Schlagwort: DSD

Was ist Leukämie? – Die Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH (DSD) klärt auf

Was ist Leukämie? - Die Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH (DSD) klärt auf

Fachbegriffe wie Stammzellspende, Blutkrebs oder Leukämie sind für viele Menschen Fremdwörter – und mitentscheidender Grund, sich nicht mit dem Thema Stammzellspende zu beschäftigen und sich als Stammzellspender zu registrieren. Denn Unwissenheit nährt Desinteresse und schürt Angst. Leidtragende sind die Blutkrebs-/Leukämiepatienten, für die immer noch kein passender Spender gefunden werden kann. Und das sind weltweit immer noch zehn Prozent. Die Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH (DSD) tritt diesem Nichtwissen entgegen und erklärt, was bei einer Leukämie genau passiert. Denn nur durch Aufklärung können neue, freiwillige Stammzellspender gewonnen werden.

Schlapp, müde und appetitlos – die ersten Anzeichen für eine Leukämie werden oft unterschätzt, da sie sich zunächst kaum von einer unbedenklichen Erkältung unterscheiden. So auch bei Jaqueline (14), damals noch im Babyalter. Erst eine Blutuntersuchung brachte traurige Gewissheit: Jaqueline litt an Leukämie/Blutkrebs. Ein Schock für ihre ganze Familie, die bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Berührungspunkte mit der Krankheit hatte.

Was ist Leukämie?
Nicht das Blut an sich ist bei Blutkrebs-/Leukämiepatienten problematisch. Denn es besteht ebenso wie bei normalen Menschen aus dem Blutplasma und vielen winzigen Zellen: den roten und weißen Blutzellen sowie den Blutplättchen. Sie alle haben nur eine begrenzte Lebensdauer und werden vom Körper ständig nachproduziert – und das ist das Entscheidende. Denn bei einem Leukämie/Blutkrebspatient ist die Erneuerung der weißen Blutzellen gestört. Sie sind funktionsunfähig und schützen den Menschen nicht mehr vor Krankheitserregern. Zudem vermehren sie sich explosionsartig und verdrängen dadurch die gesunden weißen Blutzellen, die roten Blutzellen und auch die Blutplättchen. Diesen lebensbedrohlichen Zustand nennt man Leukämie/Blutkrebs. Eine letzte Chance auf Leben kann es in vielen Fällen nur noch durch eine Stammzelltransplantation geben.

Stammzellen retten Leben
Das Jaqueline wieder lachen kann, verdankt sie Juanita Breuker, ihrer Stammzellspenderin und somit ihrem genetischen Zwilling. Sie ließ sich 2006 bei der Deutschen Stammzellspenderdatei gGmbH (DSD) als Stammzellspenderin registrieren. Fünf Jahre später wurde sie Jaquelines Lebensretterin und spendete lebensrettende Stammzellen. Nur dadurch konnte die damals Neunjährige endlich gesund werden. Wenn man von einem „genetischen Zwilling“ in der Stammzellforschung spricht, meint man damit Personen, die sich genetisch sehr ähnlich sind. Und die zu finden, ist nicht so einfach. So liegt die Übereinstimmung bei zwei nicht miteinander verwandten Personen lediglich zwischen 1:600 – 1:1.000.000.000.000. Deshalb ist es wichtig, dass sich so viele Menschen wie möglich bei einer Stammzellspenderdatei registrieren lassen.

Informationen rund um die Typisierung sowie das Entnahmeset gibt es hier: http://www.deutsche-stammzellspenderdatei.de/entnahmeset/
sowie per App „Deutsche Stammzellspenderdatei“ und auf dem YouTube-Kanal:
https://www.youtube.com/channel/UCLDdlmly2hcRwbIWgXZ2LsQ

Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 26 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

Jede Stammzellspenderdatei ist gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Spenderdaten (anonymisiert) dem Zentralen Knochenmarkspenderregister (ZKRD) zur Verfügung zu stellen und leistet so ihren Beitrag zur Rettung von Leben. Dennoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Institutionen in ihren Arbeitsweisen.

Die Prioritäten der DSD liegen auf Know-how, Erreichbarkeit und Service. Ebenso selbstverständlich ist die hohe Qualität der technischen Verfahren zur genetischen Typisierung.

Firmenkontakt
Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH
Heinz Robens
Altener Damm 50
06847 Dessau-Roßlau
034051965211
info@deutsche-stammzellspenderdatei.de
www.deutsche-stammzellspenderdatei.de

Pressekontakt
Plus PR
Antje Borm-Flammersfeld
Unter Goldschmied 6
50667 Köln
022193464417
info@pluspr.de
http://www.pluspr.de/

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/was-ist-leukaemie-die-deutsche-stammzellspenderdatei-ggmbh-dsd-klaert-auf/

Studie deckt auf: Angst und Unwissen lässt noch viele Deutsche zögern, sich als Stammzellspender zu registrieren

Studie deckt auf: Angst und Unwissen lässt noch viele Deutsche zögern, sich als Stammzellspender zu registrieren

Jörg Brauer hat im April 2016 lebensrettende Stammzellen gespendet.

„Ich bereue, dass ich mich nicht habe früher typisieren lassen! Denn das Gefühl Lebensretter zu sein, ist unbeschreiblich schön. Jeder, der gesund ist, sollte sich registrieren“, berichtet Jörg Brauer, der im April 2016 seine lebensrettenden Stammzellen spendete. Und damit ist er nicht allein. In diesem Jahr konnte die Deutsche Stammzellspenderdatei bereits 74 Lebensretter erfolgreich vermitteln – und damit 74 Leukämie/Blutkrebs-Patienten Hoffnung auf Leben schenken. Stammzellspender wie Jörg Brauer wissen, dass ihre Stammzellspende für diese Patienten die letzte Chance auf Leben ist. Ihr Engagement sowie die Bereitschaft darüber zu sprechen, sind bei der Aufklärung enorm wichtig.

BKK-Studie bestätigt: Wissenslücken beim Thema Stammzell-spende
Nur gut informierte Menschen werden engagierte Stammzellspender. Doch damit es dazu kommen kann, müssen die Vorteile der Stammzellspende noch besser kommuniziert werden. Denn eine neue Studie zum Thema Stammzell- und Knochenmarkspende zeigt, dass sich viele Unentschlossene umstimmen lassen würden – wenn sie über die unkomplizierte Entnahme und die hohen Erfolgsaussichten bei der Stammzellspende Bescheid wüssten. Die DSD geht hier mit gutem Beispiel voran:
Sie klärt mit vielen Infokampagnen auf und wird bei ihrer Aufklärungsarbeit gerne von Stammzellspendern und -empfängern unterstützt.

Leukämie kann jeden treffen
Alle 45 Minuten erkrankt ein Mensch in Deutschland an Leukämie. Daher ist es wichtig, dass sich so viele Stammzellspender wie möglich typisieren und registrieren lassen. Nur so kann für alle Leukämie- / Blutkrebspatienten der passende Spender, ihr „genetischer Zwilling“**, gefunden werden. „Was mich besonders schockiert hat, war die Tatsache, dass Leukämie jeden treffen kann. Egal ob jung oder alt – die Krankheit ist unfair und unterscheidet nicht. Da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schlimm es ist einen nahestehenden, geliebten Menschen zu verlieren, war ich umso glücklicher dem Empfänger und seiner Familie durch meine Spende Mut zu machen. Denn für sie ist eine Stammzelltransplantation der letzte Hoffnungsschimmer“, erklärt Jörg Brauer.

Die Deutsche Stammzellspenderdatei führt Typisierungen für Menschen zwischen 18-40 Jahren generell kostenlos durch! Wer älter als 40 Jahre ist und sich trotzdem registrieren lassen möchte, wird um eine Spende von 40 Euro – so viel kostet die Typisierung und Registrierung eines potenziellen Spenders – gebeten.

Informationen rund um die Typisierung sowie das Entnahmeset gibt es hier: http://www.deutsche-stammzellspenderdatei.de/entnahmeset/

*) Studie zur Knochenmark- und Organspende 2016 der pronova BKK

**) Wenn man von einem „genetischen Zwilling“ in der Stammzellforschung spricht, meint man damit Personen, die sich genetisch sehr ähnlich sind. Und die zu finden, ist nicht so einfach.

Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 26 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

Jede Stammzellspenderdatei ist gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Spenderdaten (anonymisiert) dem Zentralen Knochenmarkspenderregister (ZKRD) zur Verfügung zu stellen und leistet so ihren Beitrag zur Rettung von Leben. Dennoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Institutionen in ihren Arbeitsweisen.

Die Prioritäten der DSD liegen auf Know-how, Erreichbarkeit und Service. Ebenso selbstverständlich ist die hohe Qualität der technischen Verfahren zur genetischen Typisierung.

Firmenkontakt
Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH
Heinz Robens
Altener Damm 50
06847 Dessau-Roßlau
034051965211
info@deutsche-stammzellspenderdatei.de
www.deutsche-stammzellspenderdatei.de

Pressekontakt
Plus PR
Antje Borm-Flammersfeld
Unter Goldschmied 6
50667 Köln
022193464417
info@pluspr.de
http://www.pluspr.de/

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/studie-deckt-auf-angst-und-unwissen-laesst-noch-viele-deutsche-zoegern-sich-als-stammzellspender-zu-registrieren/

Plakat-Kampagne der Deutschen Stammzellspenderdatei (DSD) aktiviert junge Sportbegeisterte zur Typisierung

Plakat-Kampagne der Deutschen Stammzellspenderdatei (DSD) aktiviert junge Sportbegeisterte zur Typisierung

Das wöchentliche Fitnessprogramm gehört für viele Menschen einfach zum Wohlbefinden dazu. Unser Körper schüttet Endorphine aus, die glücklich machen. Dass nicht nur Sport, sondern auch das Helfen Anderer -zum Beispiel das Spenden von lebensrettenden Stammzellen – gut tut und gesund hält, ist mittlerweile bekannt. Und genau hier setzt eine Kampagne der Deutschen Stammzellspenderdatei (DSD) gGmbH an: Mit einer Plakataktion in Fitnessstudios und Sportclubs will die Datei sportbegeisterte und engagierte junge Menschen als Stammzellspender gewinnen.

Dessau, 14.04.2016. Der Frühling lockt. Und bei schönem Wetter machen sportliche Aktivitäten – ob drinnen oder draußen – doppelt so viel Spaß. Viele Leukämie-Patienten können davon nur sehnsüchtig träumen – denn ihre schwere Erkrankung ist ihr härtester Gegner und reißt sie komplett aus ihrem Alltag. Einzige und oftmals allerletzte Hoffnung: eine Stammzelltransplantation. Was fehlt ist ein passender Stammzellspender, ein sogenannter „Genetischer Zwilling“*, der seine lebensrettenden Stammzellen spendet.

Aufklärung für mehr Stammzellspender
Mit einer Kampagne speziell für die fitnessbegeisterte Zielgruppe gewinnt die Deutsche Stammzellspenderdatei immer mehr Studios als Werbepartner. Tendenz steigend. Aber um allen Leukämie-Patienten eine neue Chance auf Leben geben zu können, werden noch mehr junge Stammzellspender benötigt. Mittlerweile können für knapp 90% der Patienten bereits passende Spender gefunden werden, aber eben noch nicht für alle. Viele engagierte Fitnessstudios und Sportclubs werden noch gesucht, um die Botschaft der DSD weiterzutragen, zum Beispiel durch den Aushang von Plakaten oder durch das Auslegen von Flyern. Denn wer einmal genau informiert ist, zögert meist nicht, sich typisieren zu lassen um dann als Lebensretter zur Verfügung zu stehen.

Kostenloses Engagement gefragt
Die Typisierung und Registrierung von freiwilligen Stammzellspendern wird in Deutschland ausschließlich durch Spendengelder finanziert. Deshalb bittet die DSD um kostenlosen Plakataushang. Kooperationspartner werden gern auf der Website der DSD genannt und verlinkt. Interessierte können sich Plakate und Flyer per E-Mail unter info@deutsche-stammzellspenderdatei.de anfordern.

Infos zur Datei unter: www.deutsche-stammzellspenderdatei.de

*) Wenn man von einem „genetischen Zwilling“ in der Stammzellforschung spricht, meint man damit Personen, die sich genetisch sehr ähnlich sind. Und die zu finden, ist nicht so einfach.

(Zeichen: 2.301)

Pressekontakt:
Plus PR, Aline Pelzer

Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 26 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

Jede Stammzellspenderdatei ist gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Spenderdaten (anonymisiert) dem Zentralen Knochenmarkspenderregister (ZKRD) zur Verfügung zu stellen und leistet so ihren Beitrag zur Rettung von Leben. Dennoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Institutionen in ihren Arbeitsweisen.

Die Prioritäten der DSD liegen auf Know-how, Erreichbarkeit und Service. Ebenso selbstverständlich ist die hohe Qualität der technischen Verfahren zur genetischen Typisierung.

Firmenkontakt
Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH
Heinz Robens
Altener Damm 50
06847 Dessau-Roßlau
034051965211
info@deutsche-stammzellspenderdatei.de
www.deutsche-stammzellspenderdatei.de

Pressekontakt
Plus PR
Antje Borm-Flammersfeld
Unter Goldschmied 6
50667 Köln
022193464417
info@pluspr.de
http://www.pluspr.de/

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/plakat-kampagne-der-deutschen-stammzellspenderdatei-dsd-aktiviert-junge-sportbegeisterte-zur-typisierung/

Spendenaktion nach Stammzelltransplantation:

Griechische Empfängerin möchte Lebensretter treffen

Spendenaktion nach Stammzelltransplantation:

Evaggelia Panoli aus Griechenland hat es geschafft – sie hat die heimtückische Krankheit Leukämie mithilfe einer Stammzellspende besiegt. Ein Herzenswunsch ist bis jetzt aber unerfüllt geblieben: Evaggelia möchte ihren Lebensretter treffen. Um die Kosten dieses Kennenlernens zu finanzieren, hat die Deutsche Stammzellspenderdatei auf der Spendenplattform betterplace.org ein Aktions-Projekt angelegt.

Dessau, 24.03.2016 Stammzellen zu spenden tut gut und rettet Leben. Wer Stammzellen gespendet hat, weiß, dass es für den Stammzellempfänger um Leben und Tod geht. So erging es der Griechin Evaggelia Panoli vor mittlerweile fünf Jahren. Die zweifache Mutter und Ehefrau war an akuter lymphoblastischer Leukämie erkrankt. Ein Schock.
Nur durch eine lebensrettende Stammzellenspende eines Spenders aus Deutschland konnte sie wieder gesund werden.

In einem sehr emotionalen Brief wendete sie sich nun an die Deutsche Stammzellenspenderdatei (DSD) gGmbH, der achtgrößten deutschen Stammzell- und Knochenmarkspenderdatei, bei der ihr Spender registriert ist. Sie beschreibt in ihrem Brief, wie schwer die Zeit während ihrer Krankheit war und welche Gefühle sie begleitet haben. Angst, Sehnsucht nach ihren beiden Söhnen und absolute körperliche Schwäche machten ihr sehr zu schaffen. Beinahe hätte sie den Kampf verloren. Denn nach der Transplantation hatte sie auch noch mit einer immunologischen Abstoßungsreaktion zu kämpfen. Doch alles ging gut.

Heute, als gesunder Mensch, möchte sie unbedingt ihrem Lebensretter persönlich danken. Und sie hat eine Botschaft: sie möchte allen Menschen mit Leukämie sagen „Seid geduldig und gebt niemals auf! Das Leben ist schön!“

In Deutschland ist es möglich, dass sich Spender und Empfänger nach zwei Jahren persönlich treffen können. Dies regelt das Transplantationsgesetz. Die DSD, die sich selbst als Heimat für Lebensretter bezeichnet, ermöglicht die Begegnungen schon seit vielen Jahren, sie finden immer im Rahmen der Jahrestagung „Zukunft Leben“ im Herbst statt.

Natürlich ist es auch der Wunsch der DSD, eine Begegnung zwischen Evaggelia Panoli und ihrem Spender zu ermöglichen. Um die Kosten dieses Kennenlernens zu finanzieren, hat die DSD auf ihrer Online Spendenplattform betterplace.org ein Aktions-Projekt angelegt. Dort sammelt sie Spenden, um die Kosten einer Anreise nach Deutschland im September zu finanzieren. Hier kann direkt Geld gespendet werden:
https://www.betterplace.org/de/projects/39465-evaggelias-sehnlichster-wunsch-nach-der-leukamie-danke-sagen

Der Moment, in dem sich Spender und Empfänger treffen, ist nicht nur ein emotionaler Moment, er zeigt auch, wie wichtig es ist, sich typisieren zu lassen. Denn Leukämie kann jeden treffen. Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie. Viele von ihnen benötigen im Verlauf ihrer Erkrankung auch eine nicht-verwandte Stammzelltransplantation, nämlich dann, wenn kein Spender aus der Familie zur Verfügung steht.
Hier kann man sich als Stammzellenspender registrieren:
http://www.deutsche-stammzellspenderdatei.de/entnahmeset/

Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 26 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

Jede Stammzellspenderdatei ist gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Spenderdaten (anonymisiert) dem Zentralen Knochenmarkspenderregister (ZKRD) zur Verfügung zu stellen und leistet so ihren Beitrag zur Rettung von Leben. Dennoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Institutionen in ihren Arbeitsweisen.

Die Prioritäten der DSD liegen auf Know-how, Erreichbarkeit und Service. Ebenso selbstverständlich ist die hohe Qualität der technischen Verfahren zur genetischen Typisierung.

Firmenkontakt
Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH
Heinz Robens
Altener Damm 50
06847 Dessau-Roßlau
034051965211
info@deutsche-stammzellspenderdatei.de
www.deutsche-stammzellspenderdatei.de

Pressekontakt
Plus PR
Antje Borm-Flammersfeld
Unter Goldschmied 6
50667 Köln
022193464417
info@pluspr.de
http://www.pluspr.de/

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/spendenaktion-nach-stammzelltransplantation/

„Meine Stammzellspende hat mir gezeigt, wie kurz ein Leben sein kann“

"Meine Stammzellspende hat mir gezeigt, wie kurz ein Leben sein kann"

Genau einen Tag vor der wichtigsten Prüfung im Leben eines
jungen Menschen – der ersten Abiturklausur – erhielt Frauke Linßen die Anfrage zur Stammzellspende. „Einen stressigeren Zeitpunkt hätte es für mich nicht geben können, trotzdem wollte ich unbedingt spenden. Denn ich wusste, dass es für die erkrankte Person um Leben und Tod ging – was waren meine Prüfungen da schon im Vergleich?!“

Der Erfahrungsbericht einer jungen Stammzellspenderin soll andere motivieren, sich als Spender registrieren zu lassen. Denn noch immer fehlen potenzielle Stammzellspender, die schwer erkrankten Patienten eine Hoffnung auf Leben geben können.

Die Abiturientin Frauke zögerte trotz Prüfungsstress keine Sekunde und spendete ihre Stammzellen einer schwer erkrankten Leukämiepatientin – knapp fünf Monate nach ihrer Typisierung & Registrierung als Stammzellspenderin.

„Ich wusste, dass die Spende sehr dringend benötigt wurde und hätte am liebsten direkt mit den Vorbereitungen begonnen. Gemeinsam mit meinen Eltern und der Stammzellspenderdatei entschieden wir uns aber, bis nach den Prüfungen zu warten. Ich finde es toll, dass die Datei auch Rücksicht auf meine Situation genommen hat. Erst im Anschluss an meiner Stammzellspende habe ich erfahren, dass „meine“ Patientin aus den USA kam und etwa in meinem Alter war. Das machte die Sache noch viel wichtiger, als ich es je vermutet hatte. Dass jemand in meinem Alter schon so krank sein konnte, hat mich geschockt und sehr bewegt“.

Bevor Frauke endgültig zur Spende zugelassen wurde, wurde eine 2. Typisierung, die sogenannte Feintypisierung, durchgeführt. Hier wird nochmals genau geprüft, ob die genetischen Merkmale von Spender und Empfänger auch wirklich übereinstimmen. Zur Vorbereitung auf die Stammzellentnahme musste sich die 19-Jährige ca. eine Woche lang ein Medikament in die Bauchfalte spritzen. Dieses sorgt dafür, dass das Stammzellwachstum stimuliert wird.

„Klar hatte ich zunächst Bammel vor den Spritzen. Aber ein kleiner Pieks war nichts im Vergleich zu den Schmerzen meines „genetischen Zwillings“ – der jungen Frau, für die ich spenden sollte. Man hat mir im Vorfeld genau gezeigt, wie ich mich spritzen muss. Aber ich konnte mich dazu nicht überwinden. Deshalb hat das mein Vater gemacht. Wie bei einer anfänglichen Grippe hatte ich ein paar Tage Gliederschmerzen und fühlte mich müde – also alles halb so schlimm. Nach wenigen Tagen waren diese Anzeichen aber schon verflogen“.

Für die anschließende Stammzellentnahme flog Frauke dann in ein sogenanntes Entnahmezentrum. Dort wurden ihr die Stammzellen aus dem fließenden Blut entnommen.

„Ich war für ca. fünf Stunden an ein Gerät wie bei der Blutplasmaspende angeschlossen. Auch die Nadeln sahen so ähnlich aus. Zu Beginn war ich natürlich noch ziemlich aufgeregt. Das legte sich aber ganz schnell, denn die Entnahme kribbelte nur etwas und Schmerzen hatte ich keine. Und das, obwohl ich sehr feine Venen habe. Klasse finde ich, dass man bei der Spende jemanden mitnehmen darf und Filme zur Ablenkung anschauen kann. Das macht das Ganze noch angenehmer“.

Nach der Entnahme fühlte sich die damals 19-Jährige zunächst noch etwas schlapp, war aber später bereits fit genug für einen Stadtbummel. Danach ging es für Frauke nach Hause. Ihre Prüfungen konnte die Schülerin alle erfolgreich bestehen.

Stammzellen spenden: „Ich würde es sofort wieder tun“
Für Frauke war die Stammzellentnahme ein Ereignis, das sie sofort wiederholen würde und es fast getan hätte.

„Man bat mich 2011, erneut Stammzellen für „meine“ Patientin zu spenden. Leider verstarb sie kurz nach der Anfrage. Es hat mich sehr traurig gemacht, mir aber auch gezeigt, wie wichtig es ist, dass sich viele Menschen typisieren lassen. Jeder kann an Leukämie erkranken und hofft dann auf Hilfe – denn das Leben kann so schnell zu Ende sein, wenn man keinen passenden Spender findet! Deshalb hoffe ich, dass meine Geschichte viele motiviert, es mir gleich zu tun“.

In Deutschland gibt es insgesamt 26 Stammzellspenderdateien, die sich flächendeckend um die Gewinnung von Spendern kümmern. Die Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH (DSD), achtgrößte Datei, setzt dabei auf dezentrale Entnahmestellen. Für Stammzellspender ist das die ideale Möglichkeit überall vor Ort zu spenden.

Menschen zwischen 18-40 Jahren können sich bei der DSD kostenlos registrieren. Wer älter als 40 Jahre ist wird um eine Spende von 40 Euro gebeten – so viel kostet die Typisierung und Registrierung eines potenziellen Spenders, die im Notfall die letzte Chance auf Leben ist.

Das Bestellformular für das Entnahmeset zur Typisierung bei der deutschen Stammzellspenderdatei kann hier heruntergeladen werden:
http://www.deutsche-stammzellspenderdatei.de/entnahmeset/
Es enthält zwei Wattetupfer für die Speichelentnahme und eine Einverständniserklärung.

Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 26 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

Jede Stammzellspenderdatei ist gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Spenderdaten (anonymisiert) dem Zentralen Knochenmarkspenderregister (ZKRD) zur Verfügung zu stellen und leistet so ihren Beitrag zur Rettung von Leben. Dennoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Institutionen in ihren Arbeitsweisen.

Die Prioritäten der DSD liegen auf Know-how, Erreichbarkeit und Service. Ebenso selbstverständlich ist die hohe Qualität der technischen Verfahren zur genetischen Typisierung.

Firmenkontakt
Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH
Heinz Robens
Altener Damm 50
06847 Dessau-Roßlau
034051965211
info@deutsche-stammzellspenderdatei.de
www.deutsche-stammzellspenderdatei.de

Pressekontakt
Plus PR
Antje Borm-Flammersfeld
Unter Goldschmied 6
50667 Köln
022193464417
info@pluspr.de
http://www.pluspr.de/

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/meine-stammzellspende-hat-mir-gezeigt-wie-kurz-ein-leben-sein-kann/

Armutsbericht: Großes Gejammer – keine Aktivität

Eine Information des Deutschen Schutzverbandes gegen Diskriminierung e. V. (DSD)

Armutsbericht: Großes Gejammer - keine Aktivität

www.mehr-hartz4.net

25.2.2016. Immer wenn in Deutschland der Armutsbericht veröffentlicht wird, fordern Verbände Maßnahmen die steigende Armut zu bekämpfen. „Diese vernünftigen Forderungen verhallen aber in den Ohren der Verantwortlichen „, weiß Uwe Hoffmann, Geschäftsführer des Deutschen Schutzverbandes gegen Diskriminierung e. V. (DSD). Ohne sofortiges Handeln werde vor allem die Kinder- und Altersarmut in den kommenden Jahren bedrohliche Ausmaße annehmen.

Die Armutsquote in Deutschland sank im vergangenen Jahr um 0,1 auf nun 15,4 Prozent. Hinter diesen kleinen Zahlen verbergen sich die Schicksale von über 13,4 Millionen Menschen, die unterhalb der Armutsschwelle leben. „Der Rückgang ist lächerlich und ein Zeichen des politischen Desinteresses“, so Uwe Hoffmann, Geschäftsführer des DSD ( www.mehr-hartz4.net ). Die Armutsquote bei Erwerbslosen und Alleinerziehenden steigt nämlich Jahr für Jahr. Mehr als die Hälfte aller Erwerbslosen und 42 Prozent aller Alleinerziehenden in Deutschland gelten als arm. Dies sei eine Schande für unseren Sozialstaat, der im vergangenen Jahr einen Haushaltsüberschuss von mehr als 12 Milliarden Euro erwirtschaftet hat, so Hoffmann.

„Armut in Deutschland ist ein Thema, das auf die Agenda aller Verantwortlichen gehört“, sagt der DSD-Geschäftsführer. Seit 2005 ist die Quote der altersarmen Rentner um 46 Prozent angewachsen; 19 Prozent aller Kinder leben in Armut, die Hälfte von ihnen in Haushalten von Alleinerziehenden. „Das sind Entwicklungen, die uns große Sorgen machen, vor allem weil wir wissen, dass auch nach diesem Bericht die sozial- und steuerpolitischen Gegenmaßnahmen ausbleiben werden“, sagt Hoffmann. Dabei sei die Lösung der Probleme keine Zauberei.

Uwe Hoffmann weiter: „Wenn wir für absurde Maßnahmen im In- und Ausland Steuergelder verschwenden, frage ich mich, warum kein Geld für eine Grundsicherung der Kinder, eine reformierte Alterssicherung und die sanktionsfreie, bedarfsgerechte Unterstützung von Hartz-IV-Empfängern möglich ist.“ Ein großes Ärgernis ist für den DSD-Geschäftsführer auch die Vermittlung von Arbeitslosen in Billiglohn-Jobs: „Es ist kein Geheimnis, dass Betriebe billigste Arbeitskräfte über Personaldienstleister von den Jobcentern vermittelt bekommen. Das ist bewusste Ausbeutung derer, die trotz ihres Lohnes staatliche Leistungen zum Überleben brauchen. Das hat mit beruflicher Förderung gar nichts zu tun!“

Der DSD ist ein gemeinnütziger Verein in Thüringen, der sich seit Jahren u. a. für Hartz-IV-Empfänger, und damit gegen die zunehmende Armut in Deutschland engagiert.

Der Deutsche Schutzverband gegen Diskriminierung setzt sich für Menschen ein, die sich durch Behörden oder Unternehmen ungerecht behandelt fühlen, die bei ihrer Berufswahl aus böswilligen Gründen oder Vorurteilen benachteiligt wurden oder die durch den Staat oder seine Entscheidungen ins soziale Abseits gedrängt werden.

Besonders betreut werden Hartz IV-Empfänger, die eine kostenlose Erstberatung ihrer Fälle durch spezialisierte Anwälte erhalten.

Folgen Sie uns auch auf Facebook

Firmenkontakt
Deutscher Schutzverband gegen Diskriminierung e.V.
Uwe Hoffmann
Löbdergraben 11
07743 Jena
03641 876 11 59
info@gegendiskriminierung.de
http://www.gegendiskriminierung.de

Pressekontakt
All4Press
Erich Jeske
Martinskloster 3
99084 Erfurt
0361 55 06 710
info@all4press.de
http://www.all4press.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/armutsbericht-grosses-gejammer-keine-aktivitaet/

Hartz IV – nur 5 % wehren sich gegen Sanktionen

Eine Information des Deutschen Schutzverbands gegen Diskriminierung

Hartz IV - nur 5 % wehren sich gegen Sanktionen

(Bildquelle: Fotolia.com)

15. Februar 2016. Die Sanktionspolitik der Jobcenter steht unter ständiger Kritik. Völlig zu Recht, dann oft werden Sanktionen wahllos und ohne rechtliche Grundlage verhängt. Dass dennoch nur rund 5 Prozent aller Hartz-IV-Empfänger diese existenzbedrohenden Bestrafungen prüfen lassen, spreche für die Angst, die Betroffene gegenüber den Behörden haben, sagt Uwe Hoffmann, Geschäftsführer des Deutschen Schutzverbandes gegen Diskriminierung e. V. (DSD).

Sanktionen sind Leistungskürzungen, bis zu einer Höhe von 30 Prozent. Mehr als 40 Prozent dieser Straf- und Erziehungsmaßnahmen werden aber verhängt, ohne dass es dafür tatsächlich eine rechtliche Grundlage oder eine Rechtfertigung gibt. Der DSD-Geschäftsführer ( www.mehr-hartz4.net ): „Der Grund, warum so viele Fehler passieren liegt in den sich ständig ändernden Ausführungsbestimmungen. Jährlich, so berichtet es die Hamburger Hartz-IV-Rebellin, Inge Hannemann, gebe es bis zu 1.000 Änderungen. Kein Wunder, dass die Jobvermittler so viele Fehler machen.“

Eine Sanktion kann die Existenz eines Hartz-IV-Empfängers schnell bedrohen. Kürzt man die Leistung eines Alleinstehenden (404 Euro/Monat) um 30 Prozent, so bleiben gerade noch 282,80 Euro für das nackte Überleben. „Wenn ein Jobcenter 30 Euro vom Leistungsempfänger zurückfordert, ist das für sie nicht mehr als eine rechnerische Spielerei“, sagt Hoffmann. „Für den Betroffenen aber ist es eine echte Katastrophe.“ Seit Jahren veranlasst der DSD für Betroffene kostenlose Prüfungen von Bescheiden und Sanktionsbescheiden. „Die positive Bilanz unserer Arbeit spricht für sich“, sagt der Geschäftsführer.

Dass noch immer so Wenige gegen verhängte Sanktionen vorgehen, begründet Hoffmann mit der Angst: „Viele glauben, sie bekämen noch mehr Schwierigkeiten, wenn sie sich mit dem Jobcenter anlegen. Aber ich betone immer wieder, dass es wichtig ist, gegen das Jobcenter zu klagen. Nur so können wir langfristig erreichen, dass die gesamte Sanktionspraxis überdacht und endlich geändert wird. Und wer als unbequem gilt, wird sehr oft in Ruhe gelassen. Schließlich wollen die Jobcenter nicht noch mehr Verwaltungsaufwand.“

Wer nicht kämpft, hat schon verloren, eine Weisheit, die sich jeder sanktionierte Leistungsempfänger ins Wohnzimmer hängen sollte. Der DSD-Geschäftsführer: „Sanktionen sollen den Druck auf die Menschen erhöhen, irgendeinen Job als Billiglöhner oder Leiharbeiter anzunehmen. Diese vermeintliche Chance auf eine Rückkehr in das Berufsleben ist für mich nichts weiter als die Erhaltung des fragwürdigen Billiglohn-Sektors, der den Betrieben die Gewinnspannen erhöht. Und meiner Meinung nach ist das Hartz-IV-System sozusagen die Produktionsstätte für billige Arbeit.“

Mehr Informationen unter www.mehr-hartz4.net

Der Deutsche Schutzverband gegen Diskriminierung setzt sich für Menschen ein, die sich durch Behörden oder Unternehmen ungerecht behandelt fühlen, die bei ihrer Berufswahl aus böswilligen Gründen oder Vorurteilen benachteiligt wurden oder die durch den Staat oder seine Entscheidungen ins soziale Abseits gedrängt werden.

Besonders betreut werden Hartz IV-Empfänger, die eine kostenlose Erstberatung ihrer Fälle durch spezialisierte Anwälte erhalten.

Folgen Sie uns auch auf Facebook

Firmenkontakt
Deutscher Schutzverband gegen Diskriminierung e.V.
Uwe Hoffmann
Löbdergraben 11
07743 Jena
03641 876 11 59
info@gegendiskriminierung.de
http://www.gegendiskriminierung.de

Pressekontakt
All4Press
Erich Jeske
Martinskloster 3
99084 Erfurt
0361 55 06 710
info@all4press.de
http://www.all4press.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/hartz-iv-nur-5-wehren-sich-gegen-sanktionen/

So funktioniert die Stammzellspende in Deutschland

So funktioniert die Stammzellspende in Deutschland

Im Labor werden die Porblen typisiert, danach können die Merkale in einer Datei registriert werden.

Stammzellspender sind häufig die letzte Hoffnung für Patienten, die an Leukämie erkrankt sind. Damit jeder Patient – wenn notwendig -schnell Stammzellen transplantiert bekommen kann, gibt es in Deutschland ein vollständig geregeltes System, dem alle 26 Spenderdateien angehören.

Dessau 26.10.2015. Das Transplantieren von Stammzellen bei bestimmten Krankheiten, vor allem bei Leukämie, ist die letzte Heilungschance für Patienten, bei denen eine Chemotherapie nicht anschlägt. Stammzelltransplantation kann als eine spezielle Form der Organspende angesehen werden. Entsprechend legen Gesetzgeber, Verbände oder auch das Paul-Ehrlich-Institut exakt fest, wie eine Stammzellspende ablaufen muss, um Manipulationen auszuschließen, damit jeder Patient die gleiche Chance hat. Übrigens: 11.400 Menschen erkranken jährlich an Leukämie.

Weltweit sind rund 26 Millionen potenzielle Stammzellspender registriert, 6 Millionen von ihnen stammen aus Deutschland. (aktuelle Zahlen unter http://www.bmdw.org )

In Deutschland gibt es insgesamt 26 verschiedene Stammzellspender-dateien, die sich flächendeckend um die Rekrutierung von Spendern kümmern, in dem sie möglichst viele Menschen HLA-typisieren. Die Vielfalt der Stammzellspenderdateien ist nicht selbstverständlich, wie ein Blick ins Ausland zeigt: In Österreich oder der Schweiz gibt es jeweils nur eine Datei. Es scheint aber so, als sei die Vielfalt effizienter, vergleicht man den Anteil potenzieller Stammzellspender an der Gesamtbevölkerung: Stehen in Deutschland 7% zur Verfügung, sind es lediglich 0,3% in der Schweiz und 0,7% in Österreich.

Die verschiedenen Dateien gestalten ihre internen Abläufe unterschiedlich. Hier wird, wie in der freien Wirtschaft auch, individuell gearbeitet, je nach Strategie des Unternehmens. So setzen manche Dateien auf dezentrale Entnahmestellen, wie z.B. die Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH, um dem Spender möglichst wenig Umstände zu machen. Andere Dateien verlagern die einzelnen Prozessschritte in Tochtergesellschaften. Auch der Umfang der Typisierung scheint unterschiedlich. Das Miteinander von Datei und seinen registrierten potenziellen Stammzellspendern unterscheidet sich von Datei zu Datei sehr deutlich.

Alle Dateien sind an das ZKRD, das Zentrale Knochemarkspenderegister in Ulm angeschlossen. Sie melden alle in ihrer Datei registrierten potenziellen Spender dorthin. Das Prinzip der zentralen Spenderregistrierung und das Procedere bei der konkreten Spendersuche ist für alle Stammzellspenderdateien gleichermaßen geregelt.

Benötigt ein Patient eine Stammzellspende, setzt der behandelnde Arzt einen umfassenden Suchprozess in Gang, um möglichst schnell einen passenden Stammzellspender zu finden. Zunächst wird versucht, in der Familie des Patienten fündig zu werden, denn nach der Wahrscheinlichkeitstheorie kann man hier die größte Übereinstimmungs-wahrscheinlichkeit erwarten. Viele Dateien veranstalten auch Typisierungs-Aktionen bei Freunden, Bekannten oder beim Arbeitgeber, oftmals in groß angelegten und öffentlichkeitswirksamen Events.

Die beiliegende Übersicht verdeutlicht den systematischen Ablauf in Deutschland. Sobald ein Stammzellspender benötigt wird und innerhalb der Familie des Patienten niemand als Spender zur Verfügung steht, schaltet der behandelnde Arzt eines der sogenannte Suchzentren ein. Das sind hochkompetente Clearingstellen, die für den Arzt tätig werden, ihn bei der Spendersuche unterstützen und die Spender-Vorselektion vornehmen.

Das Suchzentrum wendet sich an das ZKRD und startet dort einen Suchlauf mit den HLA-Daten des Patienten.
Ziel ist es, passende Spender = möglichst große Übereinstimmung in den HLA-Merkmalen) aus der zentralen Datei zu filtern. In vielen Fällen können glücklicherweise mehrere geeignete Spender ermittelt werden. Die vielen Dateien, die deutschlandweit agieren, machen“s möglich.

Das Suchzentrum schlägt nun dem transplantierenden Arzt geeignete Spender vor. Die Kompetenz eines Suchzentrums liegt in der genauen Überprüfung der HLA-Merkmale und seiner unterschiedlichsten Ausprägungen. Es kümmert sich darum, dass die genetischen Merkmale zwischen Spender und Empfänger so genau wie nur irgend möglich zusammenpassen.

Entscheidet sich der Arzt für einen der vorgeschlagenen Spender, wendet sich das Suchzentrum an die Stammzellspenderdatei, aus der der Spender rekrutiert wurde. Die Datei nimmt nun Kontakt zum Spender auf und regelt die Bestätigungstypisierung und alle weiteren organisatorischen und versicherungstechnischen Details.

Sollte das ZKRD keinen passenden Spender ermitteln können, so startet es eine weltweite Suche, um möglichst rasch einen Spender aus dem Ausland zu finden.

Natürlich können sich interessierte Personen auch an eine Datei ihrer Wahl wenden und sich dort typisieren lassen. Die Dateien sorgen dann für die Entnahme einer Blut- oder Speichelprobe, um sie in einem Labor typisieren zu lassen. Die Dateien kümmern sich auch um Spendengelder und Fundraisingprojekte, denn die Kosten für Typisierungen müssen sie ausschließlich selbst tragen. Hat sich ein Spender bei einer Datei registrieren lassen, steht er also deutschland- und weltweit zur Verfügung. Eine Registrierung in einer anderen Datei ist nicht mehr erforderlich.

Weil die Wahrscheinlichkeit der Übereinstimmung in den HLA-Merkmalen so gering ist (1:600 – 1:1.000.000.000.000), ist es für die 26 Stammzell-spenderdateien so wichtig, dass sich noch mehr potenzielle Spender registrieren lassen. Dafür macht sich auch die Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) gGmbH stark. Mit Schulprojekten, im Social Web https://www.facebook.com/deutschestammzellspenderdatei?fref=tsim oder https://twitter.com/DSD_gGmbH oder im Internet unter
www.deutsche-stammzellspenderdatei.de geht sie innovative Wege, um junge Spender zu finden, die an Leukämie erkrankten Menschen neue Hoffnung auf Leben schenken.

(5974 Zeichen)

Pressekontakt:
Plus PR, Antje Borm-Flammersfeld
Unter Goldschmied 6 | 50667 Köln
TEL 0221-934644-41 | info@pluspr.de
www.pluspr.de

Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 26 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

Jede Stammzellspenderdatei ist gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Spenderdaten (anonymisiert) dem Zentralen Knochenmarkspenderregister (ZKRD) zur Verfügung zu stellen und leistet so ihren Beitrag zur Rettung von Leben. Dennoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Institutionen in ihren Arbeitsweisen.

Die Prioritäten der DSD liegen auf Know-how, Erreichbarkeit und Service. Ebenso selbstverständlich ist die hohe Qualität der technischen Verfahren zur genetischen Typisierung.

Firmenkontakt
Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH
Heinz Robens
Altener Damm 50
06847 Dessau-Roßlau
034051965211
info@deutsche-stammzellspenderdatei.de
www.deutsche-stammzellspenderdatei.de

Pressekontakt
Plus PR
Antje Borm-Flammersfeld
Unter Goldschmied 6
50667 Köln
022193464417
info@pluspr.de
http://www.pluspr.de/

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/so-funktioniert-die-stammzellspende-in-deutschland/

„Schön, dass es dich gibt. Begegnung von Stammzellspendern und -empfängern“ – Start der Ausstellung in Erfurt

"Schön, dass es dich gibt. Begegnung von Stammzellspendern und -empfängern"  - Start der Ausstellung in Erfurt

V.r.: Christoph Kind, Heinz Robens, Frank Neubert und Michael Zimmer bei der Eröffnung.

Es ist ein ganz emotionales Thema, dass die Wanderausstellung „Schön, dass es dich gibt. Begegnung von Stammzell-spendern und -empfängern“ anspricht. Heute eröffnete die Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) die Ausstellung in der Sparkasse Mittelthüringen am Fischmarkt in Erfurt.

Erfurt/Dessau, 22.09.2015. Mit der Ausstellung wird nicht nur Freude, Hoffnung und Zuversicht gezeigt, sondern auch auf das wichtige Thema der Stammzellspende aufmerksam gemacht. Im Kampf gegen Leukämie kann eine Stammzellspende die letzte Hoffnung auf Leben sein. Nach einer erfolgreichen Transplantation wünschen sich Stammzellspender- und -empfänger oftmals einander zu treffen. Mit diesem emotionalen Moment befasst sich die Ausstellung der DSD, die noch bis zum 16. Oktober in Erfurt gezeigt wird.

„Wir freuen uns, dass die Sparkasse Mittelthüringen diesem wichtigen Thema in der Hauptfiliale am Fischmarkt eine Plattform gibt“, erklärte der geschäftsführende Gesellschafter der DSD, Heinz Robens, bei der Eröffnung in Anwesenheit von Frank Neubert, Regionaldirektor der Sparkasse Mittelthüringen, und des Filialdirektors Christoph Kind. Zudem berichtete der Stammzellspender Michael Zimmer (42) über die Typisierung und Vorbereitung auf die Entnahme seiner Stammzellen. Der Papiermacher aus Kölleda spendete erst im Juli. Für ihn eine Selbstverständlichkeit: „Jeder kann in diese Lage geraten. Ich würde es immer wieder tun“, sagte er bei der Eröffnung.

(1.698 Zeichen)

Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 27 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

Jede Stammzellspenderdatei ist gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Spenderdaten (anonymisiert) dem Zentralen Knochenmarkspenderregister (ZKRD) zur Verfügung zu stellen und leistet so ihren Beitrag zur Rettung von Leben. Dennoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Institutionen in ihren Arbeitsweisen.

Die Prioritäten der DSD liegen auf Know-how, Erreichbarkeit und Service. Ebenso selbstverständlich ist die hohe Qualität der technischen Verfahren zur genetischen Typisierung.

Firmenkontakt
Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH
Heinz Robens
Altener Damm 50
06847 Dessau-Roßlau
034051965211
info@deutsche-stammzellspenderdatei.de
www.deutsche-stammzellspenderdatei.de

Pressekontakt
Plus PR
Antje Borm-Flammersfeld
Unter Goldschmied 6
50667 Köln
022193464417
info@pluspr.de
http://www.pluspr.de/

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/schoen-dass-es-dich-gibt-begegnung-von-stammzellspendern-und-empfaengern-start-der-ausstellung-in-erfurt/

DSD feiert World Marrow Donor Day in Dessau mit Typisierungsaktion

DSD feiert World Marrow Donor Day in Dessau mit Typisierungsaktion

Die seit 23 Jahren in Dessau ansässige Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) engagiert sich beim ersten weltweiten Stammzellspendertag. Der „World Marrow Donor Day“ wird am Samstag, 19. September 2015, begangen. Die DSD führt eine breitenwirksame Aktion im Rathaus- Center Dessau durch. Informationen zur freiwilligen Stammzellspende sowie eine Typisierungsaktion und Gespräche mit freiwilligen Stammzellspendern stehen im Mittelpunkt.

DSD-Aktionstag mit Typisierungsaktion
anlässlich des World Marrow Donor Day:
Am: Samstag, 19.9.2015
Von 12:00 – 17:00 Uhr
Ort: Rathaus-Center Dessau
Vor Ort aktiv: Heinz Robens, DSD-Geschäftsführer
Kathleen Wegner, DSD-Team Stammzellspenderbetreuung
Grit Gröbel, DSD-Schulprojekt sowie Stammzellspender aus der Region, unter ihnen Karin Finke (12:00 – 14:00 Uhr).

„DSD-Aktionstag: World Marrow Donor Day“ ist Partner des
1. Freiwilligentages des Dessau-Roßlauer Netzwerkes für Vereine
und Ehrenamtler. Am Aktionstag der DSD steht nicht zuletzt die gemeinnützige Arbeit der Deutschen Stammzellespenderdatei (DSD) im Fokus. So wird das DSDEhrenamt vorgestellt. Interessenten können sich am DSD-Infostand im Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) gGmbH Rathaus-Center Dessau melden. Zudem wird ausführlich über die Freiwilligkeit der Stammzellspende aufgeklärt. „Allein bei uns in Deutschland erkrankt alle 45 Minuten ein Mensch an Leukämie. Ohne die freiwilligen Spender gäbe es für viele von Ihnen keine Hoffnung auf Leben“, so Heinz Robens, DSD-Geschäftsführer.
Mit Integration des DSD-Aktionstages in den 1. Freiwilligentag Dessau-Roßlau will die DSD auch dazu motivieren, sich ehrenamtlich in der Stadt und Region zu engagieren. Sei es bei der DSD oder den vielen weiteren Sozialpartnern vor Ort.
Die DSD sagt Danke – allen freiwilligen Stammzellspendern. Anlässlichdes World Marrow Donor Day wird weltweit der 25 Millionste gefeiert.
Mit der Typisierungsaktion am 19.9.2015 im Rathaus-Center Dessau wird diese Zahl weiter wachsen und somit die Chance für Patienten, einen passenden LEBENspender zu finden.

Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 27 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

Jede Stammzellspenderdatei ist gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Spenderdaten (anonymisiert) dem Zentralen Knochenmarkspenderregister (ZKRD) zur Verfügung zu stellen und leistet so ihren Beitrag zur Rettung von Leben. Dennoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Institutionen in ihren Arbeitsweisen.

Die Prioritäten der DSD liegen auf Know-how, Erreichbarkeit und Service. Ebenso selbstverständlich ist die hohe Qualität der technischen Verfahren zur genetischen Typisierung.

Firmenkontakt
Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH
Heinz Robens
Altener Damm 50
06847 Dessau-Roßlau
034051965211
info@deutsche-stammzellspenderdatei.de
www.deutsche-stammzellspenderdatei.de

Pressekontakt
Plus PR
Antje Borm-Flammersfeld
Unter Goldschmied 6
50667 Köln
022193464417
info@pluspr.de
http://www.pluspr.de/

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/dsd-feiert-world-marrow-donor-day-in-dessau-mit-typisierungsaktion/

Kein Sommerloch für Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Doch bei Stammzellspenderdateien wie der Deutschen Stammzellspenderdatei (DSD) gGmbH darf es keine Verschnaufpause geben; denn wer Stammzellen benötigt kennt keine Ferien. Dann muss alles sehr schnell gehen.

Kein Sommerloch für Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien

Dessau, 30.06.2015. Jetzt ist es wieder soweit. In einigen Teilen Deutschlands starten die Sommerferien. Fast ein Drittel der Deutschen ist dann unterwegs. Das hat bekanntlich Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft – sie steckt im Sommerloch. Die Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) gGmbH muss aber auch in dieser Zeit hundertprozentig funktionieren – denn Sie steht bei der Suche nach Stammzellspendern jederzeit bereit, natürlich auch zu Urlaubszeiten.

Für Leukämiepatienten sind Stammzellen, wenn die Chemotherapie nicht greift, die einzige Hoffnung auf Heilung. Die DSD ist immer sofort zu Stelle, führt auch in der Sommerzeit kurzfristige Typisierungsaktionen durch und leitet alles Organisatorische in die Wege, um den passenden Spender zu finden. So ist ein reibungsloser Ablauf bei der DSD auch in Urlaubszeiten garantiert.

Es ist wichtig, dass sich so viele Stammzellspender wie möglich typisieren und registrieren lassen – denn die Wahrscheinlichkeit den genetischen Zwilling zu finden liegt bei 1:600 – 1:1.000.000.000.000. Jeden kann es treffen; bedenkt man, dass in Deutschland laut Statistik alle 45 Minuten ein Mensch an Leukämie erkrankt. Wer gesund ist und sich schon auf seinen nächsten Urlaub freut, kann also sein gutes Gefühl Anderen weitergeben, denen das Glück eines gesunden Körpers aufgrund einer Krebserkrankung verwehrt ist. Denn Gutes tun tut gut und kann so einfach sein.

Informationen rund um die Typisierung gibt es hier: http://www.deutsche-stammzellspenderdatei.de/spender/

Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 27 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

Jede Stammzellspenderdatei ist gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Spenderdaten (anonymisiert) dem Zentralen Knochenmarkspenderregister (ZKRD) zur Verfügung zu stellen und leistet so ihren Beitrag zur Rettung von Leben. Dennoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Institutionen in ihren Arbeitsweisen.

Die Prioritäten der DSD liegen auf Know-how, Erreichbarkeit und Service. Ebenso selbstverständlich ist die hohe Qualität der technischen Verfahren zur genetischen Typisierung.

Firmenkontakt
Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH
Heinz Robens
Altener Damm 50
06847 Dessau-Roßlau
034051965211
info@deutsche-stammzellspenderdatei.de
www.deutsche-stammzellspenderdatei.de

Pressekontakt
Plus PR
Antje Borm-Flammersfeld
Unter Goldschmied 6
50667 Köln
022193464417
info@pluspr.de
http://www.pluspr.de/

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/kein-sommerloch-fuer-stammzell-und-knochenmarkspenderdateien/

Enttäuschung über Urteil zu Jobcenter-Durchwahlen

Enttäuschung über Urteil zu Jobcenter-Durchwahlen

Mehr-Hartz4.net

18. Juni 2015. Ein Urteil des Oberverwaltungsgerichtes (OVG) Münster (Az.: 8 A 2429/14) vom 16. Juni 2015 sorgt für Enttäuschung bei Betroffenen und auch beim Deutschen Schutzverband gegen Diskriminierung e. V. (DSD): Die Klage eines Kölner Hartz-IV-Beziehers auf Herausgabe der Durchwahl-Telefonnummer der Jobcenter-Mitarbeiter, wurde abgewiesen.

Alles bleibt wie es war: Ärgerlich, umständlich und alles andere als kundenfreundlich. Das OVG Münster hat entschieden, die Durchwahlnummern von Mitarbeitern der Kölner Jobcenter nicht herausgeben werden müssen. Ein Hartz-IV-Empfänger hatte sich auf das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) berufen und geklagt, da er es satt hatte, mit seinen Anrufen stets im Callcenter zu landen.

Das Gericht sah die Funktionsfähigkeit dieser staatlichen Einrichtungen gefährdet. Unverständnis für dieses Urteil zeigen zahlreiche Verbände und auch Uwe Hoffmann, Geschäftsführer des DS ( www.mehr-hartz4.net ): „Es geht hier nicht um eine telefonische Mängelrüge wegen eines defekten Küchenmixers, sondern um die soziale Grundsicherung. Und soziale Grundsicherung ist ein sehr nüchternes Synonym für .“

Für die Argumentation der Münsteraner Richter, dass so die Sachbearbeiter ihre Arbeitskraft und Konzentration ungestört in die persönlichen Beratungsgespräche stecken könnten, ohne dabei telefonisch gestört zu werden, hat der DSD-Geschäftsführer wenig Verständnis. „Wer, wie ein Richter, wohl noch nie ein Gespräch mit einem Jobcenter-Mitarbeiter hatte, weiß auch nicht, wie diese vermeintlich sensiblen und intensiven Beratungsgespräche ablaufen“, so Hoffmann.

Das Urteil, für das beim Bundesverwaltungsgericht wegen der grundsätzlichen Bedeutung Revision zugelassen wurde, werde den allgemeinen Unmut über die Kundenfreundlichkeit der Jobcenter kaum verbessern, so Hoffmann: „Es gibt immer noch sehr viele Fehler in Bescheiden, ungerechtfertigte Sanktionen und sinnlose Maßnahmen für Langzeitarbeitslose. Könnten die Betroffenen mit fachkompetenten Beratern direkt telefonieren, hätten wir sicher weniger Fälle, in denen wir unsere Vertrauensanwälte einschalten müssen, damit Betroffene zu ihrem Recht kommen. Der DSD hilft seit Jahren kostenlos Hartz-IV-Empfängern bei fehlerhaften Bescheiden, Sanktionen und anderen Schwierigkeiten mit den Jobcentern.

Mehr unter www.mehr-hartz4.net

Der Deutsche Schutzverband gegen Diskriminierung setzt sich für Menschen ein, die sich durch Behörden oder Unternehmen ungerecht behandelt fühlen, die bei ihrer Berufswahl aus böswilligen Gründen oder Vorurteilen benachteiligt wurden oder die durch den Staat oder seine Entscheidungen ins soziale Abseits gedrängt werden.

Besonders betreut werden Hartz IV-Empfänger, die eine kostenlose Erstberatung ihrer Fälle durch spezialisierte Anwälte erhalten.

Folgen Sie uns auch auf Facebook

Firmenkontakt
Deutscher Schutzverband gegen Diskriminierung e.V.
Uwe Hoffmann
Oberlauengasse 3a
07743 Jena
03641 876 11 59
info@gegendiskriminierung.de
http://www.gegendiskriminierung.de

Pressekontakt
All4Press
Erich Jeske
Martinskloster 3
99084 Erfurt
0361 55 06 710
info@all4press.de
http://www.all4press.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/enttaeuschung-ueber-urteil-zu-jobcenter-durchwahlen/

Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) gGmbH auf Wachstumskurs

Das Ziel für 2015 steht fest.

Die DSD hat seit ihrer Gründung 1994 viel erreicht:
Sie hat mittlerweile fast 100.000 Menschen dazu motiviert, sich als Stammzellspender in ihrer Datei registrieren zu lassen und damit weltweit als Spender zur Verfügung zu stehen.
Eine Stammzelltransplantation wird unter anderem bei vielen Formen der Leukämie (Blutkrebs) angewendet. Bisher kann für ca. 80% der Leukämie-Patienten ein geeigneter Stammzellspender gefunden werden.

Die Behandlung mit Stammzellen gilt heute als Königsweg der Medizin. Neben bösartigen Erkrankungen des Blutes können heute immer mehr Krankheiten mit ihnen behandelt werden. Entsprechend viele Spender werden benötigt.
Die DSD, achtgrößte von insgesamt 27 Stammzellspenderdateien in Deutschland, ist immer auf der Suche nach freiwilligen Spendern. Dafür tut sie viel. Sie setzt schon gezielt früh an, zum Beispiel im Rahmen von Aufklärungsarbeit in Schulen, Berufsbildungsinstituten oder Universitäten.
Die DSD versteht sich selbst als Heimat für Lebensretter; hier steht der Spender im Mittelpunkt. „Dank sozialer Netze sind wir heute stärker an unseren Spendern dran, als noch vor wenigen Jahren. Es ist uns wichtig, das Thema Stammzellspende in den Alltag zu holen. Unsere jährlich stattfindende Spenderehrung ist immer ein ganz besonderer Moment. Da rücken wir noch enger zusammen.“ So Heinz Robens, geschäftsführender Gesellschafter der DSD.

Wer sich auch als freiwilliger Stammzellspender bei der DSD registrieren lassen möchte und damit zur Heimat der Lebensretter gehören möchte, ist herzlich willkommen. Die DSD führt kostenlose Typisierungen für Spender zwischen 18 und 40 Jahren durch.
Informationen zur Registrierung, Bestellung des Typisierungs-Sets und viel Hintergrundwissen hält die DSD auf ihrer Website bereit: www.deutsche-stammzellspenderdatei.de

Auch ein Abonnement des Facebook Accounts der DSD lohnt. Hier gibt es Wissenswertes zum Thema, Aktuelles und ein Blick hinter die Kulissen der Datei.

https://www.facebook.com/deutschestammzellspenderdatei?ref=aymt_homepage_panel

Über die DSD

Die DSD ist die achtgrößte Stammzellspenderdatei Deutschlands. Die Hauptaufgabe der DSD ist die Gewinnung, Betreuung und Begleitung von freiwilligen Stammzellspendern. Dabei stellt die Datei sehr hohe Ansprüche an sich selbst: Service, Erreichbarkeit und Menschlichkeit sprechen ebenso für die Datei, wie die hohe Qualität der technischen Verfahren zur genetischen Typisierung (Next generation sequencing).
Die DSD agiert deutschlandweit und arbeitet eng mit dem ZKRD (Zentrales Knochenmarkspender-Register) zusammen.

Gegründet: 1992
Unternehmensform: gGmbH
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dr. Axel Florschütz
Geschäftsführender Gesellschafter: Heinz Robens
Sitz: Altener Damm 50, 06847 Dessau-Roßlau

Jede Hilfe zählt
Die Kosten von 50 Euro pro Typisierung müssen aus Spendengeldern finanziert werden. Jeder noch so kleine Betrag hilft deshalb, Spender zu typisieren und Leben zu retten.

Spendenkonto:
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE92810205000001335900
BIC: BFSWDE33MAG

www.deutsche-stammzellspenderdatei.de

Firmenkontakt
Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) gGmbH
Heinz Robens
Altener Damm 50
06847 Dessau-Roßlau
+49 (0)340 519652-0
kontakt@deutsche-stammzellspenderdatei.de
http://www.deutsche-stammzellspenderdatei.de

Pressekontakt
Plus PR
Kevin Bohsem
Unter Goldschmied 6
06847 Köln
0221-934644-27
kontakt@deutsche-stammzellspenderdatei.de
http://www.pluspr.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/deutsche-stammzellspenderdatei-dsd-ggmbh-auf-wachstumskurs/