Schlagwort: Futtermittel

Was macht AGRAVIS? Neues Erklärvideo online

Was macht AGRAVIS? Neues Erklärvideo online

Was macht AGRAVIS? Auch wenn die AGRAVIS Raiffeisen AG vielen durchaus ein Begriff ist, so wissen einige dennoch nicht, in welchen Bereichen das moderne Agrar- und Handelsunternehmen konkret tätig ist. Daher wurde das beliebte Erklärvideo von Simple Show zum Unternehmen aktualisiert. Es stellt auf einfache Weise dar, wie die AGRAVIS Raiffeisen AG arbeitet, wofür das Unternehmen steht und in welchen Bereichen es zuständig ist.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG versteht sich dabei als verlässlicher Partner der Raiffeisen-Genossenschaften und Landwirte. Thematisiert werden in dem ca. viereinhalbminütigen Video daher unter anderem der Aufbau des Konzerns, dessen nationale und internationale Handelsbeziehungen sowie die Kernsegmente des Unternehmens. Diese setzen sich aus den Bereichen Agrarerzeugnisse, Futtermittelproduktion, Pflanzenbau, Agrartechnik, Energie und Baustoffhandel zusammen. Zudem betreibt die AGRAVIS eigene Raiffeisenmärkte und beliefert als Großhändler viele Raiffeisenmärkte der Raiffeisen-Genossenschaften.

Getreu dem Motto „Wir helfen wachsen“ können sich Landwirte und alle anderen Kunden im ländlichen Raum in allen Belangen rund um die Landwirtschaft an die AGRAVIS und die Raiffeisen-Genossenschaften wenden.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Bernd Homann
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biovis agrar will Öko-Landwirten verlässlicher Partner sein

biovis agrar will Öko-Landwirten verlässlicher Partner sein

Mit Gründung der biovis agrar GmbH als eigenständiger Gesellschaft unterstreicht die AGRAVIS Raiffeisen AG ihre Ambitionen im wachsenden Markt der ökologischen Landwirtschaft. „Wir wollen gemeinsam mit den Raiffeisen-Genossenschaften auch in diesem Segment ein verlässlicher Partner für unsere Kunden sein“, betont der Vorstandsvorsitzende der AGRAVIS, Dr. Dirk Köckler. Mit dem jetzt erfolgten Eintrag ins Handelsregister kann die biovis agrar GmbH ab sofort im Markt agieren. Ein schlagkräftiges und mit hoher Bio-Kompetenz ausgestattetes Team um den Geschäftsführer Dr. Philipp Spinne wird die Marktaktivitäten koordinieren und dabei auf das vorhandene Know-how in der AGRAVIS-Gruppe zurückgreifen.

Inzwischen wirtschaften knapp 32.000 Betriebe bundesweit ökologisch – Tendenz steigend. Nicht nur diese interessanten Marktchancen, sondern auch das konkrete Interesse der Kunden, mit der AGRAVIS ebenso im Bio-Segment einen starken Ansprechpartner zu haben, haben das Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen darin bestärkt, das bestehende Portfolio um den Bereich der ökologischen Landwirtschaft zu erweitern. „Alles das, was wir konventionell wirtschaftenden Betrieben an Produkten und Dienstleistungen anbieten, wollen wir vollumfänglich auch Betrieben bereitstellen, die im wachsenden Feld der Bio-Landwirtschaft eine eigene wirtschaftliche Alternative sehen“, so Dr. Köckler weiter. In enger und bewährter Kooperation mit den Genossenschaften wolle die AGRAVIS durch eine starke Beratung, eine hohe Vermarktungssicherheit sowie ein gutes Produkt- und Dienstleistungsangebot der Ansprechpartner Nummer eins für Bio-Landwirte und wechselwillige Betriebe werden. Bedient werden die Bereiche Futtermittel, Pflanzenbau, Technik, Agrarhandel und Getreideerfassung. Die Anforderungen des EU-Bio-Siegels sowie der maßgeblichen Bio-Verbände werden erfüllt.

Die biovis agrar GmbH kann auf die schon bestehenden Bio-Aktivitäten innerhalb der AGRAVIS-Gruppe und ihrer genossenschaftlichen Partner aufsetzen. Zum Angebot gehören schon seit geraumer Zeit die gemeinsame Bio-Futtermittelproduktion mit der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG in der BioMühle Hamaland in Gescher/Westfalen und die Bio-Futterproduktion in Malchin, an der die AGRAVIS über die Ceravis AG beteiligt ist. Zudem bietet die AGRAVIS-Gruppe ein umfangreiches Programm an Betriebsmitteln für die Bio-Landwirtschaft an und erfasst und vermarktet Bio-Getreide. „Wir erleben in der aktuell laufenden Ernte, wie groß das Interesse unter den Bio-Landwirten ist, uns ihr Getreide anzuvertrauen“, freut sich Dr. Köckler. „Deshalb war es aus unserer Sicht konsequent und richtig, am Standort in Halle-Trotha eine vollständig auf ökologisches Getreide ausgerichtete Erfassung aufzubauen.“ Aktuell stehen drei Erfassungsstandorte für Bio-Getreide zur Verfügung. Die Vermarktung des Bio-Getreides kann über die Baro Lagerhaus GmbH oder den AGRAVIS-Bereich Agrarerzeugnisse erfolgen.

Auch im direkten Kontakt mit potenziellen Kunden wie zuletzt auf den Öko-Feldtagen in Frankenhausen nahmen die Vertreter der biovis agrar GmbH ein lebhaftes Interesse an den Angeboten wahr. Dr. Dirk Köckler: „Das stimmt uns optimistisch für den gemeinsamen Weg und das Ziel, auch den ökologisch wirtschaftenden Betrieben zum Erfolg zu verhelfen.“

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Muswiese: Reges Besucherinteresse an AGRAVIS-Gesellschaften

Muswiese: Reges Besucherinteresse an AGRAVIS-Gesellschaften

Auf lebhaftes Besucherinteresse stoßen die drei Futtermittelgesellschaften der AGRAVIS Raiffeisen AG, die Höveler Spezialfutterwerke GmbH & Co. KG, die HL Hamburger Leistungsfutter GmbH und die Vitavis GmbH auf der Muswiese 2017 in Rot am See.

„Schon an den ersten beiden Messetagen konnten wir sehr viele Interessierte in unserem Ausstellungszelt begrüßen“, berichtet Guido Eich von der Vitavis GmbH. „Die Landwirte informieren sich ganz gezielt über unsere Produkte“, schildert Ulrike Schmoll von Höveler/Blattin ihre ersten Eindrücke. Und Thomas Otterbach (HL Hamburger Leistungsfutter) verweist ebenfalls auf zahlreiche gute Gespräche am Wochenende.

Die Muswiese gilt als größtes „Freiluftkaufhaus“ Süddeutschlands und ist nach dem Ruhetag am Montag noch bis einschließlich Donnerstag, 12. Oktober 2017, geöffnet. Fester Bestandteil dieses Jahrmarktes ist die Landwirtschaftsausstellung. Dort präsentieren sich auch in diesem Jahr wieder die AGRAVIS-Futtermittelgesellschaften Vitavis GmbH, Höveler Spezialfutterwerke GmbH & Co. KG und HL Hamburger Leistungsfutter GmbH den Besuchern – erstmals jedoch gemeinsam unter dem Dach der AGRAVIS in einem 10 mal 15 Meter großen Ausstellungszelt. Die Synergien durch den gemeinsamen Messeauftritt seien schon nach den ersten Veranstaltungstagen erkennbar, bestätigen die drei im süddeutschen Markt aktiven AGRAVIS-Vertriebsgesellschaften unisono.

Die HL Hamburger Leistungsfutter GmbH zeigt auf der Muswiese ihre Kernmarken Panto, Ibeka, Wisan und Addiferm. Sie überzeugen durch Qualität, Leistung und Wirtschaftlichkeit. Als Vollsortimenter bietet HL Spezialprodukte wie Milchaustauscher, Mineralfutter und Energiekonzentrate an. Aber auch Milchvieh-Mischfutter, Eiweißkonzentrate sowie Ferkel-, Sauen- und Mastfutter gehören zum Produktportfolio.

Das hochwertige Crystalyx Ergänzungsfutter auf Leckmassenbasis und das Miravit-Programm, welches vorbeugend zur Vitalisierung der Tiere beiträgt, gehören zu den etablierten Produkten der Vitavis GmbH. Mit dem Label Desintec zeigt das Unternehmen außerdem ein ganzheitliches Konzept für die Tier- und Stallhygiene. Die Höveler Spezialfutterwerke GmbH & Co. KG präsentiert ihre Qualitätsmarken Blattin und Höveler in Rot am See. Das Blattin-Programm umfasst Mineralfutter, Ergänzungsfutter, Premixe, Vitamin-, Energie- und Proteinkonzentrate für alle Nutztiere sowie Milchaustauscher und Mineralleckmassen. Das Dormagener Unternehmen gehört zudem zu den größten Pferdefutterherstellern in Europa und zeigt auch dieses gesamte Programm auf der Messe.

Die Landwirtschaftsausstellung auf der Muswiese ist an den kommenden Tagen jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Zelt der AGRAVIS-Futtermittelgesellschaften hat die Standnummer 127.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit mehr als 6.000 Mitarbeitern über 6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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AGRAVIS Raiffeisen AG präsentiert sich auf Leistungsschau in Straubing

AGRAVIS Raiffeisen AG präsentiert sich auf Leistungsschau in Straubing

Im Sommer 2016 ist die AGRAVIS Raiffeisen AG mit der Eröffnung des neuen Futtermittelwerkes der DoFu Donaufutter GmbH in Straubing-Sand erfolgreich in den bayerischen Markt eingestiegen. Jetzt, genau ein Jahr später, präsentierten die AGRAVIS-Bereiche Raiffeisen-Märkte, Energie, Futtermittel und Pflanzen den regionalen Genossenschaften und Händlern in Süddeutschland ihr umfangreiches Produktportfolio kompakt und übersichtlich: mit einer zweitägigen Leistungsschau auf dem Gelände der DoFu in Straubing.

Mit dieser Leistungsschau vertiefte die AGRAVIS den direkten Kontakt zu den regionalen Genossenschaften und Händlern weiter und präsentierte sich als leistungsfähiger Partner auch im noch jungen Geschäftsgebiet in Süddeutschland. Die AGRAVIS-Experten standen den Besuchern an zwei Tagen mit ihrem Fachwissen zur Verfügung. In einem großen Zelt sowie im Außenbereich war ausreichend Platz, um das umfangreiche Produktportfolio der AGRAVIS zu präsentieren. In einer Halle hatte der Bereich Raiffeisen-Märkte einen realen Markt eingerichtet. So konnten die Gäste das Konzept einer emotionalen Kundenansprache und eines zeitgemäßen Ladenlayouts der AGRAVIS-Tochtergesellschaft Terres Marketing+Consulting GmbH direkt unter die Lupe nehmen. „Unser Konzept weckt bei den regionalen Genossenschaften Interesse. Wir hatten einige gute Gespräche, die zu Ergebnissen führen werden“, freute sich Jörg Mohr, Geschäftsführer der Terres M+C.

In Straubing präsentierten auch die AGRAVIS-Tochter- und Beteiligungsgesellschaften Derby Spezialfutter GmbH, Höveler Spezialfutterwerke GmbH & Co. KG (Blattin), HL Hamburger Leistungsfutter GmbH und Vitavis GmbH ihre Produkte. Sie sind bereits länger mit hochwertigem Spezialfutter in Süddeutschland erfolgreich am Markt. „Viele Landwirte und Handelspartner in Niederbayern sowie angrenzenden Gebieten haben unsere Produkte bereits kennen und schätzen gelernt. Und wir wollen noch weitere Kunden überzeugen“, erklärt DoFu-Geschäftsführer Klaus Feils.

Das Futtermittelwerk in Straubing war im Juli 2016 eröffnet worden. Die Produktion kann bis zu 60.000 Tonnen pro Jahr in einem Zweischichtbetrieb betragen. Die Investition in das Futtermittelwerk der DoFu Donaufutter GmbH war eine logische und logistische Fortentwicklung der bereits bestehenden Futtermittelaktivitäten der AGRAVIS-Gesellschaften in der veredelungsstarken Region Süddeutschlands gewesen.

Mit ihrer zweitägigen Leistungsschau unterstrich die AGRAVIS bei ihren Geschäftspartnern in Süddeutschland ihren Anspruch, starker Großhandelspartner für die Landwirtschaft zu sein.

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AGRAVIS Raiffeisen AG übernimmt Mehrheit an RWZ-Futtermittelwerken

AGRAVIS Raiffeisen AG übernimmt Mehrheit an RWZ-Futtermittelwerken

Die AGRAVIS Raiffeisen AG wird wie vorgesehen zum 1. Juli 2017 mehrheitlich die Futtermittel-Aktivitäten der RWZ Rhein-Main eG (RWZ) übernehmen. Die beiden RWZ-Werke in Wiesbaden und Neuss gehen somit wie geplant an die AGRAVIS-Gruppe. Das Produktions- und Vertriebs-Know-how bündelt die AGRAVIS dann in zwei Gesellschaften – der AGRAVIS Futtermittel Rhein-Main GmbH und der AGRAVIS Kraftfutterwerke Rhein-Main GmbH. Alle Mitarbeiter werden übernommen.

„Wir freuen uns, dass das Bundeskartellamt ,grünes Licht´ in der Sache gegeben hat, die Verträge nun unterzeichnet sind und wir wie geplant mit der operativen Umsetzung zum 1. Juli beginnen können“, so AGRAVIS-Vorstandschef Andreas Rickmers. Für ihn sei – wie er immer wieder betont – der Bereich Tiere und damit die Produktion und der Vertrieb von Mischfutter Kernkompetenz der AGRAVIS. Die AGRAVIS-Gruppe produziert in mehr als 30 eigenen Mischfutterwerken sowie Beteiligungsgesellschaften rund 4,5 Mio. Tonnen Mischfutter jährlich.

„Wir kennen uns in diesem Geschäft aus. Wir glauben aber, dass die Futtermittelnachfrage in Deutschland ihren Zenit erreicht hat. Aufgrund der derzeitigen Diskussion ist ein weiteres Marktwachstum nicht zu erwarten. Folglich wird es hier in den nächsten Jahren einen Verdrängungswettbewerb geben. Wir haben uns darauf eingestellt – einerseits durch Kooperationsmodelle mit Genossenschaften, andererseits durch eine Wachstumsstrategie auch außerhalb des Kernarbeitsgebietes. So ist auch unsere Zusammenarbeit mit der RWZ Rhein-Main eG zu verstehen. Wir haben das Know-how, der Kunde einen verlässlichen Futtermittelproduzenten und guten Handelspartner“, erläutert Rickmers weiter.

Für Christoph Kempkes, Vorstandsvorsitzender der RWZ, ist die neue Zusammenarbeit eine Win-win-Situation: „Mit dieser Kooperation können wir Kräfte bündeln und gleichzeitig auf unseren starken regionalen Vertrieb fokussieren unter Beibehaltung der mit viel Kompetenz entwickelten RWZ-Futtermittelmarken. So schaffen wir für alle Beteiligten bessere Lösungen.“ Denn in der neuen Konstellation ergäben sich für die Landwirte auf Dauer handfeste Vorteile durch breitere Sortimente und die insgesamt höhere Schlagkraft des AGRAVIS-Produktionsverbundes.

An der Produktionsgesellschaft AGRAVIS Kraftfutterwerke Rhein-Main GmbH hält die RWZ künftig 25 Prozent der Anteile, 75 Prozent liegen bei der AGRAVIS, die daneben zu 100 Prozent auch die Vertriebsgesellschaft AGRAVIS Futtermittel Rhein-Main GmbH steuert.
Gelenkt wird die AGRAVIS Kraftfutterwerke Rhein-Main GmbH künftig von Torsten Vollweiter und Peter Kubosch. Die AGRAVIS Futtermittel Rhein-Main GmbH verantworten die Geschäftsführer Andreas Bußmann-Dopp, Dr. Wilhelm Schulte-Beckhausen und Fried Flocke.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

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Raiffeisen Hohe Mark Hamaland und AGRAVIS starten Biofutter-Produktion

Raiffeisen Hohe Mark Hamaland und AGRAVIS starten Biofutter-Produktion

Die Verantwortlichen freuen sich über den Start der Biofutter-Produktion im Werk in Gescher.

Die Probeläufe waren allesamt erfolgreich und der Produktionsstart in Gescher ist erfolgt: Die BioMühle Hamaland GmbH nimmt in ihrem Futtermittelwerk den Betrieb auf und produziert ab sofort Biofutter. Das Gemeinschaftsunternehmen der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG (RHMH) und der AGRAVIS Raiffeisen AG kann damit die verstärkte Nachfrage nach Biofutter in seiner Region erfüllen und erweitert sein Produktangebot. Die Produktions- und Vertriebsgesellschaft unter der Geschäftsführung von Martin Duesmann-Artmann und Markus Posielek bietet Landwirten alles rund um das Thema Biofutter an.

Seit November war ein Spezialunternehmen damit beschäftigt, das Werk trocken zu reinigen. Jede Maschine, jedes Rohr und jeder Förderweg wurden unter die Lupe genommen und sorgfältig gesäubert. Parallel dazu lief das Zertifizierungsverfahren nach der EU-Ökoverordnung, die als Grundvoraussetzung eine räumliche Trennung der konventionellen Herstellung vorsieht.

Bislang wurden im Futtermittelwerk in Gescher rund 45.000 Tonnen Futter pro Jahr produziert, zu 75 Prozent Schweinefutter, der Rest für Rinder. Der bisherige Betrieb ist nun vollständig auf die Herstellung von Biofutter für Schweine, Rinder und Geflügel eingestellt. Im Jahr eins der Biofutter-Produktion sollen in Gescher rund 10.000 Tonnen Futtermittel hergestellt werden. Neben loser Ware soll perspektivisch auch Sackware in Biofutter-Qualität zum Sortiment gehören und überregional vertrieben werden.

Am bisherigen Dienstleistungsspektrum wird sich nichts ändern. „Wir sind Fullliner. Das unseren Kunden bekannte Leistungsangebot bleibt in vollem Umfang erhalten. Das bisherige Mischfuttergeschäft wird über die Werke in Lembeck, Wesel und Dorsten abgewickelt“, betont Martin Duesmann-Artmann. Darüber hinaus sehe sich das Unternehmen in der Pflicht, auch den langjährigen, nach ökologischen Richtlinien arbeitenden Landwirten in der Region Mischfutterkonzepte anzubieten. „Mit unserem künftigen Angebot an Biofutter betreiben wir eine aktive Zukunftssicherung und kommen den Anfragen unserer Landwirte nach“, so Duesmann-Artmann und Posielek.

Die strategische Allianz in der Biofutter-Produktion der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG und der AGRAVIS ermöglicht beiden Partnern den Einstieg in ein neues Segment. Der Markt und die genauen Voraussetzungen für die Produktion von Biofutter am Standort wurden im Vorfeld eingehend analysiert. „Es gibt einen beständigen und wachsenden Markt, der einem derzeitigen Ernährungstrend folgt“, so die Einschätzung von Martin Duesmann-Artmann, Geschäftsführer der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG, und Sönke Voss, Leiter Futtermittel der AGRAVIS Raiffeisen AG. Bereits seit 2014 haben beide Unternehmen ihre Kooperation im westfälischen Futtermittelmarkt verstärkt.

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AGRAVIS und RWZ kooperieren im Futtermittelsektor

AGRAVIS und RWZ kooperieren im Futtermittelsektor

Das RWZ-Mischfutterwerk in Wiesbaden

Die AGRAVIS Raiffeisen AG und die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) werden – vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung – eine Kooperation im Futtermittelbereich eingehen. Dazu wird die RWZ ihre beiden Mischfutterwerke in Neuss und Wiesbaden und die dort beschäftigten Mitarbeiter in eine Produktionsgesellschaft einbringen. An dieser werden die AGRAVIS Raiffeisen AG als Mehrheitsgesellschafter 75 Prozent und die RWZ 25 Prozent halten.

Regionale Raiffeisen-Genossenschaften aus der Region Rhein-Main können sich ebenfalls an der Produktionsgesellschaft beteiligen. Die bewährten Vertriebsstrukturen bleiben auch unter dem Dach der AGRAVIS-Vertriebsgesellschaft in der jetzigen Form erhalten. Diese wird die Agrarvertriebs-Niederlassungen der RWZ sowie die Primärgenossenschaften mit Ware versorgen. Das bedeutet konkret, dass die RWZ und die Genossenschaften in der Fläche die gewohnten Futtermittelmarken und -qualitäten weiterhin in ihrem Angebotsportfolio anbieten und vermarkten werden. Die Kundenbetreuung erfolgt unter Federführung der bewährten Vertriebsmitarbeiter. „Der Vertrieb von Futtermitteln bleibt Kerngeschäft der RWZ, nicht jedoch die Produktion. Die Landwirte profitieren bei bewährten Vertriebskontakten auf Dauer von breiteren Sortimenten und höherer Schlagkraft des AGRAVIS-Produktionsverbundes“, so Christoph Kempkes, Vorstandsvorsitzender der RWZ Rhein-Main eG.

Auch Andreas Rickmers, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG, sieht in diesem Schritt eine beträchtliche Stärkung der genossenschaftlichen Marktposition: „Wir bringen unser Produktions-Know-how und zusätzliche Vertriebskompetenz in die neue Gesellschaft ein, sodass Genossenschaften und Landwirtschaft im Arbeitsgebiet der RWZ davon Vorteile haben werden.“
Für die RWZ ist diese Kooperation ein wichtiger Baustein, um ihre bislang in Eigenregie geführten Futtermittelwerke zukunftsfähig aufzustellen. „Mit der AGRAVIS haben wir den idealen Partner für das Futtermittelgeschäft gefunden. Wir können Know-how bündeln, unsere Marktposition gemeinsam stärken und unsere produzierenden Werke in einem sich verschärfenden regulatorischen Umfeld wettbewerbsfähig halten“, so Kempkes.

Die AGRAVIS hat in ihren eigenen Werken sowie in Beteiligungsgesellschaften im Jahr 2016 rund 4,5 Mio. Tonnen Mischfutter produziert. Die beiden RWZ-Werke mit direktem Anschluss ans Wasserwegenetz produzieren insgesamt rund 320.000 Tonnen Misch- und Mineralfutter pro Jahr für alle Nutztierarten. Sie beliefern Kunden im Rheinland, im Bergischen Land, in Westerwald und Eifel sowie in ganz Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland.

„Die Anforderungen des Marktes an die Futtermittelhersteller werden immer größer“, ist Rickmers überzeugt. „Wir glauben daher, dass es sinnvoll ist, auch auf diesem Gebiet Synergien zu nutzen. Daher wollen wir von dem erheblichen Marktpotenzial, welches in den Vertriebsgebieten der beiden Futtermittelwerke vorhanden ist, einen möglichst großen Anteil heben.“

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AGRAVIS Raiffeisen AG unterstützt bei Verwertung von Wirtschaftsdünger

AGRAVIS Raiffeisen AG unterstützt bei Verwertung von Wirtschaftsdünger

Die Verwertung von überschüssigem Wirtschaftsdünger ist für viele Landwirte ein Problem. Die AGRAVIS Raiffeisen AG arbeitet seit Jahren an umweltverträglichen und wirtschaftlichen Lösungen. Eine ist die Zusammenarbeit mit der ODAS-Gruppe, ein Komplettanbieter im Bereich Wirtschaftsdünger.

Das Gemeinschaftsunternehmen ODAS GmbH bietet den Landwirten verschiedene Lösungen für die Nährstoffproblematik. Die ODAS-Gruppe ist ferner an der Biogasanlage Dorsten beteiligt. Das Einzugsgebiet der Dorstener Anlage liegt bei rund 75 Kilometern. Die Biogasanlage erreicht eine Leistung von 3,6 Megawatt aus Gas- und Stromverkauf. Sie arbeitet mit einem Substratmix von 70 bis 80 Prozent organischem Wirtschaftsdünger in Form von Gülle und Mist sowie einem entsprechend geringem Anteil von Energiepflanzen bei einem Input von circa 100.000 Tonnen im Jahr.

Die anfallenden Gärreste werden in aufnehmende Ackerbauregionen gebracht, in denen sowohl die AGRAVIS durch ihre eigenen Agrarzentren, die regionalen Raiffeisen-Genossenschaften als auch ODAS durch bestehende Kundenverbindungen gut vernetzt sind. Die ODAS GmbH entwickelt für jeden einzelnen Betrieb mittels einer individuellen Nährstoffberatung maßgeschneiderte Konzepte – inklusive Dokumentation, auf die die Landwirtschaftskammern besonderen Wert legen. „Wir wollen das in Dorsten praktizierte Konzept später auch auf andere Veredelungsregionen übertragen“, erläutert Sönke Voss, Leiter des Bereichs Futtermittel bei der AGRAVIS Raiffeisen AG, die Pilotfunktion.

Mit der Software DELOS bietet die ODAS außerdem Ackerbau- und Veredelungsbetrieben online und in Echtzeit einen Überblick über die Nährstoffsituation auf ihrem Betrieb. Bisher rechnen die Betriebe ihre Nährstoffbilanz mit Hilfe komplexer Excel-Tools bis zu neun Monate zeitverzögert. Aus Sorge vor einem Nährstoffüberschuss in der Bilanz wird zum Teil zu viel Wirtschaftsdünger abgegeben. Viele Betriebe müssen die nährstoffrelevanten Informationen aus diversen Papierunterlagen mühselig zusammen suchen. DELOS ermöglicht die Erfassung über Schnittstellen zu allen nährstoffrelevanten Bewegungen wie zum Bespiel Futtermittel, Tierbewegungen, Mineraldünger oder auch den Erntegütern online und in Echtzeit. Viele Daten werden vom jeweiligen Händler, insbesondere automatisch von der Raiffeisen-Gruppe, in DELOS übertragen. Darüber hinaus hält DELOS bereits heute Tools wie die Düngebedarfsplanung oder die Hoftorbilanz vor, die mit der novellierten Düngeverordnung ab 2018 Pflicht werden.

Durch die zentrale Anlage der Daten in einer gemeinsamen Datenbank, kann der Pflanzenbauberater die komplette Planung für Düngung und Pflanzenschutz vornehmen und der Landwirt muss sie nur noch abarbeiten. Auch der eigene Mitarbeiter, der Lohnunternehmer sowie der Händler können in dieser zentralen Datenbank arbeiten und somit den Landwirt optimal unterstützen.
Die Software läuft im Browser, als App in Android und iOS Systemen.

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AGRAVIS bietet Lösungen für Herausforderungen in der Tierhaltung

AGRAVIS bietet Lösungen für Herausforderungen in der Tierhaltung

Angesichts zunehmender Herausforderungen für die Veredelungsbetriebe erkennt die AGRAVIS Raiffeisen AG bei den Tierhaltern ein wachsendes Interesse an innovativen Konzepten, mit denen Tierhalter ihren eigenen Betrieb zukunftsfähig aufstellen können. „Bei der Erzeugung, Fütterung und Haltung von Nutztieren sind Lösungen gefragt, die tier- und umweltgerecht sind, eine Effizienzsteigerung und damit auch verbesserte Wirtschaftlichkeit ermöglichen, die aber auch gesellschaftliche Akzeptanz finden“, sagte Dirk Bensmann, Mitglied des Vorstandes der AGRAVIS Raiffeisen AG, am Dienstag zum Beginn der EuroTier in Hannover.

„Wir als Hersteller und Handelspartner sehen uns gemeinsam mit den Raiffeisen-Genossenschaften in der Verantwortung, den Landwirten Lösungen anzubieten und sie dabei zu unterstützen, diese Herausforderungen zu meistern – sei es in der Fütterung, in der Tiergesundheit oder im Management.“ AGRAVIS wolle hierbei Taktgeber sein und nicht der Musik hinterherlaufen. AGRAVIS präsentiert deshalb auf der EuroTier ganzheitliche Strategien im Futtermittel– und Tierhygiene-Segment.

Darüber hinaus stellt das Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen weitere interessante Strategien rund um die Tierhaltung vor. So werden beispielsweise die Themen Langlebigkeit der Milchkuh, Wasserlinsen als alternative Eiweißquelle und vieles mehr auf dem Messestand in Halle 20 JO5 gezeigt.

Die AGRAVIS bietet auch beim Thema Bioenergie individuelle und nachhaltige Komplettlösungen: „Auf der EnergyDecentral, Halle 25 Stand K 08, präsentieren wir den Besuchern dazu die Aktivitäten unserer Konzeptmarke TerraVis rund um das Thema Biogas“, berichtete Bensmann. Die AGRAVIS-Tochtergesellschaft für Produkte zur Tiergesundheit, die Livisto Group GmbH, – bisher bekannt unter der Bezeichnung Animedica Group – sowie die Tochter- bzw. Beteiligungsgesellschaften Höveler und Hamburger Leistungsfutter stellen ebenfalls auf der EuroTier in Hannover aus.

Bensmann nutzte den Messestart auch dazu, um über die wirtschaftliche und strategische Entwicklung im Geschäftsfeld Tiere zu berichten. So sei der AGRAVIS-Vorstand zuversichtlich, 2016 in diesem Segment in etwa wieder den Umsatz des Vorjahres zu erreichen. 2015 hatte die AGRAVIS mit den drei Säulen des Geschäftsfelds Tiere – Mischfutter, Futtermittel-Spezialprodukte und Tiergesundheit – einen Umsatz von rund 1,2 Mrd. Euro erzielt, im ersten Halbjahr 2016 waren es
577 Mio. Euro.

Zahlreiche Berichte, Videos und Bilder gibt es unter agrav.is/eurotier.

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AGRAVIS und Genossenschaften gründen gemeinsame Produktionsgesellschaft

AGRAVIS und Genossenschaften gründen gemeinsame Produktionsgesellschaft

Die AGRAVIS Raiffeisen AG intensiviert nun auch im Emsland die Zusammenarbeit in der Futtermittelproduktion mit Primärgenossenschaften aus der Region. Neun Raiffeisen-Genossenschaften beteiligen sich mit Wirkung vom 1. Januar 2017 am Futtermittelwerk der AGRAVIS in Lingen. Gemeinsam gründen die Partner die AGRAVIS Futtermittelwerke Emsland GmbH.

Bisher war das Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen alleiniger Eigentümer der Produktionsstätte, in der pro Jahr rund 180.000 Tonnen Mischfutter hergestellt werden. Die Genossenschaften, die bislang Abnehmer des in Lingen produzierten Futters waren, werden nun zu Teilhabern und können insgesamt 50 Prozent der Anteile übernehmen. Aus Kunden werden Mit-Gesellschafter.

„Wir haben mit diesem Beteiligungsmodell schon in anderen Regionen unseres Arbeitsgebietes sehr gute Erfahrungen gemacht. In Oldenburg existiert es inzwischen seit zehn Jahren und hat sich dort zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt“, erläutert Dr. Clemens Große Frie, der Vorstandsvorsitzende der AGRAVIS Raiffeisen AG. In Münster und Dorsten wurde diese Form der Kooperation zwischen Raiffeisen-Genossenschaften und der AGRAVIS zu Jahresbeginn 2016 gestartet.

Der Hintergrund für diesen Schritt ist überall der gleiche: „Wir wollen auf diese Weise die genossenschaftliche Futtermittelproduktion stärken und in einem immer härter werdenden Wettbewerb wetterfest aufstellen“, unterstreicht Große Frie. Die aktuell neun Genossenschaften, die sich an der gemeinsamen Produktionsgesellschaft beteiligen, nehmen derzeit bereits über 60 Prozent der Jahrestonnage im Werk Lingen ab, beschreibt der für das Futtermittelgeschäft im AGRAVIS-Vorstand verantwortliche Dirk Bensmann. Der Standort Lingen erhalte dadurch eine langfristige wirtschaftliche Perspektive.

Mit der Beurkundung sind nun die Raiffeisen-Genossenschaften Obergrafschaft eG, Lohne eG, Recke-Steinbeck eG, Mettingen eG, Surwold eG, Beesten-Schapen eG, Ringe-Wielen-Georgsdorf eG, Nordhorn eG und Veldhausen eG Gesellschafter der AGRAVIS Futtermittelwerke Emsland GmbH. Die Genossenschaften werden den Kurs der neuen Gesellschaft mitgestalten: Die AGRAVIS und die Gruppe der Primärgenossenschaften stellen jeweils einen Geschäftsführer. Über Investitionen und Strategie wird gemeinsam entschieden und die Genossenschaften entsenden zwei Vertreter in einen Beirat, der die Geschäftsführung begleitet.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.300 Mitarbeitern rund 7 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
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AGRAVIS Raiffeisen AG auf der EuroTier 2016

AGRAVIS Raiffeisen AG auf der EuroTier 2016

Vom 15. bis 18. November 2016 trifft sich die Tierhaltungsbranche auf der EuroTier in Hannover. Die EuroTier ist die Leitmesse der internationalen Veredlungswirtschaft und weltgrößte Fachausstellung für Tierhaltung und -management. Sie bündelt das Angebot rund um Fütterung, Tierzucht, Hygiene, Tiergesundheit, Stallmanagement und Co. für unternehmerische Landwirte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG wird als Full-Liner im Futtermittel – und Tierhygiene -Segment vor Ort sein. Die Fachbesucher finden den AGRAVIS-Stand auf der EuroTier in der neuen Messehalle 20 im Norden des Messegeländes.

Gerade in einem schwierigen Markt mit wachsenden Ansprüchen an die landwirtschaftliche Produktionsweise, angespannten Preissituationen und erhöhtem bürokratischen Aufwand sind ganzheitliche Lösungen gefragt. AGRAVIS hat dies zum Anlass genommen, Fütterungskonzepte zu entwerfen, die Futter- und Nährstoffkosten einsparen sowie die Umwelt schonen. Kürzlich sind neue Fütterungsprogramme für Sauenhaltung und Schweinemast vorgestellt worden, die den Kriterien einer stark N- und P-reduzierten Fütterung (nach DLG) auf Basis der Nettoenergiebewertung entsprechen.

Darüber hinaus ist AGRAVIS mit ihrer Biogas-Marke TerraVis im Rahmen der Energy Decentral vertreten. Die Energy Decentral findet parallel zur EuroTier statt und fokussiert die Themen Energieversorgung, regenerative Energien und Bioenergie. TerraVis bietet ihren Kunden zugeschnittene Biogas-Komplettlösungen, vom Feld bis ins Netz. Um den reibungslosen Betrieb der Biogasanlage zu gewährleisten, gilt es die einzelnen Prozesse aufeinander abzustimmen. Nur mit Know-how und funktionierenden Produkten kann dies erfolgreich umgesetzt werden.

Mehr zur AGRAVIS auf der EuroTier unter agrav.is/eurotier .

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Futtermittelwerk der DoFu Donaufutter GmbH in Straubing eröffnet

Futtermittelwerk der DoFu Donaufutter GmbH in Straubing eröffnet

Das neue Futtermittelwerk der DoFu Donaufutter GmbH im Hafen Straubing-Sand wurde am Mittwoch (13. Juli) offiziell in Betrieb genommen. Die Tochtergesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG (Münster und Hannover) stellt in der hochmodernen Anlage vor allem Spezialfuttermittel, aber auch Fertigfutter für Schweine, Rinder und Pferde her.

Die Produktion wird in wenigen Tagen anlaufen und kann bis zu 60.000 Tonnen pro Jahr in einem Zweischichtbetrieb betragen. Vertrieben werden die Produkte im süddeutschen Markt über die AGRAVIS-Tochter- bzw. Beteiligungsgesellschaften Derby Spezialfutter GmbH, Höveler Spezialfutterwerke GmbH & Co. KG, HL Hamburger Leistungsfutter GmbH und Vitavis GmbH.

Die AGRAVIS-Gruppe befinde sich in einem kontinuierlichen, auf Profitabilität ausgerichteten Wachstumsmodus, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Clemens Große Frie bei der Eröffnungsveranstaltung vor rund 150 Gästen. Diese Wachstumsreise gehe auch im Jahr 2016 weiter – trotz der schwierigen Situation, in der sich die Landwirschaft derzeit befinde. „Jede Herausforderung bietet Chancen, die es zu nutzen gilt“, so Große Frie. Das neue Werk in Straubing bezeichnete er als ein enorm wichtiges Etappenziel auf der Wachstumsreise der AGRAVIS. Die DoFu Donaufutter GmbH sei in der starken Veredelungsregion Niederbayern richtig aufgehoben. „Da, wo die Landwirtschaft zu Hause ist, fühlen auch wir uns heimisch. Hier übernehmen wir sehr gern Verantwortung zum Wohl der Landwirtschaft, hier übernehmen wir sehr gern Verantwortung als Arbeitgeber und als Player in der regionalen Wirtschaft.“ Große Frie ließ keinen Zweifel daran, dass die AGRAVIS-Gruppe sich dauerhaft in der Region engagieren werde. „Wir sind gekommen, um zu bleiben.“

Mit einer Jahrestonnage von rund 4,3 Mio. Tonnen in 2015 – in eigenen Werken und Beteiligungsgesellschaften – zählt die AGRAVIS-Gruppe zu den größten Futtermittelproduzenten in Deutschland. Kunden in Süddeutschland wurden bereits seit Jahren mit Spezialfuttermitteln aus norddeutschen Standorten beliefert. „Ab jetzt können wir das Futter für die Region hier in der Region produzieren“, sagte AGRAVIS-Vorstandsmitglied Dirk Bensmann. Der bisher erforderliche erhebliche logistische Aufwand falle weg. Das erhöhe die Schlagkraft und die Schnelligkeit im Futtermittelgeschäft, wovon die Landwirtschaft in der Region unmittelbar profitiere.

Die Herstellung von Futtermitteln gehört laut Große Frie zum „Brot- und Buttergeschäft“ der AGRAVIS-Gruppe. Sie sorge schon am Anfang der Produktionskette durch den Einsatz hochwertiger Rohstoffe und durch 34.000 Beprobungen pro Jahr für höchste Qualität der „Lebensmittel für Tiere“. Die Probenentnahmen führen jährlich zu rund 343.000 Analyseergebnissen.

Laut Franz-Josef Holzenkamp, Aufsichtsratsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG, ist die Werkseröffnung ein bedeutender Schritt für die langfristige Sicherung und Stärkung des Futtermittelgeschäftes in Regionen, die Wachstum versprechen. Die Entscheidung, in Straubing zu investieren, sei aus strategischer Sicht richtig und stärke den auf nachhaltiges, profitables Wachstum zielenden Kurs der AGRAVIS-Gruppe.

In einer lockeren Talkrunde stellten auch Landrat Josef Laumer, zugleich Vorsitzender des Zweckverbandes Hafen Straubing-Sand (ZVH), dessen Geschäftsführer Andreas Löffert sowie Straubings Bürgermeisterin Maria Stelzl und Gerhard Stadler für den Bayerischen Bauernverband die Bedeutung dieser Unternehmensansiedlung für die Landwirtschaft und die Region insgesamt heraus.

Klaus Feils als Geschäftsführer der DoFu Donaufutter GmbH rief vor den Anwesenden die schnelle Realisierung des Projektes in Erinnerung. Vom Erwerb des 20.000 Quadratmeter großen Grundstücks bis zur Fertigstellung des Futtermittelwerks vergingen gerade einmal zweieinhalb Jahre. Die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Zweckverband und den Behörden in Straubing habe dies möglich gemacht.

Mehr als die Hälfte der eingesetzten Rohkomponenten seien hochwertige Nach- und Nebenprodukte aus der Lebensmittelindustrie. Und das Werk in Straubing gewährleiste dank moderner Technik die ressourcenschonende und möglichst emissionsarme Herstellung von Futtermitteln. „Dies entspricht unserem Verständnis von Nachhaltigkeit“, betonte Klaus Feils.

Pfarrer Erhard Schmidt von der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes Ittling und Diakon Dieter Rein von der Evangelisch-Lutherischen Christuskirche Straubing gaben dem neuen Gebäude Gottes Segen. Musikalisch gestaltet wurde die Eröffnungsfeier von den „Trafernmusikanten“.

In der Startphase werden fünf Mitarbeiter in dem Werk tätig sein. Die Investitionssumme beträgt rund zehn Mio. Euro.

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Sarah Voß ist Spezialberaterin für Ferkelernährung bei AGRAVIS

Sarah Voß ist Spezialberaterin für Ferkelernährung bei AGRAVIS

„Wenn nicht jetzt, wann dann?“, sagt die junge Futtermittel-Beraterin Sarah Voß über ihren Job bei der AGRAVIS Raiffeisen AG . Die 25-Jährige ist seit einem Jahr im Vertriebsgebiet von Ostfriesland bis Dortmund und von der holländischen Grenze bis Braunschweig bei landwirtschaftlichen Kunden unterwegs. Sie berät die Landwirte zu Produkten für die Ferkelaufzucht und ist nicht nur jung, sondern auch eine der wenigen Frauen im Geschäft.

Sarah Voß ist in der Landwirtschaft, auf einem Milchviehbetrieb, groß geworden und damit schon von Kindesbeinen in die Branche hineingewachsen. Während des Studiums der Agrarwissenschaften in Kiel und verschiedener Praktika erwachte ihr Interesse für die Tierernährung. „Eigentlich lag mein Schwerpunkt bei Rindern, aber die AGRAVIS hat mir die Möglichkeit geboten, als Spezialberaterin für frühe Ferkelernährung anzufangen“, berichtet Voß. „Diese Aufgabe hat mich vor die Herausforderung gestellt, mich intensiv in ein sehr sensibles und für mich neues Thema einzuarbeiten, und gleichzeitig eine große Chance geboten: Ich konnte mein Wissen in einem anderen Bereich vertiefen und bin dadurch für die Zukunft noch breiter aufgestellt.“

Der Arbeitstag der Bremerin beginnt immer sehr früh. Zusammen mit anderen Beratern der AGRAVIS trifft sie sich im Stall beim Landwirt. Die Kunden stellen spezielle Fragen zur Fütterung und Hygiene, die die Außendienst-Mitarbeiterin der AGRAVIS Mischfutter Oldenburg/Ostfriesland GmbH fachkundig beantwortet. Sarah Voß ergänzt die Beratung in der Ferkelaufzucht – ein Thema, bei dem viel Wissen und Fingerspitzengefühl gefragt ist. Die AGRAVIS bietet seit einiger Zeit ein Komplettkonzept zur Beifütterung in der Säugezeit, das Neopigg RescueCare-System. Die zusätzliche Milchversorgung durch ein automatisch gesteuertes Tassensystem ermöglicht eine optimale Versorgung der Ferkel zusätzlich zur Sauenmilch. „Ein komplexes Thema, das nicht selbsterklärend ist, sondern viel Beratung erfordert“, weiß Sarah Voß aus Erfahrung.

Doch die junge Frau ist nicht immer nur unterwegs: Manchmal sitzt Sarah Voß zuhause am Schreibtisch und bereitet Schulungen oder Tagesordnungen für Meetings im Home-Office vor. Sie schreibt viele E-Mails und telefoniert. „In meinem Job ist es wichtig, sich mit Kollegen auszutauschen und ständig mit den Kunden in Kontakt zu bleiben“, betont Sarah Voß. „Deshalb ist es auch Grundvoraussetzung für einen Berufseinsteiger, der in der Beratung arbeiten möchte, offen auf Menschen zugehen zu können und kommunikativ zu sein, um mit den Kunden ins Gespräch zu kommen.“ Außerdem sei ein gewisses Durchhaltevermögen wichtig, da nicht jedes Gespräch auch zum Geschäft führe. „Insgesamt sind Soft Skills wie kommunikative Kompetenz und Einfühlungsvermögen sehr wichtig, denn ein fundiertes theoretisches Wissen allein reicht beim Umgang mit den verschiedensten Charakteren nicht aus“, sagt die Agrarwissenschaftlerin.

Sie habe aber vom ersten Tag viel Unterstützung seitens des Unternehmens und der Kollegen erhalten. Für Sarah Voß ist ein wichtiger Faktor, dass Individualität nicht unterdrückt, sondern gefördert wird und sie sehr viel Freiraum bei der Gestaltung ihrer Arbeit hat – inklusive der Möglichkeit, sich umfassend weiterzubilden. „Die AGRAVIS ist ein vielseitiges Unternehmen. So vielfältig sind die Möglichkeiten, die sich jedem Mitarbeiter entsprechend individueller Anforderungen und Stärken bieten“, ist sich Sarah Voss sicher.

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Zwei AGRAVIS-Groß- und Außenhändler schließen mit Note 1 ab

Zwei AGRAVIS-Groß- und Außenhändler schließen mit Note 1 ab

Felix Achtermann (l.) und David Major von der AGRAVIS Raiffeisen AG

Mit „sehr gut“ haben die beiden Auszubildenden der AGRAVIS Raiffeisen AG , David Major und Felix Achtermann, ihre Ausbildung zum Groß- und Außenhändler bestanden. Die Industrie- und Handelskammer ehrte die besten Auszubildenden jetzt im Rathaus von Münster. Obwohl beide dieselbe Ausbildung machten, sind sie nun auf ganz verschiedenen Wegen unterwegs.

David Major ist 22 Jahre alt, kommt aus Münster-Roxel und arbeitet seit Anfang dieses Jahres im Bereich Futtermittelspezialprodukte . Er kümmert sich um die Disposition und Abwicklung von Kundenaufträgen aus dem Ausland. „Mein Job ist sehr vielfältig und oft weiß ich nicht, was mich am Telefon erwartet“, erzählt der junge Kaufmann. Er bearbeitet nicht nur Kundenaufträge aus dem Ausland, sondern kümmert sich auch um Rechnungen, Preislisten, Transportdokumente und Bescheinigungen für das Zollamt. „Wenn wir etwa in den Sudan oder nach Saudi-Arabien liefern, brauchen wir eine entsprechende Bescheinigung“, erklärt der 22-Jährige.

Felix Achtermann kommt aus Warendorf und hat ebenfalls seine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann mit „sehr gut“ bestanden. Er ist seit Juni dieses Jahres bei der Veravis GmbH , eine Tochtergesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG, im Bereich Energiemanagement tätig. Parallel zur täglichen Arbeit studiert er im Rahmen des Dualen Studiums Betriebswirtschaftslehre an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Münster. Zurzeit kümmert er sich vor allem um interne und externe Energie-Audits, also um Dokumente, die den Energieverbrauch nachweisen, und um Terminkoordination mit den Standorten und Behörden. „Meine Kollegen trauen mir viel zu und ich finde es toll, dass ich das Unternehmen bei dem gesamten Energiemanagement-Prozess begleiten darf“, meint Felix Achtermann.

Zwei ganz verschiedene Wege, die sich für die beiden 22-Jährigen ergeben haben. Ab 2017 möchte Felix Achtermann weiter studieren und vielleicht sogar ins Ausland gehen. Falls sich diese Pläne mit AGRAVIS verbinden lassen, wäre das eine tolle Lösung für ihn. David Major hingegen möchte gern im Bereich Futtermittelspezialprodukte bei der AGRAVIS bleiben und weitere Aufgaben und Verantwortung übernehmen.

Als großer Arbeitgeber in der Region hat die AGRAVIS Raiffeisen AG vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten anzubieten. Der AGRAVIS-Konzern hat mehr als 6.000 Mitarbeiter, aktuell sind 533 davon Auszubildende. Das entspricht aktuell einer Ausbildungsquote von rund 9 Prozent. Die Bandbreite an Ausbildungsmöglichkeiten bei dem zweitgrößten deutschen Agrarhandelsunternehmen ist groß. Sie reicht von kaufmännischen Berufen über die gewerblich-technische Sparte sowie chemisch-pharmazeutische Berufe bis hin zu dualen Studiengängen. Insgesamt stehen 16 Ausbildungsgänge zur Wahl. Eine Ausbildungs-Webseite mit allen wichtigen Informationen sowie einem von Auszubildenden selbst mitentwickelten Imagefilm unterstützt die zielgruppenspezifische Ansprache der Schülerinnen und Schüler.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Kernsegmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.100 Mitarbeitern 7,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit rund 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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AGRAVIS Raiffeisen AG setzt neue Maßstäbe in der Schweinefütterung

AGRAVIS Raiffeisen AG setzt neue Maßstäbe in der Schweinefütterung

Bei der Schweinehaltung stehen die bedarfsgerechte Versorgung der Tiere und somit die Sicherung von Leistung und Langlebigkeit ebenso im Fokus wie tierwohl- und umweltpolitische Forderungen. Hinzu kommt ein enormer Wettbewerbsdruck, mit dem sich Schweinehalter konfrontiert sehen.

„Die Landwirte stehen vor der Herausforderung, allen Aspekten mit ihren Fütterungskonzepten gerecht zu werden“, erläutert Ludger Leifker, Generalbevollmächtigter Futtermittel der AGRAVIS Raiffeisen AG . „Wir als Handelspartner sind in der Pflicht, sie dabei bestmöglich zu unterstützen. Deshalb liegt unser Fokus bei der Futtermittelproduktion unter anderem auf Innovationskraft. Und mit einer besonderen Innovation setzen wir neue Maßstäbe: Wir entwickeln aktuell Fütterungskonzepte für die Sauenhaltung und die Schweinemast, die auf neuen Erkenntnissen und Berechnungen beruhen.“ Diese berücksichtigen den tatsächlichen Energie- und Proteinbedarf eines Tieres, erhöhen Tiergesundheit und -zufriedenheit, sparen Kosten und schonen die Umwelt.

Die neuen Ansätze auf Basis der Nettoenergie-Bewertung werden in anderen Ländern bereits genutzt, in Deutschland standen alle Handelnden im Agribusiness dieser Entwicklung bislang eher abwartend gegenüber. „Wir sind stolz, dass wir als einer der ersten deutschen industriellen Vertreter mit neuen Fütterungskonzepten auf Basis der Nettoenergie-Bewertung Lösungen präsentieren können, die sich bereits in unseren eigenen Versuchs- und verschiedenen Testbetrieben in der Praxis bewährt haben“, führt Ludger Leifker weiter aus.

Als Grundlage der Berechnung von Futterrationen wird nun nicht mehr die metabolische Energie, sondern die Nettoenergie genutzt. „Mit dem neuen System, das näher am tatsächlichen Energie- und Proteinbedarf eines Tieres ist, werden Tiergesundheit und -zufriedenheit erhöht, Kosten gespart und die Umwelt geschont“, fasst Alexandra Grimm, Produktmanagerin Schweinefutter der AGRAVIS Raiffeisen AG, die Vorteile zusammen. „Die Einschätzung der Energielieferung aus gewissen Rohwaren ist viel genauer.“

Beim Nettoenergie-System wird gegenüber der bisherigen Bewertung nach umsetzbarer Energie der Wärmeverlust im Stoffwechsel zusätzlich zum Energieverlust aus Kot, Harn und Methan berücksichtigt. Das Nettoenergie-System ermöglicht insbesondere bei stark rohproteinreduzierten Futtern eine exaktere Energieversorgung der Schweine. Für Sauen und Mastschweine werden zwei verschiedene Nettoenergien berechnet. Die Ausnutzung der Futterrohstoffe ist beim wachsenden Schwein weniger gut als beim erwachsenen Schwein, so dass bei der Sauenfütterung mit einer höheren Nettoenergie gerechnet wird als bei der Schweinemast.

Die neue Bewertung hat auch Veränderungen in der Vorzüglichkeit der Rohwaren zur Folge: Für eine exakte Versorgung sind die Futter auf Basis verdaulicher Nährstoffe konzipiert. Die veränderte Bewertung hat zur Folge, dass die Energieangabe nach Mischfutterschätzformel in MJ ME für die Einsatzempfehlung irreführend ist. Eine Angabe der Nettoenergie ist laut Futtermittelrecht nicht erlaubt. Aus diesem Grund entfällt die Energiedeklaration.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG bietet mit den neuen Fütterungskonzepten eine effiziente Fütterung „auf den Punkt“ an. „Nährstoff- und Futterkosten werden bei gleich guten Leistungen eingespart und die Tiere noch bedarfsgerechter versorgt“, verdeutlicht Alexandra Grimm. „Dazu stehen die neu entwickelten, zukunftsweisenden Fütterungskonzepte zur Verfügung.“

Detailinformationen zu den Fütterungskonzepten für Mastschweine und für Sauen gibt es hier .

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Kernsegmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.100 Mitarbeitern 7,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit rund 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Was Trocknen mit Regionalität zu tun hat

Vorteile der regionalen Futterproduktion

Was Trocknen mit Regionalität zu tun hat

Regionalität als Vorteil in der Futterproduktion

Landwirt Gerd hat ein Problem. Damit sein Futter nicht verdirbt und die Tiere im Winter trotzdem genug zu Fressen haben, muss er sich Gedanken machen. Eine Lösung liegt nahe: Die nächste regionale Futtertrocknung aufsuchen. Denn die Trocknungsanlagen der Region bieten ihren Landwirten vielfältige Möglichkeiten, hochwertiges Futter zu produzieren.

Sein eigenes Gras zu verwerten, geringste Futterverluste und dazu die Möglichkeit, Vitamine zu konservieren – diese Vorteile überzeugen Gerd: „Da weiß ich, was ich habe!“

Kurzer Draht und kurzer Weg vom Landwirt zur Trocknung bieten Gerd Flexibilität in vielerlei Weise. Seine persönlichen Wünsche und Möglichkeiten werden berücksichtigt.

Flexibel in allen Bereichen
Bei der Futteranlieferung hat Gerd ebenfalls mehrere Möglichkeiten: Entweder er nutzt seine eigenen Maschinen, oder er holt sich die passenden Geräte aus dem genossenschaftlichen Fuhrpark. Da hat er dann auch die Möglichkeit, die Arbeiten komplett zu vergeben, je nachdem, wieviel Zeit er gerade hat.

Auch bei der Futternutzung ist er flexibel. Von jungem Grundfutter produziert Gerd vitamin- und eiweißreiches Kraftfutter in Form von Cobs. Benötigt Gerd Strukturfutter, erntet er die Futterbestände erst ab der Blüte und lässt sie in Form von Ballen verarbeiten. Diese Variabilität ist für ihn besonders wichtig, wenn ihm z.B. Regenwetter einen Strich durch die Rechnung macht.

Ein regionaler Kreislauf entsteht
Neben der Eigennutzung kann Gerd gelegentliche Übermengen auch an die Trocknung verkaufen. Umgekehrt bietet die Trocknung ihm die Möglichkeit, Futtermittel aus der Region zu kaufen. Gerd ist von der Qualität regionaler Futtermittel aus kontrolliertem Anbau überzeugt. Deshalb greifen er und viele seiner Kollegen guten Gewissens auf den heimischen Markt zurück.

So kann Landwirt Gerd seine Tiere über den Winter mit hochwertigem Futter versorgen und die Menschen seiner Umgebung mit gesunden Nahrungsmitteln.

Nicht zuletzt erhöht dieser kleine regionale Kreislauf die Wertschöpfung vor Ort durch die Bereitstellung von Arbeitsplätzen im Verarbeitungsbetrieb selbst, als auch in den vor- und nachgelagerten Bereichen von Handwerk und Handel. Landwirt Gerd ist rundum zufrieden.

Mehr Infos: Trocknungen Mittelfranken

Die Trocknungen Ellingen, Gunzenhausen, Hilpoltstein, Neuhof an der Zenn und Windsbach haben sich zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen und bilden die Trocknungen Mittelfranken. Über 3600 Landwirte sind in den mittelfränkischen Trocknungen organisiert. Über 25000 Tonnen hochwertige, GVO-freie Futtermittel werden hier jährlich produziert.

Kontakt
WB Qualitätsfutterwerk GmbH
Simon Burkhard
Am Fohlenhof 21
91575 Windsbach
09871 / 261
info@trocknung-windsbach.de
http://www.trocknungen-mittelfranken.de

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AGRAVIS Raiffeisen AG übernimmt Futtermittelproduktion von Heidemark

AGRAVIS Raiffeisen AG übernimmt Futtermittelproduktion von Heidemark

Die AGRAVIS Raiffeisen AG baut ihre Kapazitäten als Futtermittelhersteller weiter aus und übernimmt zum 1. September 2015 von der Unternehmensgruppe Heidemark das Mischfutterwerk in Höltinghausen. Der Erwerb steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe. Heidemark, der führende Anbieter von Putenspezialitäten in Deutschland, stellt in der Anlage im Kreis Cloppenburg vorwiegend Putenfutter her. Die genehmigte Jahresproduktion beträgt 275.000 Tonnen. 16 Mitarbeiter sind in dem Werk beschäftigt und werden vom neuen Eigentümer übernommen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die sehr vertrauensvollen Gespräche mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Bernd Kalvelage zu einem erfolgreichen Abschluss bringen konnten“, erklärt Ludger Leifker, Geschäftsführer der AGRAVIS Futtermittel GmbH, einer Tochtergesellschaft des AGRAVIS-Konzerns. Für AGRAVIS und ihre genossenschaftlichen Partner ergebe sich nun die Chance, die Marktposition als Futtermittelproduzent in einer bedeutenden Veredlungsregion weiter auszubauen. Verschiedene AGRAVIS-Futtermittel-Gesellschaften waren bereits in der Vergangenheit als externe Produzenten für Heidemark tätig.

„Im Zuge des starken Wachstums der letzten Jahre hat sich die Kernkompetenz von Heidemark immer weiter von der Futtermittelproduktion hin zur Erzeugung von Putenspezialitäten verlagert“ erläutert Bernd Kalvelage, geschäftsführender Gesellschafter der Heidemark-Gruppe. In Vorbereitung eines Generationswechsels im Familienunternehmen sei es folgerichtig gewesen, sich hier entsprechend neu aufzustellen. „AGRAVIS ist aus unserer Sicht der ideale Partner“, betont Bernd Kalvelage. Neben den regionalen Aspekten, die für AGRAVIS sprachen, unterstreicht Kalvelage die wachsende Bedeutung von GVO-freien Futtermitteln, bei denen schon seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit mit AGRAVIS besteht.

Dabei stellt er auch die gemeinsamen Werte heraus, die beide Unternehmen miteinander verbinden: „Qualität, Verlässlichkeit und dauerhafte Beziehungen“. Die Heidemark-Gruppe hat einen jährlichen Bedarf an Putenfutter von rund 750.000 Tonnen, der nur zum Teil in Höltinghausen gedeckt werden konnte. „Wir betreiben im gesamten Arbeitsgebiet der Heidemark-Gruppe eigene Futtermittelwerke“, erläutert Leifker. Ziel sei es, weitere Futtermengen für Heidemark in den AGRAVIS-Werken zu produzieren.

Die AGRAVIS-Gruppe hatte im Jahr 2014 in den konzerneigenen sowie in den Produktionsstätten ihrer Beteiligungsgesellschaften erstmals mehr als 4 Mio. Tonnen Futtermittel hergestellt und gehört damit zu den größten Produzenten in Deutschland. Das AGRAVIS-Futtermittelwerk in Oldenburg stößt mit seiner jährlichen Produktionstonnage inzwischen immer stärker an seine Kapazitätsgrenzen. Auch unter diesem Gesichtspunkt ergibt der Erwerb des Werks in Höltinghausen für AGRAVIS Sinn, denn durch den zusätzlichen Standort kann die Gesamtproduktion des Oldenburger Werks optimiert werden.

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Willkommen in der keimfreien Zone!

Heißlufttrocknung, ein Weg zu hygienischen Futtermitteln

Willkommen in der keimfreien Zone!

Pilzgifte im Gras

Willkommen in der keimfreien Zone!
Heißlufttrocknung, ein Weg zu hygienischen Futtermitteln

Hygiene auch in der Tierfütterung
Keimfreiheit und Hygiene sind uns in vielen Bereichen wichtig. Beispielsweise im Haushalt legen wir großen Wert darauf. Genauso wünschen wir uns für unsere Nahrungsmittel einen hohen Hygienestandard. Und auch der Landwirt möchte ein möglichst hygienisches Futter für seine Tiere.

Pilzgifte sind das Problem
Wie bei unseren Lebensmitteln auch, machen verdorbene Futtermittel (z.B. verschimmeltes Gras) den Tieren zu schaffen. Das kann bis zur Krankheit führen. Dies liegt zu einem großen Teil an den Schimmelpilzen, die wir auch von unserem Brot oder Ähnlichem kennen. Doch sind meistens die Schimmelpilze selbst nicht das eigentliche Problem, sondern ihre Ausscheidungen, die Pilzgifte oder in der Fachsprache „Mykotoxine“ genannt. Was man dagegen tun kann, sehen wir an den beiden Komponenten der Heißlufttrocknung: Wasserentzug und Hitzeeinwirkung.

Wasserentzug und Hitzezugabe schaffen Abhilfe
Zunächst zum Wasserentzug. Wasser bildet eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Pilzwachstum. Ohne Wasser können sich auch keine Schimmelpilze ausbreiten, und ohne Schimmelpilze gibt es auch keine Pilzgifte.

Als zweites zur Hitzeeinwirkung. Dadurch wird ein nicht unerheblicher Teil der Pilzgifte zerstört. Die Heißlufttrocknung ist mit ihren Prozesstemperaturen von über 400°C ein wirksames Mittel zur Reduzierung der Pilzgift- bzw. Mykotoxinbelastung. Beispiel Aflatoxin, ein bekanntes Pilzgift, das schon bei deutlich geringerer Temperatur zerstört wird. Und auch die allseits bekannten und unbeliebten Salmonellen haben keine Chance; ihre Abtötung beginnt bereits ab einer Temperatur von 60°C.

Heißlufttrocknung für hygienische Futtermittel
Also: Die Heißlufttrocknung hilft dem Landwirt Futtermittel hygienisch zu machen und die Kühe dadurch vor Pilzgiften zu schützen. Das freut nicht nur den Landwirt und seine Kühe, sondern auch den Kunden. Denn gesunde, hygienische Futtermittel für die Tiere sind die Voraussetzung für gesunde Nahrungsmittel für den Menschen.

Die Trocknungen Ellingen, Gunzenhausen, Hilpoltstein, Neuhof an der Zenn und Windsbach haben sich zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen und bilden die Trocknungen Mittelfranken. Über 3600 Landwirte sind in den mittelfränkischen Trocknungen organisiert. Über 25000 Tonnen hochwertige, GVO-freie Futtermittel werden hier jährlich produziert.

Kontakt
WB Qualitätsfutterwerk GmbH
Simon Burkhard
Am Fohlenhof 21
91575 Windsbach
09871 / 261
info@trocknung-windsbach.de
http://www.trocknungen-mittelfranken.de

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Rapsblüte 2015 gestartet

Großes Rohstoffpotenzial sichert auch zukünftig Nachschub für Teller, Trog und Tank

Rapsblüte 2015 gestartet

Rapsblüte 2015 hat begonnen (Bildquelle: UFOP/Johannes Haas)

Es ist soweit. In Deutschland blüht in diesen Tagen auf rund 1,3 Millionen Hektar der Raps in seiner ganzen gelben Pracht. Als wichtigste heimische Öl- und Eiweißpflanze hat er sich in den vergangenen 25 Jahren sowohl in der Ernährung von Mensch und Tier als auch ganz besonders als Rohstoff für die Herstellung von Biokraftstoff etabliert. Und auch in die europäische Politik hat es der Raps geschafft, denn auf der Agenda der Europapolitik stehen in diesen Wochen und Monaten neben den ganz großen Krisenthemen wie der Griechenlandpolitik auch weitreichende Entscheidungen für die zukünftige Energiepolitik. Gerade beim Thema Biokraftstoff geht es dabei derzeit für eine gesamte Branche um Sein oder Nichtsein. Nach Jahren, in denen die Biokraftstoffe mit Blick auf die Einsparung von Treibhausgasen politisch gefördert wurden, drohte in jüngster Zeit die Gefahr, dass Biodiesel und Bioethanol der Hahn zugedreht werden könnte. Eigentlich sollten erneuerbare Energien und hier vor allem Biokraftstoffe bis 2020 mindestens 10 Prozent der fossilen Energie ersetzen. Aber gerade dieses gut gemeinte Ziel hat Kritiker auf den Plan gerufen, die Biokraftstoffe für ganz unterschiedliche Probleme wie Landraub, Hunger, gestiegene Nahrungsmittelpreise sowie direkte und indirekte Landnutzungsänderungen, wie zum Beispiel Urwaldrodung, verantwortlich machen.

All diesen Kritikpunkten liegt die gemeinsame Annahme zugrunde, dass die Nutzung von Pflanzen für die Herstellung von Biokraftstoffen in extremer Konkurrenz zu ihrer Verwendung als Nahrungsmittel steht. Nach dem Motto: Was in den Tank geht, kann nicht satt machen. Das hört sich einfach an und hat auch Politiker verunsichert. Und das, obwohl es gerade in diesen Tagen neben der Einsparung von Treibhausgasen noch weitere gute Gründe gibt, Biokraftstoffe zu fördern. Denn angesichts der bedrohlichen Lage in Osteuropa sowie im Nahen und Mittleren Osten müssen wir uns von Erdöl und Erdgas aus diesen Regionen unabhängiger machen. Die Frage ist also: Gibt es die oben beschriebene Konkurrenz? Man kann die Frage auch anders stellen: Gibt es genügend Anbaufläche bzw. ein ausreichendes Rohstoffpotenzial, damit keine Konkurrenz aufkommt? Die Frage kann kurz und knapp mit „ja“ beantwortet werden. Für eine detaillierte Begründung muss jedoch etwas weiter ausgeholt werden.

2014 wurde weltweit die enorme Menge von 2,46 Mrd. Tonnen Getreide (inkl. Reis) geerntet. Gleichzeitig betrugen die Lagerbestände 431 Mio. Tonnen. Und das trotz der Nutzung von Getreide für die Ethanolproduktion. Bei Ölsaaten sieht es ähnlich aus. Lediglich 5 bis 8 Prozent der weltweiten Raps-, Soja- und Sonnenblumenernte von 521 Mio. Tonnen wurden für die Biokraftstoffproduktion verwendet. Es gibt theoretisch also keinen Grund, warum für die Biokraftstoffproduktion zusätzliche Flächen benötigt würden. Selbst wenn der Bedarf an Getreide und Pflanzenöl drastisch ansteigen würde, gäbe es noch genügend ungenutzte Anbauflächen in Europa, Afrika und Südamerika. Dies zeigt eine Vielzahl von Studien. Allein in Osteuropa stehen über 12 Mio. Hektar zur Verfügung, die derzeit ungenutzt sind. Das entspricht der gesamten deutschen Ackerfläche.

Eine erschreckende Zahl und gleichzeitig ein enormes Potenzial sind die 1 Mrd. Tonnen Lebensmittel bzw. Nahrungsmittelrohstoffe, die den Teller gar nicht erreichen. Verantwortlich dafür sind ineffiziente Erntemethoden, regional hohe Lagerungsverluste durch Schimmel und Schädlingsbefall und hohe Transportverluste. Allein in Deutschland werden jährlich ca. 11 Mio. Tonnen Lebensmittel auf dem Müll „entsorgt“ – das entspricht ca. 4 bis 5 Mio. Hektar Ackerfläche.

Es gibt also ein sehr großes Rohstoffpotenzial für die Produktion von Biokraftstoffen. Und dennoch gibt es Regenwaldrodungen und Hunger auf der Welt. So schön es auch wäre, diese Probleme allein durch ein Verbot von Biokraftstoffen zu lösen, so wenig würde dies bringen. Die eigentlichen Gründe sind nämlich viel komplexer und kurzfristig kaum zu lösen. In vielen Entwicklungsländern sind Regierungen an der Macht, die die Bedürfnisse, insbesondere der ländlichen Regionen, vernachlässigen. Korruption, Kriege, mangelhafte Verwaltung und fehlende Infrastrukturen führen in vielen dieser Regionen fast zwangsläufig zu Armut und Hunger. Biokraftstoffe könnten hier sogar Impulsgeber für neue Einkommensperspektiven in ländlichen Räumen sein, unter anderem auch als Beitrag für die lokale Energieversorgung. Mit neuen bzw. züchterisch weiterentwickelten Pflanzen, die an die regionalen Standortbedingungen angepasst sind, könnten auch ackerbaulich bisher nicht genutzte Flächen in diesen Ländern erschlossen werden.

Urwälder werden in Südamerika und Südostasien in erster Linie gerodet, um Weideflächen für Rinder und Anbauflächen für Öl- und Eiweißpflanzen zu schaffen, weil die weltweite Nachfrage nach Fleisch, aber auch nach Pflanzenöl, zum Beispiel für die chemische Industrie, enorm gestiegen ist. Für die Verwendung dieser Rohstoffe zur Herstellung von Biokraftstoffen gelten in der EU strenge Nachhaltigkeitskriterien. Für alle anderen Verwendungsbereiche jedoch nicht. Wenn man sieht, wie gering der Anteil der Erntemengen ist, die zu Biokraftstoffen verarbeitet werden, wird klar, dass durch einen Verzicht auf Biokraftstoffe in Europa Regenwaldrodungen in anderen Regionen der Erde auf keinen Fall verhindert werden könnten. Gleichzeitig würde jedoch der Bedarf an Erdöl steigen. Die Suche nach neuen fossilen Rohstoffquellen muss schon heute mit immensen Investitionssummen vorangetrieben werden. Dieser Aufwand wird zukünftig nicht geringer. Wenn nur ein kleiner Teil dieser Investitionen zur Förderung von Projekten zur nachhaltigen und umweltverträglichen Optimierung der Pflanzenproduktion eingesetzt würde, könnte das landwirtschaftliche Rohstoffpotenzial sogar noch weiter gesteigert werden. An dieser Stelle könnten die deutsche und die europäische Politik Weitsicht beweisen und die Forschung angemessener als bisher fördern. Dies käme letztlich allen Absatzmärkten zugute – egal, ob für Teller, Trog oder Tank.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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