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Schlüsselzahlen auf dem Führerschein – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

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Schlüsselzahlen auf dem Führerschein - Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Die Schlüsselzahl „01“ auf dem Führerschein bedeutet, dass der Fahrer eine Sehhilfe benötigt. (Bildquelle: ERGO Group)

Florian S. aus Dresden:
Auf der Rückseite meines Führerscheins stehen in der letzten Zeile der Tabelle die Ziffern „01“. Was bedeutet das?

Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO:
Wer den Führerschein im Scheckkartenformat besitzt, findet auf der Rückseite eine Tabelle. Sie informiert, welche Führerscheinklassen der Besitzer zu welchem Zeitpunkt erworben hat. Bei Auflagen oder Beschränkungen sind hinter der jeweiligen Führerscheinklasse sogenannte Schlüsselzahlen eingetragen. Ihre Bedeutung ist in der Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (Fahrerlaubnis-Verordnung – FeV), Anlage 9 (zu § 25 Absatz 3), geregelt. Dreistellige Schlüsselzahlen gelten ausschließlich in Deutschland, zweistellige EU-weit. Allerdings sind Erweiterungen der zweistelligen Zahl zu einer vierstelligen möglich, um Auflagen zu präzisieren: So besagt beispielsweise „01“, dass der Besitzer eine Sehhilfe benötigt. „01.01“ informiert, dass der Fahrer eine Brille tragen muss, „01.02“ steht für Kontaktlinsen, „01.06“ für Brille oder Kontaktlinsen. Wer eine Hörhilfe beim Fahren benötigt, findet die Schlüsselziffer „02“ auf seinem Führerschein. Hat der Fahrer seine Führerscheinprüfung mit einem Automatik-Pkw absolviert, findet er die Ziffern 78 bei der Führerscheinklasse B. Gelten die Auflagen für alle erworbenen Fahrerlaubnisklassen, stehen die Schlüsselzahlen in der Zeile 12 ganz unten.
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Tiroler entwickeln 1. E-Scooter-Führerschein Europas

E-Scooter verändern Europas Straßenverkehr radikal, vor allem in den Städten – aber nicht nur dort. Wer wie wo damit fahren darf, weiß kaum jemand. Wissen, wie es geht – das bietet die „micro2go“-App, zum Auftakt mit dem E-Scooter-Führerschein.

Tiroler entwickeln 1. E-Scooter-Führerschein Europas

Beispiel Lernkarte E-Scooter Führerschein

Friss oder stirb, scheint aktuell die Devise beim Thema E-Scooter zu sein und offensichtlich die Haltung vieler E-Scooter-Anbieter bzw. Verleiher. „Man stellt diese mobilen Dinger einfach an jeder Ecke hin und hofft, dass alle wissen wie man damit umgeht, fährt und parkt. So funktioniert das aber nicht, denn Digitalisierung muss gemanagt werden. Sie auf eine rein technische Komponente zu reduzieren, ist völlig falsch“, betont Dieter Duftner, Bildungs- und Digitalisierungsexperte. Der Knackpunkt in der Digitalisierung sei längst nicht mehr die Technik. Die viel größere Herausforderung ist heute das Thema Wissensaufbereitung.

Wichtige Informationen für die Bevölkerung müssen heute moderner und zeitgemäßer aufbereitet und verbreitet werden. Inhalte bei Google zu suchen, ist zu zeitaufwändig und zu unübersichtlich geworden. Was ist verifiziert, was nicht? Welche Informationen sind relevant und welche nicht? Menschen müssen heute das Wesentlichste von Inhalten auf das Handy bekommen und dieses kompakte Wissen aktiv erwerben, um es anzuwenden. Microtraining, das Lernen in kleinen Schritten, ist so ein modernes Informationstool.

Das Institute of Microtraining (IOM) hat den 1. E-Scooter-Führerschein Europas entwickelt – für ein besseres und vor allem sicheres Miteinander im Straßenverkehr. „Er ist so etwas wie die Platzreife beim Golf spielen und soll die Etikette im Umgang mit E-Scootern vermitteln, die man sonst nirgendwo findet“ sagt Christian Schernthaner, Lernexperte und Head of Product bei IOM.

Über die „micro2go“-App läuft seit Samstag (13.7.) eine Info-Kampagne, wo jeder Verkehrsteilnehmer, egal ob jung oder älter, eine Art „E-Scooter-Führerschein“ erwerben kann – zur eigenen Sicherheit und damit für alle Verkehrsteilnehmer. Die App wird kostenlos zur Verfügung gestellt und steht im App-Store und Play-Store als Download bereit. Für Deutschland wurde der E-Scooter-Kurs entsprechend adaptiert.

Wissen auf den Punkt gebracht – dafür steht die neu entwickelte „micro2go“-App. Komplexe Themen werden simpel erklärt. Das erlernte Wissen ist sofort anwendbar. Mit der Methode des Microtrainings wird die Essenz von Wissensinhalten nach methodisch didaktischen Gesichtspunkten und für alle Lerntypen aufbereitet und durch kurze und aktive Lernschritte vertieft.

„Das Thema BürgerInnen-Information und -Service müssen Städte und Kommunen im Jahr 2019 endlich anders denken. Flyer und Broschüren zu drucken, ist Old Economy. Zeitgemäße BürgerInnen-Information passiert heute in der Hosen- oder Handtasche“, sagt Dieter Duftner, Bildungs- und Digitalisierungsexperte. Städte sollten sich bei diesem und anderen wichtigen Themen nicht weiter hinter gesetzlichen Vorgaben verkriechen, sondern aktiv auf seine jungen und älteren Bewohner und Besucher zugehen und Vorreiter in Sachen moderner Wissensvermittlung und Bildungsdigitalisierung sein.

In Europa gibt es keinen Player, der sich so wirklich dem Thema mobile Sicherheit im Umgang mit E-Scootern widmet. Erste Regelungen für die Benutzung im Straßenverkehr wurden zwar kürzlich festgelegt, das handliche, smarte und hippe Fortbewegungsmittel hat es jedoch in sich: Geschwindigkeit und bauliche Gefahrenstellen werden oft völlig unterschätzt, für Rätselraten sorgt das richtige Parken. Berichte über Unfälle häufen sich, mit zum Teil schweren gesundheitlichen Folgen.

„Mit dem E-Scooter-Thema und anderen Digitalisierungsthemen verhält es sich so ähnlich wie damals bei Facebook. Da stellt man eben mal so eine Plattform zur Verfügung, lockt Millionen Nutzer wie die Motten ans Licht und jetzt fliegt ihnen das Ding um die Ohren“, sagt Dieter Duftner, Bildungs- und Digitalisierungsexperte. Man hätte vorausschauend Regeln dafür einführen sollen. „Ja! Hätte man. Genau deswegen hat Snapchat inzwischen ein Sexting-Problem und Facebook mit der Livestream-Technik Killer am Hals, weil so Idioten wie der Christchurch-Attentäter Zuschauer brauchen“, so Duftner.

Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und präsentiert wurde die „micro2go“-App und der E-Scooter-Führerschein am vergangenen Wochenende, im „Supersamstag“ auf Ö3/ORF (13.7., ca, 07:15 Uhr): Pressemitteilung. Das darauf folgende Medienecho in ganz Österreich und Südtirol war enorm.

„Mit dem Thema: „E-Scooter-Führerschein“ starten wir die „micro2go“-App“, berichtet Dieter Duftner. Geplant bzw. in Ausarbeitung sind für Herbst bereits weitere Themen wie „Sicherer Schulweg“, „Cyber Grooming“, „Führerschein für Jung-Eltern“, etc.

Über Microtraining:
Microtraining per App, ist lernen am Smartphone und in kleinen Schritten. Dieses Mobile Learning lässt zeitliche und räumliche Flexibilität zu und ermöglicht ein selbstgesteuertes und individualisiertes Lernerlebnis, das – in weiterer Folge – der nachhaltigen Wissenssicherung dient.

Mit der Methode des Microtrainings wird die Essenz von Wissensinhalten nach methodisch didaktischen Gesichtspunkten und für alle Lerntypen aufbereitet und durch kurze und aktive Lernschritte vertieft.

Institute of Microtraining (IOM)
Das IOM ist ein Unternehmen der duftner.digital group und wurde 2010 von Bildungs- und Digitalisierungsexperten Dieter Duftner gegründet. Das IOM zählt zu den innovativsten Trainingsanbietern Europas.

duftner.digital bündelt gebalte Expertise unter einem Dach.

Gegründet wurde der Unternehmensverbund duftner.digital 2010 von dem Bildungs- und Digitalisierungsexperten Dieter Duftner. Zur duftner.digital group zählen: Duftner & Partner, Institute of Microtraining, M-Pulso und Certific.

Die Digitalisierung verändert Lebensumgebungen. Nun gilt es für Unternehmen, sich mit ihr zu verändern und selbst das Steuer von neuen disruptiven Geschäftsmodellen in der Hand zu haben. Der digitale Wandel braucht neue Denk- und Handlungsweisen und erfordert ein „digitales Mindset“ in Ihrem beruflichen Umfeld.

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Immer mehr Private in der Geschwindigkeitsüberwachung: „Der Staat verliert die Kontrolle“

Immer mehr Private in der Geschwindigkeitsüberwachung: "Der Staat verliert die Kontrolle"

Verkehrsanwalt Jens Dötsch, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV e.V

Ein Bußgeldbescheid wegen überhöhter Geschwindigkeit ist ärgerlich. Gut zu wissen: Wurde die Kontrolle nicht korrekt durchgeführt, hat sie vor Gericht keinen Bestand. Das gilt zum Beispiel, wenn der Staat eine Privatfirma mit der Messung beauftragt und diese zu viel Einfluss genommen hat. Verkehrsanwalt Jens Dötsch, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV (Deutscher Anwaltverein) e.V., klärt im Interview über die aktuelle Rechtslage sowie damit verbundene Risiken auf und gibt Tipps, wie man als betroffener Autofahrer eine Strafe abwenden kann.

Aus Zeit- und Kostengründen beauftragen die Kommunen immer häufiger private Dienstleister mit der Tempomessung auf deutschen Straßen. Wie muss man sich eine Zusammenarbeit zwischen Privaten und Kommunen vorstellen, Herr Dötsch?

Bestimmte Bereiche der Geschwindigkeitsüberwachung können von privaten Dienstleistern übernommen werden. In einigen Bundesländern statten Privatunternehmen aber die Kommunen mit Messgeräten aus, betreiben die Anlagen, bereiten die Daten auf und beraten die Kommunen sogar bei der Standortwahl. Eine vollständige Auslagerung der Geschwindigkeitsüberwachung ist jedoch rechtlich nicht zulässig. Im Einzelfall muss die Kontrolle immer beim Staat liegen.

Wie viel Einfluss haben Private dadurch auf die Kontrollen und den Bußgeldprozess?

Man kann schon von einer erheblichen Einflussnahme durch die Privaten sprechen. Leider gibt es rechtlich aber keine eindeutige Regelung darüber, was genau ein Dienstleister machen darf. Es ist jedoch klar festgelegt, dass der Staat die Hoheit über das Verfahren behalten muss. Das heißt: Private Dienstleister dürfen die Behörden nur unterstützen, aber beispielsweise nicht die komplette Auswertung übernehmen. Im Einzelfall ist das jedoch nur schwer nachvollziehbar. Insgesamt erhöht die Auslagerung definitiv die Gefahr, dass der Staat die Kontrolle verliert. In solchen Fällen ist ein Bußgeldbescheid nicht wirksam.

Ist das Geschäft mit den Blitzern für private Firmen und die Kommunen lukrativ?

Ja, denn jeder ertappte Temposünder beschert den Kommunen Einnahmen, an denen die Privaten zum Teil mitverdienen – von jedem verhängten Bußgeld behalten sie eine „Gebühr“ ein. Das rentiert sich für die Privaten sowie für die Kommunen, die Personal für den Betrieb der Anlagen einsparen.

Erhöhen die Kontrollen denn die Sicherheit im Straßenverkehr?

Meiner Meinung nach werden insbesondere bei einer „Gewinnbeteiligung“ von Privaten die Radarfallen eher dort aufgestellt, wo die Erfolgswahrscheinlichkeit höher ist, also zum Beispiel an vielbefahrenen Ausfallstraßen. In meiner Kanzlei hatte ich noch nie den Fall, dass jemand vor einem Kindergarten, einer Schule oder einem Krankenhaus geblitzt wurde, weil da – so vermute ich – ohnehin langsam gefahren wird. Blitzer sind so vor allem eine zusätzliche Einnahmequelle für die Kommunen. Ein Beispiel ist auch der alljährliche Blitzermarathon. Dieser verbessert meiner Meinung nach die Sicherheit nicht. Sinnvoller wäre es, nachts oder am Wochenende mehr Kontrollen durchzuführen. Das ist nämlich die Zeit, in der es laut Statistik die meisten Unfälle gibt, besonders betroffen sind zum Beispiel junge Leute, die von der Disco nach Hause fahren.

Wie genau sind die Geschwindigkeitsmessungen und wie hoch ist die Fehlerquote?

Rund 56 Prozent aller Messungen sind fehlerhaft – und damit mehr als jeder zweite Bußgedbescheid! [1] Das liegt vor allem an der ungenauen Bedienung der Messgeräte, denn generell arbeiten die Geräte sehr genau, sofern das Messgerät vorschriftsmäßig bedient wird. Pauschal kann man sagen, dass mobile Blitzer ungenauer sind als stationäre, denn gerade beim Standortwechsel kommt es häufig zu Bedien- und Aufbaufehlern.

Wie schützt man sich am besten davor, in eine Radarfalle zu geraten?

Der beste Schutz ist natürlich, nicht zu schnell zu fahren (lacht). Bei sogenannten Blitzer-Apps, die vor Radarkontrollen warnen, rate ich zur Vorsicht, denn das Handy am Steuer ist verboten – und auch die Nutzung solcher Apps. So kann es passieren, dass bei einer Kontrolle das Smartphone eingezogen wird. Hinzu können ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld kommen.

Wie sollten sich Autofahrer im Falle eines Bußgeldbescheids verhalten?

Generell empfehle ich Betroffenen, von ihrem Schweigerecht Gebrauch und der Polizei gegenüber keinerlei Aussage zu machen. Die Gefahr ist sonst groß, sich unbedacht selbst zu belasten. Sobald der Anhörungsbogen vorliegt, sollte man sich an einen Verkehrsanwalt wenden und das weitere Vorgehen besprechen. Idealerweise hat man für solche Fälle eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, die die Anwaltskosten trägt. Oft lohnt sich das, denn ein auf Verkehrsrecht spezialisierter Anwalt weiß genau, was im jeweiligen Fall zu tun ist. Er kennt auch die Blitzer vor Ort und kann einschätzen, wie wahrscheinlich eine Fehlmessung ist. So lässt sich eine Strafe oft umgehen. Wenn der Bußgeldbescheid schon eine Weile zurückliegt, kann ein Anwalt in vielen Fällen ebenfalls ein Fahrverbot verhindern, sofern man sich in der Zwischenzeit unauffällig gezeigt hat.

[1] Studie der Verkehr-Unfall-Technik-Sachverständigengesellschaft mbH (VUT) von 2013

Zur Person: Jens Dötsch, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Fachanwalt für Versicherungsrecht
Jens Dötsch (41) studierte Rechtswissenschaften in Bonn und Lausanne und ist als Rechtsanwalt und Mitinhaber der Kanzlei Görgen & Dötsch in Andernach tätig. Er ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins. Neben dem Verkehrsrecht gehört das Versicherungsrecht zu seinen Spezialgebieten.

Über die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht
Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins wurde 1979 gegründet. Ihr gehören knapp 6.000 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte an. Die Arbeitsgemeinschaft unterstützt ihre Mitglieder in vielerlei Hinsicht: Sie bietet regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen an und informiert ihre Rechtsanwälte zum Beispiel über die neuesten Entwicklungen des Verkehrsrechts – zum Vorteil ihrer Mandanten. Seit mehr als 30 Jahren setzen sich die Verkehrsanwälte in den Gremien des Deutschen Verkehrsgerichtstages in Goslar für die Rechte der Geschädigten ein und nehmen im Verkehrsrechtsauschuss des Deutschen Anwaltvereins zu allen wichtigen Gesetzesvorhaben Stellung. Die Homepage der Arbeitsgemeinschaft www.verkehrsanwaelte.de verdeutlicht die Vorteile des anwaltlichen Rats in Verkehrsrechtsfragen und ermöglicht potentiellen Mandanten eine schnelle und konkrete Anwaltssuche. Gerade Unfallgeschädigten bieten Verkehrsanwälte zahlreiche Möglichkeiten. Die Erfahrung zeigt: Diejenigen, die durch einen Verkehrsanwalt vertreten werden, erzielen regelmäßig einen deutlich höheren Schadenersatz als Geschädigte, die die Regulierung selbst in die Hand nehmen.

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Ines Uhlig
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20095 Hamburg
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040 767969 33
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Kein Pardon: Fahren ohne Führerschein ist eine Straftat – auch zu Übungszwecken

R+V-Infocenter: auf spezielle Verkehrsübungsplätze oder private Gelände auszuweichen

Kein Pardon: Fahren ohne Führerschein ist eine Straftat - auch zu Übungszwecken

Wer ohne Führerschein eine Spritztour im Auto unternimmt, macht sich strafbar. Das gilt auch für Jugendliche, die mit den Eltern Autofahren üben – auf einer öffentlichen Straße genauso wie auf einem Supermarktparkplatz. Das Infocenter der R+V Versicherung rät, auf spezielle Verkehrsübungsplätze oder private Gelände auszuweichen.

Gang einlegen, Kupplung kommen lassen, Gas geben: Viele Jugendliche können es kaum erwarten, endlich selbst Auto zu fahren. Allerdings ist es verboten, auf der Straße oder einem Feldweg für die Führerscheinprüfung zu üben. Und was viele nicht wissen: „Das gilt auch für private Parkplätze von Einkaufsmärkten, weil in der Regel alle Verkehrsteilnehmer sie nutzen können“, sagt Karl Walter, Kfz-Experte beim R+V-Infocenter.

Drastische Strafen möglich
Wer sich nicht an das Verbot hält, muss mit einer Geldstrafe oder sogar einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr rechnen. Und obendrein kann der Gesetzgeber dem Führerscheinanwärter verbieten, zur Prüfung anzutreten – sogar für mehrere Jahre. Auch der Fahrzeughalter muss mit erheblichen Konsequenzen rechnen: Ihm droht neben einer Geldstrafe auch der Entzug seines Führerscheins, wenn er zulässt, dass jemand ohne Fahrerlaubnis sein Fahrzeug fährt – auch wenn es nur zu Übungszwecken ist.

Hohe Kosten für Unfall
Bei einem Unfall wird die Situation noch kritischer. „Die Haftpflichtversicherung kommt zwar in der Regel für die Schäden am anderen Fahrzeug auf. Sie kann aber vom Fahrer und vom Versicherten einen Teil der Aufwendungen zurückfordern“, betont Karl Walter. Anders sieht es bei der Kaskoversicherung aus, die Schäden am eigenen Fahrzeug deckt. Sie braucht gar nicht zahlen, wenn jemand ohne Fahrerlaubnis gefahren ist. Der Halter bleibt also unter Umständen auf diesen Kosten sitzen.

Auf privatem Gelände erlaubt
Erlaubt ist die praktische Fahrübung auf ausgewiesenen Verkehrsübungsplätzen. Dazu muss der Fahranfänger je nach Anbieter mindestens 16 oder 17 Jahre alt sein und der Begleiter einen gültigen Führerschein besitzen. Wichtiger Tipp des Experten: „Eltern sollten sich vor dem Besuch des Übungsplatzes erkundigen, ob eine sogenannte Tageshaftpflichtversicherung und eine Vollkaskoversicherung im Preis eingeschlossen sind oder ob sie diese zusätzlich abschließen können“, so Karl Walter. Dadurch vermeiden sie, dass sie bei einem Unfall in der eigenen Kfz-Versicherung höhergestuft werden.

Auch auf einem Privatgelände können Fahranfänger üben, sofern der Besitzer damit einverstanden ist. Entscheidend ist dabei, dass das Grundstück nicht für jeden zugänglich und zum Beispiel durch einen Zaun klar abgegrenzt ist.

www.infocenter.ruv.de

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Basistext S-Pedelecs: Wenn das Fahrrad zum Kraftfahrzeug wird

Basistext S-Pedelecs: Wenn das Fahrrad zum Kraftfahrzeug wird

(Bildquelle: www.pd-f.de / pressedienst-fahrrad)

(pd-f/hdk) Die sogenannten S-Pedelecs sind Elektrofahrräder, die ihre Piloten bis 45 km/h beim Pedalieren unterstützen. Das macht sie juristisch zum Kraftfahrzeug – mit weitreichenden Folgen für Hersteller, Mechaniker und auch Nutzer, wie der pressedienst-fahrrad detailliert beleuchtet.

Achtung: Dieser Artikel bezieht sich auf die bis Ende 2017 gültige EU-Verordnung 2004/24. Ab 2018 gilt die Verordnung 168/2013.

Begriffsklärung und Abgrenzung

Fast alle E-Bikes sind sogenannte Pedelecs, die mit maximal 250 Watt Nenndauerleistung bis höchstens 25 km/h beim Treten unterstützen und rechtlich Fahrrädern gleichgestellt sind. Vor allem bei Pendlern werden inzwischen aber auch S-Pedelecs immer beliebter, die maximal 500 Watt Nenndauerleistung aufweisen und bis 45 km/h schieben. Das macht sie ideal als Autoersatz auch auf längeren Arbeitswegen. 2015 hatten S-Pedelecs einen Anteil von rund zwei Prozent an allen verkauften Elektrorädern. Somit wurden ca. 11.000 neue S-Pedelecs gekauft – in etwa so viele wie neue E-Autos. Während sie von außen noch sehr nach Fahrrad aussehen, sind sie verkehrsrechtlich allerdings Leichtkrafträder (Klasse L1e bei Zweirädern und L2e bei Dreirädern), was sie deutlich vom Fahrrad unterscheidet: „Man braucht in Deutschland einen Helm, ein Versicherungskennzeichen und eine Fahrerlaubnis. Man darf innerorts nicht auf den Radweg – und kann auch nicht mehr mal eben etwas daran umbauen“, fasst Anja Knaus vom schweizerischen Pedelec-Pionier Flyer zusammen. Den physikalischen Hintergrund beschreibt Gerhard Kobus vom TÜV Nord so: „Bei einer Verdopplung der Geschwindigkeit vervierfacht sich die Bewegungsenergie des Fahrrads – darum muss ein Fahrzeug natürlich für die beabsichtigte höhere Geschwindigkeit ausgelegt sein.“ Das bloße Gewicht des Fahrzeugs spielt hierbei übrigens eine weitaus kleinere Rolle, als man gemeinhin glauben würde.

Bauliches

Rein äußerlich erkennt man zweirädrige S-Pedelecs am Rückspiegel und gelben Seitenrückstrahlern, die meist an der Gabel angebracht sind. „Zudem braucht das Rad ein Versicherungskennzeichen. Seit 2015 muss es an neu zugelassenen Rädern auch beleuchtet sein“, konkretisiert Sebastian Göttling vom Beleuchtungsspezialisten Busch & Müller. Auch ein Seitenständer ist bei S-Pedelecs vorgeschrieben, muss aber nicht mehr von selbst einklappen wie beim Motorrad.

Hersteller von S-Pedelecs müssen für jedes Modell vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) eine EG-Typgenehmigung einholen oder eine Einzelbetriebserlaubnis für ein bestimmtes Fahrzeug nachweisen, wofür dieses von einem Technischen Dienst oder anerkannten Sachverständigen (z. B. TÜV, Dekra) begutachtet werden muss. Hat ein S-Pedelec die Typgenehmigung einmal erhalten, darf es in der EG beliebig oft in den Handel kommen. „Aus der erteilten Betriebserlaubnis, ob im Einzelfall oder durch die Typgenehmigung, resultiert jedoch, dass man ein S-Pedelec nicht einfach baulich verändern darf“, warnt Marijke van Dijk vom niederländischen Hersteller Koga. Ist etwa ein Reifen verschlissen oder ein Bremshebel verbogen, muss er durch ein gleiches Bauteil ersetzt werden. Ein anderes Teil müsste ausdrücklich den in der Betriebserlaubnis (BE) aufgeführten Teilen entsprechen. Wenn man ein S-Pedelec davon abweichend ausstattet, muss es dem Technischen Dienst vorgeführt werden, bevor es wieder auf die Straße darf.

Für den Endverbraucher heißt das: Vorbei ist die Zeit des Selberschraubens – zumindest weitestgehend. Im Typenblatt des Fahrzeugs (dem sogenannten CoC-Papier, vergleichbar mit dem Kraftfahrzeugschein) ist beispielsweise festgehalten, welchen Spielraum man bei der Anpassung von Lenker und Lenkervorbau hat. „Wir haben einen verstellbaren Vorbau in die EG-Typgenehmigung aufgenommen, damit die ergonomische Anpassung des Rades vor und nach dem Kauf einfacher wird,“ beschreibt Sabine Kolmer vom Darmstädter Hersteller Riese & Müller einen möglichen Ausweg. Die Dimension der Reifen ist konkret im CoC-Papier festgeschrieben. „Wenn man Reifen wechseln will, findet man dort die in Frage kommenden Breiten. Außerdem benötigte der zu montierende Reifen eine ECE-R75 genannte Zulassung, um an einem S-Pedelec verbaut zu werden“, erklärt Rene Marks, Produktmanager bei Schwalbe. Auf den Verschleiß des Profils müsse man ebenfalls achten: Eine Mindestprofiltiefe von einem Millimeter ist Pflicht.

„Zum Verständnis beim etwaigen Austausch von Bauteilen am S-Pedelec gilt immer der Grundsatz: gleicher Art und Güte!“, verdeutlicht Ulf-Christian Blume, Jurist und Unternehmensberater in der Radbranche ( www.lbu-beratung.de). So darf man den persönlichen Vorlieben entsprechend etwa Griffe, Sattel und Pedale ändern – solange man vergleichbare Teile verwendet. Schraubgriffe dürfen nicht durch eventuell rutschende Gummigriffe ersetzt werden, Sättel mit Stahlgestell nicht durch Carbonsättel und gummierte Plattformpedale nicht durch Klickpedale, zumal letztere selten über die von der StVZO vorgeschriebenen Rückstrahler verfügen. Alles andere, was die Abmessungen des Rads verändert, ist ohne Eintragung tabu, wie etwa die beliebten Lenkerhörnchen. „Wir reden hier eben nicht mehr über das Fahrrad, sondern befinden uns im Kraftfahrzeugzulassungsrecht: Man kann alles ändern, aber nur in Absprache mit dem TÜV – wie beim Auto“, so Blume weiter.

Aufgrund der Spezifikation des Antriebs (Motor, Ritzel, Schaltung und Sensorik) ist außerdem eine Übersetzung vorgegeben, die man nicht ändern darf. Eine kürzere, also leichtere Übersetzung ist möglich, aber eintragungspflichtig. Bezüglich der einzelnen Schaltkomponenten braucht es keine Herstellervorgaben, etwa bei Schalthebeln und Schaltwerken. Veränderungen der Bremskomponenten hingegen sind grundsätzlich abnahmepflichtig. Verschlissene Bremsbeläge darf man eigenverantwortlich durch gleichartige wechseln – der Tausch muss aber einer eventuellen Prüfung durch den Fachhandel oder Behörden standhalten. „Es braucht schon einen versierten Hobbyschrauber, um sich mit Bremssystemen auseinanderzusetzen“, schränkt Tobias Erhard vom Komponentenhersteller Sram ein. „Im Zweifel sollte das immer eine Fachwerkstatt übernehmen. Bei S-Pedelecs ist überdies zu beachten: Der Bremshebel muss ein Kugelende aufweisen, wie Motorradbremshebel auch. Ein Tuning auf kürzere MTB-Bremshebel etwa könnte bei einer Verkehrskontrolle stillgelegt werden“, so Erhard weiter.

„Als Richtschnur gilt dabei immer die Zulassung des Fahrzeugs“, fasst Branchenjurist Blume zusammen. „Ab 2016 neu zugelassene Fahrzeuge brauchen z. B. ein Bremslicht, ältere S-Pedelecs nicht. Alles was vorher dran war, muss auch wieder dran.“

Rechtliches im Alltag

Vielen rechtlichen Vorschriften für die Fahrzeugklasse S-Pedelec liegt die sogenannte bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) zugrunde.

Aufgrund des bei dieser Fahrzeuggattung einmaligen Hybridantriebs Mensch/Elektromotor ergibt sich an diesem Punkt aber eine Unschärfe, denn die bbH wird unterschiedlich ausgelegt. Für die prüfenden Technischen Dienste zählt 2017 noch die EG-Verordnung 2004/24, welche die bbH als allein aus der Motorkraft resultierende Maximalgeschwindigkeit festlegt, wie bei anderen Kraftfahrzeugen auch. Beim S-Pedelec heißt das Anfahrhilfe, wird per Knopfdruck gesteuert und liegt je nach Modell (laut Typgenehmigung bzw. Einzelabnahme) bei 15 bis 24 km/h. Das Bundesverkehrsministerium ließ zwischendurch verlautbaren, dass die bbH hingegen als Punkt der Abschaltung der Motorunterstützung zu betrachten sei, demnach 45 km/h. „Das ist ganz klar eine Grauzone, die wir als ZIV klären wollen“, sagt Siegfried Neuberger, Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verbandes e. V.. „In den Papieren der schnellen E-Bikes (S-Pedelecs) ist zum Teil als bbH ein Wert unterhalb 25 km/h eingetragen. Dass der Elektromotor beim Pedalieren bis 45 km/h unterstützt, ist unter den Anmerkungen des CoC-Papiers festgehalten. Bei einer etwaigen Verkehrskontrolle richten sich die Beamten nach der Angabe der bbH. Eine Auslegung des Ministeriums ändert jedoch noch kein Gesetz.“ Dass S-Pedelec-Fahrer theoretisch auch über 45 km/h hinaus pedalieren können, fällt ebenfalls nicht ins Gewicht.

Aus der bbH resultiert laut § 21a Abs. 2 StVO die Pflicht, einen „geeigneten Schutzhelm“ zu tragen. „Ob ein Radhelm oder ein Motorradhelm geeigneter ist, steht dort nicht genauer“, weiß Torsten Mendel, Sicherheitsexperte bei Abus. „Experten empfehlen durch die Reihe den Fahrradhelm. Denn auf dem S-Pedelec bewegt man sich viel aktiver als auf dem Motorrad – da wäre der Motorradhelm einfach zu schwer und warm“, schildert Ulf-Christian Blume. Schon auf dem Deutschen Verkehrsgerichtstag 2012 in Goslar waren sich die Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Polizei und Verbänden einig, dass ein Motorrad-Integralhelm als nicht geeignet angesehen werden kann, wie Blume direkt von der Tagung berichtete. Zwischenzeitlich zeichnet sich ab, dass eine neue Helmgattung speziell für S-Pedelecs auf den Markt kommen wird. In den Niederlanden ist der kurz „E45-Helm“ genannte Kopfschutz auch im Verkehrsgesetz schon Realität und wird über die nationale Norm NTA 8776 definiert: Er bietet mehr Schutz als ein Fahrradhelm, ist aber kaum schwerer und beeinträchtigt das Hörvermögen seines Trägers im Verkehr nicht.

„Pedelecs sind ja sehr beliebte Familienmobile. Das S-Pedelec jedoch ist ausdrücklich nicht zur Verwendung mit einem Kinderanhänger freigegeben – wie ja auch andere Kraftfahrzeuge keine Personen in Anhängern befördern dürfen“, erklärt Anne Schmidt vom Anhängerhersteller Croozer. Ein Kindersitz wäre demnach erlaubt, wenn erstens der Sitz als solcher zugelassen ist und zweitens die entsprechende Anzahl der Sitze des Fahrzeugs in der Typgenehmigung festgeschrieben ist. Dafür bedarf es einer Ausnahmegenehmigung von einer Zulassungsstelle – wie sie etwa für das schnelle Lastenrad „Load HS“ von Riese & Müller vorliegt, das mit Kindersitz in der Ladefläche erhältlich ist. Auch „ein Lastenanhänger ließe sich theoretisch zwar am schnellen E-Bike verwenden. Nur muss zum einen die Kupplung „in amtlich genehmigter Bauart ausgeführt sein“, wie es so schön heißt“, so Anne Schmidt weiter. Faktisch gebe es derzeit aber keine für S-Pedelecs zugelassenen Kupplungen. „Zum anderen müsste der Anhänger über die „spezifischen Beleuchtungselemente“ verfügen“, so Schmidt.

Wie Motorräder müssen S-Pedelecs permanent mit Licht fahren. Außerdem gilt ein Mindestalter von 16 Jahren, bedingt durch die Führerscheinpflicht (Klasse AM). Dieser ist im Autoführerschein (Fahrerlaubnisklasse B, vormals 3) enthalten. Menschen, die vor dem 01.04.1965 geboren wurden, dürfen schnelle Pedelecs auch ohne Fahrerlaubnis bewegen. Ausnahmen bilden zudem die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In einem Modellprojekt dürfen hier bis Ende April 2018 bereits 15-Jährige den Führerschein der Klasse AM erwerben.

Als Leichtkrafträder benötigen S-Pedelecs das Versicherungskennzeichen, das man vom Moped und Roller kennt: drei Ziffern, drei Buchstaben und jedes Jahr eine neue Farbe. Für S-Pedelecs hat das einen finanziell sehr interessanten Aspekt: In der Leistung der vorgeschriebenen Versicherung ist neben Unfallschäden auch der Diebstahl des Fahrzeugs abgedeckt – für ab etwa 50 Euro jährlich und Fahrzeugpreisen ab etwa 3.000 Euro ist das ein im Gegensatz zu Fahrradversicherungen ziemlich günstiger Posten.

Schlussendlich ändert sich übrigens auch die Promillegrenze. Während man mit dem Fahrrad bis 1,6 Promille Blutalkoholkonzentration fahren darf, gilt beim S-Pedelec wie bei Auto oder Motorrad die Grenze von 0,5 Promille.

Umdenken in Sachen Streckengestaltung

„Die in Deutschland vorhandene Infrastruktur ist vornehmlich für Autos ausgelegt und selbst dort, wo etwas für den Radverkehr getan wird, profitiert man als Fahrer eines S-Pedelecs nicht davon“, erklärt Andreas Hombach vom Stadtmöblierer WSM. Viele mit dem Fahrrad übliche Abkürzungen darf man mit dem schnellen E-Rad nicht nutzen – für routinierte Radler keine einfache Sache. So sind zum Beispiel in Gegenrichtung freigegebene Einbahnstraßen zu umfahren, auch gilt das „Durchfahrt verboten“-Schild (roter Kreis auf weißem Grund, StVO-Schild 250) an Feld-, Wirtschafts-, Wald- und Parkwegen für S-Pedelecs ebenso wie für Autos. Selbst mit ausgeschaltetem Motor dürfen sie dort nicht bewegt werden. Innerorts dürfen S-Pedelecs grundsätzlich nicht auf dem Radweg fahren, was durchaus für Verwirrung anderer Verkehrsteilnehmer sorgen kann. Außerorts allerdings dürfen S-Pedelecs den Radweg benutzen, müssen es aber nicht. Paul Hollants vom Liegeradhersteller HP Velotechnik begrüßt diese Regelung ausdrücklich: „Die Verkehrssicherheit wird gestärkt, wenn die Fahrer von S-Pedelecs außerorts z. B. neben Bundesstraßen Radwege mitbenutzen dürfen, statt dem viel schnelleren Autoverkehr ausgesetzt zu werden. Dabei ist eine verkehrsgerechte Geschwindigkeitsanpassung und Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer selbstverständlich geboten.“ Von dieser Regel gibt es jedoch zwei Ausnahmen: 1. Fahrzeuge, die per Motorkraft alleine, d. h. ohne Mittreten, schneller als 25 km/h fahren, müssen auch außerorts immer auf die Straße. 2. Alle S-Pedelecs müssen auf der Straße fahren, wenn ein Zusatzschild „Keine Mofas!“ angebracht wurde.

„Das Radwegverbot für S-Pedelecs ist in meinen Augen der Hauptgrund für das geringe Wachstum dieser Fahrzeuggattung“, vertieft Markus Riese, Geschäftsführer von Riese & Müller. „Dabei bieten die 45-km/h-Räder eine echte Chance, Pendler vom Auto aufs Zweirad zu bekommen. Natürlich dürfen S-Pedelecs auf innerstädtischen Radwegen dann nicht 45 fahren, das kann man aber über eine Geschwindigkeitsbeschränkung regeln. S-Pedelecs haben hierfür einen Tacho, die Fahrer einen Führerschein und im Übrigen fahren auch Sportradler auf dem Radweg nicht so schnell wie sie könnten.“

Umdenken in der Industrie

Das S-Pedelec hat der gesamten Fahrradbranche einen kräftigen Evolutionsschritt beschert. „S-Pedelec-Hersteller sind einem Qualitätsmanagement verpflichtet – was sich automatisch auf ihre restliche Palette auswirkt“, weiß Branchenjurist Blume. Aber auch in den Fachwerkstätten muss umgedacht und weitergebildet werden. Verständlich, dass einige Händler das ablehnen. Ein auf E-Bikes spezialisiertes Geschäft dürfte einen Vorsprung an Modellen und Knowhow haben.

Internationales

„Obacht beim Urlaub mit dem S-Pedelec!“, gibt Anja Knaus von Flyer zu bedenken. Auch innerhalb der EU gehen die geltenden Vorschriften teils stark auseinander. Man darf zwar mit einem deutschen Versicherungskennzeichen im Ausland fahren, muss sich aber zwingend an die dort geltenden Bestimmungen halten, was etwa Wegenutzung und Helmpflicht betrifft. Vorherige Recherche ist also unumgänglich!

Fazit

Die schnellen E-Räder werden immer beliebter und ersetzen vor allem bei Pendlern oft das Auto, erhöhen sie doch den Aktionsradius signifikant. „Schnelle Elektroräder helfen, die noch große Lücke in der Individualmobilität zwischen Fahrrädern und Autos zu schließen“, ist sich HP Velotechniks Paul Hollants sicher, dessen Firma immerhin ein Achtel aller motorisierten Liegedreiräder in der 45-km/h-Variante verkauft.

Letztlich erfordert das S-Pedelec ein deutliches Umdenken – auf allen Seiten.

Der Gesetzgeber muss dringend die Grauzone für diese Fahrzeuge abschaffen und insbesondere die legalen Vorgaben an die Nutzungsrealität auf den Straßen anpassen.

Im Alltag müssen sich alle Verkehrsteilnehmer daran gewöhnen, dass nicht mehr nur Rennradfahrer schnell unterwegs sind: „Ein S-Pedelec sieht wie ein Fahrrad aus. Will man es aus Gewohnheit überholen, fährt man im Ort schnell mal 70“, so Andreas Hombach.

Für S-Pedelec-Fahrer wird plötzlich das Stichwort „angepasste Geschwindigkeit“ viel wichtiger als auf dem Fahrrad: Man fährt nicht mehr immer so schnell wie man gerade kann. In Kurven auftretende Kräfte oder Bremswege heißt es neu zu bewerten. Es ist also ratsam, nur als versierter Radfahrer auf das S-Pedelec zu steigen und/oder ein Fahrtechnikseminar zu besuchen – und dann noch aufmerksamer unterwegs zu sein als mit dem Fahrrad.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Defekter Parkautomat: kein Freiticket zum Parken

R+V24: Führerscheinwissen im Test

Defekter Parkautomat: kein Freiticket zum Parken

Wiesbaden, 23. März 2017. Parkuhr kaputt – was nun? Dürfen Autofahrer jetzt ohne Weiteres kostenlos auf der Parkfläche stehen bleiben? Ja, glauben rund ein Drittel der Befragten einer Studie des Kfz-Direktversicherers R+V24. Ein Irrtum, wie Sina Schmitt, Kfz-Expertin der R+V24-Direktversicherung, aufklärt: „Gibt es für die Parkfläche noch andere funktionierende Automaten, muss dort ein Ticket gelöst werden. Ansonsten gilt: Parkscheibe gut sichtbar auslegen.“

Auch wenn sich jeder freut, wenn die Parkuhr kein Geld von ihm will – die Mehrheit der Autofahrer ist sich bewusst, dass sie ihr Fahrzeug nicht einfach so abstellen darf. Das zeigt die repräsentative Studie von R+V24 zum Führerscheinwissen. „Zunächst müssen Autofahrer prüfen, ob nicht in der gleichen Parkzone noch weitere, funktionierende Automaten stehen“, erklärt Sina Schmitt. „Gibt es keine, dürfen sie die Parkscheibe auslegen.“

Wie eine Parkscheibe auszusehen hat, ist in der Straßenverkehrsordnung festgelegt: Ein blaues Rechteck mit weißer Schrift, 11 Zentimeter breit und 15 Zentimeter hoch. Auf der Vorderseite darf keine Werbung abgebildet sein. Die Uhrzeit muss im 24-Stunden-Format angezeigt werden. „Fahrzeugfahrer müssen den weißen Pfeil auf die halbe Stunde einstellen, die auf ihre Ankunft folgt“, so Sina Schmitt. Ist der Autofahrer beispielsweise um 12:10 Uhr angekommen, stellt er seine Parkuhr korrekt auf 12:30 Uhr. Wichtig: Der Zeiger darf nicht zwischen den Markierungen liegen. Ab dem eingestellten Zeitpunkt gilt dann die maximale Höchstparkzeit, die am Parkplatz angegeben ist. „Wer sich nicht daran hält oder einfach einen Zettel schreibt, riskiert trotz kaputtem Parkautomat ein Bußgeld“, so die Kfz-Expertin. Gleiches gilt, wenn ein Autofahrer die Parkdauer überzieht oder die Parkscheibe zwischendrin weiterdreht.

Elektronische Parkuhr – darauf ist zu achten
Praktisch sind elektronische Parkscheiben: Über einen eingebauten Bewegungsmelder stellen sie automatisch den Anfang der nächsten halben Stunde ein, sobald das Fahrzeug abgestellt wurde. Danach ändert sich die Einstellung nicht mehr. Der Fahrer muss nichts selber tun. Zulässig sind die digitalen Parkscheiben, wenn sie alle Vorgaben des Gesetzgebers erfüllen. Dazu gehört: Sie besitzen eine Typengenehmigung, das Wort „Ankunftszeit“ steht über dem Display, das Parken-Verkehrszeichen ist abgebildet, es gibt keine Werbung auf der Vorderseite, die 24-Stunden-Anzeige hat eine Zahlenhöhe von mindestens 2 cm und die Zeitangabe ist vor einer nachträglichen Manipulation gesichert.

„Führerscheinwissen im Test“: Hintergrund der Befragung
Jeder dritte Führerscheinanwärter fällt durch die schriftliche Theorieprüfung. Doch wie ist das mit langjährigen Autofahrern – wie gut kennen sich diese mit den Regeln aus? Der Kfz-Direktversicherer R+V24 hat das Führerschein-wissen anhand aktueller Prüfungsfragen getestet. Ziel ist es, Autofahrern zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr verhelfen. Dazu führt die R+V24 unter anderem regelmäßig Umfragen zu Verkehrsfragen durch, informiert über richtiges Verhalten und über gesetzliche Vorschriften. Mehr Tipps unter http://ow.ly/7Yry3074nua

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Wenn es schnell gehen muss: Intensivkurse der Fahrschule Fun S Drive

Fahrschulkurse umfassen üblicherweise 14 Unterrichtstage. Die Fahrschule Fun S Drive bietet stattdessen Intensivkurse an, die den Zeitraum bis zum Erhalt des Führerscheins stark verkürzen.

Viele Menschen denken lange Zeit, dass sie in einer durch den ÖPNV gut erschlossenen Großstadt wie Stuttgart weder ein Auto noch einen Führerschein benötigen. Doch die Situation kann sich plötzlich ändern und ein Führerschein ist zukünftig erforderlich. Dann drängt die Zeit und die üblichen Kurse mit 14 Unterrichtstagen dauern zu lang. Genau das haben die Fahrlehrer der Fahrschule Fun S Drive in Stuttgart erkannt. Sie bieten ihren Kunden Intensivkurse an, bei denen der Zeitraum bis zur Zulassung zu den Prüfungen drastisch verkürzt wird.

Wie schnell können Fahrschüler zur Prüfung antreten?

Wer den PKW-Führerschein erwerben möchte, kann die gesamte theoretische Ausbildung binnen einer Woche absolvieren. Möglich ist das, weil jeweils von Montag bis Freitag an jedem Abend zwei Lektionen unterrichtet werden. Die Theorieprüfung kann also (Prüftermine beim TÜV oder Dekra vorausgesetzt) innerhalb von zwei Wochen ab dem Start der Führerscheinausbildung absolviert werden. Dabei sorgen die Fahrlehrer der Stuttgarter Fahrschule Fun S Drive selbstverständlich dafür, dass die Prüftermine frühzeitig reserviert werden.

Wie lange dauert es bis zur praktischen Führerscheinprüfung?

In Deutschland gibt es keine gesetzliche Vorschrift, welche die Durchführung der praktischen Ausbildung vor der bestandenen Theorieprüfung verbietet. Für die Zulassung zur Praxisprüfung werden dann jedoch die bestandene Theorieprüfung und die sogenannten Sonderfahrten gefordert. Sie umfassen insgesamt zwölf Fahrstunden, die sich auf 4 Einheiten Autobahnfahrt, 5 Einheiten Überlandfahrt und 3 Einheiten Nachtfahrt verteilen. Eine Einheit dauert jeweils 45 Minuten. Zum Erwerb der notwendigen Sicherheit beim Fahren wird zusätzlich eine individuelle Anzahl von Stadtfahrten angesetzt. Es hängt also immer vom jeweiligen Können des Fahrschülers ab, wie viele Fahrstunden tatsächlich bis zum Antritt der Praxisprüfung benötigt werden.

Die Praxisausbildung kann bei Fun S Drive zeitnah organisiert werden

Wer sich für einen Intensivkurs anmeldet, genießt in der Fahrschule Fun S Drive in Stuttgart einen besonderen Vorteil. Mit Sabi und Äddi stehen nämlich gleich zwei erfahrene Fahrlehrer zur Verfügung. Ist der Führerschein besonders schnell notwendig, können die Termine für die Fahrstunden bereits bei der Anmeldung für die Tage der theoretischen Ausbildung vereinbart werden. Für die Zulassung zur Praxisprüfung sind der Nachweis der bestandenen Theorieprüfung sowie die absolvierten Pflichtstunden wichtig. Gute Beziehungen der Fahrlehrer zu den Prüforganisationen stellen sicher, dass im Ernstfall Prüftermine sehr kurzfristig organisiert werden können.

Auch Angsthasen sind bei den Intensivkursen von Fun S Drive herzlich willkommen

Die Angst bezieht sich in der Regel nicht auf die Theorieprüfung, sondern die meisten Fahrschüler fürchten die praktische Prüfung. Sie können das Angebot für die schnelle Theorieausbildung also trotzdem nutzen. Es spricht nichts dagegen, dass sich die beiden Fahrlehrer anschließend Zeit für die Vorbereitung auf die Praxisprüfung nehmen. Sie bringen die notwendige Erfahrung und Geduld für die praktische Ausbildung von ängstlichen Fahrschülern mit. Ebenso willkommen sind Fahrschüler, die den Führerschein für das begleitete Fahren ab 17 Jahren erwerben möchten. Hier ist für die Anmeldung allerdings die Begleitung eines sorgeberechtigten Elternteils erforderlich. Für den Antrag bei der zuständigen Führerscheinstelle muss diejenige Person anwesend sein, die im Führerschein als Begleiter eingetragen werden soll.

Über:

Fun S Drive GmbH
Herr Vanessa Soekmen
Hans-Scharoun-Platz 1
70437 Stuttgart
Deutschland

fon ..: 0711 – 469 206 43
web ..: http://www.fahrschule-funs-drive.de/
email : info@funsdrive.de

Wir vermitteln in der Fahrschule Fun S Drive in Stuttgart Zuffenhausen nicht nur Fahranfängern das nötige Grundwissen, sondern schulen auch erfahrene Verkehrsteilnehmer. Führerscheininhaber, die zukünftig zusätzliche Kraftfahrzeugtypen fahren wollen, sind bei uns ebenfalls willkommen.

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Sicherheit beim Autofahren: Handy weg!

R+V24: Führerscheinwissen im Test

Wiesbaden, 21. Februar 2017. Das Handy klingelt während der Autofahrt. Darf der Fahrer danach greifen und den Anruf wegdrücken? Nein, urteilten 88 Prozent der Befragten einer Studie des Kfz-Direktversicherers R+V24 ganz richtig. Die Mehrheit der deutschen Autofahrer weiß: Telefonieren am Steuer ist ohne Freisprechanlage verboten – ebenso wie das Hantieren mit dem Handy während der Fahrt. „Wer sein Handy trotzdem bedient, riskiert ein Bußgeld von 60 Euro und einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderdatei“, sagt Sina Schmitt, Expertin beim Kfz-Direktversicherer R+V24. „Denn der Fahrer wird dadurch abgelenkt und reagiert verzögert.“

Neben dem Telefonieren ist es während der Fahrt auch nicht gestattet, z. B. eine SMS zu lesen, den Klingelton leiser zu stellen oder die Uhrzeit abzulesen. Kommt es während der Handynutzung zu einem Unfall, kann dem Autofahrer sogar ein Mitverschulden zugeschrieben werden. Mögliche Schäden werden eventuell nicht oder nur teilweise erstattet. „Prinzipiell ist alles untersagt, bei dem man das Handy zur Benutzung in die Hand nimmt“, so die Expertin. Steckt das Handy hingegen in einer Halterung, kann es bedient werden – etwa um einen Anruf über die Freisprecheinrichtung anzunehmen oder die Navigationsfunktion zu nutzen.

„Autofahrer sollten trotzdem ihre Aufmerksamkeit stets auf den Straßenverkehr richten und ihr Smartphone in der Halterung nur dann bedienen, wenn es die Verkehrslage wirklich zulässt“, empfiehlt Sina Schmitt. Steht das Fahrzeug und der Motor ist ausgeschaltet, ist die Handynutzung im Auto erlaubt. Aber Achtung: Das gilt nicht für den Seitenstreifen. Denn dieser ist nur für Notfälle vorgesehen. Wer hier zum Telefonieren anhält, riskiert ein Bußgeld.

„Führerscheinwissen im Test“: Hintergrund der Befragung
Jeder dritte Führerscheinanwärter fällt durch die schriftliche Theorieprüfung. Doch wie ist das mit langjährigen Autofahrern – wie gut kennen sich diese mit den Regeln aus? Der Kfz-Direktversicherer R+V24 hat das Führerscheinwissen anhand aktueller Prüfungsfragen getestet. Ziel ist es, Autofahrern zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr verhelfen. Dazu führt die R+V24 unter anderem regelmäßig Umfragen zu Verkehrsfragen durch, informiert über richtiges Verhalten und über gesetzliche Vorschriften. Mehr Tipps unter http://ow.ly/7Yry3074nua

R+V24, die Kfz-Direktversicherung der R+V, bietet umfassenden Versicherungsschutz über das Internet. Unter www.rv24.de können Autofahrer und Motorradfahrer Verträge einfach online abschließen und verwalten. Im Schadenfall steht den Kunden ein persönlicher Schadenservice mit 24-Stunden-Hotline zur Verfügung.

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Ist Parken oder Halten direkt hinter dem Zebrastreifen erlaubt?

R+V24: Führerscheinwissen im Test

Ist Parken oder Halten direkt hinter dem Zebrastreifen erlaubt?

Wiesbaden, 2. Februar 2017. Dürfen Autos direkt hinter einem Fußgängerüberweg parken oder halten? Nein, sagen 86 Prozent der Befragten einer Studie des Kfz-Direktversicherers R+V24 – und irren sich. „Autofahrern ist es in der Tat gestattet, ihr Fahrzeug unmittelbar hinter einem Fußgängerüberweg zu parken, sofern sie keine anderen Park- oder Halteverbote missachten“, erklärt Sina Schmitt, Expertin beim Kfz-Direktversicherer. „Verboten ist es allerdings direkt vor oder auf dem Zebrastreifen – zum Schutz der Fußgänger.“

Die R+V24-Studie zeigt: Geht es um das Parken oder Halten hinter einem Zebrastreifen, sind die Autofahrer sehr vorsichtig. Die Nachfrage bei Passanten bestätigt die Unsicherheit. „Langjährigen Autofahrern sind manche Verkehrsregeln oft nicht mehr präsent. Deshalb ist es sinnvoll, die theoretischen Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen“, empfiehlt die Expertin.

Wie geht es also richtig? Die Straßenverkehrsordnung verbietet das Halten und Parken auf dem Fußgängerüberweg und bis zu 5 m davor. Dies soll die Fußgänger schützen, damit sie besser gesehen werden. Hinter dem Zebrastrafen ist dies jedoch möglich. „Auch, wenn der Verkehr stockt, dürfen Fahrzeuge nicht auf den Überweg fahren, falls sie dort stehenbleiben müssten“, erklärt Sina Schmitt. Auch Überholen ist am Zebrastreifen nicht erlaubt.

Einen Video-Podcast zur Straßenumfrage von R+V24 mit den Antworten der Passanten finden Sie hier: http://ow.ly/4Tpz308u5vy

„Führerscheinwissen im Test“: Hintergrund der Befragung
Jeder dritte Führerscheinanwärter fällt durch die schriftliche Theorieprüfung. Doch wie ist das mit langjährigen Autofahrern – wie gut kennen sich diese mit den Regeln aus? Der Kfz-Direktversicherer R+V24 hat das Führerscheinwissen anhand aktueller Prüfungsfragen getestet. Ziel ist es, Autofahrern zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr verhelfen. Dazu führt die R+V24 unter anderem regelmäßig Umfragen zu Verkehrsfragen durch, informiert über richtiges Verhalten und über gesetzliche Vorschriften. Mehr Tipps unter http://ow.ly/HDJT308u5EX

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Verkehrsanwälte testen Verkehrswissen deutscher Autofahrer: „Nur 3 Prozent kämen durch die Führerscheinprüfung? Kein Wunder!“

Wer die Bedeutung gängiger Verkehrsschilder nicht kennt und bei Vorfahrtsregeln nur mutmaßt, befindet sich in Deutschland offenbar in bester Gesellschaft: Im Zuge einer Führerschein-Umfrage testete die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV (Deutscher Anwaltverein) e.V. kürzlich das Verkehrswissen von Autofahrern in Berlin, Hamburg und München – mit dem Resultat, dass 97 Prozent die Theorieprüfung nicht erneut bestehen würden. Im Interview ordnet Verkehrsanwalt Frank-Roland Hillmann, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft, die Umfrageergebnisse ein und erläutert, wie ein spezialisierter Anwalt helfen kann, im Falle eines Unfalls sein Recht durchzusetzen.

Überrascht es Sie, dass nur vier von 150 Teilnehmern unserer Umfrage die theoretische Führerscheinprüfung erneut bestehen würden?
Nein, das Ergebnis erstaunt mich nicht – das Abitur würde man nach einigen Jahren wahrscheinlich auch nicht aus dem Stand wieder bestehen. In beiden Fällen handelt es sich um Prüfungssituationen, auf die man sich gezielt vorbereitet hat. Die Anforderungen kann man später ohne eine erneute Vorbereitung nicht mehr erfüllen.

Gäbe es weniger Unfälle, wenn es regelmäßige Nachprüfungen geben würde?
Die meisten Unfälle resultieren aus Unaufmerksamkeit und Fahrlässigkeit, deswegen wären solche Wiederholungstests aus meiner Sicht nicht sinnvoll. Die Autofahrer verfügen ja über das Basiswissen, das heißt, sie kennen die wichtigsten Regeln und können sie in der Praxis anwenden. Jeder weiß zum Beispiel, dass man an einer roten Ampel anhalten muss oder dass „Rechts vor Links“ gilt. Außerdem halte ich es für logistisch kaum machbar, mit allen Führerscheinbesitzern regelmäßige Tests durchzuführen. Der damit verbundene Aufwand wäre für alle Beteiligten unzumutbar.

Spielen Kriterien wie Geschlecht und Alter für die Unfallhäufigkeit eine Rolle?
Männer und Frauen fahren grundsätzlich gleich gut, aber ältere Autofahrer sind laut Statistik tatsächlich weniger unfallauffällig als jüngere. Sie passen ihren Fahrstil den Gegebenheiten an.

Gesundheitliche Beschwerden aufgrund ihres Alters, zum Beispiel verringertes Reaktionsvermögen oder schlechtes Sehen und Hören, kompensieren sie, indem sie besonders vorsichtig fahren. Sind Senioren in einen Unfall verwickelt, dann eher bei Auffahrunfällen und weniger bei schweren Unfällen, z.B. mit tödlichem Ausgang. Ältere Autofahrer haben zudem mehr Erfahrung und erahnen eine Unfallgefahr oft im Voraus. Fahranfängern fehlt dazu einfach die Fahrpraxis. Eine Ausnahme sind beispielsweise Geisterfahrer, die gibt es unter Jüngeren ebenso wie bei Älteren. Bei der ersten Gruppe sind die Gründe Mutproben oder Suizidversuche, bei der zweiten Gruppe ist Unaufmerksamkeit die Hauptursache.

Beeinflusst der Wohnort die Sicherheit im Straßenverkehr?
Ja, nach meiner Erfahrung bewegen sich tatsächlich Autofahrer aus Städten sicherer im Verkehr als Fahrer aus ländlichen Gebieten. Stadtautofahrer haben in der Regel mit mehr Verkehrsaufkommen zu rechnen und werden häufiger mit komplexen Situationen konfrontiert, sie sind daher meistens geübter. Landautofahrer haben hingegen oftmals einen einfacheren, monotonen Fahrtweg und weniger Fahrpraxis, zumindest im Stadtverkehr.

Was sind grundsätzlich die häufigsten Unfallursachen in Deutschland?
Eine der Hauptursachen ist Unaufmerksamkeit. Besonders beim Linksabbiegen und bei einem plötzlichen Spurenwechsel führt sie oft zu Unfällen. Außerdem missachten viele Autofahrer die doppelte Rückschaupflicht und Vorfahrtsregeln. Oder sie setzen den Blinker falsch. Eine weitere wichtige Unfallursache ist eine nicht an die Situation angepasste Geschwindigkeit. Dabei geht es nicht unbedingt nur um Raserei, sondern auch um ein situativ zu hohes Tempo, zum Beispiel bei Glätte oder schlechter Sicht. Jedes Jahr ab März kommt es zudem zu vielen Unfällen mit Motorradfahrern – sie werden von den Autofahrern auch bei eingeschaltetem Licht und bei Tage wegen ihrer geringen Silhouette oftmals schlicht übersehen.

Wie sollte man sich am Unfallort verhalten?
Grundsätzlich gilt, dass man vor Ort keinerlei Erklärung zum Unfallgeschehen abgeben sollte. Denn: Die Polizei dokumentiert alles und kann sich später darauf berufen. Viele Unfallbeteiligte haben durch die Aufregung ein großes Mitteilungsbedürfnis und treffen spontan Aussagen, die sie unwissentlich belasten.

Deswegen sollte ausnahmslos jeder von seiner Schweigepflicht Gebrauch machen und der Polizei nur Angaben zur Person mitteilen. Des Weiteren sollte man keinesfalls mit der Gegenseite Kontakt aufnehmen, sondern sich lieber Verbündete suchen – und das ist in diesem Fall der Verkehrsanwalt.

Und wie kann ein Verkehrsanwalt bei einem Unfall helfen?
Ein Anwalt steht als einzige Institution jederzeit voll und ganz auf der Seite des Geschädigten. Das gilt in erstere Linie bei der Schadensregulierung. Denn der Geschädigte kann nicht wissen, welche Schadensersatzansprüche ihm zustehen und wie er diese durchsetzen kann. Die gegnerische Versicherung wird ihm dabei ganz bestimmt nicht sachgerecht helfen. Am besten spricht man mit dem Anwalt, noch bevor man mit der Versicherung irgendeinen Kontakt aufnimmt. Man muss bedenken, dass jede Versicherung in erster Linie ihre eigenen Interessen verfolgt. Oft rät sie Betroffenen zum Beispiel zu einer Abfindungserklärung – mit dieser verzichten sie aber auch auf eventuell erst später entstehende Ansprüche, zum Beispiel, wenn längere Zeit nach dem Unfall Krankengymnastik oder Zahnersatz notwendig wird. Der Geschädigte bleibt in diesem Fall auf seinen Kosten sitzen. Mit einem Anwalt verhält es sich grundsätzlich anders, denn im Gegensatz zur Versicherung verfolgt er ausschließlich die Interessen seines Klienten und stellt sicher, dass alle Schadensansprüche auch wirklich geltend gemacht werden.
Aber auch der Umgang mit dem Straf- und Bußgeldrecht birgt so manche Tücke, weswegen man bei einem Unfall immer als erstes einen Verkehrsanwalt einschalten sollte. Er weiß, was zu tun ist und berät auf Basis seines Wissens und seiner Erfahrung. Er kennt viele Lösungswege, von denen Laien nichts ahnen. Und das Beste: Die Anwaltskosten sind Teil des Schadens und damit ebenfalls von der gegnerischen Versicherung zu ersetzen.

Zur Person: Frank-Roland Hillmann, Fachanwalt für Verkehrsrecht
Frank-Roland Hillmann ist seit 1979 Mitinhaber der Kanzlei Hillmann & Partner in Oldenburg. Er ist spezialisiert auf Verkehrsstraf- und Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsschadensrecht/Führerscheinrecht (MPU) sowie Verkehrsverwaltungsrecht/Allgemeines Schadensrecht

Persönliches Gespräch oder mehr Informationen gewünscht?
Wenn Sie Interesse an einem Interview mit einem Verkehrsanwalt oder an weiteren Informationen haben, nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.
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www.facebook.com/verkehrsanwaelte.de
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Bildnachweis
Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV e.V.
Frank-Roland Hillmann III, Fachanwalt für Verkehrsrecht
Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) e.V.

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Deutscher Anwaltverein – Swen Walentowski – Littenstraße 11 – 10179 Berlin
Fon 030 / 72 61 52-129 – Fax 030 / 72 61 52-193 – E-Mail walentowski@anwaltverein.de

Über die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht
Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins wurde 1979 gegründet. Ihr gehören über 6.000 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte an. Die Arbeitsgemeinschaft unterstützt ihre Mitglieder in vielerlei Hinsicht: Sie bietet regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen an und informiert ihre Rechtsanwälte zum Beispiel über die neuesten Entwicklungen des Verkehrsrechts – zum Vorteil ihrer Mandanten. Seit mehr als 30 Jahren setzen sich die Verkehrsanwälte in den Gremien des Deutschen Verkehrsgerichtstages in Goslar für die Rechte der Geschädigten ein und nehmen im Verkehrsrechtsauschuss des Deutschen Anwaltvereins zu allen wichtigen Gesetzesvorhaben Stellung. Die Homepage der Arbeitsgemeinschaft www.verkehrsanwaelte.de verdeutlicht die Vorteile des anwaltlichen Rats in Verkehrsrechtsfragen und ermöglicht potentiellen Mandanten eine schnelle und konkrete Anwaltssuche. Gerade Unfallgeschädigten bieten Verkehrsanwälte zahlreiche Möglichkeiten. Die Erfahrung zeigt: Diejenigen, die durch einen Verkehrsanwalt vertreten werden, erzielen regelmäßig einen deutlich höheren Schadenersatz als Geschädigte, die die Regulierung selbst in die Hand nehmen.

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Unterschätzte Gefahr: Sicherheitsabstand unbedingt einhalten

R+V24: Führerscheinwissen im Test

Unterschätzte Gefahr: Sicherheitsabstand unbedingt einhalten

Wiesbaden, 15. Dezember 2016. Wenn es auf deutschen Straßen kracht, liegt das häufig am nicht eingehaltenen Sicherheitsabstand zum Vordermann. Zu dichtes Auffahren ist laut statistischem Bundesamt die dritthäufigste Unfallursache mit Personenschaden. Wie nahe dürfen sich Autos außerhalb geschlossener Ortschaften also kommen? Eine aktuelle Studie des Kfz-Direktversicherers R+V24 zeigt große Unsicherheit bei den Befragten: Nur jeder zweite Autofahrer wusste die richtige Antwort. „Die Faustformel heißt: Abstand gleich halber Tacho“, sagt Sina Schmitt, Expertin beim Kfz-Direktversicherer R+V24. „Das gilt aber nur bei guten Sicht- und Straßenverhältnissen.“

Für das Jahr 2015 wurden rund 50.000 Unfälle mit Verletzten und Getöteten aufgrund mangelnden Sicherheitsabstandes gemeldet, das geht aus der Bundesstatistik hervor. Drängeln oder zu dichtes Auffahren erhöht das Unfallrisiko: „Ein Autofahrer muss in der Lage sein, zu halten, wenn der Vordermann plötzlich abbremst“, so Sina Schmitt. „Wer zum Beispiel mit 80 Kilometern pro Stunde unterwegs ist, muss mindestens 40 Meter Sicherheitsabstand wahren.“

Immerhin die Hälfte der befragten Autofahrer der R+V24-Studie kennt die Mindestabstands-Regel. Warum kommt es trotzdem so oft zu Auffahrunfällen? „Viele Autofahrer schätzen den Sicherheitsabstand falsch ein. Als Orientierungshilfe dienen die Leitpfosten, die etwa alle 50 Meter am Straßenrand aufgestellt sind“, so Sina Schmitt. Eine andere Möglichkeit, den richtigen Sicherheitsabstand zu berechnen, ist die Zwei-Sekundenregel: Dazu merkt sich der Autofahrer einen Punkt am Straßenrand, z. B. einen Leitpfosten, den der Vordermann gerade passiert. Dann zählt er zwei Sekunden – erst dann sollte er selbst diesen Punkt erreichen.

Zu dichtes Auffahren ist gefährlich und wird entsprechend sanktioniert. Laut Bußgeldkatalog kann ein fehlender Sicherheitsabstand je nach Geschwindigkeit Strafen von bis zu 400 Euro, zwei Punkten in Flensburg und drei Monate Fahrverbot nach sich ziehen.

Einen Video-Podcast zur Straßenumfrage von R+V24 mit den Antworten der Passanten finden Sie hier: http://ow.ly/3LTJ3074np6

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Drogenkonsum rechtfertigt Kündigung

Auch ein möglicherweise nur einmaliger Drogenkonsum kann bei harten Drogen die fristlose Kündigung eines Berufskraftfahrers rechtfertigen – Bundesarbeitsgericht vom 20.10.2016, 6 AZR 471/15

BildWiederholt müssen sich die Arbeitsgerichte mit Fällen beschäftigen, in denen Arbeitnehmer betrunken oder berauscht zur Arbeit erscheinen. Ein besonders strenges Urteil hat das Bundesarbeitsgericht in seiner Entscheidung vom 20.10.2016, 6 AZR 471/15 getroffen. In diesem Fall stand noch nicht einmal fest, ob die Fahrtüchtigkeit des Arbeitnehmers beeinträchtigt war.

Der Fall mit dem Drogenkonsum

Ein LKW-Fahrer nahm an einem Wochenende in seiner Freizeit Amphetamin und Methamphetamin (Crystal Meth). Am dem folgenden Montag und Dienstag erledigte er seine Arbeit unbeanstandet. In seinem privaten PKW wurde er am Dienstag abend von der Polizei kontrolliert. Diese machte einen Drogenwischtest, der positiv ausfiel. Die daraufhin angeordnete Blutuntersuchung bestätigte den Drogenkonsum. Die Polizei teilte ihm zudem mit, dass es immer noch möglich sei, dass er unter Drogeneinfluss stehe, und zunächst kein Fahrzeug führen dürfe.

Der Arbeitnehmer wollte dann für den nächsten Tag seinen Dienst absagen. Er teilte dem Arbeitgeber allerdings mit, dass er seinen Führerschein verlegt habe und deswegen nicht fahren dürfe. Der Arbeitgeber bestand darauf, dass er fuhr. In einer Aussprache einige Wochen später offenbarte der Arbeitnehmer dann den Vorfall. Der Arbeitgeber kündigte ihn daraufhin fristlos.

Das Urteil mit dem Drogenkonsum

Der Arbeitnehmer hatte mit seiner Klage gegen die fristlose Kündigung in den ersten beiden Instanzen Erfolg. Erst das Bundesarbeitsgericht gab dem Arbeitgeber Recht und hielt die Kündigung für wirksam.

Es sah bereits in der Einnahme der Drogen eine schwerwiegende Verletzung der vertraglichen Pflichten im Sinne des § 626 BGB. Es bestehe eine Nebenpflicht des Arbeitnehmers, sich nicht in einen Zustand zu versetzen, in dem er seine Arbeitsleistung nicht erfüllen oder sich und andere gefährden könne. Hierbei komme es nicht darauf an, ob der Alkohol- oder Drogengenuss während der Arbeit oder in der Freizeit erfolge. Ein Berufskraftfahrer habe jeden die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigenden Alkoholkonsum zu unterlassen. Im Fall der Einnahme von Amphetamin und Methamphetamin komme es auch nicht darauf an, ob die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt sei. Der Pflichtenverstoß liege bereits in der massiven Gefährdung der Fahrtüchtigkeit.

Im Fall der Einnahme sog. harter Drogen wie Amphetamin und Methamphetamin müsse nach der Fahrerlaubnisverordnung der Führerschein bereits nach einem einmaligen Konsum entzogen werden. Ein Ermessen der Fahrerlaubnisbehörde bestehe diesbezüglich nicht. Daher liege im Fall des Konsums von harten Drogen bereits in der Einnahme der Drogen an sich eine Arbeitsvertragsverletzung . Ob die Fahrtüchtigkeit des Arbeitnehmers eingeschränkt war oder ob es zu kritischen Situationen im Straßenverkehr kam ist nach Ansicht des Bundesarbeitsgerichts unerheblich. An dieser Stelle widersprach es dem Landesarbeitsgericht, das hier großzügiger war.

Insbesondere habe der Arbeitnehmer fahrlässig gehandelt, als er nach der Polizeikontrolle auch am folgenden Tag arbeitete. Seine Fahrtüchtigkeit hätte aufgrund der kurzen Zeit, die nach dem Konsum vergangen war, noch beeinträchtigt sein können. Dieses Risiko habe er auch erkannt, weil er versuchte, seinem Arbeitgeber für diesen Tag mit dem Hinweis auf den verlorenen Führerschein abzusagen. Auch liege eine Pflichtverletzung darin, dass er den Arbeitgeber nicht über das Ergebnis des Drogenwischtests informiert habe, sondern wahrheitswidrig mitteilte, dass er wegen des verlorenen Führerscheins nicht fahren dürfe.

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Führerschein-Umfrage der Verkehrsanwälte in Berlin, Hamburg und München: Nur drei Prozent würden Theorieprüfung erneut bestehen

Führerschein-Umfrage der Verkehrsanwälte in Berlin, Hamburg und München: Nur drei Prozent würden Theorieprüfung erneut bestehen

Viele Autofahrer hätten keinen Führerschein, wenn sie ihre theoretische Prüfung heute erneut ablegen müssten – darauf deutet eine Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV (Deutscher Anwaltverein) e.V. in Berlin, Hamburg und München hin. Die Teilnehmer wurden mit aktuellen Prüfungsfragen konfrontiert. Das Ergebnis: 97 Prozent aller Befragten wären durchgefallen. Am besten schnitten die Hamburger ab: Sie lagen bei 50 Prozent der Fragen richtig. Zudem kamen alle vier Teilnehmer, die die Prüfung bestanden hätten, aus der Hansestadt. Die Münchener landeten mit einem Anteil von 34 Prozent richtigen Antworten auf dem zweiten Platz, die Berliner bildeten mit 32 Prozent das Schlusslicht.

Hamburg hat beim Verkehrswissen die Nase vorn
Wer hat Vorfahrt? Wozu darf der rechte Seitenstreifen genutzt werden? Und wie hat man sich an einer Unfallstelle zu verhalten? Im Zuge der Befragung (1) der Verkehrsanwälte wurden insgesamt 150 Teilnehmer im Alter von 17 bis 70 Jahren in Berlin, Hamburg und München mit zehn unterschiedlich schwierigen Fragen konfrontiert. Um zu bestehen, durften sie maximal vier Fehlerpunkte erreichen. Zum Vergleich: Bei der regulären Prufung mit 30 Fragen sind zehn Fehlerpunkte zugelassen. Gegenüber Berlin und München konnte Hamburg dabei die besten Ergebnisse erzielen: Rund die Hälfte aller Fragen wurde hier richtig beantwortet. Insgesamt gelang es nur vier Teilnehmern der Umfrage, unter dem zulässigen Fehlerlimit zu bleiben – sie alle kamen aus Hamburg.

Jüngere kennen sich oft besser aus
Die Umfrage der Verkehrsanwälte zeigte auch, dass sich junge Autofahrer oft besser mit den Verkehrsregeln auskennen als „alte Hasen“ hinterm Steuer: Drei der vier Personen, die den Test bestanden, sind im Alter von 17 bis 25 Jahren. Und auch in der Gesamtauswertung konnte diese Altersgruppe die meisten Fragen richtig beantworten. Darauf folgt die Gruppe der 25- bis 45-Jahrigen. Am wenigsten Treffer erzielte die Gruppe der uber 65-Jahrigen.

Die tatsächlichen Unfallzahlen in Deutschland passen zu diesem Ergebnis: Laut Statistischem Bundesamt sind bei Autofahrern ab 65 Jahren Vorfahrtsfehler die häufigste Ursache für Unfälle mit Personenschaden (2014: 18 Prozent), während es bei den 17- bis 25-Jahrigen zumeist wegen einer nicht angepassten Geschwindigkeit „kracht“.

Häufiges Fahren schützt nicht vor Fehlern
Wie gut sich die Teilnehmer mit den Verkehrsregeln auskennen, ist offenbar unabhängig davon, wie oft sie hinter dem Steuer sitzen – auch darauf deuten die Umfrageergebnisse hin. So hielt sich bei den 17- bis 25-Jahrigen die Anzahl der seltenen und regelmäßigen Fahrer ungefähr die Waage (50 bzw. 48 Prozent), ebenso in der Gruppe der 25- bis 45-Jahrigen (jeweils 46 Prozent). Bei den Befragten ab 45 Jahren hingegen überwog die Anzahl der regelmaßigen Fahrer (74 Prozent). Ab 65 Jahren geben noch 68 Prozent an, regelmaßig zu fahren. Offenbar hat die Zahl der richtigen Antworten also weniger mit der Regelmäßigkeit des Fahrens zu tun, als vielmehr damit, wie lange die Fuhrerscheinprufung zurückliegt. Und auch das Geschlecht spielte keine entscheidende Rolle hinsichtlich des Verkehrswissens: Während die befragten Frauen bei 62 Prozent der Fragen falsch lagen, waren es bei den Männern mit 52 Prozent nur unwesentlich weniger.

Hätten Sie“s gewusst? Fakten zum Führerschein in Deutschland
-33 Prozent der Deutschen sind 2015 durch die theoretische Führerscheinprüfung gefallen.
-Seit 2010 wird die theoretische Prüfung in Deutschland nur noch am PC durchgeführt.
-Zwischen 2004 und 2013 sank die Zahl der ausgestellten Pkw-Führerscheine von knapp 1,1 Millionen auf nur noch 960.000 – ein Minus von fast 13 Prozent.
-Am 1. Januar 2016 besaßen 15.419.534 eine Pkw-Fahrerlaubnis.
-Einen Autoführerschein zu machen kostet in Deutschland im Schnitt 1.500 bis 2.000 Euro.

Skurriles Wissen rund um den Führerschein in Europa
-1904 wurde in Aschaffenburg die erste Fahrschule Deutschlands gegründet – damals unter dem Namen „Chauffeur-Schule“. Unterrichtet wurden unter anderem die Fächer „Karten lesen“, „Kurven fahren“ und „Bremsen“.
-Bis 1958 mussten Frauen in Deutschland eine Genehmigung von ihrem Mann oder Vater einreichen, um den Führerschein zu beantragen. Das änderte sich erst mit dem Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau im Jahr 1958.
-In Essen fuhr 2016 ein Fahranfanger mit dem Auto zur theoretischen Führerscheinprüfung. Als Begründung gab er die geringe Entfernung zwischen Wohn- und Prüfungsort an. Er kassierte 40 Fehlerpunkte und eine Anzeige.
-In Litauen waren Frauen bis 2002 gesetzlich dazu verpflichtet, sich vor der Fahrprufung gynakologisch untersuchen zu lassen – die Regierung befürchtete, dass Autofahrerinnen während ihrer Periode ohnmächtig werden und Unfälle verursachen könnten.
-Queen Elizabeth II. ist die einzige Frau in Großbritannien, die ohne Führerschein fahren darf. Ihre Fahrprüfung hat sie trotzdem abgelegt.

(1) Erhebung durch Ines Uhlig PR im Auftrag der Verkehrsanwälte unter 150 Männern und Frauen. In Berlin, Hamburg und München wurde je 50 Personen befragt.

Persönliches Gespräch oder mehr Informationen gewünscht?
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Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins wurde 1979 gegründet. Ihr gehören über 6.000 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte an. Die Arbeitsgemeinschaft unterstützt ihre Mitglieder in vielerlei Hinsicht: Sie bietet regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen an und informiert ihre Rechtsanwälte zum Beispiel über die neuesten Entwicklungen des Verkehrsrechts – zum Vorteil ihrer Mandanten. Seit mehr als 30 Jahren setzen sich die Verkehrsanwälte in den Gremien des Deutschen Verkehrsgerichtstages in Goslar für die Rechte der Geschädigten ein und nehmen im Verkehrsrechtsauschuss des Deutschen Anwaltvereins zu allen wichtigen Gesetzesvorhaben Stellung. Die Homepage der Arbeitsgemeinschaft www.verkehrsanwaelte.de verdeutlicht die Vorteile des anwaltlichen Rats in Verkehrsrechtsfragen und ermöglicht potentiellen Mandanten eine schnelle und konkrete Anwaltssuche. Gerade Unfallgeschädigten bieten Verkehrsanwälte zahlreiche Möglichkeiten. Die Erfahrung zeigt: Diejenigen, die durch einen Verkehrsanwalt vertreten werden, erzielen regelmäßig einen deutlich höheren Schadenersatz als Geschädigte, die die Regulierung selbst in die Hand nehmen.

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R+V24: Führerscheinwissen im Test

Als Erster am Unfallort: Kühlen Kopf bewahren

Wiesbaden, 30. November 2016. Wer als erster an einer Unfallstelle vorbeikommt, schaltet den Warnblinker ein – das ist für die meisten Autofahrer selbstverständlich. Doch ist das allein schon ausreichend?
Nein – darin sind sich zwei Drittel der Autofahrer einig, wie eine aktuelle Studie vom Kfz-Direktversicherer R+V24 zeigt. „Die Unfallstelle muss abgesichert werden“, so Sina Schmitt, Expertin bei R+V24. „Da reicht Blinken allein nicht aus.“

Was also ist beim Eintreffen an einer Unfallstelle zu tun, insbesondere, wenn es Verletzte gab? R+V24 fragte Passanten danach.
Die Antworten: anhalten, Unfallstelle absichern, Krankenwagen rufen, Warndreieck rausholen und dem Unfallopfer helfen. Das zeigt schnell, dass die Verkehrsteilnehmer gut informiert sind.

„Mit dem Absichern ist eine Reihe von Schritten verbunden“, so Sina Schmitt. „Dazu gehört Warnblinker einschalten, Warnweste anziehen und das Warndreieck mindestens 100 Meter vor der Unfallstelle aufstellen, auf Autobahnen sogar 200 Meter.“ Das ist wichtig, um die Gefahrenstelle gut erkennbar zu machen, damit es nicht zu weiteren Unfällen kommt. Dabei muss der Helfer aber sich auch selbst schützen, indem er z. B. möglichst hinter der Leitplanke entlangläuft.

Als allgemeine Faustregel für die Maßnahmen am Unfallort gilt:
– Unfallstelle absichern
– Überblick verschaffen
– Notruf absetzen
– Erste Hilfe leisten

Nicht helfen oder Rettung behindern ist sogar strafbar
Wer als erster einen Unfall beobachtet und nicht hilft, kann wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt werden. Auch neugierige Gaffer, die Rettungsmaßnahmen behindern, müssen mit einem Bußgeld rechnen. Und wer hinter einem Unfall im Stau steht, ist verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden – Rechtsfahrende müssen äußerst rechts, Linksfahrende äußerst links fahren.

Einen Video-Podcast zur Straßenumfrage von R+V24 mit den Antworten der Passanten finden Sie hier:
http://ao-url.de/a0e806

„Führerscheinwissen im Test“: Hintergrund der Befragung
Jeder dritte Führerscheinanwärter fällt durch die schriftliche Theorieprüfung. Doch wie ist das mit langjährigen Autofahrern – wie gut kennen sich diese mit den Regeln aus? Der Kfz-Direktversicherer R+V24 hat das Führerscheinwissen anhand aktueller Prüfungsfragen getestet. Ziel ist es, Autofahrern zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr verhelfen. Dazu führt die R+V24 unter anderem regelmäßig Umfragen zu Verkehrsfragen durch, informiert über richtiges Verhalten und über gesetzliche Vorschriften. Mehr Tipps unter www.rv24.de

R+V24, die Kfz-Direktversicherung der R+V, bietet umfassenden Versicherungsschutz über das Internet. Unter www.rv24.de können Autofahrer und Motorradfahrer Verträge einfach online abschließen und verwalten. Im Schadenfall steht den Kunden ein persönlicher Schadenservice mit 24-Stunden-Hotline zur Verfügung.

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Keine Abkürzung: Seitenstreifen nur in Ausnahmefällen befahren

R+V24: Führerscheinwissen im Test

Wiesbaden, 26. Oktober 2016. Im Stau geht es nicht voran, die nächste Ausfahrt ist in Sichtweite: Da weicht so mancher Autofahrer auf den Seitenstreifen aus, um schneller voranzukommen. Jeder Sechste hält dies für eine gute Idee, wie eine Umfrage des Kfz-Direktversicherers R+V24 zeigt. Doch damit setzt er nicht nur sich und andere Verkehrsteilnehmer einer großen Gefahr aus, sondern riskiert auch ein Bußgeld und mindestens einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei. „Der Seitenstreifen ist keine Abkürzung! Er darf nur im Notfall benutzt werden“, so Sina Schmitt, Expertin bei R+V24. „Wer dagegen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit.“

Nach der aktuellen Studie der R+V24 kennt die große Mehrheit der Autofahrer diese Regel. Trotzdem glauben 16 % der Befragten, dass sie auf den Seitenstreifen ausweichen können – und würden sich damit verkehrswidrig verhalten. „Fahren auf dem Seiten- oder Standstreifen ist gefährlich und deshalb verboten“, betont die Versicherungsexpertin. „Denn andere Autofahrer rechnen normalerweise nicht damit, dass sich ihnen ein Fahrzeug von rechts hinten nähert.“ So kann es zu Zusammenstößen kommen, z. B. wenn ein Autofahrer bei einer Panne auf den Seitenstreifen ausweicht.

Halten im Notfall
Ein Notfall besteht, wenn ein Fahrzeug mit einer Panne liegen bleibt. Autofahrer müssen dann ihr Fahrzeug aber auf der Standspur ordnungsgemäß und gut erkennbar absichern.

Bei Stau auf der Autobahn muss eine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge freigehalten werden: Rechtsfahrende müssen äußerst rechts, Linksfahrende äußerst links fahren. Der Seitenstreifen darf jedoch nur in Ausnahmefällen befahren werden:
– wenn dieser bei einer Baustelle als Ersatzfahrstreifen markiert ist,
– wenn die Polizei bei Gefahr auf den Seitenstreifen umleitet
– oder wenn Verkehrsleitsysteme den Seitenstreifen freigeben.

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Nachhilfe für Blinkmuffel: Richtungsänderung anzeigen – auch bei abknickenden Vorfahrtsstraßen

R+V24: Führerscheinwissen im Test

Wiesbaden, 16. August 2016. Jeder kennt diese gefährliche Situation: Der Vordermann biegt an einer Kreuzung plötzlich und ohne zu blinken ab – und zwingt die nachfolgenden Autofahrer zu einer blitzschnellen Reaktion. Doch wie ist das bei einer Kreuzung mit einer abknickenden Vorfahrtsstraße: Müssen Autofahrer hier den Richtungswechsel anzeigen? Ein Viertel der deutschen Autofahrer meint „Nein“, wie eine repräsentative Umfrage des Kfz-Direktversicherers R+V24 zeigt – und liegt damit falsch. „Wer hier einer abknickenden Vorfahrtsstraße folgt, muss blinken“, so Sina Schmitt, Expertin beim Kfz-Direktversicherer R+V24. „Schließlich ändert das Fahrzeug seine Richtung.“

Umgekehrt macht die aktuelle Studie der R+V24 aber auch deutlich:
75 Prozent der Autofahrer wissen, dass sie den Blinker bei einer abknickenden Vorfahrt setzen müssen. „Die Straßenverkehrsordnung regelt klar, wann ein Autofahrer blinken muss. Nämlich immer, wenn er die Spur wechselt, wenn er an einem Hindernis vorbeifährt und wenn er die Richtung ändert“, erläutert Sina Schmitt. Fährt der Autofahrer in der abknickenden Vorfahrtsstraße jedoch geradeaus, muss der Blinker ausbleiben.

Weitere Regeln zum Blinken
– Abbiegen: Blinken müssen Autofahrer auch auf Fahrbahnen mit Richtungspfeilen.
– Kreisverkehr: Beim Einfahren darf nicht geblinkt werden, beim Ausfahren ist Blinken jedoch Pflicht.
– Spurwechsel: Der Autofahrer muss den Überholvorgang per Blinker rechtzeitig ankündigen – noch bevor er ausschert oder sich wieder einordnet. Auch wer ein haltendes Fahrzeug oder ein Hindernis auf der Fahrbahn umfahren will, muss blinken.
– Anfahren: Beim Ausfahren aus einer Parklücke, Einfahren in die Garage oder Halt am Seitenstreifen müssen Autofahrer blinken.

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Ubeeqo: Einführung des WebID Führerschein-Checks ermöglicht Markteinführung in Deutschland

Ubeeqo: Einführung des WebID Führerschein-Checks ermöglicht Markteinführung in Deutschland

David Miltner, Marketing Manager von Ubeeqo

Filialidentifikation adé: Die WebID Solutions GmbH, Erfinder und Marktführer im Bereich der Videoidentifikation, führt erfolgreich den digitalen Führerschein-Check per Video ein und erweitert damit ihr Leistungsportfolio im Bereich der digitalen Personenidentifizierung. Das schnelle, innovative und sichere Verfahren ermöglicht es Nutzern des Mobilitätsdienstleisters Ubeeqo zu jedem Zeitpunkt, an jedem Ort und von einem beliebigen Endgerät eine unkomplizierte Überprüfung des Führerscheins durchzuführen.

Einführung des Führerschein-Checks
Die Einführung des innovativen Führerschein-Checks ermöglicht es Unternehmen aus den Bereichen Car-Sharing, Mietwagen-, Flottenmanagement und Leasingunternehmen nun sicher und unkompliziert die Identität des Fahrzeugführers und dessen Führerschein zu legitimieren. Benötigt wird für diese Überprüfung lediglich der eigene Personalausweis oder Reisepass, ein gültiger Führerschein und ein videotelefoniefähiges Endgerät wie z.B. ein Smartphone oder ein Tablet. „Der Führerschein-Check wird dabei sicher durchgeführt. Es gibt aktuell weder Online noch Offline ein vergleichbares Verfahren anderer Anbieter in Deutschland“, betont Franz Thomas Fürst, Gründer und Geschäftsführer der WebID Solutions GmbH.

„Dank WebID konnten wir den digitalen Führerschein-Check innerhalb von 2 Tagen implementieren und damit unseren rechtzeitigen Deutschlandlaunch sicherstellen.“, sagte David Miltner, Marketing Manager von Ubeeqo. Dem Unternehmen war es gelungen, innerhalb von 2 Tagen durch den Führerschein eCheck von WebID, den Privatkunden Launch ihres Car-Sharing-Angebots in Deutschland zu starten. Bereits in den ersten Tagen wurde das neue Verfahren von einer Vielzahl von Endkunden mit Begeisterung genutzt. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir in dieser kurzen Zeit unser System implementieren konnten. Durch die Verbindung von WebID und Ubeeqo ergibt sich für den Nutzer eine medienbruchfreie, komfortable und vor allem sinnhafte Lösung.“ sagt Frank S. Jorga, Gründer und Geschäftsführer von WebID Solutions GmbH.

Der Führerschein-Check der WebID bietet eine sichere sowie schnelle Freischaltung und ermöglicht ein komfortables Nutzerlebnis ohne Medienbruch. Nach einer einmaligen und ausführlichen Identifizierung durch geschulte WebID Mitarbeiter erfolgt die wiederkehrende Überprüfung automatisiert.

Der Carsharing-Markt in Deutschland gehört zu einem der am schnellsten wachsenden Märkten: Im Jahr 2016 wurden 830.000 Fahrberechtigte im stationsunabhängigen Carsharing in Deutschland gemeldet. (Quelle: Statista)

Die WebID Solutions GmbH ist als Kopf der WebID-Solutions-Gruppe der europaweit führende Anbieter für rechtskonforme Online-Vertragsabschluss- und Identifikations-produkte und weltweiter Pionier im Segment der GwG-konformen Face2Face-Online-Identifikation. Seit 2012 werden speziell für eCommerce-orientierte Branchen entwickelte Lösungen von der Altersprüfung bis zum Online-Vertragsabschluss angeboten.
Die WebID Solutions GmbH ist der Erfinder der Video-Identifizierung (Grundlage des BaFin-Rundschreibens 1/2014 (GW) III.) und Inhaber des rechtskräftig erteilten Patents (Nr. 10 2013 108 713) für rechtskonforme Online-Identifikationsprodukte unter Einbindung eines Videocalls.
Anfang 2014 wurde die GwG-Konformität von den zuständigen Aufsichtsbehörden schriftlich bestätigt. Die Produktlinien sind weltweit einsetzbar. Wichtige Kernmerkmale sind höchst sichere und einfach integrierbare Schnittstellen, hohe Sicherheitsstandards und die Konformität mit den rechtlichen Vorgaben.
Neben führenden Banken, Kreditkartenunternehmen und Versicherungsgesellschaften setzen auch andere Branchen die Produkte ein. Anwendungsbereiche sind die rechtssichere Identifikation von Personen und Unternehmen, Online-Vertragsabschlüsse für anspruchsvolle Produkte wie Kredite und die Erhöhung der Sicherheit bei Online-Transaktionen.
Durch die Einführung des Führerschein-Checks erweitert die WebID Ihr digitales Identifizierungsangebot und ermöglicht es den Branchen aus Car-Sharing, Mietwagen-, Flottenmanagement und Leasingunternehmen eine schnelle und sichere Prüfung Ihrer Kunden durchzuführen.
Zu den Kunden der WebID Solutions GmbH zählt ein Großteil der Banken, unter anderem die Deutsche Bank, DKB, ING-DiBa, Commerz Finanz, TARGOBANK sowie die Barclaycard. Hinzu kommen zahlreiche Kunden aus anderen Branchen sowie führende Vergleichsportale in Deutschland.

Über Ubeeqo
Ubeeqo (www.ubeeqo.com) ist eine europäische Mobilitäts-Plattform, die sich auf Flotten- und Transportlösungen für Endkonsumenten sowie Firmenkunden spezialisiert hat. Seit 2015 ist Europcar, Europas führender Automobil-Miet-Service, Mehrheitsgesellschafter von Ubeeqo, um ihren Kunden einfache und flexible Transportmöglichkeiten zu bieten. Per App werden dem Nutzer an seine spezifischen Ansprüche angepasste Lösungen angeboten: von Carsharing, über Mietwagen bis Taxifahrten, die er mit wenigen Klicks buchen kann. Ubeeqo ist bei Deloitte’s Technology Fast50 als eines der 30 high-growth Technologie-Unternehmen gelistet. Das Unternehmen wurde 2008 von Benoit Chatelier und Alexandre Crosby in Frankreich gegründet und operiert derzeit auch in Belgien, England und Deutschland.

Kontakt
WebID Solutions GmbH
Damla Cakmak
Friedrichstraße 88
10117 Berlin
+49 30 5557476 34
damla.cakmak@webid-solutions.de
http://www.webid-solutions.de

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ARAG Verbrauchertipps zum Tag der Verkehrssicherheit

Morgen ist Tag der Verkehrssicherheit

Anhänger: Zugelassene Höchstgeschwindigkeit überprüfen
Ein Fahrzeugführer, der einen Anhänger ausleiht, ist dazu verpflichtet, anhand der Fahrzeugpapiere zu überprüfen, welche Höchstgeschwindigkeit mit dem Hänger erlaubt ist. In dem entschiedenen Fall wurde ein Pkw mit Anhänger mit einer Geschwindigkeit von 120 km/h gemessen. Der Betroffene ging davon aus, 100 km/h fahren zu dürfen. So besagte es zumindest ein aufgeklebtes Schild auf dem Anhänger. Dies war aber nicht in der Zulassungsbescheinigung eingetragen. In dieser Situation liege, so das OLG Bamberg, kein Augenblicksversagen im Sinne einer momentanen, spontanen Unaufmerksamkeit im Verkehrsgeschehen vor. Mit dieser Begründung hatte das Amtsgericht zuvor von einem Fahrverbot abgesehen. Das Fehlverhalten des Fahrzeugführers ist nicht in einer kurzzeitigen Unaufmerksamkeit während der Fahrt zu sehen. Sondern vielmehr darin, dass er zuvor die Fahrzeugpapiere nicht überprüft hat, erläutern ARAG Experten (OLG Bamberg, Az.: 3 Ss OWi 1490/15).

Download des Textes:
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/auto-und-verkehr/

Tschechischer Führerschein
Zugegebenermaßen ist der zeitweilige Entzug der Fahrerlaubnis eine unangenehme Sache. Richtig schwierig wird es, wenn die Fahrerlaubnis einem Berufskraftfahrer entzogen wird. Darum lassen sich Taxi-, Bus- oder LKW-Fahrer gerne den ein oder anderen Trick einfallen, um nach einer Alkoholfahrt den Führerschein nicht abgeben zu müssen – oder ihn zumindest sehr schnell wiederzubekommen. Eine Möglichkeit bieten unter Umständen im Ausland erworbene Führerscheine, denn dort sind oft die Bestimmungen zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis weniger streng als in Deutschland. Doch ganz so einfach geht das laut ARAG Experten nicht! In einem aktuellen Fall wurde einem Mann 1997 wegen einer Trunkenheitsfahrt die Fahrerlaubnis entzogen. Die 2005 in den Niederlanden erworbene Fahrerlaubnis hatte er 2006 in Tschechien in einen tschechischen Führerschein umgetauscht. Mit diesem Führerschein arbeitete er in der Folge in Deutschland als Lkw-Fahrer. Nachdem die Führerscheinstelle im Oktober 2015 durch das tschechische Verkehrsministerium Mitteilung darüber erhalten hatte, dass der Antragsteller zum Zeitpunkt der Erteilung des tschechischen Führerscheines dort keinen Wohnsitz hatte, stellte der Landkreis fest, dass der Antragsteller in Deutschland nicht mit der tschechischen Fahrerlaubnis fahren dürfe und beabsichtigte, nach der Vorlage des Führerscheines dort einen Sperrvermerk anzubringen. Zu Recht, entschied das Verwaltungsgericht Trier. ARAG Experten erläutern, dass der LKW-Fahrer nach der einschlägigen Fahrerlaubnisverordnung nicht berechtigt ist, mit einer tschechischen Fahrerlaubnis im Bundesgebiet Fahrzeuge zu führen, da er zum Zeitpunkt des Erwerbs des Führerscheines nicht in Tschechien, sondern in Deutschland gewohnt hat (VG Trier, Az.: 1 L 270/16.TR).

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Dränglern droht Fahrverbot
Um das Drängeln und das das Nichteinhalten des Mindestabstandes auf Kraftfahrstraßen und Autobahnen zu Unterbinden, verhängen die Behörden zum Teil drastische Bußgelder und auch Fahrverbote. ARAG Experten nennen einige Beispiele, wie teuer es laut aktueller Bußgeldkatalog-Verordnung bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h werden kann:
– weniger als 40 Meter Abstand = Bußgeld 100 Euro + 1 Punkt in Flensburg
– weniger als 24 Meter Abstand = Bußgeld 240 Euro + 1 Monat Fahrverbot + 2 Punkte
– weniger als 8 Meter Abstand = Bußgeld 400 Euro + 3 Monate Fahrverbot + 2 Punkte

Auch bei geringerem Tempo verhängen die Ordnungshüter mittlerweile Fahrverbote; selbst wenn diese Maßnahme berufliche Konsequenzen hat. In einem aktuellen Fall fuhr ein Kfz-Mechaniker mit seinem PKW auf der Autobahn. Bei einer Geschwindigkeit von 115 Stundenkilometern hielt er den erforderlichen Sicherheitsabstand von 57,5 Metern zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht ein. Sein Abstand betrug nur 15 Meter. Er wurde geblitzt und räumte den Sachverhalt ein. Die zuständige Richterin verurteilte ihn zu der Regelgeldbuße und dem Regelfahrverbot. Das wollte der Mann nicht einsehen und legte dem Gericht eine Bescheinigung seines Arbeitgebers vor. Daraus ging hervor, dass er im Kfz-Betrieb für das Abschleppen und Bergen von Kundenfahrzeugen verantwortlich ist. Auch müssten nach der Reparatur Überführungsfahrten bzw. Probefahrten durchgeführt werden. Der Arbeitgeber gab darüber hinaus an, eine Kündigung in Erwägung zu ziehen, wenn dem Angestellten das Fahrverbot auferlegt wird. Doch die Mühe hätten sich der Arbeitgeber und sein Mechaniker sparen können: Nach Auffassung des Gerichts reichte die vorgelegte Bescheinigung nicht aus, um einen besonderen Härtefall feststellen zu können. Außerdem erscheint das Schreiben dem Gericht eher als Gefälligkeitsbescheinigung, zumal lediglich davon gesprochen wird, dass eine Kündigung „in Erwägung gezogen würde“. Eine Kündigung des seit fast zwanzig Jahren im Betrieb beschäftigten Betroffenen wegen eines einmonatigen Fahrverbots erscheint darüber hinaus arbeitsrechtlich völlig ausgeschlossen, so ARAG Experten (AG München, Az.: 943 OWi 417 Js 204821/14).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 14 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.700 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,6 Milliarden EUR.

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Die Freiheit mit dem Führerschein gewinnen

Gerade für junge Menschen bedeutet es mehr Freiheit, wenn sie ihren Führerschein bestanden haben. Sie sind dann in der Lage, viel flexibler zu agieren und können spontan fahren.

Nach der bestandenen Führerscheinprüfung darf man sich glücklich schätzen. Das Ziel ist erreicht, das Lernen für die Prüfung entfällt und man kann ohne Fahrlehrer im Auto unterwegs sein. Doch man ist Regeln unterworfen. Das Einhalten der Straßenverkehrsordnung hält den Neuling im Straßenverkehr vor ständigen Geschwindigkeitsüberschreitungen ab und auch für die Probezeit gelten Verhaltensregeln.
Regelverstöße im Verkehr bedeuten für den neuen Führerscheininhaber strengere Strafen. Es drohen Kosten und Nachschulungen in Verbindung mit einer Verlängerung der Probezeit.
Peters Intensivfahrschule in Wesel informiert über die Regeln, die in der Probezeit beachtet werden müssen.

Die Probezeit überstehen

In der Probezeit steht der Führerscheinneuling genauer unter Kontrolle. Die 0,5-Promille-Grenze gilt ab dem 21. Lebensjahr. Für den Neuling bleibt es bei einer Null-Promille-Regel. Ein Verstoß führt auch hier zur Nachschulung. Das Aufbauseminar zur Nachschulung gilt für Drogendelikte, Alkoholdelikte und Geschwindigkeitsüberschreitungen. Die Nachschulungskosten bezahlt der Führerscheinneuling. Bei gravierenden Verstößen verlängert sich die Probezeit um zwei Jahre. Außer Bußgeld bedeutet ein Punkt in der Flensburger Zentralkartei eine Prolongation der Probezeit auf vier Jahre. Zudem wird der Besuch eines Aufbauseminars verordnet. Mobilität ade: Wer in der Probezeit dreimal im Straßenverkehr auffällt, verliert die Fahrerlaubnis für ein halbes Jahr. Mit dem freiwilligen Absolvieren eines Aufbauseminars lässt sich häufig die Probezeit verkürzen und die Versicherung kann bei der Beitragshöhe der Kfz-Versicherung ein Entgegenkommen signalisieren.

Für Informationen zur Nachschulung in der Probezeit steht die Intensivfahrschule Peters aus Wesel gerne jederzeit zur Verfügung.

Über:

Peters Intensivfahrschule
Herr Peter Schlißke
Trappstraße 16
46483 Wesel
Deutschland

fon ..: 0281 2068077
fax ..: 0281 2067994
web ..: http://www.my-pif.de
email : pr@deutsche-stadtauskunft.ag

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