Schlagwort: Ernte

Neues Produkt der AGRAVIS für ein optimales Erntemanagement

Neues Produkt der AGRAVIS für ein optimales Erntemanagement

Wenn die Maisbestände abreifen, dann passiert das in der Regel nicht einheitlich. Unterschiedliche Sorten und Aussaatzeiten, aber insbesondere auch wechselnde Standorteigenschaften innerhalb eines Schlages verursachen diese Differenzen. Die Abreifeinfo der AGRAVIS NetFarming GmbH unterstützt den Landwirt darin, den Reifegrad seiner Pflanzen besser einzuschätzen und sein Erntemanagement zu optimieren.

Anhand von Satellitenbildern macht das neue Produkt der AGRAVIS NetFarming GmbH, einem Tochterunternehmen der AGRAVIS Raiffeisen AG, den Reifegrad des Maises sichtbar. Die dabei erstellten Abreifekarten zeigen die räumliche Verteilung von Beständen fortgeschrittener Reife und jenen mit einem hohen Anteil an aktiver Biomasse. Die Auswertung beschreibt die Differenzen in der Abreife der Bestände einer Fruchtart. Damit kann das Produkt auch für andere Kulturen wie Getreide oder Raps genutzt werden.
Der Landwirt kann mit der Abreifeinfo den Erntetermin sowie die Erntereihenfolge seiner Felder genau planen und seine Erntelogistik optimieren. Durch den genauen Termin sichert er die Qualität der Ernte und senkt die Gefahr von Verlusten.

Details dazu hier: www.netfarming.de

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Heterogene Erntebilanz im AGRAVIS-Arbeitsgebiet

Die Folgen der Trockenheit fielen regional sehr unterschiedlich aus

Heterogene Erntebilanz im AGRAVIS-Arbeitsgebiet

In einzelnen Regionen sind die Erntemaschinen noch auf den Äckern unterwegs, aber in weiten Teilen ist die Getreideernte 2019 abgeschlossen. Wie fällt die Bilanz im AGRAVIS-Arbeitsgebiet aus? Hier ein Überblick:

Ostfriesland mit Erträgen und Qualitäten zufrieden

Die Ernte in Ostfriesland ist aktuell zu rund 85 Prozent eingefahren und war erwartungsgemäß gut, wie Stefan Pielsticker, Geschäftsführer der AGRAVIS Ems-Jade GmbH, und sein Team festhalten: „Die Qualitäten und Erträge sind bisher weitestgehend überdurchschnittlich und unsere Erwartungen wurden somit erfüllt.“ Die späte Trockenheit hatte also keine negativen Auswirkungen auf die ostfriesische Ernte. „Dank der Küstennähe haben wir eine bessere Wasserversorgung im Boden“, erläutert Pielsticker. Ebenso gut sehen die Maisbestände derzeit aus. Der Mais wird in Ostfriesland grundsätzlich nicht gedroschen, sondern gehäckselt, um Futter- und Biogasmais zu erzeugen. Generell ist es um die Grundfutterversorgung der Landwirte besser bestellt als im Vorjahr, jedoch waren die letzten Schnitte im Grünland aufgrund der Hitze nicht sehr ergiebig.

Erwartungen an Weizen und Raps in Niedersachsen unterschritten

Vor Beginn der diesjährigen Ernte waren die Ertragserwartungen im Gebiet der AGRAVIS Niedersachsen-Süd GmbH (ANS) relativ hoch. So fiel der frühe Start in die Gerstenernte besonders gut aus. „Mit über 70.000 Tonnen Gerste lag die erfasste Menge am Ende deutlich über den Erwartungen und auch über dem Fünfjahresschnitt“, weiß Joachim Wassmann, Getreidehändler der ANS. Auch die Qualität überzeugte mit guten Hektolitergewichten. Die hohen Temperaturen im Juni hatten die Erntezeitpunkte enger zusammengeführt. Während Roggen und Triticale noch mit guten Erträgen und Qualitäten gedroschen wurden, zeichnete sich beim Weizen ein sehr heterogenes Bild ab. Im Segment Brotweizen landete knapp die Hälfte der Weizenmenge, als A-Weizen kamen lediglich gute 10 Prozent in die Lager. Überwiegend aufgrund niedriger Proteinwerte wurde in Niedersachsen gut ein Drittel als Futterweizen erfasst. Der Hitzestress hat scheinbar vorwiegend die späteren Weizensorten getroffen, die besonders nach der Vorfrucht Rüben 2 bis 3 Tonnen Ertrag pro Hektar weniger erbrachten. Eine noch größere Enttäuschung gab es beim Raps. Die Erträge sind noch schlechter als wegen der verringerten Aussaatfläche ohnehin befürchtet. So wenig Raps wurde in den vergangenen 15 Jahren in der Region nicht geerntet. Joachim Wassmann resümiert: „Die gesamte Ernteerfassung im Arbeitsgebiet der AGRAVIS Niedersachsen-Süd blieb damit durch die Einbußen beim Schwergewicht Weizen und durch den Rückgang beim Raps deutlich unter dem fünfjährigen Mittel.“

Erfassungsmengen im Osten nicht zufriedenstellend

Die extreme Trockenheit im Juni und Juli hat wie erwartet die Ernteergebnisse in den östlichen Bundesländern beeinträchtigt – allerdings regional unterschiedlich ausgeprägt. „Die Erfassungsmengen waren nicht zufriedenstellend“, resümiert Wilhelm Winkelmann, Agrarhändler bei der Baro Lagerhaus GmbH. Zwar sei das Ergebnis besser als im Vorjahr, liege aber unter dem Jahr 2017, „und das war auch schon schlecht“, so Winkelmann. Vor allem im Erfassungsgebiet entlang der Elbe habe der Ernteertrag sehr unter der Trockenheit gelitten. Dort, wo relativ normal geerntet werden konnte, wie in den Höhenlagen Sachsens und Thüringens, sind die Proteingehalte vergleichsweise niedrig – für Winkelmann ein Indiz für die Auswirkungen der Düngeverordnung. Die historisch kleine Aussaatfläche hat beim Raps dafür gesorgt, dass die Ernte entsprechend gering ist. Und die Erwartungen an die Maisernte sind trockenheitsbedingt in Ostdeutschland ebenfalls alles andere als euphorisch. In einigen Regionen seien erste Bestände aus der Not heraus bereits gehäckselt worden, berichtet Wilhelm Winkelmann.

Ostwestfalen: Extreme Ertragsschwankungen beim Weizen

„Die Haupternte ist fast abgeschlossen, die letzten fünf Prozent stehen noch auf dem Acker“, fasst Stefan Bobbert, Außendienst der AGRAVIS Kornhaus Ostwestfalen GmbH, den aktuellen Stand zusammen. „Im Vergleich zur Dürre geprägten Ernte 2018 konnten wir relativ normale Erträge einfahren. Vor allem das Ertragsvolumen bei Gerste war über alle Standorte durchweg sehr gut und stabil“, resümiert Bobbert zufrieden. „Beim Weizen sind dagegen je nach Region extreme Ertragsschwankungen zu verzeichnen. Der Stoppelweizen lag meist bei nur etwa 7 bis 7,5 Tonnen pro Hektar, wobei Weizenbestände mit einem früheren Aussaattermin generell besser dastanden.“ Dabei hatten die Bestände zunächst gute Voraussetzungen, die Trockenheit Ende Juni/Anfang Juli hat das Wurzelwerk und damit den Nährstofftransport der Pflanzen jedoch nachhaltig geschwächt. Die Folge: nicht ausreichende Proteingehalte bei zirka 65 Prozent der Weizenbestände. Das Gesamtergebnis fällt dennoch positiv aus: „In Summe haben wir beim Weizen ertragsmäßig eine normale Ernte zu verzeichnen. Insgesamt gibt es etwas weniger Brotweizen, das Futtergetreide dominiert.“ Enorme regionale Streuungen gab es auch beim Raps, der „das dritte Jahr in Folge aufgrund schlechter Aussaatbedingungen und lückenhafter Bestände keine guten Erträge brachte. Teilweise lagen diese bei unter 3 Tonnen pro Hektar“, so Bobbert. Der Experte fürchtet, dass die Anbauflächen künftig um 10 bis 15 Prozent sinken. Für die anstehende Maisernte stehen die Prognosen in Ostwestfalen aktuell gut: „Die Maisbestände stehen top da, in unseren Kernbereichen gibt es keine Dürreschäden. Der Mais ist aber weiterhin auf regelmäßige Niederschläge angewiesen“, betont Stefan Bobbert, der eine normale Abreife zwischen Ende September und Mitte Oktober erwartet.

Westfalen-Süd erwartet stabile Ernteergebnisse

Im Gebiet der AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd GmbH ist die Getreideernte so gut wie abgeschlossen. Die Ernteergebnisse für die Gerste sind erwartungsgemäß stabil ausgefallen. 8 bis 8,5 Tonnen pro Hektar konnten die Landwirte im süd-östlichen Ruhrgebiet sowie im Sauer- und Siegerland ernten. „Damit sind wir sehr zufrieden“, sagt Frederik Fischer-Neuhoff. Er ist beim Kornhaus für den Handel mit Getreide verantwortlich. Die Erntemenge beim Weizen erfüllte ebenfalls die Erwartungen mit durchschnittlich 9 Tonnen pro Hektar. Dennoch trübt sich das Gesamtergebnis ein. Denn das Korn weist qualitative Mängel auf. „Der Proteingehalt ist sehr schwankend“, erklärt Fischer-Neuhoff. Vielfach betrage er nur 10 Prozent. Ein Teil der Ernte ist dadurch nicht für die Mehlproduktion zu gebrauchen und lediglich für die Futter- und Alkoholproduktion verwendbar. Zwei Ursachen macht der Getreide-Experte hierfür verantwortlich: die Trockenheit und die Verschärfung der Düngeverordnung. In Südwestfalen stehen die Maispflanzen fast überall noch. Im Gegensatz zu anderen Regionen fällt die Ernte wohl solide aus. Klar ist aber auch: „Höchsterträge werden beim Mais in dieser Saison nicht erreicht.“ Wie bereits befürchtet, bleibt der Raps ein Sorgenkind. Lediglich 3,3 Tonnen pro Hektar wurden im Durchschnitt in der Region geerntet. Das sind 1,5 Tonnen weniger als in guten Jahren. Zusätzlich mussten Landwirte mehr Pflanzenschutz einsetzen und recht niedrige Erzeugerpreise in Kauf nehmen. Das macht den Raps für viele Landwirte nicht mehr wirtschaftlich. Nach einem guten ersten Schnitt des Grünlands ist die Enttäuschung beim zweiten Schnitt umso größer. „Die Ernte war nicht berauschend“, betont Fischer-Neuhoff. Eine Folge der Trockenheit. Dadurch wird es aller Voraussicht vielerorts beim Grundfutter knapp werden.

Unterdurchschnittliche Ergebnisse in Franken

„Die Wintergerste war in unserem Gebiet die beste Kultur, es gab gute bis sehr gute Erträge“, sagt Andreas Grambs von der AGRAVIS Bamberg GmbH über die Ernte in Franken. Der wenige Raps, der noch auf den Feldern stand, habe auch noch sehr schlechte Erträge gebracht, sodass weitere Landwirte ihren Rapsanbau einstellen dürften, vermutet Grambs. Bei Triticale und Weizen gab es in Franken ein sehr heterogenes Bild: von sehr schlechten bis guten Erträgen, aber im Großen und Ganzen war es eine eher unterdurchschnittliche Ernte. Die Eiweißwerte beim Weizen lagen zum größten Teil über 13 Prozent, beim Hektoliter-Gewicht wurden die Werte für A-Weizen des Öfteren nicht erreicht. „Beim Mais“, so Andreas Grambs, „rechnen wir wegen der sehr starken Trockenheit mit durchschnittlichen Ertragseinbußen von 20 bis 30 Prozent.“

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Infografiken der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Ernte 2019

Infografiken der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Ernte 2019

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist eines der größten und ergebnisstärksten Agrarhandels- und
Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Ihr Kerngeschäft ist das Agribusiness. AGRAVIS versteht sich als Partner im ländlichen Raum. Die Landwirtschaft und ihr Umfeld beinhalten sehr vielfältige Faktoren, die unser aller Leben beeinflussen. Diese Faktoren den Verbrauchern in Daten und Zahlen zu erklären, ist dem Agrarhandels-Unternehmen sehr wichtig.

Die AGRAVIS-Infografiken bietet schnelle und kompakte Informationen zu verschiedenen Themen aus dem Agribusiness und aus der „AGRAVIS-Welt“.

Die Hitzewellen und Trockenheit der vergangenen Wochen haben nachweislich Auswirkungen für die Ernte 2019. Mit welchen Erträgen ist dieses Jahr zu rechnen? Wie stellt sich die Bodenqualität dar? Wie unterstützt die AGRAVIS Landwirte bei der Ernte? Alle wichtigen Informationen erfahren Sie in unseren aktuellen AGRAVIS-Infografiken zur Ernte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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AGRAVIS-Spezial: Auswirkungen von Hitze und Trockenheit

AGRAVIS-Spezial: Auswirkungen von Hitze und Trockenheit

Die Hitzewellen und die damit verbundene Trockenheit der vergangenen Wochen haben weitreichende Folgen – beispielsweise für zu erwartenden Ernteerträge und -mengen, die Lagerung und Konservierung des Getreides, aber auch für die Grundfutterversorgung.

Auf den aktuellen Seiten zum Thema Trockenheit behandelt die AGRAVIS Raiffeisen AG die Auswirkungen auf die verschiedenen Bereiche. Die AGRAVIS-Experten geben hilfreiche Tipps, wie mit diesen Auswirkungen optimal umgegangen werden kann.

Der Extrabereich wird stetig aktualisiert.

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Ernte 2019 – Regionale Mindererträge zu befürchten

Der AGRAVIS-Experte Alfred Reisewitz beantwortet die wichtigsten Fragen zu den diesjährigen Ernteerwartungen.

Ernte 2019 - Regionale Mindererträge zu befürchten

Welche Besonderheiten erwarten Sie für die Ernte 2019?

Gegenüber dem Vorjahr haben wir in Deutschland und Skandinavien wieder einen Zuwachs an Wintergetreideflächen. Besonders die Weizen-, Roggen und Wintergerstenflächen haben zugenommen (teilweise bis 15 oder 20 Prozent). Auch wenn die Wasserdefizite aus 2018 in Deutschland und Polen nicht vollständig ausgeglichen werden konnten, haben die Niederschläge und kühlen Temperaturen im Mai und der ersten Junihälfte eine gute Bestandsentwicklung ermöglicht. Dies spiegelt sich auch in den Ernteschätzungen für Europa von Anfang Juni wider. Die extreme Hitze der vergangenen Tage und die aktuellen Wetterberichte für die kommenden Tage lassen auf den leichten Böden in Nord- und Ostdeutschland erneut Befürchtungen über regionale Mindererträge aufkommen, die allerdings nicht so gravierend wie im Sommer 2018 ausfallen dürften. Insgesamt betrachtet erwarten wir für die EU kein fundamentales Mengenrisiko, regional aber auch nicht die Erträge, die noch vor vier Wochen geschätzt wurden. Bei anhaltend hohen Temperaturen wächst die Gefahr, dass der Anteil an Schmacht- und Kümmerkorn steigen kann. Das Qualitätsrisiko bleibt insgesamt – wie immer – bis zum Erntebeginn bestehen. Die vieldiskutierte Proteinproblematik aus den Restriktionen der neuen Düngeverordnung in Deutschland und den Folgen des Trockensommers 2018 wird wahrscheinlich auf den tiefgründigen Standorten in diesem Jahr ihre ersten Auswirkungen zeigen.

Wie schätzen Sie die Situation in den Nachbarländern ein?

In unseren europäischen Nachbarländern wächst ebenfalls eine gute Ernte heran. Der größte Getreide-Erzeuger der EU – Frankreich – hatte insgesamt in 2018 und 2019 nicht mit den Trockenheitsproblemen zu kämpfen wie Deutschland und der baltische Raum. Die ersten Druschergebnisse der Wintergerste in Südwest-Frankreich zeigen sehr gute Qualitäten, ein niedriges Protein bei Winterbraugerste und sehr hohe Sortierungen und Hektolitergewichte. Diese Faktoren lassen hohe Erträge vermuten. Beim Weizen steuert Frankreich auf die zweithöchste Ernte der Geschichte zu. Dänemark und Schweden hatten in der zurückliegenden Periode optimale Bedingungen mit sehr guten Niederschlägen, sodass die Defizite aus der Jahrhunderttrockenheit des vergangenen Jahres mehr als ausgeglichen werden konnten. Auch hier wie in den baltischen Staaten werden die Mengen der kommenden Ernte zweistellige Zuwachsraten bringen. Und unsere Hauptwettbewerber im internationalen Markt, die Anrainerstaaten der Schwarzmeerregion, erwarten gleichfalls Zuwächse in 2019, die im Falle der Ukraine sogar neue Rekorde für Weizen und Mais erreichen können.

Was bedeutet das für die Getreideversorgung 2019/2020?

Die Versorgungslage in der kommenden Kampagne in Deutschland, der EU und insgesamt auch weltweit ist gut bis sehr gut. Beim Weizen erwarten die Analysten weltweit neue Rekordbestände, die bei über 290 Millionen Tonnen landen können und bei den aktuellen Verbrauchszahlen für rund vier bis fünf Monate reichen. Auch bei Gerste und Mais wird eine gute Versorgungslage gesehen, und dies trotz der verminderten Aussaatflächen in den USA. Denn der dort erwartete Ernterückgang gegenüber den Vorschätzungen wird durch eine Rekordernte an Mais in Südamerika mehr als ausgeglichen.
Mehr über die regionalen Ernte-Erwartungen erfahren

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Ernte 2019: AGRAVIS-Experte schätzt den Markt ein

Ernte 2019: AGRAVIS-Experte schätzt den Markt ein

Die Erntesaison 2019/2020 hat begonnen. Jost Schliep, Experte aus dem Bereich Agrarerzeugnisse der AGRAVIS Raiffeisen AG, liefert eine erste Einschätzung der Marktsituation.

Die Preiserwartungen an die wegen der Trockenheit stark verminderte Ernte 2018 haben sich nur bis zum Jahreswechsel erfüllt. Seit Februar 2019 verloren die Getreidepreise wider Erwarten deutlich: Weizen an der Matif etwa verlor 20 Euro/Tonne und bewegt sich seitdem seitwärts um die 180 Euro alterntig. Mais verlor 15 Euro/Tonne und bleibt bei 165 Euro stehen. Raps ging im gleichen Zeitraum um 10 Euro/Tonne zurück. Zudem sanken auch die Prämien für physisches Getreide um etwa 15 Euro/Tonne.

Eine detaillierte Einschätzung zur aktuellen Situation bei Weizen, Mais und Raps sowie eine Prognose, was die Märkte in den kommenden Wochen und Monaten bewegen kann, finden Sie im Marktbericht zur Erntesaison 2019/2020.

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Praxistag auf dem Feld – Berufsschüler informieren sich

Landwirte von morgen lernen Realität kennen.

Praxistag auf dem Feld - Berufsschüler informieren sich

Quelle: EURALIS Saaten GmbH

https://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article212123481/Landwirte-von-morgen-lernen-Realitaet-kennen.html

NEWS Aktuell: EURALIS Saaten GmbH
Norderstedt 06.10.2017
Praxistag auf dem Feld – Berufsschüler informieren sich

Berufsschüler aus Bad Segeberg erhalten einen Einblick in die Praxis. Erste Rückmeldungen zum „Tag auf dem Feld“ sind sehr positiv. Schüler, Lehrer und Veranstalter sind sehr zufrieden.

Seit 2015 stellt die Familie Grothkopf der Firma EURALIS das Land für eine Sortenpräsentation zur Verfügung. Die angebauten Maissorten ermöglichen EURALIS, in direkter Nachbarschaft zum Firmenstandort in Norderstedt die unterschiedlichen Sorten und ihre Merkmale nebeneinander auf dem Feld zu sehen und dieses Feld auch für Veranstaltungen wie Praxistage zu nutzen.

Insgesamt wurden dieses Jahr auf dem Schlag 32 unterschiedliche Sorten ausgesät. Dabei stehen bewährte Sorten der unterschiedlichen Nutzungsrichtungen neben neuen Sorten zukünftiger Maisgenerationen. Im Anbau nebeneinander ermöglicht das die Herausstellung der verschiedenen Merkmale und Eignungen.

Für Familie Grothkopf ist die Landwirtschaft seit Generationen eine Herzensangelegenheit, und so sind auch die Kinder von Sandra und Volker Grothkopf in landwirtschaftlicher Ausbildung und Studium. Schon im letzten Jahr war eine Berufsschulklasse zum Praxistag auf dem Hof der Familie. Für die Firma EURALIS ist es eine gute Möglichkeit, angehenden Landwirten neutrale Informationen zu geben, worum es beim Maisanbau geht und was zu beachten ist. Das ist kein Feldtag im klassischen Sinn, an dem die Sorten nur vorgestellt werden – sondern vielmehr geht es dem jungen Team darum, die Grundlagen der Maiszüchtung und die Unterscheidungsmerkmale für die Berufsschüler sichtbar zu machen.

Der Tag war für die angehenden Landwirte in drei Themenschwerpunkte aufgeteilt. Aus den 52 Berufsschülern wurden drei Gruppen gebildet die im Umlauf die drei unterschiedlichen Stationen besucht haben.

Auf dem Hof stellte Volker Grothkopf seinen Betrieb gemeinsam mit seinen zwei Auszubildenden unter den Themenschwerpunkten Herdenmanagement, Besamung, Kälberaufzucht, Betriebszahlen und Fütterung vor. Dabei beantwortete er die Fragen der engagierten Junglandwirte.

Der zweite Block fand direkt auf dem Maisfeld statt. Vera Strehl Produktmanagement Mais & Sorghum bei EURALIS zeigte die unterschiedlichen Merkmale des Maises von der Spindel bis zum Korn. Die Berufsschüler wurden dabei mit einbezogen und konnten anhand der Pflanzen vor Ort selber die Kolben und Ihre unterschiedlichen Merkmale benennen und Zahnmais- und Hartmaiskolben miteinander vergleichen. Engagiert wurden die unterschiedliche Kolbenbildung und die verschiedenen Merkmale notiert. Interessante Fragen des Nachwuchses wurden beantwortet, und die unterschiedlichen Ausbildungsbetriebe waren in ihren jeweiligen Schwerpunkten schnell erkennbar.

Den dritten Teil hat Hanna Winter Produktmanagement der Ölsaaten bei EURALIS übernommen. Hierbei ging es um die Züchtung allgemein und warum die Investition eines Unternehmens in Züchtung wichtig für zukünftige Sorten ist. Im Detail wurden dann Wurzeln ausgegraben, benannt und die Wasserversorgung der Pflanze erläutert. Des Weiteren wurde erläutert, wie die Pflanze aufgebaut ist und wie eine Maisvermehrung überhaupt funktioniert.

Alle Beteiligten waren sich am Ende einig, dass dieser Praxistag eine sehr gelungene Veranstaltung war und auf dem Feld wiederholt werden sollte.

Weitere Informationen unter www.euralis.de.

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EURALIS Saaten GmbH
Gesa Sophia Christiansen, Presse-/Öffentlichkeitsarbeit Zentraleuropa
Oststraße 122, 22844 Norderstedt
Tel: 040 60 88 77 54, Fax: 040 60 88 77 34
Mobil: 0151 27 65 17 84
E-Mail: gesa.christiansen@euralis.de Bitte beachten: Sämtliches zur Verfügung gestellte Bildmaterial darf nur mit der ausdrücklichen Quellenangabe „EURALIS Saaten GmbH“ abgedruckt werden.

EURALIS Saaten GmbH
EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa. Es werden jährlich 13 % des Umsatzes in die Züchtung investiert. In Europa hat EURALIS zehn Zuchtstationen, davon drei in Deutschland, mit insgesamt 500.000 Versuchsparzellen.
Weitere Informationen unter www.euralis.de

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Erdbeer- und Gemüsewolle von Pro Natur

Praktische Unterlage für Bodenfrüchte

Erdbeer- und Gemüsewolle von Pro Natur

(Bildquelle: @ Gregor Ziegler GmbH)

Die Erdbeer- und Gemüsewolle aus der Serie Pro Natur der Gregor Ziegler GmbH hat sich als praktische Unterlage für alle Bodenfrüchte bewährt. Das gilt für Erdbeeren ebenso wie für knackige Gurken- und Zucchinikulturen aus dem eigenen Anbau.

Das Produkt besteht aus naturreiner Nadelholzwolle und wird nach modernsten deutschen Qualitätsstandards hergestellt. Durch die Unterlage mit Pro Natur Erdbeer- und Gemüsewolle können heranreifende Früchte nach Niederschlägen schneller abtrocknen, wodurch sich vor allem bei Erdbeerpflanzen die Gefahr von Fäule, Pilzkrankheiten und Schneckenbefall deutlich reduziert. Zusätzlich wird der Boden vor zu schnellem Austrocknen geschützt, gleichzeitig die Bodengare verbessert. Das begünstigt das Wachstum von Pflanzen und Früchten.

Nach der erfolgreichen Ernte kann die Erdbeer- und Gemüsewolle problemlos kompostiert werden, so der Hersteller. Clevere, alternative Einsatzideen bietet das Produkt zum Beispiel als Füllmaterial für Insektenhotels. Auch als schichtweise Unterlage bei der Lagerung von Obst schützt die Wolle auf natürliche Weise vor Druckstellen beziehungsweise Lagerschäden.

Zu kaufen gibt es die Pro Natur Erdbeer- und Gemüsewolle in der handlichen, nur 850 Gramm leichten Kleinpackung mit praktischem Tragegriff in Bau- und Gartenmärkten, unverbindliche Preisempfehlung ab 5,99 Euro. Wenn auch noch das Wetter mitspielt, steht mit der tollen Wolle der Vorfreude auf den Sommer und auf frische, süße Erdbeeren sowie knackiges Gemüse nichts mehr im Weg.

Gregor Ziegler GmbH
Bodenständig zum Erfolg

Entstanden ist die Gregor Ziegler GmbH vor mehr als 20 Jahren aus der Idee heraus, mit natürlichen Rohstoffen und eigenen, individuellen Rezepturen Erden und Substrate besonderer Güte zu entwickeln. Seither hat sich vieles geändert. Gleich geblieben sind aber die hochwertigen Roh- und Zuschlagsstoffe für die Qualitätsprodukte des Unternehmens.

Wichtiger Produktionszweig sind Herstellung und Vertrieb von Rinden- und Pflanzensubstraten. Weiterhin ist das Unternehmen in der Herstellung von Holzpellets und Holzbriketts mit einer Jahresproduktion von etwa 150.000 Tonnen tätig. Die Leistungspalette wird durch die Stromerzeugung auf der Basis erneuerbarer Energien abgerundet. Mit der stetig wachsenden Produktpalette werden neben dem Erwerbsgartenbau vor allem Gartencenter, Baumärkte und Handelsketten für den „Privatgärtner“ bedient. Allein dafür verlassen täglich bis zu 150 LKW-Ladungen palettierter Erden, Rinden und Substrate das Betriebsgelände im oberpfälzischen Stein.

Firmenkontakt
Gregor Ziegler GmbH
Matthias Ziegler
Stein 33
95703 Plößberg
09636 9202-0
info@ziegler-erden.de
http://www.ziegler-erden.de

Pressekontakt
MM-PR GmbH
Manfred Melzner
Markt 21
95615 Marktredwitz
09231 96370
info@mm-pr.de
http://www.mm-pr.de

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AGRAVIS-Experte zu den Vermarktungschancen für deutsches Getreide

AGRAVIS-Experte zu den Vermarktungschancen für deutsches Getreide

Die Ernte 2016/17 ist auf der Nordhalbkugel nun in vollem Gange. Wie schon in den vergangenen drei Jahren wurden grundsätzlich wieder gute bis sehr gute Wachstumsbedingungen, vor allem beim Weizen in Russland und den USA, verzeichnet. „Diese guten Wachstumsbedingungen werden aktuell auch durch die berichteten Erträge bestätigt“, sagt Steffen Holsten, Leiter des Bereichs Agrarerzeugnisse bei der AGRAVIS Raiffeisen AG .

So sollte die Weizenernte in Russland in diesem Jahr ein neues Rekordniveau erreichen. Auch aus den USA bestätigen sich die Rekorderträge. Ähnlich sind die Einschätzungen, die aus der Ukraine und in Rumänien zu hören sind. Aus der globalen Sicht aber werde die Weizenernte 2016/17 – Stand Mitte Juli – über der weltweiten Nachfrage liegen und somit einen weiteren Bestandsaufbau zur Folge haben, so Holsten weiter.

Dennoch habe sich im Vergleich zu den Vorjahren etwas verändert, was auf die weitere Preisentwicklung der kommenden Wochen Einfluss haben könnte. Die Ertragsberichte aus Frankreich sowie die Einschätzung vieler Marktbeobachter lassen dort weit unterdurchschnittliche Weizenerträge erwarten. Die 2016er-Qualitäten sollen deutlich schlechter sein als im Vorjahr. Durch die erwartete niedrigere Weizenernte im Vergleich zu 2015 aus Frankreich wird es laut Holsten zu Verschiebungen der globalen Handelsströme kommen müssen. Davon könnte auch Deutschland profitieren, sofern national eine normale Erntemenge produziert werde. Dazu müssten aber auch die Weizenqualitäten dieses Jahres hierzulande stimmen.

Ähnlich wie beim Weizen ist die Situation bei der Gerstenernte 2016/17. Europa (EU, Ukraine, Russland) ist mit Abstand der größte Produzent weltweit mit einem Anteil von knapp 70 Prozent. Die 2016/17er Gerstenernte dürfte sich aufgrund überdurchschnittlicher Erträge in Russland und der Ukraine im Bereich des Vorjahres bewegen. In Deutschland und Frankreich dagegen wird die Gerstenernte niedriger werden als im Jahr zuvor. Die Erträge hierzulande sind eher auf durchschnittlichem Niveau, in Frankreich sogar weit unterdurchschnittlich. Durch die Reduzierung des Angebotes und die weit unterdurchschnittlichen Gerstenqualitäten in Frankreich sollten sich auch bei Gerste 2016/17 die Handelsströme weltweit verschieben. „Doch gilt wie schon beim Weizen: Die deutschen Gerstenqualitäten müssen besser sein als in Frankreich und auch den globalen Mindestanforderungen des Handels entsprechen“, betont Steffen Holsten.

Aber nicht nur aus dem Exportmarkt sollten Impulse für den deutschen Getreidemarkt in den kommenden Wochen kommen. Dazu müssten jedoch die Sojaschrotpreise dauerhaft deutlich über den Getreidepreisen liegen. Derzeit sind die Sojaschrotpreise in der EU aufgrund Wachstumsbedingungen in den USA, die besser sind als erwartet, wieder gefallen. Sie liegen aber immer noch über den Preisen aus April. Wenn die Sojaschrotpreise langfristig über denen für Getreide liegen sollten, wird der prozentuale Getreideanteil im Mischfutter im Vergleich zum Vorjahr steigen, der Anteil der Ölschrote sinken. Doch diese Annahme wird für Gerste und Weizen nicht das gesamte Wirtschaftsjahr anhalten. Falls die 2016/17er Maisernte in Europa wieder auf ein normales Niveau zurückkehren sollte – nach den Trocken-Rückgängen im vergangenen Jahr – dürfte der Maisanteil im Mischfutter wieder zunehmen und andere Getreidearten ersetzen. So sollten sich für die deutsche Landwirtschaft im Wirtschaftsjahr 2016/17 immer wieder Chancen für die Vermarktung des Getreides ergeben.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.300 Mitarbeitern rund 7 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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Industrieweg 110
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0251/682-2050
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Neue Wege in der Landwirtschaft: IT-basiertes Precision Farming von green spin auf der Infrastruktur von OVH

Neue Wege in der Landwirtschaft: IT-basiertes Precision Farming von green spin auf der Infrastruktur von OVH

Das Unternehmen green spin GmbH bietet Landwirten mit seiner App mofato ein webbasiertes „modern farmer“s tool“, das deren Arbeit mit Algorithmen für Aussaat, Düngung oder Ernte (o.ä.) unterstützt. Mofato läuft dabei auf der IT-Infrastruktur von OVH .

Das Würzburger Unternehmen green spin hat mit mofato das Werkzeug für den modernen Landwirt entwickelt.
green spin setzt dabei im Wesentlichen auf zwei Datenquellen: Zum einen auf neueste und frei verfügbare Satellitendaten der Amerikanischen (NASA) und vor allem der Europäischen Raumfahrtbehörde (ESA). Die Satelliten liefern hochauflösende Bilder mit Informationen über den Zustand verschiedener Nutzpflanzen. Zum anderen auf Wetter- und Bodendaten der letzten 15 Jahre. Aus dieser Kombination leitet green spin dann spezifische Handlungsempfehlungen für jeden einzelnen Acker ab, wie z. B. optimale Zeitpunkte und Mengen für das Ausbringen von Dünger und Pflanzenschutzmitteln.
Die Ergebnisse der Berechnungen bildet mofato auf digitalen Karten ab, die von modernen Landmaschinen ausgelesen werden. Auf Anwenderseite sind keine besonderen Kenntnisse über die zugrundeliegenden Daten erforderlich – automatisierte Algorithmen erledigen die gesamte Datenverarbeitung.

Damit können einzelne Teilbereiche innerhalb eines Ackers gezielt und umweltschonend bewirtschaftet werden – auch Precision Farming genannt. Im Vergleich zur traditionellen Landwirtschaft können so signifikante Mengen an Düngemitteln eingespart werden.
Besonders attraktiv: Die green spin-Lösung ist für den Landwirt in Deutschland zurzeit komplett kostenlos.

Für diese komplexen Berechnungen braucht green spin eine zuverlässige und flexible IT-Infrastruktur. Die bisherige Lösung war den steigenden Anforderungen nach Rechenleistung und Storage nicht mehr gewachsen. Die Migration zu OVH brachte für green spin wichtige Vorteile: Dank der vordefinierten Root-Server können jetzt viele Arbeitsprozesse parallel und schnell abgearbeitet werden – und green spin kann dadurch zügiger auf Kundenanfragen reagieren. Zudem überzeugte die performante Hardware von OVH.

„Eine Kern-Anforderung unserer digitalen Anwendungen für die Landwirtschaft ist die Skalierbarkeit der zugrunde liegenden IT: Für jede landwirtschaftliche Nutzfläche werden innerhalb kürzester Zeit zum Beispiel Wetter- und Satellitenbilddaten der letzten 15 Jahre ausgewertet. OVH hat direkt verstanden, worauf es uns ankommt, und die passende Infrastruktur geboten. Durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, die hervorragende technische Infrastruktur sowie den sehr guten Support sind wir mit OVH als Partner bestens auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet“, sagt Dr. Sebastian Fritsch, operativer Geschäftsführer bei der green spin GmbH.

green spin wurde Ende 2013 gegründet. Das Tool mofato der mehrfach prämierten Firma wird in Deutschland bereits von mehr als 130 Landwirten eingesetzt.

Mit rund 250.000 Servern ist OVH europäischer Marktführer und einer der führenden Anbieter von IT-Infrastrukturen weltweit.* Das nach ISO/IEC 27001 und SOC zertifizierte Unternehmen betreibt 17 hochmoderne Rechenzentren in Europa und Nordamerika sowie ein eigenes Glasfasernetzwerk mit einer Gesamtbandbreite von 7,3 TB/s und 32 Präsenzpunkten auf 3 Kontinenten. Außerdem unterhält OVH eine eigenständige Server-Produktion. OVH wurde 1999 in Frankreich von Octave Klaba gegründet. Das inhabergeführte Familienunternehmen ist in 17 Ländern weltweit vertreten und beschäftigt derzeit rund 1.200 Mitarbeiter. In Deutschland ist OVH seit 2006 am Markt. Sitz der deutschen Niederlassung ist Saarbrücken.
*Quelle: Netcraft

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Heimisches Superfood BÄRLAUCH: Die neue Ernte 2016

Ab April pflückt „Der Bärlauchbauer“ wieder per Hand im Teutoburger Wald

Heimisches Superfood BÄRLAUCH: Die neue Ernte 2016

Axel Kaiser ist der Bärlauchbauer. Ab April pflückt er wieder per Hand im Teutoburger Wald

Superfoods sind derzeit in aller Munde. Chia, Goji, Moringa, Matcha, die Liste ist lang. Neben ihrer tollen Wirkung haben die meisten Superfoods eines gemeinsam: Sie sind teuer und kommen von weit her. Dabei wächst direkt vor der Haustür ein heimisches Kraut, das mehr als gesund ist: BÄRLAUCH. Nun steht die neue Ernte 2016 des deutschen Bärlaubpapstes Axel Kaiser an.

Wer gerne gut isst und selbst kocht, kennt Bärlauch. Dank der vielen Hobby- und Profiköche erlebt dieses Küchenkraut derzeit eine wahre Renaissance. Doch frischer Bärlauch ist ein saisonales Produkt, schwer zu bekommen und wenn, dann sehr preisintensiv. Dazu kommt, dass die Blätter direkt frisch verarbeitet werden müssen, da die Haltbarkeit sehr kurz ist.

Hier kommt der als „Bärlauchbauer“ bekannte Produzent Axel Kaiser mit seiner eigenen Entwicklung zum Zug. Kaiser ist Bärlauchbauer aus Leidenschaft. Vor einigen Jahren entwickelte er die technische Möglichkeit, frisch geernteten Bärlauch für eine lange Zeit haltbar zu machen, sodass dieser den Großteil seiner wertvollen und geschmacklichen Inhaltsstoffe behält. So ist es möglich, den vollen Geschmack des leckeren Küchenkrauts ganzjährig zu genießen.

„Bärlauch ist ein Verwandter des Schnittlauchs, der Zwiebel und des Knoblauchs. In einigen Gegenden ist er auch als wilder Knoblauch oder Waldknoblauch bekannt. Bärlauch ist eine typische Frühjahrspflanze. Wenn alles zu Grünen beginnt, gucken die kleinen Blättchen meistens schon aus der Erde. Bärlauch sollte am besten vor der Blüte gesammelt werden, er verliert sonst einige seiner Inhaltsstoffe und schmeckt nicht mehr so aromatisch. Die Blütezeit des Bärlauchs liegt je nach geographischer Lage und je nach Witterung im April oder Mai. Beste Sammel-monate sind März und April“, erklärt Axel Kaiser.

Im April 2016 ist es wieder soweit. Mit einer bewährten Mannschaft wird der beliebte Wild-wuchs im Teutoburger Wald frisch per Hand geerntet und innerhalb von vier Stunden mit einem speziellen Verfahren schonend haltbar gemacht, so dass das Kraut, das heute in fast jeder modernen Küche zu finden ist, auf deutschen Märkten und Veranstaltungen, aber auch im Internet wieder zu haben ist.

Neben Märkten, Messen und großen Veranstaltungen in ganz Deutschland findet man den Bärlauch von Axel Kaiser heute auch in Skandinavien. Zudem vertreibt er sein Produkt weltweit über das Internet. Mittlerweile wurde Axel Kaiser dank seiner Produktinnovation bereits zum zweiten Mal zum „Kulinarischen Botschafter des Landes Niedersachsen“ ernannt. Axel Kaiser ist zudem aktiver Vertreter der Organisation SLOW FOOD, die sich für die Erhaltung regionaler Produkte und Speisen einsetzt, um die Geschmacksvielfalt zu bewahren.

www.der-baerlauchbauer.de

Vor gut 10 Jahren entdeckte der Osnabrücker AXEL KAISER den Bärlauch für sich durch eine Fernsehsendung. Der begeisterte Hobbykoch probierte den Geschmack des Lauchgewürzes und testete verschiedene Rezepte. In kurzer Zeit wurde aus Neugier Faszination und so machte er sich als „Bärlauchbauer“ selbstständig. Diverse Medien (ARD, ZDF, RTL, SAT1, Der Spiegel, Die Aktuelle uvm.) haben Axel Kaiser begleitet oder eingeladen und die Eigenschaften sowie die einfachen Möglichkeiten, mit Bärlauch in der Küche zu verwenden, bestätigt.

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Herbst total: Zauber über der Landschaft

Presseweller zeigt im Reise-Report, Video und Blog viele Facetten der dritten Jahreszeit

Herbst total: Zauber über der Landschaft

Verschwenderische Farbenpracht in den Wäldern. (Foto: presseweller)

Oktober 2015. Siegen (Dialog/ Prw.) Jedes Jahr neu und jedes Jahr anders, so zeigt sich der kunterbunte Herbst in der Landschaft. Es ist die Zeit der Ernte und von Erntedank, von gegenüber dem Sommer mäßigeren und oft noch sehr angenehmen Temperaturen, von farbenfrohen Wäldern, glänzenden Kastanien, Kartoffeln, knackig-frischen Äpfeln, Birnen und Pflaumen, raschelndem Laub und Martinstag – ein Rausch der Farben und des natürlichen Genusses. Erntefrisch. Herbst heißt aber auch stürmisches und regnerisches Wetter sowie graue Tage im November. Zeit, es sich zu Hause gemütlich zu machen. Auf den Seiten www.presseweller.de hat man es „Herbst total“ genannt, mit direktem Zugang zu Magazin, Video und Blog.

Der „bunte Herbst“ zeigt sich in vielen Facetten. Besonders schön ist er in Mittelgebirgslandschaften wie zum Beispiel dem Siegerland und seinen vielen Mischwäldern mit Birken, Buchen, Eichen und Fichten sowie hier und da mal Ahorn, Kastanie und Linde. Eine faszinierende Natur-Farbenpracht legt sich nach und nach übers Land, bis schließlich das Laub fällt. Die Natur hat gute Gründe dafür: Sie wappnet sich gegen die kommenden Frosttage. So ist es in Pressewellers aktuellem Reise-Report „Herbst: Wenn ein Zauber über dem Land liegt“ beschrieben.

Herbst total
Im Magazin zum Blättern zeigen sich verschiedene Landschaften im Herbstschmuck, von der norddeutschen Geest, dem Alten Land und dem Havelland – wo sich je nach Zeit Hunderte Kraniche auf ihrer Zwischenstation gen Süden sehen lassen – über das Siegerland und den Schwarzwald bis ins Kärntner Land. Weiter geht es ins italienische Friaul mit dem Predil bis in die Julischen Alpen, ins junge Tal der Soca in Slowenien und zum Vrsic-Pass. „Das ist alles nur wunderschön“, sagt der Autor. Dabei hat er Ernte und Genuss nicht vergessen. Ob Kartoffeln, Wein und junger Almkäse, Pilze und knackfrische Äpfel, Pflaumen oder Zwetschgen: Der Leser erfährt in Texten und Bildern vom Erlebnis Herbst und kann sich zu Landschaften über die angegebenen Links weiter informieren. Der Herbst ist bei Presseweller ebenfalls in einem Video umgesetzt sowie in einem Blog, in dem es unter anderem um die im Siegerland wichtige Kartoffel geht. Über die Seiten www.buch-juwel.de gelangt man zu mehr rund ums Siegerland, auch aktuell zum Herbsterlebnis in früheren Zeiten.

Zentral frei aufrufbar
Kultur, Tradition und sehenswerte Landschaften zu zeigen, gerade auch abseits von Haupttouristenrouten, das ist Autor Jürgen Weller stets ein Anliegen. Deshalb ist es ihm wichtig, dass seine Reiseberichte und Ausarbeitungen überwiegend frei zum Lesen, zum Durchblättern und zum Anschauen aufgerufen werden können. Von der Titelseite bei www.presseweller.de gelangt man mit einem Klick auf die Seite „Magazine, Videos, Blogs“ und dort auf „Herbst total“. Der Nutzer kann dann auswählen. Natürlich gibt es über diese Seiten, aber auch auf den anderen Seiten des Portals, noch viel mehr zu lesen und zu entdecken.

Infos zu Herbst total und mehr direkt auf http://www.presseweller.de

Foto: Die Wälder zeigen sich in verschwenderischer Farbenpracht. (Foto: presseweller)

Das Medienbüro DIALOGPresseweller, Jürgen Weller, ist seit über 30 Jahren aktiv: Reiseberichte zu Zielen in Deutschland sowie zu nahen, per Auto oder Bahn erreichbaren Ländern in Europa. Zum Portfolio gehören ebenfalls praxisnahe Autotests in unterschiedlichsten Fahrzeugklassen, Verkehrsthemen sowie Rad- und Motorbike-Tourenhinweise. Das Verfassen von Meldungen, auch für den lokalen Bereich und Tourismus-PR für Verbände, Regionen, Gemeinden, Hotels und Resorts runden die Palette ab. Verschiedene Blogs wie zu Reiseberichten und Autothemen sowie Magazine, u.a. Reisebericht-Report und Praxis-Autotest-Report.
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„Äpfel gehören ins Glas!“ Bei den hessischen Kelterern laufen die Apfelpressen auf Hochtouren

Die Mitglieder des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e.V. rufen auch Streuobstwiesenbesitzer zur Apfelernte auf – denn jeder Apfel zählt / erst ausreichende Menge Kelterobst ermöglicht Sortimentsvielfalt

"Äpfel gehören ins Glas!" Bei den hessischen Kelterern laufen die Apfelpressen auf Hochtouren

Für die Apfelpressen in den hessischen Keltereien gibt es momentan keine Pause: Seit rund fünf Wochen ist auf den hessischen Streuobstwiesen die Apfelernte in vollem Gange – und jeder Apfel zählt. Aus diesem Grund rufen die Mitglieder des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e.V. gemeinsam mit der Naturschutz-Akademie Hessen und der MGH GUTES AUS HESSEN GmbH alle Besitzer und Pächter von Streuobstwiesen auf, ihre Äpfel von den Bäumen zu holen und in die Keltereien zu bringen. „Damit setzen wir uns dafür ein, dass möglichst viele der heimischen Streuobstwiesenäpfel zu Apfelsaft und Apfelwein verarbeitet werden“, sagt Martin Heil, Vorsitzender des Apfelweinverbandes. Rund zehn Wochen dauert die Ernte, bei der nur reife und einwandfreie Äpfel für die Herstellung des Stöffches verwendet werden.

Erst eine ausreichende Menge Kelterobst ermöglicht die Sortimentsvielfalt und -qualität, die Apfelwein-Fans kennen und lieben. „Grundsätzlich werden verschiedene Apfelsorten, die sich in Geschmack und Gehalt optimal ergänzen, miteinander gemischt. Darum ist es auch so wichtig, dass wirklich alle Äpfel ihren Weg in die Kelterei finden und auch private Obstwiesenbesitzer ihre Äpfel abliefern“, erläutert Volker Thoma von der Rapp“s Kelterei. Die Keltereien haben ihre Presskapazitäten in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut, so dass kein Apfel ungepresst bleiben muss.

Wer seine Äpfel in die Keltereien bringt, wird belohnt: Je nach individueller Mindestabnahmemenge bezahlen die Kelterer jedes Kilo reifer, gesunder Äpfel in bar oder mit einem Gutschein für Naturalien wie Apfelsaft oder Apfelwein. Die bisherige Erntesaison verspricht durchaus bessere Erträge als 2014. Die Preise für hessisches Kelterobst bleiben dabei auch in diesem Jahr stabil. Stellenweise bezahlen die Kelterer sogar noch etwas mehr als im letzten Jahr.

„Wichtig ist auch der richtige Zeitpunkt der Ernte“, sagt Peter Possmann von der Kelterei Possmann. „Je nach Sorte sollte man jetzt tätig werden oder noch bis Ende Oktober warten.“ Wer unsicher ist, kann die Verbandsmitglieder oder zum Beispiel die Apfelkundler der Naturschutz-Akademie Hessen um Rat fragen.

Dr. Johanna Höhl bringt noch einen weiteren wichtigen Aspekt der Apfelernte ins Spiel: „Wer Äpfel erntet, leistet einen aktiven Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.“ Denn die Ernte der Äpfel ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das wertvolle Kulturgut und der einzigartige Naturraum der Streuobstwiese erhalten bleibt. Eine extensiv genutzte Streuobstwiese kann rund 3.000 Tierarten beherbergen und nur durch die Nutzung des Obstes zur Apfelsaft- oder Apfelweinherstellung kann dieser vielfältige Lebensraum weiter bestehen.

Apfelannahmestellen: http://www.apfelwein.de/index.php/adressen/apfelannahmestellen

Der Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e.V. wurde 1948 mit dem Ziel gegründet, die Interessen der hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien gegenüber der Öffentlichkeit geschlossen vertreten zu können.

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Obsternte: Mundraub ganz legal

ARAG Experten warnen: Obstbäume auf offenem Gelände sind meist nicht herrenlos!

Wer sich zur Obsternte einen scheinbar herrenlosen Apfelbaum auf freiem Feld auserkoren hat, kann dabei unbewusst eine Straftat begehen – Diebstahl nämlich. Wie Sie ganz legal die herrlichen Äpfel ernten können, verraten die ARAG Experten.

Beim Auto Diebstahl, beim Apfel Mundraub?
Es spielt grundsätzlich keine Rolle, was für ein Gegenstand gestohlen wird. Egal ob Apfel oder Auto, es handelt sich immer um Diebstahl gemäß § 242 StGB. Der Diebstahl von Sachen mit geringem Wert (bis ca. 50 EUR) wird nur auf Antrag verfolgt. Polizei oder Staatsanwaltschaft werden nicht von sich aus aktiv. Früher gab es noch den Straftatbestand des Mundraubs. Er galt als sogenannte Übertretung und durfte mit 500 Mark Geldstrafe bzw. einer Haftstrafe bis zu sechs Wochen geahndet werden.

Mundraub ganz legal?
Mittlerweile gibt es Internetseiten, bei der auf einer Deutschlandkarte Obstbäume und Sträucher verzeichnet werden. Deren Früchte sind nach Auskunft der Seitenbetreiber vom Eigentümer zur freien Verfügung gestellt worden – die Macher sprechen von legalem Mundraub. Legal deshalb, weil die Eigentümer der Bäume damit einverstanden sind, dass die Früchte gesammelt werden.

Wem gehört das Obst am Straßenrand?
Dass ein Baum oder Strauch herrenlos ist, ist nahezu ausgeschlossen. Denn grundsätzlich ist der Eigentümer des Grundstücks auch Eigentümer der Bäume und Sträucher auf dem diese stehen. Ist der Grund und Boden verpachtet, so genießt der Pächter die Rechte. Steht ein Baum am Straßenrand, wird er in der Regel der Gemeinde, dem Kreis, dem Land oder dem Bund gehören. Man muss also davon ausgehen, dass in Deutschland jeder Quadratmeter Grund jemandem gehört.

Vor der Ernte am besten fragen
Entscheidend für eine legale Ernte ist das Einverständnis des Eigentümers. Sonst kann man sich wegen Diebstahls strafbar machen. Da die Tat nur auf Antrag verfolgt wird, gilt der bekannte Spruch „Wo kein Kläger, da kein Richter“. Übrigens: Ein Strafrichter wird das Argument, man habe sich beim Pflücken auf Angaben im Internet verlassen, nicht gelten lassen. Um beim Pflücken oder Sammeln wirklich sicher zu gehen, kontaktieren Sie den Eigentümer. Steht der Baum auf einer öffentlichen Fläche, kann bei der Stadt oder der Gemeinde ein Einverständnis eingeholt werden. Sind Flächen umzäunt, dürfen diese nicht betreten werden. Wer dies tut, macht sich wegen Hausfriedensbruchs strafbar.

Download des Textes und verwandte Themen:
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sonstige

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.600 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,5 Milliarden EUR.

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Obsternte: Mundraub ganz legal

ARAG Experten warnen: Obstbäume auf offenem Gelände sind meist nicht herrenlos!

Wer sich zur Obsternte einen scheinbar herrenlosen Apfelbaum auf freiem Feld auserkoren hat, kann dabei unbewusst eine Straftat begehen – Diebstahl nämlich. Wie Sie ganz legal die herrlichen Äpfel ernten können, verraten die ARAG Experten.

Beim Auto Diebstahl, beim Apfel Mundraub?
Es spielt grundsätzlich keine Rolle, was für ein Gegenstand gestohlen wird. Egal ob Apfel oder Auto, es handelt sich immer um Diebstahl gemäß § 242 StGB. Der Diebstahl von Sachen mit geringem Wert (bis ca. 50 EUR) wird nur auf Antrag verfolgt. Polizei oder Staatsanwaltschaft werden nicht von sich aus aktiv. Früher gab es noch den Straftatbestand des Mundraubs. Er galt als sogenannte Übertretung und durfte mit 500 Mark Geldstrafe bzw. einer Haftstrafe bis zu sechs Wochen geahndet werden.

Mundraub ganz legal?
Mittlerweile gibt es Internetseiten, bei der auf einer Deutschlandkarte Obstbäume und Sträucher verzeichnet werden. Deren Früchte sind nach Auskunft der Seitenbetreiber vom Eigentümer zur freien Verfügung gestellt worden – die Macher sprechen von legalem Mundraub. Legal deshalb, weil die Eigentümer der Bäume damit einverstanden sind, dass die Früchte gesammelt werden.

Wem gehört das Obst am Straßenrand?
Dass ein Baum oder Strauch herrenlos ist, ist nahezu ausgeschlossen. Denn grundsätzlich ist der Eigentümer des Grundstücks auch Eigentümer der Bäume und Sträucher auf dem diese stehen. Ist der Grund und Boden verpachtet, so genießt der Pächter die Rechte. Steht ein Baum am Straßenrand, wird er in der Regel der Gemeinde, dem Kreis, dem Land oder dem Bund gehören. Man muss also davon ausgehen, dass in Deutschland jeder Quadratmeter Grund jemandem gehört.

Vor der Ernte am besten fragen
Entscheidend für eine legale Ernte ist das Einverständnis des Eigentümers. Sonst kann man sich wegen Diebstahls strafbar machen. Da die Tat nur auf Antrag verfolgt wird, gilt der bekannte Spruch „Wo kein Kläger, da kein Richter“. Übrigens: Ein Strafrichter wird das Argument, man habe sich beim Pflücken auf Angaben im Internet verlassen, nicht gelten lassen. Um beim Pflücken oder Sammeln wirklich sicher zu gehen, kontaktieren Sie den Eigentümer. Steht der Baum auf einer öffentlichen Fläche, kann bei der Stadt oder der Gemeinde ein Einverständnis eingeholt werden. Sind Flächen umzäunt, dürfen diese nicht betreten werden. Wer dies tut, macht sich wegen Hausfriedensbruchs strafbar.

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VDF VERÖFFENTLICHT ERNTESCHÄTZUNG

Fruchtsaftverband erwartet eine niedrige Streuobsternte 2015

Bonn – 31.07.2015: In diesem Jahr ist mit einer Ernte von ca. 450.000 Tonnen Streuobstäpfeln zu rechnen, so die aktuelle Schätzung des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF). Das ist im Vergleich zu dem erntestarken Jahrgang 2014 ein niedrigerer Ertrag, bestätigt VdF-Geschäftsführer Klaus Heitlinger in Bonn. Damit macht sich die sogenannte Alternanz, also die sich abwechselnden guten und schwachen Erntejahre, nach nur leichten Ausprägungen in den Jahren 2010 bis 2012, jetzt wieder deutlich bemerkbar.

Das Frühjahr begann mit einer guten Blüte und trotz eines geringeren Bienenflugs konnten zahlreiche Blüten befruchtet werden. Es folgte insbesondere in den Wochen mit hohen Temperaturen der so genannte „Junifall“, der sich jedoch weit in den Juli fortsetzte. Dieses Phänomen ist vorwiegend durch die große Hitze und die unzureichende Wasserversorgung bedingt. Bei dieser natürlichen Erscheinung trennt sich der Baum von allen Früchten, die er nicht versorgen kann. Die am Baum verbleibenden Äpfel werden dadurch größer. Ein Zentimeter Durchmesser pro Apfel bei der Ernteschätzung entspricht einer 30 prozentigen Gewichtserhöhung bei der Ernte. Die geschätzte Erntemenge kann demnach eventuell noch nach oben korrigiert werden.

Apfelernteschätzung per Sehrohr
Der VdF gibt über die sogenannte Kelterapfel-Behangdichtenschätzung seit 1996 Prognosen für die Apfelernte ab. Damit erhalten die Fruchtsafthersteller jedes Jahr einen wichtige Informationen zur Einschätzung der Erntesituation in ihrer und in anderen Regionen. Zusätzlich ist sie die Grundlage für die bundesweite Ernteschätzung.
Die vom VdF eingesetzte Bavendorf’sche Schätzmethode wurde von Prof. Fritz Winter und Dr. Helmut Janßen im Obstbaukompetenzzentrum Bavendorf am Bodensee entwickelt.

Guck mal, wer da guckt
Was aussieht wie das Treffen einer Gruppe von Vogelkundlern ist in Wirklichkeit eine Ernteschätzung. Auf diese Weise werden Äpfel gezählt. Dazu erfassen bundesweit 79 Schätzer im Auftrag des VdF die Menge an Früchten, die innerhalb des Ausschnitts des so genannten „Guckis“ zu sehen ist. Entsprechende Hochrechnungen geben dann einen Rückschluss auf die zu erwartende Erntemenge.

Zum Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie
Der Verband der Deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. in Bonn wurde 1951 gegründet. Rund 350 Fruchtsaft-, Fruchtnektar-, Gemüsesaft- und Gemüsenektarhersteller Deutschlands sind Mitglied. Der Verband vertritt die gemeinsamen Interessen der Branche im In- und Ausland.

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) ist der zentrale Verband aller Fruchtsaft-/-nektar- und Gemüsesaft-/-nektarhersteller in Deutschland. Er vertritt die gemeinsamen Interessen dieser Branche national und international und unterrichtet seine Mitglieder in allen, die Industrie betreffenden aktuellen Fragen.Der VdF wurde am 17. Januar 1951 gegründet. Im Verband sind bundesweit 185 Fruchtsafthersteller organisiert (Stand: 01.01.2015). Darüber hinaus werden ca. 165 kleinere Betriebe über fünf Landesverbände betreut.

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Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF)
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53179 Bonn
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info@fruchtsaft.de
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Preiskurve für Raps zeigt 2015 nach oben

Preiskurve für Raps zeigt 2015 nach oben

(Bildquelle: AMI)

Der Rapsmarkt wird 2015/16 wohl deutlich knapper versorgt sein als im Vorjahr. Die Vorräte könnten vor diesem Hintergrund kräftig schrumpfen. Im Hinblick auf ein voraussichtlich deutlich kleineres Angebot, sowohl in der EU als auch weltweit, öffnet sich der Preisspielraum nach oben. In Europa haben die Preise aufgrund der langanhaltenden Trockenheit und der dadurch sinkenden Ertragsaussichten, bei gleichzeitig sehr knappem Kassamarktangebot, zum Ende der Saison 2014/15 bereits einen Sprung nach oben gemacht und das Vorjahresniveau überstiegen. Bei anhaltend fester Preistendenz wird der Rapsanbau für Erzeuger wieder attraktiver und der Handel in Deutschland könnte sich bei anhaltend umfangreichem Bedarf der Ölmühlen wieder beleben.

Kleinere Anbaufläche und getrübte Ertragsaussichten
Die Anbaufläche für Raps wurde in allen Haupterzeugungsländern der EU-28 eingeschränkt, so dass die Erzeugung deutlich sinkt. Auf einer etwa 1 % kleineren Anbaufläche könnten vielleicht nur noch rund 21 Mio. t Raps zusammenkommen. Das wären fast 3 Mio. t weniger als im Vorjahr. Neben der eingeschränkten Anbaufläche haben ungünstige Vegetationsbedingungen die Ernteaussichten zusätzlich getrübt. Die deutsche Rapsernte wurde zuletzt vom Deutschen Raiffeisenverband auf etwa 5 Mio. t geschätzt. Das wäre etwa ein Fünftel weniger als im Jahr zuvor. Im EU-Haupterzeugungsland Frankreich schrumpft die Rapsernte um schätzungsweise 8 % auf 5,1 Mio. t. Die globale Rapserzeugung 2015/16 wird nach Angaben der AMI auf 68,5 Mio. t taxiert und damit auf den niedrigsten Stand seit 2012/13. Nach zwei sehr komfortablen Jahren wird der Einschnitt in der Versorgung bei kaum sinkendem Verbrauch deutlich ausfallen. Der weltweite Verbrauch wird mit knapp 70 Mio. t rund 1,4 Mio. t unter Vorjahresergebnis gesehen, aber damit deutlich über der Erzeugung. Die globalen Vorräte könnten vor diesem Hintergrund mit 5,4 Mio. t auf den niedrigsten Stand seit 3 Jahren sinken.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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In nur drei Stunden vom Feld in die Dose

In nur drei Stunden vom Feld in die Dose

Der Weg einer Erbse – Vom Feld in Dose

Die Lebensmitteldose ist eine sinnvolle Verpackung für viele verschiedene Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Fischprodukte, da durch den schnellen Verarbeitungsprozess nur wenige Vitamine und Nährstoffe verloren gehen und Lebensmittel ohne Kühlung sehr lange haltbar sind. Die Produktion der einzelnen Lebensmittel weist große Unterschiede auf. Nachfolgend wird beispielhaft der Weg der Erbse vom Feld in die Dose skizziert. Von der Dose in den Mund dauert es dann auch nicht mehr lange, denn die Lebensmittel aus der Dose müssen nur kurz erwärmt werden und erleichtern damit die Zubereitung von Mahlzeiten.

Der Weg der Erbse vom Feld in die Dose beginnt mit der Ernte, wenn die Erbsen die optimale Reife erreicht haben. Bevor die Erbsen zu den Abfüllbetrieben in nächster Nähe gelangen, werden sie noch auf dem Feld maschinell aus den Schoten gelöst. In den Abfüllbetrieben erfolgt zuerst eine Eingangskontrolle. Dann werden die Erbsen gewaschen und unerwünschte Pflanzenteile, Schmutz- und Fremdbestandteile sowie nicht einwandfreie Ware entfernt. In anschließenden Qualitätskontrollen werden die Erbsen nach Größe und Form sortiert – schließlich sollen später in der Dose nur gleich große Erbsen zu finden sein. Um Verfärbungen und Vitaminverluste im weiteren Verarbeitungsprozess zu minimieren, werden die rohen Erbsen blanchiert und dann in die Dosen abgefüllt. Für die Haltbarmachung werden die geschlossenen Dosen dann in einem Druckbehälter, der wie ein Schnellkochtopf funktioniert, kurzzeitig auf über 100 °C erhitzt. Dadurch werden auf ganz natürliche Weise Mikroorganismen und Enzyme vollständig inaktiviert und die Erbsen sind mehrere Jahre haltbar. Nach der Erhitzung folgt ein rasches Abkühlen, um ein Nachgaren zu verhindern. Gerade einmal drei Stunden nach der Ernte sind die Erbsen nun fertig für den Weg ins Supermarktregal.

Noch mehr Wissenswertes rund um die Dose finden Sie unter www.initiative-lebensmitteldose.de

Im Jahr 2000 schlossen sich namhafte deutsche Hersteller aus der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie zu der Initiative Lebensmitteldose zusammen. Ziel ist es, Verbraucher und Ernährungsexperten umfassend über Lebensmittel aus Dosen zu informieren. Darüber hinaus klärt die Initiative über die Vorteile der Dose als besonders sichere und nachhaltige Verpackung auf und zeigt, wie Dosen dazu beitragen, die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren.

Kontakt
Initiative Lebensmitteldose
Alexandra Herr
Morassistraße 26
80469 München
08921668114
08921668115
info@initiative-lebensmitteldose.de
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Anhaltende Trockenheit führt zu Sorgenfalten bei Landwirten

Anhaltende Trockenheit führt zu Sorgenfalten bei Landwirten

Eine alte Bauernregel sagt: „Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun‘ und Fass.“ Kühl war es im vergangenen Monat. Und obwohl es der Juni als Nachfolger mit der Wärme sehr gut meint, war das Frühjahr insgesamt zu trocken. Die ausbleibenden Niederschläge treiben den Landwirten fast überall in Deutschland daher die Sorgenfalten auf die Stirn.

„Aktuell ist es viel zu trocken“, sagt daher auch Franz Schulze Eilfing. Der Leiter der Pflanzenbau-Beratung bei der AGRAVIS Raiffeisen AG war in den vergangenen Wochen im gesamten Arbeitsgebiet der AGRAVIS unterwegs, um sich selbst einen Eindruck von der Lage zu verschaffen.

Besonders extrem sei die Lage in Brandenburg und in Sachsen-Anhalt, die Region nördlich von Hannover sei betroffen, ebenso wie das Münsterland, Westfalen allgemein sowie auch die Soester Börde – trotz guter Böden. „Die Böden beziehungsweise die Pflanzen müssen auf Reserven aus den Wintermonaten zurückgreifen“, erklärt Schulze Eilfing. Doch diese seien zu gering, um die Pflanzen dauerhaft optimal zu versorgen.

Gerade in der aktuellen Wachstumsphase benötigten die Pflanzen ständig ausreichend Wasser, um die Nährstoffe aus dem Boden sowie aus dem Dünger aufnehmen und verwerten zu können. Doch die Reserven im Boden seien gering, so dass die ersten Betriebe um ihre Erträge fürchten und in einigen Anbaugebieten von Notreife die Rede ist. „Das bedeutet, dass die Körner des Getreides nicht so groß sind wie üblich und sie auch nicht so viele Nährstoffe enthalten.“ Besonders im Osten Deutschlands, wo rein statistisch ein Regendefizit von mehr als 50 Prozent besteht, werden zunehmend Ernteeinbußen befürchtet.

Gerade Standorte mit leichten Böden melden laut Schulze Eilfing die ersten Trockenschäden im Weizen, bei der Sommergerste sowie im Roggen und Raps. „Es warten alle in der Landwirtschaft im Moment auf Regen. Auf einen schönen, durchaus länger anhaltenden Landregen.“ Stelle sich der in den nächsten Tagen ein, sehe er noch Chancen für eine gute Ernte. Ob jedoch die prognostizierte Rekordmenge von mehr als 47 Mio. Tonnen Getreide am Ende der Saison von den Feldern geholte werde, und ob die Preise trotz der aktuellen Lage stabil blieben, sieht er skeptisch: „Der Markt ist sehr volatil und wir müssen auch die internationalen Erntemengen im Blick behalten.“

Einige Betriebe wollen sich nicht auf die Wetterwende verlassen und gehen dazu über, ihre Felder künstlich zu bewässern. Für einen Beregnungsdurchgang ist allerdings ein Kostenaufwand von rund 100 bis 150 Euro pro Hektar nötig. Und doch greifen gerade Landwirte mit sehr leichten und sandigen Böden auf diese Möglichkeit zurück. „Ob und welches Beregnungsverfahren der Landwirt für seinen Betrieb auswählt, hängt von verschiedenen Kriterien ab“, erläutert der Experte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG bietet neben der Pflanzenbau-Beratung auch moderne Beregnungstechnik verschiedener Hersteller an. „Die Wetter-Extreme nehmen zu und die Winterfeuchte fehlt den Kulturen, darum wird immer mehr auf Beregnungstechnik gesetzt“, weiß Bernd Tiede, AGRAVIS-Verkaufsberater Beregnungstechnik. Die Nachfrage ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – hat sich aber verändert. Die Landwirte investieren derzeit besonders in energie- und wassersparende Technik.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Kernsegmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.100 Mitarbeitern 7,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit rund 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
www.agravis.de

Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
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0251/6822050
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