Schlagwort: Energiewende

Mehr Nachhaltigkeit mit modernen Stromzählern

Mehr Nachhaltigkeit mit modernen Stromzählern

Nachhaltige Energiegewinnung wird immer wichtiger. Auch auf Verteilnetzebene sind Neuerungen nötig, wie der Austausch alter Stromzähler gegen moderne elektronische Messeinrichtungen. Wie Messstellenbetreiber den Umbau möglichst nachhaltig umsetzen, zeigt Philipp Trautmann in Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende. Herausforderungen für das betriebliche Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement von Messstellenbetreibern. Sein Buch ist im Januar 2020 im GRIN Verlag erschienen.

2016 wurde das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende verabschiedet. Für Messstellenbetreiber bedeutet das umfassende Modernisierungen. Bis zum 31. Dezember 2032 sollen sie nahezu alle elektromechanischen Ferraris-Zähler gegen moderne Messeinrichtungen austauschen. Welche Vor- und Nachteile haben die neuen Geräte gegenüber den alten? Philipp Trautmann untersucht in seinem Buch Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende die Nachhaltigkeitsbilanz mit Hilfe von Verweildauerszenarien.

Weniger Elektroschrott durch verkürzte Lebensdauertests

Ein bedeutendes Problem der Moderne ist die globale Zunahme von Elektroschrott, der die Umwelt enorm belastet. Den Messstellenbetreibern fällt in der Energiewende eine wichtige Rolle zu, daher sollten gerade sie nachhaltig und ökonomisch handeln. Durch neue technische Anforderungen werden moderne Messeinrichtungen nicht nur leichter, sondern haben auch einen geringeren Eigenverbrauch. Doch wie lange können diese neuen Messeinrichtungen betrieben werden bevor sie zu Elektroschott werden? Die Vorteile der technischen Eigenschaften sowie den Zusammenhang zwischen Verweildauer und Einkaufspreis stellt Philipp Trautmann in „Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ anschaulich in Zusammenhang. Er gibt Messstellenbetreibern praxisnahe Handlungsempfehlungen zur Auswahl von modernen Messeinrichtungen in Bezug auf Lebensdauer und Zuverlässigkeit der Geräte. Die Vorgaben der 2019 in Kraft getretenen Verwaltungsvorschrift zur Verlängerung der Eichfrist mittels Stichprobenverfahren wird dabei berücksichtigt.

Über den Autor

Philipp Trautmann hat an der Fachhochschule in Hannover Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Energietechnik studiert. Während seiner folgenden Tätigkeiten als Ingenieur im europäischen Ausland beendete er 2019 sein interdisziplinäres Fernstudium der Umweltwissenschaften. Seit 2017 ist er verantwortlich für das Auftragsmanagement in einem Messstellenbetrieb. Er macht es sich zur Aufgabe, einen sowohl ökonomisch als auch ökologisch optimalen Umsetzungsweg zu finden.

Das Buch ist im Januar 2020 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-346-09981-5)

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Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Netzbetreiber verwenden Einspeisemonitoring von SH Netz

Erneuerbare Energien besser nutzen: Einsatzgebiet der Netzampel umfasst eine Region mit 10 Mio Haushaltskunden und 380.000 Einspeisern in Deutschland.

Netzbetreiber verwenden Einspeisemonitoring von SH Netz

Logo Schleswig-Holstein Netz

Rund 10 Millionen Haushaltskunden und 380.000 Einspeiser können ab sofort in Echtzeit verfolgen, in welchen Regionen aktuell Grünstrom in ihr Netz eingespeist wird. Darunter sind auch große Teile Norddeutschlands. Denn seit kurzem nutzen nicht nur Schleswig-Holstein Netz (SH Netz), sondern auch die Netzbetreiber Avacon Netz, Bayernwerk Netz sowie EDIS Netz die von SH Netz entwickelte Netzampel. Darüber hinaus wird visualisiert, wie viel Einspeisemanagement historisch in den letzten Jahren – bis auf Gemeindeebene runtergebrochen – stattgefunden hat.

„Eine Voraussetzung für die Akzeptanz der Energiewende ist Transparenz über die Einspeisesituationen in den jeweiligen Regionen. Die Netzampel und ihre Prognosefähigkeit von Engpässen im Netz kann genau dies leisten“, sagt Netzampel-Projektleiter Dr. Clemens Gerbaulet von SH Netz.

Erneuerbare Energien besser nutzen – dafür hat Schleswig-Holstein Netz die Netzampel entwickelt ( www.netzampel.energy). Eine wichtige Voraussetzung dafür bildet eine solide Datenbasis zur Einspeisesituation von EEG-Anlagen. Die kostenfrei aufrufbare Online-Karte Netzampel visualisiert den aktuellen Einspeisezustand im Netzgebiet und gibt eine Übersicht des Einspeisezustands über den zeitlichen Verlauf. Dies ist ein wichtiger Indikator für dezentrale Energieerzeugung und -nutzung. Es ermöglicht, dass in den betroffenen Regionen mit hoher Einspeisung aus Erneuerbaren Energien flexible Lasten zusätzliche Strommengen aus dem Netz abrufen könnten.

„Die Energiewende ist ein gesamtgesellschaftliches Projekt und kann nur länder- und unternehmensübergreifend gelingen. Die Netzampel zeigt, wie vorbildlich Lösungen aus der Initiative NEW 4.0 heraus als Blaupausen auch anderen Regionen in Deutschland dienlich sein können“, ergänzt Gerbaulet.

Hintergrund:
In den vergangenen sechs Jahren hat sich die angeschlossene Leistung aus PV- und Windkraft in Schleswig-Holstein annähernd verdoppelt. Während Erneuerbare verhältnismäßig schnell errichtet werden konnten, konnte der Netzausbau mit diesem rasanten Zuwachs nicht immer mithalten. Die Folge: Wenn viel Wind weht und die Sonne scheint, können Netzengpässe in Gebieten mit besonders viel EEG-Einspeisung oder im Übertragungsnetz entstehen.

Hoch- und Höchstspannungsleitungen wollen mit einer Vielzahl betroffener Gemeinden, Institutionen und Anwohnern abgestimmt werden. Indem man Anlagen in diesen Regionen abregelt, werden Netzengpässe aufgelöst und die Systemsicherheit gewährleistet.
Neben dem Ausbau der Netze ist es also wichtig, dass regional erzeugter Grünstrom vor Ort genutzt wird, um Netzengpässen vorzubeugen und so viel Energie wie möglich zu nutzen.

Die Netzampel ist ein Baustein, der aus dem Projekt ENKO heraus entwickelt wurde, im Rahmen des Forschungsprojektes NEW 4.0, einer Innovationsallianz aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aus Hamburg und Schleswig-Holstein. Als SINTEG-Projekt ist die Netzampel aus einer Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie heraus entstanden.

Schleswig-Holstein Netz AG
Die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) betreibt für die Menschen hier im Norden in mehr als 1.000 Kommunen in Schleswig-Holstein Strom- und Gasleitungen. Die 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit ihren Standorten in jedem Kreis in Schleswig-Holstein präsent und stellen eine unmittelbare Betreuung der Menschen vor Ort sicher. Mehr als 380 Kommunen aus Schleswig-Holstein halten Anteile an SH Netz und profitieren von umfangreichen Mitspracherechten und einer Garantiedividende. Fest im Norden verwurzelt, engagieren wir uns als Partner der Energiewende vor Ort: durch den Anschluss von zehntausenden Windkraft- und Photovoltaikanlagen an das Strom- sowie von Biogas- und Power-to-Gas-Anlagen an das Gasnetz. Darüber hinaus entwickeln wir Energielösungen für den Norden, unterstützen den Ausbau der Elektromobilität und engagieren uns in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Wir bilden hochqualifizierte Mitarbeiter aus, beauftragen bevorzugt regionale Dienstleister und unterstützen seit vielen Jahren den Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein wie zum Beispiel das härteste Ruderrennen der Welt auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Kontakt
Schleswig-Holstein Netz AG
Ove Struck
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn
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E.DIS und seine Partner arbeiten an der Energiewende

Der Betreiber der Stromnetze E.DIS hat zum Dienstleistertag nach Demmin eingeladen. Netzausbau und Digitalsierung im Fokus. Infos unter www.e-dis.de.

E.DIS und seine Partner arbeiten an der Energiewende

Energieminister Christian Pegel (l.) spricht mit E.DIS und seinen Partnern über den Netzausbau.

Demmin. Jüngst kamen die Partner und Dienstleister von E.DIS zum Hochspannungs-Dienstleistertag in Mecklenburg-Vorpommern zusammen. Bereits zum vierten Mal hat der Netzbetreiber seine Partnerfirmen eingeladen, um mit ihnen über die Energiewende, den Netzausbau, die Arbeitssicherheit sowie die Digitalisierung zu sprechen. Im Teamwork setzen E.DIS und seine Dienstleister Projekte für die Energiewende um: Das Stromnetz in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wird stetig ausgebaut, um mehr Strom aus Erneuerbaren Energien aufnehmen zu können. E.DIS pflegt eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Partnerfirmen, die am Netzausbau beteiligt sind. Im vergangenen Jahr konnten viele Projekte für die Energiewende, den Netzausbau und die Netzstabilität erfolgreich abgeschlossen werden Weitere Informationen zum Stromnetz, zum Gasnetz und zur Aufnahme Erneuerbarer Energien gibt es unter www.e-dis.de.

90 Gäste, die gemeinsam mit E.DIS an Projekten für die Energiewende arbeiten, kamen in Demmin in Mecklenburg-Vorpommern zusammen. Unter ihnen waren Partnerfirmen für den Neu-, Um- und Ersatzbau von Umspannwerken, Hochspannungsleitungen, Schutz- und Leittechnik, Hoch- und Tiefbaufirmen, Ingenieurbüros für die Planung von Leitungstrassen, ökologische Baubegleitung, Archäologie, Vermessung, Arbeitssicherheit und Munitionsbergung. Der Netzbetreiber E.DIS nutzte das Netzwerktreffen, um den Dienstleistern für gemeinsame Erfolge beim Netzausbau in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zu danken. So konnte dank der partnerschaftlichen Zusammenarbeit jüngst das neue Umspannwerk Rüdersdorf in Betrieb genommen werden. Zu diesem Bauprojekt für die Energiewende lässt sich hier mehr nachlesen: https://www.moz.de/landkreise/maerkisch-oderland/strausberg/artikel8/dg/0/1/1771767/.

Unter dem Motto „Zukunft beginnt zusammen“ standen auf dem Dienstleistertag von E.DIS in Mecklenburg-Vorpommern die Themen Netzausbau, Entwicklung von E.DIS, Arbeitssicherheit sowie die Digitalisierung im Fokus. Geschäftsführer Michael Kaiser sowie Thomas Knübel, verantwortlicher Abteilungsleiter für Hochspannungsanlagen, und Netzspezialisten von E.DIS informierten über erfolgreiche Projekte für die Energiewende sowie Innovationen. Zum Programm des Betreibers der Strom- und Gasnetze zählte sowohl eine Rückschau auf die 20-jährige Geschichte von E.DIS als auch eine Diskussion zum weiteren Netzausbau in Mecklenburg-Vorpommern. Wegen der teilweise langwierigen und aufwendigen Genehmigungsverfahren sucht E.DIS nach Möglichkeiten zur Beschleunigung des Netzausbaus und wird dabei durch die Landespolitik unterstützt. Die zukünftigen Projekte für die Energiewende in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wird E.DIS mit seinen Partnerfirmen erfolgreich umsetzen können. Weitere Informationen zum Netzausbau, zu Innovationen und Digitalisierung sind unter www.e-dis.de zu finden.

Die E.DIS AG mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH ist einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von 35.500 Quadratkilometern ein rund 79.000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs auf einer Fläche von 9.770 Quadratkilometern ein ca. 4.700 Kilometer langes Gasleitungsnetz.
In Fürstenwalde/Spree, Demmin und Potsdam befinden sich die drei großen Standorte des Unternehmens mit den wesentlichen zentralen Funktionen. Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 40 Standorten aus für eine zuverlässige Energieversorgung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen in der Region. Mit ca. 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einschließlich rund 150 Auszubildenden ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.

Kontakt
E.DIS AG
Hannes Hobitz
Langewahler Straße 60
15517 Fürstenwalde/Spree
03361-70-0
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German Edge Cloud engagiert sich für Leuchtturmprojekt „Bauhaus.Mobility.Lab“ zur Mobilitäts- und Energiewende

Edge-Cloud-Spezialist ist Teil des Förderprojekts, das für „Smart Cities“ KI-basierende Produkte und Dienstleistungen im Reallabor entwickeln wird

German Edge Cloud engagiert sich für Leuchtturmprojekt "Bauhaus.Mobility.Lab" zur Mobilitäts- und Energiewende

GEC engagiert sich für Leuchtturmprojekt „Bauhaus.Mobility.Lab“ zur Mobilitäts- und Energiewende

Eschborn/Frankfurt, 12. Dezember 2019 – „Bauhaus.Mobility.Lab“ überzeugte beim „KI-Innovationswettbewerb“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Ziel des Projektes, dessen Start im Frühjahr 2020 geplant ist, ist die Entwicklung einer offenen, IKT-basierten Plattform für innovative Mobilitäts-, Logistik- und Energieanwendungen in Städten. Die auf dieser Basis mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) entwickelten Produkte und Dienstleistungen sollen unter realen Bedingungen in Erfurt erprobt werden – mit dem Ziel, das Konzept „Reallabor der Zukunft“ später auch in andere Städte zu übertragen. Die German Edge Cloud GmbH ( www.gec.io) ist Teil des interdisziplinären Konsortiums unter Federführung des Fraunhofer IOSB-AST Instituts und der Bauhaus-Universität Weimar.

Das Konsortium des „Bauhaus.Mobility.Lab“ will Lösungen für ein nachhaltiges Mobilitäts-, Logistik- und Energiekonzept – beispielsweise zur intelligenten Steuerung von Verkehr, Mobility as a Service und vielem mehr – ermöglichen. Die Basis sind umfassende Analysen zur Verkehrs-, Energie- und Umweltlage der Stadt Erfurt. Auf der IT-Plattform können umfangreiche, anonymisierte Daten aus den Bereichen Mobilität, Logistik und Energie zusammengefasst und durch KI-Technologien automatisiert ausgewertet werden. Diese Erkenntnisse sollen zu neuen Produkten und Dienstleistungen, die im „Living Lab“ (Reallabor) entwickelt werden, führen.

Die German Edge Cloud unterstützt die Entwicklung eines offenen IKT-Ökosystems, dessen Kern eine leistungsfähige Laborplattform ist, auf der Anbieter und Nutzer neuer Dienstleistungen mittels Anwendung von Technologien der künstlichen Intelligenz von Beginn an interagieren und innovative Lösungen gemeinsam entwickeln und erproben können.

„Wichtige Säulen werden bei diesem Projekt die Gewährleistung der Datensouveränität durch lokale Datenspeicherung sowie der Betrieb von KI-Anwendungen auf einer HPC-Infrastruktur sein“, erklärt Michael Cornel, Leiter Softwareentwicklung bei der German Edge Cloud.

Die German Edge Cloud bietet bereits „schlüsselfertige“ Edge-Data-Center für Anwendungen in der Industrie. Diese Infrastruktur soll weiterentwickelt werden, um eine wiederverwendbare Plattform für die Entwicklung von KI-Algorithmen im Kontext von „Smart City“ zu ermöglichen. Durch eine erweiterte IDS (International Data Spaces)-Architektur, konform zur IDSA (International Data Spaces Association)-Referenzarchitektur, soll gewährleistet werden, dass die Daten der Projektpartner und externen Dienstleister ohne Aufgabe der Datensouveränität für die Verwendung der Algorithmen bereitgestellt werden können.

„Die Plattform soll die Möglichkeit bieten, die Smart-City-Laborplattform flexibel in andere Städte zu vervielfältigen. Durch die Einbeziehung von Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger sollen gleichzeitig Vertrauen und Kompetenzen in der Bevölkerung aufgebaut werden. Damit kann der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt werden“, erklärt Andre Theilig, Manager Business Development bei der German Edge Cloud.

Die German Edge Cloud (GEC) ist ein Start-up, das zur Friedhelm Loh Group gehört und die erste KI-Edge-Cloud für echtzeitfähige industrielle Anwendungsfälle entwickelt hat. Das Unternehmen stellt private Edge-Cloud-Infrastrukturen (IaaS), Plattformen für Datenanalyse (PaaS) und industriespezifische KI-Anwendungen (SaaS) in einem integrierten Edge-Rechenzentrum zur Verfügung (All-in-One Edge). Das Ziel der German Edge Cloud-Lösungen ist es, die Daten in vernetzten Fabriken schnell, zuverlässig, sicher und einfach für verschiedene digitale Wertschöpfungen (z.B. industrielle KI, Track & Trace) verfügbar zu machen und dabei dem Kunden die volle Datenhoheit bzw. -souveränität zu ermöglichen.
Im Verbund mit Industrie- und Forschungspartnern entwickelt German Edge Cloud einfach und schnell einsetzbare All-in-One-Lösungen zu mittelstandsgerechten Betriebskosten. Damit können die Fertigungsunternehmen die Digitalisierungsherausforderungen förmlich „auf Knopfdruck“ erfüllen.

www.gec.io und www.friedhelm-loh-group.com

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Fristgerechte Umsetzung der MaKo 2020: VOLTARIS führt neue SAP-Cloudlösung ein

Fristgerechte Umsetzung der MaKo 2020: VOLTARIS führt neue SAP-Cloudlösung ein

Die Prozesse zur Regelung des elektronischen Datenaustauschs mussten zum 1.12. umgesetzt werden.

Seit dem 1. Dezember 2019 sind die Messstellenbetreiber verantwortlich für die Erhebung, Verarbeitung und sternförmige Verteilung der Messdaten zwischen externen Marktteilnehmern, Netzbetreibern und Lieferanten. Um die dafür erforderlichen Prozesse standardisiert umzusetzen, hat VOLTARIS gemeinsam mit den Mutterhäusern VSE AG und Pfalzwerke Netz AG die SAP „Market Communication Cloud for Utilities“ eingeführt. Die neuen Prozesse, beispielsweise Formatänderungen und Zertifikatsüberprüfungen, lassen sich zentral in der Cloud abwickeln. VOLTARIS garantiert damit die gesetzeskonforme Umsetzung der Marktkommunikation 2020 (MaKo 2020) und übernimmt als Messstellenbetreiber die sternförmige Kommunikation der Messdaten über das Backend-System.

Die Anpassungen der MaKo 2020 an die Vorgaben des Messstellenbetriebsgesetzes stellt die Energieversorger vor große Herausforderungen. Die Prozesse, die den elektronischen Datenaustausch zwischen Energielieferanten, Netzbetreibern und Messstellenbetreibern regeln, mussten bis zum 1. Dezember umgesetzt werden. Für die Messstellenbetreiber ergeben sich erhebliche Prozessänderungen, denn sie sind ab sofort zuständig für die Erhebung der Messwerte und deren Aufbereitung – und nicht wie bisher die Netzbetreiber. Die Verantwortung für die Messwert-Verteilung liegt nun ebenfalls beim Messstellenbetreiber – und zwar zunächst über dessen Backend-System, bis die sternförmige Messwertkommunikation direkt aus dem Smart Meter Gateway möglich ist.

Um die neuen Prozesse sicher und effizient umzusetzen, hat VOLTARIS, gemeinsam mit der VSE AG und der Pfalzwerke Netz AG, Anfang des Jahres mit der Implementierung von „SAP S/4HANA for Utilities“ begonnen und die Umstellung zum 1. Dezember abgeschlossen. Der elektronische Datenaustausch erfolgt in der angebundenen Cloudlösung für die Marktkommunikation.

„Mit der Umstellung implementieren wir einerseits neue Funktionalitäten und bilden andererseits die neuen Prozesse korrekt und hoch performant ab“, so Volker Schirra, technischer Geschäftsführer der VOLTARIS GmbH. „Anhand unserer Rückmeldungen werden die Lösungen seitens SAP möglichst passgenau für die bestehenden Markt- und Kundenanforderungen weiterentwickelt und dadurch immer stabiler.“

„Mit der Software-Umstellung reagieren wir auf die Anforderungen der MaKo 2020 und erleichtern die Umsetzung der Prozesse. Durch den hohen Grad an Standardisierung und Automatisierung bleibt mehr Zeit für die vertrieblichen Themen: Die Entwicklung von Lösungen, die den Kunden einen Mehrwert bieten und gleichzeitig die Energiewende voranbringen,“ ergänzt VOLTARIS- Geschäftsführer Karsten Vortanz.

Zu den Prozessen, die im intelligenten Messstellenbetrieb umgesetzt werden müssen, gehören neben der Messwertverarbeitung und der Stammdatenänderung (Lieferbeginn, Lieferende, Lieferantenwechsel) auch die Abrechnung der gesetzlich vorgeschriebenen Preisobergrenze sowie der Gerätewechsel und die Geräteverwaltung.

VOLTARIS ist der Experte für alle Leistungen im klassischen und intelligenten Metering. Wir bieten Energielieferantenm, Netzbetreibern und Industrie modulare Lösungen entlang der gesamten Prozesskette des grundzuständigen und wettbewerblichen Messstellenbetriebs: Gerätemanagement, Gateway-Administration, Mess- und Energiedatenmanagement für alle Marktrollen sowie Mehrwertdienste mit dem intelligenten Messsystem wie Submetering, Visualisierung und Steuerung.

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Energie.schub – Zukunftssicher durch die Mobilitätswende

Claudia Brasse ist Navigatorin, Beraterin und Geschäftsentwicklerin für die Mobilitätswende – strategisch und operativ, pragmatisch und effektiv

Energie.schub - Zukunftssicher durch die Mobilitätswende

Claudia Brasse – Navigatorin, Beraterin und Geschäftsentwicklerin für die Mobilitätswende. (Bildquelle: Uwe Klössing | www.werdewelt-berlin.info)

Die Verkehrswende ist in vollem Gang und erfordert im Heute und in Zukunft neue Strategien. Diese müssen gegebenenfalls flexibel sein und schnell angepasst werden. Der Weg dorthin stellt sowohl Unternehmen als auch Kommunen und Städte vor Herausforderungen. Claudia Brasse, Expertin für die Mobilitätswende, weiß: „Heute und in Zukunft spielt die Elektrifizierung von Antrieben eine Schlüsselrolle in der Wirtschaft. Daraus ergeben sich ganz neue strukturelle Herausforderungen, Ökosysteme, Industrien und Dienstleistungen. Unternehmen, Kommunen und Städte müssen sich zunehmend mit Themen wie Mobilitätswende, Elektromobilität und Ladeinfrastruktur auseinandersetzen.“

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, bedürfe es Orientierung in komplexen Fragestellungen und zukunftsorientierter Lösungen und Strategien. „Mit Methodik und Fachexpertise entwickeln wir gemeinsam maßgeschneiderte, konkrete und effektive Wege, um Ihre Positionierung zu definieren und Ihr Geschäft weiterzuentwickeln. Sowohl im strategischen als auch im operativen Geschäft stehe ich Ihnen mit meiner Erfahrung, meinem Verständnis für die Märkte und deren Zusammenhänge und meiner Fachkenntnis zur Seite. Ich gebe Ihnen maßgeschneiderte Impulse und bringe den nötigen energie.schub für die Zukunft“, erklärt Claudia Brasse.

Zu verstehen was gerade passiert, Trends und Zusammenhänge zu erkennen, Klarheit zu gewinnen über das, was wichtig ist und zu vermitteln welchen konkreten Nutzen diese Zusammenhänge für andere haben, treibe Claudia Brasse in ihrer täglichen Arbeit an: „Dabei betrachte ich sowohl das große Ganze als auch detaillierte Fragestellungen, um am Ende ganz konkrete Handlungsempfehlungen zu geben oder diese gemeinsam mit Ihnen zu erarbeiten.“

Auf Basis ihrer mehr als zwanzigjährigen Erfahrung als Managerin in Innovation, Marketing, Vertrieb, Geschäftsentwicklung und Strategie entwickelt Claudia Brasse gemeinsam mit ihren Kunden bedarfsorientierte Strategien und Konzepte, Systemlösungen und Produkte.

Mehr Informationen und Kontakt zu Claudia Brasse Consulting – gibt es hier: http://www.claudia-brasse.de

Ziele und Strategien für die Verkehrswende zu haben, ist heute und in Zukunft unerlässlich. Diese müssen gegebenenfalls flexibel sein und schnell angepasst werden. Claudia Brasse entwickelt mit ihrer mehr als zwanzigjährigen Erfahrung, ihrem Verständnis für Märkte und Zusammenhänge und ihrer Fachkenntnis maßgeschneiderte, konkrete und effektive Wege, um Ihre Positionierung zu definieren und Ihr Geschäft weiterzuentwickeln. Mit Methodik und Fachexpertise entwickelt sie gemeinsam mit ihren Kunden bedarfsorientierte Strategien und Konzepte, Systemlösungen und Produkte –
sowohl im strategischen als auch im operativen Geschäft. Sichern Sie sich jetzt Ihren energie.schub für eine nachhaltige Zukunft.

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Neue Netzleittechnik bei E.DIS erhöht Netzsicherheit

Innovation bei E.DIS: Hochmodernes Leitsystem geht zum Frühjahr 2020 in Betrieb. Informationen zum Stromnetz, Gasnetz und zur Energiewende unter www.e-dis.de.

Neue Netzleittechnik bei E.DIS erhöht Netzsicherheit

Fürstenwalde. Versorgungszuverlässigkeit für die angeschlossenen Kunden ist eines der wichtigsten Ziele des Netzbetreibers E.DIS. Der Betreiber der Strom- und Gasnetze setzt auf Innovationen, um die Netzsicherheit in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einem sehr hohen Niveau zu halten. Hierfür baut E.DIS derzeit ein hochmodernes Leitsystem in seine Netzleitstellen in Potsdam und Bentwisch bei Rostock ein. Zur Jahresmitte hat der Netzbetreiber Richtfest bei der Implementierung des Systems eBase gefeiert, im Frühjahr 2020 soll es komplett in Betrieb gehen. Mit dieser fortschreitenden Digitalisierung gelingt es E.DIS, die notwendige Netzverstärkung in Abhängigkeit von der tatsächlichen Netzauslastung noch besser zu berechnen. Ebenso kann der Betreiber des Stromnetzes die wetterabhängigen Schwankungen von Einspeisern Erneuerbarer Energien im Stromnetz vorhersehen. Weitere Informationen zur Energiewende gibt es unter www.e-dis.de

„In einem immer komplexer werdenden Energiesystem in Deutschland ist die Gewährleistung der Versorgungssicherheit rund um die Uhr unsere wichtigste Aufgabe, ebenso wie die Integration von weiteren und größeren regenerativen Erzeugungsanlagen“, sagt Dr. Alexander Montebaur, Vorstandsvorsitzender von E.DIS. „Seit vielen Jahren ist E.DIS bei der Aufnahme von in ihrem Netzgebiet erzeugtem grünem Strom ein verlässlicher Partner. Den dafür nötigen Netzausbau setzen wir weiter zügig um. Gleiches gilt für die Erweiterung und Modernisierung der Steuerungstechnik.“ E.DIS ist ein verlässlicher Partner für das Gelingen der Energiewende. Die Implementierung der neuen Netzleittechnik ist eines von vielen Projekten des Netzbetreibers im Bereich Digitalisierung und Innovation. So kann der Betreiber der Strom- und Gasnetze in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bereits seine Baustellen aus der Entfernung überwachen und bietet seit Neuestem auch eine digitale Netzauskunft an. Weitere Informationen unter https://www.energate-messenger.de/news/194899/montebaur-digitale-baustelle-spart-zeit-und-reisekosten-

E.DIS hat sich für das innovative System eBase entschieden, da hierdurch die Netzsteuerung der Energiewende ermöglicht wird. Der Netzbetreiber erhöht mit diesem Projekt im Bereich Digitalisierung sowohl seine Ausfallsicherheit als auch den Schutz vor externen Angreifern. Damit die Steuerung der Stromnetze und Gasnetze jederzeit gewährleistet ist, kann dank der Innovation eine Leitstelle die Funktion der anderen mit übernehmen, sollte eine der beiden theoretisch ausfallen. Mit der neuen Leittechnik erhöht E.DIS die Netzsicherheit in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Das neue System bietet zudem eine universelle Plattform für künftige Weiterentwicklungen im Zuge der deutschen Energiewende. Weitere Informationen zum Netzausbau, zu Innovationen und Digitalisierung sind unter www.e-dis.de zu finden.

Die E.DIS AG mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH ist einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von 35.500 Quadratkilometern ein rund 79.000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs auf einer Fläche von 9.770 Quadratkilometern ein ca. 4.700 Kilometer langes Gasleitungsnetz.
In Fürstenwalde/Spree, Demmin und Potsdam befinden sich die drei großen Standorte des Unternehmens mit den wesentlichen zentralen Funktionen. Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 40 Standorten aus für eine zuverlässige Energieversorgung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen in der Region. Mit ca. 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einschließlich rund 150 Auszubildenden ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.

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Energiewende: Digitalisierung der Netzauskunft bei E.DIS

Betreiber der Stromnetze in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern treibt Innovation weiter voran. Digitale Netzauskunft gibt es unter www.e-dis-netz.de.

Energiewende: Digitalisierung der Netzauskunft bei E.DIS

Die Digitalisierung bei E.DIS ermöglicht eine Netzauskunft ohne Zeitverzug.

Fürstenwalde. Der Netzbetreiber E.DIS ist ein verlässlicher Partner für das Gelingen der Energiewende. Immer mehr Einspeiser Erneuerbarer Energien werden an das Stromnetz von E.DIS in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg angeschlossen. Gemeinsam mit dem Start-up envelio hat E.DIS nun einen digitalen Netzanschlussmonitor entwickelt und auf seinem Internetauftritt www.e-dis-netz.de implementiert. Der Betreiber der Strom- und Gasnetze geht diesen wichtigen Schritt, damit Einspeiser von grünem Strom sowie Projektentwickler für Solar- oder Windparks mit wenigen Klicks erkennen können, in welcher Entfernung sich der nächstmögliche Netzanschluss befindet. Von dieser Digitalisierung profitieren beide Seiten: Der Netzbetreiber E.DIS reduziert zukünftig die Aufwendungen im Prozess der Netzanschlussbewertung. Und die Kunden von E.DIS erhalten ohne Zeitverzug eine automatisierte Erstabschätzung für den Netzanschlusspunkt ihrer Anlagen für Erneuerbare Energien.

Allein 2018 hat E.DIS als Betreiber der Stromnetze in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern rund 2.500 Anfragen für die Benennung konkreter Anschlusspunkte an das Netz bearbeitet. Dies war eine Steigerung beim Netzbetreiber um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. E.DIS führt die hohe Anzahl an Anfragen für den Anschluss Erneuerbarer Energien an das Stromnetz in erster Linie auf die Wirtschaftlichkeitsberechnung von Projektentwicklern zurück. Denn wenn ein neuer Park für Photovoltaikanlagen oder Windräder für die Energiewende entstehen sollen, stellen Projektentwickler bis zu 100 Anfragen an E.DIS, um einen möglichst kostensparenden Netzanschlusspunkt zu erhalten. Je weniger neue Kabel oder Leitungen bis zum Anschluss an das Stromnetz von E.DIS gelegt werden müssen, desto günstiger ist der Netzanschluss. Die Unterschiede für die Einspeiser von grünem Strom können bei mehreren 10.000 Euro liegen.

Der Digitalisierung der Netzauskunft gingen monatelange Planungen, Programmierungen und Entwicklungen voraus. Im Dezember 2017 war der Startschuss des Projektes beim Netzbetreiber E.DIS. Auf der Webseite www.e-dis-netz.de befindet sich nun eine anwendungsreife Lösung im Prototypenstatus. Wer den Anschluss einer Anlage für Erneuerbare Energien an das Stromnetz von E.DIS plant, kann hier den geplanten Standort, den Anlagentyp sowie die geplante Leistung in die innovative Online-Lösung eingeben. Innerhalb von Sekunden erhält der Einspeiser eine Auskunft, in welcher Entfernung der nächste Anschlusspunkt an das Mittelspannungsnetz von E.DIS liegt. Das erste Feedback von Netzanschluss-Interessenten bei E.DIS ist absolut positiv. Da die Digitalisierung beim Betreiber der Strom- und Gasnetze weiter vorangetrieben wird, sind noch in diesem Jahr diverse Ergänzungen und Weiterentwicklungen geplant, beispielsweise die Integration des Niederspannungsnetzes in die digitale Netzauskunft. Wer sich für den Netzbetrieb, die Netzsicherheit sowie Digitalisierung interessiert, klickt auf www.e-dis.de

Die E.DIS AG mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH ist einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von 35.500 Quadratkilometern ein rund 79.000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs auf einer Fläche von 9.770 Quadratkilometern ein ca. 4.700 Kilometer langes Gasleitungsnetz.
In Fürstenwalde/Spree, Demmin und Potsdam befinden sich die drei großen Standorte des Unternehmens mit den wesentlichen zentralen Funktionen. Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 40 Standorten aus für eine zuverlässige Energieversorgung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen in der Region. Mit ca. 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einschließlich rund 150 Auszubildenden ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.

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WIWIN AWARD: Spoontainable ist das nachhaltigste Startup Deutschlands

+++ Spoontainable-Konzept überzeugt die Jury
+++ Node.energy landet auf dem zweiten Platz

WIWIN AWARD: Spoontainable ist das nachhaltigste Startup Deutschlands

(Bildquelle: Stefan Escher/WIWIN)

Mainz/Berlin, 29. Oktober 2019 – Der Gewinner steht fest: Spoontainable erhält den diesjährigen WIWIN AWARD – und gilt damit als das nachhaltigste Startup Deutschlands. Das Unternehmen aus Stuttgart hat sich am Montagabend im Säälchen in Berlin beim Pitch vor der Fachjury im Rahmen des WIWIN AWARDS erfolgreich gegen vier weitere Startups durchgesetzt. Damit erhält Spoontainable ein garantiertes Investment in Höhe von 500.000 Euro. Beim diesjährigen WIWIN AWARD hatten sich insgesamt rund 160 Startups aus der ganzen Bundesrepublik beworben.

Der von Spoontainable entwickelte „Spoonie“ ist eine nachhaltige Alternative zum herkömmlichen Eislöffel. Mit dem Produkt aus organischen Rohstoffen haben die drei Gründerinnen aus Stuttgart nicht nur den ersten essbaren Eislöffel geschaffen. Durch ein Upcycling ballaststoffreicher Nahrungsfasern ist der Spoonie sogar vegan und glutenfrei. Auf diese Weise schafft der Spoonie einen deutlichen Kontrapunkt zum steigenden Plastikverbrauch.

Die Spoontainable-Gründerinnen Julia Piechotta, Amelie Vermeer und Anja Wildermuth freuen sich riesig über den Gewinn des WIWIN AWARDS 2019: „Damit hätten wir nicht gerechnet, wir sind absolut sprachlos. Wir werden die 500.000 Euro jetzt dazu nutzen, unseren Vertrieb noch strategischer aufzubauen. Die nächsten Schritte sind dann die Internationalisierung unseres Geschäftsmodells und die Fokussierung auf weitere Produkte wie Becher und Teller“, erklärt Julia Piechotta.

Matthias Willenbacher, Gründer von WIWIN und Initiator des Preises, ist begeistert von Spoontainable: „Was die drei Studentinnen seit der Gründung 2018 auf die Beine gestellt haben, ist wirklich fantastisch. Sie haben neben dem Studium ein Unternehmen aufgebaut, das einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leistet und das ein riesiges Entwicklungspotenzial hat. 2021 verbietet die EU die Nutzung von Einwegbesteck und Geschirr aus Plastik. Das wird einen großen Boom an Alternativen hervorrufen – und ich traue Spoontainable zu, hier eine wichtige Rolle zu spielen.“

Der Energiewende-Vorkämpfer Willenbacher wird die ersten 100.000 Euro des Investments in Spoontainable beisteuern. Für die übrigen 400.000 Euro ist dann die Crowd gefragt: Ab 500 Euro können interessierte Anleger selbst zum Business Angel werden und in das Startup investieren.

Neben Spoontainable hat es auch Node.energy auf das Siegertreppchen geschafft. Das Startup aus Frankfurt erhält als Zweitplatzierter ein garantiertes Crowdinvesting in Höhe von 200.000 Euro. Damit würdigte die Jury die innovative Geschäftsidee der jungen Gründer, durch die die Planung und das Management von dezentralen Energiekonzepten dank einer Software-as-a Service-Lösung radikal vereinfacht wird.

Für die Wahl der beiden Sieger-Startups war neben deren Innovationskraft und Kundennutzen vor allem ein Faktor entscheidend: Das Potenzial der Geschäftsidee, einen langfristigen positiven Impact zu erzeugen und die Welt dadurch nachhaltig zu verbessern. Dabei fiel der 11-köpfigen Fachjury die Entscheidung sichtbar schwer; auch die drei weiteren Startups Greencity Solutions, Perto und Tip me präsentierten vor den mehr als 250 Zuschauern im Säälchen vielversprechende Geschäftsmodelle.

Der diesjährige WIWIN AWARD bildete den krönenden Abschluss des WIWIN Green Finance Summit – einem gemeinsamen Event mit dem Bundesverband Deutsche Startups. Hier konnten die Veranstaltungsteilnehmer bereits im Tagesverlauf spannende Panels und Vorträge besuchen und weitere Startup-Pitches live verfolgen.

WIWIN, die Online-Plattform für nachhaltiges Investieren, vermittelt Kapitalanlagen in den Bereichen erneuerbare Energien, nachhaltige Startups und energieeffiziente Immobilien. WIWIN wurde 2011 von Matthias Willenbacher mit dem Ziel gegründet, private Anleger stärker an der Energiewende zu beteiligen. Das Unternehmen entstand als Schwestergesellschaft der Juwi AG, einem seit fast 25 Jahren tätigen Projektentwickler für erneuerbare Energien. Mehr als 5.000 Anleger haben über die Online-Plattform WIWIN bereits über 57 Millionen Euro in nachhaltige Projekte investiert. Alle abgeschlossenen Projekte sind erfolgreich verlaufen, mehr als 48 Millionen Euro wurden in Form von Zinsen und Tilgung bereits an die Anleger zurückgezahlt.

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Millionen für sichere Energienetze im Amt Boostedt-Rickling

Kommunalmanager und Netzcenter-Leiter von SH Netz informieren über anstehende Baumaßnahmen bis zum Jahr 2021.

Millionen für sichere Energienetze im Amt Boostedt-Rickling

Die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) investiert bis zum Jahr 2021 eine Summe von rund 2,1 Millionen Euro in die Strom- und Gasnetze im Amt Boostedt-Rickling. Darüber informierte Daniel Schaefer, zuständiger Kommunalmanager von SH Netz im Kreis Segeberg, Amtsvorsteher Jörg Wrage, die Bürgermeister der sechs amtsangehörigen Gemeinden sowie Mitarbeiter der Verwaltung, darunter der Leitende Verwaltungsbeamte Sven Plucas, beim diesjährigen Kommunalgespräch in Latendorf. Die Investitionen dienen der Versorgungssicherheit der Kunden.

Größtes Bauvorhaben im Jahr 2020 ist laut dieses Netzentwicklungsplans die Erneuerung einer 20-kV-Mittelspannungsleitung auf einer Länge von 2.000 Metern in Rickling. In Summe investiert SH Netz dafür einen Betrag von etwa 283.000 Euro. Für den Austausch von Niederdruckleitungen und die Sanierung von Netzanschlüssen in Boostedt hat SH Netz weitere rund 120.000 Euro vorgesehen. In Groß Kummerfeld ist die Erschließung des Neugebiets 5 (15.000 Euro) geplant, in Willingrade der Ersatzbau der Gasdruckregelanlage im Braaker Weg (61.500 Euro).

Für 2021 plant SH Netz auf drei Streckenabschnitten in Boostedt die Erneuerung von 20-kV-Mittelspannungsleitungen auf einer Länge von zusammen etwa 3.000 Metern. Die Kosten liegen bei rund 615.000 Euro. Im Zuge der Modernisierung der Stromnetze lässt SH Netz für zusammen rund 120.000 Euro zwei intelligente Ortsnetzstationen in Boostedt (Am Bahnhof 45) und Groß Kummerfeld (Bergstraße 48) errichten. „Der Vorteil der fernsteuerbaren Stationen ist, dass wir im Störungsfall schneller reagieren können, um die Kunden wieder ans Netz zu bringen“, sagt Gerhard Petersen, Leiter des zuständigen Netzcenters von SH Netz in Bad Segeberg. „Damit können wir die Versorgungssicherheit deutlich erhöhen“, ergänzt Oliver Kerz, Leiter des Netzcenters von SH Netz in Neumünster.

Im laufenden Jahr hat der Netzbetreiber bereits in Rickling, Boostedt und Latendorf zusammen rund 915.000 Euro in die Ertüchtigung der Strom- und Gasnetze investiert. In der Gemeinde Boostedt werden aktuell noch einige Niederdruckleitungen erneuert. Die anderen Baumaßnahmen sind abgeschlossen.

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Die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) betreibt für die Menschen hier im Norden in mehr als 1.000 Kommunen in Schleswig-Holstein Strom- und Gasleitungen. Die 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit ihren Standorten in jedem Kreis in Schleswig-Holstein präsent und stellen eine unmittelbare Betreuung der Menschen vor Ort sicher. Mehr als 380 Kommunen aus Schleswig-Holstein halten Anteile an SH Netz und profitieren von umfangreichen Mitspracherechten und einer Garantiedividende. Fest im Norden verwurzelt, engagieren wir uns als Partner der Energiewende vor Ort: durch den Anschluss von zehntausenden Windkraft- und Photovoltaikanlagen an das Strom- sowie von Biogas- und Power-to-Gas-Anlagen an das Gasnetz. Darüber hinaus entwickeln wir Energielösungen für den Norden, unterstützen den Ausbau der Elektromobilität und engagieren uns in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Wir bilden hochqualifizierte Mitarbeiter aus, beauftragen bevorzugt regionale Dienstleister und unterstützen seit vielen Jahren den Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein wie zum Beispiel das härteste Ruderrennen der Welt auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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Spende von E.DIS: Netzbetreiber unterstützt „Lebenshilfe“

Soziales Engagement bei E.DIS: Betreiber der Strom- und Gasnetze in Brandenburg spendet 5.000 Euro. Infos zu Erneuerbaren Energien unter www.e-dis.de.

Spende von E.DIS: Netzbetreiber unterstützt "Lebenshilfe"

Eberswalde. E.DIS steht als verlässlicher Partner nicht nur für einen sicheren Netzbetrieb, den Netzausbau für die Energiewende und Netzstabilität. Der Netzbetreiber in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern setzt auch einen Fokus auf das soziale Engagement. Seit vielen Jahren verzichtet ein Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von E.DIS freiwillig auf die Auszahlung der Netto-Cent-Beträge ihres Gehalts. So tut die Belegschaft des Betreibers der Strom- und Gasnetze etwas für den guten Zweck. Die eingezahlte Summe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von E.DIS wird anschließend durch den Konzern verdoppelt. Das soziale Engagement von E.DIS zahlt sich aus: Jüngst hat der Netzbetreiber eine Spende in Höhe von 5.000 Euro an die „Lebenshilfe“ gGmbH Wohnstätten Barnim überreicht. Sie betreibt ein gemeindenahes, differenziertes, gestuftes Wohnangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit intellektueller Beeinträchtigung. „Wir wollen die wichtige und intensive Arbeit der zahlreichen amtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gGmbH ,Lebenshilfe“ in der Schorfheide gern mit einem nennenswerten Betrag unterstützen“, begründete Dr. Andreas Reichel, Personalvorstand von E.DIS, das soziale Engagement des Netzbetreibers in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Wer sich für den Netzbetrieb, die Netzsicherheit sowie Digitalisierung interessiert, klickt auf www.e-dis.de

Die Spende von E.DIS kommt aus dem Hilfsfonds „Restcent“. Seit 2003 zeigt sich der Experte für die Energiewende sozial engagiert und spendet regelmäßig an soziale Institutionen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. „Das Prinzip unseres Hilfsfonds ist einfach“, sagte Fred Schulz, Gesamtbetriebsratsvorsitzender von E.DIS. „Wenn sehr viele Menschen im Konzern einen kleinen Beitrag leisten, kann dabei Großes herauskommen.“ Die Belegschaft des Netzbetreibers reicht regelmäßig Vorschläge ein, welche Institutionen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg unterstützt werden sollen. Ein Kuratorium von E.DIS entscheidet zweimal pro Jahr, wer von dem sozialen Engagement profitieren darf. Neben sozialen Einrichtungen unterstützt E.DIS auch verlässliche Partner wie die Freiwilligen Feuerwehren in der Region. Infos dazu unter: https://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Wustermark/Energieversorger-bedankt-sich-mit-Spende-bei-Priorter-Feuerwehr

Seit Beginn der Aktion „Restcent“ hat der Netzbetreiber E.DIS bereits an zahlreiche soziale Institutionen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gespendet. Damit zeigt das Unternehmen, das sich derzeit intensiv mit Erneuerbaren Energien und Digitalisierung beschäftigt, großes soziales Engagement. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen immer wieder auf wichtige soziale Projekte aufmerksam, die aus dem Hilfsfonds ,RestCent“ gefördert werden sollten. Darunter befinden sich auch zunehmend Vorschläge zur Unterstützung sozialer Projekte zur Unterbringung, Förderung, Integration und Inklusion von Kindern und Jugendlichen“, schilderte Fred Schulz von E.DIS. Der Netzbetreiber informiert über Stromnetze, Gasnetze und den Netzausbau unter www.e-dis-netz.de

Die E.DIS AG mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH ist einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von 35.500 Quadratkilometern ein rund 79.000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs auf einer Fläche von 9.770 Quadratkilometern ein ca. 4.700 Kilometer langes Gasleitungsnetz.
In Fürstenwalde/Spree, Demmin und Potsdam befinden sich die drei großen Standorte des Unternehmens mit den wesentlichen zentralen Funktionen. Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 40 Standorten aus für eine zuverlässige Energieversorgung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen in der Region. Mit ca. 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einschließlich rund 150 Auszubildenden ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.

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E.DIS investiert neun Millionen Euro für die Energiewende

Der Netzbetreiber nimmt neuen Netzverknüpfungspunkt bei Stralsund für Strom aus Erneuerbaren Energien in Betrieb. Infos zum Netzausbau unter www.e-dis.de.

E.DIS investiert neun Millionen Euro für die Energiewende

Demmin. Mecklenburg-Vorpommern spielt für das Gelingen der Energiewende eine wichtige Rolle. In der Küstenregion und im vorpommerschen Hinterland werden große Mengen an grünem Strom produziert. E.DIS als zuständiger Netzbetreiber leistet einen wichtigen Beitrag, dass der Strom aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen an wind- und sonnenreichen Tagen abtransportiert werden kann. E.DIS hat in den vergangenen vier Jahren den Netzverknüpfungspunkt in der Ortslage Lüdershagen bei Stralsund komplett erneuert sowie signifikant erweitert und hierfür neun Millionen Euro investiert. Dieses Projekt für den Netzausbau und die Netzstabilität wurde jetzt abgeschlossen. E.DIS sorgt damit als verlässlicher Partner weiterhin für eine hohe Versorgungssicherheit in Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Informationen zu Projekten für die Energiewende unter www.e-dis.de

Den Netzverknüpfungspunkt von E.DIS bei Stralsund gibt es bereits seit 39 Jahren. Mit ihm verknüpft der Netzbetreiber das Stromnetz von E.DIS (110 Kilovolt) mit dem Hochspannungsnetz des Verteilnetzbetreibers 50Hertz (220 Kilovolt). E.DIS versorgt über dieses Stromnetz unter anderem Stralsund, Grimmen und Greifswald sowie die Inseln Rügen, Hiddensee und die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. In den 1950er Jahren wurden elektrische Anlagen wie Stromtrassen und Umspannwerke ausschließlich für die Stromversorgung in Mecklenburg-Vorpommern gebaut. Die Energiewende erfordert nun eine Neuausrichtung des elektrischen Systems, sodass E.DIS sich kontinuierlich um den Netzausbau und die Netzstabilität in der Region kümmert. Denn in Mecklenburg-Vorpommern wird deutlich mehr grüner Strom erzeugt als vor Ort verbraucht werden kann. Zum Netzausbau bei E.DIS für den Transport Erneuerbarer Energien gibt es hier weitere Informationen: https://www.youtube.com/watch?v=7mu64ykPzHU

Das abgeschlossene Bauprojekt des Netzbetreibers E.DIS spielt eine wichtige Rolle für das Gelingen der Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern. Michael Kaiser, Geschäftsführer von E.DIS Netz, sagt: „Derzeit werden etwa 210 Megawatt regenerative Leistung aus Windkraft in Vorpommern über den Netzverknüpfungspunkt Lüdershagen ins 220-kV Übertragungsnetz transportiert. Diese Anlage fungiert als zentraler Sammelknoten für die regenerative Leistung im Nordosten.“ Wird nun also zu viel Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt, leitet der Netzbetreiber E.DIS diesen über seine Hochspannungsleitung zum neuen Netzverknüpfungspunkt Lüdershagen bei Stralsund. Von dort fließt der grüne Strom über das nationale Verteilnetz von 50Hertz in die energiehungrigen Ballungsgebiete in West- und Süddeutschland. Weitere Informationen zum Netzausbau, zur Versorgungssicherheit und zur Energiewende unter www.e-dis.de

Die E.DIS AG mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH ist einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von 35.500 Quadratkilometern ein rund 79.000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs auf einer Fläche von 9.770 Quadratkilometern ein ca. 4.700 Kilometer langes Gasleitungsnetz.
In Fürstenwalde/Spree, Demmin und Potsdam befinden sich die drei großen Standorte des Unternehmens mit den wesentlichen zentralen Funktionen. Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 40 Standorten aus für eine zuverlässige Energieversorgung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen in der Region. Mit ca. 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einschließlich rund 150 Auszubildenden ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.

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SH Netz testet 20 Prozent Wasserstoffbeimischung im Netz

SH Netz untersucht Endgeräte auf Verträglichkeit

SH Netz testet 20 Prozent Wasserstoffbeimischung im Netz

20 Prozent Wasserstoff im Erdgasnetz. Ob Heizungen und andere Gasgeräte dies vertragen, untersucht derzeit die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) – unter Federführung ihrer Schwestergesellschaft Avacon in einem gemeinsamen Feldtest mit dem Deutschen Verband der Gas- und Wasserwirtschaft DVGW. Der Versuch findet in dem Ort Schopsdorf in Sachsen-Anhalt statt.

Das bestehende Gasnetz stellt einen idealen Speicher für grünes Gas dar, das mittels der Elektrolyse aus grünem Strom gewonnen wird. Die Power-to-Gas-Technologie kann die Dekarbonisierung des bislang vernachlässigten Wärmesektors vorantreiben. So hat die HanseWerk-Tochter Schleswig-Holstein Netz kürzlich in Brunsbüttel die erste Anlage Schleswig-Holsteins zur Aufnahme von grünem Wasserstoff ins Erdgasnetz in Betrieb genommen.

Das Problem: Derzeit sind nur die Beimischung von wenigen Prozent ins Erdgasnetz zulässig. Um dies zu ändern, wurde das Projekt „Pilotversuch 20.-Vol% Wasserstoff“ gestartet. „Um die Energiewende nachhaltig zum Erfolg zu führen, brauchen wir neben einer reinen Stromwende auch eine Mobilitäts- und Wärmewende. Dies entlastest den Netzausbau und trägt dazu bei, dass mehr vor Ort erzeugte Energie im Rahmen der Sektorenkopplung auch vor Ort verbraucht wird. Power-to-Gas kann hier zu einem wichtigen Baustein werden.“, erläutert SH Netz-Vorstand Dr. Joachim Kabs.

Doch bisher stimmen die Rahmenbedingungen dafür nicht. Ohne Umstellung des Ablagen- und Umlagensystems ist die Technologie noch unwirtschaftlich. Zudem besteht in Sachen Aufnahmepotenzial der Gasnetze für grünen Wasserstoff noch einige Luft nach oben. Und dieses stellt SH Netz gemeinsam mit den Projektpartnern nun auf den Prüfstand. Bis zu zehn Prozent Wasserstoffbeimischung sind derzeit in Ortsnetzen erlaubt.

In Schopsdorf soll nun die doppelte Beimischungs-Konzentration getestet werden, erstmalig in Deutschland. Die Endgeräte werden dabei einem Verträglichkeitstest unterzogen. Der Test läuft bis Ende 2022.

Der konkrete Netzabschnitt des Gasverteilnetzes in Schopsdorf eignet sich deshalb für das Projekt, da die dort verbaute Netzinfrastruktur und Endgerätetechnik repräsentativ und die Ergebnisse für unterschiedliche Verteilnetzbetreiber skalierbar sind.
Sollte der Test zu dem Ergebnis kommen, dass 20 Prozent Wasserstoff in Ortsnetzen endgerätverträglich und damit zulässig ist, könnte die Grenze im DVGW-Regelwerk von maximal zehn auf bis zu 20 Prozent angehoben werden.

2015 hat Schleswig-Holstein Netz bereits in einem Feldtest im Nordfriesländischen Klanxbüll belegen können, dass Haushaltsgeräte zehn Prozent Wasserstoff vertragen. Mit dem aktuellen Feldtest in Schopsdorf gehen Schleswig-Holstein Netz und Avacon nun den nächsten Schritt. Sollte der Test erfolgreich verlaufen, käme dem Energiespeicher Erdgasnetz eine immer größere Bedeutung zu – vorausgesetzt die Rahmenbedingungen zum Ablagen- und Umlagensystem werden angepasst.

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Die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) betreibt für die Menschen hier im Norden in mehr als 1.000 Kommunen in Schleswig-Holstein Strom- und Gasleitungen. Die 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit ihren Standorten in jedem Kreis in Schleswig-Holstein präsent und stellen eine unmittelbare Betreuung der Menschen vor Ort sicher. Mehr als 380 Kommunen aus Schleswig-Holstein halten Anteile an SH Netz und profitieren von umfangreichen Mitspracherechten und einer Garantiedividende. Fest im Norden verwurzelt, engagieren wir uns als Partner der Energiewende vor Ort: durch den Anschluss von zehntausenden Windkraft- und Photovoltaikanlagen an das Strom- sowie von Biogas- und Power-to-Gas-Anlagen an das Gasnetz. Darüber hinaus entwickeln wir Energielösungen für den Norden, unterstützen den Ausbau der Elektromobilität und engagieren uns in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Wir bilden hochqualifizierte Mitarbeiter aus, beauftragen bevorzugt regionale Dienstleister und unterstützen seit vielen Jahren den Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein wie zum Beispiel das härteste Ruderrennen der Welt auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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Netzausbau bei E.DIS für Erneuerbare Energien

15 Millionen Euro Investitionen von E.DIS für Netzsicherheit in Mecklenburg-Vorpommern. Infos zu Projekten für die Energiewende unter www.e-dis.de.

Netzausbau bei E.DIS für Erneuerbare Energien

Hochspannungsleitung von E.DIS zwischen Rostock und Güstrow

Rostock. Mecklenburg-Vorpommerns größter regionaler Netzbetreiber E.DIS hat ein Projekt für den Netzausbau und Transport der Erneuerbaren Energien erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Ersatzbau der Hochspannungsleitung zwischen Rostock und Güstrow wird der Ausbau des Stromnetzes von E.DIS für die Energiewende weiter vorangetrieben. Der Netzbetreiber hat die bestehende Stromleitung aus dem Jahr 1954 standortgleich ersetzt und sorgt damit weiterhin für Netzsicherheit in Mecklenburg-Vorpommern. E.DIS hat für den Transport Erneuerbarer Energien insgesamt 36 Kilometer der 110-Kilovolt-Leitung ausgetauscht und hierfür 15 Millionen Euro investiert. Damit grüner Strom von der Küste zukünftig in die Ballungsgebiete in den Süden und Westen Deutschlands fließen kann, hat E.DIS im Zuge dieses Netzausbaus 159 Strommasten errichtet, 436 Kilometer Leiterseil gespannt und 2.200 Kilometer Isolatoren verbaut. Weitere Informationen zum Stromnetz, zur Energiewende und Innovationen gibt es unter www.e-dis.de

Hintergrund für den Netzausbau von E.DIS ist die Energiewende: In Mecklenburg-Vorpommern wird deutlich mehr Strom aus Erneuerbaren Energien, zum Beispiel Windkraftanlagen, erzeugt als verbraucht. Die alte Stromleitung von E.DIS war ausschließlich aus Gründen der lokalen Versorgung mit Strom geplant und gebaut, hatte jedoch nicht genügend Kapazitäten für den Transport von grünem Strom. E.DIS ist als verlässlicher Partner für die Netzsicherheit in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg verantwortlich und hat sich daher zu dem Netzausbau zwischen Rostock und Güstrow entschlossen. Bei der neuen Stromleitung von E.DIS handelt es sich um eine sogenannte Hochstromleitung. Für die Energiewende hat diese Stromleitung etwa die dreieinhalbfache Übertragungskapazität, sodass der Netzbetreiber E.DIS den Strom aus Erneuerbaren Energien abtransportieren kann. Den grünen Strom liefert E.DIS über sein Stromnetz bis zum Netzverknüpfungspunkt von 50Hertz in Güstrow. Von dort aus fließt der Strom über das nationale Verteilnetz in die energiehungrigen Ballungsgebiete. Weitere Informationen zum Netzausbau für den Transport des Windstroms gibt es unter https://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Rostock/Neue-Hochspannungstrasse-zwischen-Rostock-und-Guestrow-unter-Windstrom

Während des Bauprojektes hat E.DIS als verlässlicher Partner die Stromversorgung in Mecklenburg-Vorpommern jederzeit sichergestellt. Die Funktion der bestehenden Stromleitung musste zeitweise unterbrochen werden. E.DIS hat für die Netzsicherheit Provisorien errichtet, sodass die betroffenen Umspannwerke des Stromnetzbetreibers weiterhin funktionstüchtig waren. Der Abtransport der regenerativen Energien entweder nach Rostock oder nach Güstrow wurde von E.DIS auch während des Netzausbaus ermöglicht. E.DIS hat als Netzbetreiber bei seinen Bauprojekten aber nicht nur die Energiewende, sondern auch den Natur- und Landschaftsschutz im Blick. So ruhten zum Beispiel die Arbeiten zum Netzausbau in den Naturschutzgebieten während der Hauptbrutzeit der Fischadler zwischen Mitte März und Ende Juli. Wer sich über Erneuerbare Energien, den Netzausbau oder die Digitalisierung des Netzes informieren möchte, klickt auf www.e-dis.de

Die E.DIS AG mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH ist einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von 35.500 Quadratkilometern ein rund 79.000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs auf einer Fläche von 9.770 Quadratkilometern ein ca. 4.700 Kilometer langes Gasleitungsnetz.
In Fürstenwalde/Spree, Demmin und Potsdam befinden sich die drei großen Standorte des Unternehmens mit den wesentlichen zentralen Funktionen. Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 40 Standorten aus für eine zuverlässige Energieversorgung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen in der Region. Mit ca. 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einschließlich rund 150 Auszubildenden ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.

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Ministerpräsident Daniel Günther besucht HanseWerk-Gruppe

Energieunternehmen kündigt deutliche Ausweitung des Investitionsbudgets an: 600 Millionen für Netzausbau, Energiewende und Digitalisierung

Ministerpräsident Daniel Günther besucht HanseWerk-Gruppe

Matthias Boxberger (li.), Ministerpräsident Daniel Günther (2.v.li.) und Dr. Joachim Kabs (2.v.re.)

Die HanseWerk-Gruppe wird ihr Investitionsbudget für Netzausbau und Energiewendeprojekte um 100 Millionen Euro auf 600 Millionen bis 2022 ausweiten sowie über 30 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Technik, Digitalisierung und lokale Energielösungen für mehr Klimaschutz einstellen. Dies kündigte das Unternehmen anlässlich des Besuchs von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther in der Netzleitstelle der HanseWerk-Tochter Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) in Rendsburg an.

„Mit der Digitalisierung stehen alle Versorger im Energiebereich vor riesigen Herausforderungen. HanseWerk ist ein wichtiger Akteur bei der Umsetzung der Energiewende bei uns im Land. Daher freue ich mich sehr über diese Investitionsoffensive. Sie sorgt für neue Arbeitsplätze und für noch mehr Versorgungssicherheit in Schleswig-Holstein“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther.

„Die HanseWerk-Gruppe wird bis 2022 rund 600 Millionen Euro in Netzausbau, Digitalisierung der Energienetze und Entwicklung lokaler Energielösungen zum Klimaschutz investieren. Das sind rund 100 Millionen Euro mehr als bislang geplant“, teilte Matthias Boxberger, Vorstandsvorsitzender der HanseWerk AG und Aufsichtsratsvorsitzender der SH Netz AG mit. „Rund ein Drittel dieser Summe werden in die Integration von Erneuerbare Energien in unsere Netze fließen für mehr wirksamen Klimaschutz vor Ort.“ Zusätzlich werde das Unternehmen mehr als 30 Arbeitsplätze in den Bereichen Netzausbau, Digitalisierung und Energielösungen schaffen.

Ziel der Investitionsoffensive bis 2022 sei neben der besseren Integration von Erneuerbaren Energien in die Energienetze, eine weitere Verbesserung der ohnehin schon überdurchschnittlich hohen Versorgungssicherheit in Schleswig-Holstein. Konkret investiert die HanseWerk-Tochter Schleswig-Holstein Netz derzeit rund 100 Millionen Euro allein in den Aus- und Neubau von größeren Umspannwerken, um das Verteilnetz weiter für die Energiewende auszubauen. Und um die Versorgungssicherheit der Insel Sylt zu erhöhen, wird beispielsweise derzeit für mehr als 16 Millionen Euro ein neues Seekabel durch das Wattenmeer zur Insel verlegt.

Im Bereich der Wasserstofftechnologie haben HanseWerk und SH Netz erst kürzlich in Brunsbüttel für rund 4,5 Millionen Euro eine Anlage zur Einspeisung von mit Windgas produziertem Wasserstoff ins Erdgasnetz in Betrieb genommen. Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen an einem Pilotversuch zur Einspeisung von bis zu 20 Prozent Wasserstoff ins Erdgasnetz und plant im Bereich der Wasserstoffproduktion die Errichtung einer großtechnischen Anlage.

Dr. Joachim Kabs, Vorstand Schleswig-Holstein Netz AG ergänzt: „Schleswig-Holstein Netz beteiligt sich als zentraler Partner an dem Projekt ENSURE (Neue EnergieNetzStrukturen für die Energiewende). Das auf zehn Jahre ausgelegte Projekt ist Teil der Kopernikus-Forschungsförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Hierbei wird eine umfassende Optimierung des Energiesystems unter Berücksichtigung aller relevanten Energieträger vorgenommen.“

Die HanseWerk-Gruppe
Die HanseWerk-Gruppe bietet ihren Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit Schwerpunkten im Netzbetrieb und dezentrale Energieerzeugung. Mehr als eine Million Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betrieben Energienetze. Als Partner der Energiewende hat das Unternehmen in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu über 1.000 Heizanlagen, Blockheizkraftwerke sowie Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie NEW 4.0, und ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden. Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von über 380 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte wie das Schleswig-Holstein Musikfestival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz und Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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Deutschlands Wasserstoffzukunft entscheidet sich in Lübben

Altmaier: „Wir wollen bei Wasserstofftechnologien weltweit Nr. 1 werden“

Deutschland soll CO2-neutral werden. Und wie das geht, soll das kleine Lübben im Spreewald dem Rest der Republik vormachen. Als Teil des Reallabors Lausitz werden die Stadtwerke Lübben mit erneuerbaren Energien wie Windkraft Wasserstoff als chemischen Speicher in der Praxis erproben und im öffentlichen Nahverkehr einsetzen. „Die konsequente Umsetzung des Stadtentwicklungs- und Klimaschutzkonzeptes der Stadt Lübben durch die Stadtwerke zahlt sich aus,“ sagt Dr. Maik Mattheis, Geschäftsführer der SÜW.

Wenn Deutschland sich nach den Vorstellungen der Bundesregierung und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur weltweiten Nummer Eins der Wasserstofftechnologie aufschwingen will, dann wird sich der Erfolg nicht zuletzt im brandenburgischen Lübben entscheiden. Als Teil des Reallabors Lausitz sollen im Spreewald klimaneutrale Wasserstofftechnologien unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab erprobt werden.

„Für uns ist das der endgültige Aufbruch in die neue Welt der CO2-Neutralität,“ sagt Stadtwerkechef Dr. Maik Mattheis stolz. „Die konsequente Umsetzung des Stadtentwicklungs- und Klimaschutzkonzeptes der Stadt Lübben durch die SÜW zahlt sich aus. Es ist ein starkes Signal, dass kleine Stadtwerke sich den großen Herausforderungen stellen können, die Energiewende ebenso sehr wie Strukturwandel an unsere Gesellschaft richten.“

Im Reallabor wird der Umbau zu einer CO2-neutralen, sektorübergreifenden Energieversorgung vorangetrieben. Mit Hilfe von Elektrolyse wird der regenerative Strom von ansonsten stillstehenden Windrädern in Wasserstoff für Verkehr und Industrie umgewandelt sowie in das bestehende Erdgasnetz eingespeist. Zudem wollen die Partner gesetzliche und regulatorische Hürden, die einen wirtschaftlichen Betrieb bei der Kombination der verschiedenen Technologien erschweren, ermitteln und durch konkrete Anpassungen des regulatorischen Rahmens abbauen.

Schulterschluss zwischen Verwaltung und Stadtwerken

„Für uns als staatlich anerkannter Erholungsort und besonders familienorientierte Destination im Spreewald ist das Ziel eines CO2-neutralen Stadtverkehrs von größter Bedeutung“, sagt Bürgermeister Lars Kolan. Dabei sei die Umwandlung von Windstrom zu Wasserstoff als Treibstoff für Busse ein idealer Weg. „Mit dem Reallabor werden Bundesmittel in die Region kommen. Wir erwarten damit eine weitere Steigerung der lokalen Investitionen“, so der Bürgermeister.

Die Unterstützung des Landkreises ist bei der Umsetzung entscheidend. Landrat Stephan Loge sagt: „Die Initiative der Kreisstadt Lübben und der Stadt- und Überlandwerke begrüßen wir sehr. Wir werden versuchen, bei Möglichkeit uns intensiv einzubringen.“

Synergieeffekte mit Stadt Cottbus

„Das Reallabor ist eine Chance für unsere relativ kleine Stadt, die bundesweite Vorreiterrolle in einem Projekt mit globaler Bedeutung einzunehmen. Das macht uns stolz,“ sagt Bürgermeister Kolan. „Umso wichtiger ist es uns, daran zu erinnern, dass die Stadt Cottbus die Projektleitung im Reallabor Lausitz ist, und wir darin ein Teilprojekt realisieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und erwarten Synergieeffekte mit unseren Cottbusser Partnern.“

„Für die SÜW bedeutet das, Chancen zu ergreifen und innovative Lösungen anzubieten,“ so Dr. Mattheis.

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Neue Energie für Bayern Bayernwerk sieht Energiezukunft in lokalen Energiekreisläufen mit hoher Eigenversorgung aus Erneuerbarer Energie

Neue Energie für Bayern  Bayernwerk sieht Energiezukunft in lokalen Energiekreisläufen mit hoher Eigenversorgung aus Erneuerbarer Energie

(Mynewsdesk) Regensburg. Als Energiewende hat man lange Jahre nur den Anstieg regenerativer Energieerzeugung verstanden. Neue Technologien machen nun die Entwicklung lokaler Energiesysteme möglich. In weitgehend selbständigen Energieeinheiten in kommunalem Rahmen leben Menschen von erneuerbarer Energie aus unmittelbarer Nähe. Ein regionales Energienetz verbindet diese Einheiten und stellt die Versorgung auf hohem Niveau sicher. Das Energieunternehmen Bayernwerk hat in einer Pressekonferenz sein Konzept der regionalen Energiezukunft Bayerns vorgestellt.

Nach den Worten des Bayernwerk-Chefs Reimund Gotzel sind es Megatrends wie Digitalisierung oder Dekarbonisierung, die die Energiewende in Deutschland in eine neue Dimension führen. „Während lange der reine Zuwachs an regenerativer Energieerzeugung im Fokus stand, trimmen Mensch und Technologie die Energiezukunft längst in eine neue Richtung“, betonte Gotzel. Der Wunsch nach Klimaschutz und Nachhaltigkeit berge das Verlangen nach Energie aus der Nähe, vor Ort erzeugt und vor Ort genutzt. Die Energiezukunft erfordert laut Reimund Gotzel unterschiedliche Antworten auf unterschiedliche regionale Gegebenheiten und gesellschaftliche Herausforderungen.

Neue Energiewelt im ländlichen Raum Bayerns

Das Bayernwerk sehe in seiner unternehmerischen Verantwortung eine sichere, nachhaltige und wettbewerbsfähige Versorgung von Industrie und Großstädten über starke regionale Verteilnetze, neue urbane Lösungen in Form von Arealen oder sogenannten Quartieren in größeren Städten und eine gänzlich neue Versorgungsstruktur in der Fläche Bayerns mit seinen rund 2.000 Gemeinden, Märkten und kleineren Städten. „Dort entsteht nicht weniger als eine neue Energiewelt. Digitalisierung, Speicherentwicklung und intelligente Steuerungskomponenten machen eine lokale Energiewelt möglich, in der die Menschen unter hoher Effizienz weitgehend aus eigenen regenerativen Energiequellen leben. Was dieses System so stark macht, ist nicht nur die Technologie. Es ist die gesellschaftliche Dimension. Im Miteinander organisieren die Menschen ihr Leben mit Energie und können selbst teilhaben. Sie schaffen ein nachhaltiges Lebensumfeld. Klima- und Umweltschutz werden zum Greifen nah. Es ist wie im Hofladen, in dem lokale Energieprodukte aus heimischer Erzeugung angeboten werden. Das macht das System lokaler Märkte besonders attraktiv und stark“, erklärte der Bayernwerk-Vorstandsvorsitzende. Noch sei das ein Zukunftsmodell. Doch die ersten Entwicklungen in bayerischen Kommunen seien gestartet. „Die Weichen sind gestellt, der Zuspruch ist groß. Wir sind überzeugt, dass sich diese dezentralen Strukturen durchsetzen werden. Das ist aus unserer Sicht die Energiezukunft der bayerischen Regionen“, so Gotzel. Heute gehe es in Kommunen beispielsweise darum, den Status quo zu erfassen und transparent zu machen. Dazu habe das Bayernwerk einen Energiemonitor entwickelt, der quellenscharf die aktuelle Erzeugung dem aktuellen Verbrauch gegenüberstelle.

Energienetze auf dem Sprung in digitale Welt

Die Vernetzung der Technologien und die Koppelung der Sektoren Energie, Wärme und Mobilität erfordern intensive Entwicklungsarbeit, insbesondere in Zusammenhang mit dem Verteilnetz. Ohne innovative Energienetze ist die Energiezukunft nicht darstellbar. Die neuen Anforderungen für das Netz schilderte Egon Westphal, Technikvorstand des Bayernwerks: „Das Netz ist schon lange mehr als ein reines Transportmittel für Strom. Eine ganze Menge an Anlagen sind heute in unser Netz angebunden. Aktuell über 280.000 dezentrale Erzeugungsanlagen, über 90.000 Wärmepumpen, 75.000 Nachtspeicherheizungen, 1.600 Ladepunkte für E-Mobilität und mehr als 12.000 Speichersysteme. Das hat mit dem Stromnetzbetrieb von gestern nicht mehr viel zu tun“, erläuterte Egon Westphal. Das Bayernwerk stehe mit dem Rollout sogenannter intelligenter Ortsnetzstationen aktuell vor einem großen Schritt in die Welt intelligenter Netze. „Rund 6.000 dieser tonnenschweren Komponenten werden wir in den nächsten Jahren in unser Netz einbauen. Damit machen wir unsere Energienetze transparent, schauen in das Innenleben, steuern und nutzen die Kapazitäten optimal aus. Und auch für die Menschen hat das ganz praktische Folgen. So vermeiden wir zum Beispiel Netzausbau in unseren Kommunen, was insbesondere den Bürgern viele Beeinträchtigungen durch Bauarbeiten ersparen wird“, so Egon Westphal.

Digitalisierungsoffensive schafft neue Möglichkeiten

Das Bayernwerk arbeitet laut Westphal in einer großen Vielfalt an Forschung und Entwicklung. Technologische Entwicklungsschritte erfordere zum Beispiel die E-Mobilität. Hier starte das Bayernwerk mit Audi ein umfangreiches Pilotprojekt mit dem Ziel, die Mobilitätswünsche des Fahrzeugnutzers mit den Anforderungen des Netzes durch intelligentes Lademanagement zusammenzuführen. Mit „Predictive Maintenance“ sei man über die Auswertung großer Datenmengen in der Lage, mögliche Fehler im Stromnetz rechtzeitig vorherzusagen und damit drohende Stromausfälle zu verhindern. Unter dem Namen „NEXT“ habe das Bayernwerk eine Digitalisierungsoffensive gestartet, um den eigenen Betrieb zu optimieren und neue Kundenlösungen zu entwickeln. Beispiele seien ein völlig neues Vermessungssystem, Sensorikanwendungen, der Einsatz von „Virtual Reality“ oder mobile Datenerfassungen. Westphal verwies jedoch darauf, dass trotz aller technologischer Entwicklungen Netzbau, Instandhaltung und Erneuerung unverzichtbar bleiben. „Rund 600 Millionen Euro wenden wir dafür in diesem Jahr auf“, so der Technikvorstand.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Bayernwerk AG

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Die Bayernwerk AG steuert die Unternehmen der Bayernwerk-Gruppe. Diese kümmern sichum Kundenlösungen, moderne und sichere Energienetze, Elektromobilität, dezentrale Energieerzeugung oder die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Die Bayernwerk-Gruppe unterstützt die Menschen in Bayern bei der Energiewende vor Ort und fördert die Wirtschaftskraft und Lebensqualität in den bayerischen Regionen.

Sitz der Bayernwerk AG ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter des E.ON-Konzerns.

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EnergieEffizienz-Messe 2019: MVV Gruppe präsentiert sich als Lösungshaus

BFE, econ solutions, MVV Enamic und Recogizer Group unterstützen Unternehmen bei der Gestaltung der Energiewende

EnergieEffizienz-Messe 2019: MVV Gruppe präsentiert sich als Lösungshaus

Die MVV Gruppe auf der EnergieEffizienz-Messe (Bildquelle: MVV Gruppe)

Auf der EnergieEffizienz-Messe (3./4. September, IHK Frankfurt am Main) zeigt die Mannheimer MVV Gruppe, eines der führenden Energieunternehmen in Deutschland, im Plenarsaal (2. OG), wie Industrie- und Gewerbeunternehmen die Energiewende aktiv gestalten können. Mit den Kompetenzen von BFE, econ solutions, MVV Enamic und Recogizer erhalten Unternehmen umfassende Unterstützung und können sich so ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Die Energiewelt wird zunehmend komplexer. Gleichzeitig spielt Energie in den meisten Unternehmen nur eine Nebenrolle, und es fehlt die Zeit, um Maßnahmen zu definieren und umzusetzen, die die Energieeffizienz erhöhen. Mit „Energy and efficiency as a service“ übernimmt MVV Enamic langfristig und zuverlässig die Verantwortung rund um das Thema Energie und steht mit einem zentralen Ansprechpartner für jeden Aspekt zur Verfügung. Hierfür bringen die Partnerunternehmen BFE, econ solutions und Recogizer ihre Kompetenzen und Erfahrungen ein. Auf dem gemeinsamen Messestand erhalten Messebesucher einen Überblick über alle Lösungen und Services rund um Energieeffizienz:

econ solutions stellt die Neuheiten für sein herstellerunabhängiges und intuitiv bedienbares Energiemanagement-System vor: Die Energiemanagement-Software econ3 erhält mit der Version 3.8 eine Prognosefunktion. Rollierende Vorhersagen von Lastgängen, Temperaturkurven und beliebige Messstellen lassen sich für die Prognose z.B. der Energiebeschaffung, Auslastung oder verschiedener Szenarien nutzen. Mit der neuen LDAP Authentifizierung via SAML 2.0 können Anwender künftig mit nur einer Anmeldung auf econ3 zugreifen (Single-Sign-On, SSO). Zudem bildet die neue Version auch Füllstände, z.B. von Gas-, Öl- oder Flüssigkeitstanks einwandfrei ab. Das neueste Modell des Datenloggers econ unit+ V2 umfasst alle Schnittstellen (S0-Impuls, M-Bus, Modbus, digitale und analoge Signale) sowie eine WLAN-Schnittstelle für die Konfiguration und Anbindung. Seine kompakte Bauform und einfache Verkabelung, die Möglichkeit Erweiterungsmodule anzuschließen sowie ein intuitiv bedienbares Webinterface für Parametrierung, Konfiguration und Inbetriebnahme machen ihn überall einfach einsetzbar.

„Rent an Energy Manager“ – Die Aufrechterhaltung der DIN ISO 50001 ist sehr zeitaufwändig. In vielen Unternehmen übernimmt der Verantwortliche für das Energiemanagementsystem diese Aufgabe neben seiner Haupttätigkeit. Dadurch werden zwar die Anforderungen der Norm erfüllt, das Hauptziel der DIN ISO 50001 – das Analysieren und Einsparen von Energie – bleibt meist unerreicht. Das BFE Institut für Energie und Umwelt unterstützt Unternehmen mit einem Energiemanager als „atmende“ Ressource. Er entlastet die Mitarbeiter im operativen Tagesgeschäft und unterstützt sie bei der Normumstellung. Er führt das interne Audit und Management-Review durch und übernimmt die aktuelle Dokumentation inklusive Rechtskataster. Unternehmen profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung externer und interner Auditoren direkt vor Ort zu planbare Kosten.

Recogizer ist Pionier für smarte, grüne Gebäude. Das Unternehmen bietet mit energyControl ein innovatives Verfahren, mit dem die Klimatechnik durch künstliche Intelligenz mehr als 20% Energie einspart. energyControl ist eine selbstlernende, vorausschauende Regelung für raumlufttechnische Anlagen. Mit dem geringstmöglichen Energieeinsatz stellt die smarte Lösung ein komfortables Raumklima sicher, völlig automatisiert. energyControl ist ideal für Büro- und Verwaltungsgebäude, Einzelhandel, Hotels, Schulzentren und Krankenhäuser.

Fachvorträge: Geballte Kompetenz
In mehreren Fachvorträgen geben die Experten von BFE, econ solutions und Recogizer ihr Know-how rund um die Themen Energieeffizienz, Energiemanagement und Auditierung an interessierte Besucher weiter:

03.09.2019, 10:50 – 11:20 Uhr, Raum Amsterdam (3.OG)
„Energy & Efficiency as a Service – Wie man sich auf einfachem Wege Energie-Expertise bedarfsbezogen besorgt“
Referent: Dr. Stephan Theis, Geschäftsführer econ solutions

03.09.2019, 12:00 – 12:30 Uhr, Raum Konferenzsaal (2. OG)
„Der digitale Gebäudezwilling: Bestandgebäude effizienter betreiben“
Referent: Carsten Kreutze, Geschäftsführer Recogizer Group GmbH

04.09.2019, 13:30 – 14:00 Uhr, Raum Lichthof (2. OG)
„Rent an Energy Manager“
Referent: Till Boeder, BFE Institut für Energie und Umwelt GmbH

04.09.2019, 14:05 – 14:35 Uhr, Raum Lichthof (2. OG)
„Wer viel misst, misst auch viel Mist“
Referent: Dr. Stephan Theis, Geschäftsführer econ solutions

MVV im Portrait (mvv.de)
Mit fast 6.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 4 Milliarden Euro ist MVV eines der führenden Energieunternehmen in Deutschland. Im Zentrum unseres Handelns steht die zuverlässige, wirtschaftliche und umweltfreundliche Energieversorgung unserer Kunden aus Industrie, Gewerbe und Privathaushalten. Ihre individuellen Bedürfnisse und Erwartungen sind unser Ansporn bei der Entwicklung innovativer Produkte und Geschäftsmodelle. Dabei besetzen wir alle Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette: von der Energieerzeugung, dem Energiehandel und der Energieverteilung über den Betrieb von Verteilnetzen bis hin zum Vertrieb, dem Umweltgeschäft und dem Energiedienstleistungsgeschäft. Mit unserer Unternehmensstrategie setzen wir konsequent auf den Ausbau erneuerbarer Energien, die Stärkung der Energieeffizienz sowie den weiteren Ausbau der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung und der umweltfreundlichen Fernwärme. Darüber hinaus investieren wir in die Zukunftsfähigkeit unserer Netze und in die Modernisierung unserer Erzeugungsanlagen. Bei allem, was wir tun, können wir fest auf die gewachsene Kompetenz und das Know-how unserer Mitarbeiter zählen. Ihnen werden wir auch in Zukunft sichere und attraktive Arbeitsplätze bieten.
MVV ist ein Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar.

econ solutions bietet Lösungen für effektives betriebliches Energiemanagement für Industrie & Gewerbe, Maschinen- & Anlagenbau sowie Energieversorger & Energiedienstleister. Mehr als 400 Unternehmen setzen für das betriebliche Energiemanagement auf die econ Software-Lösung, z.B. BASF, Continental, ebm-papst, TRUMPF Werkzeugmaschinen, Unilever, ZF TRW oder das Designhotel aquaTurm. Die Produktpalette umfasst die Software econ3, das Strom- und Leistungsmessgerät econ sens3 sowie weitere Komponenten für die automatisierte Energiedatenerfassung, zudem Dienstleistungen wie die technische Beratung und Begleitung zur Systemauslegung und -einführung. Alle Produkte sind herstellerunabhängig und flexibel einsetzbar. Dank schneller Installation und intuitiver Bedienung sorgen sie für eine steile Lernkurve und Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit.
econ solutions mit Sitz in München wurde 2010 als Tochter der international tätigen POLYRACK TECH-GROUP ( www.polyrack.com) gegründet und gehört seit 2017 zur Mannheimer MVV-Gruppe ( www.mvv.de).

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Schierling behält die Energiewende fest im Blick

Schierling behält die Energiewende fest im Blick

(Mynewsdesk) Markt Schierling schafft mit „EnergieMonitor“ des Bayernwerks Transparenz über örtliche Erzeugungs- und Verbrauchssituation

Grün und regional: Künftig soll auch der Strom am besten direkt vom Nachbarn kommen. Daran arbeitet ab sofort auch der Markt Schierling mit dem sogenannten „EnergieMonitor“. Als erste Kommune im Landkreis Regensburg behält der Markt künftig Energieerzeugung und -verbrauch vor Ort mit dem innovativen Online-Tool des Bayernwerks im Blick – mit klarem Kurs auf die Energiewende „dahoam“.

Möglichst grüne Energie lokal zu erzeugen und zu verbrauchen, dieses Ziel haben Energieversorger und ihre Kunden gleichermaßen. Um auf dem Weg in die Energiezukunft auf Kurs zu bleiben, brauchen Kommunen und Landkreise deshalb zuallererst einen aktuellen Überblick über ihre örtliche Energiesituation. „Mit unserem innovativen EnergieMonitor können wir diese Transparenz schaffen“, verspricht Dr. André Zorger, Leiter Kommunen Ostbayern des Bayernwerks, der das Online-Tool am Mittwoch (10. Juli) gemeinsam mit der zuständigen Kommunalbetreuerin Carolin Reger und dem Produktverantwortlichen Michael Wittmann im Schierlinger Rathaus präsentierte. „Ich erhoffe mir, dass wir mit dem EnergieMonitor unsere Bürgerinnen und Bürger nachhaltig für die Energiewende vor Ort begeistern“, sagte Erster Bürgermeister Christian Kiendl beim Startschuss.

Energiedaten im 15-Minuten-Takt
Der EnergieMonitor stellt in einer online einsehbaren Übersicht, dem digitalen Dashboard, Energieerzeugung und -verbrauch in einer Kommune oder einem Landkreis übersichtlich dar. So lässt sich mit einem einzigen Blick erkennen: Wie unabhängig kann sich eine Region schon heute mit Energie versorgen? Und wie hoch ist dabei der Anteil erneuerbarer Energien? Die Echtdaten zu Verbrauch und Erzeugung vor Ort werden dabei im 15-Minuten-Takt aktualisiert. Die Energiewende „dahoam“ kann quasi „live“ mitverfolgt werden. Am Ende eines Tages kann die Region zusätzlich Bilanz ziehen: Wie grün war der örtliche Energiemix heute?

Entwickelt hat der Energieversorger Bayernwerk den „EnergieMonitor“ gemeinsam mit drei Pilotkommunen. Angereichert um die praktischen Erfahrungen aus der Gemeinde Furth, dem Markt Altdorf (beide Niederbayern) und der Stadt Schrobenhausen (Oberbayern) steht das innovative Online-Tool seither allen Kommunen und Landkreisen im Bayernwerk-Netzgebiet offen. Der Markt Schierling ist nun die erste Kommune im Landkreis Regensburg, die den „EnergieMonitor“ strategisch nutzen möchte. 

Lokale Energiemärkte schaffen Denn der „Live“-Überblick über die örtliche Energiesituation ist nur der erste Schritt auf dem Weg in eine dezentrale Energiezukunft: Ausgehend vom EnergieMonitor möchte das Bayernwerk gemeinsam mit seinen derzeit mehr als 1.200 Partnerkommunen lokale Energiemärkte schaffen, die zum einen regenerative Energien vor Ort fördern und zum anderen die lokale Wertschöpfung unterstützen. „Lokal erzeugten Strom, am besten direkt vom Nachbarn. Das ist die Vision, die wir mit dem EnergieMonitor und den anstehenden weiteren Schritten hin zum lokalen Energiemarkt vorantreiben“, erklärte Michael Wittmann vom Bayernwerk. „Mit dem EnergieMonitor ermöglichen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick über den eingespeisten Energiemix in Schierling und fördern so gleichzeitig das Energiebewusstsein in der Bevölkerung“, sagte Erster Bürgermeister Christian Kiendl.

Der EnergieMonitor steht allen Kommunen und Landkreisen im Bayernwerk-Netzgebiet offen. Nähere Informationen finden Interessierte unter
www.bayernwerk.de/energiemonitor .

Die Bayernwerk Regio Energie bietet schon heute regional erzeugten Strom aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Biogas an. Wie Energieerzeugung und -verbrauch vor Ort zusammengebracht werden können, erfahren Interessierte beispielhaft unter
www.bayernwerk-regio-energie.de .

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Bayernwerk AG

Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH:

Die Bayernwerk Netz GmbH sorgt mit rund 2.700 Mitarbeitern für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung der rund sieben Millionen Menschen in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken, Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Das Unternehmen ist der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern: Sein Stromnetz umfasst 154.000 Kilometer, sein Gasnetz 5.800 Kilometer und das Straßenbeleuchtungsnetz 34.600 Kilometer. In seinen Energienetzen verteilt das Unternehmen zu 60 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen. In Nord- und Ostbayern versorgt das Unternehmen Kunden auch über sein Erdgasnetz. Dafür sorgen knapp 300.000 dezentrale Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks Ökostrom einspeisen. Mit innovativen Lösungen entwickelt das Unternehmen Energiesysteme von morgen und ist an mehr als 20 Standorten im Land präsent.

Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

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