Schlagwort: EU

Welche Zukunft hat die europäische Banane?

Ergebnisse der Podiumsdiskussion im Europäischen Parlament am 9. Oktober 2019 in Brüssel

Welche Zukunft hat die europäische Banane?

Siegel der Regionen in äußerster Randlage Europas

Welches sind die richtigen Maßnahmen, um die Zukunft der europäischen Banane zu sichern?

Am 9. Oktober 2019 fand eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema im Europäischen Parlament in Brüssel statt. Die Schirmherrschaft über die Diskussion hatte Cláudia Monteiro de Aguiar, die als Abgeordnete Madeira vertritt.

„Wenn wir die Zukunft der europäischen Erzeuger gestalten wollen, haben wir die Aufgabe, die Kultur und die Identität ihrer Gebiete zu schützen“, erklärte die Abgeordnete Madeiras Cláudia Monteiro de Aguiar. Der Bananenanbau in den europäischen Regionen in äußerster Randlage ist unerlässlich, da das dortige soziale Gefüge und die ländliche Lebensform eng mit dieser Form der Agrartätigkeit verbundenen sind. Aber trotz der Bemühungen und der Dynamik in diesen Gebieten bleibt ihr Schicksal mehr als ungewiss, wenn die Voraussetzungen für einen gerechten und fairen Wettbewerb nicht gesichert werden. Im Folgenden beschäftigen wir uns mit der europäischen Banane, die ein wesentlicher Faktor für Europa ist.

Am 9. Oktober 2019 äußerten die anwesenden politischen Vertreter einstimmig ihre Besorgnis angesichts der Auswirkungen der Präferenzabkommen zur Einfuhr von Bananen aus Drittländern und stimmten dem Vorschlag zu, der auf die Einführung identischer Pflanzenschutz- und Umweltstandards für die Bananenproduktion innerhalb und außerhalb der Gemeinschaft abzielt.

Die Generaldirektion Handel der Europäischen Kommission erkannte an, welchen Mehrwert die europäische Bananenproduktion im Hinblick auf Qualität, Umwelt und sozialen Schutz schafft.

Die Generaldirektion Handel der EU bestätigte das Engagement der Kommission, die Zölle in Höhe von 75,00 EUR pro Tonne, die derzeit auf Bananenimporte aus Drittländern erhoben werden, nicht zu senken. Sie erkannte außerdem an, dass ein Qualitätsunterschied zwischen beiden Produktionsweisen bestehe sowie die Notwendigkeit, in den Abkommen mit Drittländern eine bessere Einhaltung sozialer und ökologischer Verpflichtungen durchzusetzen.

Die EU-Parlamentarier stimmten zu, dass es dringend sei, eine faire Marktregulierung einzuführen, um den derzeitigen Stabilisierungsmechanismus zu ersetzen, der sich als völlig ineffizient erwiesen habe. Genauso sahen sie es als notwendig an, durchzusetzen, dass alle eingeführten Agrarprodukte aus Quellen stammen müssen, die dieselben Regeln respektieren wie die europäischen Erzeuger. Dies beziehe sich insbesondere auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, um die Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, mit denen der Sektor derzeit konfrontiert sei. Außerdem bestätigten sie, wie wichtig es sei, das Recht der europäischen Verbraucher zu respektieren, transparente Informationen zu den Unterschieden zwischen den Produktionsmodellen der Europäischen Union und denen von Drittstaaten zu erhalten. Ebenso bestehe ein Recht auf ein Labelling, das über die Herkunft importierter Produkte informiere.

Mit dieser Diskussion wurde auch das Engagement der Europäischen Kommission, des Rats und des Parlaments sowie der gemeinschaftlichen Erzeuger bekräftigt, die für das Überleben des Sektors erforderlichen Maßnahmen einzuführen, falls die Bananeneinfuhren eine deutliche Verschlechterung der Situation auf dem Bananenmarkt oder für die Bananenerzeuger der Union bewirken.

Die Bananenproduktion der europäischen Regionen in äußerster Randlage stellt in dreifacher Hinsicht eine Herausforderung dar: wirtschaftlich, sozial und ökologisch

Bei dem Gedanken an landwirtschaftliche Erzeugnisse, die in der Europäischen Union angebaut werden, kommen nur wenigen europäischen Verbrauchern exotische Erzeugnisse aus europäischen Regionen in äußerster Randlage in den Sinn. Dennoch sind Banane de Guadeloupe & Martinique, Plátano de Canarias und Banana da Madeira in der weltweiten Bananenproduktion bei Arbeitsrecht, Umweltschutz und sparsamem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln führend – und dies trotz der großen geografischen Entfernung und der schwierigen klimatischen Gegebenheiten in tropischen und subtropischen Zonen.

In Europa werden nahezu 700 000 Tonnen Bananen gemäß den europäischen Vorschriften erzeugt, die heute als die anspruchsvollsten Vorschriften der Welt gelten. Bei den Bananen, die in den Regionen in äußerster Randlage erzeugt werden, geht man sogar noch einen Schritt weiter und befolgt sehr strenge, selbst auferlegte Umweltspezifikationen.
So führten z. B. die Anbaupraktiken in weniger als 15 Jahren zu einer Verringerung des Pestizideinsatzes um 75 %. Bis 2025 besteht das Ziel, den Einsatz um weitere 50 % zurückzuführen.

Neben ihrem Engagement für die Umwelt schafft die europäische Bananenproduktion knapp 40 000 direkte und indirekte Arbeitsplätze und steuert mehr als 500 Millionen Euro zum Bruttoinlandsprodukt bei. Sie erzeugt somit bei besten Anbaupraktiken nachhaltige europäische Bananen und sichert durch ihre Wirtschaftsaktivität und die geschaffenen Arbeitsplätze in den ländlichen Gebieten dieser Regionen weiterhin das Gleichgewicht.

Die wachsende Liberalisierung des europäischen Marktes bedroht die europäische Banane

Jahr für Jahr werden auf dem europäischen Markt 6,5 Millionen Tonnen Bananen konsumiert. Damit ist der europäische Markt der größte Bananen-Importmarkt. 75 % dieser Bananen stammen aus Lateinamerika. Aber die Bananenerzeuger dieser Drittstaaten sind weit davon entfernt, dieselben sozialen, ökologischen, gesundheitlichen und pflanzenschutzrechtlichen Auflagen zu erfüllen wie in Europa. Die Bananenerzeuger der Regionen in äußerster Randlage sind die Opfer dieser Wettbewerbsverzerrung. Die Drittstaaten bringen große Mengen an Bananen auf den Markt und profitieren beim Eintritt in den europäischen Markt von erheblich verminderten Zöllen, die auf kurze Sicht das Überleben der europäischen Banane bedrohen.

Das Senken der Zölle führt zum Anstieg der Menge an importierten „Dollar-Bananen“, deren Produktionskosten gering sind. Diese kontinuierliche Zunahme des Angebots auf dem EU-Markt sorgt somit für ein Sinken der Preise: In der Zeit von 2015 bis 2018 sank der Preis für eine Kiste Bananen um 15 % von 14,10 EUR auf 11,90 EUR, d. h. unter das Kostendeckungsniveau der europäischen Erzeuger.

Für transparenten Konsum und fairen Wettbewerb

Die Vereinigung europäischer Bananenerzeuger (Association des Producteurs Europeens de Banane, kurz APEB) vertritt seit ihrer Gründung im Jahr 1989 Tausende von Bananenerzeugern in EU-Regionen in äußerster Randlage, die von der internationalen Konkurrenz aus Drittländern bedroht sind, in denen die europäischen Produktionsstandards nicht beachtet werden. Um sich für das Überleben der Bananenproduktion auf den Kanarischen Inseln, auf Madeira, auf Guadeloupe und Martinique einzusetzen, und um ein angemessenes Einkommen der Erzeuger sowie den Erhalt der mit dieser landwirtschaftlichen Produktion verbundenen Arbeitsplätze zu garantieren, wandte sich die Vereinigung am 9. Oktober 2019 an europäische und nationale Stellen und formulierte folgende Anträge:

-Beibehaltung der Zolluntergrenze von 75,00 EUR/Tonne für Bananen, die im Rahmen von Handelsabkommen importiert werden, ohne die Möglichkeit, Zollsenkungen nachzuverhandeln;

-eine Marktregulierung als Ersatz für den aktuellen, völlig unwirksamen Stabilisierungsmechanismus;

-die Verpflichtung, dass importierte Agrarerzeugnisse aus einer Produktion stammen müssen, die denselben Regeln unterliegt wie die Produktion der europäischen Erzeuger, insbesondere hinsichtlich dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln;

-sowohl im Bereich des konventionellen Anbaus als auch im Bereich des Bio-Anbaus ist es nicht möglich, Agrarerzeugnisse in der Europäischen Union zu vermarkten, bei denen Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, die durch europäische Vorschriften untersagt sind;

-europäische Verbraucher haben sowohl bei Bio-Erzeugnissen als auch bei konventionellen Erzeugnissen ein Anrecht auf transparente Informationen zu den Unterschieden zwischen den Produktionsmodellen in der EU und in Drittländern; genauso haben sie ein Anrecht auf eine eindeutige Etikettierung, über das sich die Herkunft der importierten Produkte ermitteln lässt.

„Unsere Branche dient als Vorbild für alle anderen: Die europäischen Bananenerzeuger schützen die europäischen Verbraucher im Bereich der Lebensmittelsicherheit am besten. Die europäische Banane ist einzigartig und ihrer Konkurrenz, die mit ungleichen Waffen kämpft, weit voraus. Zur Gestaltung der Zukunft unserer Branche benötigen wir die Unterstützung unserer politischen Entscheidungsträger, um einen Raum zu schaffen, in dem Wettbewerb als Fortschrittsmotor gelebt wird und der Wert nicht mehr vernichtet wird, so wie dies heute der Fall ist. Die Europäische Union muss Hüterin unserer Werte sein.“
Laurent de Meillac, Präsident der APEB

Initiatoren der EU-geförderten Kampagne für die Siegel der Regionen in äußerster Randlage Europas sind drei Organisationen von Bananenproduzenten: UGPBAN (Guadeloupe & Martinique – Frankreich), ASPROCAN (Kanarische Inseln – Spanien) und GESBA (Madeira – Portugal).

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Tongkat Ali bald in der Novel Food Verordnung inkludiert?

Im Jahre 2009 hat sich die EU darauf verständigt, dass in allen Mitgliedsstaaten manche Nahrungsergänzungsmittel erlaubt sind, andere wiederum für nicht verkehrsfähig erklärt wurden.

Tongkat Ali bald in der Novel Food Verordnung inkludiert?

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Entscheidend für die Einordnung war, in welchen Mengen sie bereits in den verschiedenen Ländern im Verkehr waren. Der Stichtag dazu war der 15. Mai 1997.
Bei Tongkat Ali, auch bekannt als Erycoma longofolia, war dies nicht der Fall. Die European Commission schreibt dazu:
There was a request whether this product requires authorisation under the Novel Food Regulation. According to the information available to Member States‘ competent authorities, this product was not used as a food or food ingredient before 15 May 1997. Therefore, before it may be placed on the market in the EU as a food or food ingredient a safety assessment under the Novel Food Regulation is required.

Quelle: http://ec.europa.eu/food/safety/novel_food/catalogue/search/public/?event=home&seqfce=143&ascii=E
Will ein Unternehmen nun ein Nahrungsergänzungsmittel importieren und vertreiben, so muss zunächst ein Antrag dazu gestellt werden. Im Zuge dessen wird geprüft, ob der Verzehr unbedenklich ist und somit keine Gefahr für die Konsumenten besteht.
Ein solcher Prozess kann unter Umständen sehr langwierig sein.
Für Tongkat Ali wurde er bereits am 9. August 2016 ein solcher Antrag gestellt. Seitdem befindet er sich in der Schwebe.
Link zum Antrag:
https://acnfp.food.gov.uk/sites/default/files/tongdos.pdf
In diesem Antrag wird genau aufgeschlüsselt, welche Inhaltsstoffe enthalten sind, wie sich diese auf den Menschen auswirken und welche historische Bedeutung das Nahrungsergänzungsmittel in anderen Kulturkreisen hat.
Besonderes Gewicht kommt den toxikologischen Untersuchungen bei. Diese zeigen auf, ob der Verzehr bedenklich ist und somit der Handel untersagt werden muss.
Wie stehen die Chancen, dass Tongkat Ali bald zugelassen wird?
„Tongkat Ali erfüllt nach unserer Auffassung alle Voraussetzung um in der EU angeboten zu werden“, so der Geschäftsführer von Fitness Vital.
„Allerdings muss damit gerechnet werden, dass sich der Prozess der Zulassung noch einige Zeit in die Länge ziehen wird. Die Mühlen der EU mahlen langsam und fundierte Untersuchungen nach europäischen Standards sind rar.“
Bereits jetzt besteht in Deutschland und anderen Ländern der EU eine große Nachfrage nach dem Produkt. Das Angebot wird überwiegend von Unternehmen aus dem Ausland, beispielsweise den Niederlanden, gedeckt.
Woher kommt das Tongkat Ali auf dem deutschen Markt?
Der Großteil der weltweiten Tongkat Ali Produktion erfolgt in Indonesien und Malaysia. Aber auch China hat in den letzten 5 Jahren die Produktion von hochwertigem Tongkat Ali gefördert. Woher der Wurzelextrakt kommt, spielt nach qualitativen Gesichtspunkten keine Rolle. Entscheidender ist, wie stark der Extrakt reduziert wird, welches Trocknungsverfahren er durchlaufen hat und wie viel Wirkstoff das Pulver letztendlich enthält.
Auch die Farbe ist kein Zeichen für eine hohe, oder niedrige Qualität. Sie wird maßgeblich vom Trägerstoff und dem Trocknungsverfahren bestimmt.
Tongkat Ali Pulver besteht aus den Wurzeln der Pflanze Eurycoma longifolia. Wie viel Kilogramm der Pflanze zu einem Kilogramm Pulver verarbeitet wird, bestimmt maßgeblich über die Qualität. Bietet ein Händler beispielsweise Tongkat Ali 100:1 an, so bedeutet dies, dass aus 100kg Wurzel insgesamt 1kg Pulver gewonnen wurde. Je mehr Wurzel pulverisiert wurde, desto besser.
Ist der Verzehr von Tongkat Ali bedenklich?
In vielen Ländern in Südostasien wird Tongkat Ali bereits seit über einem Jahrhundert konsumiert. Negative Erscheinungen sind nicht eingetreten. Allerdings sei gesagt, dass es keine europäische Langzeitstudie zu den Folgen des Verzehrs gibt.
Ein deutsches Labor wurde vor kurzem mit der Untersuchung des Tongkat Ali Pulvers beauftragt und kam zu dem Entschluss, dass der Verzehr kleiner Mengen unbedenklich sei.
Ausblick in die Zukunft
In den vergangenen Jahren haben es nur sehr wenige Nahrungsergänzungsmittel geschafft in die Novel Food Verordnung aufgenommen zu werden. Das liegt an den hohen Hürden, sowie der großen Anzahl an Anträgen.
Es bleibt weiterhin spannend auf dem Markt und aktuell ist nicht ersichtlich, wann und ob eine Zulassung erfolgen wird.

Alfred Holzhammer ist Beobachter des Marktes für Nahrungsergänzungsmittel. Als begeisterter Sportler und Reisender ist er sehr an fernöstlichen Hausmitteln interessiert.

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Hamacher befürwortet höhere EU-Klimaauflagen für LKW

Kohlendioxid-Emissionen im Schwerlastverkehr verringern

Hamacher befürwortet höhere EU-Klimaauflagen für LKW

Hamacher Transporte setzt auf neueste, energiesparende Technologie

Neue Lastwagen sollen laut der Europäischen Union bis 2025 durchschnittlich 15 Prozent und bis 2030 mindestens 30 Prozent weniger Kohlendioxid ausstoßen dürfen als derzeitig noch erlaubt ist.

Mit den dann verbindlichen Klimaschutzzielen beabsichtigt die EU, die steigenden Kohlendioxid-Emissionen besser unter Kontrolle zu bekommen. Das ist insbesondere deshalb notwendig, da der nach wie vor steigende Schwerlastverkehr heute 25 Prozent mehr Klimagase produziert als 1990.

Wir von Hamacher Transporte erneuern kontinuierlich unseren Fuhrpark und setzen folglich auf neueste Technologie – nicht nur auf Grund höherer Sicherheit, sondern auch um energiesparender unterwegs zu sein.

Dabei hoffen wir, dass die Nutzwagenhersteller zukünftig in der Lage sein werden, Motoren zu entwickeln, die Klimagase deutlich zu reduzieren. Wie weit die Hersteller dann mit der Motorentechnologie – auch von Elektroantrieben – letztendlich sind, bleibt abzuwarten.

Durch unseren Anspruch, den Hamacher-Fuhrpark immer auf den neuesten Stand zu halten, werden wir – vorausgesetzt das Angebot ist vorhanden – ohne weiteres unseren Beitrag zur Reduzierung der Emissionen leisten können. Der Druck seitens der EU auf die Hersteller wächst.

Wir transportieren Lösungen – flexibel und „just in time“

Als familiengeführtes mittelständisches Unternehmen zählt Hamacher Transporte zu einem der größten Logistikspezialisten in der Region. Mit mehr als 80 Jahren Erfahrung transportieren wir Güter von weitgehend jeder Größe und Beschaffenheit.

Unsere Kunden schätzen neben der strategisch guten Lage zwischen Aachen und Köln und dem Dreiländereck Belgien/Niederlande vor allem unsere hohen Qualitätsstandards und unsere konsequente Kundenorientierung.

Als verantwortungsvoller und verlässlicher Partner sind wir in allen Belangen von Transport und Logistik für Sie da: flexibel, „just in time“ und lösungsorientiert.

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FBDi-Kommentar: Regulieren wir uns tot?

Pragmatismus ist gefragt

FBDi-Kommentar: Regulieren wir uns tot?

Andreas Falke, Geschäftsführer des FBDi e.V.

Berlin, 7. Mai 2019 – Wo fange ich an und wo höre ich auf – vor allem mit welchem Ziel? Diese alltägliche Frage in Zeiten immer komplexerer Strukturen und Vernetzung bei immer schnelleren Veränderungen kennen alle! Daraus resultiert oft das Gefühl, bei unseren Aufgaben das Ziel, das große Ganze, aus den Augen zu verlieren.
Wenn uns dieses in unserem „kleinen, überschaubaren“ Leben schon passiert, haben wir dann Verständnis dafür, wenn es bei den großen Ideen unserer Zeit noch viel extremer sein mag, und sind wir etwas nachsichtiger in unserem Urteil?

So fragen sich bestimmt viele bei der EU: Was war nochmal das Ziel bzw. das große Bild? Und muss es tatsächlich mit dem Detailierungslevel einer Miniatur gezeichnet werden?
In der Umsetzung führt das nahezu zwingend zu Abgrenzungsproblemen und Verzug in der Umsetzung.
Geht es nicht vielmehr um mutige Schritte und wahrscheinlich auch Schnitte, die den Apparat kleinhalten, aber die Idee groß! Schon Jahre vor dem Brexit Votum bemerkte ein früherer deutscher Präsident des Europaparlaments: „Am Anfang war die Idee, dann kam die Verwaltung, jetzt verwechselt der Bürger die Idee mit der Verwaltung und ist enttäuscht!“

Zurück zur Idee – ein Wirtschaftsraum, Austausch, Vernetzung nicht über die Grenzen hinweg, sondern ohne Grenzen. Eine Idee, die wir heute immer mehr brauchen, denn wir alle wissen: Die Zukunft liegt nicht mehr darin, alles selbst zu machen. Sondern es geht darum, sich mit Menschen, Unternehmen, Staaten etc. als Bund gegebenenfalls auch nur für ein Projekt zusammenzuschließen, um dank maximaler Divergenz des Knowhows das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Deutschlands und Europas Wirtschaftskraft lebt aus dem Mittelstand heraus – hier sind die Hidden Champions, die sich im Markt durchsetzen dank Qualitäten, die auch für die Zukunft massiv gebraucht werden. Im Mittelstand entwickeln sich die Top-Player für die Zukunftsmärkte. Wenn sich diese aber bei der Vernetzung, beim Austausch über Projekte im Sumpf der Regularien und Verordnungen verlieren, wenn aufgrund von Redundanzen oder nicht eindeutigen Regularien mehr Spezialisten Verordnungen und Richtlinien überprüfen müssen, als im Projekt kooperieren, verzerrt sich das Bild zur Verwaltung – aus dem Kabinett wird das Kabarett. Die Idee aber braucht die Infrastruktur, das Knowhow und ein funktionierendes Netzwerk mit der Kraft, um Marktteilnehmer zu beflügeln.

Ich möchte hier gar nicht in die Details gehen, Substanzregulierungen – einmal Verordnung, einmal Richtlinie – wo ist der Unterschied? Warum nach RoHS reguliert, nach REACh nicht oder eingeschränkt? Warum EU-weite Regulierung und dann nationale Regulierung, also unterschiedliche Anwendungsbereichsauslegungen bezüglich betroffener Produkte? Warum Redundanz oder nationale Diversifikation, wenn man doch Einheitlichkeit und Klarheit braucht?

Auch hier bestätigt sich: Die zähesten Verhandlungen sind immer jene, bei denen eine Absichtserklärung, ein Letter of Intent, in einen bindenden Vertrag gegossen werden soll, da Juristen die jeweilige Position maximal absichern wollen. Dabei wissen alle, dass das Einfache durch weglassen entsteht – aber weglassen ist nicht einfach.

Ich meine, hier würde eine salvatorische Klausel helfen: Dinge, die in den Verordnungen nicht geregelt sind, ersetzen durch eine – der großen Idee zuträgliche – Lösung. Denn Pragmatismus ist notwendig, wenn man den Mittelstand als Treiber der Wirtschaft nicht ersticken will.

Über den FBDi e. V. ( www.fbdi.de ):
Der Fachverband der Bauelemente Distribution e.V. (FBDi e.V.) seit 2003 eine etablierte Größe in der deutschen Verbandsgemeinschaft und repräsentiert einen Großteil der in Deutschland vertretenen Distributionsunternehmen elektronischer Komponenten.
Neben der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum deutschen Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente bildet das Engagement in Arbeitskreisen und die Stellungnahme zu wichtigen Industriethemen (u.a. Ausbildung, Haftung & Recht, Umweltthemen) eine essenzielle Säule der FBDi Verbandsarbeit.

Die Mitgliedsunternehmen (Stand Januar 2019):
Mitglieder: Acal BFi Germany; Arrow Europe; Avnet EMG EMEA; Beck Elektronische Bauelemente; Blume Elektronik Distribution; Bürklin Elektronik; CODICO; Conrad Electronic; Distrelec; Ecomal Europe; Endrich Bauelemente; EVE; Future Electronics Deutschland; Glyn; Gudeco Elektronik; Haug Components Holding; Hy-Line Holding; JIT electronic; Kruse Electronic Components; MB Electronic; Memphis Electronic; menges electronic; MEV Elektronik Service; mewa electronic; Mouser Electronics; pk components; Püplichhuisen; RS Components; Rutronik Elektronische Bauelemente; Ryosan Europe; Schukat electronic; TTI Europe.
Fördermitglieder: TDK Europe.

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Brexit: Deal oder No-Deal – was erwartet den Mittelstand?

Brexit: Deal oder No-Deal - was erwartet den Mittelstand?

(Mynewsdesk) Brexit und kein Ende. Nachdem sich Brüssel und London auf eine Fristverlängerung bis Ende Oktober geeinigt haben, gehen die Verhandlungen weiter. Doch das No-Deal Szenario ist noch nicht vom Tisch. Der Mittelstand leidet unter der Ungewissheit – und zeigt sich erstaunlich resilient.

Wenn Wirtschaft zu 50% Psychologie ist, müssten die Nerven des Mittelstands eigentlich blank liegen. Denn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind 2019 auch ohne Brexit schwierig: Strafzölle zwischen den Handelsmächten, ein langsameres Wachstum in China, die Schuldenlast Italiens – um nur die wichtigsten Risiken zu nennen. Und nun vielleicht auch noch ein No-Deal Brexit. Wird er Großbritannien in eine Rezession stürzen? Was erwartet den Mittelstand? Und wie gehen die Unternehmen mit der Ungewissheit um?

Die Gebrauchtmaschinen-Branche steht selten im Fokus der Aufmerksamkeit. Vielleicht weil sie durch und durch mittelständisch geprägt ist. Selbst große Player auf dem Markt, wie der Industrieverwerter Surplex, haben ca. 200 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von knapp 100 Mio. Euro. Aber alle Unternehmen der Branche, auch die kleineren Händler und Industrieauktionshäuser, exportieren erfolgreich in die EU und weltweit. Surplex beispielsweise verfügt über Niederlassungen in neun europäischen Ländern, darunter auch Großbritannien. Die deutsche Muttergesellschaft mit Sitz in Düsseldorf verkauft mehrheitlich Industriegüter in die EU. Umgekehrt exportiert die Tochtergesellschaft Surplex UK ebenfalls einen Großteil ihrer Maschinen in die EU – Tendenz steigend. Ein funktionierender Binnenmarkt ist das Rückgrat des europäischen Maschinenhandels. Doch dieser könnte schon bald am Ärmelkanal enden. Brechen dann die Logistik-Ketten zusammen? Stauen sich die LKWs kilometerlang? Werden Flug- und Schiffsverkehr beeinträchtigt? Die Branche versucht, sich auf den Brexit einzustellen.

Die Gretchenfrage lautet: Deal oder No-Deal?

Daniel Jankowiak, Leiter Zoll- & Exportkontrolle bei Surplex, ist skeptisch: „Sollte der künftige Handel nach WTO-Standards abgewickelt werden, dürften Maschinenexporte ins Vereinigte Königreich nicht mehr wenige Tage, sondern Monate dauern“. Neben erheblichen Verzögerungen beim Warentransport erwartet er neue rechtliche Hürden mit zusätzlichen Genehmigungspflichten. Das, so Jankowiak, sei nicht ohne Ironie, hätten doch die Brexit-Befürworter stets über die Brüsseler Bürokratie geklagt. Doch ein No-Deal Brexit würde den Wert einheitlicher Regeln, Standards und Gesetze schlagartig deutlich machen, beispielsweise beim Export von Dual-Use Gütern wie hochpräzisen Werkzeugmaschinen.

Jenseits des Ärmelkanals schätzt man die Lage positiver ein als erwartet. John Heath, Acquisition Manager von Surplex UK (London), kennt die Sorgen des britischen Mittelstandes. Sein Job besteht darin, Unternehmen, die eine Restrukturierung oder Insolvenz vor sich haben, beim Verkauf ihres überschüssigen Inventars zu unterstützen. Heath ist von der Resilienz der britischen KMU überrascht: Zwar habe die Anzahl der Insolvenzen in den letzten Monaten um 0,5% zugenommen, doch das sei keine Folge des Brexits. Betroffen seien vor allem Firmen aus den Bereichen Bau und Einzelhandel, die eher mit der Digitalisierung zu kämpfen hätten. Bei Fertigungsbetrieben, beispielsweise aus der Metall- und Holzbearbeitung, sei kein signifikanter Anstieg der Insolvenzen zu verzeichnen.

Auch andere Experten zeichnen ein gemischtes Bild. Investitionen und Exporte, so die allgemeine Auffassung, dürften aufgrund des Brexits zurückgehen. Andererseits scheint sich der Arbeitsmarkt positiv zu entwickeln. Laut Umfragen wollen 75% der britischen KMU im laufenden Jahr neue Mitarbeiter einstellen. Mike Cherry vom Federation of Small Businesses wird nicht müde zu betonen, dass das Wie des Brexits für die Entwicklung entscheidend sei. Dagegen hält es Dr. Ross Brown vom Center for Responsible Banking and Finance sogar für möglich, dass einzelne Unternehmen von einem No-Deal Szenario profitieren könnten.

Klarer Verlierer: Die britische Automobilindustrie

Wer jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht profitieren dürfte, ist die britische Automobilindustrie. Die Branche steht auch ohne Brexit unter Druck. Der Handelsstreit mit den USA, ökologische Fragen und Strukturprobleme haben laut einer Studie der Universität Oxford dazu geführt, dass die Investitionen in den vergangenen Jahren um 80% gesunken sind. Bei einem No-Deal Ausstieg aus dem Binnenmarkt droht der freie Fall. Die PKW Produktion könnte bis 2025 um 50% einbrechen. Mit dramatischen Folgen für die Arbeitsplätze und die betroffenen Regionen, vor allem Nordost-England, Schottland und Wales. Die Frage: Deal oder No-Deal könnte zur Schicksalsfrage der britischen Automobilindustrie werden.

Als Fazit bleibt, dass ein weicher Brexit, bei dem London und Brüssel die künftigen Handelsregeln aufeinander abstimmen, für den Mittelstand gut zu verkraften wäre. Die Unternehmen haben sich auf den EU-Austritt eingestellt und agieren erfolgreich in einem schwierigen Umfeld. Dagegen hätte ein harter Brexit, der zu Handelsbeziehungen nach WTO-Standards führen würde, gravierende Auswirkungen, nicht nur für den Mittelstand, sondern für die gesamte britische Wirtschaft. So warnt die Confederation of British Industry (CBI), dass das britische Bruttoinlandsprodukt in diesem Fall um 8% schrumpfen könnte.

Für einen Mittelständler wie Surplex würde die No-Deal Variante zu höheren Kosten, Verzögerungen beim Maschinentransport sowie längeren und komplizierten Genehmigungsverfahren führen. Also Sand im Getriebe in einer ohnehin labilen Situation. Selbst wenn man positive Wirkungen eines No-Deal Brexits einkalkuliert, beispielsweise günstige Wechselkurse oder ein größeres Gebrauchtmaschinen-Angebot, überwiegen die negativen Effekte deutlich. Höhere Kosten und mehr Bürokratie sind für Wachstum und Wohlstand immer schädlich. Deshalb sollte das No-Deal Szenario vermieden werden. Eine politische Mehrheit für diesen Worst Case ist glücklicherweise nicht in Sicht. Dafür wächst derzeit in ganz Europa der Wunsch, zur wirtschaftlichen Vernunft zurückzukehren. 

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Wenn Ihre Webseite eine Eu-Domain benützt, können Sie sich um den .eu Web Awards bewerben!

Wenn Ihre Webseite eine Eu-Domain benützt, können Sie sich um den .eu Web Awards bewerben!

Die Registrierung einer eu-Domain ist auch ein Bekenntnis zur Europäischen Union (Bildquelle: GDJ)

Bei den .eu Web Awards handelt es sich um einen Wettbewerb, der gut gestaltete Websites und herausragende Entwickler für ihre hart erarbeiteten Erfolge in den einzelnen Bereichen auszeichnet. Die Initiative bietet nicht nur den Nominierten Vorteile, sondern steigert zudem das Bewusstsein bezüglich der Vorteile, ein Teil der .eu-Community zu werden.

Der Gala Event am 21. November 2017 bildet dabei den Höhepunkt, wenn die Gewinner der fünf einzelnen Kategorien – The Leaders, Rising Stars, Laurels, House oder .eu, und Better World – eine speziell angefertigte Trophäe und ein Zertifikat sowie ein digitales Web Awards-Symbol in Empfang nehmen. Zudem erhalten sie die Möglichkeit, ein einminütiges Video zu drehen, das ihnen bei der Vermarktung ihrer Website dem breiten Publikum helfen kann.

„Wir möchten mit dieser Initiative unsere Wertschätzung für .eu zum Ausdruck bringen. Schließlich geht es darum, die Domaininhaber in ihren Zielen zu unterstützen und ihre Bekanntheit zu erhöhen. Es gibt da draußen unzählige großartige Websites, die nicht genug Anerkennung erhalten. Aus diesem Grund haben wir die Initiative .eu Web Awards ins Leben gerufen“, erläutert Giovanni Seppia, External Relations Manager bei EURid.

Nominierungen erfolgen direkt auf folgender Website webawards.eurid.eu. Je nach der Anzahl eingegangener Nominierungen kommen für jede Kategorie drei Websites in die engere Auswahl.

Ein Geheimtip: Ganz Schlaue sind bereits auf die Idee gekommen, ihre schöne bestehende Webseite mit einer Eu-Domain zu versehen und dann bei dem Wettwerb anzumelden. Das wird nicht gern gesehen, aber es ist nicht ausdrücklich verboten.

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Seit 2013 ist Secura auch bei den Neuen Top Level Domains sehr aktiv. Secura meldet Marken für die Sunrise Period als Official Agent des Trade Mark Clearinghouse an.

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„SOcool“ spielt in der Champions League des Mittelstands

SunOyster Systems (SOS), Hersteller der konzentrierenden Solartechnologie SunOyster für solare Kraft-Wärme-Kopplung, wird unter der EU KMU-Instrument gefördert

"SOcool" spielt in der Champions League des Mittelstands

SunOyster-Installation mit thermischer Kälte in Shanxi, China

Brüssel/Hamburg, 19. Mai 2017: Die SunOyster Systems GmbH (SOS), welche die CPVT-Technologie SunOyster zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme herstellt, hat sich mit dem Projekt „SunOyster cooling – SOcool“ für die Förderung der Phase II unter dem angesehenen KMU-Instrument der EU qualifiziert und erhält über zwei Jahre eine Förderung in siebenstelliger Höhe.

Die SunOyster nutzt parabolische Spiegel, um die Direktstrahlung der Sonne auf einen hybriden Receiver zu konzentrieren, welcher die Strahlung mit Konzentrator-Photovoltaik-Zellen (CPV) zu 30% in elektrische Energie und gleichzeitig zu 45% in thermische Energie (CPV-T) mit bis zu 170°C umwandelt.

Das KMU-Instrument ist ein unter dem Forschungsrahmenprogramm HORIZON 2020 neu eingeführtes Förderprogramm für innovative kleine und mittlere Unternehmen, um vielversprechende Produkte von mindestens Technology Readiness Level TRL 6 (Prototyp) bis zur Serienreife (TRL 8) zu begleiten. In der ersten Phase des Instruments – die SOS bis Februar 2017 absolviert hat – wird eine Machbarkeitsstudie mit 50,000 Euro gefördert. Die zweite Phase mit einer 70prozentigen Förderung und einem Förderbetrag von bis zu 2,5 Millionen Euro ist so begehrt, dass die Erfolgsquote für deutsche Unternehmen typischerweise nur 3 bis 5 Prozent beträgt. Das Programm wird deshalb auch als „Champions League“ der innovativen KMUs bezeichnet. Bei der Ausschreibungsrunde vom 6. April 2017 wurden unter EU-weit hunderten von Bewerbern nur zwei deutsche Unternehmen zur Förderung ausgewählt – beide übrigens aus dem Bereich Energiewende. Der Antrag von SOS wurde durch das Hamburger Büro der EurA AG begleitet.

Nach Abschluss des erforderlichen Grant Agreements wird SOS über eine Projektlaufzeit von zwei Jahren daran arbeiten, Kombinationen aus der SunOyster und aus thermischen Kältemaschinen unterschiedlicher Größe und verschiedener Hersteller zur Marktreife zu entwickeln. Dabei soll gerade die von einer SunOyster produzierte Wärme mit einer Leistung von 7,5 kW und einer Temperatur von bis zu 170°C in Kälte umgewandelt werden, weil die Wärme vor Ort verbraucht werden muss und in sonnigen und heißen Ländern der Erde oft mehr Kälte als Wärme benötigt wird. Der kogenerierte Strom mit einer Leistung von bis zu 5 kW kann dagegen für andere Zwecke verwendet werden – oder für weitere Kühlung im Zusammenspiel mit konventionellen elektrischen Kältemaschinen wie den handelsüblichen Split-Klimageräten.

Vor diesem Hintergrund will SOS attraktive Produktpakete bestehend aus SunOystern, der jeweils optimalen thermischen Kältemaschine und den weiteren Systemkomponenten für folgende drei Anwendungen auf den Markt bringen:
-Hotels haben durchgängig einen großen Wärme- und Kältebedarf. Hier kann die Abwärme der thermischen Kältemaschine noch zum Vorwärmen von Brauchwasser oder zum Heizen des Swimming-Pools genutzt werden. Durch diese „Tri-Generation“ werden bei der SunOyster aus 15 kW Direktstrahlung der Sonne satte Leistungen von 5 kW Strom, 5 kW Kälte und 12,5 kW Nutzwärme. Die insgesamt 22,5 kW Nutzleistung bedeuten einen Gesamtwirkungsgrad von 150 %!

-Bei Bürogebäuden gibt es in heißen Ländern eine besonders gute Gleichzeitigkeit von Sonnenschein und Kältebedarf, was der Wirtschaftlichkeit der solaren Kühlung zu Gute kommt. Hier wie ebenso bei den beiden anderen Anwendungen erwartet SOS auf das SOcool-Paket bei Einsatz von Investitionsdarlehen eine Rückzahlzeit von nur ein bis zwei Jahren.

-Bei SOcool Pool schließlich geht es um die komplette Energieversorgung von Pool-Villen mit Strom, Wärme und Kälte. In manchen sonnenreichen Ländern wie den USA oder Australien entfällt schon heute der Großteil der neu installierten solarthermischen Anlagen auf die Erwärmung von Swimming Pools. Mithilfe der SunOyster und der Tri-Generation bei der solaren Kühlung kann dies auf ein ganz neues Niveau gehoben werden. Die SunOyster kann so bei gleicher Dachfläche gegenüber den Solardachziegeln von Tesla ein Mehrfaches an Nutzenergie ernten.

Gründer Dr. Carsten Corino erklärt: „Wir sind sehr froh, dass durch diese Förderung unsere vierjährigen Entwicklungsarbeiten an der SunOyster gewürdigt werden. Da durch unsere solare Kraft-Wärme-Kopplung die Wärme zum preiswerten Nebenprodukt des Stroms wird, möchten wir mit diesem Projekt der thermischen Variante der solaren Kühlung zum Durchbruch verhelfen.“

SunOyster Systems ist ein Start-up aus dem Raum Hamburg, das die konzentrierende Solartechnologie SunOyster herstellt.

Kontakt
SunOyster Systems GmbH
Carsten Corino
Poststr. 46
25469 Halstenbek
04101 808767
cc@sunoyster.com
http://www.sunoyster.com

https://www.youtube.com/v/hBSYI3lBciM?hl=de_DE&version=3

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EU-Recht: Erbschaft im Ausland

ARAG Experten erläutern die europaweit einheitlichen Regeln

EU-Recht: Erbschaft im Ausland

In unserer globalen Gesellschaft werden auch die Erbfälle mit Auslandsbezug immer häufiger. Nahezu eine halbe Million Fälle sind es jährlich in der EU. Das kann der Rentner sein, der nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben in sein Ferienhaus auf Mallorca zieht. Aber auch die Entsendung von Arbeitnehmern ins Ausland wird in international agierenden Unternehmen zunehmend häufiger. Und so mancher wandert auch gleich ganz aus. Sie alle sollten bedenken, dass sie nach der neuen EU-Erbrechtsverordnung im Todesfall möglicherweise nach dem Recht ihres Aufenthaltslandes beerbt werden – selbst wenn sie nach wie vor die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Seit wann diese Regelung gilt und was Sie tun können, damit sich Ihr Erbe dennoch nach deutschem Recht richtet, wissen die ARAG Experten.

Bislang galt: Ein Todesfall – mehrere Erbrechtsordnungen
Früher richtete sich die Frage, welches nationale Erbrecht bei einem Todesfall mit Auslandsbezug anzuwenden ist, noch nach den sogenannten Kollisionsnormen des Internationalen Privatrechts (IPR). Das Problem dabei: Sie sehen in den verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten ganz unterschiedlich aus. So stellten deutsche Nachlassgerichte in Erbfällen zum Beispiel auf die Staatsangehörigkeit ab. Der Deutsche, der im Ausland lebte, wurde für sie also selbst dann noch nach deutschem Recht beerbt, wenn er schon vor zehn Jahren ausgewandert war. In anderen Ländern war stattdessen für das gesamte Erbe der letzte Wohnsitz des Erblassers entscheidend. Wiederum andere – wie z.B. Frankreich – stellten für Immobilien auf das Recht des Ortes ab, wo diese sich befinden, für bewegliches Vermögen richtete sich das Erbrecht dagegen nach der Staatsangehörigkeit. Konkret bedeutete das: Wegen der national verschiedenen Kollisionsnormen fanden mitunter in einem Erbfall mehrere Erbrechtsordnungen Anwendung – und das auch noch mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Seit 2015 kommt es auf gewöhnlichen Aufenthalt an
Um solch komplizierte Fälle zu vermeiden, hat die EU im Jahr 2012 eine Erbrechtsverordnung (Nr. 650/2012) verabschiedet. Nach ihr „unterliegt die gesamte Rechtsnachfolge von Todes wegen dem Recht des Staates, in dem der Erblasser zum Zeitpunkt seines Todes seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat“. Diese Regelung gilt für alle Erbfälle, die nach dem 17. August 2015 eingetreten sind.

Ab wann gilt ein Aufenthalt im Ausland als „gewöhnlich“?
Findet das ausländische Erbrecht schon dann Anwendung, wenn der jobbedingte Auslandsaufenthalt nur auf ein Jahr angelegt ist? Und wie sieht es mit denjenigen aus, die regelmäßig zwischen zwei Ländern pendeln? Die Vorschrift selbst sagt dazu nichts. Anhaltspunkte ergeben sich nur aus der einleitenden Begründung zur Verordnung. Dort heißt es, das zuständige Gericht solle die Lebensumstände des Erblassers in den Jahren vor seinem Tod und im Zeitpunkt des Todes beurteilen. Dabei sollten vor allem die Dauer und die Regelmäßigkeit des Auslandsaufenthalts und die Gründe für diesen Berücksichtigung finden. Wer sich aus beruflichen oder wirtschaftlichen Gründen in einem anderen Staat aufhalte, aber noch eine enge und feste Bindung zu seinem Herkunftsstaat habe, der könne seinen „gewöhnlichen Aufenthalt“ unter Umständen immer noch dort haben. Wie die Vorschrift im Einzelfall auszulegen ist, wird also die Rechtsprechung zeigen müssen.

Im Testament das Erbrecht bestimmen
Kommt im Todesfall fremdes Erbrecht zur Anwendung, kann dies mitunter zu unliebsamen Überraschungen für die Angehörigen führen. So ist etwa das im deutschen Erbrecht geltende Pflichtteilsrecht einigen anderen Erbrechtsordnungen unbekannt. Auch die Beteiligung des Ehegatten am Erbe kann anders oder gar nicht geregelt sein. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen möchten, sollten Sie daher schon jetzt festlegen, dass im Todesfall das Recht des Staates gelten soll, dessen Staatsangehörigkeit Sie besitzen. Dieses Wahlrecht sieht die Verordnung ausdrücklich vor. Besitzen Sie mehrere Staatsangehörigkeiten, können Sie das Recht eines dieser Staaten wählen. Ganz wichtig: Die Rechtswahl muss laut Verordnung zwingend in Testamentsform erfolgen! ARAG Experten empfehlen deshalb, sich bei einem Notar rechtzeitig beraten und gegebenenfalls ein Testament – oder einen Erbvertrag – aufsetzen zu lassen, in dem deutsches Erbrecht gewählt wird. Haben Sie bereits vor dem 17. August 2015 ein Testament errichtet, lassen Sie dieses auf seine Wirksamkeit im Hinblick auf die neuen Regelungen überprüfen.

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congstar: Preissturz bei Paketen für mobile Datennutzung außerhalb der EU

Günstiges Datenvolumen beim DayPass und neuer WeekPass

Köln, 5. April 2017. Alle reisefreudigen congstar Kunden profitieren bei Reisen außerhalb der EU ab sofort von deutlich verbesserten Konditionen für die mobile Internetnutzung im Rahmen des World Roaming. So senkt der Kölner Mobilfunkanbieter den Preis für den congstar DayPass in der Ländergruppe 2 um rund 80 Prozent, in Ländergruppe 3 um fast 90 Prozent. Außerdem erhalten Nutzer jetzt das doppelte Datenvolumen. Erstmals bietet congstar zudem für beide Ländergruppen einen günstigen WeekPass an.

Neue congstar Datenpässe für die Länderzonen 2 und 3
Beim congstar DayPass für nur noch 3 Euro stehen nun beim World Roaming 20 MB statt wie bisher 10 MB Surfvolumen zur Verfügung. Der Preis beträgt nur noch 3 Euro statt wie bisher 14,90 Euro für Ländergruppe 2 bzw. 24,90 Euro für Ländergruppe 3 bei einer Nutzungsdauer von 24 Stunden. Ganz neu ist der congstar WeekPass3 für die Ländergruppe 2 und 3. Für eine Nutzungsdauer von sieben Tagen zahlen Kunden 10 Euro für 75 MB Datenvolumen. Die Pässe sind ab sofort unter www.datapass.de buchbar und gelten jeweils in der gesamten Ländergruppe, in der sie aktiviert wurden. DayPass und WeekPass sind für den gesamten gebuchten Zeitraum oder bis zum Ablauf des Volumens gültig. Sie sind danach erneut beliebig oft buchbar. Die Preise für Telefonie und SMS in den Ländergruppen 2 und 3 bleiben unverändert. Sie können für den eigenen Tarif einfach und schnell über den congstar Roaming-Rechner ermittelt werden.

Ab dem 15. Juni: Roaming innerhalb der EU wie in Deutschland
Innerhalb der EU entfallen ab 15. Juni 2017 die zusätzlichen Roaminggebühren, dann gelten die günstigen congstar Tarife gleichermaßen im Inland wie bei der Mobilfunknutzung in der Ländergruppe 1. Nationale Tarife oder Roaming-Zuschläge wird es bei congstar nicht geben.
Die Preise werden ab diesem Termin automatisch nach den neuen EU-Vorgaben abgerechnet. congstar Kunden müssen an ihren bestehenden Mobilfunkverträgen keine Änderung vornehmen.
Weitere Informationen zu den günstigen congstar Travel & Surf-Paketen, Tipps zur Datennutzung im Ausland sowie der Roaming-Rechner sind unter www.congstar.de/hilfe-service/roaming/ zu finden.

Der Kölner Telekommunikationsanbieter congstar bietet Mobilfunk-Produkte im Prepaid- und Postpaid-Bereich sowie DSL- und VDSL-Komplettanschlüsse an. Seinen Unternehmenserfolg seit dem Marktstart im Jahr 2007 verdankt congstar der Kombination aus hervorragender D-Netz-Qualität, günstigen Preisen und flexiblen Vertragslaufzeiten. Davon profitieren mittlerweile mehr als 4 Millionen Kunden. congstar Produkte und Services werden regelmäßig ausgezeichnet. Im Oktober 2016 erhielt congstar das Handelsblatt-Qualitätssiegel „Marke des Jahres 2016“ in der Kategorie Mobilfunk und Telekommunikation. Focus Money verlieh congstar in den Jahren 2012 bis 2017 das Siegel „Fairster Mobilfunkanbieter“. Die Leser von Europas führender Fachzeitschrift für Telekommunikation connect wählten congstar 2016 bereits zum fünften Mal in Folge zum „Mobilfunkanbieter des Jahres“. congstar Produkte können über www.congstar.de oder die Bestell-Hotline unter 01806 50 75 00, Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr sowie Samstag von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr (20 Cent/Verbindung aus dem deutschen Festnetz. Aus dem Mobilfunknetz 60 Cent/Verbindung) sowie in den Telekom Shops und bei ausgewählten Handelspartnern bestellt werden. congstar ist seit 2012 Mobilfunkpartner der REWE Group und technischer Leistungserbringer von ja! mobil und PENNY MOBIL. Einen Beitrag zum Umweltschutz leistet congstar durch CO2-neutrales Arbeiten am Unternehmensstandort. Seit Juli 2014 ist congstar als Hauptsponsor des FC St. Pauli zurück in der 2. Bundesliga. Damit wird eine gemeinsame Erfolgsgeschichte fortgesetzt, bereits 2007 bis 2009 war congstar Sponsor des FC St. Pauli.

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Privatinsolvenz in Großbritannien und Brexit

EU-Mitgliedschaft-Referendum: Die Auswirkungen des Brexit auf das Privatinsolvenzverfahren für Deutsche in England

Privatinsolvenz in Großbritannien und Brexit

Auswirkungen des Brexit auf das Privatinsolvenzverfahren für Deutsche in England

Spätestens seit den Abstimmungen des britischen Unterhauses vom 8.2.2017 und des Oberhauses vom 13.3.2017, in denen das Ergebnis des EU-Mitgliedschaft-Referendums vom 23.06.2016 offiziell angenommen wurde, steht fest, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlassen wird. In den vergangen Jahren nutzten viele Deutsche, die insolvent geworden waren, England als Ort um sich möglichst schnell von ihren Schulden zu befreien und damit einen anschließenden Neubeginn zu ermöglichen. Durch den bevorstehenden Austritt des Vereinigten Königreiches ist das Fortbestehen dieser Möglichkeit ungewiss.

Insolvenzrecht: Der Vorteil der englischen Restschuldbefreiung

Das englische Recht bietet im Vergleich zum deutschen Insolvenzrecht einen entscheidenden Vorteil: Die Restschuldbefreiungsperiode dauert in England lediglich sechs bis zwölf Monate, während diese in Deutschland gemäß § 300 Abs. 1 Nr. 1 InsO drei bis fünf Jahre beträgt. Dieser unterschiedliche Umgang mit der Insolvenz lässt sich historisch und sprachlich verstehen.

Das deutsche Recht entstammt dem antiken römischen Recht.

Letzterem zufolge traf einen zahlungsunfähigen Schuldner neben dem wirtschaftlichen Ruin auch der gesellschaftliche Ruin, Infamie genannt. Eine Ausnahme konnte hierbei nur im Falle einer unverschuldeten Zahlungsunfähigkeit durch komplettes Überschreiben des aktuellen und zukünftigen Vermögens an die Gläubiger durch die Lex Iulia erwirkt werden. Auch sprachlich wird dem insolventen „Schuldner“, der eine „Schuld schuldet“, ein Verschulden vorgeworfen.

Das englische Recht, ist als Common Law-System nicht primär vom römischen Recht abgeleitet.

Sprachlich, wird die Schuld als „owing a debt“ neutral beschrieben. Die rechtliche Auswirkung dieses unterschiedlichen Umgangs mit der Zahlungsunfähigkeit findet sich in der obig beschriebenen Dauer der Restschuldbefreiungsperiode wieder.

In Deutschland soll der Schuldner aus der Zahlungsunfähigkeit herausgeführt werden, indem er mehrere Jahre nur das pfändungsfreie Einkommen erhalten kann, während in England der insolvente Schuldner nach einer viel kürzeren Periode zur Wiederherstellung des Rechtsfriedens wieder an der Volkswirtschaft teilnehmen soll.

Europäische Verordnung Insolvenzverfahren

Seit dem Inkrafttreten der europäischen Verordnung über Insolvenzverfahren (EUInsVO) am 29. Mai 2000 ist gemäß Art. 12 EUInsVO eine universelle Entschuldung durch ein Insolvenzverfahren in einem Mitgliedsstaat der EU möglich. Aus diesem Grund verlegen viele privatinsolvente Schuldner ihren Wohnsitz von Deutschland nach England, wo sie, nachdem sie dort zwischen dreieinhalb und sechs Monaten gelebt haben, einen Insolvenzantrag stellen können.

Nach der Entschuldungsperiode können die Schuldner spätestens zwölf Monate später komplett legal von allen Restschulden befreit nach Deutschland zurückkehren und einen Neuanfang starten.

Die Auswirkung des Brexit auf das Privatinsolvenzverfahren – Restschuldbefreiung

Jetzt, wo das Vereinigte Königreich die Europäische Union jedoch verlassen möchte, stellt sich aufgrund des Beginns des Trennungsprozesses die Frage, inwieweit die vorstehend beschriebene Restschuldbefreiung in England vom Brexit betroffen sein wird.
Vorab muss festgestellt werden, dass durch die zweijährige Verhandlungsdauer über die Einzelheiten des EU-Austritts, gemäß Art. 50 Abs. 2 und 3 EUV, mit dem tatsächlichen EU-Austritt des Vereinigten Königreichs, vorbehaltlich weiterer Verzögerungen der Abgabe der Austrittserklärung durch die britische Regierung, nicht vor März 2019 zu rechnen ist. Bis dahin, so bestätigte es der Insolvency Service des High Court of Justice in London, bleibt die Entschuldung in England ohne weiteres möglich. Ungewiss bleibt, was nach dem tatsächlichen Austritt passieren wird. Fest steht, dass gemäß Art. 50 Abs. 3 EUV Verträge und Verordnungen der EU keine Anwendung mehr auf das betroffene Land finden werden und somit auch die Restschuldbefreiung in England nicht mehr gemäß Art. 12 EUInsVO eine automatische Schuldbefreiung in der EU bedeuten wird.

Europäischer Binnenmarkt – Lossagung von der EU

Der Chancellor of the English High Court of Justice, Sir Geoffrey Vos, erklärte, dass die britische Regierung sich darum bemühen werde, bei den Austrittsverhandlungen eine Regelung zu finden, wonach die Möglichkeit der universellen Restschuldbefreiung in England weiterhin bestehen soll. Die Erfolgsaussichten dieser Bemühungen sind indes ungewiss. Die britische Premierministerin Theresa May erklärte in ihrer Grundsatzrede vom 17.01.2017, dass es einen „harten Brexit“ geben werde. Dies bedeutet, dass das Vereinigte Königreich auch den europäischen Binnenmarkt verlassen soll und sich komplett von der EU lossagen wird.

In Reaktion hierauf erklärte die EU dass, so der damalige deutsche Wirtschaftsminister und heutige Außenminister Sigmar Gabriel, es kein „Rosinenpicken“ beim EU-Austritt geben werde. Die Bereitschaft der EU der britischen Regierung entgegen zu kommen, dürfte also eher gering sein. Dennoch würde eine solche Vereinbarung auch im Interesse der verbleibenden EU-Staaten sein, da ansatzweise Gesetzeskompatibilität in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung von großem Nutzen ist. Es bleibt daher abzuwarten, inwieweit hier eine Vereinbarung im Rahmen der Austrittsverhandlungen getroffen werden wird.

Alternativen für den Fall einer ausbleibenden Einigung mit der EU

Sollte es im Rahmen der Trennungsverhandlungen zu keiner Einigung zwischen Großbritannien und der Europäischen Union kommen, wäre ein Privatinsolvenzverfahren nach englischem Recht mit anschließender und für die EU geltenden Restschuldbefreiung für EU-Bürger rechtlich nicht möglich. Gleichwohl bieten sich für privatinsolvente Deutsche trotzdem einige Alternativen an. So ist beispielsweise in der Republik Irland das Insolvenzrecht weitgehend deckungsgleich mit dem englischen Verfahren, sodass hier eine zügige Befreiung von Schulden im Zuge eines Insolvenzverfahrens weiterhin möglich sein wird. Auch in anderen Ländern der EU, wie beispielsweise in Spanien oder Frankreich, ist eine relativ schnelle Restschuldbefreiung möglich.

Fazit: Restschuldbefreiungsperiode in EU Ländern – Trennungsverhandlungen und Einigung zwischen Großbritannien und der EU betrifft das Privatinsolvenzverfahren.

Die Zukunft der Restschuldbefreiung durch ein Insolvenzverfahren in England bleibt zunächst ungewiss. Obwohl diese Möglichkeit zumindest bis voraussichtliche März 2019 bestehen wird, bleibt unklar, inwieweit eine Regelung für die Zeit nach dem eigentlichen EU-Austritt getroffen werden wird. Es verbleiben jedoch, unabhängig von den Resultaten der Austrittsverhandlungen, dennoch für zahlungsunfähige Deutsche Möglichkeiten der zügigen Restschuldbefreiung. Ratsuchende oder Interessierte sollten sich im Zweifelsfall an eine spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei wenden.

Die Rechtsanwälte haben sich auf die folgenden Rechtsgebiete spezialisieren:
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Datenschutz-Zertifizierung: Cloud-Infrastructure-Service-Provider verpflichten sich zu einheitlichem Datenschutz

Datenschutz-Zertifizierung: Cloud-Infrastructure-Service-Provider in Europa verpflichten sich zur Einhaltung eines Code of Conduct zum Datenschutz
Neues Compliance-Kennzeichen etabliert Datenschutzstandards und Best Practices zum Schutz von Kundenda

Datenschutz-Zertifizierung: Cloud-Infrastructure-Service-Provider verpflichten sich zu einheitlichem Datenschutz

CISPE (Cloud Infrastructure Services Providers in Europe), ein Zusammenschluss von führenden Cloud-Infrastruktur-Anbietern, die gemeinsam Millionen Kunden in Europa zählen, hat bekanntgegeben, dass über 30 Services den CISPE Code of Conduct zum Datenschutz einhalten. Die derzeit angemeldeten Cloud-Infrastruktur-Dienste werden über Rechenzentren in verschiedenen EU-Ländern bereitgestellt: Bulgarien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, die Niederlande, Spanien und das Vereinigte Königreich.

Der CISPE Code of Conduct soll Kunden dabei helfen sicherzustellen, dass ihr Cloud-Infrastruktur-Anbieter alle Normen gemäß der geltenden Datenschutz-Richtlinie sowie der im Mai 2018 in Kraft tretenden Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) einhält. Die Cloud-Provider, die dem CISPE-Kodex beitreten, müssen ihren Kunden die Möglichkeit bieten, Daten ausschließlich in EU-/EWR-Ländern zu verarbeiten und zu speichern. Die Provider müssen sich zudem verpflichten, weder auf die persönlichen Daten ihrer Kunden zuzugreifen noch diese für ihre eigenen Zwecke, insbesondere Datamining, Profilerstellung oder Direkt-Marketing zu verwenden.

Alle Cloud-Infrastruktur-Dienste, die den Anforderungen des CISPE Code of Conduct zum Datenschutz gerecht werden, sind im öffentlichen CISPE-Verzeichnis erfasst: www.cispe.cloud/PublicRegister. Sie sind an nebenstehendem Konformitätslabel leicht zu erkennen.

Die Unternehmen, die sich bereits zur Einhaltung der Anforderungen des CISPE Code of Conduct verpflichtet haben, gehören zu den führenden Cloud-Infrastruktur-Dienstleistern in Europa: Amazon Web Services (AWS), Aruba, DADA, Daticum, Gigas Hosting, Ikoula, LeaseWeb, Outscale, OVH, Seeweb, SolidHost und UpCloud – weitere werden demnächst folgen. Der CISPE-Verband überprüft derzeit die eingegangenen Erklärungen und wird das öffentliche CISPE-Verzeichnis zu gegebener Zeit aktualisieren.

Der CISPE Code of Conduct macht klare Vorgaben zum Datenschutz. So können Kunden ganz leicht überprüfen, ob die Cloud-Infrastruktur-Dienste eines Anbieters ihren Ansprüchen an die Verarbeitung personenbezogener Daten gerecht werden und ob sie selbst damit ihre aktuellen und künftigen rechtlichen Verpflichtungen (auch die Vorschriften der EU-DSGVO) erfüllen. Den Service-Providern selbst soll der Code of Conduct die Umsetzung der neuen europäischen Datenschutzvorschriften im Einklang mit der EU-DSGVO erleichtern. Die CISPE-Mitglieder verfolgen dabei dasselbe Ziel wie die DSGVO: die Grundrechte der Bürger im digitalen Zeitalter zu stärken. Deshalb haben sie schon jetzt die Eckpunkte der Best Practices festgelegt und greifen somit der EU-DSGVO vor, die im kommenden Jahr in Kraft treten wird.

Alban Schmutz, CISPE Vorsitzender und OVH Vice-President, zufolge „markiert der heutige Tag einen wichtigen Schritt in Sachen Datenschutz in Europa. Jeder Kunde kann nun sicher sein, dass ein Cloud-Infrastruktur-Anbieter, der sich an den CISPE Code of Conduct hält, seine Daten gemäß klar festgelegten Normen schützt. Der CISPE Code of Conduct bietet den Europäern die Gewissheit, dass ihre Informationen nicht für andere als die vereinbarten Zwecke genutzt werden. Das CISPE Konformitätslabel gewährleistet europaweite Konsistenz – genau das, was europäische Kunden fordern.“

„Der CISPE Code of Conduct zum Datenschutz ist eine gemeinsame verantwortungsvolle Initiative, getragen von Vertretern aus dem für die europäische Wirtschaft so wichtigen Cloud-Infrastruktur-Services-Sektor, mit der sie dem Inkrafttreten der EU-DSGVO vorgreifen“, erklärt Michal Boni, Mitglied des Europäischen Parlaments. „Es ist äußert wichtig, dass Cloud Services eine Sicherheit und Zuverlässigkeit bieten, die den steigenden Risiken aufgrund der zunehmenden Konzentration von Daten entspricht. Europa muss die Führung übernehmen und sich für Normen und Spezifikationen einsetzen, die den Datenschutz gewährleisten und zuverlässige, hoch-interoperable, sichere und energieeffiziente Cloud-Dienste fördern – als festen Bestandteil der Europäischen Cloud-Initiative. Zuverlässigkeit, Sicherheit und Datenschutz sind für das Vertrauen der Kunden und für die Wettbewerbsfähigkeit unentbehrlich.“
Der Kodex kann für die Kunden in Europa ein Instrument sein, um zu bewerten, ob ein bestimmter Cloud-Infrastruktur-Service den im Hinblick auf geplante Datenverarbeitungsprozesse relevanten Ansprüchen an Datenschutz und Sicherheit genügt.

Stellungnahmen von Führungskräften der beteiligten Unternehmen zum CISPE Code von Conduct:
„Von Anfang an haben wir uns das Ziel gesetzt, Cloud-Services anzubieten, die die Sicherheit und den Schutz der von uns gehosteten Daten garantieren. Wir gehörten zu den Ersten, die ein Modell entwickelt haben, mit dem unsere Kunden das Land auswählen können, in dem wir die Server aktivieren und ihre Daten hosten“, erklärt Stefano Cecconi, CEO von Aruba S.p.A. „Und heute werden diese Garantien für die Sicherheit und den Schutz der Daten durch die Tatsache bestätigt, dass die Aruba Cloud IaaS Services sämtlichen Anforderungen des CISPE Code of Conduct gerecht werden.“

„Der CISPE Code of Conduct zum Datenschutz ist ein weiteres leistungsfähiges Werkzeug für unsere Kunden, das ihnen helfen wird, die europäischen Anforderungen im Bereich Datenschutz zu erfüllen. Die Einhaltung des Codes kommt zu der langen Liste international anerkannter Zertifizierungen und Akkreditierungen hinzu, die AWS bereits besitzt, darunter ISO 27001, ISO 27018, ISO 9001, SOC 1, 2, 3, PCI DSS Level 1 und viele mehr“, erklärt Steve Schmidt, Chief Information Security Officer bei Amazon Web Services.
„Mit der Einhaltung dieses Codes wollen wir zeigen, dass wir umfassend gerüstet sind, dem gesamten regulatorischen Umfeld Rechnung zu tragen“, sagt Georgi Tsekov, Vertriebsdirektor von Daticum.

„Bei Gigas, dem ersten spanischen Vertreter aus dem Bereich Cloud Computing innerhalb des europäischen Verbands CISPE, verstärken wir unser Engagement bezüglich der Transparenz und des absoluten Schutzes der Daten unserer Kunden. Wir sind uns bewusst, dass dieser Datenschutz sowohl für Behörden als auch für Privatunternehmen entscheidend ist, und greifen deshalb den Anforderungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung vor“, betont Diego Cabezudo, CEO von Gigas.

„Der CISPE Code of Conduct ist ein enormer Schritt zur Anerkennung aller Anstrengungen der europäischen Institutionen und der europäischen Cloud-Provider, um die Rechte der Bürger und ihre Privatsphäre zu schützen. EnterCloudSuite ist einer der führenden Cloud-Infrastruktur-Provider in Italien und Europa und wurde von Beginn an, seit 2013, unter Berücksichtigung des europäischen Regulierungsmodells konzipiert. Als wir 2015 ein öffentlicher Anbieter für Cloud-Infrastrukturen für 52 europäische Institutionen wurden, haben wir festgestellt, dass das europäische Regelwerk der Schlüssel ist, um auf diesem Markt wettbewerbsfähig zu sein“, sagt Mariano Cunietti, Technischer Direktor von Enter.eu.

„Eine gemeinsame Basis war notwendig, um die Entwicklungen der Datenschutzgesetze zu antizipieren. Mit dem CISPE Code of Conduct haben die großen europäischen Infrastruktur-Provider sich nun zusammengeschlossen, um die hohen Ansprüche der Kunden im Hinblick auf Datenspeicherung und -verarbeitung zu erfüllen. Wir sind stolz, diesem Verband anzugehören, der sich für Werte stark macht, die uns am Herzen liegen“, so Jules-Henri Gavetti, CEO und Gründer von Ikoula.

„Wir von LeaseWeb, dem größten IAAS-Anbieter in den Niederlanden und einem der bedeutendsten Anbieter in Europa, möchten, dass unsere Kunden und Geschäftspartner ebenso wie Datenschutzbehörden gewiss sein können, dass wir allen Vorgaben der EU-DSGVO voll und ganz genügen. Wir verfügen über ein außergewöhnlich hohes Sicherheitsniveau und wollen dies durch unseren Beitritt zum CISPE Kodex deutlich machen“, erklärt Con Zwinkels, CEO und Gründer von LeaseWeb Global.

„Als einer der führenden Cloud Player in Europa und die Nummer 1 in Frankreich streben wir nach hoher Datensicherheit, sodass unsere Kunden unseren Cloud-Lösungen voll vertrauen können. Wir sind der festen Überzeugung, dass dies in der heutigen Zeit unabdingbar ist, um auf dem Cloud-Markt mithalten zu können. Wir sind stolz, der CISPE Initiative anzugehören, und setzen alles daran, einen exzellenten Cloud Computing Service anzubieten“, betont Laurent Seror, Gründer und Präsident von OUTSCALE.

„Unsere Kunden sind unser Kapital. Deshalb sehen wir den Schutz ihrer Daten als unsere wichtigste Aufgabe. Wir müssen mit ihren Daten sorgsam umgehen und auf jede noch so winzige Kleinigkeit in Bezug auf Sicherheit, Vertraulichkeit, Datenschutz usw. achten, was in zertifizierten Rechenzentren, zertifiziertem Personal und zertifizierten Prozessen zum Ausdruck kommt. Unser Anschluss an CISPE war für uns ein wichtiger Meilenstein. Unser Beitritt zum „CISPE Code von Conduct“ stellt einen enormen Mehrwert dar, den wir unseren Kunden und dem Markt bieten“, so Antonio Baldassarra, CEO von Seeweb.

„Der Zusammenschluss zahlreicher IaaS-Akteure in CISPE und dessen Verhaltenskodex stellen für die Entwicklung des Internets insgesamt einen enormen Fortschritt dar. Unserer Meinung nach ist es sehr wichtig, die ursprünglichen Werte des Internets, das zu Beginn das Ergebnis einer offenen Zusammenarbeit war, zu respektieren“, erklärt Andre van Vliet, CEO von SolidHost. „Letztendlich setzen wir alle auf Vertrauen und Sicherheit, und wir müssen ständig daran arbeiten, auch weiterhin diesen Weg zu gehen. Der CISPE Code ist eine fantastische Möglichkeit, das zu erreichen.“
„UpCloud hat stets großen Wert auf die Privatsphäre der Kunden gelegt. Somit ist es für uns ganz natürlich, zu den ersten Infrastruktur-Anbietern in Europa zu gehören, die den CISPE Code of Conduct und somit die Umsetzung der EU-DSGVO in unserem Sektor unterstützen“, sagt Antti Vilpponen, CEO von UpCloud.

„Unser Engagement zugunsten der Zufriedenheit unserer Kunden motiviert uns, innovative Lösungen zu entwickeln, die den Bedarf des Marktes hinsichtlich der Sicherheit und Transparenz unserer Dienste antizipieren. Unser Ziel ist es, dem Anspruch als ein internationaler Leader gerecht zu werden, der professionelle Lösungen anbietet und so mehr Vertrauen und Effizienz im Internet schafft“, ergänzt Claudio Corbetta, CEO von DADA Group.

Über CISPE – https://cispe.cloud/
CISPE ist ein Zusammenschluss von Technologie-Unternehmen aus ganz Europa. Die Teilnahme an CISPE steht allen Unternehmen unabhängig vom Unternehmensstandort offen, sofern sie erklären, dass mindestens eine ihrer Dienstleistungen den Anforderungen des CISPE Code of Conduct an Datenschutz und Datenverarbeitungssicherheit genügt.

Medienkontakt:
Für alle Fragen oder um mit dem CISPE oder einem seiner Verbandsmitglieder in Kontakt zu treten, wenden Sie sich bitte an:
Alban Schmutz, alban.schmutz@corp.ovh.com, +33 (0)6 52 45 74 92
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Mit rund 260.000 Servern ist OVH europäischer Marktführer und einer der führenden Anbieter von IT-Infrastrukturen weltweit.* Das nach ISO/IEC 27001 und SOC zertifizierte Unternehmen betreibt 20 hochmoderne Rechenzentren in Europa und Nordamerika sowie ein eigenes Glasfasernetzwerk mit einer Gesamtbandbreite von 7,5 TB/s und 32 Präsenzpunkten auf drei Kontinenten. Außerdem unterhält OVH eine eigenständige Server-Produktion. OVH wurde 1999 in Frankreich von Octave Klaba gegründet. Das inhabergeführte Familienunternehmen ist in 19 Ländern weltweit vertreten und beschäftigt derzeit rund 1.500 Mitarbeiter. In Deutschland ist OVH seit 2006 am Markt. Sitz der deutschen Niederlassung ist Saarbrücken. *Quelle: Netcraft

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Gesetzgeber will die Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie entschärfen

EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie: Die strengen Vorgaben verschärften die Kreditvergabe in vielen Fällen – der Schwerpunkt liegt auf einer eingehenden Kreditwürdigkeitsprüfung.

Gesetzgeber will die Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie entschärfen

Gesetzgeber will die Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie entschärfen – AdvoAdvice Rechts

Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11.03.2016 (BGBl. I, S. 396) setzte der deutsche Gesetzgeber die europäischen Vorgaben Richtlinie 2014/17/EU über Wohnimmobilienkreditverträge für Verbraucher (ABl. EU 2014, L60 S. 34) mit Wirkung zum 21.03.2016 um.

Abschluss Verbraucherdarlehensvertrag – Kreditwürdigkeitsprüfung

Der Schwerpunkt lag hierbei auf einer eingehenden Kreditwürdigkeitsprüfung (Art. 18 RiL 2014/17/EU). Auf der Grundlage hinreichender Informationen zu Einkommen, Ausgaben und Wert der Sicherungsobjekte, die in den §§ 505a-505d BGB umgesetzt wurden. So darf der Darlehensgeber nach § 505a Abs. 1 S. 2 BGB „den Verbraucherdarlehensvertrag nur abschließen, wenn aus der Kreditwürdigkeitsprüfung hervorgeht, dass bei einem Allgemein-Verbraucherdarlehensvertrag keine erheblichen Zweifel daran bestehen und dass es bei einem Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrag wahrscheinlich ist, dass der Darlehensnehmer seinen Verpflichtungen, die im Zusammenhang mit dem Darlehensvertrag stehen, vertragsgemäß nachkommen wird“.

Bei Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträgen muss die Wahrscheinlichkeit, dass der Verbraucher das Darlehen zurückzahlen kann, positiv festgestellt werden. § 505b BGB stellt hierbei klar, dass die Kreditwürdigkeit anhand „notwendiger, ausreichender und angemessener Informationen zu Einkommen, Ausgaben sowie anderen finanziellen und wirtschaftlichen Umständen des Darlehensnehmers eingehend zu prüfen“ ist. Insbesondere, ob er seine Darlehensverpflichtungen wird nachkommen können, wobei nunmehr der Wert der Immobilie (die extern begutachtet werden soll – § 505c BGB) und eine Sicherheit hierüber in Form etwa einer Grundschuld keine maßgebliche Rolle mehr spielen soll.

Fazit: Diese strengen Vorgaben verschärften die Kreditvergabe in vielen Fällen. Förderdarlehen von verschärften Kreditwürdigkeitsprüfung ausgenommen: Immobilienverzehrkredit – Altersabsicherung?

Dies hat inzwischen auch der Gesetzgeber eingesehen. So hat die Bundesregierung bereits im Oktober 2016 einen Gesetzesentwurf eingebracht (Bundestags-Drucksache 815/16), der nicht nur mehr Rechtssicherheit bei der Kreditwürdigkeitsprüfung schaffen soll, sondern auch Erleichterungen bei der Kreditvergabe insbesondere für Renovierung und Bau vorsieht und mit den sog. Immobilienverzehrkrediten eine neue Kreditform vorsieht. Hierbei geht es um Kredite, die der Alterssicherung dienen. Diese sowie Förderdarlehen sollten künftig von den verschärften Kreditwürdigkeitsprüfungen ausgenommen werden. Wegen ihrer Einkommens- und Vermögensverhältnisse seien diese Darlehensnehmer besonders schutzwürdig.

Der Bundesrat hat den Gesetzesentwurf in einer Stellungnahme vom 10.02.2017 grundsätzlich begrüßt, fordern aber mehr Mitbestimmung. Es bleibt abzuwarten, ob diese praxisnotwendigen Erleichterungen noch vor der Bundestagswahl kommen.

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Vom neuen EU-Datenschutz nicht verängstigen lassen

Analysen in Kundenunternehmen haben vielfach keinen kritischen Veränderungsbedarf ergeben

Zwar weist das neue europäische Datenschutzgesetz zahlreiche Neuerungen auf, sie sind nach den Erkenntnissen von CARMAO jedoch oft ohne übermäßig komplexe Projekte zu bewältigen. Damit widerspricht das Beratungshaus der öffentlich breit diskutierten Auffassung, es bestehe ein umfangreicher Handlungsbedarf. Dennoch empfiehlt es eine zeitnahe Analyse der erforderlichen Maßnahmen.

In gut einem Jahr startet eine neue Ära des europäischen Datenschutzes. Denn wenn im Mai 2018 die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft tritt, sehen sich die Unternehmen und Behörden beim Umgang mit personenbezogenen Daten ganz neuen Bedingungen gegenüber gestellt. Zu den augenfälligen Veränderungen gehören beispielsweise die hohen Bußgelder von bis zu vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes, die im Falle von gravierenden Pflichtverletzungen drohen. Diese rechtlichen Sanktionsmöglichkeiten fanden sich nach den Veröffentlichungen des europäischen Gesetzeswerkes denn auch vornehmlich in den Schlagzeilen.

Doch Ulrich Heun, Geschäftsführer des Beratungshauses CARMAO, hält eine solche emotional geprägte Popularisierung des Datenschutzthemas für wenig hilfreich. „Gab es früher eine große Zahl an Verweigerern auf der Unternehmensseite, so wird der Datenschutz immer seltener bewusst missachtet“, berichtet er aus seinen Beratungserfahrungen. „Wenn Schwächen bestehen, dann resultieren sie meistens aus unzureichender Kenntnis der regulativen Anforderungen oder weil der Datenschutz durch andere betriebliche Prioritäten aus dem Fokus geraten ist.“ Im Gegenteil sei in letzter Zeit eine deutlich gestiegene Bereitschaft festzustellen, sich konform zu den Datenschutzgesetzen zu organisieren.

Deshalb erwartet Heun für viele Unternehmen auch nur einen begrenzten Aufwand, die bestehenden Datenschutzverfahren den Erfordernissen der EU-Datenschutz-Grundverordnung anzupassen. „Was sich hauptsächlich ändert, sind die höheren Anforderungen an die Transparenz und dass die Datenschutzorganisation nun prozessorientiert gestaltet werden muss. Hinzu kommt die Meldepflicht bei Datenschutzverletzungen.“ Dies erfordere jedoch nicht unbedingt komplexe Veränderungen, vielmehr seien die erforderlichen Anpassungsmaßnahmen häufig deutlich geringer, als die bisherige öffentliche Diskussion Glauben mache.

„Zu dieser Erkenntnis sind wir bei den bisherigen Vergleichen von bestehenden und zukünftig notwendigen Verhältnissen in Kundenunternehmen gekommen“, gibt der CARMAO-Geschäftsführer Entwarnung und kritisiert: „Es gehört zum üblichen Ritual im Markt, dass bei gesetzlichen Änderungen vielstimmige Warnungen verbreitet werden, die bei den Unternehmen einen großen Handlungsdruck aufbauen sollen, aber dabei letztlich nicht deren sondern eigene Interesse verfolgen.“

Dennoch empfiehlt Heun das Thema EU-DSGVO nicht auf die lange Bank zu schieben, nicht zuletzt weil es für die EU-Datenschutz-Grundverordnung keine Übergangsfristen gibt und notwendige Anpassungen ohne Zeitdruck schrittweise realisiert werden können. CARMAO hat zur Analyse des möglichen Handlungsbedarfs ein hochstandardisiertes Verfahren entwickelt, aus dem sich auf einfache Weise notwendige Maßnahmen und ihre Prioritäten ableiten lassen. Die Dauer dieses Assessments mit anschließender Auswertung liegt typischerweise bei zwei bis vier Tagen.

Über:

CARMAO GmbH
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65549 6554 Limburg
Deutschland

fon ..: +49 6431 28333-30
web ..: http://www.carmao.de
email : kontakt@carmao.de

Die 2003 gegründete CARMAO GmbH bietet mit einem Expertenpool von etwa 60 zertifizierten Consultants Beratung, Dienstleistungen und Seminare mit den Schwerpunkten Informationssicherheit, IT-Risikomanagement, IT-Compliance sowie Datenschutz an. Zu den Besonderheiten von CARMAO gehören das Framework CHARISMA zur intelligenten und aufwandsschonenden Projektrealisierung sowie ein eigenes Forensik-Labor. Für ihre zunehmend global tätigen Kunden ist das Beratungshaus sowohl national als auch international aktiv. Zum Kundenstamm zählen verschiedene DAX- und eine Vielzahl weiterer renommierter Unternehmen aus allen wichtigen Branchen.

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Korruptionsbekämpfung: Elektronische eProcurement-Lösungen für öffentliche Ausschreibungen ab 2018 für alle EU-Mitgliedsstaaten Pflicht

Digitale Plattformen sollen mehr Transparenz schaffen, müssen jedoch
ordnungsgemäß lizensiert werden

Korruptionsbekämpfung: Elektronische eProcurement-Lösungen für öffentliche Ausschreibungen ab 2018 für alle EU-Mitgliedsstaaten Pflicht

(Bildquelle: Gatewit)

München, 22. Dezember 2016 – Laut offiziellen Angaben kostet die Korruption bei der Vergabe öffentlicher Aufträge den europäischen Steuerzahler jährlich 120 Milliarden Euro. Auch deshalb legte die EU-Kommission 2014 in drei Richtlinien neue Grundregeln für den offiziellen Ausschreibungsprozess fest. Wesentlicher Bestandteil ist dabei die verpflichtende Einführung von eProcurement-Systemen in allen Mitgliedsstaaten bis 2018. Sie sollen den Prozess öffentlicher Ausschreibungen optimieren, Bürokratie abbauen und durch Transparenz zur Korruptionsbekämpfung beitragen. Die Vorgaben und Regelungen sind klar formuliert und doch gibt es teilweise Ungereimtheiten in der Umsetzung, zum Beispiel in Portugal. Dort nutzen die Behörden zwar bereits eine entsprechende Software, haben es nun aber seit über einem Jahr versäumt, deren Lizenzen zu erneuern. Das wirft einige Fragen auf.

Warum wird die öffentliche Auftragsvergabe stärker reglementiert?
Staatlich vergebene Aufträge machen mit jährlich 1,9 Billionen Euro rund 14 % des EU-BIPs aus. Bei einem solch enormen Volumen muss sichergestellt werden, dass Ausschreibung und Vergabe der entsprechenden Projekte nach klaren und nachvollziehbaren Regeln ablaufen um Korruption und Nepotismus zu vermeiden.

Wo liegen die Probleme und welche Folgen hat Korruption bei der Vergabe öffentlicher Aufträge?
Oft verläuft die Vergabe innerhalb der einzelnen Mitgliedsstaaten nicht nach einheitlichen Regeln und Prozessen: Es fehlt an Transparenz. Das führt beispielsweise dazu, dass nationale Unternehmen beim Zuschlag oft bevorzugt werden, was dem Prinzip des europäischen Binnenmarktes widerspricht. Nicht konform vergebene Aufträge kosten den Steuerzahler jährlich nicht nur 120 Milliarden Euro, sondern führen oft auch dazu, dass Projekte nicht rechtzeitig fertiggestellt oder sogar komplett eingestellt werden.

Welche Vorschriften gelten künftig bei öffentlichen Ausschreibungen?
In den drei 2014 verabschiedeten Richtlinien hat die EU-Kommission klare Kriterien für eine regelkonforme Ausschreibung und Vergabe von öffentlichen Aufträgen festgelegt. Einige der wichtigsten Neuerungen:

– Zum ersten Mal wird der Begriff „Interessenskonflikt“ klar definiert. So kann Korruption klar benannt und verhindert werden.

– Informationsgleichheit: Unternehmen, welche die Behörden vor der offiziellen Ausschreibung beraten haben, dürfen keinen Informationsvorteil gegenüber ihren Mitbewerbern haben. Die Behörden müssen sicherstellen, dass alle Bewerber über den gleichen Informationsstand verfügen.

– Unternehmen, die falsche Angaben machen oder den Entscheidungsprozess unangemessen beeinflussen, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

– Transparenz: Öffentlichkeit und die Kommission müssen von den Behörden regelmäßig über die Prozesse und Projekte öffentlich vergebener Aufträge informiert werden. Alle Regelverstöße müssen dokumentiert und öffentlich gemacht werden. Zudem müssen Kopien der abgeschlossenen Verträge aufbewahrt und ebenfalls öffentlich zugänglich gemacht werden.

Warum werden eProcurement-Systeme bald Pflicht?
Dass alle EU-Mitgliedsstaaten die Ausschreibungen und die Vergabe öffentlicher Aufträge ab 2018 komplett über Public eProcurement-Plattformen organisieren müssen hat mehrere Gründe:

– Ausgabensenkung: Behörden, die mit entsprechenden Systeme bereits Erfahrungen gemacht haben, berichten über Einsparungen zwischen 5 und 20 %. Rechnet man das auf den Haushalt um, bedeuten bereits 5 % Einsparung ca. 100 Milliarden Euro mehr für die öffentlichen Kassen.

– Effizienz und Transparenz: Alle Bieter müssen eine standardisierte elektronische Selbstauskunft (European Single Procurement Document) einreichen und der gesamte Vergabeprozess wird nachvollziehbar dokumentiert.

– Modernisierung: eProcurement-Systeme tragen zur Modernisierung der Behörden bei und schaffen neben mehr Wettbewerb auch mehr Gleichheit: Durch eine EU-weit einheitliche Ausschreibungsregelung werden nationale Unternehmen nicht bevorzugt.

– Innovation: Durch das vergrößerte Informationsangebot wird der Einsatz moderner innovativer Technologien bei der Umsetzung der Projekte gefördert. Zudem ist es dadurch möglich, umwelt- und sozialpolitische Aspekte stärker in die Entscheidung über den Zuschlag einfließen zu lassen.

Beispiel Portugal: Eine Regierung verstößt gegen nationales und künftiges EU-Recht
Die portugiesische Regierung nutzt seit geraumer Zeit insgesamt sechs verschiedene Softwarelösungen für Public eProcurement. Dabei sind mit dem Institut für öffentliche Märkte, Immobilien und Bauwesen ( IMPIC) und den nationalen Sicherheitsamt ( GNS) zwei Behörden für Zulassung, Lizensierung und Software-Audits zuständig, doch beide Institutionen haben seit mehr als einem Jahr keine der genutzten Plattformen offiziell akkreditiert und lizensiert. Das verstößt nicht nur gegen geltendes nationales Recht, sondern unterminiert auch sämtliche Bemühungen, die Vergabe öffentlicher Ausschreibungen transparenter und effizienter zu machen. Die Beweggründe der Regierung sind nicht bekannt, fest steht jedoch: Nur wenn die portugiesischen Behörden die von ihnen genutzten Plattformen ordnungsgemäß lizensieren, können sie die Lösungen legal nutzen und sicherstellen, dass Korruption bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in ihrem Land nachhaltig bekämpft werden kann.

Expertenmeinung zum Thema
„Plattformen für Public eProcurement eignen sich ideal, um Probleme wie Intransparenz und Korruption effizient und erfolgreich zu bekämpfen“, so Pedro Vaz Paulo, CEO von Gatewit, einem führenden Entwickler von eProcurement-Plattformen. „Wenn die portugiesische Regierung elektronische Plattformen einführt, diese dann aber nicht regelmäßig lizensiert, ist das in zweierlei Hinsicht problematisch: Erstens können die Behörden die wirtschaftlichen und technologischen Vorteile nicht nutzen und an den Bürger weitergeben. Im schlimmsten Fall findet die Korruption dann einfach „elektronisch“ statt. Und zweitens läuft die Regierung durch diesen klaren Gesetzesverstoß Gefahr, Strafverfahren oder -zahlungen zu provozieren, die dann letztendlich auch wieder durch Steuergelder kompensiert werden müssen.“

Gatewit ist ein führender Entwickler von eProcurement-Plattformen und bietet eine Vielzahl an Source-to-Pay-Lösungen. Mit mehr als 25.000 Clients nutzen Kunden weltweit die Plattformen von Gatewit, um Einkaufsprozesse zu optimieren, Kosten zu senken, die Sichtbarkeit zu erhöhen und ihre Ausgaben zu kontrollieren.
Gatewit hat sich auf die Entwicklung von E-Business-Plattformen spezialisiert. Das Unternehmen entwirft, entwickelt und implementiert Software-Anwendungen, die auf komplexe und hochsichere Technologien zurückgreifen. Fachgebiete sind Procurement-Plattformen für öffentliche Behörden und den privaten Sektor, Lösungen für B2B und Corporate Management sowie IT-Infrastruktur und IT Outsourcing Services.
Die Lösungen von Gatewit werden haben sich bereits auf zahlreichen internationalen Märkten durchgesetzt, darunter in Europa (Spanien und Portugal), Südamerika (Brasilien) und in den USA (Silicon Valley). Sämtliche Lösungen von Gatewit werden am Hauptsitz in Lissabon entwickelt sind an speziell an deren Anwender und die Märkte angepasst, in denen diese aktiv sind.

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Gelbe Felder statt brennende Wälder

UFOP fordert Ende der Quotenanrechnung von Biokraftstoffen aus Palmöl in der EU

Gelbe Felder statt brennende Wälder

Es muss Schluss sein mit der Quotenanrechnung von Biokraftstoffen aus Palmöl in der EU! Dies fordert die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) zu Beginn der Diskussion über die Vorschläge der EU-Kommission zur Reform der Biokraftstoffpolitik. Diese wurden als Bestandteil des sogenannten „Winterpaketes“ in der vergangenen Woche vorgestellt. Mit der Reform der Erneuerbare Energien-Richtlinie muss die Definition für die erste Generation der Biokraftstoffe geändert bzw. geschärft werden: Ab 2021 sollten nur noch Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse in der EU angerechnet werden, wenn bei deren Herstellung auch hochwertige Eiweißfuttermittel anfallen, begründet die UFOP ihre Forderung.

Biokraftstoffe aus Raps, Getreide und Zuckerrüben tragen dann nicht nur heute, sondern auch in Zukunft wesentlich dazu bei, den Import von gentechnisch veränderten Soja in die EU zu minimieren. 2015 wurde in Deutschland erstmals mehr Raps- als Sojaschrot verfüttert. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die zunehmende Deklaration von Milchprodukten mit dem Label „Ohne Gentechnik“. Raps ist die mit Abstand bedeutendste gentechnikfreie Eiweißfutterquelle in der EU.

Damit die „Proteinquelle“ Raps für die Milchviehbetriebe erhalten bleibt, ist der Rapsanbau auf etwa 1,4 Mio. Hektar in Deutschland geradezu auf die Verwertung des Rapsöls im Kraftstoffsektor angewiesen, betont der Verband. Jeder Hektar Raps erübrige den Import einer entsprechenden Anbaufläche Soja. Mit der heimischen Eiweißquelle Raps könne diesem sogenannten Flächen- und Nährstoffimport und damit auch der Diskussion um indirekte Landnutzungsänderungen (iLUC) begegnet werden.

Die EU-Kommission und der Rat der EU-Umweltminister verstecken sich geradezu bei der von Umweltorganisationen immer wieder forcierten iLUC-Debatte. Die jährlichen Brandrodungen in Indonesien sollten genug Anlass sein, endlich konkret zu handeln. Niedrigere Kappungsgrenzen oder die Einführung von „iLUC-Faktoren“ retten keinen einzigen Hektar Urwald. Die Alternative heißt stattdessen: Verbot der Anrechnung von Biokraftstoffen aus Palmöl zur Quotenanrechnung in der EU!

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Avast Software CEO Vince Steckler spricht beim „Think Digital Summit“

Politik und Branchenvertreter diskutieren über das digitale Europa

Avast Software CEO Vince Steckler spricht beim "Think Digital Summit"

Avast Software CEO Vince Steckler spricht beim „Think Digital Summit“ (Bildquelle: @Avast)

Prag/München, 24. November 2016 – Wie sieht die digitale Zukunft Europas aus? Damit beschäftigen sich Politiker und Branchenvertreter führender Unternehmen auf dem diesjährigen “ Think digital Summit“ in Brüssel. Vince Steckler, Global CEO von Avast Software, der weltweit führenden Hersteller von digitalen Sicherheitsprodukten für Endanwender und Unternehmen, wird die Panel-Diskussion „Cyber Space und Security für Unternehmen“ als Branchenprofi mitgestalten. Darüber hinaus wird er auf der Digital Future auftreten, der Auftaktveranstaltung der DIGITEC 2016, die von den IT-Abteilungen der Europäischen Komission und dem Europäischen Parlament veranstaltet wird. Dort wird das Panel über das Thema „Verschlüsselung: Segen oder Fluch für die IT-Sicherheit“ diskutieren.

Die Konferenzen finden in einer Zeit statt, in der das Thema Sicherheit nach einer Vielzahl großer Cyberangriffe auf Unternehmen wie Yahoo! oder LinkedIn in den Köpfen von Endverbrauchern und Unternehmen angekommen ist. Im Rahmen der Veranstaltung hat Avast eine Umfrage mit 1.000 Teilnehmern in Großbritannien durchgeführt, um die Ansichten der Nutzer über die Sicherheit und Privatsphäre ihrer Online-Daten zu erfahren.

– Banken (66 %) und Unternehmen (73 %) wird mehr Verantwortungsbewusstsein beim Verwalten von Kundendaten zugesprochen als öffentlichen Einrichtungen
– Dennoch sind nur vier von zehn Befragten der Meinung, dass Unternehmen ausreichend Verantwortung übernehmen
– Persönliche Daten (83 %) und Bankdaten (74 %) sind diejenigen Informationen, über die sich Nutzer am meisten Sorgen machen, ob diese von Unternehmen und Regierungen gesammelt werden
– Zwei Drittel der Befragten gaben an, darüber besorgt zu sein, dass Daten ohne deren Wissen mit anderen geteilt werden

Unternehmen und Privatpersonen müssen sich vor Angriffen von Cyberkriminellen schützen, denn die Sicherheit im Internet ist ein zentraler Faktor für Kundenvertrauen und Geschäftskontinuität. Die sich schnell wandelnde Gefahrenlandschaft und ständig neu aufkommende Bedrohungen fordern von Unternehmen eine hohe Flexibilität, um die nötigen Sicherheitsstandards einzuhalten. Vor allem der internationale Handel und der dadurch immer weiter wachsende digitale Binnenmarkt kann ein lukratives Ziel für Cyberkriminelle darstellen.

„Was bedeutet der digitale Binnenmarkt für die Zukunft Europas?“

Dieser Frage gehen auf dem Think Digital Summit rund 17 Sprecher nach. Welchen Einfluss hat der digitale Binnenmarkt? Was bewirken die Initiativen der Europäischen Kommission und welche Impulse wird die europäische Wirtschaft im Online-Bereich setzen? Diese Themen erwarten die rund 500 Teilnehmer, von Geschäftsführern multinationaler Konzerne verschiedenster Branchen sowie politischen Entscheidungsträgern bis hin zu Vertretern von NGOs sowie Teilnehmer von Universitäten und anderen Interessierten. Als Hauptredner wird Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, die Konferenz eröffnen.

„Heute ist alles smart: Smartphones, Smart Watches, Smart TVs haben bei uns Zuhause und in Unternehmen Einzug genommen und unser Privat- und Arbeitsleben in digitale Leben verwandelt. Da die „reale“ Welt zunehmend mit der digitalen Welt verschmilzt, suchen Cyberkriminelle zunehmend Wege, um dies auszunutzen und daran Geld zu verdienen. Hacker beschaffen sich Zugriff auf smarte Geräte, um ganze Botnets zu schaffen, sie greifen illegal auf Bankkonten zu und sammeln Privat- und Geschäftsdaten, um diese zu verkaufen oder Lösegeld dafür zu verlangen. Unsere Aufgabe als Sicherheitsunternehmen ist es hierbei die Gefahren bereits vorauszusehen und Lösungen zu finden, mit denen wir sowohl Unternehmen als auch Endanwender schützen können. Essenziell ist auch die Aufklärung der Öffentlichkeit über digitale Risiken und Gefahren. Wir wissen, dass wir mit all dem noch erfolgreicher sein können, wenn wir uns mit Branchenvertretern der Technologie-Branche austauschen und zusammenarbeiten, um Technologie und Regularien zu etablieren, die unabdingbar sind, um unsere Gesellschaft zu schützen“, kommentiert Vince Steckler, Global CEO von Avast Software.

Information für Journalisten
– Die Konferenz „Think Digital: Shaping the Digital Future of Europe“ findet am 29. November 2016 im Egmont Palace in Brüssel statt. Die Panel-Diskussion „Cyber Space und Security für Unternehmen“ ist für 10.45 Uhr angesetzt. Weitere Informationen sind unter https://www.digimedia.be/thinkdigital/index abrufbar.

– DIGITEC 2016: Digital Future findet am 29. November 2016 im Brussels Meeting Centre statt. Die Konferenz wird für Interessenten über einen Live-Stream übertragen. Den Link zum Live-Stream finden Sie auf der offiziellen Website. Auch auf Twitter und Facebook können Sie die Konferenz unter dem Hashtag #digitconf16 verfolgen.

Avast Software ( www.avast.com), Hersteller der weltweit beliebtesten Sicherheitslösung für Smartphones, Tablets und PCs, schützt 230 Millionen Menschen und Unternehmen. Mit über 25 Jahren Branchenerfahrung ist Avast einer der Pioniere im Computersicherheitsbusiness mit einem Portfolio, das alles vom kostenlosen Antivirenschutz für PCs, Macs und Android-Geräte bis zu Premium-Suites und Dienste für Verbraucher und Unternehmen umfasst. Avast hat nicht nur beste Nutzerbewertungen auf beliebten Downloadportalen weltweit, seine Leistung ist auch zertifiziert, unter anderem von VB100, AV-Comparatives, AV-Test, OPSWAT, ICSA Labs, und West Coast Labs. Die global führenden Private-Equity-Firmen CVC Capital Partners und Summit Partners sind Investoren von Avast. Im Juli 2016 hat Avast Pläne angekündigt, AVG Technologies zu übernehmen.

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Jugendarbeitslosigkeit in Europa: Mehr Mobilität und Mentoring nötig!

Wer die Jugendarbeitslosigkeit in Europa nachhaltig bekämpfen will, muss die EU-weite Mobilität fördern und professionelle Mentoringprogramme schaffen.

(Mynewsdesk) Dies fordert der Europäische Führungskräfteverband Chemie FECCIA anlässlich der Konferenz „Mobility and Mentoring“ Anfang September in Wien. Schon seit Jahren ist die Jugendarbeitslosigkeit vor allem in den südlichen Mitgliedstaaten der EU alarmierend hoch. „Zahlreiche hochqualifizierte Absolventen, darunter auch viele Ingenieure und Naturwissenschaftler, finden keine Arbeit oder nur Jobs, die nicht ihren Qualifikationen entsprechen“, betonte FECCIA-Präsident Dr. Roland Leroux im Rahmen der Konferenz „Mobility and Mentoring“. Die Krise stelle den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa auf eine harte Probe. Genau dies war das Thema der von der EU geförderten Veranstaltung vom 7. bis zum 9. September 2016, die vom Europäischen Führungskräfteverband Chemie FECCIA gemeinsam mit den Europäischen Chemie-Arbeitgebern ECEG und dem Europäischen Gewerkschaftsbund industriAll organisiert und durchgeführt wurde.

„Wir müssen das Mobilitätspotenzial junger Fach- und Führungskräfte aktivieren“, zeigte Leroux einen Ausweg aus der schwierigen Situation auf. Dadurch könnten EU-weit Bedarfslücken auf dem Arbeitsmarkt geschlossen und gleichzeitig die Arbeitslosigkeit bekämpft werden. „Für mehr Mobilität braucht es aber auch funktionierende Mentoringprogramme.“ Mit ihrem neuen Mobilitäts- und Mentoring-Portal zur Onlinevermittlung von Mentees und Mentoren bieten die europäischen Chemie-Sozialpartner jetzt ein wirkungsvolles Instrument zur Mobilitätsförderung an.

„Wir brauchen den Mut und die Kraft, um gegen die Misere der Jugendarbeitslosigkeit anzugehen“, hob auch ECEG-Präsident Stephen Elliott in seiner Begrüßungsrede auf der Konferenz hervor. Der Stellvertretende Generalsekretär von industriAll Europe Sylvain Levebvre ergänzte: „Wir müssen neue Strategien für die Jugendlichen in Europa finden.“ Die Chemie sei hier eine wichtige Achse.

Aus Sicht der Chemie-Führungskräfte in Europa kann es sich eine moderne und globalisierte Gesellschaft nicht leisten, eine ganze Generation junger Fach- und Führungskräfte zu verlieren. Dazu FECCIA-Präsident Leroux: „Kaum etwas ist wichtiger, als Neues zu wagen. Wir wollen unseren Beitrag als Führungskräfte in der Chemie und der Pharmazie dazu leisten.“

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Die Führungskräfte Chemie sind zusammengeschlossen im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA). Als Berufsverband und Berufsgewerkschaft vertritt der VAA die Interessen von rund 30.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen. Zur firmenübergreifenden Branchenvertretung schließt der VAA Tarifverträge und führt einen intensiven Dialog mit den Sozialpartnern und weiteren Organisationen der Chemie.

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Innovativ: KNX Technik von der Tapko Technologies GmbH

Ein Anbieter für die KNX Lösung nach Maß – Entwicklung von Software und Hardware, Know-how Transfer, OEM Produkte, Test Lab und vieles mehr

Innovativ: KNX Technik von der Tapko Technologies GmbH

Tapko Technologies auf der light & building in Frankfurt

Das süddeutsche Unternehmen Tapko Technologies ist seit über 17 Jahren auf dem sich ständig weiterentwickelnden Markt der Gebäudeautomatisierung ein Impulsgeber. Zuvor waren die Gründer viele Jahre im Bereich der Gebäude bzw. Steuerungselektronik (EIB) als Vorreiter tätig, bevor sie ihr Unternehmen in Regensburg gründeten. Heute ist das Unternehmen vollwertiges KNX Mitglied und nach ISO 9001 zertifiziert. In enger Partnerschaft mit einem Partnerunternehmen in Frankreich sowie der KNX Produktion in Kroatien wurde aus dem deutschen Konnex Spezialisten ein mittelständisches Unternehmen von internationalem Charakter. Tapko entwickelt visionäre KNX Technik und bietet umfassende Dienstleistungen an. Namhafte Markenhersteller der KNX Szene ordern bei Tapko Know-how oder hochentwickelte Bauteile.
Tapko akzeptiert bei der Entwicklung von KNX Geräten keine Kompromisse. Das Motto von Petar Tomic, einem der Geschäftsführer von Tapko: „Wir machen das“. Unter diesem Motto offeriert das innovative Unternehmen Hard- und Softwareentwicklung, den modularen KAIstack (KNXstack) sowie viele weitere kombinierte Serviceleistungen. Tapko bietet Beratung, Entwicklung bis hin zu fertigen Komponenten. Auch eigene Produkte als OEM oder Non-Label wie: Linien- oder Medienkoppler, USB Schnittstellen, Multi-I/O, können geordert werden. Außerdem universell einsetzbare Tapko Module, Technologielösungen und Plattformen sowie EVAL-Boards für die einzelnen Produktlinien. Mit seiner europäischen Fertigung, ist Tapko für kleine und große Produktionsmengen gleichermaßen ein qualitativer und verlässlicher Lieferant. In einem eigenen KNX-Prüflabor (TestLab) können die Produkte KNX zertifiziert werden. Produkte werden hier entsprechend den KNX-Spezifikationen auf Interoperabilität geprüft oder entwicklungsbegleitende Produktüberprüfungen angeboten.
Einen ersten Überblick erhalten Interessenten auf mobilfähigen und mehrsprachigen Website TAPKO.COM, von dort werden Interessenten zu den Details der deutsch-englischen Website weiterleitet. Der direkte Anruf in die Abteilung Marketing und Vertrieb bietet sich ebenfalls an. Die Kundenanfragen kommen heute nicht nur aus Europa, sondern auch aus den USA und Japan.

TAPKO Technologies GmbH was founded in October 1999 by Klaus Adler and Petar Tomić. The two managing directors, Dipl. Klaus Adler and Dipl.-Ing. Petar Tomić, have were a driving force in the EIB/KNX market for ten years before the establishment of TAPKO GmbH. Company headquarters are located in Regensburg, South Germany. TAPKO is a full member of the KNX Association and is certified according to ISO 9001/2008.
TAPKO“s growth from a German KNX specialist to a brand of European and international repute is based on its strong technology innovation and successful collaboration with partner companies.
This cooperation with partner companies was instrumental in building TAPKO into a company able to offer – from development to production – all process steps of KNX components from a single source. The portfolio covers the entire service for product ideas, product development and manufacturing. TAPKO can provide to customers all the necessary components and services for this purpose, including our own TestLab.

Firmenkontakt
Tapko Technologies GmbH
Klaus Adler
Im Gewerbpark A15
93059 Regensburg
(+49) 941 30747-0
info@tapko.de
http://www.tapko.de

Pressekontakt
MARKTWERT Marketing Consulting
Matthias Fischer
An der Scheuerbreite 12
93073 Neutraubling
+49 9401912691
erfolg@marktwert.net
http://www.marktwert.marketing

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IT-Mittelstand begrüßt Entscheidung der EU Kommission zur Steuernachzahlung von Apple

Aachen/Brüssel 30.08.2016 – Die EU-Kommissarin für Wettbewerb, Margrethe Vestager, fordert Irland auf, 13 Milliarden Euro unbezahlter Steuern von Apple einzuholen. Das Hauptquartier von Apple befindet sich in Irland. Dort hatte das Unternehmen Steuervergünstigungen erhalten, die nach EU-Beihilferegeln illegal sind. Vestager erklärte, dass Apple eine effektive Steuerrate von 0,005% erhalten hat, also 50 Euro pro eine Millionen Euro Profit zahlte. Sie betont, dass die Zahlung von 13 Milliarden Euro keine Strafe gegen Apple sei, sondern die unbezahlten Steuern, welche das Unternehmen noch schuldig ist.

Dr. Oliver Grün, Präsident der European DIGITAL SME Alliance und des Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) erklärt: „Wir begrüßen die Entscheidung der Europäischen Kommission. Europäische IT-Unternehmen möchten sich auf Augenhöhe mit amerikanischen Unternehmen im Wettbewerb messen. Es ist inakzeptabel, dass unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen bis zu 40% Steuern zahlen, während multinationale Konzerne Angebote bekommen, praktisch keine Steuern zu zahlen. Wir fordern die Europäische Kommission auf, dieses unfaire Wettbewerbsverhalten zu beenden.“

Neben Apple gibt es weitere EU Untersuchungen gegen Amazon, Starbucks, McDonald“s und Fiat Chrysler Automobile, welche vermeintlich besondere Steuerangebote in einigen Mitgliedsstaaten erhalten haben sollen. Zuletzt hatte die US Regierung in Unterstützung der multinationalen Konzerne interveniert. Am 24. August veröffentlichte das amerikanische Finanzministerium ein Whitepaper ( http://bit.ly/2c6GZfc ), in dem sie den Ansatz der Kommission als unvereinbar mit internationalen Normen bezeichnen und fordern, keine rückwirkenden Forderungen an multinationale Konzerne zu stellen. Trotz des amerikanischen Drucks wird erwartet, dass die heutige Entscheidung der EU Kommission einen grundsätzlichen Präzedenzfall gegen die Steuervermeidung multinationaler Konzerne darstellen wird.

„Wenn nationale Regierungen multinationalen Großkonzernen besonders niedrige Zinsen bieten, ist das ein Schlag gegen die europäische Wirtschaft, besonders gegen KMU. Natürlich generieren sie so Arbeitsplätze und zusätzliche Steuereinnahmen in bestimmten Ländern, aber sie opfern die Chancen der kleinen und mittelständischen Unternehmen am Wettbewerb teilzunehmen und zu wachsen. Diese Praxis ist kurzsichtig und wird letztendlich Europa und seinen Unternehmen schaden. Die Entscheidung der Kommission ist ein wichtiger Schritt für Europa, um seine KMU zu unterstützen“ erklärt Grün.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Kontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Lisa Ehrentraut
Pascalstraße 6
52076 Aachen
0241 1890558
kontakt@bitmi.de
http://www.bitmi.de

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