Schlagwort: Erben

Zur formgültigen Errichtung von letztwilligen Verfügungen

Wie errichte ich mein Testament?

Zur formgültigen Errichtung von letztwilligen Verfügungen

Einleitung

Mit dem Gedanken des Ablebens beschäftigt sich niemand gerne. Dennoch ist es unabdinglich, sich mit dem Ereignis, das massive rechtliche und wirtschaftliche Auswirkung hat, zu beschäftigen. Vor allem um familiäre und juristische Streitigkeiten zu verhindern. Hier kann eine letztwillige Verfügung Abhilfe schaffen.

Was ist ein Testament eigentlich?

Das Testament ist eine nicht empfangsbedürftige Willenserklärung, mit welcher die Rechtsnachfolge vorbestimmt werden kann. Dies entspricht dem Prinzip der Testierfreiheit, da es das Abweichen von der gesetzlichen Erbfolge ermöglicht.

Nicht jede Art von Testament ist an dieselben Voraussetzungen geknüpft. Gemeinsam ist ihnen allerdings, dass in jedem Testament ein Wille formgültig, bestimmt und frei erklärt werden soll. Wichtig ist hier vor allem die Formgültigkeit, denn wird dieser nicht Rechnung getragen, ist die rechtsgeschäftliche Erklärung unwirksam. Gerade die Formvorschriften von Testamenten ist durch die Rechtsprechung zuletzt verschärft worden, sodass die Formunwirksamkeit von Testa-menten keine rein akademische Frage darstellt, sondern in der Praxis immer wieder auftaucht.

Welche Arten von Testamenten gibt es nun und an welche Gültigkeitsvoraussetzungen sind sie gebunden?

Private Testamente

a. Eigenhändiges Testament

Das eigenhändige Testament ist die einfachste Art ein Testament zu erstellen. Es bedarf grund-sätzlich nur der Erfüllung von zwei Voraussetzungen. Zum einen muss das Testament eigenhändig sowie lesbar geschrieben und zum anderen durch den Testierenden eigenhändig unter-schrieben werden. Anzuraten ist es, das Datum und den Ort der Errichtung auf dem Dokument zu vermerken.

Durch die Eingängigkeit ist die Wahrscheinlichkeit von Formfehlern relativ gering, was das eigen-händige Testament in der Praxis beliebt macht. Es kann ebenso beliebig oft ausgebessert, verbessert und abgeändert werden. Dies schadet der Gültigkeit der letztwilligen Verfügung nicht, dennoch sollte vorsichtshalber jede Veränderung mit einer Unterschrift bekräftigt werden.

Wesentlicher Nachteil des eigenhändigen Testaments sind die in der Regel beschränkten juristi-schen Kenntnisse des Verfassers. Gerade die Regelung komplexerer Erbfolgen – etwa beim Vor-handensein größerer Vermögenswerte, von Unternehmen oder einer Vielzahl an erb- oder pflichtteilsberechtigten Personen – kann einen juristischen Laien mitunter überfordern und zu im Endeffekt äußerst kostspieligen Fehlern führen. Ebenfalls nachteilig ist, dass eigenhändige Tes-tamente oftmals durch den Erblasser selbst (etwa in dessen Wohnung) verwahrt werden und daher das Risiko besteht, dass diese nach dem Tod des Erblassers nicht – oder nicht in unver-fälschtere Form – aufgefunden werden.

b. Fremdhändiges Testament

Das fremdhändige Testament wird, wie der Name es schon verrät, nicht vom Verfügenden ei-genhändig geschrieben, sondern z.B. mit einer Schreibmaschine oder durch eine dritte Person. Aus diesem Grund werden von Gesetzes wegen drei Gültigkeitserfordernisse gesetzt:

Erstens muss das Testament vom Testator unter der gleichzeitigen Anwesenheit von mindestens drei Zeugen eigenhändig unterschrieben werden. Zeugen müssen volljährig, geistig uneingeschränkt, unbefangen und der verfassenden Sprache mächtig sein. Zweitens muss die Identität der Zeugen preisgegeben und diese als solche angeführt werden und hat die Unterschrift der Zeugen den eigenhändigen Hinweis auf die Unterzeichnung als Testamentszeugen zu beinhalten. Den Inhalt eines Testaments müssen die Zeugen nicht kennen; sehr wohl müssen sie aber wissen, dass Gegenstand der Unterzeichnung ein Testament ist. Drittens ist es erforderlich, dass das Testament einen handschriftlichen Zusatz des Testators enthält, der bekräftigt, dass es sich um den letzten Willen des Verfügenden handelt.

Das Abfassen eines fremdhändigen Testaments durch fachkundige Personen ist vor allem dann empfehlenswert, wenn komplexe Sachverhalte vorliegen – etwa beim Vorhandensein größerer Vermögenswerte, von Unternehmen oder einer Vielzahl an erb- oder pflichtteilsberechtigten Personen. Da fremdhändige Testamente wesentlich strengeren Formvorschriften als eigenhän-dige Testamente unterliegen, ist die Fehleranfälligkeit bei fremdhändigen Testamenten jedoch eine höhere.

Mündliches Testament (Nottestament)

Das Anwendungsfeld des mündlichen Testaments ist überschaubar. Es kommt nur noch in Notsi-tuationen zum Einsatz und trägt dadurch auch die Bezeichnung „Nottestament“. Die letztwillige Verfügung kann nur in einem unmittelbar gefahrenbehafteten Fall mündlich erklärt werden. Das Testament ist formgültig, wenn zwei gewählte und fähige Zeugen den Inhalt des Testaments deckungsgleich widergeben und die ernste Absicht des Testators belegen können. Das mündliche Testament ist nur über einen Zeitraum von drei Monaten wirksam, anschließend müsste es in die Form eines eigen- oder fremdhändigen Testaments „gegossen“ werden.

Öffentliches Testament

Ein öffentliches Testament wird vor Gericht oder einem Notar durch Urkundenübergabe oder mündliche Erklärung errichtet. Folglich wird zwischen gerichtlichen und notariellen Testamenten unterscheiden.

Die Besonderheit liegt vor allem darin, dass die öffentliche Testamentsform das Testieren für manche Personengruppen überhaupt ermöglicht. Mündige Minderjährige sowie unter Erwachsenenvertretung stehende Person etwa können in der Regel nur öffentlich Testieren; ähnliches gilt für Personen, die nicht in der Lage sind, zu schreiben oder zu lesen.

Wann ist rechtliche Beratung sinnvoll?

Vor allem bei komplizierten Familienverhältnissen, einem großen oder einem im Ausland gelegenen Vermögen sowie immer dann, wenn es auch um die Übergabe von Unternehmen oder Immobilienvermögen geht, empfiehlt es sich, fundierten rechtlichen Rat einzuholen.

Aber auch dann, wenn das Pflichtteilsrecht von nahen Angehörigen eingreift oder eingeschränkt werden soll, kann guter Rat Goldes wert sein. Ansonsten kann es schnell zu Fehlern kommen, die das Testament anfechtbar machen und Schäden verursachen, die durch eine kompetent errichtete letztwillige Verfügung leicht zu vermeiden gewesen wären.

Über die Autoren

Dies ist eine Information der Schmelz Rechtsanwälte OG. Die Sozietät ist insbesondere auf Familienrecht, Immobilienrecht, Unternehmensrecht und Prozessrecht spezialisiert.

Schmelz Rechtsanwälte ist eine in Wien und Niederösterreich tätige Rechtsanwaltskanzlei. Der Schwerpunkt der Sozietät liegt in der gerichtlichen und außergerichtlichen zivilrechtlichen Beratung.

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Immoji-Kompakt: Neuartige Wissensflyer für Immobilienmakler – mit Fachwissen zum Alleinauftrag

Immoji-Kompakt: Neuartige Wissensflyer für Immobilienmakler - mit Fachwissen zum Alleinauftrag

(Mynewsdesk) Meerbusch, im Juli 2019 – Immobilienmakler müssen im analogen und digitalen Anbieterdschungel durch Kompetenz und Know-how punkten, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Händeringend gesucht werden deshalb unkomplizierte und kostengünstige Wege, um sich bei Eigentümern als versierter Makler und echter Immobilienexperte zu positionieren. Mit den innovativen Wissensflyern von Immoji-Kompakt gibt es ab sofort die richtige Lösung: Unter www.immoji-kompakt.de finden Immobilienmakler zahlreiche, topaktuelle Wissensflyer mit werthaltigen und nutzbringenden Themen rund um die Immobilie, die Lesern einen echten Mehrwert bieten. Im übersichtlichen und benutzerfreundlichen Online-Shop können aktuell sechs Wissensflyer per Mausklick bestellt werden, mit Themen wie Erben, Bieterverfahren, Baulast oder Mediation – weitere Beiträge folgen. Zusätzlich gibt es sechs kompakte Themen für die Rückseite, von Energieausweis bis hin zum Widerrufsrecht.

Individualisierung per Knopfdruck

Die vierseitigen Wissensflyer werden nach Anmeldung und Bestellung im Shop noch per Upload mit Firmenlogo, Porträtfoto, Hausfarbe und Kontaktdaten individualisiert. Das funktioniert ganz einfach per Mausklick und dauert nur wenige Minuten. Die innovativen Wissensflyer werden dann umgehend druckfrisch angeliefert – bereits ab 180 Euro für 50 hochwertig und vierfarbig gedruckte Exemplare. Zur Verteilung oder zur Auslage im definierten Farminggebiet, als Postsendung an Bestandskunden und Interessenten.

Kostenlose Leseproben

Zu allen verfügbaren Themen liegen im Shop kostenlose Leseproben bereit. Angemeldete Makler können sie jederzeit kostenlos und unverbindlich herunterladen, um sich von der journalistischen Qualität der professionellen Beiträge zu überzeugen. Eine einmalige Registrierung im Portal reicht aus: www.immoji-kompakt.de

Immoji-Kompakt: Das sind vierseitige, personalisierte Wissensflyer, mit denen Immobilienmakler durch Kompetenz und Know-how bei ihren Kunden punkten können.

Immobilienmakler, die ein komplettes, 12-seitiges Magazin als analogen Leadgenerator einsetzen möchten, finden unter www.immoji-journal.de die richtige Lösung. Einen Blick in die aktuelle Ausgabe gibt es unter www.immoji-journal.de/ausgabe

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Über Immoji©

Unter der Marke Immoji© bringen zwei ausgewiesene Experten aus der Kommunikations-Branche regelmäßig neue und spannende Projekt an den Start: Der Meerbuscher Diplom-Betriebswirt Markus Naczinsky ist anerkannter Fachmann im Bereich Immobilien-Marketing und geprüfter MarktWert-Makler der Sprengnetter-Akademie. Der Essener Journalist Nicolai Jereb schreibt seit vielen Jahren unter anderem über Finanzthemen, Technologie und Kundenservice. Er sorgt bei Immoji© nicht nur für lesenswerte Inhalte, sondern steuert auch seine langjährige Erfahrung aus dem Verlagswesen bei.

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Erben und Vererben in der Patchwork-Familie

Ein neuer Fachbeitrag der Kanzlei Selzer Reiff Rechtsanwälte Notare informiert über Besonderheiten und Fallstricke der Nachlassregelung in Patchwork-Familien.

Erben und Vererben in der Patchwork-Familie

Bettina Selzer und Sonja Reiff, Notare der Kanzlei Selzer Reiff Rechtsanwälte Notare in Frankfurt

Frankfurt, 2. Juli 2019 – Heutzutage bleiben viele Ehen nicht mehr ein Leben lang bestehen. Ehen werden geschieden, neue Partnerschaften werden geschlossen, eine weitere Familie gegründet. Dies führt nicht nur zu Lebzeiten zu verschiedenen rechtlichen Fragestellungen, sondern auch über den Tod hinaus. Denn das deutsche Erbrecht orientiert sich im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge weiterhin an der traditionellen Familie, bei welcher ein verheiratetes Paar dauerhaft zusammenbleibt. Ein neuer Fachartikel der Kanzlei Selzer Reiff Rechtsanwälte Notare weist auf wesentliche Besonderheiten der Nachlassregelung in Patchwork-Familien hin.

Die gesetzliche Erbfolge kann im Falle der Patchwork-Familie nicht gewollte Folgen oder sogar Ungerechtigkeiten begründen. Ohne eine entsprechende Nachlassregelung kann beispielsweise – je nach Reihenfolge des Versterbens – ein großer Teil des eingebrachten Vermögens eines Partners als Erbe an die Stiefkinder anstatt an die eigenen leiblichen Kinder fallen.

Von besonderer Bedeutung ist auch der Familienstatus der Patchwork-Familie. Leben die neuen Partner ohne Trauschein zusammen, so muss ein gewünschtes gegenseitiges Erbe zwingend vor dem Todesfall geregelt werden. Denn vor dem Gesetz existiert in diesem Fall gar kein Verwandtschaftsverhältnis und somit auch kein Erbanspruch.

Neben der gesetzlichen Erbfolge gibt es im deutschen Erbrecht mit dem Testament und dem Erbvertrag jedoch weitere Möglichkeiten, den Nachlass nach den eigenen Vorstellungen zu regeln. Notare beraten hierzu und geben Hilfestellung bei der Abfassung von Testamenten und Erbverträgen, damit der tatsächliche Wille auch rechtssicher dokumentiert ist.

Im neuen Fachartikel „Erben und Vererben in der Patchwork-Familie“ gehen die Notare von Selzer Reiff Rechtsanwälte Notare aus Frankfurt näher auf die Problematik der Nachlassregelung in Patchwork-Familien ein. Einzelne Fallstricke werden hierbei anschaulich anhand von Beispielen erläutert.

Weiterführende Informationen:

https://www.selzer-reiff.de/aktuelles/fachbeitraege-publikationen/erben-und-vererben-in-der-patchwork-familie/

Über die Kanzlei SELZER REIFF Rechtsanwälte Notare in Frankfurt

Als vereidigte Notare in Frankfurt am Main bieten Notar Bettina Selzer und Notar Sonja Reiff in ihrem Notarbüro im Westend Frankfurt sämtliche notariellen Dienstleistungen in allen Rechtsgebieten an, unter anderem im Erbrecht, im Handelsrecht und Gesellschaftsrecht, im Grundstücks- und Immobilienrecht sowie im Familienrecht und bei klassischen Treuhandtätigkeiten.

Regelmäßig sind die beiden Notarinne auch als Rechtsexpertinnen in Presse und Rundfunk gefragt.

Weitere Informationen zum Notarbüro:
https://www.selzer-reiff.de

Informationen zu wichtigen Rechtsbegriffen finden Sie im Notarlexikon auf der Kanzlei-Homepage:
https://www.selzer-reiff.de/notar-lexikon

Tag-It: Erben, Vererben, Testament, Erbvertrag, Nachlass, Erbe Patchwork-Familie, Nachlass regeln, Vorerbe, Nacherbe, Erbengemeinschaft, Ehevertrag, Nießbrauchrecht, Immobilie

Über die Sozietät SELZER REIFF Rechtsanwälte Notare, Frankfurt am Main:

Zentral im Westend Frankfurt gelegen, ist die Sozietät SELZER REIFF Rechtsanwälte Notare ein modernes Notarbüro.

Mit Rechtsanwältin Bettina Selzer und Rechtsanwältin Sonja Reiff verfügt die Kanzlei über zwei in Frankfurt vereidigte Notare und bietet sämtliche notarielle Dienstleistungen in allen Rechtsgebieten an, unter anderem im Erbrecht, im Gesellschaftsrecht, im Grundstücks- und Immobilienrecht sowie bei der Vermögens- und Unternehmensnachfolge.

Die Notare können aufgrund ihrer juristischen und notariellen Kenntnisse und Erfahrungen die Mandanten jederzeit fachgerecht beraten und ihnen auf sie zugeschnittene Lösungen anbieten. Sie erstellen gerne kurzfristig und in bester Qualität Urkundenentwürfe, beurkunden diese und sorgen für eine zügige und verlässliche Abwicklung.

Ergänzt wird das Angebot der Kanzlei durch erfahrene Kooperationspartner, z.B. in den Bereichen Familien- und Erbrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Unternehmensberatung und Steuerberatung. Privatpersonen und Unternehmen finden so breite Unterstützung in Rechtsangelegenheiten.

Darüber hinaus sind Rechtsanwältin und Notarin Bettina Selzer sowie Rechtsanwältin und Notarin Sonja Reiff seit vielen Jahren regelmäßig als Rechtsexperten Interviewpartner des Hessischen Rundfunks.

Weitere Informationen: https://www.selzer-reiff.de

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Buchtipp: Erd Erben, das Science Fiction Werk auf dem Weg zum Bestseller?

Science-Fiction, ist ein narratives Genre in Literatur (Prosa, Comic, Utopie) ein Freiraum für Spekulationen und Visionen zukünftiger Szenarien auf Erden oder in anderen Galaxien. Buchtipp: Erd Erben von M & M Steinen ein Endzeit-Abenteuer!

Buchtipp: Erd Erben, das Science Fiction Werk auf dem Weg zum Bestseller?

Erd Erben, Band 1

Wir schreiben das Jahr 2839 – Das Abenteuer beginnt erst und doch ist es ein denkbares Szenario, das die beiden Autoren M & M van Steinen in Ihrem Erstlingswerk „Erd Erben“ beschreiben. Es ist eine düstere Welt die uns von den Autoren beschrieben wird. Die heutigen Jugend in „Friday for Future“ Mentalität würde wohl sagen, wenn ihr so weitermacht wird es genau so kommen, doch das Buch ist kein Werk verängstigter Grüner, es beginnt erstmal viel schlimmer.

„Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Chaos und Verwüstung herrschen. Kein Strom, kein fließend Wasser, kein funktionierendes Fahrzeug – zurück zum Anfang. Die Menschheit ist fast zur Gänze verschwunden, auch eine Vielzahl von Tierarten gibt es nicht mehr. Die Überlebenden werden von Hungersnöten und Krankheiten geplagt. Einzig die gebunkerten Nahrungsreserven sind übrig und werden mit aller Kraft zusammengetragen. Der Menschheit steht eine ungewisse Zeit bevor, als sich eine kleine Menschengruppe auf Wanderschaft begibt […]“

Das könnte auch aus dem Parteiprogramm diverser Umweltaktivisten stammen

Im beschriebenen Werk ist das der Prolog, und ab diesen Zeilen darf man gespannt sein, was auf Leser spannendes zukommt. Als mir M. van Steinen (Der zweite M. der Autoren) das erste Buch in die Hände drückte recherchierte ich eigentlich in Sachen Blockchain-Technologie, doch dann kam dabei das Buch auf den Tisch, „Kuck dir das mal an“ meinte M2 van Steinen und drückte mir das Buch in die Hände. Gut dachte ich wieder ein „Star-Wars-Theater“, aber es war ein dunkles Endzeitspektakel, und das hat es in sich.

Kurz geschildert, ein Gruppe Neuzeitler macht sich auf einer trostlos verkommenen Erde auf die Suche, verbesserte Überlebensmöglichkeiten zu finden. Ein beschwerlicher Weg führt sie zu einem geheimen Stützpunkt, der viele Überraschungen und spannende Situationen bereit hält, die es zu meistern gilt. Der schnelle Tod ist zu jeder Zeit Begleiter der Gruppe, und eine mordlüsterne Bande die Rayder, möchten Beute machen und diese schlechte geschützte Wandertruppe ist damit ein gefundenes Fressen, für diese Neuzeitpiraten. Wie viele aus der Gruppe werden das Ziel erreichen? Kann der frühere Militärstützpunkt offene Fragen beantworten? Wird die Wanderschaft in eine glücklichere Zukunft mehr als nur eine hoffnungslose Tortur?

Das erste Buch und das gesamte Werk

Das Buch ist der Toröffner in eine düstere Zukunft die mit hellen Flecken erahnen lässt das die Menschheit eine Chance hat. Die fortführenden Bände werden etwas Licht in ökologische und menschliche Aspekte bieten, die Utopie der Menschheit in ihren mannigfaltigen Illusionen bleibt das zentrale Thema der Erd Erben-Bände.

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Plattform; Auflage: 2 (5. Dezember 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1534661328
ISBN-13: 978-1534661325
Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,2 x 18,7 cm
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Negativzins und Inflation vernichtet Ihr Geld

Ruhestandsplanung wird in Zeiten von Negativzins und Inflation immer wichtiger!

Negativzins und Inflation vernichtet Ihr Geld

Armin Bräuning: „Ruhestandsplanung wird in Zeiten von Negativzins und Inflation immer wichtiger.“
Akademische Zusatzausbildung zum Spezialisten für Ruhestandsplanung abgeschlossen

Engen-Welschingen, 27.06.2017 – Nun hat es auch Kleinanleger erreicht: Auf dem Tagesgeldkonto der Volksbank Reutlingen werden laut Preisaushang ab einer Einlage von 10.000 Euro Negativzinsen von 0,5 Prozent fällig. Auch für Festgeldeinlagen müssen Kunden offiziell zahlen. „Jetzt ist es noch wichtiger geworden, eine gute Strategie zu erarbeiten, wie im Alter optimal mit dem Vermögen verfahren werden soll, damit das Ersparte nicht durch Negativzinsen und Inflation aufgefressen wird“, sagt Ruhestandsplaner Armin Bräuning.

So haben die Kunden des Ruhestandsplaners in ihrem Leben oft schon viel erreicht: ein Haus gebaut, Vermögenswerte zusammengetragen oder ein eigenes Unternehmen zum Laufen gebracht. Nun ist es an der Zeit, das Erreichte zu erhalten und gut einzusetzen. „Damit der kommende Ruhestand aus persönlicher, finanzieller und rechtlicher Sicht für den Kunden ein Erfolg werden kann, müssen viele Fragen geklärt werden“, sagt Armin Bräuning, der gerade die akademische Zusatzausbildung zum Zertifizierten Spezialisten für Ruhestandsplanung an der Fachhochschule Kaiserslautern erfolgreich abgeschlossen hat: Reicht das Vermögen, um sicher und sorgenfrei davon leben zu können? Wie wirken sich Inflation und Steuern im Ruhestand aus? Ist das Vermögen für diese Lebensphase bereits optimal aufgestellt? Ist der Partner ebenfalls gut versorgt? Wie ginge es im Pflegefall finanziell weiter? Wie steht es um eine Vermögensnachfolgeplanung?

„Bei der Beratung gehen wir noch einen Schritt weiter und sprechen auch über Erben und Schenken, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht“, sagt Bräuning, der die Wichtigkeit des Themas schon 2009 erkannt und den Bundesverband der Ruhestandsplaner Deutschland e.V. mitgegründet hat. Dazu zieht Armin Bräuning Spezialisten wie Notare, Steuerberater, Rechtsanwälte, Pflegeexperten oder Rentenberater aus seinem Netzwerk hinzu. „Ich fühle mich dabei als Koordinator und gleichzeitig als Spezialist in Finanzfragen, sodass ich bei der Allokation von Vermögenswerten weiterhelfen kann.“ Schließlich solle der Ruhestand nicht durch finanzielle Sorgen getrübt werden.

Kontakt:
Armin Bräuning
Fachwirt für Finanzberatung (IHK) und Spezialist für Ruhestandsplanung (FH)
Friedrich-List-Str. 9
78234 Engen-Welschingen
Tel.: 0 77 33 / 69 00
E-Mail: info@brafin.de
Internet: www.ruhestand-experte.de

Bräuning DER RUHESTANDSPLANR vom Bodenseeland

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Erben, Vererben & Schenken aus steuerlicher Sicht – Was ist neu?

ERBEN, VERERBEN, SCHENKEN

“ DAS NEUE ERBSCHAFTSTEUERRECHT „

Wir laden alle Interessierten herzlich zum SK Steuer-Talk in unsere Kanzlei ein. Dieser Steuer-Talk ist der erste Teil unserer neuen Veranstaltungsreihe, bei der wir interessante Themen aus der Steuer- und Gesetz-Szene gemeinsam mit Ihnen erläutern und diskutieren möchten.

DAS PROGRAMM
Erben, Vererben und Schenken bedeuten auch das Risiko, Erbschaft- oder Schenkungsteuer zahlen zu müssen. Durch das neue Erbschaftsteuergesetz haben sich gegenüber der früheren Rechtslage diverse Änderungen ergeben. Diese Veränderungen werfen Fragen auf, die eine rechtssichere Nachfolge komplizieren können. Was bedeutet das konkret für die Praxis?

– Chancen und Risiken vom neuen Erbschaftsteuergesetz
– Vermögensweitergabe: Worauf Sie achten müssen!
– Die Bedeutung für Familienunternehmen.
– Wie werden Unternehmen bewertet?
– Begünstigtes Betriebsvermögen: Wie wird es definiert und ermittelt?
– Wie sieht die geforderte Verschonungsbedarfprüfung aus?

Wir werden Ihnen an Beispielen, allgemein und im Einzelnen, die Neuerungen darstellen. Ihre Fragen werden wir in der anschließenden Fragerunde beantworten. Zum Abschluss erwartet Sie ein gemütlicher Ausklang bei kleinen Snacks und Erfrischungen. Zur Vertiefung dieses Themas erhalten alle Teilnehmer/innen ein informatives Skript mit Übersichten zur aktuellen Rechtslage sowie Tipps und Informationen.

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 26. Mai 2017. Leider ist die Zahl der Plätze begrenzt, so dass wir Ihre Zusagen nach Eingang berücksichtigen werden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ihre SK
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zur online Anmeldung
Standort: Prof. Dr. K. Schwantag – Dr. P. Kraushaar GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Strasse: Zeilweg 42
Ort: 60439 – Frankfurt am Main (Deutschland)
Beginn: 31.05.2017 17:30 Uhr
Eintritt: kostenlos
Buchungswebseite: https://www.sk-wpg.de/extras/0/

Die SK GmbH ist eine unabhängige, partnerschaftlich geführte Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft und berät mittelständische und international tätige Unternehmen, gemeinnützige Organisationen sowie Privatpersonen im Raum Frankfurt – darüber hinaus deutschlandweit über die Partner in der BPG Gruppe sowie international innerhalb des Beraternetzwerkes Leading Edge Alliance. Das Frankfurter Team aus Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Rechtsanwälten berät in allen steuerlichen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fragen und unterstützt seine Mandanten mit pass-genauen Lösungen.

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Prof. Dr. K. Schwantag – Dr. P. Kraushaar GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Ruth Glaeske
Zeilweg 42
60439 Frankfurt am Main
+49 (0) 69 97 12 31-0
+49 (0) 69 97 12 31-70
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ARAG Verbrauchertipps

Diesel-Diebstahl/Testament/Arbeitszimmer

Diesel-Diebstahl mit Folgen
In Zeiten, in denen Tanken schon fast Luxus ist, ist der Diebstahl von Kraftstoff keine Seltenheit. Doch wer kommt für die Reinigung von ausgelaufenem Diesel auf, wenn die Diebe unachtsam vorgehen und Kraftstoff verschütten? In einem konkreten Fall haten die dreisten Diebe Diesel aus einem ordentlich geparkten Lastwagen eines Fahrschulinhabers abgezapft. Eine größere Menge lief jedoch daneben. Die Behörde ließ daraufhin die Gehwegplatten hochnehmen und den darunter liegenden Boden entsorgen, um so eine Wassergefährung durch Kontamination zu verhindern. Die Rechnung sollte der Lastwagenbesitzer zahlen. Der aber weigerte sich. Zu Recht, wie die ARAG Exerten bestätigen. Denn der Mann hatte sein Fahrzeug ordnungsgemäß abgestellt, so dass vom Lastwagen selbst keine Gefahr ausging. Und für die wasserrechtliche Gefahr durch den ausgelaufenen Dieselkraftstoff ist nicht der Halter verantwortlich, sondern die Diebe (Oberverwaltungsgericht Lüneburg, Az.: 13 LB 143/16).

Mehr zum Thema unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sonstige/

Testament nicht per E-Mail widerrufen
ARAG Experten weisen darauf hin, dass Erblasser ein Testament nicht einfach per E-Mail widerrufen können. Zwar ist es grundsätzlich möglich, seinen letzten Willen rückgängig zu machen. Das muss dann allerdings in der gleichen Form geschehen, wie das Erstellen des Testamentes – also entweder notariell oder eigenhändig. Und da eine eMail nun mal kein eigenhändig geschriebenes Dokument ist, ist ein solcher elektronischer Widerruf nicht wirksam (Kammergericht Berlin, Az.: 6 W 64/15).

Mehr zum Thema unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/ehe-und-familie/

Auch zwei Arbeitszimmer steuerlich absetzbar?
Nach Auskunft der ARAG Experten können Arbeitnehmer, denen vom Chef kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt wird, Aufwendungen für das heimische Büro von der Steuer absetzen. Die Höchstgrenze dafür liegt in der Regel bei 1.250 Euro. Bildet das häusliche Arbeitszimmer den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit, gibt es keine Höchstgrenze. Dann können sogar sämtliche Kosten steuerlich geltend gemacht werden. Zwei heimische Büros können wiederum nicht angerechnet werden. Zum einen nutzt der Steuerpflichtige niemals beide gleichzeitig und zum anderen ist der Höchstbetrag personen- und objektbezogen. Er kann daher grundsätzlich nur einmal im Jahr gewährt werden (Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Az.: 2 K 1595/13, nicht rechtskräftig).

Mehr zum Thema unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Positionen ein. Mit 3.800 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,7 Milliarden EUR.

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Neuerscheinung: Erben und Schenken

Nachlassplanung mit Durchblick für jedermann

Neuerscheinung: Erben und Schenken

Wer erbt, wenn nichts geregelt ist? Was kann ich in einem Testament festlegen? Werden meine Erben Erbschaftsteuer zahlen müssen? Kann ich nicht schon zu Lebzeiten etwas verschenken? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bietet die Broschüre „Erben und Schenken“ aus der Klartext-Reihe von Wolters Kluwer.

Wer soll erben? Was sind Pflichtteil, Vermächtnis oder Auflagen?

Sie haben die Fragen, wir haben die Antworten! Profis aus der Beratungspraxis haben komprimiert auf 32 Seiten die Grundlagen zum Erbrecht und der Erbschaftsteuer für jedermann verständlich aufbereitet. Die Broschüre stellt alle wichtigen Informationen für einen typischen Erbfall in Deutschland zusammen. Der Leser erhält das Wissen, das er benötigt, um sein eigenes Erbe und damit die Vermögensweitergabe auf seinen Partner oder die nächste Generation zu regeln.

Verständlich und hilfreich durch Beispiele, Tipps und Checklisten

Dabei werden sowohl die rechtlichen Aspekte beleuchtet, als auch die steuerlichen Gegebenheiten vorgestellt. Zahlreiche Beispiele und Tipps aus der Praxis helfen dem Leser bei der Planung und Umsetzung seiner Vermögensnachfolge. Checklisten sorgen dafür, dass die Überlegungen des potentiellen Erblassers in rechtlicher und steuerlicher Sicht keine wichtigen Aspekte unberücksichtigt lassen.

Jetzt bestellen!

Weitere Informationen zur Broschüre „Erben und Schenken“ sowie die Bestellmöglichkeit finden Sie im Online Shop von Wolters Kluwer .

Über www.versicherungspraxis24.de

VersicherungsPraxis24 – das Portal für Versicherungsprofis. Hier erhalten Vermittler ihr komplettes Handwerkszeug in nur einem Portal. Ob mit Fachbeiträgen, Gesetzen & Urteilen oder täglichen News – das Expertenteam stellt alles Wissenswerte aus der Versicherungs- und Finanzbranche kompakt und verständlich zusammen. Diverse praxisnahe Arbeitshilfen & Serviceangeboten runden das Portfolio ab.

Über Wolters Kluwer

Der Wissens- und Informationsdienstleister Wolters Kluwer bietet in Deutschland insbesondere in den Bereichen Recht, Wirtschaft und Steuern fundierte Fachinformationen in Form von Literatur, Software und Services für den professionellen Anwender. Hauptsitz von Wolters Kluwer in Deutschland ist Köln, hier beschäftigt das Unternehmen an über 20 Standorten rund 1.200 Mitarbeiter.

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Die Mietwohnung erben?

ARAG Experten zu den mietrechtlichen Bestimmungen bei vererbten Mietwohnungen

Nach dem Tod eines Verwandten sehen sich Angehörige und Erben mit allerlei Entscheidungen konfrontiert. Insbesondere wenn der Verstorbene Mieter einer Wohnung war, ergeben sich daraus für die Hinterbliebenen bestimmte Rechte – aber auch Pflichten. Welche mietrechtlichen Bestimmungen hier gelten, wie und an wen eine Mietwohnung vererbt werden kann, erfahren Sie von den ARAG Experten.

Eintrittsrecht
Stirbt der Mieter einer Wohnung, regelt das Gesetz in §§ 563 ff. BGB auf wen das bestehende Mietverhältnis zunächst automatisch übergeht. Hier bestimmt das so genannte Eintrittsrecht, dass allen diesen Personen, etwa Ehepartnern, Familienangehörigen aber auch Kindern, die Möglichkeit gegeben wird, den Mietvertrag weiterzuführen und in der gemeinsamen Wohnung zu bleiben. Gegen diesen Anspruch treten auch die Erben, sollte es sich dabei nicht um die Eintrittsberechtigten handeln, zurück. Beschließen die Eintrittsberechtigten allerdings den Mietvertrag nicht weiterführen zu wollen, können sie innerhalb eines Monats nach Kenntnis über den Tod des Mieters dem Vermieter mitteilen, dass Sie das Mietverhältnis nicht fortführen wollen.

Mietvertrag erben
Gibt es keine Eintrittsberechtigten, geht das Mietverhältnis an die Erben über. Diese können den Vertrag innerhalb eines Monats außerordentlich mit der gesetzlichen Kündigungsfrist kündigen, für die mit der Wohnung verbundenen Pflichten und Kosten sind allerdings trotzdem die Erben verantwortlich. Treten diese das Erbe auch an, müssen sie für mögliche Schönheitsreparaturen, Räumungskosten oder fällige Mietzahlungen aufkommen. Von diesen Verpflichtungen kann sich der Erbe entbinden. Dafür muss er die Erbschaft ausschlagen und innerhalb von sechs Wochen gegenüber dem zuständigen Nachlassgericht seinen Verzicht erklären. Das Ausschlagen des Erbes hat aber zur Folge, dass kein einziger Gegenstand mehr aus der Wohnung des Verstorbenen entfernt werden darf. Der eigentliche Erbe hat dann also nicht mehr das Recht, persönliche Erinnerungsstücke wie Opas geliebten Fernsehsessel mit nach Hause zu nehmen. Nimmt der Erbe die Erbschaft an und erfährt er im Nachhinein, dass er auch Schulden geerbt hat, kann er die Annahme der Erbschaft immer noch anfechten. Ob das Erbe ausgeschlagen wird oder nicht, sollte also gründlich überdacht werden.

Schutz wird oft zur Falle
Das Eintrittsrecht, das zum Schutz der Angehörigen des Mieters dient – diese sollen in ihrem „Zuhause“ bleiben können – kann aber auch zur ungeliebten Falle werden, wenn die Berechtigten den Vertrag nicht übernehmen wollen, jedoch die einmonatige Mitteilungsfrist nicht einhalten. Ähnlich wie die Erben des Mieters können auch Eintrittsberechtigte mit den aus dem Mietverhältnis sich ergebenden Verpflichtungen überfordert sein. Im Fall des Falles empfiehlt es sich also dringend, die Situation genau zu überdenken und mögliche Pflichten und Rechte gegeneinander abzuwägen.

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Testament ändern, sofort!

Richtig vererben nach der neuen EU-Erbrechtsreform am Beispiel Italien

Testament ändern, sofort!

Erbrecht: Das ändert sich ab dem 17.08.2015

Richtig vererben nach der neuen EU-Erbrechtsreform am Beispiel Italien

Testament ändern, sofort!

Frankfurt, 13.08.2015: Mit dem Stichtag 17.August gilt in Europa ein neues Erbrecht. Dann entscheidet bei grenzübergreifenden Erbfällen nicht mehr das Staatsangehörigkeitsprinzip, sondern das Erbrecht des Staates, in dem der Verstorbene seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt hatte. Ein in Italien lebender deutscher Staatsbürger, der dort verstirbt, wird dann nach italienischem Erbrecht beerbt. Was viele nicht wissen: Das italienische Erbrecht unterscheidet sich erheblich vom deutschen Gesetz.

Bereits Goethe schwärmte in seinen Reisebeschreibungen von der Schönheit Italiens. Und auch heutzutage steht das Land in der Gunst der Deutschen ganz oben. Im vergangenen Jahr waren etwa 5,5 Millionen Deutsche nach Bella Italia gereist (Quelle: Statista 2015). Doch viele verbringen nicht mehr nur ihren Urlaub dort. Offiziell leben etwa 37.000 Deutsche dauerhaft in Italien (Quelle ISTAT Italienisches Nationales Institut für Statistik 2015). Über die Zahl derer, die sich über längere Zeit im Jahr in Italien aufhalten oder dort Vermögen, wie zum Beispiel eine Immobilie besitzen, gibt es keine genauen Angaben. Ob Expatriates und Auswandererfamilien, Rentner und Frühruheständler oder Unternehmer und Arbeitnehmer: Sie alle können von der neuen EU-Erbrechtsverordnung betroffen sein.

Erbvertrag und Berliner Testament sind unwirksam

Für Erbangelegenheiten gibt es in Deutschland klare Regeln und Verträge, wie zum Beispiel den Erbvertrag oder das gemeinschaftliche Testament (Berliner Testament), in dem sich Eheleute gegenseitig zu alleinigen Erben und die Kinder als Schlusserben nach dem Tod beider Elternteile einsetzen. In Italien sind diese Erklärungen unwirksam. „Ein deutsches Ehepaar, das in Deutschland ein Berliner Testament gemacht hat und dann an den Gardasee oder nach Südtirol gezogen ist, hat ab 17. August keine Garantie mehr, dass seine Wunschverteilung des Nachlasses auch wirklich umgesetzt wird“, warnt der auf deutsch-italienisches Recht spezialisierte Rechtsanwalt und Avvocato Dr. Jürgen Reiß . Wer sicherstellen möchte, dass sein letzter Wille erfüllt wird und, dass den Hinterbliebenen viele Unannehmlichkeiten erspart werden, der kommt um eine vorherige Regelung der Vermögensnachfolge nicht herum. Damit diese auch in Italien anerkannt wird, muss sie zwingend in Testamentsform erfolgen.

Wie ist die gesetzliche Erbfolge?

Liegen keine vom Erblasser festgelegten Regelungen vor, greift die gesetzliche Erbfolge. Das italienische Erbrecht kennt sechs Klassen von Erbberechtigten: Überlebender Ehegatte, eheliche/nichteheliche Abkömmlinge, Eltern und Vorfahren, Seitenverwandte (Geschwister), die übrigen Verwandten und den Staat. Mit einem Testament kann die Erbfolge abweichend vom Gesetz geregelt werden. Den Pflichtteil kann man aber auch auf diese Weise nicht ausschließen. Das bedeutet, dass, egal was im Testament festgehalten ist, die nächsten Angehörigen das Recht auf einen bestimmen Teil des Erbes haben. „Der Nachlass wird in Italien anders aufgeteilt als in Deutschland, was mitunter zu unliebsamen Überraschungen führen kann“, erklärt der Experte Dr. Jürgen Reiß . So erbt beispielsweise der Ehegatte neben dem Kind (oder dessen Nachkommen) die Hälfte, neben mehreren Kindern ein Drittel, neben Eltern, Großeltern und Geschwistern zwei Drittel (siehe Infografik). Erst wenn keine dieser Verwandten vorhanden sind, erbt er den gesamten Nachlass. Dazu bekommt er auch ein lebenslanges Nutzungsrecht an der Ehewohnung.

Vorsicht Pflichtteilsrecht (Noterbenrecht)

Anders als in Deutschland geht der Nachlass in Italien nicht automatisch auf die Erben über. Diese müssen die Erbschaft erst annehmen. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass es in Italien sogar möglich ist, sich als Pflichtteilsberechtigter in die Erbengemeinschaft einzuklagen. Ist dies der Fall, droht unter den Hinterbliebenen oftmals Streit ums Erbe. Das Pflichtteilsrecht ist in Italien wesentlich stärker ausgeprägt. Durch ein sogenanntes Noterbenrecht steht den enterbten leiblichen Abkömmlingen und dem Hinterbliebenen Ehepartner per Gesetz eine echte Teilhabe am Nachlass zu.

Was bedeutet „gewöhnlicher Aufenthalt“?

Eine klare Definition gibt die neue Verordnung nicht. „Als Faustregel gilt, dass ein Auslandsaufenthalt von mehr als sechs Monaten im Jahr zur Vermutung des gewöhnlichen Aufenthalts in einem Land führt“, erklärt der Experte Dr. Jürgen Reiß . Um diesen zu definieren, bedarf es aber erst einmal der Gesamtbeurteilung der Lebensumstände des Erblassers vor und bei seinem Tod. Anhaltspunkte können sowohl Dauer und Regelmäßigkeit des Auslandsaufenthaltes, familiäre und soziale Bindungen, Vermögensgegenstände, aber auch der Arbeitsplatz oder gar Kenntnisse der Landessprache sein.

Die Rechtswahl nutzen

Die neue Verordnung sieht explizit ein Wahlrecht vor. Das bedeutet, dass man vorab festlegen kann, dass im Todesfall das Recht des Staates gelten soll, dessen Staatsangehörigkeit man besitzt. Bei mehreren Staatsangehörigkeiten kann das Recht eines dieser Staaten gewählt werden. Zu beachten ist, dass auch hier die Rechtswahl zwingend in Testamentsform festgehalten werden muss. Daher sollten auch bestehende Testamente, sofern ein Auslandsbezug besteht, auf die inhaltliche Gültigkeit hin überprüft werden. Ein Deutscher, der in Italien wohnt, kann sich also zwischen dem deutschen und dem italienischen Erbrecht entscheiden. Er kann, als deutscher Staatsangehöriger, das deutsche Recht in Testamentsform wählen. Wird keine Entscheidung getroffen, dann kommt automatisch das italienische Recht zur Anwendung. „Welches anwendbare Recht vorteilhafter ist, und in welchen Fällen eine Rechtswahl sinnvoll ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Jeder konkrete Fall sollte daher einzeln betrachtet und beurteilt werden“, fasst Dr. Jürgen Reiß zusammen.

Kanzlei REISS

Die Kanzlei REISS ist ausgewiesener Experte für deutsch-italienisches Recht sowie deutsches und internationales Erbrecht.

Der mehrfache Buchautor, Rechtsanwalt und Avvocato Dr. Jürgen Reiß ist Namensgeber und Inhaber der 1996 von ihm gegründeten Kanzlei. Das deutsch-italienische und internationale Erbrecht sowie das Immobilienrecht stellt eine seiner Kernkompetenzen dar und macht ihn zum ersten Ansprechpartner für Erbfragen sowie Immobilienübertragungen in Italien.

Die Kanzlei REISS ist im Länderdreieck Deutschland, Italien und der Schweiz an insgesamt dreizehn Standorten vertreten.

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Erbschaft im Ausland

ARAG Experten erläutern die neuen europaweit einheitlichen Regeln

In unserer globalen Gesellschaft werden auch die Erbfälle mit Auslandsbezug immer häufiger. Nahezu eine halbe Million Fälle sind es jährlich in der EU. Das kann der Rentner sein, der nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben in sein Ferienhaus auf Mallorca zieht. Aber auch die Entsendung von Arbeitnehmern ins Ausland wird in international agierenden Unternehmen zunehmend häufiger. Und so mancher wandert auch gleich ganz aus. Sie alle sollten bedenken, dass sie nach der neuen EU-Erbrechtsverordnung im Todesfall möglicherweise nach dem Recht ihres Aufenthaltslandes beerbt werden – selbst wenn sie nach wie vor die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Ab wann diese Regelung gilt und was Sie tun können, damit sich Ihr Erbe dennoch nach deutschem Recht richtet, wissen die ARAG Experten.

Ein Todesfall – mehrere Erbrechtsordnungen
Derzeit richtet sich die Frage, welches nationale Erbrecht bei einem Todesfall mit Auslandsbezug anzuwenden ist, noch nach den sogenannten Kollisionsnormen des Internationalen Privatrechts (IPR). Das Problem dabei: Sie sehen in den verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten ganz unterschiedlich aus. So stellen deutsche Nachlassgerichte in Erbfällen zum Beispiel auf die Staatsangehörigkeit ab. Der Deutsche, der im Ausland lebt, wird für sie also selbst dann noch nach deutschem Recht beerbt, wenn er schon vor zehn Jahren ausgewandert ist. In anderen Ländern ist stattdessen für das gesamte Erbe der letzte Wohnsitz des Erblassers entscheidend. Wiederum andere – wie z.B. Frankreich – stellen für Immobilien auf das Recht des Ortes ab, wo diese sich befinden, für bewegliches Vermögen richtet sich das Erbrecht dagegen nach der Staatsangehörigkeit. Konkret bedeutet das: Wegen der national verschiedenen Kollisionsnormen finden mitunter in einem Erbfall mehrere Erbrechtsordnungen Anwendung – und das auch noch mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Ab August 2015 kommt es auf gewöhnlichen Aufenthalt an
Um solch komplizierte Fälle in Zukunft zu vermeiden, hat die EU im Jahr 2012 eine Erbrechtsverordnung (Nr. 650/2012) verabschiedet. Nach ihr „unterliegt die gesamte Rechtsnachfolge von Todes wegen dem Recht des Staates, in dem der Erblasser zum Zeitpunkt seines Todes seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat“. Diese Regelung gilt für alle Erbfälle, die vom 17. August 2015 an eintreten.

Ab wann gilt ein Aufenthalt im Ausland als „gewöhnlich“?
Findet das ausländische Erbrecht schon dann Anwendung, wenn der jobbedingte Auslandsaufenthalt nur auf ein Jahr angelegt ist? Und wie sieht es mit denjenigen aus, die regelmäßig zwischen zwei Ländern pendeln? Die Vorschrift selbst sagt dazu nichts. Anhaltspunkte ergeben sich nur aus der einleitenden Begründung zur Verordnung. Dort heißt es, das zuständige Gericht solle die Lebensumstände des Erblassers in den Jahren vor seinem Tod und im Zeitpunkt des Todes beurteilen. Dabei sollten vor allem die Dauer und die Regelmäßigkeit des Auslandsaufenthalts und die Gründe für diesen Berücksichtigung finden. Wer sich aus beruflichen oder wirtschaftlichen Gründen in einem anderen Staat aufhalte, aber noch eine enge und feste Bindung zu seinem Herkunftsstaat habe, der könne seinen „gewöhnlichen Aufenthalt“ unter Umständen immer noch dort haben. Wie die Vorschrift im Einzelfall auszulegen ist, wird also die Rechtsprechung zeigen müssen.

Im Testament das Erbrecht bestimmen
Kommt im Todesfall fremdes Erbrecht zur Anwendung, kann dies mitunter zu unliebsamen Überraschungen für die Angehörigen führen. So ist etwa das im deutschen Erbrecht geltende Pflichtteilsrecht einigen anderen Erbrechtsordnungen unbekannt. Auch die Beteiligung des Ehegatten am Erbe kann anders oder gar nicht geregelt sein. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen möchten, sollten Sie daher schon jetzt festlegen, dass im Todesfall das Recht des Staates gelten soll, dessen Staatsangehörigkeit Sie besitzen. Dieses Wahlrecht sieht die Verordnung ausdrücklich vor. Besitzen Sie mehrere Staatsangehörigkeiten, können Sie das Recht eines dieser Staaten wählen. Ganz wichtig: Die Rechtswahl muss laut Verordnung zwingend in Testamentsform erfolgen! ARAG Experten empfehlen deshalb, sich bei einem Notar rechtzeitig vor Inkrafttreten der Verordnung beraten und gegebenenfalls ein Testament – oder einen Erbvertrag – aufsetzen zu lassen, in dem deutsches Erbrecht gewählt wird. Da die Verordnung auf alle Testamente und Erbverträge, die vor dem 17. August 2015 errichtet wurden, Anwendung findet, sollten Sie auch schon bestehende Verfügungen, sofern ein Auslandsbezug besteht, von einem Notar überprüfen lassen.

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Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG – Alles andere als Durchschnitt!

Die Profis der Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG sind unabhängig, aber nicht neutral, sondern handeln gezielt in Ihrem Interesse. Überzeugen Sie sich selbst vom 20.April – 24.April 2015 um ca. 19:30 Uhr auf N24.

Die finanzielle Absicherung Ihres Ruhestands, die Vermögenssicherung für Ihre Erben oder der Erhalt Ihres Stiftungskapitals ist Ihr Ziel. Die individuelle und unabhängige Vermögensverwaltung Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG unterstützt Sie dabei, den sichersten Weg zu Ihrem Ziel zu finden.

Wenn Sie viel von Geldanlage verstehen und täglich die Nachrichten der Finanzmärkte verfolgen, können Sie Ihre Strategie kurzfristig optimieren und dem Marktgeschehen anpassen. Oder Sie vertrauen Ihrem unabhängigen Vermögensverwalter, der in Ihrem Sinne an den internationalen Kapitalmärkten handelt. Sie erkennen den Partner Ihres Vertrauens an seiner Auffassung: Individualität und Persönlichkeit stehen für Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG an erster Stelle. Sie entwickeln gemeinsam mit ihm eine Anlagestrategie für Ihr Vermögen, die Ihre Wünsche und Ziele berücksichtigen. Sie verlassen sich auf die Loyalität und Diskretion – die Experten sind immer für Sie da.

Ihr idealer Vermögensverwalter bei Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG orientiert sich ausschließlich an Ihnen. Er kann das, weil er in keiner Abhängigkeit steht oder eigene Verkaufs- und Umsatzziele verfolgt. Bankentypische Interessenkonflikte, die die Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG nicht kennt. Die Experten konzentrieren sich auf die individuelle Vermögensverwaltung.

Für weitere Informationen rund um das Thema individuelle Vermögensverwaltung steht Ihnen Herr Thomas Buckard gerne telefonisch unter der Rufnummer +49 202 38905-11 zur Verfügung.

Vermögensverwaltung aus Wuppertal.

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Vererben der eigenen Immobilie

Kreativer Coup der Finanzbehördern

Vererben der eigenen Immobilie

Vererben will überlegt sein (Bildquelle: Bernd Liebl, Magdeburg)

Ein spannender Coup der Finanzbehörden erweist sich als heftige Falle für Eigenheimeigentümer, die ihr Eigenheim an ihre Hinterbliebenen vererben. Denn wenn Nichterben in dem vererbten Haus oder in der vererbten Wohnung mietfrei weiter wohnen bleiben, müssen sie diesen Vorteil versteuern (Az. II R 45/12).

Von der Erbschaftsteuer befreit wäre nur, wer ein Familienhaus erbt und darin selbst wohnt. Ein Familienangehöriger, der nicht zu den Erben gehört aber trotzdem unter ihrem Dach entgeltfrei wohnt, wird zur Kasse gebeten.

So ein Wohnrecht erfülle die rechtlichen Voraussetzungen für solch eine Steuerpflicht, entschied das oberste deutsche Finanzgericht und verwies auf den Wortlaut des Gesetzes: Er sei eindeutig und begünstige nur den Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum.

Im aktuellen Fall scheiterte damit die Klage einer Frau, deren verstorbener Ehemann das Haus den beiden Kindern vererbt und Witwe ein lebenslanges Wohnrecht darin eingeräumt hatte. Sie muss nun Erbschaftssteuer für dieses Wohnrecht zahlen. Um solche Steuern zu vermeiden, sollten Erblasser das Eigenheim zunächst an den Partner vererben und im Testament verfügen, dass das Haus nach dessen Tod an die Kinder übergehen soll.

Damit ist der Kreis geschlossen, der einen Eigentümer von Wohneigentum sein Leben lang verfolgt. Nicht dass Eigentümer oft ihr gesamtes Berufsleben brauchen, um ihr Eigenheim abzuzahlen, sie ihr gesamtes Berufsleben dafür Verzicht üben, um sich irgendwann Eigentümer eines Eigenheims zu nennen. Nun müssen sogar die Vererbungsstrategien so aufgebaut werden, dass man dafür, dass man sein Leben lang etwas zur Entschuldung dieses Eigenheims beigesteuert hat, für das Recht, darin wohnen, auch noch Steuern bezahlen muss.

Mal im Ernst, welchen Vorteil hat Wohneigentum für den Eigentümer? Nüchtern betrachtet hat Wohneigentum sehr viele Vorteile für die Anbieter von Immobilien, für Anbieter von Versicherungen und Finanzierungen, für den Staat, der regelmäßig Grundsteuer, Versicherungssteuer und natürlich immense Summen an Mehrwertsteuer erhält. Und selbstverständlich haben die vielen Menschen, die in dieser Kette ihre Brötchen verdienen ein großes Interesse daran, dass der deutsche Michel Wohneigentum erwirbt.

Der Prozess des Erwerbens ist dabei der erfreulichste Part. Hier steht der Wunschtraum vornan, den man befriedigt. Die Planung, der Bau etc. sind Glückshormonspender ohne Ende – zumindest manchmal. Ausgenommen sind dabei diejenigen, die alles sehr eng kalkulieren und wo es dann zu Ungereimtheiten kommt. Solcherlei Ungereimtheiten können vielfältige Gesicherter tragen. Da wären die Stichworte unvorhergesehene Kosten, Pfusch am Bau, Insolvenz des Bauträgers und, und, und.

Hat man das überstanden, bleibt den Eigentümern zu beten, dass sich keine weiteren Ungereimtheiten während der Abzahlung des Darlehens ankündigen. Berufliche Veränderungen mit Verdiensteinbußen oder längeren Arbeitswegen, steigende Kosten für Arbeitswege, schlechtere Absetzbarkeiten für Arbeitswegkosten, private Probleme, die die Beziehung belasten können, gesundheitliche Beeinträchtigungen, die private und berufliche Probleme nach sich ziehen können, sind nur einige der Ungereimtheiten, die den Eigenheimerwerber möglichst nicht ereilen sollten.

Ja, Eigentümer werden ist nicht schwer, Eigentümer sein dagegen sehr, oder doch nicht? Nun soll hier keine Schwarzmalerei betrieben werden. Die genannten Ungereimtheiten sind reale Situationen, die den meisten Eigentümern nicht fremd sind. Jedoch sind diese Probleme bei Eigentümern-Anwärtern, die ihr Luftschloss aufbauen selten bei der Betrachtung gegenwärtig.
Was dazu kommt ist, dass Eigentum einem auch genommen werden kann. Man muss an dieser Stelle nicht auswalzen, welche Situationen einem selbst oder in der unmittelbaren Verwandtschaft eintreten können, die die Veräußerung oder sogar Zwangsmaßnahmen nach sich ziehen können, denn dass es diese Dinge gibt, ist weitestgehend bekannt. Die Frage ist, wie man sich die Vorteile von Wohneigentum, nämlich das Wohnen selbst, sichern kann und sich vor den Nachteilen von Eigentum schützen kann.

Die Lösung ist, Mieter mit den Rechten eines Eigentümers sein. Aus der Tatsache, dass man kein Eigentum besitzt, entledigt man sich vielen Pflichten und schützt sich gleichzeitig vor unliebsamen Überraschungen, denn ein Mieter kann sein Mietverhältnis mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten kündigen.

Doch wie führen Sie Ihr Eigenheim über in so einen Zustand? Das Prinzip ist einfach erklärt. Der Interessent, der ein Eigenheim, sei es ein Haus oder eine Wohnung, besitzt oder erwerben möchte, spart mit einem WohnSparVertrag der GENO Wohnbaugenossenschaft eG aus Ludwigsburg (www.geno.ag) finanzielle Mittel als Eigenkapital an. Unter Berücksichtigung von Einkommensgrenzen wird dieser WohnSparVertrag sogar dreifach staatlich gefördert. Der WohnSparVertrag wird nicht verzinst!

Das Minimum beträgt 10% des Objektpreises, jedoch gilt hier, je mehr Eigenkapital, umso besser. Empfohlen werden 20% des Objektwertes. Sobald genügend Eigenkapital vorhanden ist, kommt der WohnSparVertrag quasi in die Zuteilung. Nach Ablauf der Zuteilungszeit kauft oder baut die Genossenschaft die Wunschimmobilie ihres Mitglieds am Ort seiner Wahl. Das Mitglied zieht zunächst als Mieter in das Wunschobjekt ein. Jedoch genießt es bereits notariell beurkundet Rechte des Eigentümers (Auflassungsvormerkung in Abt. II des Grundbuchs). Die Miete wird auf 35 Jahre festgeschrieben und bleibt die ersten 25 Jahre gleich. Für den späteren Erwerb wird ebenso der Objektpreis von Anfang an notariell festgeschrieben. Damit hat das Mitglied im Vergleich zu einem normalen Mietverhältnis den genauen Überblick darüber, welche Kosten während der gesamten Mietdauer zu zahlen sind. Darüber hinaus ist es auch vor Preissteigerungen für den späteren Erwerb abgesichert. Inflation ist somit kein Thema, denn es wird ausschließlich mit Nettobeträgen gerechnet, die von Anfang an festgeschrieben werden.

Für den Notfall ist übrigens ebenfalls gesorgt, denn der Mieter genießt maximale Flexibilität. Denn das Mietverhältnis kann mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden. Der Genosse könnte also jederzeit aussteigen und sich sein Genossenschaftsguthaben aus seinem WohnSparVertrag auszahlen lassen.

Wer schon Immobilieneigentum hat, kann sich und seine Immobilie für immer vor Zugriff Dritter schützen. Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein fremdfinanziertes oder auch lastenfreies Eigenheim. Sie können sich als Eigentümer (auch mit einem Eintrag eines Kreditinstituts in Abteilung III des Grundbuches) ein für alle Mal Ihre Immobilie vor Zwangsmaßnahmen sichern. Wie geht das?

Sie zeichnen einen oder besser zwei GENO WohnSparVerträge ggf. mit der Mindestsumme von 10.000 Euro, auf sich und Ihren Lebenspartner. Mit Zuteilungsreife verkaufen Sie Ihre Immobilie an die GENO eG nicht zum realen Verkehrswert, sondern weit unterhalb, maximal zu dem Wert, den Ihr GENO WohnSparVertrag ermöglicht. Beispielsweise für 100.000 Euro, obwohl der Verkehrswert der Immobilie bei z. B. 300.000 Euro läge. Zu beachten ist, dass der Verkaufspreis mindestens die Summe betragen muss, mit der ggf. ein Kreditinstitut eingetragen ist (oder Sie müssten das Kreditinstitut anderweitig auslösen).
Auf den ersten Blick erscheint das Geschäft wirtschaftlich nicht sinnvoll zu sein. Doch der Schein trügt. Sie verkaufen Ihre Immobilie zwar weit unter Preis, für 100.000 Euro, müssen dann aber auch nur einen Mietzins für diese 100.000 Euro bezahlen und erhalten eine Auflassungsvormerkung in Abteilung II des Grundbuches zu Ihren Gunsten eingetragen.

Sie erhalten somit die unwiderruflich gesicherte Möglichkeit, diese, Ihre Immobilie jederzeit für die besagten 100.000 Euro über den Vollzug der Auflassungsvormerkung zurück erwerben zu können. Somit ist der Verkaufspreis völlig egal, denn die Immobilie wechselt lediglich auf dem Papier den Eigentümer, nicht aber in Wahrheit, da sich diese nun weiterhin in Ihrer rechtlichen Gewalt befindet.

Dadurch ist Ihre Immobilie zukünftig vor Zugriff Dritter geschützt. So sichern Sie sich bzw. Ihre Immobilie alle Zeit gegen sämtliche Zwangsmaßnahmen. Denn was Ihnen auf dem Papier nicht mehr gehört (Sie sind „nur“ Mieter), kann Ihnen auch niemand wegnehmen.

Beachten Sie bitte auch, dass Zwangsmaßnahmen nicht unbedingt damit zu tun haben müssen, dass Sie in die Pleite gehen. Basel II kann Ihnen ebenso die Grundlagen für eine funktionierende Finanzierung entziehen, obwohl sich Ihre Situation kaum geändert hat. Jede Verlängerung eines bestehenden Darlehensvertrages (z.B. bei neuer Zinsfestschreibung) wird wie ein ganz neuer Darlehensantrag behandelt. Das kann zur Folge haben, dass Sie ohne eigenes Zutun keine Verlängerung Ihrer Finanzierung erhalten. Wenn Sie dann keine alternative Finanzierung haben und Ihre Bank ihr Geld zurückhaben möchte, könnte die Frage „Woher nehmen, wenn nicht stehlen?“ ganz schnell aktuell werden. Es lohnt sich also, Vorsorge zu betreiben und sich gegen alle möglichen Eventualitäten abzusichern.

Übrigens kann man rechtzeitigt für so einen Fall vorsorgen, mit dem fünffach geförderten FörderSparen . Im Resultat wohnen Sie wie ein Eigentümer, nur viel ruhiger.

Die GENO Wohnbaugenossenschaft eG bringt Menschen schuldenfrei ins Eigenheim.

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Mit Mediation kann man Erbstreit außergerichtlich beilegen

Erbstreitigkeiten lassen sich mit Mediation schnell und kostengünstig schlichten – Mediator Harald D. Postel

BildEine Erbschaft ist immer mit einer unerfreulichen und einer positiven Meldung verbunden. Wenn jedoch mehrere Familienmitglieder etwas erben und kein Testament vorliegt, dann kommt es nicht selten zum Streit und den Angehörigen. Das Einschalten eines Fachanwaltes ist oftmals jedoch sehr unbefriedigend, weil ausschließlich nach der aktuellen Gesetzeslage entschieden wird, wenn es zum Prozess kommt. Außerdem können sich gerichtliche Streitigkeiten lange hinziehen und kosten dabei auch viel Geld. Eine echte Alternative zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung ist die Mediation.

Ein Mediator kann schneller und obendrein diskret helfen und unter Berücksichtigung aller Parteien eine bestmögliche Lösung für alle Parteien finden. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist darin zu sehen, dass alle Beteiligten Ihre Beziehung zueinander aufrecht erhalten können. Gerade bei Familienstreitigkeiten unter Verwandten und Geschwistern ist es besonders wichtig, dass man sich nach der Lösungsfindung weiterhin in die Augen sehen kann. Deshalb entspricht eine Erbschaftsmediation auch mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit dem letzten Willen des Verstorbenen.

Natürlich kann man einen Mediator auch bei anderen wirtschaftsrechtlichen Auseinandersetzungen hinzuziehen, gerade wenn es um größere Streitsummen geht. Einen Überblick über alle Möglichkeiten eines erfahrenen Mediators kann man sich unter www.mediatior-hamburg.de verschaffen. Bei Fragen zu konkreten Streitfällen und den Preisen steht die Kanzlei Postel jederzeit telefonisch, per E-Mail und bei einer persönlichen Beratung zur Verfügung.

Weitere Infromationen:

Harald D. Postel
Neuer Jungfernstieg 5
20354 Hamburg
Telefon :+49 (0)40 – 32 02 76 75
Fax: +49 (0)40 – 32 02 76 74
E-Mail: info@mediation-postel.de

Über:

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Herr Harald Postel
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20354 Hamburg
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fon ..: +49 (0) 40 – 431 847 28
fax ..: +49 (0)40 – 32 02 76 74
web ..: http://www.mediation-postel.de
email : info@mediation-postel.de

Mediator Harald Postel aus Hamburg bietet professionelle Mediation, die Möglichkeiten zur außergerichtlichen Konfliktlösungen aufzeigen und Hilfestellung für die Lösung zukünftiger Konflikte beinhaltet. Professionelle Mediation ist eine perfekte Alternative, wenn Konfliktparteien keine Lösung ohne juristische Schritte erarbeiten können. Eine Mediation durch einen ausgebildeten Mediator kann den streitenden Personen Zeit und Geld sparen, wenn eine Konfliktlösung ohne Gerichtsbarkeit erarbeitet werden kann und außergerichtlich eine Einigung erzielt wird. Mediator und Rechtsanwalt Harald Postel bietet Konfliktparteien auf Anfrage ein Beratungsgespräch an, bei dem die Chancen und Möglichkeiten einer Mediation aufgezeigt werden.

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Erben haften nur bedingt für Mietschulden

Nach dem Tod eines Mieters läuft der Mietvertrag mit den übrigen in der Wohnung lebenden Angehörigen weiter. Wohnte der Verstorbene allein, treten die Erben in den Vertrag ein.

Grundsätzlich haften diese mit ihrem gesamten Vermögen für die Mietschulden. Sie können jedoch innerhalb eines Monats den Mietvertrag kündigen. Dann müssen sie offene Mietschulden nicht zahlen, soweit das geerbte Vermögen hierfür nicht ausreicht. Die Wüstenrot Bausparkasse, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, weist auf ein entsprechendes Urteil des Bundesgerichtshofes (VIII ZR 68/12) hin.
Im entschiedenen Fall hatten die Erben sofort nach dem Tod ihres Vaters den Mietvertrag gekündigt. Der Vermieter machte offene Mietschulden von rund 7.700 Euro geltend. Er verlangte dabei unter anderem die drei Mieten bis zum Ablauf der gesetzlichen Kündigungsfrist und Schadensersatz für unterbliebene Schönheitsreparaturen und Schäden in der Wohnung. Amtsgericht und Landgericht gaben dem Vermieter teilweise recht. Der Bundesgerichtshof wies jedoch die Klage vollständig ab. Die Erben hätten den Mietvertrag innerhalb eines Monats gekündigt. Damit
hafteten sie nicht mehr in vollem Umfang, sondern nur noch mit dem geerbten Vermögen für die Mietschulden. Da sie nachgewiesen hätten, dass der Verstorbene kein Vermögen hinterlassen hat, müssten sie die offenen Schulden nicht zahlen.

Wüstenrot & Württembergische – Der Vorsorge-Spezialist
Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist „Der Vorsorge-Spezialist“ für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe von rund 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Innendienst und 6.000 Außendienst-Partnern. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster
Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.

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Herr Dr. Immo Dehnert
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Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist ,,Der Vorsorge-Spezialist“ für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe von rund 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Innendienst und 6.000 Außendienst-Partnern. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.

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