Schlagwort: COPD

Spielend die Atemwege befreien in Salzgrotte Karlsruhe

Kindersitzungen in der salzigen Luft mit intensiver Solevernebelung helfen richtig gut durchzuatmen

Spielend die Atemwege befreien in Salzgrotte Karlsruhe

Kindersitzungen in der Salzgrotte Karlsruhe

Die meisten langjährigen Stammkunden der Salzgrotte Karlsruhe sind erwachsene Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma, chronische Bronchitis, COPD oder Heuschnupfen. Aber auch Eltern mit Kindern, die Atemwegsbeschwerden haben, schätzen die salzige Luft der Salzgrotte sehr. Und besonders in der kalten Jahreszeit, wenn die Erkältungen dazu kommen, sind die Kindersitzungen oft ausgebucht.

Die Salzgrotte ist aus ca. 13 Tonnen Salz gebaut und ist einer echten Grotte nachempfunden. Das Salz umgibt den Besucher von allen Seiten. Die Decke ist in Form von salzigen Stalaktiten gebaut. Die Wende bestehen aus dem Steinsalz und die Brüstung aus dem schönen sogenannten Himalayasalz aus Pakistan. Auf dem Boden der Grotte liegt das naturbelassene Sivash-Meersalz mit allen wichtigsten Mineralien und Mikroelementen einschließlich Jod. Das schöne Gradierwerk versorgt die Luft mit dem Salz und befeuchtet diese auch. Dadurch kann die salzige Luft noch angenehmer eingeatmet werden.

Nachdem die Solevernebelungsanlage der Prämium-Klasse für intensive Soleinhaltaion installiert wurde, können die Salzgrottenbesuche für eine noch bessere Unterstützung bei der Befreiung der Atemwege sorgen. Denn die Salzkonzentration in der Luft ist viel höher als zuvor geworden. Den salzigen Nebel kann man jetzt nicht nur riechen oder schmecken sondern auch sehen.

Die Sitzungen in der Salzgrotte dauern 45 Minuten und beginnen immer zur vollen Stunde. Die Kindersitzungen finden um 16 Uhr statt, können aber bei Bedarf für Gruppen auch für eine andere Zeit vereinbart werden.

Die Preise für die Salzgrottenbesuche sind sehr moderat. Eine erwachsene Person zahlt 11 € und darf 2 Kinder unter 6 Jahren kostenfrei in die Grotte mitnehmen. Kinder ab 6 Jahren zahlen 8 €. Eine Familienkarte für 2 Eltern und 2 Kinder kostet 26 €. Wer öfters in die Salzgrotte gehen möchte, kauft sich eine Mehrfachkarte und spart bei jedem Besuch.

Extra für die Schul- und Kindergarten-Gruppen macht die Salzgrotte Karlsruhe ein besonders interessantes Angebot. Für eine 45-minutige Sitzung inklusive neue Intensiv-Solevernebelung zahlen die teilnehmenden Kinder und Erzieher bzw. Lehrer nur 3,5 € pro Person! Mindestens 10 Besucher und eine vorzeitige Anmeldung sind erforderlich. Sitzungen können vor- oder nachmittags gebucht werden.

E-Mail: info@salzgrotte-karlsruhe.info
Tel.: 0721-49973688
https://salzgrotte-karlsruhe.info/

Salzgrotte Karlsruhe mit intensiver Solevernebelung befindet sich im Stadtteil Grötzingen, gerade mal 9 km von Karlsruhe-Stadtmitte entfernt.
In den Räumlichkeiten der Salzgrotte befindet sich auch Kosmetik-. Massage- und Wellness-Studios.
Auch ein Salz-, LaVita- und Kosmetik-Shop ist hier zu finden.

Kontakt
Salzgrotte Karlsruhe
Alexey Layer
Durlacher Str. 33
76229 Karlsruhe
0721
49973688
info@salzgrotte-karlsruhe.info
http://salzgrotte-karlsruhe.info

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/spielend-die-atemwege-befreien-in-salzgrotte-karlsruhe/

Verbesserte Therapie bei COPD

Wirkstoffe dringen bis in die kleinen Atemwege

sup.- Etwa 13 Prozent der Bevölkerung ab 40 Jahren sind laut Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) von einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) betroffen. Diese Atemwegserkrankung ist nicht heilbar, der Krankheitsverlauf kann durch eine medikamentöse Dauertherapie aber deutlich verlangsamt werden. Neue Erkenntnisse haben in den letzten Jahren zu einer erheblichen Verbesserung der Behandlungsoptionen geführt. Studien haben gezeigt, dass der Therapieerfolg der bronchienerweiternden und entzündungshemmenden Substanzen, die zumeist kombiniert bei COPD zur täglichen Inhalation verordnet werden, entscheidend von der Partikelgröße der Wirkstoffe abhängt. Moderne Inhalatoren wie z. B. die Präparate Foster bzw. Foster Nexthaler enthalten deshalb diese Substanzen in einer extrafeinen Formulierung, so dass auch die feinen Verästelungen des Bronchialbaums effektiv erreicht werden.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/verbesserte-therapie-bei-copd/

Neue Diagnostik bei Asthma und COPD

Bessere Beurteilung der kleinen Atemwege

Neue Diagnostik bei Asthma und COPD

Foto: Fotolia / StockPhotoPro (No. 5829)

sup.- Die Bedeutung der kleinen Atemwege ist bei der Behandlung von chronischen Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD jahrzehntelang unterschätzt worden. Die kleinen Atemwege, Verästelungen in der Lungenperipherie mit weniger als zwei mm Durchmesser, machen zwar rund 95 Prozent des gesamten Lungenvolumens aus, Entzündungsvorgänge und Gewebeumbauprozesse werden jedoch in diesen Atemwegen durch herkömmliche Lungenfunktionstests (Spirometrie) nicht erfasst. Diagnostisch gesehen war die Lungenperipherie bislang nahezu eine Terra incognita (unbekanntes Land). Studien mit aufwändigen Untersuchungsmethoden haben jedoch gezeigt, dass gerade die Erkrankungsprozesse in den kleinen Atemwegen sowohl bei Asthma wie auch COPD maßgeblich den Verlauf sowie die Prognose bei diesen chronischen Lungenerkrankungen dominieren.

Gasauswaschverfahren (Gas-Mehrfachatemzugs-Auswaschtest, engl.: Multiple Breath Gas Washout, MBW) sollen laut Empfehlungen der Europäischen Atemwegsgesellschaft (European Respiratory Society, ERS) künftig in die Alltagsdiagnostik von pneumologischen Praxen integriert werden, um eine bessere Beurteilung des Zustands der kleinen Atemwege zu erzielen. Diese sensitive Methode ist zwar seit mehr als 60 Jahren bekannt, kann aber erst heute dank der Kombination mit moderner Computertechnik praktikabel umgesetzt werden. Mit dem Gasauswaschverfahren wird das individuelle Atemmuster des Patienten erstellt, das Rückschlüsse auch über Funktionsstörungen in den kleinen Atemwegen erlaubt. Derzeit stehen allerdings in Deutschland nur wenige Geräte für die diagnostische Anwendung zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund laufen Studien, die u. a. zur Entwicklung von weiteren diagnostischen Verfahren beitragen sollen.

Aufgrund des Stellenwerts der kleinen Atemwege für die Entwicklung von chronischen Lungenerkrankungen spielt die Partikelgröße der Wirkstoffe zur Behandlung von Asthma wie auch COPD eine zunehmend wichtige Rolle: „Nur Wirkstoffteilchen mit einem maximalen Durchmesser von etwa 1,5 µm können bis in die kleinen Atemwege vordringen“, erläutert der Lungenfacharzt Dr. Harald Mitfessel (Remscheid). Moderne Inhalatoren wie z. B. die Präparate Foster bzw. Foster Nexthaler (Chiesi) enthalten deshalb extrafeine Wirkstoffpartikel, die nur halb so groß sind wie diejenigen in herkömmlichen Inhalationsgeräten. Diese Optimierung von bronchienerweiternden und entzündungshemmenden Substanzen ermöglicht nachweislich eine gleichmäßige Wirkstoff-Verteilung im kompletten Bronchialbaum inklusive der feinen Verästelungen und damit signifikant bessere Behandlungserfolge.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/neue-diagnostik-bei-asthma-und-copd/

Bei anhaltendem Husten zum Arzt!

Chronische Lungenerkrankung muss früh behandelt werden

Bei anhaltendem Husten zum Arzt!

Foto: Fotolia / WavebreakMediaMicro (No. 5809)

sup.- Es können eine verschleppte Erkältung oder Bronchitis dahinter stecken, aber auch noch mehr: Die Ursache für anhaltenden Husten über mehrere Wochen sollte unbedingt bei einem Arzt abgeklärt werden. Diese Empfehlung gilt für Nichtraucher wie für Raucher gleichermaßen. Hartnäckiger Husten ist nicht selten ein Symptom für den Beginn einer chronischen Lungenerkrankung (COPD). Nach Informationen von Prof. Tobias Welte (Direktor der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover) ist etwa jeder Zehnte von den über 40-Jährigen in Deutschland von dieser Erkrankung betroffen, bei der die Lungenfunktion zunehmend beeinträchtigt wird.

Die COPD wird aber oft erst in einem bereits fortgeschrittenen Krankheitsstadium diagnostiziert, weil permanenter Husten insbesondere von Menschen mit Tabakkonsum gerne einfach ignoriert wird. „Viele Betroffene gehen erst zum Arzt, wenn bereits 50 Prozent ihrer Lungenfunktion unwiederbringlich verloren gegangen sind“, warnt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Diese Vogel-Strauß-Strategie ist jedoch fatal, weil sie eine reduzierte Lebenserwartung begünstigen kann. Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD ist eine fortschreitende Erkrankung, bei frühzeitiger Therapie lässt sich der Krankheitsverlauf jedoch erheblich verlangsamen und der Verlust an Lebensqualität deutlich reduzieren.

Neue Erkenntnisse haben die Behandlungsoptionen in den letzten Jahren enorm verbessert. Insbesondere hat sich gezeigt, dass für die Effizienz der medikamentösen Dauertherapie die Größe der Wirkstoffpartikel eine entscheidende Rolle spielt. Denn der Schlüssel zur Behandlung der COPD sind aktuellen Studien zufolge die kleinen Atemwege, die eine zentrale Rolle im Entzündungsgeschehen haben. „Eine inhalative Therapie muss gewährleisten, dass die Wirkstoffe auch in die Lungenperipherie vordringen“, so Dr. Voshaar. Mit einer extrafeinen Formulierung der Wirkstoffe, wie sie z. B. in den modernen Inhalatoren Foster bzw. Foster Nexthaler (Chiesi) enthalten ist, kann laut Dr. Voshaar eine hohe und gleichmäßige Verteilung der Medikamente in der gesamten Lunge erreicht werden. Außerdem sind zur individuellen Behandlung der COPD wertvolle Biomarker (Bestimmung der Eosinophilen-Rate im Blut) gefunden worden, die Aufschluss darüber geben, welche Patienten in besonderem Maße zusätzlich zu bronchienerweiternden auch von anti-entzündlichen Substanzen profitieren können.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/bei-anhaltendem-husten-zum-arzt/

Individuell statt Routine: Apotheken in Baden-Württemberg berieten 2016 rund 2,5 Millionen Mal zu inhalativen Arzneimitteln

Zum Welt-Asthma-Tag am 2. Mai 2017

Individuell statt Routine: Apotheken in Baden-Württemberg berieten 2016 rund 2,5 Millionen Mal zu inhalativen Arzneimitteln

Gewusst wie: In der Apotheke erfahren, wie Sie Asthma-Medikamente korrekt anwenden. (Bildquelle: © iKOMM/Deutsche Atemwegsliga)

Stuttgart – Die Apotheken in Baden-Württemberg gaben im Jahr 2016 über 2.444.000 Fertigarzneimittelpackungen zur Inhalation bei Erkrankungen aufgrund verengter Atemwege (obstruktive Atemwegserkrankungen) wie Asthma ab. Deutschlandweit waren es fast 23,4 Millionen Packungen. „Bei den Inhalativa gegen Atemwegserkrankungen ist die individuelle Beratung wichtig, denn je nach Präparat unterscheidet sich die korrekte Anwendung erheblich“, sagt Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg. Anlässlich des Weltasthmatags am 2. Mai wertete das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) Verordnungen für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aus. Verordnungen für Privatversicherte wurden nicht erfasst.
Es gibt drei Hauptgruppen an Inhalatoren bei obstruktiven Atemwegserkrankungen: Dosieraerosole, Pulverinhalatoren und Vernebler. Im Jahr 2016 gaben Apotheken in Baden-Württemberg mehr als 1.297.000 Packungen an Dosieraerosolen beziehungsweise deren Nachfüllungen ab. Zusätzlich gaben sie fast 966.500 Packungen Pulverinhalatoren (inklusive deren Nachfüllungen) ab. Beides sind Fertigarzneimittel, bei denen der Inhalator Teil der Arzneiform ist. Davon abzugrenzen sind Fertigarzneimittel für Vernebler. Diese Geräte stellen aus dem Fertigarzneimittel einen inhalierbaren Dampf her. Im Jahr 2016 wurden etwa 180.200 Fertigarzneimittel für Vernebler gegen obstruktive Atemwegserkrankungen abgegeben.
Die verschiedenen Inhalatortypen unterscheiden sich in der Anwendung deutlich. Zum Beispiel wäre ein Atemzug-getriggertes System für Kinder und Patienten mit eingeschränkter Lungenfunktion nicht geeignet. Wenn ein Dosieraerosol mit einer Inhalierhilfe (z.B. Spacer) verwendet wird, muss der Apotheker darauf achten, dass beide miteinander kompatibel sind.
Christoph Gulde: „Bei der Erfüllung von Rabattverträgen kommt es immer wieder vor, dass in der Apotheke ein Inhalatortyp abgegeben werden soll, der für einen Patienten ungeeignet ist oder an den der Patient nicht gewöhnt ist. In begründeten Einzelfällen können Apotheker die Notbremse ziehen und durch die Anwendung der „pharmazeutischen Bedenken“ eine Ausnahme von den ansonsten zu beachtenden Vorgaben der Rabattverträge machen. Das ist bürokratisch aufwändig – aber unsere Patienten sind es uns wert!“

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.600 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

Weitere Informationen unter www.apotheker.de
Jetzt Fan werden: Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. auf www.facebook.de

Kontakt
Landesapothekerverband Baden-Württemberg
Frank Eickmann
Hölderlinstr. 12
70174 Stuttgart
0711/22334-77
presse@apotheker.de
http://www.apotheker.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/individuell-statt-routine-apotheken-in-baden-wuerttemberg-berieten-2016-rund-25-millionen-mal-zu-inhalativen-arzneimitteln/

COPD: Entzündungen in kleinen Atemwegen bekämpfen

Periphere Probleme sind die zentralen Probleme

COPD: Entzündungen in kleinen Atemwegen bekämpfen

Foto: Fotolia / psdesign1 (No. 5792)

sup.- Hinter der Luftröhre verzweigen sich die Atemwege der Lunge bis hin zu den schwer zugänglichen, weit abgelegenen Atemwegen in der Lungenperipherie, den so genannten kleinen Atemwegen (Small Airways). Bei der Volkskrankheit COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) sind neuen Erkenntnissen zufolge die Entzündungen in diesen peripheren Atemwegen die zentralen Probleme. Im Mittelpunkt der Therapie müssen deshalb laut Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers) nicht nur die großen Atemwege, sondern vor allem auch die entzündlichen Prozesse und die strukturellen Veränderungen in den kleinen Atemwegen stehen. Darunter verstehen Mediziner knorpellose Bronchien ab der neunten Teilungsgeneration des Bronchialbaums, die einen Innendurchmesser von weniger als 2 mm aufweisen.

Eine sehr große Gefahr bei der COPD sind akute Verschlechterungen der Symptomatik (Exazerbationen), die sich z. B. in Atemnot-Attacken äußern. Bei Patienten, die häufig Exazerbationen erleiden (größer als 2 mal im Jahr) ist der jährliche Verlust an Lungenfunktion nach Aussagen von Dr. Voshaar um bis zu 25 Prozent höher als bei Menschen, die seltener zu solchen Krisen neigen. Hinzu kommt: Exazerbationen können die Betroffenen in eine lebensbedrohliche Situation bringen und forcieren das Sterberisiko. Patienten mit einem erhöhten Exazerbations-Risiko sollten gemäß den Leitlinien täglich bronchienerweiternde sowie entzündungshemmende Wirkstoffe inhalieren. Dem aktuellen Forschungsstand zufolge profitieren sie dabei besonders von modernen Inhalations-Systemen, die diese Wirkstoffe in einer extrafeinen Formulierung enthalten, mit der auch die kleinen Atemwege der Lunge erreicht werden. „Nur Wirkstoffteilchen mit einem maximalen Durchmesser von etwa 1,5 µm können bis in die kleinen Atemwege vordringen“, bestätigt der Lungenfacharzt Dr. Harald Mitfessel (Remscheid). Dieser Anforderung entsprechen COPD-Inhalatoren der neuen Generation (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler), deren extrafeine Wirkstoffpartikel weniger als halb so groß sind wie diejenigen in herkömmlichen Inhalationsgeräten. Diese Größenordnung ermöglicht nachweislich eine gleichmäßige Wirkstoff-Verteilung im kompletten Bronchialbaum inklusive der feinen Verästelungen. Die Vorteile für den Patienten zeigen sich in einer reduzierten Exazerbationsrate sowie einer Verbesserung der 6-Minuten-Gehstrecke und der Lebensqualität.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/copd-entzuendungen-in-kleinen-atemwegen-bekaempfen/

Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Wer profitiert von anti-entzündlichen Wirkstoffen?

Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Grafik: Supress (No. 5771)

sup.- Wenig bekannt, aber weit verbreitet: Etwa jeder zehnte über 40-Jährige in Deutschland leidet unter COPD. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, die vor allem durch Nikotin, aber auch durch berufsbedingte Schadstoffbelastung und allgemeine Luftverschmutzung verursacht werden kann. Die Volkskrankheit, die u. a. durch einen zunehmenden Verlust von Lungengewebe gekennzeichnet ist, kann derzeit noch nicht geheilt werden. Durch eine frühzeitige angemessene Therapie ist jedoch eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufs und damit verbunden ein weitestgehender Erhalt der Lebensqualität möglich.

Als Dauermedikation kommen bei der COPD zu Beginn vor allem bronchienerweiternde Wirkstoffe zum Einsatz, die täglich inhaliert werden müssen. Viele Patienten können nach Aussagen von Prof. Adrian Gillissen (stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Lungenstiftung) zusätzlich von der Behandlung mit einem inhalativen Kortikosteroid (ICS) profitieren, das die entzündlichen Umbauprozesse in der Lunge bekämpft.

Das gilt laut Prof. Gillissen vor allem für folgende COPD-Phänotypen:

Patienten mit häufigen Exazerbationen: Akute Krankheitsschübe, die u. a. durch Atemnot-Attacken gekennzeichnet sind, werden von Ärzten als Exazerbationen bezeichnet. Sie sind besonders gefährlich, weil sie den unumkehrbaren Verlust von Lungengewebe beschleunigen. Die Verminderung von Exazerbationen gehört deshalb zu den wichtigsten Therapiezielen bei der COPD.
Patienten mit Blut-Eosinophilie: Eosinophile Granulozyten sind eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen und gelten als einer von verschiedenen Biomarkern für das Ausmaß des Entzündungsspektrums. Studien zeigen, dass Patienten mit höheren Eosinophilen-Werten einen vorteilhafteren Krankheitsverlauf haben, wenn bei der Dauermedikation entzündungshemmende Substanzen integriert werden.
Patienten mit asthmatischer Komponente: Schätzungen zufolge leiden zwischen 15 und 25 Prozent der mit einer COPD diagnostizierten Patienten zugleich an Asthma. Ärzte sprechen dann von den so genannten ACOS-Patienten (Asthma COPD Overlap Syndrome). Bei diesem Phänotyp sollten ebenfalls ergänzend zu den bronchienerweiternden auch anti-entzündliche Wirkstoffe verordnet werden. Von Vorteil sind dabei generell Kombinationspräparate, die Substanzen in einer extrafeinen Formulierung (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten, da die Entzündungsprozesse mit solchen Partikeln nicht nur in den großen, sondern auch in den kleinen Atemwegen therapiert werden können.
Patienten mit chronischer Bronchitis: Die chronische, nicht infektbedingte Bronchitis bei COPD ist mit einer ausgeprägten Entzündungsreaktion sowie einer erhöhten Exazerbationsrate verbunden und muss demzufolge ebenfalls dauerhaft anti-entzündlich behandelt werden.

Diese Phänotypen sprechen gut auf entzündungshemmende Substanzen an. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis für den Einsatz bei der Behandlung der COPD ist von der europäischen Arzneimittelagentur (EMA) als positiv eingestuft worden.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/chronisch-obstruktive-lungenerkrankung-2/

Therapietreue bei chronischen Atemwegserkrankungen

Patientengerechte Inhalatoren verbessern Compliance

sup.- Millionen Bundesbürger leiden an chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung). In welchem Ausmaß solche weitverbreiteten Erkrankungen die Lebensqualität einschränken, hängt vor allem auch von der Therapietreue (Compliance) der Patienten ab. Im Vordergrund der medikamentösen Behandlung steht bei diesen Atemwegserkrankungen die tägliche Inhalation von zumeist bronchienerweiternden plus entzündungshemmenden Wirkstoffen. Studien haben jetzt gezeigt, dass die Bereitschaft zur regelmäßigen und die Fähigkeit zu einer gleichzeitig korrekten Inhalation durch Produkte der neuen Generation (z. B. Foster Nexthaler) deutlich verbessert werden können. Diese Inhalatoren zeichnen sich durch ein so genanntes Volldosis-Feedback-System aus. Das bedeutet, die Inhalation erfolgt nach dem „Alles-oder-nichts-Prinzip“, eine unvollständige Wirkstoff-Freisetzung ist somit ausgeschlossen. Weiterer Pluspunkt: Bei korrekter Anwendung erhält der Patient eine optische, sensorische und akustische Rückmeldung, er kann sich somit sicher sein, alles richtig gemacht zu haben.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/therapietreue-bei-chronischen-atemwegserkrankungen/

Dauerhusten und Kurzatmigkeit sind Warnzeichen

Chronische Lungenerkrankung beginnt schleichend

Dauerhusten und Kurzatmigkeit sind Warnzeichen

Foto: Fotolia / WavebreakMediaMicro (No. 5725)

sup.- Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD ist weit verbreitet und auch in Deutschland eine häufige Todesursache. Dennoch ist diese Volkskrankheit vielen Menschen noch unbekannt und auch Betroffene wissen oft nicht, dass ihre Atemwege durch eine dauerhafte Entzündung verengt sind. Etwa 13 Prozent der erwachsenen Bevölkerung von über 40 Jahren leiden nach Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter einer COPD. An den Folgen dieser Erkrankung sind im Jahr 2014 laut Angaben des Statistischen Bundesamtes 27.008 Menschen gestorben.

Eine COPD beginnt schleichend. Frühe Symptome wie Dauerhusten und Kurzatmigkeit werden häufig nicht als Warnzeichen wahrgenommen und als typische Begleiterscheinung des Rauchens akzeptiert. Neun von zehn COPD-Erkrankungen sind der BZgA zufolge auf Tabakkonsum zurückzuführen. Auch ein Zusammenhang zwischen Passivrauchen und einer COPD gilt als wahrscheinlich. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen eine genetische Veranlagung sowie Luftverschmutzung. Eine COPD kann mithilfe einer Lungenfunktionsprüfung relativ einfach beim Arzt festgestellt werden. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass Menschen bei entsprechenden Beschwerden auch einen Arzt aufsuchen und ihre Symptome nicht verdrängen. Diese Einstellung ist jedoch sehr häufig, weshalb Experten von einer hohen Dunkelziffer bei dieser Atemwegserkrankung ausgehen. Dabei steht fest: Eine COPD ist zwar nicht heilbar, ihr Krankheitsverlauf kann aber bei früher Diagnose deutlich verlangsamt und damit die Lebensqualität der Betroffenen lange Zeit weitestgehend ohne größere Einschränkungen aufrecht erhalten werden. Die Augen vor dieser Erkrankung zu verschließen, ist somit keine Lösung, sondern kann nur als grob fahrlässig bezeichnet werden.

Neue medizinische Erkenntnisse haben in den letzten Jahren zu einer erheblichen Verbesserung der Behandlungsoptionen bei der COPD geführt. Studien haben gezeigt, dass der Therapieerfolg entscheidend dadurch positiv beeinflusst wird, dass die verordneten Wirkstoffe auch die kleinen Atemwege des Bronchialsystems erreichen. Moderne COPD-Präparate enthalten deshalb die Substanzen in extrafeinen Partikeln, die bis in die Lungenperipherie gelangen können. Außerdem sind wertvolle Biomarker (Eosinophilen-Rate im Blut) entdeckt worden, die Aufschluss darüber geben, welche Patienten in besonderem Maße zusätzlich zu bronchienerweiternden auch von antientzündlichen Substanzen profitieren. Inhalatoren mit solchen Wirkstoffkombinationen gibt es mittlerweile ebenfalls in extrafeiner Formulierung (z. B. Foster Dosieraerosol bzw. Foster Nexthaler). Weitere Informationen zu den wichtigsten Fakten bei der COPD sind unter www.bzga.de abrufbar.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/dauerhusten-und-kurzatmigkeit-sind-warnzeichen/

Neue Erkenntnisse bei Therapie der COPD

Größe der Wirkstoffpartikel entscheidend

sup.- Neue Erkenntnisse haben die Behandlungsoptionen bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) in den letzten Jahren deutlich verbessert. So zeigen zahlreiche Studien, dass für die Effizienz der medikamentösen Dauertherapie die Größe der Wirkstoffpartikel eine entscheidende Rolle spielt. Denn Ziel muss es sein, dass das gesamte Bronchialsystem inklusive der feinen Verästelungen erreicht wird. „Nur Wirkstoffteilchen mit einem maximalen Durchmesser von etwa 1,5 µm können bis in die kleinen Atemwege vordringen“, erläutert der Lungenfacharzt Dr. Harald Mitfessel (Remscheid). Zum anderen sind wertvolle Biomarker (Bestimmung der Eosinophilen-Rate im Blut) entdeckt worden, die Aufschluss darüber geben, welche Patienten in besonderem Maße zusätzlich zu bronchienerweiternden auch von anti-entzündlichen Substanzen profitieren können. Empfehlenswert sind in solchen Fällen entsprechende Wirkstoffkombinationen mit extrafeinen Teilchen, wie sie z. B. in dem innovativen Inhalator Foster bzw. Foster Nexthaler enthalten sind.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/neue-erkenntnisse-bei-therapie-der-copd/

Völlig unterschätzte Atemwegserkrankung

Jeder zehnte über 40-Jährige leidet unter COPD

Völlig unterschätzte Atemwegserkrankung

Foto: Fotolia / Piotr Marcinski (No. 5688)

sup.- Ein typisches Symptom der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) wird in der Bevölkerung oftmals als so genannter Raucherhusten abgetan. Doch zu den Risikofaktoren dieser letztendlich lebensbedrohenden Atemwegserkrankung, die alles andere als harmlos ist, gehört nicht nur Nikotinkonsum. COPD kann z. B. auch durch berufsbedingte Stäube und Gase, allgemeine Luftverschmutzung sowie eine bronchiale Überempfindlichkeit ausgelöst werden. „Wir sehen heute öfter als früher Patienten, die nie geraucht haben und an einer COPD leiden“, bestätigt Prof. Tobias Welte (Direktor der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover). Seinen Angaben zufolge ist etwa jeder Zehnte von den über 40-Jährigen in Deutschland von dieser Erkrankung betroffen, die durch einen zunehmenden Verlust der Lungenfunktion charakterisiert ist.

Besonders gefährlich bei der COPD sind akute Krankheitsschübe, so genannte „Exazerbationen“, die zur starken Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Patienten führen und u. a. durch Atemnot-Attacken gekennzeichnet sind. Sie werden laut Informationen von Prof. Adrian Gillissen (stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Lungenstiftung) in der Realität jedoch häufig in ihrer milden Form von den Patienten unterschätzt und dem Arzt nicht mitgeteilt. Das ist fatal, denn Exazerbationen beschleunigen die unumkehrbare Zerstörung von Lungengewebe und verschlechtern die Prognose bei COPD erheblich. Um die Schwere sowie Häufigkeit von Exazerbationen zu reduzieren, rät Prof. Gillissen zu einer Behandlung mit Kombinationspräparaten, die zusätzlich zu einem bronchienerweiternden Wirkstoff auch eine antientzündliche Komponente (Steroide) enthalten. Von Vorteil sind dabei Inhalationssysteme, die die Substanzen in einer extrafeinen Formulierung aufweisen, so dass eine gleichmäßige Verteilung im gesamten Bronchialsystem erreicht werden kann. „Mit der Inhalation extrafeiner Teilchen, wie sie der Trockenpulver-Inhalator Foster Nexthaler bietet, kann eine gute Lungendeposition bis in die kleinen Atemwege erzielt werden“, bestätigt der Lungenfacharzt Dr. Rainer Gebhardt (Berlin) aus seiner Praxiserfahrung.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/voellig-unterschaetzte-atemwegserkrankung/

Patientencoaching von 4sigma stärkt die Eigenkompetenz

Welt-COPD-Tag 2016 wirbt für mehr Wissen

Patientencoaching von 4sigma stärkt die Eigenkompetenz

Wer seine Erkrankung kennt, tut sich im täglichen Umgang mit ihr leichter und bewältigt sie besser. Vor allem Menschen, die mit einer chronischen Erkrankung wie einer COPD leben, profitieren ganz maßgeblich von mehr Wissen. Als Experte in eigener Sache können sie ärztliche Empfehlungen besser verstehen und mittragen und neue Möglichkeiten entdecken, um sich trotz und mit einer COPD langfristig eine gute Lebensqualität zu bewahren. Deshalb wirbt der diesjährige Welt-COPD-Tag unter dem Motto „Breathe in the knowledge – Atmen Sie das Wissen ein“ ganz aktiv für eine gezielte Aufklärung von Betroffenen.

Das Patientencoaching von 4sigma: persönlich und individuell beraten

Jeder erlebt die eigene COPD-Erkrankung anders und hat ganz eigene Bedürfnisse, Probleme und Fragen im Zusammenhang mit ihr. Deshalb setzt das Patientencoaching von 4sigma bewusst auf eine individuelle Beratung. Wir stellen jedem Teilnehmer während der Begleitung einen persönlichen Berater von 4sigma zur Seite. Als erfahrene medizinische Fachkraft ist er für den Patienten ein kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen rund um das Thema COPD. Der intensive Austausch erfolgt über regelmäßige telefonische Kontakte, die auf den Terminplan des Teilnehmers abgestimmt sind und individuell mit ihm vereinbart werden. Die Begleitung greift dabei nicht in die therapeutische Hoheit des Arztes und das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient ein. Das Coaching ist ein neutrales und patientenorientiertes Aufklärungsangebot, das die ärztliche Versorgung sinnvoll ergänzen, jedoch nicht ersetzen kann.

Mit gezielter Aufklärung und Motivation zu einem gesundheitsbewussteren Verhalten

Das Patientencoaching von 4sigma ist weit mehr als bloße Schulung und Informationsvermittlung. Der Coach begleitet jeden Teilnehmer vielmehr dabei, das neue Wissen auch praktisch anzuwenden und daraus eigene Perspektiven für eine bessere Krankheitsbewältigung abzuleiten. Egal ob beim persönlichen Lebensstil, in Sachen Compliance oder beim Thema Notfallmanagement – der Berater ermutigt den Teilnehmer dazu, notwendige Verhaltensänderungen anzupacken, gibt praxisnahe Tipps für die Umsetzung im Alltag und hilft bei der Überwindung möglicher Hürden. Das Coaching kombiniert dabei individuelle Schulungs-, Zielvereinbarungs- und Motivationsgespräche – mit dem Ziel, den Patienten langfristig zu einem verantwortungsvollen Umgang mit seiner Erkrankung bzw. Gesundheit zu befähigen und ihn Schritt für Schritt in seiner Selbstständigkeit zu stärken.

Daten belegen den Erfolg des Patientenchoaching

Eine bedarfsgerechte Beratung und Begleitung bei COPD fördert die Eigenkompetenz der Patienten, steigert ihre Lebensqualität und senkt die Zahl von Krankenhausaufenthalten pro Jahr – das haben Studien gezeigt. Und auch aktuelle Zahlen der 4sigma belegen, dass ein individuelles Coaching wirkt (s. Abbildung unten). So bestätigen nach dem 12-monatigen Programm deutlich mehr Patienten als zu Beginn, dass sie

– besser über die eigene Erkrankung und ihre Hintergründe aufgeklärt sind.
– mögliche Frühwarnzeichen einer Exazerbation kennen.
– wissen, wie sie sich im Notfall verhalten müssen.
– über einen aktuellen Medikationsplan verfügen und damit einen besseren Überblick über die verordneten Medikament haben.
– Maßnahmen des Selbstmanagements (z. B. Peakflow-Messung, Medikamenteneinnahme, Impfungen, Atemgymnastik, Infektprophylaxe, ärztliche Verlaufskontrollen etc.) sicherer und regelmäßiger durchführen.

Mehr noch: Fast 90 Prozent der Teilnehmer bekunden ihre hohe Zufriedenheit mit dem Coaching-Programm von 4sigma und würden es weiterempfehlen.

Über 4sigma:
Die 4sigma ist seit 1995 am Markt für telefonische und telemedizinische Gesundheitsdienstleistungen vertreten. Seit dieser Zeit entwickelt sie durchgängige Konzepte zur strukturierten Patienten- und Versichertenbetreuung und ist damit Vorreiter auf dem Gebiet des Versorgungsmanagements in Deutschland.
Weitere Informationen unter: www.4sigma.de

Kontakt
4sigma GmbH
Dr. Christina Weber
Bajuwarenring 19
82041 Oberhaching
089/950084-446
christina.weber@4sigma.de
http://www.4sigma.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/patientencoaching-von-4sigma-staerkt-die-eigenkompetenz/

Das sind die Vorteile eines Sauerstoffkonzentrators von Eclipse

Reinen Sauerstoff zu haben ist für manche Menschen einfach unverzichtbar. Der Nutzer bekommt mit dem Sauerstoffkonzentrator Eclipse einen Sauerstoffkonzentrator, der wirklich viel bringt. Denn dieses Gerät ist mobil einsetzbar und wiegt kaum etwas. Dadurch ist sogar der Patient in der Lage, den Konzentrator immer und überall dabei zu haben. Das Gerät wird sich leicht tragen lassen, was ausserdem perfekt für jeden Patienten sein wird. Der Nutzer wird hier ein Gerät bekommen, das mit einem hervorragenden Support ausgestattet ist. Die Leute, die sich für dieses Gerät entscheiden, sind ausserdem immer zufrieden damit und wissen den Einsatz auch mehr zu schätzen, denn je. Der Lieferumfang stimmt hier auch. Denn der Nutzer kann sich auf alles freuen, das gebraucht wird, um gute Luft zu bekommen.

Das Design und Aussehen

Das Gerät ist recht wartungsfrei und der Nutzer muss eigentlich kaum etwas tun, damit der Sauerstoff auch aus dem Sauerstoffkonzentrator heraus kommt. Zudem muss er aber den Akku aufladen, damit der Konzentrator auch bereit ist, wenn er gebraucht wird. Dieses Gerät ist für einen Erwachsenen perfekt. Der Sauerstoffkonzentrator sieht toll aus und hat ein perfektes Design. Der Nutzer wird schon bald nach dem Kauf, das Gerät nicht mehr missen wollen. Nur damit ist er auch auf Reisen perfekt ausgestattet.

Diese und viele weitere Infos finden Sie hier bei Eclipse Sauerstoffkonzentratoren

Sauerstoffkonzentratoren.com ist ihr unabhängiges Ratgeberportal für alle Themen rund um Sauerstoffkonzentratoren – Hier erhalten Sie nicht nur jede Menge hilfreicher Informationen und Know-How, sondern auch persönliche Erfahrungen, sowie Produktempfehlungen und Preisvergleiche zu den gängigsten Modellen sämtlicher namhafter Hersteller.

Kontakt
sauerstoffkonzentratoren.com
Jogi Heidfeld
An der Lokrichthalle 3
54294 Trier
0157 – 38031055
info@sauerstoffkonzentratoren.com
http://sauerstoffkonzentratoren.com/

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/das-sind-die-vorteile-eines-sauerstoffkonzentrators-von-eclipse/

Kiel: Mit Akupunktur endlich weg vom Rauchen

Ohrakupunktur lindert körperliche und seelische Entzugssymptome

Jeder Raucher hat mehr oder weniger häufig den Wunsch mit dem Rauchen aufzuhören. Doch jeder weiß auch, wie schwierig er zu realisieren ist – wesentlich schwerer als der erste Griff zu Zigaretten. Viele Betroffene schaffen den Sprung zum Nichtraucher trotz mehrerer Versuche nicht.

Was das Rauchen so gefährlich macht

Im Rauch enthaltene Bestandteile wie Rauchstaub und Teer (Kondensat) sowie Schwermetalle, Benzol, Nitrosamine oder Blausäure haben einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit und auf die Lebenserwartung. Die Schadstoffe werden mit dem Rauch eingeatmet, gelangen so in die Lunge und von dort weiter in die Blutbahn. Die Folge: Wer jahrelang (jahrzehntelang) raucht, trägt ein hohes Risiko für schwerwiegende Erkrankungen. Häufig treten Durchblutungsstörungen an den Beinen (Schaufensterkrankheit) auf, die bis zur Amputation führen können. Lungenerkrankungen wie die chronische Bronchitis, asthmatische Erkrankungen, Raucherhusten und COPD sowie die Förderung von Krebserkrankungen, insbesondere Lungenkrebs, werden ebenso mit dem Tabakrauchen in Verbindung gebracht wie Herzerkrankungen (Herzinfarkt, Herzschwäche) oder Erkrankungen des Gehirns (Schlaganfall, Demenz). Mehr zu Lungen- und Atemwegserkrankungen , die in Bezug zum Rauchen stehen, erfährt man in der Patienteninformation der Praxis-Website .

Aber nicht nur die Raucher selbst sind gefährdet, sondern auch die unmittelbaren Angehörigen, besonders Kinder. In vielen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass nicht nur Rauchen während der Schwangerschaft bestimmte Risiken für das Kind erhöht, sondern auch das Passivrauchen nach der Geburt. Kinder in Raucherhaushalten sind häufiger krank, leiden oft an Konzentrations- und Schlafstörungen und auch ihr Risiko etwa an allergischem Asthma bronchiale, chronischer Bronchitis oder sogar an Krebs zu erkranken, ist deutlich höher als bei Kindern, die rauchfrei aufwachsen.

Einen neuen Lebensabschnitt beginnen …
Die hausärztliche und internistische Praxis von Dr. med. Karin Jatzkewitz in Kiel bietet eine dreimalige Ohrakupunktur im Abstand von jeweils zwei Wochen an. Dabei sticht die erfahrene Akupunkturärztin Dauernadeln ins Ohr, die wie kleine Knöpfe aussehen und mit einem kaum sichtbaren Hautpflaster fixiert werden. 3-mal täglich und immer dann, wenn das Verlangen nach einer Zigarette besonders groß wird, drückt man die „Knöpfe“ und stimuliert sie. Dadurch wird das Rauchverlangen unterdrückt, gleichzeitig aber auch die Begierde nach einer „Ersatzdroge“ in Form eines übermäßigen Süßigkeitenkonsums sowie vegetativ bedingtes Händezittern, innere Unruhe, Schweißausbrüche, Gereiztheit oder depressive Phasen deutlich herabgesetzt.

Ein Tipp von Dr. Jatzkewitz: Nach der ersten Akupunktur sollte man „Tabula rasa“ machen, das heißt, alle Zigaretten wegwerfen und all das beseitigen, was an das Rauchen erinnert.

Winzige Nadeln am Ohr stoppen Lust auf Zigaretten und verhindern Entzugserscheinungen

Wer mit dem Rauchen aufhört, tut seiner eigenen Gesundheit und seinem Umfeld einen großen Gefallen. Generell gilt: Ein hoher Motivationsgrad des Nochrauchers ist dabei immer Grundvoraussetzung – und zwar aus dem Inneren heraus. Einfach mit dem Rauchen aufhören, weil das Umfeld es möchte, ist oft der falsche Weg.

Es gibt eine Vielzahl an Methoden zur Raucherentwöhnung: Nikotinkaugummis, Nikotinpflaster, Inhalatoren, Hypnose, Nichtraucher-Seminare … Dr. Karin Jatzkewitz, Internistin und Akupunkturärztin, empfiehlt Ihnen die sanfte Entwöhnung mittels Akupunktur, speziell die Ohrakupunktur, die dabei unterstützt, die Entzugssymptome zu mildern oder auch ganz zu beseitigen. Ebenso stabilisiert diese Therapie die Psyche und fördert das Durchhaltevermögen.

Gerne erzählt die Medizinerin im Zusammenhang von Rauchentwöhnung mit Akupunktur von einer ganz persönlichen Erfahrung: 2015 unternahm sie eine Studienreise in die Mongolei. Dabei kam sie mit dem Reiseleiter und dem Busfahrer, beide starke Raucher, ins Gespräch. Auch sie hatten schon unzählige Versuche unternommen, mit dem Rauchen aufzuhören, hatten aber immer wieder wegen der Entzugserscheinungen entnervt erneut zur Zigarette gegriffen. Obwohl beide anfangs nicht an den Erfolg der Rauchentwöhnung mittels Akupunktur glaubten, ließen sie sich nadeln – mit großem Erfolg. Bereits nach der ersten Akupunktur haben sie keine Zigarette mehr angerührt.

Mehr erfahren: www.schmerztherapie-kiel.de oder anrufen: +49 (0) 431 – 337345

In ihrer hausärztlichen und internistischen Praxis möchte Dr. Karin Jatzkewitz Sie in allen Lebensabschnitten individuell begleiten und ganzheitlich behandeln. Zu ihren Schwerpunkten gehören die internistische Diagnostik, u.a. mit Sonographie und Doppler, z.B. zur Untersuchung von Bauch und Schilddrüse, die Diabetes-Betreuung mit DMP-Programmen und die Schmerztherapie. Zusätzlich zu Standardtherapien setzt sie auch alternative Behandlungsformen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), Akupunktur und Naturheilverfahren ein, für die sie durch umfangreiche Fortbildungen zertifiziert ist. Insbesondere bei chronischen Schmerzen können Akupunktur, Neuraltherapie oder Reizstrom mit TENS-Geräten (Transkutane elektrische Nervenstimulation) Linderung verschaffen. Sehstörungen und Augenerkrankungen behandelt Dr. Karin Jatzkewitz erfolgreich mit Augen-Akupunktur nach Boel. Zur Erhaltung von Gesundheit und Lebensqualität bietet sie in ihrer Praxis Vorsorgemaßnahmen und Gesundheitsberatung an, z.B. mit Bio-Impedanz-Analyse zur Gewichtskontrolle, Abnehmprogamm mit Insumed-Produkten, Vitamin D und Infusionstherapien zur Stärkung des Immunsystems, VNS-Stressanalyse oder reisemedizinischen Untersuchungen und entsprechenden Impfungen.

Kontakt
Hausärztliche und internistische Praxis Dr. Karin Jatzkewitz
Dr. Karin Jatzkewitz
Projensdorfer Str. 202
24106 Kiel
0431 33 73 45
info@arztpraxis-projensdorf.de
http://www.schmerztherapie-kiel.de/

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/kiel-mit-akupunktur-endlich-weg-vom-rauchen/

Generika bei Inhalatoren problematisch

Therapietreue abhängig von korrekter Anwendung

sup.- Die tägliche, korrekte Inhalation ihrer Wirkstoffe ist für Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD maßgeblich für den Therapieerfolg. Untersuchungen zeigen, dass die Therapietreue (Compliance) bei den Patienten entscheidend von der Art des Inhalationssystems abhängt. Deshalb kann es äußerst problematisch sein, wenn Apotheker ihren Kunden statt des verordneten Originalpräparats ein günstigeres Nachahmerprodukt (Generikum) aushändigen, wozu sie im Prinzip verpflichtet sind. Diesen Austausch können Ärzte jedoch durch das so genannte Aut-idem-Kreuz auf dem Rezept verhindern. Patienten, die Wert darauf legen, dass sie in der Apotheke den Original-Inhalator erhalten, sollten ihren Arzt an das entsprechende Kreuz erinnern.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/generika-bei-inhalatoren-problematisch/

Inhalatoren bei Atemwegserkrankungen nicht einfach austauschbar

Aut-idem-Kreuz der Ärzte verhindert Ersatzprodukte

Inhalatoren bei Atemwegserkrankungen nicht einfach austauschbar

Foto: Fotolia / contrastwerkstatt

sup.- Entgegen der dringenden Empfehlungen der Lungenfachärzte sind Inhalationssysteme zur Behandlung von chronischen Atemwegserkrankungen vom Gemeinsamen Bundesausschuss nicht auf die Ausschlussliste gesetzt worden. Die Inhalatoren befinden sich stattdessen in einer Festbetragsgruppe. Das bedeutet, dass Apotheker im Prinzip verpflichtet sind, ein per Rezept verordnetes Inhalationspräparat (Original) durch ein günstigeres Nachahmerprodukt (Generikum) zu ersetzen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Inhalatoren eine nahezu identische Wirkstoffkombination enthalten.

Solch ein Austausch ist jedoch bei Atemwegserkrankungen äußerst problematisch. Rund zehn Mio. Menschen leiden in Deutschland an Asthma oder COPD. Sie sind auf eine Dauermedikation angewiesen und müssen täglich entsprechende Medikamente inhalieren. Der Erfolg der Behandlung wird maßgeblich von einer korrekten, vollständigen Inhalation beeinflusst. Ob eine korrekte Anwendung kontinuierlich gelingt und somit Therapietreue (Compliance) erreicht wird, hängt entscheidend von der Art des Inhalationssystems ab. So hat z. B. erst kürzlich eine Studie von Dr. Thomas Voshaar (Krankenhaus Bethanien, Moers) gezeigt, dass mit Inhalatoren der neuen Generation (z. B. Foster Nexthaler), die ein patentiertes Volldosis-Feedback-System bieten, eine deutliche Verbesserung der Compliance im Vergleich zu herkömmlichen Inhalatoren erzielt wird. „Durch die spezielle Konstruktion dieses patentierten Systems wird eine Behandlung mit hoher Dosiskonstanz gewährleistet“, bestätigt Dr. Voshaar.

Wenn Ärzte verhindern wollen, dass der von ihnen verordnete Inhalator in der Apotheke durch ein Nachahmerprodukt ersetzt wird, können sie dies durch das so genannte Aut-idem-Kreuz auf dem Rezept sicherstellen. Dieses Kreuz signalisiert verbindlich, dass kein Austausch vorgenommen werden darf. Eine Befragung von mehr als 300 Lungenfachärzten in Deutschland hat gezeigt, dass 97 Prozent der Pneumologen diese Option wählen, allerdings erheblich weniger Hausärzte von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/inhalatoren-bei-atemwegserkrankungen-nicht-einfach-austauschbar/

Neue Erkenntnisse bei Atemwegserkrankungen

Gleichmäßige Verteilung der Wirkstoffe maßgeblich

sup.- Aktuelle Studien zeigen: Maßgeblich für den Therapieerfolg bei Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD ist es, dass die Wirkstoffe der bei diesen Krankheiten notwendigen Dauermedikation das gesamte Bronchialsystem inklusive der feinen Verästelungen erreichen. Deshalb spielt die Größe der Wirkstoffpartikel ein wichtige Rolle: „Nur Wirkstoffteilchen mit einem maximalen Durchmesser von etwa 1,5 µm können bis in die kleinen Atemwege vordringen“, erläutert der Lungenfacharzt Dr. Harald Mitfessel (Remscheid). Dieser Größenordnung entsprechen die Inhalationspräparate der neuen Generation (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler). Patienten, die mit ihren herkömmlichen Medikamenten keine ausreichende Kontrolle ihrer Atemwegsbeschwerden erreichen, sollten ihren Arzt auf Asthma- und COPD-Produkte mit extrafeiner Formulierung ansprechen.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/neue-erkenntnisse-bei-atemwegserkrankungen/

Volkskrankheit COPD ist unterdiagnostiziert

Simples Screening beim Hausarzt empfehlenswert

Volkskrankheit COPD ist unterdiagnostiziert

Foto: Fotolia / Photographee.eu

sup.- Rund jeder zehnte über 40-Jährige leidet Schätzungen zufolge laut Informationen des Bundesverbandes der Pneumologen (Heidenheim) unter einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Wegen der hohen Dunkelziffer sind exakte Aussagen zur Häufigkeit bei dieser Erkrankung allerdings schwierig. Experten vermuten, dass etwa 40 Prozent aller Betroffenen nicht diagnostiziert sind. Diese Situation könnte aber durch ein simples Screening beim Hausarzt mit nur drei Fragen deutlich verbessert werden: Ist der Patient über 40 Jahre alt? Raucht er? Hustet er? Bejaht der Patient diese Fragen, sollte der Arzt einen Lungenfunktionstest veranlassen. Die Chance, mit dieser Methode eine COPD zu entdecken, liegt bei 30 Prozent, so die Einschätzung von Prof. Felix Herth (Chefarzt der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg).

Die Früherkennung ist bei der COPD äußerst wichtig, denn diese chronische Erkrankung ist durch einen kontinuierlichen, irreversiblen Verlust der Lungenkapazität charakterisiert. Je rechtzeitiger sie erkannt wird, desto besser kann durch Medikamente der Krankheitsverlauf verlangsamt und damit die Lebensqualität weitestgehend erhalten werden. Zu den vorrangigen Therapiezielen gehören bei der COPD die Symptomlinderung sowie eine Reduzierung des Risikos für akute Atemnot-Attacken (Exazerbationen). Solche Exazerbationen, die häufig einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen, wirken sich in erheblichem Maß auf die Prognose der Erkrankung aus und erhöhen die Mortalität.

Wenn eine Behandlung nur mit bronchienerweiternden Substanzen nicht ausreicht, um die Gefahr von Atemnot-Attacken zu verringern, sollte die Therapie um antientzündliche Wirkstoffe ergänzt werden. Neue Chancen eröffnen dabei nach Aussagen von Privatdozent Dr. Christian Geßner (POIS, Leipzig) Inhalationssysteme, die bronchienerweiternde und entzündungshemmende Medikamente in extrafeinen Teilchen enthalten. Szintigrafische Studien haben gezeigt, dass mit solch einer Formulierung, wie sie z. B. in den Präparaten Foster bzw. Foster Nexthaler enthalten ist, eine gleichmäßige Wirkstoffdeposition bis in die Lungenperipherie erreicht wird. Die bei der COPD gefürchtete Exazerbationsrate lässt sich durch diese innovative Darreichungsform der Substanzen deutlich reduzieren.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/volkskrankheit-copd-ist-unterdiagnostiziert/

Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Hohes Herzinfarktrisiko durch Exazerbationen

sup.- Das bedeutendste Therapieziel bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ist die Vermeidung von gefährlichen Atemnot-Attacken (Exazerbationen). Die Rotterdam-Studie hat gezeigt, dass in den ersten fünf Tagen nach Einsetzen einer Exazerbation das akute Herzinfarktrisiko doppelt so hoch ist wie in einer stabilen Phase der Erkrankung. Deshalb ist es sehr wichtig, dass bei der Behandlung der COPD nicht nur bronchienerweiternde Substanzen zum Einsatz kommen, sondern auch antientzündliche Wirkstoffe. „Jede Intervention, die die Entzündung der COPD vermindert, hilft die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu verringern“, erklärt der Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Dies gelingt umso besser, je tiefer die entzündungshemmenden Substanzen bis in die kleinen Atemwege des Bronchienbaums gelangen. Von Vorteil sind aus diesem Grund innovative COPD-Medikamente, die bronchienerweiternde und entzündungsreduzierende Wirkstoffe in einer extrafeinen Formulierung (z. B. im Präparat Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/chronisch-obstruktive-lungenerkrankung/