Schlagwort: Bürgerbeteiligung

Städteplanung der Zukunft: mit VR und AR gelingt die Partizipation

Mit VR und AR Infrastruktur erleben, bevor sie gebaut wird

Städteplanung der Zukunft: mit VR und AR gelingt die Partizipation

Aus kryptischen Plänen werden dank AR konkret vorstellbare Lösungen. (Bildquelle: (© Fraunhofer IGD))

Eine österreichische Forschergruppe unter Beteiligung von Fraunhofer Austria hat eine Simulationssoftware entwickelt, bei der alle im Städteplanungsprozess Beteiligten besser einbezogen werden. Straßengestaltungen werden mit VR-Brille oder Tablet intuitiv erlebbar. Für Kommunen und Städteplaner gibt es zudem einen Leitfaden, wie die neuen Technologien bestmöglich in die eigenen Prozesse integriert werden.

Partizipative Planung ist das alles entscheidende Stichwort, wenn es um Planungs- und Baumaßnahmen vor allem in dicht besiedelten Bereichen geht. In dem kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekt VR-Planning – we“re planning haben sich die Forscher mit dem inklusiven, effizienten und nachhaltigen Gestaltungsprozess von öffentlichen Verkehrsräumen beschäftigt. Virtual und Augmented Reality (VR und AR) kommen als Interaktionsmöglichkeit zum Einsatz, um alle Planungsbeteiligten mit einzubeziehen.

Bei zeitgemäßer Stadtplanung gehören alle an einen Tisch – umso schwieriger ist dieses Vorhaben, wenn Interessenslagen und Hintergrundkenntnisse weit auseinanderliegen. Planer, Architekten, Politiker, Anwohner – alle haben unterschiedliche Vorstellungen vom Bau einer neuen Straße oder gar eines komplett neuen Stadtteils. Liegt ein Entwurf vor, gilt es, diesen transparent zu kommunizieren und allen Beteiligten auf einfache Weise Möglichkeiten zur Rückmeldung zu geben. Das Forschungsprojekt untersuchte, wie VR und AR abgestimmt auf verschiedene Interessensgruppen und deren Kompetenzen eingesetzt werden kann, um bestehende Methoden der Beteiligung zu erweitern. Ein besseres räumliches Verständnis erleichtert die Zusammenarbeit verschiedener Instanzen, steigert die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger und fördert die Akzeptanz neuer Straßen- und Baukonzepte.

Mit VR und AR Infrastruktur erleben, bevor sie gebaut wird

Anhand der konkreten Planungsaufgaben in der Seestadt Aspern, einem komplett neu geplanten Stadtteil Wiens, sowie dem neuen Vorplatz beim Bahnhof Kapfenberg wurde der Einsatz von VR und AR in einem partizipativen Planungsprozess mit Bürgern und Planern verschiedener Disziplinen sowie Vertretern der Gemeinde exemplarisch durchgeführt. An einem Demonstrator wandelten Interessierte mit einer VR-Brille virtuell durch die neuen Straßenzüge bzw. den neuen Bahnhof inklusive der unmittelbaren Umgebung. Dabei konnte man zwischen unterschiedlichen Gestaltungsvarianten wechseln, den Raum aus der Perspektive eines Kindes erleben, verschiedene Sonnenstände und die Vegetation nach bestimmten Zeiträumen betrachten. Für die Seestadt konnten zwei Verkehrskonzepte mit unterschiedlicher Anzahl an Parkplätzen und Grünflächen ausgewählt werden und über eine Feedback-Funktion für den Favoriten abgestimmt werden. Doch nicht nur rein virtuell mit VR-Brille lassen sich Planungen leichter nachvollziehen. Im Projekt wurde ebenfalls ein AR-Tool entwickelt, das im Tablet mögliche Endansichten anzeigt, wenn es über Bau- und Straßenpläne gehalten wird. Die im Projekt entstandenen funktionstüchtigen Prototypen für VR- und AR-Anwendungen stehen nun einsatzbereit für künftige Forschungs- und Wirtschaftskooperationen zur Verfügung.

Leitfaden unterstützt Städteplaner bei der Einführung von VR/AR-Anwendungen

Ein weiteres zentrales Ergebnis des Projekts ist ein Leitfaden für die Integration von VR und AR in die Kommunikation von Stadtentwicklung, partizipativer Planung und interdisziplinärer Fachplanungen. Er klärt praxisorientiert über die notwendigen Voraussetzungen zur Integration von VR- oder AR-Anwendungen auf, baut Hemmschwellen und Berührungsängste mit den Technologien ab und unterstützt damit Entscheidungsträger und Stadtplaner aktiv bei der Einführung innovativer Möglichkeiten der partizipativen Planung. Durch die praktischen Erfahrungen aus dem Projekt beinhaltet der Leitfaden auch Aufwandsschätzungen. Anwendungsmöglichkeiten zum Einsatz von VR und AR gibt es im gesamten Planungsprozess vom Ideensammeln im Vorfeld einer konkreten Planung, der Ideenfindung/Visionen-Entwicklung für urbane Räume, über die Verdichtung durch User-Generated Design bis hin zur realitätsnahen Erprobung von Designs. Der Leitfaden steht interessierten Kommunen und planenden Institutionen im Rahmen weiterer Forschungsprojekte zur Verfügung.

Fraunhofer Austria verankert in seinem Geschäftsbereich Visual Computing am Standort Graz seit zehn Jahren die Technologien des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD, das Lösungsansätze zu allen Fragen in der Smart City entwickelt, von Bürgerbeteiligung über Geodaten-Nutzung bis zu Smart Living.

Das Forschungsprojekt VR-Planning – we“re planning wurde im Rahmen des Programms Mobilität der Zukunft durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert. Projektpartner sind das AIT Austrian Institute of Technology, Fraunhofer Austria, PlanSinn Planung & Kommunikation, Wien 3420, ByteFex und ostertag ARCHITECTS.

Weiterführende Informationen:

www.igd.fraunhofer.de/projekte/vr-planning-were-planning
www.fraunhofer.at/de/forschung/forschungsfelder/visuelle-entscheidungshilfe/vrplanning
www.igd.fraunhofer.de/institut/mission-vision/vision/intelligente-stadt

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
https://www.igd.fraunhofer.de

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Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale thematisiert Digitalisierung von Verwaltungsleistungen

BDIP-Forum mit Experten aus Bund, Ländern und Kommunen am 26.06.217 im Roten Rathaus in Berlin

Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale thematisiert Digitalisierung von Verwaltungsleistungen

(NL/7572798050) Beim Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP) am 26.06.2017 im Roten Rathaus in Berlin diskutieren Experten aus Bund, Ländern und Kommunen, was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für die Onlineportale von Städten und Gemeinden bedeutet.

Am 26.06.2017 von 10:00-17:00 Uhr veranstaltet der Bundesverband Deutscher Internetportale (BDIP) im Roten Rathaus in Berlin das 23. Expertenforum. Mit Experten aus Bund, Ländern und Kommunen diskutiert der BDIP, was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für die Onlineportale von Städten und Gemeinden bedeutet.

Digitalisierung, Digital Government und Verwaltungsmodernisierung sind in den letzten Jahren zu einem Top-Thema avanciert: Das zeigt aktuell auch der Digital-Gipfel der Bundesregierung oder der Zukunftskongress Staat & Verwaltung. Doch während die staatlichen Initiativen vollmundig mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung sowie bessere Verwaltungsprozesse versprechen, stellt sich für kommunale Angebote oftmals die Frage, wie sich gegenüber staatlichen Angeboten infrastrukturelle Nachteile ausgleichen lassen. Dabei besteht unbestritten nirgendwo eine stärkere Nähe zum Bürger, als in den lokalen Informationsangeboten der Kommunen.

Aus diesem Grund wird der Plan der Bundesregierung, einen einheitlichen, verbindlichen, bundesweiten Portalverbund zu schaffen, in den Kommunen auch besonders skeptisch verfolgt: Was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen in Deutschland verbessern soll, bedroht nämlich vielleicht die kommunale Identität. Verschwimmt dann alles im Einheitsbrei? Haben die regionalen, an spezifische Bedürfnisse angepassten kommunalen Onlineportale von Städten und Gemeinden noch eine Zukunft?

Mit namhaften Gästen diskutiert der Bundesverband Deutscher Internetportale die aktuellen Entwicklungen. Unter anderem mit Sabine Smentek, Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik in der Berliner Senatsverwaltung, Ingo Engelhardt, Leiter IT-Strategie bei der Bundesagentur für Arbeit (BA), Ernst Bürger, stv. Leiter der Abteilung Verwaltungsmodernisierung im Bundesministerium des Inneren (BMI), Dr. Kay Ruge vom Deutschen Landkreistag (DLT) und Franz-Reinhard Habbel vom Deutschen Städte und Gemeindebund (DStGB).

Das 23. Expertenforum des BDIP arbeitet dabei heraus, welchen Herausforderungen sich die kommunalen Portale genau stellen müssen. Neben wichtigen Hintergrundinformationen zu politischen Standpunkten zeigen Praxisbeispiele zudem, welche Strategien einzelne Stadtportale verfolgen und welche Lerneffekte sich für eigene Handlungsstrategien ableiten lassen. Damit bietet das Expertenforum des BDIP zudem eine wertvolle Orientierung, wo Städte und Gemeinden jetzt investieren müssen und was vom Bund zu erwarten ist [IP130617NM].

Weitere Informationen und Anmeldung zu der Veranstaltung am 26.06.2017 direkt über die Webseite des Verbands: http://www.bdip.de/expertenforum-2017-der-einheitliche-portalverbund-fuer-buergerservices

Information über den BDIP:
Der Bundesverband Deutscher Internetportale e.V. (BDIP) ist die Interessenvertretung und Plattform für den Erfahrungsaustausch öffentlicher deutscher Internetportale. Mitglieder sind die Betreiber öffentlicher Internetportale (Behörden und Kommunen), sowie die privatwirtschaftlichen Dienstleister in diesem Sektor.

Kontaktdaten:
Bundesverband Deutscher Internet-Portale e.V. (BDIP)
Verbandssitz: Brehmstrasse 40, 30173 Hannover
Telefon 49 (0511) 168 43 039
Fax: 49 (0511) 168 45 351
Vorstandsmitglieder: Henning Sklorz (1. Vorsitzender), Rainer Appelt (2. Vorsitzender), Robert Schaddach (Schatzmeister), George Wyrwoll (Öffentlichkeitsarbeit), Dirk Knäpper, Detlef Sander und Dr. Michael Faltis
E-Mail: info@bdip.de
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Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale am 26.06.2017 im Roten Rathaus in Berlin

Beim Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP) am 26.06.2017 im Roten Rathaus in Berlin diskutieren Experten aus Bund, Ländern und Kommunen, was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für die Onlineportale von St&a

Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale am 26.06.2017 im Roten Rathaus in Berlin

(NL/8714938883) Beim Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP) am 26.06.2017 im Roten Rathaus in Berlin diskutieren Experten aus Bund, Ländern und Kommunen, was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für die Onlineportale von Städten und Gemeinden bedeutet.

Berlin, 12.06.2017 [IP120617NM]. Am 26.06.2017 von 10:00-17:00 Uhr veranstaltet der Bundesverband Deutscher Internetportale (BDIP) im Roten Rathaus in Berlin das 23. Expertenforum. Mit Experten aus Bund, Ländern und Kommunen diskutiert der BDIP, was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für die Onlineportale von Städten und Gemeinden bedeutet.

Digitalisierung, Digital Government und Verwaltungsmodernisierung sind in den letzten Jahren zu einem Top-Thema avanciert: Das zeigt aktuell auch der Digital-Gipfel der Bundesregierung oder der Zukunftskongress Staat & Verwaltung. Doch während die staatlichen Initiativen vollmundig mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung sowie bessere Verwaltungsprozesse versprechen, stellt sich für kommunale Angebote oftmals die Frage, wie sich gegenüber staatlichen Angeboten infrastrukturelle Nachteile ausgleichen lassen. Dabei besteht unbestritten nirgendwo eine stärkere Nähe zum Bürger, als in den lokalen Informationsangeboten der Kommunen.

Aus diesem Grund wird der Plan der Bundesregierung, einen einheitlichen, verbindlichen, bundesweiten Portalverbund zu schaffen, in den Kommunen auch besonders skeptisch verfolgt: Was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen in Deutschland verbessern soll, bedroht nämlich vielleicht die kommunale Identität. Verschwimmt dann alles im Einheitsbrei? Haben die regionalen, an spezifische Bedürfnisse angepassten kommunalen Onlineportale von Städten und Gemeinden noch eine Zukunft?

Mit namhaften Gästen diskutiert der Bundesverband Deutscher Internetportale die aktuellen Entwicklungen. Unter anderem mit Sabine Smentek, Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik in der Berliner Senatsverwaltung, Ingo Engelhardt, Leiter IT-Strategie bei der Bundesagentur für Arbeit (BA), Ernst Bürger, stv. Leiter der Abteilung Verwaltungsmodernisierung im Bundesministerium des Inneren (BMI), Dr. Kay Ruge vom Deutschen Landkreistag (DLT) und Franz-Reinhard Habbel vom Deutschen Städte und Gemeindebund (DStGB).

Das 23. Expertenforum des BDIP arbeitet dabei heraus, welchen Herausforderungen sich die kommunalen Portale genau stellen müssen. Neben wichtigen Hintergrundinformationen zu politischen Standpunkten zeigen Praxisbeispiele zudem, welche Strategien einzelne Stadtportale verfolgen und welche Lerneffekte sich für eigene Handlungsstrategien ableiten lassen. Damit bietet das Expertenforum des BDIP zudem eine wertvolle Orientierung, wo Städte und Gemeinden jetzt investieren müssen und was vom Bund zu erwarten ist.

Weitere Informationen und Anmeldung zu der Veranstaltung am 26.06.2017 direkt über die Webseite des Verbands: http://www.bdip.de/expertenforum-2017-der-einheitliche-portalverbund-fuer-buergerservices

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BDIP: Stadtportale stärken Bürgerbeteiligung

Kaminabend des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale zeigt, wie kommunale Informationsangebote das Bürgerengagement steigern

BDIP: Stadtportale stärken Bürgerbeteiligung

(NL/3449417651) Teilnehmer aus Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft diskutierten beim traditionellen Kaminabend des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP), wie kommunale Internetportale das bürgerschaftliche Engagement steigern können.

Kommunale Informationsangebote unterstützen wirkungsvoll das gesellschaftliche Engagement der Bürger. Welche Voraussetzungen genau für eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung förderlich sind, das thematisierte der Bundesverband Deutscher Internet-Portale e.V. (BDIP) bei seinem traditionellen Kaminabend im Abgeordnetenrestaurant des Deutschen Bundestages (im Reichstagsgebäude) am 28.11.2016 in Berlin.

Henning Sklorz vom Stadtportal bremen.de begrüßte als Vorstandsvorsitzender des BDIP die Teilnehmer aus Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft und betonte die wichtige Mittlerfunktion der öffentlichen Internetportale. In drei hochkarätigen Impulsvorträgen zeigten sich dann praktische Umsetzungen aber auch Herausforderungen bei der Bürgerbeteiligung.

Dr. Michael Efler, Mitglied im Bundesvorstand Mehr Demokratie e.V, definierte zuerst den Unterschied zwischen Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie. Verfahren der Bürgerbeteiligung seien ein Ausdruck partizipativer Demokratie und bieten beispielsweise der Verwaltung in einer Art Rückkoppelung mit den Bürgerinnen und Bürgern wichtige Orientierungsmöglichkeiten, was diese erwarten oder sich wünschen. Letztlich entscheide aber weiterhin das jeweilige gewählte Parlament. Dagegen führt die so genannte direkte Demokratie unmittelbar verbindliche Entscheidungen herbei. Die Bürger überstimmen also bei diesen Verfahren gewissermaßen die gewählten Volksvertreter. Als neu gewählter Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus berichtete Dr. Efler auch von den Koalitionsverhandlungen und den Plänen und Zielen der neuen rot-rot-grünen Koalition im Bundesland Berlin. Hier habe man als zweites Bundesland überhaupt das Bremer Modell einer Privatisierungsbremse festgelegt: Eine Veräußerung öffentlicher Unternehmen soll nur noch nach vorheriger Befragung der Bürger möglich sein.
Gleichzeitig wolle man auf einer kommunalen Plattform alle planerischen Vorhaben veröffentlichen, so dass die Bürger einen besseren Informationszugang aber auch eine bessere Möglichkeit bekommen, sich zu beteiligen. Fragen einer verstärkten Bürgerbeteiligung bis hin zu Elementen direkter Demokratie seien dabei zeitlos wichtig. Dr. Efler wertete eine Beteiligungsoffensive zudem auch als Kampf gegen Populismus und warnte gleichzeitig, dass man sich davon verabschieden müsse, Bürgerbeteiligung nur quantitativ zu denken. Die Verfahren brächten den Kommunen nämlich in jedem Fall wichtige qualitative Impulse.

Wie Kommunen die Bürgerbeteiligung ganz praktisch erhöhen können, beleuchteten Dr. Ortwin Böckmann, Leiter des Kommunalen Anwendungszentrum Brandenburg und die Bürgermeisterin der Stadt Perleberg, Annett Jura, in ihrem Vortrag: Das Internet machts möglich – mit dem Maerker direkt ins Rathaus. Der so genannte Maerker ist eine Plattform, über die Bürger Probleme im öffentlichen Raum an die Verwaltung melden können. Das Verfahren startetet bereits 2008 mit der Stadt Rüdersdorf. Vorbild war eine private Initiative in Großbritannien namens fix my street, die allerdings nur eine Art digitale Mängelliste darstellte. Das revolutionäre an der brandenburgischen Maerker-Initiative war im Vergleich dazu, nicht nur die generelle Sichtbarkeit, sondern insbesondere ein Leistungsversprechen der Verwaltung, dass über das kommunale Portal auch ein Bearbeitungsstand der Mängelbehebung an die Bürger zurückgemeldet wurde. Die Maerker-Initiative in Brandenburg ist eine Erfolgsgeschichte: Mittlerweile nehmen fast 100 Kommunen und damit die Hälfte aller Kommunen in Brandenburg an dem Verfahren teil. Mehr als 60.000 Bürgeranregungen wurden bereits umgesetzt. Bürgermeisterin Annett Jura ergänzte, dass der so genannte Maerker ein wichtiger Kanal der Bürgerbeteiligung in ihrer Kommune sei. Genauso wichtig sei es aber weitere Formen zu finden und zu fördern, etwa Bürgerbüros oder auch einen Bürgerhaushalt. Perleberg befragt seine Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel aktuell über das Stadtmarketing und wie das Logo der Stadt Verwendung finden soll. Eigentlich sollte jede Kommune so etwas wie einen Maerker haben, so Jura.

Mit Ihrem Beitrag Partizipative Governance. Chancen und Herausforderungen von Online-Bürgerbeteiligung rundete Dr. Angela Jain vom Nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung GmbH den Kaminabend thematisch ab. Dr. Jain verwies darauf, dass für eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung eine Kommunikation auf Augenhöhe wichtig sei. Vor allem komme es aber auf die Benutzerfreundlichkeit und Bekanntheit der Verfahren an. Hier seien andere Länder oftmals weiter als Deutschland. Allein in Nordrhein-Westfalen gebe es 396 unterschiedliche Bürgerbeteiligungsverfahren in den Kommunen. Zwar werde allgemein über mangelnde Bürgerbeteiligung geklagt, allerdings leiden selbst die bestehenden Verfahren an Bekanntheit und Verknüpfung. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich, dass ihre Interessen berücksichtigt werden, so Dr. Jain. Kommunale Portale zur Bürgerbeteiligung könnten hier die empfundene Legitimitätslücke politischer Entscheidungen schließen und seien ein unabdingbarer Beitrag zu einer aktiven gesellschaftlichen Teilhabe der Bürger, die sich auch über die allgemeinen Wahlen hinaus einbringen wollen. 60 Partizipationsbeauftragte und 50 verschiedene Leitfäden zu kommunaler Onlinebeteiligung gebe es bereits bundesweit. Dies sei ein richtiger und wichtiger Schritt zu einem wirkungsvollen eGovernment, das die Bedürfnisse der Bürger stärker einbindet.

Mit dem Nexus Instiut wird der BDIP 2017 auch eine breitere Studie zu Prozessen der Bürgerbeteiligung begleiten. Der Kaminabend in Berlin zeigte jedenfalls eindrucksvoll, dass Beteiligungsverfahren nicht nur vorteilhaft für die kommunale Verwaltung sind, sondern auch ein wichtiges Element, Demokratie zu stärken und zu fördern. Weitere Informationen zum Bundesverband Deutscher Internetportale e.V und seinen Veranstaltungen finden sich unter www.bdip.de [BB051216NM].

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Zukunftsenergie Deutschland 4

Zukunftsenergie Deutschland 4

www.zukunftsenergien-deutschland.de

Zukunftsenergie Deutschland 4 investiert in fertige Photovoltaik-Anlagen und Blockheizkraftwerke als Energiemix mit langfristigen Einnahmen aus dem EEG und KWKG. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung wird die eingesetzte Energie doppelt genutzt – zur Erzeugung von Strom und Wärme. Dies geschieht in dezentralen Anlagen wie Blockheizkraftwerken (BHKW). Das aktualisierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bewertet diese dezentrale Energiequelle äußerst positiv und weist sie als besonders förderungswürdig aus.

Zu dem bereits im Januar 2016 erworbenen Blockheizkraftwerk kommt eine Solaranlage hinzu. Es handelt sich um eine Dachsolaranlage mit einer Megawatt Leistungskapazität und die Anlage ist bereits seit 2011 in Betrieb. Deshalb wird der Strom der Anlage noch nach dem damals gültigen Einspeisetarif des Erneuerbare- Energien-Gesetzes (EEG) vergütet. Dieser liegt noch bei attraktiven 26,07 Cent pro Kilowattstunde. Aktuell bekommen die Betreiber für neue Dachanlagen dieser Größenordnung laut EEG noch maximal 8,91 Cent pro Kilowattstunde für den Solarstrom.

Auf einen Blick:
Investition in Photovoltaik-Anlagen und Blockheizkraftwerke in Deutschland
Langfristige Vergütung durch EEG und Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG)
Langfristige Abnahmeverträge (Industrie, Krankenhäuser, Öffentliche Träger)

Hohe Investitionsquote
Blockheizkraftwerke und Solaranlagen bereits erworben zu günstigen Konditionen
Strenge Investitionskriterien sichern die Qualität der Vermögensanlage
Qualitäts-Anlagen mit bekannter Motorentechnik (z.B. MAN etc.)
Keine Fertigstellungs- und Betreiberrisiken
Vollwartungsvertrag
Kompetenzteam bestehend aus kaufmännischer und technischer Betriebsführung, Sachverständigen, Ingenieurbüros und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
Mindestbeteiligung: 10.000 Euro
Kurzläufer: ca. 10 Jahre
Hohe Auszahlungen 6 % p.a. bis zu 11 % p.a. steigend
Hoher Gesamtmittelrückfluss lt. Prognose ca. 172 %
Konservative Kalkulation
Unabhängiger Treuhänder und Mittelverwendungskontrolleur
Sonderkonditionen für Bürger aus der Region
Sie zeichnen direkt zu Bestkonditionen!

Zukunftsenergie Deutschland 4. Die Erfahrung aus 8 Jahren werden genutzt, um erneut in Photovoltaik-Anlagen zu investieren, und außerdem wurden die Chancen einer weiteren Energieerzeugungs-Technik zur Investition erkannt, um den Energiemix in Deutschland voranzutreiben – die Kraft-Wärme-Kopplung.

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung wird die eingesetzte Energie doppelt genutzt – zur Erzeugung von Strom UND Wärme. Dies geschieht in dezentralen Anlagen wie Blockheizkraftwerken (BHKW). Das gerade aktualisierte Erneuerbare Energiegesetzt (EEG) bewertet diese dezentrale Energiequelle äußerst positiv und weist sie als besonders förderungswürdig aus.

Weitere Informationen: http://www.zukunftsenergien-deutschland.de

Die CVM Unternehmensgruppe besteht seit 1987 und bietet exklusive Investments im Bereich Erneuerbare Energien.

Kontakt
CVM GmbH
Stefanie Lorenzen
Heie Juuler Wäi 1
25920 Risum-Lindholm
04661 – 941305
04661 – 941306
info@zukunftsenergien-deutschland.de
http://www.zukunftsenergien-deutschland.de

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Bürger investieren in grünen Strom vor Ort

Energieversorgung Selb-Marktredwitz baut Windpark mit Beteiligung der Bevölkerung

Aktien? Immobilien? Festgeld? Das alles gab es für Anleger schon immer. Relativ neu sind Möglichkeiten zur Investition in regenerative Energieerzeugung. Und wenn diese gut geplant sowie kommuniziert werden, dann ist der Zuspruch groß. Das jedenfalls zeigt das jüngste Projekt der Energieversorgung Selb-Marktredwitz (ESM), die ESM-Bürgerenergie 2.1. Innerhalb von zehn Tagen haben Bürger aus der Region ihre Zeichnungswünsche in Höhe von 3,25 Mio. EUR bei der Bürgerbeteilung der ESM angemeldet. Der Erlös des qualifizierten Nachtragsdarlehens fließt in die Realisierung des Windparks Vielitz und weiterer zukunftsweisender Energieprojekte der ESM.

Die ESM gehört zum Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern, von dessen rund 20 Mitgliedern viele konsequent auf Energie aus erneuerbaren Quellen setzen. Immer beliebter wird die Beteiligung der Menschen aus der Region – und das aus mehreren Gründen, wie ESM-Geschäftsführer Klaus Burkhardt erläutert: „Wir wollen den Menschen, die hier leben, die Möglichkeit geben, von der Energiewende auch finanziell zu profitieren. Der Bürger kann sich so für eine nachhaltige Energieversorgung engagieren. Zudem lässt sich die Wirtschaft vor Ort stärken, wenn das Projekt ein regionales ist.“ Die Bürgerbeteiligung sei ein Weg, die Energiewende als Mitmach-Wende zu realisieren, so Burkhardt weiter. „Und Mitmachen maximiert natürlich die Akzeptanz.“

Der Windpark in Vielitz im Landkreis Wunsiedel wird aus vier Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von je 2,4 Megawatt bestehen. Damit lassen sich nach den Prognosen jährlich rund 21.500 Megawattstunden Strom erzeugen, die dem Klima ca. 11.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ersparen. Mit dem Bau der Windräder wurde bereits begonnen und die vier Fundamente wurden betoniert. Die Anlagen sollen ab dem Frühsommer 2016 Ökostrom ins Netz der ESM in Vielitz und Bernstein einspeisen. Der regionale Energieversorger sieht das Vorhaben als weiteren Meilenstein in Richtung einer stärker regionalen und umweltverträglichen Energieversorgung. Burkhardt: „Dafür müssen alle vorhandenen Ressourcen genutzt werden, eben auch günstige Standorte für Windstrom im Binnenland.“

Ein wichtiges Argument für die Beteiligung sei für viele Bürger auch die Planungshoheit der ESM gewesen, berichtet Burkhardt. Der oberfränkische Energieversorger hat die Projektierung und Entwicklung des Windparks zu 100 Prozent selbst durchgeführt und damit bewusst auf den Kauf eines schlüsselfertig erstellten Windparks verzichtet. Stattdessen leitet ESM das Projekt, zieht allerdings dort, wo spezielles Fachwissen erforderlich ist, externe Experten hinzu. „Das kam bei den Menschen gut an, denn so konnten wir die Bedürfnisse unserer Bevölkerung bestmöglich berücksichtigen“, berichtet Burkhardt. Mit der gleichen Motivation wurden alle Bürger stets zeitnah und transparent über das Vorhaben informiert.

Dem Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern gehören rund 20 lokale und regionale Energieversorger an. Der Zusammenschluss dient der Bündelung von Kompetenzen und Erfahrungen sowie der Koordination gemeinsamer Aktivitäten im Interesse der Kunden. Internet: http://www.initiativkreis-stadtwerke.de

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Ökostrom mit Bürgerbeteiligung

Mitglieder des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern engagieren sich bei Windpark

Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an konkreten Projekten hat sich als wichtiger Hebel erwiesen, wenn es um die Akzeptanz der Energiewende geht. Für Energieversorger sind deshalb von den Menschen vor Ort mitfinanzierte Projekte zur regenerativen Energieerzeugung ein attraktives Modell. Jüngstes Beispiel: Die SWW Wunsiedel GmbH und die LuK Helmbrechts GmbH engagieren sich über die ZukunftsEnergie Fichtelgebirge GmbH (ZEF) beim Bau des Windparks Neuenreuth, für den eine Bürgerbeteiligung angeboten wurde. Sowohl die SWW als auch die LuK sind Mitglieder des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern.

Dieser Zusammenschluss von rund 20 lokalen und regionalen Versorgern hat schon lange den Charme der Bürgerbeteiligung entdeckt. „Wenn Menschen in Anlagen in ihrer Region investieren, identifizieren sie sich besonders stark mit den damit verbundenen Zielen“, so Stephan Pröschold, Sprecher des Initiativkreises. Dessen Mitglieder haben deshalb bereits Projekte realisiert, bei denen die Bürger Darlehensgeber oder Mitglieder von Energiegenossenschaften waren beziehungsweise sind. Viele würden das nicht nur als attraktive Geldanlage nutzen, sondern froh sein über die Möglichkeit, auf diese Weise einen persönlichen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in der Energieversorgung zu leisten, ist Pröschold überzeugt.

Windstrom für 9.400 Haushalte

Sicher gilt das für viele der Anleger, die sich in den letzten Wochen für eine Investition im Thiersheimer Ortsteil Neuenreuth entschieden haben. Hier baut die ZEF den bisher größten Windpark ihrer Geschichte: vier moderne Windkraftanlagen mit je drei Megawatt Leistung, einer Nabenhöhe von 134 Metern und Rotoren mit 131 Metern Durchmesser. Prognostiziert ist eine Stromerzeugung von rund 30.470.000 Kilowattstunden pro Jahr, womit rein rechnerisch bei der Annahme ganzjährig gleichmäßig wehenden Windes etwa 9.400 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden können. Die Ökostrom-Erzeuger sollen Ende 2016 ans Netz gehen.

Wie beim Windpark in Arzberg und dem Windrad am Wildenberg, ebenfalls realisiert von der ZEF, können sich Bürgerinnen und Bürger finanziell an der Produktion von Windstrom in Neuenreuth beteiligen. Es handelt sich dabei um Nachrangdarlehen an die ZEF, die ausschließlich für das Projekt in Thiersheim verwendet werden. Der Festzins beträgt zwei Prozent pro Jahr, der ertragsabhängige Bonus bis zu vier Prozent. Informationen erhalten Interessierte unter www.zef-buergerbeteiligung.de und unter Telefon 09232 887-0.

Der Zuspruch sei sehr groß, so Marco Krasser, Geschäftsführer der ZEF und der SWW Wunsiedel. Der Windpark ist für ihn ein weiterer Schritt auf dem Weg zu mehr Unabhängigkeit von Energieimporten, er trage zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei und werde die Wertschöpfung in der Region erhöhen.

Ansprechpartnerin für die Presse: Siynet Spangenberg, Fröhlich PR GmbH,
Tel. +49(09 21) 7 59 35-53, E-Mail s.spangenberg@froehlich-pr.de

Dem Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern gehören rund 20 lokale und regionale Energieversorger an. Der Zusammenschluss dient der Bündelung von Kompetenzen und Erfahrungen sowie der Koordination gemeinsamer Aktivitäten im Interesse der Kunden. Internet: www.initiativkreis-stadtwerke.de
Presseinformation des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern, V.i.S.d.P.: Detlef Fischer, VBEW e. V., Akademiestraße 7, 80799 München

Dem Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern gehören rund 20 lokale und regionale Energieversorger an. Der Zusammenschluss dient der Bündelung von Kompetenzen und Erfahrungen sowie der Koordination gemeinsamer Aktivitäten im Interesse der Kunden. Internet: http://www.initiativkreis-stadtwerke.de

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muenchen-mitgestalten.de – digitale, online Bürgerbeteiligung

München mitgestalten ist die Platform für online Bürgerdialoge in München

muenchen-mitgestalten.de - digitale, online Bürgerbeteiligung

Plattform für digitale Bürgerbeteiligung in München von iCrowd

München mitgestalten ist die neue Plattform für Bürgerbeteiligung rund um München.

Der online Bürgerdialog ist Teil einer neuen Revolution im E-Partizipation -Bereich und bietet der Stadt ein Ideenmanagement mit eigener Bürgercommunity. Es ist demnach eine Weiterentwicklung des betrieblichen Vorschlagswesens, bei dem nun in einer Open Innovation Bürgercommunity kollaborativ aus Ideen fertige Konzepte und Lösungen entwickelt werden.

Bürger der Stadt München können sich kostenlos registrieren oder sich mit ihrem Facebook-Account einloggen, sich an aktuellen Diskussionen beteiligen oder auch eigene Ideen einreichen. Es geht darum gemeinsam die Stadt zu verschönern, Missstände mit einem Mängelmelder aufzuzeigen, neue Perspektiven zur Nutzung von Leerstand zu entwickeln, Einsparmöglichkeiten zu identifizieren, das Kulturangebot zu verbessern und besondere Angebote in München besser zu verbreiten. Im Gegenzug für ihre Ideen erhalten die Bürger eine schönere Stadt und Punkte (Gamification), bei denen sie sich mit anderen Nutzern vergleichen können. Regelmäßig erhalten die engagiertesten Nutzer Preise und haben demnach auch noch Spaß bei der Verschönerung ihrer Stadt. Die Ergebnisse werden regelmäßig in offenen Briefen der Stadt übergeben, die dadurch einen Einblick über die Wünsche ihrer Bürger bekommt und gleichzeitig auch Möglichkeiten die Stadt München zu verbessern. Eine Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung München könnte den Bürgerdialog noch besser nutzbar machen.

www.Muenchen-mitgestalten.de bietet München eine Perspektive für die Entwicklung von online Bürgerbeteiligung und die Effizienz und Reichweite, die damit einhergeht. Eine direkte Art der Demokratie, die durch die Digitalisierung möglich wurde und nun super bei muenchen-mitgestalten.de mit der Software iCrowd Social Lab genutzt wird.

muenchen-mitgestalten.de ist kostenfrei und wird von iCrowd moderiert. iCrowd hat auch die entsprechende Software und Anpassungen für muenchen-mitgestalten.de entwickelt und vertreibt Software für Crowdsourcing bzw. Open Innovation und Co-Creation. iCrowd ist führend mit seinen Software-Technologien und ist aufgrund des Funktionsumfanges einmalig auf den Markt.

Der Marktführer iCrowd bietet Städten und Gemeinden Software und Services für digitale Bürgerbeteiligung 3 Monate kostenfrei an. Mehr Informationen zu muenchen-mitgestalten.de erhalten Sie unter www.iCrowd.de

iCrowd bietet Software und Services für Open Innovation und Co-Creation. Dabei wird unsere Software für Ideen- und Innovationsmanagement, Crowdsourcing und digitale Bürgerbeteiligung genutzt. Wir sind dabei ein Full-Service Anbieter und bieten unsere Software as a Service an.

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Crowdfunding für Forschungsprojekt zur Bürgerbeteiligung gestartet

„Bürgerbeteiligung bei Naturkatastrophen – Eine Studie zu Bürgerbeteiligung beim Sommerhochwasser 2013“ gestartet. Projekt will Bürgerbeteiligung auch bei der Finanzierung ermöglichen.

Am 28.05.2014 startete das Forschungsprojekt „Bürgerbeteiligung bei Naturkatastrophen – Eine Studie zu Bürgerbeteiligung beim Sommerhochwasser 2013“, das die Zusammenarbeit zwischen Bürgerinitiativen und Entscheidungsträgern während des Sommerhochwassers 2013 untersucht. Das Vorhaben geht der Frage nach, inwieweit politische Schutzmaßnahmen während des Sommerhochwassers in Sachsen-Anhalt mit den Anforderungen und Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort übereinstimmen. Hochwasser wie das im letzten Jahr haben verheerenden Schaden in weiten Regionen Sachsen-Anhalts hinterlassen. Das Projekt hat das Ziel, die öffentliche Wahrnehmung für Bürgerinitiativen zu erhöhen und somit das zukünftige Zusammenspiel von Politik und Zivilgesellschaft im Katastrophenfall zu verbessern. Die Erkenntnisse sollen Stadtverwaltungen, Behörden, Instituten, Bürgerinitiativen und Privatpersonen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, um das öffentliche Wissen um das Zusammenspiel von Zivilgesellschaft und Entscheidungsträgern im Katastrophenfall zu verbessern.

Dieses Forschungsvorhaben ist zeit- und kostenintensiv. Die Studie wird von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern finanziert, die sich in dem Projekt aus Überzeugung engagieren. Dennoch ist das Projektteam auf Spenden angewiesen, um Fahrtkosten zu Experteninterviews, Materialkosten und Kosten für Räume und Verpflegung während der Fokusgruppen zu decken sowie kostenlose Publikationen und Informationsmaterial zur Verfügung stellen zu können.
„Wir wollen die Idee der Bürgerbeteiligung mit dem Crowdfunding konsequent weiterführen.“ so der Projektleiter Dr. Götz Frommholz. Projektmitarbeiter Timothy Atkins ergänzt: „Die bürgerfinanzierte Forschung ermöglicht eine breite Beteiligung aller Betroffenen und Interessierten und stellt sicher, dass nicht nur die Politik und die Wissenschaft beim Thema Hochwasser gehört werden.“
Wer das Projekt finanziell unterstützen möchte, findet bei betterplace.org alle Informationen: https://www.betterplace.org/de/projects/19654. UnterstützerInnen bekommen eine Spendenquittung und werden auf Wunsch auf der Projekthomepage genannt.

Noch mehr Informationen gibt es unter http://howafo.die-regionalimpuls.de. Dort haben alle die Möglichkeit, online über den Forschungsblog und via #howafo an der Diskussion und dem Forschungsverlauf aktiv teilzunehmen.

Informationen zu den Projektpartnern:
Über d|part: dpart ist ein gemeinnütziger, unabhängiger und überparteilicher Think Tank. Im Zentrum seiner Arbeit steht die Erforschung und Förderung verschiedener Formen politischer Partizipation. Die Organisation gibt Orientierung beim Erfassen und Verstehen von Bürgermeinungen und der Zivilgesellschaft und hilft, die Wünsche und Anforderungen der Bürger an Formen der politischen Beteiligung umzusetzen. Hierzu führt der Think Tank Forschungsaufträge öffentlicher und privater Institutionen aus, seine Forscherinnen und Forscher lehren an Schulen und Universitäten, und beraten öffentliche Institutionen in Workshops und Seminaren. Als zentraler Bestandteil politischer Beteiligung ist bürgerschaftliches Engagement ein wichtiger Teil der Forschungsprojekte und spielt eine Rolle in vielen Handlungsempfehlungen.

Über regional | im | puls: Die regional | im | puls ist eine parteiunabhängige Beratungsagentur mit Sitz in Halle (Saale) und Berlin. Kernkompetenz des Unternehmens ist die passgenaue Erstellung von Beteiligungsprozessen für Kunden in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, sowie Schulungen und Workshops in den Bereichen Projektmanagement, Integration und Willkommenskultur, Familienfreundlichkeit und Beteiligungsmethoden. Die tägliche Arbeit der regional | im | puls mündet in die übergeordnete Unternehmensvision einer gestärkten Politik und Zivilgesellschaft, die verantwortungsbewusst und gezielt Dialog- und Meinungsbildungsprozesse in Kommunen, Unternehmen und Vereinen zur Einbindung aller Anspruchsgruppen einbringen.

Über:

regional | im | puls
Herr Wanja Seifert
Mansfelder Str. 56
06108 Halle
Deutschland

fon ..: 0157 56182425
web ..: http://www.die-regionalimpuls.de
email : info@die-regionalimpuls.de

Über regional | im | puls: Die regional | im | puls ist eine parteiunabhängige Beratungsagentur mit Sitz in Halle (Saale) und Berlin. Kernkompetenz des Unternehmens ist die passgenaue Erstellung von Beteiligungsprozessen für Kunden in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, sowie Schulungen und Workshops in den Bereichen Projektmanagement, Integration und Willkommenskultur, Familienfreundlichkeit und Beteiligungsmethoden. Die tägliche Arbeit der regional | im | puls mündet in die übergeordnete Unternehmensvision einer gestärkten Politik und Zivilgesellschaft, die verantwortungsbewusst und gezielt Dialog- und Meinungsbildungsprozesse in Kommunen, Unternehmen und Vereinen zur Einbindung aller Anspruchsgruppen einbringen.

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Windenergieanlagen: Akzeptanzsteigerung durch Bürgerbeteiligung – eine Mär?

Akzeptanz wird unter anderem durch Verteilungsgerechtigkeit erreicht. Von gerechter Partizipation Aller kann bei Beteiligungsmodellen jedoch nicht die Rede sein. Die Stiftungslösung als Alternative.

Eine schier nicht wegzudenkende Prämisse prägt die Diskussion über das Für und Wider von Windenergieanlagen im Lande: Bürgern muss die Möglichkeit der finanziellen Beteiligung geboten werden, um die Akzeptanz zu erhöhen. Das gilt es kritisch zu hinterfragen.

These 1: Beteiligungsmöglichkeiten verringern die Verteilungsgerechtigkeit. Es ist allseits bekannt, dass sich nur die Bürger an einem Projekt beteiligen können, die über entsprechende finanzielle Mittel verfügen. Und: je mehr man besitzt, desto höher ist die mögliche Höhe der Beteiligung und damit der individuelle Gewinn. Die „Reichen“ werden reicher, die „Armen“ bleiben arm. Gepaart mit den menschlichen Eigenschaften von Neid und Gier tritt bei Bürgerbeteiligungsmodellen auch folgendes Phänomen auf: Projekte werden von Teilen der Bevölkerung verstärkt abgelehnt.

These 2: Verteilungsgerechtigkeit wird im Vorfeld ad absurdum geführt. Sind ca. 50 % der Windkraftanlagen laut Bundesverband Windenergie wirtschaftlich notleidend, so kommt das nicht von ungefähr. Not entsteht dann, wenn Erträge und Kosten auseinander driften. Wurde z.B. eine Windkraftanlage zu teuer bezahlt, erhöht sich diese Gefahr signifikant. Angebote von Projektierern, dass mit Fertigstellung der Anlagen auch Bürger eine oder mehrere dieser Anlagen übernehmen können, sind auf ihre Wirtschaftlichkeit hin zu untersuchen – was nur bedingt hilft, denn der Preis wird von den Projektierern vorgegeben. So werden nicht selten Anlagen zu Preisen angeboten, die bei Eintreten verschiedener Betriebsrisiken zwangsläufig die wirtschaftliche Not zur Folge haben.

Welche Konsequenzen ergeben sich aus diesen Überlegungen? Vorrangig sollte insbesondere bei kommunalen Flächen, Flächen, die im übertragenen Sinn allen Bürgern gehören, die Standortentwicklung bis zur Baureife selbst bzw. durch den späteren, „verteilungsgerechten“ Bauherrn betrieben werden. Alternativ kann die Zusammenarbeit mit einem Projektierer gesucht werden, dies allerdings nach Möglichkeit in Verbindung mit dem Prinzip des „gläsernen Geldbeutels“.

Eine weitergehende Verteilungsgerechtigkeit kann nur dann entstehen, wenn alle Bürger bzw. das Gemeinwohl am Gewinn von Windkraftanlagen partizipieren, ungeachtet der Frage, ob sich der Einzelne finanziell beteiligen kann. Hierfür gibt es – vorausgesetzt die Kommunen haben die entsprechende Finanzkraft – verschiedene in Frage kommende Rechtsformen für eine sogenannte Projektgesellschaft. Besonders charmant, da keinen eigenwirtschaftlichen Interessen unterliegend, ist die Rechtsform der gemeinnützigen Stiftung, insbesondere wenn Kommunen nicht selbst investieren können. Wenn die Stiftung alle überschüssigen Erträge dazu verwendet, ihre Stiftungszwecke vor Ort zu erfüllen, dann wird Verteilungsgerechtigkeit im Sinne aller Bürger erreicht. Die Akzeptanz der Projekte bei den Bürgern steigt signifikant.

Durchaus nachvollziehbar ist der Gedanke, Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihr Vermögen vor Ort anzulegen. Dem kann eine Stiftungslösung entsprechen, indem Bürger, z.B. über eine Beteiligungsgenossenschaft, der Stiftung Darlehen zur Finanzierung des Projektes geben, anstelle der örtlichen Banken. Dies mindert nicht das Gewinnpotential der Stiftung und stellt die Verteilungsgerechtigkeit der Stiftungslösung, in einer Zinswirtschaft, in der wir nun mal leben, nicht in Frage. Eine schöne Abrundung erfährt die Stiftungslösung durch die Direktvermarktung des „grünen Stroms“ an alle Bürger vor Ort.

Über:

Stiftungsidee Dieter Christoph
Herr Dieter Christoph
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91054 Buckenhof
Deutschland

fon ..: 0170/6325586
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Stiftungsidee Dieter Christoph

Herr Dieter Christoph ist seit 1994 selbstständig in der Entwicklung und Umsetzung von Bürgerbeteiligungsmodellen tätig. Seit 2001 widmet er sich ausschließlich der Konzeption und Betreuung von Stiftungsprojekten für Kommunen und gemeinnützige Organisationen.

Pressekontakt:

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