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Widerrufsrecht Bauherren: Der Angst entgegen wirken

Verbraucherschutz rund um den Bauvertrag – Einmal ein Haus zu bauen, gehört im Leben für viele dazu! Beim Bauen lauern Gefahren, welchen Schutz bietet der Bauvertrag? Ein Zwischenruf von Erik Mozanowski, Immobilienexperte aus Stuttgart.

Widerrufsrecht Bauherren: Der Angst entgegen wirken

Verbraucherschutz rund um den Bauvertrag – Eric Mozanowski

Bauverträge sind für Verbraucher extrem wichtige Entscheidungen. Grund genug das einmal zum Thema zu machen. Gebaut wird regelmäßig nur einmal im Leben und die ökonomische Bedeutung des Bauvertrages für das Familieneinkommen ist extrem. Auf der anderen Seite ist das Ziel klar: ein schönes Haus für die Familie.

Widerrufsrecht Bauvertrag

„Daher macht es Sinn, einmal nach dem Widerrufsrecht eines Bauvertrages zu fragen. Bei den Bauvertrag müssen regelmäßig Abstimmungen zwischen den Partnern vorgenommen werden. Es geht um das Grundstück, auf dem gebaut werden soll. Die Sache ist wichtig und spannend und kann vielfach auch zu Streitigkeiten und Reibereien zwischen Bauwilligen führen“, erläutert Eric Mozanowski, der seit Jahrzehnten in der Immobilienbranche Erfahrungen gesammelt hat. Da ist es gut, dass der Gesetzgeber seit dem 1.1.2018 in den §§ 650 des Bürgerlichen Gesetzbuches ein Widerrufsrecht eingeführt hat.

Bauverträge werden häufig außerhalb des Hauses zum Beispiel in einem Fertighaus oder Musterhaus unterschrieben. Manchmal überkommen den Bauherren Zweifel, ob die Entscheidung richtig war und ob es überhaupt möglich ist, dass die Familie das Bauen eines Hauses stemmt. In den bisherigen Bauverträgen waren häufig Schadensersatzklausel enthalten zum Beispiel 5 % des Vertragspreises, falls jemand den Vertrag kündigen wollte. Der Gesetzgeber hat hier die Situation seit dem 1. Januar 2018 geändert. Es geht darum, dass ein Verbraucher, der einen Bauvertrag über die Errichtung eines Hauses abschließt, ein zweiwöchiges Widerrufsrecht hat. Über dieses Widerrufsrecht muss ordnungsgemäß belehrt werden, ansonsten beginnt die Frist nicht zu laufen. In diesem Falle kann der Widerruf noch ein Jahr und 14 Tage nach Vertragsschluss erklärt werden. Das ist wichtig für alle Bauherren zu wissen und erleichtert die Entscheidung über Bauprojekte nachzudenken, ist sich Eric Mozanowski sicher.

Verbraucherschutz durch den richtigen Bau Profi an der Seite

Prüfe wer sich ewig bindet – ein altes Sprichwort, dass sowohl im Bau- wie Immobilienbereich seine Daseinsberechtigung hat, erläutert Eric Mozanowski. Für Bauherren gilt, dass geprüft werden sollte an wen und wie die Bindung gestaltet wird. Die Errichtung eines Hauses ist trotz des schönen Ziels ein Traumhaus zu erlangen kein Spaziergang, sondern ein stressiger Aufstieg zu einem Berggipfel, mit Höhen und Tiefen, schmalen Graden und unvorhergesehene Wettereinbrüchen. Von oben sieht alles schön aus und leicht, der Anstieg ist allerdings mit Hindernissen verbunden. Da ist es gut, wenn der Bauherr einen Architekten, einen Gutachter oder einen anderen Experten an der Hand hat und das ausführende Unternehmen seriös ist und viel Erfahrung in der Errichtung von Häusern für Privatpersonen hat. Mit diesen Vorabüberlegungen und Vorbereitungen kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Das Recht der allgemeinen Geschäftsbedingungen und sonstige rechtliche Regeln schützen die Bauherren bereits während der Bauphase. Hier ist es wichtig, dass der Verbraucher einen ausführlichen Vertrag hat. Ein Tipp vom erfahrenen Immobilienexperten: „Es ist besser mehr als zu wenig zu regeln. Außerdem gilt, dass beizeiten ein erfahrener Jurist gefragt wird, der den Vertrag einmal nach Haken und Ösen durchgeht“, erläutert Eric Mozanowski abschließend.

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Der Immobilienmarkt am Kollaps – Risiko Immobilienblase

Der Immobilienmarkt hat sich seit der letzten Krise 2008 stark entwickelt. Angst vor der nächsten Immobilienblase? Ist Vorsicht geboten am Immobilienmarkt bei den jetzigen Preisen?

Der Immobilienmarkt am Kollaps - Risiko Immobilienblase

Haus und Finanzen – Eric Mozanowski, Immobilienexperte

Wie ist die Entwicklung zum erneuten enormen Anstieg der Immobilienpreise in den letzten Monaten zu verstehen? Ein Zwischenruf von Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor.

Wirtschaftsrezession: Sind Immobilien als Kapitalanlage betroffen?

Die Wirtschaft befindet sich im Umbruch. Die Digitalisierung und Automatisierung beeinflussen die bestehenden Strukturen zunehmend. Wird durch Handelskriege das Wirtschaftswachstum weltweit schrumpfen? Die Immobilienpreise steigen in zahlreichen Metropolen und Regionen. Der Bauplatz für Neubauten nimmt nicht zu, sondern tendenziell ab. Somit herrschen am Markt utopische Preise für Häuser oder Wohnungen. Die Menschen sind verunsichert, suchen Stabilität für Investments. Kapitalanleger suchen nach neuen Investitionsanlagen und finden diese zum Teil in Immobilien. Entsteht eine neue Immobilienblase? Eric Mozanowski verweist darauf, dass zwar überall in Deutschland gebaut wird, die hohen Preise für Wohnraum können sich die Wenigsten leisten. Durch die wirtschaftliche Verunsicherung sind Mieter und Käufer nicht bereit überteuerte Preise zu bezahlen.

Geldüberschwemmung des Immobilienmarktes

Durch die Preispolitik der Europäischen Zentralbank erhöhten sich die Kapitalzuflüsse in den Immobilienmarkt. Der aktuelle Trend zeigt ein rückläufiges Transaktionsvolumen. Dies liegt in erster Linie an dem Preisanstieg des Quadratmeters, ob bebaut oder unbebaut spielt bei den aktuellen Preisen keine Rolle. Des Weiteren sinkt die Rendite für Investoren, was Investitionen unattraktiv gestaltet. Der Immobilienmarkt befindet sich in einer Zwickmühle. Die Nachfrage nach Wohnraum steigt in den Ballungsräumen exponentiell an. Die Investoren sehen keinen Anreiz neue Projekte zu verwirklichen, da der Profit geschmälert wird. Die Gesellschaft fordert neue Bauflächen zu erschließen und im gleichen Schritt die Vereinfachung der Bürokratie, erklärt Eric Mozanowski.

Niedrigzinspolitik gut für Käufer und Familien

Familien und zukünftige Bauherren genießen durch die Niedrigzinspolitik eine Beschaffung von günstigen Krediten für den Immobilienerwerb. Doch schrecken Interessenten ab, sobald die Kosten für Grundsteuer, Notar- und Maklergebühren anstehen.

Auflagen für Neubauten sind überirdisch

Die Bauvorlagen, die bei einem Hausbau zu beachten sind, nehmen zu, anstatt ab. Zum einen klingt das sinnvoll, da die Qualität der neu gebauten Häuser einheitlich ist und die Höhe der Standards beim Hausbau nicht groß variieren. Der Nachteil ist, dass der Überblick verloren geht und die Kosten für jede Auflage steigen. In der heutigen Zeit mit dem Hintergrundgedanken des ökologischen Fußabdruckes wird sich die Lage zuspitzen, die Zahl der Auflagen vervielfältigt sich.

Immobilienerwerb: Gewinn oder Risiko?

Immobilien zu besitzen liegt nach wie vor im Trend. Viele Immobilienbesitzer erfreuen sich an dem Preisanstieg. Das Risiko Immobilienblase steht Besitzern von Wohnraum seit dem letzten großen Immobiliencrash vor Augen und fürchten eine Wiederholung des Szenarios. Die Frage ist, wie das Risiko gemindert werden kann, gibt Eric Mozanowski zu bedenken.

In Zeiten von Verunsicherung freut sich ein jeder, der in seinen eigenen vier Wänden lebt. Beim Platzen der Immobilienblase ist der Verlust des Immobilienwertes enorm. Falls die Kreditraten nicht mehr getilgt werden geht das Haus in den Besitz der Bank über, die den Kredit gegeben hat. „Ohne ausreichend Grundkapital oder Rücklagen den Run auf Eigentumshäuser oder Wohnungen mit zu machen, erhöht das Risiko. Falls die Preise am Immobilienmarkt einstürzen ist es ratsam in der nächsten Aufschwung Phase über einen Erwerb nachzudenken“, erläutert Eric Mozanowski.

Eric Mozanowski, Chief Operating Officer (COO), baute in den letzten 30 Jahren verschiedene Immobilienunternehmen auf. Dabei konzentrierte er sich auf die Projektentwicklung und Sanierung von Bestands- und Denkmalschutzobjekten und deren anschließende Vermarktung. Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: https://www.immobilien-news-24.org

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Garten: Tourismus Garten – Landschaft – Volkspark

In den letzten Jahrzehnten sind Garten- und Landschaftsarchitekten in die Öffentlichkeit gerückt. Gartentourismus – Garten als Raum zur Entspannung mit ökologischen und ästhetischen Anspruch. Zwischenruf Eric Mozanowski, Stuttgart, Berlin, Oldenburg

Garten: Tourismus Garten - Landschaft - Volkspark

Garten: Tourismus Garten – Landschaft – Volkspark – Eric Mozanowski

Gestaltung durch dynamische Vegetation, dank Einsatz von Mauern, Pflanzen, Belägen und Hecken bis zur Gartenkunst. Ein qualifizierter Neubau, der nicht mit einem elaborierten Plan für die Außengestaltung aufwartet, verliert an Bedeutung – Ästhetik im Mittelpunkt. „Landschaftsarchitektur gestaltet unbebauten Raum wie beispielsweise Parks, Gärten, Sportplätze oder Freizeitanlagen. Für die Renaturierung von Industriebrachen oder die Gestaltung neuer urbaner Parks steht den Planern das Wissen der Gartengeschichte zur Verfügung. Chaostheorie und Genforschung blieben nicht ohne Folge – der Fantasie für Gartenanlagen sind keine Grenzen gesetzt“, erläutert Eric Mozanowski, Autor Denkmalschutz und Immobilienexperte.

Historischer Garten – Gartentourismus

Die Gartenarchäologie hat großen Auftrieb. Wiederentdeckung historischer Gärten und Rekonstruktion. Eric Mozanowski: „In Deutschland entsteht Gartentourismus jenseits der Landes- und Bundesgartenschauen. Historische Gärten werden als Freizeit- und Festräume reaktiviert. Wasser- und Lichtspiele, Konzerte, Theater und Feuerwerke finden in den großen Barockgärten an sommerlichen Abenden statt.“

Gartenkunst war im höfischen wie im bürgerlichen öffentlichen Bereich eine Unterhaltungskunst mit Überraschungen. Gartenkunst zu beschreiben ist schwierig. Der Garten ist nicht eine Art Objekt, die beschrieben oder die in einer Gegenüberstellung erfasst wird. In die Grünräume hineindenken, ist die Kunst. Das Begreifen entsteht durch das Erleben, sich hindurch zu bewegen um den Garten bzw. die Gartenkunst zu begreifen. Die Gärten und ihre Kunst wandeln sich im Laufe der Zeit. Selbst wenn der Gärtner ein gleichbleibendes Bild als Idealvorstellung hegt, verändert die Natur ihr Eigenes, erläutert Eric Mozanowski.

Faszination: historischer Garten – Volkspark – Volksgarten

Faszinierende Gärten finden sich als historische Gärten im Vorderen Orient oder angeschlossen an Klöster, Lustgärten, Residenzgärten bis hin zu Volksgärten und Volksparks. Eine kaiserliche Residenz bei Tivoli ist die größte erhaltene römische Villenanlage, eine durchgehende Stadt, erläutert Eric Mozanowski. Ein anderes Beispiel ist der Klosterplan von St. Gallen. Aus dem Studium der Bibel ergab sich für die Menschen des Mittelalters das Paradies als ein Nutzgarten, der heute bewundert wird. Erinnerungen an Mythen und Orangenblüten finden Gartentouristen in Granada. Orte berühmter Lustgärten – wie das große Luststück mit Heckentheater, das Herrenhaus in Hannover – zeugen von Pracht und Architektur, die von Macht und großer Kunst spricht, gibt Eric Mozanowski zu bedenken.

Der Central Park, demokratisches Grün in New York, zeigt die Idee, als Kontrastprogramm für das Volk. Der Central Park dient zur Erfrischung von Geist und Nerven als größtmöglicher Gegensatz zu den Straßengeschäften und Wohnungen der Stadt. Der Central Park hat einen flachen, weiten, offenen und sauberen Rasenplatz mit ausreichender Bewegungsfläche und Anzahl von Bäumen. Die Abwechslung Licht und Schatten entspannt die Parkbesucher. Das erklärte Frederick Law Olmsted, führender Landschaftsarchitekt, Begründer der amerikanischen Landschaftsarchitektur in seiner Idee für den Central Park. Olmsted kritisierte den Londoner Hyde Park. Abweisende Eisengitter und artifizielle Beete erwecken das Gefühl für das Publikum, sich wie Patienten eines Krankenhauses umherzugehen, um sich die Beine zu vertreten. Der Central Park als Freiheitsgefühl für das Volk, den Erholungssuchenden. Volkspark – das Tummeln des Volkes im Park, der Leib und Seele gesund hält. Als Vorreiter der Volkspark-Idee in Deutschland entwickelte Franz Schumacher das Konzept für einen Stadtpark. Sport treiben, Spielen und sich mit anderen Menschen treffen, die Seele naturnah baumeln lassen.

Eric Mozanowski, Chief Operating Officer (COO), baute in den letzten 30 Jahren verschiedene Immobilienunternehmen auf. Dabei konzentrierte er sich auf die Projektentwicklung und Sanierung von Bestands- und Denkmalschutzobjekten und deren anschließende Vermarktung. Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: http://www.immobilien-news-24.org

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Wohnungsbau Stadt: Baugebietskategorie Urbanes Gebiet

Neue Flexibilität für Kommunen: dichter, höher und urban. Mit Wandel und Vielfalt zum Wohnglück, bezahlbarem Wohnraum – Diskussionsbeitrag von The Grounds Real Estate AG

Wohnungsbau Stadt: Baugebietskategorie Urbanes Gebiet

Wohnungsbau in Städten– Urbanes Gebiet, von The Grounds Real Estate AG

Die Aussichten für den deutschen Immobilienmarkt sind weiterhin positiv. Alle wollen in die Städte, woher den Wohnraum nehmen? Mehr Wohnraum ohne neue Fläche oder Bauland auf der grünen Wiese oder Ferienwohnungen im Wohngebiet – wie mehr Wohnungen schaffen, dazu wurde die Einführung der Baugebietskategorie Urbanes Gebiet eingeführt. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin wurde von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet und verfolgt das strategische Ziel erwirtschaftsbare Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete für Kunden zusammenzustellen. Dem zu Grunde liegen umfassende Analysen der Machbarkeit und der Erfüllung der spezifischen Ertragsindikatoren, auch im Hinblick auf das Erreichen einer breiten Risikostreuung. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.

Vielfalt im städtischen Zusammenleben stärken

Aktuell gab es grünes Licht vom Bundesrat für die Baurechtsnovelle und damit den Gesetzentwurf „Stärkung des neuen Zusammenlebens in der Stadt“ – Urbane Gebiete, die neue Baugebietskategorie. Das Aufstocken von Gebäuden soll schafft Erleichterung ohne Grundstückkosten. Stadtentwicklung, die auf weniger Flächenverbrauch ausgerichtet ist. Eine Stadt mit kurzen Wegen, gute soziale Mischung und die Arbeitsplätze vor Ort zeichnen Urbane Gebiete genauso aus, wie die Nutzungsmischung. Gemeinsame Existenz von Gewerbebetrieben, Wohnungen, soziale, kulturelle und andere Einrichtungen in unmittelbarer Nähe, erläutert Hans Wittmann die Vorstellungen, die mit der Novellierung des Baurechts Umsetzung finden soll. Kompromissbereitschaft für die Einigung bei den Lärmwertgrenzen ist erforderlich, denn einer Erhöhung der Lärmwerte für Urbane Gebiete wurde vom Bundesrat nicht zugestimmt.

Aufgrund des starken Anstieges in Immobilieninvestments und der daraus entstehenden Knappheit von Immobilien in den Core-Standorten, werden neue Standorte benötigt.

Immobilienexperte und Aufsichtsratsvorsitzender Eric Mozanowski und Verstandsvorsitzender Hans Wittmann beobachten aktuell einen signifikanten Anstieg der Aktivität auf Seiten der institutionellen Investoren in den B-Standorten. Es gilt neue Möglichkeiten zur Schaffung von Wohnraum für zu generieren. Durch die Erschließung Urbaner Gebiete wird eine planrechtliche Handhabe für die Kommunen ermöglicht, um innerstädtische Gebiete Gewerbe, Versorgungseinrichtungen und Wohnen zusammen zu führen. Attraktive Zinsen und niedrige Immobilienpreise an diesen B-Standorten im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bedeuten, dass das Interesse an den Wohn-und Gewerbeimmobilien in Deutschland weiterhin stark sein wird. Diese Situation bietet erhebliche Chancen für den Ausbau neuer Geschäftsaktivitäten.

Wohnraum im Urbanen Gebiet

Eric Mozanowski die Regelung zum neuen Baugebietskategorie Urbanes Gebiet: „Vorteile haben Regionen, die besonders hohe Nachfrage nach Wohnraum haben, wie Innenstädte. Der auf Mischgebiete maximal 50% festgelegte Wohnanteil kann überschritten werden – ein Höchstwert ist nicht mehr vorgegeben. Dichtere Bebauung ist möglich, das bedeutet dass mit einer Grundflächenzahl (GRZ) von 0,8 dürfen 80% des Grundstücks überbaut werden (Mischgebiet: GFZ 0,6). Im Urbanen Gebiet beträgt die zulässige Geschossflächenzahl (GFZ) 3 und im Mischgebiet beträgt 1,2. Voraussetzung sind sowohl Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie die Beteiligung der Öffentlichkeit durch transparentes Informationsverfahren, wie Veröffentlichung von Bebauungsplänen im Internet. Gemeinden sind verpflichtet einen Nachweis über die Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligungen im Flächennutzungsplan zu erbringen.

Fazit: Baugebietskategorie „Urbane Gebiete“ – bezahlbaren Wohnraum schaffen und das miteinander Wohnen und Arbeiten in den Innenstädte erleichtern

„Das verfolgte Ziel der Baugebietskategorie Urbane Gebiete soll bezahlbaren Wohnraum schaffen und damit die Gemeinschaft und das Zusammenleben stärken. Soziale Folgen von Bebauungsplänen finden Berücksichtigung genauso wie ökologische, wirtschaftliche und infrastrukturelle Gegebenheiten, die in die Planung einbezogen werden. Arbeitsplätze, Kindergärten, Schulen, Ärzte und Läden befinden sich in erreichbarer Nähe, alle profitieren durch Infrastruktur und gestärkte Nachbarschaft. Ein Geschenk für die Immobilienwirtschaft und ein Anstoß im Wohnungsbau“, fasst Eric Mozanowski als Fazit zusammen.

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

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Eric Mozanowski: Architektur – Wurzeln der heutigen Baukunst

Wann wird von Werken der Baukunst gesprochen? Abendländische Baukunst als Vorreiter für neuzeitliche Architektur – Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte, Stuttgart

Eric Mozanowski: Architektur - Wurzeln der heutigen Baukunst

Wann wird von Werken der Baukunst gesprochen? – Diskussionsbeitrag Eric Mozanowski, Stuttgart

„… man kann wohl sagen, dass nur dort, wo unsere Zwecke in einer sinnvollen logischen Struktur Ausdruck finden, mit Recht von Baukunst gesprochen werden kann.“ Ludwig Mies van der Rohe – Alles zählt zur Architektur – Einfamilienhaus, Mietskasernen, Industrieanlagen, Museen, Verwaltungsbauten, Ställe und Schuppen, wo aber fängt die Baukunst an? Immobilienexperte und Aufsichtsratsvorsitzender der The Grounds Real Estate AG Eric Mozanowski baute in den letzten 27 Jahren verschiedenen Immobilienunternehmen auf. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf den Ankauf, die Sanierung und den Verkauf von Immobilien. Regelmäßige Seminar-, Weiterbildungs- und Diskussionsveranstaltungen und deren Veröffentlichten dienen dem Ziel der Sensibilisierung für Themen rund um Immobilien, Markt, Architektur und Baudenkmalen. Die Architektur als Baukunst und dessen Bestimmung und Anfänge werden nicht in prähistorische Zeiten gefunden werden, gibt Eric Mozanowski zu bedenken.

Was zwang den Menschen zu bauen und wo beginnt, was als Baukunst bezeichnet werden kann?

Die Feuerstelle, die gegen Wind und Regen geschützt werden muss? Die Schlafstelle, die mit einem Windschirm aus geflochtenen, mit Lehm beworfenen Zweigen abgedeckt wird? Das Baumhaus, in Papua-Neuguinea, die ausgebaute Erdhöhle in den chinesischen Lößgebieten – sie können nicht als Bauwerke bezeichnet werden; sie unterscheiden sich nur graduell von Nestern und Wohnhöhlen, Bauten und Burgen der Tierwelt. Nicht der Schutz der Schlafstätte, der Ausbau einer Zuflucht, die Abschirmung des Herdes und der Wohnstätte gelten zum Begriff der Baukunst. Baukunst beginnt erst, wenn es sich um ein Werk handelt, das übergeordneten Zwecken dient. Für diese frühen Kulturepochen ist bezeichnend, dass man in unendlich langen Zeiträumen gewonnenes empirisches Wissen nicht zu abstrahieren vermochte. Das haben erst die griechischen Denker versucht. Nur als unmittelbare Erfahrung von Mund zu Mund weitergegebenes Wissen brachte technische Lösungen für archetektonischen Fortschritt. Beispielsweise für die Überwölbung von Räumen, die Anfertigung von Kuppeln die statisch sichere Methode bei Ziegelbauten. Darüber existieren aber weder theoretische Kenntnisse noch schriftliche Aufzeichnungen.

Zwar sind die Werkstoffe Lehm und Stein, Bambus und Röhricht, Korallenblock und Baumstamm schon auf vielfältige Weise erprobt, dennoch gilt, dass die Bedeutung des Werkes durch dauerhafteste Material zu erhöhen ist. Für die Weiterentwicklung dient der Glaube, dass für die Toten, für die Götter nichts gut genug ist. Aus Stein wird gebaut, was bisher aus Holz war. Damit ergeben sich völlig neue Probleme konstruktiver und statischer Art.

Repräsentation – Stilkunde und Geschichte der Architektur

Die Eigenschaft des Repräsentativen und die Bedienung einer reichen Formengebung waren unerlässlich um den Namen Baukunst zu verdienen. Dazu zählten repräsentierte Staatsbauten wie Reichstagsgebäude, Ministerien, Rathäuser, Justizpaläste, Museen als Kunsttempel, Theater als festliche Schauplätze, Universitäten, Akademien, Bibliotheken, Bahnhöfe, Weltausstellungen und vieles mehr, erläutert Eric Mozanowski. All diese Attribute der Repräsentation fehlen als äußerliche Kennzeichnung der Bestimmung von Bauten in der heutigen Zeit weitgehend. Für die Stilkunde und Geschichte der Architektur ist der Begriff der Repräsentation unerlässlich.

Schillernd und vielfältig – wo liegen die Wurzeln der heutigen Baukunst

Baukunst steht für mehr als notdürftige Unterkunft, gibt Eric Mozanowski zu bedenken. Diese ist mit der Entstehung der frühesten Hochkulturen in Mesopotamien und Ägypten entstanden, als sich die Wandlung vom nomadenhaften Dasein von Jägern und Hirten zur Sesshaftigkeit als Bauern vollzog. Neue Formen der Gemeinschaft entstanden. Durch die Sesshaftigkeit veränderte sich das Weltbild der Menschen. Neue Götter zogen in bleibende Stätten, in denen sie Verehrung fanden, das förderte den Tempelbau.

Das römische Pantheon ist ein Beispiel für eines dieser Bauwerke, dass die Architektur der westlichen Welt am deutlichsten geprägt hat. Bauwerke, die als Baukunst Betrachtung finden nicht nur die Erfordernisse des praktisch-materiellen Lebens berücksichtigen, sondern Sinngebungen erhielten, die die menschlichen Deutungen des Religiösen, Staatlichen, Gesellschaftlichen repräsentieren. Das Pantheon wurde unter Kaiser Hadrian um 118 n. Chr. fertig gestellt, es handelt sich um eine katholische Kirche. Bis ins 19. Jahrhundert über 1700 Jahre besaß sie die größte Kuppel der Welt.

Als berühmte Beispiele für den Einfluss der römischen Bauweise nennt Eric Mozanowski den Arc de Triomphe in Paris, den Buckingham Palace in London oder der Supreme Court in den USA. Die antike Architektur hat bis heute einen bedeutenden Einfluss auf Baustil und findet sich in zahlreichen Bauwerken wieder.

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

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Die Wahl der Qual: Gute Lage bei Immobilieninvestments

Laute Straßen, störender Lärm durch Freibad, Gewerbegebiet und Kneipen – Warum die Lage so wichtig für die richtige Immobilie ist.

Die Wahl der Qual: Gute Lage bei Immobilieninvestments

Die Wahl der Qual: Gute Lage bei Immobilieninvestments – The Grounds Real Estate AG

Die Aussichten für den deutschen Immobilienmarkt gestalten sich positiv. Investitionen in Bereichen Wohnimmobilien steigen, wie auch bei gewerblich genutzten Immobilien, die mit Büro- und Geschäftsimmobilien am Stärksten vertreten sind. Die 1 A-Lage ist sehr begehrt und dort macht sich eine Knappheit an Immobilien breit. Von Eric Mozanowski, The Grounds Real Estate AG, Berlin.

Zu beobachten ist, dass bereits ein spürbarer Anstieg der Aktivität auf der Seiten der institutionellen Investoren in den B-Standorten zu verzeichnen ist. Die von Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründete The Grounds Real Estate AG verfolgt die Geschäftssegmente des Ankaufs und der Zusammenstellung von ertragsträchtigen Portfolio von Gewerbeimmobilien, einzelnen Wohnimmobilien, Gewerbe- und Wohnimmobilien und deren Weiterverkauf. Das strategische Ziel der Initiatoren des Unternehmens The Grounds Real Estate AG ist ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete für die Kunden zusammenzustellen.

Der Wohnungsmarkt ist Topthema

An dem Thema Wohnungsmarkt kommt niemand vorbei. Die Wohnungsmarktpolitik gilt als Topthema bei der baldigen Bundestagswahl. Was müssen sich Investoren einstellen, welche Änderungen könnten angestrebt werden? Eric Mozanwoski erläutert in der Diskussion, dass eine Absenkung oder Ausweitung des Bezugszeitraumes für den Mietspiegel zur Diskussion steht. „Die Offenlegung der Vormiete, die Einführung des Besteller Prinzips bei Wohnungskäufen und die Absenkung bis hin zur Abschaffung der Modernisierungsumlage steht auf der Wohnungsmarktpolitik Agenda. Die Änderungsmaßnahmen werden Auswirkungen für Investmentstrategien haben. Dies wird in Bezug auf die Einschränkung der Durchsetzung von Mieterhöhungen zu erwarten sein. Inwieweit eine Pflicht zum geförderten Wohnungsbau die Neubauaktivitäten bedrohen könnte, wird weiter beobachtet werden“, meint Eric Mozanowski.

Gute Lage – wertbeständige Immobilie

Der Wunsch nach wertbeständiger Immobilie braucht nicht unerfüllt bleiben. Nur schön sein, macht nicht schön – die Entscheidung zur Lage liegt im Gefallen. Standort, Infrastruktur, Nachbarschaft, Lärmquellen, Bebauung, gesundheitsschädliche Einflüsse und soziale Brennpunkte gehören zum Check wertbeständiger Wohn- oder Gewerbeimmobilien. Wie eine gute Lage finden, damit die Investition funktioniert und rentabel ist. Immobilienexperte Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass eine Immobilie nur in einer guten Lage, egal wie sich der Kapitalmarkt entwickeln sollte, wertstabil ist. Der Wert des Objektes hängt immer von der Lage ab, daher lohnt der Check in alle Richtungen, was die Lage angeht.

Für welche Zielgruppe ist das Objekt? Unter Berücksichtigung von persönlichen Ansprüchen der Zielgruppen ist die ideale Wohnlage abhängig. Optimal für Familien ist eine verkehrsgünstige am Stadtrand gelegene Lage, mit viel Grün. Senioren und junge Erwachsene bevorzugen Zentrum nahes Wohnen mit guter Infrastruktur wie Bus, Geschäfte, Ärzte, Schulen und Bahn gleich im die Ecke. Büro- und Gewerbebauten bevorzugen auf jeden eine perfekt für sie erforderliche Infrastruktur. Eine Faustregel gilt zur Qualität der Lage: Stadtteile und Wohngegenden mit höheren Mieten sind gefragt. Dies bestätigt eine gute Lage.

Charakter und Zukunftsstärke der Region

Welche Kriterien sprechen für eine zukunfts- und wirtschaftsstarke Region? Eric Mozanowski erläutert, dass im Süden und Südwesten Deutschlands die Städte und Kreise wirtschaftlich weiterhin an Aufschwung gewinnen. Die südlichen Ballungsräume, wie Stuttgart, Frankfurt, Großraum München und die Region um Hamburg im Norden zählen zu den wirtschaftsstärksten Regionen des Landes. Hohe Zukunftschancen gelten für Jena und Dresden, diese haben sich als Spitzenstandorte sehr gut entwickelt. Metropolregionen und Großstädte sind die klaren Gewinner. In den vergangenen fünf Jahren konnte die Einwohnerzahl in Städten wie Frankfurt am Main, Leipzig und Dresden gesteigert werden.

Fazit: Lage ist kaum veränderbar, aber der Zustand der Immobilie schon!

Nicht Gefühle sollten das Investment entscheiden, Immobilieninvestments sind längerfristig. Der Blick in die Nachbarschaft, die Entwicklung der Region in den nächsten Monaten und Jahren sind von Bedeutung. Anforderung und Nutzungsart sind für die Lageeinschätzung abzuklären und zu definieren. Die Lage ist das wichtigste Qualitätskriterium!

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

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Vor den Toren der Stadt – Immobilien im Umland

Goldgräber am Immobilienmarkt – Welche Möglichkeiten bietet das Umland von Metropolen Schatzsuchern und Investoren?

Vor den Toren der Stadt - Immobilien im Umland

Vor den Toren der Stadt – Immobilien im Umland – von Eric Mozanowski, Immobilienexperte aus Stuttgar

Entsteht ein massiver Preisanstieg außerhalb der Stadtgrenzen? Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte aus Stuttgart.

Momentan herrscht eine riesige Nachfrage nach Wohnungen, Bürogebäuden und Immobilieninvestitionen. Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Marktkenner erläutert den momentanen Trend am Immobilienmarkt. Welche Lösungen gibt es für die Metropolen? Wo den nötigen Baugrund hernehmen? Eric Mozanowski diskutiert die Möglichkeiten der Nahverdichtung der Städte. „Dies würde ein Lösungsansatz für die Platzbeschaffung in den boomenden Großstädten bieten. Dazu bedarf es Änderungen in der Bauordnung, im Besonderen der Abstandflächenregulierung“, meint Eric Mozanowski. Deutschlands Metropolen wie Berlin, Stuttgart, Hamburg, Frankfurt oder München benötigen schnelle Lösungsmöglichkeiten, um der Nachfrage gerecht zu werden. Zur Verdeutlichung erläutert Immobilienexperte Eric Mozanowski die Problematik rund um die bayrische Hauptstadt und Metropole München.

Was tut sich am Hallbergmoos? Neue Pläne und Aufbruch Stimmung für Investoren?

Investoren gehen rund um die bayrische Metropole München neue Wege, ins Umland. Aus der Not heraus müssen Unternehmen ins Umland der Metropole neue Büroflächen erschließen. In den Münchener Stadtgrenzen gibt es fast keine großen Büroflächen mehr. Die angesagtesten und top Adressen in den Münchener Stadtgrenzen weisen weniger als 1 Prozent leerer Büroflächen auf. Knapp 4 Prozent leerer Büroflächen stehen im Münchener Marktgebiet, den Gemeinden und dem Umland zur Verfügung. Wohin in der bayrischen Metropole?

Verwaist und mit hohem Leerstand gezeichnet, schielen Investoren auf den Business Park in Hallbergmoos, dreißig Kilometer vor den Toren Münchens. Im Business Park in Hallbergmoos ist es laut durch die An- und Abflüge der zahlreichen Flugzeuge. Hier arbeiten oder sogar wohnen, funktioniert das? Die Idee 1992 mit der Eröffnung des Franz-Josef-Strauß Flughafens im Erdinger Moos sollten zahlreiche Unternehmen die Möglichkeit einer Niederlassung direkt neben den Startbahnen auf der Südseite gegeben werden. Bis 2000 waren alle Büroquartiere vermietet durch die New Economy wie SAP, Amazon, Cisco, Citrix System u.v.m. Das war ein kurzer Ausflug ins Hallbergmoos, die Unternehmen verschwanden, zogen um und die Hälfte aller Büros stand leer. Unglaublich, aber einige Flächen hatten noch nie einen Mieter gesehen, erläutert Eric Mozanowski in der Diskussion. Fakt ist, dass der Zustand einiger Gebäude eher mittelprächtig ist. Der Glanz ist dem Zahn der Zeit gewichen, der Leerstand setzt den Immobilien zu. Gibt es Rettung?

Platzmangel der Metropole – Spekulation mit Zukunftsblick durch rosa-roter Brille?

Unternehmen suchen nach Büroflächen, der Markt ist knapp innerhalb der Münchener Stadtgrenzen, erläutert Eric Mozanowski. Studien belegen, dass die Vermietungsleistung im Umland von München stark angestiegen ist und die Tendenz weiter steigt. Seit Jahrzehnten wird erstmals wieder nach mehr Büroflächen gesucht, die der Markt momentan nicht zur Verfügung hat. Weiteres Interesse am Münchener Speckgürtel wird stark von internationalen Investoren bezeugt und die Euphorie am Immobilienmarkt dadurch angeheizt. Ob dies so bleibt, bleibt Spekulation. Das Mietniveaus spielt hierbei zudem eine Rolle, gibt Immobilienexperte Eric Mozanowski zu bedenken. Die Mieten außerhalb Münchens liegen zwischen 8,50 Euro/m² und 15 Euro/m², aber wie lange noch? Der Markt wird durch Nachfrage und Bedarf geregelt, momentan ein Plus für die Verkäufer, gibt Eric Mozanowski in der Diskussion zu bedenken.

Fazit: Goldgräber vor den Toren? Aus der Vergangenheit lernen, kann nicht schaden. Was wenn der Zyklus zu Ende geht?

Einmal zurück ins Jahr 2005, da standen im Stadtgebiet München über 10 Prozent der Büroflächen leer und im Umland spitzte sich der Leerstand auf fast 18 bis über 20 Prozent Leerstand zu. Ein Horror für das Umland. Das Stadtgebiet konnte den Leerstand schnell wieder beseitigen, aber das Umland ist bis heute mit diesem Problem belastet. Damit stellt sich die Frage, was ist, wenn im Stadtgebiet wieder genügend Flächen zur Verfügung stehen? Werden die Unternehmen wieder innerhalb der Stadtgrenzen ziehen?

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

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Kurfürstendamm 92
10709 Berlin
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Eric Mozanowski : Die Antike als Epoche der Technikgeschichte

Handwerk in der Antike, Entstehung, Entwicklung und Parallelen zur heutigen Zeit Qualität, Spezialisierung und technischer Fortschritt formen neue Berufsbezeichnungen Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor für De

Eric Mozanowski : Die Antike als Epoche der Technikgeschichte

(NL/1984538736) Einigkeit besteht darüber, dass Produktion, Verkehr und Kommunikation in der modernen Industriegesellschaft grundlegend von der Technik und der technischen Innovation voran getrieben werden. Datenverarbeitung und die großen technischen Systeme, wie die Versorgungsnetze für Wasser, Energie und Informationen, gewinnen immer weiter an Bedeutung. Wie begann diese Entwicklung?

Immobilienexperte Eric Mozanowski: Verständnis für das Heute setzt den Blick in die Vergangenheit voraus. Wollen wir in der Zukunft weiteren Fortschritt, muss die Vergangenheit bekannt sein und verstanden werden. Durch den technischen Wandel in der Gegenwart hat die Geschichtswissenschaft sich stärker der Technikgeschichte zugewandt. Die Einsicht hat sich durchgesetzt, dass auch die Technik der vormodernen Agrargesellschaft ein wichtiges Thema historischer Forschung darstellt, erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte und Autor Eric Mozanowski seine Erfahrungen und den Diskussionsstand. Technikgeschichte ist interessant, weil diese sprach- und kulturübergreifend erforscht werden kann und für Ausgrabungen reichen Ansatz bietet.

Ist die industrielle Revolution als eine tiefe Zäsur in der Menschheitsgeschichte zu begreifen?

Die vorangegangenen Gesellschaften sind als vorindustrielle Agrargesellschaften charakterisiert. Eric Mozanowski geht in regelmäßigen Diskussionsbeiträgen den Fragen rund um Immobilien, Sanierung, Denkmalschutz und den technischen Erneuerungen nach. Als Autor des Fachwerkes Investieren in Denkmale hat er einen Beitrag zur Geschichte rund um den Denkmalschutz, Sanierung und Finanzierung geleistet und zusammengefasst. In der Diskussion geht es um die Möglichkeit, ob an der Existenz technischer Systeme Orientierung zu finden ist. Wie die geschichtliche Funde beweisen, weisen die in einer Epoche verwendeten Werkzeuge oder Geräte und die in der Produktion angewendeten Verfahren existieren nicht unabhängig voneinander, sondern wechselseitige Beziehungen auf.
Eric Mozanowski erläutert, dass beispielsweise ein Handwerker in der Vergangenheit, der Werkzeuge für ein anderes Handwerk hergestellt hat, wie etwa der Tischler das Weberschiffchen, das in der Textilherstellung verwendet wird, miteinander existierten. Damit beginnt die Arbeitsteilung.

Arbeitsteilung in der Antike Technischen Entwicklungen in unterschiedlichen Epochen

Selbst die Landwirtschaft lieferte nach Platon nicht nur Lebensmittel für die Bevölkerung, sondern auch Arbeitstiere, wie etwa für die Fuhrleute. Somit ist die Technik einer Epoche als ein Ensemble von Werkzeugen, Geräten, Installationen und Verfahren dargestellt, das als technisches System aufgefasst werden kann. Als grundlegendes Kennzeichen der antiken Technik muss die Dominanz der Landwirtschaft genannt werden. Die Produktivität war so gering, dass etwa 80 % der Menschen auf dem Lande arbeiten mussten, um für sich und die übrige Bevölkerung Nahrungsmittel und deren Agrarerzeugnisse zu produzieren. Heute hat sich das gewandelt, führt Eric Mozanowski an weiteren Beispielen aus. Die Technikgeschichte beginnt bei der Nahrung und versetze die Gesellschaft überhaupt erst in die Möglichkeit Städte zu bilden. Denn nur die erhöhte Produktivität der Landwirtschaft durch Technik führte zu dieser Entwicklung.

Antike: Stadtentwicklung Wirtschaftlichkeit Wachstum Sesshaftigkeit

Eric Mozanowski möchte den Blick auf das antike Handwerkszeug lenken. Der Aufstieg und das Wachstum der Städte führten zu einer Arbeitsteilung zwischen Stadt und Land. Damit verbunden war die Herausbildung einer städtischen Wirtschaft und damit zur Entwicklung des Handwerks. Die Bevölkerung der Städte war für die Versorgung mit Nahrungsmitteln auf die Landwirtschaft angewiesen. Aber daneben bestand ein Bedarf an Gebrauchsgütern, die primär vom lokalen Handwerk gedeckt wurden. Während viele der bei Homer erwähnten Handwerker noch wanderten und bei Bedarf in einer Gemeinde oder im Haus eines Adligen arbeiteten, verfügte der Handwerker in der Stadt über eine feste Werkstatt.

Handwerk: technischer Fortschritt Spezialisierung beim Werkzeug

Die Herstellung von Handwerkserzeugnissen erforderte Erfahrung und ein besonderes Wissen der Handwerker, wie bspw. in der Metallurgie und in der Keramikherstellung. Der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass in beiden Herstellungsverfahren mit hohen Temperaturen umgegangen werden musste. Gegenstände aus Metall oder Qualitätskeramik konnten im bäuerlichen oder städtischen Haushalt nicht mehr hergestellt werden. Sowohl der Schmied als auch der Töpfer brauchten bei ihrer Arbeit spezielle Werkzeuge, und die Werkstatt musste mit Öfen für das Erhitzen von Metall oder das Brennen von Tongefäßen ausgestattet sein. Hier ist der Ursprung der Fabrik (lat. fabricare – anfertigen) zu sehen. Weiterhin gab es Bereiche, für die weiterhin die Produktion innerhalb der Familie charakteristisch blieb. Eric Mozanowski nennt hierzu die Textilherstellung, die weiterhin lange Zeit in den Händen der Frauen lag. Die Wolle wurde gesponnen und zu Tuch verwoben. Aber auch hier lässt sich anhand der Geschichte zeigen, dass in den Städten das Handwerk gegenüber der Produktion innerhalb der Familie sich durchsetzt. Das Textilgewerbe in Pompeji ist eines der ältesten Beispiele dafür, so Eric Mozanwoski.

Vor Ort: Abbau Verarbeitung – Produktion in der Antike

Neben dem städtischen Handwerk gab es auch Produktionsstätten auf dem Land. Gerade die Töpfereien und Ziegeleien befanden sich oftmals in ländlichen Regionen. In der Nähe der Tonvorkommen siedelten sich in der Antike die Töpfereien und Ziegeleien an, der Rohstoff vor Ort verarbeitet und danach als fertiges Produkt transportiert zum Eisatzort.

Neue Berufsbezeichnungen im Handwerk durch die Spezialisierung

In größeren Städten, in denen es eine entsprechende Nachfrage nach Handwerkserzeugnissen gab, kam es zu einer starken Spezialisierung im Handwerk. Die Spezialisierung fand in einer großen Zahl von Berufsbezeichnungen sowohl während der Zeit der Antike in Griechenland als auch in Rom ihren Ausdruck. Die Spezialisierung war aus Sicht der Antike die Tatsache, dass ein Handwerker, der sich auf ein bestimmtes Erzeugnis spezialisiert, aufgrund seiner Erfahrung und Routine dieses Erzeugnis besser und schneller herstellen konnte, damit insgesamt effizienter arbeitete. Eric Mozanowski weist darauf hin, dass sich dieses Merkmal bis heute als Faden durch das Handwerk und die Wirtschaft zieht.

Direkt Produktion Qualität – Handel

Viele Werkstätten waren klein, und wenige Menschen arbeiteten in einer solchen Werkstatt. Mit einer innerhalb einer Stadt gelegenen Werkstatt war ein Laden verbunden. Die Handwerker in der Antike produzierten direkt für den Konsumenten, nicht für den Handel und einen anonymen Markt. Eric Mozanowski führt auf, dass die geschichtlichen Aufzeichnungen bestätigen, dass es gleichzeitig auch eine Reihe von Erzeugnissen von hoher Qualität gab. Diese hochwertigen Erzeugnisse wurden von Händlern auf fernen Märkten verkauft. Innerhalb einer Werkstatt konnte es durchaus zu einer Arbeitsteilung kommen, wie zwischen dem Handwerker und seinen Gehilfen. In überregional bedeutenden Zentren eines Handwerks dominierten nicht immer große Werkstätten, sondern es existierte eine Vielzahl kleiner Werkstätten. Handwerker, die in Werkstattkomplexen durchaus selbstständig tätig waren, kooperierten bei bestimmten Arbeitsschritten. So haben viele Töpfer in Südgallien ihre Tonware in großen Brennöfen gemeinsam gebrannt und auf diese Weise eine größere Effizienz erreicht.

Eine rege Diskussion mit Eric Mozanowski schloss sich der Veranstaltung an. Dem vielfach bekundeten Wunsch nach weiteren geschichtlichen Ausflügen in die Geschichte Das antike Handwerk und die Parallelen zur heutigen Zeit wurde wohlwollend aufgenommen und findet Berücksichtigung.

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Eric Mozanowski: „Die Antike als Epoche der Technikgeschichte“

Handwerk in der Antike, Entstehung, Entwicklung und Parallelen zur heutigen Zeit – Qualität, Spezialisierung und technischer Fortschritt formen neue Berufsbezeichnungen

Eric Mozanowski: "Die Antike als Epoche der Technikgeschichte"

Eric Mozanowski : „Die Antike als Epoche der Technikgeschichte“

Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor für Denkmalschutz – Stuttgart, Berlin, Leipzig, Dresden

Einigkeit besteht darüber, dass Produktion, Verkehr und Kommunikation in der modernen Industriegesellschaft grundlegend von der Technik und der technischen Innovation voran getrieben werden. Datenverarbeitung und die großen technischen Systeme, wie die Versorgungsnetze für Wasser, Energie und Informationen, gewinnen weiter an Bedeutung. Wie begann diese Entwicklung? Immobilienexperte Eric Mozanowski: „Verständnis für das Heute setzt den Blick in die Vergangenheit voraus. Wollen wir in der Zukunft weiteren Fortschritt, muss die Vergangenheit bekannt sein und verstanden werden. Durch den technischen Wandel in der Gegenwart hat die Geschichtswissenschaft sich stärker der Technikgeschichte zugewandt. Die Einsicht hat sich durchgesetzt, dass die Technik der vormodernen Agrargesellschaft ein wichtiges Thema historischer Forschung darstellt“, erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte und Autor Eric Mozanowski seine Erfahrungen und den Diskussionsstand. Technikgeschichte ist interessant, weil diese sprach- und kulturübergreifend erforscht werden kann und für Ausgrabungen reichen Ansatz bietet.

Ist die industrielle Revolution als eine tiefe Zäsur in der Menschheitsgeschichte zu begreifen?

Die vorangegangenen Gesellschaften sind als vorindustrielle Agrargesellschaften charakterisiert. Eric Mozanowski geht in regelmäßigen Diskussionsbeiträgen den Fragen rund um Immobilien, Sanierung, Denkmalschutz und den technischen Erneuerungen nach. Als Autor des Fachwerkes „Investieren in Denkmale“ hat er einen Beitrag zur Geschichte rund um den Denkmalschutz, Sanierung und Finanzierung geleistet und zusammengefasst. In der Diskussion geht es um die Möglichkeit, ob an der Existenz technischer Systeme Orientierung zu finden ist. Wie die geschichtliche Funde beweisen, weisen die in einer Epoche verwendeten Werkzeuge oder Geräte und die in der Produktion angewendeten Verfahren existieren nicht unabhängig voneinander, sondern wechselseitige Beziehungen auf.
Eric Mozanowski erläutert, dass beispielsweise ein Handwerker in der Vergangenheit, der Werkzeuge für ein anderes Handwerk hergestellt hat, wie der Tischler das Weberschiffchen, das in der Textilherstellung verwendet wird, miteinander existierten. Damit beginnt die Arbeitsteilung.

Arbeitsteilung in der Antike – Technischen Entwicklungen in unterschiedlichen Epochen

Selbst die Landwirtschaft lieferte nach Platon nicht nur Lebensmittel für die Bevölkerung, sondern auch Arbeitstiere, wie etwa für die Fuhrleute. „Somit ist die Technik einer Epoche als ein Ensemble von Werkzeugen, Geräten, Installationen und Verfahren dargestellt, das als technisches System aufgefasst werden kann. Als grundlegendes Kennzeichen der antiken Technik muss die Dominanz der Landwirtschaft genannt werden. Die Produktivität war so gering, dass etwa 80 % der Menschen auf dem Lande arbeiten mussten, um für sich und die übrige Bevölkerung Nahrungsmittel und deren Agrarerzeugnisse zu produzieren. Heute hat sich das gewandelt“, führt Eric Mozanowski an weiteren Beispielen aus. Die Technikgeschichte beginnt bei der Nahrung und versetze die Gesellschaft überhaupt erst in die Möglichkeit Städte zu bilden. Denn nur die erhöhte Produktivität der Landwirtschaft durch Technik führte zu dieser Entwicklung.

Antike: Stadtentwicklung – Wirtschaftlichkeit – Wachstum Sesshaftigkeit

Eric Mozanowski möchte den Blick auf das antike Handwerkszeug lenken. Der Aufstieg und das Wachstum der Städte führten zu einer Arbeitsteilung zwischen Stadt und Land. Damit verbunden war die Herausbildung einer städtischen Wirtschaft und damit zur Entwicklung des Handwerks. Die Bevölkerung der Städte war für die Versorgung mit Nahrungsmitteln auf die Landwirtschaft angewiesen. Aber daneben bestand ein Bedarf an Gebrauchsgütern, die primär vom lokalen Handwerk gedeckt wurden. Während viele der bei Homer erwähnten Handwerker noch wanderten und bei Bedarf in einer Gemeinde oder im Haus eines Adligen arbeiteten, verfügte der Handwerker in der Stadt über eine feste Werkstatt.

Handwerk: technischer Fortschritt – Spezialisierung beim Werkzeug

Die Herstellung von Handwerkserzeugnissen erforderte Erfahrung und ein besonderes Wissen der Handwerker, wie bspw. in der Metallurgie und in der Keramikherstellung. Der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass in beiden Herstellungsverfahren mit hohen Temperaturen umgegangen werden musste. Gegenstände aus Metall oder Qualitätskeramik konnten im bäuerlichen oder städtischen Haushalt nicht mehr hergestellt werden. Sowohl der Schmied als auch der Töpfer brauchten bei ihrer Arbeit spezielle Werkzeuge, und die Werkstatt musste mit Öfen für das Erhitzen von Metall oder das Brennen von Tongefäßen ausgestattet sein. Hier ist der Ursprung der Fabrik (lat. fabricare – anfertigen) zu sehen. Weiterhin gab es Bereiche, für die weiterhin die Produktion innerhalb der Familie charakteristisch blieb. Eric Mozanowski nennt hierzu die Textilherstellung, die weiterhin lange Zeit in den Händen der Frauen lag. „Die Wolle wurde gesponnen und zu Tuch verwoben. Aber auch hier lässt sich anhand der Geschichte zeigen, dass in den Städten das Handwerk gegenüber der Produktion innerhalb der Familie sich durchsetzt. Das Textilgewerbe in Pompeji ist eines der ältesten Beispiele dafür“, so Eric Mozanwoski.

Vor Ort: Abbau – Verarbeitung – Produktion in der Antike

Neben dem städtischen Handwerk gab es auch Produktionsstätten auf dem Land. Gerade die Töpfereien und Ziegeleien befanden sich oftmals in ländlichen Regionen. In der Nähe der Tonvorkommen siedelten sich in der Antike die Töpfereien und Ziegeleien an, der Rohstoff vor Ort verarbeitet und danach als fertiges Produkt transportiert zum Eisatzort.

Neue Berufsbezeichnungen im Handwerk durch die Spezialisierung

In größeren Städten, in denen es eine entsprechende Nachfrage nach Handwerkserzeugnissen gab, kam es zu einer starken Spezialisierung im Handwerk. Die Spezialisierung fand in einer großen Zahl von Berufsbezeichnungen sowohl während der Zeit der Antike in Griechenland als auch in Rom ihren Ausdruck. Die Spezialisierung war aus Sicht der Antike die Tatsache, dass ein Handwerker, der sich auf ein bestimmtes Erzeugnis spezialisiert, aufgrund seiner Erfahrung und Routine dieses Erzeugnis besser und schneller herstellen konnte, damit insgesamt effizienter arbeitete. Eric Mozanowski weist darauf hin, dass sich dieses Merkmal bis heute als Faden durch das Handwerk und die Wirtschaft zieht.

Direkt Produktion – Qualität – Handel

Viele Werkstätten waren klein, und wenige Menschen arbeiteten in einer solchen Werkstatt. Mit einer innerhalb einer Stadt gelegenen Werkstatt war ein Laden verbunden. Die Handwerker in der Antike produzierten direkt für den Konsumenten, nicht für den Handel und einen anonymen Markt. Eric Mozanowski führt auf, dass die geschichtlichen Aufzeichnungen bestätigen, dass es gleichzeitig auch eine Reihe von Erzeugnissen von hoher Qualität gab. Diese hochwertigen Erzeugnisse wurden von Händlern auf fernen Märkten verkauft. Innerhalb einer Werkstatt konnte es durchaus zu einer Arbeitsteilung kommen, wie zwischen dem Handwerker und seinen Gehilfen. In überregional bedeutenden Zentren eines Handwerks dominierten nicht immer große Werkstätten, sondern es existierte eine Vielzahl kleiner Werkstätten. Handwerker, die in Werkstattkomplexen durchaus selbstständig tätig waren, kooperierten bei bestimmten Arbeitsschritten. So haben viele Töpfer in Südgallien ihre Tonware in großen Brennöfen gemeinsam gebrannt und auf diese Weise eine größere Effizienz erreicht.

Eine rege Diskussion mit Eric Mozanowski schloss sich der Veranstaltung an. Dem vielfach bekundeten Wunsch nach weiteren geschichtlichen Ausflügen in die Geschichte „Das antike Handwerk und die Parallelen zur heutigen Zeit“ wurde wohlwollend aufgenommen und findet Berücksichtigung.

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Bedeutung der Technik der Antike für die Entwicklung Heute

Seminarbeitrag von Eric Mozanowski: „Die Römer, die spinnen die Römer“ – Die Vergangenheit sichtbar bis ins Heute

Bedeutung der Technik der Antike für die Entwicklung Heute

Bedeutung der Technik der Antike für die Entwicklung Heute – von Eric Mozanowski, Immobilienexperte

Geschichte, Bedeutung und Entwicklung der Technik und Technologie – Infrastruktur und Verkehrswesen, Häfen und Straßen

Die Entwicklung der Menschheit geht Hand in Hand mit der Entwicklung der Technik einher. Von Anfang an braucht die Menschheit Wohnraum. Immobilien- und Denkmalschutzexperte Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass seit Urzeiten der Mensch Erdmassen und Steine bewegt, Tunnel und Kanäle gräbt, Tempel, Festungsanlagen und Kathedralen baut. Neue Werkzeuge und Maschinen werden erfunden, entwickelt und spezieller auf die Bedürfnisse abgestimmt. Der Stuttgarter Autor Eric Mozanowski gilt als profaner Kenner der Immobilienszene und hat sich im Besonderen dem Denkmalschutz im Wandel der Zeit durch Veröffentlichungen auf sich Aufmerksam gemacht.

Technik der Antike – Geschichte und Entwicklung – Handel – Wirtschaft – Infrastruktur

Wegen der geografischen Gegebenheiten des Mittelmeerraumes waren die antiken Gesellschaften nicht autark; einzelne Städte, Völker oder Herrscher waren auf den Austausch mit anderen Regionen angewiesen. Unter dieser Voraussetzung kam es zu einem Aufschwung des Handels im gesamten mediterranen Raum.

„Alle Wege führen nach Rom“ – Seminarbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte aus Stuttgart

Immobilienexperte Eric Mozanowski erläutert, dass der Ursprung der Technik in Ägypten und im Alten Orient von Experten angesehen wird. Die technische Entwicklung nahm damit in Griechenland und Rom, von der Landwirtschaft bis zum Bergbau und von der Baukunst bis zur Zeitmessung ihren Lauf.

Das Meer, das eigentliche Zentrum des mediterranen Raumes, hatte die Funktion einer natürlichen Infrastruktur. Das Meer verband die verschiedenen Küsten und Länder miteinander. Das machte man sich zu dieser Zeit zu Eigen und konnte damit den Handel in Schwung bringen. Die Seefahrt wurde durch mehrere Faktoren begünstigt: Einmal die hohen Berge in Küstennähe sowie die vielen Inseln haben die Orientierung auf See erleichtert, und der oftmals wolkenlose Himmel ermöglichte es, auch bei Nacht zu segeln, indem die Fahrtrichtung an den Sternen ausgerichtet wurde. Das Meer bestimmte den Rhythmus von Wirtschaft und Kommunikation im Mittelmeerraum. Im Winter musste wegen der Stürme die Seefahrt eingestellt werden, und damit ruhten natürlich auch Handel und Verkehr.

Der mediterrane Raum bot der Bevölkerung so insgesamt sehr gute Lebensbedingungen. Aber die mageren Böden und die vorwiegend geringen landwirtschaftlichen Erträge, die ungleiche Verteilung der Metallvorkommen, die Gebirge, die wirtschaftlich nur extensiv genutzt werden konnten, und die erheblichen klimatischen Schwankungen bedeuteten für Griechen und Römer eine erhebliche Herausforderung, führt Eric Mozanowski in das Thema ein.

„Damit wir heute verstehen, wieso gewisse Infrastrukturen europaweit nicht eins zu eins umsetzbar sind, müssen die Vor-Ort-Gegebenheiten und die Geschichte dahingehend betrachtet werden. Die Infrastruktur und das Verkehrswesen für Häfen und Straßen erforderte schon damals eine große Fantasie. Die antike Schifffahrt des Meeres an Verkehrswegen wurde genutzt, und auch auf die Errichtung von Infrastrukturanlagen war man angewiesen. Die Handelsaktivitäten wurden immer weiter aufgebaut, und es reichte nicht mehr, am Meeresufer die Waren auszutauschen und die Schiffe nach der Seefahrt an Land zu ziehen. In der damaligen Zeit mussten Häfen angelegt werden, damit Schiffen bei schlechtem Wetter Schutz geboten und Erleichterung für das Be- und Entladen werden konnte.

Hafen an der Tiber-Mündung – technische Meisterleistung

Als Beispiel einer technischen Meisterleistung der Zeit nennt Eric Mozanowski den Bau des Hafens an der Tiber-Mündung. Bis zum 1. Jahrhundert n. Chr. fehlte an der Küste von Rom ein Hafen für die großen Frachtschiffe, die das Getreide aus Ägypten nach Italien brachten. Claudius, dem es darauf ankam, die Getreideversorgung der Stadt Rom zu sichern, erteilte den Auftrag, einen solchen Hafen zu bauen; obgleich die Architekten die Pläne als unrealisierbar ablehnten, beharrte Claudius auf der Ausführung des Projektes. An Land wurde ein großes Becken ausgehoben, und gleichzeitig errichtete man zwei große Molen, sodass ein rundes Hafenbecken entstand. Ein großer Wellenbrecher schützte die Einfahrt. Das Fundament für diesen Wellenbrecher, auf dem ein Leuchtturm errichtet wurde, hat man geschaffen, indem an dieser Stelle ein großes mit Stein beladenes Schiff versenkt wurde. Traian ließ später landeinwärts ein zweites sechseckiges Hafenbecken anlegen, das über 700 Meter lang war und Anlegeplätze für mehr als 1000 Schiffe bot.

Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass damit ein Meilenstein gelegt wurde. Viele antike Häfen besaßen einen Leuchtturm. Den ersten Leuchtturm ließen die Ptolemäer im 3. Jahrhundert v.Chr. auf der vor Alexandria gelegenen Insel Pharos errichten. Da die Küste Ägyptens sehr flach war, fehlten den Seeleuten Orientierungspunkte.

Gestaltung der Infrastruktur: Kanäle und Straßen

Im Zuge des Hafenbaus wurden Kanäle gebaut. Diese erfüllten zwei Funktionen: Erstens sollte Schiffen die gefährliche Fahrt in der stürmischen See um ein Vorgebirge erspart werden. Zweitens sollten für den Transport von Gütern Binnenschifffahrtswege oder Seewege als Verbindung zwischen zwei Meeren geschaffen werden.

Die römischen Straßen hingegen dienten zunächst vor allem militärischen Zwecken. Die Armee sollte möglichst schnell zu ihrem jeweiligen Einsatzort zur militärischen Absicherung geführt werden. „Die Leistung der Römer für die gepflasterten Fernstraßen ist einzigartig und betrug damals ca. 80.000 Kilometer. Zugleich wurden die Straßen immer mehr von der Zivilbevölkerung ganzjährig genutzt. Die Römer investierten auch aus Rücksicht auf ihre Staatsreligion große Mittel in den Ausbau der Straßen. So führte der erste Religions-Beamte des Landes den Titel Pontifex maxiumus, wörtlich der oberste Brückenbauer (näheres hierzu unter: Friedrich Wilhelm Schmidt, hrsg. von Ernst Schmidt: Forschungen über die Römerstrassen etc. im Rheinlande. In: Jahrbücher des Vereins von Alterthumsfreunden im Rheinlande 31 (1861), S. 1-220,). Die Entwicklung und Schaffung von Infrastruktur, Verkehrswegen und Handelsrouten wurde ausgebaut – alle Wege führen nach Rom – es entstanden überall eine kultivierte und geordnete Lebensweise. Neue Herausforderungen brauchten Ideen, Baukunst und brachten technologischen Fortschritt und damit Lösungen und meisterhafte Bauten für Brücken, Verkehrswege, Häfen etc., die bis heute noch bewundert werden können“, bedankt sich Eric Mozanowski bei der interessierten Teilnehmerrunde.

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte – Überleben

Geißeln der Menschheit: Zerstörung – feindliche Umwelt. Diskussionsbeitrag mit Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor

Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte - Überleben

Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte – von Eric Mozanowski, Stuttgart

Im ersten veröffentlichten Teil der Serie Denkmalschutz – Umwelt und der lange Weg zur Gesundheit erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski, die Parallelen Gesundheitsgeschichte und Denkmalpflege.

Die Vergangenheit mit ihren Kulturgütern ist nicht reproduzierbar. Wie die Zeugnisse sichern und dem Schwund entgegen treten? Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass beispielsweise in der Wiederaufbauphase nach dem 2. Weltkrieg deutschlandweit mehr Kulturdenkmale zerstört und vernichtet wurden als während des Krieges. Diese Erkenntnis und Aufarbeitung hat der Bedeutung des Denkmalschutzes erheblich gestärkt. Es gibt Hoffnung für die weitere Etablierung der Denkmalpflege. „Aus dem 19. Jahrhundert stammten die Baupolizeiverordnungen und Brandschutzverordnungen, die zu einer umfassenden Gesetzgebung zusammengewachsen sind und nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland in den Bundesländern in den Bauordnungen etabliert wurden. Die Hoffnung, dass der Denkmalschutz auch eine angemessene Etablierung und deren Regelungen in die Länder der Bundesrepublik findet, wird nicht aufgegeben“, meint der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski.

Ein langer schmerzreicher Weg zur Gesundheit

Geschichtlich betrachtet nahmen die Geißeln der Menschheit, wozu auch die Tuberkulose zählte, teilweise bizarre Wendungen ein. Eric Mozanowski erläutert, dass die ätherische Erscheinung der schönen Schwindsüchtigen zum weiblichen Schönheitsideal um 1848 als Vorbild diente. Den englischen Malern einer englischen Malervereinigung von Dante Gabriel Rossetti, denen die Vorläufer Raphaels als Vorbild dienten, erhoben diese Schwindsüchtigen zum Schönheitsideal. Unter den bürgerlichen Dichtern, Malern und Musikern, die wie Spitzwegs „Der arme Poet“ in einer edlen Dachkammer hausten, gab es Schwindsüchtige. Die Tuberkulose galt als die Krankheit der „Romantika“.

Kultur und Kunst in Zeiten der Schwindsucht

Eric Mozanowski entführt die Teilnehmer in die Zeit der Schwindsucht und diskutiert die Zustände, die zu dieser „Geißel der Menschheit“ beigetragen hat. Nicht nur in Deutschland herrschten schlechte hygienische Zustände in den europäischen Großstädten war der Gesundheitszustand schlechter als auf dem Land. Aus der Not ist Kunst und Kultur entstanden. In Frankreich bezeichnete man die Schwindsucht in Künstlerkreisen als „romantisches Fieber“. Besonders in Paris fiel auf, dass schöne Frauen, die von der „Jeunesse doree“ umjubelt wurden, von heute auf morgen verschwanden – alleine, weil sie erkrankt waren. Von allen Bewunderern verlassen, dahinsiechten – eine Brutalität zu der Zeit. Das Schicksal einer dieser Schönen, Marie Duplessis, die an Schwindsucht gestorben war und deren Sarg einige befreundete Dichter und Maler folgten, nicht Herzöge, Marquis und Lords, die früher ihr Bett mit Gold übersäten, regten Alexandre Dumas den Jüngeren 1848 zu seinem Roman „Die Kameliendame“ an. Bald danach gestaltete Giuseppe Verdi aus dieser Vorlage seine „La traviata“ („Die Verirrte“), deren Aufführung in der Opernliteratur etwas unerhört Neues bedeutete. Zu erwähnen gilt, dass zum ersten Mal ein Komponist, einen zeitgenössischen Stoff auf die Bühne zu bringen wagt – die Geschichte der Kurtisane Violetta Valeri, die an galoppierender Schwindsucht stirbt.

Von nun an verschwand die Tuberkulose nicht mehr von den Opernbühnen. 1881 entstand die Oper „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach (1819-1880), in der die junge Antonia Crespel an Schwindsucht stirbt. 1895 gelangte Puccinis „La Boheme“ zur Aufführung. Ein Werk, durch das sich die Krankheit wie ein roter Faden zieht, und das wie die „La traviata“ Welterfolg hatte. All diesen Opern ist gemeinsam, dass von der Tuberkulose nicht nur gesprochen wird, sondern dass sie auch in den Verlauf der Handlung eingreift. Die Schwindsucht galt als unheilbar tödliche Krankheit. Sie führt das tragische Ende der Werke herbei, immer ist es ein zartes junges Mädchen, das an ihr stirbt.

Wie kam es, dass viele Opern zu dieser Zeit die Tuberkulose thematisierten?

Sie versinnbildlichten den tragischen Tod von jungen Menschen, deren Hoffen und Streben durch die heimtückische Krankheit ein jähes Ende fand. Ein Schicksal, das sie mit vielen ihrer realen Zeitgenossen teilten und das darum so große Anteilnahme fand.

Den Krankheitsnamen „Tuberkulose“ prägte 1832 Schönlein, der als Erster in Deutschland in seiner Würzburger Klinik die neuen diagnostischen Methoden „Perkussion“ und „Auskultation“ einführte und die verstorbenen Kranken sezieren ließ, um die Richtigkeit der am Krankenbett gestellten Diagnose zu kontrollieren.

Inventarisation von Baudenkmälern – Erfassung und Bedeutung

Immobilienexperte Eric Mozanowski zur den Parallelen im Bereich Denkmalpflege: „Denkmalschutz hat mit dem Ruf einer „Geißel der Menschheit“ zu kämpfen, denn die Meinungen um schützenswerte Kulturgüter gehen weit auseinander. Was wird unter einem Baudenkmal verstanden? Kurz beschrieben; eine bauliche Anlage aus vergangener Zeit.“ Die Erhaltung von Denkmalen wegen der kulturgeschichtlichen Bedeutung liegt im Interesse der Allgemeinheit. „Die Qualitäten beruhen auf künstlerische, technische, städtebauliche, volkskundliche, sozialgeschichtlichen oder wirtschaftsgeschichtlichen Einflüssen. Erinnerungen an historische Situationen oder Persönlichkeiten spielen dabei eine weitere wesentliche Rolle zur Erhaltung. Oft gestellte Frage, welche Objekte kommen in Frage? Die Bandbreite reicht vom Bauernhaus zum Gutshof über die Kirche, der weiträumigen Klosteranlage bis hin zu ganzen Städten. Die Geschichte ist nicht immer gerecht“, erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski das Verständnis des Denkmalschutzes. Damit Denkmalpflege beginnen kann, wird eine Inventarisierung, die Erfassung des Denkmales vorausgesetzt. Diese Erkenntnis reicht ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Denkmalqualität wird durch die Inventarisierung sichtbar gemacht und rechtfertigt den staatlichen Erhaltungsanspruch. Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass Inventarisierungen nicht nur auf den Baukörper anzuwenden sind, sondern auch aus Schmuck, Einrichtung, Funktion und Bild, dies erst zur geschichtlichen Aussage führt. Die Inventarisierung wird laufend fortgeführt. In vielen Diskussionen und Beiträgen stellt sich heraus, dass es im Bereich Denkmalschutz und Denkmalpflege in den Jahren auch Fehlurteile gab und gibt.

Es gibt Fehlurteile, die sich wie eine ewige Krankheit forterben. Wichtig in der Medizin bei der Heilung der Tuberkulose beispielsweise ist, sagt Eric Mozanowski, dass aufgrund der pathologisch-anatomischen Studien man zu der verhängnisvollen Ansicht kam, der anatomische Charakter der Krankheit schließe eine Heilung aus, auch wenn die Krankheit bereits im Anfangsstadium erkannt wurde.

Damit entstand bei Ärzten und Laien eine allgemeine Resignation. Man betrieb höchstens noch eine lindernde symptomatische Behandlung. Dem Kranken sollte solange wie möglich der wahre Charakter seines Lebens verborgen werden. Der Glaube damals, die Kenntnis von allem würde den Tod beschleunigen.

Eric Mozanowski zur Geschichte „Die Geißeln der Menschheit“ und die daraus entstandenen Kunstwerke und Beiträge, die bis heute überliefert sind, lohnen zur differenzierten Betrachtung und hat Schutz verdient – Sie bereichern unser Leben!

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Denkmalschutzpflege, Umwelt: Der lange Weg zur Gesundheit

Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienmakler und Experte für Denkmalschutz, zum Thema „Geißeln der Menschheit“ – die Geschichte um den Kampf gegen die feindliche Umwelt – Parallelen Gesundheitsgeschichte und Denkmalpflege – Erinnerung u

Denkmalschutzpflege, Umwelt: Der lange Weg zur Gesundheit

Denkmalschutz – Umwelt: Der lange Weg zur Gesundheit, Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski

„In Beziehung zu dem Begriff „Geißeln der Menschheit – feindliche Umwelt“ gehören die Seuchen, Krankheit, Auslöser, Gesundheit und weniger die Denkmalpflege“, begrüßt Eric Mozanowski die zahlreichen Teilnehmer zur Diskussionsrunde in Stuttgart.

Warum braucht die Menschheit Denkmale? Erinnerung und Identität?

Erinnerung hilft die Gegenwart besser zu verstehen und die Zukunft zu gestalten. Dies geschieht durch die Reflektion der Vergangenheit und dazu braucht es Erfahrungen und Zeugnisse. Ein Teil der Identität entsteht aus Erinnerungen. Identität wird erworben durch Erfahrungen aus dem richtigen Leben, der eigenen Vorstellungen und den Erwartungen dritter. Immobilienexperte und Autor des Fachwerks „Investieren in Denkmale“ (Verlag: Immobilien Manager Verlag IMV) Eric Mozanowski stellt die Frage, wer Identität besitzt? Individuen und Gruppen haben Identitäten, aber auch Denkmale erwecken Erinnerungen. Als Beispiel nennt Denkmal- und Immobilienexperte Eric Mozanowski, dass historisch gewachsene Städte die Vielfalt an Dominanten, Erkennungsmarken wie Kirchen, Schlösser, Rathäuser vorweisen und die Erinnerung hierbei Raum gefunden hat.

„Historische Bauten sind leichter verständlich und zu lesen und tragen damit zur Erinnerung und Identifikation bei. Ein historisch altes Rathaus hebt sich durch die bestimmte Gestaltung von den restlichen Bauten ab, während ein Hochhauskomplex nicht verrät was sich hinter der Fassade befindet. Räume, Bauten, Gebäude und deren Funktionalität stiften Erinnerungen für das persönliche Anknüpfen. Das persönliche Angesprochen fühlen geht stark von den Denkmalen aus. Erinnerungen an Früher, Geschichten der Dorf- oder Stadtgemeinschaft oder die ansprechende Erscheinung des Kulturdenkmales löst Erinnerung und Identifikation aus“, diskutieren die Teilnehmer mit dem Autor.

Denkmalschutz: Geißeln der Menschheit – feindliche Umwelt

Umweltschäden an Kulturdenkmalen, wie an Steinbauten und Steinplastiken
nehmen weiterhin ein bedrohliches Ausmaß an. „Kulturdenkmale und Kunstwerke sind der Witterung seit Jahrhunderten ausgesetzt. Gebäuden aus Stein, Metall, Holz und Glas konnte vor der Industrialisierung kein nennenswerter Schaden nachgewiesen werden. Seit der Industrialisierung arbeitet die Umwelt als Feind gegen Kulturdenkmale und Gebäude. Die Bilanz ist die Zerstörung durch Witterungseinflüsse in wenigen Jahrzehnten. Bis zur Unkenntlichkeit schreitet die Zerstörung unaufhaltsam an und ist die Folgen der Umweltverschmutzung durch die Industrialisierung. 1985 gelang es erstmals ein Programm zur Eingrenzung bis Beseitigung aufzustellen. Wissenschaftliche Forschungen von Umweltschäden finden hierbei Beachtung. Betroffen sind nicht nur die großen bekannten Denkmale wie Kirchen, Schlösser und Altstädte, sondern auch Feldkreuze, Bildstöcke, Grabdenkmale und Treppenanlagen, um einige Beispiele zu nennen“, so der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski. Beispiele in Baden-Württemberg sind gotische Kirchen wie das Ulmer Münster, Frauenkirche Esslingen, Freiburger Münster, Heilig-Kreuz-Münster Schwäbisch Gmünd, Johanneskirche Crailsheim und die Stiftskirche Baden-Baden. Aggressive Umwelteinflüsse machen keinen Halt vor reichen plastischen Schmuck dieser Kirchen und Bauten, sondern zersetzen das Steinmaterial. Die Witterung macht dem alten Steinmaterial das Leben besonders schwer und verbreitet sich seuchenartig.

Fazit: Denkmalpflege hat die Aufgabe, die Steuerung oder Verhinderung von überflüssigen Modernisierungsmaßnahmen zu koordinieren und kommuniziert – Geißeln der Menschheit sind stetige Begleiter

Eric Mozanowski gibt abschließend zu bedenken, dass Denkmalpflege aus zwei wichtigen Gründen unerlässlich ist:

1. durch das natürliche Altern der Objekte und Umwelteinflüsse jeder Art
2. durch die Nutzungsänderungen von Kulturdenkmalen bzw. Beseitigung zum Zweck der Ersatzbebauung

Beide Pflegefälle benötigen Geld und im Besonderen fachliche Beratung sowie handwerkliche und wissenschaftliche Hilfe, um den Patienten „Kulturdenkmal“ zu kurieren. Im Fall der Nutzungsänderung braucht das Kulturdenkmal als erste Glück und Verständnis, dass trotz der Nutzungsänderung oder Teilerneuerung die „Geschichte anschaulich“ bleibt.

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Kulturerbe – Der Duft einer Rose

Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor im Denkmalschutz mit seinem bekannten Werk „Denkmalschutz im Wandel der Zeit“.

Kulturerbe - Der Duft einer Rose

Der Duft einer Rose, ein Objekt der Begierde – Denkmalpflege in Deutschland – von Eric Mozanowski

Die Rose, ein Objekt der Begierde, heute je denn mehr. Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor im Denkmalschutz mit seinem bekannten Werk „Denkmalschutz im Wandel der Zeit“. Seit Jahrhunderten tragen der Garten und das Grün zum Wohlbefinden und der Work-Life-Balance im täglichen Leben bei. Der Duft einer Rose wirkt betörend und entführt die Sinne. Waren die Zuchtziele lange Zeit die Haltbarkeit der Blüte, besondere Blütenformen und Farben, so ist heute der Duft der Rose wieder eines ihrer wichtigsten Merkmale“, begrüßt der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski die zahlreichen Teilnehmer.

Auftrag Denkmalpflege: Bewahrung für kommende Generationen – echtes Kulturerbe

Bundesweit braucht die Denkmalpflege das Verständnis in allen Bevölkerungskreisen. Eric Mozanowski erläutert einleitend die Geschichte und den Auftrag der Denkmalpflege in Baden-Württemberg. Die geschichtliche Entwicklung der staatlichen Denkmalpflege führt ins 17. Jahrhundert auf Herzog Eberhardt III. von Württemberg zurück. Zahlreiche Städte und Kommunen in Baden-Württemberg tragen Zeugnis der Denkmalpflege. Die Vollendung des Ulmer Münsters gilt als eines der bekanntesten Beispiele fügt Eric Mozanowski an. Das Gespür für Altertum, historische Gebäude, archäologische Bodenfunde und Gegenstände aus früheren Zeiten fand im 17. Jahrhundert bereits Verankerung im öffentlichen Bewusstsein. Das erste badische Denkmalschutzgesetzt im Juli 1959 verabschiedet, gilt bis heute als Eckpfeiler der modernen Denkmalschutzgesetzgebung. Denkmalpflege bedeutet nicht Denkmale in Museen zu verwandeln, sondern dem Umfeld in ihrer originalen Substanz erhalten und genutzt zu werden. Die ganze Schönheit Baden-Württembergs erlebbar durch zahlreiche Schlösser, Gärten, Burgen, Klöster und Kleinode. Eine Reise durch die Geschichte zum Staunen und Genießen.

Rosenduft: Eine Symphonie der Sinne – Kraft aus der Natur – Garten fördert Work-Life-Balance

Schlossgärten spielten in vielen Jahrhunderten eine wesentliche Rolle. Die Vorstellung vom Paradies spiegelt sich in der Gartenkunst wieder. Sie waren grüne, glanzvolle und elegante Orte zum Feiern, Flanieren oder Bühnen und zwangloser Freiraum abseits vom Offiziellen. Die Welt der Gärten , das Themenjahr 2016 verspricht Kostbarkeiten für alle Sinne in Baden-Württemberg. Welche spannenden Lebensgeschichten verbergen sich hinter berühmten Gärten?

Eric Mozanowski entführt die Teilnehmer bildlich in den Haigerlocher Rosengarten im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg. „Zwischen Stuttgart und Bodensee liegen etliche gärtnerische Kleinode, die Jahr für Jahr viele Besucher anziehen. Eine Symphonie für alle Sinne im Haigerlocher Rosengarten. Ein öffentlicher Park, der nicht nur Gartenliebhaber begeistert, sondern die einzige Parkanlage die sich ausschließlich Rosen widmet. Auf private Initiative von Wilfried Werner entstanden. Wilfried Werner hat 2006 in Haigerloch damit begonnen, seinen langgehegten Wunsch nach einem Rosengarten zu entwickeln. Herr Werner ist Inhaber eines Garten- und Landschaftsbaubetriebes und kennt sowohl die Anforderungen der besonderen Pflanzen als auch deren Ansprüche. Große Unterstützung erfährt der Haigerlocher Rosengarten von Seiten berühmter Rosenzüchter wie BKN Strobel/Meilland, Delbard, Kordes Noack, Rosen-Union, Schultheis und Tantau.

In einem über 5.000 Quadratmeter großen Garten, der 500 Meter über dem Meeresspiegel liegt, können 10.000 Rosen und mehr als 400 verschiedene Sorten bewundert werden. Eine Sammlung englischer Rosen betören die Sinne der Besucher im Haigerlocher Rosengarten. Dieser Park bietet Gartenfreunden und Pflanzenliebhabern die Rose ganz nahe.

Der englische Züchter David Austins kreuzte die moderne mit der alten Rose, um die Eigenschaften der modernen Rosen, wie lange Blühdauer oder mehrfaches Blühen, mit dem Aussehen und dem Duft der alten Rosen zu verbinden. „Englische Rosen“ nannte er diese Züchtung mit den dafür typisch gefüllten Blütenformen. Bekannte Sorten sind „Abraham Darby“ mit fruchtigem Pfirsichduft und „Gertrude Jekyll“ mit dem typischen Duft alter Rosen.

Eric Mozanowski macht darauf aufmerksam, dass die Gartenkultur im britischen Sinne im Haigerlocher Rosengarten durch die Anlage und Pflege nach ästhetischen und fachlichen Gesichtspunkten erlebbar gemacht werden konnte. Die gesamte Fläche ist in sechs große und acht kleine Beete unterteilt. Zwei Meter breite Rasenwege zwischen den großen Beeten vermitteln dem Besucher das Gefühl, sich in einer weitläufigen englischen Parkanlage zu bewegen. Das Ambiente verführt zum Verweilen, Erleben und Genießen.

Rosen wirken ganzheitlich: Besinnliche Momente im Garten lassen den Alltag und die Sorgen vergessen.

„Eine weitere Idee des Landschaftsgärtners bestand darin, die Besucher abzuholen, die sich im Umgang mit Rosen schwertun. Dies beginnt bei der Auswahl der geeigneten Sorten und setzt sich zu Fragen zum Standort und Pflanzmethodik fort. Aber auch bei der Frage rundum Pflege und Schutz vor Schädlingen wird der Besucher aufgeklärt. Mit praktischen Anleitungen zu speziellen Themen erlernen die Teilnehmer beispielsweise, einzelne Rosenarten am Geruch zu unterscheiden und werden auch über die Inhaltsstoffe und Wirkungen der Düfte aufgeklärt“, weist Eric Mozanowski auf die Besonderheit der Königin der Blumen hin.

Den Duft der Rose einfangen und haltbar machen ein Wunsch der Menschheit. Rosen sind essbar und werden in der Heilkunde eingesetzt. Das Rosenöl wird in der Parfümindustrie verwendet. Zur Herstellung von Marzipan und Lebkuchen wird für das edle Aroma Rosenwasser benötigt. Bekannt sind vor allem die Hagebutten als Tee und Marmelade. Gerichte und Drinks mit Rosenblüten liegen im Trend, ihr süßliches und feines Aroma wird an delikaten Speisen und Getränken sehr geschätzt. Rosen wirken ausgleichend, Immunsystem stärkend und beruhigend. Das Themenjahr 2016 „Die Welt der Gärten“ fördert die Gesundheit, auf geht´s! – bedankt sich Eric Mozanowski.

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Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Ökologie, Sinnlichkeit, Energie,Wohlfühloase: Work-Life-Balance

Stilepochen: Bauwerksbegrünung und Gartenanlagen, Diskussionsbeitrag Eric Mozanowski, Immobilienexperte, Autor „Investieren in Denkmale“, Stuttgart.

Ökologie, Sinnlichkeit, Energie,Wohlfühloase: Work-Life-Balance

Stilepochen: Bauwerksbegrünung – Gartenanlagen, von Eric Mozanowski, Stuttgart

Bauwerksbegrünungen erfreuen nicht nur das Auge. Bepflanzungen bilden eine Art natürliche Außenhaut eines Gebäudes. Immobilienexperte Eric Mozanowski bestätigt, dass Begrünung und Denkmalschutz sich vertragen. Bekannt ist, dass viele Denkmalgeschütze Häuser aus früheren Stilepochen eine Begrünung hatten oder eine Begrünung im Zuge der Denkmalsanierung nach altem Vorbild hergestellt werden. Eine Bauwerksbegrünung beinhaltet auch immer die Stilfrage. Die Geschichte der Bauwerksbegrünung führt bis auf die Anfänge des Bauens von Behausungen zurück. Jahrtausendalte Bilder zeigen Lauben die von Weinblättern begrünt sind. Macht Begrünung Sinn?

Bauwerksbegrünung: Attraktivität, Ertrag, Lebensraum, Energiespender und Klimaschutz

Fassadengrün ist attraktiv, anziehend, trägt Früchte und Blüten, bietet Klima-, Wärme- und Sichtschutz, erweitert den Lebensraum als Wandbiotope. Der Stuttgarter Immobilienexperte erläutert zu den Epochen, dass von 1900 bis 1940 die Idee „grüne Städte“ einen Boom erlebte. Die „Gartenstadt“-Bewegung als frühe Öko-Bewegung. Schöne Berankungen und Selbstversorgung mit Spalierobst waren tragende Säulen dieser Philosophie. Bekannt sind die gebauten Siedlungen in Jena, Weimar, Leipzig und anderswo, wo heute Spaliere aus dieser Zeit sichtbar sind. Immobilienexperte Eric Mozanowski erläutert, dass typische Bild stellen Spaliergitter im Schachbrettmuster, ohne Betonung der Vertikalen und ohne stark überstehende Lattenenden dar. Bewohner der Bauwerksbegrünung wie Insekten, Mäusen oder anderen Schädlingen wird der Weg ins Haus geebnet, so Eric Mozanowski zu den Nachteilen einer Begrünung.

Heute träumen Häuslebauer, Bauherren und Immobilieninvestoren davon, noch energiereicher und gesünder zu wohnen. Eigenheimbesitzer denken über ein grünes Dach nach. Bepflanzte Dächer dämpfen auftretende Wärme und Schall, dämmen also das Gebäude nach oben. Die Pflanzen bzw. das Substrat schützt das eigentliche Dach vor Beschädigungen, sowohl mechanischer Art als auch durch UV-Licht. Eric Mozanowski erläutert, dass begrünte Dächer Regenwasser aufnehmen, in vielen Gemeinden sinken dadurch die Abwasserkosten. „Grüne Dächer werden finanziell gefördert. Je nach Gebäude und Art der Begrünung ist das begrünte Dach das Herzstück eines Dachgartens. Aber auch die vielen Vorteile haben ihren Preis“, weiß der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski aus Erfahrung zu berichten.

Voraussetzungen für Bauwerksbegrünung

Bewachsene oder grüne Fassaden sehen nicht nur schön aus, sie tragen auch zum sommerlichen Wärmeschutz nach EnEV bei. Immobilienexperte Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass zwischen Pflanzen, die direkt am Mauerwerk hochwachsen, oder solche, die eine Rank Hilfe, etwa ein Gerüst, zum Wachsen benötigen unterscheidet. Das Mauerwerk muss für Rank Pflanzen geeignet sein, also eine glatte Oberfläche haben, aus hartem Material bestehen und so stabil sein, dass das Gewicht der Pflanzen getragen werden kann.

Bei der Umsetzung für Begrünungen auf dem Dach werden zusätzliche Aufbauten für das Dach benötigt. „Die Dachbegrünung ist kostspielig, und der Architekt muss klären, ob das Dach das Gewicht der Grünschicht tragen kann. Je nach Art der Begrünung müssen die Pflanzen später mehr oder weniger stark gegossen und gepflegt werden. Sollte ein begrüntes Dach jemals undicht werden, gestaltet sich die Suche nach dem Leck sehr langwierig“, teilt der Stuttgarter Immobilienexperte seine Erfahrungen.

Ideal geeignet sind Flachdächer oder bis 25 Grad geneigte Dächer; sie sind meist ohne Sicherungsmaßnahmen begehbar. Das Grün lässt sich bequem pflegen. Eric Mozanowski diskutiert in der Runde, dass die Grundlage für die einheitliche Bepflanzung oberhalb der Dachabdichtung zunächst ein Wurzelschutzvlies bildet. Darauf folgt eine Wasserrückhalte- und Ablaufschicht. Sie wird von einer Filterschicht vor Schmutz geschützt. In der äußersten Schicht im Pflanzsubstrat wurzelt das eigentliche Grün. Der Pflegeaufwand richtet sich nach dem Typ der Bepflanzung – extensiv oder intensiv. Extensive Bepflanzungen sind pflegeleicht. Sie kommen mit einer Gesamtschichtdicke von 5 cm aus. Auf der grünen Schicht wachsen nur anspruchslose Pflanzen, die auch in kargen Böden überleben und deshalb nur bei extremer Trockenheit gegossen werden müssen.

Lebensraum Garten: Arbeit – Rückzug – Energiespender zur Work-Life-Balance

Lebensraum Garten bedeutet viel Arbeit und kostet Schweiß. Wie die Balance zwischen Arbeit- und dem Lebensalltag finden? Leben und Arbeit eine symbiotische Verbundenheit, die einander stärkt und befruchtet. Neben der Bauwerksbegrünung im eigenen Garten ein Paradies schaffen zur Erholung und Regeneration – „Work-Life-Balance“. „Das wussten schon die Vorfahren, bevor das viel diskutierte Thema rund um die Work- Life-Balance entfacht ist. Historische Gartenanlagen weisen im Bereich des Denkmalschutzes auf die Wertigkeit und den Stellenwert der grünen Oasen hin. Historische Parks und Gärten sind die Zeugnisse einer jahrhundertealten Kulturform. Entstanden und gepflegt von der reinen Notwendigkeit der Nahrungserzeugung bis hin zu hoch artifiziellen Gebilden der Kunst. Historische Parks und Gärten sind in vielgestaltiger Form anzutreffen und gehören zu den latent bedrohten Kulturgütern. Die Folgen einer fehlerhaften Work-Life-Balance ziehen unterschiedliche Stress Erkrankungen, wie Schlafprobleme, Konzentrationsschwächen, Depressionen oder Burn Out nach sich“, führt Eric Mozanowski die Teilnehmer durch die weitere Diskussion.

Zum Abschluss der Veranstaltung stellt Eric Mozanowski die Frage: „Was vereint Work-Life-Balance? Wirkt ein Kaffee im Büro am Wochenstart nach einem aktiven Familienwochenende genauso entspannend wie das Feierabendbier nach einer stressigen Arbeitswoche im Garten?

Rückzugswelten für Geist und Seele

Sinn und Sinnlichkeit, der Garten erlebt ein Comeback. Hip anstatt bieder und spießig, denn gärtnern ist sinnvoll und sinnlich. „Der Garten als der letzte Luxus unserer Tage – denn er fordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum“-Zitat des Schweizer Gartenarchitekt Dieter Kienast. Hip ist der Wohlfühlgarten, Nutzgarten und wie auch der Lustgarten. Alle vereint, dass Muße, Ruhe, Erholung gepaart mit körperlicher Betätigung als perfekter Ausgleich zur Hektik und dem stressgeplagten Alltag gegensteht, der Mensch durch die Natur lernt. Bei einem Wandgarten werden ökologische und sinnliche Aspekte durch Grün, Blüten und Früchten vereint. Bauwerksbegrünung fordert einen besonderen grünen Daumen.

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Immobilien und Denkmalschutz: Platz für Neues oder Sanierung

Der Handel erfindet sich neu – vom Land in die Innenstadt – Regional ist Trumpf – Immobilien im Wandel – Eric Mozanowski, Stuttgart

Immobilien und Denkmalschutz: Platz für Neues oder Sanierung

Platz für Neues oder Sanierung. Der Handel erfindet sich neu – vom Land in die Innenstadt – Regional

In den 1990er Jahren waren Bürogebäude direkt an der Autobahn der Renner, heute eher Seltenheitswert, die Unternehmen ziehen in die Innenstädte. Besonderer Wert wird auf S-Bahn und U-Bahn Anschlüsse gelegt, sowie ein Nachhaltigkeitszertifikat der Immobilie, wenn diese attraktiv für Investments sein soll, begrüßt der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski die Teilnehmerrunde in Hamburg. Auch der Handel lebt vom Wandel. In Zeiten von Digitalisierung, Amazon, Zalando, Ebay und Co. braucht der Handel neue Ansätze. Warum im Lieblings-Kaffee nicht nur den leckeren Kaffee genießen? Oder das Gebäck und den Kuchen kaufen? Vielleicht zusätzlich auch die Einrichtung, wenn diese gefällt käuflich ersteigern?

Greifbare Wertigkeit – der Reiz des Anfassens

Genuss und Einkauf als Erlebnis verbinden? Die Teilnehmer werfen ein, dass mittlerweile alles abfotografiert wird. Dann werden die Wunschobjekte online günstig bestellt. Warum sollte Genuss und Einkauf funktionieren? Eric Mozanwoski erläutert, dass eine der größten Stärken der Digitalisierung auch ein Problem birgt. „Ist immer alles verfügbar gibt es für Individualisten keinen erkennbaren Unterschied beziehungsweise Identifizierung mehr. Damit entstehen Gegenbewegungen in der Gesellschaft und dem Konsumverhalten. Mit der Wahl für bestimmte Produkte, Service und Dienstleistung kann der Einzelne eine bestimmte Haltung ausdrücken. Einen antiken Schrank bestellt niemand einfach im Onlinehandel, den muss man vorher anfassen, riechen und bestaunen“, bestätigt der Stuttgarter Denkmalschutzexperte. Was Menschen optisch und haptisch erleben, dient dem Anreiz und kommt auf die Wunschliste. Der Einzelhandel hat die Trümpfe unmittelbare Verfügbarkeit, Shopping Erlebnis, Inspiration und Beratung zur Verfügung gegenüber dem Online Handel. Die gesamte Slow-Food-Bewegung lebt von der Haltung wie der Konsum ausgedrückt wird. Besonders gut beobachten lässt sich der Wandel im Medienbereich. Die Sofortbildkamera ist zurückgekehrt, Internetblogs werden auf Papier gedruckt und zu Büchern gebunden, die Vinyl-Schallplatte feiert ein Comeback als heimlicher Star und sorgt für kontinuierlich steigende Umsätze.

Immobilien mit Geschichte – Wertigkeit – Denkmalschutzimmobilien

Wer denkt, zum Sanieren von unter Denkmalschutz stehenden Gebäude brauche es nur ein paar Maurerkellen voller Spachtelmasse und gute Handwerkskünste, der irrt. Denkmalschutz hat viel mit Geschichte zu tun. Und zwar aktiv. Eric Mozanowski Experte für Denkmalschutz in Deutschland bestätigt, dass Denkmalschutz mehr ist als der Staubwedel, der die unbedeutende Hinterlassenschaft vergangener Generationen hin und wieder abzustauben vermag und sie somit vor dem Verfall bewahrt. Um die Bedeutung der Geschichte für das Verständnis der Gegenwart hervorzuheben, veranstaltet Eric Mozanowski regelmäßig Diskussionsrunden und Kaminabende, auf denen in geselliger Runde historische Linien, die bis in die Gegenwart reichen, erläutert werden. Immobilienexperte, Denkmalschützer und Autor des Fachwerks „Investieren in Denkmale“ führte in der Hafencity Hamburg als Moderator durch den Abend, wo die christliche Seefahrt und deren Auswirkung für die Entwicklung der Metropolen im Zentrum der Debatte stand.

Hanse: Vereinigung niederdeutscher Kaufleute – Wirtschaftsförderung und Handel

Ob Lübeck, Bremen oder Hamburg, sie alle haben eines gemein: Sie bezeichnen sich selbst gern heute noch als Hansestädte. Die Hanse galt über lange Zeit als eine politische Macht, obwohl die Mitglieder nicht souverän waren. „Hanse“ bedeutet viel mehr als „Bruderschaft“ und war der Zusammenschluss von Reedern, Kaufmännern und Mitgliedern der Bootsbesatzung. Die deutschen Seefahrer schifften jedoch nicht nur wertvolle Ladung von A nach B, hatten auch ihre Kultur und ihre Ansichten im Gepäck: nicht nur eine auf dem Recht basierende Gesellschaftsordnung, sondern auch ihren christlichen Glauben. Besonderes Beispiel dafür sind die zuvor heidnischen Gebiete östlich von Deutschland, wo zum Beispiel mit Riga eines der berühmtesten Hansestädte geschaffen wurde.

Dieser kulturelle Austausch war jedoch keine Einbahnstraße. Auf der anderen Seite prägte auch das Heidentum die christliche Seefahrt. So konnte die christliche Tradition nicht die Verehrung des Donnergottes Thor verhindern, die traditionell von den Heiden am Donnerstag vorgenommen wurde. Schlussendlich übernahm man diese Tradition, die auf einigen Schiffen noch bis in die heutige Zeit anzutreffen ist: Am Donnerstag gibt es – wie sonst nur am Sonntag – einen „vollen Schlag“, also üppigere Essensrationen als üblich. Dieser Brauch war zu Hansezeiten auch mit dem Gottesdienst verbunden. Sowohl am Sonntag wie auch am Donnerstag war der Messe und dem Gebet auf See besonders viel Platz eingeräumt.

Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass Geschichte somit nie etwas Unbedeutendes ist, sondern kann Dinge der Gegenwart erklären und können als Richtwerte und Orientierungspunkte in die Zukunft deuten. Die Sanierung von Geschichtsgütern ist deshalb auch immer der Erhalt eines möglichen Wegweisers für Zukünftiges. Als bildliches Beispiel die Schallplatte: Auch wenn Vinyl letztlich ein exklusives Nischenprodukt bleiben sollte, hat sie aber das Potenzial vom Wachstum ihrer digitalen Konkurrenz zu profitieren. Denn das fehlende haptische und sensuelle Erlebnis bei Audiodateien kann der Hörer sich bei den LPs genüsslich holen und zelebrieren. Hierbei gilt, dass die Koexistenz von physischen und digitalen Produkten funktioniert, eine wunderbare neue Musikwelt entsteht.

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Immobilien: Urbanität – Top Lage – Seefahrt

Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Stuttgart

Immobilien: Urbanität - Top Lage - Seefahrt

Sanieren meint als allererstes das Instandsetzen von Häusern und Gebäuden. Bei älteren Exemplaren spielt meist der Denkmalschutz eine bedeutende Rolle. Die gesetzliche Regelung, dass Gebäude von bestimmtem Alter an erhalten werden müssen, ist ein Bekenntnis zur Geschichte, das nicht nur von Deutschland, sondern auch vielen anderen Ländern auf der Welt gemacht wird. Immobilienexperte Eric Mozanowski und Autor des Fachwerkes „Investieren in Denkmale“ (Immobilien Manager Verlag IMV) greift in regelmäßigen Seminarveranstaltungen Themen rund um den Denkmalschutz in Deutschland zur Diskussion auf. Der Stuttgarter gilt als Experte für Denkmalschutz weist in seiner Begrüßung auf die historische Bedeutung der Denkmalpflege und Schutzes hin. „Leider ist über Jahrhunderte die Menschheit größtenteils sorglos mit den Zeugnissen der Vergangenheit umgegangen. Seit dem Europäischen Denkmalschutzjahr 1975 hat sich der Gedanke zur Denkmalpflege und Denkmalschutz durchgesetzt. Die Vergangenheit für die heutige Zeit verständlich zu machen kann als Auftrag des Denkmalschutzes betrachtet werden. Nur wer Geschichte erlebt, kann aus Geschichte lernen“, begrüßt Eric Mozanowski in Stuttgart die zahlreichen Teilnehmer.

Erhaltung von historischem Erbe – Wandel zum Szeneviertel

Die Hansestadt Hamburg spielt bei der Frage um Top-Immobilienlagen eine signifikante Rolle. Als touristische Destination spielt die Hansestadt Hamburg europaweit in den vordersten Platzierungen mit. „Boomt der Tourismus, entsteht weiterer steigender Bekanntheitsgrad, der Wirtschaftsstandort Hamburg wird gestärkt und die Nachfrage nach Wohnraum steigt. In der Hansestadt geht der Wohntrend zur Urbanität, Parks, Grünfläche und die Nähe zum Wasser spielen eine elementare Rolle wie auch repräsentative Jugendstilhäuser, Villen, Altbauten und herrschaftliche Wohnhäuser. Auch das Hamburger Zentrum mit den unterschiedlichen Stadtteilen Hafencity, Altstadt/Neustadt, St. Georg und St. Pauli erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, ein Wandel in Bezug auf die Bevölkerung dieser Viertel ist zu beobachten“, erläutert Eric Mozanowski die aktuelle Entwicklung der Hansestadt. Spannende Geschichten rund um St. Georg und St. Pauli prägten die zwei Viertel – vom verrufenen Image zum Szeneviertel. Heute besonders geschätzt von Künstlern und Designern, die diese Viertel immer mehr bevölkern und damit echte Szeneviertel entstehen lassen.

Eric Mozanowski gibt an Hand dieser Beispiele zu bedenken, dass Sanierungen von denkmalgeschützten Gebäuden somit mehr als reines Instandsetzen ist. Sie sind Bewahrung von Geschichte. Das Erhalten von Kulturgütern der Vergangenheit, die Abbild von Ereignissen und Geschehnissen sind, die so manches Mal ihre Schatten bis weit in die heutige Gegenwart werfen. Ein Beispiel ist die christliche Seefahrt, die eine wesentliche Rolle zur Entstehungsgeschichte der Hansestädte beiträgt, führt Eric Mozanowski das Seminar in Stuttgart zum Diskussionsaustausch fort.

Seefahrt – Hanse – wirtschaftliche Beziehung

Die Seefahrt ist eng mit der Geschichte Hamburgs nach wie vor verbunden. Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass die damalige christliche Seefahrt nicht nur deutsche Städte und heutige Metropolen prägte, sondern weitreichende Spuren hinterließ. Mit dem Aufkommen der christlichen Seefahrt durch die wirtschaftlichen Beziehungen der Hansestädte wurde das Christentum auch an die Strände der Gebiete östlich von Deutschland gespült. Bekanntestes Beispiel ist Riga. Die Geschichte dieser Ausbreitung ist verbildlicht in den christlichen Gotteshäusern, die allerorten von dieser Entwicklung zeugen. Ähnlich ist es in Griechenland der Fall, wo auf einer Insel in der Ägäis hunderte von kleinen, weißen Kirchen stehen. Auch sie sind Zeuge der christlichen Seefahrt: Immer wenn die Seemänner die Durchfahrt durch die Ägäis mit ihren Klippen und dem tückischen Seegang heil überstanden hatten, so stifteten sie eine der sogenannten Votivkirchen.

Generell war das Geben von Almosen bei Seeleuten mehr als nur ein gnädiger Akt der Nächstenliebe. Vielmehr war er gebunden an das Versprechen des eigenen Seelenheils, das durch die gute Tat belohnt werden sollte. Diese Art der Tradition war in dem Seefahrer-Armenhaus in Hamburg versinnbildlicht. Dort leisteten die Seefahrer vor dem Aufbruch zu einer großen Fahrt einen Anteil für jene ehemaligen Seeleute, denen es nicht mehr so gut ging. Das Seefahrer-Armenhaus wurde jedoch in den Wirren des Zweiten Weltkrieges zerstört.

Fazit: Erhaltung des historischen Erbes damit zukünftige Generationen Einblicke in die Lebens- und Arbeitsbedingungen früherer Epochen erleben

Damit dieses Schicksal nicht auch andren Zeugen der Geschichte droht, ist die Sanierung solcher Bauten von enormer Wichtigkeit. Ihre Bedeutung erlangen die Gebäude dabei nicht durch ihre bloße, in steinerne Form gegossene Existenz, sondern durch die Geschichte, die sie den nachkommenden Generationen erzählen.

Eine rege Diskussionsrunde beendet die Veranstaltung, weitere Veranstaltungen sind geplant verspricht Eric Mozanowski abschließend.

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Immobilienmarkt 2016: Innenstadtbelebung – ökonomischer Strukturwandel

Erlebnisraum „Innenstadt“: Wie städtebauliche Gefüge eingebunden werden?

Immobilienmarkt 2016:  Innenstadtbelebung - ökonomischer Strukturwandel

Innenstadtbelebung – ökonomischer Strukturwandel: Bremen City

„Die Herausforderungen für die Kommunen sind groß. Wie Innenstädte und Ortszentren funktionsfähig, gemischt, lebendig und zukunftsfähig halten?“ begrüßt Eric Mozanowski die Diskussionsteilnehmer in Bremen. Der Stuttgarter Immobilienexperte und Autor des Fachwerks „Investieren in Denkmale“ (Immobilien Manager Verlag IMV; Auflage 1., ISBN_10:3899842413) Eric Mozanowski greift in regelmäßigen Seminar- und Weiterbildungsveranstaltungen bundesweit aktuelle Themen rund um den Immobilienmarkt und Denkmalschutz auf. „Der Immobilienmarkt befindet sich im stetigen Wandel. Zu den Faktoren und Auswirkungen zählen neben dem demographischen Wandel, das Nachhaltigkeitsbewusstsein, Internet und Online-Shopping, neue Wohnarten, die Einzelhandelsagglomerationen bis hin zum anwachsenden Wirtschaftsverkehr, der Elektromobilität und nicht zu vergessen die zu erwartenden neuen Verkehrsformen. Betroffen sind nicht nur die Metropolen wie Bremen, Hamburg, Kiel, Berlin, München, Stuttgart, sondern Mittel- und Kleinstädte im Besonderen. Stadtentwicklung ist ein dynamischer Prozess mit permanenter Weiterentwicklung. Perspektive, Richtung und Ziel klar definieren, damit „Visionen für die City“ relevant umgesetzt werden“, Eric Mozanowski.

Bremen City – Innenstadt gilt als wichtigster Wirtschaftsstandort

So wird Bremen gesehen, gefühlt und wahrgenommen: Dr. Halves, Geschäftsführer der Cityinitative Bremen Werbung e.V. Zitat: „Die Innenstadt ist Bremens wichtigster Wirtschaftsstandort und bietet zugleich einen attraktiven Mix aus Handel, Kultur, Gastronomie und Freizeitangeboten.“ Die Stadt Bremen hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der in der Innenstadt lebenden Menschen um 10 Prozent bis 2020 zu steigern. „Damit wird zum Lebensraum Innenstadt beigetragen und neben der Identifizierung von Baulücken im erweiterten Stadtkern ist vor allem die Umwandlung ungenutzter Büroflächen gefordert. Wohnungsbauprojekte wie die Stadtterrassen im Stephaniquartier und weiteren Neubauten direkt an den Wallanlagen sollten zu mehr Wohnbevölkerung in der City führen“, diskutieren die Teilnehmer mit Eric Mozanowski die zentralen Leitlinien des Innenstadtkonzeptes Bremens.

Nachnutzung leerstehender Großstrukturen

Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass es auszutarieren gilt, inwieweit für die Immobilien flexible Anpassungsstrategien entwickelt werden, damit diese in ihre strategische Innenstadtentwicklung eingebettet und auf eine Umsetzung hingewirkt wird. Hierzu erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte das Forschungsvorhaben „Nachnutzung leerstehender Großstrukturen“. Das Bundesbauministerium hat acht Modellstädte ausgewählt, die beispielhaft innovative Strategien im Umgang mit innerstädtischen Großleerständen umsetzten haben. Eric Mozanowski erläutert kurz die Studie: „Hierzu zählten Bocholt, Elmshorn, Dessau-Roßlau, Illingen, Mülheim an der Ruhr, Nürnberg, Offenbach und Peine. In vier Städten standen ehemalige Warenhäuser im Fokus der Aktivitäten, vier Kommunen hatten sich die Revitalisierung von groß flächigen Gewerbeeinheiten oder Verwaltungsgebäuden zur Aufgabe gemacht. Der betreffende Zeitraum betrug Oktober 2011 bis Oktober 2014. Die Kommunen wurden während dieser Zeit fachlich unterstützt und begleitet. Ausgangspunkt der kommunalen Aktivitäten waren die innerstädtischen Großleerstände. Darüber hinaus ging es um eine integrierte Betrachtung der Wechselwirkung der Objekte mit den umliegenden Quartieren sowie der Innenstadt. Es stand die Anwendung innovativer bzw. experimenteller Strategien, Konzepte und Maßnahmen im Vordergrund. wie z. B. außergewöhnliche Beteiligungsverfahren oder neue Modelle zur Zwischennutzung. Im Ergebnis ging es um die Suche bzw. die Anwendung nach Instrumenten, die eine dauerhafte Umnutzung der betroffenen Immobilien fördern.

Verlust von Erlebnisraum, aktivem Stadtleben, Lebensqualität

„Die Kommunen erkennen, dass auf Grund der funktionalen Bedeutungsverluste durch ökonomischen Strukturwandel die Zentren vielerorts an Attraktivität verlieren und damit dem Innenstadtsterben Vorschub leisten. Betroffen vom ökonomischen Strukturwandel sind alle Städte. Hilfe durch langfristige Entwicklungskonzepte unter Berücksichtigung des ganzheitlichen Blickes auf die verschiedenen Funktionen und Anforderungen ist die Aufgabenstellung“, erläutert Eric Mozanowski die Entwicklung. Das Interesse in den betroffenen Städten ist grundsätzlich groß und verstärkt sich zukünftig besonders in nachfrageschwachen Räumen. Jede Umsetzbarkeit von Projekten zur Weiterentwicklung braucht den gesellschaftlichen Trend von der „Rückkehr in die Innenstadt“. Die Funktionsvielfalt und die räumliche Nähe von Gewerbe, Handel, Wohnen und Freizeit zieht die Themen Verkehr und Mobilität in der Innenstadt nach sich. „Gerade beim Thema Nachnutzung der Immobilien herrscht enormer Wachstumsdruck im Besonderen auf den Regionen, da dieser nicht automatisch und ohne fremde Hilfe umzusetzen ist. Die Gebäude befinden sich in privatem Eigentum, was eine aktive Steuerung der Umnutzungsprozesse durch die Kommunen erschwert“, gibt Eric Mozanowski seine Erfahrungen an die Teilnehmer in der Diskussionsrunde weiter.

Fazit: Stadtentwicklung, stetige Wettbewerbsfähigkeit und erhöhte Lebensqualität in Bündelung der Interessenvielfalt und Schnelllebigkeit – geht jeden an.

Finanziell sind die Kommunen zusätzlich deutlich abhängig und einschränkt. Wie bewältigen die Städte und Gemeinden konstruktiv die komplexen und langwierigen Umnutzungsprozesse? „Alle Interessenvertreter werden mit ins Boot geholt. Die Begegnung auf Augenhöhe und der Austausch von Informationen und Ideen generieren den Mehrwert, um eine langfristige zukünftige Gestaltung der Lebensräume in der schnelllebigen Zeit zu gewährleisten“, das Schlusswort dieser gutbesuchten Veranstaltung von Eric Mozanowski.

V.i.s.d.P.
Eric Mozanowski
Immobilienfachmann
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Eric Mozanowski
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Theodor-Heuss-Str. 32
70174 Stuttgart
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Entstehung und Struktur von den ersten Gartenstädten

Gartenstädte – Idee, Hintergrund und Ziele

Entstehung und Struktur von den ersten Gartenstädten

Gartenstädte – Idee, Hintergrund und Ziele – Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexper

Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte aus Stuttgart. Herr Mozanowski gilt als Kenner des Gesamtmarktes rund um Immobilien und Eigentumswohnungen. Zudem ist Eric Mozanowski Fachautor des Werkes „Investitionen in Denkmale“ von 2009. Dieses Wissen erwarb er als Entwickler und Leiter von renommierten Immobilienunternehmen, ist seit über 20 Jahren aktiv am Markt.

Billiges Agra – in wertvolles Bauland wandeln – Genossenschaftliche Mitbestimmung

Die Gartenstadtbewegung zielte auf die Mitbestimmung der Bewohner und auf ein lebenslanges Mietrecht ab. „Zu dem Hintergrund und den Zielen einer Gartenstadt muss man wissen, dass Ebenezer Howard Genossenschaftssozialist war und nach einem gescheiterten Entwicklungsexperiment nach London zurückkehrte, das er in Amerika hatte. Sein Ziel bestand darin, das rasche Wachstum im Zuge der Industrialisierung vor allem in London und weiteren britischen Großstädten in geordnete Bahnen zu lenken“, führt Immobilienexperte Eric Mozanowski die Teilnehmer in das Seminar mit ein. Ebenezer Howards Vorstellung war es, einem unkontrollierten Wachstum neuer Stadtviertel am Rande der bestehenden Großstadt und einer weiteren Verdichtung im Stadtinneren entgegenzulenken und kontrolliert durchzuführen. Denn Verdichtung im Stadtinneren führte oftmals zur Bildung von Slums. Daher schlug Howard die völlige Neugründung von Städten im Umland vor. Hierbei ging es um eine sozialreformerische Idee. Der Spekulationsgewinn bei der Umwandlung von billigem Agrar- in wertvolles Bauland sollte der genossenschaftlich organisierten Allgemeinheit zukommen und damit auch den Teil der Baukosten tragen. Idee war, dass der Boden genossenschaftlicher Gemeinbesitz bleibt und nur in Erbpacht weiter verliehen werden sollte.

Verwirklichung der Gartenstadt – „Garden Cities of Tomorrow“

Immobilienkaufmann Eric Mozanowski erläutert im Verlauf des Seminars die Entwicklung und Verwirklichung der ersten Gartenstädte. Das erste Gartenstadtkonzept von Ebenezer Howard (1902) sah vor, dass die Wohnstädte sich ringförmig um eine Kernstadt anordneten und mit ihr sternförmig durch Straßen, Eisenbahn und U-Bahn vernetzt sei. Hierzu veröffentlichte Howard verschiedene Bücher: Das 1898 von Howard veröffentlichte Buch „Tomorrow, a peaceful path to real reform“(ISBN 10: 1108021921) – damit ist die genossenschaftssozialistische Lösung der Bodenfrage gemeint und das folge Werk 1902 „Garden Cities of Tomorrow“ (ISBN-10: 1151393665 – Original vom Publisher Swan Sonnenschein & Co., Ltd.), darin sind die Ideen und Umsetzungen beschrieben.

Die Idee der „Gartenstädte“, so Eric Mozanowski, war in Großbritannien entstanden. Studien zur Folge galt Großbritannien lange Zeit das am weitesten industrialisierten Land der Welt, das entsprechend stark auch unter den sozialen Folgen des wirtschaftlichen Fortschritts zu leiden hatte.

1898 hatte Ebenezer Howard mit seinem Buch „Tomorrow, a peaceful path to real reform“ das Programm der Gartenstadtbewegung veröffentlicht. Beschrieben wird eine Zukunft der Städte ohne die Bildung von Slums, dafür können alle profitieren und die Vorteile durch die Verbindung Stadt mit dem Land und einem besseren Leben nutzen.

Pionierunternehmen Gartenstadt Letchworth in Großbritannien

1903 bis 1904 begann unter architektonischer Leitung von Barry Parker und Raymond Unwin im englischen Letchworth dessen Umsetzung. Nach Howards Vorstellung sollte eine Genossenschaft Land für eine beachtliche Anzahl von Menschen erwerben, die Zahl betrug 30.000 als Minimum. Diese Anzahl sollte auch Eigentümerin des Bodens bleiben, sodass Spekulationen damit ausgeschlossen waren. Um einen zentralen Park sollten sich ein- bis zweigeschössige Häuser mit Vorgärten gruppieren. Eine eigene Einkaufs- und Arbeitsstätten sowie die Gartenstadt umgebene Bauernhöfe, die frische Lebensmittel lieferten, sollten die Vorteile von Stadt- und Landleben miteinander verbinden. Doch die Unabhängigkeit von den Metropolen war nicht durchzuhalten. Die Gartenstädte, die auch in den Folgejahren meist in einer romantisierenden kleinstädtischen bis dörflichen Architektur gehalten waren, verkamen bald zu reinen Wohnsiedlungen im Dunstkreis der Großstädte.

Immobilienexperte Eric Mozanowski erläutert, dass mit der Verbreitung des Autos schließlich diese Vororte grenzenlos ohne die vorher notwendige Rücksichtnahme auf fußläufige Nähe zu einem Bahnhof, sich ausdehnen konnten. Die Auflockerung bzw. Durchgrünung und Entmischung der Stadt, die von den modernen Planern propagiert wurde, nahm mit der Gartenstadt aber ihren Anfang.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
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Stabkirchen – eigenständige romanische skandinavische Baugesinnung

Das Holzland Norwegen ging in der Zeit zwischen 1000 und 1300 im Kirchenbau einen eigenen Weg – Entstehung der Stabkirchen.

Stabkirchen - eigenständige romanische skandinavische Baugesinnung

In Rahmen von Diskussionsbeiträgen, Seminar- und Weiterbildungsveranstaltungen erläutert Immobilienexperte und Unternehmer Eric Mozanowski, Experte für Denkmalschutz aus Stuttgart die eigenständische romanische skandinavische Baugesinnung. Im eigenen Fachwerk „Investieren in Denkmale“ (Verlag: Immobilien Manager Verlag IMV; Auflage: 1., ISBN-10:3899842413) greift Eric Mozanowski das Wesen der Architektur und deren Motivation auf. „Nach der Mitte des 1. Jahrtausends entstanden nach der oftmals gewaltsamen Christianisierung viele neue Kirchen in Europa. Bei der Verwendung von Baumaterialien spielten Tradition und die vor Ort verfügbaren Materialen eine maßgebliche Rolle. Vermutlich sind in dieser Zeit rund 1000 Stabkirchen errichtet worden. Ihren Namen haben die völlig aus Holz erbauten Gotteshäuser erhalten, weil ihr Konstruktionsgerüst aus senkrecht gestellten Pfosten oder Masten, den sogenannten Stäben, auf denen die gesamte Dachkonstruktion ruht, besteht“, so Eric Mozanowski einführend.

Skandinavische Baugesinnung

Interessant ist, so Eric Mozanowski, dass in Zeiten der Kaisertreue und dem städtischen Selbstbewusstsein von Italien auch ganz eigenständige Ausbildungen romanischer Baugesinnung, wie z.B. in Skandinavien, entstehen konnte. Zu Beginn des 2. Jahrtausends gingen kulturelle Einflüsse der süd- und mitteleuropäischen Großreiche auch über die Grenzen hinweg ihren Weg. Skandinavien galt nicht als Ziel der weltlichen Herrscher für die kaiserliche Baukunst. Somit spürten die weltlichen Herrscher in Skandinavien aber kein Bedürfnis, ihre Macht mit monumentalen Sakralbauten zu feiern und zu verewigen, wie es z.B. in Italien gang und gebe war. „Heute stehen in Norwegen noch 28 Stabkirchen, außerhalb Norwegens ist die Stabkirche Hedared in Schweden erhalten. Auch in Deutschland wurden Stabkirchen erbaut, wie die bekannte Gustav-Adolf-Stabkirche aus dem Harz, im Goslarer Stadtteil Hahnenklee-Bockswiese. Die norwegische Stabkirche von Borgund war die Vorlage dieser Nachbildung. Auch im Europa Park Rust, Freizeit und Themenpark ist eine Stabkirche 1992 als Replikat im Kleinformat mit ausgebautem Inneren erbaut worden“, erläutert Eric Mozanowski weitere Beispiele.

Primitive Anlagen?

Auf keinen Fall handelt es sich bei den skandinavischen Stabkirchen, wie sie ab dem 11. Jahrhundert etwa in Norwegen entstanden, um primitive Anlagen. Im Gegenteil – Eric Mozanowski veranschaulicht an der Heddal Stabkirche bei Notodden (Telemark, Norwegen), dass die Konstruktionssysteme hochkompliziert waren und die Bauten eine reichgegliederte Ansicht boten. Vor allem erinnern dieses Stabkirchen an den Schiffsbau. Dort wurden die handwerklichen Fähigkeiten erworben und die statischen und bildnerischen Eigenschaften des Holzes geschickt genutzt. Dieses kann man u.a. an den Schnitzereien an Giebeln und Türen besonders nachvollziehen. Die als Hauptstützen vom Boden bis zum Dach reichenden Masten standen an den Seiten oder Ecken des Hauptraumes, gelegentlich auch mitten in ihm. Die vielgliedrige Konstruktion, mit der sie nach allen Seiten verstrebt waren, war oft sichtbar und zu logischer Klarheit angeordnet. Die Stabkirchen glichen den frühromanischen Steinbauten. Die Gliederung des Innenraums in Umgänge und Schiffe offenbarte sich klar in der äußeren Gestalt, da jedes Raumteil ein eigenes Dach erhielt. Mit dem Auftürmen dieser steilen Dächer, der Bekrönung mit Dachreitern und der Dekoration mit weit herausragenden Drachenköpfen wurde eine einzigartige Architektur geschaffen. Sie findet keine Vergleiche mit Bauten aus anderen Regionen.

Eric Mozanowski erläutert nochmals anhand von dargestellten Beispielen, wie die verschiedenen Dächer das Gebäude himmelwärts staffelten, was durch drei spitze Dachreiter noch unterstrichen wurde. Die fast pittoreske Architektur, die verschiedenen warmen Holztöne und die reichen Schnitzereien verliehen den Kirchen einen besonderen Reiz. Der geschützte umlaufende Gang im Innern des Gebäudes erlaubte somit, auch im Winter Prozessionen durchzuführen.

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Eric Mozanowski
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Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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