Schlagwort: Diebstahl

Diebstahl im Urlaub

ARAG Experten über Diebe, die im Ausland zuschlagen

Diebstahl im Urlaub

Eine der ärgerlichsten Erfahrungen, die ein Reisender machen kann, ist sicherlich der Diebstahl von Dokumenten, Geld, Kreditkarten und Wertsachen im Ausland. Denn darunter leidet nicht nur die Reisekasse, auch der Erholung tut ein solches Ärgernis nicht gut. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass schnellstmöglich nach Verlust der eigenen „Sieben Sachen“ die Polizei, die Versicherung und andere Institutionen eingeschaltet werden müssen. Damit man im Fall des Falles weiß, was zu tun ist, um den Schaden einzugrenzen, haben die ARAG Experten die wichtigsten Maßnahmen rund um den Diebstahl im Urlaub zusammengestellt.

Prävention
Zunächst einmal gilt, es gar nicht erst zu einem Diebstahl kommen zu lassen! Man sollte zum Beispiel immer den Safe im Hotelzimmer nutzen oder nach dem hoteleigenen, meist größeren Tresor fragen. Bei ordnungsgemäßem Gebrauch haften in Deutschland und dem europäischen Ausland die Hoteliers, wobei die Haftung bei den Zimmersafes beschränkt sein kann. Unbedingt vermeiden sollte man die Mitnahme von größeren Mengen Bargeld. Auch den Hotelschlüssel sollte man idealerweise nicht an der Rezeption abgeben und die Umgebung gut im Auge behalten.

Schadensbegrenzung
Sollte trotz aller Vorsicht dennoch etwas passiert sein, ist das Wichtigste nach einem Diebstahl die sofortige Kontaktaufnahme mit Polizei und Versicherung. Sollte nämlich keine Anzeige erstattet oder der Diebstahl nicht unverzüglich bei der Versicherung gemeldet werden, besteht kein Anspruch auf eine Erstattung des Schadens. Auch ist es von größter Wichtigkeit, die Anzeige nicht nur bei einem Streifenbeamten, sondern direkt auf dem zuständigen Revier aufzugeben. Obwohl die gängige Hausratversicherung für deutlich mehr Schäden aufkommt als viele denken, ist der Abschluss einer zusätzlichen Reisegepäckversicherung oft ratsam. Diese schützt vor Verlust oder auch Beschädigung des Reisegepäcks. Allerdings sind auch hier einige Regeln zu befolgen: Der Versicherungsnehmer ist dazu verpflichtet, nicht sorglos mit seinem Gepäck umzugehen. Lässt er seine Reisetasche zum Beispiel unbeaufsichtigt im Bahnabteil stehen, während er ins Bordrestaurant geht, oder gibt sie einem Fremden zum Tragen, handelt er grob fahrlässig.

Neuer Pass beim Konsulat
Bei Verlust von Dokumenten wie EC-Karten, Kreditkarten und Flugtickets sollten die Notfallnummern der verschiedenen Anbieter angerufen werden. Hier können Schäden gemeldet und Karten gesperrt werden. Fehlen nach dem Diebstahl Reisepass oder Personalausweis, helfen die Deutsche Botschaft oder das nächste Konsulat weiter: Dort werden Ersatzausweise ausgestellt, die die Rückreise ermöglichen. Auch bei gestohlenen Zahlungsmitteln besteht die Pflicht, Diebstähle sofort zu melden, sonst könnte der entstandene Schaden, etwa wenn die Kreditkarte von Fremden verwendet wird, auf den Bestohlenen zurückfallen. Zur Sicherheit sollten vor der Abreise alle wichtigen Dokumente fotokopiert und Daten wie Notfallnummern und Adresse der deutschen konsularischen Vertretung notiert werden. Die Mitnahme eines Notfall-Passes mit allen wichtigen Rufnummern auf einen Blick ist in diesem Fall eine große Hilfe. Die zentrale Sperr-Notrufnummer +49 116 116 ist in Deutschland gebührenfrei 24 Stunden am Tag zu erreichen. Über sie können die meisten EC- und Kreditkarten, die SIM-Karte des Handys und die Onlinefunktion des Personalausweises gesperrt werden. Aus dem Ausland müssen Sie +49 116 116 oder +49 30 4050 4050 wählen.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.100 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,7 Milliarden EUR.

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7links Micro-IP-Kamera IPC-80.mini mit Full-HD, Akku, PIR

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PEARL.GmbH, Buggingen ist das umsatzstärkste Unternehmen einer internationalen Firmengruppe, mit Schwerpunkt auf dem Distanzhandel von Technologie-Produkten. Mit einer täglichen Versandkapazität von bis zu 40.000 Paketen, über 8 Millionen Kunden, 20 Millionen gedruckten Katalogen pro Jahr und Versandhaus-Niederlassungen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich und China sowie einem Teleshopping-Unternehmen in Deutschland gehört PEARL zu den europaweit größten Katalogversendern für Neuheiten aus dem Technologie-Bereich. In Deutschland umfasst das Sortiment ca. 16.000 Produkte und über 100 bekannte Marken wie FreeSculpt, NavGear, simvalley MOBILE, TOUCHLET. Dank der sehr engen Kooperation mit großen Herstellern und Entwicklungsfirmen hat PEARL.GmbH einen starken Einfluss auf die Neu- und Weiterentwicklung sowie Optimierung von Produkten www.pearl.de.

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E-Fahrzeuge laden: Stromdieb wider Willen

R+V-Infocenter: Für Gemeinschaftsdosen Genehmigung notwendig

E-Fahrzeuge laden: Stromdieb wider Willen

Wiesbaden, 10. September 2019. Auf das „Wo“ kommt es an: Besitzer von E-Rollern, E-Bikes und Elektroautos sollten genau überlegen, wo sie ihr Fahrzeug aufladen. Denn wer sich ohne Erlaubnis an Gemeinschaftssteckdosen bedient, begeht Stromdiebstahl. Davor warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

An Gemeinschaftsdosen nur mit Genehmigung tanken
Eigenheimbesitzer können ihr Elektrofahrzeug einfach zu Hause an einer speziellen Steckdose laden. Doch bei gemeinschaftlich genutzten Stromquellen ist die Situation eine andere: Wenn in Tiefgaragen oder Parkhäusern geeignete Steckdosen vorhanden sind, wird der Strom häufig nur über einen Zähler abgerechnet. „Nutzer müssen also im Vorfeld klären, ob und unter welchen Bedingungen sie ihr Elektrofahrzeug dort aufladen können. Der Vermieter oder die Hausverwaltung müssen ausdrücklich zustimmen“, sagt Rico Kretschmer, Abteilungsleiter Schadenmanagement bei der R+V Versicherung. Dasselbe gilt, wenn Arbeitnehmer ihre E-Bikes oder E-Roller am Arbeitsplatz aufladen.

Eine Möglichkeit ist, dass der Fahrzeugbesitzer auf eigene Kosten eine Ladestation in der Tiefgarage anbringt. Doch auch dafür braucht er die Zustimmung des Vermieters oder der Eigentümergemeinschaft. „Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge an einzelnen Tiefgaragenplätzen sind im Moment noch nicht so weit verbreitet“, sagt R+V-Experte Kretschmer.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Die Mär vom Mundraub: Obstklau ist Diebstahl

R+V-Infocenter: Grundstücksbesitzer kann Strafantrag stellen

Die Mär vom Mundraub: Obstklau ist Diebstahl

Wiesbaden, 13. August 2019. Im Sommer locken am Wegesrand viele süße Früchte. Doch wer sich ungefragt an privaten Obstbäumen bedient, begeht Diebstahl – egal ob er nur eine Frucht pflückt oder einen ganzen Eimer voll. Darauf macht das Infocenter der R+V Versicherung aufmerksam. Auf vielen öffentlichen Flächen ist das Mitnehmen hingegen erlaubt.

Besitzer kann Strafantrag stellen
Früher galt es als Mundraub, wenn jemand Obst von fremden Grundstücken mitgenommen hat. Heute wird es als „normaler“ Diebstahl eingeordnet. „Bei Diebstahl ist es unerheblich, was aus dem privaten Besitz entwendet wurde“, erläutert Sascha Nuß, Jurist bei der R+V Versicherung. Sofern keine größeren Mengen Obst mitgenommen werden, handelt es sich in der Regel um einen sogenannten Diebstahl geringwertiger Sachen. „Der Besitzer des Grundstücks kann in diesem Fall einen Strafantrag stellen. Der Dieb muss dann mit einer Strafe rechnen, normalerweise mit einer Geldbuße.“ Zudem muss er dem Besitzer den entstandenen Schaden ersetzen.

Überwindet der Obstdieb bei seiner Tat einen Zaun, kann der Grundstücksbesitzer ihn zusätzlich wegen Hausfriedensbruchs anzeigen. Das heißt aber nicht, dass ein mit Obst und Gemüse bepflanztes Privatgrundstück besonders gekennzeichnet sein muss. „Auch ohne Zäune und Verbotsschilder darf auf dem Privatgrundstück nicht geerntet werden“, sagt R+V-Experte Nuß.

Auf öffentlichen Flächen ist Pflücken oft erlaubt
Anders ist die Situation unter Umständen auf öffentlichen Grünflächen oder in Parks. Ob Äpfel, Nüsse oder andere Früchte: Was hier wächst, dürfen Verbraucher meist mitnehmen, jedoch nur in geringen Mengen und für den persönlichen Bedarf. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich beim zuständigen Grünflächenamt oder bei der Gemeinde erkundigen. Wildwachsende Früchte wie Beeren, aber auch Pilze und Kräuter dürfen für den Eigenbedarf gepflückt werden – sofern sie an öffentlichen Stellen zu finden sind und das Betreten der Fläche erlaubt ist.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Fallobst, das von dem Baum auf ein anderes Grundstück gefallen ist, darf der dortige Eigentümer sammeln.
– Soweit das Obst jedoch noch an Zweigen hängt, die lediglich über die Grundstücksgrenze auf ihr Grundstück reichen, gehört das Obst dem Nachbarn, auf dessen Grund der Baum steht.
– Steht ein Obstbaum oder Beerenstrauch auf einer Grundstücksgrenze, gehören die Früchte den angrenzenden Nachbarn zu gleichen Teilen.
– Im Internet gibt es verschiedene Seiten, die Hinweise geben, auf welchen Flächen deutschlandweit Obstbäume und -sträucher zu finden sind, die Allgemeingut sind oder von den Eigentümern zur Ernte zur Verfügung gestellt werden.

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VisorTech Full-HD-IP-Überwachungskamera FLK-100.app

Per App das Haus weltweit im Blick behalten

VisorTech Full-HD-IP-Überwachungskamera FLK-100.app

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-Bewegungserkennung für Aufnahme- und Flutlicht-Aktivierung
-Kostenlose App für weltweiten Zugriff
-Push-Benachrichtigung und Kamera-Übertragung in Echtzeit
-Kamera-Bild und -Ton auch auf Echo Show und Fire TV von Amazon
-Spritzwassergeschütztes Gehäuse
-Ultraweiter 140°-Bildwinkel und superhelle 2.100 Lumen

Hat alles, was man zur Überwachung von Haus und Hof braucht: Im kompakten Gehäuse der Outdoor-Kamera von VisorTech stecken Bewegungserkennung für automatische Aufnahme sowie WLAN-Anbindung für weltweite Erreichbarkeit!

Überwachungshilfe und Einbrecher-Schreck zugleich: Denn bei Bewegung leuchtet auch sofort der extrahelle LED-Fluter mit 2.100 Lumen auf! So wird jede Aktion vor der Kamera auch bei Nacht bis ins kleinste Detail festgehalten. Und potenzielle Einbrecher lassen sich dadurch eher abschrecken.

Per App „Elesion“ behält man weltweit die volle Kontrolle: Auf dem Display des Android- oder iOS-Mobilgeräts sieht man, was sich vor der Kamera-Linse tut. Durch die Bewegungs-Erkennung informiert die Kamera automatisch über jede Aktivität!

Mit Gegensprech-Funktion: Lautsprecher und Mikrofon sind in der Kamera integriert. So heißt man über das Smartphone Familie, Freunde sowie Gäste willkommen. Und schreckt potenzielle Einbrecher zusätzlich ab!

Das Smart Home automatisieren: Einfach andere kompatible Geräte mit der App koppen und alles zentral steuern – direkt über das Smartphone! Die Geräte lassen sich sogar miteinander vernetzen: Beispielsweise wird das Wohnzimmerlicht eingeschaltet, wenn die Überwachungskamera eine Bewegung registriert.

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-2-teiliger LED-Scheinwerfer mit 50 LEDs, 25 Watt und superhellen 2.100 Lumen
-PIR-Bewegungs-Sensor: startet automatisch die Aufnahme und aktivert Fluter
-WiFi-kompatibel: unterstützt WLAN IEEE 802.11b/g/n (2,4 GHz)
-Kostenlose App „Elesion“ für iOS und Android: informiert weltweit bei Bewegung vor der Kamera per Push-Benachrichtigung und zeigt Live-Bild
-Kompatibel mit Echo Show und Fire TV von Amazon: überträgt Kamerabild per Sprachbefehl
-Automatische Funktionen programmierbar, z.B. zum Schalten mehrerer Geräte gleichzeitig, zum Einschalten des Lichts bei Aktivierung der Überwachungs-Kamera u.v.m.
-2-Wege-Kommunikation über Mobilgerät mit installierter App dank Lautsprecher und Mikrofon in der Kamera
-Aufnahme auf microSD(HC/XC)-Karte bis 128 GB (bitte dazu bestellen)
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-Spritzwassergeschütztes Gehäuse: IP54
-Leistunsgaufnahme: max. 32 Watt
-Stromversorgung: 230 Volt (3-adriger Direkt-Anschluss an Stromleitung)
-Maße (ohne Wandhalterung): 26 x 13,2 x 6,2 mm, Gewicht: 674 g
-Kamera FLK-100.app inklusive Montagematerial und deutscher Anleitung

Preis: 99,95 EUR
Bestell-Nr. NX-4602-625
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Schlüsseldiebe: Schreck nach dem Urlaubsfrühstück

R+V-Infocenter: Hotelschlüssel lieber an der Rezeption abgeben

Schlüsseldiebe: Schreck nach dem Urlaubsfrühstück

Wiesbaden, 26. Juni 2019. Schlüssel von kleineren Ferienhotels und Pensionen sind mitunter recht unhandlich. Kein Wunder, dass Urlauber solche „Klötze“ gerne auf dem Tisch liegen lassen, während sie sich am Frühstücksbuffet bedienen. Doch das ist eine Einladung für Langfinger, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Diebstahl leicht gemacht
Die Diebe nutzen einen unbeobachteten Moment und stecken die Schlüssel oder Schlüsselkarten ein. „Dann ist das Zimmer schon ausgeräumt, bevor die Gäste das Fehlen überhaupt bemerkt haben“, sagt Nicole Günter, Expertin für Sachschäden bei der R+V Versicherung. Sie rät Urlaubern, den Schlüssel bei sich zu tragen oder an der Rezeption abzugeben. „Denn in dem morgendlichen Trubel fällt es nicht immer auf, wenn sich Fremde unter die Gäste mischen“, so Günter weiter. Zudem haben die Diebe während des Frühstücks oft leichtes Spiel, weil viele Urlauber ihre Wertsachen für diese kurze Zeit nicht einschließen.

Schäden oft nicht versichert
Besonders ärgerlich: Die Schäden sind nicht versichert. „Die Hausratversicherung übernimmt die Kosten nur, wenn sichtbar in das Hotelzimmer eingebrochen wurde. Beim Aufschließen mit dem passenden Schlüssel gibt es jedoch keine solchen Einbruchsspuren“, erklärt R+V-Expertin Günter. Ausnahme: Die Diebe brechen im Zimmer einen Tresor oder Schrank auf. Dann tritt die Versicherung ein. Für Bargeld und Wertsachen gelten aber meist Höchstbeträge für die Entschädigung. Das R+V-Infocenter empfiehlt deshalb, Wertgegenstände und Unterlagen immer sicher zu verstauen – auch bei kurzer Abwesenheit.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Wenn etwas gestohlen wird, sofort die Hotelleitung informieren und den Diebstahl der Polizei melden. Die Anzeige dient auch als Nachweis bei der Versicherung.
– Ebenfalls wichtig: möglichst schnell EC- und Kreditkarten sperren – in den meisten Fällen geht das mit dem zentralen Sperr-Notruf +49 116 116. Am besten speichern sich Urlauber diese Nummer vorab in ihr Handy ein.
– Werden Reisepass oder Personalausweis im Ausland entwendet, ist die Deutsche Botschaft zuständig.
– Wer vor der Reise Kopien von Ausweisen und Dokumenten anfertigt, hat es bei der Wiederbeschaffung einfacher.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Werkzeug als Einbruchshelfer: Garagen gut sichern

Werkzeug als Einbruchshelfer: Garagen gut sichern

Wiesbaden, 30. April 2019. Schlecht gesicherte Eingänge überwinden Einbrecher in Sekundenschnelle. Neben Fenstern und Türen gehören auch Garagen zu den größten Schwachstellen an Häusern. Wenn die Langfinger das dort lagernde Werkzeug nutzen, haben die Bewohner unter Umständen sogar grob fahrlässig gehandelt, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Einbrecher nutzen Schwachstellen
Einbrecher schlagen bundesweit rund 270 mal pro Tag zu, so die Polizeiliche Kriminalstatistik. Dabei gehen sie am liebsten den Weg des geringsten Widerstands – also beispielsweise durch die Garage. „Gerade im Sommer stehen Garagen viel offen oder sind nicht abgeschlossen. Wenn es einen direkten Zugang von der Garage zum Haus gibt, ist das eine Einladung für Einbrecher“, sagt Expertin Christine Gilles von der R+V Versicherung.

Doch auch der Inhalt der Garage ist für Einbrecher oft attraktiv. Neben wertvollen Fahrrädern finden sie dort oft auch Werkzeuge wie Brechstangen oder Akkubohrer, die sich ideal für einen Aufbruch eignen. Dann müssen sich die Besitzer unter Umständen sogar den Vorwurf gefallen lassen, dass sie grob fahrlässig gehandelt haben. „Das könnte beispielsweise passieren, wenn das Werkzeug für längere Zeit öffentlich sichtbar gelagert wird“, erklärt R+V-Expertin Gilles. „Das hängt aber vom jeweiligen Einzelfall ab. Und einige Versicherungen übernehmen den Schaden dann trotzdem.“

Garage möglichst abschließen
Die Expertin rät deshalb, das Garagentor nur so kurz wie unbedingt nötig offen stehen zu lassen und bei Abwesenheit immer abzuschließen. So haben Langfinger nur wenig Einblick in die genauen Örtlichkeiten und die gelagerten Gegenstände. „Außerdem lohnt es sich, auf den Sicherheitsstandard von Garagentoren und Verbindungstüren zu achten“, sagt Gilles.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Auch Leitern sind Einbruchshelfer. Sie sollten deshalb gut gesichert und nicht einsehbar gelagert werden.
– Während eines Urlaubs gilt dies auch für Gartenmöbel, Regen- und Mülltonnen – denn auch sie können den Einstieg für Einbrecher erleichtern.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Diebstahl im Urlaub: Geld weg, Papiere weg – Entspannung weg

R+V-Infocenter: Urlauber können sich schützen

Diebstahl im Urlaub: Geld weg, Papiere weg - Entspannung weg

Wiesbaden, 29. Juni 2017. Eben noch ganz entspannt durch den Urlaubsort gebummelt, plötzlich der große Schreck: Das Portemonnaie ist weg, und mit ihm Bargeld, Pässe und Bankkarten. Doch mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen können sich Urlauber schützen, so das Infocenter der R+V Versicherung.

Diebstahl im Urlaub ist kein Einzelfall. Besonders Menschenansammlungen sind bei Taschendieben beliebt. „Auf dem Markt, in der Schlange vor dem Museum oder am Bahnhof fällt es nicht so schnell auf, wenn Diebe auf Tuchfühlung gehen – und sie können bequem im Gedränge verschwinden“, sagt Michael Urban, Schadensexperte beim R+V-Infocenter.

Vorsicht vor Tricks
Häufig arbeiten die Diebe aber auch mit Tricks. Sie rempeln ihre Opfer beispielsweise an oder bekleckern sie mit Eis. Dadurch sind sie abgelenkt, während ein Komplize Portemonnaie, Handy oder Kamera aus der Tasche zieht.

Touristen sollten deshalb immer möglichst wenige Wertsachen dabei haben und diese sicher verstauen. „Es ist auf keinen Fall sinnvoll, dass alle Familienmitglieder ihre Sachen in einem Rucksack oder einer Handtasche deponieren. Denn das wäre für die Diebe ein echter Jackpot“, so R+V-Experte Urban. Bargeld, Kreditkarten und Ausweise sollten lieber getrennt aufbewahrt werden, zum Beispiel verteilt auf unterschiedliche abschließbare Innentaschen.

Sofort EC- und Kreditkarte sperren
Wenn Urlaubern trotz aller Vorsichtsmaßnahmen der Geldbeutel gestohlen wird, sollten sie möglichst schnell alle EC- und Kreditkarten sperren lassen, um größere Schäden zu vermeiden. Am besten die entsprechenden Telefonnummern bereits vor dem Urlaub im Handy abspeichern oder notieren und getrennt vom Geldbeutel aufbewahren. Für die meisten Karten gilt inzwischen der einheitliche Sperrnotruf 116 116, im Ausland in der Regel zusammen mit 0049, der Ländervorwahl Deutschlands.

Zudem ist es wichtig, bei der örtlichen Polizei Anzeige zu erstatten. „In einigen Fällen bekommen die Bestohlenen den Schaden über ihre Versicherung ersetzt. Die Hausratversicherung springt beispielsweise ein, wenn Diebe die Handtasche gewaltsam entreißen, Gewalt androhen oder die Tür des Hotelzimmers aufbrechen“, sagt R+V-Experte Urban. Er rät zudem, im Vorfeld Kopien aller Ausweise und Papiere anzufertigen – das erleichtert das Wiederbeschaffen.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Wer unterwegs ist, sollte nur das nötigste Bargeld dabei haben und lieber eine Notreserve im Hotelsafe aufbewahren. In vielen Zimmern gibt es inzwischen kleine Safes mit Geheimzahl. Aber: Der Koffer im Hotelzimmer ist kein sicherer Aufbewahrungsort.
– Besser als im normalen Portemonnaie ist Bargeld bei Ausflügen in einem Brustbeutel oder einer Gürteltasche aufgehoben. Scheine passen in Schuh oder Büstenhalter.
– In einigen Ländern empfiehlt es sich zudem, immer einen kleinen Bargeldbetrag griffbereit zu haben, falls jemand mit einem Messer droht.
– Geheimzahlen gehören auf keinen Fall in das Portemonnaie.
– Wertvoller Schmuck und Armbanduhren ziehen Diebe an. Deshalb ist es sinnvoll, beides ganz zu Hause zu lassen.
– In einigen Städten werden Handtaschen von Zweirädern aus im Vorbeifahren weggerissen – Frauen sollten sie deshalb lieber auf der von der Fahrbahn abgewendeten Seite tragen. Auch hier gilt: nur das Nötigste mitnehmen.
– In Restaurants Handtasche oder Rucksack nicht über die Stuhllehne hängen. Diebe könnten unbemerkt hineingreifen.
– Wer mit dem Auto oder Mietwagen unterwegs ist, sollte darin ebenfalls keine Wertsachen liegen lassen – schon gar nicht sichtbar. Während der Fahrt Fenster lieber zu lassen sowie Türen und Kofferraum verschließen. Diebe könnten sonst beispielsweise an einer roten Ampel die Wertsachen einfach aus dem Auto entwenden.

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Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Kufner Holding GmbH: Messerückblick

Äußerst erfolgreiche Präsenz als Aussteller auf der Techtextil 2017 in Frankfurt am Main

Kufner Holding GmbH: Messerückblick

Martin Dinter, Global Sales Director Technical Textiles, Kufner Holding GmbH (Bildquelle: www.vtb-bayern.de)

-Äußerst erfolgreiche Präsenz als Aussteller auf der Techtextil 2017 in Frankfurt am Main

-Zahlreiche internationale Neukontakte bekundeten Interesse an der THS- Heiztechnologie von Kufner

-Weitere Highlights waren die Abschirm-Technologie X-Shield® sowie ein innovatives Transportsicherungs- System

„Wir hatten zahlreiche internationale Interessenten und Neukontakte an unserem Stand. Zeitweise war das Aufkommen der Besucher so hoch, dass wir unsere Standbesetzung hätten verdoppeln können. Auf ganz besonderes Interesse stieß unsere THS (textile heating systems) Heiztechnologie, die bereits seit einigen Jahren erfolgreich im Markt eingeführt ist“, so Martin Dinter, Global Sales Director Technical Textiles. Der vom Kunden Audi für die Messe zur Verfügung gestellte Fahrersitz sowie die beheizbaren Wandpaneele waren für die Messebesucher interessante Anziehungspunkte. Über die Kufner Expertise im Bereich Lederstabilisierung bestehen bereits seit Jahren intensive Geschäftsbeziehungen zu den führenden Automobilmarken. Der Einsatz der THS-Heiztechnologie im Automobilbereich ist aktuell im Entwicklungsstadium. Hier punktet vor allem die Kern-USP der THS-Technologie: der außergewöhnlich niedrige Energieverbrauch. Bewährt hat sich THS im Bekleidungsbereich, vor allem in der Berufs- und Funktionsbekleidung für sportliche sowie beruflich bedingte Outdoor-Aktivitäten. Die jeweiligen Produkte werden passgenau nach Kundenanforderungen entwickelt – entsprechend dem Anwendungsszenario sind unterschiedliche Voltbereiche und Temperaturen möglich. Die enorme Bandbreite der Temperaturskalen konnte der Fachbesucher direkt live anhand der beiden Wandpaneele erspüren und nachvollziehen. Die Effizienz der Technologie bei 30-40 % geringerem Energieverbrauch hat zahlreiche Messe-Gesprächspartner, die augenscheinlich mit dem Thema heizbare Textilien bestens vertraut waren, verblüfft und von der Kufner-Technologie überzeugt. Derzeit laufen mit Partnern Projekte zur Beheizung großflächiger Sportstadien.
Gerade mit Blick auf die wachsende Zahl von Elektrofahrzeugen in den kommenden Jahren ist die Beheizung mit THS eine stimmige Option. Die energieeffiziente Heiztechnologie passt zur Philosophie der Elektromobilität, bei der es in erster Linie darum geht, emissionsfrei zu fahren. Neben der spürbaren Leichtigkeit des Gewebes und der angenehmen textilen Haptik überzeugt vor allem die konstant gleichmäßige Wärmeverteilung und schnelle Erwärmung auf die Zieltemperatur. Bei lokaler Beschädigung kommt es nicht zu den gefürchteten „heißen Stellen“, sondern die Wärmeverteilung bleibt komplett erhalten und die Temperaturen bewegen sich auf konstantem Niveau. Die textilen Heizflächen lassen sich mit unterschiedlichen Trägermaterialien kombinieren und auf vielfältige Weise verarbeiten: von eingenäht über eingegossen, Schaum laminiert, gestickt, übersteppt bis hin zu verklebt. Eine relativ neue Anwendung für die THS-Heiztextilien sind beheizbare Kirchenbänke, umgesetzt im St.-Veits-Dom in Prag.

Weitere Messe-Highlights waren die Produktlinie X-Shield®, Kufners Lösung zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung und dem unerlaubten Zugriff auf RFID-Daten, sowie ein innovatives Transportsicherungs-System, das mit dem Partner go11save entwickelt wurde. X-Shield® kommt in den unterschiedlichsten Marktsegmenten zum Einsatz, von Mode- und Freizeitbekleidung über Heimtextilien, Automotive, Militär, Sport, Gesundheit bis hin zur Bau- und Elektroindustrie. Am Messestand wurde anhand einer überdimensionalen Geldbörse der Marke Esquire demonstriert, wie das X-Shield®-Gewebe funktioniert. Können die Chipdaten der Kreditkarten von Betrügern über das Handy ausgelesen werden, so verhindert das X-Shield® Material im Innenfutter jeglichen unerlaubten Zugriff. Die RFID-Daten sind geschützt.

Die diebstahlsichere Transporttasche wurde selbst von der Bildzeitung als Eyecatcher entdeckt. Jährlich entstehen europaweit Schäden in Höhe von 8 Mrd. Euro durch Frachtdiebstahl und unerlaubten Zugriff auf Transportgut. Es handelt sich um ein schnittfestes sensorbasiertes textiles Material, das in Verbindung mit einer speziellen APP bei mechanischer oder chemischer Einwirkung einen Alarm auslöst. Außerdem ist zu jeder Zeit des Transportweges eine exakte Positionsangabe möglich.

Kufner ist ein vollstufiges Traditionsunternehmen mit Sitz in München. Mit 520 Mitarbeitern in vier Produktionsstätten auf zwei Kontinenten werden im Jahr rund 150 Mio Meter produziert. Die vertikale Integration umfasst die Fertigungsstufen Weben, Wirken, Veredlung, Ausrüstung und Beschichtung sowie die Herstellung thermisch verfestigter Vliese und die Kettherstellung. Kufner gehört zu den führenden Unternehmen für Einlagestoffe in der Bekleidungsindustrie. Als globaler Anbieter technischer Lösungen verfügt Kufner über 20 Vertriebsgesellschaften und ein weltweites Service-Netzwerk in über 60 Ländern, das den Kunden kurze Lieferzeiten garantiert. Die hochmodernen Fertigungsanlagen mit computergesteuerter Prozessüberwachung sind nach ISO 14001 Umweltmanagement und 9001 zertifiziert. Nachhaltigkeit ist ein wesentliches Element der Unternehmensphilosophie der Kufner Gruppe. In allen Langzeit-Strategien für die zukunftsorientierte Gruppe liegt der Fokus immer darauf, soziale Belange und Umweltaspekte harmonisch in Einklang zu bringen. Um die nachhaltige Verpflichtung gegenüber der Umwelt zu dokumentieren, bestimmt Kufner regelmäßig den ökologischen Fußabdruck für die komplette Gruppe. Des Weiteren hat sich Kufner zu den 10 universellen Prinzipien der UNGC (United Nations Global Compact) bekannt und ist Mitglied in der UNGC Initiative. Alle Kufner Produktionsstätten und Niederlassungen weltweit haben schon seit geraumer Zeit die höchsten Umwelt- und Sozialstandards realisiert – ein fundamentales Konzept als gelebte Realität bei Kufner. Kufner hat erfolgreich das anspruchsvolle STeP Audit in seinem Werk in Weißkirchen, Österreich, abgeschlossen. Damit ist Kufner eines von zur Zeit 200 Unternehmen weltweit, die dieses Audit erfolgreich durchlaufen haben.

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Drohende Kündigung wegen Straftat – wie verhält man sich richtig?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Drohende Kündigung wegen Straftat - wie verhält man sich richtig?

Arbeitsrecht

Vorwurf der Straftat unbedingt ernst nehmen

Wem als Arbeitnehmer eine Straftat zulasten des Arbeitgebers vorgeworfen wird (z.B. Diebstahl, Arbeitszeitbetrug etc.), der sollte die Situation sehr ernst nehmen. In arbeitsrechtlicher Hinsicht droht regelmäßig eine Kündigung durch den Arbeitgeber. Auch ein Strafverfahren ist möglich. Die Problematik ergibt sich in solchen Fällen daraus, dass arbeitsrechtliche und strafrechtliche Komponente miteinander kollidieren. Unter arbeitsrechtlichen Gesichtspunkten ist es in der Regel sinnvoll und sogar notwendig, sich zu den Vorwürfen zu äußern, um eine Kündigung abzuwehren. Im Strafverfahren dagegen ist man regelmäßig gut beraten, überhaupt nichts zu den Vorwürfen zu sagen. Notwendig ist deshalb eine Gesamtabwägung im konkreten Fall, für die eine genaue rechtliche Prüfung erforderlich ist.

Relevante Umstände bei der Prüfung

Wie man sich im konkreten Fall richtig verhält, ist von einer ganzen Reihe von Umständen abhängig. Pauschale Ratschläge zu geben, ist hier kaum möglich. Relevant sind etwa die Schwere der drohenden Strafe sowie die Wahrscheinlichkeit einer wirksamen Kündigung. Hat der Arbeitgeber z.B. schon in formaler Hinsicht Fehler bei der Kündigung gemacht (z.B. bei der Betriebsratsanhörung), muss man sich eher nicht zu den erhobenen Vorwürfen äußern, weil die Kündigung ohnehin formell unwirksam ist.

Experten mit Prüfung beauftragen

Mit der Prüfung im konkreten Fall sollte man auf jeden Fall einen Experten beauftragen. Das rate ich grundsätzlich bei jeder Kündigung, weil der Arbeitnehmer sonst Gefahr läuft, die Chance auf eine Abfindung und damit eine Menge zu verlieren. Jedenfalls bei einem drohenden Strafverfahren sollte man sich aber auf jeden Fall vertreten lassen. Wenn einmal Einträge im Führungszeugnis stehen oder der Arbeitnehmer sogar vorbestraft ist, hindert dies das berufliche Fortkommen in der Zukunft enorm.

Ruhe bewahren und beraten lassen bei Hausdurchsuchung oder Anhörung

Der Rat eines Anwalts hilft besonders auch dann, wenn es zu besonderen Situationen wie etwa einer Hausdurchsuchung durch die Strafverfolgungsbehörden kommt (denkbar in Fällen des Diebstahls am Arbeitsplatz). Gleiches gilt auch, wenn der Arbeitgeber eine Anhörung ansetzt, um den Arbeitnehmer mit den Vorwürfen zu konfrontieren. Hier können ohne rechtliche Beratung schon entscheidende Fehler gemacht werden, die dem Arbeitgeber eine Kündigung erleichtern oder sich im Strafverfahren negativ auswirken.

So können wir Ihnen helfen

Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber und erstreiten Abfindungen und auch in anschließenden Strafverfahren. Gerade wenn der Verdacht einer Straftat im Raum steht, ist es besonders wichtig, dass der Anwalt sowohl die arbeitsrechtliche als auch die strafrechtliche Komponente des Geschehens hinreichend beachtet und sorgfältig gegeneinander abwägt. Strafrechtlich ist es oft am besten nichts zu sagen. Arbeitsrechtlich wiederum ist dies unmöglich, wenn man in nicht die Kündigungsschutzklage verlieren will.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst unverbindlich mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage und ein geeignetes Vorgehen im Hinblick auf das drohende Strafverfahren.

Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind die Autoren des Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest.

22.5.2017

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Für die noch junge Reisesaison 2017: Busdieben keine Chance geben

Dittmeier informiert, wie Busunternehmen Busdiebstähle wirkungsvoll vermeiden können

Für die noch junge Reisesaison 2017: Busdieben keine Chance geben

Dittmeier gibt Tipps, um Busdiebstähle zu vermeiden

– Gefahr für Busdiebstähle weiterhin hoch
– In Bussen verbaute elektronische Wegfahrsperren und GPS-Ortungssysteme der herkömmlichen Art leider oft wirkungslos
– Dittmeier gibt Tipps für wirksame Diebstahl-Prävention

Die Dittmeier Versicherungsmakler GmbH – Spezial-Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen – informiert, dass auch für die noch junge Reisesaison 2017 unverändert vor Busdiebstählen gewarnt werden muss. Die Hotspots haben sich nicht verändert: Große europäische Metropolen wie Paris, Wien, Rom oder Brüssel und beliebte Reiseziele wie die Regionen Gardasee und Toskana stehen im Fokus der Busdiebe. Ferner wurden auch 2016 wieder Omnibusse von Betriebshöfen deutscher Busunternehmen entwendet. Erst am 30. März 2017 wurde ein erst ein Jahr alter S 516 HD vom Betriebshof eines Hannoveraner Busbetriebs gestohlen. Dass der Bus drei Wochen später in Holland umlackiert sichergestellt wurde, war reiner Zufall. Zudem wurden in Italien 2017 bereits 12 Busse gestohlen.

Wirksam vorbeugen

Für eine wirksame Prävention empfiehlt Dittmeier, dass die Busunternehmen ihre Fahrzeuge selbst bestmöglich schützen. Die in den Bussen verbauten elektronischen Wegfahrsperren müssen laut Dittmeier leider als wirkungslos betrachtet werden. Auch GPS-Ortungssysteme der herkömmlichen Art schalten Diebe oft mit Stör-Sendern (GPS-Blockern) aus. Eine Alternative sind versteckt angebrachte Schalter zur Unterbrechung der Startelektronik bzw. der Kraftstoffzufuhr. Zu beachten sind dabei unbedingt etwaige Sicherheitsweise des Fahrzeugherstellers. „Außerdem empfiehlt es sich, möglichst bewachte Parkplätze zu nutzen und zusätzlich den Bus durch beispielsweise einen PKW ganz eng einparken zu lassen“, erläutert Florian Wäsch, Spezialist für Busdiebstähle bei der Dittmeier Versicherungsmakler GmbH. „Dies sollte die Diebe abschrecken, da nach unserer Erfahrung die Diebe möglichst kein Aufsehen erregen wollen und somit kaum ein PKW weggeschoben werden wird.“

Besonders wirksames Orten

Darüber hinaus bietet Dittmeier mit dem Ortungssystem D-Loc 2.0 den Dieben die Stirn. Die revolutionäre Technik bietet einen wirkungsvollen Schutz, indem sie GSM-, GPS und RF-Technologie kombiniert. Das D-Loc 2.0 von Dittmeier ist eine kleine, kabellose Box und lässt sich an vielen Stellen verstecken, weil sie bis zu sechs Jahre ohne Stromversorgung läuft. Ohne Festeinbau ist das Gerät sehr flexibel einsetzbar. Das macht es sicherer als andere Kfz-Diebstahlsicherungen. Umfassenden Schutz gewährleistet ein europaweit tätiges Ermittlernetz, das auf Fahrzeugkriminalität spezialisiert ist. Als passives Ortungsgerät mit drei Sendern erschwert es zudem die Manipulation und kann von Tätern mit GSM-Findern nicht entdeckt werden. Busunternehmen können ihre Fahrzeuge damit selbst lokalisieren und bei Diebstahl sicherstellen lassen. Die Genauigkeit des GPS ist hoch und die RF-Technologie ermöglicht sogar innerhalb von Gebäuden und Containern zusätzlich metergenaue Ortung. Die Diebstahlsicherung sendet eine Position am Tag und zwar ganze acht Jahre lang.

Der Ablauf im Fall eines Diebstahls

Sobald der Busfahrer den Diebstahl bemerkt, meldet er diesen an die Dittmeier-Hotline (Telefon +49 700 10 20 40 50), um das Sendeintervall zu erhöhen. Lässt sich das Fahrzeug nicht sofort auffinden, aktiviert Dittmeier die integrierte RF- und GPS-Technik, um das Fahrzeug metergenau zu orten. Dittmeier informiert auch unmittelbar das europaweit tätige Ermittlernetz.

Europaweite Reichweite

Die abgedeckten EU-Länder sind: Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Zypern, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Slowakei, Spanien, Schweden, Schweiz, England und Gibraltar. Weitere Länder sind auf Anfrage möglich.

Über die Dittmeier Versicherungsmakler GmbH

Der Spezial-Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen mit Sitz in Würzburg ist seit 1989 als unabhängiger Versicherungsexperte für die Busbranche tätig. 41 Mitarbeiter/-innen betreuen über 800 Busunternehmen mit rund 10.000 Bussen.

Dittmeier bietet dank seiner Marktposition und Durchsetzungskraft gegenüber den großen deutschen Versicherern dauerhaft günstige Prämien, außerdem Schadensmanagement, Unfall-Analysen, unabhängige Beratung, umfangreiche Zusatzleistungen und die branchenweit einmalige Omnibusbetrieb-Komplett-Versicherung.

Dittmeier wird von vielen Landesverbänden des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (bdo) empfohlen.

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Dürfen Vermieter wegen des Diebstahls eines Mieters kündigen?

Ein Interview von Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, mit Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Berlin.

Dürfen Vermieter wegen des Diebstahls eines Mieters kündigen?

Mietrecht

Maximilian Renger: Heute geht es um eine interessante Nachfrage eines Zuschauers auf YouTube, der wissen wollte, ob auch im Mietrecht eine Kündigung des Vermieters in Betracht kommt, wenn der Mieter etwas stiehlt.

Fachanwalt Bredereck: Die Nachfrage bezog sich auf einen Beitrag von mir zum Thema der Kündigung wegen Diebstahls im Arbeitsrecht. Dort kommt für den Arbeitgeber nämlich regelmäßig eine Kündigung in Betracht, wenn der Arbeitnehmer einen Diebstahl zu seinen Lasten begeht.

Maximilian Renger: Lässt sich das denn auch auf das Mietrecht übertragen?

Fachanwalt Bredereck: Das Arbeitsrecht sieht eine ganze Reihe von speziellen formellen Regelungen vor, wenn es um eine verhaltensbedingte Kündigung geht. Die kann man natürlich nicht einfach auf ein Mietverhältnis anwenden. Trotzdem gibt es durchaus Parallelen zwischen Arbeitsverhältnissen und Mietverhältnissen. Zunächst handelt es sich jeweils um sog. Dauerschuldverhältnisse. Das Arbeitsrecht ist dabei vielfach als Arbeitnehmerschutzrecht ausgestaltet, wie auch das Mietrecht in vielerlei Hinsicht den Mieter schützen soll. Beiden ist in diesem Rahmen gemeinsam, dass an die Wirksamkeit einer Kündigung des Arbeitgebers bzw. Vermieters nicht unerhebliche Anforderungen gestellt werden.

Maximilian Renger: Was bedeutet das jetzt für Vermieter im Fall des Diebstahls eines Mieters konkret?

Fachanwalt Bredereck: Der Vermieter ist dann zur Kündigung berechtigt, wenn der Mieter in gravierender Weise gegen seine Pflichten aus dem Mietvertrag verstoßen hat. Dabei wird er den Mieter in der Regel zunächst abmahnen müssen, bevor er kündigen darf, es sei denn, es handelt sich um eine besonders schwerwiegende Verletzung. Ein Diebstahl stellt jedoch eine Straftat dar und ist deshalb auch als äußerst gravierend einzustufen. Bei solch fundamentalen Vertrauensbrüchen wird es dem Vermieter regelmäßig nicht zuzumuten sein, das Rechtsverhältnis mit dem Mieter aufrecht zu erhalten. Dann kann also, wie auch im Arbeitsrecht, eine Abmahnung durchaus entbehrlich und eine fristlose Kündigung des Mietverhältnisses gerechtfertigt sein.

Maximilian Renger: Wer etwas klaut, riskiert also die Kündigung, sowohl als Arbeitnehmer als auch als Mieter.

Fachanwalt Bredereck: Das stimmt. Allerdings wird in der Praxis im Mietrecht regelmäßig das Thema der Beweisbarkeit der Vorwürfe eine Rolle spielen. Damit eine Kündigung einer gerichtlichen Überprüfung standhält, muss der Vermieter beweisen können, dass der Mieter etwas Bestimmtes entwendet hat und auch tatsächliche wusste, dass es sich dabei um Sachen des Vermieters handelte. Das gelingt Vermietern nicht immer. Sofern sie die Vorwürfe beweisen können, ist dann jeweils im Einzelfall zu prüfen, ob das Verhalten des Mieters einen so schwerwiegenden Verstoß darstellt, dass dem Vermieter jedes weitere Festhalten am Vertrag unzumutbar ist. In solchen Fällen ist dann eben auch eine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung zulässig. Ganz generell gilt das für Fälle des Diebstahls aber nicht.

Maximilian Renger: Alles klar, vielen Dank.

19.4.2017

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Was darf eine Detektei in Hamburg kosten?

Ein klassischer Auftrag des Detektivs kann darin bestehen, dem Verdacht auf Betriebsdiebstahl nachzugehen.

Kosten einer Detektei in Hamburg?

Das Aufgabenfeld der CONTECTA Wirtschaftsdetektei in Hamburg sind breit gefächert. Seine Kenntnisse und Fähigkeiten sind sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich gefragt. Seine Tätigkeit erfordert spezielle persönliche Eigenschaften, Berufserfahrung, Fachwissen und Qualifikation. Dass qualitativ hochwertige Detektivarbeit einen entsprechenden Preis hat, ist verständlich. Die Kosten differieren je nach Art des Auftrags und nach dem dabei nötigen Aufwand.

Tätigkeits- und Aufgabenbereiche

Ein klassischer Auftrag des Detektivs kann darin bestehen, dem Verdacht auf Betriebsdiebstahl nachzugehen. Bei Eigentumsdelikten am Arbeitsplatz handelt es sich um eine Straftat, die im Lager und im Büro passieren kann, insbesondere jedoch im Kassenbereich häufig vorkommt. Der Detektiv wird beauftragt, zu recherchieren und zu observieren, um Verdächtige zu überführen.
Die Überprüfung von Arbeitszeitbetrug, unerlaubter Nebentätigkeit und Krankenstandsmissbrauch gehört ebenfalls zu den Aufgaben eines Detektivs. Bei entsprechend konkretem Verdacht kontrolliert er die Loyalität der Mitarbeiter, überwacht sie, macht Fotos und Videoaufnahmen. Er trägt Fakten zusammen, um Krankheitsvortäuschung und Lohnfortzahlungsbetrug aufzudecken.

Vorgehensweise

In diesen und in anderen Fällen (Versicherungsbetrug, Stalking, vermisste Personen etc.) hat ein Detektiv entsprechend behutsam und diskret vorzugehen. Er kennt sowohl seine Kompetenzen als auch die Gesetze. Die Überwachung eines Menschen hat an dessen Haustüre zu enden. Das Recht auf Wahrung der Privatsphäre ist zu schützen. Ein guter Detektiv achtet auf die gerichtliche Verwertbarkeit der Informationen und Beweise, die er bei seinen Nachforschungen und Recherchen zusammenträgt. Er besitzt keine Sonderrechte.

Qualifikation

Die Ausbildung zum Detektiv ist in Deutschland gesetzlich nicht einheitlich geregelt. Es bestehen zahlreiche private Einrichtungen, in denen sich der Beruf erlernen lässt. Nach erfolgreicher Ausbildung verfügt ein guter Detektiv über grundlegendes Wissen aus dem Bereich des Rechts und der Kriminalistik. Er hat betriebswirtschaftliche sowie psychologische Kenntnisse und ist mit den neuesten Informationstechnologien vertraut.
Zu seinen persönlichen Eigenschaften zählen nicht nur Spürsinn und Beharrlichkeit, sondern vor allem auch Diskretion und Zuverlässigkeit. Er ist zielbewusst und weist eine feine Beobachtungsgabe auf. Letztlich spielt in diesem Beruf auch die Erfahrung eine maßgebliche Rolle.

Kosten

Detektivarbeit wird von Spezialisten mit besonderen Fähigkeiten ausgeübt. Für diese Arbeit braucht es nicht nur professionelle Ermittler, sondern mitunter auch mehr Aufwand. Um ein Beispiel zu nennen: In Hamburg kommen Eigentumsdelikte in Unternehmen häufig vor. Schwer zu durchschauende und schwer zu beweisende Fälle von Diebstahl können es erforderlich machen, einen Detektiv als Mitarbeiter einzuschleusen, um verdeckt zu ermitteln. Diese Maßnahme ist kostenträchtiger als die schlichte Videoüberwachung des Kassenbereichs eines Ladens.
Eine Recherche kann einfach und eher komplex sein. Überwachungskosten hängen von den anfallenden Spesen und den eingesetzten technischen Hilfsmitteln ab. Auch der Personalaufwand kann erhöht sein. Darüber hinaus variieren die Kosten je nach Anbieter. Aber die meisten in Hamburg ansässigen Berufsdetektive stimmen letztlich darin überein, dass seriöse Arbeit unter einem bestimmten Stundensatz nicht durchgeführt werden kann.

Über:

Detektei CONTECTA
Herr Daniel Wirths
Papenreye 61
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Deutschland

fon ..: 040 / 5133049-0
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Kündigung im Zusammenhang mit Vorwurf einer Straftat – wie sollten Arbeitnehmer reagieren?

Ein Artikel von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Kündigung im Zusammenhang mit Vorwurf einer Straftat - wie sollten Arbeitnehmer reagieren?

Arbeitsrecht

Wenn Arbeitnehmer vom Arbeitgeber eine Kündigung erhalten, bei der sie davon ausgehen, dass sie im Zusammenhang mit dem Vorwurf einer Straftat steht, ist sowohl arbeitsrechtliche als auch strafrechtliche Beratung erforderlich. Das sinnvolle Vorgehen ist hier jeweils im Einzelfall genau zu prüfen und muss die Probleme beider Rechtsgebiete hinreichend berücksichtigen.

Beste Strategie muss im Einzelfall mit Mandanten abgesprochen werden

Pauschale Hinweise dazu, wie in Fällen der Kündigung im Zusammenhang mit einer Straftat vorzugehen ist, helfen nicht weiter. Die beste Strategie muss gemeinsam mit dem Mandanten erörtert werden und die Eigenheiten von arbeitsrechtlichem und strafrechtlichem Verfahren berücksichtigen. Schweigen im Kündigungsschutzverfahren führt dazu, dass der Arbeitnehmer verliert. Aussagen im Strafverfahren können wiederum erhebliche Nachteile für den Mandanten zur Folge haben. Wenn hierbei Fehler passieren, können die problematischen Konsequenzen für Arbeitnehmer sehr weitreichend sein.

Beispiele zur Verdeutlichung

Wenn etwa eine Kassiererin eine Kündigung wegen Diebstahls erhalten hat, wird das Strafverfahren besonders im Fokus stehen, da ein negativer Ausgang sehr unangenehme Folgen (Einträge im Führungszeugnis oder Bundeszentralregister) auch für das weitere Arbeitsleben mit sich bringen wird. Geht es dagegen z. B. um einen Tischler, der 20 Jahre lang in seinem Betrieb gearbeitet hat und nun einige Baumaterialien aus dem Eigentum des Arbeitgebers hat mitgehen lassen, wird es wohl für ihn vor allem darum gehen, eine Abfindung zu erzielen. Der Arbeitgeber wird die Vorwürfe hier nämlich unter Umständen gar nicht beweisen können oder aber hat es in der Vergangenheit sogar allgemein geduldet, dass Baumaterialien mitgenommen wurden. Bei solchen Fällen muss also jeweils im Einzelnen genau geprüft werden, wie schwer die jeweiligen Vorwürfe wiegen bzw. wie sich der Arbeitgeber bei der Kündigung angestellt hat.

Arbeitgeber können formale Fehler machen

Arbeitgebern können in verschiedener Hinsicht formale Fehler unterlaufen, aufgrund derer Arbeitnehmer gegen die Kündigung vorgehen können, um an eine Abfindung zu kommen. Der Arbeitgeber mag zwar etwa einen Grund für seine Kündigung haben, er muss aber auch die zugrundeliegenden Tatsachen beweisen können. Hat er lediglich den Verdacht, dass der Arbeitnehmer eine Straftat begangen hat, muss er diesen vor einer Kündigung zudem anhören. Auch dabei können Fehler passieren. Schließlich ist auch in solchen Fällen eine ordnungsgemäße Betriebsratsanhörung notwendig. Auch hier werden viele Fehler durch den Arbeitgeber gemacht.

Hürden für Verurteilung im Strafprozess hoch

In einem möglichen Strafverfahren muss das Gericht letztlich vollends davon überzeugt sein, dass der Angeklagte die Tat begangen hat. Besteht die Möglichkeit, dass etwa jemand anderes verantwortlich ist, geht das nach dem Grundsatz im Zweifel für den Angeklagten zugunsten des Betroffenen. Dazu ein Beispiel: Bei einer Kündigung wegen Unterschlagung aus einer Kasse kommt eine Verurteilung des Betroffenen regelmäßig schon dann nicht in Betracht, wenn mehrere Arbeitnehmer theoretisch Zugriff auf die Kasse hätten haben können. In der Praxis ist dies nahezu immer der Fall, da zum Beispiel bei Urlaub oder in Krankheitsfällen notwendig der jeweilige Arbeitnehmer vertreten werden muss.

So können wir Ihnen helfen

Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber, erstreiten Abfindungen und vertreten sie auch in anschließenden Strafverfahren. Gerade wenn der Verdacht einer Straftat im Raum steht, ist es besonders wichtig, dass der Anwalt sowohl die arbeitsrechtliche als auch die strafrechtliche Komponente des Geschehens hinreichend beachtet und sorgfältig gegeneinander abwägt. Strafrechtlich ist es oft am besten, nichts zu sagen. Arbeitsrechtlich wiederum ist dies unmöglich, wenn man in nicht die Kündigungsschutzklage verlieren will.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst unverbindlich mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage und ein geeignetes Vorgehen im Hinblick auf das drohende Strafverfahren.

24.1.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Thema Kündigung und Abfindung für Arbeitnehmer: www.kuendigungen-anwalt.de

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer:

Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 € zuzüglich MwSt.

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ARAG Recht schnell…

Aktuelle Urteile auf einen Blick

+++ Keine Haftung für Verlust von Papieren durch Überfall +++
Eine Reiseversicherung, die erhebliche Schäden am Eigentum durch strafbare Handlungen im Verlauf einer Reise beinhaltet, trifft keine Einstandspflicht, wenn dem Versicherten bei einem Überfall Pass und Flugtickets geraubt werden. Es fehle laut ARAG an einem erheblichen Schaden unmittelbar am Eigentum, weil der reine Sachwert der Papiere gering sei (LG Hildesheim, Az.: 7 S 136/16).

+++ Mobilfunkunternehmen dürfen nicht auf Dritte verweisen +++
Mobilfunkunternehmen dürfen Kunden laut ARAG nicht darauf verweisen, dass sie sich bei unberechtigten Rechnungsposten eines Drittanbieters für eine Gutschrift geleisteter Entgelte an diesen wenden müssen (LG Potsdam, Az.: 2 O 340/14).

+++ Kein kostenloses Girokonto bei Zahlung für Girokarte +++
Die Werbung mit einem kostenlosen Girokonto ist irreführend, wenn der Kunde für die Ausstellung der Girokarte zahlen muss. Dies geht laut ARAG aus einem Urteil des Landgerichts Düsseldorf hervor (Az.: 38 O 68/16).

Langfassungen:

Keine Haftung für Verlust durch Überfall
Der in Deutschland wohnende Kläger mit chilenischem Reisepass hatte eine Reise nach Chile unternommen und befand sich dort dem Weg zum Flughafen, als er überfallen und ausgeraubt wurde. Dabei wurden ihm die Flugtickets für den Rückflug nach Deutschland und sein Reisepass abgenommen. Der Kläger konnte seinen Rückflug nicht antreten, musste ein neues Flugticket kaufen und einen neuen Reisepass ausstellen lassen. Insgesamt entstanden ihm so Kosten von circa 1.800 Euro, die er gegenüber seiner Reiseversicherung geltend macht. Nach den Versicherungsbedingungen sind erhebliche Schäden am Eigentum unter anderem durch strafbare Handlungen im Verlauf der Reise mitversichert.

Das aufgerufene LG Hildesheim hat die Klage abgewiesen. Weder der Diebstahl der Reiseunterlagen noch der Ausweispapiere stelle ein versichertes Ereignis dar, denn bei einem Diebstahl von Reiseunterlagen, Pässen und Fahrkarten/Flugtickets liege kein erheblicher Schaden unmittelbar am Eigentum der versicherten Person vor. Der reine Sachwert der Papiere – und nur hierauf komme es an – sei nämlich gering. Bei den angefallen Kosten in Höhe von 1.800 Euro handele es sich um reine Folgekosten, die gerade nicht mitversichert seien, erklären ARAG Experten (LG Hildesheim, Az.: 7 S 136/16).

Mobilfunkunternehmen dürfen nicht auf Dritte verweisen
Weil er bei unklaren Rechnungsposten stets an den Drittanbieter verwies, hatte die Verbraucherzentrale Hamburg gegen einen Mobilfunkanbieter geklagt. Im verhandelten Fall hatte das Mobilfunkunternehmen eine Kundin mehrfach wegen eines Zahlungsrückstands für Drittanbieterleistungen angemahnt, obwohl die Betroffene wiederholt erklärt hatte, keine kostenpflichtigen Angebote anderer in Anspruch genommen zu haben. Dennoch sollte sie die ausstehenden Beträge zahlen und sich diese dann per Gutschrift vom Drittanbieter zurückholen. Diese Vorgehensweise wurde nunmehr von dem Gericht für unzulässig erklärt, so die ARAG Experten (LG Potsdam, Az.: 2 O 340/14).

Kein kostenloses Girokonto bei Zahlung für Girokarte
Eine Bankengruppe warb mit einem für den Kunden kostenlosem Girokonto. Zwar erhebt die Bank tatsächlich keine Kontoführungsgebühren, führte aber am 01.04.2016 für die Ausstellung einer EC-Karte (Girocard) ein jährliches Entgelt von zehn Euro ein. Die Girocard ist für die Auszahlung am Geldautomaten, die Nutzung von SB-Terminals und das Drucken der Kontoauszüge erforderlich.
Die Wettbewerbszentrale beanstandete daraufhin den Hinweis auf ein „kostenloses Girokonto“ als irreführend, weil der Kunde entgegen der werblichen Ankündigung den, wenn auch überschaubaren, Betrag von zehn Euro für die Ausstellung der für die Nutzung des Kontos erforderlichen Girocard aufwenden muss. Die Beanstandung erfolgte zu Recht. Das aufgerufene Gericht hat sich dahingehend geäußert, dass der Verbraucher sich unter einem kostenlosen Girokonto ein solches vorstelle, bei dem man nicht für die Girokarte zahlen müsse, erklären ARAG Experten (LG Düsseldorf, Az.: 38 O 68/16).

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Kündigung wegen Diebstahls: so sollten Arbeitnehmer reagieren

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Kündigung wegen Diebstahls: so sollten Arbeitnehmer reagieren

Arbeitsrecht

Kündigung droht schon bei Diebstahl von geringwertigen Gegenständen: Auch wenn es sich nur um geringwertige Gegenstände handelt, kann der Arbeitgeber im Fall eines Diebstahls zur fristlosen Kündigung berechtigt sein, ohne dass vorher eine Abmahnung erforderlich wäre. Das gilt unter Umständen sogar dann, wenn sich der Arbeitnehmer über Jahre der Beschäftigt hinweg nie einen Vertragsverstoß erlaubt hat. Das Bundesarbeitsgericht hat etwa die Kündigung einer Verkäuferin, die Zigarettenpackungen (Wert: 10 EUR) entwendet hatte, trotz 18-jähriger Betriebszugehörigkeit als wirksam angesehen (BAG, Urteil vom 21. Juni 2012 – 2 AZR 153/11 -, BAGE 142, 176-187).

Sofort aktiv werden bei Einladung zu Anhörung: Für den Fall, dass der Arbeitgeber den Arbeitnehmer zu einer Anhörung bestellt, sollte umgehend Rechtsrat bei einem Anwalt eingeholt werden. Dann spricht einiges dafür, dass der Arbeitgeber eine Verdachtskündigung gestützt auf den Diebstahlsverdacht plant. Eine solche erfordert aber für ihre Wirksamkeit eine vorherige Anhörung des Arbeitnehmers. Die Anhörung ist somit von großer Bedeutung und sollte unbedingt ernst genommen werden. Vorheriger anwaltlicher Rat ist dringend zu empfehlen, da neben der arbeitsrechtlichen Problemsituation auch eine Strafverfolgen drohen kann.

Panische Reaktion auch nicht hilfreich: Umgekehrt hilft auch eine panische, schnelle Reaktion nichts. Selbst wenn sich Arbeitnehmer keiner Schuld bewusst sind, werden sie in solchen Situationen mitunter nervös und unterschreiben dann etwa einen Aufhebungsvertrag und Schuldeingeständnis. Das sollte man auf keinen Fall tun, davon kommt man dann nämlich in der Regel später nicht mehr weg.

Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen: Man sollte stets innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht erheben – selbst dann, wenn an den Vorwürfen etwas dran ist. Häufig können Arbeitnehmer ihre Situation damit verbessern und jedenfalls eine Sperrzeit bei der Bundesagentur für Arbeit und ein Strafverfahren abwenden. Da der Arbeitgeber ein hohes Beweisrisiko trägt, ist auch eine Abfindung regelmäßig drin.

Nicht selbst auf Schreiben der Polizei oder Staatsanwaltschaft antworten: Wer eine Anhörung bzw. Vorladung zu den Vorwürfen von der Polizei erhält, sollte auf keinen Fall dazu mündliche oder schriftliche Aussagen machen. Schreiben Sie, dass Sie sich einen Anwalt suchen und setzen Sie dies umgehend in die Wege. Der Anwalt wird zunächst Akteneinsicht nehmen und anschließend das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen.

So können wir Ihnen helfen: Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber und erstreiten Abfindungen und auch in anschließenden Strafverfahren. Gerade wenn der Verdacht einer Straftat im Raum steht, ist es besonders wichtig, dass der Anwalt sowohl die arbeitsrechtliche als auch die strafrechtliche Komponente des Geschehens hinreichend beachtet und sorgfältig gegeneinander abwägt. Strafrechtlich ist es oft am besten nichts zu sagen. Arbeitsrechtlich wiederum ist dies unmöglich, wenn man in nicht die Kündigungsschutzklage verlieren will.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst unverbindlich mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage und ein geeignetes Vorgehen im Hinblick auf das drohende Strafverfahren.

Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind die Autoren des Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest.

12.1.2017

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 EUR zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

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Kündigung wegen Diebstahls geringwertiger Sachen

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Kündigung wegen Diebstahls geringwertiger Sachen

Arbeitsrecht

Grundsätze bei einer Kündigung wegen Diebstahls

Arbeitnehmer, die zum Nachteil des Arbeitgebers eine Straftat begehen, riskieren die Kündigung. Regelmäßig bedarf es hier nicht einmal einer Abmahnung. Etwas anderes gilt aber möglicherweise dann, wenn es sich um geringwertige Sachen handelt. Entscheidend ist immer, in welchem Maße das Vertrauen des Arbeitgebers in den Arbeitnehmer verletzt wurde.

Langjährige beanstandungsfreie Beschäftigung baut zusätzliches Vertrauen auf

Arbeitnehmer, die bereits sehr lange bei ihrem Arbeitgeber ohne Beanstandungen tätig waren, bauen in dieser Zeit zusätzliches Vertrauen auf. Sie häufen eine Art Vertrauensberg auf. In solchen Fällen kann es sein, dass eine relativ geringfügige und dennoch strafbare Verfehlung noch nicht ausreicht, um eine Kündigung zu rechtfertigen. So hat das Landesarbeitsgericht Hamm im Falle eines Diebstahls einer Tafel Schokolade durch einen Lageristen im Lebensmitteleinzelhandel, welche wegen bevorstehender Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums bereits ausgesondert und zur Abgabe für soziale Zwecke bestimmt war, wegen der langjährigen beanstandungsfreie Beschäftigung des Lageristen die Kündigung als unwirksam erachtet. Das Bundesarbeitsgericht hat dann die Revision des Arbeitgebers zurückgewiesen, also diese Ansicht bestätigt (Landesarbeitsgericht Hamm (Westfalen), Urteil vom 12. Mai 2011 – 8 Sa 1825/10 -, juris).

Entscheidend ist immer der Grad des Vertrauensverlustes

Für die Frage, ob die Kündigung wirksam ist, kommt es immer darauf an, inwiefern durch das Fehlverhalten des Arbeitnehmers das Vertrauen in die künftige Vertragstreue derartig erschüttert oder endgültig zerstört ist, dass eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses – nach der gesetzlichen Regelung für die Dauer der ordentlichen Kündigungsfrist und bei ordentlich nicht mehr kündbaren Arbeitnehmern für die Dauer der künftigen Vertragsbindung – als unzumutbar erscheint (Landesarbeitsgericht Hamm (Westfalen), Urteil vom 12. Mai 2011 – 8 Sa 1825/10 -, juris).

Jeder Diebstahl ist gefährlich

Auch wenn es hier Ausnahmen gibt: In der Regel rechtfertigt ein Diebstahl zulasten des Arbeitgebers eine (fristlose) Kündigung auch ohne vorherige Abmahnung. Das gilt insbesondere dann, wenn das Arbeitsverhältnis erst relativ kurze Zeit bestand. In diesen Fällen konnte der Arbeitnehmer noch gar keinen Vertrauensberg errichten.

Fachanwaltstipp Arbeitnehmer

Wenn Sie eine Kündigung erhalten, sollten Sie unbedingt innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen. Eine Abfindung ist in solchen Fällen immer drin. In dem Bereich ist in der Rechtsprechung vieles offen und ungeklärt. Die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage sind daher regelmäßig sehr gut.

Fachanwaltstipp Arbeitgeber

Denken Sie in solchen Fällen immer auch an die Möglichkeit einer Verdachtskündigung. Bei einer Verdachtskündigung müssen Sie den Diebstahl nicht vollständig beweisen. Erforderlich ist aber immer, dass Sie den Arbeitnehmer vor der Kündigung anhören. Hierbei müssen Sie ihm sämtliche Umstände, die sie für ihren Verdacht heranziehen, mitteilen und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Das geschieht am besten schriftlich.

Deutschlandweite Vertretung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Kündigungsfällen

Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit bei Kündigungen und Kündigungsschutzklagen und im Zusammenhang mit geplanten oder durchgeführten Freistellungen von der Erbringung der Arbeitsleistung. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigung oder einer Kündigungsschutzklage. Hierbei können Sie auch die Kosten bzw. das Kostenrisiko im Verhältnis zu der zu erwartenden Abfindung besprechen. Sie können sich von Fachanwalt Bredereck außerdem eine Strategie zur optimalen Verteidigung ihrer Rechtsposition skizzieren lassen.

Wer wir sind

Die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind seit vielen Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Kündigungsschutz tätig. Gemeinsam haben sie das Handbuch Arbeitsrecht der Stiftung Warentest verfasst. Auf dem YouTube-Kanal „Fernsehanwalt“ werden ständig aktuelle Rechtsprobleme aus dem Alltag vorgestellt und dazu praxisnahe Lösungen präsentiert.

9.11.2016

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 EUR zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de

Spezialseite Kündigung für Arbeitgeber: Hier finden Sie umfassende Informationen über Ihre Möglichkeiten, einen Arbeitnehmer zu kündigen. Wann besteht Kündigungsschutz? Sie finden Musterkündigungen mit Ausfüllhinweisen. Daneben gibt es umfassende Informationen zur Betriebsratsanhörung und ein Musterformular mit Ausfüllhinweisen. Wir stellen den Ablauf des Kündigungsschutzprozesses dar und geben Beispiele für einen gelungenen Vortrag im Verfahren zu den jeweiligen Kündigungsgründen. Des Weiteren können Sie auf ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen zugreifen. Das besondere Angebot: Der Onlinecheck für die von Ihnen vorbereitete Kündigung zum Preis von 250 EUR zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.arbeitgeberanwalt-kuendigung.de

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Die Gefahr – Leser werden auf eine abenteuerliche Verfolgungsjagd eingeladen

Eine Kiste mit Lasertechnologie scheint in Gerd Beckers „Die Gefahr“ zu einer Bedrohung für die Menschheit zu werden.

BildLaser können gefährlich sein, wenn sie in die falschen Hände geraten, vor allem, wenn es sich dabei um besonders starke Laser handelt. Ein paar Diebe erfahren von einer Kiste mit genau solcher Lasertechnologie und stehlen diese. Leider funktioniert die Technologie jedoch noch nicht und die Diebe müssen deswegen einen Wissenschaftler dazu zwingen ihnen zu helfen. Der Wissenschaftler ist natürlich nicht sehr erfreut, denn er kennt die Wirkung dieses bestimmten Lasers und ist sich sicher, dass die Diebe damit keine guten Absichten haben.

Glücklicherweise erfährt ein mutiger Abenteurer in „Die Gefahr“ von Gerd Becker von dem Diebstahl und den möglichen Konsequenzen. Er trifft zudem auch auf eine besondere Frau, mit der er vor einigen Jahren eine Beziehung hatte. Die beiden begeben sich zusammen auf die Suche nach den Dieben und geraten in eine abenteuerliche Verfolgungsjagd, welche Leser prächtig unterhalten wird. Unterwegs erhalten sie zudem weitere Unterstützung. Können die Romanhelden die Diebe aufhalten, bevor sie den Laser zum ersten Mal verwenden?

„Die Gefahr“ von Gerd Becker ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7345-5860-3 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: www.tredition.de

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Herbstzeit = Einbruchzeit

ARAG Experten sagen, wie man sich vor Einbrüchen schützt

Die Ernten sind eingebracht, das Laub färbt sich golden und in den Kaminen knistern die ersten Feuer. Der Herbst hat sehr schöne Seiten. Mit dem früheren Einbruch der Dunkelheit steigt allerdings auch die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche. Im November und Dezember ist in jedem Jahr die Hauptsaison für Einbrecher, warnt die Kriminalpolizei. ARAG Experten sagen, wie man sich schützen kann.

Beliebte Einstiegswege
Eine Studie der Ruhr-Universität Bochum zur Einbruchsprävention zeigt, dass die ersten Minuten bei einem Einbruch entscheidend sind. Schafft es der Einbrecher nämlich nicht innerhalb von wenigen Minuten in die Wohnung oder das Haus einzudringen, bricht er den Versuch ab und sucht sich ein einfacheres Ziel. Sicherheit beginnt also damit, Terrassentüren, Fenster und Wohnungstüren gut zu sichern oder zu kontrollieren, ob sie beim Verlassen gut verschlossen sind. Denn dies sind laut Kripo die drei beliebtesten Einstiegswege.

Wachsame Nachbarn
Oft lohnt es sich, die Nachbarn um Hilfe zu bitten. Vielleicht gibt es nebenan eine
ältere Dame, die den ganzen Tag zu Hause ist? Dann kann man beispielsweise nachfragen, ob sie in unregelmäßigen Abständen das Zuhause im Auge haben kann. Das genügt oftmals schon, um die Polizei bei einem Einbruch rechtzeitig zu rufen. Auf keinen Fall sollte man sich dem Haus oder der Wohnung bei einem Einbruchsversuch nähern! Der oder die Täter könnten gewaltbereit sein, warnen ARAG Experten.

Aufenthaltsort verschweigen
Eine beliebte Funktion bei sozialen Netzwerken wie z. B. Facebook verrät den Freunden und Bekannten den aktuellen Aufenthaltsort. Das macht spontane Verabredungen zwar sehr einfach; es kann von weniger freundlichen Zeitgenossen aber auch als Aufforderung zu Straftaten verstanden werden. Darum ist das Vermeiden von genauen Angaben über den momentanen Aufenthaltsort und die Zeit, in der man nicht zu Hause ist ganz wichtig! Das gilt auch und gerade für längere Abwesenheiten, z.B. den Urlaub.

Sicher im Urlaub
Mittlerweile gibt es viele Internetseiten, auf denen man professionelle und semi-professionelle Haussitter engagieren kann. Das macht für Blumenliebhaber mit vielen wertvollen Pflanzen oder Haustierbesitzer vielleicht Sinn. Viele Urlauber scheuen aber die zusätzlichen Ausgaben. Meist gibt es indes auch kostenlose Maßnahmen, die helfen zu verbergen, dass ein Haus oder eine Wohnung gerade nicht bewohnt wird. Zeitschaltuhren an ein paar Lampen angebracht, beleuchten beispielsweise in den Abendstunden gut sichtbar die Wohnräume. Außerdem sollte man einen Nachbarn bitten, regelmäßig den Briefkasten zu leeren, damit die angesammelte Post nicht verrät, dass der Besitzer schon längere Zeit abwesend ist.

Hausrat versichern
Kommen die Einbrecher trotzdem ungehindert in die Wohnung oder das Haus, ist das einzige, was dann noch hilft, die Hausratversicherung. Sie bietet in der Regel Versicherungsschutz gegen Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus; darüber hinaus sind Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel versichert. Gute Hausratversicherungen warten mit einem ganzen Bündel an zusätzlichen Angeboten auf, bis hin zur psychologischen Soforthilfe nach einem Einbruch oder Raub. Aus gutem Grund: Die psychische Belastung nach einem Einbruch ist meist genauso schwerwiegend wie der materielle Schaden. Studien belegen, dass sich rund 88 Prozent der Einbruchsopfer vor einem weiteren Einbruch fürchten. 30 Prozent leiden sogar unter Angstzuständen, so ARAG Experten.

Download des Textes:
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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Positionen ein. Mit 3.800 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,7 Milliarden EUR.

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