Schlagwort: Brückenbau

Arup übernimmt Planungsleistungen für die neue Ortsumgehung von Wesel

Der Neubau der B58n soll den Innenstadtverkehr entlasten

Arup übernimmt Planungsleistungen für die neue Ortsumgehung von Wesel

Die B58n soll den Innenstadtverkehr entlasten (Bildquelle: Ingenieurgemeinschaft BUNG-Arup)

Berlin/Düsseldorf, 10. Mai 2017 – Das international tätige Planungs- und Beratungsunternehmen Arup übernimmt in einer Arbeitsgemeinschaft mit BUNG Ingenieure als Generalplaner die Entwurfs- und Ausschreibungsplanung für den Neubau der Bundesstraße 58n Südumgehung Wesel am Niederrhein. Der neue Streckenabschnitt verbindet die Rheinbrücke Wesel mit der Bundesstraße 70, der Bundesstraße 8 und der Bundesstraße 58 und soll bis in ca. vier Jahren realisiert werden. Auftraggeber ist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 80 Millionen Euro.

Zum Projekt gehören Planungsleistungen für die Objekt- und Tragwerksplanung einer rund zwei Kilometer langen Schnellstraße mit getrennten Richtungsfahrbahnen und je zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung in Damm-, Trog- und Tunnellage. Im Abschnitt liegen sechs Brücken und ein rund 360 Meter langer Tunnel. BUNG Ingenieure wird die Straßen- und Tunnelplanung sowie ein Kreuzungsbauwerk mit einer Hauptbahnstrecke übernehmen, Arup zeichnet für die Planung der Straßenbrücken verantwortlich. Die Arbeitsgemeinschaft von Arup und BUNG Ingenieure übernimmt auch die jeweiligen Projektsteuerung-, Geotechnik- und SiGeKo-Leistungen sowie die Planung der technischen Ausrüstung.

„Die südliche Ortsumgehung wird den Innenstadtverkehr von Wesel beträchtlich entlasten und gleichzeitig die Möglichkeiten für den Fernverkehr verbessern. Unser Planungskonzept konnte vor allem wegen der innovativen Bauverfahren überzeugen, damit hoffen wir, einen Beitrag zu einer schnellen Realisierung leisten zu können.“

Markus Gabler, Leiter Brückenbau, Arup Deutschland

Arup ist ein weltweit tätiges, unabhängiges Planungs- und Beratungsbüro und die kreative Kraft hinter vielen der weltweit bedeutendsten Projekte der gebauten Umwelt. Mit 13.000 Planern, Ingenieuren und Beratern in 92 Büros in 40 Ländern bietet Arup innovative und nachhaltige Lösungen für unterschiedlichste Branchen und Märkte. In Deutschland liefert Arup mit rund 200 Experten an den Standorten Berlin, Frankfurt am Main und Düsseldorf maßgeschneiderte Lösungen zu allen Anforderungen – von der Fachplanung einer Spezialdisziplin bis zu komplexen, interdisziplinären Projekten.

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Bedeutung der Technik der Antike für die Entwicklung Heute

Seminarbeitrag von Eric Mozanowski: „Die Römer, die spinnen die Römer“ – Die Vergangenheit sichtbar bis ins Heute

Bedeutung der Technik der Antike für die Entwicklung Heute

Bedeutung der Technik der Antike für die Entwicklung Heute – von Eric Mozanowski, Immobilienexperte

Geschichte, Bedeutung und Entwicklung der Technik und Technologie – Infrastruktur und Verkehrswesen, Häfen und Straßen

Die Entwicklung der Menschheit geht Hand in Hand mit der Entwicklung der Technik einher. Von Anfang an braucht die Menschheit Wohnraum. Immobilien- und Denkmalschutzexperte Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass seit Urzeiten der Mensch Erdmassen und Steine bewegt, Tunnel und Kanäle gräbt, Tempel, Festungsanlagen und Kathedralen baut. Neue Werkzeuge und Maschinen werden erfunden, entwickelt und spezieller auf die Bedürfnisse abgestimmt. Der Stuttgarter Autor Eric Mozanowski gilt als profaner Kenner der Immobilienszene und hat sich im Besonderen dem Denkmalschutz im Wandel der Zeit durch Veröffentlichungen auf sich Aufmerksam gemacht.

Technik der Antike – Geschichte und Entwicklung – Handel – Wirtschaft – Infrastruktur

Wegen der geografischen Gegebenheiten des Mittelmeerraumes waren die antiken Gesellschaften nicht autark; einzelne Städte, Völker oder Herrscher waren auf den Austausch mit anderen Regionen angewiesen. Unter dieser Voraussetzung kam es zu einem Aufschwung des Handels im gesamten mediterranen Raum.

„Alle Wege führen nach Rom“ – Seminarbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte aus Stuttgart

Immobilienexperte Eric Mozanowski erläutert, dass der Ursprung der Technik in Ägypten und im Alten Orient von Experten angesehen wird. Die technische Entwicklung nahm damit in Griechenland und Rom, von der Landwirtschaft bis zum Bergbau und von der Baukunst bis zur Zeitmessung ihren Lauf.

Das Meer, das eigentliche Zentrum des mediterranen Raumes, hatte die Funktion einer natürlichen Infrastruktur. Das Meer verband die verschiedenen Küsten und Länder miteinander. Das machte man sich zu dieser Zeit zu Eigen und konnte damit den Handel in Schwung bringen. Die Seefahrt wurde durch mehrere Faktoren begünstigt: Einmal die hohen Berge in Küstennähe sowie die vielen Inseln haben die Orientierung auf See erleichtert, und der oftmals wolkenlose Himmel ermöglichte es, auch bei Nacht zu segeln, indem die Fahrtrichtung an den Sternen ausgerichtet wurde. Das Meer bestimmte den Rhythmus von Wirtschaft und Kommunikation im Mittelmeerraum. Im Winter musste wegen der Stürme die Seefahrt eingestellt werden, und damit ruhten natürlich auch Handel und Verkehr.

Der mediterrane Raum bot der Bevölkerung so insgesamt sehr gute Lebensbedingungen. Aber die mageren Böden und die vorwiegend geringen landwirtschaftlichen Erträge, die ungleiche Verteilung der Metallvorkommen, die Gebirge, die wirtschaftlich nur extensiv genutzt werden konnten, und die erheblichen klimatischen Schwankungen bedeuteten für Griechen und Römer eine erhebliche Herausforderung, führt Eric Mozanowski in das Thema ein.

„Damit wir heute verstehen, wieso gewisse Infrastrukturen europaweit nicht eins zu eins umsetzbar sind, müssen die Vor-Ort-Gegebenheiten und die Geschichte dahingehend betrachtet werden. Die Infrastruktur und das Verkehrswesen für Häfen und Straßen erforderte schon damals eine große Fantasie. Die antike Schifffahrt des Meeres an Verkehrswegen wurde genutzt, und auch auf die Errichtung von Infrastrukturanlagen war man angewiesen. Die Handelsaktivitäten wurden immer weiter aufgebaut, und es reichte nicht mehr, am Meeresufer die Waren auszutauschen und die Schiffe nach der Seefahrt an Land zu ziehen. In der damaligen Zeit mussten Häfen angelegt werden, damit Schiffen bei schlechtem Wetter Schutz geboten und Erleichterung für das Be- und Entladen werden konnte.

Hafen an der Tiber-Mündung – technische Meisterleistung

Als Beispiel einer technischen Meisterleistung der Zeit nennt Eric Mozanowski den Bau des Hafens an der Tiber-Mündung. Bis zum 1. Jahrhundert n. Chr. fehlte an der Küste von Rom ein Hafen für die großen Frachtschiffe, die das Getreide aus Ägypten nach Italien brachten. Claudius, dem es darauf ankam, die Getreideversorgung der Stadt Rom zu sichern, erteilte den Auftrag, einen solchen Hafen zu bauen; obgleich die Architekten die Pläne als unrealisierbar ablehnten, beharrte Claudius auf der Ausführung des Projektes. An Land wurde ein großes Becken ausgehoben, und gleichzeitig errichtete man zwei große Molen, sodass ein rundes Hafenbecken entstand. Ein großer Wellenbrecher schützte die Einfahrt. Das Fundament für diesen Wellenbrecher, auf dem ein Leuchtturm errichtet wurde, hat man geschaffen, indem an dieser Stelle ein großes mit Stein beladenes Schiff versenkt wurde. Traian ließ später landeinwärts ein zweites sechseckiges Hafenbecken anlegen, das über 700 Meter lang war und Anlegeplätze für mehr als 1000 Schiffe bot.

Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass damit ein Meilenstein gelegt wurde. Viele antike Häfen besaßen einen Leuchtturm. Den ersten Leuchtturm ließen die Ptolemäer im 3. Jahrhundert v.Chr. auf der vor Alexandria gelegenen Insel Pharos errichten. Da die Küste Ägyptens sehr flach war, fehlten den Seeleuten Orientierungspunkte.

Gestaltung der Infrastruktur: Kanäle und Straßen

Im Zuge des Hafenbaus wurden Kanäle gebaut. Diese erfüllten zwei Funktionen: Erstens sollte Schiffen die gefährliche Fahrt in der stürmischen See um ein Vorgebirge erspart werden. Zweitens sollten für den Transport von Gütern Binnenschifffahrtswege oder Seewege als Verbindung zwischen zwei Meeren geschaffen werden.

Die römischen Straßen hingegen dienten zunächst vor allem militärischen Zwecken. Die Armee sollte möglichst schnell zu ihrem jeweiligen Einsatzort zur militärischen Absicherung geführt werden. „Die Leistung der Römer für die gepflasterten Fernstraßen ist einzigartig und betrug damals ca. 80.000 Kilometer. Zugleich wurden die Straßen immer mehr von der Zivilbevölkerung ganzjährig genutzt. Die Römer investierten auch aus Rücksicht auf ihre Staatsreligion große Mittel in den Ausbau der Straßen. So führte der erste Religions-Beamte des Landes den Titel Pontifex maxiumus, wörtlich der oberste Brückenbauer (näheres hierzu unter: Friedrich Wilhelm Schmidt, hrsg. von Ernst Schmidt: Forschungen über die Römerstrassen etc. im Rheinlande. In: Jahrbücher des Vereins von Alterthumsfreunden im Rheinlande 31 (1861), S. 1-220,). Die Entwicklung und Schaffung von Infrastruktur, Verkehrswegen und Handelsrouten wurde ausgebaut – alle Wege führen nach Rom – es entstanden überall eine kultivierte und geordnete Lebensweise. Neue Herausforderungen brauchten Ideen, Baukunst und brachten technologischen Fortschritt und damit Lösungen und meisterhafte Bauten für Brücken, Verkehrswege, Häfen etc., die bis heute noch bewundert werden können“, bedankt sich Eric Mozanowski bei der interessierten Teilnehmerrunde.

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Brückenbau mit Know-how

HKL überzeugt als Partner bei aufwendiger Brückensanierung auf der A2.

Brückenbau mit Know-how

Minibagger und Radlader sorgen für den zügigen Abtransport des ausgehobenen Materials.

Großbaustelle A2: Bei der Sanierung einer der meistbefahrenen Autobahnen der Bundesrepublik sind Mietmaschinen und Geräte von HKL beteiligt. Auf 9,5 Kilometern zwischen der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen und dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordost unterstützen Radlader, Bagger, Kompressoren, Stromerzeuger und Bauwagen von Deutschlands Branchenführer die EUROVIA Beton GmbH ZS Köln/Bonn bei der Instandsetzung der Brücken. Die Maschinen aus dem HKL Center Unna sind seit August 2015 im Einsatz.

Der HKL MIETPARK hält bundesweit modernes Gerät für den Straßenbau bereit – so auch für die Arbeiten auf der A2. Das Team aus dem HKL Center Unna stand der EUROVIA Beton GmbH ZS Köln/Bonn, den Experten im Bereich Brückeninstandsetzung, mit fachkundiger Beratung zur Seite, fand schnell die passenden Maschinen und lieferte diese direkt auf die Baustelle. Dort übernehmen sie unterschiedliche Aufgaben. Ein mit Hydraulikhammer ausgestatteter Kompaktbagger sowie ein Kompressor führen diverse Abbruch- und Aufbrucharbeiten durch. Zusätzlich übernimmt der Bagger Ausschachtungsarbeiten und befüllt die Schaufel eines Radladers, der Aushub- und Abbruchmaterialien entsorgt. Leistungsstarke Stromerzeuger versorgen unter anderem Bohrmaschinen und Schweißgeräte mit der nötigen Energie. Ein geräumiger Bauwagen aus dem HKL MIETPARK dient den Arbeitern in den Pausen als Rückzugsort.

Ralf Gerner, Einkäufer EUROVIA Beton GmbH ZS Köln/Bonn, sagt: „Wir arbeiten oft mit HKL zusammen und sind mit den Mietgeräten sowie deren fristgerechten An- und Ablieferungen zufrieden. Die Sanierung der A2 ist ein großes Projekt mit vielen verschiedenen Aufgabenstellungen – mit HKL hat man einen kompetenten und zuverlässigen Partner an seiner Seite.“

„Durch unsere jahrelange Erfahrung können wir unseren Kunden in allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen“, erklärt Andreas Strater, Betriebsleiter in den HKL Centern Unna und Hagen. „Ob es sich um die Instandsetzung einer kleinen Dorfstraße handelt oder um die Sanierung vielbefahrener Autobahnen wie die A2 – bei HKL bekommt jeder Kunde beste Maschinenqualität und umfassende Beratung.“

Weiterführende Informationen:

In den 1980er Jahren wurde die A2 zwischen der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen und dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordost sechsspurig ausgebaut. Mittlerweile wird der Streckenabschnitt von rund 63.000 Kraftfahrzeugen am Tag befahren. Der Anteil des Schwerlastverkehrs liegt bei 17,2 Prozent. Diese hohe Verkehrsbelastung fordert nun ihren Tribut: Seit März 2015 wird die Bundesautobahn in diesem Abschnitt auf 9,5 Kilometern saniert. In insgesamt acht Bauphasen, von denen drei bereits abgeschlossen wurden, finden Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke und den Brücken statt. Darüber hinaus werden unter anderem Geländer, Entwässerungsleitungen, Übergangskonstruktionen und Lärmschutzwände entlang der Strecke erneuert. Aufgrund der Bauarbeiten sind umfangreiche Verkehrsführungen notwendig, damit der Verkehr so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Herbst 2016 abgeschlossen sein.

HKL BAUMASCHINEN (www.hkl-baumaschinen.de) ist mit 45.000 Baumaschinen, Baugeräten, Raumsystemen und Fahrzeugen der größte Baumaschinenvermieter in Deutschland, Österreich und Polen. Das Familienunternehmen erzielt einen Umsatz von über 280 Millionen Euro. Mit seinem Mietpark-, Baushop- und Service-Angebot für Bau, Handwerk, Industrie und Kommunen ist HKL der führende Anbieter der Branche.140 Niederlassungen, 1.200 Mitarbeiter und eine große Maschinenflotte garantieren die Nähe zum Kunden und den schnellen Service vor Ort.

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Bauen zur Förderung der Kommunikation

Brückenbau – Seminarveranstaltung der Brunzel Bau GmbH aus Velten/Brandenburg

Bauen zur Förderung der Kommunikation

Bauen zur Förderung der Kommunikation: Brückenbau – Seminarveranstaltung der Brunzel Bau GmbH aus Ve

Seminarveranstaltung der Brunzel Bau GmbH aus Velten/Brandenburg mit Geschäftsführer und Bauunternehmer Heiko Brunzel zum Thema „Zu Lande, zu Wasser, in der Luft – Entwicklung von Brücken aus Holz, Stein und Stahl zu heutigen Konstruktionen“

Herzlich begrüßt Bauunternehmer Heiko Brunzel alle Teilnehmer dieser Veranstaltung und führt kurz in das aktuelle Geschehen rund um den Immobilienmarkt, Erneuerung im Baurecht und wie sich der Markt rund um Brandenburg, den Speckgürtel um Berlin interessant gestaltet und die Marktlage für 2015 einzuschätzen ist.

Brücken aus Holz, Stein und Stahl – High Tech Architektur

Blick in die Geschichte: „Die Römer waren hervorragende Brückenbauer. Die erste bedeutende Brücke Roms, die Pons Sublicius (5. Jahrhundert v. Chr.) war noch eine Holzkonstruktion“, so der eingeladene Referent. Die Teilnehmer werden mit auf die virtuelle Reise entführt. Bauunternehmer Heiko Brunzel gibt zu bedenken, dass dies damals eine bemerkenswerte Leistung war, wie auch die hölzerne Rheinbrücke aus verbundenen Doppelpfählen mit Balkenauflage zwischen Koblenz und Andernach. Diese Brücke wurde für die Feldzüge zur Eroberung Galliens im Jahre 54 v. Chr. in nur zehn Tagen geschlagen. Erst vor etwa 3000 Jahren kamen gemauerte Pfeiler in Gebrauch. Der Referent betont, dass damit auch größere Flüsse durch Brücken bezwungen werden konnten. Zur ältesten Großbrücke zählt die um 690 v. Chr. gebaute Brücke von Ninive über den 900 m breiten Euphrat. Eine 9 m breite hölzerne Brückendecke ruhte auf über 100 Pfeilern. Um diese aufzumauern, war man damals zu einem Verfahren gezwungen, auf das sogar auch noch in der heutigen Zeit – als Beispiel nennt Heiko Brunzel den Bau des Nil-Staudamms – zurückgegriffen wird. Für die Dauer des Bauens wurde damals der Euphrat umgeleitet.

Durch die Meisterleistung der Römer im Gewölbebau setzten sich Steinbrücken für die nachfolgenden Jahrhunderte richtungsweisend durch. Der Referent erläutert, dass aus Granit- und Sandsteinquadern sowie Ziegelmauerwerk damals eine Brücke für die Bahnlinie Leipzig – Hof errichtet wurde, die Göltzschtalbrücke mit einer Maximalhöhe von 78 m und 578 m Länge. Römische Brückenarchitektur ist weiterhin bei Alcantara an der spanisch-portugiesischen Grenze zu bewundern. Diese Steinbrücke von 194 m Länge und maximal 40 m Höhe kann dort bewundert werden. Sie überspannt einen tiefen Flusseinschnitt.

Eisen als Material für den Brückenbau

In der Hälfte des 18. Jahrhunderts trat Eisen als Material für den Brückenbau auf den Plan, damit war eine neue Zeit angebrochen und das Fundament für High-Tech-Architektur gelegt, so der Referent. 1779 vollendete Abraham Dabi III. nach sechsjähriger Bauzeit die erste gusseiserne Brücke. Die erste gusseiserne Brücke auf dem europäischen Festland wurde 1796 in Schlesien gebaut, so Heiko Brunzel. Gusseisernen Brücken sah man ihre steinernen Vorbilder an. Es gab weder theoretische Grundlagen noch praktische Erfahrungen für den Bau gusseiserner Brücken. Somit waren diese sicherheitshalber unter erheblichem Materialverbrauch stark überdimensioniert verbaut, so der Experte. Aber bei der Wende zum 19. Jahrhundert setzten sich die experimentelle Arbeit und wissenschaftliche Begründung zum Brückenbau durch. Ingenieure, Fachleute, Physiker experimentierten gemeinsam, und dem Gusseisen folgte Schmiedeeisen bzw. Stahl als Brückenbaumaterial. Kleine schmiedeeiserne Brücken wurden 1825 und 1830 in die Trasse der Liverpool-Manchester-Eisenbahn einbezogen. Erfahrungen wurden hier gesammelt, immer bedeutendere Eisenbrücken konnten erstellt werden. Heiko Brunzel erläutert am Beispiel, dass die besondere Herausforderung an britische Brückenkonstrukteure bestand, die Lösungen für tief ins Land schneidende trichterförmige Mündungen schottischer Flüsse konstruieren mussten, um lange Umwege bei küstennahen wichtigen Nord-Süd-Verbindungen zu vermeiden.

Sir John Fowler und Sir Benjamin Baker entwarfen eine Gitterbrücke, die 1458 m Länge maß. Drei mächtige Stützwerke trugen die Mittelstücke mit der Spannweite von jeweils 521 m. Nach sieben Jahren Bauzeit, während der ständig bis 4000 Arbeiter beschäftigt waren, konnte die Brücke nach harten Belastungsproben im Januar 1890 dem Verkehr übergeben werden.

Eine noch größere Spannweite (549 m) erreichte die 1917 fertiggestellte Eisenbahnbrücke über den St.-Lorenz-Strom bei Quebec/Kanada.

Der Referent hierzu: „Große Erfahrungen wurden in der langen Vorzeit beim Brückenbau gesammelt, sodass heute keine Brücken wegzudenken sind. Es gibt unglaubliche Brücken mit einer sehr großen Spannweite. Die großen Hängebrücken des 20. Jahrhunderts mit Spannweiten von über 1 km wurden durch ausgefallene Berechnungsmethoden, Werkstoffen, Maschinen und Bauverfahren ermöglicht. Hier nennt Heiko Brunzel bspw. die George-Washington-Brücke in New York mit 1067 m Spannweite, die Golden-Gate-Brücke von San Francisco mit einer freigespannten Hauptöffnung von 1280 m und sechs bis 67 m über dem Wasserspiegel verlaufenden Fahrspuren, die Verrazano-Narrows-Brücke, vom Schweizer O. H. Ammann erbaut, von New York mit 1295 m Spannweite und zweimal sechs Fahrspuren in zwei Ebenen, und die Humberbrücke mit 1542 m Spannweite.

Eine rege Diskussion schloss sich dieser Veranstaltung an. Erfahrungen, Bilder und Material wurden hierzu ausgetauscht.

V.i.S.d.P.:

Heiko Brunzel
Bauunternehmer

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

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Brunzel Bau GmbH
Heiko Brunzel
Germendorfer Straße 1
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Arup verstärkt Infrastrukturteam in Deutschland

Markus Gabler wird Leiter Brückenbau.

Arup verstärkt Infrastrukturteam in Deutschland

Leiter Brückenbau bei Arup Deutschland: Markus Gabler

Berlin/Düsseldorf, 3. August 2015- Zum 1. August 2015 übernimmt Dr.-Ing. Markus Gabler die neu geschaffene Position des Leiters Brückenbau im Düsseldorfer Büro der Arup Deutschland GmbH. Der 38jährige Bauingenieur bringt rund 13 Jahre Erfahrung an nationalen und internationalen Brückenbauprojekten mit. Er war zuletzt bei Buckland & Taylor Ltd / COWI in North Vancouver, Kanada, tätig. Zu seinen Projekten gehörte die Planung der Schrägseilbrücken Tappan Zee in New York, USA, und die New Bridge over the St. Lawrence in Montreal, Kanada.

Bei Arup wird der promovierte Bauingenieur den Bereich Brückenbau in Deutschland weiter ausbauen. Der Fokus liegt dabei auf dem Neubau sowie der Sanierung und Modernisierung von Straßenbrücken.

In den vergangenen Jahrzehnten war Arup an der Entwicklung zahlreicher renommierter Brückenbauprojekte beteiligt, darunter die Øresundbrücke, die weltweit längste Schrägseilbrücke für kombinierten Straßen- und Eisenbahnverkehr. Zu den State-of-the-Art Beispielen aus jüngster Zeit gehören die Neubauplanung der Schrägseilbrücke über den Firth of Forth in Schottland mit zwei Hauptspannweiten von jeweils 650 Metern und die Verstärkung der Galecopper Brücke in den Niederlanden, eine der meistbefahrenen Brücken des Landes.

Arup ist ein weltweit tätiges, unabhängiges Planungs- und Beratungsbüro und die kreative Kraft hinter vielen der weltweit bedeutendsten Projekte der gebauten Umwelt. Internationale Bekanntheit erlangte das Unternehmen mit Beiträgen an Landmarks wie dem Opernhaus in Sydney oder dem Centre Pompidou in Paris. Mit 11.000 Planern, Ingenieuren und Beratern in 90 Büros in 39 Ländern bietet Arup innovative und nachhaltige Lösungen für unterschiedlichste Branchen und Märkte. In Deutschland entwickeln rund 200 Experten an den Standorten Berlin, Frankfurt am Main und Düsseldorf maßgeschneiderte Lösungen zu allen Anforderungen – von der Fachplanung einer Spezialdisziplin bis zu komplexen, interdisziplinären Projekten.

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