Schlagwort: Einkommensteuer

Wann lohnt sich eine Steuererklärung für Auszubildende?

Auszubildende sollten in jedem Fall eine Steuererklärung abgeben

Wann lohnt sich eine Steuererklärung für Auszubildende?

Viele Ausgaben für die Berufsausbildung können als Werbungskosten anerkannt werden (Bildquelle: contrastwerkstatt)

Im August und September beginnt in der Regel das neue Ausbildungsjahr und viele ehemalige Schüler starten in einen neuen Lebensabschnitt: ihre Berufsausbildung. Der erste Schritt in die Unabhängigkeit von den Eltern. Doch wie die Schulausbildung ist die Berufsausbildung mit Kosten verbunden. Es fallen üblicherweise Arbeitsmittel, Fachbücher, Fahrt- und Verpflegungskosten und später Prüfungsgebühren an. Auszubildende können ihre Aufwendungen im Rahmen der Einkommensteuererklärung einreichen und gezahlte Steuern zurückholen.

Wer Steuern zahlt, kann sofort absetzen

Grundregel Nummer eins ist, dass nur derjenige seine Steuerlast drücken kann, der Steuern bezahlt. Die meisten Ausbildungsvergütungen liegen jedoch unter dem Tarifvertrag und Mindestlohn und damit unter dem jährlichen Freibetrag von 9.168 Euro im Jahr 2019. Sie bleiben somit unbesteuert. Die Möglichkeit eines sofortigen Abzugs ist in diesem Fall leider nicht gegeben.

Ob Steuern an den Staat abgeführt wurden, lässt sich der Jahreslohnsteuerbescheinigung zum Ende eines jeden Jahres entnehmen. Sind bei der Lohnsteuer, dem Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls bei der Kirchensteuer Beträge eingetragen, dann unterliegt das Auszubildendenentgelt der Besteuerung. Vom Lohn abgezogene Steuern können unter Umständen teilweise oder ganz durch Ausgaben im Zusammenhang mit der Berufsausbildung zurückgeholt werden.

Das gehört in die Steuererklärung

Je nach Berufsbild werden Arbeitskleidung und Arbeitsmittel oder ein Schreibtisch mit Schreibtischstuhl und Arbeitslampe oder ein Laptop und fast immer Schreibmaterialien, Lehrbücher und Fachliteratur für die Ausbildung benötigt. Alles, was für den zukünftigen Beruf erforderlich ist, darf in der Einkommensteuererklärung gegengerechnet werden.

Bei den Fahrtkosten greift in den meisten Fällen die Entfernungspauschale. Sie kann für die erste Tätigkeitsstätte geltend gemacht werden. Ist es der Ausbildungsbetrieb, so fallen für jeden Tag, an dem dieser aufgesucht wurde, 30 Cent je Kilometer einfacher Wegstrecke an. Ob Fahrrad, Fahrgemeinschaft, eigenes Auto oder öffentliche Verkehrsmittel, das km-Geld für die erste Tätigkeitsstätte gilt.

Die selteneren Fahrten zur Berufsschule können als Dienstreise geltend gemacht werden. Für die Dienstreise können nur die tatsächlich entstandenen Aufwendungen angesetzt werden, wie z. B. die Ticketkosten für S-Bahn, Zug oder Bus. Wird die Berufsschule mit dem Auto aufgesucht, kann der Fahrer 30 Cent je Kilometer für die Hin- und die Rückfahrt steuermindernd geltend machen.

Übersteigt die Aufenthaltsdauer in der Berufsschule acht Stunden pro Tag, kann eine Verpflegungspauschale in Höhe von 12 Euro pro Tag geltend gemacht werden. Erfolgt die Berufsausbildung z. B. im Block und die Abwesenheit von zu Hause beträgt mehr als 24 Stunden, kann die erhöhte Verpflegungspauschale von 24 Euro pro Tag genutzt werden. Liegt die Berufsschule von zu Hause zu weit entfernt, können die tatsächlichen Übernachtungskosten angesetzt werden.

Ist ein Umzug aufgrund der Berufsausbildung notwendig, kann die Umzugskostenpauschale in Höhe von 811 Euro für Ledige beantragt werden. Da es sich um einen Pauschbetrag handelt, sind keine Nachweise für Ausgaben notwendig. Sind die realen Aufwendungen höher, müssen Rechnungen, Quittungen und Kontoauszüge gesammelt werden, um den Mehrbetrag gegenüber der Pauschale geltend zu machen.

Für die Bleibe am Ausbildungsort können unter bestimmten Voraussetzungen Miete und Nebenkosten als doppelter Haushalt abgesetzt werden. Dafür ist es notwendig, dass der Lebensmittelpunkt z. B. bei den Eltern bestehen bleibt und regelmäßige Fahrten nach Hause erfolgen. Die Nutzung des Lebensmittelpunkts muss gegenüber dem Finanzamt nachgewiesen werden. Weiterhin müssen Kosten für beide Wohnsitze anfallen, die der Auszubildende selbst trägt. Das kostenlose Zimmer im Elternhaus bringt steuerlich betrachtet keinen Vorteil.

Fallen erstmals Beiträge für die eigene Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung an, dürfen diese Beträge wie viele weitere Versicherungsbeiträge in der Steuererklärung angeführt werden. Ist während der Ausbildungszeit ein privater Internetanschluss oder eine telefonische Erreichbarkeit von Berufs wegen notwendig, können dafür 20 Prozent der Aufwendungen, maximal 20 Euro monatlich, angesetzt werden. Auch Kontoführungsgebühren bis zu einer Höhe von 16 Euro jährlich werden gewährt. Geht die Ausbildungszeit zu Ende und es müssen Bewerbungen geschrieben und verschickt werden, können die Aufwendungen hierfür ebenfalls steuermindernd geltend gemacht werden.

Wer keine Steuern zahlt, sollte einen Verlustvortrag versuchen

In Bezug auf vorgezogene Werbungskosten bei der Erstausbildung steht noch eine höchstrichterliche Entscheidung aus. Die Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. (Lohi) empfiehlt, auch wenn keine Steuern entrichtet wurden und die Aufwendungen im Rahmen der Ausbildung höher waren als die Einnahmen, dennoch eine freiwillige Einkommensteuererklärung einzureichen und alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Ausbildung stehen, als Werbungskosten anzugeben. Fällt das sehnlichst erwartete Urteil des Bundesverfassungsgerichts positiv aus, können die gesammelten Verluste aus den ersten Ausbildungsjahren mit späteren Steuern verrechnet werden. Wird nach der Ausbildung endlich richtig gut verdient, so wird dann die Steuerlast ordentlich gedrückt.

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Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in über 300 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit über 650.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Unterhaltszahlungen für Kinder

Unterhaltszahlungen für Kinder

Trennen sich die Eltern, ist meist ein Elternteil zu Unterhalt für das Kind verpflichtet. (Bildquelle: BillionPhotos.com)

Minderjährige Kinder haben das Recht auf Unterhalt. Ein Beitrag zum Unterhalt kann durch Wohnen, Pflege, Essen, Bekleidung, Betreuung und Erziehung geleistet werden. Unterhalt muss nicht zwangsläufig aus Geld, sondern kann auch aus Naturalien bestehen. Leben die Eltern eines Kindes getrennt oder lassen sich scheiden, so zahlt jedoch in der Regel ein Elternteil einen Barunterhalt als Ausgleich an den anderen Elternteil.

Häufig gestellte Fragen in diesem Zusammenhang sind, ob der Unterhaltsempfänger die Einkünfte versteuern muss bzw. ob derjenige, der zu Unterhaltszahlungen verpflichtet ist, diese Aufwendungen von der Steuer absetzen kann.

Unterhaltsempfänger

Erhält ein Elternteil, z. B. die Mutter, vom Kindesvater Unterhaltszahlungen für ein Kind, müssen diese Einkünfte weder in der Steuererklärung angegeben noch versteuert werden. Kindesunterhalt ist im Gegensatz zum Ehegattenunterhalt immer steuerneutral!

Unterhaltszahler

Der Mindestsatz für den Kindesunterhalt beträgt nach der Düsseldorfer Tabelle für das Jahr 2019 je nach Alter des Kindes monatlich zwischen 354 und 527 Euro. Das macht auf ein Jahr gesehen eine ordentliche Summe aus. Jedoch ist dieser finanzielle Aufwand leider nicht steuerlich absetzbar. Denn Kindesunterhalt könnte nur dann bei der Einkommensteuererklärung als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden, wenn für das Kind kein Anspruch auf Kindergeld oder den Kinderfreibetrag besteht.

Dabei ist es völlig egal, wer das Kindergeld ausbezahlt bekommt. Das kann durchaus jemand anderer als der Unterhaltszahler sein, wie z. B. der andere Elternteil, das Kind selbst oder die Oma. Für ein minderjähriges Kind besteht immer entweder Anspruch auf staatliches Kindergeld oder, falls das Kindergeld nicht bezahlt wird, weil das Kind z. B. im Ausland lebt, zumindest auf die steuerlichen Freibeträge für Kinder.

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Privater Laptop bei beruflicher Nutzung absetzbar

Privater Laptop bei beruflicher Nutzung absetzbar

Manchmal wird der private PC beruflich mitgenutzt (Bildquelle: marjan4782)

Vorgesetzte bieten ihren Mitarbeitern zunehmend ein begrenztes Home-Office an. So kann sich der Mitarbeiter z. B. an Tagen mit prekärer Verkehrssituation die Fahrt ins Büro sparen, zwischendurch unkompliziert einen privaten Termin wahrnehmen oder hat die Möglichkeit, neben der Arbeit ein erkranktes Kind zu Hause zu pflegen. Nicht immer wird von der Firma ein Notebook zur Verfügung gestellt. Wird im Büro z. B. noch mit einem immobilen PC gearbeitet, nutzen Mitarbeiter oftmals zu Hause ihren privaten Laptop oder ihren privaten PC, um für die Firma Aufgaben zu erledigen. In diesem Fall spricht man steuerlich betrachtet von einer gemischten Nutzung, die anteilsmäßig absetzbar ist.

Nutzungsanteile ermitteln

Wird der private Laptop betrieblich mitgenutzt, können die Kosten der Anschaffung und des Unterhalts des eigenen Gerätes entsprechend dem Anteil des betrieblichen Gebrauchs bei der Einkommensteuer als Werbungskosten geltend gemacht werden. „Das ist unter Umständen sogar möglich, wenn die Anschaffung des privaten Gerätes schon vor der betrieblichen Nutzung erfolgte“, erklärt Mark Weidinger, Vorstand der Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.). „Voraussetzung ist, dass die gewöhnliche Nutzungsdauer noch nicht überschritten wurde.“ Die Abschreibungszeit für Notebooks, Laptops oder PCs liegt regelmäßig bei drei Jahren. Der noch nicht abgeschriebene Restwert kann dann noch anteilig abgesetzt werden.

Büroberufe haben gute Karten

Es gibt zahlreiche Büroberufe, bei denen eine 50-prozentige Nutzung gegeben ist. In diesem Fall werden die Kosten zur Hälfte bei der Einkommensteuer angesetzt. Ein höherer Nutzungsanteil ist z. B. bei Grafikern, Redakteuren, Lehrern oder Wissenschaftlern oft möglich. Wird der PC zu neunzig Prozent oder mehr beruflich genutzt, entfällt der private Nutzungsanteil steuerrechtlich und der PC ist zu hundert Prozent absetzbar. Schlechte Karten haben Steuerpflichtige, deren Beruf keinen PC erfordert. Nutzen beide Ehepartner gemeinsam einen PC beruflich, können beide eine anteilige Nutzung absetzen.

Nachweis beruflicher Nutzung

Um dem Finanzamt die berufliche Nutzung glaubhaft zu machen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder ist Home-Office im Arbeitsvertrag festgehalten oder es liegt diesbezüglich ein Schriftstück vom Vorgesetzten vor. Sind keine Nachweise vorhanden, muss bei der Einkommensteuer alljährlich detailliert angeführt werden, welche Aufgaben zu Hause am PC erledigt werden. Etwas aufwendiger ist das dreimonatige Führen eines Nutzungstagebuchs, das Datum, Uhrzeit, Dauer und Zweck der Nutzung dokumentiert und untermauert. Ähnlich wie bei einem Fahrtenbuch.

Höhe des Kaufpreises relevant

Liegt der Kaufpreis des Notebooks unter 952 Euro inklusive der Mehrwertsteuer, kann das Gerät im Anschaffungsjahr sofort steuerlich abgesetzt werden. Wird für das Notebook gleichzeitig noch Zubehör, wie z. B. ein Laserdrucker samt Druckpatronen, angeschafft, kann es passieren, dass der Anschaffungspreis für das Gesamtpaket über 952 Euro brutto, der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter, liegt. Dann sind die gesamten Kosten über die gewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren zu verteilen, wobei sie im Jahr der Anschaffung nur anteilig nach Monaten berücksichtigt werden.

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Übungsleiter können Verluste jetzt erweitert absetzen

Übungsleiter können Verluste jetzt erweitert absetzen

Hobby oder eine Einnahmequelle (Bildquelle: ARochau)

Nebenberufliche Tätigkeiten als Übungsleiter werden oft geringfügig vergütet. In der Praxis stehen der Vergütung indes häufig Ausgaben gegenüber. Ab sofort ist ein erweiterter Verlustabzug in der Einkommensteuererklärung zulässig. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat jüngst entschieden, dass Aufwendungen aus einer nebenberuflichen Tätigkeit als Übungsleiter steuerlich selbst dann berücksichtigt werden können, wenn die steuerfreien Einnahmen unterhalb des Übungsleiterfreibetrags liegen. Allerdings setzt der steuerliche Abzug eine Gewinnerzielungsabsicht bei der Übungsleitertätigkeit voraus. „Handelt es sich lediglich um ein Hobby, so müssen die Ausgaben vom Finanzamt weiterhin nicht anerkannt werden“, erklärt Hans Daumoser, Vorstand der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.

Im verhandelten Fall machte ein Übungsleiter seinen Verlust aus selbständiger Tätigkeit in der Einkommensteuererklärung geltend, seine Einnahmen blieben jedoch unter dem Übungsleiterfreibetrag in Höhe von 2.400 Euro im Jahr zurück. Das Finanzamt wollte den Verlust nicht als Betriebsausgaben anerkennen. Es begründete seine Entscheidung damit, dass weder die Ausgaben, noch die Einnahmen in ihrer Höhe über dem Übungsleiterfreibetrag lagen und damit nicht steuerlich relevant seien.

Der BFH sah es anders. Seiner Auffassung nach darf der vom Gesetzgeber bezweckte Steuervorteil für nebenberufliche Übungsleiter sich nicht in einen Steuernachteil umkehren. Jedoch ist beim erweiterten Verlustabzug aus der Übungsleitertätigkeit die Absicht, einen Einnahmenüberschuss zu erzielen, Voraussetzung. Wo liegt aber die Grenze zwischen Liebhaberei und Gewinnerzielung? Das Finanzamt geht normalerweise von einem Hobby aus, wenn die Einnahmen die Kosten regelmäßig nur decken oder die Kosten die Einnahmen ständig überschreiten.

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Beim Einstand und Ausstand zahlt das Finanzamt mit

Beim Einstand und Ausstand zahlt das Finanzamt mit

Beruflich veranlasste Feiern sind absetzbar. (Bildquelle: dusanpetkovic1)

Die Hälfte aller Angestellten ist mit ihrem aktuellen Job unzufrieden und möchte gerne den Arbeitgeber wechseln, wie eine Studie der ManpowerGroup aus dem Jahr 2018 besagt. Zu kündigen fällt dennoch vielen schwer, denn die Deutschen lieben das Gefühl von Sicherheit und das Bekannte. So nimmt nur ein kleiner Prozentsatz der Wechselwilligen tatsächlich einen neuen Job an. Dies ist häufig mit einem Ausstand in der alten Firma und einem Einstand beim neuen Arbeitgeber verbunden. Die Kosten dafür sind nicht alleine zu tragen, denn das Finanzamt kann beteiligt werden.

Von den alten Kollegen möchte man sich ordentlich verabschieden und gut in Erinnerung bleiben. Bei den neuen Kollegen möchte man von Beginn an einen guten Eindruck hinterlassen und deshalb einen standesgemäßen Einstand organisieren. Häufig läuft es auf einen Umtrunk mit kleinen Häppchen hinaus. Damit die getätigten Aufwendungen als Werbungskosten bei der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden können, sind die Rechnungen auf jeden Fall für das Finanzamt aufzuheben.

Damit es keine Nachfragen gibt, sollte die Höhe der Aufwendungen zur beruflichen Stellung und der Anzahl der Gäste passen. Einen echten Steuerbonus gibt es jedoch nur, wenn die Summe der Werbungskosten eines Jahres die Pauschale von 1.000 Euro überschreitet. Hierfür sind neben den Ein- und Ausstandkosten in erster Linie die Entfernungspauschale, aber auch Bewerbungskosten, Fortbildungskosten oder Kosten für Fachliteratur und Arbeitsmaterialen miteinzubeziehen.

In der Vergangenheit wurden Feiern in der Firma oft nicht vom Fiskus anerkannt. Doch neuere Urteile bekräftigen den Abzug, wenn es um eine beruflich motivierte Feier geht. Da Ein- oder Ausstände in der Regel in den Räumlichkeiten der Firma mit Kollegen und Vorgesetzten während oder im Anschluss an die Arbeitszeit stattfinden, lassen sich diese deutlich von einer – nicht absetzbaren – privaten Feier abgrenzen.

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Vom Entlastungsbetrag für Alleinerziehende richtig profitieren

Vom Entlastungsbetrag für Alleinerziehende richtig profitieren

Der Entlastungsbetrag bringt monatlich mehr netto vom brutto. (Bildquelle: pololia)

Rund 1,6 Millionen Mütter und Väter sind alleinerziehend und müssen Kindererziehung, Haushalt und Job unter einen Hut bringen. Sie profitieren im Gegensatz zu Verheirateten nicht vom Splittingtarif bei der Steuer und müssen allein für Miete, Gas, Wasser und Strom aufkommen. Zwar hilft der Kindesunterhalt, die Lebenshaltungskosten zu decken, doch ist das finanzielle Korsett oft sehr eng, da in vielen Fällen nur in Teilzeit gearbeitet werden kann. Um einen steuerlichen Ausgleich zu schaffen, hat der Gesetzgeber die Steuerklasse II für Alleinerziehende eingeführt und gewährt einen Entlastungsbetrag.

Der Entlastungsbetrag in Steuerklasse II

Verheiratete haben durch den Splittingtarif bei unterschiedlichen Einkommenshöhen einen großen Steuervorteil. „Dieser sollte bei einer Trennung noch maximal, also bis zum Jahresende, ausgeschöpft werden“, erklärt Mark Weidinger, Vorstand der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. (Lohi). Dann sollte schnellstmöglich in die Steuerklasse II gewechselt werden, denn nur dort gibt es für Alleinerziehende den sogenannten Entlastungsbetrag in Höhe von 1.908 Euro je Kalenderjahr.

Der Entlastungsbetrag wird nur einmal und nicht pro Kind gewährt. Jedoch erhöht er sich für jedes weitere Kind um 240 Euro. Es handelt sich um einen Steuerfreibetrag, der Alleinerziehende finanziell entlastet, indem er deren Steuerlast reduziert. Er steht auch Verwitweten mit Steuerklasse III zu, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen. Allerdings wird er nicht automatisch berücksichtigt, es muss ein extra Antrag gestellt werden.

Voraussetzungen für den Entlastungsbetrag

Um den Entlastungsbetrag zu erhalten, muss man steuerlich gesehen als alleinerziehend gelten und vier Bedingungen erfüllen. Erstens muss mindestens ein Kind bei dem Alleinerziehenden mit Wohnsitz gemeldet sein und in dessen Haushalt leben. Zweitens muss für das Kind oder die Kinder der Anspruch auf Kindergeld erfüllt sein. Drittens darf der Splittingtarif nicht mehr zum Tragen kommen, mit Ausnahme beim Tod des Ehegatten. Zu guter Letzt darf keine Haushaltsgemeinschaft mit einer volljährigen Person vorliegen, es sei denn, es handelt sich um das eigene Kind, für das noch Anspruch auf Kindergeld besteht.

Eine Haushaltsgemeinschaft liegt z. B. bereits vor, wenn der 30-jährige Student noch im Hotel Mama lebt. In diesem Fall wird der Entlastungsbetrag nicht gewährt, weil das Finanzamt davon ausgeht, dass der Haushalt gemeinsam geführt wird. Dass dem nicht so ist, müsste dem Finanzamt nachgewiesen werden, was in der Praxis eher schwierig ist.

Das Ende des Entlastungsbetrags

Das Finanzamt verweigert den Entlastungsbetrag ebenfalls, wenn mehrere Alleinerziehende mit ihren Kindern eine Wohngemeinschaft gründen. Auch wenn jeder Elternteil für die Erziehung seines Kindes allein verantwortlich ist, so bringt eine Wohngemeinschaft doch einige wirtschaftliche Vorteile. Leider zum Nachteil des Entlastungsbetrags. Ebenfalls Pech hat derjenige Alleinerziehende, der bei seinen Eltern wieder einzieht -ob wegen des finanziellen Vorteils oder der Kinderbetreuung. Alleinerziehende müssen für die Steuerklasse II alleine wohnen.

Hat die oder der Alleinerziehende einen neuen Partner, so fällt der Entlastungsbetrag mit dem Monat, in dem beide zusammenziehen, weg. Er wird nur für jeden vollen Kalendermonat, in dem alle Voraussetzungen erfüllt sind, zu einem Zwölftel gewährt. Bei einer Heirat ohne vorheriges Zusammenwohnen entfällt der Entlastungsbetrag sogar für das gesamte Jahr, da der Splittingtarif rückwirkend gewährt wird und die monatlich gewährten Steuervorteile im Rahmen der Einkommensteuererklärung wieder angerechnet werden.

Verdoppelung des Entlastungsbetrags

Der Entlastungsbetrag wird nur dem einen Elternteil gewährt, der für das Kind das Kindergeld erhält. Bei zwei oder mehr Kindern können jedoch beide Elternteile den Entlastungsbetrag in Anspruch nehmen, wenn sie sich abwechselnd um den Nachwuchs kümmern. „Dafür müssen die Kinder bei beiden Eltern gemeldet sein und das Kindergeld muss zwingend zwischen beiden aufgeteilt werden, so dass jeder für ein Kind Kindergeld erhält“, so der Steuerexperte der Lohi.

Antrag Steuerklasse II

Für den Entlastungsbetrag wird die Steueridentifikationsnummer des Kindes benötigt. Sie wurde nach der Geburt des Kindes ausgestellt und zugesandt. Sollte diese abhandengekommen sein, kann sie beim Bundeszentralamt für Steuern angefragt werden. Das Lohnsteuerabzugsmerkmal für den Entlastungsbetrag ist einmalig zu beantragen und wird dem Arbeitgeber automatisch durch das Finanzamt mitgeteilt, so dass das monatliche Netto von Alleinerziehenden steigt.
Alternativ kann auch rückwirkend für das vergangene Steuerjahr der Entlastungsbetrag zusammen mit der Einkommensteuererklärung beantragt werden. Hierfür müssen in der Anlage Kind die richtigen Eintragungen gemacht werden. In Folge kommt es für dieses Jahr meist zu einer Steuerrückzahlung. Die Lohi ist hierbei gerne behilflich.

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15. FALK Forum im Zeichen der Bundestagswahl 2017: Wie gerecht ist das deutsche Steuersystem?

15. FALK Forum im Zeichen der Bundestagswahl 2017: Wie gerecht ist das deutsche Steuersystem?

Die Teilnehmer des 15. FALK Forum (Bildquelle: FALK & Co.)

Heidelberg, 27. Juni 2017 – „Deutschland hat gerechte Steuern, unternimmt aber zu wenig gegen Steuerbetrug. Deshalb entgehen dem Staat jährlich rund 25 Milliarden Euro Steuern“, so der Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Spengel auf dem 15. FALK Forum. Die Heidelberger Wirtschaftsprüfer und Steuerberater hatten im Vorfeld der Bundestagswahl Wirtschaft, Politik und Wissenschaft geladen. Zu Hochform liefen die finanzpolitischen Sprecher von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP zudem bei den Themen Familiensplitting, Solidaritätszuschlag, Abgeltungsteuer und Erbschaftsteuer auf.

Die Steuerpolitik wartet aktuell mit einer guten Botschaft für die Bürger auf: Im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017 lehnen alle Parteien mehr oder weniger eine Steuererhöhung ab. Und dennoch wird sich auch die nächste Bundesregierung mit Steuerfragen beschäftigen müssen, denn das Verfassungsgericht macht Druck. Die neue Regierung muss die Grund- und Erbschaftsteuer neu gestalten. Neu für die Wähler ist auch, dass knapp drei Monate vor der Bundestagswahl noch nicht alle Parteien ihr Wahlprogramm ausformuliert haben. Eine Erklärung dafür lieferte die Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae. Bei der Wahl 2013 wollten die Grünen als einzige Partei die Steuern erhöhen und seien von den Bürgern dafür abgestraft worden. Daher bleiben bei dieser Wahl alle Parteien so lange wie möglich flexibel und lehnen eine Steuererhöhung ab.

Mehr Steuereinnahmen als je zuvor – Tendenz steigend
Äußerst zufrieden mit der Steuer- und Finanzpolitik in der aktuellen Legislaturperiode ist der CDU-Politiker Dr. Michael Meister. Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen betonte, dass es in den Jahren 2014 bis 2017 keine Neuverschuldung im Bundeshaushalt gab. Der Haushalt schrieb eine „schwarze Null“ ohne dabei die Steuern zu erhöhen. Trotzdem fließen derzeit mehr Steuereinnahmen als je zuvor. Im Jahr 2016 lagen diese bei insgesamt 705 Milliarden Euro. Die wesentlichen Treiber dafür sind die Einkommen- und Umsatzsteuer. „Deutschland hat definitiv kein Steuereinnahmeproblem“, so der Mannheimer Professor Dr. Christoph Spengel. „Ich würde es deshalb begrüßen, wenn wir Schulden zurückzahlen und so die nächste Generation entlasten.“ Diesem Ratschlag ist die aktuelle Bundesregierung bereits teilweise nachgekommen. Laut Dr. Michael Meister hat der Bund in der letzten Legislaturperiode immerhin 29 Milliarden Euro Schulden getilgt.

Bis zum Jahr 2021 sollen die Steuereinnahmen um weitere 147 Milliarden Euro auf insgesamt 852 Milliarden Euro steigen. Dr. Hermann Otto Solms von der FDP erinnerte daran, dass „Steuereinnahmen des Staates Steuerbelastungen für den Bürger sind.“ Der Staat habe die Bürger am Wirtschaftsaufschwung nicht beteiligt. Der Liberale fordert deshalb, dass ein Drittel der zusätzlichen Steuereinnahmen von rund 40 Milliarden Euro künftig an die Bürger gehen.

Familien sollen entlastet werden
Der Frage, ob höhere Einkommen- und Vermögensteuern eine Umverteilung in Deutschland bewirken, ging der Steuer- und Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Spengel nach. Im internationalen Vergleich werden in Deutschland die hohen Einkommen relativ stark und die niedrigen Einkommen relativ gering belastet. Bei der Umverteilung durch Steuern und staatliche Transfers liegt Deutschland in der OECD hingegen auf einem Spitzenplatz. Deshalb sei eine Erhöhung der Einkommensteuern in Deutschland aktuell nicht gerechtfertigt. Dieser Einschätzung folgen die Parteien im Wesentlichen, jedenfalls für eine Gesamtsicht.

Generell gibt es einen Konsens darüber, die Familien steuerlich stärker zu entlasten. So will die SPD im Wahlkampf mit sozialer Gerechtigkeit punkten. „Wir Sozialdemokraten wollen die unteren und mittleren Einkommen entlasten und den Spitzensteuersatz erhöhen“, so der SPD-Politiker Lothar Binding. Allerdings hebt er hervor, dass Einkommensteuern über 40 Prozent aller Bürger nicht betreffen. Die Grünen betonen neben der Gerechtigkeit auch die Modernisierung des Landes. Sie wollen dafür den Grundfreibetrag erhöhen und so Familien entlasten sowie die Energie- und Stromsteuer reformieren.

Im Gegensatz zu den Einkommensteuern spielen die Unternehmensteuern bei der Bundestagswahl keine Rolle. Allein die FDP prescht hier mit Vorschlägen vor.

Größter Steuerskandal in der Geschichte Deutschlands
Explizit wies Prof. Dr. Spengel noch einmal auf das Thema Steuerbetrug in Deutschland hin. Mit rund 23,5 Milliarden Euro pro Jahr entstehe der größte Schaden bei der Umsatzsteuer – vor allem durch Nicht- oder Falschdeklaration steuerpflichtiger Umsätze oder Karussellgeschäfte. Die Aktiengeschäfte (Cum/Cum und Cum/Ex) bezeichnet der Mannheimer Universitätsprofessor als größten Steuerskandal in der Geschichte Deutschlands. Der geschätzte Steuerausfall aus Cum/Cum-Geschäften belief sich zwischen 2001 und 2016 auf 50 bis 80 Milliarden Euro. Bei den Cum-Ex-Geschäften waren dies von 2001 bis 2011 mindestens 10 Milliarden Euro. Darüber hinaus beträgt der Ausfall an Körperschaftsteuer laut OECD-Schätzungen 1,5 bis 4 Milliarden Euro pro Jahr.

Prof. Dr. Spengel bemängelte, wie sich der Staat beim Thema Steuerbetrug verhält. Einerseits gehe er vehement gegen die Verlagerung der Gewinne internationaler Unternehmen vor. Andererseits entstehe ein großer Schaden durch Betrug bei der Umsatzteuer und bei Aktiengeschäften. Die illegalen Cum/Cum- und Cum/Ex-Geschäfte bezeichnete die Grünen-Politikerin Kerstin Andreae sogar als organisierte Kriminalität, die es mit allen Mitteln zu bekämpfen gelte. Ausgerechnet hier ermittle der Staat aber nicht konsequent genug. „Dies ist völlig unverständlich und nicht zu vermitteln“, kritisierte Prof. Dr. Spengel.

Steuergesetze einfacher gestalten
In seiner Abschlussrede bedankte sich Dr. Martin Eberhard, geschäftsführender Gesellschafter von FALK & Co, bei dem Steuer- und Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Spengel und den Politikern Dr. Michael Meister (CDU), Lothar Binding (SPD), Kerstin Andreae (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Dr. Hermann Otto Solms (FDP) für die lebhafte Diskussion. Zudem appellierte er noch einmal ausdrücklich an die Politik, verständliche und handwerklich gute Steuergesetze, die einer Kontrolle durch das Bundesverfassungsgericht oder den EuGH auch standhalten, zu erstellen. Denn so könne die Politik für Klarheit bei Steuerzahlern, Beratern und den Finanzbehörden sorgen und viel Wohlwollen bei allen Beteiligten schaffen.

FALK & Co ist eine führende, unabhängige und mittelständische Wirtschaftsprüfungs-, Steuer- und Unternehmensberatungsgesellschaft in Deutschland. Seit 80 Jahren prüfen, beraten und gestalten die Mitarbeiter mit hoher Qualität zu mittelstandstauglichen Konditionen. Das Leistungsangebot umfasst Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Unternehmensberatung, Transaktionsberatung, Restrukturierungsberatung, IT-Beratung, Stiftungen & Non-Profit, Vermögensbetreuung, Outsourcing und International Services. Zu den Kunden zählen Unternehmen aller Branchen, aller Größen, regional, national und international. FALK & Co ist an den Standorten Heidelberg, Mannheim, Frankfurt am Main, Berlin, München, Osnabrück, Heppenheim, Speyer, Karlsruhe und Tauberbischofsheim vertreten. FALK & Co ist Mitglied von PRAXITY, der weltweit größten internationalen Allianz von mittelständischen Wirtschaftsprüfungskanzleien, als Grundlage für eine qualifizierte, grenzüberschreitende Beratungstätigkeit. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen mit 350 Mitarbeitern über 34 Millionen Euro Umsatz. Damit gehört FALK & Co zu den Top-20 der Branche.

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Steuererklärungen frühzeitig abgeben – Dr. Schur & Partner kann helfen

Satte Rückzahlungen für Haushalte. Wer keine Rückerstattung verschenken möchte, lässt die Steuererklärung durch einen Steuerberater erstellen!

Zahlreiche Abzugsposten können bei der Berechnung und Abführung der Lohnsteuer nicht direkt von den Unternehmen berücksichtigt werden. Daraus ergeben sich für viele Haushalte satte Rückzahlungen bei der Bearbeitung der Einkommensteuer-Jahreserklärungen durch die zuständigen Finanzämter. Wer sein Geld schnell zurückerhalten möchte, sollte deshalb die Jahreserklärung lange vor dem Ablauf der gesetzlichen Frist abgeben. Erfahrungsgemäß werden frühzeitig abgegebene Steuererklärungen von den Finanzämtern auch schneller bearbeitet als die Erklärungen, die kurz vor Fristablauf eingehen. Wer keine Rückerstattungen verschenken möchte, lässt seine Steuererklärung am besten durch erfahrene Steuerberater erstellen.

Welche Vorteile kann die Kanzlei Dr. Schur & Partner bieten?

Einen großen Pluspunkt bieten Dr. Schur und sein Team allein schon dadurch, dass Mandanten ihre Termine in 3 Büros wahrnehmen können. Sie befinden sich in Ulm, Leonberg und Ehingen. Termine können ganz unkompliziert per Telefon, Fax und Mail vereinbart werden. Außerdem kann der Inhaber, Dr. Raimund Schur, bereits auf eine mehr als 25-jährige Erfahrung als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer verweisen. Sein Team besteht aus rund 40 Steuerberatern, Steuerfachangestellten und Bilanzbuchhaltern. Das bürgt für eine persönliche Betreuung und garantiert, dass bei Bedarf Beratungstermine kurzfristig möglich sind.

Dr. Schur in Ulm, Ehingen, Leonberg erstellt nicht nur Einkommensteuererklärungen

Unternehmer sind in der Steuerberaterkanzlei, die sich selbst „Das Beraterhaus“ nennt, auch dann richtig, wenn sie Umsatzsteuererklärungen, Gewerbesteuererklärungen, Bilanzen sowie eine strategische Unternehmensberatung benötigen. Hier kommt positiv zum Tragen, dass Dr. Raimund Schur selbst Wirtschaftsprüfer ist und viele Jahre im Bankbereich tätig gewesen ist. Außerdem kann er eine Anerkennung des DStV e. V. als Fachberater für Unternehmensnachfolge vorweisen und zählt sich zu den zertifizierten Testamentsvollstreckern. Das heißt, in seinem Steuerbüro in Ulm sind auch Mandanten mit Fragen rund um die Erbschaftssteuer und Unternehmensnachfolge richtig. Parallel ist er als Kreditmediator und Sanierungsberater tätig.

In der Kanzlei stehen Fachanwälte als Ansprechpartner zur Verfügung

Dr. Schur & Partner bieten ihren Mandanten eine echte Besonderheit an: Zum Team gehören zahlreiche Fachanwälte. Sie beraten und vertreten gewerbliche und private Mandanten bei allen Fragen zum Arbeitsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht, Mietrecht, Steuerstrafrecht, Wirtschaftsrecht, Verkehrsrecht sowie Vertragsrecht. Neben dem Steuerbüro treffen Mandanten somit auf eine interdisziplinäre Kanzlei mit verschiedenen Standorten und einer individuellen Betreuung.

Über:

Dr. Schur & Partner
Herr Raimund Schur
Otto-Hahn-Straße 48
89584 Ehingen
Deutschland

fon ..: 07391 / 7020 – 0
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Dr. Schur & Partner unterstützt Sie als Privatkunde bei der Erstellung Ihrer Steuererklärung, die inländische oder ausländische Einkünfte umfassen kann. Schwerpunkt ist unsere Kompetenz im Erbrecht und in der Vermögensplanung. Wir unterstützen Sie auch bei der Finanzierung und Gestaltung im privaten Wohnungsbau.

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Buchhaltung und Steuern in der Ukraine, Neue Steuerreform 2016

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Buchhaltung und Steuern in der Ukraine, Neue Steuerreform 2016

HWC, Buchhaltung und Steuern in der Ukraine

Buchhaltung und Steuern in der Ukraine, Steuerreform 2016

In der Ukraine wurde am 24. Dezember 2015 eine weitere Steuerreform verabschiedet. Diese Reform stellt im Wesentlichen einen Kompromiss zwischen den zwei Entwürfen des Finanzministerium und des Parlamentsausschusses dar und trat zum 1. Januar 2016 in Kraft.

Gewinnsteuer:
Die Gewinnsteuer verblieb beim bisherigen Steuersatz von 18%. Als Basis wird der handelsrechtliche Abschluss zur Steuerberechnung herangezogen. Im Vergleich zu den Vorjahren, in denen die Gewinnsteuererklärung jährlich abgegeben wurde und auf Basis des Vorjahresergebnissen monatliche Vorauszahlungen zu leisten waren, sind von Großunternehmen (Umsatz größer als 20 Mio. Hrywnia p.a.) erneut Quartalsberichte einzureichen und entsprechende Steuern auf Basis der Quartalsergebnisse zu entrichten. Darüber hinaus sind 2/9 der Steuerschuld aus dem dritten Quartal als Vorauszahlung zu leisten. Für Unternehmen unterhalb des Schwellenwertes i.H.v. 20 Mio. Hrywnia bleibt es bei der jährlichen Steuererklärung.

Mehrwertsteuer:
Das Problem der nicht erfolgten Vorsteuerrückerstattung war in den zurückliegenden Jahren ein wesentliches Investitionshemmnis in der Ukraine. Im Juli 2015 wurde dieses Dilemma der zurückliegenden Jahre mit der Einführung von Mehrwertsteuerkonten im Wesentlichen beseitigt. Der Fiskus hat für alle Mehrwertsteuerpflichtigen bei der Zentralen Mehrwertsteuer-Bank automatisch Bankkonten, sog. Sonderkonten, eröffnet. Die ukrainische Nationalbank beaufsichtigt diese Bank, die ausschließlich als Verwalter der Mehrwertsteuerkonten dient. Die Mehrwertsteuervorgänge werden automatisch erfasst: Das leistende Unternehmer wird mit der Mehrwertsteuer der registrierten Ausgangsrechnungen belastet. Mehrwertsteuer aus Eingangsrechnungen und Einfuhrumsatzsteuer werden beim automatisch als Guthaben auf dem Konto berücksichtigt. Die Höhe der Steuerabgaben wird automatisch berechnet, die Abbuchung der berechneten Steuerschuld erfolgt ohne Beteiligung des Unternehmers. Lediglich dem Fiskus ist es vorbehalten, Abbuchungen durchzuführen. Der Steuerzahler ist nur in der Lage sein Mehrwertsteuersonderkonto aufzufüllen. Die Anträge zur Mehrwertsteuerrückerstattung sind mit der monatlichen Mehrwertsteuererklärung einzureichen. Dieses System der Mehrwertsteuerrückerstattung scheint zu funktionieren. Es ist weiterhin abzuwarten, wie mit Vorsteuerguthaben aus den Vorjahren verfahren wird. Zu erwähnen ist weiterhin, dass die automatische Mehrwertsteuerrückerstattung für Exporteure abgeschafft wurde. Das Mehrwertsteuersondersystem für Agrarbetriebe wird ab 2017 abgeschafft.

Einkommensteuer und Sozialversicherung:
Bis Ende 2015 bestanden zwei Einkommensteuersätze in Höhe von 15% sowie 20%. Diese Progression wurde mit der neuen Steuerreform aufgehoben. Mit dem 1. Januar 2016 gilt ein einheitlicher Einkommensteuersatz von 18%. Die Militärsonderausgabe in Höhe von 1,5% bleibt weiterhin bestehen.

Eine deutliche Vereinfachung und Vereinheitlichung gab es im Bereich der Sozialversicherung. Der bisher gültige Arbeitnehmerbeitrag in Höhe von 3,6% wurde ersatzlos gestrichen. Somit findet in diesem Bereich eine deutliche Entlastung der Arbeitnehmer statt, die in den niedrigeren Gehaltsbereichen durch die gegenläufige Steuererhöhung von 15% auf 18% kaum ins Gewicht fällt. Die Sozialversicherungsbeiträge für zivilrechtliche Verträge (bisher 2,6%) und im Krankheitsfall (bisher 2%) entfallen ebenfalls.

Der Arbeitgeberanteil wurde von bisher nach Risikogruppe des Unternehmens zwischen 36,76% und 49,7% auf für alle Unternehmen einheitliche 22% gesenkt. Diese 22% gelten ebenfalls für zivilrechtliche Verträge und für die Gehaltsberechnung im Krankheitsfall (bisher 34,7% bzw. 33,2%). Dieser Schritt vereinfacht die Arbeit in der Buchhaltung bei den Gehaltsberechnungen erheblich. Darüber hinaus führt die Reduktion auf 22% zu einer deutlichen Entlastung bei den Arbeitgebern, der in einzelnen Fällen bis zu 23% bzw. rund 6.500 Hrywnja betragen kann. Die Beitragsbemessungsgrenze für die Sozialversicherungsbeiträge wurde von 17 (Ende 2015: 23.426 Hrywnja) auf 25 (Januar 2016: 34.450 Hrywnja, Mai: 36.250 Hrywnja, Dezember: 38.750 Hrywnja) Minimalgehälter angehoben.

Pauschalbesteuerung:
Beim vereinfachten Steuerverfahren für Klein- und Kleinstunternehmen gab es Änderungen, die zum 1. Januar 2016 Gültigkeit erlangen. In den zurückliegenden Jahren galt die Pauschalbesteuerung für Unternehmen mit einem Jahresumsatzlimit in Höhe von 20 Mio. Hrywnja. Dieses Limit wurde auf 5 Mio. Hrywnja gesenkt. Damit einhergehend wurde der Steuersatz für Mehrwertsteuerzahler von bisher 2% auf 3% und für die Unternehmen, die nicht auf Mehrwertsteuerzahlung optiert haben, von 4% auf 5% erhöht. Es bleibt abzuwarten, ob die Senkung des Jahresumsatzlimits und die Erhöhung der Pauschalbesteuerungssätze dem allgemeinen Ziel der „Entschattung“ ggf. entgegenwirkt.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die obigen Änderungen vor allem im Bereich der Einkommensteuer zu einer wesentlichen Vereinfachung der Buchhaltung in der Ukraine führen. Damit einher geht eine Reduktion des Zeitaufwands für die Buchhaltung in der Ukraine.

HWC (Henniger Winkelmann Consulting) ist eine von den beiden Namensgebern Sven Henniger und Dr. Thomas Winkelmann gegründete und geführte Unternehmensberatung in Kiew, Ukraine. HWC berät internationale und ukrainische Kunden in den Bereichen Outsourcing (Markteintrittsberatung, Buchhaltung, Steuerberatung, Firmengründung, Personalsuche, Interim Management, Geschäftsadresse etc.), Business Services (Strategieberatung, Restrukturierungsberatung etc.) und im Bereich Real Estate. Weitere Informationen unter www.hwc.com.ua

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Neuigkeiten zum Jahresanfang aus der Welt des Rechts

Mit 1.1.2016 traten zahlreiche bedeutsame Gesetzesänderungen in Kraft.

Neuigkeiten zum Jahresanfang aus der Welt des Rechts

1. Alternative Streitbeilegung

Mit 1.1.2016 trat das Alternative-Streitbeilegung-Gesetz (AStG) in Kraft, das auf europarechtlichen Grundlagen beruht.

Es betrifft Streitigkeiten über Verpflichtungen aus einem entgeltlichen Vertrag, der zwischen einem Unternehmer und einem in Österreich oder einem sonstigen EWR-Staat niedergelassenen Verbraucher abgeschlossen wurde. Für derartige Streitig-keiten werden freiwillige Schlichtungsverfahren vor definierten Schlichtungsstellen (zB dem Intenet-Ombudsmann) vorgesehen.

2. Aufzeichnungspflicht und Belegerteilungspfllicht

Steuerpflichtige, die für steuerliche Zwecke buchführungspflichtig sind, müssen seit 1.1.2016 ihre Bareinnahmen einzeln aufzeichnen. Der Begriff der Barumsätze ist dabei weit auszulegen und umfasst auch die Zahlung mit Bankomat- oder Kreditkarte, mit Barschecks, Gutscheinen und dergleichen.

Aufzeichnungen haben zwingend durch ein elektronisches Aufzeichnungssystem („Registrierkasse“) zu erfolgen, wenn (a) der Jahresumsatz je Betrieb netto EUR 15.000,00 und (b) die Barumsätze dieses Betriebs netto EUR 7.500,00 pro Jahr über-schreiten. Ab 1.1.2017 müssen zusätzlich alle Kassensysteme über einen Manipulationsschutz verfügen.

Außerdem müssen Unternehmer ab 1.1.2016 ihren Kunden bei Barzahlungen einen Beleg aushändigen. Der Kunde muss den Beleg annehmen und bis nach Verlassen der Geschäftsräume des Unternehmers für Zwecke der Kontrolle durch die Abgabenbehörden mitnehmen. Eine darüber hinausgehende Aufbewahrungspflicht für Kunden besteht nicht.

Von diesen Aufzeichnungspflichten bestehen zahlreiche Ausnahmen, etwa für Automatengeschäf-te, Webshops und Umsätzen im Freien, soweit diese im Jahr die Schwelle von EUR 30.000,00 nicht überschreiten („Kalte-Hände-Regelung“).

Welche Konsequenzen drohen? Die Verletzung obgenannter Vorschriften zieht ab dem zweiten Quartal 2016 (aus besonderen Gründen erst ab dem dritten Quartal 2016) finanzstrafrechtliche Folgen nach sich. Mit Spannung abzuwarten bleibt, welche Auswirkungen die Registrierkassenpflicht auf das wirtschaftliche Gedeihen vor allem kleine-rer Gastronomiebetriebe haben wird.

3. Einkommensteuer

Einkommen werden nunmehr nicht in vier, sondern künftig in sieben Stufen besteuert. Hierdurch kommt es im Ergebnis zu einer Entlastung mittlerer Einkommen.

Während diese Vorteile Angestellten bei Auszah-lung des Jännergehalts zufließen, kommen selbst-ständig Tätige prinzipiell erst im Rahmen der Einkommensteuererklärung für das Geschäftsjahr 2016 in den Genuss der Steuerentlastung. Ihnen steht jedoch die Möglichkeit offen, eine begründete Herabsatzung der Einkommensteuervo-rauszahlung zu beantragen.

Personen, die jährlich weniger als EUR 11.000,00 verdienen und daher nicht einkommensteuerpflichtig sind, erhalten eine von EUR 110,00 auf EUR 400,00 erhöhte Negativsteuer. Eine solche kommt erstmals auch Beziehern niedriger Pensionen zu.
Gegenfinanziert wird dies unter anderem durch die zeitlich befristete Einführung eines neuen Spitzensteuersatzes von 55 % auf jene Einkommensteile, die den Schwellenwert von einer Million Euro pro Jahr übersteigen. Dies trifft auf rund 400 Personen zu, die (noch) in Österreich steuerpflichtig sind (Quelle: Statistik Austria, Bundesministerium für Finanzen)

4. Erbrecht

Am 30.7.2015 wurde mit dem Erbrechts-Änderungsgesetz (ErbRÄG) 2015 eine der historisch umfassendsten Änderungen des Allgemein Bürgerlichen Gesetzbuchs seit dessen Inkrafttreten am 1.1.1812 beschlossen. Neben einer sprachlichen und systematischen Modernisierung des Gesetzes wurden auch signifikante inhaltliche Än-derungen beschlossen, unter anderem wurde die Möglichkeit der Stundung des Pflichtteilsanspruchs bei Vererbung von Unternehmen eingeführt.

Die Reform tritt überwiegend mit 1.1.2017 in Kraft.

5. Gesellschaftsrecht

Mit 1.7.2013 wurde die sogenannte GmbH Light eingeführt, die mit 1.3.2014 wieder abgeschafft und durch die gründungsprivilegierte GmbH ersetzt wurde. Nunmehr hat die Stammeinlage einer GmbH wieder EUR 35.000,00 zu betragen, wobei grundsätzlich mindestens EUR 17.500,00 aufgebracht werden müssen. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, für maximal zehn Jahre ab Gesell-schaftsgründung die sogenannte Gründungsprivilegierung in Anspruch zu nehmen. In diesem Fall beträgt die Summe der gründungsprivilegierten Stammeinlagen mindestens EUR 10.000,00 und ist auf die gründungsprivilegierten Stammeinlagen insgesamt der Betrag von mindestens EUR 5.000,00 bar einzuzahlen, wobei Sacheinlagen unzulässig sind.

Der Oberste Gerichtshof trug diese Regelung und die rasche Änderung der geltenden Rechtslage innert weniger Monate jüngst zur Überprüfung an den Verfassungsgerichtshof heran (OGH 31.8.2015, 6 Ob 147/15h), wobei letztgenannter einen ersten Prüfungsantrag des Obersten Gerichtshofs im letzten Jahr zurückgewiesen hat (VfGH 19.6.2015, G 211/2014).

Es zeigen sich nun auch erste Erfahrungswerte mit begünstigten GmbHs: Die GmbH light wie auch die GmbH gründungsprivilegiert wurden eingeführt, um die Anzahl der Unternehmensgründungen zu steigern, wenngleich im Gesetzgebungsverfahren heftige Kritik wegen drohender Steuerausfälle wie auch einer möglichen Gläubigergefährdung geübt wurde. Bisher zeigt sich, dass etwa gleich viele „normale“ und gründungsprivilegierte GmbHs errichtet werden, wobei insgesamt die Anzahl der GmbH-Gründungen minimal um etwa 1 % bis 2 % gestiegen ist. Der beabsichtigte Gründer-boom blieb somit aus. GmbHs light und gründungsprivilegiert sind massiv höher insolvenzgefährdet als „normale“ GmbHs, das Verhältnis der Insolvenzen liegt bei etwa 5:1 (Quelle: Rausch, Wirt-schaftsblatt 1.9.2015)

Nunmehr wird durch eine weitere Maßnahme ver-sucht, das Unternehmertum in Österreich zu fördern: Mit 1.1.2016 entfiel die einprozentige Gesellschaftsteuer, die insbesondere auf Leistungen von Gesellschaftern einer Kapitalgesellschaft an die Gesellschaft abzuführen war, ersatzlos. Die Kosten der Errichtung einer GmbH mit einem aufgebrachten Stammkapital von EUR 35.000,00 verringern sich somit um EUR 350,00.

6. Immobilienrecht

Die Übertragung von Immobilien wird in der Mehrzahl der Fälle substanziell teurer.

Dies einerseits deshalb, weil die Immobilienertragsteuer von 25 % auf 30 % (bei Altvermögen von durchgerechnet 3,5 % auf 4,2 %) angehoben und zugleich der Inflationsabschlag ersatzlos gestrichen wird. Durch letztgenannten Umstand werden vor allem jene Personen belastet, die Liegenschaften nicht für kurzfristige Spekulationen, sondern als längerfristige Anlageobjekte erwerben.

Andererseits werden in der Grunderwerbsteuer drei Steuersätze eingeführt, die dazu führen, dass vor allem die Übertragung hochpreisiger Immobilien verteuert wird. Ferner gilt als Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer – mit Ausnahme land- und forstwirtschaftlicher Liegenschaften – nunmehr allgemein der Verkehrswert einer Liegenschaft, was insbesondere die Übertragung von Immobilien im begünstigten Familienkreis im Regelfall erheblich verteuert. In Einzelfällen kommt es jedoch auch zu Vergünstigungen: Vor allem die Übertragung von niedrigpreisiger Immobilien bis zu einem Verkehrswert von EUR 250.000,00 wird steuerlich attraktiver.

7. Strafrecht

Am 7.7.2015 wurde das Strafrechtsänderungsgesetz 2015 beschlossen, wodurch zahlreiche praktisch bedeutsame Änderungen vorgenommen werden.

Das Missverhältnis der Strafdrohungen bei Delikten gegen Leib und Leben sowie fremdes Vermögen soll dadurch behoben werden, als die Schwellenwerte für die Wertqualifikationen der Vermögensdelikte deutlich angehoben werden. Gleiches gilt für Strafdrohungen bei diversen Gewaltdelikten.

Der Begriff der Gewerbsmäßigkeit wird neu defi-niert und auch an objektive Merkmale gebunden, wodurch die inflationäre Annahme der Gewerbsmäßigkeit durch die Rechtsprechung eingedämmt werden soll. Die Neuregelung der Gewerbsmäßig-keit ist freilich in ihrem verschachtelten, komplexen Aufbau ein Paradebeispiel jüngerer Gesetzgebung, wie sie für den nicht rechtskundigen Durchschnittsbürger kaum mehr verständlich ist.

Die in der jüngeren Rechtsprechung intensive Anwendung des Straftatbestands der Untreue, die zu Verunsicherung im Unternehmertum geführt hat, soll durch eine Novellierung des Untreuetatbestands eingeschränkt werden. Nach dem neuen § 153 StGB begeht Untreue, wer seine Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, wissentlich missbraucht und dadurch den anderen am Vermögen schädigt. Es muss daher nicht – wie bisher – ein „Vermögensnachteil“ eintreten, sondern ein „Vermögensschaden“. Zugleich wird legaldefiniert, dass der seine Befugnis missbraucht, wer in unvertretbarer Weise gegen solche Regeln verstößt, die dem Vermögensschutz des wirtschaftlich Berechtigten dienen.

Ebenfalls der Rechtssicherheit von Unternehmern zuträglich sollte die ausdrückliche gesetzliche Verankerung der – bereits in der Judikatur weitgehend berücksichtigten – Business Judgement Rule sein. Sowohl in § 84 Abs 1a AktG, als auch in § 25 Abs 1a GmbHG wurde eine Regelung aufgenom-men, wonach der Entscheidungsträger jedenfalls dann rechtmäßig handelt, wenn „er sich bei einer unternehmerischen Entscheidung nicht von sachfremden Interessen leiten lässt und auf der Grundlage angemessener Informationen annehmen darf, zum Wohle der Gesellschaft zu handeln“. Hierdurch wird klargestellt, dass Entscheidungen von Vorstand oder Geschäftsführung dann nicht strafrechtlich relevant sind, wenn sie auf ausreichender Informationsgrundlage getroffen werden und bei ex ante Betrachtung als für das Unternehmen vorteilhaft erscheinen, wenngleich sie sich im Nachhinein als nachteilig herausstellten. Die Verwirklichung des unternehmerischen Risikos trotz Einhaltung aller Sorgfalt soll nicht zu strafrechtlichen Konsequenzen führen.

Das für die Kapitalgesellschaften zuvor in den einzelnen Materiengesetzen zersplittert geregelte Bilanzstrafrecht wird nunmehr in §§ 163a ff StGB einheitlich geregelt.

Die Reform trat überwiegend mit 1.1.2016 in Kraft.

8. Umsatzsteuer

Zur Gegenfinanzierung der Steuerreform wird der begünstigte Umsatzsteuersatz von 10 % im Regelfall auf 13 % angehoben. Diese ist beispielsweise auf Eintrittskarten in Museen und Theater sowie auch Nächtigungen in Hotels anwendbar.

9. Wertanpassungen

Zahlreiche Leistungen wurden mit Jahreswechsel wertangepasst. So steigt das Pflegegeld in allen Stufen einheitlich um 2 % an, die Voraussetzungen zum Bezug von Pflegegeld werden zugleich verschärft. Pensionen steigen um einheitlich 1,2 %, die Gehälter aktiver Beamter werden hingegen stärker angehoben, und zwar um 1,3 %.

Dies ist eine Information von Schmelz Rechtsanwälte , einer in Wien und Klosterneuburg tätigen Rechtsanwaltskanzlei. Zu den Schwerpunkttätigkeiten der Sozietät zählen Erbrecht , Familienrecht , Immobilienrecht , Unternehmens- und Gesellschaftsrecht , Vertragsrecht , Allgemeines Zivilrecht und Strafrecht sowie Pflegerecht .

Schmelz Rechtsanwälte ist eine in Wien und Klosterneuburg tätige Rechtsanwaltskanzlei. Die Sozietät ist insbesondere auf die Gebiete des Arbeitsrechts, Erbrechts, Familienrechts, Immobilienrechts, Schadenersatz- und Gewährleistungsrechts, Unternehmensrechts, Gesellschaftsrechts, Medienrechts und Vertragsrechts spezialisiert.

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Steuerkanzlei Elke Rappl in Gröbenzell

Ein guter Steuerberater ist Freund und Helfer – nicht nur bei der jährlichen Steuererklärung

Steuerkanzlei Elke Rappl in Gröbenzell

Steuerkanzlei Elke Rappl in Gröbenzell: Ihr Partner für Existenzgründung, Einkommensteuer uvm. (Bildquelle: © photocrew – Fotolia.com)

Neben Rat und Tat in allen Steuerfragen hilft die Steuerkanzlei und Steuerberatung Rappl in Gröbenzell bei der Buchhaltung und Existenzgründung. Damit die Existenzgründung nicht an den Fragen des Steuerrechts und der Bürokratie scheitern, unterstützt die Steuerkanzlei Rappl Existenzgründer bei der Erstellung des Businessplan, bei der Vorbereitung von Bankgesprächen und schließlich bei der Erstellung der Jahresabschlüsse, Bilanzen und Steuererklärungen. So wird aus dem ersten Beratungsgespräch zur Existenzgründung oft eine jahrelange, erfolgreiche Zusammenarbeit.

Die meisten Menschen empfinden es als Last, einmal im Jahr dem Finanzamt Rechenschaft über die Einkünfte zu geben. Die Steuerkanzlei Rappl in Gröbenzell hilft Ihnen den Steuerdschungel zu durchblicken. Gemeinsam suchen wir steuerliche Vorteile bei der Einkommensteuer, die Sie nutzen können. Natürlich berücksichtigen wir komplexe Fragen bei der Einkommensteuer und anderen Steuerarten. Wer es richtig macht und unserer langjährigen Erfahrung vertraut, kann sich nicht selten über eine hohe Rückzahlung freuen.

Die Buchhaltung gehört zu den wichtigsten Aufgaben eines Unternehmens. Denn nur mit einer guten Buchhaltung bleiben die Geschäftszahlen im Blick, so dass auch auf Veränderungen und Krisen rechtzeitig reagiert werden kann. Doch viele Unternehmer und Freiberuflicher kümmern sich lieber um das Geschäft und vernachlässigen die Buchhaltung. Auch hier ist die Steuerkanzlei Rappl in Gröbenzell ein verlässlicher Partner. Wenn Sie die Buchhaltung selbst erstellen, steht Ihnen die Steuerkanzlei Rappl für alle Einzelfragen, die sich im Laufe der Zeit ergeben, zur Verfügung. Doch je umfangreicher die Buchhaltung wird, desto mehr Zeit müssten Sie dafür verwenden. Deshalb kann die Steuerkanzlei Rappl die komplette Buchführung übernehmen. Sie liefern uns Ihre Belege, wir erstellen Buchführung, Jahresabschlüsse und Bilanzen. Selbstverständlich halten wir Sie über die Geschäftsentwicklung auf dem laufenden.

Wer sich selbstständig macht, lebt für seine Idee. Doch oft werden bei der Existenzgründung die trockenen Fragen im Umgang mit Behörden, Buchhaltung und Einkommensteuer verdrängt. Die Steuerkanzlei Rappl bietet eine umfassende Beratung und Begleitung bei der Existenzgründung, damit Sie als Existenzgründer ihre Idee leben können, ohne Ihre Kreativität für die bürokratischen Alltagsfragen zu verwenden. Von der Gewerbeanmeldung über Steuererklärung bis zu Fragen der Rechnungsstellung: In der Steuerkanzlei Rappl Steuerberatung Elke Rappl in Gröbenzell sind Sie in guten, kompetenten Händen.

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Die Einkommensteuererklärung leicht gemacht!

Steuererklärungen sind aufwändig, nervig und kosten viel Zeit, so oder zumindest so ähnlich ist die allgemeine Meinung.

Wir beweisen Ihnen das Gegenteil und zeigen Ihnen wie Sie Ihre Einkommensteuererklärung bequem und ohne großen Zeitaufwand erledigen können.

Einkommensteuererklärung?
Zunächst ist es wichtig, zu verstehen, wozu die Einkommensteuererklärung eigentlich dient. Einfach ausgedrückt, es gibt sie, um herauszufinden, wie hoch Ihre Einkommensteuer ist. Wenn Sie also ein festes Einkommen haben, das über 410 EUR liegt, dann sind Sie in der Pflicht, eine Steuererklärung auszufüllen und beim Finanzamt abzugeben bzw. online zu übertragen. Die Erklärung besteht aus einem Formular und ggf. verschiedenen Anlagen, beispielsweise die Art Ihrer Einkünfte und/oder das Kindergeld betreffend. Aktuell gibt es in Deutschland 22 verschiedene Anlagen, dazu kommen noch die sogenannten „Speziellen formlosen Aufstellungen“ (beispielsweise Nebenrechnungen oder persönliche Erläuterungen) und Belege für Ihre Ausgaben. Das wirkt auf den ersten Blick etwas überladen, ist jedoch notwendig, um Ihre individuelle Arbeits- und Lebenssituation erfassen, letztlich werden Sie von diesen vielfältigen Möglichkeiten sogar profitieren.

Wie spare ich?
Allgemein gilt, je mehr Ausgaben Sie zusammenstellen können, desto mehr Geld bekommen Sie erstattet. Deshalb informieren Sie sich unbedingt vorher darüber, was Sie von der Einkommensteuer absetzen können. Wenn Sie geschickt kalkulieren, haben Sie sogar die Chance, Geld zu gewinnen, selbst wenn Sie gar nicht verpflichtet sind, eine Einkommensteuererklärung einzureichen. Werbungskosten zum Beispiel, welche den Werbungskostenpauschalbetrag von 1000,00 EUR übersteigen, können von der Einkommenssteuer erstattet werden.

Ordnung zahlt sich aus!
Werbungskosten bekommen Sie bis zu 1000,00 EUR ohne Weiteres erstattet, alles, was darüber hinausgeht, muss von Ihnen belegt werden. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie alle Belege für beispielsweise Fahrt- und Fortbildungskosten sowie Internet- und Kontoführungsgebüren parat haben. Zusätzlich Geld sparen können Sie, wenn Sie zu Hause über einen Arbeitsplatz bzw. Arbeitszimmer verfügen, jedoch nur dann, wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen keinen anderen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt. Insbesondere bei der Steuererklärung ist es wichtig, aus der Vergangenheit zu lernen. Während Sie bei der Einkommensteuererklärung 2012 noch die ein oder andere Quittung vermissten, zu wenig Zeit und Lust zum Rechnen hatten und sich am Ende wunderten, warum Sie so wenig Geld zurückbekamen, sollten Sie es nun besser machen. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen und führen Sie Ihre Bücher ordentlich, Sie werden es sich selbst am Ende danken, mit barem Geld.

Weitere Informationen und tägliche Tipps zur Einkommensteuer finden Sie auf Einkommensteuer-Leicht-Gemacht.de

Kennen Sie schon die wichtigsten Änderungen für 2013?
Diese finden Sie auch auf der Einkommensteuer-Leicht-Gemacht Website.

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Täglich Posten wir für Sie Tipps rund um das Thema Einkommensteuererklärung.
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Oder ist es die Spannung, die in einem hochsteigt, wenn es an den Lohnsteuerjahresausgleich oder die Einkommensteuererklärung geht: Woher bekomme ich die Elster-Formulare? Welche neuen Regelungen und Steuertipps gibt es für 2012 und 2013? Was hat sich an meiner Situation steuertechnisch gegenüber dem Vorjahr geändert? Schaffe ich das alleine oder benötige ich Unterstützung? Sie brauchen keinen Steuerberater. Wir helfen Ihnen: Hier auf Einkommensteuer-leicht-gemacht. Holen Sie sich heute das Seven-Step-Video. Wir zeigen Ihnen einen Weg zum einfachen, zeitsparenden und effektiven Bearbeiten Ihrer Einkommensteuererklärung 2013 oder auch noch 2012!

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Das Einkommensteuer-leicht-gemacht Fazit
Am besten ist es also, sich direkt für das Einkommensteuer-leicht-gemacht Video anzumelden, dieses anzuschauen und schon ist man etwas mehr seines eigenen Glückes Schmied. Wer will das nicht? Und wenn es dann an die Rückerstattung geht, kann die Spannung schnell in einen ohrenbetäubenden Jubel übergehen. Nicht nur geschafft, sondern sogar richtig fett abgesahnt und alles rausgeholt! Da kommt Freude auf. Da macht das Arbeiten ja wieder richtig Spaß.

Also nichts wie ran- und schon bald können Sie sich nach Ihrer Einkommensteuererklärung 2013 oder auch 2012 mit Einkommensteuer-leicht-gemacht so manchen Traum erfüllen.
Als letzten Tipp: Besuchen Sie uns täglich auf unserem Blog.
Dort stellen wir regelmäßig neue Tipps online, damit alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden können. Wir berichten über Tipps zur Einkommensteuererklärung oder angrenzende Themengebiete. Die Einkommensteuererklärung wird dadurch noch effizienter gestaltet. Sollten irgendwelche Probleme auf Einkommensteuer-leicht-gemacht auftreten, dann zögern Sie bitte nicht und senden uns einfach eine Email über das entsprechende Kontaktformular auf einkommensteuer-leicht-gemacht.de.
Die Zufriedenheit der Leser auf unserer Seite ist für uns sehr wichtig. Wir sind stets bemüht Ihnen alle neuen Regelungen und Steuertipps zeitnah zur Verfügung zu stellen.
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Ihr Einkommensteuer-leicht-gemacht Team

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Steuersparen – für Normalverdiener

Ärgern Sie sich auch über zu hohe Steuern? Fühlen Sie sich auch durch die hohe Steuerbelastung ungerecht behandelt. Das muss nicht sein. Hier finden Sie die Lösung für Ihre Steuerersparnis!

BildAuf der einen Seite nimmt die Steuerverschwendung in Deutschland immens zu, Beispiele wie u. a. Flghf. BER, Euro-Hawk, Elbphilharmonie,etc. sind jedem aus den Medien hinlänglich bekannt. Auf der anderen Seite wird dem „braven“ Steuerzahler jegliche Möglichkeit einer Steueroptimierung genommen. Dabei hat bereits im Jahre 1997 der Bundesfinanzhof unter dem Az.VIII. B 108/96 folgenden Beschluss erlassen:

« Kein Steuerpflichtiger ist verpflichtet, den Sachverhalt so zu gestalten, dass ein Steueranspruch entsteht. Vielmehr steht es ihm frei, die Steuer zu vermeiden und eine Gestaltung zu wählen, die eine geringere Steuerbelastung nach sich zieht. »

Dieser Beschluss findet nach wie vor seine Anwendung. Erstmalig gibt es zu diesem Thema ein eBook: „Steueroptimierung – für Normalverdiener“ Hier wird leicht verständlich für Jedermann die allgemeine Steuerproblematik, die massive Steuerverschwendung sowie auch die oftmals grobe Fahrlässigkeit der Politik betrachtet. Ferner wird in dem eBook auf jedwede Gesetzes-parameter die im Zusammenhang einer Steueroptimierung Anwendung finden, eingegangen. Des Weiteren findet man Praxisbeispiele, wie sich unter Anwendung des o.g. Beschlusses, eine Steueroptimierung auswirken kann. Dabei spielt es keine Rolle ob man als Angestellter, Selbstständiger oder Freiberufler tätig ist. Jeder Steuerzahler ab einem zv. Einkommen ab EUR 12`500,- kann davon profitieren.

Endlich gibt es das erste eBook zum Thema „Steueroptimierung – für Normalverdiener“. Das eBook ist eben den Steuerzahlern gewidmet, die nicht zu den „Superreichen“ zählen, sondern lediglich nach Lösungen suchen, um von Ihrem „sauer verdienten Geld“ mehr in der eigenen Tasche zu haben. Mehr Netto vom Brutto! Es ist leicht verständlich,- auch für die nicht Steuerexperten unter Ihnen – geschrieben. Weiterhin findet man Hinweise zu anwendbaren Gesetzen. Vor allem, – und das ist besonders -, sind in den Buch Praxisrechenbeispiele, wie sich eine Steueroptimierung bei einem auswirken könnte. hier findet man das eBook: www.ebook-marktplatz.com.

Viel Spass beim Lesen und einer möglichen Steueroptimierung.

Über:

Point Trading Agency GmbH
Herr Herbert Krause
Gartenstrasse 3
6304 Zug
Schweiz

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email : info@point-trading.ch

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