Schlagwort: Erneuerbare Energien

Spende von E.DIS: Netzbetreiber unterstützt „Lebenshilfe“

Soziales Engagement bei E.DIS: Betreiber der Strom- und Gasnetze in Brandenburg spendet 5.000 Euro. Infos zu Erneuerbaren Energien unter www.e-dis.de.

Spende von E.DIS: Netzbetreiber unterstützt "Lebenshilfe"

Eberswalde. E.DIS steht als verlässlicher Partner nicht nur für einen sicheren Netzbetrieb, den Netzausbau für die Energiewende und Netzstabilität. Der Netzbetreiber in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern setzt auch einen Fokus auf das soziale Engagement. Seit vielen Jahren verzichtet ein Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von E.DIS freiwillig auf die Auszahlung der Netto-Cent-Beträge ihres Gehalts. So tut die Belegschaft des Betreibers der Strom- und Gasnetze etwas für den guten Zweck. Die eingezahlte Summe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von E.DIS wird anschließend durch den Konzern verdoppelt. Das soziale Engagement von E.DIS zahlt sich aus: Jüngst hat der Netzbetreiber eine Spende in Höhe von 5.000 Euro an die „Lebenshilfe“ gGmbH Wohnstätten Barnim überreicht. Sie betreibt ein gemeindenahes, differenziertes, gestuftes Wohnangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit intellektueller Beeinträchtigung. „Wir wollen die wichtige und intensive Arbeit der zahlreichen amtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gGmbH ,Lebenshilfe“ in der Schorfheide gern mit einem nennenswerten Betrag unterstützen“, begründete Dr. Andreas Reichel, Personalvorstand von E.DIS, das soziale Engagement des Netzbetreibers in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Wer sich für den Netzbetrieb, die Netzsicherheit sowie Digitalisierung interessiert, klickt auf www.e-dis.de

Die Spende von E.DIS kommt aus dem Hilfsfonds „Restcent“. Seit 2003 zeigt sich der Experte für die Energiewende sozial engagiert und spendet regelmäßig an soziale Institutionen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. „Das Prinzip unseres Hilfsfonds ist einfach“, sagte Fred Schulz, Gesamtbetriebsratsvorsitzender von E.DIS. „Wenn sehr viele Menschen im Konzern einen kleinen Beitrag leisten, kann dabei Großes herauskommen.“ Die Belegschaft des Netzbetreibers reicht regelmäßig Vorschläge ein, welche Institutionen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg unterstützt werden sollen. Ein Kuratorium von E.DIS entscheidet zweimal pro Jahr, wer von dem sozialen Engagement profitieren darf. Neben sozialen Einrichtungen unterstützt E.DIS auch verlässliche Partner wie die Freiwilligen Feuerwehren in der Region. Infos dazu unter: https://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Wustermark/Energieversorger-bedankt-sich-mit-Spende-bei-Priorter-Feuerwehr

Seit Beginn der Aktion „Restcent“ hat der Netzbetreiber E.DIS bereits an zahlreiche soziale Institutionen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gespendet. Damit zeigt das Unternehmen, das sich derzeit intensiv mit Erneuerbaren Energien und Digitalisierung beschäftigt, großes soziales Engagement. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen immer wieder auf wichtige soziale Projekte aufmerksam, die aus dem Hilfsfonds ,RestCent“ gefördert werden sollten. Darunter befinden sich auch zunehmend Vorschläge zur Unterstützung sozialer Projekte zur Unterbringung, Förderung, Integration und Inklusion von Kindern und Jugendlichen“, schilderte Fred Schulz von E.DIS. Der Netzbetreiber informiert über Stromnetze, Gasnetze und den Netzausbau unter www.e-dis-netz.de

Die E.DIS AG mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH ist einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von 35.500 Quadratkilometern ein rund 79.000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs auf einer Fläche von 9.770 Quadratkilometern ein ca. 4.700 Kilometer langes Gasleitungsnetz.
In Fürstenwalde/Spree, Demmin und Potsdam befinden sich die drei großen Standorte des Unternehmens mit den wesentlichen zentralen Funktionen. Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 40 Standorten aus für eine zuverlässige Energieversorgung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen in der Region. Mit ca. 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einschließlich rund 150 Auszubildenden ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.

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Tech Mahindra zum 5. Mal in Folge führendes Unternehmen im Dow Jones Sustainability World Index

Tech Mahindras Nachhaltigkeitsagenda

Tech Mahindra zum 5. Mal in Folge führendes Unternehmen im Dow Jones Sustainability World Index

Tech Mahindra sieht Nachhaltigkeit als Voraussetzung für langfristiges Wachstum.

Oktober 2019: Tech Mahindra Ltd., ein führender Anbieter von Services und Lösungen für die digitale Transformation, IT, Netzwerke, Consulting & Engineering Services, wurde dieses Jahr zum fünften Mal in Folge als führendes Unternehmen im Dow Jones Sustainability World Index (DJSI) anerkannt. Das Unternehmen ist weltweit unter den Top Sechs im Segment „IT Services & Internet Software und Services“.

Tech Mahindras Nachhaltigkeitsagenda umfasst mit zahlreichen Initiativen die Bereiche Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Das Unternehmen hat sich ehrgeizige Emissionsziele gesetzt, die durch die SBTI (Science Based Targets Initiative)* bestätigt wurden: Um seine Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um 22% und bis 2050 um 50% zu senken, hat das Unternehmen ein umfassendes Programm aufgesetzt. Zudem führt Tech Mahindra zahlreiche Initiativen durch, um den Verbrauch von Wasser, Energie und Abfall zu reduzieren, erneuerbare Energien zu nutzen, CO2-Neutralität zu erreichen und für Nachhaltigkeit entlang der gesamten Lieferkette sowie, um das Engagement von Mitarbeitern und Kunden zu fördern.

Sandeep Chandna, Chief Sustainability Officer, Tech Mahindra, erklärt: „Wir bei Tech Mahindra sind stolz darauf, dass wir Maßnahmen durchführen, um soziale und ökologische Auswirkungen zu steuern, unsere Effizienz zu verbessern und sicher zu stellen, dass Unternehmensentscheidungen zu einem gerechten Wachstum führen. Dass wir zum fünften Mal in Folge als eines der führenden Unternehmen in das DJSI World Index Ranking aufgenommen wurden, bestätigt uns in unseren Bemühungen, Nachhaltigkeit nicht nur zu einem Business Case, sondern zu einer unabdingbaren Voraussetzung für langfristiges Wachstum zu machen.“

Der S&P Dow Jones Index (DJI) ist der erste globale Index, der die Nachhaltigkeitsanstrengungen von Unternehmen begutachtet und bewertet. Hierfür hat RobecoSAM, ein Sustainability Investment Spezialist, ESG (Environmental, Social & Governance) Kriterien entwickelt.

Manjit Jus, Head of ESG Ratings, RobecoSAM: „Wir gratulieren Tech Mahindra zu ihrer Platzierung. Wir haben die Messlatte in diesem Jahr noch einmal angehoben, um die Unternehmen zu finden, die am besten in der Lage sind, Chancen und Herausforderungen im Bereich der Nachhaltigkeit in Angriff zu nehmen. Das bislang höchste Interesse der Unternehmen zeigt, welche Bedeutung der DJSI nach wie vor hat, um Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu evaluieren und weiter zu entwickeln.“

* Die SBTI ist eine Kooperation zwischen CDP (Carbon Disclosure Project), United Nations Global Compact (UNGC), dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF). Die Initiative bewegt Unternehmen dazu, sich Ziele zu setzen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, und ihren Wettbewerbsvorteil auf dem Weg in eine kohlenstoffarme Wirtschaft auszubauen. Aktuell sind weltweit 634 Unternehmen innerhalb der SBTI aktiv.

Tech Mahindra repräsentiert die vernetzte Welt mit innovativen und kundenorientierten IT-Dienstleistungen und Lösungen, die es Unternehmen, Partnern und der Gesellschaft ermöglichen, zu wachsen (Rise™). Das Unternehmen mit einem Umsatz von USD 4,9 Milliarden hat mehr als 121.840 Mitarbeiter in 90 Ländern und unterstützt über 935 globale Kunden, darunter auch Fortune-500-Unternehmen. Die Innovationsplattformen und wiederverwendbaren Assets von Tech Mahindra verbinden sich über eine Reihe von Technologien, um den Stakeholdern einen greifbaren Geschäftswert zu bieten. Tech Mahindra ist das höchstplatzierte Nicht-US-Unternehmen in der Forbes Global Digital 100 Liste (2018) und in der Forbes Fab 50 Unternehmen in Asien (2018).

In Deutschland ist Tech Mahindra mit über 650 Mitarbeitern an neun Standorten vertreten und bedient Kunden branchenübergreifend.

Tech Mahindra ist Teil der Mahindra Gruppe. Mit über 200.000 Mitarbeitern in mehr als 100 Ländern erwirtschaftet sie einen Umsatz von USD 21 Milliarden. Die Mahindra Gruppe hat eine führende Position in den Märkten Nutzfahrzeuge und Traktoren, Sekundärmarkt, Informationstechnologie und Ferieneigentum.

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Rinovasol eröffnet Deutschlands erste EBA (Erstbehandlungsanlage) für gebrauchte Solar Module

Rinovasol eröffnet Deutschlands erste EBA (Erstbehandlungsanlage) für gebrauchte Solar Module

Weiden, 20.09.2019

Gemeinsam mit ihrem Partnerunternehmen, der GUPROTEC GmbH in Weiden, hat die weltweit tätige Rinovasol Gruppe Deutschlands erste TÜV zertifizierte Erstbehandlungsanlage (EBA) für Solarmodule eröffnet.

„Die enorm steigenden Mengen an gebrauchten Solarmodulen erfordern innovative Lösungen und zugelassene Betriebe“ so der Geschäftsführer Herr Josef Gmeiner, “ wir von der Rinovasol setzen als erster Betrieb aus der Branche, die sich aus dem ElektroG, oder europaweit dem WEEE, ergebenden Vorgaben konsequent um“ so Herr Gmeiner weiter.

Die Rinovasol Global O and M GmbH ist ein auf Solarmodule spezialisiertes Unternehmen, die weltweit Lösungen für Reparaturen, Wiederaufbereitung und dem Recycling von Solarmodulen anbietet.

Die Firma Guprotec GmbH mit Sitz in Weiden wurde 2015 gegründet und ist ein TÜV zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb.
Seit August 2019 ebenso genehmigte Erstbehandlungsanlage (EBA).

Hintergründe:
Die novellierte Elektro-Altgeräte-Richtlinie der Europäischen Union (WEEE, 2012/19/EU) wird in Deutschland durch das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) in nationales Recht umgesetzt. Das neue Elektrogesetz ist am 24. Oktober 2015 in Kraft getreten. Photovoltaikmodule unterfallen dem Anwendungsbereich der Kategorie 4 „Geräte der Unterhaltungselektronik und Photovoltaikmodule“, wobei Hersteller von Photovoltaikmodulen seit dem 1. Februar 2016 ElektroG registriert sein müssen.

Verlässliche Quellen prognostizieren, eine kumulierte Menge der Solarmodule (regulärer Verlust bei Erreichen der Endlaufzeit – oder vorzeitig ausrangierte Module aus Qualitätsmängeln) bis 2030 auf 1,7 bis 1,8 Millionen Tonnen. Bis 2050 soll das Volumen ausgedienter PV-Module 60-78 Millionen Tonnen betragen.
Quelle: Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) und die Internationale Energieagentur (IEA)

Die Rinovasol Global O and M GmbH ist ein auf Solarmodule spezialisiertes Unternehmen, die weltweit Lösungen für Reparaturen, Wiederaufbereitung und dem Recycling von Solarmodulen anbietet.

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Netzausbau bei E.DIS für Erneuerbare Energien

15 Millionen Euro Investitionen von E.DIS für Netzsicherheit in Mecklenburg-Vorpommern. Infos zu Projekten für die Energiewende unter www.e-dis.de.

Netzausbau bei E.DIS für Erneuerbare Energien

Hochspannungsleitung von E.DIS zwischen Rostock und Güstrow

Rostock. Mecklenburg-Vorpommerns größter regionaler Netzbetreiber E.DIS hat ein Projekt für den Netzausbau und Transport der Erneuerbaren Energien erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Ersatzbau der Hochspannungsleitung zwischen Rostock und Güstrow wird der Ausbau des Stromnetzes von E.DIS für die Energiewende weiter vorangetrieben. Der Netzbetreiber hat die bestehende Stromleitung aus dem Jahr 1954 standortgleich ersetzt und sorgt damit weiterhin für Netzsicherheit in Mecklenburg-Vorpommern. E.DIS hat für den Transport Erneuerbarer Energien insgesamt 36 Kilometer der 110-Kilovolt-Leitung ausgetauscht und hierfür 15 Millionen Euro investiert. Damit grüner Strom von der Küste zukünftig in die Ballungsgebiete in den Süden und Westen Deutschlands fließen kann, hat E.DIS im Zuge dieses Netzausbaus 159 Strommasten errichtet, 436 Kilometer Leiterseil gespannt und 2.200 Kilometer Isolatoren verbaut. Weitere Informationen zum Stromnetz, zur Energiewende und Innovationen gibt es unter www.e-dis.de

Hintergrund für den Netzausbau von E.DIS ist die Energiewende: In Mecklenburg-Vorpommern wird deutlich mehr Strom aus Erneuerbaren Energien, zum Beispiel Windkraftanlagen, erzeugt als verbraucht. Die alte Stromleitung von E.DIS war ausschließlich aus Gründen der lokalen Versorgung mit Strom geplant und gebaut, hatte jedoch nicht genügend Kapazitäten für den Transport von grünem Strom. E.DIS ist als verlässlicher Partner für die Netzsicherheit in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg verantwortlich und hat sich daher zu dem Netzausbau zwischen Rostock und Güstrow entschlossen. Bei der neuen Stromleitung von E.DIS handelt es sich um eine sogenannte Hochstromleitung. Für die Energiewende hat diese Stromleitung etwa die dreieinhalbfache Übertragungskapazität, sodass der Netzbetreiber E.DIS den Strom aus Erneuerbaren Energien abtransportieren kann. Den grünen Strom liefert E.DIS über sein Stromnetz bis zum Netzverknüpfungspunkt von 50Hertz in Güstrow. Von dort aus fließt der Strom über das nationale Verteilnetz in die energiehungrigen Ballungsgebiete. Weitere Informationen zum Netzausbau für den Transport des Windstroms gibt es unter https://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Rostock/Neue-Hochspannungstrasse-zwischen-Rostock-und-Guestrow-unter-Windstrom

Während des Bauprojektes hat E.DIS als verlässlicher Partner die Stromversorgung in Mecklenburg-Vorpommern jederzeit sichergestellt. Die Funktion der bestehenden Stromleitung musste zeitweise unterbrochen werden. E.DIS hat für die Netzsicherheit Provisorien errichtet, sodass die betroffenen Umspannwerke des Stromnetzbetreibers weiterhin funktionstüchtig waren. Der Abtransport der regenerativen Energien entweder nach Rostock oder nach Güstrow wurde von E.DIS auch während des Netzausbaus ermöglicht. E.DIS hat als Netzbetreiber bei seinen Bauprojekten aber nicht nur die Energiewende, sondern auch den Natur- und Landschaftsschutz im Blick. So ruhten zum Beispiel die Arbeiten zum Netzausbau in den Naturschutzgebieten während der Hauptbrutzeit der Fischadler zwischen Mitte März und Ende Juli. Wer sich über Erneuerbare Energien, den Netzausbau oder die Digitalisierung des Netzes informieren möchte, klickt auf www.e-dis.de

Die E.DIS AG mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH ist einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von 35.500 Quadratkilometern ein rund 79.000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs auf einer Fläche von 9.770 Quadratkilometern ein ca. 4.700 Kilometer langes Gasleitungsnetz.
In Fürstenwalde/Spree, Demmin und Potsdam befinden sich die drei großen Standorte des Unternehmens mit den wesentlichen zentralen Funktionen. Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 40 Standorten aus für eine zuverlässige Energieversorgung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen in der Region. Mit ca. 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einschließlich rund 150 Auszubildenden ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.

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Speichersysteme für Wärme und Strom sind Thema auf der MeLa

Expertin informiert über neueste Entwicklungen beim MVeffizient-Stammtisch

Speichersysteme für Wärme und Strom sind Thema auf der MeLa

Jennifer Hill von der Lumenion GmbH aus Berlin stellt Speichersystem für Wärme und Strom vor (Bildquelle: @Lumenion GmbH)

MÜHLENGEEZ_ Wie die Versorgung aus erneuerbaren Energien sinnvoll mit einem Speicher ergänzt werden kann und welche Fördermöglichkeiten es hierzu gibt, wird beim MVeffizient-Stammtisch, am 13. September während der MeLa in Mühlengeez vorgestellt. Dabei wird die Expertin Jennifer Hill den Hochtemperaturspeicher der Lumenion GmbH vorstellen. Mit einem Wirkungsgrad von 95 % und Speicherkosten zwischen 2 und 4 Cent je Kilowattstunde stellt dieser Wärme und Strom preiswert, regional und bedarfsgerecht zur Verfügung. Die Besucher haben die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre mit Referentin Jennifer Hill und den Technischen Beratern der Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) über die Integration erneuerbarer Energien und Speicher in Ihrem Unternehmen zu sprechen. Ort der Veranstaltung ist die MeLa Mühlengeez, Leute Wiese 10 – 11, 18276 Gülzow-Prüzen, OT Mühlengeez, Fachforum in Halle 3, von 12.30 – 14.30 Uhr. „Die Teilnahme ist kostenfrei! Im Zuge einer Anmeldung stellen wir zudem gerne eine kostenlose Eintrittskarte für die MeLa zur Verfügung“, so LEKA-Mitarbeiter Arne Rakel.

Fakt ist: Die dezentrale Energieversorgung mit erneuerbaren Energien bietet auch ohne CO2-Abgabe bereits enorme wirtschaftliche Vorteile. Einziger Haken dabei ist, dass bei Sonne und Wind die Energieerzeugung oft nicht zur Verbrauch passt. Doch dafür gibt es immer effizienter werdende Speicherlösungen. „In der Tat wachsen sowohl Nachfrage als auch Angebot an Batteriespeichersystemen auch im gewerblichen und industriellen Bereich stark. Aber: Zu einer dezentralen Energieversorgung gehört nicht nur Strom, sondern, gerade für die Industrie und oft auch im gewerblichen Bereich, Wärme. Zudem sind Batterien zwar hervorragend zur netzdienlichen Integration dezentraler, erneuerbarer Erzeugung und zur Erhöhung der Eigenversorgung geeignet. Zum Verschieben größerer Erzeugung oder Lastspitzen sind sie aber einfach zu teuer“, erklärt Jennifer Hill. Deswegen seien die Power-to-Heat-and-Power Stahlspeicher von Lumenion bewusst darauf ausgelegt, sehr große Mengen erneuerbarer Energie für 4 Cent und weniger zu speichern und dann kontinuierlich über zwei Tage und mehr als Strom und Wärme zur Verfügung zu stellen. „Gerade Industrie-Unternehmen haben oft große Wärmebedarfe – sei es Prozesswärme, zum Beispiel Dampf für die Lebensmittelverarbeitung, oder auch die Versorgung eines städtischen Wärmenetzes“, so Hill. Angesichts eines prognostizierten Anstiegs der Gas- und CO2-Preise sowie den allgemeinen Anforderungen eines dekarbonisierten Energiesektors, erlebe man deshalb im gewerblichen und industriellen Bereich durchaus eine wachsende Nachfrage nach Speicherlösungen auch für Wärme.

Aktuell gibt es in diesem Bereich umfangreiche Fördermittel, die bis zu 50 Prozent der Investitionskosten decken. Darüber informiert Arne Rakel, Technischer Berater Energieeffizienz und Klimaschutz von LEKA MV. „Diese Förderung ist auf Kleine und Mittlere Unternehmen ausgerichtet, wobei es verschiedene Programme vom Bund und vom Land Mecklenburg-Vorpommern gibt. Wichtig zu wissen: Diese Förderung läuft noch bis zum Jahr 2021 und betrifft Investitionen ab 20 000 Euro“, verrät der Diplom-Ingenieur einige Eckdaten.

Seit April 2018 informiert die LEKA MV mit ihrer Kampagne MVeffizient Firmen aus den Branchen Ernährung, Gesundheit und Tourismus über das Thema Energieeinsparung. Hierzu führt die LEKA MV Stammtische in ganz Mecklenburg-Vorpommern durch. „Wir wissen, wie wenig Zeit Unternehmerinnen und Unternehmer haben. Damit die Anreise für jeden kurz ist, führen wir unsere Stammtische im gesamten Bundesland durch“, erläutert Gunnar Wobig, Geschäftsführer der LEKA MV.

Weitere Termine sind auf der Website unter www.mv-effizient.de/Termine/ abrufbar. Anmeldungen zu Stammtischen sind dort online möglich. Hier können sich Unternehmen auch über Themen wie Energiemanagement, Nutzung erneuerbarer Energien, Eigenversorgungskonzepte sowie die passenden Förderprogramme informieren und eine kostenfreie Erstberatung vereinbaren.

Auftraggeber der mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) geförderten dreijährigen Kampagne ist das Energieministerium des Landes.

Weitere Informationen unter www.mv-effizient.de

Über die Kampagne MVeffizient
MVeffizient ist die Kampagne für mehr Energieeffizienz in Mecklenburg-Vorpommern und wird von der Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) im Auftrag des Energieministeriums durchgeführt. Insgesamt informieren vier Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Firmen aus den Schlüsselbranchen Tourismus, Ernährung und Gesundheit rund um die Themen Energieeffizienz und mögliche Energieeinsparmaßnahmen. Die Kampagne wird über einen Zeitraum von drei Jahren durchgeführt und mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Weitere Infos unter: www.mv-effizient.de

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LEKA MV GmbH
Kerstin Kopp
Bertha-von-Suttner-Str. 5
19061 Schwerin
+49 385 3031641
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Die Energieverteilung von Morgen im Fokus

Ormazabal Techniktagung als Diskussionsforum für aktuelle Entwicklungen in der Mittelspannung

Die Energieverteilung von Morgen im Fokus

Produktforum, Partnerausstellung und Vortragsprogramm: die Ormazabal Techniktagung (Bildquelle: Ormazabal GmbH)

Wie lässt sich beim vermehrten Einsatz dezentraler Erzeuger die Netzstabilität nachhaltig sichern? Welche Rolle nehmen Batteriegroßspeicher in der Energiewende ein? Wie wirkt sich E-Mobilität auf das Netz aus? Diesen und weiteren Fragen widmete sich die diesjährige Ormazabal Techniktagung der Vertriebsregion Süd am 4. Juli 2019 im Kraftwerk Rottweil. Über 250 Gäste aus der Energiebranche kamen der Einladung nach, gegenwärtige Trends für eine zukunftsweisende Energieverteilung zu diskutieren. Dabei standen die Themen Erneuerbare Energien, Automatisierung und E-Mobilität im Mittelpunkt.

Bis 2030 muss knapp ein Drittel des in der Europäischen Union genutzten Stroms aus regenerativen Energien stammen, darauf haben sich die Mitgliedstaaten verständigt. In Deutschland ist bis 2050 sogar ein Anteil von 80 Prozent angestrebt. Dementsprechend gehört der Ausbau des Verteilnetzes zu einer zentralen Säule der Energiewende. Die steigende Anzahl an dezentralen Einspeisern und die neuen Anforderungen an das Netz, z. B. der Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität, stellen Netzbetreiber und Lösungsanbieter gleichermaßen vor Herausforderungen. Die Automatisierung von Ortsnetzstationen oder die Nutzung regelbarer Trafos sind dabei nur zwei von vielen Ansätzen, um aus statischen Strukturen dynamische Smart Grids zu machen. Dies nahm Ormazabal zum Anlass, im Rahmen einer ganztägigen Fachveranstaltung zum regen Austausch einzuladen. Die nunmehr sechste Auflage der Techniktagung beleuchtete aus unterschiedlichen Perspektiven die Chancen und die sich verändernden Anforderungen in der Energieverteilung. „Als internationales Unternehmen sammeln wir seit Jahren sowohl mit innovativen Pilotprojekten als auch mit lange bewährter Technologie weltweit Erfahrungen bei der Umsetzung zuverlässiger Energieverteilung. Dieses Knowhow nutzen wir, um unsere Lösungen optimal an lokale und projektspezifische Bedürfnisse anzupassen. Wir verfügen über alle nötigen Produkte, um eine auf die Zukunft ausgerichtete Netzanbindung zu realisieren und freuen uns darauf, die kommenden Herausforderungen gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden zu stemmen“, sagte Jorge González, CEO Ormazabal, anlässlich des diesjährigen Branchenevents.

Vorträge von A wie Automatisierung bis S wie Steuerung

Ormazabal-Technikexperten und ausgewählte Gastreferenten führten mit einem hochkarätigen Vortragsprogramm durch den Tag. Dieses legte in der ersten Tageshälfte den Schwerpunkt auf das Thema Automatisierung: Ibon Larracoechea Zuluaga, Research Ingenieur, und Thomas Höfkens, Solutions Manager bei Ormazabal, stellten regelbare Transformatoren vor, die Spannungsschwankungen auf der Mittelspannungsebene automatisch kompensieren und die Versorgungsspannung selbsttätig anpassen. Friedrich Eckert von der IDS GmbH ging in seinem Vortrag auf die Überwachung und Steuerung von Ortsnetzen ein. Anschließend stellte Ormazabal Solutions Manager Antonio Gonzalez Lösungen speziell für den deutschen Markt vor. Der Nachmittag stand dann im Zeichen der Erneuerbaren Energien und Elektromobilität. Zu den Programmhöhepunkten gehörte das Referat von Irene Fech, Ingenieurin für Netzintegration und Elektromobilität bei Netze BW, dem größten Verteilnetzbetreiber der Region. Sie legte dar, wie die Netzintegration der E-Mobilität erfolgreich zu meistern ist. Jens-Peter Schmidt, Inhaber des Ingenieurbüros JP-projects, diskutierte die Notwendigkeit von Batteriegroßspeichern zur Stabilisierung des Stromnetzes.

Trends zum Anfassen

Im Ausstellungsbereich stellten 21 ausgewählte Partnerunternehmen ihre Ideen für Energieverteilung vor. Auch Ormazabal präsentierte Highlights aus dem Produktportfolio. Zu den Exponaten zählten Neuheiten wie der aktualisierte Sicherungsanbau für ga/gae Lasttrennschalterfelder, die neue Schaltanlage cgm.800 für die Anwendung bei höheren Nennströmen sowie die Produktlinie ekor.rpa mit Schutz- und Steuerrelais zur Störungserkennung und -behebung mittels Fernsteuerung. Außerdem wurde der transforma.smart ausgestellt: ein regelbarer Ortnetztransformator (RONT), ausgerüstet mit einem von Ormazabal entwickelten automatischen OLTC-Laststufenschalter (on-load tap changer) und dem transforma.smart Manager für eine intelligente Steuerung. Ebenfalls waren verschiedene Anlagentypen für die sekundäre und primäre Verteilebene sowie eine Metallstation aus dem Hause Ormazabal zu sehen.

Austausch auf Augenhöhe

Am Infostand speziell zum Thema Erneuerbare Energien und Elektromobilität hatten die Besucher Gelegenheit, sich im direkten Gespräch mit Experten über Lösungen für Wind-, PV- und BHKW-Projekte sowie über E-Mobilität auszutauschen und sich über weltweite Referenzprojekte zu erkundigen. „Es ist uns gelungen, unsere Kompetenz auch in diesen Segmenten zu demonstrieren und uns als kompetenter Lösungsanbieter zu positionieren“, schloss Markus Kiefer, der als Geschäftsleiter Ormazabal Deutschland Gastgeber war. „Ich schätze sehr, dass wir es geschafft haben, mit der Techniktagung ein so lebendiges Gesprächsforum zum Austausch auf Augenhöhe etabliert zu haben. Ich freue mich bereits auf die kommende Tagung in der Region Nord-Ost.“

Ormazabal ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung. Mehr als 2.200 Mitarbeiter in über 100 Städten auf fünf Kontinenten sorgen mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für eine sichere Energieverteilung. Ormazabal gehört zu Velatia, familiengeführt und mit Hauptsitz in Zamudio, Spanien. Der Sitz der deutschen Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften von Ormazabal mit über 250 Mitarbeitern in Krefeld ist zugleich Headquarter der Region Zentraleuropa. Mit lokalem Knowhow und globaler Erfahrung bietet die Ormazabal GmbH hier zukunftsweisende Lösungen rund um die Energieverteilung. Als Projektpartner u. a. für Energieversorger, Planer und Installateure geht der Anbieter flexibel und pragmatisch auf individuelle Kundenwünsche ein und unterstützt Projekte von der Planung bis zur Inbetriebnahme und Wartung. Die Produkte von Ormazabal kommen z. B. im Bereich Energieversorgungsunternehmen, erneuerbare Energien, in der Kunststoff- und Autoindustrie, an Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder auch Fußballstadien zum Einsatz.

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Deutschlands Wasserstoffzukunft entscheidet sich in Lübben

Altmaier: „Wir wollen bei Wasserstofftechnologien weltweit Nr. 1 werden“

Deutschland soll CO2-neutral werden. Und wie das geht, soll das kleine Lübben im Spreewald dem Rest der Republik vormachen. Als Teil des Reallabors Lausitz werden die Stadtwerke Lübben mit erneuerbaren Energien wie Windkraft Wasserstoff als chemischen Speicher in der Praxis erproben und im öffentlichen Nahverkehr einsetzen. „Die konsequente Umsetzung des Stadtentwicklungs- und Klimaschutzkonzeptes der Stadt Lübben durch die Stadtwerke zahlt sich aus,“ sagt Dr. Maik Mattheis, Geschäftsführer der SÜW.

Wenn Deutschland sich nach den Vorstellungen der Bundesregierung und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur weltweiten Nummer Eins der Wasserstofftechnologie aufschwingen will, dann wird sich der Erfolg nicht zuletzt im brandenburgischen Lübben entscheiden. Als Teil des Reallabors Lausitz sollen im Spreewald klimaneutrale Wasserstofftechnologien unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab erprobt werden.

„Für uns ist das der endgültige Aufbruch in die neue Welt der CO2-Neutralität,“ sagt Stadtwerkechef Dr. Maik Mattheis stolz. „Die konsequente Umsetzung des Stadtentwicklungs- und Klimaschutzkonzeptes der Stadt Lübben durch die SÜW zahlt sich aus. Es ist ein starkes Signal, dass kleine Stadtwerke sich den großen Herausforderungen stellen können, die Energiewende ebenso sehr wie Strukturwandel an unsere Gesellschaft richten.“

Im Reallabor wird der Umbau zu einer CO2-neutralen, sektorübergreifenden Energieversorgung vorangetrieben. Mit Hilfe von Elektrolyse wird der regenerative Strom von ansonsten stillstehenden Windrädern in Wasserstoff für Verkehr und Industrie umgewandelt sowie in das bestehende Erdgasnetz eingespeist. Zudem wollen die Partner gesetzliche und regulatorische Hürden, die einen wirtschaftlichen Betrieb bei der Kombination der verschiedenen Technologien erschweren, ermitteln und durch konkrete Anpassungen des regulatorischen Rahmens abbauen.

Schulterschluss zwischen Verwaltung und Stadtwerken

„Für uns als staatlich anerkannter Erholungsort und besonders familienorientierte Destination im Spreewald ist das Ziel eines CO2-neutralen Stadtverkehrs von größter Bedeutung“, sagt Bürgermeister Lars Kolan. Dabei sei die Umwandlung von Windstrom zu Wasserstoff als Treibstoff für Busse ein idealer Weg. „Mit dem Reallabor werden Bundesmittel in die Region kommen. Wir erwarten damit eine weitere Steigerung der lokalen Investitionen“, so der Bürgermeister.

Die Unterstützung des Landkreises ist bei der Umsetzung entscheidend. Landrat Stephan Loge sagt: „Die Initiative der Kreisstadt Lübben und der Stadt- und Überlandwerke begrüßen wir sehr. Wir werden versuchen, bei Möglichkeit uns intensiv einzubringen.“

Synergieeffekte mit Stadt Cottbus

„Das Reallabor ist eine Chance für unsere relativ kleine Stadt, die bundesweite Vorreiterrolle in einem Projekt mit globaler Bedeutung einzunehmen. Das macht uns stolz,“ sagt Bürgermeister Kolan. „Umso wichtiger ist es uns, daran zu erinnern, dass die Stadt Cottbus die Projektleitung im Reallabor Lausitz ist, und wir darin ein Teilprojekt realisieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und erwarten Synergieeffekte mit unseren Cottbusser Partnern.“

„Für die SÜW bedeutet das, Chancen zu ergreifen und innovative Lösungen anzubieten,“ so Dr. Mattheis.

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Automatische Spannungsregelung

Ormazabal und EWE NETZ treiben mit Pilotprojekt die Energiewende voran

Automatische Spannungsregelung

Im Zuge eines Pilotprojektes mit der EWE NETZ GmbH lieferte Ormazabal einen transforma.smart. (Bildquelle: EWE Netz GmbH)

Erneuerbare Energiequellen produzieren immer mehr Strom. Die EWE NETZ GmbH, einer der größten Netzbetreiber Deutschlands, verzeichnet bereits einen Anteil von mehr als 80 Prozent an regenerativer Energie in ihrem Verteilnetz. Das ist gut für die Umwelt, stellt Netzbetreiber aber vor eine Herausforderung: Herkömmliche Ortsnetztransformatoren können die Versorgungsspannung im Betrieb nicht selbsttätig anpassen und die Spannungsschwankungen durch den Einsatz diskontinuierlich produzierender Energiequellen nicht abfangen. Im Zuge eines Pilotprojektes mit EWE NETZ hat Ormazabal mit dem transforma.smart einen regelbaren Ortsnetztransformator (RONT) geliefert, der genau das ermöglicht. Das innovative Produkt verknüpft eine intelligente Steuerung mit einem automatischen Laststufenschalter, der ebenfalls aus der Entwicklung des Experten für Energieverteilung stammt. Somit können die Verteilnetze Energie aus regenerativen Quellen besser aufnehmen sowie effizient und sicher arbeiten.

Laut Bundesregierung ist bis 2050 ein Anteil erneuerbarer Energien von mindestens 80 Prozent in der Energieversorgung angestrebt. Auf diesem Weg sollen die Treibhausgasemissionen der endlichen, fossilen Brennstoffe gesenkt und eine Unabhängigkeit von Energieimporten geschaffen werden. Das Netz entsprechend vorzubereiten und auszubauen stellt die Betreiber jedoch vor eine große Aufgabe: „Aufgrund der neuen Situation mit diversen dezentralen Einspeisern wie Solar- und Windkraftanlagen oder der Stromversorgung für die Elektromobilität aus dem Verteilnetz kommt es oft zu Spannungsschwankungen in der Mittelspannungsebene“, erläutert Thomas Höfkens, Solutions Manager bei Ormazabal. Diese gilt es zu kompensieren, da es ansonsten zu unzulässigen Spannungsan- und -abstiegen der Niederspannungsebene kommen kann. Die Lösung dafür stellen sogenannte RONT dar, regelbare Ortnetztransformatoren mit unter Last schaltbarem Stufenschalter. „RONT können eine stetige automatische Spannungsregelung durchführen, ohne dabei abgeschaltet werden zu müssen. Auf diese Weise gleichen sie Spannungsschwankungen aus und vermeiden somit, dass Schäden in der Niederspannungsverteilebene entstehen“, ergänzt Thomas Höfkens.

Die EWE NETZ GmbH setzt mit rund 300 RONT die meisten regelbaren Ortsnetzstransformatoren in Deutschland ein. Auch Ormazabal bringt auf diesem Gebiet viel Erfahrung mit: Zurzeit sind über 170.000 Mittelspannungstransformatoren des Spezialisten für Energieverteilung in elektrischen Verteilnetzen, in der Industrie sowie in Windparks und Photovoltaikanlagen in über 20 Ländern installiert. 2017 haben die beiden Unternehmen ein Pilotprojekt zum Einsatz des RONT transforma.smart von Ormazabal angestoßen.

Kompakte Lösung aus einer Hand

Der transforma.smart ist ein ölgefüllter Drehstrom-Transformator mit einem von Ormazabal entwickelten automatischen OLTC-Laststufenschalter (on-load tap changer) und dem transforma.smart Manager für eine intelligente Steuerung. Letzterer überprüft die Unterspannungsseite des Transformators und führt bei einer Spannungsänderung über einen festgelegten prozentualen Wert, die länger als drei Sekunden andauert, eine automatische Regelung mittels des OLTC durch. Dabei verfügt der RONT über neun Stufen. „Mit dieser Produktneuheit haben wir die Herausforderung gemeistert, die Steuerung mit dem Transformator zu vereinen und alle Komponenten in einer gängigen Trafostation unterzubringen“, erklärt Thomas Höfkens. So bleibt der RONT etwa so groß wie ein herkömmlicher Versorgungstransformator.

Projekt mit Vorreiterfunktion

Der transforma.smart wurde unter Berücksichtigung der Regelwerke für Leistungstransformatoren IEC EN 60076 sowie Mittelspannungsleistungs-transformatoren DIN EN 50588-1 (Ökodesign) und dem Stufenschalter IEC EN 60214 entwickelt. Die Trafostation steht in Heidenau nahe Hamburg. Dieser Standort ist besonders geeignet, da es im direkten Umfeld viele Windkraft- und Biogaseinspeiser gibt und die Zahl der Photovoltaikanlagen anwächst. „Wir haben Ormazabal als Partner für das Projekt ausgewählt, da wir die globale Erfahrung und kompetente technische Beratung vor Ort schätzen“, so Marco Röwe, der zuständige Projektleiter beider EWE NETZ GmbH. Auch bei Ormazabal, die das Projekt von der Planungsphase bis zur Auslieferung durch einen dezidierten Berater begleiteten, begrüßt man die Kooperation: „Wir schätzen die Zusammenarbeit mit einem zukunftsweisenden Unternehmen wie EWE NETZ sehr“, sagt Thomas Höfkens. Innovationen wie der transforma.smart von Ormazabal machen die Verteilnetze noch aufnahmefähiger für erneuerbare Energien und treiben somit die Energiewende aktiv voran. Netzbetreiber erfüllen durch ihren Einsatz nicht nur höchste Standards in Sachen Umweltverträglichkeit, sondern auch hinsichtlich der Effizienz und Versorgungssicherheit ihrer Netze.

Ormazabal ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung. Mehr als 2.000 Mitarbeiter in über 100 Städten auf fünf Kontinenten sorgen mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für eine sichere Energieverteilung. Ormazabal gehört zu Velatia, familiengeführt und mit Hauptsitz in Zamudio, Spanien. Der Sitz der deutschen Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften von Ormazabal mit über 250 Mitarbeitern in Krefeld ist zugleich Headquarter der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika. Mit lokalem Knowhow und globaler Erfahrung bietet die Ormazabal GmbH hier zukunftsweisende Lösungen rund um die Energieverteilung. Als Projektpartner u. a. für Energieversorger, Planer und Installateure geht der Anbieter flexibel und pragmatisch auf individuelle Kundenwünsche ein und unterstützt Projekte von der Planung bis zur Inbetriebnahme und Wartung. Die Produkte von Ormazabal kommen z. B. im Bereich Energieversorgungsunternehmen, erneuerbare Energien, in der Kunststoff- und Autoindustrie, an Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder auch Fußballstadien zum Einsatz.

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Kosten sparen und Klima schonen mit Köpfchen: SAUBER ENERGIE startet Smart-Meter-Angebot

Kosten sparen und Klima schonen mit Köpfchen: SAUBER ENERGIE startet Smart-Meter-Angebot

(Mynewsdesk) Die SAUBER ENERGIE hat jetzt als einer der ersten Ökostrom-Anbieter in Deutschland ein neues Smart-Meter-Angebot für Privatkunden gestartet. Ein intelligenter Stromzähler in Kombination mit einem attraktiven Ökostrom-Vertrag soll beim Energiesparen helfen, und damit Klima und Geldbeutel schonen.

Die Idee des neuen SAUBER STROM-Tarifs Natur&Wald digital: Mit dem Stromverbrauch immer in Echtzeit über eine komfortable App im Blick, werden Stromfresser ausfindig und das eigene Verbrauchsverhalten erkennbar gemacht. Das erleichtert den sparsamen Umgang mit Energie dauerhaft.

Außerdem entfällt das lästige Zählerablesen und Abschlagszahlungen sind für immer passé, denn der Stromverbrauch wird monatlich abgerechnet, der Kunde zahlt in jedem Monat immer nur das, was er tatsächlich verbraucht – digital übertragen und in Echtzeit ausgewertet. Kombiniert ist das Ganze mit den üblichen SAUBER STROM-Klima-Vorteilen. Der Smart-Meter-Kunde erhält 100 % Ökostrom aus einem Wasser-Wind-Sonne-Mix, verbunden mit einer Förderung regionaler Waldaufforstung über den gemeinnützigen Bergwaldprojekt e.V.

Voraussetzung ist der Einbau eines intelligenten Stromzählers, des sogenannten Smart Meters. Dies ist ein digitaler Stromzähler, der mit einer Kommunikationseinheit zum Internet (Gateway) ausgestattet ist. Der Austausch des Zählers beim Kunden erfolgt über den SAUBER ENERGIE-Kooperationspartner Discovergy, ist ganz einfach und im Smart-Meter-Tarif SAUBER STROM Natur&Wald digital inklusive. Der Kunde muss sich um nichts weiter kümmern. Alle Funktionen können anschließend komfortabel über eine Smart-Meter-App abgerufen und gesteuert werden.

„Nachhaltigkeit wird nur durch den konsequenten Einsatz moderner Technologien, die zugleich kundenfreundlich sind, gelingen“, betont SAUBER ENERGIE-Geschäftsführer Stefan Dott. „Deshalb werden wir die Digitalisierung weiter zum Vorteil unserer Kunden vorantreiben. Smart Meter ist dafür eine hervorragende Basis mit Zukunftspotenzial. Wir freuen uns, mit Fresh Energy einen starken Partner gefunden zu haben, der unser Konzept unterstützt und so wie wir, den Klimaschutz mit innovativen Ansätzen voranbringen will. Eine gute Ergänzung zu unserem Mitmach-Aktionen für den Klimaschutz, die wir im vergangenen Jahr unter dem Motto www.mit-energie-anpacken.de gestartet haben“.

SAUBER STROM Natur&Wald digital, das neue Smart-Meter-Angebot der SAUBER ENERGIE, ist ganz einfach online zu bestellen unter www.sauberenergie.de/produkte/smart-meter.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im SE SAUBER ENERGIE GmbH & Co. KG

Die SAUBER ENERGIE wurde 2010 von sechs traditionsreichen Energieversorgern gegründet, um umweltbewussten Menschen eine Ökoenergie-Alternative zu bieten. Damit sind über 150 Jahre Energie-Know-how Ihre solide Basis für eine zuverlässige Versorgung mit unseren klimafreundlichen Energieprodukten SAUBER STROM und SAUBER GAS. Mit über 30.000 Kunden bundesweit hat sich die SAUBER ENERGIE als zuverlässiger Ökoenergiespezialist am Markt etabliert. Das Ziel: mit Energie anpacken beim Klimaschutz, gemeinsam, sicher und bezahlbar.

Das Produkt SAUBER STROM ist mit dem hochwertigen First Climate Ökostrom-Standard zertifiziert. Das heißt: 100 % Wasserkraft verbunden mit der Investition in neue Ökokraftwerke. Mit jeder verbrauchten Kilowattstunde wird also in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Außerdem werden Emissionen, die beim Bau und Betrieb der Kraftwerke entstehen durch Klimaschutzprojekte vollständig kompensiert. Geprüft und bestätigt vom TÜV Nord. Das Prinzip von SAUBER GAS: CO2-Emissionen die hier entstehen, werden andernorts zu 100 % ausgeglichen über internationale Klimaschutzrpojekte. Ein besonderes Plus bieten die Gasprodukte SAUBER GAS Bio. Mit 10, 30 oder 100 Prozent Biogasanteil aus biogenen Reststoffen wird die Umwelt entlastet und ein Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung geleistet. SAUBER GAS Bio ist ebenfalls TÜV-zertifiziert.

Seit 2016 fördert SAUBER ENERGIE regionale Waldaufforstungsprojekte in Deutschland über den gemeinnützigen Verein Bergwaldprojekt e.V. Ziel ist der langfristige Erhalt unserer heimischen Wälder, die als artenreiche Ökosysteme Basis für einen effektiven Klimaschutz sind. Unter der Leitidee Mit Energie anpacken initiiert die SAUBER ENERGIE seit Oktober 2018 vielfältige Klimaschutz-Aktionen. Das Prinzip hier: Auch kleine Schritte sollen in der Gemeinschaft nachhaltige Veränderungen bewirken. www.sauberenergie.de; www.mit-energie-anpacken.de

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Erneuerbare Energien: Wohin mit zu viel Strom?

Stammtisch „MVeffizient“ informiert über mögliche Speicherformen

Erneuerbare Energien: Wohin mit zu viel Strom?

Aufbau eines Demonstrators an der HTW (Hochschule für Technik und Wirtschaft) Berlin mit 500 kWh (Bildquelle: Lumenion GmbH)

PASEWALK_Die dezentrale Eigenversorgung mit erneuerbaren Energien bietet große wirtschaftliche Vorteile. Aber zumindest bei Sonne und Wind passen Energieerzeugung und -bedarf oft nicht optimal zusammen. Die Lösung heißt: Speicher! Zu diesem Thema findet am Mittwoch, 5. Juni eine Informationsveranstaltung für Unternehmer und Unternehmen in Pasewalk statt. Ab 10.00 Uhr lädt die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) innerhalb der Kampagne „MVeffizient“ ins Wasserwerk der Stadtwerke zum Stammtisch „Speichersysteme für Wärme und Strom“ ein. „Speichersysteme werden in Zukunft immer wichtiger – auch für Unternehmen. Denn viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass Erzeugung und Verbrauch mittels erneuerbarer Energien oft günstiger ist, als der Bezug vom Versorger. Gerade bei Strom lässt sich so ein Großteil der Nebenkosten einsparen. Und um diesen Vorteil zu maximieren, sind Speicher unerlässlich“, so Dr. Uwe Borchert, Technischer Berater LEKA MV.

Eine der Referenten an diesem Vormittag ist Jennifer Hill vom Start Up „Lumenion“ aus Berlin. Sie wird einen Hochtemperaturspeicher für Wärme und Strom vorstellen, den das Unternehmen seit 2015 entwickelt hat und die damit verbundene lokale Wertschöpfung durch eine emissionsfreie Sektorkopplung erläutern. „Aktuell ist bereits ein solcher Speicher seit März in Berlin in Betrieb als Demonstrator an der Hochschule mit einer Leistung von 500 Kilowattstunden. Zwei weitere Anlagen befinden sich in der Umsetzung, eine für ein Wohnprojekt ebenfalls in Berlin mit 2,5 Megawattstunden und die andere für eine Biofrosterei in Schleswig-Holstein mit fünf Megawattstunden“, berichtet Hill. Nach oben hin gebe es keine Grenzen für die Größe dieses Speichers – je größer, desto besser, so die Referentin. Diese so genannten „Power to heat“-Speicher böten die Option der Rückverstromung bei deutlich höherer Effektivität einer Brennstoffzelle und soll 26 Prozent betragen. Wird der Speicher gleichzeitig für die Wärmeversorgung genutzt, läge der Wirkungsgrad gar bei 95 Prozent. Herzstück des Speichers ist ein Stahlkern, der bis auf 650 Grad Celsius erhitzt wird.

Die steigende Nutzung erneuerbarer Energien zur Eigenversorgung und ein massiver Preissturz von bis zu 60 Prozent innerhalb der letzten fünf Jahre haben dafür gesorgt, dass Speicher mittlerweile im Markt angekommen sind. Aktuell gibt es in diesem Bereich umfangreiche Fördermittel, die bis zu 50 Prozent der Investitionskosten decken. Darüber informiert Uwe Borchert ausführlich auf dieser Veranstaltung. „Diese Förderung ist auf Kleine und Mittlere Unternehmen ausgerichtet, wobei es verschiedene Programme vom Bund und vom Land Mecklenburg-Vorpommern gibt. Wichtig zu wissen: Diese Förderung läuft noch bis zum Jahr 2021 und betrifft Investitionen ab 20 000 Euro“, verrät der promovierte Wissenschaftler einige Eckdaten.

Seit April 2018 informiert die LEKA MV mit ihrer Kampagne MVeffizient Firmen aus den Branchen Ernährung, Gesundheit und Tourismus über das Thema Energieeinsparung. Hierzu führt die LEKA MV Stammtische in ganz Mecklenburg-Vorpommern durch. „Wir wissen, wie wenig Zeit Unternehmerinnen und Unternehmer haben. Damit die Anreise für jeden kurz ist, führen wir unsere Stammtische im gesamten Bundesland durch“, erläutert Gunnar Wobig, Geschäftsführer der LEKA MV.

Weitere Termine sind auf der Website unter www.mv-effizient.de/Termine/ abrufbar. Anmeldungen zu Stammtischen sind dort online möglich. Hier können sich Unternehmen auch über Themen wie Energiemanagement, Nutzung erneuerbarer Energien, Eigenversorgungskonzepte sowie die passenden Förderprogramme informieren und eine kostenfreie Erstberatung vereinbaren.

Auftraggeber der mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) geförderten dreijährigen Kampagne ist das Energieministerium des Landes.

Weitere Informationen unter www.mv-effizient.de

Über die Kampagne MVeffizient
MVeffizient ist die Kampagne für mehr Energieeffizienz in Mecklenburg-Vorpommern und wird von der Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) im Auftrag des Energieministeriums durchgeführt. Insgesamt informieren vier Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Firmen aus den Schlüsselbranchen Tourismus, Ernährung und Gesundheit rund um die Themen Energieeffizienz und mögliche Energieeinsparmaßnahmen. Die Kampagne wird über einen Zeitraum von drei Jahren durchgeführt und mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Weitere Infos unter: www.mv-effizient.de

Kontakt
LEKA MV GmbH
Kerstin Kopp
Bertha-von-Suttner-Str. 5
19061 Schwerin
+49 385 3031641
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„Power-to-X“ für Energiewende unverzichtbar

– Verbindung aller Verbrauchssektoren ist grundlegend für erfolgreiche Transformation des Wirtschaftsstandorts Deutschland
– Anpassungen rechtlicher Rahmenbedingungen für weitere Anwendung von Power-to-X notwendig

"Power-to-X" für Energiewende unverzichtbar

Dirk Wegler, Fabian Hoppe, Jana Liebe, Andreas Kuhlmann, Wolfgang Tiefensee, Michael Stelter

Über 90 Teilnehmer und eine ausgebuchte begleitende Fachausstellung mit interessanten Exponaten zeigen, wie groß das Interesse und der Bedarf an „Power-to-X“ in Energiewirtschaft und Industrie ist. Beim ThEEN-Fachforum steht die regionale Umsetzung im Vordergrund, aber auch die kritische Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen und Technologie-Möglichkeiten werden diskutiert. Wissenschaftlicher Partner ist das Fraunhofer IKTS aus Hermsdorf.

„Die Zukunft der Energieversorgung beruht auf einem Mix unterschiedlicher Technologien. Kosteneffizienz, Versorgungssicherheit und Klimaschutz müssen dabei in einem ausgewogenen Verhältnis stehen“, betont Professor Michael Stelter, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer IKTS.

„Power-to-X-Technologien sind dabei unverzichtbar. Deshalb brauchen wir gerade in diesem Bereich mehr Forschung und Innovation und einen verlässlichen regulatorischen Rahmen“, unterstreicht Thüringens Wirtschaftsminister Tiefensee.

„Eine erfolgreiche Transformation des Wirtschaftsstandorts Deutschland kann nur durch die Verbindung aller Verbrauchssektoren gelingen“, sagt auch Andreas Kuhlmann von der Deutschen Energie Agentur GmbH (dena). „Die dena setzt dabei auf starke Partner in den Ländern, die bei der Umsetzung der Energiewende dringend gebraucht werden.“

„Die große Nachfrage am Forum zeigt einmal mehr, wie hoch der Stellenwert der Energiewende durch Sektorenkopplung ist. Wir müssen nicht nur heute, sondern auch in regelmäßigen Abständen mit allen Akteuren über die technologische Ausgestaltung und Dekarbonisierung des künftigen Energiesystems diskutieren und politisch verbindliche Umsetzungspfade festsetzen“, unterstreicht Jana Liebe, ThEEN-Geschäftsführerin. „Da geht der Freistaat Thüringen heute schon innovative Wege.“

Das Fachforum beleuchtet neben den aktuellen Rahmenbedingungen auch kritische Fragestellungen und Herausforderungen der Power-to-X Technologien sowie Chancen und Möglichkeiten. Viele Unternehmen der Energiewirtschaft, Industrie- und Hochschulvertreter sowie kommunale Akteure nehmen an der Veranstaltung teil.

Als Kompetenznetzwerk der Erneuerbaren Energien, Energiespeicherung, Energieeffizienz und Sektorenkopplung vertritt das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) e.V. über seine Mitgliedsverbände Arbeitsgemeinschaft Thüringer Wasserkraftwerke, Bundesverband WindEnergie-Landesverband Thüringen, Erdwärme Thüringen, Fachverband Biogas-Regionalbüro Ost, SolarInput) sowie zahlreiche Einzelmitglieder, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Institutionen mehr als 300 Unternehmen und vereint die Thüringer Leistungsträger aller regenerativen Energieformen.

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ENGIE mit neuer Strategie zur Führungsposition in der Energiewende

ENGIE hat in den letzten drei Jahren einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen und ihre Entwicklung auf drei Kernaktivitäten konzentriert: Erneuerbare Energien, Gas und Energieeffizienz. Diese Umgestaltung hat es ENGIE ermöglicht, zu organischem Wachstum zurückzukehren und sich als führend in der wettbewerbsorientierten Energiewende zu etablieren.

„Eine zweite Welle in der Energiewende zeichnet sich ab“, sagt Isabelle Kocher, CEO von ENGIE.
Dekarbonisierung und Digitalisierung schreiten stetig voran, dezentrale Lösungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Unternehmen und Kommunen engagieren sich inzwischen als Vorreiter im Kampf gegen den Klimawandel und für CO2-neutrale Energielösungen. Die Akteure der Energiebranche sind gefordert.

ENGIEs Anspruch: die Führungsposition in der CO2-neutralen Energiewende
Um den Anforderungen gerecht zu werden, unterstützt ENGIE ihre Kunden umfassend – von der Festlegung der strategischen Ziele, der Konzeption, dem Engineering und Consulting, dem technischen energieeffizienten Anlagenbau bis hin zur Übernahme von Betriebsverantwortung und Finanzierung sowie dem Einsatz digitaler Plattformen.

ENGIE ist davon überzeugt, dass dieses einzigartige Leistungsportfolio der Gruppe eine ausgeprägte Führungsposition in der Branche verschafft. Dabei wird sich ENGIE auf strategisch wichtige Märkte fokussieren: Der Konzern setzt auf beschleunigtes Wachstum in 20 Ländern, darunter Deutschland, in 30 globalen Ballungsräumen.

ENGIE in Deutschland
Mit rund 5000 Mitarbeitern in Deutschland konzentriert sich ENGIE auf die Kundensegmente Industrie und Kommunen. Die Unternehmensgruppe entwickelt nachhaltige, kostenoptimierte Lösungen für den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden und Anlagen. Auf der Basis Jahrzehnte-langer Expertise u.a. beim Einspar-Contracting erarbeiten die Spezialisten von ENGIE innovative Lösungen für mehr Energieeffizienz. Zum CO2-neutralen Spektrum gehören PV-Anlagen, Windparks und Wasserkraft sowie der Betrieb von Batteriespeichern ebenso wie Kältelösungen mit klimaneutralen Kältemitteln. Die Experten begleiten ihre Kunden auch mit ganzheitlichen Konzepten für ihre Infrastruktur auf dem Weg in die Elektromobilität. Zur ENGIE Gruppe in Deutschland zählen u.a. ENGIE Deutschland, Storengy, Tractebel und Lahmeyer Deutschland.

Über ENGIE
Die ENGIE-Gruppe ist eine globale Referenz für CO2-arme Energie und Dienstleistungen. Als Antwort auf die Dringlichkeit des Klimawandels will das Unternehmen weltweit Vorreiter sein beim Übergang zur CO2-Neutralität „as a service“ für seine Kunden, insbesondere globale Unternehmen und Kommunen. ENGIE stützt sich dabei auf die Kernaktivitäten erneuerbare Energien, Gas, Dienstleistungen, um wettbewerbsfähige schlüsselfertige Lösungen anzubieten.
Umsatz 2018: 60,6 Milliarden Euro. Die Gruppe ist an den Börsen von Paris und Brüssel gelistet (EGNI) und in den großen Finanzindizes (CAC 40, DJ Euro Stoxx 50, Euronext 100, FTSE Eurotop 100, MSCI Europe) und den nichtfinanziellen Indizes (DJSI World, DJSI Europe und Euronext Vigeo Eiris – World 120, Eurozone 120, Europe 120, France 20, CAC 40 Governance).

Über ENGIE
Die ENGIE-Gruppe ist eine globale Referenz für CO2-arme Energie und Dienstleistungen. Als Antwort auf die Dringlichkeit des Klimawandels will das Unternehmen weltweit Vorreiter sein beim Übergang zur CO2-Neutralität „as a service“ für seine Kunden, insbesondere globale Unternehmen und Kommunen. ENGIE stützt sich dabei auf die Kernaktivitäten erneuerbare Energien, Gas, Dienstleistungen, um wettbewerbsfähige schlüsselfertige Lösungen anzubieten. Umsatz 2018: 60,6 Milliarden Euro. Die Gruppe ist an den Börsen von Paris und Brüssel gelistet (EGNI) und in den großen Finanzindizes (CAC 40, DJ Euro Stoxx 50, Euronext 100, FTSE Eurotop 100, MSCI Europe) und den nichtfinanziellen Indizes (DJSI World, DJSI Europe und Euronext Vigeo Eiris – World 120, Eurozone 120, Europe 120, France 20, CAC 40 Governance).

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EGRR: Wie sich der Strompreis (wirklich) zusammensetzt – 109 Prozent Preissteigerung für Strom seit dem Jahr 2000

Energiekosten belasten Verbraucher sowie kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland.

EGRR: Wie sich der Strompreis (wirklich) zusammensetzt - 109 Prozent Preissteigerung für Strom seit dem Jahr 2000

EGRR-Vorstandsvorsitzender Gerfried Bohlen plädiert für gerechtere Umverteilung der Energiekosten. (Bildquelle: EGRR)

Die Befreiung stromintensiver Unternehmen von den Netzentgelten, die EEG-Umlage, der Weltkohlehandel und damit verbundene Finanzspekulationen sowie mangelnde Transparenz bei der Preisgestaltung haben in den vergangenen Jahren zu massiven Strompreiserhöhungen geführt. Diese gehen letztlich zu Lasten der privaten Verbraucher sowie der kleinen und mittleren Unternehmen. Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG, erklärt, wie sich der Strompreis (wirklich) zusammensetzt und fordert mehr ökonomische und soziale Gerechtigkeit.

Der durchschnittliche Strompreis für Haushalte ist seit dem Jahr 2000 um 109 Prozent gestiegen, von 13,94 auf 29,16 Cent in 2017 pro Kilowattstunde (kWh). Mehr als die Hälfte davon zahlt der private Verbraucher an den Staat – für Steuern, Abgaben und Umlagen. „Hierzulande findet eine nicht zu rechtfertigende Umverteilung der Kosten zu Lasten der Allgemeinheit statt“, sagt Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG (EGRR).

Netzentgelte

Seit 2008 sind die Netzentgelte um 27 Prozent gestiegen. Unternehmen mit einem hohen Stromverbrauch von mehr als zehn Gigawattstunden sind dabei von deren Zahlung befreit. „Als Argument der Politik gilt die Erhaltung der Konkurrenzfähigkeit dieser Unternehmen auf dem Weltmarkt. Das ist aus meiner Sicht nicht haltbar, da auch andere Staaten dafür Sorge tragen, dass ihre Unternehmen konkurrenzfähig bleiben. Die Kosten werden auf die privaten Verbraucher abgewälzt, ungeachtet der individuellen Lebenssituationen von Familien und Alleinerziehenden“, so Bohlen. Etwa 17 Millionen Haushalte waren im ersten Quartal dieses Jahres von einer Erhöhung ihrer Tarife betroffen, Tendenz steigend. „Allen Verbrauchern werden geschätzt Mehrkosten von 4,3 Milliarden Euro zugemutet, die im Normalfall von den bevorzugten Unternehmen ohne Probleme zu zahlen wären“, so Bohlen.
Der legalisierte Kostenvorteil verzerre zudem den Wettbewerb am deutschen Markt zu Lasten des Klein- und Mittelstandes. Bohlen: „Energiekosten gehören zu den höchsten innerbetrieblichen Kosten. Deren Umlage auf Produkte, Waren oder Dienstleistungen belasten somit auch die Wirtschaftlichkeit von kleinen und mittleren Unternehmen.“

EEG-Umlage

Ein weiterer Faktor für den Preisanstieg liegt laut Bohlen in der EEG-Umlage, die sich zum 01. Januar 2017 um 8,3 Prozent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde erhöht hat. Die jeweilige EEG-Umlage errechnet sich aus einer Prognose der Netzbetreiber hinsichtlich Einnahmen und Ausgaben für das kommende Jahr. Auch der Saldo des EEG-Kontos wird berücksichtigt und ein Puffer von zehn Prozent als Liquiditätsreserve im Einvernehmen mit der Bundesnetzagentur eingerechnet. „2016 war das EEG-Konto das ganze Jahr über im Plus, und Ende August waren vom Polster noch beinahe drei Milliarden Euro übrig. Die Prognose der Netzbetreiber, dass der starke Zubau bei der Windenergie den Überschuss im Jahresverlauf sukzessive aufbraucht, trat nicht ein“, sagt Bohlen, und ergänzt: „Der hohe Kontostand weckt jedes Jahr Begehrlichkeiten, doch statt die Verbraucher sowie den Klein- und Mittelstand zu entlasten, wurden weitere Industriezweige durch eine Befreiung der EEG-Umlage begünstigt. Die Zahl der befreiten Unternehmen ist 2016 bereits auf 2.137 angestiegen – die gewährten EEG-Rabatte summierten sich für das Jahr 2014 auf 4,8 Milliarden Euro. Geld, das die ,nicht privilegierten Verbraucher aufbringen müssen“, so Bohlen.

Einen möglichen Ausweg sieht der EGRR-Vorstandsvorsitzende in einem Vorschlag des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW). Dieser plädiert für die Ersetzung der EEG-Umlage durch einen „Energiesoli“, der über einen Aufschlag auf die Einkommens- und Körperschaftsteuer finanziert werden soll. Bohlen: „Dieser Vorschlag sollte daraufhin geprüft werden, ob damit eine gerechtere Umverteilung der Energiekosten gewährleistet werden kann.“

Weltkohlehandel

Zudem wirken sich der Weltkohlehandel und damit verbundene Finanzspekulationen auf den deutschen Strompreis aus. „Der Kohlestromexport erreicht derzeit ein Allzeithoch, vor allem aufgrund des günstigen Preises dieses Energieträgers“, so Bohlen. „Im Jahr 2016 erreichte der Derivatehandel in Europa etwa das 40-fache des physischen Volumens. Wenn im Derivatehandel mit Kohle mit Verlusten zu rechnen ist, kann diese Erwartung am Spotmarkt den Strompreis in die Höhe treiben. Somit wird auch hier das Risiko auf den Verbraucher übertragen“, erklärt der EGRR-Vorstandsvorsitzende. Vielmehr müsse die Energiewende im Verzicht auf umwelt- und klimabelastende fossile Energieträger intensiver umgesetzt werden – ohne zusätzliche finanzielle Belastungen für die Verbraucher.

Mangelnde Transparenz

Obwohl Deutschland im Bereich Strom einen Exportüberschuss verzeichnet, wird immer noch Strom aus dem Ausland importiert. „Dabei werden mögliche künftige Ereignisse, die nicht direkt mit der deutschen Energiepreisfindung im Zusammenhang stehen, dem Verbraucher aufgelastet. So hat in der Vergangenheit die Erwartung einer Hitzewelle in Frankreich den hiesigen Strompreis nach oben getrieben, in einem anderen Fall wurde mit Produktionsproblemen in Australien spekuliert, oder es werden Wartungsarbeiten bei Atomkraftwerken im Ausland als Gründe für Preiserhöhungen herangezogen“, sagt Bohlen. Grundsätzlich sollten verlässliche Kosten die Grundlage der Energiepreisberechnung bilden. „Jeder Energieverbraucher hat das gesetzlich verbriefte Recht nach § 16, Abs. 1 Stromgrundversorgungsverordnung, die Kosten seiner Energie bis in Detail aufgeschlüsselt zu bekommen. Für die Gestaltung des Energiemarktpreises durch die Großhändler und durch die Energiebörse gibt es keine plausibel nachvollziehbaren Erläuterungen“, betont der EGRR-Vorstandsvorsitzende.

Die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute neun Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

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Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG begrüßt neue Auszubildende

Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG begrüßt neue Auszubildende

Gerfried Bohlen (l.) & Jörg Wegener (r.) begrüßen die neuen EGRR-Azubis Dalina Buers & Steven Luft. (Bildquelle: Gerd Lorenzen/EGRR)

Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG (EGRR) in Dinslaken bildet in diesem Jahr erstmals eigene Fachkräfte aus. Am 1. August 2017 beginnen Dalina Buers und Steven Luft beim bundesweiten Strom- und Gasanbieter ihre Ausbildungen zur Kauffrau für Büromanagement und zum Informatikkaufmann. Am Donnerstag, 22. Juni 2017, wurden die beiden von den Mitarbeitern der EGRR offiziell begrüßt.

„Es freut uns, diesen jungen Menschen den Start in das Berufsleben zu ermöglichen. Wir wünschen ihnen dabei viel Erfolg“, sagt Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der EGRR, und ergänzt: „Ziel ist es, unser Team gezielt und auf lange Sicht zu verstärken.“ Innerhalb von drei Jahren werden die beiden Azubis gezielt auf ihre Abschlussprüfung und die Berufspraxis vorbereitet. Eine individuelle Förderung erhalten sie zudem in Zusammenarbeit mit der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve durch Weiterbildungen sowie interne und externe Schulungen.

Die 22-jährige Dalina Buers und der 20-jährige Steven Luft konnten sich in einem weiten Bewerberfeld durchsetzen. „Wir haben viel Energie in ein umfangreiches Auswahlverfahren investiert. Insgesamt 140 Bewerbungen sind bei uns eingegangen, rund 40 Einzelgespräche haben wir geführt“, berichtet Jörg Wegener, Ausbilder im zurzeit noch elfköpfigen EGRR-Team. Die neuen Azubis konnten dabei aufgrund ihres schulischen Werdegangs und ihrer persönlichen Eigenschaften überzeugen. „Wir sind uns sicher, dass sich die beiden gut in unsere Gemeinschaft einfügen werden“, so Wegener. Sämtliche Kollegen würden sie dabei mit Rat und Tat unterstützen und in das Tagesgeschäft einbinden – ab August 2017 im neuen Firmensitz im Gewerbegebiet Dinslaken-Süd, Rubbertskath 12.

„Selbstverständlich planen wir, unseren Nachwuchs nicht nur auszubilden, sondern im Anschluss auch zu übernehmen. Wer bei uns gelernt hat, kennt und versteht letztlich unsere Firmenphilosophie“, betont Bohlen. Neben dem Vertrieb von Ökostrom und Ökogas engagiert sich die EGRR mit Produkten und Dienstleistungen rund um die Themen Energieeffizienz und -management und setzt sich für das Erreichen der Energiewende ein.

Die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute neun Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

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Solibra hat auf der Intersolar den neuen Energiespeicher VANADURO vorgestellt

Solibra hat auf der Intersolar den neuen Energiespeicher VANADURO vorgestellt

Foto: 40-Fuß-Container mit VANADURO Energiespeicher von Solibra

Koblenz, 06.06.2017 – Die Solibra Gruppe hat auf der Intersolar Europe 2017 in München (31.05 bis 02.06.2017 – Halle B2, Stand B2.159) den neu entwickelten Energiespeicher „VANADURO“ vorgestellt. Als internationale Drehscheibe für Solartechnik spiegelt die Intersolar Europe die dynamische Entwicklung in der Nutzung von Photovoltaik und Solarthermie wieder.

Solibra präsentiert leistungsstarken Großspeicher mit Vanadium Redox Flow Technologie
Der elektrochemische Energiespeicher auf Vanadium Redox Flow Basis, ermöglicht die Entkopplung von Speicherleistung und Speicherkapazität. Dies wird erreicht, indem elektrische Energie mittels Wechselrichter und Stacks in einer Vanadium-Lösung gespeichert wird. Dabei bestimmen die Anzahl der Stacks die Leistung und das Volumen der Lösung die Kapazität des Speichers. VANADURO ist eine als 40-Zoll-Containerlösung konzipierte Vanadium Redox Flow Battery (VRFB) mit einer Leistung von 150 kW und einer Kapazität von 625 kWh.

Integration erneuerbarer Energien als Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende
Die Vanadium-Redox-Flow-Batterie ist als Großspeicher die ideale Systemkomponente, die Schwankungen bei erneuerbaren Energien ausgleichen und eine sichere Energieversorgung gewährleisten kann. VANADURO kann auf eine Kapazität bis zu 200 MWh skaliert werden. Die Produktion erfolgt nach höchsten EU-Standards (ISO9001, ISO14001 und GB/T28001) und bietet damit bestmögliche Produktqualität.
Solibra arbeitet eng mit verschiedenen renommierten internationalen Forschungsinstituten, Universitäten, Unternehmen und Patenthaltern zusammen, um die Produktentwicklung zu optimieren. Als assoziierter Partner beteiligt sich das Unternehmen am Energiewendeprojekt Designetz. Erzeuger, Haushalte und Industrie aus NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden zu einem „virtuellen Kraftwerk“ vernetzt. Dabei wird erprobt, wie dezentral bereitgestellte Energie aus Sonne und Windkraft für die Versorgung von Lastzentren mit urbanen und industriellen Verbrauchern genutzt werden kann. Designetz bildet dabei die in vielen Regionen Deutschlands typische Situation ab, in der sich ländliche Strukturen mit urbanen Ballungszentren und Industriestandorten abwechseln. Solibra bringt ihre Expertise, neue Impulse und Know-how in dieses Projekt ein.

Leistungsfähiger und zuverlässiger Energiespeicher
VANADURO ist technologisch hoch entwickelt und ausgestattet mit bester deutscher Pumpen- und Steuerungs-Technik. Das garantiert eine hohe Zyklenfestigkeit und einen technisch sowie wirtschaftlich zuverlässigen Betrieb. Am Firmensitz in Koblenz wurde VANADURO bereits erfolgreich getestet und steht zukünftig für den Einsatz in Kundenprojekten bereit.

Die Solibra Energy Storage Technologies vertreibt das Produkt VANADURO exklusiv. Ein Kompetenzteam aus erfahrenen Mitarbeitern und Ingenieuren für Speichertechnologien bietet individuelle sowie bedarfsgerechte Lösungen zur Energiespeicherung an.

Interview mit Simon Steinberg, Geschäftsführer von Solibra Energy Storage Technologies

Frage: Energie ist eine der wertvollsten Ressourcen unserer Zeit. Wie kann elektrische Energie aus fluktuierenden erneuerbaren Quellen effektiv und bezahlbar nutzbar gemacht werden – bei Gewährleistung der erforderlichen Netzstabilität und der Versorgungssicherheit?

Simon Steinberg: Voraussetzung für eine effiziente Nutzung von Energie ist eine moderne, smarte und flexible Infrastruktur. Intelligente Verteilnetze sind das Rückgrat der Energiewende – ohne sie können bei stark schwankender Einspeisung erneuerbarer Energien keine stabilen Netze und Versorgungssicherheit garantiert werden.

Frage: Das Energiewendeprojekt Designetz ist Anfang 2017 im Rahmen des BMWi-Förderprogramms SINTEG (Digitale Agenda für die Energiewende) gestartet. Wie unterstützt Solibra als assoziierter Partner die Entwicklung der Energiewirtschaft in Deutschland?

Simon Steinberg: Designetz wird gleichzeitig in Nordrhein-Westfalen, im Saarland und in Rheinland-Pfalz umgesetzt. In diesen Modellregionen besteht die Herausforderung, Gebiete mit hohen Energieüberschüssen aus erneuerbaren Energien, urbane Lastzentren, dicht und dünn besiedelte Landstriche, energieintensive Industriezonen und ländliche Räume im Verteilsystem miteinander zu verbinden. Die Solibra Gruppe hat sich auf die Entwicklung, Planung, den Bau und Betrieb von groß angelegten erneuerbaren Energiesystemen spezialisiert und beteiligt sich an der Realisierung des Demonstrators 7 in der Energiewabe des Rhein-Hunsrück-Kreises.

Frage: Im Rahmen des Klimaschutzplans der Bundesregierung soll der Strombedarf in Deutschland bis 2050 zu 80 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien abgedeckt sein. Fossile Energieträger sollen zunehmend durch erneuerbare ersetzt werden. Dafür müssen innovative und effiziente Technologien weiterentwickelt und angewendet werden. Welche Rolle spielt Solibra bei der Umsetzung der Energiewende?

Simon Steinberg: Designetz verbindet Erzeuger, Haushalte und Industrie intelligent zu einem virtuellen Kraftwerk. Dabei wird erprobt, wie eine dezentrale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien die Versorgung von Lastzentren mit urbanen und industriellen Verbrauchern sicherstellen kann.
Solibra will das zukünftige Energienetz mitgestalten, indem wir innovative Technologien zur Energiespeicherung an Verteilnetzen beisteuern. Der Energieverbrauch, der im Laufe des Tages stark schwankt, und die ebenfalls volatile Einspeisung aus erneuerbaren Energien müssen intelligent aufeinander abgestimmt werden. Mit leistungsfähigen Energiespeichern bietet Solibra einem breiten Kundenkreis individuelle Lösungen für Netzstabilität, Lastenmanagement, Spitzenlastvermeidung sowie Notstrombereithaltung an und leistet so ihren nachhaltigen Beitrag zur Energiewende.

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Die Solibra Gruppe ist ein weltweit tätiger Spezialist für die Entwicklung, Planung, den Bau und Betrieb von groß angelegten erneuerbaren Energiesystemen. Solibra bietet stabile und effiziente Lösungen zur Nutzung und Speicherung erneuerbarer Energien an. Mit Niederlassungen und Beteiligungen in Italien, England, Türkei, Bahrain, Südafrika, Kenia und China lieferte das Unternehmen rund 600 Megawatt an Leistung mit fristgerechten Netzanschluss. Solibra steht für höchste Qualitätsstandards und garantiert ihren Kunden langfristig einen verlässlichen und wirtschaftlichen Anlagenbetrieb durch nachhaltige effiziente Service- und O&M Leistungen im PV-Bereich.

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„Mehr Licht“ sagt der Buchsbaum

Augsburger Werbeagentur setzt auf Nachhaltigkeit

"Mehr Licht" sagt der Buchsbaum

Smartoffice trifft Natur

„Bitte gießen!“ – die Buchsbäumchen im Büro der Agentur trumedia in Augsburg melden sich, wenn sie Wasser, Nahrung oder mehr Licht brauchen. Denn sie sind Teil der Unternehmensphilosophie. „Kreative Ideen kommen nicht aus dem Off – sie brauchen ein gutes Klima. Wir konzipieren Strategien, die auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind und diese Prämisse platzieren wir auch in unseren Arbeitsbereichen,“ sagt Marco Trutter, Geschäftsführer der Werbeagentur.

Das smart office ist daher die Basis für das kreative Potential der Augsburger Marketingstrategen.

Wenn die Köpfe rauchen und im Büro dicke Luft herrscht, dann erhalten die Mitarbeiter eine E-Mail, dass jetzt Lüften angesagt ist – die Räume denken mit und melden einen zu hohen CO²-Gehalt. Die individuelle Klimastrategie basiert auf einem selbstlernenden System, das Faktoren wie Fenstergröße, deren Himmelsrichtung oder auch die Raumfeuchte berücksichtigt. Selbst der aktuelle Wetterbericht fließt in dieses Klimamanagement ein. Eine Wand aus Naturmoos reguliert die Luftfeuchte und wirkt sich positiv auf die Akustik in den Räumen aus. Geräusch-dämpfend wirken auch die Büromöbel aus Wellpappe, aus Recyclingmaterial versteht sich, die sich die Mitarbeiter individuell zusammenstellen können. Die Heizung „weiß“ inzwischen, welche Räume wie, wann und von wie vielen Personen genutzt werden und passt sich an. Ressourcenschonung auch hier, und dass ein Teil der genutzten Energie aus regenerativen Quellen kommt ist selbstverständlich, ebenso, dass bereits die Hälfte der Firmenfahrzeuge Elektroautos sind.

Premium: in Design, Technik und Nachhaltigkeit

Wer hochwertige Markenkommunikation entwickelt braucht ein hohes Maß an modernster Technik und Designs, die aus dem Rahmen fallen. Gleichermaßen ist es jedoch zwingend notwendig darüber zu reflektieren, wie effizient Technologien eingesetzt werden können, um Nachhaltigkeit zu erzeugen. „Wir sind alles andere als eine Birkenstocktruppe, die mittags kratzige Schafwollpullover strickt,“ lacht Trutter. „Im Gegenteil: wir denken sehr genau darüber nach, welche Wirkung von welcher Maßnahme ausgeht. Nicht alles was technisch machbar ist, macht Sinn und ist langfristig angelegt. Die Leistungen in unseren Projekten müssen verantwortungsvoll sein – eben nachhaltig. Wenn es erforderlich ist, dann entwickeln wir neue Verfahren wie das trumedia Colormanagement, eine Möglichkeit Naturpapiere auch bei farbkritischen Anwendungen effektvoll zu bedrucken.“ So verfolgt das Augsburger Unternehmen einen ganzheitlichen Ansatz und nachhaltige Strategien.

Positiv wirkt diese Unternehmensphilosophie auch auf die Mitarbeiter, die in einem angenehmen Umfeld arbeiten und so zu kreativen Ideen inspiriert werden. „Unsere Motivation ist es, Dinge anders zu machen als üblich. Das fängt bei Kleinigkeiten an. So gibt es bei uns kein Standard-Flipchart, sondern wir verwenden einfache Packpapierrollen bei unseren Meetings und die Garderobe besteht aus gebrauchten Kletterseilen – klassisches Upcycling, das obendrein noch Spaß macht,“ sagt Trutter.

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Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Bioenergie in Deutschland

Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Bioenergie in Deutschland

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist eines der größten und ergebnisstärksten Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Ihr Kerngeschäft ist das Agribusiness. AGRAVIS versteht sich als Partner im ländlichen Raum. Die Landwirtschaft und ihr Umfeld beinhalten sehr vielfältige Faktoren, die unser aller Leben beeinflussen. Diese Faktoren den Verbrauchern in Daten und Zahlen zu erklären, ist dem Agrarhandels-Unternehmen sehr wichtig.

Die AGRAVIS-Infografik des Monats bietet schnelle und kompakte Informationen zu verschiedenen Themen aus dem Agribusiness und aus der „AGRAVIS-Welt“.
Wie viel Prozent stellt die Bioenergie den Erneuerbaren Energien in Deutschland bereit? Wie hoch ist die Bruttostromerzeugung aus Biogas? Wie viele Biogasanlagen gibt es in Deutschland und wie viele Haushalte werden dadurch in Deutschland mit Strom versorgt?
Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es in der AGRAVIS-Infografik des Monats Februar.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit mehr als 6.000 Mitarbeitern über 6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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meteocontrol und Ingetrace erhalten Zuschlag für staatliches Solardachprogramm in Chile

Chilenisches Energieministerium setzt auf Monitoring von meteocontrol

meteocontrol und Ingetrace erhalten Zuschlag für staatliches Solardachprogramm in Chile

(Bildquelle: meteocontrol)

Augsburg, 16.02.2017 – Mit 300 Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden treibt die chilenische Regierung die geplante Energiewende weiter voran. Die meteocontrol GmbH hat in Kooperation mit Ingetrace SPA die Ausschreibung für das Monitoring der ersten 103 Dachanlagen im Rahmen des „Programa de Techos Solares Publicos (PTSP)“ gewonnen. Bereits im Dezember 2016 lieferte der PV-Dienstleister aus Augsburg 119 Datenlogger und die Sensorik an den Kooperationspartner in Santiago de Chile. meteocontrol verstärkt damit ihre Präsenz auf einem der wichtigsten PV-Märkte Südamerikas.

Bis 2018 sollen alle 300 Solaranlagen des staatlichen Solardachprogrammes in Chile mit einem Monitoringsystem ausgestattet und zentral über eine Online-Plattform überwacht werden. meteocontrol erhielt zusammen mit Kooperationspartner Ingetrace den Zuschlag für das Monitoring von 103 PV-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden in Nord- und Zentralchile. Sie verfügen über eine Kapazität von insgesamt rund 3,3 MWp.

„Die Zusammenarbeit lief von Anfang an sehr gut“, berichtet Fernando de la Rosa, Geschäftsführer von Ingetrace. „Wir freuen uns, mit der meteocontrol einen erfahrenen und seit vielen Jahren am Markt etablierten Partner an unserer Seite zu haben. Alle Projektbeteiligten profitieren davon, und die Abwicklung läuft nicht zuletzt dank der technischen Unterstützung von meteocontrol völlig reibungslos.“ meteocontrol liefert die Monitoring-Hardware und stellt das Portal sowie Know-how zur Verfügung. Ingetrace gibt dem Ministerium Empfehlungen für den Einbau und erhält von meteocontrol Unterstützung beim Einrichten der Überwachungsplattform. Unabhängig von den verbauten Komponenten lassen sich mit dem Monitoringsystem alle PV-Anlagen auf der zentralen Plattform überwachen und somit im direkten Vergleich bewerten. Das System zeigt Mindererträge auf und meldet Störungen unmittelbar. Das Reporting erfolgt automatisiert.

Chile bietet dank der starken Sonneneinstrahlung, insbesondere im Norden des Landes, beste Voraussetzungen für die solare Stromgewinnung und gehört zu den zehn attraktivsten Märkten für erneuerbare Energien weltweit. Mit dem Quotengesetz hatte die chilenische Regierung 2008 die Grundlage für die Marktintegration der erneuerbaren Energien gelegt. 2015 konkretisierte das Energieministerium die ambitionierten Ausbauziele: Bis 2035 soll der Anteil der sauberen Stromerzeugung 60 Prozent betragen, bis 2050 sogar schon 70 Prozent. „Das staatliche Solardachprogramm stellt einen wichtigen Meilenstein für unsere Marktpräsenz in Chile dar. Mit unseren Produktlösungen möchten wir den Umbau der Stromproduktion vorantreiben und die Versorgungssicherheit zu wettbewerbsfähigen Kosten steigern“, erklärt Martin Schneider, Geschäftsführer der meteocontrol. Die Wachstumsraten der Solarkraft in Chile sind bereits beachtlich: 2015 trug sie mit 741 MWp zu zwei Prozent der Stromproduktion bei, in 2017 soll ihr Anteil bereits bei acht Prozent liegen.

Über Ingetrace
Ingetrace ist ein chilenisches Unternehmen, das 2015 gegründet wurde und dessen Schwerpunkt auf der Entwicklung und Umsetzung innovativer technologischer Lösungen für kritische Geschäftsprozesse unterschiedlicher Branchen liegt. Ingetrace bietet seinen Kunden mit seinen eigenen Ausrüstungs- und Softwareplattformen Online-Transparenz für Betriebsgrößen, deren Verhalten innerhalb festgelegter Bereiche kontrolliert wird, um finanzielle Verluste und negative Auswirkungen für den Endkunden zu vermeiden. Durch die Zusammenarbeit mit wichtigen internationalen Unternehmen konnte Ingetrace sein Produkt- und Service-Portfolio mit Lösungen aus dem Bereich der Photovoltaik erweitern.

meteocontrol mit europäischem Hauptsitz in Augsburg und Hauptsitz Shanghai für die Region Asien/Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika sowie Niederlassungen in Lyon (Frankreich), Madrid (Spanien), Mailand (Italien) und Chicago (USA) bietet Energie- und Wetterdatenmanagement, Ertragsgutachten, Qualitätsaudits, technische Due Diligences sowie die Überwachung von Photovoltaik-Anlagen aller Größenordnungen. meteocontrol verfügt über ein mehr als 40-jähriges Know-how bei regenerativen Energiesystemen und war bislang in Projekten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 13 Mrd. Euro involviert. Darüber hinaus ist meteocontrol Marktführer in der professionellen Fernüberwachung von PV-Anlagen. Weltweit überwacht meteocontrol rund 41.000 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 11 GWp. Die meteocontrol GmbH ist ein Mitglied der SFCE Shunfeng International Clean Energy Limited. Weitere Informationen: www.meteocontrol.com

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Energieumstieg nur mit Energiespeicherung und Sektorkopplung möglich

ThEEN-Fachforum zeigt neue Speichertechnologien und Ansät-ze zur Kopplung der Energiesektoren Strom, Wärme und Verkehr

Energieumstieg nur mit Energiespeicherung und Sektorkopplung möglich

v.l.n.r.: F. Hoppe, J. Liebe, Dr. A. Hauer, Dr. M. Sturm, Prof. Dr. U. S. Schubert

Erfurt, 13. Februar 2017: Über 100 Experten aus Industrie, Forschung, Energieversorgung, Wohnungswirtschaft sowie von Planern und Architek-ten diskutieren heute zum Thema „Energiespeicherung mit Sektorkopp-lung“ in der Thüringer Landeshauptstadt. Der ThEEN, unterstützt von der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Center for Energy and Environmental Chemistry Jena/CEEC Jena) als wissenschaftlichen Partner, veranstaltet zusammen mit dem Fraunhofer IOSB-AST, dem Fraunhofer IKTS und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA GmbH) dieses Fachforum.

Ziel dieses Forums ist es, aktuelle Trends, Entwicklungen sowie deren Anwendung und Ge-schäftsmodelle zu diskutieren sowie Hemmnisse und Lösungsansätze aufzuzeigen. „Wir freuen uns, dass in Erfurt neue und weiterentwickelte Technologien mit neuen und bekannten Materia-lien vorgestellt werden“, so Fabian Hoppe, ThEEN-Vorstandsvorsitzender und Prokurist von H.M. Heizkörper GmbH & Co. KG. „Beispiele sind im elektrischen Bereich Natrium-Nickelchlorid-Batterien oder Polymer-Redox-Flow-Batterien, die in Thüringen entwickelt werden.“

Die FSU Jena bearbeitet bis zum Sommer federführend eine Studie zu den Forschungs- und Entwicklungspotentialen der Thüringer Branche der Energiespeicherung. „Die Impulse dieses Fachforums und die Ergebnisse der Studie werden neue Entwicklungen in Thüringen und aus Thüringen hinaus identifizieren, anstoßen und unsere hervorragenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen stärken“, betont Professor Dr. Ulrich S. Schubert, wissenschaftlicher Partner des Fachforums.
Bei der eintägigen Veranstaltung, die vom Thüringer Staatssekretär für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitaler Gesellschaft Georg Maier eröffnet wird, werden im ersten Teil die Speichertechnologien aus Sicht eines Energieversorgers und der Wissenschaft beleuchtet. Dafür wurden als Keynote-Speaker Dr. Andreas Hauer vom Bayerisches Zentrum für Angewandte Energiefor-schung e. V. (ZAE Bayern) sowie Dr. Matthias Sturm von der Thüringer Energie AG gewonnen. Im zweiten Teil der Veranstaltung liegt der Fokus auf den verschiedenen Speichertechnologien, vom thermischen Speicher über stationäre Speicher bis hin zu Energiespeichern in der Elektromobilität.

Auf der begleitenden Fachausstellung präsentieren Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen. Aussteller sind u.a.: Enercon IPP Deutschland, H.M. Heizkörper GmbH & Co. KG, Jena-Batteries GmbH, KomSolar Service GmbH, Siemens AG, Thüringer Clustermanagement/LEG Thü-ringen sowie die FSU Jena/CEEC Jena, Fraunhofer IKTS und Fraunhofer IOSB-AST.

Weitere Informationen: http://www.theen-ev.de/de/ff-energiespeicherung-2016.html

Über den ThEEN e.V. :
Als Kompetenznetzwerk der Erneuerbaren Energien vertritt das Thüringer Erneuerbare Ener-gien Netzwerk (ThEEN) e.V. über seine Mitgliedsverbände sowie zahlreiche Einzelmitglieder, 300 Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen sowie Institutionen und vereint die Thüringer Leistungsträger aller regenerativen Energieformen.

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Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk e.V.
Jana Liebe
Mainzerhofstraße 10
99084 Erfurt
036166382280
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