umweltschutz und reines Trinkwasser ist Teil der Gesamtstrategie „Made in China 2025“. Bei der Suche nach Lösungen blickt man nach Deutschland – warum?

Dr. Andreas Cerbe: Ich sehe dafür drei Gründe – Deutschland hat im Bereich Umweltschutz über viele Jahre sehr viel getan, das wird weltweit beobachtet und respektiert. Auch das mutige Vorgehen Deutschlands mit der Energiewende und dem Ausstieg aus der Kernenergie zu Gunsten alternativer Energien wird genau verfolgt. Die führende Rolle Deutschlands in Umweltfragen wird in China wahrgenommen. Auch ist es in Deutschland gelungen, die Bevölkerung für ökologische Fragen zu begeistern. Die Bevölkerung hat den Umweltgedanken angenommen und ist heute ein Teil des ökologischen Wandels. In den 70er Jahren war das noch nicht so, da haben die Menschen ihren Müll einfach mal im Wald oder am Straßenrand entsorgt. Heute ist Deutschland ein sauberes Land – man hat hier ein viel höheres Bewusstsein für die Umwelt als in vielen anderen Ländern der Welt. Der zweite Grund ist die Technologie – in Deutschland gibt es viele erfolgreiche kleinere und mittlere Unternehmen, die spezifisches Know-how in Umwelttechnologie entwickelt haben, das China nutzen kann. Der deutsche Qualitätsstandard ist in vielerlei Hinsicht heute ein Gütesiegel, welches andere Länder gerne hätten. Dafür ist allerdings ein breites gesellschaftliches Verständnis notwendig, denn Qualität hat seinen Preis. Dies muss aus der politischen und unternehmerischen Sicht verstanden werden, doch China strebt diesen Veränderungsprozess genau an. Der dritte Grund ist die strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und China, die auf politischer Ebene verfolgt wird. Deutschland wird als strategischer Partner gesehen und es baut sich zunehmend Vertrauen zwischen chinesisch-deutschen Unternehmen auf.

Die Stadt Jieyang setzt bei der Reinigung ihrer Flüsse auf eine Kooperation mit der IAWR. Vorbild ist der Rhein. Inden 1980er-Jahren starben im Rhein die Fische. Die Trinkwasserversorgung brach in einigen Regionen zusammen. Wie ist es der IAWR gelungen, wieder ein intaktes Ökosystem aufzubauen?

Dr. Andreas Cerbe: Dass dies gelungen ist, ist vielen Akteuren zu verdanken. Die IAWR hatte in diesem Prozess eine neutrale ausgleichende Position und war als Nichtregierungsorganisation gerne gefragt. Der Rhein führt auf einer Länge von 1.240 km durch fünf Länder. Er ist ein wichtiger europäischer Fluss, mit vielfältigen Funktionen. Für viele Millionen Menschen hängt nicht nur die Trinkwasserversorgung daran. Der Rhein wird für den Schiffsverkehr genauso genutzt wie für die Kühlung von Kraftwerken, der Industrie oder etwa 20 Prozent der weltweiten Chemieproduktion. Nach dem Sandoz-Chemieunfall in der Schweiz zogen sich die Folgen der Verschmutzung durch alle Länder. Es waren viele Akteure von der Katastrophe betroffen – und alle Beteiligten waren gefordert, die Verschmutzung in den Griff zu bekommen. So resultierte aus dem Sandoz-Ereignis die wohl größte Investition entlang des Rheins. Von 1986 bis 2000 wurden insgesamt 40 Milliarden Euro in die Abwasseraufbereitung investiert. Notwendig dafür war ein perfektes Zusammenspiel aus Politik, Unternehmen und neutralen Institutionen.

Es ist also wichtig, dass viele Akteure zusammenarbeiten. Was bedeutet das für Jieyang?

Dr. Andreas Cerbe: Nur, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten, kann es gelingen. Von der Größe her und den notwendigen Investitionen sind die Flüsse in Jieyang nicht unmittelbar mit dem Rhein zu vergleichen, doch das Grundkonzept muss auch hier passen. Für das Flussprojekt in Jieyang ist es wichtig, dass ein Kreislauf geschaffen wird, an dem die Politik ebenso beteiligt ist, wie die produzierenden Unternehmen und begleitende Institutionen. Die Politik muss den Rahmen schaffen. Sie muss Grenzwerte vorgeben, an die sich die Unternehmer halten müssen. Den Unternehmern wiederum müssen auch Wege aufgezeigt werden, wie sich das umweltbewusste Produzieren auch wirtschaftlich rechnet. Darüber hinaus ist generell ein Bewusstsein für Umweltschutz notwendig. Der Oberbürgermeister von Jieyang, Chen Dong, hat den Willen durchzugreifen und will dafür sorgen, dass Grenzwerte eingehalten werden. Das hat er im Gespräch deutlich gemacht. Die IAWR kann die eigenen vielfältigen Erfahrungen gut in den Prozess einbringen. Sie diskutiert national und international – und ihr wird zugehört.

Welche konkreten ersten Maßnahmen sind in Jieyang notwendig, um die Wasserqualität der Flüsse kurzfristig zu verbessern?

Dr. Andreas Cerbe: Zunächst braucht man eine Bestandsaufnahme, um den Zustand der Flüsse beurteilen und daraus die notwendigen Maßnahmen ableiten zu können. Damit wird der Grundstein gelegt, um erste Investitionen abzuschätzen. Eine Messung von wenigen Werten – wie Sauerstoffgehalt, PH-Wert und Schwermetalle – gibt schon ein relativ gutes Bild vom ökologischen und chemischen Zustand der Flüsse. Das deutsche Technologiezentrum Wasser (TZW) in Karlsruhe hat die Erfahrung und die Kompetenz, diese Messungen durchzuführen und ist hier ja mit der Stadt Jieyang in Gesprächen. Aus den Analyseergebnissen lassen sich dann die notwendigen Maßnahmen ableiten. Erst wenn man die Ursachen kennt, kann man eingreifen. Erst dann weiß man auch, welches System für Jieyang geeignet ist. Durch die Industrie und den städtebaulichen Charakter der Stadt sind sicher unterschiedlichste Lösungsansätze vorstellbar. So wären für die Wohnstruktur mit den vielen Hochhäusern auch dezentrale statt zentrale Kläranlagen denkbar. Möglichkeiten gibt es viele. Chen Dong hat ein Zeitfenster von zehn Jahren festgesetzt – in diesem Zeitraum lässt sich schon viel erreichen.

Was ist erforderlich, um die Flüsse auch langfristig sauber zu halten? In Deutschland gilt das Verursacherprinzip. Welchen Ansatz können Sie sich in Jieyang vorstellen?

Dr. Andreas Cerbe: Die Frage der Nachhaltigkeit und der Finanzierung ist ein ganz wesentlicher Punkt bei dem gesamten Vorhaben. Wo kommt das Startkapital her und wie sieht die langfristige Refinanzierung aus? Die Kommunen, die Unternehmen – aber auch die Bevölkerung müssen an diesem wirtschaftlichen Kreislauf beteiligt werden. In Deutschland sind die Bürger an den Kosten der Wasserver- und -entsorgung beteiligt. Auch gilt in Deutschland das Verursacherprinzip, eines von drei Prinzipien des Umweltrechts. Es besagt, dass Kosten zur Vermeidung, Beseitigung und zum Ausgleich von Umweltverschmutzungen dem Verursacher zuzurechnen sind. Diesen Ansatz könnte man auch in China verfolgen. Auf jeden Fall bedeutet Langfristigkeit immer auch regelmäßige Kontrolle und Überprüfung von Zustandswerten. Die Werte der Flüsse müssen regelmäßig kontrolliert werden, um rechtzeitig Fehlentwicklungen zu erkennen und eingreifen zu können. So führt das TZW beispielsweise im Auftrag der IAWR, aber auch von Wasserversorgungsunternehmen, regelmäßige Messungen entlang des Rheins durch. So haben wir anhand der Messergebnisse eine große Transparenz und Werte, über die wir diskutieren können.

Herr Dr. Cerbe, vielen Dank für das Gespräch.

Die ZhongDe Metal Group GmbH begleitet deutsche Mittelständler bei einer Ansiedlung in der Sino-German Metal Eco City (MEC) in Jieyang. Chinesischen Unternehmen eröffnet sie den Zugang zum deutschen Markt. Die MEC befindet sich im Norden der Millionenstadt Jieyang und erstreckt sich über eine Fläche von 25 Quadratkilometer. Das Investitionsvolumen beträgt mehr als 21 Milliarden Euro. Betreiber, Entwickler und Investor ist die ZhongDe Metal Group Co., Ltd.
Hinter der MEC stehen 700 chinesische Metallunternehmen. Sie ist der erste Industriepark Chinas, der von Unternehmern initiiert wurde und von einem deutschen Management begleitet wird. Die ZhongDe Metal Group GmbH wurde Anfang 2015 als deutsche Tochtergesellschaft gegründet. Firmensitz ist Stuttgart – weitere Standorte sind Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München und Dresden. Den Aufsichtsrat bilden Prof. Dr. Dieter Hundt (Aufsichtsratsvorsitzender), Ehrenpräsident Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dr. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, und Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn Steiger Stiftung. Weitere Informationen unter www.metal-eco-city.com.

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Gewässerschutz mit anspruchsvollen Zielen

Fachbetriebe setzen wasserrechtliche Vorgaben um

Gewässerschutz mit anspruchsvollen Zielen

Foto: Fotolia / Jan Kranendonk

sup.- Umweltschutz ist mehr als Klimaschutz. Seitdem in Deutschland die Energiewende politische Debatten und Gesetzesinitiativen bestimmt, stehen vor allem die Schadstoffe in der Luft und in der Atmosphäre im Fokus des Interesses. Dabei gerät die enorme ökologische Bedeutung des Grundwassers sowie der Seen und Flüsse an den Rand der öffentlichen Aufmerksamkeit. „Der Schutz der Gewässer ist für die Gesundheit der Bevölkerung, zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und als Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung unverzichtbar“, betont das Bundesumweltministerium und verweist auf die Risiken, die von wassergefährdenden Stoffen wie Ölen, Kraftstoffen, Lösemitteln, Säuren, Laugen oder Salzen ausgehen. Insbesondere die Unternehmen und Gewerbetriebe, die solche Stoffe herstellen, verwenden, lagern oder umschlagen, müssen deshalb jederzeit den „Besorgnisgrundsatz“ aus dem Wasserrecht beachten. Er besagt, dass eine nachteilige Veränderung der Gewässerbeschaffenheit bei dem Betrieb einer Anlage „nicht zu besorgen“ ist.

Diese anspruchsvolle Zielsetzung hat nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) konkrete Konsequenzen für die Praxis. Die Tankbetreiber müssen sämtliche Normen, Vorschriften und die allgemein anerkannten Regeln der Technik beachten, sie müssen die notwendigen Schritte zur primären und sekundären Sicherheit der Anlagen bzw. Anlagenteile vornehmen und sie müssen für geeignete Überwachungsmaßnahmen sorgen. Unter primärer Sicherheit ist die Dichtigkeit aller Behälter mit wassergefährdenden Inhalten während der gesamten Betriebsdauer zu verstehen. Weder mechanische noch chemische oder thermische Beanspruchungen dürfen die Lagerung beeinträchtigen. Als sekundäre Sicherheit werden zusätzliche Barrieren wie Auffangwannen oder andere Rückhalteeinrichtungen bezeichnet, die beim Versagen der ersten Barriere austretende Stoffe auch ohne menschliches Eingreifen zurückhalten. Technische Überwachungsvorrichtungen gewährleisten im Schadensfall eine schnelle Gefahrenerkennung.

Da die Umsetzung dieser wasserrechtlichen Vorgaben weitreichende Fachkenntnisse erfordert, dürfen für die Arbeiten an den meisten Tankanlagen nur wasserrechtlich zertifizierte Fachbetriebe mit speziell geschulten Mitarbeitern eingesetzt werden. Ab welcher Größenordnung des Tanks diese Fachbetriebspflicht gilt, wird derzeit in den einzelnen Bundesländern noch unterschiedlich gehandhabt. Eine gesetzliche Angleichung befindet sich in der Vorbereitung. Fachbetriebe mit dem RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik , die unter www.bbs-gt.de aufgerufen werden können, garantieren bundesweit die Zulassung nach Wasserrecht und sollten deshalb stets die ersten Ansprechpartner bei Fragen zum Gewässerschutz sein. Weil diese Betriebe die notwendige Kompetenz für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nachgewiesen haben, schützen sie durch fachgerechte Wartung und Ertüchtigung der Anlage den Betreiber vor Schäden und Regressansprüchen.

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Bei Arbeiten am Öltank kein Risiko eingehen!

Aufgabe für Fachbetriebe nach Wasserrecht

sup.- Zum Waschen, Duschen und Putzen, für das Kaffeekochen, die Essenszubereitung und viele andere Alltagstätigkeiten brauchen wir Wasser. Über 3,5 Mrd. Kubikmeter Trinkwasser werden in Deutschland jährlich an Haushalte und Kleingewerbe abgegeben. Mehr als 60 Prozent davon stammen aus dem Grundwasser, das deshalb konsequent vor Belastungen zu schützen ist. Wassergefährdende Stoffe, die zu Verunreinigungen führen können, lagern nämlich nicht nur in großen industriellen Anlagen, sondern beispielsweise auch in jedem privaten Heizöltank. Weil Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten an diesen Tankanlagen eine besonders sensible Herausforderung darstellen, dürfen sie nur von spezialisierten Fachbetrieben mit einer Zulassung nach Wasserrecht durchgeführt werden. Der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) empfiehlt als zuverlässiges Merkmal für diese Zertifizierung das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik (www.bbs-gt.de). Betriebe mit diesem Qualitätsprädikat haben höchste Kompetenz beim Thema Gewässerschutz und leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung unserer wertvollen Wasser-Ressourcen.

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Verantwortung für den Gewässerschutz

Tankbetreiber müssen ihre Pflichten kennen

Verantwortung für den Gewässerschutz

Foto: Fotolia / ThKatz

sup.- Mit der Installation eines Heizöltanks für die häusliche Wärmeversorgung übernehmen Hausbesitzer eine große Verantwortung. Denn überall dort, wo wassergefährdende Stoffe wie z. B. Mineralöle in Tanks gelagert werden, spielt der Gewässerschutz eine zentrale Rolle. Bereits der unbemerkte Austritt von kleinen Mengen des Tankinhalts könnte eine großflächige Verunreinigung des Grundwassers zur Folge haben. In der öffentlichen Diskussion wird dieses Thema oft überlagert von den Risiken, die unseren Gewässern durch die Düngung in der Landwirtschaft oder durch industrielle Abwässer drohen. Der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) weist jedoch darauf hin, dass die Gesetzgebung zum Wasserrecht auch den privaten Eigentümern klare Betreiberpflichten für den Umgang mit Tankanlagen auferlegt hat. Die Verantwortlichkeiten für die Dichtigkeit des ganzen Tanksystems und seine ordnungsgemäße Funktion, die sich daraus ergeben, sind den Nutzern oftmals gar nicht bewusst. Aber Unwissenheit schützt auch in diesem Fall nicht vor Strafe, so dass es sinnvoll ist, sich frühzeitig über die Rechte und Pflichten als Tankbetreiber zu informieren.

Kompetente Ansprechpartner für alle Fragen rund um Tanks und Gewässerschutz sind Fachbetriebe mit einer Zulassung nach Wasserrecht. Das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik ist ein sicheres Indiz dafür, dass diese entscheidende Zertifizierung vorliegt. Fachbetriebe mit dem Gütezeichen werden darüber hinaus regelmäßig von unabhängigen Sachverständigen auf ihre Seriosität und Zuverlässigkeit überprüft. Sie sind deshalb auch erste Wahl, wenn es um die professionelle Übernahme von Reinigungs-, Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten am Tank geht. In diesem Fall hat der Hausbesitzer seine Betreiberpflichten erfüllt, wenn er einem vorschriftsmäßig zertifizierten Fachbetrieb den Auftrag erteilt. Alle Betriebe mit RAL-Gütezeichen sind im Internet unter www.bbs-gt.de verzeichnet. Werden sie mit den Tankschutz-Maßnahmen betraut, übernehmen sie vom Auftraggeber auch die Verantwortlichkeit für die Einhaltung aller Vorschriften zum Gewässerschutz.

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Gewässerschutz tangiert zahlreiche Gesetze

Tankschutz-Fachbetriebe geben Orientierung

Gewässerschutz tangiert zahlreiche Gesetze

Foto: Fotolia / VanderWolf Images

sup.- Auf jedem Werksgelände mit Tankanlagen für Gefahrstoffe sind anspruchsvolle Sicherheitsstandards oberste Pflicht. Materialverschleiß, Beschädigungen, Bedienungsfehler und andere Risiken müssen auf Basis der geltenden technischen Regeln so weit wie möglich ausgeschlossen werden. Enthalten die Tanks beispielsweise Brennstoffe für die Wärmeerzeugung, Kraftstoffe oder andere brennbare Substanzen, gelten strikte Vorgaben für Unfallvermeidung, Mitarbeiterschulung, Brandschutzübungen, Fluchtwege sowie für die Zusammenarbeit mit Behörden und Rettungsdiensten. Die Betreiber solcher Tanks haben allerdings nicht nur eine Verantwortung für die Beschäftigten und die Menschen in der Nachbarschaft, sondern auch für die Umwelt. Das betrifft potenzielle Luftemissionen ebenso wie die Gefährdung von Erdreich und Gewässern durch Verunreinigungen. Gerade die Belange des Gewässerschutzes sollten von Firmen und Gewerbetrieben nicht unterschätzt werden, denn eine Missachtung der gesetzlichen Rahmenbedingungen könnte bei einem Schadensfall mit wassergefährdenden Stoffen erhebliche Regressansprüche zur Folge haben.

Dieser rechtliche Rahmen ist äußerst vielschichtig, wie das Umweltbundesamt (UBA) erläutert: „“Das Gewässerschutzrecht ist die Summe aller Vorschriften, die dem Gewässerschutz dienen können: also neben den Kernvorschriften des Wasserhaushaltsgesetzes, des Abwasserabgabengesetzes, der Oberflächengewässer-, Grundwasser- und Abwasserverordnung. Auch Vorschriften aus anderen Rechtsgebieten, etwa dem Naturschutzrecht, dem Bodenrecht, dem Abfallrecht, dem Wasserwege- und Wasserverkehrsrecht oder dem Strafrecht gehören dazu.“ Hinzu kommen zunehmend Richtlinien aus dem europäischen Gewässerschutzrecht, die in nationales Recht umgesetzt werden müssen. Viele Regularien also, die bei einer Missachtung zu juristischen und finanziellen Konsequenzen führen können. Nicht nur kleinere Betriebe befürchten, angesichts dieser Komplexität des Wasserrechts den Überblick über ihren Pflichtenkanon zu verlieren. Sie können jedoch nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) beim Umgang mit Tanks und den dazugehörigen Leitungssystemen professionelle Hilfestellung in Anspruch nehmen: Spezialisierte Fachbetriebe nach Wasserrecht kennen die technischen Normen sowie sämtliche Vorschriften zum Gewässerschutz und sollten für Arbeiten an Tankanlagen stets hinzugezogen werden – auch bereits dort, wo aufgrund des Behältervolumens derzeit noch keine Fachbetriebspflicht besteht. Die zertifizierten Tankschutz-Dienstleister haben Erfahrung mit der Installation, Reinigung, Wartung, Instandsetzung und der Stilllegung von Tanks. Ein sicheres Indiz für die Kompetenz der Anbieter ist das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik ( www.bbs-gt.de ): Fachbetriebe mit diesem Qualitätsprädikat müssen ihre Zuverlässigkeit und den Schulungsstand ihrer Mitarbeiter in einem aufwändigen Prüfverfahren nachweisen. Zentrale Aufgabenfelder dieser Betriebe sind z. B. die Untersuchung von Tankinnenwänden und die Dichtheitsprüfungen von Rohrleitungen. Eine drohende Gefährdung von Erdreich und Gewässern kann damit rechtzeitig entdeckt werden.

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Große Verantwortung für den Gewässerschutz

Wasserqualität verfehlt europäische Zielvorgaben

Große Verantwortung für den Gewässerschutz

Grafik: Gütegemeinschaft Tankschutz und Tanktechnik

sup.- Unter den zahlreichen Gesetzen und Verordnungen, die jedes Unternehmen zu beachten hat, steht die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der EU aus dem Jahr 2000 wohl in den seltensten Fällen im Fokus der alltäglichen Aufmerksamkeit. Dabei gibt es kaum eine Branche und auch keine Region, die nicht von den Bestimmungen dieser Richtlinie 2000/60/EG tangiert werden. Die vorrangigen Ziele der WRRL sind Schutz und Verbesserung der Gewässerbeschaffenheit in ganz Europa. Bei Oberflächengewässern wie Flüssen, Kanälen oder Seen soll der ökologische und chemische Zustand auf ein anspruchsvoll definiertes Niveau gebracht werden, beim Grundwasser geht es ebenso ambitioniert neben dem chemischen auch um den mengenmäßigen Zustand. Die Verantwortung für die Wasserqualität in der eigenen Umgebung darf deshalb an keinem Firmenstandort ignoriert werden: Risiken für das Grundwasser drohen beispielsweise durch belastete Industrieabwässer, durch Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft, aber auch durch Fahrlässigkeit oder technische Mängel bei der Lagerung und der Nutzung von wassergefährdenden Stoffen.

Schon die Hoftankstelle eines Gewerbebetriebs oder der Heizöltank eines Bürogebäudes können bei einer zu spät erkannten Undichtigkeit zu folgenschweren Verunreinigungen von Erdreich und Grundwasser führen. Durch den natürlichen Austausch zwischen Grundwasser und Fließgewässern erreichen die belasteten Flächen und Wassermengen dann leicht größere Dimensionen. Wie wichtig es ist, solche Gewässerschäden zu vermeiden, belegt ein aktueller Zwischenbericht zur Umsetzung der EU-Richtlinie. Während ursprünglich das Jahr 2015 als zeitliche Zielvorgabe vorgesehen war, offenbaren die aktuellen Prüfungen gerade bei den Fließgewässern noch immer eine beträchtliche Differenz von Anspruch und Realität. Lediglich zehn Prozent der deutschen Bäche und Flüsse erhalten nach Angaben des Bundesumweltamtes (UBA) bislang die verlangten Prädikate „gut“ oder „sehr gut“ für den ökologischen Zustand. Es dient also neben der Abwehr von kostspieligen Schadensregulierungen auch einem grundsätzlichen Schutz der Gewässerqualität, wenn mit der Betreuung von Tanksystemen ein zertifizierter Fachbetrieb nach Wasserrecht beauftragt wird. Nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) ist das RAL Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik ein sicheres Indiz dafür, dass Know-how und rechtliche Kompetenzen eines mit diesem Prädikat ausgezeichneten Betriebs regelmäßig überprüft werden (www.bbs-gt.de). Die Tankschutz-Profis kümmern sich zuverlässig um Arbeiten wie Installation, Wartung und Instandsetzung der Anlagen. Dadurch werden die Tankbetreiber den weitreichenden Pflichten gerecht, die sich aus der Gesetzgebung zum Gewässerschutz ergeben.

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Heizungs-Brennstoffe sicher lagern!

Tankbetreiber verantwortlich für Gewässerschutz

Heizungs-Brennstoffe sicher lagern!

Foto: Fotolia / gertrudda

sup.- Dass der notwendige Klimaschutz einen möglichst effizienten Einsatz von Heizenergie verlangt, ist allgemein bekannt. Jede Verbrauchsminderung entlastet die Luft von Schadstoff-Emissionen. Wovon jedoch viel seltener die Rede ist: Auch die Qualität unserer Wasserreserven wird durch den Umgang mit Heizungs-Brennstoffen beeinflusst. So sollte sich jeder Betreiber einer Ölheizung der Verantwortung bewusst sein, die er für die Beschaffenheit von Grundwasser und Oberflächengewässern hat. Schon kleine Mengen austretenden Öls können zu großflächigen Verunreinigungen führen. Die Ursache solcher Umweltschäden liegt nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) häufig in unzureichend gesicherten oder defekten Tankanlagen. Die Tankschutz-Experten weisen darauf hin, dass die Fahrlässigkeit solch einer riskanten Brennstoff-Lagerung nicht selten äußerst aufwändige Sanierungsarbeiten und Schadensregulierungen zur Folge hat. Haftbar ist dann der Betreiber des Tanks.

Der Zustand der Tankwandungen und die Funktionsfähigkeit von Leckschutzsystemen sollten deshalb auch im eigenen Interesse regelmäßig überprüft werden. Mit der Beauftragung eines Fachbetriebs nach Wasserrecht delegiert der Eigentümer die Verantwortung für seinen Tank an erfahrene Profis mit der erforderlichen Sachkunde. Spezialisierte Betriebe stehen für die vorschriftsmäßige Installation einer Tankanlage ebenso zur Verfügung wie für Wartung, Reinigung und Instandsetzung. Um sicher zu gehen, dass diese Arbeiten einem seriösen Fachbetrieb mit gut geschultem Fachpersonal anvertraut werden, sollte auf das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik geachtet werden. Führt der Betrieb diese Kennzeichnung, ist seine Kompetenz für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen von neutralen Gutachtern zusätzlich bestätigt worden (www.bbs-gt.de). Für den Tankbetreiber bedeuten Inspektions-Termine durch den Fachbetrieb einen Gewinn an Sicherheit. Der Fachmann sorgt beispielsweise für die zuverlässige Funktion der Lecksicherungsanlage als Frühwarnsystem oder er kümmert sich um Korrosionsschäden, bevor sie zum Ölaustritt führen.

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Gewässerschutz schon in der Bauplanungsphase

Fachbetriebe als kompetente Ansprechpartner

Gewässerschutz schon in der Bauplanungsphase

Foto: Gütegemeinschaft Tankschutz und Tanktechnik

sup.- Bei der Errichtung von Betriebsgebäuden muss in jeder Planungs- und Realisierungsphase viel Sachverstand von Fachleuten zusammengeführt werden. Die Ansprüche an das Expertenwissen steigen mit dem Gefährdungspotenzial, das von den Anlagen und Einrichtungen für die Umwelt ausgeht. Schutzbedürftig sind ganz besonders das Erdreich, das Grundwasser und andere Gewässer rund um das Bauvorhaben: Verunreinigungen durch undichte Tanks bzw. Rohrleitungen, durch unsachgemäß installierte Abscheider oder unzulängliche Entsorgungssysteme können äußerst kostspielige Konsequenzen haben und müssen unbedingt vermieden werden. Für diese sensiblen Bereiche bei der Errichtung von Bauteilen und Gebäudetechnik gilt deshalb nicht nur die Pflicht zu besonderer Wachsamkeit, sondern auch zu einem speziellen Know-how: Arbeiten an Anlagen mit wassergefährdenden Inhalten wie Kraftstoffe, Öle, Fette, Reinigungsmittel und andere Chemikalien dürfen nur von Fachbetrieben ausgeführt werden, die eine Zulassung nach Wasserrecht besitzen.

Die Profis dieser spezialisierten Betriebe wissen, worauf es bei der Installation von Tanks, Leitungen, Beschichtungen und Abscheidesystemen ankommt. Sie sollten laut einer Empfehlung des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) bereits in der Planungsphase erster Ansprechpartner sein, wenn es zum Beispiel um die Errichtung von Betriebstankstellen oder Waschanlagen für die Firmenfahrzeuge geht. Hier werden vom Gesetzgeber umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen verlangt, die verhindern sollen, dass wassergefährdende Kraftstoffe bzw. verunreinigte Abwässer austreten oder in die Kanalisation gespült werden. Um die erforderlichen Kompetenzen und die entsprechenden Zertifizierungen beim beauftragten Fachbetrieb zu gewährleisten, sollte auf das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik geachtet werden. Anbieter mit diesem Prädikat unterliegen strengen Gütebestimmungen, die weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen und regelmäßig bei Kontrollen unter Beweis gestellt werden müssen. Eine Übersicht über alle Betriebe, die diesen Qualitätsanforderungen gerecht werden, ist unter www.bbs-gt.de abrufbar.

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Beim Gewässerschutz gilt der Besorgnisgrundsatz

Hohe Verantwortung für Betreiber von Tankanlagen

Beim Gewässerschutz gilt der Besorgnisgrundsatz

Foto: Fotolia

sup.- Jeden Tag werden überall in Deutschland große Mengen wassergefährdender Stoffe hergestellt, transportiert, gelagert und verwendet. Ohne diesen Umgang mit Ölen, Kraftstoffen, Säuren, Lösungsmitteln oder anderen chemischen Substanzen könnten keine Autos fahren, viele Heizungen blieben kalt und die industrielle Produktion würde zum Erliegen kommen. Natürlich erfordern die vielfältigen Einsatzbereiche ein Höchstmaß an Schutz vor Verunreinigungen von Erdreich und Gewässern. Wenn Unternehmen oder Gewerbebetriebe an ihren Standorten mit Stoffen arbeiten, die als wassergefährdend klassifiziert sind, ergibt sich daraus eine hohe Verantwortung. Als Betreiber von Tank-, Abfüll- und Leitungssystemen gilt für sie der so genannte „Besorgnisgrundsatz“. Die Konsequenzen dieses juristischen Terminus aus dem Wasserrecht erläutert das Bundesumweltministerium so: „Es darf keine noch so wenig naheliegende Wahrscheinlichkeit einer nachteiligen Veränderung der Gewässerbeschaffenheit bestehen, eine solche Veränderung muss nach menschlicher Erfahrung unwahrscheinlich sein.“ Für den gewerblichen Gewässerschutz heißt das im Klartext: Auch bei Unachtsamkeiten oder Unfällen müssen die vorhandenen Schutzmaßnahmen eine Belastung der Umwelt zuverlässig verhindern.

Die Betreiberpflichten sind unter diesem Aspekt auf nationaler und europäischer Ebene durch wasserrechtliche Bestimmungen geregelt. Sie umfassen beispielsweise die Errichtung einer zweiten Sicherheitsbarriere sowie technischer Überwachungseinrichtungen, um Leckagen rechtzeitig zu identifizieren. Gesetzlich vorgeschrieben ist auch, dass nur zertifizierte Fachbetriebe mit speziell geschulten Mitarbeitern für Arbeiten an den meisten Tanks und Rohrleitungen hinzugezogen werden. Die Größe des Tankinhalts, die als Kriterium für diese Fachbetriebspflicht gilt, variiert derzeit noch von Bundesland zu Bundesland, wird aber in einem aktuell laufenden Gesetzgebungsverfahren bundesweit angeglichen. Um sicher zu gehen, dass ein Betrieb alle rechtlichen Vorgaben erfüllt, empfiehlt der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg), vor der Beauftragung auf das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik zu achten. Dann ist gewährleistet, dass diese Anbieter sämtliche technischen Normen sowie die Vorschriften zum Gewässerschutz einhalten und ihre Auftraggeber so vor Umweltschäden, Produktionsausfällen bzw. Regressansprüchen schützen. Alle Fachbetriebe in Deutschland, die das RAL-Gütezeichen führen dürfen, sind unter www.bbs-gt.de gelistet.

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