Schlagwort: eurobike

Zehn Neuheiten von der Eurobike

Zehn Neuheiten von der Eurobike

(Bildquelle: www.pd-f.de / Messe Friedrichshafen / Eurobike)

In der letzten Woche fand in Friedrichshafen die Fahrradleitmesse Eurobike statt. Am Bodensee wurden die Highlights und Trends für die Saison 2020 vorgestellt. Der pressedienst-fahrrad war vor Ort und hat spannende Neuheiten entdeckt, die ab dem nächsten Frühjahr im Handel sind. Viel dreht sich dabei um die Elektromobilität und Konnektivität, aber auch um die kommenden Radfahrer.

Ein Chip als Lebensretter

Helmspezialist Abus bietet für seine sportliche Helmreihe als zusätzlichen Schutz einen speziellen Chip an. Der Sensor wird am Helm befestigt und im Falle eines Sturzes aktiv. Per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden, überträgt der Chip ein Signal an das Telefon, wenn man nach einem Sturz selbst nicht mehr Hilfe rufen kann. Das Smartphone überträgt automatisch eine Notfall-SMS an eine im Vorfeld festgelegte Kontaktnummer. Falls der Sturz weniger schlimm ausgefallen ist, kann man per App den Notruf selbst deaktivieren. Der Notfallretter kostet einen Aufpreis von rund 50 Euro.

Motorunterstützung nur bei Bedarf

Mit dem neuen „Souplesse“ möchte Hersteller MTB Cycletech die urbane Mobilität verändern. Das Antriebssystem ist komplett in den Rahmen integriert und kaum sichtbar. Der Akku befindet sich im Unterrohr, der Antrieb in der Hinterradnabe. Souplesse bedeutet übersetzt Flexibilität – das Antriebssystem lässt sich dementsprechend bei Bedarf über einen Schalter am Unterrohr aktivieren. Bei der Schaltung kommt ein Zentralgetriebe aus der „C-Linie“ von Pinion zum Einsatz, wahlweise mit sechs, neun oder zwölf Gängen. Das Gewicht des E-Bikes liegt laut Hersteller bei lediglich 15 Kilogramm. Der Preis ist noch nicht bekannt.

Erstes connected Cargobike

E-Bike-Spezialist Riese & Müller bietet laut eigenen Angaben die ersten vernetzten Lastenräder an. In den Modellen der „Packster“- und „Load“-Serie kann ab sofort der sogenannte „RX-Service“ verbaut werden. Dabei handelt es sich um einen GPS-Chip, der als zusätzlicher Diebstahlschutz dient. Im Falle eines Raddiebstahls kümmert sich der Hersteller um die Verfolgung und bringt das Rad zum Fahrer sogar zurück. Der Chip soll in Zukunft jedoch noch mehr können: So besteht die Möglichkeit, Software-Updates direkt aufzuspielen oder im Falle eines Sturzes eine Notfallmeldung zu verschicken. Der Chip kostet einen Aufpreis ab rund 80 Euro und ist auch bei normalen E-Bikes des Herstellers zu finden.

E-Mountainbike mit zwei Akkus

Über 1.125 Kilowattstunden Akkukapazität verfügt das neue E-Mountainbike „Uproc 3“ von Flyer dank der optionalen Dual-Battery-Lösung. Angetrieben wird durch den neuen Bosch Performance Line CX Antrieb. Das Fahrwerk mit 140 Millimetern Federweg vorne und 130 Millimetern hinten in Kombination mit voluminösen 2.6 Zoll breiten Reifen soll selbst im steilen Gelände für hohen Fahrkomfort und Sicherheit sorgen. Dank dem magnetischen „Monkey Link System“ lassen sich an Vorbau und Sattelschelle Anbauteile wie Licht oder Schutzblech einfach befestigen. Preis: ab 4.999 Euro

Faltrad für das Abenteuer

Mit dem „Explore“ bietet Spezialist Brompton ein Faltrad für die Abenteuerfahrt außerhalb der City. Bereits optisch setzt das Rad in den Farbtönen ,Forest Drap‘ und ,Explore Orange‘ neue Akzente. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen Marathon-Racer-Reifen von Schwalbe und ein Allwetter-Sattel von Brooks. Außerdem sind die Arretierungshebel nicht aus Kunststoff, sondern aus Aluminium, was mehr Stabilität ermöglichen soll. Jedes der limitierten Räder wird mit einem speziellen Ersatzteil-Kit ausgeliefert, um für den Notfall gerüstet zu sein. Das Faltrad gibt es in zwei Versionen mit sechs Gängen ab 2.043 Euro.

MTB-Radschützer mit integriertem Licht

Ein Steckschutzblech mit integriertem Rücklicht zeigt SKS Germany mit dem „Nightblade“. Der Hinterradschutz richtet sich speziell an Mountainbiker, die bei Dunkelheit unterwegs sind. Das Rücklicht ist StVZO-zugelassen. Der Akku ist herausnehmbar und wird per USB geladen. Spritzschutz bieten ein verstellbarer Front- sowie ein langer Backspoiler. Durch die Quick-Release-Befestigung lässt sich das Nightblade mit Powerstraps an fast jeder Sattelstütze montieren. Das Schutzblech ist für Reifen in 26, 27,5 und 29 Zoll und Reifenbreiten bis 3,0 Zoll geeignet und kostet 39,99 Euro.

Outdoor-Rucksack für Frauen

Taschenspezialist Ortlieb erweitert mit dem „Atrack ST“ seine Rucksackserie um ein Modell speziell für Frauen. Schulterträger und Hüftflossen sind auf die weibliche Anatomie angepasst, die Rückenlänge lässt sich für kürze Oberkörper anpassen. Für Tragekomfort sorgen eine atmungsaktive Rückenauflagefläche und ein gepolsterter Hüftgurt. Den Rucksack gibt es in den Größen 25 und 34 Litern. Laut Hersteller kommt er so dem Trend zu Kurzreisen und Minimalismus entgegen, bietet aber noch genügend Stauraum für diverse Outdoor-Aktivitäten. Preis: ab 179,99 Euro

Neue Kinderräder mit Alu-Rahmen

Kinderfahrzeugspezialist Puky bringt mit „Cyke“ neue Modelle für Kinder ab sechs Jahren auf den Markt. Die Räder sind durch Alu-Rahmen und -Komponenten relativ leicht, dabei dennoch mit festinstallierter Lichtanlage, Schutzblechen und wahlweise Gepäckträger und Kettenschutz für den Schulweg geeignet. Die neue Serie umfasst Modelle in 20 und 24 Zoll mit unterschiedlichen Gangschaltungsvarianten (Drei- bzw. Siebengang-Nabenschaltung mit Rücktritt, Sieben- oder Achtgang-Kettenschaltung). Einstiegspreis liegt für 20 Zoll bei 359,99 Euro und für 24 Zoll bei 399,99 Euro.

Individualität für die Kleinsten

Passend zu den neuen Kinderanhängern „Kid Vaaya“ (ab 899 Euro) und „Kid Keeke“ (ab 699 Euro) bietet Hersteller Croozer eine neue Zubehörkollektion an. Die Kollektion „Kaaos“ umfasst Produkte wie einen Babysitz, eine Sitzstütze und ein Winter-Set, damit auch die Allerkleinsten transportiert werden können. Das Zubehör gibt es jetzt in unterschiedlichen Farben und es lässt sich so individuell kombinieren. Die neuen Designs sollen laut Hersteller für mehr farbliche Akzente sorgen.

Liegeräder mit neuem Motor

HP Velotechnik stattet seine Elektroradflotte künftig mit den Hinterradantrieben von Alber aus. Insgesamt 15 Baureihen erhalten den Neodrive z20 in der Hinterradnabe als mögliche E-Option. Die Kooperation entstand, als sich der bisherige Motorenlieferant zu Jahresbeginn aus dem Markt zurückgezogen hatte. Wichtig für die Liegeradspezialisten war, dass die neuen Motoren auf die speziellen Anforderungen der Räder abgestimmt wurden. Der Einstiegspreis für klassische einspurige Liegeräder liegt bei 5.680 Euro (Modell „Streetmachine“), bei Trikes bei 5.880 Euro (Modell: „Gekko fx 20“).

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Messearchitektur der Spitzenklasse zur Eurobike 2016 – 50 Jahre SKS-Rennkompressor

Messearchitektur der Spitzenklasse zur Eurobike 2016 - 50 Jahre SKS-Rennkompressor

SKS Germany – Eurobike 2016, Messearchitektur Stilform-designgroup

Stilform-designgroup konnte sich im Pitch mit einem Design-Konzept erfolgreich durchsetzen, welches die Funktionalität eines Messestandes mit höchsten gestalterischen, konzeptionellen und kreativen Ansprüchen hervorragend verbindet. Das neue Messearchitekturkonzept mit den drei dominierenden Farben orange, weiß und schwarz bringt in Verbindung mit einem dezenten Branding, sowie einer harmonischen Formensprache den Markencharakter des Ausstellers SKS metaplast hervorragend zur Geltung.

Nach einer mehrmonatigen Planungs- und Fertigungsphase konnte der 220 Quadratmeter große Messestand pünktlich zur Eröffnung an den Auftraggeber SKS metaplast Scheffer-Klute GmbH zur Eurobike 2016 übergeben werden. Das Ergebnis der intensiven Bemühungen der Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen SKS metaplast und Stilform-designgroup ist ein Messestand in höchster gestalterischer und vor allem funktionaler Qualität.

Die Standarchitektur dieses Messekonzeptes zur Eurobike 2016 umschließt die gesamte Standfläche sowie den Deckenbereich mit den visualisiert dargestellten, gegenläufigen Linien eines, auch aus dem Radsport bekannten Höhenprofiles. Teiltransparente Seitenwände ermöglichen dem Messepublikum ausgezeichnete Einblicke auf die Messestandfläche, sowie auf die Produktpräsentationen innerhalb des Wandbereichs, die nur sehr behutsam durch stilisierte Baumstrukturen unterbrochen werden. Das Farbkonzept des Messestandes, sowie die kreisrunden Präsentationsstationen weisen einen starken Bezug zum CI-Thema der SKS Website auf und bewirken einen hohen Wiedererkennungswert der Marke SKS.
Eine klare Strukturierung der Standarchitektur, in Verbindung mit einer übersichtlichen Wegeführung innerhalb der Standfläche, ermöglichen dem Besucher ein schnelles Erfassen der Ausstellungssituation. Produktinformationen erhält der interessierte Besucher durch sechs kreisrunde Präsentationsstationen mit integrierten Touch- Monitoren. So kann bei Bedarf auch das gesamte Artikelsortiment gezeigt werden, ohne den Messestand kleinteilig mit Artikeln zu überfrachten.

Die Präsentation der innovativen SKS metaplast Produkte, hochwertige Oberflächengestaltungen der architektonischen Bauelemente in Symbiose mit einer optisch äußerst ansprechenden Standmöblierung machen den Besuch des Messestandes für jeden interessierten Messebesucher zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Mehr Informationen unter: www.stilform-designgroup.de

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Radsport: Rennrad & Mountainbike 2017 – in der Vielfalt liegt die Kraft

Radsport: Rennrad & Mountainbike 2017 - in der Vielfalt liegt die Kraft

(Bildquelle: www.sram.com | pd-f)

Am Mountainbike erlebt die Schaltung mit nur einem Kettenblatt 2017 einen epochalen Meilenstein. Wegbereiter ist die „XX1 Eagle“-Schaltung von Sram, die mit erstmals zwölf Ritzeln am Hinterrad eine imposante Übersetzungsbandbreite von 500 Prozent bietet. Ebenfalls für die Zukunft gerüstet ist die legendäre Getriebenabe „Speedhub 500/14“ von Rohloff: Dank einem neuen Adaptersortiment ist sie nun auch mit den meisten modernen Rahmen (Stichwörter Steckachsen und Achsbreiten) kompatibel. Und mit der „Rohbox“ von Gebla lässt sich die Nabe aus Kassel auch mit Bremsschalthebeln am Rennlenker kombinieren. Für die Rohloff-Nabe gibt es auch neue Zahnscheiben vom Carbonriemen-Anbieter Gates, ebenso wie auch solche speziell fürs Zentralgetriebe von Pinion.

Doch macht beim Geländerad neben den Komponenten jüngst auch die Rahmengeometrie ordentlich Musik. Gut lässt sich dies beim niedersächsischen Aluminiumspezialisten Nicolai ablesen, der sich in seinem 2017er-Programm auf moderne, lange und flache Geometrien konzentriert. Das reicht vom neuen vollgefederten Cross-Country-Bike „Ion-G13“ bis zum Downhiller „Ion-G19“. Die Elektrifizierung schließlich schiebt auch das Mountainbike kräftig an – und macht selbst vor Nischen nicht halt: Mit Haibikes „Xduro Dwnhll Pro“ hat man immer seinen eigenen Lift dabei.
Auf der Straße präsentiert sich zeitlos edel das neue Rennrad „Boreas“ des niederländischen Herstellers Van Nicholas, denn sein Rahmen ist aus Titan gefertigt. Auf universellen Einsatz ist die neue „VR“-Serie der US-Marke Felt getrimmt. Das Rennrad kommt in verschiedenen Aluminium- und Carbonvarianten, alle haben eine besonders komfortable Geometrie und sind zudem mit Ösen für Schutzbleche versehen. Passend dazu auf Langlauf und Haltbarkeit getrimmt – und damit für Vielfahrer ideal -, ist der neue Rennradreifen „Lugano Endurance“ von Schwalbe.
Komfort, Tempo und Sicherheit schließen sich am Rennrad nun weniger kategorisch aus als noch vor einigen Jahren. Denn der Einzug der Scheibenbremse ist am Rennrad in vollem Gange. Darum werden immer mehr Komponenten darauf abgestimmt, wie etwa der neue Aero-Laufradsatz „404 Firecrest Carbon Clincher Disc-Brake“ von Zipp zeigt. Ebenfalls auf dem Vormarsch am Renner sind breitere Reifen mit der leichten, schnellen und sicheren Tubeless-Technologie, die den Schlauch im Reifen ersatzlos streicht. Für die Montage dieser Reifen ohne Kompressor im heimischen Hobbykeller ist die Pumpe „Pressure Over Drive“ von Lezyne gedacht. Wer auf eine spezielle Tubeless-Pumpe verzichten möchte, der kann sich mit der „Tubeless Inflator“ genannten Druckluft-Kartusche von Airshot behelfen.
Ein weiteres Beispiel für den Siegeszug von breiteren Reifen und Scheibenbremsen ist die Komponentengruppe „Red eTap HydroHC“ des Herstellers Sram. Sie kombiniert kabellose elektronische Schaltung mit hydraulischen Scheibenbremsen und geringem Gewicht. Ein spannender Vertreter der neuen Renner Gattung kommt vom französischen Hersteller Look. 1985 brachte er das erste Pedal mit Bindungssystem heraus und ist seither auch ein Inbegriff der Carbonrahmen-Evolution am Rennrad. Sein neues Modell „756 Disc“ hat erstmals Scheibenbremsen und Reifen bis maximal 30 Millimeter Breite. Der Rahmen ist aus Komfortgründen mit Leinen-Fasern versetzt.

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Urbane Velo-Highlights 2017

Urbane Velo-Highlights 2017

(Bildquelle: www.selleroyal.com | pd-f)

Es sind die kurzen und schnellen Wege, die das Rad in der Stadt so beliebt machen. Ideal dafür ist das neue, leichte Modell „Lane“ von Winora, es kommt in drei Rahmenformen, ohne Federung und zum günstigen Tarif in die Läden. Stadträder mit Hightech wie Zentralgetriebe werden 2017 so günstig werden wie nie, weil Pinion mit der „C-Line“ drei neue Einsteigermodelle bietet. Dazu passend hat Carbonriemen-Pionier Gates seine „CDN“-Serie ausgebaut, es gibt jetzt zum Riemen auch die entsprechend günstigeren Zahnscheiben und zwei Kurbelsätze.

Der Radweg ist ja bekanntlich der Laufsteg der Innenstädte, da ist es sehr willkommen, wenn sich das Velo spontan individualisieren lässt. Der neue „Tattoo“-Sattel von Selle Royal bietet dies dank verschiedener Sattelcover. Auch Freunde und Freundinnen des Rucksacks können sich nun von der einfarbigen Masse abheben: Ortlieb bietet für sein wasserdichtes Modell „Velocity“ die Option „on demand“, die man frei gestalten kann.

Für Damen – und auch mutige Männer sollen hier nicht gebremst werden – ist der Rock zurück auf dem Bike: Der „Tremalzo Skirt II“ von Vaude sorgt für außergewöhnlichen Chic ohne sportive Abstriche. Stilbewusste junge Damen fassen vielleicht das neue Puky „Skyride 24-3“ ins Auge, das mit 24-Zoll-Rädern, himmelblauem Rahmen und todschicken creme-farbenen Reifen kommt.

Zum Winter hin brauchen urbane Radfahrer natürlich eine besonders gute Lichtanlage. Satte 100 Lux aus dem Nabendynamo kitzelt der „Lumotec IQ-X“, der bereits im Handel ist.

Ungeachtet der Witterung und Jahreszeit einen grandiosen Auftritt auf dem Radweg hat, wer mit einem Bambus-Rad auftaucht. My Boo hat ab 2017 den besonders lässigen Cruiser „My Ashanti“ im Programm.

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E-Bikes 2017 – Strom von urban bis alpin

E-Bikes 2017 - Strom von urban bis alpin

(Bildquelle: www.hpvelotechnik.com | pd-f)

E-Bikes erobern 2017 das Gelände. Das lässt sich sehr gut am E-Bike-Pionier Flyer ablesen. Der schweizerische Anbieter hat mit dem „Uproc 7“ ein neues vollgefedertes E-Mountainbike im Programm, das alle Merkmale eines zeitgemäßen Enduro-Bikes wie 160 Millimeter Federweg, ausgefeilte Geometrie, versenkbare Sattelstütze und bissige Scheibenbremsen mit dem weltersten Motor mit Zwei-Gang-Getriebe kombiniert. Auch das neue „Redemption-e“ getaufte E-MTB der US-Firma Felt folgt der Entwicklung, echtes MTB-Fahrgefühl zu motorisieren. Mit 140 Millimeter Federweg erlaubt es Fahrten auf anspruchsvollem Geläuf und ist zudem eines der ersten Räder, an denen die neue E-Mountainbike-Acht-Gang-Kettenschaltung „EX1″von Sram verbaut ist. Diese weist zur Motorisierung passende größere Gangsprünge auf, eine hohe Übersetzungsbandbreite (436 Prozent) und ein langlebiges Ritzeldesign. Ebenfalls speziell für E-Mountainbiker entwickelt, schickt Reifenhersteller Schwalbe den Gelände-Pneu-Klassiker „Nobby Nic“ in einer auf hohe Pannensicherheit getrimmten Double-Defense-Version in die Saison 2017.
Die Differenzierung der E-Bikes schreitet auch im urbanen Raum voran. So bietet Flyer seine neue „U-Serie“ ausschließlich als sogenanntes S-Pedelec an, welches bis 45 km/h unterstützt – ideal für Pedalpendler! An sportive Radler mit hohem Eigen-Watt-Anteil richtet sich das „E-Xite“ von Koga, eine zeitgemäße Elektrifizierung des sportiven Trekkingrades. Für mächtig Reichweite sorgen am neuen vollgefederten „Delite“ von Riese & Müller hingegen gleich zwei Bosch-Akkus, die per Dual Battery Concept smart miteinander verbunden sind. Sport und Komfort wiederum verbindet der neue „Scorpion“ von HP Velotechnik: Das E-Liegedreirad wird mit Acht-Gang-Automatik, Shimanos „Steps“-Antrieb und sportlicher Liegehaltung zum Gran Tourismo der E-Bikes.
Wer sehr viel Wert auf E-Individualität und perfekte ergonomische Anpassung legt, der wird 2017 bei Reiseradanbieter Velotraum fündig. Dessen neuer
„E-Finder“ bietet sowohl einen Mittelmotor als auch die umfassenden Optionen eines Konfigurators, freie RALFarbwahl inklusive! Und zum Schluss zurück ins Gelände: E-MTB-Wegbereiter Haibike verbaut an seiner neuen „Sduro Evo“-Serie den neuen durchzugstarken Yamaha-PW-X-Motor und ein in den Lenkervorbau integriertes Display. Dem Top-Modell spendiert Haibike ein umfangreiches Connectivity-System.

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2017: Fahrradneuheiten für mehr Sicherheit

2017: Fahrradneuheiten für mehr Sicherheit

(Bildquelle: www.abus.de | pd-f)

Wenn man es ganz genau nimmt – und das tut der Gesetzgeber – dann darf kein Fahrrad ohne Klingel auf deutschen Straßen fahren. Was bisher gefehlt hat, war eine gleichsam dezent-schicke wie wirkungsvolle Klingel. Mit der „Oi“ des australischen Herstellers Knog ändert sich dies: Die Klingel schmiegt sich schmal und schlank um den Lenkerholm, einzig ein kleiner Hebel lugt hervor. Mehr Sicherheit im Falle eines Sturzes für den Mountainbiker verspricht der erste Protektorenrucksack aus dem Hause Vaude. Der „Moab Pro“ hat einen Rückenprotektor vom süddeutschen Spezialisten Ortema namens „Central Back“ integriert. Mit einer Mischung aus Sportlichkeit und Style für den urbanen Biker schickt Sicherheitsspezialist Abus seinen neuen Helm „Yadd-I“ in die Saison 2017. Einen anderen Sicherheitsbezug stellt die Bekleidung der „Luminum“-Serie von Vaude her: Die Regenbekleidung ist in Schwarz oder in grellen Farben zu haben und mit großflächigen Reflektoren ausgestattet. Als Ganzjahresreifen präsentiert Hersteller Schwalbe sein neues Modell „Marathon GT 365“, dessen neuartiges Lamellenprofil laut Hersteller besonders bei feuchter und verschneiter Witterung mit zusätzlicher Traktion punktet.

Immer ein guter Begleiter ist eine solide Lichtanlage. Für 2017 bietet das junge Fahrradzubehör-Label Voxom erstmals die StVZO-gerechten Akku-Frontscheinwerfer „LV1“ und „LV2“ an, von denen letzterer auch als Powerbank zum Laden von Handy & Co. dienen kann. Einen sicheren Platz am Lenker findet das Gerät mittels Smartphone-Halterung „Bike Kit“ von Quad Lock. Der Clou: Mit einem Handgriff kann man das Mobiltelefon vom Rad lösen. Einen effektiven Schutz vor Langfingern von sonst oft per Schnellspanner am Rad fixierten Bauteilen verspricht Abus mit den neuen „NutFix“-Sicherungsmuttern.

Diebstahlsicherung der etwas anderen Art ermöglicht WSM mit ihrer neuen, extragroßen Fahrradgarage „Bike Box 2 Maxi“, in welche mit Leichtigkeit auch Lastenräder, Liegedreiräder oder etwa Kinderanhänger passen. Mit Sicherheit kaum Wünsche offen lässt die neue Profi-Werkzeugausstattung „Master Bench Tool Kit“ von Pedro“s mit 121 Werkzeugen. Satte 140 Lux Licht bietet der neue Akku-Frontscheinwerfer „Ixon Space“ des Beleuchtungsspezialisten Busch & Müller. Die StVZOkonforme Leuchte kommt im Frühjahr 2017 in den Handel und damit genau pünktlich zum 200. Geburtstag des Fahrrades. Dieses Jubiläum wird vielerorts gefeiert. So dürfen sich beispielsweise 200 Kinder über ein Laufrad des Kinderfahrzeugspezialisten Puky freuen, der eigens für das Jubiläum eine Laufrad-Sonderedition „Karl Drais“ aufgelegt hat. Die limitierte Edition wird ausschließlich verlost und verschenkt.

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Cargo 2017: Was das Rad zum Lastenesel macht

Cargo 2017: Was das Rad zum Lastenesel macht

(Bildquelle: www.pd-f.de / Mathias Kutt)

Schlicht „Packster“ heißt das neue E-Cargo-Rad des Darmstädter Herstellers Riese & Müller, dessen ebene Ladefläche es in der XL-Ausführung quer sogar mit einer Europalette aufnimmt. Interessantes Detail: Das neue Lenkgestänge verläuft mittig-geschützt und vereinfacht das Rangieren. Auch bei Transportanhängern stehen die Zeichen 2017 auf größeres Volumen. Anhängerspezialist Croozer bietet mit dem „Cargo Touring Cover“ eine Ladevolumenerweiterung für seinen „Cargo“-Hänger an (rückwärts-kompatibel bis zum Modelljahr 2014). Wer diese nun 110 Liter Volumen des Cargo-Anhängers voll ausnutzt, der braucht eine gute Zugmaschine. Hier bietet sich entweder ein Alltags- und Reiserad wie das „Cross 7005 Pinion“ aus dem Konfigurator von Velotraum an, dessen Herzstück – wie der Name bereits sagt – das Pinion-Zentralgetriebe „P1.18“ mit 18 Gängen ist. Alternativ wäre auch ein besonders nachhaltig produzierter Stadt-Lastenesel mit einem Rahmen aus Bambus denkbar, wie ihn die Kieler Firma My Boo mit dem „My Afram Speedhub“ mit Rohloff-Nabenschaltung ausstattet. Drittens macht sich auch ein E-Bike prima als Zugmaschine, weshalb Winoras neues „Yakun“ mit eigenem Taschensystem und Anhängerkupplung im Rahmen gebaut wird.
Jeder Radler freut sich über Kaltgetränke. Diese bleiben in der neuen „Rack-Box“ genannten Kühlbox von Ortlieb kalt. Sie hat 18 Liter Ladevolumen und nimmt bis zu zehn Kilogramm Ladung auf – ideal auch für den Einkauf an der Kühltheke. Frisch mit einem OutDoor-Award 2016 ausgezeichnet ist das Solar-Panel „Nomad 7 plus“ von Goal Zero, das ohne Puffer-Akku auskommt, Strom via USB-Anschluss liefert und ideal auf Hänger, Packtaschen oder Rucksack der Sonne entgegen ausgerichtet werden kann. Ideal für das urbane Wechselspiel zwischen Velo-Passagen und fußläufigem Einsatz ist der „Flow“ von Koki, ein „Transportkäfer“ (O-Ton des Herstellers), der gleichermaßen als Rucksack und Packtasche auf dem Gepäckträger funktioniert. Gänzlich ohne Gepäckträger kommt der neuste Trend in Sachen Radtouren aus. Das sogenannte „Bikepacking“ übersetzt die Idee des Backpackings beim Wandern aufs Radfahren: Touren mit leichtem Gepäck in jedem Gelände. Dafür sind die Taschen ohne Gepäckträger eng und schlank direkt am Rad verzurrt, wie z. B. auch bei der neuen wasserdichten „Bike Packing“-Serie vom Radtaschen-Pionier Ortlieb.
Transport und Fahrrad funktioniert auch umgekehrt. Soll das Rad selbst transportiert werden, so ist die neue „Laube“ getaufte Transporttasche von Fahrer Berlin eine nützliche Neuerung: Sauber und handlich verstaut man das Rad in der 460 Gramm leichten Tasche. Für Ordnung im Auto oder zur Mitnahme in der Bahn. Im Zug trifft man ja häufig auf Falträder, beispielsweise von Brompton. Für diese bietet Fahrer Berlin 2017 einen handlichen und trefflich benannten „Tragegriff“ an.

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Eurobike: Neues für die Radreise 2017

Eurobike: Neues für die Radreise 2017

(Bildquelle: www.ortlieb.com | pd-f)

Komfort, Motor und Micro-Adventure, das sind die Trends im Fahrrad-Tourismus der Saison 2017. Auf der Weltleitmesse Eurobike präsentiert die Bike-Branche die passenden Neuheiten, wie der pressedienst-fahrrad in vier Schlaglichtern aufzeigt.

Gran Turismo auf drei Rädern
Liegeradspezialist HP Velotechnik bringt für 2017 sein erfolgreiches Liegedreirad „Scorpion“ mit einem neuen Rahmen und sportlicherer Ergonomie sowie erstmals mit Tretlagermotor „Steps“ von Shimano (ab 5.080 Euro). Auf diesen technisch abgestimmt befreit die vollautomatische Acht-Gang-Nabenschaltung aus demselben Hause den Fahrer von aller „Arbeit“ im Cockpit. Nur pedalieren und bremsen müsse man laut Hersteller noch selbst. Kombiniert mit dem komfortablen Liegesitzplatz, der einen wahren Panoramablick bietet, einer hohen Gepäckzuladung und der Option auf einen zweiten, fest verbauten Akku ist der neue Scorpion genau das, was man beim Auto einen GT, einen Gran Turismo nennen würde.

Sänfte für die lange Reise
Reisekomfort der anderen Art findet sich bei der neuen Generation des vollgefederten E-Bikes „Delite“ von Riese & Müller aus Darmstadt. Zusätzlich zur Federung in Gabel und Hinterbau kommt das Rad mit extrabreiten Reifen, die ein Plus an Traktion und Komfort auf vielen Untergründen bieten. Zwei mittels „Dual Battery Concept“ eingebundene 500-Wattstunden-Akkus verdoppeln die Reichweite des Delite – was es für die Langstrecken prädestiniert. Verfügbar ist das Rad mit Unterstützung bis 25 und 45 km/h ab Herbst 2016 in fünf Ausstattungen ab 4.799 Euro, eine davon als Mountainbike.

Einstieg ins Zentralgetriebe
Für Alltags-, Touren- und Geländeräder der oberen Mittelklasse zeigt Hersteller Pinion die neue Getriebeserie „C-Linie“ mit sechs, neun oder zwölf Gängen und gegenüber der etablierten „P-Linie“ reduziertem Gewicht. Mit einem leichteren Gehäuse vollzieht die Firma den nächsten Schritt ihres Technologietransfers von der Automobiltechnik zum Fahrrad: Radler schalten per Stirnradgetriebe direkt an der Kurbel, mit dem Vorteil der Wartungsarmut und des zentralen Gewichts direkt im Rahmen. Und das nicht mehr nur in der Oberklasse, denn mit der C-Linie wird das Pinion-Getriebe erstmals auch an Rädern um 2.000 Euro zu finden sein. Der Verkauf als Einzelteil ist nicht vorgesehen.

Für kleine und große Abenteuer
Zurück zum Ursprung des Radreisens führt der Trend des Bikepackings – und Taschenhersteller Ortlieb bietet erstmals vier passende, wasserdichte Taschen in einer „Bikepacking“-Serie dafür an (zwischen 54,95 und 129 Euro). Die Idee ist, mit minimalistischem Gepäck an sportlichen Rädern das Abenteuer zu suchen. Statt in Packtaschen am Gepäckträger, verstaut man das Nötigste in leichten Taschen an Lenker, Sattel und im Rahmen. Das sportive Handling des Mountainbikes oder Rennrads soll so weitestgehend erhalten bleiben – beim Mountainbike sogar in unwegsamem Gelände.

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Vom Hobby zum Beruf: Arbeiten in der Fahrradbranche

Vom Hobby zum Beruf: Arbeiten in der Fahrradbranche

(Bildquelle: www.koga.com | pd-f)

Die Vorbereitungen zur Weltleitmesse Eurobike laufen auf vollen Touren. Über 1.300 Aussteller werden Ende August in Friedrichshafen erwartet, um dort Highlights und Neuheiten für die kommende Saison zu zeigen. Der Branchentreff hat allerdings noch ein zweites Gesicht: Er gilt inoffiziell als größte Jobbörse der Fahrradwelt. Der pressedienst-fahrrad beleuchtet das Berufsfeld und gibt Tipps für Interessierte.

[pd-f/ht] Vincent Stoyhe von Nicolai könnte sich kein besseres Arbeitsumfeld vorstellen: „Hier arbeite ich jeden Tag für das, was ich liebe.“ Wer mit Leuten aus der Fahrradbranche zu tun hat, merkt schnell, dass es hier nicht so sehr ums Geldverdienen geht, sondern um Leidenschaft. Für die meisten war das Fahrrad ursprünglich Hobby, irgendwann wurde es zum Beruf – und alles andere als eine Sackgasse. So wie bei Stoyhe, der vom Praktikant zum stellvertretenden Geschäftsführer der niedersächsischen Kult-Radschmiede aufgestiegen ist.

Passion schlägt Profession

Solche Karrieren finden sich immer wieder. Peter Sontheimer etwa, heute Mitglied der Geschäftsleitung bei Vaude, ist nach einer mehrmonatigen Radreise durch Südamerika bei dem Ausrüster eingestiegen und hat den Produktbereich „Bike“ aufgebaut. Auch Peter Baumgärtel hatte bei Cosmic Sports zunächst in den Semesterferien gejobbt. Schließlich ließ er das Studium sausen, machte bei dem Großhändler eine Ausbildung und ist inzwischen Einkaufsleiter. Quereinsteiger seien oft sogar gefragter als Facharbeiter, verrät Stoyhe: „Das breiter gefächerte Wissen und der Blick von außen tun dem Unternehmen immer wieder gut.“ Interessenten sollten daher keine Angst haben, auf die Unternehmen zuzugehen. Gute Zeugnisse beispielsweise seien gar nicht so wichtig. Was zählt, sind laut Stoyhe eher Persönlichkeit und die Mentalität, Dinge anzupacken. Ähnlich sieht das Daniel Gareus von Cosmic Sports: „Die Begeisterung für den Radsport und das dazugehörige Knowhow zum Thema Fahrrad helfen über die ein oder andere fehlende Qualifikation hinweg.“

Auch die niederländische Firma Koga sucht immer wieder nach Mitarbeitern, die für das Thema Fahrrad brennen. Die Eurobike sei dabei eine gute Gelegenheit, sein Netzwerk auszuweiten und zu zeigen, dass man zur Verfügung stehe, sagt Marketingmann Harald Troost, mahnt aber gleichzeitig eine gewisse Ernsthaftigkeit an: „Seinen Besuch sollte man schon vorbereiten, ansonsten ist es nutzlos.“ Dazu gehöre es, klarzumachen, warum man sich gerade für dieses Unternehmen interessiert, welche Aufgabe einen anspricht und wohin man sich in Zukunft entwickeln möchte. Unangemeldet mit einer Bewerbungsmappe unter dem Arm aufzutauchen, sei wenig vielversprechend.

Firmen wie Vaude, die sich ausdrücklich Themen wie Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung verschrieben haben, ist es zudem wichtig, gemeinsame Werte zu teilen – ein Punkt, den man hier vielleicht öfter antrifft als in anderen Branchen. Ob und nach welchen Arbeitskräften die Unternehmen suchen, finden Bewerber auf den Karriereseiten der jeweiligen Firmen heraus. Auf der Eurobike gibt es ein Schwarzes Brett mit Stellenausschreibungen und -gesuchen. Gute Informationsquellen sind zudem Branchenportale und -magazine wie SAZbike, velobiz oder Radmarkt. Wer spezieller sucht, wird in Foren wie mtb-news.de fündig.

Zukunft und Beständigkeit

Tatsächlich haben es manche Firmen schwer, qualifizierte Mitarbeiter zu bekommen und zu halten. Dabei entwickelt sich die Branche ungebrochen positiv, Konjunktureinbrüche sind in den letzten Jahren höchstens gedämpft durchgeschlagen, das E-Bike gab und gibt zusätzlichen Schub. Doch während das Thema Fahrrad lebendig ist wie nie zuvor, sehen sich viele Unternehmen einem Überalterungsproblem gegenüber.

Natürlich muss auch in der Fahrradbranche fürs Geld gearbeitet werden, und oft bleibt nicht viel vom Hobby, gibt Gareus unumwunden zu, um gleich im Anschluss zu relativieren: „Es fühlt sich nicht nach Arbeit an.“ Außerdem gibt es viel Verständnis dafür, dass das Hobby nicht zu kurz kommen darf. Firmen wie Koga oder Vaude engagieren sich nicht nur öffentlich im Radsport, sondern animieren und unterstützen Mitarbeiter dabei, möglichst viel Zeit im Sattel zu verbringen – oft auch gemeinsam und um die eigenen Produkte wortwörtlich zu erfahren. Das kann schon mal so weit gehen wie bei Gernot Moser: Der Vertriebsleiter Bike bei Vaude nahm sich mit seiner Freundin und Arbeitskollegin eine sechsmonatige Auszeit, um mit dem Rad die Welt zu erkunden. Ihre Reise führte sie nach Westafrika, Myanmar und Sulawesi.

Sicher ist das einer der Gründe, warum die Branche die Menschen so stark bindet, wie Harald Troost bemerkt: „Man trifft auf Veranstaltungen immer wieder die selben Leute. Manchmal wechseln sie die Firma, aber es geschieht äußerst selten, dass jemand der Fahrradindustrie komplett den Rücken kehrt“ – fast wie in einer Familie …

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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