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Die Zeit bis zur Datenschutz-Grundverordnung läuft – was sollten Unternehmen jetzt tun?

Die Zeit bis zur Datenschutz-Grundverordnung läuft - was sollten Unternehmen jetzt tun?

(NL/2425730297) Die Datenschutz-Grundverordnung ist bereits im Mai 2016 in Kraft getreten und ist eine Vereinheitlichung des Datenschutzrechts in ganz Europa. Für die Unternehmen läuft nun eine zweijährige Übergangszeit, die am 25.Mai.2018 endet. Ab diesem Zeitpunkt dann ist die DS-GVO anzuwenden. Doch welche Auswirkung hat die DS-GVO konkret für Unternehmen? Welcher Handlungsbedarf besteht bis 2018?

Was ist die DS-GVO?
Bevor die DS-VGO in Kraft trat, gab es eine EU-Richtlinie, welche von allen Staaten der EU in nationales Recht zum Datenschutz unterschiedlich umgesetzt wurde. Mittels der DS-GVO soll es eine europaweite Vereinheitlichung des Datenschutzes geben. Dennoch gibt es zahlreiche Öffnungsklauseln, sodass auch weiterhin nationale Regelungen möglich sind. Außerdem soll die DS-GVO das Datenschutzniveau europaweit anheben.

Veränderung für Unternehmen
Zukünftig wird sich für Unternehmen besonders die Beweislage ändern. Es ist nicht mehr so, wie es bislang in Deutschland üblich ist, dass Unternehmen nachgewiesen werden muss, dass sie etwas falsch machen. Das Recht sieht zukünftig vor, dass ein Unternehmen imstande sein muss, bei Kontrollen nachzuweisen, dass alles in Ordnung ist. Bei Verstößen gegen den Datenschutz drohen darüber hinaus drastisch höhere Bußgelder.
Des Weiteren sind Unternehmen durch die DS-GVO verpflichtet eine Datenschutz-Folgenabschätzung zu machen. Konkret bedeutet das, dass sich mit allen Verfahren und Prozessen innerhalb des Unternehmens auseinander gesetzt werden muss. Dies beinhaltet insbesondere eine Analyse von Art und Weise der Verarbeitung sowie eine detaillierte Beurteilung aller dabei bestehenden Risiken für die betroffenen Personen. Von den Unternehmen wird gefordert, angemessene Maßnahmen zu treffen und diese auch nachzuweisen. Unternehmen sind ebenfalls dazu verpflichtet, begründen zu können auf welcher Rechtsgrundlage eine Verarbeitung basiert und diese Begründungen zu dokumentieren.

Welcher Handlungsbedarf besteht?
In der Übergangsphase bis 2018 ist es für Unternehmen unabdingbar, sich und Ihre Prozesse und Verfahren zu analysieren: Welche Verarbeitung führen wir durch? Wie ist unser Datenschutz-Management? Können wir die Anforderungen erfüllen? Was müssen wir umstellen?
Wichtig zu beachten ist auch, dass in der Übergangszeit weiterhin die alten Gesetzte gelten und eingehalten werden müssen. Das heißt, es muss genau geschaut werden, was jetzt schon umgesetzt werden kann und womit noch bis zum 25.05.2018 gewartet werden muss.
Somit empfiehlt es sich, ein zentrales Projekt aufzusetzen, welches den Datenschutz unternehmensweit beleuchtet. Das beinhaltet sowohl alle wertschöpfenden Prozesse, als auch verwaltende Projekt oder Abteilungen, wie beispielsweise oder den Personal oder den Einkauf und auch Verträge mit Dienstleistern, Auftraggebern oder Mitarbeitern.

Interview mit Tobias Mauß
Tobias Mauß ist mit seinem Fachwissen zum Thema DS-GVO zweifellos der richtige Ansprechpartner. Aus diesem Grund wurde ein Interview geführt, welches Sie sich im Folgenden durchlesen können:
ONMA: Was für Auswirkungen hat die Datenschutz-Grundverordnung konkret für Unternehmen?
Tobias Mauß: Die Auswirkungen sind sehr groß. Wir haben das bisherige Recht, das Bundesdatenschutzgesetz, welches abgelöst wird durch die Datenschutz-Grundverordnung in Verbindung mit einem neuen, völlig überarbeiteten und neu konzipierten BDSG, in dem die Öffnungsklauseln der DS-GVO umgesetzt werden. Ganz vieles wird anders geregelt, sodass auch das Vorgehen im Bereich Datenschutz ab Mai 2018 ein anderes sein wird. Das Problem ist, dass am 25.Mai.2018 sozusagen ein Schalter umgelegt werden muss, von altem Recht, dem die Unternehmen bis dahin genügen müssen auf neues Recht, dem die Unternehmen ab diesem Zeitpunkt von jetzt auf gleich genügen müssen. Das heißt es wird jetzt eine Phase geben von mittlerweile nur noch knapp über einem Jahr, wo die Unternehmen sich selber analysieren müssen und vieles in ihrem Unternehmen umstellen.
ONMA: Was empfehlen Sie den Unternehmen? Inwiefern können Sie die Unternehmen unterstützen?
Tobias Mauß: Alle Unternehmen müssen möglichst sofort damit beginnen, eine Bestandsaufnahme zu machen, sprich, schauen, welche Prozesse sie haben, welche Datenflüsse bestehen und auf welcher Rechtsgrundlage die Verarbeitung basieren. Außerdem muss die Datenschutz-Folgenabschätzung eingeführt werden. Ich empfehle Unternehmen ganz konkret, ein zentrales Projekt aufzusetzen, in dem das Thema Datenschutz unternehmensweit beleuchtet wird.
Ich unterstützte Unternehmen indem ich alle Beteiligen im Unternehmen von der Geschäftsleitung über die IT, den Personalbereich, die Fachabteilungen bis hin zum Einkauf, Vertrieb und Marketing an die Hand nehme und durch dieses Thema führe. Das heißt, ich weiß, was wir machen müssen und ich weiß auch, wo wir aus Sicht des Gesetzgebers hin müssen. Ich kann dann die richtigen Fragen stellen und die Antworten, die ich erhalte, entsprechend interpretieren und einordnen, sodass gemeinsam mit den Unternehmen eine individuelle und passgenaue Lösung für das Unternehmen erarbeitet werden kann. Das ganze stets in einer Form, die zu dem jeweiligen Unternehmen passt. Mit Augenmaß also.
ONMA: Welche Auswirkung hat die neue Grundverordnung auf Sie als Datenschutzbeauftragen?
Tobias Mauß: Für mich als Datenschutzbeauftragen ist das ebenfalls eine große Herausforderung. Auch für mich ist das vollständig neues Recht Das heißt, dadurch, dass sich das ganze Datenschutzrecht wandelt, muss ich mich komplett fort- und umbilden, um überhaupt zu wissen, was zukünftig zu beachten und zu befolgen ist. Als wäre das nicht genug, haben wir es ja mit der DS-GVO auch noch mit Europäischem Recht zu tun, welches zu allem Überfluss mit einer deutschen Gesetzgebung für das neue BDSG kombiniert wird.
Und dann ist natürlich ganz klar die Herausforderung bei all meinen Kunden dafür zu sorgen, dass die entsprechenden Projekte, die ich eben schon erwähnt habe, aufgesetzt werden, dass das Unternehmen analysiert wird, die richtigen Schlüsse gezogen werden und das alles bis zum 25.05.2018 soweit umgesetzt ist. Denn auch ab dem Zeitpunkt der geänderten Rechtslage müssen die Unternehmen sofort diesen neuen Regelungen genügen. Alles andere wäre ein Gesetzesverstpß, der zukünftig mit bis zu 20 Millionen Euro geahndet werden könnte.

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Tel. 040 69702852
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Mauß Datenschutz aus Hamburg unterstützt und berät Sie rund um das Thema Datenschutz und geht auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein. Auch hinsichtlich der Datenschutz-Grundverordnung ist Mauß Datenschutz Ihr Ansprechpartner, der mit Ihnen gemeinsam individuelle Lösungen für Ihr Unternehmen erarbeitet.

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5. Hamburger Datenschutztage im März 2017

Im Mittelpunkt der Fachkonferenz stehen der Ausblick auf die Herausforderungen, Chancen und Risiken der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) sowie weitere aktuelle Themen.

5. Hamburger Datenschutztage im März 2017

Überblick über die Herausforderungen, Chancen und Risiken der DS-GVO

Hamburg, 1. Dezember 2016 – Die IBS Schreiber GmbH, ein führender Anbieter von Beratung, Schulung und Software für die Prüfung und Auditierung von SAP-Systemen, lädt am 23. und 24. März 2017 wieder zum jährlichen Treffen der Datenschutz-Community, den Hamburger Datenschutztagen.
Die fünfte Fachkonferenz steht ganz im Zeichen der DS-GVO und den Auswirkungen ihrer Umsetzung in den Unternehmen und Organisationen.

Im vielfältigen Konferenzprogramm finden sich Fachvorträge und Podiumsdiskussionen zu u.a. folgenden Themen:
– Awareness, Sensibilisierung und Schulung
– Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 der DS-GSO, mit Bezug zum Standard-Datenschutzmodell
– Technische und organisatorische Maßnahmen in der Praxis
– Datenübermittlung ins Ausland
– Administration im Kreuzfeuer – Aufsichtspflicht und Überwachung vs. Datenschutz
– Umgang mit sensiblen Daten nach der DS-GVO
– IT-Sicherheit und Datenschutzaspekte für den Webserverbetrieb
– Datenschutz für Websites
– Aufbewahren und Löschen
– Privatwirtschaft und Datenschutzbehörden – Partner oder Gegner?
– Der Datenschutzbeauftragte zwischen Handeln und Haften im Lichte der GS-GVO
– Datenschutz-Grundverordnung: Top Five der „to do“s“
– Aktuelle Chancen und Risiken für den Datenschutz

Zu den hochkarätigen Referenten der Konferenz gehören u.a. der Landesbeauftragte für Datenschutz in Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Dieter Kugelmann, Silvia C. Bauer von der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH sowie Dr. Thilo Weichert, Vorstandsmitglied der Deutschen Vereinigung für Datenschutz e.V.. „Auch in diesem Jahr erwarten die Teilnehmer nicht nur interessante Vorträge von Experten, sondern auch eine hervorragende Plattform, um die praktische Umsetzung und die Vielzahl neuer Fragen mit den Experten und Kollegen zu diskutieren“, sagt Dr. Michael Foth, Vorsitzender der Konferenz, Datenschutzspezialist und Leiter der Anerkannten Datenschutzprüfstelle der IBS Schreiber GmbH.

Ergänzende Pre-Seminare

Am 22. März, dem Vortag der Konferenz, können die Konferenzgäste zusätzlich an einem Pre-Seminar teilnehmen und damit den Konferenzbesuch um eine intensive Weiterbildung ergänzen. Für diese Vertiefung werden zwei Themengebiete angeboten: Das erste Pre-Seminar befasst sich neben den Grundlagen der DS-GVO vor allem mit den erweiterten Aufgaben des Datenschutzbeauftragten in der DS-GVO.

Alternativ kann auch ein zweites Pre-Seminar zur Technik der Revision im Datenschutzmanagement besucht werden. Dieses Seminar zeigt die Notwendigkeit der präventiven Prüfung des Datenschutzes im Unternehmen auf und führt in Methoden, Techniken und Prozesse der Prüfung ein. Die Pre-Seminare sind optional und werden von Fachreferenten von IBS Schreiber durchgeführt.

Interessenten finden weitere Informationen zu den 5. Hamburger Datenschutztagen wie beispielsweise die detaillierte Agenda, die Möglichkeit zur Anmeldung und ein ansprechendes Frühbucherangebot unter:
https://www.ibs-schreiber.de/akademie/fachkonferenzen/hamburger-datenschutztage/

Einen Überblick über die weit mehr als 100 Seminarthemen der IBS Schreiber Akademie in den Themen Prüfung, Revision und Sicherheit von IT- und SAP®-Systemen sowie Datenschutz sind hier zu finden:
https://www.ibs-schreiber.de/akademie/

Über IBS Schreiber und CheckAud® for SAP® Systems
Die 1979 gegründete IBS Schreiber GmbH bietet ein einzigartiges Service- und Produktangebot für IT- und speziell SAP-Sicherheit, Datenschutz und Data Sciences an. Dabei kombiniert IBS Beratungs-, Prüfungs- und Serviceleistungen mit der Entwicklung spezieller Prüfsoftware und einem umfassenden Weiterbildungsangebot. Durch die Kombination von technischem, organisatorischem und fachlichem Know-how kann IBS alle Aspekte einer fundierten Governance, Risk & Compliance-Strategie (GRC) und IT-Sicherheitskonzeption aus einer Hand planen, prüfen und umsetzen.
Im Service- und Prüfungsgeschäft gehört das Unternehmen zu den führenden Experten für gesetzeskonforme und Compliance-gerechte Sicherheitskonzepte mit speziellem Fokus auf das Berechtigungsmanagement. IBS prüft IT- und SAP-Systeme auf ihre technische Sicherheit sowie die gesetzes- und regelkonforme Umsetzung von Berechtigungen, Zugriffsrechten und Prozessen. IBS bietet Datenschutz als Prüfungspaket, Beratung oder steht auch als externer Datenschutzbeauftragter zur Verfügung, mit langjähriger Erfahrung in der organisatorischen und technischen Beratung, Prüfung und Softwareerstellung. Als externer IT-Sicherheitsbeauftragter (ITSiBe) kann IBS seine Kunden in diesem speziellen Know-how auch operativ entlasten.
Mit mehr als einhundert Seminarthemen und vier jährlichen Fachkonferenzen ist IBS einer der größten und erfolgreichsten Anbieter von Schulungen, Seminaren und anderen Weiterbildungsformen für IT-Sicherheit, SAP-Sicherheit, Revision, Datenschutz und Datenanalyse im deutschsprachigen Raum. Durch die Synergien mit dem Prüfungs- und Beratungsgeschäft zeichnen sich die Veranstaltungen durch besonders hohe Praxisnähe und Anschaulichkeit aus. Mit dem Fachjournal Revisionspraxis PRev fördert IBS den Erfahrungsaustausch zwischen Revisoren, Wirtschaftsprüfern, IT-Sicherheits- und Datenschutzbeauftragten.
Zu den Kunden der IBS im Service- und Prüfungsgeschäft gehören u.a. das Technologieunternehmen Basler, Beiersdorf, die Ergo-Gruppe sowie die Schweizer Post. Weitere Informationen zum Unternehmen IBS Schreiber und dem Service- und Schulungsangebot unter www.ibs-schreiber.de
Die GRC-Software CheckAud® for SAP® Systems ist ein professionelles Werkzeug zur umfassenden, effizienten und effektiven Prüfung von komplexen Zugriffsberechtigungen in SAP®-Systemen. Einzigartig ist der in der Software enthaltene ausgedehnte Katalog von mehreren Hundert vorkonfigurierten Prüfungen, für die IBS auch einen Aktualisierungsservice anbietet, der sowohl Veränderungen durch SAP®-seitige-Updates als auch durch geänderte gesetzliche Anforderungen umfasst.
Zu den Nutzern von CheckAud® for SAP® Systems gehören u.a. die ARAG Versicherung, die Berliner Wasserbetriebe, Emil Frey, Knauf, MVV Energie und die Universität Graz. Weitere Informationen zum Produkt CheckAud® for SAP® Systems unter www.checkaud.de

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Whatsapp und Datenschutz

Der kostenfreie Nachrichtendienst Whatsapp wird immer beliebter. Denn er erlaubt es auch, innerhalb einer Gruppe zu chatten und so mehrere Empfänger gleichzeitig zu erreichen.

BildAber ist es auch zulässig, diesen Nachrichtendienst geschäftlich zu verwenden, insbesondere für die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern?

Zentrale Norm für die Beantwortung der Frage ist § 28 Abs. 1 Nr. 1 BDSG. Danach muss das Erheben, Speichern, Verändern oder Übermitteln personenbezogener Daten für die Begründung, Durchführung oder Beendigung eines rechtsgeschäftlichen oder rechtsgeschäftsähnlichen Schuldverhältnisses erforderlich sein. Zu beachten ist dabei noch stets der Grundsatz der Datensparsamkeit: Es sollten so wenig Daten wie möglich gespeichert werden.

Darf also ein Kundenbetreuer im Außendienst an den Innendienst schicken: Schaut bitte einmal nach, wieviel das Produkt A kostet, für dies hat Kunde B aktuell Bedarf? Oder, noch sensibler: Darf eine Mitarbeiterin eines ambulanten Pflegedienstes den Kollegen schreiben, sie stehe bei einer bestimmten Patientin, es seien gesundheitliche Probleme bestimmter Art aufgetreten, was sie jetzt machen müsse?

Sicherheit von Whatsapp verbessert

Die unbefriedigende Antwort lautet hier wie so oft wenn man sich an uns Juristen wendet: Es kommt darauf an. Die Sicherheit des Nachrichtendienstes Whatsapp hat sich seit Frühjahr 2016 deutlich verbessert, da dieser jetzt eine End-to-End-Verschlüsselung anbietet. Die Nachrichten können auch von entsprechend Kundigen nicht über das Internet mitgelesen werden. Damit hat sich der Sicherheitsstandard deutlich verbessert. Die Datenschutzbeauftragten empfehlen nach wie vor einen Nachrichtendienst mit Sitz in Deutschland zu verwenden, der anders als das amerikanische Whatsapp an das deutsche Bundesdatenschutzgesetz gebunden ist.

Allerdings müssen auch die verwendeten Geräte sicher sein. Der Arbeitgeber sollte Eigentümer der Smartphones und Vertragspartei der Mobilfunkverträge sein. Er sollte sicherstellen, dass die übertragenen Daten in einem gesicherten Container abgelegt werden, Sie sollten nicht z.B. in einer privaten ungesicherten Cloud des Mitarbeiters lagern. Dies gleichermaßen in dem Fall der Pflegedienstpatienten als auch in dem des Vertriebsmitarbeiters. Dieser gibt ggf. eine für etwaige Konkurrenten des Kunden oder auch seines Arbeitgeber selbst interessante Information weiter. Soweit doch private Smartphones verwendet werden, sollte der Arbeitgeber durch entsprechende Einstellungen auf den Geräten dafür Sorge tragen, dass die geschäftlichen Daten gesichert sind.

Haben Sie Fragen zur Nutzung von Whatsapp in Unternehmen? Vereinbaren Sie einen Termin in meiner Kanzlei!

Über:

Kanzlei Scheibeler
Frau Elke Scheibeler
Heinz-Fangman-Str. 2
42287 Wuppertal
Deutschland

fon ..: 0202 76988091
fax ..: 0202 76988092
web ..: http://www.kanzlei-scheibeler.de
email : kanzlei@kanzlei-scheibeler.de

Ich bin Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht und seit 2003 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen. Nachdem ich einige Jahre als angestellte Anwältin gearbeitet habe, gründete ich 2009 meine eigene Kanzlei. Ich befasse mich mit dem Zivil- und Wirtschaftsrecht insbesondere dem Arbeits-, Miet- und Insolvenzrecht und vertrete hierbei sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen.
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10 Merkmale für schlechten Datenschutz

Mit einem Fuß im Gefängnis, mit dem anderen auf der Bananenschale

10 Merkmale für schlechten Datenschutz

Mit einem Fuß im Gefängnis, mit dem anderen auf der Bananenschale

Der Schutz persönlicher Daten wird für die Unternehmen immer wichtiger. Kein Konzern will in einen Datenskandal verwickelt sein. Diesen Datenschutz-Check sollten Unternehmen durchführen.
Wie viele technische und organisatorische Vorkehrungen Unternehmen treffen, sagt viel über den Stellenwert des Datenschutzes aus. Fehlt es an bestimmten Mindestanforderungen, drohen Bußgelder in Höhe bis 300.000 Euro. Die personenbezogenen Daten werden damit leichte Beute für Hacker, Spione und Cyberkriminelle. Und die informationelle Selbstbestimmung der Betroffenen ist gefährdet.
Mit der zu erwartenden EU-Datenschutzgrundverordnung werden die Bußgelder sogar noch steigen. Nach Paragraf 44 Bundesdatenschutzgesetz können Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren drohen.
Anhand von zehn Merkmalen lässt sich feststellen, wie gut oder schlecht der Datenschutz in einem Unternehmen verankert ist. Auch Mitarbeiter können sich damit ein besseres Bild über das Unternehmen machen, für das sie arbeiten.

1. Horch, wer kommt von draußen rein
Fremde stehen plötzlich im Büro, da kein Empfang vorhanden ist und die Eingangstüren zu den Bürozeiten nicht verschlossen sind. Es ist nicht geregelt, wer Besucher empfängt. Diese stehen unvermittelt im Büro und fragen nach einem Kollegen oder nach dem Namen eines bestimmten Besprechungsraums. Auch wenn in diesen Büroräumen keine personenbezogenen Daten direkt am Computer oder auf den Schreibtischen eingesehen werden können, ist die Geheimhaltung gefährdet.
Lösungsansatz: Kunden und Lieferanten, darunter auch der Pizza-Lieferservice, müssen klingeln und werden von einem verantwortlichen Mitarbeiter im Eingangsbereich abgefertigt beziehungsweise nach einer Identifikation zum gewünschten Kollegen geleitet.

2. Guter Empfang – Freies WLAN für alle
Das Passwort für das Gäste-WLAN (oder noch schlimmer für das Unternehmensnetzwerk) ist im Empfangsbereich oder im Konferenzraum niedergeschrieben. In dieser Situation ist es für das Unternehmen schwierig, im Nachhinein mögliche verbotene Downloads prüfen zu lassen. Reicht der Empfang bis auf die Straße, bietet Wardriving, das unerlaubte Einloggen, eine einfache Gelegenheit, verbotene Aktivitäten über das Unternehmensnetzwerk bequem aus dem Auto durchzuführen.
Lösungsansatz: Falls ein Gästenetzwerk notwendig ist, kann dies ein externer Dienstleister installieren, der im Falle von Rechtsstreitigkeiten die Verantwortung trägt.

3. Keine Ahnung, keine Datenschutzrichtlinie, keine IT-Sicherheitsrichtlinie
Wenn Mitarbeiter nicht wissen, ob Sie die Firmen-E-Mail-Adresse für den privaten Gebrauch benutzen dürfen oder ob die Installation von Software aus dem Internet auf dem Arbeitsplatzrechner erlaubt ist, fehlt es an Regeln und Richtlinien. Dies kann teuer für ein Unternehmen werden. Bei Fehlverhalten von Mitarbeitern fehlen entsprechende Vorschriften.
Lösungsansatz: Erstellen Sie Richtlinien, die die Standard-Fallstricke klären. Lassen Sie diese von Geschäftsleitung und vom Betriebsrat absegnen.

4. Die Personalien bitte: Der Ausweis wird gescannt
Laut Personalausweisgesetz ist das Kopieren oder das Scannen des Personalausweise nicht grundsätzlich verboten, jedoch sind einige Regeln zu beachten: Die Erstellung einer Kopie muss erforderlich sein, aber nicht benötigte Informationen des Personalausweises müssen geschwärzt werden. Der Betroffene ist darauf hinzuweisen.
Lösungsansatz: Beschränken Sie sich auf Sichtkontrolle des Personalausweises oder prüfen Sie ein anderes Ausweisdokument.

5. Fünf sind geladen, 10 sind gekommen, gieß Wasser zur Suppe, heiß alle willkommen
Kein Besucherbuch bedeutet: keine Identifizierung der Gäste. Bei einer später benötigten Rückverfolgbarkeit müssten Kalender des Einladenden mit aufgenommenen Videoaufnahmen verglichen werden. Das bedeutet einen unverhältnismäßig hohen Aufwand.
Lösungsansatz: Ein ausgedrucktes Besucherbuch – bestehend aus den Spalten Unternehmen, Name, Datum, Uhrzeit-Kommt, Zweck, gegebenenfalls Autokennzeichen, Unterschrift Besucher, Uhrzeit-Geht, Unterschrift Mitarbeiter – hilft.

6. Datenschutz macht der Chef
Auch wenn nicht alle Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten haben müssen – der Chef darf es jedenfalls nicht sein. Hier gibt es Interessenkonflikte.
Lösungsansatz: Prüfen, ob ein Datenschutzbeauftragter laut Gesetz vorhanden sein muss und falls ja, einen externen Datenschutzbeauftragten beauftragen.

7. Was kostet die Welt: Probleme beim Nutzen von kostenlosen E-Mail-Adressen
Nicht nur bei Anwälten oder Ärzten macht die Verwendung von Freemailern einen unprofessionellen Eindruck. Sie lassen auf eine nicht gut durchdachte oder nicht vorhandene IT-Infrastruktur schließen. Vertrauliche Informationen sind vom Freemailern einsehbar.
Lösungsansatz: Verbot des Einsatzes von Freemailern für die geschäftliche Korrespondenz und Erstellen von E-Mail-Adressen mit der Unternehmensdomain. Schließen einer Auftragsverarbeitung mit dem Provider.

8. Shouldersurfen im Stehen
Die Monitore der Mitarbeiter sind für Dritte einsehbar. Hierbei können Unternehmensfremde die Inhalte auf den Monitoren der Mitarbeiter lesen, ohne dass diese es bemerken. In besonders schlimmen Fällen ist dies sogar von außen möglich. Dieses sogenannte Shouldersurfen ist bei Banken im Bereich der Geldautomaten bekannt.
Lösungsansatz: Monitore drehen, um die Einsicht zu verhindern oder Monitore mit Blickschutzfolien versehen, falls das Drehen nicht möglich ist.

9. Datenverarbeitung auf Zuruf
Verarbeiten externe Dienstleister personenbezogene Daten des eigenen Unternehmens oder kann ein Zugriff nicht ausgeschlossen werden, muss ein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag oder – neu nach der EU-Datenschutzgrundverordnung – eine Auftragsverarbeitung geschlossen werden. Ansonsten drohen empfindliche Bußgelder.
Lösungsansatz: Laden einer Vorlage aus dem Internet, prüfen der eigenen technischen und organisatorischen Maßnahmen plus Abschluss einer Auftragsverarbeitung. Wichtig: Prüfen lassen durch den Datenschutzbeauftragten.

10. Keine Verschlüsselung der Kontaktformulare
Bewerber erhalten nur eine E-Mail-Adresse, über die sie sich bewerben können. Mit einem Kontaktformular ohne SSL-Verschlüsselung wird keine sichere Übertragung angeboten. Besonders heikel ist das, wenn über das Kontaktformular Bewerbungsunterlagen hochgeladen werden sollen.
Lösungsansatz: Mit der IT-Abteilung und/oder dem IT-Dienstleister eine SSL-Verschlüsselung realisieren.

Diese Merkmale und noch viele weitere lassen auf einen besonders schlechten Datenschutz schließen. Wer kein Fan von schwedischen Gardinen ist, und auch nicht auf Affensteaks ausrutschen möchte, für den gibt es eine Lösung: Unternehmen, die sich wiedererkennen, können einen Datenschutz-Check durchführen lassen, bei dem auch hier nicht genannte Merkmale geprüft werden, die zu einem großen Schaden führen könnten. Datenschutz-Checks können von einem Datenschutzauditoren über suhling management consulting, suhling.biz, beauftragt werden.

suhling management consulting bietet externe Datenschutzbeauftragung, Managementberatung, Datenschutzaudits, Begleitung zur Zertifizierung und Siegelerteilung durch Implementierung von ISO 9001, ISO 14001, ISO 27001, BDSG, EU-DSGVO und Datenschutzstandards, Integration von Managementsystemen und Auditierung von Managementsystemen.

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Peter Suhling
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Aus Safe Harbor wird EU-US Privacy Shield

Aus Safe Harbor wird EU-US Privacy Shield

Aus Safe Harbor wird EU-US Privacy Shield

Die EU-Kommission hat mit den Vereinigten Staaten den Nachfolger für das nicht mehr existierende Safe-Harbor-Abkommen ausgehandelt: EU-US Privacy Shield heisst es. Unter anderem soll das US-Handelsministerium die Firmen kontrollieren, die Daten aus Europa verarbeiten. Die Artikel 29 Gruppe sind die Datenschutz-Aufsichtsbehörden auf europäischer Ebene. Diese Gruppe fordert die Europäische Kommission auf, alle Dokumente in diesem Zusammenhang bis Ende Februar 2016 vorzulegen.

Jan Philipp Albrecht, stellvertretender Vorsitzender des Innen- und Justizausschusses und Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments für die Datenschutzverordnungsagt sagt dazu:
„…Der neue Rechtsrahmen ist daher ein Ausverkauf des EU-Grundrechts auf Datenschutz. Das Europäische Parlament und die Datenschutzbehörden der Mitgliedstaaten müssen nun klar machen, dass eine solch offensichtlich rechtswidrige Erklärung der EU-Kommission nicht gelten darf. Sollte sie nun trotzdem wie angekündigt angenommen werden, ist absehbar, dass die Datenschutzbehörden ihre neuen Rechte nach dem Gerichtshofurteil nutzen werden und Datentransfers dennoch auf zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen überprüfen werden. Zudem wird der neue Rechtsrahmen mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit wieder vor den Europäischen Gerichtshof getrieben und dort zu Fall gebracht. Es ist vollkommen offensichtlich, dass dessen Anforderungen nicht erfüllt sind.“

Quelle: https://www.janalbrecht.eu/presse/pressemitteilungen/eu-kommission-verramscht-eu-grundrecht-auf-datenschutz.html

Und was bedeutet das für Unternehmen in Deutschland? Es ist eine neue Lösung mit dem EU-US Privacy Shield geplant. Diese ist jedoch bisher nicht rechtskräftig. Zudem ist zu betrachten, dass diese nicht nur im Einklang mit den Binding-Corporate-Rules und EU-Standardverträgen gebracht werden muss. Das EU-US Privacy Shield sollte ebenfalls im Einklang mit der kommenden EU-Datenschutzgrundverordnung sein.

suhling management consulting bietet externe Datenschutzbeauftragung, Managementberatung, Datenschutzaudits, Begleitung zur Zertifizierung und Siegelerteilung durch Implementierung von ISO 9001, ISO 14001, ISO 27001, BDSG, EU-DSGVO und Datenschutzstandards, Integration von Managementsystemen und Auditierung von Managementsystemen.

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Der deutsche Datenschutz bleibt mächtig in Bewegung

Bestehende Rechtsnormen halten immer noch viele Fragen offen; die kommende EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) jedoch ist ein Grundwerk, das bei 0 beginnt. Die Tagungen am 15.3.2016 „Datenschutz und Datensicherheit-Update 2016“ und am 16.3.2016 „Die EU-Datenschutzgrund-Verordnung: Fragen und Antworten zur praktischen Umsetzung“, beide in Wiesbaden, sollen Licht ins Dunkle bringen.

Weitere Details: http://www.esturias.de

Symposien, Kongresse, Fachtagungen – das Zusammentreffen im Kreis von Spezialisten, die Fortbildung im Rahmen einer bestimmten Berufsgruppe oder das gemeinsame Erarbeiten eines Forschungsthemas ist aus der heutigen Berufs- und Bildungswelt nicht mehr wegzudenken. Esturias Fachtagungen hat sich dabei in Kooperation der Marke „Update-Datenschutz“ hauptsächlich auf die Organisation und Durchführung von Fachtagungen mit dem Thema Datenschutz spezialisiert.

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Betriebsrat: Weitergabe von Verstößen des Arbeitgebers gegen den Datenschutz an Aufsichtsbehörden?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Muss und darf der Betriebsrat Verstöße des Arbeitgebers gegen den Datenschutz an die Aufsichtsbehörden weitergeben?

Gegen die unübersichtlichen und schwer verständlichen, praxisfernen Vorschriften des Datenschutzes wird im Arbeitsalltag häufig verstoßen. Wenn der Betriebsrat Kenntnis von solchen Verstößen bekommt, stellt sich häufig die Frage, ob er die Verstöße an die Aufsichtsbehörden weiterleben darf oder dieses vielleicht sogar tun muss.

Diese Fragen sind gerichtlich weit gehend noch ungeklärt. Klar sollte dem Betriebsrat sein, dass er sich hier auf vermintem Territorium befindet. Das Bundesarbeitsgericht hat eine Verpflichtung, die für den Schutz verantwortlichen Behörden bei Verstößen des Arbeitgebers zu informieren, nicht uneingeschränkt angenommen (BAG, Beschluss vom 03. Juni 2003 – 1 ABR 19/02 -, BAGE 106, 188-203).

Vor Einschaltung der Aufsicht zunächst Arbeitgeber kontaktieren:

Der Betriebsrat muss seinerseits muss ebenfalls die datenschutzrechtlichen Bestimmungen beachten. Aus dem Gebot der vertrauensvollen Zusammenarbeit gem. § 2 Abs. I BetrVG kann sich zudem die Verpflichtung zur vorherigen Information des Arbeitgebers und zu dem Bemühen um Abhilfe beim Arbeitgeber direkt ergeben.

Datenschutzbeauftragten nicht vergessen:

Originärer Ansprechpartner für Verstöße gegen den Datenschutz im Betrieb ist der Datenschutzbeauftragte. Auch insoweit empfiehlt sich regelmäßig vor einer Information der Behörden, diesen zu konsultieren.

Einschaltung der Aufsichtsbehörden erst nach fruchtloser Intervention beim Arbeitgeber:

Vor dem genannten Hintergrund empfiehlt es sich für den Betriebsrat, Aufsichtsbehörden erst dann einzuschalten, wenn oben aufgeführten Verfahren zu keinem Ergebnis führten. In diesen Fällen kann sich dann allerdings auch eine Verpflichtung des Betriebsrats zu einem entsprechenden Vorgehen ergeben. Betriebsräte sollten außerdem immer berücksichtigen, dass für die einzelnen Arbeitnehmer ein Vorgehen wesentlich riskanter ist. Whistleblower sind in Deutschland nur sehr schlecht geschützt. Bei Arbeitnehmern entsteht in solchen Fällen schnell das Gefühl, vom Betriebsrat im Stich gelassen worden zu sein.

Wir schulen, beraten und vertreten Betriebsräte deutschlandweit. Unter der Telefonnummer im Autorenprofil auf dieser Seite können Sie einen zunächst unverbindlichen telefonischen Beratungstermin mit Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck vereinbaren.

30.12.2015

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Rechtsanwaltskanzlei
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Am Festungsgraben 1
10117 Berlin
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http://www.recht-bw.de

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=9gRofwpDFhk&hl=de_DE&version=3]

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Warum es den Datenschutzbeauftragten bald nicht mehr geben wird

Ein Berufsstand verabschiedet sich

Warum es den Datenschutzbeauftragten bald nicht mehr geben wird

Warum es den Datenschutzbeauftragten bald nicht mehr geben wird

In den Verhandlungen zur EU-Datenschutzverordnung könnte der verpflichtende Datenschutzbeauftrage wegfallen – mit erheblichen Auswirkungen auf den Datenschutz in Deutschland und Europa. In den sogenannten Trilog-Verhandlungen der Europäischen Union – einer Art Vermittlungsausschuss zwischen Kommission, Parlament und Rat – werden derzeit unterschiedliche Entwürfe zur EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) behandelt. Dazu liegen die Entwürfe der EU-Kommission, des EU-Parlaments und des EU-Rates vor. Diese Verhandlungen werden für den europäischen Datenschutz entscheidend sein. Unternehmen in Deutschland müssen laut Bundesdatenschutzgesetz einen Datenschutzbeauftragten bestellen – und zwar ab 9 Mitarbeitern, die sich mit personenbezogenen Daten beschäftigten. Dieser kann ein interner Mitarbeiter sein, aber auch ein Externer.

Falls die Rolle des verpflichtenden Datenschutzbeauftragten entfallen würde, würde dies eine nicht unerhebliche Auswirkung auf den Datenschutz in Deutschland und Europa haben. Bis Ende des Jahres 2015 soll ein politisches Ziel erreicht werden. Eine Übergangsfrist von zwei Jahren bis zum Inkrafttreten der EU-Datenschutzgrundverordnung ist geplant.

Unternehmen, die bisher in der Pflicht standen, einen Datenschutzbeauftragten bestellen zu müssen, können sich vermeintlich auf die zu erwartende EU-Datenschutzgrundverordnung freuen, wenn sie planen, sich von ihm zu trennen. Doch die Freude wird nicht allzu lange anhalten. Keinen Datenschutzbeauftragten im eigenen Unternehmen zu haben, ob als Interner oder Externer, kann viele Nachteile mit sich bringen.

Zehn Nachteile, wenn die Rolle des Datenschutzbeauftragten entfällt:
– kein direkter Ansprechpartner zum Datenschutz im eigenen Unternehmen für die Betroffenen,
– kein fachkundiger Ansprechpartner für Vorabkontrollen wie beispielsweise der Videoüberwachung,
– keine unabhängige Stelle im Unternehmen für eine innerbetriebliche Selbstkontrolle,
– Lücken im Datenschutz können oder werden nicht rechtzeitig entdeckt,
– Pflichtdokumentationen wie Verfahrensverzeichnisse werden nicht aktuell gehalten,
– vertrauliche Datenschutzanfragen von Mitarbeitern können nicht adäquat eskaliert werden,
– Tätigkeiten rund um eine Auftragsdatenverarbeitung (vertragliche Inhalte, Prüfung technisch und organisatorischer Maßnahmen, Aktualisieren der ADV bei wechselnden Unterauftragnehmer usw.) können nur mit erheblichem Mehraufwand in Bezug auf Kosten und Zeit durchgeführt werden,
– Anfragen an Aufsichtsbehörden können zu Verzögerungen führen, da ohne den Datenschutzbeauftragten Fachwissen im Unternehmen nicht vorhanden ist und von Aufsichtsbehörden geliefert werden müssten,
– da es für einen Datenschutzberater keine Verpflichtung auf eine Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen zum Datenschutz gibt, kann sich dies für Unternehmen nachteilig auswirken,
– höhere Kosten bei der Implementierung des Datenschutzes, wie beispielsweise die Vorbereitung auf ein Datenschutzsiegel.

Der Datenschutzbeauftragte darf bleiben

Unternehmen, die derzeit einen Datenschutzbeauftragten beschäftigen, können diesen natürlich unabhängig von der kommenden EU-Datenschutzgrundverordnung weiterhin beschäftigen. Und das sollten sie sogar. Denn zu den jetzigen Bedingungen des Bundesdatenschutzgesetzes und weiterer Datenschutzgesetze würde das Unternehmen die gleichen Aufgaben von einem externen Datenschutzberatern durchführen lassen müssen. Die Konditionen könnten sich nicht nur drastisch für das Unternehmen verschlechtern. Der Datenschutzberater müsste sich zuerst in die unternehmenspezifischen Vorgänge einarbeiten.

Zeit ist Geld

Und das kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Zeit, die Unternehmen häufig nicht haben, um Verarbeitungstechniken prüfen zu lassen, um Einführungen von Geschäftsmodellen datenschutzrechtlich umzusetzen oder um auf Anfragen zu reagieren. Handelt es sich bei einer Kundenanfrage um die Auskunft über gespeicherte personenbezogene Daten, muss zeitnah reagiert werden, um weitere Eskalationen wie eine Meldung bei einer Aufsichtsbehörde zu verhindern und um den Betroffenen Auskunft zu erteilen. Handelt es sich um einen Besuch einer Aufsichtsbehörde oder sogar einer Bußgeldandrohung, können ad-hoc-Reaktionen mit einem externen Datenschutzberater schwierig werden.

Der König ist tot, es lebe der König

Getreu dem Motto „Totgesagte leben länger“ wird es den Berufsstand des Datenschutzbeauftragten trotz vieler Unkenrufe weiterhin geben. Aber wahrscheinlich nicht in der gleichen Art und Weise wie bisher. Warum? Weil durch den Wegfall einer möglichen Pflichtbestellung der Datenschutzbeauftragte einen anderen Stellenwert bekommen wird. Die unabhängige Stellung im Unternehmen und die Weisungsfreiheit im Datenschutz könnten auf dem Spiel stehen. Damit wäre Unternehmen Tür und Tor geöffnet, Datenschutzberatungen und Datenschutzberater nach ihren Ergebnissen auszuwählen. Sollte ein gewünschtes Ergebnis oder eine datenschutzrechtliche Betrachtung nicht den Wünschen des Unternehmens entsprechen, könnten andere Berater ausgewählt werden – so lange, bis das Ergebnis den eigenen Wünschen entspricht, womöglich zu Lasten der Betroffenen.

Europa wartet auf deutsche Datenschutzbeauftragte

Einer der größten Vorteile mit dem Erscheinen der EU-Datenschutzgrundverordnung wird die europaweite Gültigkeit sein. Natürlich in erster Linie für Unternehmen, da Datenschutzthemen länderübergreifend identisch abgewickelt werden können.

Aber insbesondere für den Berufsstand des Datenschutzbeauftragten. Dieser könnte dann, abgesehen von sprachlichen Unterschieden, europaweit tätig werden. Deutschland hat derzeit europaweit und weltweit mit das höchste Datenschutzniveau und genießt nach wie vor einen guten Ruf mit „Datenschutz Made in Germany“ als Gütesiegel. Dies bezieht sich nicht nur auf die derzeit gültigen Datenschutzgesetze. Betriebliche interne Datenschutzbeauftragte sowie externe Datenschutzbeauftragte sind im Durchschnitt sehr gut ausgebildet und bilden sich wie im Bundesdatenschutzgesetz verlangt regelmäßig fort. Diese Position, bestehend aus einem gesetzlich geforderten hohen Datenschutzniveau und einem hohen Ausbildungsniveau eröffnet dem deutschen Datenschutzbeauftragten die Türen für Europa. Mit der zu erwartenden EU-Datenschutzgrundverordnung können sich Datenschutzbeauftragte europaweit positionieren. Sie geben für Unternehmen, die europaweit tätig sind, den besten Berater in Sachen Datenschutz. Während der Übergangsfrist haben die deutschen Datenschutzbeauftragten ausreichend Zeit, die neuen Artikel der kommenden EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGV) für ihre Unternehmen umzusetzen. Damit sind sie fachlich bestens für den europäischen Datenschutz gewappnet.

Das Fazit

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass sich mit der zu erwartenden Gesetzgebung vieles ändern wird. Das Datenschutzniveau wird mit der EU-DSGV für Deutschland eher niedriger ausfallen, gesamteuropäisch vermutlich höher. Zu begrüßen ist mindestens eine nationalstaatliche Regelung des Datenschutzbeauftragten für Deutschland – wünschenswert jedoch verpflichtend in der EU-DSGV, damit das Beispiel des betrieblichen Datenschutzbeauftragten europaweit Schule machen kann. Unternehmen sollten weiterhin einen Datenschutzbeauftragten beschäftigen, wenn sie es bisher getan haben. Die Vorteile des Datenschutzbeauftragten überwiegen – egal, wie das Ergebnis der EU-Datenschutzgrundverordnung sein wird.

suhling management consulting bietet externe Datenschutzbeauftragung, Managementberatung, Datenschutzaudits, Begleitung zur Zertifizierung und Siegelerteilung durch Implementierung von ISO 9001, ISO 14001, ISO 27001, BDSG und Datenschutzstandards, Integration von Managementsystemen und Auditierung von Managementsystemen.

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Datenschutz Portal rechtsanwalt-marschner.de – Rechtsanwalt IT-Recht in Leipzig

Leipzig 19.10.2015. Immer mehr Menschen suchen nach einer Kanzlei für IT-Recht, Gewerblichen Rechtsschutz sowie Urheber- und Medienrecht. Abhilfe schafft RA Jan Marschner – Fachanwalt für IT-Recht.

BildSeit dem Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgerichts im Jahre 1983 ist das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung anerkannt. Abgeleitet wird dies aus dem im Grundgesetz geregelten allgemeinen Persönlichkeitsrecht. Natürlich geht aber nichts ohne personenbezogene Daten – sei es beim Staat, der die Daten seiner Bürger für die Verwaltung braucht oder in der freien Wirtschaft. Wer heute etwas im Internet kauft, hinterlässt auch seine personenbezogenen Daten wie Anschrift, Geburtsdatum und zum Beispiel die Bankverbindung.

Damit diese Daten jetzt nicht missbraucht werden, gibt es den Datenschutz mit umfassenden Regelungen. Für die Einhaltung vom Datenschutz ist jede Behörde und jedes Unternehmen verantwortlich. Bei der Einhaltung der Datenschutzgesetze werden verantwortliche Stellen durch Datenschutzbeauftragte unterstützt. Zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten sind die meisten Unternehmen und Behörden verpflichtet. Wenn Sie jetzt als Unternehmen oder Behörde nach Datenschutzbeauftragter in Leipzig suchen, so sollten Sie sich mein Leistungsbild ansehen. Als Rechtsanwalt IT-Recht in Leipzig verfüge ich über umfangreiche Erfahrungen und Kenntnisse im Datenschutz.

Warum der Datenschutz so wichtig ist

Wie wichtig der Datenschutz und die Stellung eines Datenschutzbeauftragter in Leipzig ist, zeigen nicht erst die jüngsten Skandale bei verschiedenen Kreditkarten-Anbieter. Denn der Datenschutz beschäftigt sich nicht nur mit der Einhaltung, also der ordnungsgemäßen Speicherung und Verarbeitung der personenbezogenen Daten, sondern auch mit deren Schutz.

Immer wieder hört man von Hacker-Angriffen, die sich rechtswidrig Zugriff zu personenbezogenen Daten verschaffen. Als Datenschutzbeauftragter in Leipzig unterstütze ich Unternehmen und Behörden, um dies zu verhindern. Sollte man den Verdacht haben, dass die eigenen Daten missbraucht wurden, so sollte man sich wehren. Leider geht dies oft nicht ohne einen erfahrenen Rechtsanwalt IT-Recht in Leipzig. Wer daher einen erfahrenen Rechtsanwalt IT-Recht in Leipzig sucht, der sollte sich mal meine Internetseite rechtsanwalt-marschner.de ansehen. Dort findet man unter anderem umfangreiche Informationen zu den Leistungen.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=HMIqZiXuO5s&w=400&h=225]

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Rechtsanwalt Jan Marschner, LL.M. Fachanwalt für Informationstechnologierecht (IT-Recht)
Herr Jan Marschner
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fon ..: 0341-2488622
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email : info@rechtsanwalt-marschner.de

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Ganzheitliche Videoüberwachung von Videotronic

Videoüberwachungsanlagen verstoßen immer häufiger gegen das Datenschutzgesetz.

Ganzheitliche Videoüberwachung von Videotronic

Videotronic aus Kirchheim unter Teck bietet deshalb dem Elektriker vor Ort eine ganzheitliche Videoüberwachung an.

So ist in Bayern und Baden-Württemberg der Videotronic-Partner Bannert aus Illertissen seit Mai 2015 unterwegs zu den Elektrikern. Hans-Jürgen Bannert bringt sein ganzheitliches Wissen schon bei der Planung der Videoüberwachungssysteme ein und kann in diesem frühen Stadium besonders gut auf alle Aspekte des Datenschutzes eingehen.

Ziel ist es, die Elektriker bei Projektierung, der Konfiguration und beim Thema Datenschutz so zu unterstützen, damit die Elektriker auch Projekte durchführen können, welche sie bislang nicht in Betracht gezogen haben.

Bei Videotronic erhalten die Elektriker eine ganzheitliche Videoüberwachung, die keine bestimmte Video-Übertragungstechnik wie beispielsweise Netzwerkkameras bevorzugt. Je nach Anwendungsfall, orientiert man sich bei Videotronic nur am tatsächlichen Bedarf des Kunden und ist bestrebt das beste Preis/Leistungsverhältnis zu finden. Erfahrene Videoplaner, wie Herr Bannert, stellen dann aus den unterschiedlichen Komponenten das passende Angebot zusammen. Videotronic liefert alle unterschiedlichen Videotechniken wie: CCTV, IP, SDI und CVI.

Mussten Elektriker bisher Videoüberwachungsprojekte ablehnen, weil Ihnen die geeignete Technik und oder das spezielle Wissen zum Thema Videoüberwachung oder Datenschutz gefehlt hat, können Sie jetzt mit der Unterstützung von Videotechnik-Bannert, auch solche Projekte durchführen. Dies führt auch zu mehr Zufriedenheit beim Endkunden.

Im umfangreichen Videotronic – Programm gibt es nur hochwertigen Produkte mit langer Lebensdauer (MTBF 1000 000 Std.) und geringem Energieverbrauch.

Einen ganzheitlichen Video-Service, von der Planung bis hin zum fertigen Datenschutz-Management hat es bislang in Deutschland noch nicht gegeben.

Videotronic – wenn Sie eine ganzheitliche Lösung möchten

Videotronic Videosystem in Kirchheim- Teck ist seit 1983 Lieferant für Kamera-Überwachungs-Systeme. Videotronic Videosystem bietet technisch hochwertige Komponenten für die Videoüberwachung unter dem Label VC, Videotronic, Cash-Plus und Kassko an.

Kontakt
Videotronic Videosystem
Walter Dieterich
Limburgstr. 31
73230 Kirchheim unter Teck
0170-8181807
video@videotronic.com
http://www.videosystem.de

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Praxistage Datenschutz am 23. und 24. April 2015 in Köln

Bereits zum 8. Mal finden die Praxistage Datenschutz in Köln statt. Denn auch 2015 verspricht ein spannendes Jahr für den Datenschutz zu werden. Seien Sie gewappnet!

BildAm 23. und 24. April 2015 bringen wir Sie in Köln an nur 2 Tagen auf den neuesten Stand in Sachen Datenschutz.

Behalten Sie den Überblick, seien Sie up-to-date und lassen Sie sich die aktuellsten Änderungen von anerkannten Datenschutz-Experten erläutern. Nutzen Sie die Gelegenheit und tauschen Sie sich mit Gleichgesinnten und Experten aus.

Wir klären Fragen wie:
Wie weit darf ich bei der datenschutzkonformen Videoüberwachung im Betrieb gehen? Wann bin ich im Falle einer Datenschutzpanne angehalten, die Aufsichtsbehörden zu informieren? Oder wie kann ich als Datenschutzbeauftragter für Pflichtverletzungen haftbar gemacht werden? Und: Welche Rolle spielt hierbei die EU-Datenschutz-Grundverordnung?

Die Praxistage Datenschutz sind von Experten für Experten – und genau der richtige Rahmen, um Ihre Fragen mit fundierten und praxisorientierten Tipps zu beantworten. Das bedeutet für Sie die optimale Mischung aus Theorie und Praxis.

Sie profitieren miteinander voneinander!

5 weitere Gründe, um an den Praxistagen Datenschutz 2015 teilzunehmen:

– Spannende Fachvorträge über die neuesten Trends und Entwicklungen im Datenschutz
– Intensiver Praxisnutzen: Sie erhalten praktische Antworten auf Ihre Fragen
– Sie erhalten wichtiges Handwerkzeug für eine erfolgreiche Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter
– Wirkungsvolle Vernetzung: Die Veranstaltung bietet Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe mit Kollegen und Experten
– Sie profitieren von neuen Impulsen und Lösungsansätzen für Ihre Arbeitspraxis

Über:

PraxisCampus der Deutschen Wirtschaft
Frau Rabea Hennigs
Theodor-Heuss-Str. 2-4
53177 Bonn
Deutschland

fon ..: 0228 955 0220
fax ..: 0228 35 9710
web ..: http://www.praxistage-datenschutz.de/
email : rabea.hennigs@praxis-campus.de

Der PraxisCampus mit Sitz in Bonn bietet unterschiedliche Veranstaltungsformate in den Bereichen Personal & Arbeitsrecht, Datenschutz, Arbeitssicherheit, Außenwirtschaft, Einkaufsmanagement sowie Steuern- und Finanzen an.

Das Programm deckt sowohl verschiedene Präsenzveranstaltungen, in Form von Tagesseminaren und mehrtägigen Tagungen ab, als auch den Bereich Fernlehrgänge, sowie e-learning Angebote.

Referenten oder Autoren mit langjähriger Praxiserfahrung in den jeweiligen Bereichen, die alltägliche Probleme der betrieblichen Praxis aus eigener Erfahrung kennen, vermitteln nicht bloß die graue Theorie, sondern Praxiswissen pur.

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Warum werden Daten abgehört?

Nachrichtendienste aller Nationen hören unsere Datenab und speichern sie in gigantischen Datenspeicher. Aber warum tun sie das?

Google Suchergebnisse, Email Verkehre, Telefonate, Navigationsdaten, Finanztransaktionen, usw. werden abgehört und gespeichert. Hierbei ist es oft gleichgültig, ob wir unsere Daten verschlüsseln oder nicht. Die größten Rechenzentren der Welt sind eigens dafür gebaut worden diese Verschlüsselung zu decodieren.

Uns Verbrauchern fehlt hier das Bewusstsein für das, was da jeden Tag mit uns geschieht. Auch kann sich niemand anschaulich vorstellen, wie eine systematische Auswertung solcher Datenmengen funktionieren soll. Und trotzdem gibt es die Daten Speicher und die Nachrichtendienste wollen alle Daten haben.

Die Theorie der numerischen Mathematik half schon den Raumfahrern den geeigneten Eintrittswinkel in die Erdatmosphäre zu finden. Nur waren damals gewaltige Rechenzentren notwendig die Tage und Monate an einer einzelnen Rechenoperation arbeiteten. Heute jedoch ist jeder moderne Server leistungsstärker als die gesamte Rechnerleistung der 70ziger Jahre. Dies macht es heute mögliche Korrelationen bzw. Wechselwirkungen zwischen verschieden Datentypen zu berechnen.

Anwendungsbeispiel Einzelhandel

Der Personaleinsatz im Einzelhandel wird über die Auswertung von Umsatzzahlen gesteuert. Dabei liegen dem Unternehmen die Umsatzzahlen für jede Filiale pro Stunde und Tag vor. Das Ganze noch herunter gebrochen auf einzelne Warengruppen und den Verkäufer. In erster Linie schauen die Filialleiter und Bezirksleiter auf die Umsatzwochenkurve und leiten hierauf den Personalbedarf der Filiale ab. Scheint diese Methode der Planung noch einleuchtend und richtig zu sein, so wird an dieser Stelle die Transparenz der Mitarbeiter unterschätzt. Es können die Leistungsfähigkeit eines einzelnen Mitarbeiters im Vergleich zum Durchschnitt analysiert werden und auch Auffälligkeiten heraus gearbeitet werden.

Beispiel:

Am Montagmorgen ist der Umsatz in der Filiale überdurchschnittlich, aber Mitarbeiter A erreicht bezogen seiner eigenen Umsatzwerte ein stark nach unten abweichenden Wert. Daraus kann der Vorgesetzte nun ableiten, das der Mitarbeiter anscheinend immer Montagsmorgen ein Leistungsproblem hat und zum Beispiel einen Detektiv damit beauftragen, das Privatleben des Mitarbeiters unter die Lupe zu nehmen.

Nach genau solchen Zusammenhängen suchen die Nachrichtendienste in dem großen Datenpool mit Hilfe der Korrelation und der KI (künstlichen Intelligenz).Wie genau aber funktionieren diese beiden Systeme?

Was ist Korrelation und was sagt sie aus?

Weitere Informationen

Sie fühlen sich im Internet sicher und unbeobachtet? Dann lesen Sie warum diese Einschätzung möglicherweise falsch ist oder warum wir nur Dinge verstehen die wir auch sehen.

Spiegelneuronen und warum wir Dinge oft falsch abschätzen

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Die it4management bietet seinen Kunden hochqualifizierte Unterstützung in den Themenfeldern IT Compliance, IT Risikomanagement, Datenschutz und der Analyse und Bewertung von IT-Prozessen. Im Spannungsfeld des Tagesgeschäftes und steigenden gesetzlichen Rahmenbedingungen entwickeln wir ganzheitliche und praxisnahe Lösungsansätze für Ihr Unternehmen.

Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die Schnittstellen zwischen Ihrem Kerngeschäft und Ihrer EDV. Hierbei entwickeln wir gemeinsam individuelle Konzepte mit einem Umsetzungsfahrplan das Kundenunternehmen nicht überfordert oder ausbremst. Auch werden bestehende Managementsysteme sinnvoll mit genutzt, was die Pflege von parallelen Managementsystemen unnötig macht. So behalten Sie auch in der Zukunft Ihre Flexibilität und somit Ihrem Wettbewerbsvorteil.

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Ein Datenschutzbeauftragter als Teil des Compliance Team?

Die organisatorische Einordnung des Datenschutzbeauftragten unterhalb des Compliance Officer ist für die Organisation eine Möglichkeit die aber auch Gefahren beinhalten kann.

Betrachtet man die Compliance als unternehmensweite Gesamtaufgabe, so ist ein Datenschutzbeauftragter und die Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes BDSG eine zentrale Compliance Forderung. Als natürliche Reaktion ist die Zuordnung des Datenschutzbeauftragten in das Compliance Team nur eine logische Konsequenz. Doch genau hier liegt ein kritischer Aspekt, der in der Praxis zu Problemen führen kann. Doch worin liegt dabei genau das Problem?

Zur einfachen Veranschaulichung kann man den Betrieb eines normalen SAP Systems mit FI/CO und CRM betrachten. Der fachkundige Leser kennt hier die hohen Ansprüche der größeren Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bzgl. der Testierfähigkeit. So sind die Systeme in der Regel aufgeteilt in ein Entwicklungssystem, das Qualitätsmanagement System und zuletzt das Produktionssystem mit den Echtdaten. Um sicherzustellen dass am Produktionssystem keine irregulären Manipulationen vorgenommen werden, sind Protokollierungen vorgesehen, bei denen auch personenbezogene Daten gespeichert werden. Das heißt es kann zwischen dem Datenschutzbeauftragten und dem IT Sicherheitsbeauftragten zu einem Interessenskonflikt kommen. Welche Konsequenzen kann das haben?

Sind er Datenschutzbeauftragter und der IT-Sicherheitsbeauftragter beide dem Compliance Officer unterstellt, so wird dieser Kraft seiner Position im Zweifel bei einer fachlichen Meinungsverschiedenheit eine Einigung herbeiführen. Da durch die jährliche Überprüfung durch die Wirtschaftsprüfung ein Anliegen des IT-Sicherheitsbeauftragten eher vakant wird als das des Datenschutzbeauftragten, besteht die Gefahr zugunsten des IT-Sicherheitsbeauftragten. Dies kann insofern zu einem Problem werden, als die gesetzliche Forderung unmittelbar dem Leiter der verantwortlichen Stelle, also dem Geschäftsführer oder dem Vorstand, unterstellt zu sein und dabei unabhängig und weisungsfrei die Aufgabe wahrnehmen zu können.

Also dann doch einfach eine Person für mehrere Rollen bestellen und somit dem Konflikt aus dem Weg gehen? Nein, auch die einfache Möglichkeit hat einen in sich hergeleiteten Interessenskonflikt das der Datenschutz auch tatsächlich bei der Bewertung verschiedener IT-Sicherheit Aspekte ausreichend herangezogen wird, wie bereits in einem einfachen Beispiele weiter oben untermauert wurde. Doch dieser absehbare Interessenskonflikt führt zu einem Ausschluss dieser Option wegen fehlender Zuverlässigkeit nach § 4f BDSG.

Fazit: Der Datenschutzbeauftragte hat eine gesetzlich gewünschte Sonderstellung innerhalb eines Unternehmens. Wird dieser Sonderstellung nicht ausreichend Rechnung getragen, kann im Schadensfall ein Organisationsversagen unterstellt werden, was in der Regel zu einer Haftung der Geschäftsführung oder dem Vorstand führen kann.

Informieren Sie sich über alternative Möglichkeiten unter:
Leistungen des Datenschutzbeauftragten
Der externe Datenschutzbeauftragte

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20 wirksame Maßnahmen zur IT Sicherheit und Datenschutz

Durch wenige gezielte Maßnahmen lässt sich bereits ein Großteil potentieller Angriffe auf die IT abwehren. Das Pareto Prinzip der IT Sicherheit.

Unternehmen die sich dem Thema IT Sicherheit und Datenschutz neu zuwenden, werden zu Beginn durch die Fülle der möglichen Maßnahmen oft organisatorisch und finanziell überfordert. Aus diesem Grund wird jährlich eine Liste mit den Attacken veröffentlicht, die am meisten und weitesten verbreiten sind. Somit hat jedes Unternehmen aber auch Einzelperson die Möglichkeit durch ausgewählte Maßnahmen zur IT Sicherheit und Datenschutz die eigene Angriffsfläche signifikant zu reduzieren. Ergänzend sei jedoch gesagt, dass das ein umfassendes Management zur IT Sicherheit und Datenschutz nicht ersetzt, sondern lediglich dem Akteur in die Lage versetzt. finanziell und zeitlich eingeschränkte Ressourcen nach dem Pareto Prinzip einzusetzen.

Für die Umsetzung einer einzelnen Maßnahme sollte ein 5 Stufenplan eingehalten werden, was die Wirksamkeit der Einzelmaßnahme bei richtiger Umsetzung begünstigt. Die 5 Stufen zur Einführung der Maßnahmen zur IT Sicherheit und Datenschutz sind dabei:

Stufe 1 – Bewertung der Anforderung und bisherigen Umsetzung

Stufe 2 – Planung der Einführung abgestimmt auf das Geschäftsrisiko

Stufe 3 – Auswahl notwendiger Werkzeuge und Schulung

Stufe 4 – Einbindung der neuen Prozesse und Aufgaben

Stufe 5 – Fortschrittsüberwachung mit regelmäßiger Wiederholung von Schritt 3 bis 5

Zur genaueren Bestimmung des Geschäftsrisikos sind dabei im ersten Schritt die zugrunde liegenden gesetzlichen Vorschriften zu bestimmen, mit deren Hilfe dann die der Schutzbedarf der einzelnen Daten ermittelt werden können. Zur weiteren Information zur Ermittlung der Schutzklassen lesen Sie hier weiter:

Schutzbedarfsermittlung
Beispiel einer Compliancevorschrift

Für die tatsächlich Umsetzung der Maßnahmen zur IT Sicherheit und Datenschutz wird dabei in 4 verschiedenen Kategorien unterschieden (Sofortmaßnahmen zur Risikominderung, Maßnahmen zur Entdeckung, Maßnahmen zur Schließung von Sicherheitsschwachstellen und Maßnahmen zur Maximierung der IT Sicherheit und Datenschutz) . Bei den sogenannten Sofortmaßnahmen (Quick Wins) handelt es sich dabei um solide Maßnahmen zur Risikoreduktion ohne das in die bestehende IT Architektur im großen Umfang eingegriffen werden muss. Durch diese Maßnahmen zur IT Sicherheit und Datenschutz wird so eine sofortige, erhebliche Risikominderung herbeigeführt und ist daher für viele Unternehmen die bevorzugte Vorgehensweise.

Maßnahmen zur IT Sicherheit und Datenschutz

01 – Inventarisierung autorisierter und nicht-autorisierter Geräte

02 – Inventarisierung autorisierter und nicht-autorisierter Software

03 – Sicherheitskonfiguration für alle mobilen Geräte, Laptop, Workstation und Server

04 – Regelmäßige, automatisierte Schwachstellenanlayse

05 – Einsatz von Anti-Viren und Malware Software

06 – Sicherheitskonfiguration für Anwendungen

07 – Sicherheit WLAN Netzwerke und Geräte

08 – Backup Konzept

09 – Sensibilisierung der Mitarbeiter und Schulung

10 – Sicherheitskonfiguration der Netzwerk Geräte

11 – Aktives Management von Netzwerk Ports, Protokollen und Services

12 – Berechtigungsmanagement für Administratoren

13 – Management der Netzübergänge (inklusive der DMZ)

14 – Kontrolle, Pflege und Bewertung von Sicherheitsprotokollen

15 – Berechtigungskonzept für Benutzer

16 – Management der Benutzerkonten

17 – Schutz vor Datenverlust (Data Lost Prevention)

18 – Incident Management

19 – Netzwerksicherheit und Netzwerkarchitektur

20 – Penetration Tests zur Schwachstellenanalyse

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Fehlende IT Standards gefährden Datenschutz

Der Datenschutz und die IT Sicherheit fordern von der IT Informationen die oft nicht bzw. nicht vollständig geliefert werden können. Die Ursachen hierfür sind oft historisch gewachsen.

Sollen Datenschutzmanagementsysteme durch Datenschutzbeauftragte aufgebaut werden, sind fehlende IT Standards häufig ein Hinderungsgrund. Die Funktion des Datenschutzbeauftragten macht es notwendig, die IT betreffende Informationen abzufragen und zu bewerten. Dabei können Datenschutzbeauftragte auf IT Standards zurückgreifen und somit den eigenen Aufwand aber auch Zusatzaufwendungen für die IT Abteilung reduzieren. Fehlende IT Standards sorgen hingegen oft für erhebliche Widerstände innerhalb des Unternehmens bis hin zur Unternehmensführung. Wobei sich dieser Widerstand oft gar nicht auf den Datenschutz als solches bezieht, sondern vielmehr gegen die Erkenntnis, dass das Unternehmen vielfach fehlende IT Standards nicht als solche versteht oder deren Einführung als nicht notwendig erachtet.

Hierbei sind die möglichen Gründe für fehlende IT Standards vielschichtig und oft in der Historie eines Unternehmens begründet und betreffen nicht nur die IT sondern auch viele andere Bereiche eines Unternehmen, die im ersten Schritt nicht der Wertschöpfungskette und der Kernprozessen zugeordnet werden. Kleinere oft schnell wachsende Unternehmen sind dabei besonders anfällig und dies aus zweierlei Sicht. Zum einen haben diese Unternehmen durch das starke Wachstum oft nur den Blick auf den Wertschöpfungsprozess gerichtet und benötigen hier die volle Aufmerksamkeit. Zum anderen kommt es gerade in dieser Phase des Unternehmens zu einer völlig falschen Einschätzung der notwendigen IT Kosten welche dann oft erst nach schmerzvollen Ausfällen dann kurzfristig behoben werden. Eine mögliche Ursache für diesen Entwicklungsgrund für fehlende IT Standards ist die mangelnde Delegationsfähigkeit der Unternehmensgründer, denn bei begrenzter Arbeitszeit beschäftigten sich Unternehmer doch am liebsten mit dem Kerngeschäft.

Doch was sind es für fehlende IT Standards, die notwendig sind um Datenschutz und IT Sicherheit in einem Unternehmen betreiben zu können?

Beispiel seien hier die physikalischen IT Geräte genannt. Es muss bekannt sein welche IT Geräte vorhanden sind, wo sie eingesetzt werden, wie die Geräte miteinander verbunden sind, wer mit den Geräten arbeitet und welche Software auf den Geräten zum Einsatz kommt. Darüber hinaus muss aber auch bekannt sein, wo die Benutzer Daten speichern und welche Berechtigungen die einzelnen Benutzer auf den logischen IT Systemen besitzen.

Es ist sicher für Unternehmen oft nicht möglich einen eigenen IT Betrieb nach der ISO 20000 oder ITIL zu organisieren, aber gerade in kleineren Unternehmen sind bereits einfache IT Dokumentation nicht vorhanden bzw. nicht aktuell gepflegt. Ob es die bereits beschriebene fehlende Zeit oder der oft zitierte Kostendruck ist, die Argumentation ist auch hier vielschichtig und wird auch dann herangezogen, wenn das Thema Outsourcing diskutiert wird. Wie sollen Outsourcing Systeme günstiger sein bei fehlenden IT Standards im eigenen Unternehmen?

Fehlende IT Standards sorgen dafür, dass notwendige Werkzeuge für den Datenschutz und die IT Sicherheit nicht geliefert werden können. Fehlen diese Werkzeuge jedoch, ist es oft unmöglich eine Datenklassifizierung und Risikobetrachtung der Systeme vorzunehmen. Werden fehlende IT Standards in einem Unternehmen jedoch vermieden, können Datenschutzmanagementsysteme leicht und sehr kostengünstig betrieben werden. In Unternehmen mit bestehenden Qualitätsmanagementsystemen können darüber hinaus über Verfahrensanweisungen, Checklisten und dem internen Auditplan Datenschutzprozesse leicht eingeführt und überprüft werden.

Weitere Informationen zu Datenschutzklassen und Maßnahmen
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Weitere Informationen zu Compliance Vorschriften für kleine Unternehmen
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Compliance für Personengesellschaften

Entgegen der landläufigen Meinung bestehen auch Vorschriften zur Compliance für Personengesellschaften und somit ein Zwang zur Compliance.

Dies steht jedoch im Widerspruch zu der oft vertretenen Meinung, dass lediglich Aktiengesellschaften und GmbH zur Compliance verpflichtet sind. Dabei nehmen entsprechende Beiträge häufig Bezug auf das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG).

KonTraG

Die Compliance für Personengesellschaften erschließt sich jedoch bei genauerer Betrachtung von alleine. Der Begriff der Compliance versteht sich dabei als Regeltreu in Hinblick auf die Einhaltung von Gesetzen und Regel die für ein Unternehmen gelten. Dies können Verpflichtung zum Umweltmanagement, Arbeitsschutz, Datenschutz, Wettbewerbsrecht, Arbeitsrecht, Produkthaftung, diverse ordnungsrechtliche Pflichten und viele andere sein.

Compliance

Der wesentliche Unterschied der Compliance für Personengesellschaften gegenüber denen von Aktiengesellschaften und GmbH ist dabei die fehlende Verpflichtung zur Einrichtung eines Compliance Management, in dem durch die Einrichtung von Verfahrensanweisungen, Standards und Prozessabläufe. Dies bedeutet dabei natürlich nicht, dass die Compliance für Personengesellschaften nicht eingehalten werden muss, nur sind hier der oder die Inhaber persönlich Verantwortlich und haften dabei mit Ihrem gesamten Privatvermögen.

Dabei sind die Anforderungen der Compliance für Personengesellschaften durchaus parallel zu anderen gesetzlichen Anforderungen zu sehen, bei denen im ersten Schritt zwar durch keine gesetzliche Vorschrift ein konkretes Handeln vorausgesetzt wird, dies jedoch nicht davor schützt, im Schadensfall in die Haftungsfalle zu geraten. Als weiteres Beispiel kann das Bundesdatenschutzgesetz dienen. Hier ist festgelegt, dass Unternehmen die personenbezogene Daten automatisiert verarbeiten ab 10 Mitarbeiter einen Datenschutzbeauftragten bestellen müssen. Das bedeutet jedoch nicht, dass für alle anderen Unternehmen die Vorschriften des Datenschutzes nicht gelten. Somit steht auch in diesem Fallbeispiel der Unternehmer bzw. Geschäftsführer in der persönlichen Haftung wie bereits bei der Nichteinhaltung der Compliance für Personengesellschaften.

Fazit: Die Compliance für Personengesellschaften ist eine Selbstverständlichkeit für alle Unternehmen und somit auch für Personengesellschaften bindend. Leider kommt diese Erkenntnis immer erst im Falle eines eingetroffenen Schadens ins Bewusstsein, was in einigen Fällen dann aber zu spät sein wird.

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Die it4management bietet seinen Kunden hochqualifizierte Unterstützung in den Themenfeldern IT Compliance, IT Risikomanagement, Datenschutz und der Analyse und Bewertung von IT-Prozessen. Im Spannungsfeld des Tagesgeschäftes und steigenden gesetzlichen Rahmenbedingungen entwickeln wir ganzheitliche und praxisnahe Lösungsansätze für Ihr Unternehmen.

Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die Schnittstellen zwischen Ihrem Kerngeschäft und Ihrer EDV. Hierbei entwickeln wir gemeinsam individuelle Konzepte mit einem Umsetzungsfahrplan das Kundenunternehmen nicht überfordert oder ausbremst. Auch werden bestehende Managementsysteme sinnvoll mit genutzt, was die Pflege von parallelen Managementsystemen unnötig macht. So behalten Sie auch in der Zukunft Ihre Flexibilität und somit Ihrem Wettbewerbsvorteil.

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Wer kann Datenschutzbeauftragter werden?

Wer Datenschutzbeauftragter werden kann und welche Kompetenzen die Person benötigt wurden vom Düsseldorfer Kreis in den Mindestanforderungen festgelegt. Doch was bedeutet das konkret

und wie werden die variablen Größen wie Branchenzugehörigkeit, Unternehmensgröße, IT Infrastruktur und Leistungsfähigkeit des Unternehmens richtig ermittelt und sind das wirklich alle Parameter die zu betrachten sind?

Es wird bei näherer Betrachtung deutlich, dass es sich hier um eine klassische Schnittstellenrolle handelt und somit nur wenige Datenschutzbeauftragter werden können. Parallele Erfahrung haben Unternehmen in der Vergangenheit z.B. schon in den Schnittstellen Betriebswirtschaft zum Ingenieurwesen oder auf der Betriebswirtschaft zu Informatik gesammelt. Konsequenter Weise bildeten sich gesonderte Berufe, die sich aber nicht nur im akademischen Umfeld finden lassen (z.B. Mechatroniker).

Um Datenschutzbeauftragter werden zu können, muss die Person in erster Linie die gesetzlichen Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes kennen. Da das Bundesdatenschutzgesetz ein Auffanggesetz ist, müssen darüber hinaus andere gesetzliche Vorschriften die das Unternehmen betreffen ebenfalls bekannt sein und in die datenschutzrechtliche Betrachtung einfließen. Um Datenschutzbeauftragter werden zu können sind aber auch Kenntnisse in den Bereichen Technik und Organisation unabdingbar und hier liegen gleich mehrere Stolpersteine.

Der Bereich Technik ist dabei scheinbar recht einfach abzuhandeln, gibt es doch zu den verschiedenen Disziplinen der IT Sicherheit Lösungen von der Stange und zahlreiche Hersteller und Systemintegratoren, die mit der Konzeption und Einführung beauftragten werden können. Diese Vorgehensweise kann sich schnell zur Kostenfalle entwickeln, da oft nicht nur ein Gesamtkonzept fehlt sondern auch die laufenden Kosten nicht betrachtet werden. So werden eingeführte Systeme bei fehlender Wartung zum Sicherheitsrisiko, da diese Systeme nach einer gewissen Zeit keinen ausreichenden Schutz mehr bieten, was jedoch in der Annahme des Unternehmens liegt.

Wer Datenschutzbeauftragter werden möchte, muss aber auch den Bereich Organisation abdecken. Nicht immer können alle Anforderungen aus dem Datenschutz durch technische Maßnahmen abgedeckt werden. In diesen Fällen werden durch Verfahrensanweisung, Arbeitsanweisungen oder auch Betriebsvereinbarungen Abläufe und Prozesse geregelt. Da Unternehmen bereits über Managementsysteme verfügen (z.B. nach ISO 9001, Umweltmanagement oder auch Arbeitsschutz) sollten hier Kenntnisse vorhanden sein. Im Idealfall sollte wer Datenschutzbeauftragter werden möchte aber auch über ITIL Kenntnisse bzw. Kenntnisse der ISO 20000 verfügen, da die IT sich in der Regel eigenständig organisiert.

Um Datenschutzbeauftragter werden zu können, sollte sich der Arbeitgeber jedoch noch über andere Aspekte Gedanken machen. Ist der Mitarbeiter verlässlich und integer, besitzt der Mitarbeiter ein sicheres Auftreten und verfügt er über Präsentations- und Schulungskompetenzen. Wer Datenschutzbeauftragter werden soll, muss dies aber auch wollen! Stimmt der Wunsch des Unternehmens mit den Karriereplänen des Mitarbeiters überein, so dass er auch Datenschutzbeauftragter werden will. Soll der Mitarbeiter hauptberuflich oder zusätzlich Datenschutzbeauftragter werden. Gibt es hier gegebenenfalls Interessenskonflikte?

Resümee: Um Datenschutzbeauftragter werden zu können, müssen sehr viele Spezialkenntnisse vorhanden sein. Wie tief die Kenntnisse vorliegen müssen liegt dabei insbesondere an Größe und Leistungsfähigkeit des Unternehmens sowie an der Branchenzugehörigkeit und der damit verbundenen Datenklassifizierung. Schon in der Vergangenheit haben Unternehmen Schnittstellenaufgaben zu Beginn in Personalunion durch Spezialisten einer Fachdisziplin durchführen lassen, was aber sehr häufig zu Mehrkosten oder systematischen Fehlern führte.

Lesen Sie weiter:
Haftung des Datenschutzbeauftragter
technische-organisatorische Massnahmen

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Die Haftung des Datenschutzbeauftragten im Schadensfall

Bei einem Verstoß gegen das BDSG Bundesdatenschutzgesetz oder anderer relevanter Gesetze und Vorschriften wird der Datenschutzbeauftragte haftbar gemacht. Genießt der Datenschutzbeauftragte,

unabhängig davon ob betrieblich oder extern, doch eine gewisse hervorgehobene Stellung im Unternehmen. In der Praxis stellt sich die Haftungsfrage des Datenschutzbeauftragten dann häufig als vielschichtiger heraus, so dass sich an dieser Stelle eine differenzierte Betrachtung lohnt.

Beispiel GmbH

Der Einfachheit halber wollen wir daher das Beispiel einer GmbH mit angestelltem Geschäftsführer behandeln und hier nach der derzeit geltenden Auffassung die Haftungsfrage aufschlüsseln. Hierbei ist die GmbH die verantwortliche Stelle und haftet nach außen. Als Vertretung der GmbH ist die Geschäftsführung erster Adressat bei gesetzlichen Verstößen. Dies gilt insbesondere auch für Unternehmen die nach der Gesetzesdefinition keinen Datenschutzbeauftragten beauftragen müssen.

Haftung des Datenschutzbeauftragten (betrieblich)

In der Regel haben jedoch Unternehmen, falls gesetzlich erforderlich, einen Datenschutzbeauftragten bestellt. Dies hat zur Konsequenz, dass nun eine mögliche Haftung des Datenschutzbeauftragten geprüft wird. Hierbei ist aber zu beachten, dass der Datenschutzbeauftragte in der Regel nur bei grober Fahrlässigkeit oder einem vorsätzlich falschen Handeln belangt werden kann. Auch wird in diesem Fall z.B. geprüft, in wie weit der Datenschutzbeauftragte fachlich überhaupt in der Lage war die Funktion und somit die Haftung des Datenschutzbeauftragten zu übernehmen. Gibt es hier wesentliche Zweifel, so wird die Bestellung des Datenschutzbeauftragten rückwirkend aberkannt und die Geschäftsführung ist wieder in der direkten Haftung.

Haftung des Datenschutzbeauftragten (extern)

In einem Außenverhältnis mit einem extern engagierten Datenschutzbeauftragten sieht die Haftungsfrage anders aus. Der externe Datenschutzbeauftragte genießt keine Arbeitnehmerrechte und haftet somit auch bei Fahrlässigkeit. Wie aber auch beim betrieblichen Datenschutzbeauftragten sollte sich das Unternehmen von den einschlägigen Fähigkeiten überzeugen und auf die Vorlage einer Vermögenshaftpflichtversicherung drängen.

Ausschluss der Haftung des Datenschutzbeauftragten (intern/extern)

Werden dem Datenschutzbeauftragten keine oder unzureichende Information zur Verfügung gestellte oder empfohlene Maßnahmen begründet oder unbegründet nicht durchgeführt, so ist im Einzelfall bei einer möglichen Haftungsfrage die Relevanz zu prüfen. In der Regel führt das falls relevant jedoch zum Haftungsausschluss des Datenschutzbeauftragten und somit zur vollen Haftung der Geschäftsführung.

Haftung der Geschäftsführung

Tritt der Haftungsfall der Geschäftsführung ein, so wird der Grad der Fahrlässigkeit geprüft. Hierbei sollte immer bedacht werden, dass verhängte Strafen gegenüber der Geschäftsführung ins das private Vermögen vollstreckt werden können.

Fazit: Um die Haftung des Datenschutzbeauftragten herstellen zu können, benötigt das Unternehmen einen Mitarbeiter mit entsprechenden Sachkenntnissen, es muss dem Mitarbeiter entsprechende Freiräume einrichten und regelmäßige Fortbildungen ermöglichen. Ist dies nur unzureichende möglich oder wirtschaftlich nicht tragbar, so kann ein externer Datenschutzbeauftragter eine sinnvolle Alternative darstellen.

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Abmahnfähigkeit bei mangelhafter Datenschutzerklärung bestätigt!

Aktuelles Urteil des Hanseatischen OLG Hamburg vom 27.06.2013 bestätigt erstmalig die
Abmahnfähigkeit bei mangelhafter Datenschutzerklärung!

BildDas Urteil gleicht einem Paukenschlag: Erstmals haben deutsche Richter es als wettbewerbsrechtlich relevant, und damit als abmahnfähig erachtet, wenn die Datenschutzerklärung auf einer Internetseite fehlt oder unzureichend ist – Kunden also nicht gesetzeskonform darüber informiert werden, in welchem Umfang und zu welchem Zweck personenbezogene Daten erhoben werden.
Philipp Herold, verantwortlich für „mein-datenschutzbeauftragter.de“, dem Beratungsprojekt der Herold Unternehmensberatung GmbH zum Thema Datenschutz & Datensicherheit in Unternehmen meint:“Jetzt sollten die Unternehmer handeln, die das Thema Datenschutz bis heute nicht rechtssicher gestaltet haben.“
Dass unternehmensseitig der Datenschutz oftmals noch auf die leichte
Schulter genommen wird, zeigen die zahlreichen Urteile und Abmahnungen in der jüngsten Vergangenheit. Geldstrafen bis zu 50.000 Euro sind die Folge.
Philipp Herold, selbst zertifizierter Datenschutzbeauftragter & Auditor, bietet seinen Kunden umfassendes Datenschutzmanagement mit der Sicherheit, stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen gerecht zu werden.
Wie es um den Datenschutz im eigenen Unternehmen bestellt ist, erfährt man schnell und kostenfrei im Quick-Check auf: www.mein-datenschutzbeauftragter.de.

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Wir sind darauf spezialisiert individuelle, kostengünstige und praxisgerechte Datenschutzlösungen zu konzipieren. Unsere externen Datenschutzbeauftragten sind auf Datenschutzberatung spezialisiert und arbeiten unabhängig.

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