Mahlzeiten positiv besetzen

Ausgewogene Ernährung kennt keine Verbote Grafik: Supress (No. 5913) sup.- Viele Eltern sind heute verunsichert, wenn es um die Ernährung ihrer Kinder geht. Die Berichterstattung darüber, welche Nahrungsmittel gesund und empfehlenswert sind, ist je nach Ausrichtung der Ideologie äußerst widersprüchlich und ändert sich zudem bei der Bewertung nahezu täglich. Und diese zweifelhaften Ratschläge sind vor allem negativ besetzt und mit Warnungen sowie Verboten verbunden. Verloren geht bei all diesen wissenschaftlich ohnehin nicht haltbaren Hiobsbotschaften oft die Erkenntnis, dass die Auswahl an sicheren und hochwertigen Lebensmitteln immens ist und es zu keiner Zeit so einfach war, sich abwechslungsreich, ausgewogen und bedarfsgerecht…

Frei von Genuss

Ernährungsideologien schaden der Seele Foto: Fotolia / guukaa (No. 5911) sup.- Ein gefährlicher Trend, der psychisch krank machen kann: „Ernährung soll kein Zuckerschlecken mehr sein, sondern je nach Ideologie frei von Fett, Kohlenhydraten, Gluten, Laktose, Fleisch – aber vor allem frei von Genuss!“, warnt der Gesellschaftskritiker Detlef Brendel, bekannt als Autor des Buches “ Die Zucker-Lüge„. Die Zielgruppe der so genannten „Worried Well“, also der besorgten Gesunden, wächst seit Jahren kontinuierlich. Der Boom der „frei-von“-Produkte ist hierfür ein eindrucksvoller Beleg. Immer mehr Konsumenten greifen bevorzugt beispielsweise zu laktose- oder glutenfreien Lebensmitteln, obgleich sie weder eine Unverträglichkeit gegen Milchzucker noch gegen…

Zeitgeist verdirbt den Appetit

Gefährlich: Verzicht ist in, Genuss ist out Foto: Fotolia / Rawpixel.com (No. 5875) sup.- Wer sich mit Genuss, Freude und Neugier abwechslungsreich ernährt und dabei auf das Wohlbefinden seines Körpers achtet, macht aus ernährungswissenschaftlicher Perspektive eigentlich alles richtig. Mit dieser unproblematischen Einstellung zur täglichen Ernährung, die in gesundheitlicher Hinsicht begrüßenswert ist, verstößt man jedoch eindeutig gegen den Zeitgeist und macht sich als gedankenloser, hedonistischer, wenn nicht sogar skrupelloser Mensch verdächtig. Und warum soll es uns nicht mehr schmecken? Detlef Brendel, Gesellschaftskritiker und Autor des Buches “ Die Zucker-Lüge“ (Ludwig-Verlag) ist überzeugt: „Ernährung ist zu einem Kriegsschauplatz von angeblich diätbewussten Trendsettern,…

Positiv ausgerichtete Ernährungserziehung

Gesundheitsargumente wenig zielführend sup.- Ritualisierte Mahlzeiten im Kreise der Familie, die für Kinder mit Genuss, Freude und Neugier verbunden sind, bilden die beste Basis für eine positiv ausgerichtete Ernährungserziehung. Kontraproduktiv wirken sich Psychologen zufolge hingegen Verbote, Ermahnungen und Gesundheitsargumente aus. „Genuss ist elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, bestätigt der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der sich als Experte u. a. für die Portale genuss-tut-gut.de sowie komm-in-schwung.de engagiert. Wird die tägliche Ernährung hingegen von den Eltern negativ besetzt und problematisiert, kann dadurch das Risiko für Über- wie auch Untergewicht oder Essstörungen erhöht werden. Eine Erziehung…

Kinder lernen durchs Beobachten

Vorbildfunktion bei Ernährungs-Erziehung nutzen sup.- „Das wahrscheinlich wichtigste Lernprinzip für Kinder ist das Beobachtungslernen“, erklärt Dr. Thomas Ellrott (Institut für Ernährungspsychologie, Universitätsmedizin Göttingen), der sich u. a. als Ratgeber für Eltern auf dem Portal www.komm-in-schwung.de engagiert. Deshalb wirken sich insbesondere in den ersten Jahren die Essgewohnheiten der Eltern prägend auf das Ernährungsverhalten der Sprösslinge aus. Diese Vorbildfunktion sollten sich Vater und Mutter zunutze machen, um ihre Kinder für abwechslungsreiche und ausgewogene Kost zu gewinnen. Außerdem sollten Eltern vorleben, dass Mahlzeiten nicht nur zum Sattwerden dienen, sondern entspannte Genuss-Momente im Alltag sein können. „Genuss ist ein elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und…

Plädoyer für genussvolles Essen

Ernährungsideologen verderben den Appetit Foto: Fotolia / jackfrog (No. 5811) sup.- Glaubt man dem stetig wachsenden Heer an Ernährungspropheten, so ist fast nichts so gefährlich wie die Notwendigkeit, täglich essen zu müssen. Überall lauern Gefahren, unkontrollierte Risiken, Krebserreger, Chemie, Zusatzstoffe, Konservierungsmittel und heimliche Killer wie z. B. Zucker. Wer nicht vollkommen unerschütterlich ist, dem kann schon sehr gründlich der Appetit vergehen. Zwar gilt erwiesenermaßen: Zu keiner Zeit war das Lebensmittelangebot bei uns so vielfältig, transparent und sicher wie heute, doch durch Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse lassen sich Ernährungsapokalyptiker nicht beirren. Informationen, die ihre Lehren fragwürdig erscheinen lassen, werden gezielt ignoriert…

Sinnvolle Ernährungs-Erziehung

Wertvolle Ratschläge für Eltern Grafik: Supress (No. 5798) sup.- Kinder lernen im sozialen Umfeld zu essen und zu den Gewohnheiten der Esskultur, in die sie hineingeboren wurden. Deshalb spielen Lernprozesse für die weitere Entwicklung des Essverhaltens sowie der Ausbildung von Geschmacksvorlieben eine entscheidende Rolle. Dabei gilt: „Das wahrscheinlich wichtigste Lernprinzip für Kinder ist das Beobachtungslernen“, erklärt Dr. Thomas Ellrott (Institut für Ernährungspsychologie, Universitätsmedizin Göttingen), der sich u. a. als Ratgeber für Eltern auf dem Portal www.komm-in-schwung.de engagiert. Deshalb wirkt sich insbesondere in den ersten Jahren die Vorbildfunktion der Eltern prägend auf das Ernährungsverhalten aus. Regelmäßige, ritualisierte Mahlzeiten in entspannter, stressfreier…

Kinder für abwechslungsreiche Ernährung begeistern

Pädagogischer Zeigefinger nicht sinnvoll sup.- Ohne Frage ist es wichtig, dass Eltern dafür sorgen, dass die Ernährung ihrer Kinder in der Gesamtbilanz abwechslungsreich, ausgewogen und bedarfsorientiert ist. Um dieses Ziel zu erreichen, empfiehlt sich Experten zufolge jedoch nicht der pädagogische Zeigefinger. Ernährung sollte nicht als Belohnung, Bestrafung oder Beruhigung genutzt werden. Stattdessen sollten Mahlzeiten positiv unter den Aspekten Genuss, Freude und Neugier besetzt sein. Schon für kleine Kinder ist es spannend, Nahrungsmittel anzufassen, zu riechen und zu probieren. Eltern, die gemeinsam mit ihren Sprösslingen einkaufen gehen, den Tisch decken und Mahlzeiten zubereiten, können ihren Kindern ganz nebenbei vermitteln, was alles…

Strategien pro Normalgewicht im Kindesalter

Genussbetonte Mahlzeiten-Rituale Foto: Fotolia / Monkey Business (No. 5759) sup.- Verbote, Ermahnungen und Gesundheitsargumente sind Ernährungspsychologen zufolge der falsche Weg, um Kinder für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung zu begeistern. Statt einer negativ ausgerichteten Erziehung sollten Eltern lieber auf Genuss, Freude und Neugier setzen. Die besten Voraussetzungen bieten hierfür Mahlzeiten im Kreise der Familie in einer angenehmen, stressfreien Atmosphäre. Regelmäßige Essens-Rituale, das haben mehrere Studien gezeigt, sind ein optimaler Schutzwall gegen die heute weit verbreiteten Probleme von Übergewicht, Untergewicht sowie Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen. So kommt beispielsweise eine Untersuchung aus Südkorea mit knapp 3.000 Grundschülern zu dem Ergebnis, dass die…

Ernährungs-Verhalten prägen die Eltern

Mahlzeiten positiv besetzen Grafik: Supress (No. 5736) sup.- Wirklich Hunger leiden muss in Deutschland wohl kaum ein Kind. Dennoch ist die Berichterstattung über die Ernährung der Kids heute vor allem eines: negativ besetzt. Im Vordergrund steht nicht die immens große Auswahl an sicheren und hochwertigen Lebensmitteln zu erschwinglichen Preisen. Stattdessen dominieren Warnungen und Hiobsbotschaften: Kinder sind zu dick, zu dünn und haben Essstörungen, sie konsumieren zu viel Fastfood und zu wenig Obst sowie Gemüse. Die Lebensmittel enthalten, je nach Standpunkt, zu viel Fett, zu viel Zucker, zu viel Eiweiß, dafür zu wenig Vitamine und Mineralien. Fakt ist jedoch: Zu keiner…

Wichtiger Baustein gegen Übergewicht bei Kindern

Gemeinsame Mahlzeiten als stressfreie Genussinseln Foto: Fotolia / WavebreakmediaMicro (No. 5689) sup.- Gemeinsam eingenommene Mahlzeiten waren vor einigen Jahrzehnten noch in den meisten Familien eine nahezu täglich praktizierte Selbstverständlichkeit. Heute sind sie hingegen fast schon eher die Ausnahme als die Regel, weil u. a. durch zunehmende Faktoren wie Berufstätigkeit der Mütter, Alleinerziehende, Pendlerehen, Patchwork-Beziehungen sowie Ganztagsschulen oftmals die entsprechenden zeitlichen Freiräume fehlen. Vielfach wird auch einfach unterschätzt, welchen hohen Stellenwert gemeinsame Mahlzeiten für das körperliche wie seelische Wohlbefinden von Kindern haben können. So zeigen wissenschaftliche Studien seit Jahren z. B. einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Mahlzeiten im Kreise…

Kindern Freude an Geschmackserlebnissen vermitteln

Gesundheitsargumente verleiden das Essen sup.- Statt sich den Kopf darüber zu zerbrechen, bloß bei der Ernährung der Sprösslinge nichts falsch zu machen, sollten Eltern ihren Kindern vor allem Freude und Spaß am Essen vermitteln. Wichtig hierbei ist es, die Geschmacksvorlieben des Nachwuchses zu berücksichtigen, gleichzeitig aber auch Lust darauf zu wecken, neue Nahrungsmittel auszuprobieren. Diese Empfehlung gibt der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der als „Genuss-Experte“ das Erlebnis-Portal genuss-tut-gut.de sowie das Ratgeber-Portal komm-in-schwung.de mitgestaltet hat. Er appelliert an Eltern, ihren Kindern vorzuleben, dass Mahlzeiten kleine Genießer-Auszeiten und Geschmackserlebnisse sein können. In diesem Zusammenhang haben Gesundheitsargumente oder gar Verbote nichts…