Zucker-Gegnern gehen Argumente aus

WHO beruft sich auf Studien von 1946 Foto: Fotolia / Ramona Heim (No. 5761) sup.- Wenn es um die Bestätigung von Ideologien geht, darf man nicht so pingelig mit der Faktenlage sein. Es passt nun mal in den Zeitgeist, gegen Zucker zu sein. Diese Einstellung scheint auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu teilen. In ihrer aktualisierten Richtlinie (März 2015) zum Zuckerverzehr bestätigt die WHO ihre 1989 gegebene Empfehlung, die Zufuhr freier Zucker auf unter zehn Prozent der Gesamtenergieaufnahme zu beschränken. Sie ergänzt als Empfehlung mit eingeschränkter Aussagekraft, noch besser sei es allerdings, die Zuckerzufuhr gleich auf unter fünf Prozent zu senken.…

Pressegespräch DG PARO

Erfreulicher Rückgang bei Parodontitis, aber die Behandlungslast in Deutschland bleibt mit 11,5 Millionen schweren Parodontitisfällen hoch vlnr: Prof. Kocher und Prof. Eickholz (Bildquelle: DG PARO) Im Rahmen eines Pressegesprächs auf der Jahrestagung der DG PARO erläuterten Vertreter der Fachgesellschaft die Ergebnisse der jüngst veröffentlichten Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) insbesondere bezogen auf Parodontalerkrankungen. Seit der letzten Erhebung vor zehn Jahren ist eine positive Entwicklung bei der parodontalen Gesundheit der Deutschen zu konstatieren, betonte DG PARO Präsident Prof. Christof Dörfer. Es kann von einer deutlichen Abnahme der Parodontitisprävalenz ausgegangen werden. Trotzdem bleibt es nach den…

Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie

Weniger Parodontitis durch mehr und bessere Behandlung!? Die Ergebnisse der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) wurden gerade veröffentlicht. Was hat sich an der parodontalen Gesundheit der Deutschen in zehn Jahren verändert? Bei den jungen Erwachsenen (35-44 Jahre) ist der Anteil von CPI-Code 3 (Taschentiefen von mindestens 4 mm) von 52,7 Prozent in der DMS IV von 2005 auf 48,3 Prozent in 2015 zurückgegangen. Deutlicher ist der Rückgang bei den schweren Parodontalerkrankungen (CPI 4: Taschentiefen 6 mm) von 20,5 Prozent auf 10,4 Prozent in 2015. Nach Korrektur für die Unterschätzung der Erhebung an nur einem Teil der Zähne sind es dann…