Schlagwort: Familienpolitik

Deutsches Kinderhilfswerk fordert bessere Rahmenbedingungen für Familien mit Kindern

Deutsches Kinderhilfswerk fordert bessere Rahmenbedingungen für Familien mit Kindern

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Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert zum heutigen Internationalen Tag der Familie eine deutliche Verbesserung der Rahmenbedingungen für Familien mit Kindern in Deutschland. Dazu gehört aus Sicht der Kinderrechtsorganisation vor allem die Sicherstellung von möglichst frühen und zielgerichteten Hilfen für Kinder und Jugendliche aus armen oder armutsgefährdeten Familien, die Förderung einer Familien- und Arbeitspolitik, die Eltern ausreichend Zeit mit ihren Kindern ermöglicht, sowie familiengerechte Reformen im Steuer- und Abgabesystem. Dabei ist aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes vor allem das Wohl von Kindern in den Mittelpunkt zu stellen.

„Die Familienförderung in Deutschland sollte von Grund auf reformiert werden. Das stärkt die Rechte von Kindern und sichert die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft nachhaltig. Eine zentrale Baustelle sind die Entbürokratisierung und verbesserte Abstimmung der einzelnen Leistungen aufeinander, damit diese zielgerichtet bei Kindern und Familien ankommen. Ein Beispiel sind die komplexen Anrechnungsregelungen bei Kinderzuschlag oder Unterhaltsvorschuss. Daher sollten möglichst viele Einzelleistungen zusammengeführt werden. Um eine Vielzahl an Familien mit den vorhandenen Hilfs- und Unterstützungsleistungen zu erreichen, sollte die Bundesregierung den Vorschlag der Familienministerkonferenz zur Einrichtung von Familienservicezentren aufgreifen, in denen Familien qualifiziert beraten werden und möglichst auch Leistungen beantragen können“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Bessere Rahmenbedingungen für Familien hören jedoch nicht bei der Familienförderung auf. „Gerade die Themen bezahlbarer Wohnraum und Vereinbarkeit von Familie und Beruf brennen vielen Familien derzeit unter den Nägeln. Das geht einher mit der finanziellen Belastung durch Steuern und Abgaben, die Familien mit kleinem und mittlerem Einkommen an den Rand oder sogar unter die Armutsgrenze drücken“, so Krüger weiter. Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes sollte eine Reform der Familienpolitik deshalb mehrdimensional an den verschiedenen Lebenslagen von Familien mit Kindern ansetzen und verschiedene Politikbereiche umfassen: Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik, Bildungspolitik, Gesundheits- und Sozialpolitik ebenso sowie Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaupolitik.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

Kontakt
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hkk-Studie: Männer leiden unter dem Spagat zwischen Beruf und Vaterrolle

(Mynewsdesk) Nur jeder dritte Vater geht in Elternzeit – und das trotz staatlicher finanzieller Anreize. Die Mehrheit davon entscheidet sich dann auch nur für die „Sparvariante“, das Minimum von zwei Monaten. Das ist das Ergebnis einer bundesweit repräsentativen Untersuchung der hkk Krankenkasse. Studienleiter Dr. Bernard Braun vom Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG): „Kein Wunder, dass sich Väter auch heutzutage in Sachen Elternzeit in Zurückhaltung üben. Denn um eine aktive Vaterrolle leben zu können, fehlt häufig die Unterstützung durch den Arbeitgeber.“

Positiver Wandel der Vaterrolle

Väter sind der Meinung, dass sich ihre Rolle zum Positiven geändert hat. Im Vergleich zu ihren eigenen Vätern verbringen sie mehr Zeit mit ihren Kindern und übernehmen dabei mehr Verantwortung. Dennoch gaben über 80 Prozent der Befragten an, dass sie sich noch mehr Zeit mit den Kindern wünschen. Tatsächlich ist es so, dass Väter immer noch mehr als die Hälfte des Tages an ihrem Arbeitsplatz verbringen und nur 14 Prozent des Tages aktiv mit ihrem Kind. Mütter wenden hingegen mehr als die Hälfte des Tages für die Versorgung ihres Nachwuchses auf. Weit weniger Zeit (31 Prozent) verbringen die Mütter, nach Einschätzung der Väter, in ihrem Beruf. Fragt man Väter, wie sie ihre Rolle im Vergleich zur Mutter einschätzen, messen sie ihrer Partnerin als Vertrauensperson und Erzieherin für die Kinder immer noch eine größere Bedeutung bei. Als Versorger und Spielkamerad sehen sie sich hingegen auf Augenhöhe mit den Müttern.

Männer gehen nicht in Elternzeit, weil die Mutter zu wenig verdient

Die Tatsache, dass Frauen tendenziell weniger verdienen, führt dazu, dass Männer sich gegen oder nur für eine sehr kurze Elternzeit entscheiden. Dr. Braun: „Hinzu kommt, dass Frauen häufiger in Teilzeit beschäftigt sind und deshalb nicht alleine für das Familieneinkommen sorgen können.“ Familienpolitisch müssten die beruflichen Rahmenbedingungen für Mütter stärker in den Fokus gerückt und verbessert werden. Erst dann könnten Väter ihre Rolle stärker leben. „Der Wunsch ist da, die Rahmenbedingungen noch nicht“, so Dr. Braun.

Väter mit kleinen Kindern sind extrem gestresst

Dass die Rahmenbedingungen für junge Väter nicht optimal sind, zeigt sich auch bei der Messung des Stresslevels. Knapp die Hälfte aller Väter, deren jüngstes Kind unter sechs Jahre alt ist, zeigt ein signifikant höheres Stressniveau als Väter, deren jüngstes Kind bereits sieben Jahre und älter ist. Zeit zum Stressabbau finden junge Väter wohl auch nur selten. Etwa 49 Prozent der Väter mit ganz kleinen Kindern (0 bis 3 Jahre) treibt während der Woche keinen Sport. hkk-Bereichsleiter Versorgungsmanagement Dr. Christoph Vauth: „Sieben von zehn aller befragten Väter bewegen sich weniger als zwei Stunden in der Woche. Das ist aus gesundheitlicher Sicht sehr bedenklich. Eine regelmäßige und moderate sportliche Aktivität reguliert nicht nur Stress, sondern hat auch eine schützende Wirkung gegen eine Vielzahl von Erkrankungen, wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Übergewicht.“ Laut Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten Erwachsene wöchentlich mindestens 2,5 Stunden körperlich aktiv sein. hkk-Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Ritter: „Körperliche Aktivität ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Wirksamer Gesundheitsschutz setzt sich einerseits zusammen aus Verhaltensprävention, wie etwa Sport und Entspannungskursen, sowie andererseits aus Verhältnisprävention am Arbeitsplatz. Betriebe können Väter unterstützen, indem sie beispielsweise, dort wo es möglich ist, Arbeitszeitmodelle anbieten, die speziell auf die Bedürfnisse junger Väter abgestimmt sind. „Diese müssen zwar individuell und sehr sorgfältig geplant werden, damit betriebliche Abläufe nicht ins Stocken geraten, aber sie sind weitaus besser kalkulierbar als beispielsweise Ausfälle wegen Krankheit“, so Ritter.

Elternzeit nicht in allen Branchen gleichermaßen akzeptiert

Im Branchenvergleich hinsichtlich der Akzeptanz von Elternzeit zeigen sich gravierende Unterschiede. Hohe Anerkennung und weite Verbreitung der Elternzeit finden sich im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der IT- und Telekommunikationsbranche. Im Handel und im Baugewerbe ist das Verständnis hingegen besonders gering. Die Betreuung eines Kindes oder die Pflege eines kranken Kindes werden in diesem Arbeitsumfeld kaum gebilligt. Dr. Braun: „Nach wie vor fehlt in vielen Betrieben das Verständnis für Väter, die ihr krankes Kind pflegen oder sich während der Ferienzeit aktiv um ihre Kindern kümmern möchten. Dabei besteht dringender Nachholbedarf.“ So wünschen sich 41 Prozent der Väter vom Arbeitgeber mehr Unterstützung; beispielsweise in Form von flexibleren Arbeitszeiten und besseren Möglichkeiten zur Kinderbetreuung. hkk-Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Ritter fordert deshalb die Abkehr vom alten Rollenverständnis in Unternehmen: „Dabei sind Führungskräfte besonders gefragt. Sie müssen mit gutem Beispiel vorangehen und ihrerseits Eltern- sowie Erziehungszeiten in Anspruch nehmen.“ Voraussetzung dafür sei eine Betriebskultur, die es erlaubt, Arbeitszeitmodelle wie etwa Home-Office und Teilzeit offen zu diskutieren. Dies wäre insbesondere in Branchen, in denen Elternzeit für Väter bislang keine große Rolle spielt, ein wichtiger Schritt.

hkk-Studie

Im Auftrag der hkk wurden 924 gesetzlich krankenversicherte und erwerbstätige Väter im Alter zwischen 25 und 55 Jahren zu ihrer Vaterschaft befragt. Die Ausgangsthese des aktuelle hkk-Gesundheitsreports „Junge Väter im Erwerbsleben“ war, dass junge Väter ein deutlich moderneres Vaterbild haben und leben als ihre älteren Kollegen. Dabei wurde unter anderem untersucht, ob Väter ihre Rolle wirklich aktiver ausleben und tendenziell mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Zudem prüften die Wissenschaftler, welche Auswirkungen gesellschaftliche und betriebliche Rahmenbedingungen in diesem Zusammenhang haben.

Fehlzeitenreport 2017: Krankenstand bleibt auf gleichem Niveau

Der Fehlzeitenreport wertet auch den Krankenstand der erwerbstätigen hkk-Mitglieder aus. Insgesamt lag die Betroffenenquote im Jahr 2016 bei 50,9 Prozent. Das bedeutet: Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten waren 2016 mindestens einmal krankgeschrieben. Der Krankenstand blieb mit 3,7 Prozent unverändert gegenüber dem Jahr 2015. Damit waren an jedem Tag des Jahres durchschnittlich 37 von 1.000 Erwerbstätigen krankgeschrieben. Die meisten Ausfalltage gingen auf das Konto der sogenannten Muskel-Skelett-Erkrankungen wie beispielsweise Rückenschmerzen (319 Tage je 100 Versicherte). Psychische Erkrankungen sind auf Platz zwei. Mit rund 214 Fehltagen je 100 Versicherte sind die Seelenleiden 2016 um 47 Prozentpunkte gestiegen (2015: 167 Tage je 100 Versicherte). Auf Platz drei liegen Krankheiten des Atmungssystems. Hier sanken die Ausfalltage gegenüber dem Vorjahr von 213 auf 203 Tage je 100 Versicherte. Insgesamt dauerte eine Krankschreibung im Jahr 2016 im Schnitt 11,6 Tage – einen halben Tag länger als im Vorjahr.

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Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 550.000 Versicherten (davon mehr als 420.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.000 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. 2016 betrug ihr Wachstum mehr als 100.000 Kunden. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt abhängig von ihrem Einkommen bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 Mitarbeiter(innen) betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

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„Bedürfnisse der Männer wieder sichtbar machen“

Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter fordert Ende der Diskriminierung
und Neustart in der Geschlechter- und Familienpolitik/Anhörungsrecht für Männerlobby/Skandal um wissenschaftlich nicht belastbare PETRA-Studie: Bundesfamilienministeri

"Bedürfnisse der Männer wieder sichtbar machen"

Für einen Neustart in der Geschlechter- und Familienpolitik kämpft die IG Jungen, Männer und Väter. (Bildquelle: @Foto: Josef König für IG JMV)

BERLIN – Einen Neustart in der Geschlechter- und Familienpolitik hat die bundesweite Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG JMV) gefordert. „Wir brauchen neue politische Strukturen und einen neu ausgerichteten geschlechterpolitischen Diskurs in Deutschland: Die Bedürfnisse der Männer müssen wieder sichtbar werden“, betonte Sprecher Gerd Riedmeier bei einem Pressegespräch am Freitag (30.09.16) im Haus der Bundespressekonferenz n Berlin (www.ig-jungen-männer-väter.de).
Der alleinige Blick auf ein Geschlecht ist laut Riedmeier historisch überholt. Frauen und Männer sollten in ihren jeweils unterschiedlichen, aber auch gemeinsamen Bedürfnissen wahrgenommen werden. In der Familienpolitik sollten Mütter und Väter Riedmeier zufolge gleichberechtigt behandelt werden, ein Kind das Recht auf Betreuung durch beide Eltern haben, sagt der 59-jährige zertifizierte Mediator aus dem bayerischen Wasserburg. Rund 200.000 Kinder sind bundesweit jährlich neu von Scheidung oder Trennung ihrer Eltern betroffen.
Die IG JMV fordert die Abkehr vom Leitbild der 1950er Jahre: Demnach gehörte das Kind nach der Trennung zur Mutter, der Vater zahlte. Junge Familien organisieren laut Riedmeier heute ganz selbstverständlich ihr Familienleben partnerschaftlich. Nach der Trennung finden sie sich jedoch in Strukturen wieder, die auf alte Zeiten zurückweisen. Hauptleidtragende seien oftmals die bundesweit 2,4 Mio. getrennt erziehenden Väter../.

Dem Bundesfamilienministerium fällt es laut Gerd Riedmeier schwer, die aufgelöste Paarbeziehung weiter als „System“ zu verstehen und anzuerkennen. „Dieser defizitäre Ansatz muss korrigiert werden“, fordert er. „Die Familie besteht aus dem Beziehungsgeflecht Vater – Mutter – Kind, unabhängig vom Bestehen einer Paarbeziehung.“
Ein offener Diskurs sei von der Politik nicht gewünscht. „Zeitgemäße und ganzheitliche Familienpolitik nimmt jedoch die Bedürfnisse von Müttern, Vätern und Kindern gleichermaßen ernst.“ Zu den Bereichen, in denen die Politik nachlegen muss, zählt Riedmeier gleiche Rechte und Pflichten für Mütter und Väter bei Kindesbetreuung und Barunterhalt, die steuerliche Anerkennung von Familien unabhängig vom Familienstand, eine angemessene Regelung des Scheinvater-Regresses bei „Kuckuckskindern“ sowie eine zeitgemäße Definition von Vaterschaft.
Doppelresidenz, Düsseldorfer Tabelle und Ehegattensplitting
So fordert die IG JMV das Recht der Eltern ein, gleichberechtigt getrennt zu erziehen (shared parenting). Kernforderung ist es, die Doppelresidenz als gesetzlichen Standard einzuführen. Damit soll es Familiengerichten ermöglicht werden, so Thomas Penttilä, 1. Vorsitzender von „Trennungsväter e. V.“ (Amberg/ www.trennungsvaeter.de ), die paritätische Betreuung – wie in anderen westlichen Ländern üblich – gegen den Willen von Elternteilen anzuordnen. Das bestehende Vetorecht desjenigen Elternteils, bei dem das Kind gemeldet ist, sei aufzuheben, so der 46-jährige selbstständige Handelsvertreter.
Die Düsseldorfer Tabelle, die auf Trennungen mit ausschließlicher Betreuung durch einen Elternteil und Barunterhalt durch den anderen abzielt, soll nach Ansicht von Andre Rossnagel, 2. Vorsitzender des Väter-Netzwerks (Stein bei Nürnberg/ www.vaeter-netzwerk.de ) durch ein „Rosenheimer Modell“ ersetzt werden. Dieses Modell setzt die zeitliche Betreuung und den Barunterhalt ins jeweilige Verhältnis. Rossnagel (46) fordert weiter, das Einkommensteuerrecht
für Familien unabhängig vom Ehestand zu ändern. Das Ehegattensplitting soll abgeschafft werden und durch Freibeträge ersetzt werden, so der dreifache Vater und Unternehmer.
Skandal um „PETRA“: Nur Mütter werden gehört
Jüngstes Beispiel für die Benachteiligung von Vätern sind die skandalösen Vorgänge um die PETRA-Studie „Kindeswohl und Umgangsrecht“ ( www.projekt-petra.de ), die seit 2015 formal das Wohl von Kindern nach Trennungen untersuchen sollte. Das Auftrag gebende Bundesfamilienministerium intervenierte im Sommer 2016 beim durchführenden Institut der Universität Bremen und erwirkte, dass getrennt erziehende Väter faktisch nicht mehr gehört werden dürfen. Die Ergebnisse der Studie werden so zwangsläufig und vorsätzlich verzerrt: „Kindes-entfremdende Mütter dürfen gehört werden, die entsprechenden Väter dagegen nicht“, kritisiert Hartmut Wolters, 1. Vorsitzender des Väteraufbruchs für Kinder, Kreisverein Köln e. V. und Düsseldorfer Kreis, die Studie.
Der tendenziöse Forschungsansatz wird nach Einschätzung von Thomas Penttilä durch den einseitigen Einfluss der Mitwirkenden noch gesteigert. In Internetforen und sozialen Medien würde dazu aufgerufen, an der Studie teilzunehmen, um negativ über Väter und die gleichberechtigte Betreuung zu berichten. „Diesem Aufruf wird zahlreich Folge geleistet“, hat der Vorsitzende von Trennungsväter e. V. beobachtet. Sein Fazit: „Die Einflussnahme des Bundesfamilienministeriums lässt im Ergebnis eine verzerrte Studie befürchten, die wissenschaftlich nicht belastbar sein wird.“
„Zeit der stillen Väter ist vorbei“
Die IG JMV fordert die Bundesregierung auf, Männer nicht länger zu diskriminieren und verlangt ein angemessenes Mitspracherecht in allen relevanten politischen Prozessen. „Ich fühle mich als Vater durch Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) nicht vertreten“, sagt Andre Rossnagel.
Im Gegenteil: Als Vater empfinde er sich „vollkommen diskriminiert“ und nicht von der Politik wahrgenommen. Das Bundesfamilienministerium widme sich gerne und zu Recht Minderheiten, 20 Mio. aktive Väter und ihre Belange blieben jedoch außen vor. „Das muss sich ändern. Die Zeit der Stille von Vätern ist vorbei!“, so Rossnagel.
Anhörungsrecht gefordert
Männer haben nach Ansicht von Gerd Riedmeier in der aktuellen Politik wenig Gelegenheit, ihre legitimen Interessen zu vertreten. Das zuständige Bundesministerium schließe Männer zwischen 20 und 65 Jahren bereits in seinem Namen aus: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Auch würden authentische Männervertreter weder durch das Bundesministerium noch durch die Ausschüsse des Deutschen Bundestages gehört. „Die Bedürfnisse der Männer werden unsichtbar gemacht.“ Deshalb fordert die IG, einen „Runden Tisch“ auf der Ebene des zuständigen Bundesfamilienministeriums einzurichten und einen kontinuierlichen und institutionalisierten Dialog zwischen dem Ministerium und der IG Jungen, Männer und Väter zu beginnen.
Politik für Chancengleichheit
Es bedarf laut Thomas Walter, 1. Vorsitzender von Manndat e. V. (Erlangen, www.manndat.de ) eines ganzheitlichen Ansatzes im geschlechterpolitischen Diskurs. Die IG JVM sieht zeitgemäße Geschlechterpolitik als „Politik für Chancengleichheit“. Diese Chancengleichheit werde bereits im Bildungssystem verletzt. Jungen gelten laut Walter derzeit als „Bildungsverlierer“. Ein Grund dafür sei u. a. das Fehlen von männlichen Lehrkräften im Vorschul- und Grundschulbereich. Weiter sei ein Männergesundheitsbericht in Ergänzung der zahlreichen Frauengesundheitsberichte nötig. Beim Thema häusliche Gewalt gelte es, so der 48-jährige Diplom-Informatiker, die bestehende einseitige Parteinahme aufzugeben und Hilfsangebote für beide Geschlechter zu institutionalisieren.

Bildtext:
Wollen sich bei Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) Gehör verschaffen: Gerd Riedmeier (von links), Sprecher der bundesweiten Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter, und seine Mitstreiter Thomas Walter (Manndat e. V./Erlangen), Andre Rossnagel (Väter-Netzwerk/Stein b. Nürnberg) und Thomas Penttilä (Trennungsväter, Auerbach/Opf.) kämpfen für einen Neustart in der Geschlechterpolitik.
(Foto: Josef König für IG JMV/honorarfrei)

-Über die IG Jungen, Männer und Väter
Die überparteilich agierende IG JMV vereint zahlreiche bundesweit aktive Männer- und Väterinitiativen mit über 1.000 Mitgliedern. Ein besonderes Anliegen ist die Vertretung der Interessen von rund 2,4 Millionen getrennt erziehenden Vätern. Zu den Gründern der Initiative gehören das Forum Soziale Inklusion e. V. (Wasserburg), Düsseldorfer Kreis/Väteraufbruch für Kinder e. V. Köln, Manndat e. V. (Stuttgart/Hamburg), Trennungsväter e. V. (Auerbach/Opf.) und das Väter-Netzwerk e. V. (Stein bei Nürnberg). Die IG JMV hat zwei Positionspapiere mit ihren Forderungen als Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 formuliert, die den Präsidien aller im Bundestag vertretenen Parteien vorliegen:
-Standpunkte „Familienpolitik“
-Standpunkte „Geschlechterpolitik“

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Deutschland erstickt am Fachkräftewahn. Wege aus der Bildungskrise!

Der Club of Deduction stellt ein neues Bildungssystem vor, dessen Umsetzung das BIP um 65% steigert.

Deutschland erstickt am Fachkräftewahn. Wege aus der Bildungskrise!

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Lineare Bildung sowie die häufig fälschlich gefordert wie geförderte Überspezialisierung führt mittelbar zur Vergrauung des Farbspektrums der Gesellschaft. Überdies trägt die Praxis der Vergesamtung und Generalisierung im Bildungswesen mit zu der seit über einer Dekade bekannten Minderung intellektueller Leistungsfähigkeit der Gesamtgesellschaft bei (der Durchschnitts-IQ/BQ sinkt).

Kurz, wir degenerieren, sind weniger belastbar, werden schneller und häufiger krank.

Bildlich gesprochen erhofft sich unsere Gesellschaft durch den Zulauf von Wasser in ein leckgeschlagenes Becken den Wasserpegel konstant zu halten oder diesen zu erhöhen. Jedoch das Flicken eines Beckens ist meist schwieriger als ein neues zu errichten.

Überschreitet diese Entwicklung ihren natürlichen Rubikon, erleidet das System insgesamt einen Kollaps (das Becken bärstet). Ein ähnliches Schicksal steht auch dem Rentensystem und der Familien- bzw. Sozialpolitik bevor (entsprechende Lösungen wird der Club of Deduction / CoD zeitnah vorstellen).

Fazit: „Falsche Bildung macht krank, ebenso wie gar keine!“.

Die Lösung: Bildung 2.0

Das Grundschulsystem soll künftig früher beginnen, individuelle Befähigungen herausarbeiten und in einer Orientierungsklasse münden. Ferner wird ein genereller BQ-Test (Brillianess Quotient, entwickelt vom CoD zum Erfassen der individueller Befähigung, Neigungen und Talente jedes Einzelnen / Persönlichkeitsstruktogramm) eingeführt. Des Weiteren lösen Neigungsklassen den konventionellen Unterricht ab. Zudem wird das Lehrpersonal fortlaufend in Pädagogik und Psychologie weiterqualifiziert. Darüber hinaus erfolgt die Einführung von praxisnahem Regelunterricht und Fachunterricht geleitet durch externe Referenten / Dozenten aus Industrie, Handel und Wirtschaft, etc.

Ziel ist u. a. die direkte Vermittlung von Schülern sprich Arbeitskräften in ihre Wunschberufe ohne unnötige Bewerbungsphase. Außerdem wird die Fachspezialisierung abgestellt und es werden stattdessen Universalkräfte ausgebildet, auch und besonders um der Entwicklung einer schrumpfenden Gesellschaft Rechnung zu tragen (ergänzende Pressemitteilung in Kürze).

Ferner ist die Festlegung auf einen spezifischen Beruf für die Dauer des gesamten Arbeitslebens schädlich. Auch im Hinblick auf Gesundheit und Lebenszeit! Monotone Abläufe reduzieren die Zellneubildung und verkürzen somit das Leben. Zudem begünstigt die Monotonie des Alltags Suchterkrankungen (Tabakkonsum, Alkohol, Religion, etc.).

Das Bildungssystem des Club of Deduction sieht daher und auch um mit der Geschwindigkeit der gesellschaftlichen bzw. technischen Entwicklung Schritt zu halten, die berufliche Festlegung auf eine Dekade vor, sowie nebenberufliche Weiterbildungsexkurse für den gleitenden Übergang in den nächsten Berufs- bzw. Lebensabschnitt. Bei vollständiger Umsetzung des vom CoD erarbeiteten Bildungssystems sehen wir eine Steigerung des Bruttoinlandproduktes von 60%-65% ausgehend vom gegenwärtigen Niveau, bei gleichzeitiger Erhöhung von Lebenszeit und -qualität.

Für nähere Information hinsichtlich unsere Bildungssystems wenden Sie sich gerne an uns: presse@clubofdeduction.com

Gerne stehen wir Ihnen als Experten im Bereich Bildung sowie für Stellungnahmen und Interviews zur Verfügung.

Der Club of Deduction ist eine internationale Vereinigung von Höchstbegabten & ein Thinkpool. Er fördert Talente, Erfinder und extrem begabte Menschen.

Bisherige Meilensteine sind die Entdeckung & Beschreibung der Sinnsucht, sowie der Kausalogi bzw. der Unikausalogie als neue Wissenschaft, diverse Publikationen zur Struktur & Aufbau von Materie, Antimaterie sowie Theorien zur Natur & Funktion des Ethium Meridians, einem universellen Raumcluster, welcher als höchste Oberstruktur nach Uni- & Polyversum zu sehen ist. Weitere in der Entwicklung befindliche Erfindungen, Ideen & Theorien sind unter anderem globale Projekte wie OMNIS2025 (ein orbitales Segelsolarkraftwerk), Deep Defence Shield (Asteroidenabwehr) & X-Engines (elektromagnetische Co2-neutrale Motorentechnik), an dessen Realisierung der CoD arbeitet.

Ferner verstehen wir uns als Wissensförderer und Vermittler kulturellen Austausch‘, als solcher beraten wir Politik, Wirtschaft & informieren die Öffentlichkeit.

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Mutter-Kind Kuren auch mit behinderten Kindern

Die Einrichtungen der Katholischen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung bieten auch Reha-Maßnahmen für Mütter mit behinderten Kindern.

Kinder mit Behinderung bedürfen viel Zuwendung, Fürsorge und Liebe. „Auf den Schultern der Eltern liegt eine besondere Verantwortung, die an die Grenzen der Belastung führt und schnell zu einer Überlastung wird,“ sagt Margot Jäger von der Katholischen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung, dem größten Zusammenschluss innerhalb des Müttergenesungswerks. Die Maßnahmen in den Kliniken bieten Hilfen, wenn sich Mütter und auch Väter körperlich und seelisch erschöpft fühlen.

Durch die Betreuung und Versorgung ihres Kindes sind die Eltern im Alltag besonders gefordert. Die Familie muss sich dabei nicht nur mit der Erkrankung des Kindes auseinandersetzen, sondern erlebt oft auch schmerzhafte Gefühle wie Hilflosigkeit und Verzweiflung. Immer wieder treffen die Familien in ihrem Umfeld auf negative Reaktionen, weil ihr Kind nicht so ist wie die anderen Kinder. In Einrichtungen der KAG Müttergenesung wird dagegen mit behinderten und gesunden Kindern zusammen gearbeitet. Das fördert das gemeinsame Verständnis – auch für den Alltag.

Auf die Bedürfnisse, die sich aus den Behinderungen der Kinder ergeben, reagieren die Kliniken flexibel. „Wir suchen immer nach den besten therapeutischen Hilfen“, sagt Astrid Brunke vom Haus St. Walburg in Plön. Trotzdem steht die Mutter im Fokus der Arbeit. Viele Frauen, die durch die Betreuung ihres Kindes extrem gefordert sind, müssen erst ihre eigenen Bedürfnisse wiederentdecken und zulassen lernen. In Plön sind auch Mutter-Kind-Kuren für Mütter mit einer Behinderung möglich. Auch hier werden die Mütter intregrativ eingebunden.

Die Beraterinnen der KAG Müttergenesung unterstützen Frauen bei der Planung einer Vorsorge- und Rehamaßnahme der Müttergenesung und den besonderen Fragen, wenn eine Behinderung vorliegt.. Sie helfen dabei, sich einen ersten Überblick über mögliche Rehamaßnahmen zu verschaffen und eine geeignete Einrichtung zu finden. Die Beraterinnen sind werktags über die Hotline der KAG von 9 bis 16 Uhr unter der Nummer 0180/ 140 0 140 (3,9 Cent pro Minute) zu erreichen.

Über:

Katholische Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung
Frau Margot Jäger
Karlstraße 40
79104 Freiburg
Deutschland

fon ..: 0761/ 200 455
fax ..: 0761/ 200 743
web ..: http://www.kag-muettergenesung.de
email : muettergenesung@caritas.de

Der Kath. Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung e.V. sind zur Zeit 21 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen für Mütter, Mütter/Väter mit Kindern mit 1.800 Plätzen angeschlossen. Hinzu kommen 400 Beratungs- und Vermittlungsstellen. Die KAG ist der größte Trägerzusammenschluss innerhalb des Müttergenesungswerks.

Pressekontakt:

Redaktionsbüro Komzepte Burkhard Redeski
Herr Burkhard Redeski
Kahler Berg 29
24107 Kiel

fon ..: 0431 – 800 16 900
web ..: http://www.komzepte.de
email : info@komzepte.de

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Mütter in Balance halten

Vorsorge- und Reha-Maßnahmen der Müttergenesung stärken sehr effizient Familien in Deutschland. Einen Anspruch darauf haben alle Frauen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die Kinder erziehen.

Über die wirksame Förderung der Familie werden die Parteien auch nach der Bundestagswahl weiter streiten. Nicht zur Diskussion stehen dabei die Vorsorge- und Reha-Maßnahmen der Müttergenesung, denn sie genießen über alle Parteigrenzen hinweg hohe Anerkennung. Sie stärken bereits seit Jahrzehnten sehr effizient Familien in Deutschland. „Wenn Eltern durch Haushalt, Familie und darüber hinaus auch noch den Beruf überlastet sind, hilft die Müttergenesung“, sagt Margot Jäger von der Katholischen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung, dem größten Trägerzusammenschluss innerhalb des Müttergenesungswerks. Einen Anspruch auf Mutter-Kind-Kuren und Mütterkuren haben alle Frauen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die Kinder erziehen oder erzogen haben. Seit 2002 gilt dies auch für Väter.

Mit der Geburt des ersten Kindes startet für Paare eine neue Lebensphase, in der sie Familienverantwortung tragen. In den ersten Monaten können Mütter dabei auf bemerkenswerte Kraftreserven zurückgreifen. Doch wenn diese aufgebraucht sind, fordern schlaflose Nächte und Schreiattacken des Nachwuchses umgehend ihren Preis. Mit zunehmendem Alter der Kinder ändern sich zwar die Anforderungen im Familienalltag, doch die körperliche und seelische Belastung bleibt. Ohne Erholungszeiten droht früher oder später der Kollaps.

Die Müttergenesung bietet Vorsorge- und Rehamaßnahmen der gesetzlichen Krankenkassen in spezialisierten Kliniken. Dort finden Frauen medizinische, therapeutische und psychologische Hilfen, um wieder auf die Beine zu kommen und für ihren Alltag gestärkt zu werden. „Neben diesen Maßnahmen erleben die Frauen eine Wertschätzung, die sie in ihrem Alltag oft lange nicht mehr erfahren haben“, so Margot Jäger weiter. Während früher meist körperliche Leiden der Auslöser für eine Mutter-Kind-Kur oder eine Mutterkur waren, diagnostizieren die Ärzte heute bereits bei acht von zehn Frauen psychosomatische Störungen wie Essstörungen, Burn-Out oder Belastungsstörungen.

Um die Angebote der Müttergenesung zu nutzen, muss ein Antrag bei der gesetzlichen Krankenkasse eingereicht werden. Beim Ausfüllen dieses Antrags, zu dem auch ein ärztliches Attest gehört, unterstützen auf Müttergenesung spezialisierte Beraterinnen. Allein in der KAG sind bundesweit über 400 solcher Beratungsstellen zusammengeschlossen. Seit die Begutachtungskriterien für die Krankenkassen im vergangenen Jahr transparenter gestaltet worden sind, werden Kuranträge vergleichsweise selten abgelehnt. Die Arbeit der Beratungsstellen geht nach dem Klinikaufenthalt noch weiter. Die Beraterinnen vermitteln den Kontakt zu Vereinen, Gesprächskreisen oder Selbsthilfegruppen vor Ort. Die in der Kur oft angestoßene Verhaltensänderung soll auch zu Hause Bestand haben und unterstützt werden. „So sichern wir einen nachhaltigen Behandlungserfolg“, erklärt Jäger. Die Bundesgeschäftsführerin weiß, wie wichtig diese therapeutische Kette ist. Denn nur wenn viele Akteure zusammenwirken, können Familien dauerhaft gestärkt werden.

Das Service-Telefon der KAG Müttergenesung informiert über die Möglichkeiten einer Mutter-Kind-Kur sowie einer Mütterkur. Unter der Nummer 0180/ 140 0 140 (3,9 Cent pro Minute) geben Mütterberaterinnen werktags Auskunft zu allen Fragen rund um die Vorsorge- und Rehamaßnahmen und vermitteln den Kontakt zu Beratungsstellen vor Ort.

Über:

Katholische Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung
Frau Margot Jäger
Karlstraße 40
79104 Freiburg
Deutschland

fon ..: 0761/ 200 455
fax ..: 0761/ 200 743
web ..: http://www.kag-muettergenesung.de
email : muettergenesung@caritas.de

Der Kath. Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung e.V. sind zur Zeit 21 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen für Mütter, Mütter/Väter mit Kindern mit 1.800 Plätzen angeschlossen. Hinzu kommen 400 Beratungs- und Vermittlungsstellen. Die KAG ist der größte Trägerzusammenschluss innerhalb des Müttergenesungswerks.

Pressekontakt:

Redaktionsbüro Komzepte Burkhard Redeski
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