Schlagwort: ERGO Versicherung

4 Herbst-Gefahren für Autofahrer – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Sicher fahren trotz rutschiger Straßen, Nebel und Dunkelheit

4 Herbst-Gefahren für Autofahrer - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Bei Nebel gilt: Vorausschauendes Fahren, richtige Beleuchtung und ständige Bremsbereitschaft. (Bildquelle: ERGO Group)

Spätestens seit der meteorologische Herbst begonnen hat, gehören Nebel, rutschige Straßen und schlechte Sichtverhältnisse für Autofahrer wieder zum Alltag. Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO, gibt Tipps für sicheres Fahren im Herbst.

Herbstlaub + Nässe + Glätte = Unfallgefahr

Laub, Nässe und Glätte, etwa durch Raureif, können im Herbst Autofahrten in Rutschpartien verwandeln. Auch der Bremsweg verlängert sich. Ein weiteres Problem: „Liegt Laub auf der Straße, können sich darunter Schlaglöcher oder andere Hindernisse verbergen“, warnt Frank Mauelshagen. Er empfiehlt daher, die Geschwindigkeit an die Straßenverhältnisse anzupassen und spätestens ab Oktober die Winterreifen aufzuziehen. Häufig liegen die bunten Herbstblätter nicht nur auf der Straße, sondern auch auf dem Auto. Autofahrer sollten dann vor der Fahrt den Belüftungsschacht vor der Frontscheibe überprüfen und gegebenenfalls das Laub entfernen. Denn wenn es das Fahrzeuggebläse verstopft, funktioniert die Belüftung des Innenraums nicht richtig. Die Folge: Scheiben beschlagen und der Fahrer hat eine schlechte Sicht.

Nebelige Aussichten

Auch Nebel bringt schlechte Sichtverhältnisse mit sich. Damit die Verkehrsteilnehmer trotzdem sicher unterwegs sein können, ist wichtig: „Langsames und vorausschauendes Fahren, eine ständige Bremsbereitschaft sowie die richtige Beleuchtung“, so der Kfz-Experte. Mauelshagen rät: „Reicht die Sicht weniger als 150 Meter, liegt die maximale Geschwindigkeit bei 100 km/h. Bei 100 Metern freier Sicht gilt Tempo 80 als Obergrenze.“ Zusätzlich sollten Autofahrer auf einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug achten. Die Faustregel lautet: „Sichtweite ist gleich Sicherheitsabstand“. Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) ist bei Nebel zudem das Abblendlicht Pflicht. Zwar schaltet es sich bei modernen Fahrzeugen abhängig von den Lichtverhältnissen häufig automatisch ein beziehungsweise aus. Doch oft erst recht spät. Daher der Rat des Experten: selbst von Tagfahr- auf Abblendlicht umschalten. Beträgt die Sichtweite weniger als 50 Meter, erlaubt es die StVO, Nebelschlussleuchte und Nebelscheinwerfer einzuschalten. Der Fahrer muss sie aber umgehend wieder ausschalten, wenn die Sichtverhältnisse besser werden.

Vorsicht Wildwechsel!

Im Herbst fällt der Berufsverkehr hauptsächlich in die Dämmerungszeit – und damit in die Stunden mit vermehrtem Wildwechsel. Autofahrer sollten daher vor allem auf Straßen an Feldern und Wäldern die Fahrbahnränder im Blick behalten. Oft weisen Schilder auf Wildwechsel hin. „Grundsätzlich gilt dann: langsam fahren“, so der Kfz-Experte. Ein Tier ist meist nicht allein unterwegs. Oft folgen ihm weitere Artgenossen. „Sind bereits Tiere auf der Straße, sollten Autofahrer abblenden, hupen und vorsichtig bremsen.“ Lässt sich ein Wildunfall nicht mehr verhindern, rät Mauelshagen: „Lenkrad festhalten und nicht ausweichen.“ Denn ein Ausweichmanöver führt meist zu großen Schäden. Nach einem Unfall ist es wichtig, die Polizei zu informieren, die dann den Jagdpächter oder Wildhüter benachrichtigt.

Licht ins Herbstdunkel bringen

„Von dunkel bis dunkel“ – so lautet bei vielen Arbeitnehmern ab Herbst die Antwort auf die Frage nach ihren Arbeitszeiten. Daher empfiehlt Mauelshagen Autofahrern, frühzeitig die Beleuchtung ihres Fahrzeugs zu überprüfen. „Viele Autohäuser bieten im Oktober kostenlose Lichttests an. Wer in der Dämmerung fährt, sollte frühzeitig das Abblendlicht einschalten. Das Tagfahrlicht der Autos reicht schnell nicht mehr aus, um andere Verkehrsteilnehmer, vor allem auch Radfahrer und Fußgänger, gut zu erkennen.
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Wer haftet für Sturmschäden am Auto? – Verbraucherinformation der ERGO Group

Vom Winde verweht

Wer haftet für Sturmschäden am Auto? - Verbraucherinformation der ERGO Group

Stürme können verheerende Schäden an Autos anrichten. (Bildquelle: ERGO Group)

Wenn der Herbst beginnt, hat er meist nicht nur bunte Blätter, sondern auch Stürme im Gepäck. Die gefährden neben Gebäuden vor allem auch Autos. Herumfliegende Gegenstände wie Dachziegel, Äste oder im schlimmsten Fall umgestürzte Bäume können an Fahrzeugen erhebliche Schäden anrichten. Welche Versicherung dann für den Schaden aufkommt, erläutern die Versicherungsexperten Frank Mauelshagen und Peter Schnitzler von ERGO.

Teilkasko oder Vollkasko?

Fegt ein Sturmtief über das Land, kommen neben Gebäuden meist auch Autos zu Schaden. Deren Besitzer sollten sich dann an ihre Versicherung wenden. Unter bestimmten Voraussetzungen greift die Teilkaskoversicherung. „Allerdings erst ab Windstärke acht, also ab einer Windgeschwindigkeit von mindestens 65 km/h“, so Frank Mauelshagen. Es kann sein, dass die Autobesitzer die Windstärke zum Zeitpunkt der Beschädigung belegen müssen. „Hier kann der Deutsche Wetterdienst helfen“, empfiehlt Mauelshagen. War Windstärke acht erreicht, springt die Teilkasko bei Schäden durch „unmittelbare Sturmeinwirkungen“ ein – beispielsweise durch herumfliegende Ziegel oder umgestürzte Bäume. „Dabei ist es unerheblich, ob die Schäden am geparkten Auto, am haltenden Auto oder während der Fahrt entstanden sind“, erläutert der Kfz-Experte. Anders sieht es aus, wenn ein Fahrer zum Beispiel gegen einen durch den Sturm entwurzelten Baum fährt, der schon länger auf der Straße liegt. Das gilt als Unfall. Dann trägt nur eine Vollkaskoversicherung den entstandenen Schaden. Wer keine Kaskoversicherung hat, geht bei Sturmschäden am Auto grundsätzlich leer aus. Ausnahme: Der Betroffene kann beweisen, dass ein anderer für den Schaden am Fahrzeug verantwortlich ist.

Wer ist der Schadensverursacher?

Nicht immer ist allein der Sturm für die Schäden verantwortlich. Denn Haus- und Grundstücksbesitzer sind im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflicht dazu verpflichtet, den Zustand der Bäume auf ihrem Besitz sowie Dachziegel oder Mauerteile regelmäßig zu kontrollieren. Tun sie das nicht, müssen sie gegebenenfalls haften, wenn herabfallende Äste oder lockere Ziegel Schäden an parkenden Autos verursachen – denn dann handeln sie fahrlässig. „Mit einer Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung ist dieses finanzielle Risiko aber aus der Welt“, beruhigt Peter Schnitzler. Sind Firmen oder Städte beziehungsweise Gemeinden für Gebäude, Parks, Baustellen oder Aufbauten verantwortlich, dann liegt auch die entsprechende Haftung bei ihnen: Baufirmen, die ihre Gerüste nicht ausreichend absichern, oder Werbeunternehmen, deren schlecht montierte Plakatwände auf ein geparktes Auto stürzen, müssen für einen entstandenen Schaden geradestehen. Umgekehrt gilt: Ist ein Schadensverursacher seiner Verkehrssicherungspflicht nachgekommen, haftet er auch nicht. Stürzt zum Beispiel ein Verkehrsschild, das sauber verankert war, auf ein Auto, muss die Stadt oder Gemeinde keinen Schadenersatz leisten. Die Beweislast trägt im Regelfall übrigens der Geschädigte.

Sturmschäden bei der Versicherung melden

Wer an seinem Auto einen Sturmschaden feststellt, sollte sich umgehend an seinen Versicherer wenden. Das gilt vor allem, wenn ein anderer den Schaden zu verantworten hat. Hilfreich ist es, direkt am Unfallort Beweise zu sichern – am besten mit Fotos und Zeugen. In der Regel schickt die Versicherung einen Gutachter, der sich den Schaden ansieht. Wichtig: Beschädigte Gegenstände wie einen abgerissenen Seitenspiegel nie ohne Zustimmung des Versicherers entsorgen! Und bevor der Betroffene sein Auto in die Kfz-Werkstatt bringt, sollte er die Einschätzung des Gutachters abwarten.

Autofahren während eines Sturms?

Für jeden Sturm gilt: Wenn nicht unbedingt notwendig, dann besser auf das Auto verzichten. Ansonsten empfiehlt Mauelshagen, möglichst langsam zu fahren, um eine bessere Bodenhaftung gegen seitliche Sturmböen zu haben und auf heftige Seitenwinde gefasst zu sein. Das gilt insbesondere auf Brücken, in Waldschneisen und wenn Autofahrer beim Überholen von Lastwagen oder Bussen aus deren Windschatten herausfahren. Wichtig: „Überholen nur mit besonders großem Seitenabstand!“, rät der ERGO Experte. „Denn plötzliche Seitenwindböen können selbst Schwerfahrzeuge wie Busse um mehr als einen Meter versetzen.“ Erfasst eine Windböe das eigene Fahrzeug, hilft nur kontrolliertes Gegenlenken, um in der Spur zu bleiben.

Schon vorher wissen, wann’s stürmt: Unwetter-Warnservice von ERGO

Um immer rechtzeitig vor Stürmen – und auch anderen unangenehmen Überraschungen wie zum Beispiel starken Gewittern – gewarnt zu sein, bietet ERGO allen Verbrauchern einen Frühwarn-Dienst: Der kostenlose Unwetter-Warnservice von ERGO informiert rechtzeitig per SMS über drohende Wetterstürze und aufziehende Gewitterfronten.
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Sicherheit in Badeseen und Flüssen – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Tipps für eine sichere Abkühlung im kalten Nass

Sicherheit in Badeseen und Flüssen - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Eine Abkühlung an natürlichen Gewässern bringt einige Gefahren mit sich. (Bildquelle: ERGO Group)

Wer bei sommerlichen Temperaturen Abkühlung sucht, findet sie in Schwimmbädern, aber auch an Badeseen und Flüssen sowie an der Nord- und Ostsee. Wobei gerade das Schwimmen in natürlichen Gewässern einige Gefahren mit sich bringt: Wie die aktuellen Zahlen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zeigen, gibt es zwar im Vergleich zum Vorjahr weniger Badeunfälle – die meisten davon ereignen sich jedoch an ungesicherten Badestellen. Umso wichtiger ist es, beim Baden ein paar Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Dimitar Gouberkov, Unfallexperte von ERGO, gibt Tipps für sicheren Badespaß außerhalb der Freibäder.

Auf bewachte Badestellen achten

Generell ist es ratsam, zum Baden ein überwachtes Gewässer aufzusuchen. Wasserwacht oder Rettungsschwimmer sollten vor Ort sein, damit bei einem Notfall schnelle Hilfe möglich ist. Laut Dimitar Gouberkov außerdem wichtig: „Unbedingt die Hinweis-, Verbots- oder Warnschilder beachten. Er ergänzt: „Niemals schwimmen gehen, wenn beispielsweise wegen starker Strömungen ein Badeverbot herrscht!“ Zudem empfiehlt der Experte, nur ausgewiesene Badebereiche zu nutzen. An anderen Stellen können möglicherweise ein schlammiger Untergrund, Schlingpflanzen unter Wasser oder Strömungen gefährlich werden. Die DLRG informiert mit ihrer App über bewachte Strände in Deutschland. Die sind an Flüssen allerdings selten. Dabei sind gerade die Strömungen in fließenden Gewässern besonders tückisch – selbst bei Niedrigwasser. Wer dennoch Abkühlung in einem Fluss sucht, sollte sich immer in der Nähe des Ufers aufhalten, am besten in durch Buhnen geschützten Buchten. Breite Flüsse mit gewerblichem Schiffsverkehr sind zum Schwimmen gar nicht geeignet, hier ist nur maximal hüfttiefes Abkühlen empfehlenswert. Zudem rät der Unfallexperte, Brücken zu meiden, denn an deren Pfeilern bilden sich oft starke Strudel. Wer von einer Strömung mitgerissen wird, sollte mit ihr, nicht gegen sie schwimmen und so versuchen, das Ufer zu erreichen.

Lieber langsam abkühlen als kopfüber ins kalte Nass

Ob Schwimmer oder Nichtschwimmer, Badesee, Meer oder Fluss: Häufig sind Leichtsinn, Missachtung der Baderegeln oder Selbstüberschätzung Ursachen für Badeunfälle. Auch der Kreislauf kann Probleme bereiten. Um ihn zu schonen, ist es wichtig, langsam ins Wasser zu gehen. Friert der Badende im Wasser, sollte er sich am Ufer oder Beckenrand aufwärmen. „Denn ein unterkühlter Körper kann Desorientierung, Müdigkeit oder sogar Kreislaufversagen zur Folge haben“, so Dimitar Gouberkov. Für gute Schwimmer gilt: Während des Schwimmens die Entfernung zum Ufer im Blick behalten! Denn für den Rückweg müssen noch genügend Kraftreserven vorhanden sein. Von Motor- oder Segelbooten möglichst großen Abstand halten, um Unfälle zu vermeiden. Außerdem: Schwingt das Wetter plötzlich um und ziehen Gewitterwolken auf, umgehend das Gewässer verlassen. Da Wasser den elektrischen Strom gut leitet, trifft ein Blitzeinschlag einen weit entfernten Schwimmer ebenso stark, als hätte ihn der Blitz direkt getroffen.

Den Nachwuchs immer im Blick behalten!

Ganz wichtig: Kinder sollten schwimmen lernen. Und selbst wenn sie dann das Seepferdchen oder ein anderes Schwimmabzeichen haben, sollten sie nie unbeaufsichtigt ins Wasser gehen. Der Unfallexperte von ERGO empfiehlt, sich zunächst gemeinsam mit dem Nachwuchs am Ufer zu orientieren, das Wasser zu erkunden und die Tiefe zu überprüfen – damit „Wasserbomben“ nicht zu Verletzungen für den Springenden und andere Badegäste führen. Denn vom Ufer aus ist die Tiefe natürlicher Gewässer oft schwer einzuschätzen. Für Kinder bis zu einem Alter von drei Jahren kann bereits ein seichtes Gewässer gefährlich sein: Fallen sie rein, fehlt ihnen die Orientierung, um alleine wieder aufzustehen. Und selbst bei älteren Kindern, die mit Wasser vertraut sind, reicht die Kraft meist nur für kurze Strecken. Am besten ist es, wenn jemand nebenher schwimmt – denn wenn Kinder etwa Wasser schlucken, sind sie möglicherweise überfordert und geraten schlimmstenfalls in Panik. Das gilt auch, wenn sie Schwimmflügel oder -gürtel tragen. Gummitiere oder Luftmatratzen sind als Hilfsmittel weniger geeignet: „Im Eifer des Gefechts können sie den Kindern aus den Händen rutschen und außer Reichweite geraten oder sie treiben damit ins tiefere Wasser ab“, erklärt Gouberkov und rät Eltern, immer in Sicht- und Rufkontakt mit dem Nachwuchs zu bleiben.

Die wichtigsten Baderegeln auf einen Blick

– Nur wer sich wohlfühlt, sollte ins Wasser gehen.
– Nie mit vollem oder ganz leerem Magen ins Wasser gehen.
– Vorher abduschen und den Körper an das kühle Nass gewöhnen, um den Kreislauf zu schonen.
– Nichtschwimmer sollten maximal bis zum Bauch ins Wasser.
– Nur um Hilfe rufen, wenn auch wirklich Hilfe notwendig ist.
– Sich selbst und die eigenen Kräfte nicht überschätzen.
– Nicht an Stellen baden, wo Boote und Schiffe fahren.
– Bei Gewitter das Wasser verlassen und in einem möglichst festen Gebäude Schutz suchen.
– Aufblasbare Schwimmhilfen wie Luftmatratzen oder Schwimmflügel bieten keine ausreichende Sicherheit.
– Nur ins Wasser springen, wenn es tief genug und frei ist.
– Eltern sollten immer in Sicht- und Rufkontakt mit dem Nachwuchs bleiben.
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Schutz vor Starkregen, Blitz & Co. – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Abgesichert gegen Gewitterschäden?

Schutz vor Starkregen, Blitz & Co. - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Gewitterschäden können teuer werden. (Bildquelle: ERGO Group)

Die Unwetterserie rund um Pfingsten 2019 machte deutlich: Viele Hausbesitzer sind nur unzureichend abgesichert. Mehr als jedes zweite beschädigte Haus war nicht gegen Starkregen und Hochwasser versichert. Worauf beim Versicherungsschutz zu achten ist und welche Vorsichtsmaßnahmen Schäden verhindern können, weiß Peter Schnitzler, Versicherungsexperte von ERGO.

Gewitter und ihre Folgen

Schwere Sommergewitter haben meist Blitz, Starkregen, Sturm und manchmal auch Hagel im Gepäck. Die häufigsten Folgen: vollgelaufene Keller, kaputte Dächer, zersplitterte Fenster und beschädigte Fassaden. Die Beseitigung solcher Schäden kann teuer werden. Daher zahlt sich ein umfassender Versicherungsschutz aus – der vor allem auch „Weitere Naturgefahren“ einschließen sollte.

Was ist beim Versicherungsschutz zu beachten?

Da im Schadenfall meist sowohl Gebäude als auch Hausrat betroffen sind, gehören die Wohngebäude- und die Hausratversicherung zu den wichtigsten Versicherungen für Haus- und Wohnungsbesitzer. „Die Wohngebäudeversicherung greift bei Schäden am Gebäude durch Sturm, Hagel und Feuer, etwa wenn ein Blitz einschlägt oder ein Sturm Dachziegel vom Haus reißt. Schäden am Inventar, beispielsweise Brandschäden an Möbeln, übernimmt die Hausratversicherung“, so Peter Schnitzler. Mit Blick auf die vermehrten schweren Unwetter empfiehlt der Experte dringend, in beide Versicherungspolicen „Weitere Naturgefahren“, auch „Elementarschäden“ genannt, einzuschließen. „Denn nur dann übernehmen Wohngebäude- und Hausratversicherung Schäden durch Starkregen oder Hochwasser“, betont Schnitzler. Auch Überspannungsschäden an elektrischen Geräten wie Fernseher oder Waschmaschine durch einen Blitzeinschlag sollten über einen zusätzlichen Baustein zur Hausratversicherung abgesichert sein. Überspannungsschäden an fest verbauten elektrischen Installationen, beispielsweise der Heizungsanlage, können über die Wohngebäudeversicherung zusätzlich versichert werden. Der ERGO Experte empfiehlt jedem Versicherten, von Zeit zu Zeit seine Policen zu überprüfen. Denn: „Vor allem Versicherungsverträge, die bereits zehn oder 20 Jahre bestehen, können Lücken aufweisen und sollten auf den neuesten Stand gebracht werden.“

Ein Gewitter zieht auf: Vorsichtsmaßnahmen, um Schäden zu vermeiden
Sind Gewitter angekündigt, empfiehlt Peter Schnitzler folgende Maßnahmen:

– Elektrogeräte vom Netz nehmen – und zwar nicht nur die Stromstecker ziehen, sondern auch Antennen-, Internet- und Telefonkabel. Wer auf Nummer sicher gehen will, legt den Sicherungsschalter für das ganze Haus um.
– Fenster und Türen fest verschließen, vor allem im Keller und im Dachgeschoss.
– Wenn möglich, im Keller den Boden frei räumen. Tipp: Waschmaschine oder andere elektrische Geräte auf eine Plastik-Palette stellen.
– Giftige Stoffe wie Putzmittel oder Pflanzengifte in sichere Räume bringen.
– Bewegliche Gegenstände auf Balkon und Terrasse befestigen oder in sichere Räume bringen.
– Auto in Garage oder Carport stellen.
– Taschenlampe für den Fall eines Stromausfalls bereithalten.
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Wie Kinder sicher zur Schule kommen – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Auf dem Weg zum Ernst des Lebens

Wie Kinder sicher zur Schule kommen - Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Eltern sollten vorab einen sicheren Schulweg für ihre Kinder gestalten. (Bildquelle: ERGO Group)

Bald geht es los: Viele ABC-Schützen fiebern dem ersten Schultag entgegen. Meistern sie den Schulweg alleine, kann das bereits ab der 1. Klasse ihre Entwicklung und ihr Selbstbewusstsein fördern. Dafür ist natürlich eine ausführliche Vorbereitung Voraussetzung. Welche Verhaltensregeln Eltern ihren Sprösslingen mit auf den Weg geben sollten und wie die Kinder im Fall der Fälle abgesichert sind, weiß Dimitar Gouberkov, Unfallexperte von ERGO.

Schulweg gemeinsam planen

Nicht nur für die Kinder selbst, auch für Eltern ist die Einschulung ein großer Schritt. In den ersten Wochen werden viele Mütter oder Väter ihre Kinder noch begleiten, irgendwann können die meisten den Schulweg aber alleine meistern. „Damit dann nichts passiert, sollten Eltern ihre Kinder frühzeitig daran gewöhnen, sich im Straßenverkehr zu bewegen“, rät Dimitar Gouberkov. „Sie verstehen meist schnell, worauf sie achten müssen.“ Um den Schulweg möglichst sicher zu gestalten, sollten Eltern ihn vorab planen. Dabei helfen sogenannte Schulwegpläne, die sichere Wege zu Schulen aufzeigen und auf Gefahrenstellen hinweisen. Diese speziellen Stadtpläne erarbeiten meist Eltern, Polizei sowie Fach- und Verkehrsbehörden gemeinsam. Sie sind auf der Website der jeweiligen Stadt, Gemeinde oder in der Schule zu finden. Häufig ist der sicherste Weg nicht der schnellste. Auch wenn die Abkürzung noch so verlockend ist: „Eltern sollten möglichst viele gesicherte Übergänge wie Ampeln, Fußgängerbrücken und Zebrastreifen einbauen sowie viel befahrene und unübersichtliche Kreuzungen vermeiden“, rät der ERGO Experte. Am besten lernen die Kleinen, wo Gefahren lauern, wenn sie von Anfang an bei der Planung dabei sind. Steht der Schulweg, am besten mehrmals mit dem Kind abgehen. „Lassen sich Eltern auch mal von den Kindern „führen“, kann der Nachwuchs das Gelernte gleich anwenden und damit vertiefen“, so Gouberkov. Übrigens: Gehören Bus oder Bahn zum Schulweg, sollten Eltern auch dies besprechen und üben.

Mit Vorsicht sicher durch den Straßenverkehr

Die Basis für einen sicheren Schulweg ist das Wissen über Verkehrsregeln und Verkehrszeichen. „Mit Eselsbrücken und Merksätzen wie „Bei Rot bleibe stehen, bei Grün darfst du gehen“, merken sich Kinder die wichtigsten Grundregeln einfacher und verinnerlichen sie schneller“, so der Unfallexperte. Wichtig ist auch, dass Eltern viel Zeit für den Schulweg einplanen. Denn Zeitdruck führt schnell zu Unachtsamkeit – das Unfallrisiko steigt. Bestreiten die Kinder gemeinsam mit Mitschülern den Weg, erhöht das die Sicherheit. Bei der Planung des gemeinsamen Schulwegs können organisierte Laufgemeinschaften wie der Laufbus unterstützen. Dabei schließen sich die Kinder an zentralen Treffpunkten der Gruppe an. Das Besondere: Um den Kindern Sicherheit zu geben, wird der Laufbus in der ersten Zeit von ein oder zwei Erwachsenen begleitet. Vor allem im Herbst und Winter sowie an Tagen mit schlechter Sicht sollten Eltern zusätzlich darauf achten, dass die Kleinen helle Kleidung und Reflektoren – häufig bereits am Schulranzen – tragen. So sehen andere Verkehrsteilnehmer sie besser. Grundsätzlich ist es wichtig, viel zu erklären: „Dazu gehört beispielsweise auch, trotz Ampel oder Zebrastreifen immer vorsichtig zu sein und sich keine Erwachsenen oder Kinder zum Vorbild nehmen, die bei Rot gehen“, so Dimitar Gouberkov.

Hin und zurück richtig abgesichert

Grundsätzlich sind Kinder auf dem Weg in die Schule und zurück über die gesetzliche Unfallversicherung versichert. Wie der Nachwuchs den Schulweg bestreitet, spielt dabei keine Rolle. Wichtig zu wissen: „Es ist nur der direkte beziehungsweise der sichere Schulweg – den die Eltern mit ihren Kindern geübt haben – versichert“, weiß der ERGO Experte. Machen die Kinder einen Abstecher zu einem Freund oder gehen anschließend direkt zum Fußballtraining, erlischt der Versicherungsschutz. Aber: Übersieht ein Kind seine Bushaltestelle und verletzt sich anschließend beim nach Hause laufen, springt die gesetzliche Unfallversicherung ein. Denn das Bundessozialgericht befand, dass es alterstypisch für ein Kind sei, die Haltestelle zu verpassen, und beurteilte einen Unfall, der daraufhin stattfand, als Wegeunfall (Az. B 2 U 29/06 R). Auch wenn Eltern auf dem Weg zur Arbeit einen Umweg machen, um ihre Kinder zur Schule zu bringen, gilt der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Beim kurzen Umweg über den Eisladen aber schon wieder nicht. Um auf Nummer sicher zu gehen, können Eltern für ihren Nachwuchs eine private Unfallversicherung abschließen.
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Streit und Unfälle bei der Obsternte vermeiden – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Group

Kirschen aus Nachbars Garten

Streit und Unfälle bei der Obsternte vermeiden - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Group

Viele unterschätzen das Risiko, bei der Obsternte von Leitern oder Ästen zu stürzen. (Bildquelle: ERGO Group)

Der Sommer ist für viele Hobbygärtner die schönste Zeit des Jahres: Der Kirschbaum im Garten trägt saftige Früchte, wenige Wochen später sind die Pflaumen-, Birn- und Apfelbäumen reif für die Ernte. Doch das Obst im Garten kann auch schnell Anlass für einen Nachbarschaftsstreit sein. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), erläutert, wem Überhang und Fallobst gehören. Dimitar Gouberkov, Unfallexperte von ERGO, gibt Tipps für die sichere Obsternte und erklärt, wie sich Hobbygärtner beispielsweise gegen die Folgen eines Leitersturzes absichern können.

Kleinkrieg am Gartenzaun

Jeder dritte Deutsche hat schon mal Streit mit seinen Nachbarn gehabt. Neben Lärm, Grillgeruch, Haustieren oder spielenden Kindern sind auch immer wieder Äste, die über die Grundstücksgrenze hinausragen, Anlass für Ärger. Denn der Überhang kann nicht nur einen unerwünschten Schatten in Nachbars Garten werfen. Häufig entfacht auch das daran wachsende Obst Streitereien. Aus juristischer Sicht sieht die Lage so aus: „Überhängende Äste müssen Nachbarn tolerieren, solange der Wuchs die Benutzung des Grundstücks nicht erheblich beeinträchtigt“, so Michaela Rassat. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie das daran wachsende Obst auch ernten dürfen: „Der Ertrag gehört grundsätzlich dem Eigentümer des Grundstücks, auf dem der Baum gepflanzt ist.“ Mit einem speziellen Obstpflücker darf er die überhängenden Zweige abernten. „Wenn er hingegen das Grundstück des Nachbarn betreten muss, um die Früchte zu erreichen, benötigt er dessen Einwilligung“, erklärt die D.A.S. Expertin.

Fallobst – meins oder deins?

Anders ist die Situation, wenn die Früchte vom Baum gefallen sind – dann gehen sie in das Eigentum des Nachbarn über (§ 911 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)). Das gilt auch dann, wenn der Baumbesitzer die Zweige schüttelt, damit das Obst herabfällt. „Umgekehrt ist es dem Nachbarn nicht erlaubt, selbst durch Schütteln „nachzuhelfen“, um an die Früchte zu gelangen“, weiß Rassat. Wem das Fallobst des Nachbarn ein Dorn im Auge ist, kann unter Umständen dagegen vorgehen – aber nur, wenn es sein Grundstück maßgeblich beeinträchtigt. Bildet sich beispielsweise starker Fäulnisgeruch oder ziehen die Früchte zahlreiche Wespen an, kann er die Beseitigung des Fallobstes durch den Baumeigentümer verlangen. Besondere Regeln gelten übrigens, wenn ein Baum direkt auf der Grundstücksgrenze wächst. In diesem Fall gehört nämlich das Obst – nicht nur das Fallobst – beiden Nachbarn je zur Hälfte. Rassat rät generell zur gegenseitigen Nachsicht: „Viele Konflikte lassen sich vermeiden, wenn Nachbarn miteinander sprechen und gemeinsam eine Lösung finden. Vielleicht freut sich der Nachbar über einen Teil der Ernte, den der Baumbesitzer selbst gar nicht verwerten könnte.“

Nur nicht runterfallen

Wer hoch hinaus muss, kann auch tief fallen: Viele unterschätzen das Risiko, bei der Obsternte von Leitern oder Ästen zu stürzen. Durch einfache Sicherheitsvorkehrungen lässt sich das Verletzungsrisiko aber erheblich minimieren. „Wer seinen Garten neu anlegt, sollte zu sogenannten Spindelbüschen greifen“, rät Dimitar Gouberkov. „Im Gegensatz zu hochstämmigen Bäumen erreichen Obstspindeln lediglich eine Höhe von maximal zwei bis drei Metern. Wer sie aberntet, braucht in der Regel keine Leiter.“ Bei altem Baumbestand sieht das häufig anders aus. Hier hilft ein Obstpflücker – ein langstieliges Gerät zum Ernten hoch wachsender Äpfel oder Birnen. Eine praktische Steighilfe für kleinere Bäume ist der sogenannte Pflückschlitten mit einer Höhe von etwa 60 bis 70 Zentimetern und zwei Trittstufen. „Ist eine Leiter unbedingt notwendig, beispielsweise bei größeren Kirsch- oder Pflaumenbäumen, sollten Hobbygärtner ein Alu-Modell mit ummantelten Plastikfüßen oder – je nach Untergrund – mit Spitzen aus Metall wählen“, erklärt Gouberkov. Einen sicheren Halt garantieren diese Erdspitzen, wenn sie mindestens sieben Zentimeter lang sind und fest im Boden stecken. Aber Vorsicht: Sie sollten nicht im eigenen Fuß landen. „Wichtig ist außerdem, dass die Leiter am Kopfende mit einem Zurrgurt fixiert ist und rutschsicher auf einem stabilen, gesunden Ast aufliegt“, betont der Unfallexperte. Damit die Leiter stabil steht, sollte der Gärtner am Fußende der Leiter auf einen Anlegewinkel von 70 Grad achten. Bei einer Stehleiter gilt es zu prüfen, ob die Spreizsicherung gespannt ist. „Wer auf einer Leiter steht, sollte sich nicht zu weit zur Seite beugen, Äste mit Kraft heranziehen oder über die viertletzte Sprosse hinaus steigen“, rät der Experte von ERGO. Wichtig ist außerdem rutschfestes Schuhwerk. „Darüber hinaus ist der Einsatz einer Pflücktasche empfehlenswert. So kann der Gärtner mit einer Hand ernten und sich gleichzeitig mit der anderen Hand festhalten.“

Absicherung für den Ernstfall

Vorsicht ist besser als Nachsicht: Wer sich vorausschauend verhält und leichtsinnige Aktionen bei der Ernte bewusst meidet, kann sein Unfallrisiko deutlich senken. Doch auch bei hohen Sicherheitsvorkehrungen sind Unfälle nicht gänzlich ausgeschlossen. Die Gartenarbeit gilt als Freizeitaktivität, weshalb der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung bei einem Sturz von der Leiter nicht greift. Die Krankenversicherung trägt zwar die Kosten für die medizinische Versorgung, mögliche Folgeschäden deckt sie jedoch nicht ab. Nur eine private Unfallversicherung fängt die Kosten für längere Therapien, dauerhafte Pflege oder gar den behindertengerechten Umbau des Wohnraums auf. Daneben entlastet die private Unfallversicherung mit Hilfe- und Rehaleistungen. Es gibt sogar Tarife, die die wöchentliche Gartenpflege übernehmen.
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Frauen und Altersvorsorge: keine Angst vor Aktien – Tipp der Woche der ERGO Versicherung

Experten der ERGO Group informieren

Frauen und Altersvorsorge: keine Angst vor Aktien - Tipp der Woche der ERGO Versicherung

Gerade Frauen schrecken davor zurück, mit Aktien für das Alter vorzusorgen. (Bildquelle: ERGO Group)

Der ERGO Risiko-Report 2018 hat gezeigt: Gerade Frauen schrecken davor zurück, mit Aktien für das Alter vorzusorgen. Nur zehn Prozent präferieren diese Möglichkeit – im Gegensatz zu 37 Prozent der befragten Männer. Neben dem Sicherheitsbedürfnis könnte ein Grund dafür die mangelnde Bereitschaft oder Zeit sein, sich mit dem Kapitalmarkt zu beschäftigen. Allerdings ist es für Anlegerinnen gar nicht notwendig, selbst die Aktienkurse zu verfolgen, um von den Renditechancen an der Börse zu profitieren. Das können erfahrene Fondsmanager übernehmen, die beispielsweise in einem Investmentfonds das Geld mehrerer Anleger bündeln, verwalten und die Allokation laufend an die aktuelle Marktlage anpassen. Neben reinen Aktienfonds gibt es Mischfonds, die das Kapital auch in Anlageklassen wie Anleihen, Immobilien oder Rohstoffe investieren. Je breiter das Portfolio, desto besser können starke Werte vorübergehende Schwächen anderer Werte ausgleichen. Wer monatlich etwas für später zurücklegen möchte, ist mit einem Fondssparplan gut bedient. Bei einigen Sparplänen können Interessierte bereits ab einer monatlichen Einzahlung von 25 Euro einsteigen. Ändern sich die privaten Umstände, können Anlegerinnen ihre Einzahlungen erhöhen, wieder reduzieren oder sogar aussetzen.
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„Diebstahlschutz für Motorräder und Mofas“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Wie Motorradfahrer ihr Zweirad vor Diebstahl schützen können

"Diebstahlschutz für Motorräder und Mofas" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Motorraddiebstahl (Bildquelle: ERGO Versicherungsgruppe)

Motorräder und Mofas sind nach wie vor ein begehrtes Diebesgut: 7.158 Besitzer von Motorrädern, Mopeds, Rollern und Leichtkrafträdern meldeten 2013 den Verlust ihres geliebten Zweirades. Welche Sicherheitsvorkehrungen Halter treffen sollten und wie sie sich für den Fall eines Diebstahls absichern können, erläutert der Kfz-Experte Frank Mauelshagen von ERGO.

Knapp 150.000 neue Motorräder hat das Kraftfahrtbundesamt 2014 registriert. Nicht selten steckt in den Zweirädern ein kleines Vermögen – eine große Verlockung für Diebe! Umso wichtiger, dass Motorrad-Besitzer entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen, wenn sie ihr Bike abstellen. Egal ob mitten in der Stadt, auf einem abgelegenen Parkplatz oder auf Reisen: Frank Mauelshagen, Kfz-Experte der ERGO Versicherung, fasst zusammen, welche Sicherheitsvorkehrungen für Motorradfahrer Pflicht sein sollten.

Schutz vor Diebstahl

Die meisten Motorräder sind mit einer elektronischen Wegfahrsperre ausgestattet oder können damit nachgerüstet werden. Sie lässt sich nur mit dem Original-Zündschlüssel des Zweirades ausschalten. Selbst wenn der Dieb einen Schlüssel desselben Motorradfabrikats besitzt, das Motorrad kurzschließt oder den Kombischalter austauscht, kann er die Wegfahrsperre nicht außer Kraft setzen. Hilfreich ist auch eine Diebstahlwarnanlage: Sie erzeugt bei ungewollten Erschütterungen und Bewegungen des Motorrads mit der Motorradhupe oder einer Sirene Lärm – und soll so Langfinger vertreiben. Allerdings kann der Kraftradbesitzer nicht sicher sein, dass jemand die Alarmanlage hört und darauf reagiert. Bei beiden elektronischen Sicherungsmechanismen kann das Motorrad außerdem noch bewegt werden, da die Räder nicht blockiert sind. Diebe können das Zweirad deshalb trotz Wegfahrsperre und Warnanlage beispielsweise auf einen Transporter aufladen und so entwenden. Daher sind mechanische Sicherungen unerlässlich, ist der Kfz-Experte überzeugt: „Für den kurzen Stopp beim Einkaufen reicht ein Bremsscheibenschloss, das die Bremse blockiert. Der Fahrer muss allerdings unbedingt darauf achten, das Schloss beim Losfahren zu lösen!“ Für einen längeren Aufenthalt empfiehlt Frank Mauelshagen, das Zweirad mit einer stabilen Kette oder einem Bügelschloss an einem festen Gegenstand wie beispielsweise einem Laternenpfahl anzuschließen. So eine Befestigung dient auch als Abschreckung. Denn um Ketten- oder Bügelschlösser lösen zu können, müssen Kriminelle schon mit einem Bolzenschneider ans Werk gehen. Generell ist der sicherste Platz für das geliebte Bike natürlich eine abgeschlossene Garage.

Versicherungsschutz gegen Diebstahl

Gerade mit Blick auf die Diebstahlgefahr ist für Besitzer von Krafträdern neben der gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflichtversicherung eine Teil- oder Vollkaskoversicherung sinnvoll: Bereits in der Teilkasko ist der Diebstahl des Motorrades mitversichert – vorausgesetzt, es liegt seitens des Halters keine grobe Fahrlässigkeit vor. „Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn der Fahrer das Motorrad mit steckendem Schlüssel abstellt“, erklärt der Kfz-Experte. Unter Umständen muss der Motorradbesitzer dann mit einer Leistungsreduzierung des Versicherungsschutzes rechnen. Vorsicht: „Möchte der Biker sein Motorrad verkaufen und leiht es einem Interessenten zur Probefahrt, der es dabei klaut, greift kein Versicherungsschutz“, informiert der ERGO Experte und rät: „Bei einer Probefahrt immer als Beifahrer mitfahren.“ Der Diebstahl von Dingen, die sich am Zweirad befinden, wie zum Beispiel ein Rucksack im Transportkoffer, ist nicht Teil des Versicherungsschutzes. Daher der Rat des ERGO-Experten: „Niemals das Zweirad mit Gepäck unbeaufsichtigt stehenlassen!“ Eine Vollkaskoversicherung bietet zusätzlich zu den Teilkaskoleistungen einen Versicherungsschutz für Vandalismusschäden.

Sicher mit dem Motorrad auf Reisen

Auch auf Reisen ist das Bike abgesichert: Der Versicherungsschutz gilt innerhalb der geographischen Grenzen Europas sowie in den außereuropäischen Gebieten, die zur EU gehören. Ganz wichtig im Falle eines Diebstahls: Diesen umgehend schriftlich bei der Versicherung und der Polizei melden! Viele Versicherer bieten eigene Versicherungspakete speziell für Motorradfahrer an. Die Pakete kombinieren Haftpflicht und Teil- beziehungsweise Vollkaskoversicherung, optional ergänzt durch einen Fahrer-Unfallschutz oder einen Verkehrsrechtsschutz.
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Kurzfassung:

Diebstahlschutz für Motorräder und Mofas

Nützliche Tipps von Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO

Tipp 1: Elektronische Sicherheitsmechanismen
Elektronische Wegfahrsperren oder Diebstahlwarnanlagen an Motorrädern oder Mofas schrecken Langfinger häufig ab.

Tipp 2: Mechanische Sicherheitsmechanismen
Wer sein Zweirad mit einer stabilen Kette oder einem Bügelschloss an einem festen Gegenstand anschließt, erschwert Dieben die Entwendung des Fahrzeugs.

Tipp 3: Teil- oder Vollkaskoversicherung als Ergänzung zur Kfz-Haftpflichtversicherung
Wenn der Diebstahl eines Zweirads nicht auf eine grobe Fahrlässigkeit des Fahrzeughalters zurückgeht, deckt die Teilkaskoversicherung den Schaden ab. Eine Vollkaskoversicherung bietet zusätzlich einen Schutz für Vandalismusschäden. Viele Versicherer bieten diese Versicherungen in Versicherungspaketen speziell für Motorradfahrer an – optional ergänzt durch einen Fahrer-Unfallschutz oder einen Verkehrsrechtsschutz.

Tipp 4: Vorsicht bei Probefahrten!
Wer sein Zweirad verkaufen möchte, sollte die Probefahrt des Interessenten als Beifahrer begleiten. Denn: Wird ein Fahrzeug während der Testfahrt gestohlen, greift der Versicherungsschutz nicht!
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„Umzugshilfe unter Freunden“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherungsgruppe

Wer haftet für Schäden?

"Umzugshilfe unter Freunden" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherungsgruppe

Wer umzieht, ist für jede helfende Hand dankbar. Um Geld zu sparen, setzen viele Menschen dabei lieber auf Freunde und Bekannte als auf ein professionelles Speditionsunternehmen. Doch Achtung: Falls etwas zu Bruch geht, kann der Umzug nicht nur zur Zerreißprobe für die Freundschaft werden – es drohen womöglich auch hohe Kosten und juristische Folgen. Wie sich bei unentgeltlicher Hilfe durch Bekannte Ärger vermeiden lässt und in welchen Fällen die Privat-Haftpflichtversicherung für ein Missgeschick aufkommt, wissen die Experten der ERGO Versicherungsgruppe.

Ein Umzug ist immer für alle Beteiligten eine Herausforderung – auch für das Mobiliar. Denn ein falscher Schritt auf der Treppe, und schon ist es passiert: Der Flachbildfernseher rutscht, es klirrt – und das teure Gerät ist reif für den Müll. In den meisten Haushalten gibt es Dinge, deren Verlust schmerzt. Neben kostspieligen Elektrogeräten kann das auch ein antikes Erbstück oder ein Designersofa sein. Je wertvoller die Einrichtung, umso wichtiger die Frage, wer sie ins neue Zuhause bringt – und wie es im Schadensfall mit der Haftung aussieht. Aufpassen sollte vor allem, wer den Transport mit Hilfe von Freunden organisiert, anstatt eine Umzugsfirma zu beauftragen. Das mag vielen als die günstigere Variante erscheinen. Aber falls etwas kaputt geht, kommt sie die Beteiligten oft teuer zu stehen. Die Frage ist dann, wer für das Missgeschick aufkommt – denn beim Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf. „Grundsätzlich muss zwar derjenige, der einen Schaden verursacht, auch dafür gerade stehen“, erklärt Michaela Zientek, Rechtsexpertin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung. „Bei Freundschaftsdiensten oder Gefälligkeiten aber gehen die Gerichte in aller Regel davon aus, dass die Parteien stillschweigend einen Haftungsausschluss zumindest für Schäden aufgrund leichter Fahrlässigkeit vereinbart haben (AG Plettenberg, Az. 1 C 345/05).“

Zerbrochene Vasen, ruinierte Teppiche

Anders gesagt: Wem Freunde unentgeltlich unter die Arme greifen, der kann sie im Schadensfall juristisch meist nicht belangen. Anders als ein professioneller Dienstleister muss ein freiwilliger Umzugshelfer in der Regel nicht für zerkratzte Schränke oder zerbrochenes Geschirr haften. „Nur, wenn Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit im Spiel sind, drohen dem Verursacher rechtliche Folgen“, betont die D.A.S. Rechtsschutzexpertin. „Bei leichter Fahrlässigkeit hat der Eigentümer des Umzugsgutes den Schaden selbst zu tragen – zum Beispiel, wenn der Helfer Kisten so ungeschickt stapelt, dass sie kippen.“ Dies gilt übrigens nicht nur für Umzüge, sondern auch für andere Gefälligkeiten: Wenn etwa der Nachbar beim Blumengießen die chinesische Vase von der Fensterbank stößt oder die Nichte beim Babysitten Kakao auf den Teppich schüttet. Anders sieht es aus, wenn die Parteien einen Vertrag aufgesetzt und eine angemessene Bezahlung vereinbart haben. Dann wäre es keine Gefälligkeit mehr – und der Verursacher müsste gegebenenfalls für den Schaden zahlen. Bekommt der Helfer aber nur Kaffee und Brötchen, gibt es noch eine andere Möglichkeit, Konflikten aus dem Weg zu gehen: „Der Helfer sollte sich schriftlich bestätigen lassen, dass er bei Missgeschicken durch leichte Fahrlässigkeit von der Haftung freigestellt ist“, rät die D.A.S. Juristin. Für Gefälligkeiten unter Freunden reicht ein formloses Blatt Papier.

Streit vermeiden mit einer privaten Haftpflichtversicherung

Auch eine Haftpflichtversicherung kann Frieden stiften – wenn sie bei Schäden aus Gefälligkeitshandlungen zahlt. „Umzugshelfer sollten unbedingt einen Blick in ihren Vertrag werfen, ehe sie Hand anlegen. Die meisten Versicherten gehen zwar davon aus, dass ihre Haftpflicht für Schäden aufkommt, die sie anrichten. Tatsächlich aber ist dies bei Gefälligkeitsleistungen nicht zwangsläufig der Fall“, warnt ERGO Experte Rolf Mertens. So zum Beispiel, wenn der Umzugshelfer versehentlich einen Karton mit wertvollem Porzellan fallen lässt. Er kann damit aber in ein moralisches Dilemma geraten – denn viele Menschen wollen ihre Freunde nicht auf dem Schaden sitzen lassen. „Inzwischen bieten deshalb einige Versicherer Tarife an, die auch Schäden aus Gefälligkeitshandlungen einschließen“, weiß Rolf Mertens. „Bei ERGO gilt dieser Schutz sogar bis 50.000 Euro und ist sinnvoll für alle, die auf Nummer sicher gehen wollen. Wenn dann beim Umzug etwas kaputt geht, deckt die Versicherung den Schaden ab – und kann so im Ernstfall Freundschaften retten.“
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Kurzfassung:

Schäden durch freiwillige Umzugshelfer: Wer haftet?

Hinweise zu Haftungs- und Versicherungsfragen von den Experten der ERGO Versicherungsgruppe

Eigentümerhaftung

-*Anders als professionelle Dienstleister haften freiwillige Umzugshelfer für gewöhnlich nicht für Schäden.

-*Denn: Bei Freundschaftsdiensten wird angenommen, dass der Umziehende und seine Helfer stillschweigend einen Haftungsausschluss vereinbart haben, der für Schäden aufgrund leichter Fahrlässigkeit gilt.

Helfer haftet

-*Wenn es einen Vertrag und eine angemessene Bezahlung zwischen Helfer und Umziehendem gibt, dann ist es keine Gefälligkeit mehr.

-*Der Schadensverursacher muss dann die Kosten für Schäden übernehmen.

Haftpflichtschutz

-*Die Haftpflichtversicherung eines freiwilligen Umzugshelfers übernimmt nicht zwangsläufig die Kosten für einen von ihm verursachten Schaden.

-*Inzwischen bieten allerdings einige Versicherer Tarife an, die auch Schäden aus Gefälligkeitshandlungen einschließen.
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„Wer haftet bei Schäden durch Demenzkranke?“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherungsgruppe

Wenn Demenzkranke Schäden verursachen

"Wer haftet bei Schäden durch Demenzkranke?" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherungsgruppe

Aktuellen Zahlen des Bundesministeriums für Gesundheit zufolge leiden derzeit rund 1,4 Millionen Deutsche an Demenz. Bis zum Jahr 2030 könnte die Zahl der Erkrankten sogar auf über 2 Millionen steigen. Für die Betroffenen und deren Angehörige ist die Diagnose ein großer Schock. Gleichzeitig wirft der Befund auch eine Vielzahl an Fragen zur Versorgung und zur Pflege des Erkrankten auf. Auch beim Versicherungsschutz von Demenzkranken sind viele unsicher. Die Experten der ERGO Versicherungsgruppe informieren darüber, wer im Schadensfall die Haftung übernimmt und erklären, welche Vorteile Demenzkranken eine Haftpflichtversicherung bieten kann.

Mit dem Begriff Demenz bezeichnen Mediziner den fortschreitenden Abbauprozess des Gehirns, durch den schrittweise wichtige geistige Fähigkeiten verloren gehen. Im Verlauf der Krankheit werden die Patienten zunehmend vergesslicher und orientierungsloser, bis sie schließlich nicht mehr in der Lage sind, sich in ihrer Umgebung ohne fremde Hilfe zurechtzufinden. Dass mit einer Demenz auch ein deutlich höheres Risiko für Schäden einhergeht, weiß Rolf Mertens, Versicherungsexperte der ERGO: „Nicht selten kommt es bei Demenzerkrankten vor, dass sie vergessen, nach dem Kochen den Herd auszuschalten. Oder den Wasserhahn nach dem Zähneputzen wieder zuzudrehen.“ Aber auch alltägliche Situationen außerhalb der Wohnung können gefährlich werden: „Läuft ein Demenzkranker beispielsweise unerwartet auf die Straße, zwingt das den Fahrer eines entgegenkommenden Autos möglicherweise zu einem Ausweichmanöver oder einer Vollbremsung. Die Folge können Sach- oder gar Personenschäden sein“, so Rolf Mertens.

Demenzkranke haften in der Regel nicht für Schäden
Bei Erwachsenen, die einen Schaden verschuldet haben, kommt in der Regel die private Haftpflichtversicherung für anfallende Kosten auf. Anders verhält es sich dagegen, wenn der Schadensverursacher zum Zeitpunkt des Geschehens nicht bei klarem Bewusstsein war und dadurch die Konsequenzen seines Handelns nicht absehen konnte. „Dann geht der Gesetzgeber von einer eingeschränkten Schuldfähigkeit aus. Diese schließt eine Haftung des Betroffenen in der Regel aus. Das ist unter anderem auch bei Menschen der Fall, die an Demenz erkrankt sind“, weiß Michaela Zientek, Rechtsexpertin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung. „Allerdings entwickelt sich eine Demenz erst allmählich. Und selbst bei einer fortgeschrittenen Demenz treten vereinzelt Phasen auf, in denen sich die Erkrankten im Vollbesitz ihrer geistigen Fähigkeiten befinden. Stellt sich heraus, dass der Erkrankte zum Zeitpunkt des Schadens dazu in der Lage war, sein Handeln bewusst zu steuern, muss er auch für den Schaden haften. Dann übernimmt seine Versicherung den Schadenersatz. Andernfalls gehen Geschädigte für gewöhnlich leer aus.“ Eine Ausnahme von dieser Regel stellt die sogenannte Billigkeitshaftung dar: Auch ein Schuldunfähiger kann gesetzlich zum Schadenersatz verpflichtet sein, wenn er vom persönlichen Vermögen her so viel besser gestellt ist als der Geschädigte, dass es „unbillig“ erscheinen würde, diesem einen Schadenersatz zu verweigern. Hat der Schädiger eine Haftpflichtversicherung, heißt dies allerdings nicht, dass er besser gestellt ist und deshalb zahlen muss (AG Halle (Saale), Az. 93 C 4092/11). Zu einer solchen Haftung kommt es nur im Ausnahmefall.

Haftpflichtversicherung für Demenzkranke?
Um dennoch eine Entschädigung für den Geschädigten zu erreichen, bieten einige Versicherer mittlerweile Haftpflichtversicherungen mit einer speziellen Deliktunfähigkeitsklausel an. Bei ERGO ist das die sogenannte „Demenzklausel“ im Rahmen der Privathaftpflicht für Senioren. Das bedeutet: Der Versicherer begleicht selbst dann den Schaden, wenn der Schädiger aufgrund seiner Demenz als nicht deliktfähig gilt. ERGO stellt in solchen Fällen bis zu 50.000 Euro zur Verfügung. „Gleichzeitig verhilft eine solche Klausel dazu, den Frieden zwischen dem Schadensverursacher und dem Geschädigten zu bewahren“, weiß der ERGO Experte Mertens. Doch auch ohne eine Deliktunfähigkeitsklausel bietet der Abschluss einer Haftpflichtversicherung Demenzkranken einen entscheidenden Vorteil: Denn der Versicherer prüft bei jedem Streitfall, ob die Ansprüche des Geschädigten gerechtfertigt sind. Unberechtigte Schadenersatzansprüche wehrt er ab, notfalls auch vor Gericht.

Aufsichtspflicht von Angehörigen
Entgegen weitverbreiteter Annahmen haften Eheleute nicht grundsätzlich für Schäden, die ihr demenzkranker Ehepartner verursacht hat. „Angehörige oder auch Pflegekräfte müssen nur dann die Konsequenzen für einen Schaden tragen, wenn sie ihrer Aufsichtspflicht nicht ausreichend nachgekommen sind. Konkret bedeutet das: Wenn es vorhersehbar war, dass ein Demenzkranker einen Schaden verursachen könnte, muss der Angehörige mögliche Gefahrenquellen beseitigen und damit die Gefahrensituationen entschärfen“, so die D.A.S. Rechtsexpertin Zientek. Hat er das versäumt, haftet er für den entstandenen Schaden. Allerdings: Ein Angehöriger muss erst einmal eine Aufsichtspflicht haben. Diese besteht in erster Linie dann, wenn der Verwandte rechtlicher Betreuer des Demenzkranken ist oder als sogenannter „Haushaltsvorstand“ mit einem demenzkranken Menschen zusammenlebt.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 5.273

Kurz-/Onlinefassung:
Wer haftet bei Schäden durch Demenzkranke?
Hinweise zu Haftungs- und Versicherungsfragen von den Experten der ERGO Versicherungsgruppe

*-In der Regel keine Haftung von Demenzkranken für Schäden
War der Demenzerkrankte zum Zeitpunkt des Geschehens nicht bei klarem Bewusstsein und konnte daher die Konsequenzen seines Handelns nicht absehen, so geht der Gesetzgeber von einer eingeschränkten Schuldfähigkeit aus. Eine Haftung des Betroffenen wird dann in der Regel ausgeschlossen. Geschädigte gehen in solchen Fällen leer aus.

*-Haftpflichtschutz für Demenzerkrankte
Einige Versicherer bieten mittlerweile Haftpflichtversicherungen mit einer speziellen Deliktunfähigkeitsklausel an. So haben Geschädigte die Chance, im Schadensfall durch eine an Demenz erkrankte Person eine Entschädigung zu erreichen.

*-Haftung der Angehörigen
Angehörige oder auch Pflegekräfte müssen nur dann die Konsequenzen für einen Schaden tragen, den Demenzerkrankte verursachen, wenn sie ihrer Aufsichtspflicht nicht ausreichend nachgekommen sind.
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„Sekundenschlaf am Steuer“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherungsgruppe

Warnsignale erkennen und rechtzeitig gegensteuern

"Sekundenschlaf am Steuer" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherungsgruppe

Fast jeder Autofahrer kennt die Situation: Auf eintönigen oder langen Fahrten werden die Augenlider schwer – ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Denn ein Sekundenschlaf von nur drei bis fünf Sekunden bedeutet beispielsweise bei Tempo 130 eine Blindfahrt von bis zu 180 Metern! Die Folgen sind nicht selten schwere Verkehrsunfälle. Was Autofahrer rund um den gefährlichen Sekundenschlaf wissen müssen und wie sie sich gegen Müdigkeitsattacken wehren können, erklären die Versicherungsexperten der ERGO Versicherungsgruppe.

Müdigkeit am Steuer gilt als eine der häufigsten Unfallursachen auf deutschen Straßen. Laut Bundesanstalt für Straßenwesen geschehen bis zu 20 Prozent der Verkehrsunfälle aus diesem Grund – vor allem schwere Crashs. Der Sekundenschlaf tritt besonders häufig bei übermäßig langen und eintönigen Fahrten auf, in erster Linie auf Autobahnen. Die Unfallforschung verzeichnet eine deutliche Häufung von Unfällen, die in Folge eines Sekundenschlafs passieren, sowohl nachts, vor allem zwischen zwei und fünf Uhr, als auch zunehmend nachmittags: Das biologische Tief um etwa 14 Uhr mindert die Konzentration der Autofahrer.

Vorboten erkennen

Schläfrigkeit während des Autofahrens kann mehrere Ursachen haben: etwa ein länger andauerndes Schlafdefizit oder die Folgen von Schichtarbeit. Auch bestimmte Verhaltensweisen, wie große Essensmengen vor dem Schlafengehen, sind mögliche Auslöser von Schlafstörungen und können zu Müdigkeitsattacken führen. Außerdem verändern Krankheiten, wie etwa unruhige Beine oder Schlafapnoe, die Schlafqualität. Bei der Schlafapnoe setzt nachts der Atem bei lautem Schnarchen kurz aus. Folge dieses Sauerstoffmangels ist Erschöpfung am Tag. Generell gilt: Das einzig wirklich wirksame Mittel gegen Müdigkeit ist Schlaf. Autofahrer erkennen zwar in der Regel, wenn sie müde sind. Aber: „Gefährlich ist, dass viele Menschen nicht gut oder überhaupt nicht einschätzen können, wie nahe sie dem Einschlafen wirklich schon sind“, warnt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. „Umso wichtiger ist es, auf die ersten Warnzeichen von Schläfrigkeit zu achten.“ Müde Autofahrer können zum Beispiel leicht frösteln, schwere, brennende Augen haben und an Konzentrationsstörungen leiden. Auch wiederholtes Blinzeln, Schleier vor den Augen oder häufiges Gähnen sind erste Anzeichen einer Übermüdung. „Spätestens, wenn für den Bruchteil einer Sekunde die Augen zufallen, sollten alle Alarmglocken läuten“, so der DKV Gesundheitsexperte.

Autofahrer überschätzen sich häufig selbst

Übermüdung am Steuer kann ähnliche Folgen haben wie Alkohol: Der Fahrer fährt Schlangenlinien, nimmt Hindernisse nicht mehr gut wahr und kann Entfernungen schwerer einschätzen. Viele, vor allem erfahrene Autofahrer überschätzen zudem die eigene Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Damit Sekundenschlaf am Steuer erst gar nicht auftritt, sollten Fahrer bereits vor der Fahrt einiges beachten: „Eine Autofahrt am besten nur ausgeschlafen antreten. Das gilt insbesondere für längere Fahrten, beispielsweise in den Urlaub.“ Auch regelmäßige aktive Pausen sind wichtig. Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung. „Aber generell gilt: Nicht länger als zehn Stunden am Stück fahren – trotz Pausen“, rät Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO. Wenn möglich, empfiehlt sich eine Fahrt mit Beifahrer. Denn Gespräche bewahren gerade auf längeren Strecken vor Monotonie. Außerdem kann der Beifahrer den Fahrer ablösen, sobald dieser bei sich erste Anzeichen von Müdigkeit erkennt. Wichtig: Nach Möglichkeit sollten Mitfahrer während der Fahrt nicht selbst schlafen! Dies lässt auch den Fahrer leichter ermüden. „Auch ein erholsamer Kurzschlaf von bis zu 30 Minuten direkt vor einer längeren Fahrt kann helfen. Denn bereits nach wenigen Minuten Schlaf beginnt die Erholung und die Leistungsfähigkeit nimmt wieder zu“, so ein weiterer Tipp des ERGO Kfz-Experten. Nicht verlassen sollten sich Autofahrer hingegen auf Kaffee oder Cola: Koffein steigert zwar die Aufmerksamkeit – aber nur kurzfristig. Außerdem wirkt es erst nach etwa 30 Minuten. Auch offene Autofenster oder laute Musik schützen nicht vor dem Einnicken. Ob die Kaskoversicherung für den entstandenen Schaden bei einem durch Müdigkeit verursachten Unfall aufkommt, hängt von den Versicherungsbedingungen ab. Das Verhalten des Verursachers wird als grobe Fahrlässigkeit gewertet. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Fahrer trotz erster Anzeichen von Übermüdung gefahren ist. Die Versicherung kann den Auszahlungsbetrag dann in dem Maße kürzen, in dem der Schaden durch die grobe Fahrlässigkeit verursacht wurde. Im ERGO Premium-Produkt ist grobe Fahrlässigkeit mitversichert.

Schlafattacke mit schweren Folgen

Darüber hinaus drohen den Betroffenen auch straf- und führerscheinrechtliche Konsequenzen: „Wer aufgrund eines Sekundenschlafs andere ernsthaft gefährdet oder einen Unfall verursacht, muss mit einer Geldstrafe und Führerscheinentzug rechnen“, warnt Michaela Zientek, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung. „Denn: Übermüdung reduziert in hohem Maße die Fahrtauglichkeit. Wer trotzdem fährt, gefährdet erheblich den Straßenverkehr.“ Das gilt in besonderem Maße natürlich für Fahrer, die sich mit einer diagnostizierten Schlafstörung ans Steuer setzen: „Wer zum Beispiel weiß, dass er unter Schlafapnoe leidet und trotzdem fährt, kann sich schnell strafbar machen. Unter extremen Umständen kann das eine Freiheitsstrafe nach sich ziehen“, betont die D.A.S. Rechtsexpertin.
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Kurzfassung:

5 Tipps gegen Sekundenschlaf am Steuer

Hinweise für eine sichere Fahrt von den Experten der ERGO Versicherungsgruppe

– Eine Autofahrt am besten nur ausgeschlafen antreten.

– Auf erste Warnzeichen von Schläfrigkeit achten, etwa: leichtes Frösteln, schwere, brennende Augen, Konzentrationsstörungen, wiederholtes Blinzeln, Schleier vor den Augen oder häufiges Gähnen.

– Regelmäßig aktive Pausen machen: Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung!

– Auch im Urlaub: Nicht länger als zehn Stunden am Stück fahren – und am besten mit Beifahrer.

– Nicht auf Kaffee oder Cola verlassen! Koffein steigert die Aufmerksamkeit nur kurzfristig. Außerdem wirkt es erst nach etwa 30 Minuten.
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ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in über 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. ERGO bietet ein umfassendes Spektrum an Versicherungen, Vorsorge und Serviceleistungen. Im Heimatmarkt Deutschland gehört ERGO über alle Sparten hinweg zu den führenden Anbietern. Rund 46.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2013 nahm ERGO Beiträge in Höhe von 18 Mrd. Euro ein und erbrachte für ihre Kunden Versicherungsleistungen von 17 Mrd. Euro. ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo.com

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„Knöllchen wegen eingeschneiter Windschutzscheibe“ – Verbraucherfrage der Woche der D.A.S.

Gut beraten von den Experten der ERGO Versicherungsgruppe

Bernhard S. aus Stuttgart:
Auf unseren Parkscheinen steht immer, dass man sie gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe legen soll. Aber wie ist es eigentlich bei Schneefall? Bekomme ich einen Strafzettel, wenn man den Schein wegen der Schneeschicht nicht sieht?

Michaela Zientek, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung:
Unabhängig davon, was auf dem Parkschein steht: Die Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibt vor, dass dieser von außen gut lesbar am oder im Fahrzeug angebracht werden muss. Aber: Dies gilt nur unter normalen Umständen. Sie sind nicht verpflichtet, bei jedem Schneefall zurück zum Auto zu laufen und die Scheibe zu säubern. Wenn Sie den Parkschein also bei freier Windschutzscheibe gut sichtbar aufs Armaturenbrett gelegt haben, haben Sie Ihre Pflicht erfüllt. Dies gilt auch für Anwohner-Parkausweise. Bekommen Sie trotzdem einen Strafzettel, legen Sie der Behörde den Parkschein vor – am besten mit einem Foto des eingeschneiten Autos. Aber: Ein Freibrief für „kostenloses Parken“ ist Schneefall nicht.
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Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher. Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung finden Sie unter www.das.de/rechtsportal.

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Die D.A.S. ist Europas Nr. 1 im Rechtsschutz. Gegründet 1928, ist die D.A.S. heute in beinahe 20 Ländern in Europa und darüber hinaus vertreten. Die Marke D.A.S. steht für die erfolgreiche Einführung der Rechtsschutzversicherung in verschiedenen Märkten. 2013 erzielte die Gesellschaft im In- und Ausland Beitragseinnahmen in Höhe von 1,2 Mrd. Euro. Die D.A.S. ist der Spezialist für Rechtsschutz der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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