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Tanzen, singen, konstruieren: Kita-Kinder erleben Kulturwelten

1.500 begeisterte Gäste beim 4. Kinder-Kunst-Tag

Tanzen, singen, konstruieren: Kita-Kinder erleben Kulturwelten

Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg 2019: Beim Stuttgarter Ballett konnten Kita-Kinder mitmachen. (Bildquelle: element-i Bildungsstiftung/Perper)

Die element-i Bildungsstiftung, die jetzt erneut den jährlichen Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg veranstaltete, freut sich über viel Lob von teilnehmenden Kultureinrichtungen und Kita-Gruppen. Der Tag gewährt ungewöhnliche Einblicke: Vier- bis sechsjährige Kinder lernen Kunst-Institutionen kennen, schauen hinter die Kulissen und können oft direkt mitmachen. In Stuttgart ging es unter anderem ums Ballett, um tierische Konstrukteure und den Chorgesang.

Bei 50 Theatern, Museen, Galerien, Bibliotheken, Musikschulen und Orchestern in zehn baden-württembergischen Städten hieß es gestern: „Türen auf für junge Gäste“. Der Kinder-Kunst-Tag der element-i Bildungsstiftung hatte mit 1.500 Mädchen und Jungen aus insgesamt 100 Kitas so viele Besucherinnen und Besucher, wie noch nie in seiner jetzt vierjährigen Geschichte. In mancher Kita ist der jährliche Kinder-Kunst-Tag bereits fest eingeplant. „Wir profitieren immer wieder von ungewöhnlichen Einblicken und Erfahrungen. Dieses Jahr sind wir mit unseren Großen, die im Herbst in die Schule kommen, hier im Stuttgarter Ballett“, sagt Gerhild Vossler aus dem element-i Kinderhaus Bengelbande. Jan, der mit einer Kindergruppe aus seiner Kita Apfelbäumchen ebenfalls ins Opernhaus kam, staunt als er den prächtigen Bau betritt. „Das ist ja ein Königshaus!“, sagt er. Die ehemalige Tänzerin Katharina Kluge, die heute als Pädagogin die Liebe zu ihrer Kunst an junge Gäste weitergibt, pflichtet ihm bei: „Ganz recht. König Wilhelm II. von Württemberg hat dieses Haus vor 107 Jahren bauen lassen.“ Heute beherbergt es Oper und Ballett.

Für viele ist es die erste Balletterfahrung

Für ihre abendlichen Aufführungen auf der riesigen Bühne, über die die Kinder bei ihrem Rundgang staunen, trainieren die Tänzerinnen und Tänzer hart. Was das bedeutet, das erleben die jungen Gäste heute selbst. In einem Trainingsraum im zweiten Stock gibt Katharina Kluge ihnen eine Ballettstunde. Für die meisten Kinder ist dies der erste Kontakt mit dieser Kunstform. Lediglich drei Mädchen berichten, dass sie bereits Balletterfahrung besitzen.

Das Training ist lustig – und schweißtreibend

Konzentriert verfolgen die Kinder, was ihre Tanzlehrerin ihnen erklärt und vormacht. Sie sitzen wie Schildkröten, stehen wie Pinguine, hüpfen wie Störche oder bewegen sich auf allen Vieren wie Bären, die in zähmen Honig festkleben. Und sie tänzeln grazil flügelschlagend als Schwäne quer durch den Raum. „Der Bär zu sein, hat Spaß gemacht. Das war so lustig“, resumieren einige der Kinder. Nathalie fand den Schwanentanz sehr schön. Johanna ist die Kleiderkammer, die die Kindergruppen während ihres Rundgangs besuchte, in Erinnerung geblieben. Die Ritterrüstung dort hätte sie am liebsten mitgenommen.

Bereichert durch neue Impulse

Jennifer Witowski, Pädagogin aus der Kita Apfelbäumchen, berichtet, dass der Ballettbesuch ein aktuelles Interesse vieler ihrer Kita-Kinder aufgreife. „In der Kita denken sie sich oft eigene Choreografien aus, die sie dann vorführen. Mal sehen, welche Inspirationen ihnen unser heutiger Besuch hier gibt. Wir werden morgen in der Kinderkonferenz darüber sprechen und gemeinsam überlegen, ob und wie wir uns weiter mit dem Thema Tanz beschäftigen wollen.“

Im Stadtpalais: Wer baut was?

Das Stadtpalais, das das Stuttgarter Stadtmuseeum beherbergt, ist Ziel einer Kinder-Gruppe aus der Kita Allmendäcker. Gemeinsam mit Museuumspädagogin Anja Weller staunen die Jungen über die Kunstfertigkeit von Ameisen, Bienen, Wespen und Vögeln, die für ihre Nachkommen bemerkenswerte Bauten errichten. Zu den Wespen fiel den Kindern vor allem eines ein: Wie man ihnen Fallen stehen und sie töten kann. „Sie gehen an meinen Apfelsaft“, sagt ein Junge. Und dann stächen sie und das tue weh. „Wespen wollen nicht böse sein“, gibt Anja Weller zu bedenken. Sie mögen nur dummerweise das gleiche Essen wie wir. Vielleicht sollten wir ihnen einfach etwas abgeben.“ Erzieherin Sarah Bytzek staunt über das Durchhaltevermögen ihrer Schützlinge, die sich mit immer neuen Ideen zu Wort melden und von eigenen Erfahrungen mit den Tieren berichten.

Kinder-Kunst-Tag passt zu Kita-Konzept

Zum Schluss machen es die Kinder dem Teichrohrsänger nach, der sein kunstvolles Nest zwischen Schilfrohren erbaut. Sie nutzen Stöcke, Wollfäden, Bast, Federn und Watte, um ein eigenes Nest zu konstruieren und es gemütlich auszustaffieren. „Der Kinder-Kunst-Tag hilft uns, den Kindern Einblicke in neue Welten und Themengebiete zu geben“, resumiert Sarah Bytzek. „Das Konzept des Aktionstags passt hervorragend zu unserer Pädagogik. Wir arbeiten sehr projektbezogen und beziehen gerne Künstlerinnen und Künstler sowie Menschen anderer Professionen ein.“

Was lernt ein Chorknabe?

Bei den Hymnus Chorknaben hat sich inzwischen eine Jungengruppe aus dem Kinder- und Familienzentrum Landhausstraße eingefunden. Marion Wahl zeigt ihnen, was die Nachwuchs-Chorknaben – die Jüngsten sind fünf Jahre alt – bei ihr so alles lernen. Als sie das Klavier öffnet, ist sie schnell umringt von ihren jungen Gästen. Jeder möchte einmal spielen. Mit Wahls professioneller Klavierbegleitung singen die Jungen dann gemeinsam „Alle meine Entchen“. Noch lustiger wird es, als sie den Text durch Tierlaute ersetzen und nur noch ihr „Quak, quak, quak“ oder „Wau, wau wau“ zu hören ist.

Die Stimme ist ein besonderes Instrument

Was ein Chorknabe sonst noch so können muss? „Do, re, mi, fa, so, la, ti, do“, intoniert die Lehrerin mit beachtlichem Stimmvolumen. Die Jungen staunen und machen es ihr nach. Zu jeder Silbe gehört eine Tonhöhe und eine Handbewegung. Jetzt ist Konzentration gefragt. Hassan scheint das mühelos zu gelingen. Wer möchte, könne in Zukunft häufiger zum Singen herkommen, lädt Marion Wahl ein. Sie freut sich über jeden, der das Angebot annimmt. „Unsere Singstimme ist unser ureigenstes Instrument, mit dem sich Gefühle ausdrücken lassen, wie auf kaum eine andere Weise“, schwärmt sie. Während Hassan bei dem Gedanken ans Singen strahlt, schüttelt sein Sitznachbarn nur den Kopf. Eines ist jedoch für alle klar: Was sie heute hier erlebt haben, kannten sie vorher noch nicht. „Ich bin gespannt, was die Jungen morgen in unserer Kinderkonferenz in der Kita den anderen über den Besuch im Haus der Hymnus Chorknaben berichten werden“, sagt ihre Erzieherin Katy Soufir.

Die element-i-Bildungsstiftung
Die 2011 gegründete element-i Bildungsstiftung ruft Bildungsprojekte für Kinder ins Leben, setzt sich für Kinderrechte ein und fördert Innovationen im Bildungssektor. Neben dem Kinder-Kunst-Tag organisiert sie zum Beispiel den Tüftler- und Forscherinnentag Baden-Württemberg, bei dem Kita- Kinder regionale Unternehmen aus Handwerk und Technik kennenlernen. Mit dem bundesweit ausgelobten Kita-Innovationspreis KitaStar unterstützt die Stiftung die Weiterentwicklung der Kita- Pädagogik. Dem Stiftungsgedanken liegt das element-i Leitbild zugrunde. Der Name element-i steht für die elementare Bedeutung, die Individualität, Interesse und Interaktion für die Bildungsprozesse von Kindern (und Erwachsenen) haben.

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Ganztagsbetreuung – ausgewogen und vielfältig

element-i-Bildungsstiftung lobt den KitaStar 2016 aus

Ganztagsbetreuung - ausgewogen und vielfältig

Ganztagsbetreuung wird in Krippen und Kitas zunehmend zum Standard. „Ist das nur positiv? Welche Erfahrungen und Möglichkeiten bleiben Kindern dabei vorenthalten?“, fragt die element-i-Bildungsstiftung. Für den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar 2016 zum Thema „Ganztagsbetreuung – ausgewogen und vielfältig“ sucht sie Kindertagesstätten mit Ganztagsbetreuungskonzepten, die bewusst Qualitäten aus anderen kindlichen Lebenswelten integrieren. Der KitaStar ist mit 5.000 Euro sowie Sachpreisen dotiert. Weitere Informationen unter: www.element-i-bildungsstiftung.de

Stuttgart (eos) – Immer mehr Kinder verbringen einen großen Teil ihrer wachen Zeit in Krippen oder Kindertagesstätten. Sie leben zunehmend in einer institutionalisierten und pädagogisierten Welt. Dort finden sie idealerweise eine kindgerechte, bildungsfördernde Umgebung vor. Sie spielen in einer vertrauten Kindergruppe und treffen auf Erzieherinnen sowie Erzieher, die sie genau beobachten, ihre Bedürfnisse wahrnehmen und sie feinfühlig in ihren Lernprozessen begleiten. Das hört sich ideal an. Doch hat der familiäre und nachbarschaftliche Alltag nicht ebenfalls Qualitäten? Bleiben diese Möglichkeiten nicht zumindest teilweise auf der Strecke? Denn wie geht in der Kita „die Tür hinter sich zumachen und einfach mal gammeln“? Muss „mit den Nachbarskindern draußen spielen“ ausfallen? Was passiert mit Sportunterricht im Verein oder individuellen Flöten- und Geigenstunden? Wo treffen Kinder noch Erwachsene, die die Welt mit nicht-pädagogischen Augen sehen?

Ganztagsbetreuung neu denken
Die element-i-Bildungsstiftung sucht Kita-Träger bzw. -Teams, die sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt und die Konzeption für ihre Ganztagsbetreuung entsprechend gestaltet haben. „Wir sind neugierig auf Konzepte, die Qualitäten anderer kindlicher Lebenswelten integrieren, so dass sie in einer Ganztagskita-Kindheit nicht verloren gehen“, sagt Patricia Beißwinger von der element-i-Bildungsstiftung. „Der Kita-Innovationspreis KitaStar steht 2016 daher unter dem Motto „Ganztagsbetreuung – ausgewogen und vielfältig“.“

Bis 30. April 2016 bewerben
Die Projektkoordinatorin stellt klar: „Wir wissen, dass dieses Thema herausfordernd ist und es in der Fachwelt bislang wenig diskutiert wird. Der Fokus der Aufgabenstellung liegt daher auf der Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten. Eine Umsetzung muss noch nicht erfolgt sein.“ Beteiligen können sich alle Einrichtungen, die Kinder bis zu zehn Jahren betreuen. Den Bewerbungsbogen finden Interessierte unter: www.element-i-bildungsstiftung.de Bewerbungsschluss ist der 30. April 2016.

Mitmachen lohnt sich
Der KitaStar in Gold ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Gewinnerinnen und Gewinner der Auszeichnungen in Silber und Bronze können sich über attraktive Sachpreise im Wert von 1.000 bzw. 500 Euro freuen. Die Stiftung verleiht die Preise im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ (18./19. Oktober 2016) in Stuttgart. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten dort die Möglichkeit, ihre Konzepte einem Fachpublikum zu präsentieren.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zum KitaStar gibt es unter www.element-i-bildungsstiftung.de oder www.invest-in-future.de Patricia Beißwinger vom Projekt KitaStar ist unter 0711 – 656960-6922 oder Patricia.Beisswinger@konzept-e.de erreichbar.

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfältigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhängig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativität und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft für ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender Pädagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jährlich den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.

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Teilnehmerzahl nahezu verdreifacht – 460 Kinder beim 2. Tüftler- und Forscherinnentag Baden-Württemberg

Teilnehmerzahl nahezu verdreifacht - 460 Kinder beim 2. Tüftler- und Forscherinnentag Baden-Württemberg

Tüftler- und Forscherinnentag bei Friess & Merkle in Stuttgart. (Bildquelle: element-i-Bildungsstiftung)

460 Kinder aus 37 Stuttgarter und Karlsruher Kitas sowie einer Grundschule haben beim 2. Tüftler- und Forscherinnentag am 12. November 22 Betriebe und Berufsschulen besucht. Die element-i-Bildungsstiftung hatte die Veranstaltung im Rahmen des Projekts element-i macht MINT im vergangenen Jahr ins Leben gerufen, um Kinder schon früh für naturwissenschaftlich-technische Themen zu begeistern.

„Die positive Resonanz nach der Auftaktveranstaltung im letzten Jahr hat uns in diesem Jahr ermöglicht, noch mehr Betriebe und Unternehmen für den Tüftler- und Forscherinnentag zu gewinnen“, berichtet Projektleiterin Meike Betz von der element-i-Bildungsstiftung. Erstmals sind auch zwei Unternehmen aus Karlsruhe – EnBW und Kraus & Naimer – mit dabei. „Die teilnehmenden Firmen sind durchweg begeistert von der Möglichkeit, schon früh Kontakt zum Nachwuchs aufzubauen und Kinder durch Einblicke in die Praxis für MINT-Berufe zu sensibilisieren.“

„Theremin“ und „Zitronenbatterie“ bauen
Die Unternehmen haben sich spannende Aktionen für die Kinder einfallen lassen: Bei der Robert Bosch GmbH haben die Kinder ein „Theremin“ gebaut – dabei handelt es sich um ein Musikinstrument, auf dem gespielt werden kann, ohne es dafür berühren zu müssen. Jürgen Gerhardt, Entwicklungsleiter und Produktbereichsleiter Innovationen und Wachstumsgebiete im Geschäftsbereich Diesel Systems ist davon überzeugt: „Solche Projekte ermöglichen Kindern spielerisch die Faszination von MINT-Berufen zu erfahren. Die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und der Wissenschaft ist von großer Bedeutung, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zukunftsfähig zu machen. Deshalb gründete Bosch vor rund zehn Jahren zusammen mit acht anderen Unternehmen die Wissensfabrik, um über Bildungskooperationen Initiativen wie den Tüftler- und Forscherinnentag zu unterstützen.“ Bei Friess & Merkle Elektroinstallation konnten die kleinen Tüftlerinnen und Tüftler echte Experimente durchführen und sich am Bau einer sogenannten Zitronenbatterie versuchen. Geschäftsführer und stv. Stuttgarter Obermeister Werner Friess betreibt schon lange Öffentlichkeitsarbeit für die Berufsfindung der Jugend. „Es ist uns enorm wichtig, für technische Berufe zu werben. Gerade im Hinblick auf die Energiewende werden Fachkräfte immer wichtiger werden. Wenn wir uns hier nicht einsetzen, stehen wir irgendwann im Dunkeln.“

In allen Unternehmen haben die Auszubildenden das Programm gestaltet, denn auch sie sollen profitieren – sie lernen beispielsweise, eine wichtige Vorbildfunktion auszufüllen, Verantwortung zu übernehmen und üben sich in der Organisation und Durchführung von Projekten.

„Frühe Bildung lohnt sich“
Der ehemalige Staatssekretär im Staatsministerium Dr. Matthias Kleinert ist Beirat der element-i-Bildungsstiftung. Als jahrelanger Verfechter von früher Bildung steht für ihn fest, dass Projekte wie der Tüftler- und Forscherinnentag einen unschätzbaren Wert für die Entwicklung von Kindern haben. Bei der Pressekonferenz zum Aktionstag sagte er: „Heute hatten Kinder wieder die Chance, Neues zu entdecken, ihr Interesse an gestalterischem Tun zu wecken und ihre Fähigkeiten und Begabungen zu entwickeln. Damit ist der frühzeitige und rechtzeitige Startschuss für ein den Fähigkeiten und Fertigkeiten des Kindes erfolgversprechendes (Berufs)leben gegeben. Also lautet meine Empfehlung: Der Tüftler-und Forscherinnentag muss fester Bestandteil der frühkindlichen Bildungspolitik werden! Frühe Bildung lohnt sich!“

„Die Wirtschaft muss in die Kinder investieren“
Als Mitglied des Projektteams von element-i macht MINT machte sich auch Andreas Richter, Hauptgeschäftsführer der IHK Region Stuttgart, bei der Pressekonferenz für den Tüftler- und Forscherinnentag stark: „Nachwuchsförderung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Es geht darum, Kinder auf eine Welt vorzubereiten, die zunehmend komplexer wird und immer höhere Anforderungen an die Menschen stellen wird, die in ihr leben. Ich finde es gut, dass beim Tüftler- und Forscherinnentag die Wirtschaft gefragt ist und die Chance hat, selber aktiv zu werden und mit den Kleinsten in Kontakt zu kommen. Und das große Interesse der Unternehmen sowie der Kinder gibt den Veranstaltern recht.“

Was macht „element-i macht MINT“ noch?
Neben dem 1. Tüftler- und Forscherinnentag schafft das Projekt in Kooperation mit Unternehmen und Betrieben Räume in Kitas, die zum Tüfteln, Forschen und Experimentieren einladen. So werden beispielsweise Werkstätten, Ateliers und Labore eingerichtet. Aber nur mit den passenden Räumen ist es nicht getan: die Stiftung sucht gezielt Spezialistinnen und Spezialisten mit MINT-Hintergrund, die in Kitas arbeiten und Kindern ihre Begeisterung für das eigene Thema nahebringen können. In zahlreichen element-i-Kinderhäusern gibt es deshalb bereits seit langem Fachkräfte mit vielfältigsten Berufserfahrungen aus Bereichen wie Schreinerei, Biologie, Chemie und Ingenieurswesen. Der Erfolg zeichnet sich ab: Die Kinder schätzen den vielfältigen Input und die fachlichen Tipps der MINT-Fachkräfte und haben großen Spaß daran, gemeinsam mit ihnen ihre eigenen Projekte umzusetzen. Eltern wiederum sind begeistert davon, was ihre Kinder bereits in der Kita lernen. So erhöhen diese sogenannten multiprofessionellen Kita-Teams das Spektrum und die Qualität dessen, was eine Kindertagesstätte leisten kann.

Kitas, Unternehmen, Spezialisten – Wir suchen MI(n)Tmacher!
Der Tüftler- und Forscherinnentag soll weiter wachsen. Im kommenden Jahr sollen noch mehr Kinder die Chance bekommen, in Betriebe, Unternehmen und Berufsschulen hinein zu schnuppern. Dafür sucht die element-i-Bildungsstiftung bereits jetzt wieder MI(n)Tmacher. Unternehmen und Kitas, die sich beteiligen wollen, können sich auf der Website der element-i-Bildungsstiftung informieren und sich unter der Nummer 0711-656960-36 an die Bildungsstiftung werden.

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfältigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhängig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativität und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft für ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender Pädagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jährlich den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.

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„Kita forscht!“: Vier Kindertagesstätten mit dem KitaStar der element-i-Bildungsstiftung ausgezeichnet

"Kita forscht!": Vier Kindertagesstätten mit dem KitaStar der element-i-Bildungsstiftung ausgezeichnet

(Bildquelle: element-i-Bildungsstiftung)

Die Jury des diesjährigen Kita-Innovationspreises KitaStar zeichnete folgende Kindertagesstätten für eine beispielgebende frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) aus: Kita EinSteinchen in Frankfurt an der Oder; Überbetriebliche Kindertagesstätte in Lörrach; Kita Regenbogen in Ortrand und Kita Quickelbü in Quickborn. Die feierliche Preisverleihung fand während der Abendveranstaltung des Kongresses „Invest in Future“ am 19. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

„Oh, warum wird das Blatt denn ganz rot? Warum liegen heute so viele Regenwürmer auf der Erde? Wie kommt eigentlich das Licht in die Lampe?“ Viele Alltagserfahrungen werfen Fragen auf. „Kindertagesstätten können bereits bei den Jüngsten die Freude am Entdecken wecken und sie dazu ermutigen und in die Lage versetzen, selbst zu forschen und eigene Antworten auf naturwissenschaftlich-technische Fragen zu finden. Dadurch legen sie den Grundstein dafür, dass sich Mädchen und Jungen in den naturwissenschaftlich-technischen Bereichen auch später etwas zutrauen. Wir wollen das Interesse frühzeitig wecken, Talente durchgängig fördern und vor allem auch erreichen, dass sich Mädchen mit der gleichen Selbstverständlichkeit mit Naturwissenschaft und Technik beschäftigen und für Berufswege im MINT-Bereich entscheiden“, sagt Dr. Birgit Buschmann, Referatsleiterin „Wirtschaft und Gleichstellung“ im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.

Wie gelingt eine frühe naturwissenschaftlich-technische Bildung in Kindertagesstätten? Welche pädagogische Haltung ist hierfür erforderlich und welche Raum- und Materialausstattungen werden dem Forschergeist der Kinder gerecht, um eine optimale Förderung der Allerjüngsten zu ermöglichen und ihre natürliche Neugierde zu wecken? Um gute Beispiele dafür zu finden und bekannt zu machen, lobte die element-i-Bildungsstiftung mit Unterstützung des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, des Kita-Ausstatters Dusyma sowie dem Cornelsen Verlag, den KitaStar 2015 unter dem Motto „Kita forscht!“ aus. Eine Fachjury ermittelte vier Gewinnerinnen und Gewinner. Da zwei Bewerbungen gleichermaßen herausragten, gibt es dieses Jahr zwei KitasStars in Gold. Verliehen wurden die Preise während der festlichen Abendveranstaltung des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ am 19. Oktober in Stuttgart.

Folgende Einrichtungen freuten sich über eine Auszeichnung:

KitaStar in Gold: Überbetriebliche Kindertagesstätte, Lörrach (Baden-Württemberg)

Die vom gleichnamigen Verein geleitete Überbetriebliche Kindertagesstätte Lörrach bietet Platz für 70 Kinder zwischen eineinhalb und sechs Jahren. Die Einrichtung ist ganztags von 06:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und beschäftigt 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Team arbeitet in Funktionsräumen nach dem anspruchsvollen pädagogischen Konzept infans.

Zur Begründung für die Vergabe des KitaStar 2015 in Gold schreibt die Jury:

„Die Jury ist beeindruckt von der umfassenden fachlichen Fundierung, die das Thema der MINT-Bildung in der Überbetrieblichen Kindertagesstätte in Lörrach besitzt. Dieses Wissen setzen die Fachkräfte mit hoher Professionalität um und schaffen den Kindern eine Atmosphäre der Kreativität und der Entdeckungsfreude. Sie wählen Materialien so aus und präsentieren sie so ansprechend, dass sie einen sehr guten Nährboden für die Ideen der Kinder bilden und sie zum Ausprobieren und Forschen auffordern. Die Materialfülle und -vielfalt beeindruckte die Jury. Besonders hervorzuheben ist, dass die Kinder im Forschungsraum großteils echte Laborutensilien nutzen können. Den Erzieherinnen und Erziehern gelingt es gut, die ‚Momente des Staunens‘ der Kinder wahrzunehmen. Daran anknüpfend begleiten sie die Jungen und Mädchen mit Engagement und Begeisterung bei der Beantwortung ihrer Forschungsfragen. Besonders überzeugt hat die Jury, dass das Kita-Team forschendes Lernen als grundlegende Lebenshaltung versteht, die in allen Kita-Räumen sichtbar und spürbar ist und das Miteinander in der Einrichtung prägt. Ein Beispiel: Kinder, die im Bistro Äpfel schälten, wollten genauer wissen, wie der Schäler funktioniert und gingen ins Labor, um das herauszufinden. In einem längeren Prozess und durch das Zerlegen und erneute Zusammenbauen des Schälers mit seinen 20 Einzelteilen gelang es ihnen herauszufinden, wie er funktioniert und welche Funktion die ineinandergreifenden Zahnräder dabei erfüllen.

Beispielgebend ist auch die hervorragende Vernetzung der Kita – besonders in Bezug auf den fachlichen Austausch. Die Jury beurteilt das Engagement der Einrichtung zur Weiterentwicklung der Elementarpädagogik im MINT-Bereich als außergewöhnlich.

Die Jury zeichnet die Überbetriebliche Kindertagesstätte Lörrach für ihre in Bezug auf Konzeption, Raumgestaltung, Materialangebot und pädagogische Umsetzung beispielgebende frühe MINT-Bildung mit dem diesjährigen KitaStar in Gold aus.“

Laudatorin und Jury-Mitglied Dr. Birgit Buschmann, Referatsleiterin „Wirtschaft und Gleichstellung“ im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, gratulierte Ursula Bangert, Leiterin der Überbetrieblichen Kindertagesstätte Lörrach, sowie der Bildungsbereichsverantwortlichen Susanne Ehrecke zum KitaStar in Gold. Das Preisgeld von 5.000 Euro wurde vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft zur Verfügung gestellt.

KitaStar in Gold: Kita EinSteinchen, Frankfurt an der Oder (Brandenburg)

Die ganztags von 6:30 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnete Kita EinSteinchen in Frankfurt/Oder bietet Plätze für 62 Kinder vom ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt. Die Einrichtung beschäftigt zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Träger ist das Zentrum für Begabungsförderung e.V. Das Kita-Team setzte ein offenes Konzept mit Funktionsräumen um.

Zur Begründung für die Vergabe des KitaStar 2015 in Gold schreibt die Jury:

„Den Gründerinnen der Kita EinSteinchen in Frankfurt an der Oder und ihrem Kita-Team ist es mit viel Begeisterung und Engagement gelungen, hervorragende Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Kinder Phänomene aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik entdecken, beobachten und erforschen können. Die großen und vielfältigen Kita-Räume sowie ein reiches, alltagsnahes und sehr kreatives Materialangebot laden die Mädchen und Jungen zum Erkunden und Experimentieren ein. In jedem einzelnen Raum sind MINT-Themen sichtbar: Es gibt Zahlen, Geometrische Formen, Pendel, Sanduhren, Waagen, Lichtspiele oder Weltkarten. Eine besondere Rolle spielen Reize aus der Natur, die Ausgangspunkt für viele Forschungsfragen der Kinder sind.

Dass die Kinder diese besonderen Voraussetzungen optimal für sich nutzen können, ist auf die Haltung der Fachkräfte zurückzuführen, die sich selbst neugierig forschend mit den Kindern auf die Suche nach Antworten begeben. Ihre Begeisterung wirkt ansteckend. Der Jury gefiel, dass die Fachkräfte den Kindern viel Zeit und Raum für die selbstständige Bearbeitung ihrer Fragestellungen lassen und dass die Forschungsprozesse der Kinder Vorrang genießen. So ist es für die Kinder problemlos möglich, zum Beispiel auf das gemeinsame Singen zu verzichten, weil sie gerade intensiv mit einer Arbeit beschäftigt sind. Haben sich die Kinder Wissen angeeignet, ist es den Erzieherinnen und Erziehern wichtig, dass die Mädchen und Jungen ausreichend Zeit haben, es im Spiel zu vertiefen, mit anderen Erfahrungen zu verknüpfen und auf diese Weise zu eigener Erkenntnis zu gelangen. So stellen sie die Nachhaltigkeit des Lernens sicher. Auch von der übersichtlich in Themenordnern abgelegten, von den Kindern gestalteten Forschungs-Dokumentation, ist die Jury beeindruckt. In der Kita EinSteinchen herrscht eine Atmosphäre der Entdeckungslust, die sich sehr positiv auf die Kinder und ihre Entwicklung auswirkt.

Das umfangreiche Raumangebot in der Kita und deren Erweiterung durch eine spezielle KinderEnergieAkademie, die auch von Schulklassen besucht wird, gehen deutlich über das hinaus, was selbst von einer sehr guten Kindertageseinrichtung normalerweise erwartet würde. Die Leiterinnen der Kita EinSteinchen zeigen, was mit viel Ideenreichtum, einer hervorragenden Vernetzung und Engagement machbar ist und weisen mit der KinderEnergieAkademie innovative Wege, um der Bildung im MINT-Bereich bis in die Grundschulzeit hinein Nachhaltigkeit zu verleihen.

Die Jury würdigt dieses besondere Engagement, die hervorragende Konzeption für die MINT-Bildung und eine beispielgebende Umsetzung mit dem diesjährigen KitaStar in Gold.“

Laudator Dr. h. c. Matthias Kleinert, Beiratsmitglied der element-i-Bildungsstiftung, gratulierte Peggy Zecha, Leiterin der Kita EinSteinchen und Anne Manglitz, pädagogische Mitarbeiterin in der Kita EinSteinchen, zum KitaStar 2015 in Gold. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, die von der Stiftung zur Verfügung gestellt werden.

KitaStar in Silber: Kita Regenbogen, Ortrand (Brandenburg)

In der städtischen Kindertagesstätte Regenbogen im brandenburgischen Ortrand betreuen 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 145 Kinder zwischen null und zwölf Jahren. Die Einrichtung hat ganztags von 6.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Sie umfasst Krippe, Kita sowie Hortbereich und arbeitet mit Gruppen- und Funktionsräumen teiloffen.

Zur Begründung für die Vergabe des KitaStar 2015 in Silber schreibt die Jury:

„Die Jury ist beeindruckt von dem großen Engagement mit dem das Team der Kita Regenbogen das Thema MINT-Förderung vorantreibt und umsetzt. Dies ist besonders bemerkenswert, da der Personalschlüssel in Brandenburg im Vergleich zu anderen Bundesländern deutlich niedriger liegt. Die Kinder haben hervorragende Forschungsmöglichkeiten in vorbildlich und sehr vielfältig ausgestatteten Funktionsräumen. Der Vor-Ort-Besuch zeigte, dass die Jungen und Mädchen trotz der Größe des Hauses und der Bandbreite des Materialangebots sehr gut orientiert sind. Sie wissen, wo welche Dinge zu finden sind und welche Regeln bei ihrer Nutzung ggf. gelten.

Die Fachkräfte legen jeweils ihren Themenschwerpunkt auf einen Bildungsbereich, in dem sie sich besonders weiterbilden. Sie arbeiten in bildungsbereichsübergreifenden Tandems zusammen und vertreten sich gegenseitig. Auf diese Weise sind die Bildungsbereiche gut vernetzt und jede bzw. jeder hat Schnittstellen zu MINT-Themen oder eigene Bereiche in diesem Feld. Die Jury war sehr angetan von dieser Organisationsform. Ebenfalls beispielgebend ist die enge Zusammenarbeit mit externen Akteurinnen und Akteuren: neben den Eltern und Personen aus der Kommune, sind das eine Vielzahl von Unternehmen und Institutionen aus Ortrand und der Umgebung. In die Kita werden auf diese Weise sehr unterschiedliche pädagogische Vorstellungen hineingetragen. Auch im eigenen Team gibt es eine Bandbreite unterschiedlicher Haltungen in Bezug auf die Unterstützung von kindlichen Lernprozessen. Gegenseitige Toleranz und Wertschätzung ermöglichen es dennoch, ein stimmiges Gesamtkonzept zu realisieren. Dies hat die Jury überzeugt.

Für ihre ambitionierte MINT-Konzeption und deren ideenreiche Umsetzung zeichnet die Jury die Kita Regenbogen in Ortrand mit dem diesjährigen KitaStar in Silber aus.“

Laudator Volker Blum, Geschäftsführer von Dusyma Kindergartenbedarf GmbH in Schorndorf, überreichte die Auszeichnung an Einrichtungsleiterin Cornelia Georgi sowie Katrin Bär, Erzieherin im Hortbereich. Die Kita Regenbogen kann sich über einen Dusyma-Gutschein im Wert von 1.000 Euro freuen.

KitaStar in Bronze: Kita Quickelbü, Quickborn (Schleswig-Holstein)

Das Montessori-Kinderhaus „Quickelbü“ in Quickborn bei Hamburg ist eine Einrichtung des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Die integrative Kita hat von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet und betreut mit 18 pädagogischen Fachkräften 134 Kinder zwischen null und 14 Jahren. Das Kinderhaus bewarb sich speziell mit seinem Projekt „Weltwissen“ um den KitaStar.

Zur Begründung für die Vergabe des KitaStar 2015 in Bronze schreibt die Jury:

„Dem Team des Kinderhauses Quickelbü gelingt es auf hervorragende Weise, Themen aus Naturwissenschaft und Technik, Mathematik und Informatik so in den Alltag zu integrieren, dass sie für die Kinder Bestandteil des täglichen Erfahrungslernens werden. Eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen ist dabei die Haltung der Fachkräfte, die Kindern vielfältige Erfahrungsräume – auch außerhalb der Einrichtung – eröffnen, ihnen zutrauen, die Dinge selbst auszuprobieren und ihren eigenen Interessen nachzugehen. Die Erzieherinnen und Erzieher lassen sich dabei vom Fluss der Fragestellungen der Kinder leiten. Sie muten ihnen in ihren Forschungsprozessen auch Misserfolge zu, indem sie sie Lösungen verfolgen und Versuche durchführen lassen, die – mit dem Wissen Erwachsener – erkennbar scheitern würden. Diese pädagogische Haltung bewertet die Jury als beispielgebend. Erzieherinnen und Erzieher sind mit Engagement und Begeisterung dabei und fachen so die Lernfreunde der Kinder an. Als sehr gelungen beurteilt die Jury auch die Einbettung des forschenden Lernens in einen durch stabile Beziehungen und durchdachte Strukturen Sicherheit, Orientierung und Halt gebenden Rahmen: So können Kinder erfolgreich auf „Entdeckungsreisen“ gehen. Für das „Weltwissen“-Projekt, seine überzeugende Einbindung in die Gesamtkonzeption der Kindertagesstätte und seine professionelle Umsetzung im pädagogischen Alltag spricht die Jury dem Montessori-Kinderhaus Quickelbü den diesjährigen KitaStar in Bronze zu.“

Laudatorin und Jurymitglied Judith Erlmann, Leitung Programmplanung, Redaktion und Realisierung Pädagogik/Lehrmittel beim Cornelsen Verlag in Berlin, gratulierte Quickelbü-Kinderhausleitern Susanne Zink sowie Christina Frank, Leiterin des Projekts Weltwissen, zum KitaStar 2015 in Bronze. Mit dem Preis sind pädagogische Fachbücher des Cornelsen Verlags im Wert von 500 Euro verbunden.

Mitglieder der Fachjury
Der ehrenamtlichen Jury für den KitaStar 2015 gehörten an:

– Dr. Ulrike Brandt-Bohne, Wissenschaftsjournalistin und Biologin
– Dr. Birgit Buschmann, Referatsleiterin „Wirtschaft und Gleichstellung“ im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg
– Judith Erlmann, Leitung Programmplanung, Redaktion und Realisierung Pädagogik/Lehrmittel, Cornelsen Verlag, Berlin
– Prof. Dr. Gisela Lück, Professorin für Didaktik der Chemie, Universität Bielefeld
– Clemens Matthias Weegmann, Geschäftsführer Konzept-e für Schulen gGmbH, Stuttgart
– Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH, Stuttgart

Weitere Informationen zum „KitaStar“ gibt es im Internet unter www.invest-in-future.de oder www.element-i-bildungsstiftung.de

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfältigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhängig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativität und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft für ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender Pädagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jährlich den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.

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Kinderdisco in Stuttgart als CD-Release-Party: Die eigene Kinder-CD muss gefeiert werden!

Kinderdisco in Stuttgart als CD-Release-Party: Die eigene Kinder-CD muss gefeiert werden!

(Bildquelle: element-i-Bildungsstiftung)

Am Freitag, den 30. Oktober 2015 ab 15:30 Uhr, veranstaltet die element-i-Bildungsstiftung eine Kinderdisco im Kubus des STEP – Stuttgarter Engineering Park. Mit der Disco wird das Release der von Kindern selbst eingesungenen CD „Ohrenschmaus – Stimmen aus den Element-i-Kinderhäusern“ gefeiert. Kita-Kinder hatten mit einem Gesangscoach geübt und durften ihre Lieblings-Songs in einem professionellen Tonstudio einsingen.

Wie könnte man eine Musik-CD schöner feiern, als zu ihren Klängen das Tanzbein zu schwingen? Die element-i-Bildungsstiftung feiert den erfolgreichen Abschluss des Projekts „Ohrenschmaus“ und lädt alle Kinder und Familien herzlich ein, mitzufeiern. Ein DJ, der weiß, was Kinder gerne hören, sorgt für gute Stimmung. Gleichzeitig kann bei Kaffee und Kuchen gelauscht und entspannt werden.

Wann: Freitag, der 30. Oktober 2015 ab 15:30 Uhr
Wo: KUBUS im STEP, Wankelstraße 10, Stuttgart-Vaihingen
Wer: Kinder von 0 bis 10, gemeinsam mit der ganzen Familie
Was: Kinderdisco zum Motto „Rock Stars“ mit DJ, Kaffee und Kuchen

Übrigens kann die CD, zum Beispiel als Weihnachtsgeschenk, zum Preis von 14,99 Euro über die Website der element-i-Bildungsstiftung bestellt werden. Dort gibt es auch Hörproben. Der Erlös kommt den Projekten der Bildungsstiftung zugute.

Hintergrund: Das Projekt „Ohrenschmaus“
Das Projekt „element-i macht Kunst“ hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, Musik in die Kitas zu bringen und im Alltag zu integrieren. Wie gut dies gelingen kann, zeigte die Bildungsstiftung jetzt mit ihrem Kinder-CD-Projekt. Zuerst wurden alle element-i-Kitas im Trägernetzwerk gebeten, ihre Lieblingslieder aus dem Kita-Alltag zu verraten. Aus diesen wurde dann eine Playlist für die CD erstellt. Im zweiten Schritt bekam jede Kita ein Lied zugeteilt, welches dann über Wochen hinweg voller Inbrunst einstudiert wurde. Unterstützt wurden die Kinder hierbei von einem professionellen Gesangscoach, der die Kitas reihum besuchte und das Maximum aus den ohnehin schon talentierten Kinderchören herausholte. Als schließlich alle Töne saßen, erlebten die Kinder den spannendsten Teil des Projekts: Sie besuchten das Modern Music Studio in Stuttgart, wo sie ihr Lied im Studio professionell einsingen konnten.

Über die element-i-Bildungsstiftung
Die element-i-Bildungsstiftung wurde im Jahr 2011 gegründet. Seitdem veranstaltet bzw. unterstützt sie Bildungsprojekte und Ideen für Kinder zwischen null und zehn Jahren. Ein Beispiel dafür ist der Tüftler- und Forscherinnentag Baden-Württemberg, bei dem Kita-Kinder regionale Unternehmen kennenlernen. Mit dem jährlich bundesweit ausgelobten Kita-Innovationspreises KitaStar unterstützt die Stiftung die Weiterentwicklung der Kita-Pädagogik. Dem Stiftungsgedanken liegt das element-i-Leitbild zugrunde. Der Name element-i steht für die elementare Bedeutung, die Individualität, Interesse und Interaktion für die Bildung von Menschen – unabhängig von ihrem Alter – haben.

Für mehr Infos besuchen Sie die Website der element-i-Bildungsstiftung auf www.element-i-bildungsstiftung.de

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfältigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhängig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativität und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft für ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender Pädagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jährlich den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.

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Kinderbefragung in element-i-Kinderhäusern

„Ich finde es gut, dass wir gemeinsam was verändern“

Kinderbefragung in element-i-Kinderhäusern

(Bildquelle: Konzept-e)

Die element-i-Bildungsstiftung führte – wissenschaftlich begleitet von Professorin Tanja Betz von der Goethe-Universität Frankfurt – und gemeinsam mit dem Konzept-e-Netzwerk eine Kinderbefragung durch, an der Kinder aus 30 element-i-Kinderhäusern teilnahmen. Zentrale Befragungsergebnisse: Fast alle Kinder kommen gerne in die Kita. Viele haben konkrete Veränderungsideen. Gemeinsam mit den Kindern erarbeiten die Kita-Teams jetzt Umsetzungspläne für die wichtigsten Anregungen.

„Ich freue mich, dass ich in der Kita meine Freundinnen und Freunde treffe und mit ihnen spiele!“ Eine Kinderbefragung des Konzept-e-Netzwerks und der element-i-Bildungsstiftung, an der über 700 Kinder ab drei Jahren aus insgesamt 30 element-i-Kinderhäusern teilnahmen, ergab, dass über 90 Prozent der Mädchen und Jungen gerne in die Kita kommen. Gute Kontakte zu den anderen Kindern sind für die Mehrzahl von ihnen ein ganz wesentlicher Aspekt, damit sie sich auf den Kitabesuch freuen können. Auch die Beliebtheit der morgendliche Kinderkonferenz, der intensiven Spiel- und Lernphase im Anschluss, der Erzieherinnen bzw. Erzieher, des Essens oder besonderer Projekte wurde abgefragt und vielfach positiv bewertet. Bei der Beurteilung der Kita-Räume schnitt interessanterweise der Bewegungsraum durchweg am besten ab.

„Wir möchten die Mädchen und Jungen beteiligen“
„Die Kita-Träger im Konzept-e-Netzwerk nehmen die altersangemessene Beteiligung von Kindern an allen Fragen, die sie direkt betreffen, sehr ernst“, sagt Meike Betz von der element-i-Bildungsstiftung. „Sie möchten wissen, wie sich die Kinder in der Kita fühlen, wie sie die unterschiedlichen Phasen im Tagesablauf erleben, wie sie die Räume bewerten und was sie gerne verändern würden. Die Befragungsergebnisse bieten Trägern, Kita-Leitungen und -Teams eine gute Grundlage dafür, ihre Arbeit zu reflektieren und die Rahmenbedingungen für die Kinder weiter zu verbessern.“

Können Kita-Kinder das schon?
„Eine Befragung von Kindern im Kita-Alter ist nicht unumstritten. In der wissenschaftlichen Literatur heißt es vielfach, das könnten Kinder erst ab dem Schulalter. Diese Einschätzung teile ich nur bedingt“, sagt Professorin Tanja Betz, Erziehungswissenschaftlerin an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, die die element-i-Kinderbefragung wissenschaftlich begleitete. „Wer bei der Gestaltung der Fragen sowie der Antwortmöglichkeiten bestimmte Dinge beachtet und die Interviewerinnen bzw. Interviewer gut schult, erhält auch bei Befragungen jüngerer Kinder verwertbare Ergebnisse.“ Wichtig sei die Bereitschaft der Kita-Teams, die Resultate im Anschluss gemeinsam mit den Kindern zu diskutieren und Veränderungen einzuleiten.

Konkrete Verbesserungsvorschläge
Die element-i-Bildungsstiftung wertete die Fragebögen nicht nur insgesamt, sondern für jede Einrichtung individuell aus – eine gute Grundlage, um daran zusammen mit den Kindern weiter zu arbeiten. „Die Jungen und Mädchen haben oft sehr genau gesagt, was sie nicht mögen, und hatten teilweise konkrete Verbesserungsideen“, sagt Meike Betz von der durchführenden Stiftung. Was die Kinder verständlicherweise schlecht finden, sind soziale Konflikte untereinander, die sich zum Beispiel in Streiten, Hauen und Zwicken äußern. Auch die Lautstärke in der Kita beschrieben einige als störend. Gemeinsam mit den Kindern überlegen die Erzieherinnen und Erzieher jetzt unter anderem, wo sie ansetzen können, um Konflikte zu vermeiden oder noch besser beizulegen.

Außerdem äußerten die Kinder eine Vielzahl konkreter Wünsche und Ideen wie zum Beispiel: immer draußen sein, egal bei welchem Wetter; zusätzliche Verkleidungsgegenstände und Perücken anschaffen; mehr Bilder von den Kindern aufhängen; Blumen aufstellen; eine Wasserrutsche installieren und eine Kamera kaufen, damit die Kinder Fotos machen können.

Beteiligung macht Kinder stark
„Es entspricht dem Grundverständnis der Pädagogik in den element-i-Kinderhäusern, Kindern auf Augenhöhe zu begegnen und sie in ihren Äußerungen ernst zu nehmen“, erklärt Meike Betz. „Indem die Fachkräfte die Ergebnisse der Befragung gemeinsam mit den Kindern besprechen und das weitere Vorgehen planen, erleben die Jungen und Mädchen, dass ihre Stimme zählt und sie ihre Lebenswelt beeinflussen können. Diese Erfahrung von „Selbstwirksamkeit“ stärkt die Kinder.“

Mehr Infos gibt es unter www.element-i-Bildungsstiftung.de

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Fotoprojekt der element-i-Bildungsstiftung: Zehn Gewinnerbilder stehen fest!

Fotoprojekt der element-i-Bildungsstiftung: Zehn Gewinnerbilder stehen fest!

Mit diesem Bild gewann Marc-Leon aus dem element-i-Kinderhaus Steppkes den 1. Preis. (Bildquelle: Marc-Leon, element-i-Kinderhaus Steppkes)

Wie sieht die Welt eigentlich aus, wenn man sie mit Kinderaugen betrachtet? Fotoworkshops der element-i-Bildungsstiftung mit fünf Kindertagesstätten in Stuttgart und Karlsruhe haben sich dieser Frage gewidmet. Fast 50 Kinder haben teilgenommen und nach jeweils einem Theorie- und Ausflugstag die Welt aus ihrer Sicht in Fotos festgehalten. Die zehn schönsten Aufnahmen wurden ausgezeichnet und sind in Kürze in einer Wanderausstellung zu bewundern.

„In den Foto-Workshops der element-i-Bildungsstiftung entdecken Kinder die Welt der Fotografie und können selber ausprobieren, wie sie ihre Umwelt in Bildern festhalten können“, erklärt Tom Perper, Kursleiter und Fotograf. Drei Tage hat er mit den Kindern verbracht und ihnen die Fotografie von der Pieke auf erklärt: Zu Beginn geht es um Theorie wie Linsen, Brennwerte, Zoom. Später werden die wichtigsten Regeln der Bildgestaltung durchgenommen. Wenn diese Grundkenntnisse sitzen, schnappen sich die Kinder die Fotoapparate, gehen raus in Welt und wenden das Gelernte direkt in ihrer täglichen Umgebung an. Hier heißt es endgültig, der Kreativität freien Lauf zu lassen. Anschließend wertet Kursleiter Tom Perper die entstandenen Kunstwerke gemeinsam mit den Kindern aus. Jeder Nachwuchsfotograf sucht sich seine eigenen zehn schönsten Motive aus und reicht sie beim kursübergreifenden Foto-Wettbewerb ein. Die Projekt-Jury kürt dann ihre zehn Favoriten.

Folgende Kinder gewannen Preise:
1. Platz: Marc-Leon, sechs Jahre (heute sieben), element-i-Kinderhaus Steppkes, nahm eine Spinne im Gegenlicht auf.

2. Platz: Matteo, sieben Jahre (heute acht), element-i-Kinderhaus Bärcheninsel, fotografierte die Stuttgarter Standseilbahn.

3. Platz: Nadja, sieben Jahre (heute acht), element-i-Kinderhaus Steppkes, wurde für ihr Bild einer Seerose ausgezeichnet.

Tolle Preise erwarteten die Gewinner
Die Stuttgarter Straßenbahnen AG sponsert in diesem Jahr für die ersten drei Platzierungen Einladungen und Verzehrgutscheine für deren Kinder-Sommerfest. Außerdem bekommen die zehn besten Plätze Sachpreise in Form von Büchern durch die element-i-Bildungsstiftung.

Regionale Firmen als Jury und Unterstützer
Vertreterinnen und Vertreter regionaler Firmen haben den Fotoworkshop auch in diesem Jahr wieder möglich gemacht – dank ihrer finanziellen Unterstützung und ihrer tatkräftigen Mitarbeit in der Projektjury. Sponsoren und gleichzeitig in der Jury vertreten sind Werner Gut, Leiter der Fachbereiche Personaldienste und Personalentwicklung der Stuttgarter Straßenbahnen AG, und die FRIEDRICH SCHARR KG mit Jurymitglied Sabrina Hippler aus dem Marketing. Weitere Jurymitglieder sind Bernd Faller von der Grafikagentur freelance project gmbh, Eike Ostendorf-Servissoglou von der PR-Agentur eoscript Public Relations und Maria Harder von der world childhood foundation.

Fotoprojekt soll wachsen!
Der Erfolg des Fotoworkshops und die Begeisterung der Kinder sind Grund genug für die element-i-Bildungsstiftung, das Projekt weiter auszubauen. Noch mehr Kinder sollen die Möglichkeit bekommen, als Tüftler und Forscherinnen in die Welt der Fotografie hineinzuschnuppern. Deshalb ist die Stiftung stets auf der Suche nach Unterstützern, die den Kindern der element-i-Kinderhäuser den Zugang zu dieser künstlerischen und gleichzeitig technischen Erfahrung ermöglichen. Für mehr Informationen wenden Sie sich gerne per E-Mail an Meike Betz unter meike.betz@element-i-de.

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfältigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhängig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativität und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft für ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender Pädagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
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„Komm mit mir ins Abenteuerland…“ – Tag der offenen Tür in Besigheimer Kinderkrippe

"Komm mit mir ins Abenteuerland..." - Tag der offenen Tür in Besigheimer Kinderkrippe

(Bildquelle: Konzept-e)

Die Kita Abenteuerland im Schulweg 4 in Besigheim lädt am Freitag, den 12. Juni 2015, ab 15 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Das Team steht für Fragen zu Verfügung, führt durch die Räumlichkeiten und gibt Einblicke in die eigene element-i-Pädagogik.

Die Kita Abenteuerland wurde im März 2013 eröffnet und befindet sich in Besigheim direkt neben der Schule. Sie bietet 20 Plätze für Kinder im Alter von sechs Monaten bis drei Jahre und hat neun Stunden von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr täglich geöffnet. Eltern können ihre Kinder je nach Bedarf ganztags oder flexibel betreuen lassen.

Das Raumkonzept ist auf das offene Kinderhauskonzept mit unterschiedlichen Funktionsbereichen ausgerichtet, die den Kindern eine vielfältige und anregende Umgebung bieten. Außerdem bieten altersspezifische Nester (z.B. Krabblernest) den Kindern Sicherheit in einer heimeligen und behüteten Atmosphäre. Das Haus hat einen direkten Zugang zum Außenspielbereich. Dieser soll von den Kindern intensiv und selbständig genutzt werden können.

element-i-Pädagogik
Alle knapp 40 Kitas des Trägernetzwerks Konzept-e arbeiten nach der eigens konzipierten element-i-Pädagogik. Element steht für Elementarpädagogik, also frühkindliche Pädagogik und Bildung, sowie für die elementare Grundhaltung, die sich in dem „i“ ausdrückt, welches für Individuen, Interesse, Interaktion steht. Die Konzeption geht davon aus, dass jeder Mensch andere Interessen hat, anders lernt und sich ganz individuell in der Auseinandersetzung mit einer für ihn interessanten Umgebung und in Interaktion mit anderen bildet. Für die element-i-Kinderhäuser gilt der Grundsatz: „Jedes Kind ist einzigartig und trägt ein großes Potenzial in sich. Wir geben jedem Kind Raum, sich individuell und mit anderen zu entwickeln.“

Herzliche Einladung an Eltern, Kinder und Interessierte
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, das Abenteuerland am Freitag, den 12. Juni 2015 zu besuchen und sich in entspannter Atmosphäre ein Bild von der Einrichtung zu machen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Das Kita-Team freut sich auf ein Kennenlernen und den anregenden Austausch mit potentiellen neuen Eltern, deren Kindern und mit Menschen, die Interesse an der Arbeit in Kinderhäusern haben.

Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

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Richtfest: neue Kindertagesstätte „Neckarsterne“ in Esslingen

Oberbürgermeister Dr. Ziegler hält Grußwort für neue ganztags geöffnete Kita

Richtfest: neue Kindertagesstätte "Neckarsterne" in Esslingen

(Bildquelle: Konzept-e)

Im Esslinger Gewerbegebiet Neckarwiesen öffnet voraussichtlich Ende 2015 die neue Kindertagesstätte „Neckarsterne“ ihre Pforten. Am Dienstag, den 9. Juni 2015 um 11 Uhr wird das Richtfest des innovativen Neubaus gemeinsam mit dem Esslinger Oberbürgermeister Dr. Jürgen Ziegler, dem Architekten-Team, Vertretern des Trägers Konzept-e und natürlich Eltern und Kindern gefeiert.

Die Kita Neckarsterne befindet sich seit Ende 2014 im Bau. Die Kita liegt in Esslingen in der Röntgenstraße, im Gewerbegebiet Neckarwiesen. Dies kommt den Unternehmen vor Ort zugute, denn für sie besteht die Möglichkeit, sich mit Belegplätzen einzukaufen. Die Architektur des Hauses ist direkt auf die dort stattfindende element-i-Pädagogik des Trägers Konzept-e abgestimmt. Die verantwortliche Häuser für Kinder GmbH ist seit Jahren auf pädagogisch wertvolle Architektur spezialisiert. Somit sind die Räume auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet. Die Einrichtung bietet vielfältige Innen- und Außenräume und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Das zweigeschossige Gebäude ist ein Massivbau, die Fassaden alle nach Süden gerichtet. Große Fenster und großzügige hohe Gruppenräume lassen viel Licht hinein. Die Form des Gebäudes ist dem unterirdisch fließenden Neckar in einer Art „Schlangenform“ nachempfunden. So gibt es drei Innenhöfe, die aber auch von außen sichtbar und zugänglich sind. Darüber hinaus ist ein begrüntes Dach geplant.

Die hellen, modernen Räume und die anregungsreiche Umgebung werden in der Kita Neckarsterne ab Ende 2015 durch eine liebevolle ganzheitliche Betreuung und eine Pädagogik ergänzt, die die Kinder beim Spielen und Lernen unterstützt und herausfordert. Die Kita bietet 65 Plätze, darunter 35 Krippenplätze für Kinder von 0 bis 3 Jahren und 30 Kindergartenplätze für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Sie wird je nach Bedarf der Eltern für bis zu zehneinhalb Stunden täglich geöffnet sein. Betreuungszeiten sind flexibel buchbar.

Gute Rahmenbedingungen für berufstätige Eltern
„Uns ist es wichtig, dass berufstätige Eltern, in unseren Kinderhäusern Rahmenbedingungen vorfinden, die es ihnen erleichtern, Familie und Beruf zu vereinbaren“, sagt Träger-Geschäftsführerin Waltraud Weegmann. Die flexiblen und langen Betreuungszeiten sind nicht das einzige, was den Eltern ein gutes Gefühl gibt: Die Kinder erhalten in den Kinderhäusern eine gesunde Vollverpflegung aus der hauseigenen Küche. Auch das ist eine wesentliche Entlastung für berufstätige Mütter und Väter.

Pädagogik nach element-i-Konzept
Das Kinderhaus Neckarsterne arbeitet nach dem von Konzept-e entwickelten und bereits mehrfach ausgezeichneten pädagogischen Konzept element-i. Der Begriff verbindet das Wort „elementar“ für eine grundlegende frühe Pädagogik mit einem „i“, das für die zentralen Begriffe des Konzepts steht: Individuen, Interessen und Interaktion. „Kinder bilden sich individuell, an Hand von Dingen, die sie unmittelbar angehen, die sie interessieren und begeistern. Angefacht wird der Lernprozess durch den Austausch mit den Erzieherinnen und Erziehern und den anderen Kindern. Von dieser Erkenntnis leitet sich unser Konzept ab“, erläutert Carola Kammerlander, pädagogische Geschäftsführerin, die das pädagogische Konzept formuliert hat.

Engagement für gute frühe Betreuung und Bildung in Deutschland
Das Konzept-e-Netzwerk engagiert sich politisch und fachlich für den Ausbau der Kinderbetreuung in Deutschland, für eine qualitativ hochwertige Pädagogik sowie für die Weiterentwicklung der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung.

Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

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Unternehmen in Niedersachsen setzen auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Konzept-e aus Stuttgart stellt auf der Bildungsmesse didacta ganzheitliche Lösungen vor

Unternehmen in Niedersachsen setzen auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf

(Bildquelle: Konzept-e / Perper)

Eine Konjunkturumfrage der IHK Hannover hat unlängst ergeben, dass fast ein Drittel der Unternehmen in dieser Region unter dem Fachkräftemangel leiden. Um für Fachkräfte als Arbeitgeber attraktiver zu werden, wollen immer mehr Unternehmen auf eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf setzen. Der Kita-Träger Konzept-e aus Stuttgart übernimmt seit 25 Jahren erfolgreich Aufbau, Leitung und Verwaltung von Betriebskitas namhafter Unternehmen. Vom 24.-28. Februar kommt Konzept-e nach Hannover – auf die Bildungsmesse didacta.

Hannover/Stuttgart, 14. Januar 2015 – Der Fachkräftemangel macht auch vor Niedersachsen nicht Halt. 37 Prozent der Unternehmen im Bundesland sehen dies in den kommenden zwölf Monaten als großes Risiko für die eigene wirtschaftliche Entwicklung – dies ergab eine IHK-Konjunkturabfrage für das 3. Quartal 2014. Immerhin gut ein Viertel hat bereits jetzt Probleme, offene Stellen nachzubesetzen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wollen die Unternehmen zwei Wege gehen: Zum einen setzen viele auf verstärkte Aus- und Weiterbildungsangebote, zum anderen wollen sie ihre Attraktivität als Arbeitgeber verbessern, indem sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern.

Dieser Faktor hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr als absolutes Pro-Argument für die Arbeitgeberwahl herauskristallisiert. Potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prüfen, welche Möglichkeiten das Unternehmen bietet: Gibt es eine Betriebskita oder subventionierte Belegplätze in umliegenden Kindertagesstätten? Sind die Arbeitszeiten flexibel? Wie sieht es mit Home-Office und Gleitzeit aus?

Der Kita-Träger Konzept-e aus Stuttgart hat sich seit 25 Jahren auf dieses Thema spezialisiert: Das Netzwerk leitet und verwaltet die Betriebskitas von Unternehmen wie Robert Bosch, Allianz und der Wüstenrot-Versicherung und auch des Staats-, Justiz- und Innenministeriums Baden-Württemberg. Insgesamt ist Konzept-e Träger von 40 Kindertagesstätten, in denen rund 2.500 Kinder betreut werden.

Das Konzept-e-Netzwerk zeichnet aus, dass es den Aufbau einer Kita von Grund auf für das Unternehmen übernimmt: angefangen von der Konzeptionsentwicklung und einer Bedarfsanalyse über die Klärung und Gewinnung von Fördermöglichkeiten und Bezuschussung bis hin zu Trägerschaft und Verwaltung.

Pädagogik in Architektur und Ausstattung
Auch die Räume und die Ausstattung einer Kita müssen auf die Bedürfnisse von Kindern ausgelegt sein. Bei der Häuser für Kinder GmbH, die ebenfalls Teil des Netzwerks ist, arbeiten Architekten und Pädagogen Hand in Hand. Gemeinsam setzen sie pädagogische Leitlinien in schlüssige Architektur um. Auch hier wird den Unternehmen von der Konzeption bis zum Bau ein Komplettangebot präsentiert. Eine eigene Möbellinie rundet das Angebot ab.

Die element-i-Pädagogik
In den Kitas selber arbeitet Konzept-e nach der eigens entwickelten element-i-Pädagogik: „Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch andere Interessen hat, anders lernt und sich ganz individuell in Auseinandersetzung mit einer für ihn interessanten Welt in Interaktion mit anderen bildet.Die Erzieherinnen und Erzieher begegnen jedem Kind auf Augenhöhe, nehmen seine Stärken und Schwächen ernst und gehen behutsam darauf ein“, erklärt Konzept-e-Geschäftsführerin Waltraud Weegmann.

Gesunde Ernährung
Zentraler Punkt der element-i-Pädagogik ist eine gesunde Verpflegung der Kinder. In den Kinderhäusern wird täglich frisch gekocht. Die Kita-Köchinnen und -Köche verwenden hochwertige saisonale und regionale Nahrungsmittel und beziehen auch die Kinder bei der Entstehung der Speisen mit ein. Das tägliche Erleben eines kindgerechten, abwechslungsreichen und gesunden Essens lässt die Kinder zu Experten ihrer eigenen Ernährung werden.

Konzept-e auf der didacta 2015
Konzept-e kommt auf die didacta nach Hannover. Dies gibt Unternehmen aus der Landeshauptstadt und aus Niedersachsen die Möglichkeit, mehr über unterschiedliche betriebliche Kinderbetreuungsmöglichkeiten zu erfahren und sich beraten zu lassen: vom 24. – 28. Februar 2015, Halle 17, Stand D47.

Mehr Infos zu Konzept-e finden Sie auf unserer Website www.konzept-e.de. Für Bild- und Videomaterial besuchen Sie unseren Presse- und Downloadbereich.

Unternehmensprofil Konzept-e:
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

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