Schlagwort: delfine

Sunwave bietet einmalige Rad- und Wander-Erlebnisse für Alleinreisende

Der Spezial-Reiseveranstalter richtet Kombi-Touren in Österreich, Deutschland, Kroatien & Holland aus

Organisierte Wander- und Radtouren für Alleinurlauber erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit: Der Hamburger Veranstalter Sunwave, der sich auf das Ausrichten von Singlereisen ohne Verkupplungsspiele spezialisiert hat, rechnet in diesem Jahr mit einem Wachstum von 5 %. Sein Portfolio umfasst in diesem Segment nicht nur Touren durch Österreich und Deutschland, sondern auch durch Südtirol, Holland, die Dolomiten und Madeira – besonders angesagt sind Reisen in Kombination mit einem Segeltörn.

Querbeet durch die Österreicher Alpen
Ein besonders gefragtes Ziel für Rad- und Wandertouren ist Österreich: Die Alpenlandschaft bietet allerorts zahlreiche Erkundungs-Höhepunkte. Allein das Zillertal umfasst über 1000 wanderbare Kilometer und Mountainbike-Strecken aller Schwierigkeitsgrade. Ein zünftiger Hüttenbesuch und die Besichtigung hiesiger Silberbergwerke sowie Schlösser runden die Tour ab (8 Tage, ab 555,- € p. P.). Mit einem besonderen Naturerlebnis wartet das Tiroler Tuxertal auf: Die mehr als 3000 Meter über dem Meeresspiegel liegende Terrasse des Hintertuxer Gletschers offenbart eine atemberaubende Aussicht über die Landschaft, während am Fuß der Bergwelt die größte Naturhöhle der Zentralalpen zu einem Besuch einlädt. Stärken kann man sich in einer Bergkäserei (8 Tage, 599,- € p. P.). Eine zum Teil unberührte Hochgebirgslandschaft erleben Wanderer indes im Stubaital: Der Stubaier Höhenweg durch das „Hochtal der Superlative“ verbindet neun urige Almhütten miteinander, vorbei an grünen Tälern und stillen Gebirgsseen – ein Höhepunkt der Rundreise sind Erlebnisführungen durch das Schloss Tratzberg und die Swarowski Kristallwelt (8 Tage, ab 633,- € p. P.). Die ideale Kombination aus Rad- und Wandertouren hält Obertauern bereit: Die Tallandschaft des Salzburger Lungau, die von einem einmaligen Gebirgspanorama umrahmt wird, prägen mehr als 60 Bergseen und zahlreiche idyllische Dörfer. Zu Recht wurde der Lungau von der UNESCO auch als Biosphärenpark ausgezeichnet (8 Tage, ab 522,- € p. P.).

Segeln & Radeln: Die ideale Aktivreise-Kombination
Neben seinen beliebten Rad- und Wanderreisen bietet Sunwave zusätzlich die Kombination mit einer Segelfahrt an. Eine davon führt durch die Inselwelt der dänischen Südsee: Während Teilnehmer auf Fünen mit frischem Ostseewind im Rücken an ­Hafenstädten vorbeifahren und prachtvolle Schlösser entlang der Küste erkunden, können sie auf Langeland an einem der schönsten Strände des Landes in der Sonne ausspannen. Wer während der Überfahrten Interesse daran hat, mehr über das Segelhandwerk zu erlernen, wird auf Wunsch von der Crew angeleitet und hilft beim Navigieren mit (ab 599,- € p. P.).
Die Rad-Boots-Touren von Sunwave erstrecken sich nicht nur über die Ostsee: Auch Holland und Kroatien können in einer solchen Kombination aus Segeln, Biken und Wandern in einzigartiger Weise erlebt werden. Beim „Insel-Hüpfen“ in Kroatien erkundet man auf Mountainbikes die Landschaft, unternimmt Wanderungen zu den schönsten Aussichtspunkten und ­entspannt im ­klaren Meerwasser. Mit etwas Glück sichten Reisende während der Segelfahrten sogar Delfine (ab 599,- € p. P.). Mit nicht minder schönen Sandstränden glänzen auch die westfriesischen Inseln Hollands: Hier schlängeln sich gut ausgebaute Radwege durch weitläufige Dünen- und Dorflandschaften (ab 599,- € p. P.).

Eine Radreise zum Bismarckturm
Kundenstimmen bestätigen: Das Konzept des Singlereisen-Experten Sunwave funktioniert und offenbart eine „Kombination aus Rad- und Naturerlebnis“, die dank der vielen netten Bekanntschaften, die man während des Trips mit Gleichgesinnten schließt, einmalig ist – und das nicht nur hinter der deutschen Landesgrenze, sondern auch innerhalb. Eine Single-Radreise an der Ostsee führt entlang der Hochwachter Bucht zwischen Kiel und der Insel Fehmarn. Der Trip verspricht Seelandschaften und architektonische Wunderwerke wie den 1898 erbauten Bismarckturm oder die über 500 Jahre alte Dorfgemeinschaft Gut Panker (ab 522,- € p. P.).

Alle Reisen sind buchbar unter www.sunwave.de.

Fotos: Sunwave.de Reisen

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/sunwave-bietet-einmalige-rad-und-wander-erlebnisse-fuer-alleinreisende/

Zu Fuß durch Westkanada

Auch unter jüngeren Leuten wird Wandern als Hobby immer beliebter. Passend dazu bietet der Reiseveranstalters Fasten Your Seatbelts Rundreisen an, bei denen Urlauber unter anderem entlang der Panoramastraße Icefields Parkway spazieren.

Noch bis vor kurzer Zeit galt Wandern regelrecht als „Rentner-Sport“. Mittlerweile aber wird es auch unter jungen Leuten immer beliebter. Das liegt insbesondere daran, dass die Bewegung an der frischen Luft nicht nur den Körper in Schwung hält, sondern auch Stress abbaut. Auf diesen Boom greift jetzt der Reisever­anstalter Fasten Your Seatbelts zurück und bietet Wanderreisen durch Kanada an. Mit Fasten Your Seatbelts ist es sogar möglich, zu Fuß die Rocky Mountains zu erkunden.

Auf Erkundungstour
Zur Einstimmung beginnt die „Wanderreise Abenteuer Kanada“ mit einem ausgedehnten Spaziergang durch den Banff Nationalpark, dem ältesten Nationalpark des Landes. Einer der anschließenden Höhepunkte ist eine Erkundungstour um den Emerald Lake. Der See liegt mitten im Yoho Nationalpark und ist wohl eines der eindrucksvollsten und zugleich facettenreichsten Wanderziele des Gebietes. Gespeist wird er von den umliegenden Gletschern, und so erhält er auch seine intensive Farbe. Sein Umfang beträgt etwas mehr als fünf Kilometer, und auf jedem Abschnitt erhaschen Wanderer eine andere Perspek­tive auf das kleine Naturwunder und seine Umgebung. Von hier führt die Route schließlich auf dem Icefields Parkway nach Jasper. Diese Verbindung zwischen Banff und Jasper ist eine der schönsten Fernstraßen der Welt und führt mitten durch die erstaunliche Berglandschaft der Rocky Mountains. Immer wieder laden spektakuläre Naturerscheinungen zum Innehalten ein. Gleichsam eindrucksvoll ist die Aussicht von dem von Urwald umgebenen Kinney Lake Trail. Jedes Wegstück dieser Wanderoute zum Kinney Lake gibt einen anderen Blick auf den majestätischen Mt. Robson preis. Mit seinen 3954 Metern ist er der größte Berg der kanadischen Rockies, weshalb seine Spitze auch oftmals in den Wolken versteckt ist. Dennoch lohnt sich der Weg auf jeden Fall. Zum Abschluss der Reise wartet eine Erkundung des Pacific Rim National Parks samt Walbeobachtung auf die Urlauber.

Westkanada entdecken
Der Icefield Parkway, der Mt. Robson und der wunderschöne Emerald Lake sind auch die Highlights der geführten Hotel-Rundreise „Westkanada entdecken“. Doch hier warten auch andere Höhepunkte auf Urlauber. So geht es gleich zu Beginn in das Obst- und Weinanbaugebiet Penticton sowie durch das fruchtbare Okanagan-Tal. Dieses Valley, das sich an die Ausläufer der Rocky Mountains schmiegt, ist überraschend anders. Denn das Klima ist hier, sogar im Winter, besonders mild und mit seinen vielen von Plantagen umgebenen Seen wirkt es fast schon mediterran. Der Besuch eines Weingutes samt Verköstigung darf natürlich nicht fehlen. Reizvoll und vor allem spannend wird es im Verlauf der Reise auch während der 15-stündigen Fahrt durch die Inside Passage, die von Prince Rupert nach Port Hardy führt. Sie bietet zugleich die ideale Gelegenheit, Wale, Orcas oder Delfine in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Neugierige, die Westkanada nun selbst gerne einmal zu Fuß oder auf einer Rundreise erkunden wollen, sollten jetzt zuschlagen, denn für den Zeitraum Ende Juli bis Ende September sind noch immer Plätze frei. Der Abenteuer-Urlaub wartet! Weitere Infos und Buchungsmöglichkeiten findet man unter www.kanadareisen.de

Autor: bfs
Bilder: Fasten Your Seatbelts / Destination Canada / Banff Lake Louise Tourism /Paul Zizka Photography / ParksCanada /Caroline Roy

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/zu-fuss-durch-westkanada/

Südafrika: Bleifarbene Delfine sollen nicht länger in Hainetzen sterben

Schauspielerin Janina Fautz unterstützt Schutzprojekt für bedrohte Delfinart

Südafrika: Bleifarbene Delfine sollen nicht länger in Hainetzen sterben

Bleifarbener Delfin: In einem Hainetz ertrunken. (Bildquelle: Brett Atkins)

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) will gemeinsam mit südafrikanischen Wissenschaftlern die drohende Ausrottung Bleifarbener Delfine an der Ostküste von Südafrika verhindern. Unterstützt werden sie von der Schauspielerin Janina Fautz („Das Weiße Band“, „Tatort“, „Wilsberg“). Sie hatte das Glück, den Delfinen in Richards Bay 2016 bei einem Südafrikabesuch zu begegnen. Es war ein Schlüsselerlebnis für die Schauspielerin, die sich als Projektpatin für den Schutz dieser bedrohten Delfine engagiert.

Unterschätzte Gefahr: Beifang in Hainetzen
Bleifarbene Delfine (Sousa plumbea) sind die am stärksten vom Aussterben bedrohten Meeressäuger in Südafrika. An der Ostküste, entlang der Küste der Provinz KwaZulu-Natal, soll es noch etwa 200 Individuen geben. Diese zu den Buckeldelfinen zählende Delfinart lebt und wandert extrem küstennah. Oft sind die Tiere in 25 m Entfernung vom Ufer anzutreffen. So geraten sie leicht in die Netze lokaler Fischer.

In KwaZulu-Natal kommt eine bislang völlig unterschätzte Gefahr hinzu: Hainetze an Badestränden zum Schutz der Menschen vor Angriffen großer Haie. Entlang der 37 hainetzbestückten Strände der 320 Kilometer langen Küste von KwaZulu-Natal stehen Hainetze mit einer Gesamtlänge von 23,4 Kilometern.

Delfin-Todesfalle Richards Bay
Forschungen der südafrikanischen Meeresbiologin Shanan Atkins von der Universität Witwatersrand in Johannesburg zeigten, dass die sechs Hainetze vor Richards Bay für 60 Prozent aller Todesfälle unter den Bleifarbenen Delfinen in KwaZulu-Natal verantwortlich sind. „Wenn die Verluste nicht gestoppt werden, wird diese seltene Delfinart an der Ostküste Südafrikas in wenigen Jahren verschwunden sein“, warnt der Biologe Ulrich Karlowski von der GRD.

Delfine via Internet live entdecken und als Bürgerforscher mithelfen!
Das im Mai gestartete Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Lösungen für wirkungsvolle Strandschutzmaßnahmen zu finden, mit denen keine Tiere mehr getötet werden. Die Hainetze sollen verschwinden.

In der Startphase wird untersucht, wann und wie Bleifarbene Delfine das Gebiet rund um das Netz mit der höchsten Delfin-Beifangrate (net 99) am Newark Beach bei Richards Bay nutzen. Hierzu wurde eine Videokamera installiert. Sie liefert laufende Bilder auf die Webseite des Projekts. Menschen aus der ganzen Welt können jetzt als Bürgerforscher mithelfen und ihre Delfinsichtungen vom heimischen PC oder Smartphone als Screenshot an die südafrikanischen Forscher melden.

Weitere Unterstützter dieses innovativen Schutz- und Forschungsprojekts sind: Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM), Universität Witwatersrand (WITS-University), KwaZulu-Natal Sharks Board (KSNSB), Endangered Wildlife Trust (EWT) aus Johannesburg.

Hainetze – Sonderform der Fischerei zur Haibekämpfung
In Australien, Brasilien oder Südafrika werden Badestrände vielfach noch durch das hoch umstrittene Hainetz-Konzept geschützt. Schwimmer und Surfer sollen so vor den Angriffen großer Haie sicher sein. Meist stehen vor einem Strandabschnitt mehrere dieser etwas über 200 Meter langen, sechs Meter hohen, knapp unter Wasseroberfläche schwebenden Stellnetze in etwa 400 m Entfernung vor der Küste.

Hainetze agieren wie eine kommerzielle Fischerei, Haie und andere Meerestiere verfangen sich in ihnen und sterben elendig. Ihre Beifangrate ist erschreckend hoch und kann bei 80 Prozent und mehr liegen.

Für das Schwimm- und Badevergnügen der Menschen müssen unzählige Meerestiere einen hohen Preis zahlen. Billigend wird in Kauf genommen, dass große und kleine Haie, Meeresschildkröten, sehr viele Rochen und Delfine in großer Zahl elendig in den Netzen ertrinken.

In KwaZulu-Natal starben innerhalb von 30 Jahren 33000 Haie, über 2200 Schildkröten, fast 8500 Rochen und 2500 Delfine in den Hainetzen. Neben Bleifarbenen Delfinen verenden auch Indopazifische Große Tümmler (Tursiops aduncus) sowie Langschnäuzige Gemeine Delfine (Delphinus capensis).

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Karlowski 37
81375 München
089-74160410
089-74160411
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/suedafrika-bleifarbene-delfine-sollen-nicht-laenger-in-hainetzen-sterben/

Muttertag – Auch Delfinmütter leisten Großartiges

Am 14. Mai ist Muttertag – der Tag, an dem die Leistungen der Mütter – leider viel zu selten – besonders gewürdigt werden. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) will an diesem Tag an die Mütter aus dem Reich der Delfine erinnern, die maßgeblich zum Populationserhalt beitragen. Auch sie leisten schier Unglaubliches und sind dabei noch vielen Gefahren ausgesetzt.

Delfinmütter haben es schwer
Delfine vermehren sich langsam und bekommen in der Regel nur ein Kind: 12 Monate wächst das Junge im Mutterleib heran, bis es das Licht der Welt erblickt. Dann wird etwa ein Jahr lang gesäugt, es folgen 2 bis 5 Jahre, in denen sich die Mutter bemüht, den Nachwuchs auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten. Doch viele Gefahren lauern im Meer, kaum dass das Kleine seinen ersten Atemzug genommen hat. Die meisten davon sind menschengemacht, denn der größte (und nahezu einzige) Feind der Delfine ist der Mensch.

Viele Jungtiere sterben
Im Mittelmeer oder im Ärmelkanal ist die Muttermilch stark mit Giftstoffen belastet, was zu einer hohen Jungensterblichkeit im ersten Lebensjahr führt. Ein traumatisches Erlebnis für jede Mutter.

In der industriellen Fischerei sterben unzählige Mütter und Jungtiere als Beifang. Bei grausamen Jagden auf Delfine, wie auf den Färöern oder in Japan, werden auch Delfinmütter, egal ob trächtig oder mit Nachwuchs und Jungtiere brutal ermordet. Abgesehen vom unvorstellbaren Tierleid werden auf diese Weise ganze Populationen in ihrem Bestand gefährdet.

Mit einer Patenschaft Delfinmütter schützen
Mit ihren Projekten und Kampagnen setzt sich die GRD für bedrohe Delfinpopulationen und den Erhalt ihrer Lebensräume ein. Für einige dieser Projekte bietet die GRD symbolische Patenschaften für individuelle Delfine an. Darunter befinden sich etliche Delfinmütter und ihre Jungtiere:

„Crta“ oder „Ypsilon“ in der kroatischen Adria, „Bo“ aus den mosambikanischen Küstengewässern, die bereits zwei Kleine aufgezogen hat, oder die 18 Jahre alte „Ferdinand-Destiny“ aus dem Roten Meer, die im letzten Juli erneut Mutter wurde.

Delfinpatenschaften online: Delfine mit einer Patenschaft schützen

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Firmenkontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-74160411
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Pressekontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrike Kirsch
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-74160411
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/muttertag-auch-delfinmuetter-leisten-grossartiges/

Adria-Delfine bitte melden!

Mitmachaktion für Touristen als Delfinschutz-Bürgerforscher beim Projekt zur Rettung der letzten Adria-Delfine.

Adria-Delfine bitte melden!

Ein Adria-Tümmler. (Bildquelle: Ulrike Kirsch / GRD)

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) bittet Kroatienurlauber um Mithilfe: Als Bürgerforscher für das Projekt “ Rettung der letzten Adria-Delfine„, Delfinsichtungen zu melden. Dafür muss man nicht einmal in See stechen. Häufig halten sich die geschickten Schwimmer dicht an der Küste auf und lassen sich mitunter ganz bequem vom Balkon der eigenen Ferienwohnung aus beobachten.

Langzeitdatenerhebung zum Schutz einer vom Aussterben bedrohten Delfin-Population
Das Sichtungsprogramm, das die GRD zusammen mit ihren kroatischen Partnern von der tierärztlichen Fakultät der Universität Zagreb durchführt, existiert seit 2001. Die Daten liefern wichtige Hinweise zum Bestand und zum Verhalten der Meeressäuger und dienen gemeinsam mit anderen Erhebungen als Bewertungsgrundlage für Maßnahmen, um die bedrohten Bestände zu schützen. So haben in der Adria, in der bis in die 60er-Jahre mehrere Tausende Delfine beheimatet gewesen sein sollen, nur ca. 220 Große Tümmler überlebt.

Ungewöhnliche Sichtungen im vergangenen Jahr
„Weit über 400 Sichtungen wurden uns 2016 gemeldet, so viele gab es noch nie“, fasst GRD-Projektleiterin Ulrike Kirsch die Bilanz des letztjährigen Bürgerforschungsprogramms zusammen. Neben Großen Tümmlern, der einzigen Delfinart die ganzjährig in kroatischen Gewässern lebt, sichteten Segler vor der Insel Mljet und bei olta zwei größere Schulen mit Gemeinen Delfinen. Diese Art ist eher selten in der Adria zu beobachten. Wie 2014 verirrten sich 2016 erneut Pottwale in die Adria. Eine Segelcrew entdeckte die Leviathane im August vor der istrischen Stadt Rovinj.
Die Sichtungen werden zeitnah, soweit vorhanden mit Fotos und Videos, online auf www.adriadelfine.de veröffentlicht.

Tatort Meer
„Wichtig ist, Funde von gestrandeten oder toten Meeressäugern umgehend zu melden. Nur dann lassen sich sofortige Rettungsmaßnahmen einleiten bzw. die Todesursachen erforschen“, erklärt Ulrike Kirsch. Leider werden Delfine bis heute von vielen Fischern als Nahrungskonkurrenten gesehen, die es zu elimieren gilt, oder als leichte Beute für eine Harpune, wenn die Tiere nichts Böses ahnend in einer Bugwelle reiten. Nur wenn derartige Vorfälle zeitnah gemeldet werden, besteht die Chance, die Täter zu verfolgen und zur Rechenschaft zu ziehen.

Sichtungsmeldungen online und offline
Meldebogen und Hinweise zum korrekten Verhalten bei Begegnungen mit Delfinen, Walen und Mittelmeer-Mönchsrobben in freier Wildbahn können im Büro der GRD angefordert oder online abgerufen (und ausgefüllt) werden: www.delfinsichtung.de

Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete der dreimalige Weltumsegler Rollo Gebhard 1991 die GRD (Rollo Gebhard starb Ende 2013 im Alter von 92 Jahren). Seitdem schlossen sich über 95 % des deutschen Thunfischhandels dem SAFE-Programm für delfinsicher gefangenen Thunfisch an. Heute ist SAFE das umfassendste Delfinschutzprojekt der Welt.

Die Münchner Meeresschutzorganisation unterstützt weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume oder führt diese durch:

– Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch/SAFE (Deutschland)
– Rettung der letzten Adria-Delfine (Kroatien)
– Delfin- und Meeresschutz in Peru – Paracas-Halbinsel
– Rotes Meer (Ägypten)
– Ponta do Ouro (Mosambik)
– Pottwale vor Dominica (Karibik)
– Delfin- und Walschutz vor La Gomera (Spanien)
– Citizen Science Programme

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrike Kirsch
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-7416041
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/adria-delfine-bitte-melden/

Im Urlaub kein Tierleid unterstützen: Delfinarien meiden

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) bittet Urlauber mit den Reisezielen Mallorca, Türkei, Mexiko, Teneriffa oder Dominikanische Republik nachdrücklich darum, auf den Besuch von Delfinarien und Aquaparks, in denen Delfine gehalten werden, zu verzichten und im Urlaub kein Tierleid zu unterstützen.

Delfine leiden unter den katastrophalen Bedingungen der Gefangenschaftshaltung
Delfinarien in diesen und in vielen anderen Ländern, dienen ausschließlich der kommerziellen Ausbeutung der Delfine, die unter katastrophalen Haltungsbedingungen leiden und auch sterben. Etwa im Hotel Gran Bahia Principe Tulum an der Karibikküste in Mexiko. Dort leben sechs Große Tümmler in einem nur ca. 4 m tiefen und ca. 20 m im Durchmesser großen Becken. Für die Hotelgäste werden Schwimmprogramme angeboten.

Man kann die Delfine streicheln, sich durchs Becken ziehen lassen, Trainer spielen… Kinder werden laut Prospekt aufgefordert, die Tiere zu küssen! „Für die Delfine ist dies der pure Stress. Sie haben keine Rückzugsmöglichkeiten, müssen sieben Tage die Woche von früh bis spät zum Vergnügen der Hotelgäste bereit sein“, erklärt der GRD-Biologe Ulrich Karlowski. Ähnlich sieht es in Delfinarien in der Türkei, der Dominikanischen Republik oder auf Mallorca und Teneriffa im dortigen „Loro Parque“ aus.

Das Leid der Delfine bleibt den Urlaubern verborgen
Viele der in den Delfinarien oder Aquaparks gehaltenen Delfine stammen aus der freien Wildbahn. Manche wurden während der blutigen Massaker vor der japanischen Küste mitgefangen und für das Leben in Gefangenschaft aussortiert, während der Rest ihrer Familien vor ihren Augen geschächtet wurde. „Die meisten Delfinarien existieren nur, weil sie ständig Nachschub aus Wildfängen erhalten und weil Urlauber, die die Nähe zu Tier und Natur suchen, aus Unwissen diese vermeintliche Attraktion besuchen. Das Leid der Delfine bleibt ihnen verborgen“, sagt Ulrich Karlowski.

Nachhaltige Reiseangebote müssen tierschutzgerecht sein
Zahlreiche Reiseveranstalter werben heute mit nachhaltigen Reise-Angeboten, z.B. bei der Reduzierung von Abfällen oder schonender Wassernutzung. Doch beim Thema Tiershows hat Gewinnmaximierung Vorrang. Zwar bietet z.B. die ehemalige REWE Touristik (jetzt DER-Touristik) Türkeireisenden seit 2010 keine Ausflüge zu den Delfinarien an der Türkischen Riviera mehr an. Auch das „Horror-Delfinarium Manati-Park“ in der Dominikanischen Republik wurde aus dem Angebot genommen. Jedoch können Gäste von DER-Touristik noch Ausflüge zum Delfinarium „Dolphin Explorer“ bei Punta Cana buchen und dort an tierquälerischen Delfin-Schwimmprogrammen teilnehmen.

2015 forderte die GRD gemeinsam mit elf deutschen und internationalen Tier- und Artenschutzorganisationen von der deutschen Reisebranche, sich auf Kriterien für einen tierschutzgerechten Wildtier-Tourismus festzulegen. Geschehen ist seitdem nichts.

Die GRD rät, Wildtiere ausschließlich in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Und dies ausschließlich bei seriösen, umweltbewussten und nachhaltig operierenden Veranstaltern.

Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete der dreimalige Weltumsegler Rollo Gebhard 1991 die GRD (Rollo Gebhard starb Ende 2013 im Alter von 92 Jahren). Seitdem schlossen sich über 95 % des deutschen Thunfischhandels dem SAFE-Programm für delfinsicher gefangenen Thunfisch an. Heute ist SAFE das umfassendste Delfinschutzprojekt der Welt.

Die Münchner Meeresschutzorganisation unterstützt weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume oder führt diese durch:

– Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch/SAFE (Deutschland)
– Rettung der letzten Adria-Delfine (Kroatien)
– Delfin- und Meeresschutz in Peru – Paracas-Halbinsel
– Rotes Meer (Ägypten)
– Ponta do Ouro (Mosambik)
– Pottwale vor Dominica (Karibik)
– Delfin- und Walschutz vor La Gomera (Spanien)
– Citizen Science Programme

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-7416041
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

https://www.youtube.com/v/Bn_QECs-faU?hl=de_DE&version=3

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/im-urlaub-kein-tierleid-unterstuetzen-delfinarien-meiden/

Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V tritt Naturschutzinitiative e.V. bei

Gemeinsam stark im Artenschutz

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) ist Mitglied der Naturschutzinitiative e.V. geworden. Die GRD wurde vor über 25 Jahren vom dreimaligen Weltumsegler, Dokumentarfilmer und Buchautor Rollo Gebhard und seiner Frau Angelika nach ihrer Weltumsegelung gegründet. Ziel war es damals, die rücksichtslose Treibnetzfischerei und andere nicht nachhaltige Fischereimethoden in den Weltmeeren zu beenden, der jedes Jahr mehrere hunderttausende Delfine und andere Meerestiere zum Opfer fielen.

Bis heute gehört die Durchführung des internationalen Kontrollprogramms für delfin-sicher gefangenen Thunfisch SAFE zu den Kernaufgaben der GRD. Zusätzlich unterstützen die Münchner Delfin- und Meeresschützer weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Beide Verbände haben es sich zur Aufgabe gemacht, Wildtiere, deren Lebensräume und die Biodiversität nachhaltig zu schützen. Hierzu wird es zukünftig gemeinsame Projekte und Veranstaltungen, z.B. zur Meeresverschmutzung und deren Auswirkungen auf die Ökosysteme geben.

„Wir freuen uns sehr, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine in unserem Verband willkommen heißen zu dürfen. Mit der GRD haben wir einen Partner gefunden, der sich mit hohem Sachverstand und leidenschaftlich für den Schutz der Meeressäugetiere und deren Lebensräume einsetzt“, erklärte Harry Neumann, Bundesvorsitzender der Naturschutzinitiative e.V.

„Mit der Naturschutzinitiative haben wir einen authentischen Partner gefunden, der sich gleichermaßen und mit hohem Sachverstand für die Bewahrung der Schöpfung einsetzt. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und gemeinsame Veranstaltungen“, erklärte der designierte neue 1. Vorsitzende der GRD, der Schauspieler und passionierte Segler Sigmar Solbach.

Mehr Informationen unter
www.delphinschutz.org
www.naturschutz-initiative.de

Für Rückfragen
Harry Neumann, Bundesvorsitzender der Naturschutzinitiative e.V.
Telefon 02626 926 4770 – E-Mail: h.neumann@naturschutz-initiaitve.de

Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete der dreimalige Weltumsegler Rollo Gebhard 1991 die GRD (Rollo Gebhard starb Ende 2013 im Alter von 92 Jahren). Seitdem schlossen sich über 95 % des deutschen Thunfischhandels dem SAFE-Programm für delfinsicher gefangenen Thunfisch an. Heute ist SAFE das umfassendste Delfinschutzprojekt der Welt.

Die Münchner Meeresschutzorganisation unterstützt weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume oder führt diese durch:

– Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch/SAFE (Deutschland)
– Rettung der letzten Adria-Delfine (Kroatien)
– Delfin- und Meeresschutz in Peru – Paracas-Halbinsel
– Rotes Meer (Ägypten)
– Ponta do Ouro (Mosambik)
– Pottwale vor Dominica (Karibik)
– Delfin- und Walschutz vor La Gomera (Spanien)
– Citizen Science Programme

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-7416041
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/gesellschaft-zur-rettung-der-delphine-e-v-tritt-naturschutzinitiative-e-v-bei/

Mövenpick stoppt Freizeitangebot in Dubai-Delfinarium nach Tierschützerhinweisen

Mövenpick stoppt Freizeitangebot in Dubai-Delfinarium nach Tierschützerhinweisen

(Mynewsdesk) Das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) hatte im Delfinarium „Dolphin Bay“, das zum Hotel „Atlantis The Palm“ in Dubai gehört, recherchiert, dass sämtliche dort gehaltenen Delfine ursprünglich aus einer grausamen Delfintreibjagd stammen. 

Im Juli 2007 wurden nach Angaben des WDSF 28 Delfine durch die Organisation „Ocean Embassy“ nach Dubai für die Eröffnung des „Dolphin Bay“ transferiert. Diese Tiere mussten einen 30-stündigen Transport über sich ergehen lassen und stammen aus der größten und grausamsten Delfintreibjagd mit rund 200 Delfinen vor den Solomon-Inseln im Jahr 2003. Viele der Tiere verhungerten und starben an den katastrophalen Haltungsbedingungen und dem Trauma nach der Gefangennahme. Zehn der Meeressäuger seien bisher im „Dolphin Bay“ verstorben sowie etliche Kälber, deren Mütter schon während des Transports trächtig waren.

In der rund 4,5 Hektar großen Anlage in Dubai verfügten die Delfine kaum über einen Sonnenschutz, so dass unter der sengenden arabischen Sonne Sonnenbrände mit dem hohen Risiko von Hautkrebs vorprogrammiert seien, so das WDSF.

Sämtliche großen Reiseveranstalter in Deutschland, wie TUI, Thomas Cook, FTI, Schauinslandreisen und DER Touristik mit ihren Marken stoppten das Delfinarienangebot in Dubai nach Hinweisen des WDSF bereits in den vergangenen Jahren.

Nachdem das WDSF nun auch das Unternehmen Mövenpick Hotels & Resorts mit Hauptsitz in der Schweiz auf die Missstände aufmerksam machte, erfolgte eine umgehende Reaktion des Managements und das Freizeitangebot wurde sofort gestoppt. „Wir nehmen Ihr Feedback sehr ernst und haben die Page gleich vom Netz genommen“, heißt es in einer E-Mail des Unternehmens an das WDSF. Mövenpick Hotels & Resorts ist eine internationale Hotelgruppe im gehobenen Segment und betreibt weltweit 83 Hotels und Resorts.

Erst Anfang Januar sah sich das deutsche Topmodel Stefanie Giesinger mit einem heftigen Shitstorm in den sozialen Netzwerken konfrontiert, nachdem sie ein Foto gepostet hatte, das sie küssend mit einem Delfin im „Dolphin-Bay“ zeigt. Auch Leverkusens Nationaltorwart Bernd Leno kassierte etliche kritische Stimmen, nachdem er Ende Dezember Fotos mit seiner Freundin Sophie und den Delfinen im Dubai-Delfinarium veröffentlichte.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Die Gefangenschaft von Delfinen in allen Delfinarien ist grausam. Delfine sind freiheitsliebende Meeressäuger und lassen sich niemals verhaltensgerecht in Betonbecken und Gehegen halten. Wir sollten das berücksichtigen und kein einziges Delfinarium besuchen.“

WDSF-Homepage zum Thema:
https://www.wdsf.eu/delfinarien/delfinarium-dubai-dolphin-bay

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF)

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/mpt2kn

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/kultur/moevenpick-stoppt-freizeitangebot-in-dubai-delfinarium-nach-tierschuetzerhinweisen-81258

Das WDSF kooperiert international mit Wissenschaftlern, Politikern, anderen Organisationen und Wal- u. Delfinschützern. Das WDSF ist keine Mitglieder/Spenden-Organisation und unabhängig von anderen Institutionen. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer unterstützen die WDSF-Aktionen. Aufgrund des notariellen Gesellschaftsvertrages beziehen weder die WDSF-Geschäftsführung noch andere Personen Gehälter oder Zuwendungen. Der Verwaltungsaufwand ist daher äußerst gering. Das WDSF arbeitet in seinem Kuratorium ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern, Fachleuten, Wissenschaftlern und (Meeres-)Biologen zusammen.

Firmenkontakt
Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF)
Jürgen Ortmüller
Möllerstr. 19
58119 Hagen
0049/(0)2334/919022 tel
wds-forum@t-online.de
http://www.themenportal.de/kultur/moevenpick-stoppt-freizeitangebot-in-dubai-delfinarium-nach-tierschuetzerhinweisen-81258

Pressekontakt
Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF)
Jürgen Ortmüller
Möllerstr. 19
58119 Hagen
0049/(0)2334/919022 tel
wds-forum@t-online.de
http://shortpr.com/mpt2kn

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/moevenpick-stoppt-freizeitangebot-in-dubai-delfinarium-nach-tierschuetzerhinweisen/

Neuer GRD-Vorsitzender: Sigmar Solbach schützt Delfine

Der Schauspieler, passionierte Segler, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach wird Vorsitzender der Gesellschaft zur Rettung der Delphine.

Neuer GRD-Vorsitzender: Sigmar Solbach schützt Delfine

Sigmar Solbach. (Bildquelle: © Foto: barbara-volkmer.com)

Sigmar Solbach wird Nachfolger des dreimaligen Weltumseglers Rollo Gebhard, der den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein 1991 nach seiner dritten Weltumseglung gegründet und bis zu seinem Tod 2013 geleitet hatte.

„Mit Rollo Gebhard verbindet mich nicht nur eine über mehrere Jahrzehnte dauernde Freundschaft und die Leidenschaft fürs Segeln, sondern auch die große Faszination, die Delfine auf uns Menschen haben. Wer einmal erlebt hat, wie sie uns anblicken, wie sie Beziehungen auf einer ganz besonderen Ebene aufbauen, der wird das nie wieder vergessen“, begründet Solbach sein neues Engagement.

Auf den Spuren des Weltumseglers
Nach seiner Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum und ersten Theaterengagements etablierte sich Sigmar Solbach ab 1973 in über 90 Fernsehproduktionen als einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler. In der Hauptrolle des „Dr. Stefan Frank – der Arzt, dem die Frauen vertrauen“, wurde er zum beliebtesten Fernsehstar gewählt. Nach wie vor spielt er immer wieder Theater, das er als seine künstlerische Heimat betrachtet. Als Synchronsprecher hat er seine Stimme z.B. James Steward geliehen.

„Das ist schon wirklich besonders, dem großen Rollo Gebhard nachzufolgen“, freut sich der Schauspieler auf seine Aufgaben als Vorsitzender der GRD. Denn wie bei seinem Vorgänger ist einfach nur still dazusitzen auch für Sigmar Solbach nicht das Wahre. „Ich liebe Abenteuer, mit der Verantwortung der Führung eines Delfinschutzvereins ist jetzt ein neues dazugekommen.“

Sigmar Solbach am 22. Januar auf der boot Düsseldorf
Erstmals im Licht der Öffentlichkeit in seiner neuen Funktion als designierter Vorsitzender der GRD beantwortet Sigmar Solbach Fragen von Interessierten am Sonntag den 22. Januar um 15:00 Uhr auf der größten Wassersportmesse boot Düsseldorf am GRD-Stand D 94 in Halle 3.

GRD-Messe-Telefon am 21. und 22. Januar:
0179 – 101 62 69

Neuer GRD-Vorsitzender: Sigmar Solbach schützt Delfine

Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete der dreimalige Weltumsegler Rollo Gebhard 1991 die GRD (Rollo Gebhard starb Ende 2013 im Alter von 92 Jahren). Seitdem schlossen sich über 95 % des deutschen Thunfischhandels dem SAFE-Programm für delfinsicher gefangenen Thunfisch an. Heute ist SAFE das umfassendste Delfinschutzprojekt der Welt.

Die Münchner Meeresschutzorganisation unterstützt weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume oder führt diese durch:

– Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch/SAFE (Deutschland)
– Rettung der letzten Adria-Delfine (Kroatien)
– Delfin- und Meeresschutz in Peru – Paracas-Halbinsel
– Rotes Meer (Ägypten)
– Ponta do Ouro (Mosambik)
– Pottwale vor Dominica (Karibik)
– Delfin- und Walschutz vor La Gomera (Spanien)
– Citizen Science Programme

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-7416041
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/neuer-grd-vorsitzender-sigmar-solbach-schuetzt-delfine/

Chinesen werfen Delfinschützern in Namibia Rassismus vor

Großartiger Erfolg für den Delfin- und Meeresschutz: Chinesische Firma will Fangaktion von Delfinen und anderen Meerestieren vor Namibia aufgeben.

Chinesen werfen Delfinschützern in Namibia Rassismus vor

Der russische Frachter „Ryazanovka“ sollte gefangene Delfine nach China transportieren. (Bildquelle: @ EII)

Untermalt von Rassismus-Vorwürfen gegen Delfinschützer, hat sich das chinesische Unternehmen, das vor der Küste Namibias Delfine, Orcas, Haie, Südafrikanische Seebären und andere Meerestiere fangen und für asiatische Aquarien und Delfinarien exportieren wollte, kurz vor Weihnachten anscheinend von dem Vorhaben verabschiedet. Auf der chinesischen „Einkaufsliste“ stehen über 1 000 Meerestiere, darunter Atlantische Große Tümmler, die vor Namibia vom Aussterben bedroht sind. Als Gründe für den Rückzug werden öffentliche Proteste und mangelnde Unterstützung der Regierung genannt.

Internationale Proteste verhindern Ausverkauf der marinen Artenvielfalt Namibias
„Sollte die Fangaktion eingestellt werden, wäre dies ein großartiger Erfolg für den Delfin- und Meeresschutz im südlichen Afrika“, meint Ulrich Karlowski, Biologe von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). Die GRD unterstützt eine Protestaktion der Earth Organisation Namibia und hatte den namibischen Staatssekretär Dr. Moses Maurihungirire vom Ministerium für Fischerei und Meeresressourcen (MFMR) aufgefordert, keine Fang- und Exporterlaubnis zu erteilen. An der avaaz-Petition der Earth Organisation Namibia “ Stop the Live Capture of our Marine Species“ haben sich gut 15 000 Menschen aus der ganzen Welt beteiligt.

Gegner der Fangaktion hätten wegen ihrer weißen Hautfarbe von Apartheid-Regelungen profitiert
Laut eines Berichts der Allgemeinen Zeitung Namibia kritisiert die für die Fangaktion verantwortliche Beijing Ruier Animal Breeding and Promotion Company: „..dass unter den „wenigen Gegnern“ des Projekts in und außerhalb Namibias auch solche seien, die im Wohlstand lebten, die die Apartheid unterstützt und „wegen ihrer weißen Hautfarbe direkt von den diskriminierenden Apartheid-Regelungen profitiert“ hätten.“ Gleichzeitig wird bedauert, dass eine Anfangsinvestition von angeblich „mehr als 100 Millionen namibischen Dollar“ (umgerechnet knapp 7 Millionen Euro) nicht umgesetzt werde.

Gefahr noch nicht gebannt? Werden doch Delfine gefangen?
Anfang Januar sorgte laut Allgemeiner Zeitung Namibia eine anonyme Nachricht für viel Aufregung. Demnach habe der von der chinesischen Firma angeheuerte altersschwache russische Frachter „Ryazanovka“ den Hafen von Walvis Bay verlassen und vor Langstrand, ca. 19 Kilometer nördlich von Walvis Bay, Anker geworfen. Vor Langstrand kommen regelmäßig Delfine vor. Namibische Bürger, die sich dort an der Küste aufhalten, sollen verdächtige Aktivitäten der „Ryazanovka“ umgehend telefonisch melden. Laut Namibian Broadcasting Corporation überwacht die örtliche Polizei das Schiff, um mögliche illegale Fangaktionen und den Schmuggel von gefangenen Delfinen außer Landes zu unterbinden.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-7416041
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/chinesen-werfen-delfinschuetzern-in-namibia-rassismus-vor/

Delfinschützer erfolgreich – Zoo Duisburg muss sämtliche Unterlagen zur Delfinhaltung veröffentlichen

Delfinschützer erfolgreich -  Zoo Duisburg muss sämtliche Unterlagen zur Delfinhaltung veröffentlichen

(Mynewsdesk) Nachdem aufgrund einer Verwaltungsgerichtsklage durch das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) der Zoo Duisburg bereits im Oktober 2014 verurteilt wurde, dem WDSF sämtliche Unterlagen zur Delfinhaltung zur Verfügung zu stellen, war nun auch das Berufungsverfahren für die Delfinschützer erfolgreich.

Aufgrund der Berufung hat das Oberverwaltungsgericht Münster (AZ 00576/14) am 06.12.2016 in einem Erörterungstermin mit den Beteiligten bestätigt, dass der Zoo nicht nur die medizinischen Berichte und Revierberichte mit Vorkommnissen zur Delfinhaltung für die noch lebenden Tiere zur Einsicht zur Verfügung stellen muss, sondern auch die Daten der bereits im Zoo verstorbenen Delfine.

Jetzt wurden aufgrund der WDSF-Berufung auch die meisten Daten der bereits verstorbenen Delfine auf die Zoo-Homepage gestellt. Die Verzögerung begründete der Zoo bei dem Berufungstermin mit der Mutterschutzzeit der Duisburger Tierärztin Kerstin Ternes.

Das WDSF habe nun festgestellt, dass seit Bestehen des Delfinariums insgesamt 70 Wale und Delfine im Zoo Duisburg zu Tode gekommen seien. Der WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller zeigt sich entsetzt: „Wir hatten aufgrund eigener Recherchen vor den beiden Gerichtsverfahren bereits festgestellt, dass es wohl rund 60 Meeressäuger gewesen sein müssten, die im Zoo ums Leben kamen. Die nun addierte Zahl von 70 Tieren ist schockierend. Der Zoo Duisburg ist damit der größte Delfinfriedhof Europas.“

Der Zoo bestätigt mit seinen veröffentlichten Angaben, dass 17 importierte und 21 Jungtiere inklusive Fehlgeburten bei den Großen Tümmlern verstorben sind. Zu diesen 38 verstorbenen Großen Tümmlern kämen bei den Todeszahlen noch andere Delfinarten und Belugawale bis 1984 hinzu, sagt das WDSF.

Das WDSF begründet die Feststellungen auf seiner Homepage und fordert vom Zoo und den Aufsichtsbehörden, die Delfinhaltung möglichst schnell zu beenden und ein Nachzuchtverbot aufgrund fehlender Nachhaltigkeit zu beachten. Die verbleibenden Delfine sollten in eine menschenbetreute Meeresbucht transferiert werden, weil sie das natürliches Fressverhalten durch die Fütterungen verlernt hätten.

Erst im Januar war ein zweites Delfinbaby innerhalb von fünf Monaten in Duisburg gestorben. Der Zoo verweigert bisher die Beendigung der Delfinhaltung. Im Risikobericht der Wirtschaftsprüfer des Zoos heißt es, dass damit ein Besuchermagnet verloren ginge und der Zoo dann noch weiter in die roten Zahlen rutschen könnte. Gleichwohl konnte der Allwetterzoo Münster nach der Schließung des Delfinariums im Jahr 2012 steigende Besucherzahlen verzeichnen. Jetzt halten nur noch die Zoos in Duisburg und Nürnberg Delfine.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF).

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/a7jiua

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/kultur/delfinschuetzer-erfolgreich-zoo-duisburg-muss-saemtliche-unterlagen-zur-delfinhaltung-veroeffentlichen-81283

Das WDSF kooperiert international mit Wissenschaftlern, Politikern, anderen Organisationen und Wal- u. Delfinschützern. Das WDSF ist keine Mitglieder/Spenden-Organisation und unabhängig von anderen Institutionen. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer unterstützen die WDSF-Aktionen. Aufgrund des notariellen Gesellschaftsvertrages beziehen weder die WDSF-Geschäftsführung noch andere Personen Gehälter oder Zuwendungen. Der Verwaltungsaufwand ist daher äußerst gering. Das WDSF arbeitet in seinem Kuratorium ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern, Fachleuten, Wissenschaftlern und (Meeres-)Biologen zusammen.

Firmenkontakt
Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF)
Jürgen Ortmüller
Möllerstr. 19
58119 Hagen
0049/(0)2334/919022 tel
wds-forum@t-online.de
http://www.themenportal.de/kultur/delfinschuetzer-erfolgreich-zoo-duisburg-muss-saemtliche-unterlagen-zur-delfinhaltung-veroeffentlichen-81283

Pressekontakt
Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF)
Jürgen Ortmüller
Möllerstr. 19
58119 Hagen
0049/(0)2334/919022 tel
wds-forum@t-online.de
http://shortpr.com/a7jiua

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/delfinschuetzer-erfolgreich-zoo-duisburg-muss-saemtliche-unterlagen-zur-delfinhaltung-veroeffentlichen/

Südafika: Hainetze bedrohen seltene Delfinart

Hainetze – Eine Sonderform der Fischerei zur Haibekämpfung durch die auch viele küstennah lebende Delfine getötet werden

Südafika: Hainetze bedrohen seltene Delfinart

In einem Hainetz in der Richards Bay ertrunkener Bleifarbener Delfin (Sousa plumbea). (Bildquelle: @ Shanan Atkins)

An der Küste von KwaZulu-Natal in Südafrika sterben zu viele bedrohte Bleifarbene Delfine in Stellnetzen, mit denen Badende und Surfer vor Haiangriffen geschützt werden.

In einer wissenschaftlichen Studie warnen südafrikanische und australische Wissenschaftler vor dem möglichen Aussterben dieser seltenen Buckeldelfinart (Sousa plumbea) in den Gewässern von KwaZulu-Natal. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) setzt sich dafür ein, Hainetze schnellstmöglich zu reduzieren und nicht tödliche Schutzmaßnahmen zu installieren.

Gravierende negative Folgen für die Artenvielfalt
Um Menschen vor Haiangriffen zu schützen, werden etwa 400 Meter vor der Küste beliebter Strände mehrere, etwas über 200 Meter lange und sechs Meter hohe Stellnetze aufgestellt. In den Netzen sterben allerdings nicht nur gefährliche Haie. Auch zahlreiche andere, völlig harmlose Meerestiere wie Rochen, Meeresschildkröten, kleinere Haiarten und Delfine fallen ihnen zum Opfer.

Richards Bay: Todesfalle für Delfine
An der 320 Kilometer langen Küste der Provinz KwaZulu-Natal sind 37 Strände durch insgesamt 23,4 Kilometer an Hainetzen geschützt. Doch 60 Prozent des Beifangs von Bleifarbenen Delfinen in KwaZulu-Natal treten in nur einer einzigen Bucht auf, der Richards Bay. Hier stehen Stellnetze mit einer Gesamtlänge von 1,1 Kilometern. Auf die besondere Situation in der Bucht haben die Meeresbiologin Shanan Atkins vom Endangered Wildlife Trust aus Johannesburg und Kollegen nach Auswertung ihrer 8-jährigen Langzeitstudie hingewiesen.

Richards Bay hat eine sehr hohe Attraktivität für Bleifarbene Delfine, die sie auf ihren Wanderungen entlang der Küste immer wieder anschwimmen. Dabei droht ihnen ständig die Gefahr, in einem Hainetz zu sterben. „Besonders die Stellnetze in der Richards Bay führen zu einer kontinuierlichen Schwächung der Population“, schreibt Shanan Atkins.

Die letzten ihrer Art in Südafrika
Man schätzt, dass nur noch weniger als 1000 Bleifarbene Delfine entlang der Küste Südafrikas leben. In KwaZulu-Natal gibt es wahrscheinlich nur noch etwa 200. Es ist die am stärksten vom Aussterben bedrohte Meeressäugerart des Landes.

Um Haiangriffe zu vermeiden, muss man die Haie nicht töten
Die GRD plädiert für den Einsatz alternativer, nicht-tödlicher Abwehrmaßnahmen wie am Meeresgrund verankerter „Elektrozäune“, die die elektrosensiblen Haie abschrecken oder den Einsatz von „Shark-Spottern“, die die Menschen rechtzeitig vor nahenden Haien warnen. Dies hat sich z.B. an den Stränden vor Kapstadt bereits bewährt.

„Natürlich sollen Menschen weiterhin vor Haiangriffen geschützt sein, gleichzeitig aber sollen Delfine, Haie und andere Meerestiere diesen Schutz nicht länger mit dem Leben bezahlen müssen“, fordert der Biologe Ulrich Karlowski von der GRD.

Hintergrundinformationen zum Thema

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.

Firmenkontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Denise Wenger
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-74160411
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Pressekontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrike Kirsch
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-7416041
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/suedafika-hainetze-bedrohen-seltene-delfinart/

The Lovina Bali – der Inbegriff von Luxus in Nord-Bali

Das Juwel an Balis Nordküste

The Lovina Bali - der Inbegriff von Luxus in Nord-Bali

Das The Lovina Bali – der Inbegriff von Luxus in Nord-Bali (Bildquelle: THE LOVINA BALI)

Bali, München, Juli 2016

Das The Lovina Bali liegt an der Nordküste der Insel vor der atemberaubenden Kulisse der Bedugul Gebirgslandschaft an einem unberührten Sandstrand. Der Name Lovina wurde geprägt vom nordbalinesischen Autor und königlichen Prinzen Anak Agung Pandji Tisna. Das Acronym für „Love Indonesia“ spiegelt sowohl die landschaftliche Schönheit dieser Gegend als auch Pandji Tisna“s Hochachtung für sein Königreich wider.

Lovina und Bali“s Nordküste bleiben für die meisten Bali-Reisenden eine Art unentdecktes Geheimnis. Unweit des The Lovina Bali liegen natürliche Wasserfälle, heiße Quellen und dicht bewachsene Korallenriffe, an denen verspielte Delfinschulen leben. Singaraja, die Provinzhauptstadt des Regierungsbezirks Buleleng und in der Kolonialzeit Hauptstadt Balis, ist in nur 15 Minuten Fahrzeit zu erreichen.

Das Aktivitätenangebot des The Lovina Bali ist vielfältig. Von Wassersport wie Schnorcheln und Tauchen über Golfen bis hin zu Wandern in Balis einzigem Nationalpark. Seit April bietet das The Lovina Bali als erstes Resort an Balis Nordküste zusätzlich zum kostenfreien Verleih von Kajaks, Schnorchelausrüstung, Fahrrädern und Yoga auch kostenfrei Stand-up Paddling an.

Aber auch Kulturbegeisterte kommen voll auf ihre Kosten und können beispielsweise ein buddhistisches Kloster besichtigen. Als erstes Resort bietet das The Lovina Bali seinen Gästen außerdem die Möglichkeit, einen Einkehrtag mit Meditation für inneren Frieden und Achtsamkeit im berühmten buddhistischen Brahmavihara Arana Tempel in Nord-Bali zu buchen. Gelehrt wird hier die Vipanassa Methode und wie diese in den Alltag integriert werden kann.

Liebhaber der guten Küche können gemeinsam mit Chefkoch Made Budi Ariawan den lokalen Markt besuchen und werden von ihm in die Geheimnisse der balinesischen Küche eingeweiht.

Der Luxus von Privatsphäre im Resort ist einzigartig. Das Zimmerangebot im The Lovina Bali ist so palastartig wie seine Lage. Gäste haben die Wahl aus 48 Suiten, 16 Villen und zwei Penthouses mit teilweise privaten Swimmingpools. Die Unterkünfte bieten wahlweise Meer-, Garten- oder Gebirgsblick. Das „Body Tonic Spa“, zwei Hauptpools, ein Fitness Studio sowie ein Kid’s Club runden das Angebot ab.

Dwi Dharmawijay, General Manager des The Lovina Bali und gebürtiger Balinese, kann sich keinen besseren Job vorstellen: „Meine Passion ist es, die Wunder meiner Heimatinsel mit unseren Gästen zu teilen. Insbesondere meine Liebe zum Ozean kann ich hier, am Strand von Lovina, perfekt mit den Angeboten unseres luxuriösen Resorts vereinen.“

THE LOVINA BALI ist ein noch junges Resort am Strand von Lovina, im Norden Balis. 66 luxuriöse Suiten und private Villen verteilen sich in einem tropischen Garten. Zwei große Pools am Strand und der Body Tonic Spa dienen der Entspannung und im Dolphins Kids Club wird der Nachwuchs liebevoll umsorgt. In Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Tauchpartner bietet das Hotel eine Vielfalt von Schnorchel- und Tauchausflügen, Schwimmen mit Delfinen und mehr an. Fahrräder und Kanus stehen gratis zur Ausleihe bereit. Außerdem sorgen kostenfreie Kurse für balinesischen Tanz oder Opfergabenzubereitung sowie das hauseigene Fitnessstudio dafür, dass es garantiert nicht langweilig wird.

Firmenkontakt
THE LOVINA BALI
Rob Stahl
JI. Mas Lovina, Kalibukbuk 1
80226 Lovina, Kalibukbuk
+62 362 343 58 00
+62 362 41092
info@thelovinabaIi.com
www.thelovinabali.com

Pressekontakt
MK Advertising . Travel . PR
Monika Blachian
Hiltenspergerstr. 20
80798 München
08959043904
08951656894
blachian@mkadvertising.de
www.mkadvertising.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/the-lovina-bali-der-inbegriff-von-luxus-in-nord-bali/

EU-Parlamentarier für die Freiheit der Delfine – WDSF und ProWal Demo in Brüssel

EU-Parlamentarier für die Freiheit der Delfine - WDSF und ProWal Demo in Brüssel

(Mynewsdesk) Zum Abschluss einer vierwöchigen Europatour mit Demonstrationen vor 19 Delfinarien gegen die Gefangenschaftshaltung von Delfinen in Zoos und Vergnügungsparks protestierten die Tierschutzorganisationen ProWal (Radolfzell) mit Andreas Morlok und das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum ( WDSF ) am Samstag den 04. Juni 2016 vor dem Europäischen Parlament in Brüssel. Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck sagte zu, die Abschaffung von Delfinarien für die Freiheit der Delfine im Europäischen Parlament zu thematisieren.

Eck in seiner Rede auf der Demo zum Thema von rund 300 gehaltenen Delfinen in europäischen Delfinarien : „Es ist an der Zeit, diesen Skandal zu beenden. Von heute an wird im Europäischen Parlament die Abschaffung der Delfinarien und die Freiheit für Delfine betrieben. Dafür werde ich mich einsetzen.“ Stefan B. Eck ist seit 2014 Abgeordneter im Europäischen Parlament und Gründungsmitglied der “ MEPs for Wildlife “ sowie Vizepräsident der “ Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals „. Seine Hauptanliegen sind Tierschutz, Tierrecht und Umweltschutz.

Eine aktuelle Forderung der beiden engagierten Wal- und Delfinschutz-Organisationen besteht darin, dass die Verwendung von Meerwasser in Delfinarien verbindlich sein muss, da aufbereitetes Süßwasser mit Zusätzen von Ozon und Chlor zu gravierenden Schädigungen der empfindlichen Augen, Haut und Atemwege der Meeressäuger führen kann. Die Ukraine hat im letzten Jahr bereits ein gleichlautendes Gesetz verabschiedet.

Im deutschen Bundestag scheiterte im Jahr 2013 ein Antrag von Bündnis90/Die Grünen die „ Haltung von Delfinen beenden “ an den Stimmen der damaligen Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP. Ein Antrag der Piraten im NRW-Landtag zum „ Verbot der Haltung von Delfinen “ wurde von der Regierungskoalition mit Grünen und SPD im Oktober 2014 abgelehnt.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Da die deutsche Regierungspolitik die Haltung von Delfinen in Delfinarien im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Staaten nicht stoppen will, war uns klar, dass nur eine europäische Vorgabe den Missbrauch von Delfinen in Gefangenschaft beenden kann. ProWal und WDSF sind jetzt froh, dass der EU-Parlamentarier Stefan Eck das Thema in die zuständigen Gremien einbringen will. Letztendlich wird der Europäische Rat und damit auch ein deutscher Bundeskanzler darüber zu befinden haben, ob die Tierquälerei mit Delfinen in Gefangenschaft fortgesetzt wird.“

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF) .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/59ab1m

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/kultur/eu-parlamentarier-fuer-die-freiheit-der-delfine-wdsf-und-prowal-demo-in-bruessel-65497

Das WDSF kooperiert international mit Wissenschaftlern, Politikern, anderen Organisationen und Wal- u. Delfinschützern. Das WDSF ist keine Mitglieder/Spenden-Organisation und unabhängig von anderen Institutionen. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer unterstützen die WDSF-Aktionen. Aufgrund des notariellen Gesellschaftsvertrages beziehen weder die WDSF-Geschäftsführung noch andere Personen Gehälter oder Zuwendungen. Der Verwaltungsaufwand ist daher äußerst gering. Das WDSF arbeitet in seinem Kuratorium ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern, Fachleuten, Wissenschaftlern und (Meeres-)Biologen zusammen.

Firmenkontakt
Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF)
Jürgen Ortmüller
Möllerstr. 19
58119 Hagen
0049/(0)2334/919022 tel
wds-forum@t-online.de
http://www.themenportal.de/kultur/eu-parlamentarier-fuer-die-freiheit-der-delfine-wdsf-und-prowal-demo-in-bruessel-65497

Pressekontakt
Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF)
Jürgen Ortmüller
Möllerstr. 19
58119 Hagen
0049/(0)2334/919022 tel
wds-forum@t-online.de
http://shortpr.com/59ab1m

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/eu-parlamentarier-fuer-die-freiheit-der-delfine-wdsf-und-prowal-demo-in-bruessel/

Tierschützer demonstrieren vor dem Zoo Duisburg und fordern von der EU Meerwasser für Delfinarien?

Tierschützer demonstrieren vor dem Zoo Duisburg und fordern von der EU Meerwasser für Delfinarien?

(Mynewsdesk) Im Rahmen einer Europatour mit Demonstrationen vor 19 Delfinarien gegen die Gefangenschaftshaltung von Delfinen in Zoos und Vergnügungsparks protestieren die Tierschutzorganisationen ProWal und das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum ( WDSF ) am Mittwoch ab 11:00 Uhr vor dem Duisburger Zoo. Der Zoo-Förderverein plant eine Art Gegendemonstration .

Zum Abschluss der Demonstrationstour soll am Samstag, dem 4. Juni, eine Kundgebung der Tierschützer vor dem Europäischen Parlament in Brüssel stattfinden. Die beiden Geschäftsführer der Organisationen, Andreas Morlok (ProWal) und Jürgen Ortmüller (WDSF) haben in Brüssel einen Gesprächstermin mit dem unabhängigen Europa-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck . Eck ist Vollmitglied im EU-Umweltausschuss und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und als Vizepräsident der Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals bekennender Tierschützer.

Gemeinsam soll eine Rechtsnorm formuliert werden, die den Betrieb von Delfinarien in Europa schwieriger oder gar unmöglich machen soll. Grundlage dabei ist ein im letzten Jahr in der Ukraine verabschiedetes „Gesetz  zum Schutz von Tieren vor Tierquälerei“ ( Artikel 25 ), demnach sämtliche Delfinarien mit natürlichem Meerwasser ausgestattet sein müssen. Als Grundlage der Auflagen für Delfinarien wurden wissenschaftliche Berichte angeführt, dass der Versatz des Beckenwassers mit den toxischen Stoffen Chlor und Ozon Reizungen von Haut und Augen der Delfine herbeiführe.

Solch eine EU-Norm würde es Delfinarien, die sich nicht direkt an Meeresküsten mit entsprechendem Meerwasser-Zugang befinden, fast unmöglich machen, ihren Betrieb weiter aufrecht zu erhalten, meinen die Tierschutzorganisationen. Der Transport von Meerwasser gestalte sich äußerst schwierig und wäre immens aufwendig und teuer.

Derzeit befinden sich mit dem Duisburger Zoo und dem Tiergarten Nürnberg weitere 28 Delfinarien in der Europäischen Union in denen mehr als 300 Meeressäuger gehalten werden. Überwiegend handelt es sich dabei um Große Tümmler, aber auch um Schwertwale und Belugawale. In den beiden deutschen Delfinarien wird ebenfalls Ozon zur Desinfektion des Beckenwassers verwendet. Im Nürnberger Tiergarten-Delfinarium I, das mit der Delfinlagune über zwei Schleusen verbunden ist, wird auch Chlor eingesetzt.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF) .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/6jmtkr

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/kultur/tierschuetzer-demonstrieren-vor-dem-zoo-duisburg-und-fordern-von-der-eu-meerwasser-fuer-delfinarien-86557

Das WDSF kooperiert international mit Wissenschaftlern, Politikern, anderen Organisationen und Wal- u. Delfinschützern. Das WDSF ist keine Mitglieder/Spenden-Organisation und unabhängig von anderen Institutionen. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer unterstützen die WDSF-Aktionen. Aufgrund des notariellen Gesellschaftsvertrages beziehen weder die WDSF-Geschäftsführung noch andere Personen Gehälter oder Zuwendungen. Der Verwaltungsaufwand ist daher äußerst gering. Das WDSF arbeitet in seinem Kuratorium ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern, Fachleuten, Wissenschaftlern und (Meeres-)Biologen zusammen.

Firmenkontakt
Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF)
Jürgen Ortmüller
Möllerstr. 19
58119 Hagen
0049/(0)2334/919022 tel
wds-forum@t-online.de
http://www.themenportal.de/kultur/tierschuetzer-demonstrieren-vor-dem-zoo-duisburg-und-fordern-von-der-eu-meerwasser-fuer-delfinarien-86557

Pressekontakt
Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF)
Jürgen Ortmüller
Möllerstr. 19
58119 Hagen
0049/(0)2334/919022 tel
wds-forum@t-online.de
http://shortpr.com/6jmtkr

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/tierschuetzer-demonstrieren-vor-dem-zoo-duisburg-und-fordern-von-der-eu-meerwasser-fuer-delfinarien/

Steckdosen-Skandal im Tiergarten Nürnberg??

Steckdosen-Skandal im Tiergarten Nürnberg??

(Mynewsdesk) Nach einem Bericht der Mediengruppe DerWesten will das Elektro-Unternehmen Gira jetzt in einer riesigen Rückrufaktion defekte Bauteile von Kinderschutz-Steckdosen aus dem Verkehr ziehen. „Fehler bei unsachgemäßen Umgang mit der Steckdose könnten unter Umständen zu lebensgefährlichen Verletzungen führen“, heißt es in dem Beitrag. Bereits am 7. Mai hatte die Tierschutz-Organisation Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) im öffentlichen Delfinarienbereich des Tiergarten Nürnberg festgestellt, dass Schutzabdeckungen bei öffentlich zugänglichen Steckdosen, die unter Spannung stehen, fehlen und sofort die Behörden informiert. 

??In dem Schreiben an die Stadt Nürnberg heißt es durch das WDSF, dass mehre Steckdosen im „Blauen Salon“ unterhalb des Delfinariums nachweislich unter Strom stehen und eine Lebensgefährdung insbesondere für Kinder darstellen. Der Aufsichtsbehörde wurden mehrere Fotos und eine Videoaussage vorgelegt. Daraus ergibt sich, dass die Steckdosen über keine Abdeckungen verfügen und in einem Fall das Sicherheitsschild abgerissen ist.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Weder die Stadt Nürnberg noch die Regierung von Mittelfranken und auch nicht das bayerische Staatsministerium, denen wir sämtlich unsere Warnhinweise übermittelt hatten, haben auf unser Schreiben reagiert. Der sogenannte Blaue Salon mit der Sichtzone zum Unterwasserbereich des Delfinariums wird in erster Linie von Eltern mit Kindern besucht. Auf einem der Fotos ist zu sehen, dass ein Kind völlig unbeaufsichtigt in unmittelbarer Nähe der Steckdosen spielt.“??

Das WDSF spricht von einem Skandal und hat nach eigenen Angaben festgestellt, dass mindestens fünf Steckdosen in dem Zuschauerbereich unter Spannung stehen und eine Lebensgefährdung darstellen würden. Ortmüller: „Selbst wenn die Dosen mit Kindersicherungen ausgestattet sind, kann man diese einfachst mit zwei Drähten oder Nägeln aushebeln, wenn diese gleichzeitig in solch eine Steckdose gesteckt werden. Jeder kann das mit zwei Spannungsprüfern ausprobieren, die gleichzeitig eingesteckt werden und dann die volle Spannung aufweisen. Die Rückrufaktion des Elektro-Unternehmens Gira beweist, wie brisant das Thema ist.“ (s.a. Foto auf der WDFS-Homepage )

Die Redakteurin der Nürnberger Zeitung, Ute Wolf, die offenbar an das Warnschreiben des WDSF an die Behörden gelangt war, macht sich in einem redaktionellen Blog-Beitrag der Nürnberger Zeitung über die Reaktion des WDSF gar lustig.

??In ihrem Beitrag schreibt Wolf, dass Ortmüller’s Warnhinweise nur peinlich wären. Ihm sei mit dem WDSF jedes Mittel recht, um den Stopp der Delfinhaltung zu erreichen. Sein „neuster Coup“ sei, dass er festgestellt habe, „dass sich die Steckdosen im Blauen Salon der Delfinlagune unter Strom befinden“ und Wolf wirft die Frage auf, was daran verwerflich wäre. Gleichzeitig kritisiert Wolf, dass der WDSF-Geschäftsführer mit den Beweisfotos, bei denen zum Nachweis der Stromspannung ein Handy-Ladegarät in eine Steckdose gesteckt wurde, er offenbar auf Kosten des Tiergartens nur sein Handy aufladen wollte.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF) .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/s823sb

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/kultur/steckdosen-skandal-im-tiergarten-nuernberg-60293

Das WDSF kooperiert international mit Wissenschaftlern, Politikern, anderen Organisationen und Wal- u. Delfinschützern. Das WDSF ist keine Mitglieder/Spenden-Organisation und unabhängig von anderen Institutionen. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer unterstützen die WDSF-Aktionen. Aufgrund des notariellen Gesellschaftsvertrages beziehen weder die WDSF-Geschäftsführung noch andere Personen Gehälter oder Zuwendungen. Der Verwaltungsaufwand ist daher äußerst gering. Das WDSF arbeitet in seinem Kuratorium ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern, Fachleuten, Wissenschaftlern und (Meeres-)Biologen zusammen.

Firmenkontakt
Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF)
Jürgen Ortmüller
Möllerstr. 19
58119 Hagen
0049/(0)2334/919022 tel
wds-forum@t-online.de
http://www.themenportal.de/kultur/steckdosen-skandal-im-tiergarten-nuernberg-60293

Pressekontakt
Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF)
Jürgen Ortmüller
Möllerstr. 19
58119 Hagen
0049/(0)2334/919022 tel
wds-forum@t-online.de
http://shortpr.com/s823sb

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/steckdosen-skandal-im-tiergarten-nuernberg/

Delfinarien sollen geschlossen werden

Delfinarien sollen geschlossen werden

(Mynewsdesk) Mit einer Demonstrationstour durch sieben europäische Länder vor 19 Delfinarien wollen Tierschützer der deutschen Tierschutzorganisationen ProWal mit Unterstützung des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) auf das Leid von Delfinen in Delfinarien in der EU aufmerksam machen mit dem Ziel, dass sämtliche Delfinarien geschlossen werden.

Die vierwöchige Demonstrationstour startet am 7. Mai um 11:00 Uhr in Nürnberg vor dem Tiergarten und führt über Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und Holland bis nach Belgien. Auch der Zoo Duisburg steht am 1. Juni auf dem Plan. Sie endet am 4. Juni mit einer Abschluss-Kundgebung vor dem Europäischen Parlament in Brüssel mit bereits vereinbarten Gesprächsterminen mit Europa-Parlamentariern.

Die Tierschützer bemängeln nicht nur, dass den Meeressäugetieren in den Delfinarien viel zu wenig Platz zur Verfügung stehe, sie dort ihre natürliche Bedürfnisse nicht ausleben könnten, die Tiere durch den toten Futterfisch oftmals ihren eigenen Flüssigkeitshaushalt nicht ausgleichen würden, aber auch, dass die Tiere in einem Wasser leben müssten, welches chemisch mit Chlor oder Ozon aufbereitet würde und dass sie fortlaufend mit Medikamenten versorgt werden müssten.

Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal: „In dieser Chemiebrühe können nicht einmal Fische überleben. Obwohl schwerwiegende gesundheitliche Risiken wie Dehydratation, Augen-, Haut- und Lungenprobleme längst bekannt sind, ist der Einsatz von Chlor und Ozon für die Wasseraufbereitung in fast allen Delfinarien gängige Praxis. Das muss nun endlich europaweit gesetzlich verboten werden, so wie letztjährig bereits in der Ukraine.“

Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer des deutschen Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), sieht insbesondere das Delfinarium im Tiergarten Nürnberg im Zugzwang: „Wie uns der Tiergarten Nürnberg jetzt mitteilte, gibt es anlässlich der anstehenden millionenschweren Sanierung der Becken größte Probleme, die Delfine während der Bauphase in anderen Delfinarien unterzubringen. Abgesehen davon ist jeder Transfer Stress für die sensiblen Meeressäuger. Wenn der Tiergarten die aktuellen Vorgaben der Rechtsgrundlagen für die verhaltensgerechte Unterbringung der Delfine nicht erfüllen kann, ist eine Tierquälerei im Sinne des Tierschutzgesetzes vorprogrammiert.“

Die Delfinarien müssten vorausschauend dafür sorgen, wo Delfine grundsätzlich untergebracht werden können, wenn Schließungen anstehen. Derzeit seien sämtliche organisierten Delfinarien im Europäischen ErhaltungsZuchtprogramm (EEP) in Westeuropa überfüllt. ProWal und WDSF fordern schon seit Jahren betreute Meeresbuchten, zumal die Delfine ohne entsprechendes Training nicht einfach ausgewildert werden könnten, heißt es von den Tierschützern.

Andreas Morlok: „Die Besucher lernen in der künstlich geschaffenen Welt der Delfinarien nichts über die Natürlichkeit von Delfinen. Die wissenschaftlichen Ergebnisse, die in Delfinarien erzielt werden, sind auf freilebende Populationen nicht übertragbar und damit wertlos. Mit Arterhaltung haben diese Anlagen in der EU ohnehin nichts zu tun, denn noch nie wurde von ihnen ein in Gefangenschaft gehaltener Delfin ausgewildert. In Wahrheit stecken hinter jedem Delfinarium rein finanzielle Interessen.“

Obwohl es kaum noch Platz für weitere Tiere in den europäischen Delfinarien gäbe, werde weiterhin an der Zucht festgehalten, denn der Handel mit Delfinen sei immer noch äußerst lukrativ, heißt es von ProWal und WDSF. Die beiden Tierschutz-Organisationen wollen dem Europäischen Parlament durch die Aufdeckung von bisher geheim gehaltenen Papieren belegen, dass ein Delfin, der in Italien geboren wurde, kürzlich für 366.000 Euro an ein anderes Delfinarium abgegeben wurde.

Morlok: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Europäische Parlament ein Gesetz beschließen wird, um die miserablen Haltungsbedingungen für die Delfine zu beenden. Die ersten Parlamentarier haben bereits ihre Unterstützung zugesagt.“

Weitere Informationen zur Kampagne „EU-Dolphinarium Free“ auf der ProWal-Webseite unter: http://walschutzaktionen.de/2881311/home.html

Hintergrund-Informationen zum Tiergarten Nürnberg: http://ots.de/lN5xl

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF) .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/octqfo

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/kultur/delfinarien-sollen-geschlossen-werden-24195

Das WDSF kooperiert international mit Wissenschaftlern, Politikern, anderen Organisationen und Wal- u. Delfinschützern. Das WDSF ist keine Mitglieder/Spenden-Organisation und unabhängig von anderen Institutionen. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer unterstützen die WDSF-Aktionen. Aufgrund des notariellen Gesellschaftsvertrages beziehen weder die WDSF-Geschäftsführung noch andere Personen Gehälter oder Zuwendungen. Der Verwaltungsaufwand ist daher äußerst gering. Das WDSF arbeitet in seinem Kuratorium ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern, Fachleuten, Wissenschaftlern und (Meeres-)Biologen zusammen.

Firmenkontakt
Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF)
Jürgen Ortmüller
Möllerstr. 19
58119 Hagen
0049/(0)2334/919022 tel
wds-forum@t-online.de
http://www.themenportal.de/kultur/delfinarien-sollen-geschlossen-werden-24195

Pressekontakt
Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF)
Jürgen Ortmüller
Möllerstr. 19
58119 Hagen
0049/(0)2334/919022 tel
wds-forum@t-online.de
http://shortpr.com/octqfo

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/delfinarien-sollen-geschlossen-werden/

Seaworld gives up breeding Orcas, Zoos in Nuremberg and Duisburg under pressure? (English and German)

Seaworld gives up breeding Orcas, Zoos in Nuremberg and Duisburg under pressure? (English and German)

(Mynewsdesk) SeaWorld, one of the world s largest operators of aquariums and dolphinariums, announced late last week that the company wants to end the controversial breeding of killer whales permanently. SeaWorld has 29 Orcas and the largest dolphin collection in the three theme parks in San Diego , Orlando and San Antonio and has come under considerable pressure from animal rights activists. The German Whale and Dolphin Conservation Forum ( WDSF ) also calls for the termination of the dolphin entertainment in the two German zoo in Nuremberg and Duisburg and Orca Captivity in Loro Parque on Tenerife for years.

SeaWorld stock prices fell more than 25 percent after the release of the documentary Blackfish about the disastrous housing of animals with deadly attacks on animal trainer. They had already announced the end of last year, to end the Orcashows in 2017 and replacing them by „showing more natural behavior „. The WDSF had then spoken of a rotten compromise . „It is a strategic decision, so that it recovers its share price and pacify the outraged animal rights activists“, said WDSF CEO Jürgen Ortmüller .

Since most of the held orcas were born in captivity and the natural hunting behavior was not learned, the WDSF and organizing ProWal have been asking for years that the dolphins and orcas are relocated from captivity into Seapens with veterinary care. In the next five years SeaWorld will provide 50 million US dollars for projects to save marine mammals. The WDSF suspected that the orca or dolphin show still could go on for about 30 years, according to the life expectancy of the remaining animals, if there was not found animal-friendly solution.

Jürgen Ortmüller: „The decision of SeaWorld to end breeding and mid term end the shows with Orcas was welcomed by all animal welfare organizations. The pressure from animal rights activists has paid off, the immediate cessation of breeding is right and important. Equally important is that the the largely unsuccessful breeding efforts of dolphins in zoos in Nuremberg and Duisburg are now terminated immediately, with more than 100 early deceased marine mammals, the two zoos are the biggest dolphin cemetery in Europe.“
Due to a salt water leakage , which caused a considerable damage to the environment with about 100 dead trees, Nuremberg is currently supppsed to renovate the “ Dolphin Lagoon „, which is expected to gobble up several million euros. In Duisburg, the pipes below the dolphinarium are also ailing and the hall roof is defective. This taxpayer money should be better spent on a project of resettlement in seapens, says Ortmüller .

The Loro Parque in Tenerife, which cooperates with SeaWorld with Orca Captivity, accepted in a press release that the US companys decision, yet exercised simultaneously criticism saying the reproduction of marine mammals is an inherent right of the animals and therefore the guarantee is one of the main commitments of the zoological gardens: „Loro Parque will not make a decision that could affect the well-being their Orca group and any decision will be the EUs prescribed rules and the knowledge and approval of the appropriate authorities.“

That means in plain language that the Loro Parque with its German owner Wolfgang Kiessling benevolent continue to pursue the controversial Orcashows with injury and loss of life in animal trainers and on the offspring , says the WDSF CEO and continues: „It is not about decisions of the authorities, the Loro Parque can affect quite, it comes to common sense , which should lead to the conclusion that the sensitive and freedom-loving marine mammals in small concrete tanks suffer enormously in captivity.“ —

Press Release Loro Parque: http://blog.loroparque.com/pressemitteilung/?lang=de

Homepage SeaWorld: https://seaworldcares.com/killer-whales/

Homepage WDSF Loro Parque: http://ots.de/5ijnj

Homepage WDSF Dolphinaria: http://www.wdsf.eu/index.php/delfinarien

German:

SeaWorld, einer der weltweit größten Betreiber von Aquarien und Delfinarien, gab Ende letzter Woche in den USA bekannt, dass das Unternehmen die umstrittene Zucht von Orcas dauerhaft einstellen will. SeaWorld stand mit der Haltung von 29 Orcas, der größten Delfinart, in den drei Vergnügungsparks in San Diego, Orlando und San Antonio unter erheblichem Druck von Tierschützern. Das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) fordert seit Jahren auch die Beendigung der Delfinhaltung in den beiden deutschen Zoos in Nürnberg und Duisburg und der Orcahaltung im Loro Parque auf Teneriffa.

SeaWorld, dessen Börsenkurse nach der Veröffentlichung des Dokumentarfilms Blackfish über die katastrophale Haltung der Tiere mit tödlichen Angriffen auf Tiertrainer um zeitweise mehr als 25 Prozent einbrachen, hatte bereits Ende letzten Jahres angekündigt, die Orcashows ab 2017 zu beenden und durch eine „auf das natürliche Verhalten der Tiere abgestimmte Präsentationsform“ zu ersetzen. Das WDSF hatte daraufhin von einem faulen Kompromiss gesprochen. „Es ist eine strategische Entscheidung, damit sich der Aktienkurs erholt und um die empörten Tierschützer ruhig zu stellen“, so WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller.

Da die meisten der gehaltenen Orcas in Gefangenschaft geboren wurden und das natürliche Jagdverhalten nicht erlernt haben, fordern das WDSF und die Organisation ProWal seit Jahren die Umsiedlung von Delfinen und Orcas aus Gefangenschaft in Meeresbuchten mit veterinärmedizinischer Betreuung. In den nächsten fünf Jahren will SeaWorld 50 Millionen US-Dollar für Projekte der weiteren Haltung der Meeressäuger zur Verfügung stellen. Das WDSF vermutet, dass die Orca- bzw. Delfinhaltung noch etwa 30 Jahre weitergehen könne, entsprechend der Lebenserwartung der verbleibenden Tiere, wenn nicht eine tiergerechte Lösung gefunden würde.

Jürgen Ortmüller: „Die Entscheidung von SeaWorld kurzfristig die Zucht und mittelfristig die Shows mit Orcas einzustellen wird von allen Tierschutzverbänden begrüßt. Der Druck gegenüber dem Unternehmen hat sich für den Schutz der Meeressäuger bezahlt gemacht. Insbesondere die sofortige Einstellung der Zucht ist richtig und wichtig. Ebenso wichtig ist, dass die Haltung und die weitgehend vergeblichen Nachzuchtbemühungen von Delfinen in den Zoos in Nürnberg und Duisburg nun umgehend beendet werden. Mit mehr als 100 frühzeitig verstorbenen Meeressäugern sind die beiden Zoos der größte Delfinfriedhof Europas.“

Aufgrund eines Salzwasseraustritts, der eine erhebliche Umweltschädigung mit etwa 100 abgestorbenen Bäumen verursachte, steht in Nürnberg derzeit eine Sanierung der „Delfinlagune“ an, die voraussichtlich etliche Millionen Euro verschlingen wird. In Duisburg sind die Leitungen unterhalb des Delfinariums ebenfalls marode und das Hallendach ist defekt. Dieses Geld der Steuerzahler solle besser für ein Projekt der Umsiedlung in Meeresbuchten verwendet werden, meint Ortmüller.

Der Loro Parque in Teneriffa, der mit SeaWorld bei seiner Orcahaltung kooperiert, akzeptierte in einer Pressemitteilung zwar die Entscheidung des US-Unternehmens, übte gleichzeitig aber auch Kritik, offenbar als Rechtfertigung für die weitere Haltung seiner Orcas und Delfinen. Die Fortpflanzung der Meeressäuger sei ein angeborenes Recht der Tiere und deswegen sei deren Gewährleistung eine der Hauptverpflichtungen der zoologischen Gärten, heißt es und: „Loro Parque wird keine Entscheidung treffen, die das Wohlbefinden der Orcagruppe beeinträchtigen könnte und jegliche Entscheidung wird die vorgegebenen Regeln der EU-Zoorichtlinie sowie das Wissen und die Zustimmung der entsprechenden Behörden respektieren.“

Das bedeute im Klartext, dass der Loro Parque mit seinem deutschen Eigentümer Wolfgang Kiessling wohl an den umstrittenen Orcashows mit Verletzungs- und Todesfolgen bei Tiertrainern und an der Nachzucht weiterhin festhalten wolle, meint der WDSF-Geschäftsführer und weiter: „Es geht nicht um Behördenentscheidungen, die der Loro Parque durchaus beeinflussen kann, es geht um den gesunden Menschenverstand, der zur Einsicht führen sollte, dass die sensiblen und freiheitsliebenden Meeressäuger in den kleinen Betonbecken in Gefangenschaft enorm leiden.“

Pressemitteilung Loro Parque: http://blog.loroparque.com/pressemitteilung/?lang=de

Homepage SeaWorld: https://seaworldcares.com/killer-whales/

Homepage WDSF Loro Parque: http://ots.de/5ijnj

Homepage WDSF Delfinarien: http://www.wdsf.eu/index.php/delfinarien

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF) .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/7ohm88

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/kultur/seaworld-gives-up-breeding-orcas-zoos-in-nuremberg-and-duisburg-under-pressure-english-and-german-87882

Das WDSF kooperiert international mit Wissenschaftlern, Politikern, anderen Organisationen und Wal- u. Delfinschützern. Das WDSF ist keine Mitglieder/Spenden-Organisation und unabhängig von anderen Institutionen. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer unterstützen die WDSF-Aktionen. Aufgrund des notariellen Gesellschaftsvertrages beziehen weder die WDSF-Geschäftsführung noch andere Personen Gehälter oder Zuwendungen. Der Verwaltungsaufwand ist daher äußerst gering. Das WDSF arbeitet in seinem Kuratorium ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern, Fachleuten, Wissenschaftlern und (Meeres-)Biologen zusammen.

Firmenkontakt
Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF)
Jürgen Ortmüller
Möllerstr. 19
58119 Hagen
0049/(0)2334/919022 tel
wds-forum@t-online.de
http://www.themenportal.de/kultur/seaworld-gives-up-breeding-orcas-zoos-in-nuremberg-and-duisburg-under-pressure-english-and-german-87882

Pressekontakt
Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF)
Jürgen Ortmüller
Möllerstr. 19
58119 Hagen
0049/(0)2334/919022 tel
wds-forum@t-online.de
http://shortpr.com/7ohm88

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/seaworld-gives-up-breeding-orcas-zoos-in-nuremberg-and-duisburg-under-pressure-english-and-german/

Sind die Ostsee-Delfine „Selfie“ und „Delfie“ in Gefahr?

Seit einigen Wochen erfreuen die beiden auf den Namen „Selfie“ und „Delfie“ getauften Delfine Bewohner und Touristen an der deutschen Ostseeküste. Zur Zeit halten sie sich in der Flensburger Förde auf, davor sorgten sie im Warnemünder Seekanal bei Rostock und im Jachthafen des Ostseebads Grömitz bei Travemünde für reichlich Aufregung. Ihre Namen erhielten sie übrigens in Schweden, wo sie vor Kalmar den letzten Sommer verbrachten.

Die beiden Großen Tümmler locken mit ihren Sprüngen und ihrer puren Lebensfreude Kajakfahrer, Delfin-Fans und Wassersportler aufs kalte Wasser und an die Uferpromenade und zeigen beim Kontakt mit den Menschen keinerlei Scheu.

Genau das macht die von den Delfinen ausgehende Faszination aus:
Diese spielerische Neugier, mit einer anderen Art friedlich und ganz ohne Scheu „Kontakt“ aufzunehmen. Natürlich ist nicht jeder Vertreter so gesellig, doch wurde ähnliches Verhalten bei Großen Tümmlern auch schon in anderen Gebieten der Welt beobachtet. Immer wieder kann man es in freier Wildbahn erleben, wie Delfine in den Bugwellen kleiner und großer Schiffe, aber auch in denen von Bartenwalen schwimmen – eine energiesparende Weise des Weiterkommens, die ihnen vielleicht auch noch viel Spaß bereitet!

Delfine sind in Deutschland streng geschützt
Große Tümmler gelten in deutschen Gewässern als ausgestorben, sie schauen lediglich noch als „Gäste“ vorbei. Sie sind in Deutschland, wie alle anderen Klein- und Großwale gesetzlich geschützt. Das heißt, sie dürfen nicht absichtlich getötet, verletzt oder belästigt werden. Grundsätzlich sind die Überlebenschancen für die beiden „Gäste“ in der Ostsee sehr gut, da reichlich Hering vorhanden ist.

Sind sie auf der Suche nach Sozialkontakten?
Vielleicht suchen „Selfie“ und „Delfie“ sich mangels Artgenossen andere „Spielkameraden“, vielleicht sind es einfach auch nur zwei besonders kontaktfreudige Exemplare. Auf den im Internet kursierenden Bildern und Videoaufnahmen ist zu sehen, dass die Kontaktaufnahme von den Delfinen ausgeht und nicht vom Menschen.

Beeinträchtigung oder Gefährdung derzeit nicht erkennbar
„Eine Störung oder Belästigung der Tiere ist derzeit nicht erkennbar“, erklärt der GRD-Biologe Ulrich Karlowski. „Sollten sich die beiden entschließen, auch die wärmere Jahreszeit an der deutschen Küste zu verbringen, werden Maßnahmen zu ergreifen sein, die die Meeressäuger vor zu viel menschlicher, vor allem rücksichtsloser Neugier schützen.“

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.

Firmenkontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-74160411
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Pressekontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrike Kirsch
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-7416041
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/sind-die-ostsee-delfine-selfie-und-delfie-in-gefahr/