Schlagwort: Fruchtsaft

11. Januar ist „Tag des deutschen Apfels“

Zum zehnten Mal feiert die Initiative „Deutschland – Mein Garten“ im Januar 2020 den Tag des deutschen Apfels. „Zu Recht!“ sagen die Obstexperten der Bad Hönninger Fruchtsäfte und Weine GmbH, die sich seit vielen Jahren für den Erhalt von Streuobstwiesen und alten Apfelsorten einsetzen.

Der Apfel ist das beliebteste Obst der Deutschen: Insgesamt 950.000 Tonnen ernteten die Obstbauern im Jahr 2019, jeder Haushalt hierzulande hat ca. 18 Kilogramm verbraucht. 2010 setzte die BVEO-Initiative „Deutschland – Mein Garten“ dem beliebten Obst mit dem „Tag des deutschen Apfels“ am 11. Januar ein Denkmal, jährlich wurde der Jubilar seitdem mit zahlreichen Aktionen geehrt. So auch 2020, wo an einigen großen Bahnhöfen in Deutschland beispielsweise 20.000 Äpfel an die Fahrgäste eines bekannten Reisebusunternehmens verteilt werden.

Ob trüb oder klar: Äpfel auch als Saft extrem beliebt

Nicht nur in fester Form ist der Apfel beliebt: Jährlich verarbeitet die Bad Hönninger Fruchtsaft und Weine GmbH unzählige Tonnen des wohlschmeckenden Vitaminlieferanten zu aromatischen Saftspezialtäten. Dabei setzt das Unternehmen vielfach auf Obst aus der Region, wie die Sorten „Apfelsaft naturtrüb Rhein-Sieg“ oder der „Landkreis Apfelsaft naturtrüb“ belegen. Beide Sorten werden zu einem Großteil aus Früchten von heimischen Streuobstwiesen produziert.

Großer Andrang bei der Apfelannahme

Viele Äpfel stammen aus der Apfelannahme, die die Bad Hönninger Fruchtsäfte und Weine GmbH jährlich zur Erntezeit anbietet. Hier kann jeder – vom Obstbauern bis zum privaten Gartenbesitzer – sein Streuobst abliefern erhält dafür von Bad Hönninger aromatischen Apfelsaft aus der Region. Das schmeckt nicht nur den Kunden: Kurze Transportwege zwischen der Wiese, dem Saftproduzenten und dem Kunden schonen die Umwelt und sind Ausdruck einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion.

Großes Engagement für den Erhalt von alten Sorten

Gemeinsam mit der Biologischen Station Eitorf engagiert sich die Bad Hönninger Fruchtsäfte und Weine GmbH für den Erhalt von Streuobstwiesen und alten Apfelsorten. Somit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag für den Erhalt einer großen Nutzpflanzenvielfalt. Darüber hinaus sind Streuobstwiesen wichtiger Lebensraum für Insekten und viele weitere Tiere. Auch überregional engagieren sich die Biologische Station Eitorf und die Bad Hönninger Fruchtsäfte und Weine GmbH für den Apfel. Gemeinsam informierten die beiden Partner beispielsweise im Rahmen der letzten „Grünen Woche“ in Berlin unter anderem über die 220 Apfelsorten, die es alleine im Rheinland gibt.

Bad Hönninger® – Köstlichkeiten aus der Natur

Über ein Jahrhundert Erfahrung im Mosterei-Handwerk: 1918 wurde unsere Saftmanufaktur gegründet, die in der dritten Generation von Birgit Becker-Rösler und Geschäftsführer Hans J. Freund geleitet wird. Mit viel Engagement und der Liebe zu hochwertigen Produkten entwickelte sich die kleine Kelterei im Laufe der Jahre zu einem hochmodernen Unternehmen.

Heute produzieren wir hier durch die Verbindung des klassischen Handwerks der Saftherstellung mit zeitgemäßen Verarbeitungsmethoden frische, leckere und Qualitativ hochwertige Fruchtsäfte, Gemüsesäfte und Nektare.

Von einheimischem Sorten wie Äpfeln, Trauben, Möhren oder Rhabarber bis zu exotischen Früchten wie Ananas, Banane oder Maracuja: Mehr als 50 Sorten führen wir in unserem Sortiment – darunter 19 Direktsäfte – die wir unter den Traditionsmarken Bad Hönninger® und Pauly Rath® an den Fachhandel und die Gastronomie liefern.
Ausgesuchte Weine, feine Sekte und exquisite Cocktails

Bei uns finden Sie aber noch mehr als Säfte und Nektare: Probieren Sie unsere erstklassigen Weine vom Mittelrhein, der Pfalz und aus Rheinhessen, die wir von ausgesuchten Weingütern befreundeter Winzer beziehen. Genießen Sie feine Fruchtaromen und herrliche Nuancen – ein wahres Paradies für Weinfreunde!

Auch prickelnde Riesling-Sekte aus Deutschland und feine Cuvee-Sekte (alle mit Naturkork in Eigenausstattung) finden Sie bei uns. Fein prickelnd und herrlich frisch – pur oder gemischt mit unseren feinen Säften.

Wir beraten Sie gerne!

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Winterliche Aromenvielfalt

Clever gepaart natürlich mit Saft

Winterliche Aromenvielfalt

Bonn, 02.12.2019 – Frisches Gebäck, dampfender Punsch; ein Hauch von Zimt, Nelke und Vanille – die Vorweihnachtszeit ist geprägt von herrlichen Düften und Aromen. Sie verwöhnen unsere Sinne und wecken in so manchem die festliche Vorfreude. Wohl zu keiner anderen Zeit spielen Aromen eine so präsente Rolle. Der ideale Zeitpunkt, um neue Geschmackserlebnisse zu schaffen. Food Pairing heißt das Stichwort – also die Suche nach neuen, passenden Aromakombinationen. Fruchtsäfte und Co. mit ihrer fruchtigen Vielfalt und komplexen Aromen bieten sich hier als ideale Partner an – ob als Zutat in winterlichen Getränkekreationen oder als alkoholfreie Begleiter zum Weihnachtsessen.

Food Pairing: über den Teller- oder Becherrand hinaus

Neue Genussmomente schaffen und eingefahrene Geschmacksmuster überholen: Das ist das Ziel von modernem Food Pairing. Es geht darum, Aromen zu finden, die sich gegenseitig ergänzen und ein harmonisches Ganzes ergeben, auch wenn die Zutaten es auf den ersten Blick nicht vermuten lassen (z.B. Tomate und Vanille). Im Labor können Lebensmittel in einzelne Aromen aufgeschlüsselt und miteinander verglichen werden. Kombiniert man Zutaten mit übereinstimmenden Aromakomponenten, ergeben sich im Zusammenspiel überraschende Geschmackserlebnisse. Soweit die Theorie.

In der Praxis eignen sich Fruchtsäfte und Nektare als ideale Partner. Aufgrund ihrer komplexen Aromen und des Spiels aus Säure und Fruchtzucker ergeben sich mit ihnen spannende Pairings. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind mindestens genauso vielfältig wie ihr Geschmack. So lassen sie sich zum Beispiel hervorragend aromatisieren. Kräuter, Gewürze und Öle verleihen einem Fruchtsaft neue Geschmacksnuancen. Zusammen mit winterlichen Zutaten entstehen so ausgefallene Getränkeideen als Alternative zu Glühwein – ohne Alkohol dafür harmonisch mit Gewürzen und Aromen. So zum Beispiel Traubensaft mit Maroni, Kardamom und Vanille (siehe Rezept Traube trifft Maroni).

Fruchtsaft und Co. als Begleiter zum Weihnachtsmenü

Viele Menschen verzichten heute bewusst auf Alkohol, legen aber großen Wert auf eine passende Getränkebegleitung zu ihrem Essen. Auch hier bieten Fruchtsäfte und -nektare eine ideale Alternative. Ob pur genossen, als leichte Schorle oder Zutat im alkoholfreien Winterdrink, für jedes Gericht findet sich der passende Partner.

Die Essensbegleitung mit Fruchtsaft und Co. folgt einer einfachen Faustregel: Je kräftiger das Essen, desto beherzter darf auch die Saftauswahl ausfallen. Zu salzigen Speisen passen gut säurebetonte Säfte wie Ananas oder Orange. Kräftige, geschmorte Gerichte, wie unsere Weihnachtsklassiker Gans oder Wild, dürfen sich auch einen kräftigen Partner wie Johannisbeere oder Kirsche suchen. Lässt man schwarzen Pfeffer mit Lorbeerblättern in Kirschnektar ziehen, erhält man beispielsweise eine wunderbare Alternative zu Rotwein. Süße Gerichte können mit etwas Säure und Bitterstoffen im Getränk (Grapefruitsaft) zu einem harmonischen Ganzen werden.

REZEPTIDEEN

Wer nach etwas Ausgefallenerem sucht, kann sich an diesen weihnachtlichen Getränkeideen versuchen: Der „Pflaumen-Gewürztrunk“ als Begleiter zu Süßem oder „Traube trifft Maroni“ als Begleitung zu Herzhaftem – schmecken auch noch weit nach Weinachten.

Pflaumen-Gewurztrunk

Zutaten (4 Portionen):
1 l Pflaumensaft (kein Dörrpflaumentrunk)
12 TL Kardamom, gemahlen
12 TL Vanillepulver (gemahlene Vanilleschoten)
50 Tropfen Rosenwasser (nicht aromatisiert)

Zubereitung:
Pflaumensaft, Gewürze und Rosenwasser in einem entsprechend großen Behälter mischen, umrühren und fertig.

Passt zu:
Der Drink ist nicht so süß, leicht herb, würzig und gerade deshalb passt er ideal zu Früchtebrot, Stollen, Lebkuchen und Weihnachtskeksen.

Food Pairing:
+ Pflaume und Kardamom
+ Pflaume und Vanille
+ Rose und Vanille

Traube trifft Maroni

Zutaten (4 Portionen):
900 ml weißer Traubensaft (z. B. Riesling oder Chardonnay)
150 g Maroni, geschält und gegart
1/3 TL Kardamom, gemahlen
14 TL Vanillepulver (gemahlene Vanilleschoten)

Zubereitung:
Maroni mit dem Standmixer sehr fein mixen, Traubensaft und Gewürze dazugeben und noch einmal kurz mixen. Durch ein Teesieb gießen, um etwaige Partikel zu entfernen und sofort genießen.

Passt zu:
Maroni einmal in Getränkeform! Der Drink ist sinnlich und wärmend und schmeckt hervorragend zu pikanten Snacks und Käse. Süßer, aromatischer Traubensaft hält der Maroni stand.

Food Pairing:
+ Maroni und Kardamom
+ Kardamom und Traubensaft
+ Traubensaft und Vanille

Weitere Informationen rund um das Thema Fruchtsaft stellt der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) unter www.natuerlich-mit-saft.eu zur Verfügung.

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. in Bonn wurde 1951 gegründet. Rund 345 Fruchtsaft-, Fruchtnektar-, Gemüsesaft- und Gemüsenektarhersteller Deutschlands sind Mitglied. Der Verband vertritt die gemeinsamen Interessen der Branche im In- und Ausland.

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Rund 30 Fruchtsafthersteller öffneten ihre Türen

Voller Erfolg für die bundesweite Branchenaktion „Besuch Deinen Saftladen“

Rund 30 Fruchtsafthersteller öffneten ihre Türen

Bonn, 2. Oktober 2019 – Besser hätte es nicht laufen können: Deutschlandweit, rund 30 Fruchtsaftbetriebe, an die 70.000 Besucher, bestes Spätsommerwetter – so lautet kurz gefasst die positive Bilanz des Verbands der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) zur bundesweiten Aktion „Besuch Deinen Saftladen“. Von der kleinen familiengeführten Kelterei bis zum international agierenden Unternehmen öffneten Fruchtsafthersteller in ganz Deutschland ihre Türen und luden Interessierte zu einem Blick hinter die Kulissen ein.

An die 70.000 Besucher sind dieser Einladung bei bestem Spätsommerwetter gefolgt und haben damit die Erwartungen der Initiatoren deutlich übertroffen. „Es war schön zu sehen, dass wir mit dieser zweiten gemeinsamen Branchenaktion den Verbrauchern die lange Tradition und die Stärken des Naturproduktes Fruchtsaft wieder ein Stück näherbringen konnten. Die durchweg positive Resonanz der Besucher zeigt, wie groß das Interesse am Thema Fruchtsaft ist“, fasst Klaus Heitlinger, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. die Eindrücke dieser Branchenaktion zusammen.

Regional geprägte Aktionen
Viele junge Familien nutzten die Gelegenheit, die Hintergründe der Fruchtsaftherstellung zu entdecken und an dem individuellen Programm für Groß und Klein teilzunehmen. Auch viele Bürgermeister Landtagsabgeordnete, Landräte und Bundestagsabgeordnete besuchten die regionalen Aktionstage. Bei Führungen durch die Produktionsanlagen, der Vorstellung des Pressverfahrens sowie bei Verkostungen der Säfte und Nektare konnten die Besucher das Naturprodukt Fruchtsaft aus der Region kennenlernen. Die Kleinsten hatten unter anderem viel Spaß auf Hüpfburgen, beim Kinderschminken oder Kistenstapeln. Der Jugend wurden zusätzlich spannende Ausbildungsmöglichkeiten in der Fruchtsaft-Industrie vorgestellt. Die Bandbreite der rund 30 an der Aktion „Besuch Deinen Saftladen“ teilnehmenden Betriebe reichte von der kleinen familiengeführten Kelterei bis zum großen international agierenden Markenunternehmen. Das Programm war von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich und an die örtlichen Gegebenheiten angepasst. Eine Frage aber stand bei allen Betrieben im Mittelpunkt: Wie kommt das Obst in die Verpackung? Und die Antwort ist überall gleich: Waschen, pressen, filtern, pasteurisieren, abfüllen – fertig!

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Fruchtsäfte – Augen auf beim Einkauf

ARAG Experten über Fruchtsaft, Fruchtnektar und Fruchtsaftgetränke

Fruchtsäfte - Augen auf beim Einkauf

Äpfel und Birnen gibt es derzeit in Hülle und Fülle. Da bietet es sich an, den Vorrat an selbstgemachten Fruchtsäften aufzustocken, denn diese Fruchtsäfte sind mehr als nur ein Erfrischungsgetränk. Sie liefern Vitamine, machen uns fit und stehen für natürlichen Genuss ohne Reue. Da ziehen auch die Supermärkte mit. Dank ihrer Sorten- und Geschmacksvielfalt finden wir heute für jeden Gusto, für jeden Bedarf und für jeden Geldbeutel den richtigen Fruchtsaft. Aber nicht jeder mit bunten Früchten bedruckte Tetrapack und jede exotisch anmutende Flasche hält auch, was die Aufmachung verspricht. ARAG Experten sagen, was Sie beim Einkauf beachten sollten.

Was ist drin?
Heute lassen sich sowohl die Klassiker Apfel und Orange als auch exotische Neuheiten mit Mango, Guave und Co. in den Supermarktregalen finden. Aber Saft ist nicht gleich Saft. Insgesamt lassen sich drei Kategorien unterscheiden, zwischen denen erhebliche Qualitätsunterschiede hinsichtlich der Zusammensetzung bestehen: Fruchtsaft, Fruchtnektar und Fruchtsaftgetränke.

Fruchtsaft
Fruchtsäfte bestehen zu 100 Prozent aus dem Saft von Früchten. Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe bleiben darin erhalten. Farb- und Konservierungsstoffe dürfen per Gesetz nicht hinzugefügt werden. Ausnahme ist die Vitaminzugabe bei Multivitaminsäften. Vitaminzusätze müssen laut ARAG Experten immer auf den Etiketten vermerkt werden. Der früher übliche Zusatz von Zucker in klimatisch ungünstigen Jahren ist seit der Neufassung der EU-Fruchtsaftrichtlinie im Jahr 2013 nicht mehr erlaubt.

Fruchtnektar
Viele Obstsorten sind zu säuerlich, um zu Fruchtsaft verarbeitet zu werden, so zum Beispiel Sauerkirsche, Rhabarber oder Schwarze Johannisbeere. Auch Banane, Mango und Maracuja müssen in Form von Nektar in den Einkaufsregalen platziert werden, denn sie weisen einen zu hohen Fruchtfleischanteil auf. Fruchtnektar wird unter der Zugabe von Wasser, Zucker oder alternativ Honig hergestellt und muss je nach Sorte einen Fruchtgehalt zwischen 25 bis 50 Prozent aufweisen. Passionsfrucht, Johannisbeere, Limette und Mango etwa müssen mindestens 25 Prozent Frucht enthalten, Aprikosen und Erdbeeren zum Beispiel mindestens 40 Prozent; Pfirsiche, Zitrusfrüchte und Ananas hingegen 50 Prozent. Auch im Fruchtnektar dürfen keine Farb- und Konservierungsstoffe eingesetzt werden. Lebensmittelrechtlich unterliegen die Fruchtsäfte und -nektare der Fruchtsaft-und Erfrischungsgetränkeverordnung.

Fruchtsaftgetränke
Fruchtsaftgetränke gehören zu den Erfrischungsgetränken, reihen sich also in eine Sparte mit Cola und Limonade ein. Sie dürfen demnach auch reichlich Zucker und Aromen enthalten. Durchschnittlich enthalten Fruchtsaftgetränke zwölf Prozent Zucker, hauptsächlich in Form von zugesetztem Zucker, bei höherem Fruchtsaftanteil aber auch mit natürlichem Fruchtzucker. Der Fruchtsaftgehalt ist dementsprechend deutlich geringer, muss aber ebenfalls einen bestimmten Mindestanteil erreichen:

– Kernobst, Trauben oder Mischungen mindestens 30 Prozent
– Zitrusfrüchte oder Mischungen mindestens sechs Prozent
– Andere Früchte oder Mischungen mindestens zehn Prozent

Natürlich bleibt es den Herstellern überlassen, auch freiwillig eine höhere Fruchtsaftkonzentration zu wählen. Der Rest wird mit Zuckerwasser und Aromen oder natürlichen Aromastoffen aufgefüllt. Auch Aromastoffe, die nicht von den namensgebenden Früchten stammen, dürfen verwendet werden.

Direktsaft oder Saft aus Konzentrat?
Direktsaft wird pasteurisiert, damit er lange haltbar bleibt. Seit 2013 dürfen die Hersteller den erhitzten Saft rearomatisieren, ohne den Vorgang auf dem Etikett angeben zu müssen. Obwohl Direktsaft oft als hochwertiges Produkt angepriesen wird, ist er laut Expertenmeinungen nicht gesünder als Saft aus Konzentrat. Dafür wird der frisch gepresste Saft erhitzt. Durch die Verdunstung verringert sich das Volumen, zurück bleibt das süße, klebrige Konzentrat. Da der natürliche Fruchtgeschmack hier nicht mehr enthalten ist, wird das Aroma durch Destillation isoliert und vor dem Abfüllen des Saftes gemeinsam mit Wasser und Konzentrat gemischt. Das Etikett muss hier den Zusatz „aus Fruchtsaftkonzentrat“ tragen.

Fazit:
Nicht alles, was gesund und naturbelassen aussieht, ist es auch. Die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ bezeichnet Fruchtsaftgetränke aufgrund ihres hohen Zuckergehalts ausdrücklich als ungeeignet für eine gesunde Ernährungsweise. Verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte sind hingegen gute kalorienarme Durstlöscher, so ARAG Experten.

Weitere interessante Informationen unter:
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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.100 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,7 Milliarden EUR.

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Frühstücksideen – natürlich mit Saft

Sommerliche Overnight Oats

Frühstücksideen - natürlich mit Saft

(Bildquelle: © Vdf)

Ein Glas Orangensaft ist für Millionen Menschen der ideale Start in den Tag. Durch seinen hohen Vitamin-C-Gehalt eignet er sich optimal, um die Lebensgeister zu wecken und sich fit für den Tag zu machen. Der fruchtige Muntermacher kann aber noch viel mehr. Als Basis für Overnight Oats bildet der Saft eine schnelle Alternative zum klassischen Haferbrei, die sich am Abend vorher gut zubereiten lässt. Die leckere Frühstücksidee kommt direkt aus dem Kühlschrank und versorgt uns so nicht nur mit wichtigen Nährstoffen, sondern überzeugt als fruchtiger Frischekick am Morgen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Die Haferflocken am Vorabend mit Fruchtsaft aufgießen und über Nacht quellen lassen. Am Morgen werden Toppings wie Obst, Joghurt, Nüsse und Samen frisch hinzugegeben. Raffiniert kombiniert mit Fruchtsäften und -nektaren sind der Kreativität dabei keine Grenzen gesetzt.

Fruchtsaft – was ist was?!
Wer einen Blick in das Saftregal wirft, dem wird schnell klar: Saft ist noch lange nicht Saft. Es gibt viele unterschiedliche Arten von frucht-haltigen Getränken. Bekannte Klassiker stehen neben Fruchtnektaren, Fruchtsaftschorlen oder Fruchtsaftgetränken. Die Basis dieser breiten Produktgruppe bildet die Vielfalt an Obstarten, aus denen Fruchtsaft hergestellt wird. In der deutschen Fruchtsaftverordnung und in den Leitsätzen für Erfrischungsgetränke ist genau festgelegt, wie viel Fruchtanteil die verschiedenen Varianten mindestens enthalten müssen. Diese Verordnung ist für alle Fruchtsafthersteller bindend.

Hinter der Bezeichnung „Fruchtsaft“ steckt per Definition der Fruchtsaftverordnung immer ein Fruchtgehalt von 100 Prozent. Ihm wird nichts hinzugefügt, weder Farb- noch Konservierungsstoffe. Die Angabe „Direktsaft“ oder „aus Fruchtsaftkonzentrat“ gibt zusätzlich Aufschluss darüber, wie der Fruchtsaft hergestellt wurde. Der Direktsaft wird nach dem Pressen pasteurisiert und ohne Umwege direkt abgefüllt. Bei Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat wird dem gewonnen Fruchtsaft schonend Wasser entzogen und vor dem Abfüllen wieder zugesetzt – so können Lager- und Transportkosten reduziert werden. Geschmacklich und qualitativ sind beide Varianten gleichwertig.
Grundsätzlich kann man aus jeder Frucht einen 100-prozentigen Saft herstellen – aber manche würden uns pur einfach nicht schmecken. Diese Früchte enthalten von Natur aus zu viel Fruchtsäure oder Fruchtfleisch – sie werden erst durch das Mischen mit Wasser und Zucker oder Honig genussfähig. Solche Fruchtarten, wie Johannisbeere, Kirsche oder Pfirsich, finden wir als Fruchtnektare im Handel. Der vorgeschriebene Mindestfruchtgehalt liegt, je nach Fruchtart, zwischen 25 und 50 Prozent. Farb- und Konservierungsstoffe dürfen auch hier nicht eingesetzt werden.
Fruchtsaftschorlen gehören in die Kategorie Erfrischungsgetränke und setzen sich aus Fruchtsaft und Mineralwasser zusammen. Der Fruchtgehalt von Schorlen definiert sich über die Fruchtgehalte von Fruchtnektaren.

Rezeptideen Overnight Oats – Saftiger Start in den Sommertag

Grundrezept für 1 Glas:
100 ml Fruchtsaft oder -nektar
4 bis 5 EL Getreideflocken
3 bis 4 EL Topping, z. B. Obst, Samen, Nüsse

Zubereitung:
Die Getreideflocken mit dem Fruchtsaft aufgießen und über Nacht quellen lassen. Am Morgen werden dann die Toppings frisch hinzugegeben.

Good-Morning-Müsli-Mix
Für 1 Glas
4 EL Getreideflocken-Mix
100 ml Orangensaft
75 bis 100 g Seidentofu
nach Belieben Kokosblütenzucker, Honig oder Zucker
3 EL Heidelbeeren (frisch oder TK)
ca. 150 ml Kirschsaft

Zubereitung:
1.Getreideflocken und 40 ml Orangensaft mischen und über Nacht quellen lassen.
2.Flockenmix und Seidentofu in einem leistungsstarken Mixer dickcremig pürieren. Nach Belieben mit etwas Kokosblütenzucker, Honig oder Zucker abschmecken und in ein großes, weites Glas geben, kühl stellen und etwas ziehen lassen.
3.Heidelbeeren waschen, trockenreiben und auf den Getreidemix geben. Mit übrigem Orangen- und Kirschsaft, etwa über einen Löffelrücken, vorsichtig auffüllen, sodass sich der Getreidemix nicht löst. Mit langem Löffel anrichten.

TIPP: Der Müsli-Mix schmeckt auch bereits nach kurzer Quellzeit.

Overnight Oats-Frühstücks-Slush

Für 1 Glas
4 EL Frühstücksflocken-Mix
1 EL Sonnenblumenkerne
125 ml Pfirsichnektar
4 EL Magerquark
1 bis 2 EL flüssiger Honig
150 ml Rhabarber-Nektar
2 EL geröstete Kokosraspel
1 EL geröstete Kokoslocken (Reformhaus oder Naturkostladen)

Zubereitung:
1.Frühstücksflocken-Mix und Sonnenblumenkerne mit Pfirsichnektar mischen, über Nacht im Kühlschrank mit Frischhaltefolie bedeckt quellen lassen.
2.Quark und Honig glatt verrühren. Die Overnight-Oat-Mischung unterrühren und alles in ein großes Glas geben. Rhabarber-Nektar und Kokosflocken in einen leistungsstarken Mixer geben und kräftig cremig aufmixen. Vorsichtig, etwa über einen Löffelrücken, auf den Getreidemix gießen, mit Kokoslocken garnieren und sofort anrichten.

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. in Bonn wurde 1951 gegründet. Rund 345 Fruchtsaft-, Fruchtnektar-, Gemüsesaft- und Gemüsenektarhersteller Deutschlands sind Mitglied. Der Verband vertritt die gemeinsamen Interessen der Branche im In- und Ausland.

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Orangensaft: 100 % ein guter Begleiter für Sommersport

Vitamin C kann vor oxidativem Stress schützen, der durch Sport verursacht wird

Orangensaft: 100 % ein guter Begleiter für Sommersport

Vit. C in Orangensaft kann vor oxidativem Stress schützen (Bildquelle: @VdF/Uwe Bender)

Heute ist Sommeranfang! Die Sportsaison an der frischen Luft erreicht in ganz Deutschland ihren Höhepunkt. Laufen, Radfahren, Schwimmen, Beachvolleyball – jede Form von Outdoor-Aktivität hat jetzt Hochkonjunktur. In Maßen betrieben ist das für die Gesundheit und das Wohlbefinden definitiv eine gute Sache. Beachten sollte man aber unbedingt, dass der Körper durch Sport unter sogenannten oxidativen Stress geraten und dadurch Muskelschäden erleiden kann. Schützen kann man sich davor ganz einfach mit ausreichend Vitamin C. Als potenter Lieferant von Vitamin C kann Orangensaft hier einen wertvollen Beitrag für die Sportlerernährung leisten.

Es ist erwiesen, dass Sport zu einem Anstieg von sogenannten „freien Radikalen“ im Körper führen und damit vermehrt oxidative Veränderungen an bestimmten Molekülen hervorrufen kann. Daher ist es gerade für Sportler wichtig, sich mit genügend Vitamin C zu versorgen. Die Aufnahme von 200 mg Vitamin C am Tag, in Ergänzung zur empfohlenen Referenzmenge, trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Betätigung bei. Des Weiteren trägt Vitamin C zu einem normalen Energiestoffwechsel und dem Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Vor diesem Hintergrund kann Orangensaft aufgrund seines Vitamin C-Gehalts eine hilfreiche Ergänzung in der Ernährung von Sportlern sein.

Bei der Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten, beispielsweise nach der Winterpause oder nach ein paar Wochen ohne Training, sorgt die Vitamin- und Mineralstoffaufnahme dafür, dass Nährstoffe im Stoffwechselsystem freigesetzt werden können. Gerade Obst und Gemüse können dabei eine Hauptquelle für Vitamine sein. Große Mengen ganzer Früchte und festes Gemüse werden jedoch langsamer verdaut und können „schwer im Magen liegen“. Darum entscheiden sich viele Sportler für Flüssigkeiten, um den Vitamin C-Bedarf sicherzustellen, unter anderem durch Fruchtsaft. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn intensive Trainingszeiträume als Vorbereitung auf einen Wettkampf anstehen. Doch auch für Freizeitsportler ist Vitamin C ein guter Verbündeter zum Schutz der Zellen vor möglichem oxidativem Stress, wenn sie ihr Sportprogramm in diesen Tagen reaktivieren.

Das Gremium für diätetische Produkte, Ernährung und Allergien der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat noch weitere Belege zusammengetragen, die unter anderem zeigen, dass Vitamin C dazu beiträgt, Müdigkeit und Erschöpfung zu verringern. Orangensaft als eine Quelle für Vitamin C kann hier einen wertvollen Beitrag zur Zufuhr leisten. Dabei macht es keinen Unterschied, ob er als Direktsaft oder als Saft aus Konzentrat verzehrt wird: Orangensaft, der immer einen Fruchtgehalt von 100 % hat, beinhaltet durchschnittlich also 36 mg Vitamin C pro 100 ml. Außerdem liefert ein kleines Glas von 150 ml mehr als 50 % der täglichen Referenzmenge.

Fruit Juice Matters ist eine europaweite Informationsinitiative, die auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse über die ernährungsrelevanten Aspekte von Fruchtsaft informiert. Weitere Informationen unter: https://fruitjuicematters.de/de/ueber-fruit-juice-matters

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Premiumsäfte punkten bei den Verbrauchern

Jahrestagung der deutschen Fruchtsaft-Industrie in Dresden

Premiumsäfte punkten bei den Verbrauchern

Daten und Fakten der deutschen Fruchtsaft-Industrie 2016 (Bildquelle: © Vdf)

Dresden, 31. Mai 2017 – Anlässlich der Jahrestagung des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) zeigte sich die Branche heute in Dresden mit der Bilanz für das Jahr 2016 zufrieden. „Deutschland ist einer der mengen- und absatzstärksten Fruchtsaftmärkte der Welt. Unser Branchenumsatz lag 2016 bei 3,51 Mrd. EUR und damit ca. 60 Mio. EUR über dem Niveau des Vorjahres“, stellte Klaus-Jürgen Philipp, Präsident des Verbandes, das Jahresergebnis vor.

Der Pro-Kopf-Konsum liegt seit zwei Jahren stabil bei 33 Litern. Die beiden beliebtesten Sorten Apfelsaft und Orangensaft lagen dabei mit je 7,5 Litern pro Kopf 2016 in der Verbrauchergunst gleich auf. Mit deutlichem Abstand folgt Multivitaminsaft mit 4,1 Liter auf Platz zwei. Wachstum ist in einzelnen Segmenten wie Premiumsäfte, Gemüsesäfte oder auch im Bereich Smoothies zu verzeichnen. In der Verbrauchergunst steigen auch Bio-Säfte. Hier konnten sowohl Gemüsesäfte (+ 10,3 Prozent) als auch die Fruchtsaft-Direktsäfte (+8,7 Prozent) ihren Bio-Anteil gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern. Eine erfreuliche Entwicklung für die Branche, die sich laufend neuen Herausforderungen stellen muss und es durch regelmäßige Produktinnovationen schafft, Fruchtsaft als natürliches Lebensmittel im Markt attraktiv zu halten.

Deutsche Verbraucher bauen Spitzenposition weiter aus
Seit vielen Jahren sind die Verbraucher in Deutschland unangefochtene Fruchtsaft-Weltmeister. Die Spitzenposition im Pro-Kopf-Konsum von 33 Litern konnte in diesem Jahr gegenüber Norwegen (26,6Liter), das seit Jahren hinter Deutschland auf dem zweiten Platz liegt, noch ausgebaut werden. Es folgen die Niederlande (23,9 Liter) und Österreich (23,8 Liter) auf den weiteren Plätzen. Im Durchschnitt werden in der Europäischen Union 19,3 Liter und in den USA 22,0 Liter Fruchtsaft und Fruchtnektar pro Kopf und Jahr konsumiert.

Tradition und Innovation für ein natürliches Lebensmittel
Seit über 100 Jahren werden in Deutschland Fruchtsäfte hergestellt. Diese lange Tradition ist sicher ein Grund dafür, dass hierzulande mit 350 Unternehmen weltweit die meisten Fruchtsafthersteller ihren Firmensitz haben. Immer wieder stellen sich die Unternehmen neuen Herausforderungen und Ansprüchen. Neben Premiumqualitäten, Innovationen sowie regionalen Spezialitäten nimmt vor allem der Aspekt der Nachhaltigkeit, weltweit als Corporate Social Responsibility bezeichnet, weiterhin an Bedeutung zu. Diesen bei weltweitem Rohwarenbezug sicherzustellen, ist eine besondere Herausforderung, die eine enge Zusammenarbeit der Marktbeteiligten in vielen Ländern erforderlich macht. Daneben übernehmen die deutschen Keltereien auch Verantwortung für das Fortbestehen der heimischen Streuobstbestände und sichern damit ein wertvolles Stück Kulturgut.

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Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. in Bonn wurde 1951 gegründet. Rund 345Fruchtsaft-, Fruchtnektar-, Gemüsesaft- und Gemüsenektarhersteller Deutschlands sind Mitglied. Der Verband vertritt die gemeinsamen Interessen der Branche im In- und Ausland.

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Aktuelle Wahrnehmung von Orangensaft in der Ernährungsberatung

Aktuelle Wahrnehmung von Orangensaft in der Ernährungsberatung

Bonn, 25. April 2017 – Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Informationsinitiative „Fruit Juice Matters“ ist Orangensaft für die Mehrheit der befragten Ernährungsexperten ein gesundes Lebensmittel. Gleichzeitig ist seine Verzehrsempfehlung den Ergebnissen zufolge jedoch eher gering. Zudem scheint es vielfach Unklarheiten hinsichtlich seiner Inhaltsstoffe zu geben – wichtige Faktoren für eine professionelle Ernährungsberatung.

Im Auftrag der Initiative „Fruit Juice Matters“ befragte das Marktforschungsinstitut forsa rund 300 Ernährungsexperten, die einen beruflichen Fokus auf die Ernährungsberatung gelegt haben, wie Oecotrophologen, Diätassistenten sowie DGE-zertifizierte Ernährungsberater. Neben der grundsätzlich positiven Bewertung von Orangensaft vertraten 57 Prozent der Befragten die Auffassung, dass Orangensaft bei maßvollem Konsum zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen könne. Rund zwei Drittel waren überdies der Ansicht, dass Orangensaft in Maßen getrunken einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben könne. Demgegenüber steht aber, dass ein Drittel der Ernährungsexperten in ihrer bisherigen Beratungspraxis gelegentlich, 46 Prozent sogar oft eine Reduzierung des Verzehrs empfohlen haben. Dieser scheinbare Widerspruch kann möglicherweise darin begründet sein, dass viele Verbraucher Orangensaft als Getränk und nicht als pflanzliches Lebensmittel, wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung eingestuft, ansehen. Die Folge könnte ein Konsum über das von der DGE empfohlene Maß von einem Glas pro Tag sein, sodass mögliche positive Wirkungsweisen, wie z. B. durch die Zufuhr von Vitamin C, ernährungsphysiologisch in den Hintergrund treten.

Mitunter Unklarheiten bei Orangensaft-Fakten
In der Umfrage zeigten sich Unklarheiten über die Zusammensetzung von Orangensaft: 27 Prozent der Befragten gingen davon aus, dass Orangensaft keine Flavonoide enthält. 34 Prozent bezweifelten sogar den Anteil von Carotinoiden. Auf der anderen Seite gingen 45 Prozent der Befragten fälschlicherweise davon aus, dass Orangensaft grundsätzlich Konservierungsstoffe enthalte sowie 33 Prozent, dass er Farbstoffe aufweise. Richtig ist, dass Fruchtsaft entsprechend der Fruchtsaft- und Erfrischungsgetränkeverordnung immer einen Fruchtgehalt von 100 Prozent hat. Dass dies auch bei Orangensaft zutrifft, wusste aber nur etwa jeder Zweite der Ernährungsexperten. Ein weiterer Bestandteil der Verordnung: Fruchtsaft darf über den natürlichen Fruchtzucker hinaus keinen zusätzlichen Zucker enthalten. Dieser Fakt war lediglich 43 Prozent bekannt. Diese Unklarheit hat dabei Auswirkungen für die Ernährungsberatung, denn durch unzutreffendes Wissen über die Zusammensetzung von Orangensaft kann es zu einer Fehleinstufung des Lebensmittels kommen. Dies hätte zur Folge, dass Orangensaft mitunter nicht als möglicher Beitrag für eine ausgewogene Ernährung berücksichtigt wird.

Orangensaft als „flüssiges Obst“
Neben den Fakten zu Orangensaft gaben die befragten Ernährungsexperten auch Auskunft über Orangensaft als Bestandteil ihrer Beratungspraxis. Für 37 Prozent der Befragten ist sein Verzehr zur Erreichung der zwei täglichen Obstportionen empfehlenswert bzw. wenn Patienten kein Obst zu sich nehmen können. Weitere Gründe für seinen Einsatz im Speiseplan sind Unterzuckerung und Mangelernährung sowie eine verbesserte Eisenaufnahme.

Orangensaft: Aufklärung gefragt
Die beschriebenen Ergebnisse weisen darauf hin, dass Orangensaft durch fehlerhaftes Wissen der von Ernährungsexperten häufig irrtümlich negativ bewertet wird. Dem könnte mittels aktueller und studienbasierter Informationen begegnet werden, um so eine korrekte Ernährungspraxis zu fördern.

Weitere wissenschaftliche Informationen zum Thema Orangensaft unter www.fruitjuicematters.de

HINWEIS: Die Informationen in diesem Material werden der Presse zur Verfügung gestellt, um sie für ein professionelles Publikum in einem nichtkommerziellen Kontext zu nutzen. Sie sind nicht für Verbraucher gedacht. Weder der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. (VdF) noch der Europäische Fruchtsaftverband (AIJN) haften dafür, wenn diese Informationen für Werbe- oder kommerzielle Zwecke verwendet oder präsentiert werden.

Fruit Juice Matters ist eine europaweite Informationsinitiative, die auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse über die ernährungsrelevanten Aspekte von Fruchtsaft informiert. Weitere Informationen unter: https://fruitjuicematters.de/de/ueber-fruit-juice-matters

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Neu von Punica: Fruchtige Erfrischung mit einem Spritzer Gemüse

Neu von Punica: Fruchtige Erfrischung mit einem Spritzer Gemüse

Mit der brandneuen Erfrischung „Frucht + Gemüse“ von Punica wird nun die gesamte Familie zum Gemüse-Fan: Die Kombination aus Frucht- und Gemüsesaft ist die neue Produkteinführung von Punica im stark wachsenden Segment der erfrischenden, gemüse- und fruchtsafthaltigen Getränke. Mit der Innovation „Frucht + Gemüse“ folgt die Marke der anhaltend starken Nachfrage von Shoppern nach aufregender Geschmacksvielfalt. Punica „Frucht + Gemüse“ wird ab sofort an den Handel ausgeliefert und ist in den Sorten „Traube Zitrone + ein Hauch Rote Beete“ sowie „Apfel Kiwi + ein Spritzer Gurke“ verfügbar.

Reichweitenstarke Marketing-Maßnahmen in TV, Gewinnspiele in Lifestyle-Medien sowie Innovationsdisplays am Point of Sale sorgen für zusätzliche Kaufimpulse bei der Zielgruppe. Das attraktive Etiketten-Design und die passend zur Geschmacksrichtung eingefärbten Flaschen von Punica „Frucht + Gemüse“ sorgen für hohe Aufmerksamkeit im Regal.

Carl Windfuhr, Marketing Director bei PepsiCo Deutschland: „Mit Punica Frucht + Gemüse erweitern wir die Saftkategorie durch die Ansprache neuer Käufer.“

Alle wichtigen Informationen zur Aktivierung von Punica „Frucht + Gemüse“ haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Zeitraum: Punica „Frucht + Gemüse“ wird in KW 12 an den Handel ausgeliefert und zwei bis vier Wochen später dort für den Endkonsumenten erhältlich sein.
Aktivierung: Im Sommer wird ein reichtweitenstarker TV-Spot zu Punica „Frucht + Gemüse“ ausgestrahlt. Innovationsdisplays am Point of Sale mit beiden neuen Sorten (1/4 Chep) sowie gemeinsam mit dem Topseller Multivitamin 17+4 (1/2 Chep) sorgen für hohe Aufmerksamkeit. Gewinnspiele in reichweitenstarken Lifestyle-Medien setzen zusätzliche Impulse.
Zielgruppe: Familien mit Kindern.
Back-of-Pack-Design: Konsumentenrelevante Informationen zum Inhalt und Geschmack des Produkts.
Nährwerte: Punica „Frucht + Gemüse“ sind Mehrfruchtsaftgetränke aus Fruchtsaftkonzentraten und mit Süßungsmitteln. Sie sind frei von Zuckerzusätzen, Konservierungsstoffen, Farbstoffen und künstlichen Aromen.
Verpackungseinheiten & UVP: Punica „Frucht + Gemüse“ ist in rot oder grün gefärbten 1,25 Liter PET-Flaschen in den Sorten „Traube Zitrone + ein Hauch Rote Beete“ sowie „Apfel Kiwi + ein Spritzer Gurke“ zum UVP von 1,29 Euro im Regal und einem UVP von 0,89 Euro in der Aktion erhältlich.

Über PepsiCo
PepsiCo Produkte werden von Verbrauchern eine Milliarde Mal pro Tag in mehr als 200 Ländern und Regionen auf der ganzen Welt konsumiert. Durch ein umfassendes Portfolio an Nahrungsmitteln und Getränken, zu dem unter anderem die Marken Frito-Lay, Gatorade, Pepsi-Cola, Quaker und Tropicana gehören, erzielte PepsiCo 2016 einen Nettoumsatz von mehr als 63 Milliarden US-Dollar. Die Produktpalette von PepsiCo bietet ein breites Sortiment von Nahrungsmitteln und Getränken, darunter 22 verschiedene Marken, die jährlich jeweils mehr als 1 Milliarde US-Dollar Umsatz erzielen.

Für PepsiCo steht Performance with Purpose im Mittelpunkt: es ist unsere grundlegende Überzeugung, dass der Erfolg unseres Unternehmens untrennbar mit der Nachhaltigkeit der Welt um uns herum verbunden ist. Wir glauben, dass die ständige Verbesserung unserer Produkte, eine verantwortungsvolle Geschäftstätigkeit zum Schutze unseres Planeten und die Eröffnung neuer Möglichkeiten für Menschen in aller Welt die Grundlagen sind, PepsiCo zu einem weltweit erfolgreichen Unternehmen zu machen, das einen langfristigen Mehrwert für unsere Aktionäre und die Gesellschaft generiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.pepsico.com

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Verpackungsgesetz zu Lasten der Verbraucher

Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie kritisiert geplante Pfandpflicht auf Einwegverpackungen

Bonn, 14. Februar 2017 – Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) kritisiert den Vorschlag des Bundesrates, zukünftig alle Verpackungen für Fruchtsaft, Milch, Wein sowie Spirituosen mit einer Pfandpflicht zu belegen. Dies führe in der Konsequenz zu steigenden Preisen für die Verbraucher, da Produktions- und Entsorgungsprozesse komplett neu ausgerichtet werden müssten.

„Nicht ohne Grund hat man sich von Seiten der Gesetzgebung schon vor über 20 Jahren gegen die Pfandpflicht für Saft entschieden“, so Klaus Heitlinger, Geschäftsführer des VdF. Die unterschiedlichen Einwegverpackungen (PET, Karton und Einwegglas) können heute über den gelben Sack beziehungsweise Altglas-Container entsorgt und so optimal recycelt werden. Die Rücknahmeautomaten im Lebensmittelhandel sind dagegen für die Vielzahl dieser Verpackungen nicht ausgelegt. Eine Umrüstung der bestehenden Systeme und die damit verbundenen neuen Entsorgungskosten gehen letzten Endes zu Lasten der Verbraucher. Darüber hinaus bedeutet eine Ausweitung der Pfandpflicht in der Konsequenz das Verschwinden kleinerer Glas-Einweg-Anbieter vom Markt.

Mit der Einführung der Pfandpflicht auf Einwegverpackungen wurde vor elf Jahren von Seiten des Gesetzgebers die Absicht verfolgt, eine Erhöhung des Mehrweganteils zu erreichen. „Von diesem Ziel sind wir weit entfernt“, so Heitlinger. „Die Entwicklung ging, wie befürchtet, durch die Einführung der Pfandpflicht in die entgegengesetzte Richtung. So sank der Mehrweganteil bei Wasser und Erfrischungsgetränken bis heute auf unter 35 Prozent. Die Pfandpflicht erschwert den Verbrauchern die klare Unterscheidung zwischen dem echten Mehrwegsystem in wieder befüllbare Glasflaschen und den bepfandeten Einwegflaschen.“

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie spricht sich vor diesem Hintergrund klar für die Beibehaltung der Befreiung von der Pfandpflicht für Fruchtsäfte und Fruchtnektare aus. Sie ist nach wie vor sachlich richtig und wirtschaftlich notwendig. „Die Konsequenzen einer Ausweitung der Pfandpflicht ist den Politikern offensichtlich nicht ausreichend bewusst. Hier wird Symbolpolitik zu Lasten von Verbrauchern und der Getränkeanbieter betrieben. Das ist für die deutschen Fruchtsafthersteller nicht akzeptabel“, so VdF-Geschäftsführer Heitlinger.

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) ist der zentrale Verband aller Fruchtsaft-/-nektar- und Gemüsesaft-/-nektarhersteller in Deutschland. Der VdF vertritt die gemeinsamen Interessen dieser Branche national und international und unterrichtet seine Mitglieder in allen die Industrie betreffenden aktuellen Belangen. Im Verband sind heute 182 Fruchtsafthersteller als Direktmitglieder organisiert. Darüber hinaus werden ca. 163 kleinere Betriebe über Landesverbände betreut.

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Fruchtsafthersteller mit dem Jahr 2016 zufrieden

Konstanter Fruchtsaftkonsum und Wachstum in einzelnen Segmenten

Fruchtsafthersteller mit dem Jahr 2016 zufrieden

Pro-Kopf-Verbrauch an Fruchtsäften konstant

Bonn, 6. Februar 2017 – Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) zieht für das vergangene Jahr eine positive Bilanz. „Der mit 33 Litern pro Kopf und Jahr stabile Fruchtsaftkonsum zeigt uns, dass die Verbraucher nach wie vor das natürliche Lebensmittel Saft schätzen. Insbesondere Direktsäfte können bei den Verbrauchern punkten und bauen ihren Anteil am Gesamtkonsum kontinulierlich weiter aus. Der Trend zu hochwertigen Fruchtsäften trägt mit dazu bei, dass die Branche ihren Umsatz um 2 Prozent steigern konnte“, so Klaus Heitlinger, Geschäftsführer des VdF. Zunehmend beliebter werden in Deutschland auch Smoothies, die insbesondere jüngere Zielgruppen ansprechen. Zur positiven Jahresbilanz beigetragen hat auch der überaus zufriedenstellende Abschluss der heimischen Apfelsaft-Keltersaison. Dank der guten Streuobsternte konnten die heimischen Fruchtsafthersteller 2016 gut 500 Mio. Liter Apfelsaft einkeltern. Das sind fast 100 Mio. Liter mehr als im Jahr 2015.

Pro-Kopf-Verbrauch an Fruchtsäften konstant
Nach den aktuellen Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung GfK ist der Fruchtsaftkonsum nach einem mehrjährigen Abwärtstrend seit 2015 stabil. Insgesamt liegt der Pro-Kopf-Konsum auch im Jahr 2016 wieder bei 33 Litern. Innerhalb des Fruchtsaftsegments konnten insbesondere die hochwertigen Direktsäfte ihren Marktanteil kontinuierlich ausbauen. Direktsäfte und regionale Streuobstsäfte haben den Verbrauchern verstärkt Lust auf das natürliche Lebensmittel Saft gemacht. Der Trend zu hochwertigen Fruchtsäften trägt mit dazu bei, dass die Branche ihren Umsatz insgesamt um 2 Prozent steigern konnte.

Apfelsaft-Keltersaison 2016 entspricht der Prognose
Die vom Verband prognostizierte Verarbeitungsmenge von 700.000 Tonnen Streuobstäpfeln wurde bundesweit erreicht. Überwiegend wird daraus Direktsaft gewonnen. Insgesamt rund 500 Mio. Liter Fruchtsaft haben die deutschen Fruchtsafthersteller in der vergangenen Saison eingekeltert. Aufgrund des Vegetationsverlaufes haben die Direktsäfte des Jahrgangs 2016 eine ausgewogene Mischung an Fruchtsäuren und Fruchtsüße, ganz nach dem Geschmack der Verbraucher.

Glas-Mehrweg-System stabilisiert Marktanteil
Das verbandseigene Glas-Mehrwegsystem kann seinen Marktanteil, nach vielen Jahren des Rückgangs, seit 2015 ebenfalls stabilisieren und liegt derzeit bei 5,5 Prozent (ohne Gastronomie). Das verbandeigene System gibt es seit 45 Jahren und wird in Deutschland derzeit von rund 300 kleinen und mittelständischen Fruchtsaftunternehmen genutzt. Ein Vorteil des Mehrwegsystems: Eine einzige Flasche kann dank der besonderen Eigenschaften von Glas bis zu 40-mal wieder befüllt werden und erreicht ein Durchschnittsalter von etwa 10 Jahren. Darüber hinaus ist die Glasflasche uneingeschränkt kreislauffähig, d. h. sie kann beliebig oft eingeschmolzen und zu einer neuen Flasche verarbeitet werden.

Mit der Verpackung „Glas“ können die Fruchtsafthersteller damit spezielle Verbraucherwünsche in Richtung Natürlichkeit und Nachhaltigkeit bedienen.

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) ist der zentrale Verband aller Fruchtsaft-/-nektar- und Gemüsesaft-/-nektarhersteller in Deutschland. Der VdF vertritt die gemeinsamen Interessen dieser Branche national und international und unterrichtet seine Mitglieder in allen die Industrie betreffenden aktuellen Belangen. Im Verband sind heute 182 Fruchtsafthersteller als Direktmitglieder organisiert. Darüber hinaus werden ca. 163 kleinere Betriebe über Landesverbände betreut.

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„Fruchtsaft fasziniert mich seit jeher!“

Ein Gespräch mit dem Pionier der deutschen Fruchtsaftforschung

"Fruchtsaft fasziniert mich seit jeher!"

In Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten eine aktive Fruchtsaftforschung entwickelt. Einer der Hauptakteure ist Prof. Dr. Reinhold Carle von der Universität Hohenheim in Stuttgart. Mit den Ergebnissen seiner zahlreichen Studien beweist der angesehene Wissenschaftler, wie vielseitig Fruchtsaft in der Ernährung sein kann.

Wie lassen sich Geschmack, Vielfalt und Qualität von Fruchtsaft noch weiter verbessern? Das ist eine der zentralen Fragen, die sich Prof. Dr. Reinhold Carle von der Universität Hohenheim jeden Tag stellt. Er geht den Inhaltsstoffen von Fruchtsaft auf den Grund, erprobt neue Methoden zur Haltbarmachung und entwickelt innovative Verpackungslösungen. In Deutschland ist er führend auf dem Gebiet der Fruchtsaftforschung. Seit 1996 hat er den Lehrstuhl „Technologie und Analytik pflanzlicher Lebensmittel“ inne und zählt heute zu den „Highly Cited Researchers“, den einflussreichsten Wissenschaftlern der Welt.

„Fruchtsaft fasziniert mich seit jeher, weil er eine bequeme, jederzeit verfügbare Form des Obstverzehrs darstellt und weil die Technologie dabei eine große Rolle spielt“, sagt Carle. Sensorik und Haltbarmachung der Säfte finden sein Interesse ebenso wie der gesundheitliche Wert von Fruchtsaft. „Der Erhalt der Inhaltsstoffe der Frucht steht bei der Saftherstellung immer an erster Stelle. Außerdem fragen wir uns: Bietet die flüssige Zubereitung Vorteile für die Aufnahme der Nährstoffe im Körper?“ In einer viel beachteten Humanstudie gelingt ihm und seiner Arbeitsgruppe 2015 der Nachweis, dass die Bioverfügbarkeit von Carotinoiden aus Orangensaft im Vergleich zur Frucht fast doppelt so hoch ist. Carle erklärt: „Ballaststoffe können die Aufnahme von Carotinoiden verzögern. Sie sind im Orangensaft in geringerer Menge enthalten als in der Frucht. Deshalb ist die Fruchtsaft-Variante hier die günstigere.“

Orangensaft: Alles andere als in Wasser gelöster Zucker
Mit den Ergebnissen liefern die Wissenschaftler aus Hohenheim wichtige Argumente für den Verzehr von Fruchtsaft als Teil einer ausgewogenen Ernährung. „Es scheint, dass Orangensaft in den letzten Jahren nur aufgrund seines Zuckergehalts regelrecht dämonisiert worden ist. Wir wollten durch die Studie zeigen, wie komplex die Zusammensetzung von Orangensaft ist und dass er alles andere ist als Limonade bzw. in Wasser gelöster Zucker.“ Neben Carotinoiden, die im Körper wichtige Funktionen als Antioxidantien und als Vorstufe von Vitamin A erfüllen, ist Orangensaft reich an Vitamin C. Er enthält dazu weitere Vitamine und Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Flavonoide.

Neben der Fruchtsaftforschung selbst liegt es Carle am Herzen, sein Wissen weiterzugeben. Er hält Vorträge über die Qualität pflanzlicher Lebensmittel und neue Verfahren in der Lebensmitteltechnologie. Bei lokalen Veranstaltungen öffnet er seine Forschungseinrichtung auch für interessierte Laien. Außerdem ist er Mitglied im Scientific Expert Panel von „Fruit Juice Matters“, einer Initiative des europäischen Fruchtsaftsverbands (AIJN), die wissenschaftliche Informationen über Fruchtsaft für die Öffentlichkeit zugänglich macht. „Ich sehe es als unsere Pflicht als Experten an, Wissen in allgemeinverständlicher Form zu vermitteln“, sagt Carle. „Deshalb ist es mir ein Anliegen, Interessierten Informationen aus erster Hand zu bieten.“

Fruit Juice Matters, in Deutschland getragen vom Europäischen Fruchtsaftverband (AIJN) und dem Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. (VdF), ist eine europaweite Informationskampagne, die auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und unter Beteiligung renommierter Ernährungswissenschaftler über Fruchtsaft informiert. Ziel ist es, dass alle – von Gesundheitsexpertinnen und -experten über Medien bis hin zur breiten Öffentlichkeit – über die Vorteile eines ausgewogenen Konsums von 100 Prozent Fruchtsaft im Rahmen eines gesunden Lebensstils aufgeklärt sind.

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Neuartiger Orangensaft im Fokus der Wissenschaft

Neuartiger Orangensaft im Fokus der Wissenschaft

Seit einigen Jahren verdichten sich die Hinweise, dass 100prozentiger Orangensaft das Risiko für das sogenannte Metabolische Syndrom senken könnte. Darunter versteht man die gefährliche Kombination aus Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Zuckerkrankheit und Bluthochdruck. Neue Erkenntnisse lieferte nun eine Studie aus Brasilien mit einer neuen Orangensaftsorte. Bei den Studienteilnehmern, die 8 Wochen lang täglich 750 Milliliter dieses Saftes verzehrten, zeigten sich günstige Effekte auf verschiedene Kennzeichen des Metabolischen Syndroms, vor allem den Cholesterinspiegel, aber auch die Insulinempfindlichkeit sowie den Blutdruck. Gleichzeitig kam es nicht zu einer Gewichtszunahme.

Orangensaft ist in Deutschland sehr beliebt: Rund 8 Liter trinkt jeder von uns statistisch gesehen pro Jahr. Damit leistet Orangensaft nicht nur einen guten Beitrag zur Versorgung mit Vitamin C, sondern unterstützt vielleicht sogar den Schutz vor Herzkreislauf-Erkrankungen und anderen Krankheiten, bei denen eine ausgewogene Ernährung eine präventive Rolle spielen kann. Welche Inhaltsstoffe und Mechanismen dafür verantwortlich sein könnten, untersucht seit Längerem eine auf Zitrusfrüchte spezialisierte, brasilianische Forschergruppe an der Universität in São Paulo. Nachdem sie bereits in Studien mit Blutorangensaft günstige Effekte auf den Stoffwechsel zeigen konnten, erforschten die Wissenschaftler nun, wie sich eine neue rote Orangensorte auf das Metabolische Syndrom auswirken könnte. Darunter verstehen Fachleute ein „tödliches Quartett“ aus Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ 2) bzw. ihren Vorstufen, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Übergewicht – vor allem in der Bauchmitte, dem sogenannten Apfeltyp.

Eindeutige Effekte hatte der regelmäßige Orangensaft-Verzehr auf den Cholesterinspiegel. Er sank bei den eher schlanken Probanden um 12 Prozent. Bei den Übergewichtigen, die mit einem Cholesterinspiegel von im Schnitt 217 Milligramm pro 100 Milliliter über dem Grenzwert von 200 Milligramm lagen, sank er um 7 Prozent auf 202 Milligramm. In beiden Gruppen reduzierte sich der Anteil des ungünstigen LDL-Cholesterins um 10 Prozent. Und auch zwei andere Faktoren des Metabolischen Syndroms verschoben sich durch den Saftkonsum in die richtige Richtung: Der Blutdruck der Probanden sank und das Ansprechen auf Insulin, also dasjenige Hormon, welches den Blutzuckerspiegel im Gleichgewichthält, erhöhte sich.

Schließlich entpuppte sich der rote Orangensaft in dieser Studie als besonders wirksames Antioxidans. So nennt man Inhaltsstoffe von Lebensmitteln, die aggressive Sauerstoffverbindungen im Stoffwechsel neutralisieren können. Als Verantwortlicher dafür vermuten die Autoren dieser Studie neben dem Vitamin C das Lycopin. Lycopin ist ein rot färbender sekundärer Pflanzenstoff, der in solchen Mengen sonst nur in Tomaten vorkommt.

Nach dieser und weiteren Studien könnte sich der regelmäßige Verzehr von 100prozentigem Orangensaft möglicherweise günstig auf Kennzeichen des Metabolischen Syndroms auswirken. Außerdem zeigten sich keine Anhaltspunkte dafür, dass selbst drei Gläser Orangensaft pro Tag, zu einer Gewichtszunahme führen.

8 Wochen lang tranken die insgesamt 35 Studienteilnehmer jeden Tag 750 Milliliter Orangensaft der neuen Sorte Sanguínea de Mombuca. Dadurch nahmen weder die normalgewichtigen Probanden noch die bereits übergewichtigen zu. Dieses Phänomen wurde bereits in anderen Studien beobachtet.[1] Erwartungsgemäß verbesserte sich bei allen Probanden die Versorgung mit den reichlich im Orangensaft enthaltenen Vitamine C und Folsäure: Die Vitamin-C-Zufuhr stieg um rund das Dreifache und die Zufuhr des B-Vitamins Folsäure um das Zweifache.

Die hier aufgeführten Inhalte beziehen sich auf folgende Studie:
Silveira, Jacqueline Q., Dourado, Grace K. Z. S., Cesar, Thais B.: Red-fleshed sweet orange juice improves the risk factors for metabolic syndrome. International Journal of Food Sciences and Nutrition. (2015) 66:7, 830-836

Weitere Informationen zum Thema Orangensaft erhalten Sie auch unter www.fruitjuicematters.de

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Voller Erfolg für die Branchenaktion „Besuch Deinen Saftladen“

Über 80 Fruchtsaftbetriebe öffneten bundesweit ihre Türen

Voller Erfolg für die Branchenaktion "Besuch Deinen Saftladen"

Besucher erleben hautnah die Herstellung von Fruchtsaft. (Bildquelle: VdF)

Deutschlandweit, über 80 Fruchtsaftbetriebe, rund 75.000 Besucher – so lautet kurz gefasst die positive Bilanz des Verbands der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) zur bundesweiten Aktion „Besuch Deinen Saftladen“. Von der kleinen familiengeführten Kelterei bis zum international agierenden Unternehmen, öffneten Fruchtsafthersteller in ganz Deutschland ihre Türen und luden Verbraucher zu einem Blick hinter die Kulissen ein.

Rund 75.000 Besucher sind dieser Einladung gefolgt und haben damit die Erwartungen der Initiatoren deutlich über-troffen. „Es war schön zu sehen, dass wir mit diesem bisher einmaligen bundesweiten Tag der offenen Tür den Verbrauchern die lange Tradition und die Stärken des Naturproduktes Fruchtsaft wieder ein Stück näherbringen konnten. Die durchweg positive Resonanz der Besucher zeigt, wie groß das Interesse am Thema Fruchtsaft ist“, fasst Klaus Heitlinger, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. die Eindrücke dieser Branchenaktion zusammen.

Viele junge Familien und regionales Publikum
Vor allem junge Familien nutzten die Gelegenheit, die Hintergründe der Fruchtsaftherstellung zu entdecken und an dem individuellen Programm für Groß und Klein teilzunehmen. Auch viele Landtagsabgeordnete sowie Landräte besuchten die regionalen Aktionstage. Bei Führungen durch die Produktionsanlagen, Verkostungen und der Vorstellung des Pressverfahrens konnten die Besucher die Herstellung von Fruchtsaft hautnah erleben und das Naturprodukt Fruchtsaft aus der Region kennenlernen. Die Kleinsten hatten unter anderem viel Spaß auf Hüpfburgen, beim Kinderschminken oder Kistenstapeln. Der Jugend wurden zusätzlich spannende Ausbildungsmöglichkeiten in der Fruchtsaft-Industrie vorgestellt. Die Bandbreite der an der Aktion „Besuch Deinen Saftladen“ teilnehmenden Betriebe reichte von der kleinen familiengeführten Kelterei bis zum großen, international agierenden Marken-unternehmen. Das Programm war von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. So genossen Besucher zum Beispiel ein faires Frühstück, kickten mit Jugendfußballern von Hannover 96 oder sammelten spannende Eindrücke im Natur-Erlebnis-Garten. Schlussendlich stand die Vorstellung des seit über 100 Jahren unveränderten Herstellungsprozesses bei allen Betrieben im Mittelpunkt: Obst waschen, pressen, filtern, pasteurisieren, abfüllen – fertig! Nichts wird dem Fruchtsaft zugeführt.

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) ist der zentrale Verband aller Fruchtsaft-/-nektar- und Gemüsesaft-/-nektarhersteller in Deutschland. Der VdF vertritt die gemeinsamen Interessen dieser Branche national und international und unterrichtet seine Mitglieder in allen die Industrie betreffenden aktuellen Belangen. Im Verband sind heute 182 Fruchtsafthersteller als Direktmitglieder organisiert. Darüber hinaus werden ca. 163 kleinere Betriebe über Landesverbände betreut.

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Besuch Deinen Saftladen

Deutschlands Fruchtsafthersteller öffnen ihre Türen

Besuch Deinen Saftladen

Bilck hinter die Saftherstellung – Besuch Deinen Saftladen

Bonn, 13. September 2016 – Unter dem Motto „Besuch Deinen Saftladen“ findet am 17. und 18. September 2016 ein Tag der offenen Tür statt, zu dem Fruchtsaft-Keltereien die Verbraucher in ganz Deutschland einladen.

Besucher können einen Blick hinter die Kulissen der Fruchtsaftherstellung werfen und hautnah erleben, wie die Früchte in die Flasche kommen. Initiiert wird diese Aktion vom Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) im Rahmen der von der EU geförderten Kampagne „Natürlich mit Saft!“. Die Bandbreite der teilnehmenden Betriebe reicht von der kleinen familiengeführten Kelterei bis zum großen international agierenden Markenunternehmen. Auch wenn das Programm, das auf die Besucher wartet, von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich ausfällt, steht die Vorstellung des seit über 100 Jahren unveränderten Herstellungsprozesses bei allen Betrieben im Mittelpunkt: Obst waschen, pressen, filtern, pasteurisieren, abfüllen – fertig! Nichts wird dem Fruchtsaft zugeführt.
Neben Saftverkostungen bieten die Betriebe am Tag der offenen Tür viele verschiedene Aktionen für die ganze Familie an. Die Besucher dürfen beispielsweise beim Pflücken helfen, Fruchtsaft pressen und spielerisch die Unterschiede der regionalen Obstsorten kennenlernen. Außerdem winken viele Preise bei einem Fruchtsaft-Gewinnspiel.

Bilck hinter die Saftherstellung
Das Kernziel der Aktion „Besuch Deinen Saftladen“ formuliert der Präsident des VdF, Klaus-Jürgen Philipp, so: „Mit unserem Tag der offenen Tür wollen wir Fruchtsafthersteller den Verbrauchern die heimische Saftkultur, die lange Tradition und die Stärken des Naturproduktes Fruchtsaft wieder ein Stück näherbringen. Wir stellen zunehmend fest, dass Verbraucher grundlegende Dinge zum Thema Saft nicht mehr wissen. So ist vielfach unbekannt, dass Fruchtsaft nur die Menge Zucker enthält, die von Natur aus in den Früchten vorhanden ist. Unsere Betriebe bieten also nicht nur einen spannenden Blick hinter die Kulissen und Spaß bei den unterschiedlichsten Aktionen, sondern auch viel Wissenswertes rund um das Thema Fruchtsaft.“

Und welcher Saftladen ist in der Nähe?
Für die Suche nach dem nächstgelegenen Fruchtsaftbetrieb hat der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie eine zentrale Internetplattform eingerichtet. Unter http://www.natuerlich-mit-saft.eu/saftlaeden kann auf einer virtuellen Landkarte nach einem Hersteller in der Nähe gesucht werden. Hier werden die Adressen, Termine sowie geplante Aktivitäten aufgeführt. Bei Fragen kann man sich entweder an den Verband (info@fruchtsaft.de) oder direkt an die beteiligten Unternehmen wenden.

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) ist der zentrale Verband aller Fruchtsaft-/-nektar- und Gemüsesaft-/-nektarhersteller in Deutschland. Der VdF vertritt die gemeinsamen Interessen dieser Branche national und international und unterrichtet seine Mitglieder in allen die Industrie betreffenden aktuellen Belangen. Im Verband sind heute 182 Fruchtsafthersteller als Direktmitglieder organisiert. Darüber hinaus werden ca. 163 kleinere Betriebe über Landesverbände betreut.

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Wissenschaftler untersuchen Wirkung von Orangensaft

Bonn, 13. September 2016 – In einer Studie aus Brasilien haben Forscher untersucht, wie sich Orangensaft auf unser Wohlbefinden auswirkt. Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass Orangensafttrinker besser vor chronischen Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen geschützt sein könnten.

Obst und Gemüse sind reich an Inhaltsstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Der regelmäßige Verzehr soll Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und auch bei bestimmten Krebserkrankungen einen schützenden Effekt zeigen können. Deshalb empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), täglich mindestens 400 Gramm Obst und Gemüse zu essen.

Orangensaft als tägliche Obstergänzung?
Allerdings schaffen es nur wenige Verbraucher diese Menge jeden Tag zu verzehren. Fruchtsäfte wie Orangensaft, die aus der frischen Frucht hergestellt und ohne Zusätze wie Zucker, Farb- und Konservierungsstoffe abgefüllt werden, können zum täglichen Obst- und Gemüseverzehr beitragen. Ein Glas (125 Milliliter) Fruchtsaft zählt dabei als eine Portion Obst.

Um die Wirkung von Orangensaft genauer zu untersuchen, führten Wissenschaftler aus Brasilien eine Studie mit 21 normalgewichtigen und 25 übergewichtigen Männern und Frauen durch. Beide Gruppen tranken acht Wochen lang jeden Tag 750 Milliliter Orangensaft. Zu Beginn und am Ende der Studie wurden im Blut der Teilnehmer Biomarker gemessen, die Hinweise auf Stoffwechselveränderungen und auf Krankheiten geben können. Zusätzlich wurde die Ernährung und Körperzusammensetzung der Probanden erfasst.

Mögliche Senkung von Cholesterin und oxidativem Stress durch Orangensaft
Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Orangensafttrinker besser vor bestimmten Erkrankungen geschützt sein könnten. Sowohl bei den normalgewichtigen als auch bei den übergewichtigen Studienteilnehmern gingen das Gesamtcholesterin und das schädliche LDL-Cholesterin im Blut zurück. Dadurch könnte das Risiko für krankhafte Veränderungen der Blutgefäße und für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall gesenkt werden. Zusätzlich reduzierte sich der oxidative Stress der Probanden, ein gemeinsamer Risikofaktor von Krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Durch Umweltbelastungen, UV-Licht und chronische Entzündungen entstehen im Körper freie Radikale, die Zellen und Gewebe schädigen. Antioxidantien wie Carotinoide, Flavonone und Vitamin C, von dem Orangensaft einen hohen Gehalt vorweisen kann, können diese abfangen und so den oxidativen Stress vermindern.

Zusätzliche Erkenntnis: Keine Gewichtszunahme durch Orangensaft
Die Probanden der Studie nahmen durch den Orangensaft jeden Tag 340 Kilokalorien zusätzlich auf. Ihr Gewicht blieb trotzdem unverändert. Erklären lässt sich das durch die sättigende Wirkung von Orangensaft: Neben z. B. Vitamin C enthält 100 % Fruchtsaft nur natürlichen Zucker aus der Frucht. Statt „leerer Kalorien“ liefert er mit jedem Schluck auch Nährstoffe. Die Teilnehmer der Studie nahmen weniger Kalorien aus anderen Nahrungsbestandteilen wie Eiweiß oder Fett auf. Die Energiezufuhr blieb also letztlich gleich.

Die hier aufgeführten Inhalte beziehen sich auf folgende Studie:
Dourado, Grace/Cesar, Thais B.: Investigation of cytokines, oxidative stress, metabolic, and inflammatory biomarkers after orange juice consumption by normal and overweight subjects. In: Food and Nutrition Research. 2015. 59: 28147

Weitere Informationen zum Thema Orangensaft erhalten Sie auch unter www.fruitjuicematters.de

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) ist der zentrale Verband aller Fruchtsaft-/-nektar- und Gemüsesaft-/-nektarhersteller in Deutschland. Er vertritt die gemeinsamen Interessen dieser Branche national und international und unterrichtet seine Mitglieder in allen, die Industrie betreffenden aktuellen Fragen.Der VdF wurde am 17. Januar 1951 gegründet. Im Verband sind bundesweit 185 Fruchtsafthersteller organisiert (Stand: 01.01.2015). Darüber hinaus werden ca. 165 kleinere Betriebe über fünf Landesverbände betreut.

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Blitzeis im Sommer!

Coole Eis-Rezepte – natürlich mit Saft

Blitzeis im Sommer!

Blitzeis im Sommer – natürlich mit Saft! (Bildquelle: azurita / Fotolia)

Der Sommer 2016 ist leider sehr unbeständig. Ein stabiles Sommerhoch hat es bisher nicht gegeben. Doch in den nächsten Tagen dürfen wir uns wieder über hochsommerliche Temperaturen, viel Sonne und gute Laune freuen. Jetzt heißt es spontan sein, zum Beispiel wenn es um eiskalte Erfrischungen geht. Ein heißer Tipp für die warmen Tage: Blitzeis mit Fruchtsaft – die ideale Abkühlung für zwischendurch. Es ist erfrischend, fruchtig und gelingt ganz unkompliziert ohne Eismaschine. Das Einzige, was man dafür braucht sind der Lieblingssaft, kleine Eisformen und evtl. Holzstiele. Joghurt- oder Puddingbecher mit kleinen Plastiklöffeln funktionieren ebenso gut. Der Phantasie sind beim Zusammenstellen individueller Saftkombinationen keine Grenzen gesetzt.

Welcher Saft passt am besten
Dank ihrer Sorten- und Geschmacksvielfalt sind Fruchtsäfte und -nektare die ideale Basis für eigene Eiskreationen. Egal ob fruchtig-süß mit Aprikose und Orange oder herb-erfrischend mit Johannisbeere und Rhabarber – alles ist möglich. Kombinationen mit Kräutern und Gewürzen bieten übrigens ganz besonders interessante Geschmackserlebnisse.

Grundrezept:
Aus dem Lieblingssaft lässt sich ganz schnell und einfach ein Eis am Stiel machen. Den Saft in die Eisform füllen und für circa eine Stunde anfrieren lassen. Dann den Stiel in das halbgefrorene Eis stecken und für mindestens drei Stunden ins Gefrierfach stellen. Wenn sich das Eis später nicht aus der Form lösen lässt, kurz unter heißes Wasser halten.

Obstsalat-Eis
Zutaten für sechs Portionen:
100 g Orange, 100 g Ananas, 100 g Mango, 400 ml Traubensaft

Und so geht´s:
Obst schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Dann abwechselnd alle Früchte in die Behälter füllen. Jetzt die Stiele vorsichtig in die Mitte stecken. Anschließend die Eisförmchen mit Traubensaft auffüllen und für mindestens vier Stunden gefrieren lassen.

Apfel-Minze-Eis
Zutaten für sechs Portionen:
1 Limette, 25 g Zucker, 400 ml naturtrüber Apfelsaft, 50 g Minze

Und so geht´s:
Limette auspressen. Limettensaft, Zucker und 250 ml Apfelsaft aufkochen. Minze waschen, zufügen und zehn Minuten ziehen lassen. Anschließend den Sud durch ein Sieb gießen und die Minze dabei gut ausdrücken. Den restlichen Apfelsaft unterrühren und abkühlen lassen. Apfel-Minze-Sud in die Eisformen füllen und nach etwa einer Stunde die Eisstiele in das angefrorene Eis stecken. Anschließend mindestens drei Stunden gefrieren lassen.

Joghurt-Schicht-Eis
Zutaten für sechs Portionen:
200 g reife Blaubeeren, Vanilleschote, 1 EL Honig, 150 g Vollmilchjoghurt, 200 ml Kirschnektar

Und so geht´s:
Beeren waschen, verlesen, vorsichtig trocken tupfen und pürieren. Eisformen zu einem Drittel mit dem Fruchtpüree füllen und für eine Stunde anfrieren lassen. Vanilleschote längst aufschneiden und das Mark herausschaben. Honig und Vanillemark mit dem Joghurt verrühren. Auf die halbgefrorene Fruchtschicht geben und den Holzstiel in die Form stecken. Nun die Eisformen vorsichtig mit dem Kirschnektar auffüllen und mindestens drei Stunden gefrieren lassen.

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Trotz Wetterkapriolen werden in Deutschland 700.000 Tonnen Streuobstäpfel erwartet

Fruchtsaftverband veröffentlicht Ernteschätzung 2016

Trotz Wetterkapriolen werden in Deutschland 700.000 Tonnen Streuobstäpfel erwartet

Was aussieht wie das Treffen einer Gruppe von Vogelkundlern ist in Wirklichkeit eine Ernteschätzung. (Bildquelle: VdF)

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) rechnet 2016 mit einer Ernte von rund 700.000 Tonnen Streuobstäpfeln. Das sind im Vergleich zum Vorjahr rund 50 Prozent mehr, jedoch 100.000 Tonnen weniger als im Jahr 2014, dies bestätigt VdF-Geschäftsführer Klaus Heitlinger nach den soeben abgeschlossenen Ernteschätzungen. Damit ist die Alternanz der sich abwechselnden guten und schwachen Erntejahre wiederum bestätigt.

Seit 1996 erstellt der Verband über die sogenannte „Bavendorfsche Fruchtbehangschätzung“ die Prognosen für die Ernte der Streuobstäpfel. Rund 80 Ernteschätzer sind dazu in allen wichtigen Anbaugebieten Deutschlands im Einsatz. In diesem Jahr werden nach den soeben abgeschlossenen Schätzungen 700.000 Tonnen Streuobstäpfel erwartet. Diese im Verhältnis zum vergangenen Jahr gute Zahl konnte bereits durch die Alternanz statistisch vermutet werden. Darüber hinaus zeigt die Historie, dass in Schaltjahren immer eine gute Apfelernte erreicht wird. Auch wenn die Eisheiligen Mitte Mai ihrem Namen alle Ehre machten, konnte der späte Frost den Apfelblüten keinen größeren Schaden zufügen. Da die folgenden Monate allerdings nur wenig Sonne bescherten, ist der Vegetationsverlauf in diesem Jahr etwas verzögert. Die hohen Niederschläge der vergangenen Monate sorgten allerdings für ein gutes und andauerndes Wachstum der Früchte. Diese gute Wasserversorgung hat somit auch Einfluss auf die zu erwartenden Erträge. Steigt der Durchmesser der Äpfel um durchschnittlich einen Zentimeter, erhöht sich der Ertrag um 30Prozent.

Guckst du noch oder zählst du schon?
Die Regeln für die Schätzung der Ernte sind sehr streng. Die Ernteschätzer müssen einen bestimmten Abstand zum Baum einhalten. Mit einem Spezialfernrohr, dem sogenannten „Gucki“, nehmen sie nacheinander fünf Ausschnitte ins Visier und zählen den Apfelbehang. Dieser Verlauf ist mit einem großen M zu beschreiben. Nach einem speziellen Berechnungsverfahren ist es dem VdF dann möglich, per Hochrechnung eine annähernd präzise Aussage über die Ernteerwartung in ganz Deutschland zu treffen. Gemessen und gewertet wird ausschließlich auf Streuobstwiesen. Jeder Schätzer betrachtet zwischen 50und 100 Hochstamm-Bäume.

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Besuch Deinen Saftladen

Deutschlands Fruchtsafthersteller öffnen ihre Türen

Besuch Deinen Saftladen

Blick hinter die Kulissen der Fruchtsaftherstellung (Bildquelle: VdF)

Unter dem Motto „Besuch Deinen Saftladen“ findet am 17. und 18. September 2016 ein Tag der offenen Tür statt, zu dem Fruchtsaft-Keltereien die Verbraucher in ganz Deutschland einladen. Besucher können einen Blick hinter die Kulissen der Fruchtsaftherstellung werfen und hautnah erleben, wie die Früchte in die Flasche kommen. Initiiert wird diese Aktion vom Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) im Rahmen der von der EU geförderten Kampagne „Natürlich mit Saft!“.

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Das Kernziel der Aktion „Besuch Deinen Saftladen“ formuliert der Präsident des VdF, Klaus-Jürgen Philipp, so: „Mit unserem Tag der offenen Tür wollen wir Fruchtsafthersteller den Verbrauchern die heimische Saftkultur, die lange Tradition und die Stärken des Naturproduktes Fruchtsaft wieder ein Stück näherbringen. Wir stellen zunehmend fest, dass Verbraucher grundlegende Dinge zum Thema Saft nicht mehr wissen. So ist vielfach unbekannt, dass Fruchtsaft nur die Menge Zucker enthält, die von Natur aus in den Früchten vorhanden ist. Unsere Betriebe bieten also nicht nur einen spannenden Blick hinter die Kulissen und Spaß bei den unterschiedlichsten Aktionen, sondern auch viel Wissenswertes rund um das Thema Fruchtsaft.“

Und welcher Saftladen ist in der Nähe?
Für die Suche nach dem nächstgelegenen Fruchtsaftbetrieb hat der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie eine zentrale Internetplattform eingerichtet. Unter www.natuerlich-mit-saft.eu kann auf einer virtuellen Landkarte nach einem Hersteller in der Nähe gesucht werden. Hier werden die Adressen, Termine sowie geplante Aktivitäten aufgeführt. Bei Fragen kann man sich entweder an den Verband (info@fruchtsaft.de) oder direkt an die beteiligten Unternehmen wenden.

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) ist der zentrale Verband aller Fruchtsaft-/-nektar- und Gemüsesaft-/-nektarhersteller in Deutschland. Er vertritt die gemeinsamen Interessen dieser Branche national und international und unterrichtet seine Mitglieder in allen, die Industrie betreffenden aktuellen Fragen.Der VdF wurde am 17. Januar 1951 gegründet. Im Verband sind bundesweit 185 Fruchtsafthersteller organisiert (Stand: 01.01.2015). Darüber hinaus werden ca. 165 kleinere Betriebe über fünf Landesverbände betreut.

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