Schlagwort: E-Fahrzeug

GfG Hoch-Tief-Bau ist Partner des Projektes „e-Quartier Hamburg“

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Nachhaltige Stadtentwicklung ist ein fortwährender Prozess, bei dem Mobilität und Wohnen gerade in Großstadtmetropolen wie Hamburg eine besondere Bedeutung haben. Die Integration von Elektromobilität in Wohnquartiere soll dazu beitragen, das Leben in den Städten lebenswert und umweltgerecht zu gestalten. Hamburg wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert, damit der Ausbau der Elektromobilität vorangetrieben wird.

Das Projekt „e-Quartier Hamburg“ bietet ein Netzwerk und eine Wissensplattform für die praktische Anwendung von Elektromobilität. Als bekanntes Bauunternehmen in der Hamburger Region nimmt die GfG an diesem wichtigen Projekt teil. Ziel ist es, neue Konzepte für urbane Räume zu entwickeln und Elektromobilität alltagstauglich zu machen, ohne dass die Lebensqualität der Quartiersbewohner eingeschränkt wird. Ein wichtiges Thema ist Carsharing. Hierbei nutzen mehrere Wohnparteien eines Quartiers ein E-Fahrzeug und verzichten auf einen eigenen Pkw.
Die GfG hat für ihre Standorte Henstedt-Ulzburg, Ahrensburg, Bargteheide und Kayhude vier E-Fahrzeuge angeschafft und trägt damit zur klimaschützenden und zukunftsorientierten Planung des Wohnraums Hamburg bei.

Weitere Informationen zum Projekt e-Quartier Hamburg erhalten Sie bei der GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt Ulzburg, Telefon 04193 – 88900, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

Unsere Firmenbeschreibung:

Von der Grundstücksplanung über die Finanzierung, die Planung und die Bauphase bis zur Schlüsselübergabe werden alle Bereiche des Hausbaus von der GfG abgedeckt.

Unsere Architekten und Ingenieure erarbeiten mit Ihnen zusammen Ihre individuellen Vorstellungen im Bereich der Grundstücksplanung, der Gebäudearchitektur und des Platz-, Straßen- und Wegebaus Ihres Bauvorhabens. Ob postmodern oder der klassisch gediegene Landhausstil, die GfG erschließt Ihnen alle Wege.

Kontakt
GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG
Norbert Lüneburg
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Elektromobilität: Weiterer Marktaufbau für E-Fahrzeuge

Elektromobilität: Weiterer Marktaufbau für E-Fahrzeuge

(Mynewsdesk) Die Marktentwicklung und der Markthochlauf von Elektrofahrzeugen steht unter dem Motto „Stark in den Markt“ im Mittelpunkt der diesjährigen Nationalen Konferenz Elektromobilität, die am 15. und 16. Juni 2015 in Berlin stattfindet. Auf der Konferenz sprechen 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, der Vorsitzende der Nationalen Plattform Elektromobilität Prof. Dr. Kagermann sowie Vorstandsvorsitzende verschiedener Unternehmen.

Der Fortschrittsbericht der Nationalen Plattform Elektromobilität und auch internationale Vergleiche zeigen, dass Deutschland in der Marktvorbereitungsphase zwischen 2011 und 2014 gute Fortschritte gemacht hat. Mit aktuell 19 E-Fahrzeugmodellen ist Deutschland ein internationaler Leitanbieter – rund 30 werden es bis Ende des Jahres sein. Im internationalen Vergleich der Leitmärkte liegt Deutschland im Mittelfeld, entwickelt aber mit Verkaufs-Zuwächsen in 2015 von 95 Prozent in den ersten vier Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine hohe Dynamik.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel sagte anlässlich der Konferenz: „Wir haben bei der Elektromobilität in den vergangenen Jahren bereits Einiges erreicht, aber es gibt auch ganz klar weiterhin Nachholbedarf. Die Wirtschaft hat eine Reihe innovativer Elektrofahrzeuge entwickelt und auf den Markt gebracht, aber der Markthochlauf muss schneller voranschreiten. Ein wichtiger Punkt ist die Ladeinfrastruktur und zwar nicht nur die Infrastruktur als solche, sondern auch die Lade- und Abrechnungssysteme. Beides muss so kundenfreundlich wie möglich ausgestaltet werden. Ich freue mich daher, dass die Industrie eine Kooperationsvereinbarung abschließen wird, damit Kunden deutschlandweit laden und den getankten Strom von unterschiedlichen Anbietern abrechnen können. Das wird der Elektromobilität einen weiteren Schub verleihen.“

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt: „Elektromobilität muss emotional sein und Leidenschaft wecken für den Antrieb der Zukunft. Wir brauchen weitere Fortschritte bei Ladesäuleninfrastruktur, Ladedauer und Reichweite. Die Bundesregierung hat hierfür ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt. Dazu gehört es, Elektrofahrzeuge im Straßenverkehr zu privilegieren, was wir mit dem jetzt in Kraft getretenen Elektromobilitätsgesetz ermöglichen. Dazu gehört, dass wir für die Förderung von Wasserstofftankstellen jährlich mehr Geld in die Hand nehmen als bisher und quer durch die Republik ein starkes Netz aufbauen. Dazu gehört bis 2017 rund 400 weitere Elektroladesäulen an Autobahnraststätten zu bringen. Und dazu gehört die Umrüstung von Fahrzeugflotten – hier müssen öffentliche Institutionen Vorreiter sein und als Treiber wirken für die Entstehung eines funktionierenden Gebrauchtwagenmarktes.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Elektromobilität ist die große Chance für den Verkehr, seinen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele zu erbringen. Eine vollständig dekarbonisierte Weltwirtschaft, wie von den G7-Staaten auf Schloss Elmau bekräftigt, ist nur möglich, wenn auch der Verkehrssektor Abschied von den fossilen Energieträgern nimmt. Vor diesem Hintergrund kann uns die Entwicklung der Elektromobilität im Pkw-Bereich trotz der erzielten Erfolge nicht zufriedenstellen. Der Marktentwicklung, die wir jetzt eigentlich erwartet hatten, fehlt weiter die entscheidende Dynamik.Wir haben schon vieles erreicht und die Grundvoraussetzungen für den Markthochlauf sind vorhanden. Wir haben aber noch einen weiten Weg vor uns, um unsere selbstgesteckten Ziele zu erreichen.“

Anlässlich der Nationalen Konferenz Elektromobilität sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka: „Deutschland hat frühzeitig in Forschung und gut ausgebildete Fachkräfte investiert und dadurch eine hervorragende Wettbewerbsposition in der Elektromobilität aufgebaut. Jetzt kommt es auf die Anwendung der Forschungsergebnisse an, beispielsweise bei den Energiespeichern. Mit der Pilotanlage in Ulm und Forschungsprojekten für Lithium-Ionen-Zellen haben wir dafür die besten Voraussetzungen geschaffen.“

Auf der Nationalen Konferenz Elektromobilität wird beraten, wie in Deutschland der Markthochlauf weiter angekurbelt werden kann. Henning Kagermann, Vorsitzender der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) und Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften: „Wir haben attraktive Fahrzeugmodelle, gute Technologien und eine Gesamtvision für die Elektromobilität, die wir nun sprichwörtlich auf die Straße bringen müssen. Zwar sind E-Fahrzeuge noch ein Hingucker auf der Straße. Doch die Verkäufe haben sich innerhalb von 12 Monaten verdoppelt. Diesen Schwung sollten wir in den kommenden Jahren halten und mit klugen Impulsen unterstützen, um 2020 einen Leitmarkt mit einer Million Fahrzeugen in Deutschland zu sehen.“

Auf der diesjährigen Nationalen Konferenz Elektromobilität wird der thematische Bogen geschlagen von der Phase der Marktvorbereitung über den Markthochlauf bis hin zum Weg in den Massenmarkt. Die Themen der Foren reichen von technologischen Grundlagen über wirtschaftliche und umweltpolitische Perspektiven bis hin zu Rahmenbedingungen und Marktanreizen für die Elektromobilität. Die Leuchtturmprojekte für Forschung und Entwicklung sowie die Schaufenster Elektromobilität präsentieren sich auf einer begleitenden Ausstellung. Die Ausstellung macht die Forschungsperspektiven greifbar und zeigt, wie Elektromobilität für den einzelnen Verbraucher vor seiner Haustür aussehen kann.

Die Nationale Konferenz Elektromobilität wird von der Gemeinsamen Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung (GGEMO) organisiert. Partnerin der Konferenz ist die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE). Die NPE koordiniert die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland. Sie bringt dazu 150 Vertreter aus Industrie, Wissenschaft, Politik, Gewerkschaften und Verbänden zusammen. Diese untersuchen die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Potenziale der Elektromobilität und sprechen Handlungsempfehlungen an Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus. Mit ihrer Arbeit unterstützt die NPE die Ziele eines deutschen Leitmarkts und einer Leitanbieterschaft sowie die Zielmarke von einer Million Elektrofahrzeugen in Deutschland bis 2020.

Nähere Informationen finden Sie unter www.konferenz-elektromobilitaet.de/ sowie auf den Internetseiten der beteiligten Ressorts und der Nationalen Plattform Elektromobilität.

Einen Überblick über die bislang im Regierungsprogramm Elektromobilität umgesetzten Maßnahmen finden Sie unter: www.nationale-plattform-elektromobilitaet.de

Herausgeber:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Scharnhorststraße 34-37
10115 Berlin

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Invalidenstraße 44
10115 Berlin

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Nationale Plattform Elektromobilität
C/O acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
Unter den Linden 14
10117 Berlin

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Über acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
acatech vertritt die deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland in selbstbestimmter, unabhängiger und gemeinwohlorientierter Weise. Als Arbeitsakademie berät acatech Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen. Darüber hinaus hat es sich acatech zum Ziel gesetzt, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen und den technikwissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Zu den Mitgliedern der Akademie zählen herausragende Wissenschaftler aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. acatech finanziert sich durch eine institutionelle Förderung von Bund und Ländern sowie durch Spenden und projektbezogene Drittmittel. Um die Akzeptanz des technischen Fortschritts in Deutschland zu fördern und das Potenzial zukunftsweisender Technologien für Wirtschaft und Gesellschaft deutlich zu machen, veranstaltet acatech Symposien, Foren, Podiumsdiskussionen und Workshops. Mit Studien, Empfehlungen und Stellungnahmen wendet sich acatech an die Öffentlichkeit. acatech besteht aus drei Organen: Die Mitglieder der Akademie sind in der Mitgliederversammlung organisiert; das Präsidium, das von den Mitgliedern und Senatoren der Akademie bestimmt wird, lenkt die Arbeit; ein Senat mit namhaften Persönlichkeiten vor allem aus der Industrie, aus der Wissenschaft und aus der Politik berät acatech in Fragen der strategischen Ausrichtung und sorgt für den Austausch mit der Wirtschaft und anderen Wissenschaftsorganisationen in Deutschland. Die Geschäftsstelle von acatech befindet sich in München; zudem ist acatech mit einem Hauptstadtbüro in Berlin und einem Büro in Brüssel vertreten.

Ansprechpartner
Christoph Uhlhaas
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
acatech DEUTSCHE AKADEMIE
DER TECHNIKWISSENSCHAFTEN
Hauptstadtbüro
Unter den Linden 14
10117 Berlin
T +49 (0)30 20 63 09 6-42
M +49 (0)172 144 58 52
F +49 (0)30 20 63 09 6-11
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Registergericht AG München, Register-Nr. VR 20 20 21
Vorstand i.S.v. § 26 BGB: Prof. Dr. rer. nat. Dr.-Ing. E. h. Henning Kagermann,
Prof. Dr. rer. nat. habil. Dr. h. c. Reinhard Hüttl, Prof. Dr. habil. Michael Klein

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Naht das Ende des Verbrennungsmotors?

ADAC move über die Zukunft der Elektromobilität

Naht das Ende des Verbrennungsmotors?

Ladestationen für Elektroautos

Noch ist der Absatz von Elektroautos in Deutschland vergleichsweise gering, das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Million E-Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, scheint in weiter Ferne zu liegen. Im aktuellen Beitrag auf ADAC move hält unser Gastautor ein leidenschaftliches Plädoyer für die Elektromobilität und verspricht ihr eine rosige Zukunft. Ein ADAC Verkehrsexperte für Umweltfragen nimmt zu den Thesen unseres ADAC move Gastautors Stellung. Lesen Sie die ganze Geschichte unter: http://bit.ly/adacmove_erevolution

Unter dem Motto „Alles, was Autofahrer bewegt“ können Leser auf der Webseite ADAC move vielfältige Geschichten rund ums Auto entdecken. ADAC move stellt den Dialog mit den Lesern in den Vordergrund; hier bringen sich die Nutzer selbst aktiv ein. Sie können an Umfragen teilnehmen, ihre Meinung per Kommentarfunktion äußern oder eigene Gastbeiträge verfassen, die dann auf der Webseite veröffentlicht werden. ADAC Mitglieder und andere interessierte Besucher werden damit zu Lesern, die die Webseite interaktiv mitgestalten.
Alle interessierten Autofahrer haben die Möglichkeit, ihre eigenen Beiträge per E-Mail an move@adac.de zur Veröffentlichung einzureichen.

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Zugpferd Forschungsförderung in Österreich – Kompetenzzentrum Virtual Vehicle als Vorzeige-Beispiel

Seit 1998 wird in Österreich in Kompetenzzentren investiert. Eine Initiative, die sich heute für die Alpenrepublik nachhaltig bezahlt macht – wie das Fahrzeug-Forschungszentrum Virtual Vehicle zeigt.

BildForschungsland Österreich – VIRTUAL VEHICLE als Best Practice Beispiel für Kompetenzzentren

Seit 1998 wurden in Österreich eine Reihe von Kompetenzzentren-Programme zur Stärkung der Kooperationskultur zwischen Industrie und Wissenschaft ins Leben gerufen. Das Ziel war der Aufbau stärkerer Synergien und gemeinsamer Forschungskompetenzen. Eine Initiative, die sich heute für Österreich nachhaltig bezahlt macht. Beispielhaft dargestellt am Kompetenzzentrum für Mobilität namens VIRTUAL VEHICLE.

Als Zugpferd der alpenländischen Forschungsförderung gilt das Förderprogramm „COMET“ (Competence Centers for Excellent Technologies), das über die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG 2006 von den Bundesministerien für Verkehr, Innovation & Technologie bzw. für Wirtschaft, Familie & Jugend mit Unterstützung des Landes Steiermark initiiert wurde. Durch die Förderung exzellenter Forschungsaktivitäten und die Einbindung von internationalem Forschungs-Know-how sollte die Technologieführerschaft hiesiger Unternehmen gesichert werden. Als Ziel sollte der österreichische Forschungsstandort im internationalen Umfeld nachhaltig noch stärkere Beachtung finden. Heute stammen mit dem COMET-Programm und den Christian Doppler-Labors zwei der insgesamt 29 von EU-Experten zur Nachahmung empfohlenen Förderprogramme aus Österreich.
COMET umfasst die drei Aktionslinien „K2-Zentren“, „K1-Zentren“ und „K-Projekte“, die sich primär durch die Ansprüche an die geförderten Einrichtungen hinsichtlich Internationalität, Projektvolumen und Laufzeit unterscheiden. Seit dem Start der COMET-Erfolgsgeschichte sind mehr als 40 K-Zentren entstanden, welche rund 1.500 ForscherInnen beschäftigen. Ein Großteil der Zentren hat ihren Hauptsitz in der Steiermark, darunter auch drei der fünf größten K2-Zentren. Diese Synergie zwischen der Wirtschafts- und Wissenschaftslandschaft und dem COMET-Programm hat die Steiermark im Vergleich zu den anderen Bundesländern deutlich in Führung gebracht.
Als konkreter Arbeitsauftrag der österreichischen Zentren wird die Internationalisierung sehr erfolgreich gelebt: Ein Drittel aller Partner der Zentren stammt aus dem Ausland. Mehr als 39 Mio. Euro der Forschungsfinanzierung von Unternehmen, Wissenschaft oder Fördergebern wurden im letzten Jahr von Partnern außerhalb Österreichs erbracht. 56% der Finanzierungsleistung stammen von nicht-österreichischen Partnern.

Gezielte Förderung auf Bundesland-Ebene

Die Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SFG) investiert in den kommenden Jahren insgesamt 40 Millionen Euro in die Kompetenzzentren, um neue Produktentwicklungen und Arbeitsplätze in innovativen Unternehmen zu sichern und regionale Wertschöpfung zu generieren. „Mit 4,3% F&E-Quote befindet sich die Steiermark im Wettbewerb mit den innovativsten Regionen Europas wie der Region um Kopenhagen, Nordfinnland, oder Baden-Württemberg“, erklärt Wirtschafts- und Innovationslandesrat Dr. Christian Buchmann. „Besonders die K2-Zentren wie das VIRTUAL VEHICLE, das Materials Center Leoben und das Austrian Center of Industrial Biotechnology sind ein wesentlicher Treiber der F&E-Quote, die wir in der Steiermark bis 2020 in Richtung 5% bewegen möchten“, so Buchmann. Insgesamt wird durch die K1/K2-Zentren in Österreich eine jährliche Wertschöpfung in Höhe von 80 Mio. Euro erzielt. Davon werden rund 58,8 Mio. Euro in der Steiermark wirksam – das entspricht einem stolzen Anteil von 73%.

Ein starker Innovationsmotor & Beschäftigungsfaktor

Die an den Kompetenzzentren beteiligten Unternehmen forschen in überproportionalem Maße. Die vorgegebenen Ziele für Publikationen, Patente und Lizenzen wurden in den letzten Jahren größtenteils deutlich übertroffen, was für das Bundesland Steiermark einen wichtigen Innovationsmotor darstellt.
Auch der Beschäftigungsfaktor der Steiermark kann sich sehen lassen. Eine von Joanneum Research im Auftrag der Wirtschaftsabteilung des Landes Steiermark durchgeführte Zwischenbewertung der steirischen Kompetenzzentren zeigt eine sehr gute Beschäftigungsdynamik: ein Impuls für 1.750 Beschäftigungen wird durch deren Betrieb initiiert, von welchen sich rund 1.000 zusätzliche Beschäftigte außerhalb der Zentren befinden. „Davon profitiert die Steiermark, da hier die Hauptsitze der Zentren sind. Insgesamt handelt es sich in der Steiermark um 1.261 Personen, dies entspricht nahezu drei Viertel des gesamten Beschäftigungseffektes“, so Buchmann.

Kompetenz für die Entwicklung der Fahrzeuge von morgen

Eines dieser großen Forschungszentren ist das K2-Kompetenzzentrum für Mobilität namens VIRTUAL VEHICLE, an dem leistbare, sichere und umweltfreundliche Fahrzeugkonzepte für Straße und Schiene entwickelt werden. Seine über 200 Experten bieten fundiertes Know-how im Bereich der virtuellen Gesamtfahrzeugentwicklung, der übergreifenden Simulation und der funktionalen Prototypenerprobung bis hin zur Validierung von neuen Konzepten und Methoden. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum hat sich als hochkompetenter und anwendungsorientierter Entwicklungs- und Ansprechpartner sowohl für die Automobil- und Rail-Industrie als auch für Forschungseinrichtungen international etabliert. Zu den industriellen Forschungs-Partnern zählen namhafte Premium-Fahrzeughersteller wie Audi, BMW, MAN, Porsche, Renault oder Volkswagen sowie Siemens, und darüber hinaus die wichtigsten weltweiten Zulieferer der Industrie.
Wesentliche Elemente der Forschung und Entwicklung am VIRTUAL VEHICLE sind die Verknüpfung von numerischer Simulation und experimenteller Absicherung sowie eine umfassende Systemsimulation bis hin zum Gesamtfahrzeug. In Kooperation mit dem wichtigsten wissenschaftlichen Partner, der TU Graz, steht eine breite und an einem Standort konzentrierte Test- und Prüfstandinfrastruktur zur Verfügung. „Industriepartner schätzen unsere breite Kompetenz in der Fahrzeugentwicklung und gleichzeitig die tiefe Expertise in den einzelnen Fachgebieten. Dieses Alleinstellungsmerkmal stärkt die Brücken zwischen universitärer Forschung und industrieller Entwicklung, welche wir im Sinne des COMET Programmes umgesetzt haben“, so der Geschäftsführer des VIRTUAL VEHICLE, Dr. Jost Bernasch. Das Forschungsvolumen der Grazer Fahrzeugexperten für die kommenden fünf Jahre beläuft sich auf mehr als 100 Mio. Euro. Der Beschäftigungseffekt wird auch durch das VIRTUAL VEHICLE wirksam, denn „ein Arbeitsplatz am Forschungszentrum sichert einen weiteren Arbeitsplatz in Österreich“, verdeutlicht Bernasch.

Mobilität als Teil der Wirtschaftsstrategie

Mobilität ist zugleich als Leitthema in der sogenannten „Wirtschaftsstrategie 2020“ des Landes Steiermark stark verankert. „Die gesamte Industrie im Bereich der Mobilität wird in den kommenden Jahren großen Herausforderungen ausgesetzt sein“, erklärt Bernasch. Die heutige Fahrzeugentwicklung ist zunehmendem Zeitdruck und steigender Komplexität ausgesetzt und muss gleichzeitig Sicherheit und Qualität gewährleisten. Viele europäische Fahrzeughersteller bringen zwanzig bis dreißig verschiedene Fahrzeuge inklusive ihrer Derivate innerhalb von nur drei Jahren auf den Markt. Eine ganze Fahrzeugfamilie in der Entwicklung zu steuern, macht eine gezielte Auslegung notwendig. „Das VIRTUAL VEHICLE entwickelt Systemsimulationen in Echtzeit, um schneller ein aussagekräftiges Ergebnis für umfassende Fahrzeugmodule oder gesamte Fahrzeuge zu erreichen. Unsere Kompetenz in der Fahrzeugentwicklung ist bereits heute sehr gefragt, und sie wird es noch mehr in der Zukunft sein“, erklärt Bernasch.

Ein Beispiel für die Entwicklung – das Projekt E-VECTOORC

Im Projekt E-VECTOORC (www.e-vectoorc.eu) haben sich die Automobilhersteller Jaguar, Land Rover und Skoda sowie universitäre Partner mit dem VIRTUAL VEHICLE zusammengeschlossen, um Sicherheit, Komfort und Fahrspaß für Elektrofahrzeuge unter die Lupe zu nehmen. Ziele des Projekts mit einem Gesamtbudget von 4,8 Mio. Euro sind die Betrachtung der individuellen Momentenregelung von im Fahrzeug verbauten Elektromotoren: „Früher dauerte es bis zu zwei Jahre, die Software-Parameter von E-Motoren, welche das Fahrverhalten des jeweiligen Fahrzeugtyps bestimmen, einzustellen, zu validieren und verifizieren. Durch Softwarelösungen kann man eine automatische Abstimmung dieser Parameter erreichen. Eine frühzeitige hocheffiziente Entwicklung ist dadurch möglich. Im weiteren Verlauf ist die Reduktion des Energieverbrauchs, die Verkürzung des Bremsweges sowie eine bessere Beschleunigung der E-Fahrzeuge Ziel der Entwicklung.“, erklärt Projektleiter Dr. Josef Zehetner.

FFG: COMET-Zentren sind Wissensdrehscheibe

Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, unterstreicht die wichtige Funktion des VIRTUAL VEHICLE im Rahmen des COMET-Förderprogramms: „COMET-Zentren stellen eine wichtige Wissensdrehscheibe zwischen Industrie und Forschung dar. Das K2-Kompetenzzentrum VIRTUAL VEHICLE ist dabei eines der besten Beispiele. Es hat sich in der ersten Periode mit Wissenschafts- und Unternehmenspartnern hervorragend entwickeln können, wie auch die Zwischenevaluierung zeigt.“
Für Klaus Pseiner, Geschäftsführer der FFG, ist das Grazer Kompetenzzentrum ein wichtiger Impulsgeber für die Industrie: „Das Thema Mobilität zählt traditionell zu den Stärken in der Steiermark. VIRTUAL VEHICLE konnte hier erfolgreich andocken und liefert wertvolle Beiträge in der Entwicklung von Fahrzeugkonzepten für die Zukunft.“

Ein wichtiger Knotenpunkt in einem internationalen Netzwerk

„Das VIRTUAL VEHICLE ist ein wertvoller Knotenpunkt unserer internationalen Vernetzung im Hochtechnologie-Bereich“, meint ACstyria Autocluster Geschäftsführer DI Franz Lückler. Als Vermittlungsorgan eines aus mehr als 180 Unternehmen bestehenden automotiven Netzwerks besteht die wesentliche Aufgabe des Clusters darin, heimische Automobilzulieferer international zu vernetzen, Synergien zu nutzen und unternehmensübergreifende Kooperationen zu initiieren. Lückler: „Die heimische Fahrzeugindustrie braucht einen klaren Wettbewerbsvorsprung. Im technologischen Bereich leistet unter anderem das VIRTUAL VEHICLE mit seinen komplexen Simulationslösungen ausgezeichnete Arbeit. Das ist auch der Grund, warum zahlreiche renommierte Automobilunternehmen bereits intensiv mit dem Kompetenzzentrum kooperieren und sich Graz als bevorzugter Standort für zukunftsweisende Fahrzeugforschung etablieren konnte.“

ABA – Invest In Austria: „Spitzen-Know-how entspringt der Kooperation von Industrie und universitärer Forschung“

Österreich bietet sich ideal zur Ansiedelung von Industrie- und Forschungseinrichtungen an. Dies kann die Austrian Business Agency als Betriebsansiedlungsagentur der Republik Österreich vielfach belegen. Gründe sind die hohe Forschungsquote, die seit über zehn Jahren kontinuierlich wächst und seit 2009 auch über jener der USA liegt. Außerdem steht Innovation in Österreich hoch im Kurs: Das Innovation Union Scoreboard als jährliche Erhebung zur Innovationsleistung der EU-27 reiht Österreich aktuell auf Platz acht und damit im ersten Drittel der innovativsten Länder Europas. Hochqualifizierte Forscher und Fachkräfte sind ein weiterer Pluspunkt, denn anwendungsorientierte Bildung und Ausbildung haben in Österreich lange Tradition, was die 22 öffentlichen Universitäten, 13 Privatunis oder 21 Fachhochschulen verdeutlichen. „Spitzen-Know-how entspringt der Kooperation von Industrie und universitärer Forschung. Das VIRTUAL VEHICLE ist eines der besten Beispiele dafür. Diese fruchtbare Kombination ist als österreichischer Standortfaktor ein absoluter Wettbewerbsvorteil. Andere Länder beneiden uns dafür“, so ABA-Geschäftsführer Dr. René Siegl.
Auch im aktuellen „Global Competitiveness Index 2012-2013“, dem internationalen Wettbewerbsfähigkeitsindex des Weltwirtschaftsforums, hat Österreich gegenüber dem Vorjahr drei Plätze gegenüber dem Vorjahr gut gemacht. Der GCI wird jährlich über 144 Länder erstellt. Aktuell liegt Österreich hinter Norwegen und vor Belgien an 16. Stelle. „Österreich hat eine ausgezeichnete Infrastruktur und konnte seine Innovationsfähigkeit gegenüber dem Vorjahr steigern“ heißt es in dem jährlichen Bericht. Die steigenden Forschungsausgaben werden ebenfalls positiv erwähnt. Investitionen, welche sich lohnen – wie das Beispiel des VIRTUAL VEHICLE zeigt.

VIRTUAL VEHICLE

VIRTUAL VEHICLE ist ein international führendes Forschungszentrum in Graz/Österreich, das leistbare, sichere und umweltfreundliche Fahrzeugkonzepte für Straße und Schiene entwickelt. Wesentliche Elemente der Forschung und Entwicklung sind die Verknüpfung von numerischer Simulation und experimenteller Absicherung sowie eine umfassende Systemsimulation bis hin zum Gesamtfahrzeug.

Über 200 Expertinnen und Experten realisieren in einem internationalen Netzwerk aus Industrie- und Forschungspartnern innovative Lösungen und entwickeln neue Methoden und Technologien für das Fahrzeug von morgen. Aktuell arbeiten über 85 Industriepartner (u.a. Audi, AVL, BMW, Daimler, MAN, MAGNA, Porsche, Renault, Siemens oder Volkswagen), sowie neben der TU Graz mehr als 30 weltweite universitäre Forschungsinstitute (u.a. KTH Stockholm, KU Leuven, Universidad Politécnica de Valencia, St. Petersburg State Politechnical University, TU München, KIT Karlsruhe, University of Sheffield oder CRIM Montreal) eng mi VIRTUAL VEHICLE zusammen. Im Geschäftsjahr 2012 wurde ein Umsatz von 20 Millionen Euro erzielt.

Das COMET K2-Programm bietet die Basis für geförderte Forschungsaktivitäten bis mindestens Ende 2017. VIRTUAL VEHICLE leitet und begleitet eine Vielzahl zukunftsweisender EU Projekte und bietet zugleich ein breites Portfolio an Auftragsforschung und Dienstleistungen an.

Kontakt:

DI (FH) Christian Santner
manggei communications
christian.santner@manggei.com
Tel: +43 664 88518030

Über:

VIRTUAL VEHICLE
Herr CHRISTIAN SANTNER
Inffeldgasse 21/A
8010 GRAZ
Österreich

fon ..: +43 (0)316-873-9001
fax ..: +43 (0)316-873-9002
web ..: http://www.v2c2.at
email : christian.santner@v2c2.at

VIRTUAL VEHICLE

VIRTUAL VEHICLE ist ein international führendes Forschungszentrum in Graz/Österreich, das leistbare, sichere und umweltfreundliche Fahrzeugkonzepte für Straße und Schiene entwickelt. Wesentliche Elemente der Forschung und Entwicklung sind die Verknüpfung von numerischer Simulation und experimenteller Absicherung sowie eine umfassende Systemsimulation bis hin zum Gesamtfahrzeug.

Über 200 Expertinnen und Experten realisieren in einem internationalen Netzwerk aus Industrie- und Forschungspartnern innovative Lösungen und entwickeln neue Methoden und Technologien für das Fahrzeug von morgen. Aktuell arbeiten über 85 Industriepartner (u.a. Audi, AVL, BMW, Daimler, MAN, MAGNA, Porsche, Renault, Siemens oder Volkswagen), sowie neben der TU Graz mehr als 30 weltweite universitäre Forschungsinstitute (u.a. KTH Stockholm, KU Leuven, Universidad Politécnica de Valencia, St. Petersburg State Politechnical University, TU München, KIT Karlsruhe, University of Sheffield oder CRIM Montreal) eng mi VIRTUAL VEHICLE zusammen. Im Geschäftsjahr 2012 wurde ein Umsatz von 20 Millionen Euro erzielt.

Das COMET K2-Programm bietet die Basis für geförderte Forschungsaktivitäten bis mindestens Ende 2017. VIRTUAL VEHICLE leitet und begleitet eine Vielzahl zukunftsweisender EU Projekte und bietet zugleich ein breites Portfolio an Auftragsforschung und Dienstleistungen an.

Pressekontakt:

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Tobis 3
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