Schlagwort: Genossenschaft

Baufinanzierungsgeschäft der Sparda-Bank Nürnberg boomt

Starke Zuwächse im Baufinanzierungs- und Privatkreditgeschäft – Mehr Girokunden im ersten Halbjahr 2019 – Vorstand Stefan Schindler: „Unsere Genossenschaft wächst auch in einem schwierigen Marktumfeld weiter“ – Digitale Ökosystem-Plattform kommt

Nürnberg – Das Baufinanzierungsgeschäft ist seit jeher eine Kernkompetenz der Sparda-Bank Nürnberg eG. Das bestätigten die Kunden der größten Genossenschaftsbank Nordbayerns auch im ersten Halbjahr: Die Neuzusagen für Baufinanzierungen legten bis zum 30. Juni 2019 um 7,3 Prozent zu – von 268,2 Millionen Euro auf 287,7 Millionen Euro. Stefan Schindler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Nürnberg, erklärt: „Wir setzen bei der Baufinanzierung auf hochqualifizierte Beratung und günstige Konditionen – deswegen sind wir für die Menschen in Nordbayern ein verlässlicher Partner, um ihren Traum vom Eigenheim zu realisieren.“ Noch stärker wuchs die Bank im Privatkreditbereich: Die Neuausreichungen für Privatkredite summierten sich bis zur Jahresmitte auf 19,2 Millionen Euro, was einer Steigerung von 30,2 Prozent entspricht (2018: 14,7 Millionen Euro). Die niedrigen Zinsen kurbelten das gesamte Kundenkreditgeschäft an: Der Gesamtbestand verzeichnete ein Plus von 7,7 Prozent und lag zum 30. Juni 2019 bei 2,65 Milliarden Euro (2018: 2,46 Milliarden Euro).

Positive Entwicklung der Girokonten
Trotz bereits hoher Marktanteile konnte die Sparda-Bank Nürnberg seit Jahresbeginn zahlreiche neue Girokunden gewinnen. So haben 4.348 Menschen im ersten Halbjahr 2019 ein Girokonto bei der Genossenschaftsbank eröffnet – das sind 3,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (2018: 4.190). Der Gesamtbestand addierte sich auf 194.593. Stefan Schindler erklärt: „Unsere Genossenschaft wächst weiter – und das in einem schwierigen Marktumfeld mit großen Herausforderungen. Das Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden freut uns sehr.“

Wachstum bei den Kundeneinlagen
Auch die erste Jahreshälfte war geprägt von der anhaltenden Niedrigzinsphase. Der Bestand der Kundeneinlagen lag bei der Sparda-Bank Nürnberg mit 3,88 Milliarden Euro klar über dem Vorjahreswert von 3,61 Milliarden Euro (+ 7,5 Prozent). Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus hat sich der Trend zu kurzfristigen Anlagen weiter verstärkt.

Vermittlungsgeschäft
Im Verbundgeschäft gab es im ersten Halbjahr 2019 differenzierte Ergebnisse. Die an die Schwäbisch Hall vermittelte Bausparsumme belief sich zum 30. Juni 2019 auf 61,8 Millionen Euro, was einem Plus von 6,2 Prozent entspricht (2018: 58,1 Millionen Euro). Der Bruttoabsatz im Fondsgeschäft lag mit 42,4 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Die vermittelte Versicherungssumme an die DEVK stieg von 4,1 Millionen Euro auf 4,8 Millionen Euro.

Regional und digital
In der zweiten Jahreshälfte 2019 möchte die Sparda-Bank Nürnberg ihre Marktposition in Nordbayern weiter ausbauen. Darüber hinaus sollen die Beratung und Finanzierung von genossenschaftlichen Wohnbauprojekten sowie die Angebote des Tochterunternehmens SpardaImmobilienWelt weiter ausgebaut werden. Gleichzeitig entwickelt die Sparda-Bank Nürnberg ihre digitalen Services weiter: Eine neue Kooperation mit dem Online-Zinsportal WeltSparen ermöglicht Sparda-Bank-Kunden den Zugang zu attraktiv verzinsten Tages- und Festgeldern aus ganz Europa. Und im Herbst startet die Genossenschaftsbank eine App für Lifestyle-Banking, die neben bewährten auch neue Banking-Funktionen sowie Gutschein- und Marktplatzangebote beinhalten wird. Stefan Schindler: „Wir werden die Welt des Bankings mit der modernen Plattformökonomie verbinden und damit unsere Innovationsführerschaft in der Region sichern.“

Daten und Fakten zur Sparda-Bank Nürnberg
Die 1930 gegründete Sparda-Bank Nürnberg eG ist die größte genossenschaftliche Bank in Nordbayern und mittlerweile mit 16 Filialen und 7 SB-Centern in der gesamten Region vertreten. Heute ist die Sparda-Bank Nürnberg eG eine Direktbank mit Filialen; das heißt, sie verbindet die Vorteile einer Direktbank (günstige Konditionen und einfache Abwicklung) mit den Vorteilen einer Filialbank (qualifizierte und persönliche Beratung). Das wissen die Kunden zu schätzen: Schon zum 26. Mal in Folge wurden die Sparda-Banken bei der unabhängigen Umfrage „Kundenmonitor Deutschland“ von der ServiceBarometer AG zu der Filialbank mit den zufriedensten Kunden gewählt. Die Sparda-Bank Nürnberg hat insgesamt über 222.000 Mitglieder. Viele der neuen Mitglieder gehen auf Empfehlung zufriedener Sparda-Kunden zur Sparda-Bank Nürnberg außerdem kommen rund 12 Prozent der neuen Kunden über das Internet. Die Bilanzsumme der Bank betrug 2018 rund 4,2 Milliarden Euro.

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Wir müssen Zukunft!

Wir sehen uns regional, national und global unzähligen Krisen gegenüber. Sie aufzuzählen ist müßig. Man kennt sie und die Menschen lernen mit ihnen zu leben, auch ohne sie wirklich zu akzeptieren. Die gravierendste und nachhaltigste aller Krisen ist der alles beeinflussende weltweite Klimawandel. Sind wir nicht in der Lage – und das sind wir aus unterschiedlichen Gründen nicht – diesen Wandel positiv innerhalb des notwendigen Zeitrahmens zu beeinflussen, werden alle anderen Krisen sich als nachrangig oder gar nichtig erweisen.

Seit den ersten Anzeichen menschlicher Zivilisation endeten Krisen und Konflikte in gewalttätigen Auseinandersetzungen. Die Geschichte ist voll von heroischen Siegen, die sich letztlich als Niederlagen erwiesen.

Menschen, ja ganze Völker haben sich immer wieder formale Strukturen gegeben, die für sie als Richtlinie zur Gestaltung der Zukunft als Maßstab galten. Auch heute, im 21 Jahrhundert, gibt es viele unterschiedliche Formate, die sich Menschen und Nationen auferlegt haben. Auch heute führen diese unterschiedlichen Formate zu Krisen und Konflikten, die in gewalttätigen Auseinandersetzungen endeten oder noch enden werden. Als Ergebnis folgen wie in den vergangenen Jahrhunderten Tod, Elend und Verwüstung.

Der Unterschied zu vergangen Jahrhunderten ist gravierend. Während in der Vergangenheit gewalttätige Auseinandersetzungen regelmäßig von Staatsoberhäuptern jeglicher Art ausgingen, bestimmen heute global agierende Unternehmen den Verlauf des Weltgeschehens.

Die Reaktion darauf muss sein, dass wir uns erlauben, die derzeitigen Systeme zu hinterfragen. Es gilt, ein neues Format zu entwickeln. Eine global wirkende Struktur, die einerseits in der Lage sein wird, die derzeitigen Krisen und Konflikte aufzulösen und unter Berücksichtigung aller weltumspannenden Gegebenheiten ein humanes Miteinander innerhalb einer variablen Biodiversität sichert.

Am Beispiel Deutschland möchte ich zunächst Ursache und Auswirkung deutlich machen. Deutschland, weil ich in diesem Land kultiviert wurde.

So haben sich die Mütter und Väter des Grundgesetzes etwas dabei gedacht, als sie sich am 23. Mai 1949 für die repräsentative Demokratie entschieden haben. Menschenwürde und sozialer Friede sind die Charaktereigenschaften dieses Grundgesetzes. Die Themen Umwelt und Klima waren zu der Zeit noch keine Begriffe. Sicherlich wären diese Themen sonst damals im Grundgesetz verankert worden.

Aus heutiger Sicht müssen, 70 Jahre nach Inkrafttreten des Grundgesetzes, in einer Zeit in der Krisen weiter zunehmen, grundsätzliche Fragen gestellt werden. Was und/oder wen repräsentieren in Deutschland die Gesetzesvertreter? Hat die konkrete Konzeption des Grundgesetzes tatsächlich wenig mit der Entwicklung einer stabilen Demokratie zu tun? Geht diese Stabilität lediglich auf die wirtschaftliche Prosperität der Nachkriegszeit zurück? Reichten rechtliche und politische Rahmenbedingungen aus, um eine menschenwürdige Existenz für jeden hier in Deutschland lebenden Menschen zu gewährleisten?

Am 27. Oktober 1994 wurde mit dem neugeschaffenen Artikel 20a auch der Umweltschutz als Staatsziel in die Verfassung aufgenommen. Somit stellt sich die Frage, wie sind wir bis heute mit dem Wissen über die Natur umgegangen? Welchen Einfluss haben Veränderungen durch Wirtschaftsaktivitäten und menschliche Lebensformen? Welche Folgen für die Umwelt, das Klima, haben Einfluss auf das Leben der Menschen – auch in Deutschland?

Der Tierschutz fand acht Jahre später, am 1. August 2002, seinen Weg in die Verfassung. In wie weit hat die Neuausrichtung der Haltungssysteme das Wohlergehen von Tieren dauerhaft verbessert?

Aus meiner Sicht gibt es auf die hier gestellten Fragen zu wenig positive Antworten.

Daraus ergibt sich grundsätzlich eine gemeinsame Herausforderung zur Lösung einer nachhaltigen Entwicklung der Zukunft.

Zunächst geht es darum aufzuschlüsseln, welche Schwachstellen die repräsentative Demokratie hat. Nach 1949 hat sich das Demokratieverständnis eines jeden einzelnen entsprechend der individuellen Erfahrungen, der Zielsetzungen und Lebensvorstellungen punktuell neu entwickelt. Dies ist jedoch entsprechend den aktuellen Einflüssen auf die Individualität auch zeitgeistorientiert instabil.

Schon der Ausdruck „Wertegemeinschaft“ in einer Demokratie ist durch seine Interpretationsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Wahrnehmungen verbunden. Identität stiftende Leitbilder, wie sie in einer gelebten Demokratie, in einer Herrschaft des Volkes, unverzichtbar sind, haben sich in den letzten Jahrzehnten zu Konsumleitbildern entwickelt.

Die Grundvoraussetzung zur Schaffung von existenzsichernden Lebensstrukturen ist Bildung: Bildung ist die Grundausstattung für ein individuell frei zu gestaltendes eigenes Leben.

Nach Immanuel Kant ist Aufklärung der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Jedoch führen Bequemlichkeit und Existenzangst oftmals dazu, dass ein beträchtlicher Teil der Menschen trotzdem unmündig bleibt, da es sehr bequem ist, unmündig zu sein. Mündigkeit ist für viele Menschen beschwerlich und auch gefährlich. Eine grundlegende Voraussetzung, mündig zu werden (also seinen eigenen Verstand zu gebrauchen), ist für Kant die Existenz von Freiheit. Freiheit bedeutet wiederum, dass man „von seiner Vernunft in allen Stücken öffentlichen Gebrauch“ macht. Dieser öffentliche Gebrauch der Vernunft muss jedem zur Verfügung stehen, was wiederum nur durch eine gesellschaftliche Aufklärung zu erreichen ist.

Bildung und Aufklärung sind Grundlage dafür, den eigenen Status innerhalb jedweder Gemeinschaft zu erkennen. Es ist hilfreich dabei, beeinflussende Faktoren zu hinterfragen, sich eine Meinung zu bilden und diese öffentlich zu diskutieren, um das eigene Sein zu definieren. Mündige Bürger sind Menschen, die ein eigenes Leben leben und nicht nur am Leben teilhaben.

Der Mensch ist von Natur aus roh und unvollkommen, hat aber die Anlage zur eigenen Vernunft, und um diese auszubilden, muss die eine Generation ihr Wissen an die andere bewusst weitergeben.

Erziehung wird von Immanuel Kant als „Kunst“ bezeichnet, die nicht von Anfang an perfekt sein kann, sondern „deren Ausübung durch viele Generationen vervollkommnet werden muss“. Jede Generation geht von den Kenntnissen der vorherigen aus und ist dadurch in der Lage, die Erziehung „proportionierlich und zweckmäßig“ weiterzuentwickeln, sodass letztlich die „ganze Menschengattung zu ihrer Bestimmung“ geführt wird.

Am 22.10.2008 trafen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die damaligen Ministerpräsidenten der Länder in Dresden und riefen die „Bildungsrepublik Deutschland“ aus. Ausgehend vom bestehenden Schulsystem in Deutschland sollte die Bildungsbilanz bis 2015 verbessert werden. Ohne auf die einzelnen Ziele einzugehen, ist auffällig, dass es hier um die Bildungsbilanz geht, weniger um Lehrinhalte und dem allgemeingültigen Anspruch des Menschen und deren individuellen Zukunft.

Zur evolutionären Weiterentwicklung einer zivilen Gesellschaft bedarf es in erster Linie Menschen, die sich frei und gebildet an der Gestaltung dieser Weiterentwicklung einbringen können und wollen. Dazu braucht es den Mut und die Überzeugung eines jeden einzelnen.

Autor: Gerfried I. Bohlen

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Plastik, aber kein Ende in Sicht!

Klimapolitisch ist die Reduzierung der CO2-Emissionen für die Art der heutigen Lebensgrundlage der Menschen und für die Biodiversität von einschneidender Bedeutung.

Das nach zwanzig Jahren der Verhandlungen 2015 in Paris erreichte Abkommen zum Klimaschutz wird hier in Deutschland nicht konsequent umgesetzt.

Besonders dem deutschen Wirtschaftsministerium fehlt es an Antworten auf den sich zuspitzende Worst Case. Noch immer sind die Belange der Wirtschaft wichtiger als der Fortbestand einer lebensfähigen Umwelt und das Leben der Zivilbevölkerung.

Das EU-Parlament entschied im Oktober 2018 über das geplante Verbot von Plastikprodukten. Darunter fallen Strohhalme, Plastikgeschirr und -besteck, Wattestäbchen und Ballonhalter. Hinzugefügt wurden leichte Tüten, Fastfood-Boxen aus aufgeschäumtem Kunststoff und das sogenannte Oxoplastik, das als biologisch abbaubar vermarktet wird, aber Kritikern zufolge in Mikroplastik zerfällt.

Hier haben wir als Verbraucher die Möglichkeit, durch unser Handeln politische Entscheider zur Mitwirkung beim Klimaschutz zu bewegen.

Die Entscheidung vom Oktober 2018, ein Verbot von Plastikprodukten zu planen, ist nicht konsequent. Wer schon einmal versucht hat, ohne Plastik auszukommen, weiß, wie schwierig das ist. Plastik greift unsere Erde und Lebewesen an und zerstört den Lebensraum. Deswegen braucht es Alternativen. 15 Millionen Tonnen Plastik werden allein in Deutschland jedes Jahr verbraucht. Weltweit sind es 200 bis 250 Millionen Tonnen. Die Auswirkungen des exzessiven Verbrauchs von Plastik sind weitreichend. Zum einen werden sowohl Länder als auch Meere verschmutzt, zum anderen finden wir die aufgelösten und zerkleinerten Mikro-Partikel des Plastiks in unserem Essen und sogar in lebenden Organismen.

Nutzen wir Plastikalternativen!

Wie wäre es mit einer Zahnbürste aus Bambus statt Plastik?
Schaut man sich seinen Alltag an, stellt man schnell fest, dass viele der Produkte die wir nutzen aus Plastik bestehen. Aber welche Alternativen gibt es, um den Plastikverbrauch zu reduzieren?

Essbares Besteck
Statt Einwegbesteck gibt es eine essbare Alternative aus Indien. Das Besteck besteht aus rein veganen Inhaltsstoffen und sogar in verschiedenen Geschmacksrichtungen, wie Weizen, Hirse und Reis. Im Gegensatz zu anderen kompostierbaren Gegenständen (zum Beispiel Mais), löst sich dieses Besteck sehr schnell auf, ohne Schadstoffe zu hinterlassen.

Obstnetze aus Holz
Eine österreichische Firma hatte die Idee, die Netze aus hundert Prozent abbaubaren und kompostierbaren Materialien herzustellen. Dazu verwenden sie die sogenannte Double-Twist Technologie, die es möglich macht, hochreißfeste Netze zu erzeugen.
Schon seit 2012 werden diese Obstnetze in einigen Supermarktketten verwendet. Dadurch konnten bisher drei Tonnen Kunststoff eingespart werden.

Ringe aus Getreide
Dosen oder ähnliches werden gerne von Plastikringen zusammengehalten. Gelangen diese in unsere Meere, können sich Tiere darin verfangen und sterben. Außerdem fressen Tiere das Plastik oft und sie verhungern, weil sie es nicht verdauen können und nichts mehr anderes in ihrem Magen Platz hat.
Um dem entgegenzuwirken hat eine amerikanische Firma eine Alternative erfunden: Ringe aus Weizen und Gerste. Die Ringe sind genauso stabil und sind zu hundert Prozent biologisch abbaubar.

Folie aus Milch
Fast alles, was wir im Supermarkt kaufen, ist in Plastikfolie eingewickelt. Diese soll den Inhalt vor der Luft schützen und länger haltbar machen. Eine Alternative, nämlich Folie aus den in der Milch enthaltenen Casein-Proteinen. Die kann einiges besser als herkömmliche Folie: Sie ist luftundurchlässiger und strapazierfähiger. Und das wirklich Besondere: Sie ist essbar.

Stroh statt Styropor
Anstatt das umweltschädliche Styropor zu verwenden, kommt getrocknetes Stroh zum Einsatz. Stroh hat ebenso gute isolierende Eigenschaften wie Styropor. Außerdem nimmt Stroh Wasser besser auf, so dass Feuchtigkeit reduziert werden kann.

Diese Produkte könnte der Handel konsequent einführen und den Verbrauchern die Möglichkeit bieten zwischen umweltschädlichen und zu hundert Prozent abbaubaren Alternativen zu wählen.

Gehen wir heute in einen Discounterladen unseres Landes, finden wir immer noch Regale voller Plastik. Ein Ärgernis sind auch die Plastikeinwegflachen. Zig Meter mit unterschiedlichen Inhalten werden immer noch in den Verkauf gebracht. Man sieht Eltern mit Kleinkindern, die sich von diesem Angebot immer noch verleiten lassen, obwohl sie bei jedem Kauf dazu beitragen die Zukunft ihrer Kinder zu verschlechtern. Man sieht junge Männer, die mit sportlich durchtrainiertem Körper zur Plastikflasche greifen – weil sie leichter ist. Aber – am Abend geht es wieder ins Fitnessstudio.
Das ist leider noch bei zu vielen Verbrauchern zu beobachten. In Deutschland werden stündlich 1,9 Millionen Einweg-Plastikflaschen verbraucht. Hier sind die Produzenten der PET-Flaschen aufgerufen achtsam zu sein. Deren Worst Case besteht darin, wenn sie nicht merken, dass der Verbraucher sich von PET-Flaschen abwendet. Hier sollte jedes dieser Unternehmen umgehend Alternativen entwickeln und marktfähig machen bevor dieser Point of no Return eintritt.

Autor: Gerfried I. Bohlen

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Mit Zivilcourage gegen Spekulanten!

Über Nacht, am 01.08.2019, wurden weitere Strafzölle auf chinesische Waren von US-Präsident Trump angekündigt, die Unsicherheit am Markt wächst. Für Spekulanten und Finanzjongleure dient diese Ankündigung des US-Präsidenten, um am deutschen Strommarkt die Möglichkeit zu nutzen, den Stromkonsumenten unberechtigt noch mehr Geld abzufordern, das diese dann niemals zurück bekommen werden.

So fließen Milliarden Euro der Energieverbraucher Deutschlands auf die Konten von Hedge Fonds und anderen Spekulanten, um deren Geldmengen zu vermehren.

An diesem Beispiel lässt sich ablesen, wie eine einzige Aussage, deren Realitätswert überhaupt nicht feststeht, zur sofortigen finanziellen Belastungen für die deutschen Energieverbraucher führt.

Deutschland ist ein souveräner Staat. Mit ihrem Amtseid schwören die politisch Verantwortlichen das deutsche Volk zu schützen. Trotz dieses Schwurs scheinen die Verantwortlichen diesen Auftrag nicht nachkommen zu wollen.

Natürlich gab es immer schon Gier, also besinnungsloses Gewinnstreben. Selbstverständlich gab es auch schon immer die legalisierte Korruption. Aber unverantwortliches Management, besinnungslose Spekulation und falsche Geldpolitik führen zu Fehlleistungen und werden zu einem unerwarteten Zeitpunkt vom Markt bestraft. Letztendlich wird dies nicht nur die Zivilbevölkerung treffen.

Wenn die erste Reihe der politisch Verantwortlichen zu Lasten der Verbraucher wegsieht, erwarte ich von denen, die in der zweiten Reihe sitzen Zivilcourage. Nehmet Stellung zu diesen unerträglichen Vorgängen und zwingt euer Umfeld zum Handeln. Zeigt ihnen, dass jeder Mensch in Deutschland eine Daseinsberechtigung hat und nicht unverschuldet in Not geraten darf.

Wir als Verbraucher dürfen auch nicht ruhig bleiben. Auch wir als Energieverbraucher müssen den Politikern klarmachen, dass wir nicht Spielball der Finanzmarktjongleure sind. Die Klimabewegung Fridays for Future zeigt auf, dass man in Situationen, in denen politisch Verantwortliche wegschauen, gemeinsam vieles erreichen kann.

Autor: Gerfried I. Bohlen

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Welterschöpfungstag 2019 – Wohlgefühl wichtiger als Wohlstand

Würden alle Menschen so leben wie in Deutschland, wäre der Erdüberlastungstag bereits im Mai gewesen. Somit würde Deutschland drei Erden brauchen. Im Gegensatz dazu käme Indien, das ähnlich viele Einwohner wie China und vier Mal mehr als die USA hat, mit 0,7 Welten zurecht.

Was muss Deutschland tun? Unsere Wirtschaftsstrukturen arbeiten konsequent am Wohlstand für alle. Nur werden es Jahr für Jahr immer weniger Menschen, die an diesem Wohlstand teilhaben können. Vielen Menschen wäre schon damit gedient, wenn sie ein ausreichendes Einkommen hätten und bezahlbaren Wohnraum. Das würde ihnen ein grundsätzliches Wohlgefühl vermitteln.

Stattdessen ist die Zivilbevölkerung neben steigender Armut, unbefriedigenden Bildungschancen und einem optimalen Gesundheitssystem auf eine industrielle Nahrungsmittelproduktion angewiesen. Ob Massentierhaltung in Deutschland oder Zitrusfrüchte aus Marokko. Massenproduktion ist billig in der Herstellung, jedoch wollen zu viele Zwischenhändler davon profitieren. Den Preis zahlt der Kunde an der Supermarktkasse. Mit gerechten Löhnen könnten sich Verbraucher auch mit regional erzeigten Produkten eindecken. Bioprodukte, die entgegen der industriellen Produktion nicht mit Pestiziden belastet sind.

Die Konstellation gerechtes Gehalt und regionale Versorgung würde zum bewussten Umgang mit Nahrungsmitteln führen und unsere Erde nachhaltig entlasten.

Bündnis 90/Die Grünen sind in neun Bundesländern als Koalitionäre in der Verantwortung. In Baden-Württemberg stellen sie mit Herrn Kretschmann zusätzlich den Ministerpräsidenten. Zudem fordert Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt in den Dresdner Neuste Nachrichten: „Wir müssen das Ruder rumreißen, und zwar dringend.“ Bündnis 90/Die Grünen haben im Bundesrat die Möglichkeit selbst eingebrachte Gesetzesinitiativen durchzusetzen. Sie sollten nicht zu lange warten, sonst verlieren sie an Glaubwürdigkeit.

Der bayerische Ministerpräsident fordert, den Klimaschutz als verpflichtende Staatsaufgabe im Grundgesetz zu verankern. Analysiert man jedoch seine Aussage, ein „Jahrhundertvertrag“ sei angesichts der anstehenden „Jahrhundertaufgabe“ nötig, heißt das ja nichts anderes, dass er sich sehr viel Zeit zur Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels einräumt. Zudem fordert er im Konjunktiv, dass alle politischen Ebenen – Bund, Länder und Kommunen – erklären müssten, was sie zum Erreichen der Klimaziele beitragen könnten. Wenn Herr Söder weiß, dass im föderalistischen System der Beitrag zum Erreichen des Klimaziels nicht ausreichend ist, hat er die Möglichkeit über die 46 CSU-Abgeordneten der CSU-Landesgruppe im Bundestag eine gezielte Gesetzesinitiative zu ergreifen. Nur sollte sich die Umsetzung seiner Ankündigungen nicht über sein angekündigtes Jahrhundert hinausziehen.

Autor: Gerfried I. Bohlen

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Leben gestalten – oder das Überleben riskieren!

Ein Appell zur unterschätzten Gefahr für das Weltklima

In diesem Frühjahr benannten die Vereinten Nationen das Auftauen der Dauerfrostböden als eine der fünf unterschätzten Umweltgefahren. Zeitgleich begaben sich Polarforscher auf eine Expedition in den hohen Norden Sibiriens.

Klimawandel lässt uraltes Eis im Permafrost schmelzen

„Permafrost ist Boden, Sediment oder Gestein, das zwei Jahre in Folge gefroren ist“. So die Definition für den Dauerfrostboden. Im Permafrost liegen Tiere und Pflanzen aus der nahen und fernen Vergangenheit begraben. Es gibt Permafrost, der schon über 100.000 Jahre gefroren ist. Bis in eine Tiefe von 1.200 Metern kann der gefrorene Boden reichen. Da die arktischen Winter in den vergangenen Jahren wärmer wurden, tauen nun immer tiefere Erdschichten auf. Das führt dazu, dass im Boden lebende Mikroorganismen die Tier- und Pflanzenreste zersetzen, die lange Zeit durch den Frost geschützt waren. Dabei setzen die Mikroorganismen Kohlenstoff frei, der in Form von Treibhausgas in die Atmosphäre entweicht – entweder als Kohlenstoffdioxid, kurz CO2, oder als Methan (CH4).

Treibhausgase werden freigesetzt

Bei Methan handelt es sich um ein Gas, das etwa 25-mal so klimawirksam wie CO2 ist. Aus diesem Grund warnen die Vereinten Nationen in ihrem aktuellen Jahresbericht davor, die Umwelt- und Klimagefahren aus tauendem Permafrost zu unterschätzen: Das Auftauen des Dauerfrosts führt dazu, dass Treibhausgase freigesetzt werden, die wiederum die Erderwärmung beschleunigen. Je wärmer es auf der Erde wird, desto schneller tauen die Permafrostböden, womit sich der Kreis schließt. Man spricht hier von einem „positiven Rückkopplungseffekt“.

Gigantischer Kohlenstoffspeicher gefährdet Weltklima

Diese Erkenntnis ist besorgniserregend. Die Permafrostregionen auf dem ganzen Globus enthalten unvorstellbare 1.300 Gigatonnen Kohlenstoff. Den Faktor Permafrost beziehen die bisherigen Klimamodelle nicht ausreichend mit ein. Zum Vergleich: 2017 betrug der weltweite CO2 Ausstoß 36,2 Milliarden Tonnen.1960 im Zeitalter von Kohle und Stahl waren es 9,4 Milliarden Tonnen. Während 1960 3 Milliarden Menschen die Welt bevölkerten sind es heute, im Jahr 2019 7,7 Milliarden Menschen.

Tauender Permafrost kann das Weltklima zum Kippen bringen. Wenn sich die Erde weiter im momentanen Tempo erwärmt, kann das Treibhausgas aus Permafrost die globale Durchschnittstemperatur zusätzlich um 0,3 Grad steigen lassen. Und das fällt durchaus ins Gewicht: Der Weltklimarat prognostiziert, dass bereits bei einer Erwärmung um durchschnittlich 1,5 Grad etwa 70 bis 90 Prozent der Korallenriffe verschwinden und einige flache Inselstaaten durch den Meeresspiegelanstieg unbewohnbar sein werden. Der Klimawandel führt zu Extremwetterereignissen. Die Ozeane sind Grundlage des Lebens, doch die Meere sind akut gefährdet. Der ansteigende Meeresspiegel, Hunger und Obdachlosigkeit werden immer mehr Menschen zwingen, ihre Heimat zu verlassen.

Legt ruhig weiter die Hände in den Schoß und redet Euch als Mitverursacher raus aus der Klimakrise.

Schon in überschaubarer Zeit werden die Folgen Eures Nichthandelns Euch und Eure Nachkommen einholen.

Autor: Gerfried I. Bohlen

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Klimakabinett – oder der Versuch die Diskussionshoheit zum Thema zurück zu gewinnen.

Die zum Klimathema getriebene Bundesregierung beweist mit ihrem Klimakabinett, wie grob fahrlässig sie dieses Thema behandelt.
Auch nach dem dritten Spitzentreffen am 18.07.2019 im Kanzleramt kam es zu keinen Entscheidungen. Zum wiederholten Male wurden Resultate auf einen Zeitpunkt in der Zukunft versprochen.

Diskutiert wurde die CO2-Steuer. Hier werden die Verantwortlichen bis September sicher einen Beschluss fassen.

Selbstverständlich hat Geld eine Lenkungskraft. Fragwürdig wird die Diskussion, wenn die CO2-Steuereinnahmen zur Regulierung des Bundeshaushaltes verwendet werden. Aktuell ist es wenig glaubhaft, dass die über die CO2-Steuer eingezogenen Gelder wieder an den Verbraucher zurückgegeben werden. Viel sinnvoller und wichtig sind eine transparente Reinvestierung in CO2vermeidende Projekte und nachhaltig wirkende Strategien. Hier die dringend erforderliche Umstrukturierung der Verkehrsinfrastruktur.

Allein im Bereich Verkehr geben die Verwaltungsstrukturen in Deutschland keine wirkungsvolle Kontrolle her. Bei 64,8 Millionen Kraftfahrzeugen wäre auch das Kraftfahrtbundesamt mit seinen 900 Beschäftigten völlig überfordert. Da kämen auf jeden Beschäftigten, einschließlich Auszubildende, 72.000 Kraftfahrzeuge im Jahr, bei denen die noch festzulegenden Normen zum Schutz des Klimas überprüft werden müssten. Selbstverständlich würden auch weitere Behörden frequentiert, wie die Finanzämter, das Bundesumweltamt, das Wirtschaftsministerium etc. Hinzu käme dann auch das Thema Gebäudesanierung. Kontrovers wird zudem die Luftverkehrsabgabe diskutiert.

Ein Beispiel: Am 1. April 1999 wurde die Stromsteuer im Rahmen des Gesetzes zum Einstieg in die ökologische Steuerreform in der Bundesrepublik eingeführt. Seit nunmehr fünfzehn Jahren wird den Stromkunden verkündet, dass diese Steuer abgeschafft werden soll. Man kann daraus ableiten, bei von allen Seiten öffentlich dargestellten Vorteilen für das Klima wird eines übrigbleiben – die Mehrbelastung der Zivilbevölkerung.

Es wäre wünschenswert, dass die Bundesregierung es schafft, beim Umweltministerium eine effektiv arbeitende Abteilung einzurichten, die sich ausschließlich auf die angekündigte Zirkulation der CO2–Steuer konzentrieren darf. Das wäre bei Einhaltung der erforderlichen Transparenz ein nachhaltig klimawirkender Impuls. Sowohl für den Einzug der CO2–Steuer als auch für die Rückerstattung bedarf es genau festgelegter Richtlinien, die ohne Ausnahme für die Gesamtgesellschaft Gültigkeit beweisen müssen.

Die Formel sollte sich am Verursacherprinzip orientieren – sowohl positiv als auch negativ. Eine für alle Emissionen öffentlich zugängliche und nachvollziehbare Staffelung, die wissenschaftlich untermauert ist und bei Bedarf aktualisiert werden muss, würde die Akzeptanz der Zivilbevölkerung erreichen. Grundsätzlich ist hierbei zu beachten, dass es eine steigende Mehrheit in Deutschland gibt, die in prekären Verhältnissen leben müssen. Auch hier kann die politische Verantwortung greifen. So zum Beispiel durch die finanzielle Befreiung zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Autor: Gerfried I. Bohlen

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„Grüne Insel“: Nur noch wenige Wohnungen frei!

Infoveranstaltung am 30. Juli in St. Michaelisdonn / Baustart für ganzheitliches Wohnquartier im Herbst

"Grüne Insel": Nur noch wenige Wohnungen frei!

Ganzheitliches Wohnquartier: Die “ Grüne Insel“ in Dithmarschen (Bildquelle: (c) Grüne Insel)

St. Michaelisdonn, im Juli 2019 – Viele sprechen drüber, hier soll es gelebt werden: In Dithmarschen wird derzeit ein nachhaltiges Wohnprojekt geplant, das im Norden seines Gleichen sucht. Mit der „Grünen Insel“ wird am Rande der Gemeinde St. Michaelisdonn ein ganzheitliches Wohnquartier errichtet, das Menschen aller Generationen zusammen bringt. Nachhaltige Bauweise und ökologische Energieversorgung sind die Eckpfeiler dieses zukunftsweisenden Projektes. Im Herbst 2019 beginnt nun der Bau dieser Anlage, derzeit sind noch wenige Wohnungen frei.
Sie sind neugierig? Dann besuchen Sie die Infoveranstaltung:
Wann? Dienstag, 30. Juli 2019, 17 Uhr
Wo? Cafe Grüne Insel, Helser Geestweg 6a 25693 St. Michaelisdonn
Anmeldungen und weitere Infos unter: Marco Böttger, Tel. 04853 – 881 98 – 18
Mail: m.boettger@wes-energy.com, www.gruene-insel.info

Klaus Ludolf Ibs, Ideengeber und Geschäftsführer der Grünen Insel, sagt dazu:
„Mit der Grünen Insel erschaffen wir ein völlig neues Wohngefühl, für jetzt und die Zukunft.
Wir möchten alle Generationen zusammen bringen, und eine Wohngemeinschaft gründen, in der sich Jung und Alt wohl fühlen. Außerdem werden wir die Energiewende aktiv leben – durch ökologische Nutzung aller Ressourcen.“
Der ganzheitliche Ansatz dieses Projekts beinhaltet ausgewogene und einladende Architektur: Konkret sollen hier 39 barrierearme und schwellenfreie Wohneinheiten entstehen, deren aufgelockerte Bauweise einer Einzelbebauung sehr nahe kommt. Errichtet werden Häuser mit zwei Geschossen und Staffelgeschoss. Das Bewohnen der Objekte erfolgt durch eine eigens dafür gegründete Genossenschaft – gleichzeitig ein Garant für langfristigen und bezahlbaren Wohnraum. Ein Grundgedanke des Wohnprojekts ist es, das generationsübergreifende Zusammenleben wieder in den Vordergrund zu stellen – ganz entgegen des anonymen Mainstreams der Großstädte.

Neben den 39 Wohneinheiten bietet ein Gemeinschaftshaus allen Bewohnern Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten: Kulinarische Events, Geburtstagsfeiern, Vorträge, Kurse oder auch Workshops und ein Hofladen finden hier ihren Ort.
Das Projekt Grüne Insel spricht damit Menschen aller Altersschichten an: Familien, berufstätige Einzelpersonen – ob Freiberufler oder Festangestellte – und Senioren. Jung und Alt rücken wieder näher zusammen, können voneinander lernen und profitieren.
Durch die Förderung des sozialen Miteinanders entsteht somit eine bunte, lebendige und sich gegenseitig unterstützende Gemeinschaft.
Die Lage
Die Grüne Insel liegt in sehr ruhiger Lage am nordwestlichen Rand der idyllischen Gemeinde St. Michaelisdonn – eingebettet von weiteren Wohngebieten.
Nur 10km von der Nordsee entfernt, weist „St. Michel“ eine hervorragende Infrastruktur auf. Vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Apotheken, Schulen und Kindergärten sind vorhanden, sogar Sportflughafen und Golfplatz. Besonders zeichnet sich auch die gute Verkehrsanbindung aus: Vor Ort gibt es einen direkten Bahnanschluss, zur Autobahn A23 sind es nur rund 10 Minuten Fahrtzeit – speziell für Pendler ein großer Vorteil.
Im Rahmen der eigens gegründeten Genossenschaft wird den zukünftigen Bewohnern Mitspracherecht bei der Planung und Gestaltung des Wohnprojekts und bei allen weiteren Fragen rund um die Grüne Insel ermöglicht. Jeder kann das Areal kreativ mitgestalten und seinen Beitrag zum Gelingen des Projektes leisten. Gleichzeitig wird am wirtschaftlichen Erfolg partizipiert.
Wohnangebot
Nach dem derzeitigen Planungsstand entstehen neben dem Gemeinschaftshaus drei weitere, zweistöckige Wohnanlagen mit Staffelgeschoss. In diesen Gebäuden werden drei Wohnungs-Typen in einer Größe zwischen 50 – 100 m² errichtet.

Das Nutzungsentgelt wird wohnungsunabhängig 8.70 EUR/m² betragen. Aufgrund der Einbindung von regenerativen Energien in die Energieversorgung der Wohnanlagen sowie einer hochwertigen Bauweise nach KfW 40 Standard ist mit geringen Nebenkosten zu rechnen. Zusätzlich wird für Wohnberechtigungsschein-Inhaber günstiger Wohnraum angeboten.

Kontakt
Marco Böttger, Tel. 04853 – 881 98 – 18, Mail: m.boettger@wes-energy.com
Katja Diederich, Tel. 04853 – 881 98 – 25, Mail: k.diederich@wes-energy.com
www.gruene-insel.info

Wes Energy GmbH, St. Michaelisdonn, Dithmarschen.
Noch wenige Wohnungen in der „Grünen Insel“ frei. Ganzheitliches Wohnquartier startet im Herbst mit Bau.

Kontakt
WES energy GmbH
Marco Böttger
Österstraße 15
25693 St. Michaelisdonn
04853 -881 98 18
m.boettger@wes-energy.com
http://www.gruene-insel.info

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PSD Bank Hannover bleibt weiter sehr stabil!

PSD Bank Hannover bleibt weiter sehr stabil!

Vertreterversammlung

Die PSD Bank Hannover blickt auf ein erfolgreiches und sehr stabiles Geschäftsjahr 2018 zurück. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zu 2017 um 3,4 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen beliefen sich zum Jahresende auf 765 Millionen Euro (2017: 764 Millionen). Das Kundenkreditvolumen konnte um 2,4 Prozent auf 894,3 Millionen Euro gesteigert werden (2017: 873,7 Millionen). Das Betriebsergebnis vor Steuern liegt bei 3,7 Millionen Euro.

Bei den ausgegebenen Krediten lag ein deutlicher Fokus auf Finanzierungen von Immobilien. So verhalf die PSD Bank Hannover über 1.280 Familien zu ihrem Eigenheim.

Betreutes Kundenvolumen weiter im Plus
Insgesamt kommt die Bank auf ein betreutes Kundenvolumen von rund 1,8 Milliarden Euro, ein Plus von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Diese Steigerung haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch über 5.400 Beratungen, telefonisch und in unseren Kundencentern oder auch direkt beim Kunden zu Hause erreicht. Eine Zahl, die zeigt, dass wir uns als beratende Direktbank auf einem sehr guten Weg befinden, mehr als nur ein Geheimtipp in der Region zu sein“, kommentiert Bernd Brennecke, Vorstand der PSD Bank Hannover.

„Leider parken noch immer sehr viele Sparer wegen des Niedrigzinsniveaus ihre Gelder sehr kurzfristig. Hier gilt es, zu handeln, denn auf diese Weise erzielen sie praktisch keine Erträge auf ihr Erspartes. In unseren Beratungen spielen daher chancenreichere Geldanlagen, zum Beispiel in Versicherungslösungen oder unsere digitale Vermögensberatung „PSD MeinInvest“ eine größere Rolle, sagt Bernd Brennecke.

Der Zinsüberschuss blieb mit 14,4 Mio. EUR in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (14,7 Mio. EUR). Dies gilt auch für das Provisionsergebnis, das im abgelaufenen Jahr bei einem leichten Minus von 0,7 Millionen Euro liegt (2017: 0,98 Millionen). „Insgesamt konnten wir die Provisionserträge weiter steigern, gleichzeitig stiegen die Provisionsaufwendungen durch Provisionszahlungen an Vermittler entsprechend dem Kreditwachstum“, erläutert Holger Hammer dieses Ergebnis. Auch der Verwaltungsaufwand blieb insgesamt stabil. Er lag bei 9,37 Millionen Euro (2017: 9,34 Millionen). „Wenn wir uns ansehen, welchem hohen regulatorischen Druck wir als kleine Bank ausgesetzt sind, ist dieses Ergebnis sehr gut und zeigt, dass wir mit dem, was wir tun, die richtigen Schwerpunkte setzen“.

Zur künftigen Stabilität der Erträge soll auch das eigene Immobiliengeschäft der PSD Bank Hannover beitragen. Das genossenschaftliche Kreditinstitut hat in Hannover sowie Langenhagen mehrere Objekte mit über 70 Mietwohnungen neu gebaut oder gekauft, die mittlerweile bezugsfertig und größtenteils vermietet sind.

Digitale Angebote implementiert und in Planung
Als genossenschaftliche Direktbank ist die PSD Bank Hannover auch in Sachen Digitalisierung gut aufgestellt. Seit 2017 gibt es den Immobilien-Kompass, der mit einem Online-Check viele Fragen rund um den Immobilienerwerb oder bei Renovierungen beantwortet. Auch die Geldanlage in Sparprodukte und Investmentfonds kann digital erfolgen. Das Thema Investmentsparen bietet über das Angebot „PSD MeinInvest“ gute Ertragschancen. In Planung ist die digitale Antragsstrecke Baufinanzierung – von der Antragstellung bis zur Auszahlung ein vollumfänglicher digitaler Prozess.

Beratungsinitiative für Frauen
Im laufenden Jahr stellt die PSD Bank Hannover zudem das Thema Altersvorsorge mit dem Schwerpunkt Frauenrente in den Fokus. „Frauen haben aufgrund ihrer Berufsbiographien sehr oft eine Rentenlücke, die höher ist als bei Männern und über die es genau deswegen zu sprechen gilt. Dies wollen wir mit unserer neuen, speziell auf Frauen zugeschnittenen Beratungsinitiative und einem entsprechenden Angebot, der PSD Frauenrente, tun“, sagt Bernd Brennecke.

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Die PSD Bank Hannover ist eine eingetragene Kreditgenossenschaft, die ihre Wurzeln im früheren Post-Spar- und Darlehensverein hat und damit über mehr als 140 Jahre Erfahrung aufweist. Das Geschäftsgebiet reicht von Wolfsburg im Osten bis Nienburg im Westen und von Alfeld im Süden bis Lüchow im Norden. Die Bank ist im Kredit- und Einlagengeschäft für Privatkunden tätig. Schwerpunkte sind Immobilienfinanzierungen, Anschaffungsdarlehen, Vermögen und Vorsorge. Die PSD Bank Hannover arbeitet mit namenhaften Partnern in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe zusammen, darunter die Bausparkasse Schwäbisch Hall, Union Investment und die R+V-Versicherungen. Die Bank hat rund 56.000 Kunden, 32.000 von ihnen sind als Mitglieder gleichzeitig Eigentümer der Bank (Stand 31.12. 2018).

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Die Strompreislüge

Politik unter der Knute des Irrglaubens

In seiner „Nationalen Industriestrategie 2030“ setzt Altmaier die „Sicherung beziehungsweise Wiedererlangung der wirtschaftlichen und technologischen Führungsposition Deutschlands und der Europäischen Union“ zum Ziel.

Auf verbreitete Kritik stößt der altmaiersche Ansatz, „industrielle Schlüsselbereiche“ zu definieren und „strategische Technologieveränderungen“ zu benennen. „Ökonomen sind gegenüber dem Rosinenpicken durch Politiker traditionell skeptisch, und ich glaube, in der Vergangenheit gesammelte Daten bzw. Erfahrungen belegen dies.“, sagte Ifo-Experte Felbermayr. „Was wir brauchen, ist ein Umfeld, in dem jede Branche Spitzenunternehmen hervorbringen kann, wenn sich die Möglichkeiten dazu in Deutschland eröffnen“, so der Ökonom.

Auch von den Wirtschaftsverbänden bekommt Minister Altmaier an dieser Stelle wenig Zustimmung. „Der Staat hat die Aufgabe, zu flankieren und die richtigen Leitplanken zu setzen“, sagt BDI-Chef Kempf. „Die Entscheidungen über Investitionen trifft die Wirtschaft.“ Eine diese flankierenden Leitplanken ist laut Gerfried Bohlen, CEO der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG, die ungerechtfertigte Ausuferung der Stromkosten für den deutschen Mittelstand und den Haushaltsstrom.

Nach dem Grundsatz Ursache und Wirkung sind hier die Argumente zur Berechnung der zu Grunde liegenden Großhandelspreise kritisch zu hinterfragen. Besonders dem Mittelstand werden monetäre Mittel entzogen, die für richtungsweisende Innovationen zur Klimabewältigung dringend erforderlich sind.

Bei den Privathaushalten konterkarieren die Mehrkosten für Strom die Bemühungen Produkte, die aus regionaler Herstellung kommen, am Markt zu etablieren. Ein stetig größerer Teil der Bevölkerung befürwortet den regionalen Wirtschaftskreislauf.

Die Strompreisbildung befindet sich unnötiger Weise in einem Spannungsfeld nicht vergleichbarer unterschiedlicher Handelswaren und Ereignisse.
Hier einige Zitate aus veröffentlichten Marktanalysen zur Berechnung der Strompreis-Börsenpreise:
– Handelsstreit, Trump kündigt Sanktionen gegen den Technikkonzern Huawei an
– Rücktritt von Premierministerin May
– Anstieg des Kohleimports nach China
– USA niedrigere Importe aus China
– Fehlende Impulse am EUA-Markt
– schwächere Notierungen bei den anderen Commodities
– schwache Auktion am Markt für Emissionszertifikate
– Feiertag in Frankreich, Belgien und Tschechien
– In Europa bleibt der Kohlebedarf gering
– CO2 und Kohle üben Druck auf das kommende Kalenderjahr aus

Seit 2016 finden sich die relevanten Vorschriften in der Marktmissbrauchsverordnung (Verordnung (EU) Nr. 596/2014), um Manipulationshandlungen durch Spekulationen der Finanzjongleure entgegen zu wirken. Hier ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verpflichtet umgehend und nachhaltig zu reagieren.

Laut Bohlen muss gewährleistet werden, dass Verbraucher und andere Marktteilnehmer Vertrauen in die Stabilität der Strom- und Gasmärkte haben können. Dass die auf den Energiegroßhandelsmärkten gebildeten Preise ein faires und auf Wettbewerb beruhendes Zusammenspiel zwischen Angebot und Nachfrage widerspiegeln und dass aus dem Marktmissbrauch keine unrechtmäßigen Gewinne gezogen werden können.

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Die Armut in Deutschland steigt und es steigen auch die Strompreise.

So kam es dazu, dass 344.000 Haushalten 2018 der Strom abgestellt wurde.
Im letzten Jahrzehnt haben sich die Stromrechnungen vielerorts mehr als verdoppelt– und das, obwohl viele Verbraucher sich umweltbewusst verhalten und versuchen, Energie einzusparen. Besonders ärgerlich ist es, wenn man Sparmaßnahmen so weit wie möglich ausschöpft und die Strompreisentwicklung diese Anstrengungen – zumindest auf der Stromrechnung – wieder neutralisiert.
Innerhalb Europas schneidet Deutschland eher schlecht ab mit einem Durchschnittspreis von 29,42 ct/kWh. In Großbritannien und den Niederlande liegt der kWh-Preis beispielsweise unter 20 Cent; in Frankreich sind es sogar unter 15 Cent. In Italien zahlt man etwas mehr, aber auch hier liegen die Kosten mit rund 23 Cent unter den deutschen Tarifen.

Fairness und Verlässlichkeit bietet in dieser Situation die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG. Als Genossenschaft verzichtet sie darauf dem Endverbraucher hohe Margen abzuverlangen. Somit entwickeln Sie neues Vertrauen in Ihre Stromversorgung.

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25. April in Hamburg: Nachhaltiges Wohnquartier „Grüne Insel“ stellt sich vor!

25. April in Hamburg: Nachhaltiges Wohnquartier "Grüne Insel" stellt sich vor!

Nachhaltiges Wohnprojekt: In Dithmarschen entsteht die „Grüne Insel“ / Ökologische Energieversorgung

Noch wenige Wohnungen in der „Grünen Insel“ frei:
Ganzheitliches Wohnquartier in Dithmarschen startet im Sommer mit Bau

St. Michaelisdonn, im April 2019 – Viele sprechen drüber, hier soll es gelebt werden: In Dithmarschen wird derzeit ein nachhaltiges Wohnprojekt geplant, das im Norden seines Gleichen sucht. Mit der „Grünen Insel“ wird am Rande der Gemeinde St. Michaelisdonn ein ganzheitliches Wohnquartier errichtet, das Menschen aller Generationen zusammen bringt. Nachhaltige Bauweise und ökologische Energieversorgung sind die Eckpfeiler dieses zukunftsweisenden Projektes.

Im Sommer 2019 beginnt der Bau der Anlage, derzeit sind noch wenige Wohnungen frei.
Auch in Hamburg findet dazu eine Infoveranstaltung statt:

Wann? Donnerstag, 25.April, 19 Uhr
Wo? W3-Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg-Ottensen
Anmeldungen und weitere Infos unter: Marco Böttger, Tel. 04853 – 881 98 – 18,
Mail: m.boettger@wes-energy.com, www.gruene-insel.info

Klaus Ludolf Ibs, Ideengeber und Geschäftsführer der Grünen Insel, sagt dazu:
„Mit der Grünen Insel erschaffen wir ein völlig neues Wohngefühl, für jetzt und die Zukunft.
Wir möchten alle Generationen zusammen bringen, und eine Wohngemeinschaft gründen, in der sich Jung und Alt wohl fühlen. Außerdem werden wir die Energiewende aktiv leben – durch ökologische Nutzung aller Ressourcen.“
Der ganzheitliche Ansatz dieses Projekts beinhaltet ausgewogene und einladende Architektur: Konkret sollen hier 38 barrierearme und schwellenfreie Wohneinheiten entstehen, deren aufgelockerte Bauweise einer Einzelbebauung sehr nahe kommt. Errichtet werden Häuser mit zwei Geschossen und Staffelgeschoss. Das Bewohnen der Objekte erfolgt durch eine eigens dafür gegründete Genossenschaft – gleichzeitig ein Garant für langfristigen und bezahlbaren Wohnraum. Ein Grundgedanke des Wohnprojekts ist es, das generationsübergreifende Zusammenleben wieder in den Vordergrund zu stellen – ganz entgegen des anonymen Mainstreams der Großstädte.

Neben den 38 Wohneinheiten bietet ein Gemeinschaftshaus allen Bewohnern Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten: Kulinarische Events, Geburtstagsfeiern, Vorträge, Kurse oder auch Workshops und ein Hofladen finden hier ihren Ort.
Das Projekt Grüne Insel spricht damit Menschen aller Altersschichten an: Familien, berufstätige Einzelpersonen – ob Freiberufler oder Festangestellte – und Senioren. Jung und Alt rücken wieder näher zusammen, können voneinander lernen und profitieren.
Durch die Förderung des sozialen Miteinanders entsteht somit eine bunte, lebendige und sich gegenseitig unterstützende Gemeinschaft.
Die Lage
Die Grüne Insel liegt in sehr ruhiger Lage am nordwestlichen Rand der idyllischen Gemeinde St. Michaelisdonn – eingebettet von weiteren Wohngebieten.
Nur 10km von der Nordsee entfernt, weist „St. Michel“ eine hervorragende Infrastruktur auf. Vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Apotheken, Schulen und Kindergärten sind vorhanden, sogar Sportflughafen und Golfplatz. Besonders zeichnet sich auch die gute Verkehrsanbindung aus: Vor Ort gibt es einen direkten Bahnanschluss, zur Autobahn A23 sind es nur rund 10 Minuten Fahrtzeit – speziell für Pendler ein großer Vorteil.
Im Rahmen der eigens gegründeten Genossenschaft wird den zukünftigen Bewohnern Mitspracherecht bei der Planung und Gestaltung des Wohnprojekts und bei allen weiteren Fragen rund um die Grüne Insel ermöglicht. Jeder kann das Areal kreativ mitgestalten und seinen Beitrag zum Gelingen des Projektes leisten. Gleichzeitig wird am wirtschaftlichen Erfolg partizipiert.
Wohnangebot
Nach dem derzeitigen Planungsstand entstehen neben dem Gemeinschaftshaus drei weitere, zweistöckige Wohnanlagen mit Staffelgeschoss. In diesen Gebäuden werden drei Wohnungs-Typen in einer Größe zwischen 50 – 100 m² errichtet.
Das Nutzungsentgelt wird wohnungsunabhängig 8.70 EUR/m² betragen. Aufgrund der Einbindung von regenerativen Energien in die Energieversorgung der Wohnanlagen sowie einer hochwertigen Bauweise nach KfW 55 Standard ist mit geringen Nebenkosten zu rechnen. Zusätzlich wird für Wohnberechtigungsschein-Inhaber günstiger Wohnraum angeboten.

Kontakt
Marco Böttger, Tel. 04853 – 881 98 – 18, Mail: m.boettger@wes-energy.com
Katja Diederich, Tel. 04853 – 881 98 – 25, Mail: k.diederich@wes-energy.com

Wes Energy GmbH, St. Michaelisdonn, Dithmarschen: Noch wenige Wohnungen in der „Grünen Insel“ frei. Ganzheitliches Wohnquartier startet im Sommer mit Bau.

Kontakt
WES energy GmbH
Marco Böttger
Österstraße 15
25693 St. Michaelisdonn
04853 -881 98 18
m.boettger@wes-energy.com
http://www.gruene-insel.info

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Tag der Genossenschaften am 1. Juli 2017: 332 bayerische Wohnungsgenossenschaften entlasten Wohnungsmärkte

München (29.06.2017) – Am 1. Juli wird der Internationale Tag der Genossenschaften gefeiert. Ein guter Anlass, um auf die 332 bayerischen Wohnungsgenossenschaften aufmerksam zu machen. Mit ihren rund 168.000 Wohnungen entlasten sie die oft angespannten Wohnungsmärkte. Ihren Mitgliedern bieten die Genossenschaften gute, sichere und bezahlbare Wohnungen.

„Bei den Genossenschaften wird die Förderung der Mitglieder groß geschrieben“, sagt VdW Bayern-Verbandsdirektor Xaver Kroner. Denn das ist der in der Satzung festgelegte Zweck der Genossenschaften. In der Praxis heißt das keine Angst vor Kündigung wegen Eigenbedarf und eine Stärkung des gemeinschaftlichen Miteinanders. Dafür stehen oft Gemeinschaftsräume oder andere Begegnungsflächen zur Verfügung. „Auch bei wichtigen gesellschaftlichen Themen wie Energieversorgung, Mobilität und Wohnen im Alter überzeugen viele Genossenschaften durch innovative Konzepte“, sagt Kroner. Die Rechtsform Genossenschaft bedeutet Mitbestimmung und Selbstverwaltung. Sie ist demokratisch aufgebaut. Jedes Mitglied hat unabhängig von seinen eingezahlten Geschäftsanteilen eine Stimme, das höchste Organ ist die Mitgliederversammlung.

Renaissance der Wohnungsgenossenschaften in Bayern
Die Zahl der Wohnungsgenossenschaften im Freistaat steigt weiter. Im Jahr 2016 wurden fünf neue Genossenschaften gegründet. Dieser Trend ist ungebrochen, auch für 2017 zeichnen sich weitere Neugründungen ab. „Wir führen derzeit mehrere Gründungsberatungen durch und bekommen häufig Anfragen“, berichtet der Verbandsdirektor. Die älteste bayerische Wohnungsgenossenschaft ist die Baugenossenschaft München von 1871 eG. Die jüngste Neugründung, die Stadtwerkschaft eG aus München, erfolgte erst im Mai 2017.
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Im VdW Bayern sind 458 sozialorientierte bayerische Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen – darunter 332 Wohnungsgenossenschaften und 91 kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen verwalten rund 525.000 Wohnungen, in denen ein Fünftel aller bayerischen Mieter wohnen.

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Schutz vor Rentenversicherungspflicht – die erste Genossenschaft für IT-Freelancer

Für IT-Freelancer besteht immer die Gefahr von der Deutschen Rentenversicherung als rentenversicherungspflichtig eingestuft zu werden.

Schutz vor Rentenversicherungspflicht - die erste Genossenschaft für IT-Freelancer

(Bildquelle: Flickr: Washington State House Republicans)

Kelkheim, 04.Oktober 2016

Für IT-Freelancer besteht immer die Gefahr von der Deutschen Rentenversicherung als rentenversicherungspflichtig eingestuft zu werden. Dies kann für den Einzelnen zu erheblichen finanziellen Belastungen führen. Die 4Freelance recruitment eG ist nun die erste Genossenschaft für IT-Freelancer, die zum einen Projekte und Jobs vermittelt und zum anderen allen Mitgliedern durch ihre Rechtsform der Genossenschaft Schutz vor der Einstufung als rentenversicherungspflichtig bietet. Jeder IT-Freelancer kann in die Genossenschaft eintreten. Genosse wird man, wenn man mindestens ein Anteil erwirbt. So gehört man automatisch zur Genossenschaft und ist Mitanteilseigne). Dies entkräftet den rentenversicherungskritischen Punkt über den Zeitraum eines Projektes nur für einen Auftraggeber tätig zu sein.

Die 4Freelance recruiting eG ist die erste Genossenschaft für IT-Freelancer. Sie bietet Recruitingdienstleistungen von IT-Freelancern für IT-Freelancer an und tut dies bewusst in der Rechtsform einer Genossenschaft. Jeder Freiberufler aus dem Bereich IT kann Mitglied und damit Gesellschafter der Genossenschaft werden. Als Gesellschafter hat er Anteil an allen Auftraggeber, die die Genossenschaft hat. Das heißt, für die Deutsche Rentenversicherung ist er so gestellt, als ob er für mehrere Auftraggeber arbeitet – und fällt damit aus den Kriterien für die Rentenversicherungspflicht heraus.

Gleichzeitig behält der Freelancer die Freiheit zu wählen, über wen er seine Verträge mit seinen Kunden abschließen will: ob über die 4Freelance, über einen anderen Anbieter oder direkt mit dem auftraggebenden Unternehmen.

Warum ist es für viele Freelancer oftmals schwierig, mehrere Auftraggeber nachzuweisen?

IT-Projekte sind häufig sehr arbeitsintensiv und laufen über mehrere Monate. In dieser Zeit hat der IT-Freelancer meist nur einen einzigen Auftraggeber. Zudem sind Freelancer oft Solo-Selbstständige, beschäftigen also keine sozialversicherungspflichtigen Angestellte. Doch Selbstständige, die keine versicherungspflichtigen Arbeitnehmer haben und die im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber arbeiten, werden von der Deutschen Rentenversicherung als rentenversicherungspflichtig eingestuft.

Durch die Beteiligung an der Genossenschaft entfällt der rentenversicherungskritische Punkt, für die Dauer eines Projektes – was häufig über mehrere Monate gehen kann – nur für einen Einzelauftraggeber tätig zu sein. Für die kooperierenden Freiberufler ist dies eine ganz legale Möglichkeit, die Rentenversicherungspflicht abzuwenden.

Warum versuchen Freelancer oft die Rentenversicherungspflicht zu vermeiden?

Als Selbstständige müssen IT-Freelancer zusätzlich zum Arbeitnehmeranteil auch den Arbeitnehmeranteil an die Rentenversicherung abführen. Das kann – je nach Einkommenssituation – die Selbstständigkeit teilweise unrentabel machen oder sogar dazu führen, dass das finanzielle Überleben in Gefahr ist.

Hinzu kommt, dass die Sozialversicherungsbeiträge über Jahre hinweg rückwirkend eingefordert werden können. Das kann zu Nachzahlungsforderungen im fünfstelligen Bereich führen. Für viele IT-Freelancer ist das finanziell nicht tragbar.

Der Genossenschafts-Bonus: Gute Vermittlungschancen auf dem Markt

Als Genossenschaft ist die 4Freelance verpflichtet, im Interesse ihrer Mitglieder zu handeln. Ihr Ziel ist daher nicht die Gewinnmaximierung, sondern die gute Auftragsauslastung ihrer Mitglieder. Anders als Vermittlungsagenturen nimmt sie einen geringeren Aufschlag auf den Tagessatz der Mitglieder. Sie kann so die Dienstleistungen günstiger anbieten – ohne die Mitglieder im Honorar zu drücken. Gleichzeitig sind die günstigen Konditionen ein Anreiz für die auftragvergebenden Unternehmen, die Freelancer von 4Freelance zu wählen.

Über die gb.online gmbh

Die gb.online gmbh hat sich auf die berufliche Absicherung von Freelancern spezialisiert und bietet mit www.easy-insure.eu das umfangreichste Online-Versicherungsportal für freie und beratende Berufe in Deutschland. Seit 2011 können Selbstständige und Unternehmen bis 1 Million Euro Umsatz pro Jahr hier ihre beruflichen Risiken versichern.

Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

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CETA: Molkerei Berchtesgadener Land appelliert an Politik

Molkerei Berchtesgadener Land ruft Politik auf, die Freihandelsabkommen jetzt nicht unter Pseudozeitdruck am Willen der Mehrheit vorbei durchzuwinken

CETA: Molkerei Berchtesgadener Land appelliert an Politik

Bernhard Pointner, Geschäftsführer Molkerei Berchtesgadener Land

Piding, 15. September 2016: Während beim Oktoberfest rund sechs Millionen Menschen aus der ganzen Welt Kultur und Brauchtum feiern, soll der Expressweg für die Ratifizierung von CETA, dem Freihandelsabkommen zwischen Europa und Kanada, freigemacht werden. Und damit voraussichtlich auch die letzte Hürde für das bei weitem nicht ausverhandelte Abkommen mit den USA (TTIP) genommen werden. Zeitgleich zur Verkündung des Codewortes für Tradition und Brauchtum in München, „O’zapft is'“, demonstrieren in sieben deutschen Großstädten erneut zigtausende Menschen. Sie sind dagegen, dass mit CETA und TTIP kulturelle Vielfalt dem reinen Profitgedanken geopfert werden soll. Auch die Molkerei Berchtesgadener Land, deren rund 1.800 Genossenschaftsmitglieder als Landwirte im Alpenraum zum Erhalt einer (auch von den Besuchern des Oktoberfestes) geschätzten Kulturlandschaft beitragen, sagt „Nein“ zur derzeitigen Ausgestaltung der Freihandelsabkommen.

Bernhard Pointner, Geschäftsführer der Molkerei Berchtesgadener Land: „Beide Abkommen verschaffen Konzernen, den eigentlichen Weltmächten, noch mehr Einfluss. Kleinere, werteorientierte Unternehmen, wie unsere Genossenschaftsmolkerei, können am Weltmarkt nicht konkurrieren, wenn die Politik nur den ökonomischen Faktor berücksichtigt. Genau genommen will das die Molkerei Berchtesgadener Land auch nicht. Denn wir verstehen uns als „Nahversorger“. Mit den Premiumprodukten trägt die Molkerei Berchtesgadener Land zu einer Ernährungssicherung des heimischen Marktes bei. Überleben durch Billigexporte auf Kosten der Bevölkerung in anderen Regionen ist ganz sicher nicht der Weg der Molkerei Berchtesgadener Land. Deshalb: TTIP muss weiter verhandelt werden, um auch dem Leitbild der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Schließlich hat sich die Weltgemeinschaft 2015 unter der Führung der UN in einem transparenten und kooperativen Verhandlungsprozess für die Erreichung von 17 Sustainable Development Goals im Rahmen der Agenda 2030 verpflichtet. Zu dieser Verpflichtung muss auch die Wirtschaft stehen, egal ob klein oder groß.“

Die Entstehung der Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG reicht in das Jahr 1927 zurück. Heute liefern rund 1.800 Landwirte aus dem Berchtesgadener Land, dem Chiemgau, dem Isarwinkel sowie dem Salzburger Land ihre Milch an die Genossenschaftsmolkerei. In 2015 wurde insgesamt eine Rohstoffmenge von ca. 287 Millionen kg Milch erfasst. Die Molkerei Berchtesgadener Land produziert ihre grünen Premiumprodukte und die Bio-Alpenmilch-Produkte mit echter Herkunftsgarantie. Die Milch wird aus der Berg- und Alpenregion erfasst und in der eigenen Molkerei in Piding verarbeitet.

Kontakt
Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG
Barbara Steiner-Hainz
Hockerfeld 5-8
83451 Piding
08651 / 7004-1150
barbara.steiner-hainz@molkerei-bgl.de
http://bergbauernmilch.de/

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Entstehung und Struktur von den ersten Gartenstädten

Gartenstädte – Idee, Hintergrund und Ziele

Entstehung und Struktur von den ersten Gartenstädten

Gartenstädte – Idee, Hintergrund und Ziele – Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexper

Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte aus Stuttgart. Herr Mozanowski gilt als Kenner des Gesamtmarktes rund um Immobilien und Eigentumswohnungen. Zudem ist Eric Mozanowski Fachautor des Werkes „Investitionen in Denkmale“ von 2009. Dieses Wissen erwarb er als Entwickler und Leiter von renommierten Immobilienunternehmen, ist seit über 20 Jahren aktiv am Markt.

Billiges Agra – in wertvolles Bauland wandeln – Genossenschaftliche Mitbestimmung

Die Gartenstadtbewegung zielte auf die Mitbestimmung der Bewohner und auf ein lebenslanges Mietrecht ab. „Zu dem Hintergrund und den Zielen einer Gartenstadt muss man wissen, dass Ebenezer Howard Genossenschaftssozialist war und nach einem gescheiterten Entwicklungsexperiment nach London zurückkehrte, das er in Amerika hatte. Sein Ziel bestand darin, das rasche Wachstum im Zuge der Industrialisierung vor allem in London und weiteren britischen Großstädten in geordnete Bahnen zu lenken“, führt Immobilienexperte Eric Mozanowski die Teilnehmer in das Seminar mit ein. Ebenezer Howards Vorstellung war es, einem unkontrollierten Wachstum neuer Stadtviertel am Rande der bestehenden Großstadt und einer weiteren Verdichtung im Stadtinneren entgegenzulenken und kontrolliert durchzuführen. Denn Verdichtung im Stadtinneren führte oftmals zur Bildung von Slums. Daher schlug Howard die völlige Neugründung von Städten im Umland vor. Hierbei ging es um eine sozialreformerische Idee. Der Spekulationsgewinn bei der Umwandlung von billigem Agrar- in wertvolles Bauland sollte der genossenschaftlich organisierten Allgemeinheit zukommen und damit auch den Teil der Baukosten tragen. Idee war, dass der Boden genossenschaftlicher Gemeinbesitz bleibt und nur in Erbpacht weiter verliehen werden sollte.

Verwirklichung der Gartenstadt – „Garden Cities of Tomorrow“

Immobilienkaufmann Eric Mozanowski erläutert im Verlauf des Seminars die Entwicklung und Verwirklichung der ersten Gartenstädte. Das erste Gartenstadtkonzept von Ebenezer Howard (1902) sah vor, dass die Wohnstädte sich ringförmig um eine Kernstadt anordneten und mit ihr sternförmig durch Straßen, Eisenbahn und U-Bahn vernetzt sei. Hierzu veröffentlichte Howard verschiedene Bücher: Das 1898 von Howard veröffentlichte Buch „Tomorrow, a peaceful path to real reform“(ISBN 10: 1108021921) – damit ist die genossenschaftssozialistische Lösung der Bodenfrage gemeint und das folge Werk 1902 „Garden Cities of Tomorrow“ (ISBN-10: 1151393665 – Original vom Publisher Swan Sonnenschein & Co., Ltd.), darin sind die Ideen und Umsetzungen beschrieben.

Die Idee der „Gartenstädte“, so Eric Mozanowski, war in Großbritannien entstanden. Studien zur Folge galt Großbritannien lange Zeit das am weitesten industrialisierten Land der Welt, das entsprechend stark auch unter den sozialen Folgen des wirtschaftlichen Fortschritts zu leiden hatte.

1898 hatte Ebenezer Howard mit seinem Buch „Tomorrow, a peaceful path to real reform“ das Programm der Gartenstadtbewegung veröffentlicht. Beschrieben wird eine Zukunft der Städte ohne die Bildung von Slums, dafür können alle profitieren und die Vorteile durch die Verbindung Stadt mit dem Land und einem besseren Leben nutzen.

Pionierunternehmen Gartenstadt Letchworth in Großbritannien

1903 bis 1904 begann unter architektonischer Leitung von Barry Parker und Raymond Unwin im englischen Letchworth dessen Umsetzung. Nach Howards Vorstellung sollte eine Genossenschaft Land für eine beachtliche Anzahl von Menschen erwerben, die Zahl betrug 30.000 als Minimum. Diese Anzahl sollte auch Eigentümerin des Bodens bleiben, sodass Spekulationen damit ausgeschlossen waren. Um einen zentralen Park sollten sich ein- bis zweigeschössige Häuser mit Vorgärten gruppieren. Eine eigene Einkaufs- und Arbeitsstätten sowie die Gartenstadt umgebene Bauernhöfe, die frische Lebensmittel lieferten, sollten die Vorteile von Stadt- und Landleben miteinander verbinden. Doch die Unabhängigkeit von den Metropolen war nicht durchzuhalten. Die Gartenstädte, die auch in den Folgejahren meist in einer romantisierenden kleinstädtischen bis dörflichen Architektur gehalten waren, verkamen bald zu reinen Wohnsiedlungen im Dunstkreis der Großstädte.

Immobilienexperte Eric Mozanowski erläutert, dass mit der Verbreitung des Autos schließlich diese Vororte grenzenlos ohne die vorher notwendige Rücksichtnahme auf fußläufige Nähe zu einem Bahnhof, sich ausdehnen konnten. Die Auflockerung bzw. Durchgrünung und Entmischung der Stadt, die von den modernen Planern propagiert wurde, nahm mit der Gartenstadt aber ihren Anfang.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

Kontakt
Eric Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Str. 32
70174 Stuttgart
+49 (0)71122063173
+49(0)71122063180
mozanowski@yahoo.de
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Prokon AG oder die Renaissance der Genossenschaft

Der Fall Prokon zeigt, dass die Genossenschaft als ursprünglich soziale Selbsthilfeeinrichtung des 19. Jahrhunderts die wohl modernste Antwort einer Bürgergesellschaft auf den Turbokapitalismus ist.

26.10.2015 – Die Prokon AG hat über 74.000 Anlegern ca. 1,4 Milliarden Euro in Form von Genussrechten verkauft. Den Investoren wurden bis zu acht Prozent Zinsen versprochen und in den vergangenen Jahren auch ausbezahlt. Das Problem: Prokon hat mit seinen Unternehmungen operativ diese Zinsen nicht verdient. Seit es mit den versprochenen Zahlungen eng wurde, ist der Insolvenzverwalter an Bord und hat in einer sehr fairen Weise den Initiatoren einer Genossenschaftslösung die Möglichkeit gegeben, ihr Modell gegen ein Kaufangebot der EnBW zur Abstimmung in der Gläubigerversammlung zu stellen. Diese hat entschieden, dass die Schulden – und damit vor allem die Genussscheine – in Anteile an einer Genossenschaft und nachrangige Finanzierungen, also faktisch in Eigenkapital, umgewandelt werden. Aus Gläubigern werden Genossen. Damit ist das Unternehmen wieder auf solide Beine gestellt. Es wird erwartet, dass die neuen Genossen so fast 60% ihrer Gelder langfristig retten können.

Aus der Insolvenz einer AG, die offensichtlich auf ein eher unglückliches Finanzgebaren und nicht auf das grundsätzlich tragfähige Geschäftsmodell zurückgeht, entsteht jetzt eine Genossenschaft. Aber was ist das genau? Der Namensbestandteil „Genossen“ lässt linke Strukturen vermuten. Das Geschäftsmodell der Prokon AG, nämlich Windkraft, verstärkt diesen ersten Eindruck. Dabei ist die Genossenschaft als ursprünglich soziales Modell der gemeinschaftlichen Selbstorganisation des 19. Jahrhunderts heute hochmodern und vielleicht der geniale Gegenentwurf zum Turbokapitalismus, dessen Instrument vor allem die Aktiengesellschaft ist.

Eine Genossenschaft ist zunächst, wie eine Aktiengesellschaft auch, eine juristische Person, das heißt in ihrem Namen können durch die im Tagesgeschäft verantwortlichen Vorstände Rechtsgeschäfte aller Art getätigt und Eigentum erworben werden. Die Haftung der Genossen ist ebenfalls auf die Einlageverpflichtung beschränkt. Ist diese geleistet, kann der Genosse wie der Aktionär gut schlafen.

Der Zweck einer Genossenschaft geht allerdings weit über den rein finanziellen Zweck einer Aktiengesellschaft hinaus. Die Genossen haben umfassendere, meist auch ideelle Ziele, wie die Unterstützung der Windenergie. Ihnen geht es nicht nur um den Gewinn, sondern auch um die Verfolgung eines darüber hinausgehenden gemeinsamen Zwecks, sei es aktiv durch eigenes Mitwirken, oder passiv durch reine Finanzierung. Insoweit gleicht die Genossenschaft einem Verein. Man könnte sie auch als „vereinsähnliche Aktiengesellschaft“ bezeichnen; organisiert wie ein Verein ohne „Kursgewinn“ beim Ausscheiden und finanziert wie eine Aktiengesellschaft mit Kapitalerhöhung und Dividende.

Allerdings, und hier besteht schon der erste entscheidende Unterschied zur Aktiengesellschaft, gibt es wie beim Verein keinen „Mehrheitsgenossen“. Zwar sind auch Personen als Mitglieder zulässig, die nur „investieren“, diese dürfen aber keine Mehrheit haben und sind auch sonst in ihren Stimmrechten stark beschränkt.

Jeder Genosse hat unabhängig von seinem finanziellen Beitrag in der Mitgliederversammlung, die über alle Angelegenheiten entscheidet, eine Stimme. Jeder soll wie bei einem Verein mitentscheiden, ob etwas Neues angeschafft, ein Haus verkauft, ein neues Feld hinzugepachtet wird. In besonders zu begründenden Fällen können es bis maximal drei Stimmen werden, die zum Schutz des „Kleingenossen“ bei wichtigen Fragen wieder auf eine Stimme reduziert werden. Mehr geht nicht. Selbst das Einsammeln von Vollmachten zur Stimmrechtsausübung ist auf maximal zwei beschränkt. Für besonders große Genossenschaften mit mehr als 1.500 Mitgliedern gibt es die Möglichkeit eng geregelter Vertreterversammlungen. Der Beitritt zur Genossenschaft allein aufgrund finanzieller Interessen ist anders als bei der Aktiengesellschaft daher grundsätzlich nicht vorgesehen. Eine Stimmrechtsmehrheit in einer Person ist unmöglich.

Ein weiterer wichtiger Unterschied zur Aktiengesellschaft ist, dass der Genossenschaftsanteil nicht oder zumindest nur sehr schwer handelbar ist. Eine Börsennotierung ist nicht vorgesehen. Der Genosse kann austreten und erhält dann seine Einlage zurück, einen „Kursgewinn“ realisiert er nicht. Allenfalls kann er noch einen Anteil an den offenen, nicht ausgeschütteten Rücklagen erhalten. Aber auch das bedarf schon einer gesonderten Satzungsregelung. Die Genossenschaft ist ganz darauf angelegt, dem Genossen einen realen und aktuellen Vorteil zu verschaffen, der oft aus einem Sachwert besteht. Dies kann die günstige Mietwohnung, das kostenlose Bankkonto, der Schrebergarten oder eine preiswerte Versicherung sein, wie sie die genossenschaftsähnlichen Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit anbieten. Jeder Nutzen, sei er eher ideell oder monetär, der es erforderlich macht, dass sich mehrere Gleichgesinnte zusammenfinden, eignet sich für eine Genossenschaft.

Im Unterschied zum eingetragen Verein ist eine Genossenschaft jedoch auch darauf angelegt, wie jedes Unternehmen Gewinne zu erzielen. Dieser ist zwingend an die Genossen auszuschütten. Jeder Genosse erhält dabei grundsätzlich den gleichen Betrag pro Euro Einlage. Anders als bei der Aktiengesellschaft kann dem „Kleingenossen“ sein Gewinnanteil durch Rücklagenbildung nur vorenthalten werden, wenn dies die Satzung ausdrücklich vorsieht.

Unterschiedliche Finanzierungsbeiträge der Genossen bei Gründung der Genossenschaft werden oftmals über höherverzinsliche, sogenannte partiarische Darlehen abgedeckt. Dabei erhält der Darlehensgeber bis zur vollständigen Rückzahlung seines Darlehens vorab einen dem Risiko angemessenen Gewinnanteil als Zins. Er zeichnet also nicht mehr Anteile, wie dies bei der Aktiengesellschaft der Fall wäre. Ist das Darlehen zurückgezahlt, reiht er sich in die Reihe der völlig gleichberechtigten Genossen ein. Mit dieser Konstruktion wird oftmals die Gründung einer Genossenschaft erleichtert, wenn es einen oder mehrere Sponsoren gibt. Nachfolgende Genossen müssen dann nur einen geringeren Beitrag leisten. Die „Anschubfinanzierung“ wird zurückgezahlt.

Die Vorteile der Genossenschaft für das Gemeinwesen liegen damit klar auf der Hand: Da es keine Kursgewinne zu erzielen gibt, existiert kein Börsenhandel, was der Finanzindustrie die Basis der Vermögensverschiebung entzieht. Da es nur um einen unmittelbarer Nutzen geht, kann keine Gewinnerwartungen der Zukunft oder gar ein Firmenwert gehandelt werden. Nur wer einen realen Nutzen aus der Genossenschaft hat, sei er finanziell oder ideell, kann den Vorteil hier und jetzt abschöpfen.

Die Stimmrechtsbeschränkung verhindert eine feindliche Übernahme gegen den Willen der Kleingenossen. Das Demokratieprinzip ist voll verwirklicht. Jede Genossenschaft ist daher wie ein sachbezogener, kleiner, demokratischer Staat, dessen Vorteile man genießt, solange man Mitglied ist, aus dem man allerdings auch austreten kann. Jeder leistet seinen Beitrag, jeder erhält seinen Nutzen, solange er seinen Beitrag leistet. Die Größe ist individuell auf den Bedarf und die Sinnhaftigkeit des Sachthemas einstellbar, und es gibt immer die Möglichkeit, jederzeit eine Sachfrage zur demokratischen Abstimmung zu stellen.

Ursprünglich eine Erfindung der sozialen Selbstverwaltung im 19. Jahrhunderts, ist das Genossenschaftsmodell heute ein modernes Konzept einer freien Bürgergesellschaft. Es sei noch erwähnt, dass die Modernisierung des Genossenschaftsrechts maßgeblich auf die Grünen in der letzten rot-grünen Koalition zurückgeht.

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Produktnews: Familien und Auszubildende profitieren von neuen M4Energy Tarifangeboten

Dresden (wei) Für viele Jugendliche hat mit der Ausbildung oder dem Studium vor wenigen Tagen ein neuer Lebensabschnitt begonnen.

BildIn den meisten Fällen ist dies auch mit dem Einzug in die erste eigene Wohnung oder in eine Wohngemeinschaft verbunden. Um diesen Start zu erleichtern, gewährt M4Energy Studenten und Auszubildenden, die einen Stromvertrag bei der M4Energy eG abschließen, jährlich 100 KWh Strom pro Haushalt gratis. Leben sogar mehrere Studenten oder Azubis in einem gemeinsamen Haushalt, gibt es für jeden weiteren zusätzliche 50 kWh geschenkt.

Auch Familien mit Kindern sowie Alleinerziehende werden mit dem neuen Familientarif in ihrem Haushaltsbudget entlastet. Für das erste im Haushalt lebende Kind gibt es ebenfalls jährlich 100 Frei-kWh, für jedes weitere Kind noch einmal zusätzlich je 50 kWh gratis.

„Unser Genossenschaftsmodell unterstützt mit diesen Tarifen ganz speziell und bewusst diese Kundengruppen und trägt zu deren finanziellen Entlastungen bei“, so Maik Junker, Vorstandsvorsitzender der M4Energy eG in Dresden.

Die Familien-, Studenten- und Azubitarife sind alle zu 100 Prozent aus zertifiziertem Ökostrom. Nutzen können das Angebot Mitglieder der Genossenschaft, aber auch alle Nichtmitglieder. Darüber hinaus gewährt die Genossenschaft eine Energiepreisgarantie über den gesamten Vertragszeitraum von 24 Monaten.

Über:

M4Energy eG
Herr Maik Junker
Bertolt-Brecht-Allee 24
01309 Dresden
Deutschland

fon ..: 0351-656164-0
fax ..: 0351-656164-11
web ..: http://www.m4energy.de
email : kontakt@m4energy.de

Über M4Energy eG
Gegründet als Energiegenossenschaft im Jahr 2010 mit Hauptsitz in Dresden, agiert der Strom- und Gaslieferant bundesweit und beliefert Genossenschaftsmitglieder und Kunden aus dem privaten und gewerblichen Bereich. Im Rahmen des Genossenschaftsmodells versorgt das Unternehmen bundesweit Privat- und Gewerbekunden mit Strom und Gas sowie mit Wärmepumpenheizstrom und Strom für Nachtspeicherheizungen. Seit 2015 bietet die Energiegenossenschaft auch Spezialtarife für Infrarotheizungen an.

Über 4.400 Genossenschaftsmitglieder und zirka 2.500 Kunden ohne Mitgliedschaft zählt die Genossenschaft heute.

Ein Grund für das kontinuierliche Wachstum ist in einer zuverlässigen Erreichbarkeit und persönlichen Betreuung der Mitglieder und Interessenten zu sehen. Darüber hinaus steht die Genossenschaft nicht nur Privatkunden, sondern auch Gewerbe-, Industriekunden und Kommunen offen. Sie profitieren von genossenschaftlichen Prinzipien wie Mitbestimmung, Eigeninitiative, gemeinschaftlichem Einkauf, möglichen Gewinnrückflüssen an Mitglieder sowie hohen internen und externen Kontrollmechanismen.

Seit 2014 bietet die M4Energy eG für Verbände und Vereine im Rahmen eines Sponsoringmodells spezielle Liefer-Pakete, die ihnen dauerhafte Einnahmen und finanzielle Entlastung des Umfeldes bei den Energiekosten ermöglichen.
Für Unternehmen wurde das Produkt M4LOHNt® entwickelt, das ihnen eine Alternative bei der Ehöhung des Reallohnes ihrer Mitarbeiter bietet, lohn- und sozialversicherungsfrei.
Der Energiedienstleister unterstützt von Beginn an zahlreiche soziale Projekte. Dazu gehören Sportveranstaltungen, Kindertagesstätten oder sozial geförderte Arbeitsplätze.

Die Energiegenossenschaft ist Mitglied im Bundesverband Mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschland e.V. (BVMW) und im Prüfungsverband der Deutschen Verkehrsdienstleistungs- und Konsumgenossenschaften e.V.

www.m4energy.de

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Bürgerenergie Bayern und NATURSTROM entwickeln bayernweiten Regionalstromtarif

Forchheim/Pfaffenhofen, den 18. August. Das Landesnetzwerk Bürgerenergie Bayern e.V. (BEBay) wird in Kooperation mit dem Öko-Energieversorger NATURSTROM bayernweit Regionalstrom anbieten, der zu 100 Prozent aus Öko-Kraftwerken in Bayern stammt. Der Clou: Anteilig soll Strom direkt aus Windenergie- oder Photovoltaikanlagen der im Bürgerenergie Bayern e.V. zusammengeschlossenen Bürger-Energiegesellschaften an die Kunden geliefert werden.

„Unser Ökostrom wird garantiert aus Bayern und zu mindestens 25 Prozent direkt aus regionalen Photovoltaik- und Windenergieanlagen stammen“, so Markus Käser, Vorstandsvorsitzender der BEBay. „Damit stärken wir die dezentrale Energiewende in Bayern und ganz konkret in den Gemeinden unserer Mitgliedsgenossenschaften. Regionaler geht es nicht.“ Zudem erschließen sich die BEBay-Mitgliedsgenossenschaften mit der Ökostromvermarktung an Genossenschaftsmitglieder und andere Endkunden ein weiteres, ergänzendes Geschäftsfeld neben dem Betrieb ihrer Öko-Kraftwerke. „Wir werden das Produkt preislich attraktiv gestalten, so dass es in vielen Fällen günstiger sein wird als der lokale Standardtarif“, ergänzt Käser.

Das neue Ökostromprodukt wird noch dieses Jahr flächendeckend exklusiv über alle Mitgliedsgenossenschaften des Landesnetzwerkes Bürgerenergie Bayern e.V. angeboten werden. Neben Ökostrom aus bayerischen Wasserkraftwerken ist geplant, möglichst viele eigene Photovoltaik-Anlagen oder Windräder der BEBay-Energiegesellschaften als Lieferkraftwerke einzusetzen. Dadurch wird die dezentrale Bürger-Energiewende offen für alle: für Genossenschaftsmitglieder, Anwohner von Bürger-Wind- und -Solarparks und nicht zuletzt auch für all jene Stromkunden, die nicht in eine eigene Solaranlage investieren oder sich an einer Genossenschaft beteiligen können.

„Mit dem gemeinsamen Produkt bieten wir eine transparente und glaubwürdige Alternative zur überwiegenden Mehrzahl der Ökostromtarife, die auf Herkunftsnachweisen für norwegischen Wasserkraftstrom basieren“, so Dr. Thomas E. Banning, Vorstandsvorsitzender der NATURSTROM AG. Viele Versorger erwerben für ihre Ökostromtarife Herkunftsnachweise, die die Erzeugung von Ökostrom irgendwo in Europa bescheinigen. Mit diesen Nachweisen können sie ihren an der Strombörse gekauften Kohle- und Atomstrom in Grünstrom „umfärben“. Das ist höchst intransparent, der Umweltnutzen dieser Tarife tendiert zudem gegen null.

Die Partner präsentieren das gemeinsame Produkt am 18.Oktober 2015 im Rahmen des Bayerischen Bürgerenergiegipfels in Pfaffenhofen. „Die BEBay ist mit ihren über 20 Mitgliedsgenossenschaften aus ganz Bayern ein besonders schlagkräftiger Partner für die dezentrale Bürgerenergiewende“, freut sich Dr. Tim Meyer, Bereichsleiter Dezentrale Energieversorgung bei NATURSTROM. „Die Kooperation verfügt daher für beide Seiten über ein großes Potential.“

Die Abwicklung der energiewirtschaftlichen Dienstleistungen bis hin zum Kundenservice erfolgt über das Grünstromwerk, das NATURSTROM im Juli übernommen hatte. „Wir sind sehr froh, schon wenige Wochen nach der Integration von Grünstromwerk in die NATURSTROM AG eine neue Kooperation abzuschließen. Es wird deutlich, dass das Zusammengehen von Grünstromwerk und NATURSTROM der richtige Schritt zur richtigen Zeit war“, so Dr. Tim Meyer. Im Zuge der Übernahme des auf Regional- und Mieterstrom spezialisierten Start-Ups Grünstromwerk hatte NATURSTROM angekündigt, die Entwicklung neuer Stromprodukte mit lokalem Fokus künftig auszubauen. Die Kooperation mit der BEBay ist in diesem Kontext ein erster, wichtiger Schritt.

Die NATURSTROM AG wurde 1998 mit Sitz in Düsseldorf gegründet. Das Unternehmen gehört zu den führenden unabhängigen Anbietern von Strom und Gas aus Erneuerbaren Energien. Es versorgt bundesweit mehr als 242.000 Haushalte, Institutionen und Gewerbekunden mit naturstrom sowie mehr als 13.000 mit naturstrom biogas. Neben der Belieferung mit Energie aus regenerativen Quellen setzt NATURSTROM auf den konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien – mehr als 250 Öko-Kraftwerke sind durch Mitwirkung von NATURSTROM bereits ans Netz gegangen. Seit 1999 wird der Tarif naturstrom jährlich mit dem Grüner Strom Label zertifiziert. Aufgrund ihrer Vorreiterrolle bei der Systemintegration Erneuerbarer Energien im Ökostromhandel erhielt die NATURSTROM AG den Europäischen Solarpreis 2013.

Kontakt
NATURSTROM AG
Tim Loppe
Achenbachstraße 43
40237 Düsseldorf
0211-77900363
loppe@naturstrom.de
http://www.naturstrom.de

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