Schlagwort: ERGO Reiseversicherung

Mit dem Haustier in den Urlaub – Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Was Tierhalter beim Transport ihrer Lieblinge beachten sollten

Mit dem Haustier in den Urlaub - Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Reisen kann für Tiere erheblichen Stress bedeuten, weswegen gute Planung im Voraus erforderlich ist. (Bildquelle: ERGO Group)

Rund 34 Millionen Haustiere leben schätzungsweise in deutschen Haushalten. Sollen sie auch im Urlaub dabei sein, ist eine gute Planung wichtig. Denn eine Reise bedeutet für Vierbeiner oft Stress. Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung, weiß, was Tierhalter bei der An- und Abreise beachten sollten.

Viele Tierbesitzer wollen auch die Ferien mit ihren Lieblingen verbringen. „Wer einen Urlaub mit Haustier plant, sollte sich allerdings überlegen, ob er seinem vierbeinigen Freund damit einen Gefallen tut“, gibt Birgit Dreyer zu bedenken. Denn Reisen kann für Tiere – insbesondere für kleine – erheblichen Stress bedeuten. Wenn möglich, sollten Tierhalter Katze, Vogel, Kaninchen und Co. daher für die Dauer des Urlaubs zur Pflege in fürsorgliche Hände geben. „Für die Tiere ist es am besten, wenn sie in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können“, erklärt Dreyer. Hunde hingegen sind ideale Reisebegleiter, sie folgen Herrchen oder Frauchen gerne überall hin. Aber auch hier will der Transport sorgfältig geplant sein.

Fliegen? – besser nicht

Wer fliegen muss oder möchte, der lässt sein Tier am besten bei guter Betreuung zu Hause. Gibt es keine andere Möglichkeit, sollten die Besitzer den Flug für ihr Tier zumindest so angenehm wie möglich gestalten. Kleine Hunde und Katzen bis zu einem bestimmten Gewicht gelten normalerweise als Handgepäck. Tierhalter können sich bei ihrer Fluggesellschaft nach den jeweiligen Bestimmungen für das Handgepäck erkundigen. Außerdem ist es ratsam, den Flug rechtzeitig zu buchen, denn häufig ist nur eine bestimmte Anzahl an Tieren für die Kabine zugelassen. „Wer mit seinem Haustier fliegt, sollte nach Möglichkeit einen Direktflug wählen – das belastet das Tier weniger“, rät die Expertin der ERGO Reiseversicherung.

Besondere Vorsicht beim Transport im Frachtraum

Übersteigt die Größe des Tieres die Vorgaben für das Handgepäck, reist es in einem tiergerechten Container in einem klimatisierten Abschnitt des Frachtraums. Die Transportbox muss dabei bestimmte Anforderungen erfüllen: „Die Box muss ausbruchsicher und an mindestens drei Seiten mit Luftlöchern versehen sein. Zudem ist es wichtig, dass das Tier darin aufrecht stehen und sich umdrehen kann“, so Dreyer. Damit sich die Vierbeiner in dieser ungewohnten Situation möglichst wohlfühlen, empfiehlt es sich, das Lieblingsspielzeug und eine Schmusedecke mit in die Transportbox zu legen. „Der vertraute Geruch beruhigt das Tier“, weiß die Reiseexpertin. Außerdem ist es ratsam, eine Kopie des Heimtierausweises und die Kontaktdaten des Tierbesitzers an der Transportbox anzubringen. Wichtig zu wissen: Blinden- oder Gehörlosenhunde dürfen bei den meisten Airlines kostenlos und in der Kabine mitreisen.

Sicher reisen mit dem Auto

Für eine Reise mit dem Auto sollte der Fahrer das Haustier angemessen sichern. Das ist sogar gesetzlich vorgeschrieben, denn Tiere gelten nach den Paragrafen 22 und 23 der Straßenverkehrsordnung als Ladung. „Eine Vollbremsung oder ein Auffahrunfall können ungesicherte tierische Beifahrer mit enormen Kräften nach vorn katapultieren“, warnt Dreyer. Das gefährdet nicht nur das Tier, sondern auch die anderen Insassen. Außerdem können Tiere, die sich im Auto frei bewegen können, den Fahrer erheblich ablenken. Kleine Heimtiere bis zu einem Gewicht von sieben Kilogramm sind deshalb am besten im Fußraum hinter einem der Vordersitze in einer Transportbox mit GS-Prüfsiegel aufgehoben. Der sicherste Platz für Hunde ist eine geprüfte Hundebox, die bei Kombis im Kofferraum, bei anderen Autos an der Rückbank fixiert ist. Besitzer von kleineren Heimtieren wie Katzen können ihre Lieblinge vorab mit der Transportbox vertraut machen. Falls Hunde im Alltag nicht im Auto mitfahren, hilft womöglich ein regelmäßiges Training über kürzere Strecken. Damit ihnen nicht übel wird, sollten Hunde und Katzen einige Stunden vor Fahrtantritt nicht mehr fressen. Kleine Mahlzeiten während der Fahrt sind aber in Ordnung, genügend Wasser in einem auslaufsicheren Behältnis ist ein Muss. Kleintiere wie Hasen sind dagegen meist unempfindlicher: Hier spricht in der Regel nichts gegen einen Futternapf in der Transportbox. Dreyer rät zudem: „Die Fahrt am besten auf Randzeiten, wie frühmorgens oder am späten Abend, legen, um Staus zu vermeiden. Wer doch in einen Stau gerät, sollte die Autobahn verlassen und eine Gassi-Pause einlegen.“

Gut vorbereitet für Bahn und Co.

Bei Bahnfahrten sollten Tierbesitzer daran denken, auch für den vierbeinigen Mitreisenden ein Ticket zu lösen. Das ist nötig, falls er größer als eine Hauskatze ist oder wenn es ins Ausland geht. Transportbox oder bei größeren Hunden Maulkorb und Leine nicht vergessen! Wer eine Überfahrt mit der Fähre plant, sollte sicherstellen, dass das Tierwohl dabei nicht gefährdet ist. Auch hier machen gewohnte Spielsachen und die Lieblingsdecke die Reise für den Vierbeiner angenehmer. Natürlich dürfen auch ausreichend Wasser und Futter nicht fehlen. Auf Kreuzfahrtschiffen sind Tiere häufig gar nicht erlaubt. Außerdem wichtig bei der Reiseplanung: Einreisebestimmungen für Urlaubsziele im Ausland checken und den Heimtierausweis dabei haben.
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Die ERGO Reiseversicherung firmiert seit Mai 2019 unter ihrem neuen Namen (bisher: ERV – Europäische Reiseversicherung). Sie überzeugt durch ihre Kundenorientierung, einen hohen Qualitätsanspruch und ein erstklassiges Serviceangebot. Seit über 100 Jahren prägt die ERGO Reiseversicherung die Geschichte des Reiseschutzes. Als Unternehmen der ERGO gehört sie weltweit zu den führenden Reiseversicherern. Mit seinem internationalen Netzwerk sorgt der Spezialist für Reiseschutz dafür, dass die Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
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Was ist ein Zweitpass? – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Reiseversicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Was ist ein Zweitpass? - Verbraucherfrage der Woche der ERGO Reiseversicherung

Wer ein berechtigtes Interesse hat, kann einen Zweitpass beantragen. (Bildquelle: ERGO Group)

Miriam W. aus Ellwangen:
Ich habe schon ein paar Mal von einem sogenannten Zweitpass gehört. Was genau ist das und welche Vorteile bietet er?

Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung:
Ein Zweitpass ist ein zusätzlicher Reisepass, Kinderreisepass oder Personalausweis. Die Gültigkeit beträgt sechs Jahre. Grundsätzlich darf jeder Bürger zwar nur einen gültigen Pass besitzen. Aber für Personen, die nachweisen können, dass sie ein berechtigtes Interesse an einem Zweitpass haben, gibt es eine Ausnahmeregelung. Ein solches Interesse besteht beispielsweise bei NATO-Mitarbeitern oder bei Personal von Luft- und Schifffahrtsunternehmen. Auch Geschäftsleute, die viel unterwegs sind und häufig während einer Reise bereits ein Visum für ein anderes Land beantragen, fallen unter diese Ausnahmeregelung. Auch wenn ein Land einer Person die Einreise verweigert, weil aus dem Reisepass ersichtlich ist, dass sie sich zuvor in bestimmten anderen Staaten aufgehalten hat, liegt ein berechtigtes Interesse des Reisenden für einen Zweitpass vor. Wer beispielsweise einen Stempel aus dem Iran in seinem Reisepass hat, sollte für eine Reise in die USA besser einen Zweitpass beantragen.
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Notfall-Zahnbehandlung im Ausland – Tipp der Woche der ERGO Reiseversicherung

Experten der ERGO Group informieren

Notfall-Zahnbehandlung im Ausland - Tipp der Woche der ERGO Reiseversicherung

Zahnschmerzen sind richtig unangenehm – besonders dann, wenn sie im Urlaub auftreten. (Bildquelle: ERGO Group)

Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung (ERV):

Zahnschmerzen sind richtig unangenehm. Treten sie im Urlaub auf, ist das besonders ärgerlich. Manchmal ist dann ein Zahnarztbesuch im Urlaubsland unerlässlich. Wer in der Europäischen Union (EU) oder in Island, Norwegen, Liechtenstein, Kroatien, Mazedonien, Serbien oder der Schweiz unterwegs ist, für den reicht die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) der gesetzlichen Krankenversicherung meist aus. Aber: Reisende dürfen sich dann nur von Ärzten des öffentlichen Gesundheitssystems vor Ort behandeln lassen, nicht von Privatärzten. Die Krankenkasse erstattet auch ausschließlich die Kosten einer vergleichbaren Behandlung in Deutschland. Da im Ausland die Zahnbehandlung häufig teurer oder wie etwa in Spanien gar nicht Teil des gesetzlichen Leistungsspektrums ist, bleiben Urlauber auf den (Zusatz-)Kosten sitzen. Die kompletten Kosten übernimmt nur eine private Reisekrankenversicherung. Und das nicht nur innerhalb der EU, sondern weltweit. Aber auch mit einer guten Police im Gepäck kann der Zahnarztbesuch zum Abenteuer werden: Wegen der Sprachbarrieren. Auf der Website der Initiative proDente finden Reisende einen Sprachführer in sieben Sprachen, der eine unkomplizierte Kommunikation ermöglicht. Kunden der ERGO Reiseversicherung können außerdem auf die ERV travel & care App zugreifen. Sie hilft unter anderem dabei, am Urlaubsort einen Zahnarzt zu finden.
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Tipps zum Urlaubstrend „Blind Booking“ – Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Mallorca oder Korfu – Hauptsache Urlaub!

Tipps zum Urlaubstrend "Blind Booking" - Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Beim Blind Booking erfahren Reisende erst nach der Buchung, wohin es geht. (Bildquelle: ERGO Group)

Der Urlaubszeitraum steht fest, die Entscheidung für Strand, Kultur oder Shopping ist auch getroffen – aber wo genau soll es hingehen? Wer Überraschungen mag oder sich nicht entscheiden kann, nutzt Blind Booking. Was dahinter steckt, wie es funktioniert und was es dabei zu beachten gibt, weiß Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung.

Was ist Blind Booking?

Beim Blind Booking, wörtlich übersetzt „Blindes Buchen“, buchen Reiselustige einen Flug – wenn gewünscht gleich mit Hotel – ohne zu wissen, wo es hin geht. „Wer Überraschungen mag, flexibel ist und sich gerne auf ein Abenteuer einlässt, für den kann das genau das Richtige sein. Zudem lassen sich damit Schnäppchen machen, denn die Angebote gibt es meist zu günstigen Konditionen“, verrät Birgit Dreyer. Erst wenn die Buchung abgeschlossen ist und sie ihre Reisebestätigung bekommen, erfahren die Urlauber, wo sie ihre Ferien verbringen. Einige Blind Booking-Anbieter lassen Reisenden sogar beim Buchen die Wahl, ob sie direkt nach der Buchung das Ziel erfahren wollen oder erst kurzfristig vor Abreise. Meist ist der Urlaub dann sogar nochmal günstiger.

Wie funktioniert es?

Je nachdem, ob sich Urlauber nur für einen Flug, Flug mit Hotel oder nur Hotel entscheiden, fällt der Buchungsvorgang unterschiedlich aus: Einen Flug können Interessierte bei einigen Airlines direkt online buchen. Dafür müssen sie nur den gewünschten Abflugort, eine Kategorie – beispielsweise „Strand“, „Kultur“ oder „Shopping“ – und das Reisedatum angeben. Gegen Aufpreis können sie unliebsame Ziele streichen. Der Tipp der ERGO Reiseexpertin: „Nicht alle Airlines fliegen alle angebotenen Ziele täglich an. Es empfiehlt sich daher, vorab zu prüfen, welche Fluggesellschaft zum gewünschten Datum welche Ziele anfliegt – so fallen ohne Aufpreis bereits einige Möglichkeiten weg.“ Wer sein Hotel getrennt vom Flug buchen möchte, kann zudem die Wahl des Hotels dem Zufall überlassen. Ein solches „Glückshotel“ können Interessierte im Reisebüro oder online buchen. Dabei geben sie neben Reiseziel auch Zeitraum, Hotelkategorie, Zimmertyp und die gewünschte Verpflegung an. In welchem Hotel sie dort untergebracht sind, erfahren sie erst mit der Reisebestätigung. Auch ein Gesamtpaket, also Flug mit Hotel, lässt sich buchen. Dabei geben Interessierte eine Kategorie wie etwa „Sightseeing“ an und legen fest, ob es nach Nord-, Mittel- oder Südeuropa gehen soll. Für die Unterkunft können sie zusätzlich Wünsche angeben, zum Beispiel: Hostel oder Hotel? Eigenes oder Gemeinschaftsbad? Am Ende lässt sich noch wählen, wann die Urlauber den Reiseplan erhalten möchten – für ganz Spontane ist dies bis einen Tag vorher möglich. Bei allen Angeboten gilt generell: Je flexibler die Reisenden sind, desto niedriger die Kosten!

Was sollten Reisende beachten?

Vor einer Buchung ist es sinnvoll, sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters durchzulesen. Denn: Eine Stornierung ist nicht immer möglich. Einige Anbieter erlauben jedoch eine Umbuchung. Zudem sollten die Reisenden auf mögliche Zusatzkosten achten. „Bei Flügen ist meist nur Handgepäck im Preis inbegriffen, ein weiteres Gepäckstück kostet extra, so auch eine Sitzplatzreservierung“, erklärt Dreyer. Ebenfalls wichtig: Einen Einfluss auf Flugzeiten haben die Buchenden nicht – es steht lediglich der Tag der Hin- und Rückreise fest. Trotz aller Spontaneität und Flexibilität sollten Urlauber den Reiseschutz nicht außer Acht lassen. Das RundumSorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung enthält eine Reiserücktritts- (inklusive Reiseabbruch-), Reisekranken- und Reisegepäckversicherung und sorgt dafür, dass der Urlauber im Fall der Fälle umfassend geschützt ist.
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Umweltfreundlicher Urlaub – Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Was nachhaltiges Reisen in der Praxis bedeutet

Umweltfreundlicher Urlaub - Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Bereits kleine Maßnahmen können zur Nachhaltigkeit beitragen.
(Bildquelle: ERGO Group)

Mit der Diskussion über eine CO2-Steuer, die die Flugpreise erhöhen würde, ist das Thema Flugreisen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt in den Blickpunkt gerückt. Ist es besser, der Umwelt zuliebe auf Fernreisen zu verzichten – oder gar zu Hause zu bleiben? Wie Reisende Fernweh und Umweltschutz vereinbaren und bereits mit kleinen Maßnahmen zur Nachhaltigkeit beitragen können, fasst Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung, zusammen.

Nachhaltig fliegen – geht das?

Wer bereits bei der Suche nach dem Urlaubsort den Umweltschutz im Hinterkopf hat, kann sich mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes über seine persönliche (Reise-) CO2-Bilanz informieren. Eine Lösung könnten interessante Ziele sein, die mit der Bahn erreichbar sind. Denn auch eine Autofahrt verursacht einen oft hohen CO2-Ausstoß. „Wen es dennoch in die Ferne zieht, der sollte zumindest bei der Urlaubsdauer darauf achten, dass sie in einem angemessenen Verhältnis zur Entfernung steht“, rät Birgit Dreyer. „Also beispielsweise lieber einmal eine längere Reise unternehmen als dreimal Kurztrips.“ Denn je weiter das Urlaubsziel entfernt ist, desto höher sind die Emissionen und der persönliche Energieverbrauch. Die Umweltorganisation WWF (World Wide Fund For Nature) empfiehlt, bei Strecken unter 700 Kilometern – beispielsweise von Berlin nach Paris – Bahn oder Bus zu nutzen. Bei einer Entfernung von bis zu 2.000 Kilometern, wie etwa zwischen Düsseldorf und Istanbul, rät der WWF zu einem Mindestaufenthalt von acht Tagen, ab 2.000 Kilometern, die Entfernung zwischen München und dem ägyptischen Badeziel Hurghada, mindestens 15 Tage.

Meilen kompensieren – was steckt dahinter?

Sogenannte Kompensationsagenturen wie myclimate oder atmosfair bieten Reisenden die Möglichkeit, ihre Flugmeilen zu kompensieren: „Abhängig von Flugentfernung, Verbrauch oder auch Sitzklasse zahlen Flugreisende eine bestimmte Summe an die Agentur, die das Geld in Umwelt- oder Bildungsprojekte investiert“, informiert Dreyer. Diese Kompensationsangebote betreffen übrigens nicht ausschließlich Flugreisen. Auch Autofahrten oder den Energieverbrauch des eigenen Haushaltes können Verbraucher kompensieren.

Plastik vermeiden im Urlaub

Bereits mit kleinen Maßnahmen können Reisende im Urlaub ihren Müll reduzieren. Mit einer plastikfreien Trinkflasche, beispielsweise aus Edelstahl, und einem integrierten Wasserfilter können sie auf Trinkwasser aus Plastikflaschen verzichten und Wasser aus dem Wasserhahn nutzen. „Und mit ein paar Stoffbeuteln im Gepäck lassen sich die oft bereits für den kleinsten Einkauf verteilten Plastiktüten vermeiden“, ergänzt die Reiseexpertin.

Nachhaltige Unterkunft

Auch bei der Unterkunft können Reisende die Nachhaltigkeit im Blick behalten. So bieten zahlreiche Websites wie etwa greenpearls eine Übersicht von Unterkünften und Lokalen, die sowohl auf Umweltschutz und geringen Energieverbrauch achten, als auch die lokale Wirtschaft unterstützen. Das heißt, dass auch die Anwohner und Unternehmen aus der Region als Arbeitnehmer und Zulieferer vom Tourismus profitieren. Wer außerdem Lokale und Lebensmittel des Urlaubslandes ausprobiert und nicht etwa im tiefsten Asien eine Pizza mit importiertem Mozzarella bestellt, tut der Umwelt ebenfalls etwas Gutes. „Zudem können Gäste in jedem Hotel zur Umweltfreundlichkeit beitragen, indem sie beispielweise auf das tägliche Bettbeziehen und neue Handtücher verzichten“, ergänzt Birgit Dreyer. Auch ist es oft ausreichend, die Klimaanlage erst vor dem Abendessen anzuschalten, anstatt sie den ganzen Tag laufen zu lassen.

Umweltfreundlich mobil

Muss es der eigene Mietwagen sein oder könnten nicht auch regionale Busse oder Bahnen eine umweltfreundliche Alternative sein, um Land und Leute kennenzulernen? Um zum Beispiel die Bergwelt oder den Dschungel umweltfreundlich zu erkunden, empfiehlt die ERGO Reiseexpertin geführte Wanderungen mit ortsansässigen und naturkundigen Führern anstatt einer Motocross-Tour. Unabhängig davon, wie sehr Reisende ihren Urlaub nach Umweltschutzkriterien ausrichten: Auf den Versicherungsschutz sollten sie auf keinen Fall verzichten. Das RundumSorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung bietet eine umfassende Absicherung mit einer Reiserücktritts- (inklusive Reiseabbruch-), Reisekranken- und Reisegepäckversicherung.
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Kreditkarte aus dem Ausland sperren – Tipp der Woche der ERGO Reiseversicherung

Experten der ERGO Group informieren

Kreditkarte aus dem Ausland sperren - Tipp der Woche der ERGO Reiseversicherung

Wer im Urlaub seine Kreditkarte verliert, kann diese sofort sperren lassen.
(Bildquelle: ERGO Group)

Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung:

Ob gestohlen oder verloren: Wer im Urlaub auf einmal seine Kreditkarte vermisst, ist erstmal geschockt. Aber keine Panik: Betroffene lassen sie am besten umgehend sperren. Bei vielen Karten ist das über die Telefonnummer des zentralen Sperr-Notrufs +49 116 116 möglich. Funktioniert diese Nummer von einem ausländischen Netz aus nicht, ist der Notruf auch unter +49 30 4050 4050 erreichbar. Allerdings nehmen nicht alle Anbieter an diesem zentralen Sperr-Notruf teil. Eine Übersicht aller Teilnehmer finden Reisende auf dessen Website. Kunden anderer Anbieter können die Sperrnummer auf der Website der jeweiligen Bank nachlesen oder in einer Filiale erfragen. Am besten ist es, dies bereits vor der Abreise zu erledigen, um im Notfall schnell die richtige Nummer parat zu haben. Es empfiehlt sich auch, die 16-stellige Kartennummer aufzuschreiben, denn sie ist für die Sperrung notwendig. Mithilfe persönlicher Angaben ist das aber auch möglich. Dazu gehören beispielsweise der Name auf der Karte oder die Adresse. Wer eine Reisegepäck-Versicherung bei der ERGO Reiseversicherung hat, kann sich bei der Sperrung der Karten helfen lassen. Taucht eine gesperrte Karte überraschend wieder auf, können sie ihre Besitzer meist wieder entsperren lassen. Dafür einfach nach dem Urlaub mit der Bank in Verbindung setzen.
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Wie sich Studenten fürs Auslandssemester absichern können – Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Vorlesungen, Studentenpartys – und Krankenhausrechnungen?

Wie sich Studenten fürs Auslandssemester absichern können - Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Studenten sollten für das Auslandssemester auch an einen umfassenden Reiseschutz denken. (Bildquelle: ERGO Group)

Ein Auslandssemester macht sich gut im Lebenslauf, erweitert den Horizont und verbessert die Sprachkenntnisse. Doch was, wenn nicht nur der Gedanke an die sich nähernden Prüfungen Bauchschmerzen verursacht, sondern plötzlich eine Blinddarm-Operation notwendig ist? Wer übernimmt dann die Kosten? Was sonst noch so schief gehen kann und wie sich Studenten vor hohen Gesundheitskosten oder Schadenersatzforderungen schützen können, weiß Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung.

Voraussetzung: gültige Krankenversicherung

Wenn die Entscheidung für eine Hochschule im Ausland gefallen ist, steht zunächst Organisatorisches auf der Tagesordnung. Eine dabei oft vernachlässigte Frage ist die nach den benötigten Versicherungen. „Die Universitäten erwarten aber von ihren internationalen Studenten, dass sie eine gültige Krankenversicherung besitzen. In Kanada, Australien und den USA ist sie sogar Voraussetzung für die Einreise“, erklärt Birgit Dreyer. Bei einem Auslandssemester in einem Land innerhalb der EU, in Island, Norwegen, Liechtenstein und auch der Schweiz greift der Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung – mit diesen Ländern hat Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen. In Ländern, mit denen es dieses Abkommen nicht gibt, gehen gesetzlich Versicherte im Krankheitsfall dagegen leer aus. Daher ist für diese Länder eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung nötig. Die empfiehlt die Reiseexpertin aber ohnehin für jedes Land, da die gesetzlichen Kassen auch in Ländern, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat, nur bis zur Höhe der deutschen Regelsätze bezahlen. Im Ausland sind Medikamente und Therapiemaßnahmen aber häufig teurer. Das bedeutet: Erkrankte Studenten müssen unter Umständen kräftig zuzahlen. Übrigens: Eine Auslandskrankenversicherung übernimmt auch die Kosten für einen Krankenrücktransport, wenn beispielsweise die Weiterbehandlung im Heimatland für eine schnelle Genesung förderlich ist.

Zwei linke Hände können teuer werden

Für viele Studenten gehört nicht nur der Besuch von Hörsälen zum Auslandssemester: Sie lassen sich auch gerne bei Studentenpartys blicken. Doch während eines feuchtfröhlichen Abends kann auch mal was zu Bruch gehen. Meist ist der dabei entstandene Schaden überschaubar und oft verzichten die Gastgeber darauf, Schadenersatz für ein zerbrochenes Glas einzufordern. Hat jedoch der Flatscreen-Fernseher einen Sprung bekommen, kann das für den Verantwortlichen teuer werden. Um den entstandenen Schaden nicht aus eigener Tasche begleichen zu müssen, ist eine Privathaftpflichtversicherung ratsam. Viele dieser Versicherungen bieten einen weltweiten Schutz an. „Innerhalb Europas gilt dieser meist zeitlich unbegrenzt“, weiß Birgit Dreyer. Wer bereits eine solche Versicherung besitzt, sollte nachfragen, ob der Schutz auch im gewählten Studienland greift. Ansonsten lohnt es sich, eine zusätzliche Auslandshaftpflicht abzuschließen.

Auslandsschutz vervollständigen

In Amsterdam mit dem Fahrrad zur Uni: In dem ungewohnten Getümmel zwischen Autos und Fahrrädern passiert schnell mal ein Unfall – wenn es schlecht läuft, sogar mit längerfristigen Auswirkungen. Für solche Fälle empfiehlt Dreyer den Abschluss einer Reiseunfall-Versicherung. Sie leistet nach einem Unfall, der längerfristige oder gar bleibende körperliche Beeinträchtigungen zur Folge hat. Wichtig zu wissen: Wer bereits eine private Unfallversicherung besitzt, benötigt in der Regel keinen zusätzlichen Unfallreiseschutz, da die meisten Policen auch im Ausland gelten. Erkrankt während des Semesters zuhause beispielsweise die Oma schwer, ist es gut, eine Unterbrechungsversicherung zu haben. Sie übernimmt die außerplanmäßigen Hin- und Rückreisekosten. Einen umfassenden Reiseschutz für Studenten, Au-pairs, Backpacker und Co. bietet die ERGO Reiseversicherung: Ob nur eine reine Auslandskrankenversicherung oder zusätzlich der Komfortschutz, bestehend aus Unfall-, Haftpflicht- und Unterbrechungsversicherung.
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Über die ERGO Reiseversicherung
Die ERGO Reiseversicherung firmiert seit Mai 2019 unter ihrem neuen Namen (bisher: ERV – Europäische Reiseversicherung). Sie überzeugt durch ihre Kundenorientierung, einen hohen Qualitätsanspruch und ein erstklassiges Serviceangebot. Seit über 100 Jahren prägt die ERGO Reiseversicherung die Geschichte des Reiseschutzes. Als Unternehmen der ERGO gehört sie weltweit zu den führenden Reiseversicherern. Mit seinem internationalen Netzwerk sorgt der Spezialist für Reiseschutz dafür, dass die Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
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Was bedeuten die Flaggen am Strand? – Tipp der Woche der ERGO Reiseversicherung

Experten der ERGO Group informieren

Was bedeuten die Flaggen am Strand? - Tipp der Woche der ERGO Reiseversicherung

Bei einer roten Flagge herrscht absolutes Badeverbot. (Bildquelle: ERGO Group)

Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung:

Die ersten Ferien stehen vor der Tür. Für viele geht es bald in den Badeurlaub an die Strände dieser Welt. Dort treffen sie nicht nur auf Sonne, Sand und Meer, sondern häufig auch auf verschiedenfarbige Flaggen, die so manchem ein Fragezeichen ins Gesicht schreiben. Ihre Bedeutung wird häufig auf Schildern am Strand, in den Hotelunterlagen oder auf den Websites der Urlaubsorte erklärt. Sie sollen die Badegäste darüber informieren, ob und wo sie schwimmen gehen können. Begrenzen beispielsweise zwei rot-gelbe Flaggen einen Strandabschnitt direkt am Wasser, gilt außerhalb dieses Bereichs Badeverbot. Nur eine rot-gelbe Flagge – meist an einem Hochsitz oder einer Aussichts-Plattform – informiert darüber, dass Rettungsschwimmer den Strand sichern. Weht die gelbe Flagge, können sich Badegäste auf eigene Gefahr ins Wasser wagen. Ungeübte Schwimmer, Kinder oder ältere Personen sollten jedoch vorsichtig sein, da stärkere Wellen gefährlich werden können. Ein absolutes Badeverbot herrscht, wenn die rote Flagge weht. Gründe hierfür sind beispielsweise gefährliche Strömungen oder ein besonders hoher Wellengang. Darüber hinaus gibt es eine schwarz-weiß karierte Flagge, welche den Bade- vom Wassersportbereich abgrenzt. Eine besondere Stellung nimmt die blaue Fahne ein. Sie ist ein Gütezeichen für eine besonders gute Wasserqualität sowie für Sicherheit und Umweltschutz. Und wo bleibt die grüne Fahne? Nur wenige Urlaubsorte verwenden sie noch. Besteht keine besondere Gefahr und ist das Wasser ruhig, weht einfach keine Fahne. Übrigens: An manchen Stränden gibt es auch eine extra Flagge, die vor Quallen warnt. Auf Mallorca ist das beispielsweise eine weiße Flagge mit einer lila Silhouette der Tiere, in Florida eine gelbe Flagge mit einer schwarzen Qualle. Gibt es eine solche Flagge nicht, weht bei besonders vielen und gefährlichen Quallen meist die rote Fahne.
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