Schlagwort: Ehrenamt

Internationaler Tag des Ehrenamtes 2019

Ohne Eigennutz helfen und unterstützen – Aktionstag steht für Wertschätzung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements

Bonn, den 2. Dezember 2019 – Am Donnerstag, den 5. Dezember 2019 findet der Internationale Tag des Ehrenamtes statt. Der Aktionstag wurde 1985 von den Vereinten Nationen (UN) beschlossen und ersetzt den zuvor in Deutschland am 2. Dezember begangenen Tag des Ehrenamts.
Das Ehrenamt ist von großer Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dazu Beate Gülly, Pflegedienstleitung in der MEDICLIN Robert Janker Klinik in Bonn: „Der Tag des Ehrenamtes unterstreicht den vorbildlichen Gedanken und das große Herz von ehrenamtlichen Mitarbeitern, die anderen Menschen ohne Eigennutz etwas Gutes tun wollen.“

Aktuellen Angaben der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) zufolge arbeiten zurzeit knapp 16 Millionen Menschen deutschlandweit freiwillig und unentgeltlich. In der Bonner Fachklinik, die seit über 80 Jahren überregional Maßstäbe in der Krebsbekämpfung setzt, engagieren sich derzeit vier ehrenamtliche Mitarbeiter auf den Stationen. „Diese Menschen arbeiten leise im Hintergrund und helfen täglich. Es ist keine einfache Aufgabe Menschen mit unheilbaren Erkrankungen in unterschiedlichen Altersgruppen zu begleiten. In unserer Klinik sind sie ein fester Bestandteil des Teams“, so Dr. Elina Clemens, Chefärztin der Klinik für Palliativmedizin in der Fachklinik. Beate Gülly ergänzt: „Eigentlich müsste jeder Tag ein „Tag des Ehrenamtes“ sein, da unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter nicht mehr aus der Klinik wegzudenken sind.“

Die freiwillig Tätigen besuchen regelmäßig auf Wunsch die Patienten in der Klinik, lesen ihnen vor, übernehmen Erledigungen oder gestalten gemeinsame Spaziergänge im Garten der Klinik. Auch betreuen sie deren Angehörige und Freunde.
Einige dieser Ehrenamtler sind ohne Anbindung an einen Verein in der Klinik aktiv. Andere engagieren sich als Grüne Damen und Herren für die Patienten. Der Name Grüne Damen und Herren beruht auf der Kleidung, welche die Ehrenamtlichen tragen. Es handelt sich dabei um grüne Kittel. Grüne Damen gehören zur Organisation der Evangelischen Krankenhaus- und Altenheim-Hilfe, der gemeinnützige Verein wurde vor 50 Jahren von Brigitte Schröder in Düsseldorf gegründet.

„Wir sind unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihre großartige Unterstützung und ihr Engagement, das sie regelmäßig unseren Patienten entgegenbringen, sehr dankbar!“, betont Beate Gülly.

Über die MEDICLIN Robert Janker Klinik
Die MEDICLIN Robert Janker Klinik ist eine Fachklinik für Strahlentherapie, Radioonkologie, Radiologie, Neuroradiologie und Palliativmedizin. Die Klinik ist mit 83 Betten im Bettenbedarfsplan des Landes Nordrhein-Westfalen ausgewiesen. Die Therapiekonzepte werden sowohl stationär als auch in Zusammenarbeit mit dem MVZ MEDICLIN Bonn ambulant angeboten. Benannt ist die Klinik nach ihrem Gründer, dem Radiologen Prof. Dr. Robert Janker. Er ließ 1937 in Bonn ein Röntgeninstitut errichten, dem er nach dem Krieg eine Krankenstation angliederte. In der Klinik sind rund 100 Mitarbeiter beschäftigt.

Über MEDICLIN
Zu MEDICLIN gehören deutschlandweit 36 Kliniken, sieben Pflegeeinrichtungen, zwei ambulante Pflegedienste und zehn Medizinische Versorgungszentren. MEDICLIN verfügt über knapp 8.300 Betten und beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter.
In einem starken Netzwerk bietet MEDICLIN dem Patienten die integrative Versorgung vom ersten Arztbesuch über die Operation und die anschließende Rehabilitation bis hin zur ambulanten Nachsorge. Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte arbeiten dabei sorgfältig abgestimmt zusammen. Die Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Menschen gestaltet MEDICLIN nach deren individuellen Bedürfnissen und persönlichem Bedarf – zu Hause oder in der Pflegeeinrichtung.
MEDICLIN – ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe

Kontakt
MEDICLIN Robert Janker Klinik
Brigitte Papayannakis
Villenstr. 8
53129 Bonn
0228 5306-707
0228 5306-702
brigitte.papayannakis@mediclin.de
http://www.robert-janker-klinik.de

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Unternehmerin unterstützt die DLRG mit einer Strandpatenschaft

Management Assistants“ Consultant Marit Zenk ist stolze Strandpatin und erzählt im Interview, warum sie die DLRG unterstützt

Unternehmerin unterstützt die DLRG mit einer Strandpatenschaft

Die DLRG im Einsatz. Warum sie Ihre Hilfe braucht. (Foto: DLRG) (Bildquelle: © DLRG)

Die ehemalige Leistungsschwimmerin setzt sich für mehr Sicherheit an unseren Gewässern ein. Denn sie weiß, dass neben Nichtschwimmern auch geübte Schwimmer und Wassersportler in lebensbedrohliche Situationen geraten können. Jedoch kann die DLRG viel mehr als Menschen vor dem Ertrinkungstod bewahren. Marit Zenk erzählt uns im Interview von den altruistischen Einsätzen der DLRG und wie es zu ihrer Strandpatenschaft kam.

Frau Zenk, woher stammt Ihre Begeisterung für die DLRG?
„Wir trainierten früher oft im gleichen Becken. Mittlerweile ist die DLRG die größte Wasserrettungsorganisation der Welt und leistet wichtige Dienste in der Schwimmausbildung, der Ersten Hilfe, im Rettungsdienst, im Katastrophenschutz, im Gesundheits- und Breitensport sowie in der Kinder- und Jugendarbeit. Dieses breite Spektrum wird ausschließlich ehrenamtlich abgedeckt. Das finde ich absolut bemerkenswert und ziehe meinen Hut vor allen Mitwirkenden.“

Und was beeindruckt Sie an der Arbeit der DLRG?
„Grundsätzlich habe ich großen Respekt vor allen, die Ehrenämter bekleiden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie viel Herzblut dabei im Spiel ist und wie viel Zeit und Kraft solche Tätigkeiten binden. Die DLRG beweist mit ihren 106 Jahren einen langen Atem. Das heißt, sie macht Vieles richtig, ihr Einsatz ist wichtig und stets altruistisch. Ich finde, das sollte gewürdigt und belohnt werden.“

Waren Sie selbst schon einmal auf die Hilfe der DLRG angewiesen?
„Hierzulande nicht. Im Ausland gab es zwei Situationen, wo ich sie gern an meiner Seite gewusst hätte: Auf Mauritius trieb mich ablandiger Wind mit meinem Surfbrett gefährlich weit raus und in Kroatien wurde ich selbst zur Rettungsschwimmerin.“

Wie unterstützen Sie die DLRG?
„Schon vor ein paar Jahren wurde ich auf die Spendenart in Form einer Strandpatenschaft aufmerksam und war begeistert von der Idee dieser unterstützenden Mitgliedschaft. Ich konnte mir meinen Lieblingsstrand aussuchen und bedanke mich für den grandiosen Einsatz der DLRG seither mit einer regelmäßigen Spende.“

Wieso schenken Sie der DLRG gerade heute Ihre Aufmerksamkeit?
„Ich komme gerade von einem Radurlaub entlang der Ostsee zurück, der natürlich mit ausreichend Badestopps verbunden war. Immer wieder sah ich die Rot-Gelben bei ihrer Arbeit und mir war es ein Bedürfnis, auf deren großartige Arbeit hinzuweisen. Als Mitglied bekomme ich mit, dass die DLRG Jahr für Jahr um öffentliche Gelder kämpft und auf Spenden angewiesen ist, um den Ansprüchen an Material und Technik gerecht werden zu können. Auch fehlt es an freiwilligen Übungsleitern, Rettungsschwimmern und Einsatzkräften. Zudem ist auch die Nachwuchsgewinnung eine Herausforderung. Dass immer mehr Schwimmbäder, vor allem in kleinen Gemeinden geschlossen werden, macht es deutlich schwieriger. Wussten Sie, dass ein Viertel der Grundschulkinder keinen Schwimmunterricht mehr haben? Insgesamt hat sich die Zahl der Nichtschwimmer deutlich erhöht. Es gibt viele Möglichkeiten, Gutes zu tun. Ob als Stifter, Spender – regelmäßig oder einmalig – die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. freut sich über jegliche Art der Unterstützung. Auch kleinen Beiträgen wird gedankt.“

Informieren Sie sich gern auf https://www.dlrg.de/spenden Den Flyer zur Strandpatenschaft finden Sie hier: https://sh.dlrg.de/fileadmin/groups/12000000/Downloads/Strandpaten/Strandparten-Flyer.pdf

Wir danken Frau Zenk für dieses Interview.

Marit Zenk, DIE MAC – Management Assistants“ Consultant – bewahrt ebenfalls Menschen vor dem Ertrinken. Glücklicherweise nur im übertragenen Sinne. Ihr liegen die Assistenzen am Herzen, die oft die Rettungsschwimmer ihrer Chefs sind. Mehr zu Marit Zenk finden Sie unter https://www.marit-zenk.com

Marit Zenk, DIE MAC – MANAGEMENT ASSISTANTS‘ CONSULTANT- bisher bekannt als Deutschlands 1. Secretary Coach sowie als Erfolgsteamtrainer, ist seit 2008 Unternehmerin. Jahrelang war sie selbst Assistentin auf Top Level in verschiedenen Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen an verschiedenen Standorten. Heute ist sie Beraterin für Chefs und Sparringspartnerin für Assistenzen.
Sie weiß, was ein Chef sich wünscht und ebenso, was die Assistenz heute leisten muss: In Zeiten von Digitalisierung ist Anpassungsfähigkeit unumgänglich, Resilienz notwendig und Empathie wichtiger denn je. In ihrer Arbeit setzt Marit Zenk auf Loyalität, Professionalität und Verbindlichkeit. Ihr Ziel: Aus Chef & Assistenz ein Erfolgsteam zu machen. Für High Performance im Office.

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Marit Zenk
Marienthaler Str. 52 d
20535 Hamburg
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Freiwillige vor!

KomServ über das Problem mit dem Ehrenamt

Freiwillige vor!

Ehrenamtler retten Leben. Nachwuchssorgen stellen Vereine vor große Herausforderungen. (Bildquelle: pixabay)

Je heißer der Sommer, desto größer seine Schattenseiten. Wald- und Flächenbrände, schwere Überschwemmungen nach Hitzegewittern, tödliche Badeunfälle in Seen und Flüssen. Bei Katastrophenalarm zählt jede Sekunde. Mitglieder von Freiwilligen Feuerwehren oder der DLRG haben alle Hände voll zu tun, Brände zu löschen, Menschen zu helfen, Leben zu retten. Und damit, neue Mitglieder zu bekommen.
„Stell dir vor es brennt und keiner löscht! Keine Ausreden! MITMACHEN!“, heißt es zum Beispiel bei einer Kampagne der Freiwilligen Feuerwehr. Nachwuchssorgen im Ehrenamt sind bei (Hilfs-) Organisationen und Vereinen seit vielen Jahren an der Tagesordnung. Auch das „Freiwillige Soziale Jahr“, kurz FSJ, kann das wachsende Problem nicht lösen.
Dabei boomt das FSJ bei jungen Frauen und Männern spätestens seit Aussetzung der Bundeswehr Wehrpflicht im Jahr 2011. Laut Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben engagierten sich im vergangenen Juni fast 38.000 Helferinnen und Helfer für ein Taschengeld (maximal 330 Euro pro Monat) im sozialen Bereich.
Das Freiwillige Soziale Jahr ist gut für die Gesellschaft, gut für das eigene Gewissen, gut für den Lebenslauf. Der Haken an der Sache: Nach zumeist zwölf Monaten endet das freiwillige Engagement und es beginnt für (Hilfs-) Organisationen und Vereine die erneute Suche nach ehrenamtlicher Unterstützung.
Neu sind sie nicht, die Nachwuchssorgen im Ehrenamt. Die Studie „Auswirkungen des demografischen Wandels auf das ehrenamtliche Engagement im Bevölkerungsschutz“ von Ulrich Cronenberg im Auftrag des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, erklärt das Phänomen: Überalterung der Gesellschaft, veränderte Arbeitsbedingungen im Berufsalltag, Mehrangebot an Freizeitaktivitäten und Veränderung unserer Gesellschaftsstruktur durch Zuwanderung.
Das Ehrenamt attraktiver zu machen, zählt zu den Hauptaufgaben von Organisationen und Vereinen.
Ein erster Schritt kann sein, Verwaltungstätigkeiten auszulagern, die bekanntermaßen bei Ehrenamtlern eher unbeliebt sind. Dienstleister wie die KomServ GmbH übernehmen die Vereinsverwaltung flexibel, professionell und unkompliziert.

Die KomServ GmbH in Burgwedel bei Hannover ist auf die Mitgliederverwaltung von Vereinen und Verbänden spezialisiert. Das Expertenteam übernimmt die Kommunikation und Verwaltungsprozesse von Organisationen jeder Größe.

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Übungsleiter können Verluste jetzt erweitert absetzen

Übungsleiter können Verluste jetzt erweitert absetzen

Hobby oder eine Einnahmequelle (Bildquelle: ARochau)

Nebenberufliche Tätigkeiten als Übungsleiter werden oft geringfügig vergütet. In der Praxis stehen der Vergütung indes häufig Ausgaben gegenüber. Ab sofort ist ein erweiterter Verlustabzug in der Einkommensteuererklärung zulässig. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat jüngst entschieden, dass Aufwendungen aus einer nebenberuflichen Tätigkeit als Übungsleiter steuerlich selbst dann berücksichtigt werden können, wenn die steuerfreien Einnahmen unterhalb des Übungsleiterfreibetrags liegen. Allerdings setzt der steuerliche Abzug eine Gewinnerzielungsabsicht bei der Übungsleitertätigkeit voraus. „Handelt es sich lediglich um ein Hobby, so müssen die Ausgaben vom Finanzamt weiterhin nicht anerkannt werden“, erklärt Hans Daumoser, Vorstand der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.

Im verhandelten Fall machte ein Übungsleiter seinen Verlust aus selbständiger Tätigkeit in der Einkommensteuererklärung geltend, seine Einnahmen blieben jedoch unter dem Übungsleiterfreibetrag in Höhe von 2.400 Euro im Jahr zurück. Das Finanzamt wollte den Verlust nicht als Betriebsausgaben anerkennen. Es begründete seine Entscheidung damit, dass weder die Ausgaben, noch die Einnahmen in ihrer Höhe über dem Übungsleiterfreibetrag lagen und damit nicht steuerlich relevant seien.

Der BFH sah es anders. Seiner Auffassung nach darf der vom Gesetzgeber bezweckte Steuervorteil für nebenberufliche Übungsleiter sich nicht in einen Steuernachteil umkehren. Jedoch ist beim erweiterten Verlustabzug aus der Übungsleitertätigkeit die Absicht, einen Einnahmenüberschuss zu erzielen, Voraussetzung. Wo liegt aber die Grenze zwischen Liebhaberei und Gewinnerzielung? Das Finanzamt geht normalerweise von einem Hobby aus, wenn die Einnahmen die Kosten regelmäßig nur decken oder die Kosten die Einnahmen ständig überschreiten.

www.lohi.de/steuertipps

Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 320 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit über 650.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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WEISSER RING fordert mehr Psychotherapeuten für Opfer

WEISSER RING fordert mehr Psychotherapeuten für Opfer

Roswitha Müller-Piepenkötter, Bundesvorsitzende des WEISSEN RINGS

Tag der Kriminalitätsopfer: Verein nimmt Krankenkassen in die Pflicht, bundesweit mehr Therapeuten zuzulassen und Opfern damit schneller und effektiver zu helfen

Krankenkassen sollen mehr Psychotherapeuten zulassen, damit Opfer schneller mit einer Therapie beginnen können – und ihnen dadurch effektiver geholfen wird. Dies fordert der WEISSE RING zum Tag der Kriminalitätsopfer am 22. März. „Opfer sind nach einer Straftat nicht nur körperlichen, sondern auch enormen seelischen Belastungen ausgesetzt“, sagt Roswitha Müller-Piepenkötter, Bundesvorsitzende des WEISSEN RINGS. „Je länger sie auf einen Therapieplatz warten müssen, desto schlimmer und auswegloser empfinden sie ihre Situation. Das ist nicht hinnehmbar.“ Krankenkassen sollten durch mehr Zulassungen von Therapeuten hier endlich gegensteuern, so Müller-Piepenkötter.

Hierfür fordert der WEISSE RING, dass Krankenkassen ihre Bedarfsplanungen anpassen, die den Zulassungen zugrunde liegen. So sollte eine für Patienten zumutbare Wartezeit von maximal fünf Wochen festgeschrieben werden. Solch kürzere Wartezeiten könnten durch mehr Therapeuten-Zulassungen erreicht werden.

Einer Studie zufolge, die in der Publikation „BPTK-spezial: Bedarfsplanung 2013 – ein Überblick“ veröffentlicht wurde, wartet rund ein Drittel aller Patienten länger als drei Monate auf ein Erstgespräch bei einem Therapeuten. Viele sind anschließend noch weit davon entfernt, mit einer Therapie auch tatsächlich starten zu können. Laut Untersuchung ist die therapeutische Unterversorgung im ländlichen Raum deutlich gravierender als in Städten. Die Versorgungslage sei bereits für Menschen, die noch nicht zum Opfer einer Straftat geworden sind, denkbar schlecht, sagt Müller-Piepenkötter. Für Kriminalitätsopfer sei sie allerdings dramatisch. „Denn sie sind es, die nach einer Straftat nachweislich mit massiven Angstzuständen, Selbstzweifeln und großer Verunsicherung kämpfen. Und sie sind es, denen eine zügig startende Psychotherapie dabei hilft, der Verzweiflung zu entkommen.“

Die Traumatherapie bietet gute Möglichkeiten, Opfer von Straftaten zu behandeln. Sie kann die Häufigkeit von Trauma-Folgestörungen wie ständiges Wiedererleben der Tat, unter denen Opfer oft zu leiden haben, effektiv reduzieren. Der WEISSE RING nimmt Kassen daher in die Pflicht, traumatherapeutische Methoden in den Psychotherapierichtlinien mehr als bisher zu berücksichtigen. „Auf diese Weise würden sie in Psychotherapien dann auch häufiger angewendet“, sagt Müller-Piepenkötter.

Aber auch Therapeuten selbst könnten viel dafür tun, auf die Belange und Nöte von Kriminalitätsopfern besser einzugehen, stellt die Bundesvorsitzende heraus. Dazu zähle beispielsweise, Weiterbildungen im Bereich der Traumatherapie in ihren jeweiligen beruflichen Werdegang zu integrieren.

Die rund 3.200 ehrenamtlichen, professionell ausgebildeten Opferhelfer des WEISSEN RINGS besitzen fundierte Kenntnisse über die jeweilige psychotherapeutische Versorgungslage vor Ort. Zum Spektrum ihrer Hilfeleistungen gehört unter anderem, Hilfeschecks für eine psychotraumatologische Erstberatung auszustellen, mit Traumaambulanzen zusammenzuarbeiten oder ihre Lotsenfunktion wahrzunehmen, um längerfristige therapeutische Hilfen zu organisieren.

Der vom WEISSE RING ins Leben gerufene Tag der Kriminalitätsopfer erinnert alljährlich am 22. März an die Situation von schuldlos in Not Geratenen. Unter dem diesjährigen Motto „Opfer brauchen Profis“ stellen die Mitarbeiter des Vereins bundesweit Aktionen auf die Beine. Ob Info-Stand in der Fußgängerzone, Presse-Gespräch oder Podiumsdiskussion – was zählt, ist das Nahebringen der Opferperspektive. Darüber hinaus zeigen die Mitarbeiter auch das Wirken des WEISSEN RINGS auf, der bereits seit über 40 Jahren Opfern mit Rat und Tat zur Seite steht. Der Verein hat seit Bestehen für Geschädigte über 360.300 materielle Hilfeleistungen erbracht. Für den Satzungszweck Opferhilfe wurden insgesamt bereits nahezu 208 Millionen Euro bereitgestellt (beide Werte: Stand Dezember 2016). In einer Gesamtsumme nicht erfassbar ist, wie oft Trost und Beistand geleistet wurde, um Menschen in Notlagen Auswege aufzuzeigen.

Der WEISSE RING wurde 1976 in Mainz gegründet als „Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V.“. Er ist Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität. Der Verein unterhält ein Netz von rund 3.200 ehrenamtlichen, professionell ausgebildeten Opferhelfern in bundesweit 420 Außenstellen. Der WEISSE RING hat über 100.000 Förderer und ist in 18 Landesverbände gegliedert. Er ist ein sachkundiger und anerkannter Ansprechpartner für Politik, Justiz, Verwaltung, Wissenschaft und Medien in allen Fragen der Opferhilfe. Der Verein finanziert seine Tätigkeit aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, testamentarischen Zuwendungen sowie von Gerichten und Staatsanwaltschaften verhängten Geldbußen.

Kontakt
WEISSER RING e.V.
Tobias Langenbach
Weberstraße 16
55130 Mainz
061318303-38
06131 8303-60
presse@weisser-ring.de
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Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz – CHEP veranstaltet Zero Harm Week

CHEP fördert ehrenamtliches Engagement seiner Mitarbeiter

Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz - CHEP veranstaltet Zero Harm Week

Köln, 20. März 2017 – Auch dieses Jahr rückt CHEP, der weltweit führende Anbieter für Pooling von Paletten und Behältern, eine Woche lang die Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeiter in den Mittelpunkt: zum dritten Mal in Folge richtet der Logistik-Experte vom 20. bis 24. März 2017 seine Zero Harm Week aus. An allen Unternehmensstandorten unterstützt CHEP seine Mitarbeiter aktiv mit Vorträgen und Workshops, die wertvollen Input rund um Gesundheit, Fitness, Entspannung und Sicherheit geben. Um die Sicherheitsbemühungen des vergangenen Jahres zu honorieren, vergibt das Unternehmen wieder den Zero Harm Award, der unternehmensintern besondere Leistungen in den Kategorien Sicherheit, kontinuierliche Optimierung sowie Lieferanten- und Partnerengagement auszeichnet.

Aber auch abseits des Arbeitsplatzes beweist CHEP soziales Engagement: Der Logistikexperte motiviert seine Mitarbeiter zu ehrenamtlichen Aktivitäten. Zahlreiche Angestellte nahmen so im letzten Jahr die dafür zur Verfügung gestellten Volunteering Days für diverse wohltätige Maßnahmen in Anspruch.

Zero Harm Week gegen Stress und Gefahren am Arbeitsplatz
Schwerpunkte der diesjährigen Zero Harm Week sind Prävention, Gesundheitsvorsorge und Nachhaltigkeit. Zahlreiche Workshops und Vorträge vermitteln den Mitarbeitern grundlegende Kenntnisse über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Ergänzt wird das Angebot durch erlebnisorientierte Teambuilding-Maßnahmen, um den Teamgeist am Arbeitsplatz zu fördern. Ein besonderer Fokus liegt dieses Jahr auf dem Thema Stressvermeidung: Teilnehmer erfahren unter anderem, dass eine kurze Auszeit mit Yoga- und Atemübungen gesünder ist und besser wirkt als eine Tasse Espresso, um in stressigen Arbeitsphasen einen kühlen Kopf zu bewahren. Weitere Workshops drehen sich rund um die Themen Nachhaltigkeit, Bewegung und Erste Hilfe.

Brambles, der Mutterkonzern von CHEP, initiierte die Zero Harm Week unternehmensweit und für alle Tochtergesellschaften zum ersten Mal 2015, um die selbstgesteckten, hohen Zielvorgaben im Bereich Sicherheit, Sozialengagement und Nachhaltigkeit zu erfüllen. Somit ist die Zero Harm Week fester Teil von Brambles Nachhaltigkeitszielen für 2020, die unter dem Motto „Better Planet, Better Business, Better Communities“ stehen.

Ehrenamtliches Engagement
Auch außerhalb der Zero Harm Week fördert CHEP das soziale Engagement seiner Mitarbeiter: Ihnen stehen jährlich drei Volunteering Days für ehrenamtliche Tätigkeiten außerhalb des Betriebs zur Verfügung. Im vergangenen Jahr machten zahlreiche Mitarbeiter von diesem Angebot Gebrauch und engagierten sich in verschiedenen Vereinen und Einrichtungen. So verbrachten einige Mitarbeiter ihre Volunteering Days im ambulanten Hospizdienst oder im Kinder- und Jugendzentrum Köln Meschenich, wo CHEP Mitarbeiter Bewerbertrainings gaben und eine Weihnachtsgeschenkeaktion mitorganisierten. Andere setzten sich für den Tierschutz ein oder engagierten sich für die Kölner Tafel.

Auch die jüngsten Mitglieder der CHEP Belegschaft, eine Gruppe von Trainees, bewiesen Anfang des Jahres soziales Engagement, indem sie einen unternehmensinternen Flohmarkt veranstalteten. Der Verkauf nicht mehr genutzter Kaffeemaschinen und Give Aways brachte 890 Euro, die der Logistiknachwuchs dem Verein „Freunde der Kölner Straße und ihrer Bewohner“, der Kölner Obdachlosenhilfe, spendete.

CHEP ist ein globaler Anbieter von Supply-Chain-Lösungen für Konsumgüter, frische Lebensmittel, Getränke sowie den Fertigungs- und Einzelhandelssektor in über 60 Ländern. CHEP bietet eine breite Palette von Logistik-und Betriebsplattformen und Support-Services, die konzipiert wurden, um die Leistung zu erhöhen und Risiken zu verringern, während die ökologische Nachhaltigkeit gleichzeitig verbessert wird. Die über 12.500 Mitarbeiter von CHEP und rund 300 Millionen Paletten und Behälter bieten flächendeckende Abdeckung und außergewöhnlichen Wert und unterstützen mehr als 500.000 Kundenkontaktpunkte für globale Marken wie Procter & Gamble, Syscound Nestle. CHEP ist Teil der Brambles Group. Zu ihrem Portfolio gehören IFCO, der führende Anbieter von Mehrwegtransportbehältern (RPCs) für die Supply Chain von frischen Lebensmitteln auf globaler Ebene, sowie Anbieter von Spezialbehälterlösungen für die Automobil-, Luft- und Raumfahrtbranche und die Öl- und Gasindustrie.

Weitere Informationen zu CHEP finden Sie unter www.chep.com
Informationen zur Brambles Group finden Sie unter www.brambles.com

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Münchener Tropenärztin Dr. Susanne Pechel erhält Bundesverdienstkreuz

35-jähriges ehrenamtliches Engagement gewürdigt / Rund eine halbe Million Menschen profitiert von Hilfsprojekten

Münchener Tropenärztin Dr. Susanne Pechel erhält Bundesverdienstkreuz

Dr. Susanne Pechel bei einem CED-Projekt in Piali, Kalkutta

Die Tropenärztin und Gründerin des Christlichen Entwicklungsdienstes (CED) Dr. Susanne Pechel erhält heute aus den Händen von Staatsministerin Emilia Müller das Bundesverdienstkreuz am Bande. Damit wird ihr über 35-jähriges Engagement für Hilfsbedürftige in aller Welt gewürdigt, etwa der Bau diverser Gesundheitszentren, Obdachlosenheime und Schulen oder die basismedizinische Versorgung von 450.000 Menschen in Tansania. Zu den Gratulanten zählen die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Margot Käßmann, der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter, die bayerische Landtagsabgeordnete Ruth Waldmann sowie der emeritierte Weihbischof des Erzbistums München und Freising Engelbert Siebler.

Im Jahr 1992 gründete die damals 26-Jährige als Studentin den CED, nachdem sie sich bereits seit ihrer Kindheit für diverse Hilfsorganisationen engagiert hatte. Seitdem konnten zahlreiche Projekte umgesetzt werden, vom Aufbau von Armenkrankenhäusern bis hin zu Waisenhäusern, HIV/Aids-Stationen, Obdachlosenheimen und Schulen. Insgesamt hat der Entwicklungsdienst so bereits über einer halben Million Menschen geholfen. Dabei werden stets einheimische Projekte und Helfer vor Ort unterstützt, die auf vorhandene landeseigene Infrastrukturen aufbauen. Durch diesen Hilfe-zur-Selbsthilfe-Ansatz wird ein langfristiger und nachhaltiger Erfolg der Projekte sichergestellt. Mit Ausnahme von zwei Teilzeit-Bürokräften engagieren sich sowohl Dr. Susanne Pechel neben ihrem Beruf als Ärztin als auch die zahlreichen Mitarbeiter und Helfer ehrenamtlich für den CED.

„Ich freue mich sehr über die Anerkennung und nehme sie gerne auch stellvertretend für alle Helfer, Unterstützer und Spender entgegen, die mit mir auf dem Weg sind und die Hilfeleistung des CED unterstützen“, sagt Susanne Pechel. „Das Bundesverdienstkreuz ist ein wunderbarer Start in unser Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen des CED.“ Die bayerische Landtagsabgeordnete Ruth Waldmann dankt Frau Dr. Pechel für das Engagement in den Bereichen, in denen auch sie ihren Schwerpunkt hat: „Ich bin fest davon überzeugt, dass diese hohe Auszeichnung an die Richtige geht und hoffe, dass sie dem CED im Kampf gegen Armut und Krankheit von Nutzen sein wird.“

Der Christliche Entwicklungsdienst (CED) wurde im Jahr 1992 von der Tropenärztin Dr. med. Susanne Pechel gegründet. Seitdem wuchs von Jahr zu Jahr die Zahl der Helfer, Spender und Hilfsprojekte beständig an, so dass der CED im Jahr 2005 in eine gemeinnützige Stiftung überführt wurde. Heute zählt der CED deutschlandweit rund 2.000 aktive Förderer und 200 ehrenamtliche Helfer, die durch private Spenden und Hilfsaktionen humanitäre Hilfe in den Projekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa ermöglichen – vom Bau von Armenhäusern, Krankenstationen, Schulen, Ausbildungszentren, Brunnen und Bewässerungssystemen, Behindertenheimen über Obdachlosenhilfe, Gesundheitserziehung, Schulausbildung und HIV/AIDS-Hilfe bis hin zur Betreuung von AIDS-Waisen. Das Ziel ist dabei die „Hilfe zur Selbsthilfe“, weshalb auch alle Hilfsprojekte des CED ausschließlich durch einheimische Kräfte bzw. Entwicklungshelfer geleitet werden, die seit vielen Jahren vor Ort leben und somit in ihrer Hilfeleistung auf gefestigte und gewachsene Strukturen im Land zurückgreifen können.

Um den persönlichen Kontakt zu den Armen und den Projektpartnern vor Ort zu stärken und gemeinsam nach neuen Möglichkeiten der Hilfeleistung zu suchen, besuchen ehrenamtliche CED-Helfer – regelmäßig und auf eigene Kosten – die Hilfsprojekte vor Ort und überzeugen sich gleichzeitig bei ihren Aufenthalten von dem zweckgebundenen Einsatz der Spendengelder.

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CED Stiftung Christlicher Entwicklungsdienst
Susanne Pechel
Tengstraße 7
80798 München
(089) 272 02 29
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Übernahme eines öffentlichen Amtes – Kündigung zulässig?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Übernahme eines öffentlichen Amtes - Kündigung zulässig?

Arbeitsrecht

Übernahme von öffentlichem Amt grundsätzlich kein Kündigungsgrund: Arbeitgeber können in der Regel keine Kündigung darauf stützten, dass der Arbeitnehmer ein öffentliches Amt oder Ehrenamt ausübt. Wer sich politisch als Mandatsträger etwa im Gemeinderat engagiert, ist darüber hinaus sogar oftmals ausdrücklich gesetzlich vor einer Kündigung geschützt.

Auch Mitgliedschaft in unliebsamer Partei taugt nicht als Kündigungsgrund: Auch wegen der Mitgliedschaft in einer politischen Partei können Arbeitnehmer in der Regel nicht gekündigt werden. Das gilt auch für die AfD, solange diese nicht vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt und verboten worden ist. Etwas anderes könnte nur dann gelten, wenn im jeweiligen konkreten Fall der Betriebsfrieden durch die politische Betätigung so sehr gestört wird, dass eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses für den Arbeitgeber nicht mehr zumutbar ist. Das kann etwa dann der Fall sein, wenn sich der Mitarbeiter so aufdringlich verhält, dass die anderen Kollegen eine Zusammenarbeit ablehnen.

Kündigung bei Verstößen ohne Bezug zum öffentlichen Amt: Verletzt der Arbeitnehmer dagegen Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, ohne dass ein Bezug zu der Ausübung des öffentlichen Amtes gegeben ist, kommt eine Kündigung unter den entsprechenden Voraussetzungen in Betracht. Wenn der Arbeitnehmer etwa auf dem Weg zum Kreistag Drogen konsumiert und anschließend zur Nachtschicht antritt, kann der Arbeitgeber unter Umständen kündigen, wenn die Wirkung der Drogen anhält bzw. diese später noch nachweisbar sind.

Fachanwaltstipp Arbeitnehmer: Wenn Sie eine Kündigung erhalten, sollten Sie unbedingt innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen. Eine Abfindung ist in solchen Fällen immer drin. Die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage sind regelmäßig sehr gut.

Unser Angebot – Deutschlandweite Vertretung bei Kündigungen: Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber und erstreiten Abfindungen. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage.

Handbuch Arbeitsrecht der Stiftung Warentest: Wir empfehlen Ihnen das Handbuch Arbeitsrecht der Stiftung Warentest. Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck haben als Autoren dieses Handbuchs ihre praktischen Kenntnisse aus jahrelanger Tätigkeit im Kündigungsschutzverfahren eingebracht. Das Handbuch ist aus wechselseitiger Arbeitnehmer- und Arbeitgeberperspektive geschrieben.

05.01.2016

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 € zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de

Rechtsanwaltskanzlei
Bredereck & Willkomm
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Ehrenamtliche schmeißen Handtuch, weil sie für die Geflüchteten zu viel Bürokratie erledigen

Ehrenamtliche stoßen beim Ausfüllen von Anträgen bei der Begleitung von Geflüchteten an ihre Grenzen

Stuttgart – Die Arbeit der Caritas Rottenburg-Stuttgart mit Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe zeigt, dass viele der freiwilligen Helfer mittlerweile aus-gebrannt sind. Den Ehrenamtlichen macht unter anderem die Flut an Formularen zu schaffen, die die Geflüchteten zu bewältigen haben. Vom Integrationskurs über Fahrkostenerstattung, dem Antrag auf Hartz IV, Antrag auf Umzug oder Übersetzung von Zeugnissen – bei jedem Formular ist Hilfe gefragt, die in sehr vielen Fällen Ehrenamtliche leisten. „Die deutsche Bürokratie bringt die Ehrenamtlichen an ihr Limit. Neben der Fülle an Anträgen ist auch zu viel Fach- und Detailwissen gefragt“, erklärt Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock, Caritasdirektorin der Diözese Rottenburg-Stuttgart zum Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember. Aus Sicht des katholischen Wohlfahrtsverbandes ist der Einsatz von mehr Hauptamtlichen in der Flüchtlingssozialarbeit dringend geboten; nicht zuletzt um die derzeit große Nachfrage nach fachlicher Beratung, Begleitung und Unterstützung im Umgang mit An-trägen gerecht zu werden.

Zudem macht vielen freiwilligen Helfern das Behördendeutsch und eine Vielzahl an Vorschriften, die beachtet werden müssen, zu schaffen. „Die Ehrenamtlichen springen aber trotzdem ein, weil sie die Not sehen und genau wissen, dass es im System niemanden gibt, der die Geflüchteten bei ihren Anträgen unterstützt“, so Holuscha-Uhlenbrock. „Letzen Endes werden hier Aufgaben der Verwaltung auf die Ehrenamtlichen abgeschoben. Das war anfangs in der Notsituation noch nachvollziehbar, als die große Zahl der Geflüchteten hier eintraf. Inzwischen aber fühlen sich viele Ehrenamtlichen regelrecht ausgenutzt und instrumentalisiert, weil ihnen Aufgaben zugeschoben werden, die nicht zum Ehrenamt passen.“

Von der Landespolitik erwartet die Caritas Rottenburg-Stuttgart dringend, dass sie in Strukturen der Flüchtlingssozialarbeit investiert. Es geht einerseits darum, Ehrenamt professionell zu fördern und zu begleiten. Zum anderen muss die notwendige Begleitung der Geflüchteten in bürokratischen Fragen an die hauptberufliche Sozialarbeit überführt werden. Nur so könnte auch langfristig die Motivation der Ehrenamtlichen für die Arbeit mit Geflüchteten erhalten bleiben, so Holuscha-Uhlenbrock.

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in der Diözese Rottenburg-Stuttgart rund 1.800 Einrichtungen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen knapp 30.000 Mitarbeiter/innen und 33.000 Ehrenamtliche tätig sind. An 42 Standorten bieten der Caritasverband und der Sozialdienst katholischer Frauen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart Beratung für schwangere Frauen an.

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Vereinshelden gesucht: Audentic initiiert Vereinsförderung

Vereinshelden gesucht: Audentic initiiert Vereinsförderung

Die Audentic Vereinsförderung und ihre prominente Jury: Riemer, Llambi, Breuckmann

Audentic, der Experte für Qualitätszahnersatz aus dem Ausland, startet die große Vereinsförderung. Menschen können „ihre“ Vereine und tolle Vereins-Projektideen, die ihnen am Herzen liegen, vorschlagen. Wo? Auf der Facebook-Seite der Audentic AG: facebook.com/audentic
HIER MITMACHEN und VEREIN VORSCHLAGEN!

Eine prominente Jury aus „Let“s Dance“-Juror Joachim Llambi, Sportreporter-Legende Manfred Breuckmann und Audentic-Vorstand Dr. Holger-Ludwig Riemer entscheidet am Ende über die drei Gewinner-Vereine, die mit einer Förderung in Höhe von 15.000, 10.000 und 5.000 EUR belohnt werden.

Die fast 600.000 bestehenden Vereine in Deutschland leisten jeden Tag wertvolle Arbeit in Sport, Kultur, Bildung und vor allem dem Sozialbereich. Oftmals ehrenamtlich! Dennoch verfügen viele von ihnen nur über knappe finanzielle Mittel und akuter Spendenmangel verbaut nicht selten den Weg zu eigentlichen Zielen.

Audentic unterstützt genau deshalb Vereine: Neue Turngeräte, Essensausgabe für Kinder, ein neuer Rollstuhl für die Behindertenarbeit, medizinische Versorgung von Obdachlosen oder ein Projekt mit Flüchtlingen? Eine tolle Idee, der einfach das nötige Budget fehlt? Die große Vereinsförderung hilft.

Weitere Informationen zu Projekt, Ablauf und Teilnahmebedingungen finden Sie auf facebook.com/audentic und/oder auf der Webseite marktfuehrerderherzen.de

Die Audentic AG mit Sitz in Mülheim an der Ruhr (Vorstand: Dr. Holger-Ludwig Riemer und Friedo vom Schemm) ist Experte für Qualitätszahnersatz aus dem Ausland. Der Dentalanbieter setzt sich auch abseits des Unternehmens für Menschen ein und fördert als „Marktführer der Herzen“ soziale Projekte, wie „buntkicktgut“, „Zahnärzte ohne Grenzen“ oder „Make A Wish“.

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Menschen für Menschen ernennt Ralf Bos zum Botschafter

Ehrenamtliche Unterstützung für die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe

Menschen für Menschen ernennt Ralf Bos zum Botschafter

Ralf Bos (links) ist neuer Botschafter für die Stiftung Menschen für Menschen.

München/Meerbusch, 27. Juni 2016. Die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe ernennt Ralf Bos, Geschäftsführer von Bos Food (Meerbusch), zum Botschafter. Er wird künftig die Hilfsorganisation ehrenamtlich in der Öffentlichkeit vertreten und Aktionen von Menschen für Menschen in Deutschland unterstützen. Die Ernennungsurkunde wurde ihm am Freitag (24. Juni 2016) bei einer Veranstaltung in Meerbusch durch Menschen für Menschen-Vorstand Peter Renner überreicht.

Ralf Bos gehört bereits seit 2010 dem Kuratorium der Stiftung an. Er hat – zusammen mit Eckart Witzigmann – die Initiative „Spitzenköche für Afrika“ ins Leben gerufen, die Menschen für Menschen seit Jahren großzügig unterstützt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Ralf Bos einen Botschafter haben, der unsere Arbeit in Äthiopien seit Jahren aus eigener Anschauung kennt und uns damit hervorragend in der Öffentlichkeit vertreten kann“, sagt Peter Renner, Vorstand der Stiftung und u. a. zuständig für die Projektarbeit in Äthiopien.

Die Initiative „Spitzenköche für Afrika“ konnte durch zahlreiche Aktionen über 1 Million Euro einnehmen und Menschen für Menschen für den Bau von sechs Schulen in Äthiopien zur Verfügung stellen ( www.skfa.de ).

Die Botschafter von Menschen für Menschen sind: Sara Nuru (Model und Moderatorin), Ralf Bos (Initiator von „Spitzenköche für Afrika“), Haile Gebrselassie (Weltrekordläufer), die Killerpilze (Rockband), Julia Simic (Fußballerin) sowie Talia Bos und Alexander Kochanowski (Initiatoren von „Spitzenwinzer für Äthiopien“).

Informationen über Menschen für Menschen finden Sie hier:
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Über Menschen für Menschen:
Am 16. Mai 1981 legte der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“ den Grundstein für seine Äthiopienhilfe. Am 13. November 1981 gründete er die Stiftung Menschen für Menschen. Seitdem leistet die Organisation Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen sogenannter integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Die Stiftung trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).

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DRK-Blutspendedienste starten zum 13. Internationalen Weltblutspendertag die Kampagne MUTSPENDE 2016

Im Olympiajahr starten die DRK-Blutspendedienste unter dem Olympischen Motto – „Dabei sein ist alles!“ am 13. Internationalen Weltblutspendertag gemeinsam mit prominenten Olympioniken die bundesweite Aufmerksamkeitskampagne MUTSPENDE 2016.

DRK-Blutspendedienste starten zum 13. Internationalen Weltblutspendertag die Kampagne MUTSPENDE 2016

Logo Weltblutspendertag

+++ Olympisches Motto – Dabei sein ist alles! +++

In diesem Jahr werden die Olympischen Spiele vom 5. bis 21. August in Rio de Janeiro ausgetragen. Dort gilt, wie auch bei der uneigennützigen Blutspende, das Motto: „Dabei sein ist alles!“. Denn jede Blutspende kann drei Leben retten. Die DRK-Blutspendedienste nutzen am 14. Juni, dem 13. Internationalen Weltblutspendertag auf zahlreichen Veranstaltungen die Gelegenheit, die Bevölkerung darüber zu informieren, wie wichtig die freiwilligen und unentgeltlichen Blutspenden für die Arbeit des DRK und die Versorgung der Patienten in den medizinischen Einrichtungen ist.

Außerdem ist es in ganz Deutschland an diesem Tag möglich, bei den örtlichen Blutspendeterminen weitere Informationen zur Blutspende einzuholen. Medienvertretern werden auf Anfrage auch Interviewpartner vermittelt oder die Möglichkeit zum Dreh vor Ort eingeräumt. Eine Übersicht aller DRK-Blutspendetermine, die am 13. Internationalen Weltblutspendertag stattfinden steht hier zum Download bereit: http://www.pr4you.de/pressefaecher/drk-weltblutspendertag/dokumente/Bundesweite-Blutspendetermine-am-Weltblutspendertag.zip

+++ Prominente Sportler unterstützen die MUTSPENDE-Kampagne +++

Zudem, stellen die DRK-Blutspendedienste am Internationalen Weltblutspendertag im Rahmen eines Medientermins ihre neue diesjährige bundesweite Aufmerksamkeitskampagne MUTSPENDE „Dabeisein ist alles!“ ( www.mutspende.de ) im Berliner Olympiastadion vor. Prominente Olympioniken wollen mit ihrer in den Kampagnenmotiven und Videoclips festgehaltenen Blutspende Vorbild sein und Patienten Mut zur Genesung spenden. Darunter sind so prominente Sportler wie die Olympionikin Alexandra Wester (Leichtathletin), Marcel Nguyen (Turner), Raffael Holzdeppe (Stabhochsprung) und DHB-Torwart Andreas Wolff (Handball, THW Kiel – die „Zebras“).

+++ Stefan Kretzschmar und Christoph Metzelder geben den symbolischen Startschuss für die MUTSPENDE-Kampagne 2016 +++

Weitere prominente Unterstützer der diesjährigen Kampagne sind als Schirmherr der Ex-Handballprofi, Olympionik und Funktionär Stefan Kretzschmar sowie der ehemalige Bundesligaprofi und Nationalspieler Christoph Metzelder als Initiator der MUTSPENDE-Kampagne. Beide werden am 14. Juni im Olympiastadion in Anwesenheit von Dr. h.c. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, zusammen mit 65 Mitbürgern aus ganz Deutschland, die sich für das Blutspendewesen beim DRK als ehrenamtliche Helfer oder Blutspender besonders eingesetzt haben, sowie Transfusionsempfängern und jungen Sportlern der Sportschule im Olympiapark – Poelchau-Schule für ein überdimensionales Fotomotiv die Olympischen Ringe nachbilden. Als Unterstützer zum Medientermin haben ebenfalls Bernd Schröder, langjähriger Cheftrainer des 1. FFC Turbine Potsdam, mit Turbine-Spielerin Inka Wesely zugesagt.

Die jungen Sportler der Sportschule im Olympiapark – Poelchau-Schule, die auf dem Gelände des Olympiaparks gelegen ist, unterstützen zusammen mit Klaus-Dieter Gröhler, MdB für den Wahlkreis Charlottenburg-Wilmersdorf und selbst Blutspender beim DRK, den Auftakt zur MUTSPENDE-Kampagne 2016.

+++ Mediencall im Berliner Olympiastadion +++

Medienvertreter und Fotografen sind am 14. Juni 2016, um 12:00 Uhr zum Kickoff-Fototermin und zur Präsentation der Mutspende-Kampagne im Rahmen des 13. Internationalen Weltblutspendertags herzlich eingeladen. Alle anwesenden Sportler, Politiker sowie die Vertreter der DRK-Blutspendedienste stehen gerne für O-Töne und Interviews zur Verfügung. Bitte akkreditieren Sie sich für den Mediencall bis zum 13.06. per E-Mail oder Fax mit dem folgenden Formular: http://www.pr4you.de/pressefaecher/drk-weltblutspendertag/dokumente/Akkreditierung-2016-06-14-Weltblutspendertag.pdf

+++ Blutspender sind Lebensretter! +++

Der Olympische Gedanke – in einen friedlichen Wettstreit zu treten, über kriegerische und andere Grenzen hinweg gemeinsam, ohne Ansehen der Person oder der sonstiger Wertungen, zusammen Sport zu treiben – lässt sich im Olympischen Jahr auch auf die lebensrettende Blutspende übertragen: sich in uneigennütziger Solidarität zu messen, gemeinsam Blut zu spenden und damit Menschen in der eigenen Region zu helfen, um im Notfall selbst Hilfe nach dem Solidarprinzip zu erhalten. „Es ist toll, dass wir auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem DRK die Mutspende-Aktion durchführen und so eine hohe Aufmerksamkeit auf das so wichtige Thema Blutspenden lenken können. Besonders freut mich, dass wir dieses Jahr auch olympische „Mutspender“ im Aufgebot haben und damit den Hype um Rio für einen guten Zweck nutzen können“, so Initiator Christoph Metzelder.

Ein gutes Beispiel für dieses Prinzip ist die Berlinerin Jennifer Koch. Sie verlor bei der Geburt ihrer Tochter vor drei Jahren rund 1,5 Liter Blut. Nach einer Not-Operation erhielt sie drei Bluttransfusionen, um den lebensgefährlichen Blutverlust auszugleichen. Deshalb ist es ihr ein besonderes Anliegen, Teil des Fotomotivs für die MUTSPENDE-Kampagne zu sein. „Ich bin so froh, dass es Menschen gibt, die Blut spenden. Ein großes Dankeschön stellvertretend an alle Blutspender – durch ihre Hilfe kann ich meine Tochter aufwachsen sehen.“

+++ Blood connects us al +++l

Der 13. Internationale Weltblutspendertag steht unter dem Motto „Blood connects us all“ – „Blut verbindet uns alle“. Er wird zu Ehren des Pioniers der Transfusionsmedizin – Karl Landsteiner (1868-1943) seit 2004 jedes Jahr am 14. Juni, seinem Geburtstag, gefeiert. Landsteiner erhielt für seine Entdeckung des AB0-Systems der Blutgruppen 1930 den Nobelpreis für Medizin.

Weitere Termine und Informationen zur Blutspende unter:

http://www.blutspende.de (bitte das entsprechende Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (bundesweit gebührenfrei erreichbar aus dem deutschen Festnetz).

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Hintergrundinformationen:

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 108 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen. Auch bei ungeborenen Kindern im Mutterleib konnten Ärzte bereits Leben erhalten und schwerste Schädigungen vermeiden, dank Blutspenden.

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr ca. 4,2 Millionen. Vollblutspenden entnommen. Davon stellen die sechs regional tätigen DRK-Blutspendedienste 3,0 Millionen Vollblutspenden für die flächendeckende, umfassende Patientenversorgung nach dem Regionalprinzip zur Verfügung. Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

2016 führen die DRK-Blutspendedienste in Deutschland rund 40.000 Blutspendetermine durch. Nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Das DRK deckt damit auf der Grundlage freiwilliger und unentgeltlicher Blutspenden rund 70 Prozent der Blutversorgung in Deutschland ab. Die Grundsätze der Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit der Blutspende sind im ethischen Kodex der WHO und der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung festgesetzt und in den Richtlinien der EU und im deutschen Transfusionsgesetz umgesetzt.

13. Internationaler Weltblutspendertag (World-Blood-Donor-Day)

Im Jahr 2004 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO gemeinsam mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRK), mit der Internationalen Gesellschaft für Transfusionsmedizin (ISBT) und der Internationalen Föderation der Blutspendeorganisationen (FIODS) den Internationalen Weltblutspendertag ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung der freiwilligen unentgeltlichen Blutspende und die humanitäre Leistung der Spender aufmerksam zu machen.

Das Datum für den Weltblutspendertag ist nicht zufällig gewählt: Am 14. Juni 1868 wurde Karl Landsteiner geboren, einer der bedeutendsten Mediziner der Welt, der 1930 den Nobelpreis für Medizin erhielt. Er entdeckte das AB0-System der Blutgruppen, welches die menschlichen roten Blutkörperchen in die verschiedenen Antigen-Eigenschaften A, B und 0 sortiert. Landsteiner erkannte auch, dass die Bluttransfusion zwischen Personen der gleichen Gruppe nicht zur Zerstörung der Blutzellen führt, wohl aber zwischen Personen verschiedener Blutgruppen. 1907 wurde die erste erfolgreiche, auf seinen Arbeiten basierende, Bluttransfusion durchgeführt. Bis heute bilden seine Entdeckungen die Grundlage der modernen Transfusionsmedizin.

Die Niederlande übernehmen die Schirmherrschaft zum 13. Internationalen Weltblutspendertag

Am 13. Internationalen Weltblutspendertag finden weltweit Veranstaltungen zum Thema Blutspende statt. Jedes Jahr übernimmt ein anderes Land die Schirmherrschaft, 2016 sind es die Niederlande. Dort findet in Amsterdam am 14. Juni die internationale Auftaktveranstaltung statt.

Weitere Informationen: http://www.blutspende.de / http://www.drk-blutspende.de

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13. Internationaler Weltblutspendertag: Auszeichnung in Berlin

Bereits zum 13. Mal werden 65 Mitbürger aus ganz Deutschland, die sich als ehrenamtliche Helfer oder Blutspender beim DRK besonders engagiert haben, zum Internationalen Weltblutspendertag am 14. Juni nach Berlin eingeladen und dort im feierlichen Rah

13. Internationaler Weltblutspendertag: Auszeichnung in Berlin

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Reichlich Gelegenheit, die berühmte „Berliner Luft“ zu schnuppern, haben die 65 Mitbürger aus ganz Deutschland, die im Rahmen des 13. Internationalen Weltblutspendertages vom DRK bei einer zentralen Festveranstaltung im historischen Kaisersaal am Potsdamer Platz geehrt werden. Sie stehen stellvertretend für jährlich rund 1,9 Millionen Menschen, die bei den Blutspendediensten des Deutschen Roten Kreuzes freiwillig und uneigennützig Blut spenden.

+++ Ehrungsveranstaltung für DRK-Blutspenderinnen und Blutspender am Weltblutspendertag in Berlin +++

Die rund 15.000 Blutspenden, die deutschlandweit täglich für die Patientenversorgung benötigt werden, kommen nur dank des Engagements vieler Blutspender und ehrenamtlicher Helfer zustande. Stellvertretend für sie alle, ehrt das DRK 65 Mitbürger aus ganz Deutschland im Rahmen des Weltblutspendertages bei einem Festakt in Berlin. Sie haben im Laufe ihres zum Teil jahrelangen Engagements als Blutspenderin oder Blutspender zahlreiche Blutspenden geleistet, die zur Behandlung und Heilung schwerkranker Patienten eingesetzt werden konnten.

Unter den Personen, welche dieses Jahr ausgezeichnet werden, befinden sich:

-Aus Baden-Württemberg: Walter Fleisch aus Bretzfeld, Alexandra Gauger-Mauk und Manfed Mauk aus Lauffen am Neckar, Hans-Peter Reiß aus Offenburg, Nicolas Steiert aus Gottmadigen, Johann Thum aus Salem, Anja Wenz aus Pfinztal, Sylvia Wittig aus Salach und Claudia Wißler aus Rastatt.

-Aus Bayern: Hildegard Beer aus Pilsting, Jutta Erhard aus Volkach, Brigitte Göll aus Hemau, Tanja Mengele aus Burgau, Daniel Muschik aus Leidersbach, Benedikt Vogel aus München, Waltraud Wachter aus Pressig, Gerhard Weigl aus Lindau und Marko Windisch aus Abenberg.

-Aus Berlin: Regina Grabowski aus Berlin-Wedding.

-Aus Brandenburg: Renate Beckmann aus Finsterwalde, Daniel Neubecker aus Wittenberge und Hans-Joachim Zietermann aus Wustermark.

-Aus Bremen: Daniela Siedentopf aus Bremen-Häfen.

-Aus Hessen: Michael Eck aus Heppenheim, Manfred Frank aus Neuental, Petra Karasek aus Kaufungen, Brigitte Steinmetz aus Eppertshausen und Julia Wassermann-Klug aus Eichenzell.

-Aus Mecklenburg-Vorpommern: Richard Hammer aus Rostock und Wolfgang Hindenberg aus Neubrandenburg.

-Aus Niedersachsen: Detlef Holste aus Stade, Marita Jastrzemski aus Nörten-Hardenberg, Wilfried Renner aus Hermannsburg, Manfred Terhardt aus Oldenburg, Martin Vinke aus Georgsmarienhütte, Günther Witte aus Radbruch und Martina Zitzke aus Bückeburg.

-Aus Nordrhein-Westfalen: Arlinda Belegu aus Brilon, Alexander Boden aus Köln, Phil Brockmann aus Winterberg-Siedlinghausen, Annegret Consoir aus Wegberg, Antonius Hillemeyer aus Rietberg, Sven Kampeter aus Bünde, Ulrich Loos aus Bünde, Sonja Nottekämper aus Ibbenbüren, Karl Pöttgen aus Sprockhövel, Lukas Richter aus Jülich, Christel Schmidt aus Hamm und Markus Tobis aus Krefeld.

-Aus Rheinland-Pfalz: Martin Fislake aus Koblenz, Manfred Schleimer aus Schweich und Ellen Schleppegrell aus Tellig.

-Aus dem Saarland: Marcel Josten aus Wadern.

-Aus Sachsen: Georg Ahrens aus Oelsnitz, Eva Baumann aus Lugau, Annett Landeck aus Dittmannsdorf, Simona Pietsch aus Weißwassser und Uwe Sonntag aus Dresden.

-Aus Sachsen-Anhalt: Angelika Liebsch aus Blankenburg und Matthias Nerlich aus Halle.

-Aus Schleswig-Holstein: Ingrid Baumgart aus Reinfeld und Anneliese Schröder aus Scharbeutz.

-Aus Thüringen: Dieter Korn aus Menteroda und Sabine Lindner aus Gera.

+++ Abwechslungsreiches Programm für die Ehrengäste +++

Wie auch in den Jahren zuvor wird den Ehrengästen des 13. Internationalen Weltblutspendertages ein besonderes Programm in Berlin geboten. Bereits am Vortag, dem 13. Juni gehen sie auf eine Schifffahrt mit Abendessen auf der Spree durch die historische Mitte der Hauptstadt. Der Weltblutspendertag am 14. Juni steht dann zunächst ganz im Blickpunkt der aktuellen Kampagne MUTSPENDE der sechs DRK-Blutspendedienste gemäß dem Motto „Dabei sein ist alles“. Nachdem im letzten Jahr Bundesligafußballprofis zu den Protagonisten der mit Plakaten und Videoclips ab dem 14. Juni on- und offline geschalteten Aufmerksamkeitskampagne zählten, liegt im Olympischen Jahr 2016 der Fokus auf prominenten Olympioniken. So treffen die Ehrengäste am Weltblutspendertag beim diesjährigen Fototermin im Berliner Olympiastadion auf einige der prominenten Unterstützer der Kampagne. Anschließend gibt es für die Ehrengäste einen Mittagsimbiss im VIP Bereich mit anschließender Führung durch das beeindruckende Stadion. Am Abend des Weltblutspendertages wird dann im historischen Kaisersaal am Potsdamer Platz die Ehrungsveranstaltung mit der Verleihung der Ehrenurkunden und Ehrennadeln stattfinden. Die Urkunden sowie die von DRK-Botschafterin Jette Joop extra zu diesem Anlass entworfenen Ehrennadeln werden vom Präsidenten des DRK, Dr. Rudolf Seiters, gemeinsam mit DRK-Botschafterin Carmen Nebel und DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg überreicht.

+++ Von der Blutspende zum Arzneimittel: 30 Fachkräfte sind in einem einzigartigen logistischen Prozess an der Herstellung eines Erythrozytenkonzentrates (Blutkonserve) beteiligt. +++

Gemeinsam mit den rund 1,9 Mio. DRK-Blutspenderinnen und Blutspendern, die mit ihrer uneigennützigen Blutspende kranke Mitmenschen in ihrer jeweiligen Heimatregion unterstützen, sichern die gemeinnützigen DRK-Blutspendedienste bundesweit die Patientenversorgung mit qualitativ hochwertigen Blutprodukten zu 70% ab. Dies geschieht an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr. Dabei ist die logistische Leistung der DRK-Blutspendedienste zur Herstellung jedes einzelnen Erythrozytenkonzentrates, der sogenannten Blutkonserve, sehr hoch. Vom Eintritt des Blutspenders in den Spendeort bis zum Einlagern der aufbereiteten und getesteten Blutkonserve (medizinisch: Erythrozytenkonzentrat) im Depot, von wo aus die Kliniken die Blutprodukte für die Patientenversorgung abrufen können, sind rund 30 qualifizierte Fachkräfte an diesem Prozess beteiligt.

Die Herstellung von Blutpräraten aus dem gespendeten Blut in Deutschland unterliegt dem Arzneimittelgesetz, das strikte Auflagen enthält. Innerhalb von max. 24 Stunden nach der Entnahme liegt das fertige Blutprodukt nach Testung und Aufbereitung in den Depots der Entnahmeregion vor.

Die DRK-Blutspendedienste arbeiten als gemeinnützige GmbHs ausschließlich für das Gemeinwohl. Die Erlöse aus der Abgabe der Blutprodukte an Kliniken und Arztpraxen müssen kostendeckend sein, Überschüsse werden in den fortlaufenden Entnahme- und Herstellungsprozess reinvestiert, um die kontinuierliche Patientenversorgung mit Blutpräparaten nach dem jeweils aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft und Technik zu gewährleisten. Neben den Kosten für Fachpersonal, Materialien, technisch hochwertige medizintechnische Apparaturen, Testungen, Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement, setzt sich dieser Selbstkostenpreis aus den folgenden Komponenten zusammen:

Prozentualer Anteil der einzelnen Bereiche der DRK-Blutspendedienste auf dem Weg vom Spenderblut zur einsatzfähigen Blutkonserve

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+++ Blood connects us all +++

Der 13. Internationale Weltblutspendertag steht unter dem Motto „Blood connects us all“ – „Blut verbindet uns alle“. Er wird zu Ehren des Pioniers der Transfusionsmedizin – Karl Landsteiner (1868-1943) seit 2004 jedes Jahr am 14. Juni, seinem Geburtstag, gefeiert. Landsteiner erhielt für seine Entdeckung des AB0-Systems der Blutgruppen 1930 den Nobelpreis für Medizin. Die DRK-Blutspendedienste nutzen an diesem Tag auf zahlreichen Veranstaltungen die Gelegenheit, die Bevölkerung darüber zu informieren, wie wichtig die freiwilligen und unentgeltlichen Blutspenden für die Arbeit des DRK und die Versorgung der Patienten in den medizinischen Einrichtungen ist. Außerdem ist es in ganz Deutschland an diesem Tag möglich, bei den örtlichen Blutspendeterminen weitere Informationen zur Blutspende einzuholen. Medienvertretern werden auf Anfrage auch Interviewpartner vermittelt oder die Möglichkeit zum Dreh vor Ort eingeräumt.

Weitere Termine und Informationen zur Blutspende unter

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Hintergrundinformationen:

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 108 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen. Auch bei ungeborenen Kindern im Mutterleib konnten Ärzte bereits Leben erhalten und schwerste Schädigungen vermeiden, dank Blutspenden.

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr ca. 4,2 Millionen. Vollblutspenden entnommen. Davon stellen die sechs regional tätigen DRK-Blutspendedienste
3,0 Millionen Vollblutspenden für die flächendeckende, umfassende Patientenversorgung nach dem Regionalprinzip zur Verfügung. Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

2016 führen die DRK-Blutspendedienste in Deutschland rund 40.000 Blutspendetermine durch. Nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Das DRK deckt damit auf der Grundlage freiwilliger und unentgeltlicher Blutspenden knapp 70 Prozent der Blutversorgung in Deutschland ab. Die Grundsätze der Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit der Blutspende sind im ethischen Kodex der WHO und der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung festgesetzt und in den Richtlinien der EU und im deutschen Transfusionsgesetz umgesetzt.

13. Internationaler Weltblutspendertag (World-Blood-Donor-Day)

Im Jahr 2004 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO gemeinsam mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRK), mit der Internationalen Gesellschaft für Transfusionsmedizin (ISBT) und der Internationalen Föderation der Blutspendeorganisationen (FIODS) den Internationalen Weltblutspendertag ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung der freiwilligen unentgeltlichen Blutspende und die humanitäre Leistung der Spender aufmerksam zu machen.

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13. Internationaler Weltblutspendertag: 65 Blutspender und ehrenamtliche Helfer aus ganz Deutschland werden in Berlin geehrt

Bereits zum 13. Mal lädt das Deutsche Rote Kreuz 65 Mitbürger aus ganz Deutschland, die sich für das Blutspendewesen als ehrenamtliche Helfer oder Blutspender besonders eingesetzt haben, zum Internationalen Weltblutspendertag am 14. Juni nach Berlin

13. Internationaler Weltblutspendertag: 65 Blutspender und ehrenamtliche Helfer aus ganz Deutschland werden in Berlin geehrt

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Unter dem international einheitlichen Motto „Blood connects us all“ wird am 13. Internationalen Weltblutspendertag von den DRK-Blutspendediensten bundesweit bei zahlreichen Blutspendeterminen auf die Bedeutung der Blutspende und das Engagement der Spender hingewiesen. Wo und wann Termine stattfinden, ist unter http://www.blutspende.de (bitte das entsprechende Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (bundesweit gebührenfrei erreichbar aus dem deutschen Festnetz) zu erfahren.

+++ A, B , AB oder 0 – Entdeckung der Blutgruppen +++

„Wer A sagt, muss auch B sagen“, a Quadrat plus b Quadrat gleich c Quadrat, solche Zitate oder Formeln sind allgemein geläufig. Aber in wohl keinem anderen Bereich sind die Buchstaben und Ziffern A, B und 0 von größerer Bedeutung als in der Transfusionsmedizin. Das AB0-System der Blutgruppen geht auf die Entdeckungen des Mediziners Karl Landsteiner (1868-1943) zurück. Der Weltblutspendertag wird seit 2004 ihm zu Ehren am 14. Juni, seinem Geburtstag, international gefeiert. Bereits zum 13. Mal lädt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zu diesem Anlass 65 besonders aktive Blutspender und ehrenamtliche Helfer aus ganz Deutschland nach Berlin ein. Diese werden, stellvertretend für jährlich rund 1,9 Millionen Menschen, die bei den Blutspendediensten des Deutschen Roten Kreuzes freiwillig und uneigennützig Blut spenden, in einer zentralen Festveranstaltung geehrt.

+++ Share life, give blood +++

Die DRK-Blutspendedienste nutzen auf zahlreichen Veranstaltungen am Internationalen Weltblutspendertag die Gelegenheit, die Bevölkerung darüber zu informieren, wie wichtig die Notwendigkeit der freiwilligen und unentgeltlichen Blutspende für die Arbeit des DRK und die Versorgung der Patienten in den medizinischen Einrichtungen ist.

+++ Olympisches Motto – Dabei sein ist alles! +++

In diesem Jahr werden die Olympischen Spiele vom 5. bis 21. August in Rio de Janeiro ausgetragen. Dort gilt, wie auch bei der uneigennützigen Blutspende das Motto: „Dabei sein ist alles“. Denn jede Blutspende kann drei Leben retten.

Der Olympische Gedanke – in einen friedlichen Wettstreit zu treten, über kriegerische und andere Grenzen hinweg gemeinsam, ohne Ansehen der Person oder der sonstiger Wertungen, zusammen Sport zu treiben – lässt sich im Olympischen Jahr auch auf die lebensrettende Blutspende übertragen: sich in uneigennütziger Solidarität zu messen, gemeinsam Blut zu spenden und damit Menschen in der eigenen Region zu helfen, um im Notfall selbst Hilfe nach dem Solidarprinzip zu erhalten.

Am 14. Juni, dem 13. Internationalen Weltblutspendertag, stellen die DRK- Blutspendedienste im Rahmen eines Medientermins zusammen mit prominenten Sportlern eine neue Aufmerksamkeitskampagne zur Blutspende im Berliner Olympiastadion vor. Weitere Informationen dazu folgen in Kürze.

+++ Ehrungsveranstaltung für DRK-Blutspenderinnen und Blutspender am Weltblutspendertag in Berlin +++

Die rund 15.000 Blutspenden, die deutschlandweit täglich für die Patientenversorgung benötigt werden, kommen nur dank des Engagements vieler ehrenamtlicher Helfer und Blutspender zustande. Stellvertretend für sie alle werden 65 Personen am Abend des 13. Internationalen Weltblutspendertag in einer festlichen Veranstaltung in Berlin geehrt. Sie haben im Laufe ihres zum Teil jahrelangen Engagements als Blutspenderin oder Blutspender mit ihrer kontinuierlichen Spendetätigkeit einen wichtigen Beitrag zur Behandlung und Heilung schwerkranker Patienten in ihrer Heimatregion geleistet.

+++ Die Niederlande übernehmen 2016 die Schirmherrschaft zum 13. Internationalen Weltblutspendertag +++

Weltweit engagieren sich am 14. Juni die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRK), die Internationale Gesellschaft für Transfusionsmedizin (ISBT) und die Internationale Föderation der Blutspendeorganisationen (FIODS). Jedes Jahr übernimmt ein anderes Land die Schirmherrschaft, 2016 sind es die Niederlande. Dort findet in Amsterdam am 14. Juni die internationale Auftaktveranstaltung statt.

Weitere Termine und Informationen zur Blutspende unter http://www.blutspende.de (bitte das entsprechende Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (bundesweit gebührenfrei erreichbar aus dem deutschen Festnetz).

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Hintergrundinformationen:

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 108 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen. Auch bei ungeborenen Kindern im Mutterleib konnten Ärzte bereits Leben erhalten und schwerste Schädigungen vermeiden, dank Blutspenden.

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr ca. 4,2 Millionen. Vollblutspenden entnommen. Davon stellen die sechs regional tätigen DRK-Blutspendedienste 3,0 Millionen Vollblutspenden für die flächendeckende, umfassende Patientenversorgung nach dem Regionalprinzip zur Verfügung. Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

2016 führen die DRK-Blutspendedienste in Deutschland rund 40.000 Blutspendetermine durch. Nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Das DRK deckt damit auf der Grundlage freiwilliger und unentgeltlicher Blutspenden knapp 70 Prozent der Blutversorgung in Deutschland ab. Die Grundsätze der Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit der Blutspende sind im ethischen Kodex der WHO und der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung festgesetzt und in den Richtlinien der EU und im deutschen Transfusionsgesetz umgesetzt.

13. Internationaler Weltblutspendertag (World-Blood-Donor-Day)

Im Jahr 2004 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO gemeinsam mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRK), mit der Internationalen Gesellschaft für Transfusionsmedizin (ISBT) und der Internationalen Föderation der Blutspendeorganisationen (FIODS) den Internationalen Weltblutspendertag ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung der freiwilligen unentgeltlichen Blutspende und die humanitäre Leistung der Spender aufmerksam zu machen.

Das Datum für den Weltblutspendertag ist nicht zufällig gewählt: Am 14. Juni 1868 wurde Karl Landsteiner geboren, einer der bedeutendsten Mediziner der Welt, der 1930 den Nobelpreis für Medizin erhielt. Er entdeckte das AB0-System der Blutgruppen, welches die menschlichen roten Blutkörperchen in die verschiedenen Antigen-Eigenschaften A, B und 0 sortiert. Landsteiner erkannte auch, dass die Bluttransfusion zwischen Personen der gleichen Gruppe nicht zur Zerstörung der Blutzellen führt, wohl aber zwischen Personen verschiedener Blutgruppen. 1907 wurde die erste erfolgreiche, auf seinen Arbeiten basierende, Bluttransfusion durchgeführt. Bis heute bilden seine Entdeckungen die Grundlage der modernen Transfusionsmedizin.

Die Niederlande übernehmen die Schirmherrschaft zum 13. Internationalen Weltblutspendertag

Am internationalen Weltblutspendertag finden weltweit Veranstaltungen zum Thema Blutspende statt. Jedes Jahr übernimmt ein anderes Land die Schirmherrschaft, 2016 sind es die Niederlande. Dort findet in Amsterdam am 14. Juni die internationale Auftaktveranstaltung statt.

Weitere Informationen: http://www.blutspende.de / http://www.drk-blutspende.de

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Die Dieter Langer GmbH Belegschaft trotzt Wind und Wetter!

Müll auf den Straßen muss nicht sein – Ein Reinigungsunternehmen setzt sich für saubere Straßen ein!

Die Dieter Langer GmbH Belegschaft trotzt Wind und Wetter!

Die Mitarbeiter der Dieter Langer GmbH Mannheim

„Gerade die mittelständischen Unternehmen profitieren von der Standortpolitik und logistisch idealen Lage der Stadt Mannheim. Deshalb wollten wir als Unternehmen etwas zurückgeben und Mannheim rausputzen.“ so Herr Efstathiou (Geschäftsführer der Dieter Langer GmbH) nach der aktiven Teilnahme seiner Belegschaft an der „Putz´ Deine Stadt raus“ Aktion.

Mittlerweile kennen viele Bürgerinnen und Bürger die Saubermachwoche, die jedes Frühjahr startet und die Stadtteile von Müll befreit. Auch die Dieter Langer GmbH engagierte sich vergangenes Wochenende mit 25 Mitarbeitern an der stadtweiten Reinigungswoche.

Trotz Regen und kalten Temperaturen kamen viele Mitarbeiter zusammen und nutzten den Tag um die Straßen Käfertals zu säubern. Um dann das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden, feierte die Belegschaft im Anschluss an die Aktion ein kleines Mitarbeitergrillfest und lies denn ereignisreichen Mittag ausklingen.

Alle hatten Freude an der Sache und das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

„Auch wenn es eigentlich schade ist, dass soviel Müll zu sammeln ist, kann man stolz auf getanes Tagwerk blicken, wenn sich die gefüllten Müllsäcke vor einem häufen.“ so ein Mitarbeiter des bekannten Reinigungsunternehmens der Rhein Neckar Region.

Mit dem Reinigungsservice und dem Portfolio der gesamten Dienstleistungsgruppe, kümmern sich die Mitarbeiter des mittelständischen infrastrukturellen Gebäudemanagementunternehmens mit viel Erfahrung, Interesse und Leidenschaft um die Geschäftsräume der Kunden. Denn „Ordnung und Sauberkeit sind das halbe Leben“.

Kontakt
Dieter Langer GmbH
Tina Schmid
Bad Kreuznacher Strasse 21
68305 Mannheim
06217207900
marketing@langer-service.de
http://www.langer-service.de

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Tanzen für Menschen e.V.: Spende an Stiftung Menschen für Menschen

Tanzen für Menschen e.V.: Spende an Stiftung Menschen für Menschen

Stiftung Menschen für Menschen freut sich über eine 5.000 Euro-Spende

München, 23. März 2016. Bereits zum achten Mal lud der Verein Tanzen für Menschen e.V. vergangenen Sonntag zur Saisonabschluss-Feier seiner Veranstaltung „THE BALLROOM – München tanzt für Menschen.“ in die Freiheizhalle in München ein. Wie zu vielen Terminen zuvor in der Saison kamen auch diesmal etwa 200 Gäste, um sich ein letztes Mal vor dem Sommer wieder zu sehen und gemeinsam das Tanzbein zu schwingen. Doch damit nicht genug: Die Organisatoren von „THE BALLROOM“ überreichten an die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe ( www.menschenfuermenschen.de )
einen Spendenscheck über 5.000 Euro.

Die Spendengelder sind der Gewinn aus den Eintrittsgeldern der Veranstaltungen ( www.the-ballroom.org ), Zusammen mit den 5.000 Euro aus diesem Jahr konnten seit Beginn bereits 28.000 Euro von THE BALLROOM an Menschen für Menschen übergeben werden.

Die Gäste durften sich an diesem Abend über mehrere unterhaltsame Programmpunkte freuen. Zum einen tanzte die Lateinformation der Formationsgemeinschaft des TC Inn-Casino Wasserburg und der TSA des TSV Unterpfaffenhofen-Germering ihre aktuelle Choreographie „The Way We are“. Zum anderen begeisterten Benjamin Böhm und Vanessa Souza Thuille mit ihrer beeindruckenden Standard-Kür das Publikum. Der Vereinsvorsitzende Michael J. Fischer führte durch den Abend und dankte vor allem den Gästen für ihre regelmäßige Teilnahme und Unterstützung.

Ebenfalls bedankte sich Araba Pilic von der Stiftung Menschen für Menschen herzlich bei den Mitgliedern, Unterstützern und Gästen des BALLROOMs nachdem der Spendenscheck überreicht wurde: „Gerade jetzt in Zeiten der Dürre zeigt sich, wie wichtig Ihre Unterstützung ist, damit wir Nothilfe durchführen und somit Menschen in Äthiopien vor Hunger bewahren können“.

Nicola Promoli, Schriftführerin des Vereins, erinnert sich noch gut an die erschwerten Anfänge von Tanzen für Menschen e.V.: „Wir haben hier angefangen an einem Sonntag bei strahlendem Sonnenschein und hatten 12 zahlende Gäste. Die erste Saison war ziemlich hart, vor allem weil wir kein Startkapital hatten, aber mittlerweile ist diese Veranstaltung so bekannt und erfolgreich geworden, dass inzwischen Gäste aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen – das ist einfach unglaublich!“

THE BALLROOM findet im Winterhalbjahr alle zwei Wochen an Sonntagen von 17.00 – 21.00 Uhr in der Freiheizhalle in München statt. Die nächste Saison beginnt wieder im September 2016. Der Eintritt beträgt 10 Euro (ermäßigt 5 Euro), wovon ca. ein Viertel an die Stiftung Menschen für Menschen gespendet werden können und somit hilfsbedürftige Menschen in Äthiopien unterstützt werden. Weitere Informationen und auch den BALLROOM-Newsletter gibt es hier: www.the-ballroom.org

Informationen über Menschen für Menschen finden Sie hier:
www.menschenfuermenschen.de

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Spendenkonto
Stiftung Menschen für Menschen
Stadtsparkasse München
IBAN: DE64701500000018180018
SWIFT (BIC): SSKMDEMM
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Über Menschen für Menschen:
Am 16. Mai 1981 legte der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“ den Grundstein für seine Äthiopienhilfe. Am 13. November 1981 gründete er die Stiftung Menschen für Menschen. Seitdem leistet die Organisation Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen sogenannter integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Die Stiftung trägt seit 1993 ununterbrochen das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).

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Ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen braucht hauptamtliche Begleitung

Ehrenamtliche müssen über Flüchtlingsrecht und Traumatisierung Bescheid wissen

Landesweit engagieren sich derzeit Frauen und Männer in einer noch nie dagewesenen Anzahl ehrenamtlich bei der Erstversorgung, Betreuung und Begleitung von Flüchtlingen. Dieses zivilgesellschaftliche Engagement ist aus Sicht der Caritas in Baden-Württemberg eine Leistung, die weit über das Übliche hinausgeht. „An dieser Stelle sprechen wir unsere Anerkennung aus für diese unglaubliche und überragende Hilfsbereitschaft“, so die Caritasdirektoren Pfarrer Oliver Merkelbach (Stuttgart) und Monsignore Bernhard Appel (Freiburg). Der katholische Wohlfahrtsverband weist anlässlich des Internationalen Tags der Ehrenamtlichen (5. Dezember) aber darauf hin, dass diese Hilfe und Unterstützung nur gelingt, solange hauptamtliche Mitarbeiter die Ehrenamtlichen gut auf ihre Aufgabe vorbereiten und professionell begleiten. „Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit müssen das Flüchtlingsrecht kennen oder wissen, wie sie sich angemessen im Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen verhalten“, so die Caritasdirektoren. „Nur mit ausreichend hauptamtlichem Personal lassen sich die derzeitigen Herausforderungen meistern. Dabei sind motivierte Ehrenamtliche unverzichtbar. “

Die Erfahrung der Caritas bei der Begleitung von Ehrenamtlichen hat gezeigt, dass sich ehren-amtliche Mitarbeiter auch über längere Zeit hinweg mit Freude engagieren, wenn die Aufgaben zu ihren Wünschen, Fähigkeiten und Qualifikationen passen. Bei der Caritas in Baden-Württemberg gibt es daher Mitarbeiter, die ausschließlich damit befasst sind, die Arbeit der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe zu koordinieren. Aufgabe dieser Ehrenamtskoordinatoren ist es auch, Schulungen zu unterschiedlichen Themen für Ehrenamtliche zu organisieren, etwa zum Asylrecht, zum Umgang bei Traumatisierung oder auch zu kulturellem und religiösem Wissen. „Unsere Ehrenamtlichen brauchen eine gute Verständnisbasis, damit sie mit fremden Kulturen und mit anderen Religionen wertschätzend umgehen können“, erklären die Caritasdirektoren. Zugleich sei es wichtig zu vermitteln, wo die Grenzen von ehrenamtlichem Handeln liegen. „Manche Ehrenamtliche bringen sich ohne Rücksicht auf sich selbst mit Haut und Haaren ein und überfordern sich dabei. Hauptamtliche wirken als eine Art Schutz, sie können bei der Begleitung persönliche Grenzen sichtbar machen.“

Die Caritas Rottenburg-Stuttgart macht sich die Begleitung von Ehrenamtlichen speziell mit dem Projekt „Caritas-Dienste in der Flüchtlingsarbeit“ (CaDiFa) zur Aufgabe. Für zunächst drei Jahre hat CaDiFa zum Ziel, Ehrenamtliche aus den kirchlichen und kommunalen Gemeinden zu qualifizieren, zu begleiten, zu vernetzen und zu stärken. An acht regionalen Projektstandorten in Württemberg werden derzeit rund 1.300 Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit begleitet. An den Informationsveranstaltungen und Schulungen, die von den Ehrenamtsbegleitern teilweise auch in Kooperationen angeboten wurden, haben in den letzten zwölf Monaten rund 4.500 Interessierte teilgenommen. Die Caritas strebt an, in allen 24 Dekanaten in der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ehrenamtskoordinatoren zum Einsatz zu bringen. Finanziert wird die Begleitung der Ehrenamtlichen fast ausschließlich mit gut einer Million Euro durch den Zweckerfüllungsfonds zur Flüchtlingshilfe der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Professionelle Begleitung und Unterstützung für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bietet auch das Projekt „Nah an Menschen von weit weg“ der Caritas in der Erzdiözese Freiburg. Mit zusätzlichem Personal koordiniert die Caritas seit Beginn des Jahres an inzwischen 23 Stand-orten in Baden die ehrenamtliche Arbeit für die Asylbewerber und sorgt durch Schulungen zum Beispiel in interkultureller Kompetenz für die fachliche Begleitung der Ehrenamtlichen. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Vernetzung innerhalb der Caritas mit professionellen Beratungs-diensten, aber auch mit anderen Akteuren wie etwa Ämtern und Behörden. Für das Projekt stellt die Erzdiözese Freiburg gemeinsam mit der Caritas für drei Jahre jeweils rund 930.000 Euro zur Verfügung.

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in Baden-Württemberg rund 3.800 Einrichtungen mit mehr als 175.000 Plätzen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen 65.000 Mitarbeiter/innen tätig sind.

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Gesetzlicher Versicherungsschutz im Ehrenamt

ARAG Experten sagen, welches freiwillige Engagement gesetzlich versichert ist.

Der „Internationale Tag des Ehrenamtes“ ist ein jährlich am 5. Dezember abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Ob als Elternbeirat in der Schule, als Schöffe im Gericht, ob als Lesepate in Bibliotheken oder Lebensretter in der freiwilligen Feuerwehr – ehrenamtliches Engagement bereichert unsere Gesellschaft! Über 23 Millionen Menschen machen sich in ihrer Freizeit stark für ein soziales, lebenswertes und sicheres Land. Laut einer Umfrage der ARAG schätzen 92,9 Prozent der Deutschen dieses Engagement. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber den Unfallschutz für ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger in den letzten Jahren stetig verbessert. Was es damit auf sich hat und wie gut versichert die freiwilligen Helfer wirklich sind, sagen ARAG Experten.

Gesetzliche Unfallversicherung gilt auch für ehrenamtliche Arbeit
Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz ist im Sozialgesetzbuch (SGB VII) geregelt. Dort ist auch genau festgelegt, welche Personen gesetzlich versichert sind. Wer im Zuge seines freiwilligen Engagements einen Unfall erleidet, erhält demnach von der für ihn zuständigen Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse Leistungen. Drei Gruppen von Versicherten sind dabei zu unterscheiden:
– Versicherte kraft Gesetzes,
– Versicherte kraft Satzung der Unfallkasse und
– freiwillig Versicherte.

Versicherung für gesetzlich geregelte Freiwilligendienste
Unfallversicherungsschutz kraft Gesetz besteht vorrangig für Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Freiwilligen Sozialen Jahr, am Freiwilligen Ökologischen Jahr, am Freiwilligendienst aller Generationen
und am entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“. Auch für den Bundesfreiwilligendienst und den Internationalen Jugendfreiwilligendienst besteht dieser Unfallversicherungsschutz.

Versicherte kraft Gesetzes
Ehrenamtlich tätige Personen, die kraft Gesetzes versichert sind, müssen nicht individuell zur Versicherung angemeldet werden. Dies sind neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den gesetzlich geregelten Freiwilligendiensten auch in Rettungsunternehmen Tätige, wie zum Beispiel Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks (THW), der Johanniter-Unfall-Hilfe, des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Deutschen Rettungsflugwacht sowie der Bergwacht. Ebenfalls versichert sind Personen, die unentgeltlich im Gesundheitswesen oder in der Wohlfahrtspflege tätig sind. Zu diesen Organisationen gehören zum Beispiel das Diakonische Werk, der Paritätische Wohlfahrtsverband, der Deutsche Caritasverband, die Arbeiterwohlfahrt, das Deutsche Rote Kreuz oder die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Auskunft zum Versicherungsschutz in der Wohlfahrtspflege erteilt die zuständige Berufsgenossenschaft für
Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege
. Auch wer in einer öffentlich-rechtlichen Einrichtung freiwillig tätig ist, genießt diesen Versicherungsschutz. Das sind neben den im Bildungswesen Engagierten – wie z. B. gewählten Elternvertretern und ehrenamtlich Lehrenden – auch Personen, die in Vereinen oder Verbänden aktiv sind. Zu den Versicherten gehören z.B. auch ehrenamtliche Stadtratsmitglieder, Mitglieder von Industrie- und Handelskammern, ehrenamtliche Richterinnen und Richter sowie Betreuerinnen und Betreuer nach dem Betreuungsgesetz. Ferner gehören auch Personen, die für Kirchen und deren Einrichtungen oder für privatrechtliche Organisationen im Auftrag oder mit Zustimmung der Kirche ehrenamtlich tätig werden und Tätige in landwirtschaftsfördernden Einrichtungen und in Berufsverbänden der Landwirtschaft dazu.

Versicherte kraft Satzung der Unfallkasse
Die Unfallkassen der Länder können durch Regelung in ihren Satzungen den Versicherungsschutz auf weitere ehrenamtlich Tätige und bürgerschaftlich Engagierte ausweiten. Ebenso wie die kraft Gesetzes versicherten Personen genießen die aufgrund der Satzung Versicherten den Versicherungsschutz automatisch, wenn die in der Satzung genannten Kriterien in der Person und hinsichtlich der Tätigkeit gegeben sind. Dieser Versicherungsschutz erfasst Personen, die eine unentgeltliche Tätigkeit ausüben, die dem Gemeinwohl dient. Des Weiteren muss die Tätigkeit für eine Organisation erfolgen, die ohne Gewinnerzielungsabsicht Aufgaben ausführt, welche im öffentlichen Interesse liegen oder gemeinnützige Zwecke fördern. Entscheidend ist laut ARAG Experten, dass nicht nur die Organisation an sich gemeinnützig ist, sondern dass auch die konkrete Tätigkeit gemeinnützig sein muss. Die Unfallkassen sehen diesen Versicherungsschutz allerdings nur nachrangig vor. Er ist ausdrücklich ausgeschlossen, wenn ehrenamtlich Tätige sich in der gesetzlichen Unfallversicherung freiwillig versichern können.

Freiwillige Versicherung in der gesetzlichen Unfallkasse
Bestimmte Personen, die nicht kraft Gesetzes unfallversichert sind, können auf Antrag freiwillig versichert werden oder sich selbst freiwillig versichern. Wer in einer gemeinnützigen Organisation beispielsweise in den Vorstand oder zum Kassenwart gewählt wird, kann von dem betreffenden Verein auf freiwilliger Basis unfallversichert werden. Diese sogenannten Ehrenamtsträger können sich auch selbst freiwillig versichern. Diese Möglichkeit der freiwilligen Versicherung ist auch auf „beauftragte“ Ehrenamtsträger ausgedehnt worden. Das sind Personen, die im Auftrag oder mit Einwilligung des Vorstands in der Organisation herausgehobene Aufgaben wahrnehmen, die nicht in der Satzung verankert sein müssen. Auch Personen, die sich in Parteien und den Gewerkschaften engagieren, können sich in der gesetzlichen Unfallversicherung freiwillig versichern oder von der Organisation, für die sie tätig sind, versichert werden.

Mehr zum Thema:
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/versicherung-und-sicherheit/07609/
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/07945/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 14 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.700 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,6 Milliarden EUR.

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Internationaler Tag des Ehrenamtes: Zahnärzte helfen Flüchtlingen

In vielen Städten und Gemeinden sind Zahnärzte ehrenamtlich für die zahnmedizinische Versorgung von Flüchtlingen im Einsatz. Stellvertretend für zahlreiche Engagierte: Allein in Berlin gibt es sechs zahnärztliche Ersthelferstationen und viele Praxen, die unbürokratisch behandeln. Auch das Beispiel aus Bayern, die Zahnarztpraxis des Münchener Malteser-Hauses, zeigt das ehrenamtliche Engagement von Zahnärzten für Flüchtlinge.

"Wir können und wollen vor den unhaltbaren Zuständen direkt vor unserer Haustür nicht die Augen verschließen", unterstreicht Dr. Wolfgang Schmiedel, stellvertretender Vorsitzender des Berliner Hilfswerks Zahnmedizin und Vorstandsreferent für Soziale Aufgaben/Hilfsorganisationen der Bundeszahnärztekammer. "Wir wollen Flüchtlingen in Berlin unbürokratisch und praktisch mit unserem ehrenamtlichen Einsatz helfen." Die Berliner Zahnärztekammer hat hierbei die Koordinierung und Lotsenfunktion übernommen und wird unterstützt vom Berliner Hilfswerk Zahnmedizin.

Berliner Zahnärzte an sechs Standorten im Einsatz

Derzeit sind Berliner Zahnärzte an sechs zahnärztlichen Ersthelferstationen ehrenamtlich tätig. Flüchtlinge und Asylbewerber können hier eine erste Untersuchung erhalten. Der "Grüne Behandlungsschein" wird erst bei der Registrierung von Flüchtlingen ausgegeben. Ist nach einem Erstscreening eine weitere Behandlung in einer Zahnarztpraxis notwendig, haben sich viele Praxen bereit erklärt, Flüchtlinge ehrenamtlich zu versorgen – so wie unzählige Zahnarztpraxen im gesamten Bundesgebiet auch. Spricht der Hilfesuchende kein Englisch, bieten ebenfalls ehrenamtlich tätige Dolmetscher ihre Unterstützung an. Zudem hängen in den Ersthelferstationen Schilder mit der Aufschrift "Zahnarzt" in verschiedenen Sprachen. So können Flüchtlinge und Asylbewerber leichter den Weg zu den Zahnärzten finden.

Münchener Malteser-Haus Anlaufstelle für Flüchtlinge

Auch in der Münchener Zahnarztpraxis des Malteser-Hauses behandeln ehrenamtlich tätige Zahnärzte Bedürftige, Obdachlose und Flüchtlinge. Im Rahmen des Projekts Malteser-Migranten-Medizin ist die Praxis Anlaufstelle für Flüchtlinge und Asylbewerber im zahnärztlichen Notfall oder bei akuten Zahnschmerzen. Betreut wird das Projekt vom Hilfswerk Zahnmedizin Bayern unter der Schirmherrschaft der Bayerischen Landeszahnärztekammer. "Seit Gründung des Hilfswerks zu Beginn des Jahres 2012 konnten im Malteser-Haus knapp 1.000 Patienten auf ehrenamtlicher Basis zahnmedizinisch behandelt werden", berichtet Dr. Martin Schubert, erster Vorsitzender des Hilfswerks Zahnmedizin Bayern. "Allein im Jahr 2015 wurden bislang 430 Personen ohne Versicherungsschutz zahnmedizinisch versorgt." Auch zahntechnische Labore engagieren sich ehrenamtlich, wenn einfache prothetische Versorgungen notwendig sind.

Mit Bildsymbolen sprachliche Hürden meistern

Häufig erschwert die Sprachbarriere die Behandlung von Flüchtlingen. Um die Verständigung zu erleichtern, bietet die Bundeszahnärztekammer ein Heft mit Bildsymbolen an. Sie stellen z.B. einen schmerzenden Zahn oder eine Spritze dar und kommen ganz ohne Worte aus. "Mit diesen sogenannten Piktogrammen möchten wir die Zahnärzte bei der Aufklärung und Behandlung von Flüchtlingen und Asylbewerbern unterstützen, wenn die Kommunikation wegen sprachlicher Barrieren erschwert ist", erklärt Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. "Die Piktogramme sind als zusätzliche Hilfestellung zu verstehen. Sie ersetzen nicht die Aufklärung des Patienten. Bei größeren Verständigungsschwierigkeiten muss eine Person anwesend sein, die übersetzen kann. Dies kann jemand aus dem Bekanntenkreis des Patienten, ein ehrenamtlicher Helfer oder ein Dolmetscher sein." Patientenbögen in verschiedenen Sprachen unterstützen die Arbeit der Zahnärzte zusätzlich.

Wissenswertes zur Behandlung von Asylbewerbern, Piktogrammheft für die Zahnarztpraxis sowie die Patientenbögen erhalten Zahnärzte hier: www.bzaek.de/fuer-zahnaerzte/behandlung-von-asylbewerbern.html

PRESSEFOTOS: http://bilddatenbank.prodente.de/?c=339&amp ;k=fcb05b291c

proDente hat sich zum Ziel gesetzt, fundiertes Fachwissen aus den Bereichen Zahnmedizin und Zahntechnik zu vermitteln. Die Initiative will zur Unterstützung der Zahnärzte und Zahntechniker engagierte Aufklärung für den Patienten bieten.

proDente will den Wert gesunder und schöner Zähne darstellen. Vor allem die Aufklärungsarbeit von der Prophylaxe bis zur Prothetik steht dabei im Mittelpunkt. Für Zahnärzte und Zahntechniker präsentiert proDente ein umfangreiches Service-Angebot, um die Kommunikation mit den Patienten zu erleichtern.

Kontakt
Initiative proDente e.V.
Dirk Kropp
Kropp
50858 Köln
022117099740
dirk.kropp@prodente.de
www.prodente.de

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