?Meilenstein gegen Darmkrebs: Neuer Test verbessert die gesetzliche Früherkennung.

(Mynewsdesk) Gemeinsamer Bundesausschuss führt iFOBT ein. München, 22.04.2016 – Eine langjährige Forderung der Felix Burda Stiftung wird nun in die Tat umgesetzt. Der immunologische Stuhlbluttest (iFOBT) zur Früherkennung von Darmkrebs ersetzt den seit über 40 Jahren verwendeten Guajak-basierten (gFOBT) ab 01.Oktober 2016. Der neue Test spürt doppelt so viele Krebsfälle und –Vorstufen auf und liefert weniger falsch-positive Ergebnisse Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am gestrigen Donnerstag beschlossen, dass bei der Früherkennung von Darmkrebs zukünftig neue Testverfahren anzuwenden sind. Bei der gesetzlichen Darmkrebsvorsorge ab 50 Jahren löst der quantitative immunologische Test zum Nachweis von nicht sichtbarem Blut im Stuhl (iFOBT oder…

Verständnislosigkeit über Vertriebsstopp von Insulin-Präparat

Mit Unverständnis haben Patienten und Ärzte auf den kürzlich ankündigten Vertriebsstopp eines Insulin-Präparates reagiert. Das neue Insulin mit dem Handelsnamen Tresiba wird nur ein Jahr nach seiner Einführung wieder vom Markt genommen. Angebliche Ursache ist der fehlende Zusatznutzen gegenüber anderen Mitteln. Dem widersprechen allerdings deutlich die Erfahrungsberichte der Diabetologen. Das Insulin Tresiba habe im Vergleich zu anderen auf dem Markt befindlichen Insulinen keinen Zusatznutzen und müsse für den Einheitspreis vertrieben werden. Das hatte der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) der Krankenkassen und Ärzteverwaltung entschieden. Die fehlende Wirtschaftlichkeit veranlasst den Hersteller das Präparat in Deutschland vom Markt zu nehmen, da auch keine Einigung…

Patientensicherheit und Pannen im Krankenhaus

"Deutsche Kliniken sollten der Patientensicherheit höchste Aufmerksamkeit widmen. Pannen und selbst Fehlbehandlungen müssen restlos aufgeklärt und dennoch als Schätze begriffen werden, die es ermöglichen, dieselben Fehler nicht noch einmal zu ma "Deutsche Kliniken sollten der Patientensicherheit höchste Aufmerksamkeit widmen. Pannen und selbst Fehlbehandlungen müssen restlos aufgeklärt und dennoch als Schätze begriffen werden, die es ermöglichen, dieselben Fehler nicht noch einmal zu machen." Diese recht provokante Aussage stammt von Dr. med. Kirstin Börchers aus Herne. Sie fordert einen Kulturwandel im Umgang mit medizinischen Fehlern. "Nicht mehr wer ist schuld, sondern was ist schuld, sollte uns interessieren", meint die Fachfrau. Die gelernte…

17. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik diskutiert Lernkurve in der Patientenversorgung

G-BA sieht sich verpflichtet, eigene Positionen zu überprüfen Referentengruppe beim 17. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik Die pharmazeutische Industrie hadert mit zahlreichen Hürden insbesondere für Neuzulassungen von Arzneimitteln auf Basis bewährter Wirkstoffe. Sowohl Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) Prof. Josef Hecken als auch die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz räumen ein, dass die Gesetzgebung ein lernendes System ist, das sich immer wieder verändern und anpassen muss. Der Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik leistet, so Annette Widmann-Mauz, einen guten Beitrag dazu, unterschiedliche Positionen zu verstehen und Barrieren abzubauen. Beim mittlerweile 17. Dialog unter Leitung von Prof. Matthias Augustin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ging es…

Der Arzneimittelbrief Ausgabe Jahrgang 48 Nr. 09 September 2014

Kombinationsbehandlung der COPD mit langwirkenden Bronchodilatatoren