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Brexit: Deal oder No-Deal – was erwartet den Mittelstand?

Brexit: Deal oder No-Deal - was erwartet den Mittelstand?

(Mynewsdesk) Brexit und kein Ende. Nachdem sich Brüssel und London auf eine Fristverlängerung bis Ende Oktober geeinigt haben, gehen die Verhandlungen weiter. Doch das No-Deal Szenario ist noch nicht vom Tisch. Der Mittelstand leidet unter der Ungewissheit – und zeigt sich erstaunlich resilient.

Wenn Wirtschaft zu 50% Psychologie ist, müssten die Nerven des Mittelstands eigentlich blank liegen. Denn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind 2019 auch ohne Brexit schwierig: Strafzölle zwischen den Handelsmächten, ein langsameres Wachstum in China, die Schuldenlast Italiens – um nur die wichtigsten Risiken zu nennen. Und nun vielleicht auch noch ein No-Deal Brexit. Wird er Großbritannien in eine Rezession stürzen? Was erwartet den Mittelstand? Und wie gehen die Unternehmen mit der Ungewissheit um?

Die Gebrauchtmaschinen-Branche steht selten im Fokus der Aufmerksamkeit. Vielleicht weil sie durch und durch mittelständisch geprägt ist. Selbst große Player auf dem Markt, wie der Industrieverwerter Surplex, haben ca. 200 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von knapp 100 Mio. Euro. Aber alle Unternehmen der Branche, auch die kleineren Händler und Industrieauktionshäuser, exportieren erfolgreich in die EU und weltweit. Surplex beispielsweise verfügt über Niederlassungen in neun europäischen Ländern, darunter auch Großbritannien. Die deutsche Muttergesellschaft mit Sitz in Düsseldorf verkauft mehrheitlich Industriegüter in die EU. Umgekehrt exportiert die Tochtergesellschaft Surplex UK ebenfalls einen Großteil ihrer Maschinen in die EU – Tendenz steigend. Ein funktionierender Binnenmarkt ist das Rückgrat des europäischen Maschinenhandels. Doch dieser könnte schon bald am Ärmelkanal enden. Brechen dann die Logistik-Ketten zusammen? Stauen sich die LKWs kilometerlang? Werden Flug- und Schiffsverkehr beeinträchtigt? Die Branche versucht, sich auf den Brexit einzustellen.

Die Gretchenfrage lautet: Deal oder No-Deal?

Daniel Jankowiak, Leiter Zoll- & Exportkontrolle bei Surplex, ist skeptisch: „Sollte der künftige Handel nach WTO-Standards abgewickelt werden, dürften Maschinenexporte ins Vereinigte Königreich nicht mehr wenige Tage, sondern Monate dauern“. Neben erheblichen Verzögerungen beim Warentransport erwartet er neue rechtliche Hürden mit zusätzlichen Genehmigungspflichten. Das, so Jankowiak, sei nicht ohne Ironie, hätten doch die Brexit-Befürworter stets über die Brüsseler Bürokratie geklagt. Doch ein No-Deal Brexit würde den Wert einheitlicher Regeln, Standards und Gesetze schlagartig deutlich machen, beispielsweise beim Export von Dual-Use Gütern wie hochpräzisen Werkzeugmaschinen.

Jenseits des Ärmelkanals schätzt man die Lage positiver ein als erwartet. John Heath, Acquisition Manager von Surplex UK (London), kennt die Sorgen des britischen Mittelstandes. Sein Job besteht darin, Unternehmen, die eine Restrukturierung oder Insolvenz vor sich haben, beim Verkauf ihres überschüssigen Inventars zu unterstützen. Heath ist von der Resilienz der britischen KMU überrascht: Zwar habe die Anzahl der Insolvenzen in den letzten Monaten um 0,5% zugenommen, doch das sei keine Folge des Brexits. Betroffen seien vor allem Firmen aus den Bereichen Bau und Einzelhandel, die eher mit der Digitalisierung zu kämpfen hätten. Bei Fertigungsbetrieben, beispielsweise aus der Metall- und Holzbearbeitung, sei kein signifikanter Anstieg der Insolvenzen zu verzeichnen.

Auch andere Experten zeichnen ein gemischtes Bild. Investitionen und Exporte, so die allgemeine Auffassung, dürften aufgrund des Brexits zurückgehen. Andererseits scheint sich der Arbeitsmarkt positiv zu entwickeln. Laut Umfragen wollen 75% der britischen KMU im laufenden Jahr neue Mitarbeiter einstellen. Mike Cherry vom Federation of Small Businesses wird nicht müde zu betonen, dass das Wie des Brexits für die Entwicklung entscheidend sei. Dagegen hält es Dr. Ross Brown vom Center for Responsible Banking and Finance sogar für möglich, dass einzelne Unternehmen von einem No-Deal Szenario profitieren könnten.

Klarer Verlierer: Die britische Automobilindustrie

Wer jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht profitieren dürfte, ist die britische Automobilindustrie. Die Branche steht auch ohne Brexit unter Druck. Der Handelsstreit mit den USA, ökologische Fragen und Strukturprobleme haben laut einer Studie der Universität Oxford dazu geführt, dass die Investitionen in den vergangenen Jahren um 80% gesunken sind. Bei einem No-Deal Ausstieg aus dem Binnenmarkt droht der freie Fall. Die PKW Produktion könnte bis 2025 um 50% einbrechen. Mit dramatischen Folgen für die Arbeitsplätze und die betroffenen Regionen, vor allem Nordost-England, Schottland und Wales. Die Frage: Deal oder No-Deal könnte zur Schicksalsfrage der britischen Automobilindustrie werden.

Als Fazit bleibt, dass ein weicher Brexit, bei dem London und Brüssel die künftigen Handelsregeln aufeinander abstimmen, für den Mittelstand gut zu verkraften wäre. Die Unternehmen haben sich auf den EU-Austritt eingestellt und agieren erfolgreich in einem schwierigen Umfeld. Dagegen hätte ein harter Brexit, der zu Handelsbeziehungen nach WTO-Standards führen würde, gravierende Auswirkungen, nicht nur für den Mittelstand, sondern für die gesamte britische Wirtschaft. So warnt die Confederation of British Industry (CBI), dass das britische Bruttoinlandsprodukt in diesem Fall um 8% schrumpfen könnte.

Für einen Mittelständler wie Surplex würde die No-Deal Variante zu höheren Kosten, Verzögerungen beim Maschinentransport sowie längeren und komplizierten Genehmigungsverfahren führen. Also Sand im Getriebe in einer ohnehin labilen Situation. Selbst wenn man positive Wirkungen eines No-Deal Brexits einkalkuliert, beispielsweise günstige Wechselkurse oder ein größeres Gebrauchtmaschinen-Angebot, überwiegen die negativen Effekte deutlich. Höhere Kosten und mehr Bürokratie sind für Wachstum und Wohlstand immer schädlich. Deshalb sollte das No-Deal Szenario vermieden werden. Eine politische Mehrheit für diesen Worst Case ist glücklicherweise nicht in Sicht. Dafür wächst derzeit in ganz Europa der Wunsch, zur wirtschaftlichen Vernunft zurückzukehren. 

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V-BANK knackt Ende 2016 die 15-Milliarden-Grenze beim betreuten Kundenvermögen

Im Jahr ihrer IT-Umstellung gewinnt die Bank der Vermögensverwalter 1,9 Milliarden Euro an betreutem Kundenvermögen sowie 22 neue Geschäftspartner (brutto).

(Mynewsdesk) München, 22. März 2017. Die V-BANK AG (www.v-bank.com) wächst operativ weiter dynamisch: 2016 gewann die Bank der Vermögensverwalter 1,9 Mrd. Euro betreutes Kundenvermögen hinzu (Vorjahr: 2,4 Mrd. Euro) und erreichte zum Jahresende mit 15,0 Mrd. Euro (Vorjahr: 13,1 Mrd. Euro) einen neuen Höchststand. Dazu beigetragen hat, dass das Münchner Spezialinstitut 22 Vermögensverwalter (brutto, Vorjahr: 26) erstmals von einer Geschäftsbeziehung überzeugen konnte. Und dies, obwohl die Anzahl der in Deutschland zugelassenen Vermögensverwalter im letzten Jahr abermals gesunken ist. Nach Lizenzrückgaben betrug die Anzahl der Kooperationspartner bei der V-BANK zum 31.12.2016 insgesamt 352 (Vorjahr: 345).

2016 wurden annähernd 292.100 Wertpapiertransaktionen (Vorjahr: 310.000) abgewickelt. An den Börsen in Deutschland konnten letztes Jahr teilweise sogar stärkere Rückgänge beobachtet werden. Die V-BANK traf diese Marktentwicklung im Kern ihrer Geschäftstätigkeit und damit bei ihren Erlösen. Durch Gegenmaßnahmen gelang es, den Ergebnisrückgang zu begrenzen und ein deutlich positives Ergebnis vor Steuern von 4,5 Mio. Euro (Vorjahr: 6,1 Mio. Euro) zu erzielen. Aktionäre sollen, geht es nach dem Willen von Vorstand und Aufsichtsrat, 0,30 Euro (Vorjahr: 0,37 Euro) je Aktie Dividende erhalten.

„Besonders in der ersten Jahreshälfte lag unser Fokus darauf, die Nachwirkungen unserer IT-Umstellung zu bewältigen.“ Von daher ist Vorstandssprecher Jens Hagemann positiv überrascht, dass man ungeachtet dessen beim operativen Wachstum fast nahtlos an das Vorjahr habe anknüpfen können. „Das zeigt das große Vertrauen unserer Kunden in Mitarbeiter und Geschäftsmodell.“ Seit dem Jahreswechsel 2015/16 nutzt die V-BANK das Kernbankensystem mit seinen neuen Benutzeroberflächen für Berater und Endkunden sowie die deutsche Abwicklungseinheit des Schweizer Qualitätsanbieters Avaloq.

Dagegen sei der Rückgang bei den Transaktionen weitgehend marktbedingt und überaschend gewesen. „Offensichtlich verfolgten viele institutionelle und private Anleger angesichts der zahlreichen Verwerfungen an der Börse wie China- und Öl-Krise, BREXIT oder US-Präsidentschaftswahl eine Strategie des Aussitzens.“ Das weiterhin deutlich positive Ergebnis zeige, so Hagemann, dass sich das Geschäftsmodell auch in einem widrigen Umfeld trage.

2017 will die V-BANK ihren Wachstumskurs fortsetzen. Erneut sollen rund 2 Mrd. Euro an betreuten Kundengeldern sowie 16 neue Geschäftspartner (netto) gewonnen werden. Und auch beim Ergebnis vor Steuern will die Bank der Vermögensverwalter wieder im Vorwärtsgang unterwegs sein und das Jahresergebnis 2016 leicht übertreffen.

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Die V-BANK fokussiert sich als Deutschlands erste Bank der Vermögensverwalter seit ihrer Gründung ganz auf die Depot- und Kontoführung sowie auf die Wertpapierabwicklung für unabhängige Vermögensverwalter und ausgewählte Kunden wie Family Offices. Mit ihrer Zielgruppe unabhängige Vermögensverwalter“ setzt die moderne Privatbank auf einen Wachstumsmarkt, der in Deutschland erst am Beginn seiner Entwicklung steht. Gut zwei Jahre nach ihrer Gründung erreichte die Münchner Spezialbank 2010 die Gewinnzone und zahlte 2016 erstmals eine Dividende. Ende letzten Jahres beschäftigte sie 62 Mitarbeiter.

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Privatinsolvenz in Großbritannien und Brexit

EU-Mitgliedschaft-Referendum: Die Auswirkungen des Brexit auf das Privatinsolvenzverfahren für Deutsche in England

Privatinsolvenz in Großbritannien und Brexit

Auswirkungen des Brexit auf das Privatinsolvenzverfahren für Deutsche in England

Spätestens seit den Abstimmungen des britischen Unterhauses vom 8.2.2017 und des Oberhauses vom 13.3.2017, in denen das Ergebnis des EU-Mitgliedschaft-Referendums vom 23.06.2016 offiziell angenommen wurde, steht fest, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlassen wird. In den vergangen Jahren nutzten viele Deutsche, die insolvent geworden waren, England als Ort um sich möglichst schnell von ihren Schulden zu befreien und damit einen anschließenden Neubeginn zu ermöglichen. Durch den bevorstehenden Austritt des Vereinigten Königreiches ist das Fortbestehen dieser Möglichkeit ungewiss.

Insolvenzrecht: Der Vorteil der englischen Restschuldbefreiung

Das englische Recht bietet im Vergleich zum deutschen Insolvenzrecht einen entscheidenden Vorteil: Die Restschuldbefreiungsperiode dauert in England lediglich sechs bis zwölf Monate, während diese in Deutschland gemäß § 300 Abs. 1 Nr. 1 InsO drei bis fünf Jahre beträgt. Dieser unterschiedliche Umgang mit der Insolvenz lässt sich historisch und sprachlich verstehen.

Das deutsche Recht entstammt dem antiken römischen Recht.

Letzterem zufolge traf einen zahlungsunfähigen Schuldner neben dem wirtschaftlichen Ruin auch der gesellschaftliche Ruin, Infamie genannt. Eine Ausnahme konnte hierbei nur im Falle einer unverschuldeten Zahlungsunfähigkeit durch komplettes Überschreiben des aktuellen und zukünftigen Vermögens an die Gläubiger durch die Lex Iulia erwirkt werden. Auch sprachlich wird dem insolventen „Schuldner“, der eine „Schuld schuldet“, ein Verschulden vorgeworfen.

Das englische Recht, ist als Common Law-System nicht primär vom römischen Recht abgeleitet.

Sprachlich, wird die Schuld als „owing a debt“ neutral beschrieben. Die rechtliche Auswirkung dieses unterschiedlichen Umgangs mit der Zahlungsunfähigkeit findet sich in der obig beschriebenen Dauer der Restschuldbefreiungsperiode wieder.

In Deutschland soll der Schuldner aus der Zahlungsunfähigkeit herausgeführt werden, indem er mehrere Jahre nur das pfändungsfreie Einkommen erhalten kann, während in England der insolvente Schuldner nach einer viel kürzeren Periode zur Wiederherstellung des Rechtsfriedens wieder an der Volkswirtschaft teilnehmen soll.

Europäische Verordnung Insolvenzverfahren

Seit dem Inkrafttreten der europäischen Verordnung über Insolvenzverfahren (EUInsVO) am 29. Mai 2000 ist gemäß Art. 12 EUInsVO eine universelle Entschuldung durch ein Insolvenzverfahren in einem Mitgliedsstaat der EU möglich. Aus diesem Grund verlegen viele privatinsolvente Schuldner ihren Wohnsitz von Deutschland nach England, wo sie, nachdem sie dort zwischen dreieinhalb und sechs Monaten gelebt haben, einen Insolvenzantrag stellen können.

Nach der Entschuldungsperiode können die Schuldner spätestens zwölf Monate später komplett legal von allen Restschulden befreit nach Deutschland zurückkehren und einen Neuanfang starten.

Die Auswirkung des Brexit auf das Privatinsolvenzverfahren – Restschuldbefreiung

Jetzt, wo das Vereinigte Königreich die Europäische Union jedoch verlassen möchte, stellt sich aufgrund des Beginns des Trennungsprozesses die Frage, inwieweit die vorstehend beschriebene Restschuldbefreiung in England vom Brexit betroffen sein wird.
Vorab muss festgestellt werden, dass durch die zweijährige Verhandlungsdauer über die Einzelheiten des EU-Austritts, gemäß Art. 50 Abs. 2 und 3 EUV, mit dem tatsächlichen EU-Austritt des Vereinigten Königreichs, vorbehaltlich weiterer Verzögerungen der Abgabe der Austrittserklärung durch die britische Regierung, nicht vor März 2019 zu rechnen ist. Bis dahin, so bestätigte es der Insolvency Service des High Court of Justice in London, bleibt die Entschuldung in England ohne weiteres möglich. Ungewiss bleibt, was nach dem tatsächlichen Austritt passieren wird. Fest steht, dass gemäß Art. 50 Abs. 3 EUV Verträge und Verordnungen der EU keine Anwendung mehr auf das betroffene Land finden werden und somit auch die Restschuldbefreiung in England nicht mehr gemäß Art. 12 EUInsVO eine automatische Schuldbefreiung in der EU bedeuten wird.

Europäischer Binnenmarkt – Lossagung von der EU

Der Chancellor of the English High Court of Justice, Sir Geoffrey Vos, erklärte, dass die britische Regierung sich darum bemühen werde, bei den Austrittsverhandlungen eine Regelung zu finden, wonach die Möglichkeit der universellen Restschuldbefreiung in England weiterhin bestehen soll. Die Erfolgsaussichten dieser Bemühungen sind indes ungewiss. Die britische Premierministerin Theresa May erklärte in ihrer Grundsatzrede vom 17.01.2017, dass es einen „harten Brexit“ geben werde. Dies bedeutet, dass das Vereinigte Königreich auch den europäischen Binnenmarkt verlassen soll und sich komplett von der EU lossagen wird.

In Reaktion hierauf erklärte die EU dass, so der damalige deutsche Wirtschaftsminister und heutige Außenminister Sigmar Gabriel, es kein „Rosinenpicken“ beim EU-Austritt geben werde. Die Bereitschaft der EU der britischen Regierung entgegen zu kommen, dürfte also eher gering sein. Dennoch würde eine solche Vereinbarung auch im Interesse der verbleibenden EU-Staaten sein, da ansatzweise Gesetzeskompatibilität in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung von großem Nutzen ist. Es bleibt daher abzuwarten, inwieweit hier eine Vereinbarung im Rahmen der Austrittsverhandlungen getroffen werden wird.

Alternativen für den Fall einer ausbleibenden Einigung mit der EU

Sollte es im Rahmen der Trennungsverhandlungen zu keiner Einigung zwischen Großbritannien und der Europäischen Union kommen, wäre ein Privatinsolvenzverfahren nach englischem Recht mit anschließender und für die EU geltenden Restschuldbefreiung für EU-Bürger rechtlich nicht möglich. Gleichwohl bieten sich für privatinsolvente Deutsche trotzdem einige Alternativen an. So ist beispielsweise in der Republik Irland das Insolvenzrecht weitgehend deckungsgleich mit dem englischen Verfahren, sodass hier eine zügige Befreiung von Schulden im Zuge eines Insolvenzverfahrens weiterhin möglich sein wird. Auch in anderen Ländern der EU, wie beispielsweise in Spanien oder Frankreich, ist eine relativ schnelle Restschuldbefreiung möglich.

Fazit: Restschuldbefreiungsperiode in EU Ländern – Trennungsverhandlungen und Einigung zwischen Großbritannien und der EU betrifft das Privatinsolvenzverfahren.

Die Zukunft der Restschuldbefreiung durch ein Insolvenzverfahren in England bleibt zunächst ungewiss. Obwohl diese Möglichkeit zumindest bis voraussichtliche März 2019 bestehen wird, bleibt unklar, inwieweit eine Regelung für die Zeit nach dem eigentlichen EU-Austritt getroffen werden wird. Es verbleiben jedoch, unabhängig von den Resultaten der Austrittsverhandlungen, dennoch für zahlungsunfähige Deutsche Möglichkeiten der zügigen Restschuldbefreiung. Ratsuchende oder Interessierte sollten sich im Zweifelsfall an eine spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei wenden.

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Schluss mit den Sprechblasen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Blutleere Sprache der Political Correctness ist nicht authentisch

Von Ansgar Lange +++ Der Aufstieg der „Alternative für Deutschland“, der Brexit oder jüngst der Sieg von Donald Trump bei den amerikanischen Präsidentenwahlen: In der letzten Zeit häufen sich Ereignisse, die so nicht von der Elite in Politik und Publizistik vorhergesagt wurden und ihr offenkundig auch nicht ins Konzept passen. „Es gibt sehr gute Gründe, diese drei Phänomene nicht für besonders erfreulich zu halten. Ja, ihnen ist gemeinsam, dass sich eine große Zahl der Bürger mittlerweile wenig rational verhält. Anstatt aber weiter zu machen wie bisher, sollten wir darüber nachdenken, welche Lehren wir hieraus ziehen können“, sagt der Stuttgarter Personalexperte Michael Zondler vom Beratungsunternehmen CENTOMO http://www.centomo.de

Ulf Poschardt, Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“, sagt: „Die deutschen Eliten brauchten diesen Trump-Schock“. Politik und Publizistik in Deutschland stünden „vor den Scherben ihrer Weltanschauung“. Der Bezug zur Realität sei ihnen verlorengegangen. Trump war auch deshalb so erfolgreich, weil er sich der „stalinistischen politischen Korrektheiten der Elite-Unis“ konsequent verweigert und so gesprochen hat, dass ihn auch „einfache“ Wähler verstehen.

Der Publizist Jan Fleischhauer hat jüngst ebenfalls Alarm geschlagen, dass wir uns hin zu einer Gesellschaft der „Pussys“ bewegen http://www.spiegel.de/politik/ausland/narzissmus-und-politik-heulsusen-alarm-kolumne-a-1117993.html (wobei er Trump – im Gegensatz zum Beispiel zum Trump-Befürworter Clint Eastwood – ausdrücklich auch als Narzissten und wehleidige „Heulsuse“ sieht). „Wenn jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird, stirbt jede Inspiration und Innovation. Wir reden uns gerne ein, dass wir quasi im freiesten Deutschland aller Zeiten leben. Dabei werden doch Interviews mit Führungskräften in der Wirtschaft oder Politikern so lange glatt gebügelt und tot redigiert, dass jegliche Spannung, jeglicher Geist und Witz flöten geht“, so Zondler.

Um zum Beispiel als Sexist durchzugehen, genüge es inzwischen auch in Deutschland, dass man einer sexistischen Äußerung nicht entschieden genug widersprochen habe, so Fleischhauer. „“Rein optisch wäre sie ein Gewinn“, heißt es über eine Parteifreundin in einem E-Mail-Austausch zwischen dem CDU-Generalsekretär Peter Tauber und weiteren Funktionären, der hohe Wellen geschlagen hat. Nicht Tauber hat das geschrieben, sondern ein anderer. Aber Tauber hat nicht protestiert, unter anderem deshalb steht er am Pranger.“ Die Schere im Kopf und die Angst, verbal ins Fettnäpfchen zu treten, lege sich mittlerweile wie Mehltau auf das Land, meint der CENTOMO-Chef. „Die Menschen spüren, dass die Vertreter der Elite in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft häufig so sprechen, dass sich auch ja niemand auf den Schlips getreten fühlt. Dadurch wirkt diese blutleere Sprache nicht authentisch. Mitarbeiter in Unternehmen können sich nicht mit Managern identifizieren, die nur geklonte Sprechblasen von sich geben. Und der Graben zwischen Politikern und Wählern wird immer größer, je mehr diese Angst haben müssen, dass Medien aus einer Mücke einen Elefanten machen. Der damalige Kanzlerkandidat Peer Steinbrück stand damals schwer unter medialem Beschuss, weil er Silvio Berlusconi einen Clown genannt hat. Wie heuchlerisch war das damals! Es ist doch pervers, wenn eine Mehrheit der Menschen – und auch der Journalisten – eigentlich das Gleiche denkt wie ein Politiker, man ihm aber aus irgendwelchen herbeigeholten Gründe der Politischen Korrektheit einen Strick drehen will. Ein normaler Diskurs ist dann nicht mehr möglich, wenn wir mehr auf die Form als auf den Inhalt schauen“, so Zondler.

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STERAC investiert in Erweiterung seines Fuhrparks

Neue Megatrailer und Zugmaschinen

STERAC investiert in Erweiterung seines Fuhrparks

Neue Megatrailer von STERAC, Quelle: STERAC Transport & Logistik GmbH

Insgesamt rund eine halbe Million Euro investiert die STERAC Transport & Logistik GmbH in die Erweiterung ihres Fuhrparks: Mit fünf Megatrailern, fünf Standardtrailern und zwei Zugmaschinen erhöht der Logistikdienstleister die Ladekapazitäten für Verkehre nach Großbritannien. Die Megatrailer ermöglichen den Transport besonders großvolumiger Ware und fassen pro Tour deutlich mehr Kleinlieferungen als Standardtrailer. Das Ergebnis sind umweltfreundlichere Transporte und eine höhere Laderaumkapazität für die Kundschaft von STERAC.

„Die Auslastung unserer täglichen Sammelgutverkehre nach Großbritannien war in der Vergangenheit bereits sehr hoch und steigt weiter an“, beschreibt Philipp Sanftleben, Bereichsleiter Großbritannien bei STERAC, die Hintergründe der Investition. „Um die wachsenden Volumina optimal zu bewältigen, setzen wir auf der Strecke ab sofort auch fünf Megatrailer mit besonders hoher Ladekapazität ein.“ Die Trailer mit einem Volumen von 100 m3 und einer lichten Ladehöhe von 3 m ermöglichen STERAC, den Kunden ein breiteres Produktportfolio anzubieten. Das Unternehmen befördert nun beispielsweise auch großvolumige Maschinen und Anlagenteile. An die Folgen des Brexit hat STERAC bei der Neuanschaffung ebenfalls gedacht: Das Unternehmen erwartet durch den EU-Austritt Großbritanniens eine steigende Anzahl an Kleinlieferungen auf die Insel, die mit den Megatrailern effizienter bewältigt werden kann. Diese fassen im Schnitt 70 bis 80 Kleinlieferungen, während ein Standardtrailer nur auf rund 60 Kleinlieferungen kommt.

Bei der Investition spielten Sicherheit und Nachhaltigkeit für STERAC eine zentrale Rolle: Die neuen Lkw-Auflieger sind mit dem Ladungssicherungszertifikat Code XL nach DIN EN 12642 ausgezeichnet. Für eine einfache Verladung und eine effektive Ladungssicherung verfügen sie über einen verstärkten Aufbau mit festen Seitenverstrebungen und stabiler Stirnwand. Eine Plane mit Gitternetz dient als Diebstahlsicherung. Darüber hinaus lassen sich alle Auflieger per GPS verfolgen. Die Zugmaschinen sind mit einem Low-Deck-Fahrgestell ausgestattet, das eine abgesenkte Luftfederung aufweist. Diese erlaubt eine flexible Anpassung der Ansattelhöhe, sodass die Maschinen sowohl die Megatrailer als auch die Standardtrailer ziehen können.

1979 in Hamburg gegründet, verantwortet die STERAC Transport & Logistik GmbH Transport, Lagerung und Warenumschlag für nationale und internationale Kunden, darunter auch Container- und Überseetransporte. Das mittelständische Familienunternehmen mit heutigem Sitz in Braak am Rande Hamburgs und 116 Mitarbeitern verfügt über die Zolllagertypen C und D und 22.000 Palettenstellplätze auf einer Lagerfläche von 7.500 m² – geeignet für nahezu jede Produktgruppe. Mit ISO-9001-, ISO-22000- einschließlich HACCP-Standard-Zertifizierung, SQAS und s.a.f.e.-Zertifikat ist STERAC in der Lage, Kunden branchenübergreifend zu bedienen, z. B. aus den Bereichen Lebensmittel, Pharma oder Ersatzteillogistik. Außer von einem modernen Fuhrpark mit 110 Trailern und zwölf Zugmaschinen der Euro-V-Klasse profitieren Kunden von zahlreichen Value Added Services. Darunter finden sich beispielsweise Beproben, Vendor Managed Inventory (VMI), Displaybau oder ein Web-Portal, in dem Warenbestände jederzeit selbstständig von den Kunden abgerufen werden können – immer aktuell und transparent. Dank individueller Schnittstellenanpassung können alle ERP-Systeme einfach und schnell angeschlossen werden.

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Brexit: Nur wenige Firmen wollen von London nach Frankfurt

Umfrage der ImmoConcept GmbH: 54 Prozent der Befragten sind noch abwartend

Brexit: Nur wenige Firmen wollen von London nach Frankfurt

Bernd Lorenz, Geschäftsführer der ImmoConcept GmbH

Nach der überraschenden Brexit-Entscheidung der britischen Bevölkerung Ende Juni haben die meisten der in London ansässigen internationalen Unternehmen noch nicht über einen möglichen Umzug nach Frankfurt oder einen anderen neuen Börsenplatz auf dem Kontinent entschieden. Das ergab eine Umfrage des Frankfurter Immobilien-Unternehmens ImmoConcept unter rund 80 Banken und börsennotierten Firmen mit einem Sitz am bisherigen europäischen Börsenplatz London.

Über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) gab an abzuwarten und bislang keine Entscheidung getroffen zu haben. 21 Prozent der befragten Unternehmen wollen bis Jahresende über einen Wechsel von London auf das Festland entscheiden. Immerhin ein Viertel (25 Prozent) verfügt laut Umfrage über konkrete Planungen für einen Umzug oder sei in der finalen Entscheidungsphase.

Für Bernd Lorenz, Geschäftsführer der ImmoConcept GmbH, genügt dies aber noch nicht für eine konkrete Planung, wie die Mainmetropole einen Umzug der Unternehmen nach Frankfurt auf dem Immobilienmarkt stemmen könne. „Wenn nur drei Prozent der Mitarbeiter allein der Banken von London nach Frankfurt wechseln, brauchen wir hier kurzfristig 20.000 neue Wohneinheiten“, so Lorenz. Das sei so bislang überhaupt nicht eingeplant. Hinzu komme der Bedarf an Gewerberaum.

Die ImmoConcept GmbH wurde 1989 als Lorenz & Klaehre GmbH gegründet und erhebt seit 2004 regelmäßig Daten für den Frankfurter Immobilienmarkt. Das Unternehmen hat bis heute Immobilien im Wert von über 650 Millionen Euro vermittelt. Die Schwerpunkte liegen im Neubauvertrieb und im Investmentgeschäft.

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U.S. CET Corporation informiert – Corporation vs Limited nach Brexit

U.S. CET Corporation informiert - Corporation vs Limited nach Brexit

Sie beschäftigen sich mit dem Gedanken in Kürze eine ausländische Firma zu gründen, wissen aber noch nicht, welche Gesellschaftsform für Ihre Zwecke die geeignete ist? Nun dann hoffe ich, Ihnen mit dieser kurzen Gegenüberstellung der wohl bekanntesten internationalen Gesellschaftsformen, der englischen Limited (Ltd.) und der amerikanischen Corporation (Inc.,Corp. Company) eine kleine Hilfestellung geben zu können.

A) Bei der Gründung einer englischen Limited(Ltd.) hat die Gründungsfirma bzw. der Gründer die Gründungsunterlagen beim englischen Handelsregister (The Companies Register) einzureichen. Das englische Handelsregister enthält das Gesellschafterregister, das Direktorenregister, das Register der Company Secretaries und das Hypothekenregister. Dort muss das Protokoll der Vorstandssitzungen, die Finanzausweise sowie Kopien der Dienstverträge der Direktoren eingereicht und regelmäßig auf den neuesten Stand gehalten und bei Veränderungen ergänzt werden. Mit der Eintragung ins englische Handelsregister ist die Ltd. als juristische Person gegründet und handlungsfähig.

Anmerkung: Aufgrund des Brexit raten wir aktuell von der Gründung einer englischen Limited ab, da es zum derzeitigen Zeitpunkt nicht absehbar ist, welche Auswirkung der Brexit für Unternehmensgründer /Start-Up Unternehmen aus der EU hat.

B) Der Gründungsvorgang bei einer US Corporation ist sehr einfach gehalten. Der Incorporator (Gründer) reicht die Gründungsunterlagen (Articles of Corporation) beim Secretary of State ein und entrichtet hierfür die Gebühren. Mit der Eintragung ins Handelsregister des jeweiligen U.S. Bundesstaates ist die Corporation (Inc.) als juristische Person gegründet und handlungsfähig.

Weiter informieren

Die US CET Corporation ist ein internationaler Dienstleister der sich seit 2007 u.a. auf die Firmengruendung USA sowie den Aufbau einer Geschaeftsrepraesentanz in den USA, insbesondere im US-Bundesstaat Florida spezialisiert hat.

Im Rahmen des Aufbaues einer Geschäftsrepraesentanz in den USA ermoeglichen wir es international orientierten Kunden/Unternehmen mit überschaubarem Zeit- und Geldaufwand auf dem amerikanischen Markt Fuß zu fassen, ohne ein Büro mit eigenem Personal einrichten zu muessen.

Bildrechte: MYUSCORP

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Tourico Holidays prognostiziert Wachstum um 30 Prozent für Übernachtungszahlen in Großbritannien

Hotelreservierungen aus Deutschland nach Brexit-Entscheidung um mehr als 100 Prozent gestiegen

Tourico Holidays prognostiziert Wachstum um 30 Prozent für Übernachtungszahlen in Großbritannien

Hotelreservierungen aus Deutschland steigen nach Brexit-Entscheidung (Bildquelle: Tourico Holidays)

LONDON, 28. Juli 2016 – Tourico Holidays, das weltweit am schnellsten wachsende Unternehmen im Reisegroßhandel, geht für das zweite Halbjahr 2016 von einem Anstieg der Hotelübernachtungen in Großbritannien um mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Während Deutschland 6 Prozent und China etwa 4 Prozent der Reisebuchungen in Großbritannien ausmachen, sind die täglichen Reservierungen aus beiden Quellenmärkten nach der Brexit-Entscheidung im Durschnitt um mehr als 100 Prozent gestiegen. Wie die Buchungszahlen des Unternehmens zeigen, hat Tourico 2016 in Großbritannien bereits fast eine Viertel Million Hotelübernachtungen verkauft – an der Spitze steht ein 12-prozentiges Verkaufsplus aus den Vereinigten Staaten.

„Großbritannien war schon immer eines der gewinnbringendsten Reiseziele für Tourico, aber erste Buchungstrends seit dem Brexit-Votum zeigen, dass das fallende Pfund den britischen Reisemarkt stärkt“, sagte Mark Redmond, Vice President für den Europäischen Raum bei Tourico Holidays. „Internationale Reisende wittern nicht nur die Chance, endlich eine Reise in ein Land zu buchen, das bislang als hochpreisiges Reiseziel bekannt war, sondern wir erwarten darüber hinaus, dass auch britische Reisende jetzt mehr innerhalb des Vereinigten Königreichs reisen werden, um eine Umtausch ihrer schwachen Währung zu vermeiden.“

Sekundäre Märkte, wie etwa Manchester, haben seit der Brexit-Entscheidung bei den Vorausbuchungen bereits 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt. Aufgrund des prognostizierten Wachstums hat Tourico Holidays seine Betriebsmittel in der Region bereits aufgestockt, um für die steigende Nachfrage gerüstet zu sein. Das Unternehmen hat ein Team von neuen Mitarbeitern für den Verkauf verpflichtet, die sich um Vertragsabschlüsse mit Reiseproduktanbietern und Reiseveranstaltern in primären, sekundären und tertiären Märkten innerhalb Großbritanniens kümmern.

Tourico unterhält derzeit strategische Partnerschaften mit großen britischen Hotelanbietern wie Park Plaza Hotels, Corus Hotel Hyde Park London und der Hilton Hotel Group, einschließlich den Double Tree Hotels und Conrad St. James. Zudem kauft der globale Reisegroßhändler jedes Jahr beachtliche Kontingente an Hotelzimmern in ganz Großbritannien im Vorfeld ein und garantiert damit monatliche Einkünfte und Preise, die in der Reiseindustrie führend sind.

„Wir arbeiten mit mehr als 1.000 britischen Hotels zusammen – von London bis Glasgow – und wir erwarten für sie alle eine hohe Nachfrage im zweiten Halbjahr 2016“, so Redmond.

Wenn Sie weitere Informationen suchen oder mit Tourico Holidays in Großbritannien zusammenarbeiten möchten, wenden Sie sich an: Mark.Redmond(@)touricoholidays.com

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Mehr Reisen nach Großbritannien – weniger Reisen auf den Kontinent: BREXIT wird sich nachhaltig auf den Tourismus auswirken

Neueste Ergebnisse / Umfrage Travel Industry Club und WELT

Mehr Reisen nach Großbritannien - weniger Reisen auf den Kontinent:  BREXIT wird sich nachhaltig auf den Tourismus auswirken

Frankfurt (25.07.2016) – Zum Christmas Shopping ins bislang – in den Augen vieler Reisender – überteuerte London oder zum preiswerten Wochenendtrip auf den Spuren der Beatles nach Liverpool: der BREXIT wird das Reiseziel Großbritannien für Europäer vom Kontinent spürbar günstiger machen. Dagegen wird die Entscheidung der Briten, die Europäische Union auf absehbare Zeit zu verlassen, vor allem in den bei ihnen besonders beliebten Ländern am Mittelmeer zu empfindlichen Einbußen führen. Nach Einschätzung von Entscheidern der deutschen Reiseindustrie wird die neue britische Premierministerin Theresa May mit ihrer Regierungsmannschaft nicht nur auf starke Veränderungen im Reiseverhalten zwischen Großbritannien und der EU treffen: der BREXIT – so die Meinung der deutschen Reisemanager – schadet vor allem auch dem Image des Reiselandes Großbritannien.

Gut drei Wochen nach der Entscheidung der Briten für den BREXIT scheinen die Bürger der Insel und der EU-Länder aus der ersten Schockstarre erwacht und die Zeit der sachlichen Analysen gekommen. Für die Manager der Reiseindustrie ist nach der ersten Bilanz ausgemacht: der BREXIT wird sich – so das Fazit aus der Befragung des Travel Industry Clubs – nachhaltig auf die Branche auswirken. Die positive Nachricht zuerst: 74 Prozent der befragten Manager gehen davon aus, dass Reisen nach Großbritannien in Zukunft deutlich preiswerter werden. Die BREXIT-Entscheidung wird jedoch nach Einschätzung der Experten unweigerlich auch dazu führen, dass sich die Briten Auslandsreisen nicht mehr in dem bisherigen Ausmaß leisten werden. 72 Prozent sind der Überzeugung, dass sich Reiseländer wie Spanien und Italien, aber auch das Reiseland Deutschland auf einen spürbaren Rückgang der Touristen aus dem Vereinigten Königreich einzustellen haben.

Für die Finanzmetropole ein herber Rückschlag – für den UK-Touristen dagegen eine erfreuliche Entwicklung: 70 Prozent der Befragten geht davon aus, dass der BREXIT zu einem Rückgang der Nachfrage nach Hotels in London und somit für sinkende Übernachtungspreise sorgen wird. 81 Prozent der Entscheider aus der Reiseindustrie sehen in Frankfurt den „Nachfolger“ Londons als europäischen Finanzplatz. Nachteile sehen die Manager für Fluggesellschaften wie Easy Jet oder Ryanair, deren Expansion vorerst gestoppt werden könnte. Davon gehen im Juli 2016 rund 55 Prozent der Manager aus. Und für 82 Prozent ist es keine Frage: nach ihrer Einschätzung werden die Airlines aus Großbritannien bei den bilateralen Verhandlungen mit den EU-Ländern kein leichtes Spiel haben. Nur 26 Prozent sind dagegen der Auffassung, dass sich am europäischen Himmel nichts gravierend ändern wird. Und mit 60 Prozent geht die Mehrheit davon aus, dass der BREXIT einen Keil zwischen die Insel und die EU treiben wird – zu Lasten des Images für das Reiseland UK.

Allerdings sehen die Manager aus der deutschen Reiseindustrie durch den BREXIT keine dramatischen Folgen für den Fortbestand der EU. Nur zwölf Prozent sind der Meinung, dass die Entscheidung der Briten, die Europäische Union verlassen zu wollen, für den „Anfang vom Ende der EU“ steht. Auch wenn mit 61 Prozent die Mehrheit der Meinung ist, dass der BREXIT am Endes des Tages Realität wird: die überwiegende Mehrheit von 87 Prozent ist überzeugt, dass die verbleibenden 27 EU-Länder stark genug sind, um den Austritt Großbritanniens zu verkraften. Und nur 13 Prozent sind der Meinung, dass der BREXIT einen Domino-Effekt haben könnte und den Zerfall der EU einleiten wird. 66 Prozent der vom Beratungsunternehmen MANUFACTS Research & Dialog im Auftrag des Travel Industry Club in den ersten Juli-Wochen befragten 147 Entscheider vertritt vielmehr die Auffassung, dass Großbritannien die BREXIT-Entscheidung bitter bereuen und selbst zerfallen wird.

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club: „Im Sinne der Bürger Großbritanniens und der verbleibenden EU-Ländern wäre es wünschenswert, wenn die Zeit der allgemeinen Verunsicherung auf ein Minimum begrenzt und die Verhandlungen zum Austritt des Vereinigten Königreiches so rasch wie möglich in Angriff genommen würden. Auch wenn es nach dem gegenwärtigen Prognosen auf sehr „harte“ Diskussionen herauslaufen wird: die Beibehaltung eines möglichst freizügigen Reiseverkehrs sollte bei den anstehenden Gesprächen höchste Priorität genießen.“

Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juli 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de.

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Goldankauf Ammerland beim SG Pfand und Leihhaus Oldenburg

Goldankauf für das Ammerland,den Landkreis Leer sowie Emden und Aurich.

Goldankauf Ammerland beim SG Pfand und Leihhaus Oldenburg

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Brexit setzt Frankfurt unter Druck

Was der britische EU-Austritt für den Immobilienmarkt im Rhein-Main-Gebiet bedeuten könnte

Der EU-Austritt Großbritanniens sorgt für Unruhe auf den Finanzmärkten und verunsichert Anleger. Experten rechnen damit, dass der Brexit vor allem den Immobilienboom in Frankfurt weiter vorantreibt. Was das für den Frankfurter Immobilienmarkt bedeuten kann und wie eventuelle Folgen für das nur 25 Kilometer entfernte Darmstadt aussehen könnten, erklärt Ben Taieb, Inhaber von Ben Taieb Immobilien sowie Spezialist für den Darmstädter Immobilienmarkt und Südhessen.

„Sollten die Banken tatsächlich ihre Arbeitsplätze in andere europäische Städte verlagern, ist Frankfurt eine feste Option“, erklärt der erfahrene Immobilienmakler. Die deutsche Metropole ist aber ohnehin bereits dicht bebaut und Wohnraum überaus knapp. Schon jetzt sind die Wohnungsmieten in kaum einer anderen deutschen Stadt so hoch. Selbst um Plätze in Kindertagesstätten, Gymnasien und Fußballvereinen ist inzwischen ein Wettkampf entbrannt. „Wo sollen die Banker aus London also wohnen?“, fragt sich nicht nur Ben Taieb. Selbst, wenn nur ein Bruchteil der Finanzbranche von London nach Frankfurt zieht, werden die Immobilienpreise dort weiter steigen und Büros sowie Wohnungen um Flächen wetteifern.

Während Anleger in Erwartung, des von Experten angedeuteten Preisverfalls von Londoner Immobilien, wohl hauptsächlich in Metropolen wie Frankfurt oder Paris nach neuen Immobilieninvestitionen Ausschau halten werden, könnte der Speckgürtel von Frankfurt, also auch Darmstadt, zur attraktiven Alternative für Wohnraumsuchende werden. Die zentrale Lage Darmstadts mit besten Verkehrsanbindungen, die im Vergleich zu Frankfurt noch moderaten Immobilienpreise, hoher Wohnkomfort und eine ausgeprägte Lebensqualität machen Darmstadt auch für Pendler mehr als interessant. „Insofern kann der Brexit zum Beispiel auch für Bauunternehmen aus der Region eine Chance bedeuten“, so Ben Taieb. Voraussetzung ist natürlich, dass die Städte und Gemeinden den zusätzlichen Wohnraumbedarf erkennen und entsprechendes Bauland ausweisen. „Aber wie schon in der Vergangenheit hinkt die Wohnungspolitik hinterher.“

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Die ausgebildeten Immobilienkaufleute von Ben Taieb Immobilien verfügen zum Teil über mehr als 20-jährige Marktkenntnis und unterstützen ihre Kunden mit Herz, Verstand und Leidenschaft bei allen Aspekten ihres Immobiliengeschäftes. Ob bei der Vermittlung von Wohnungen, Häusern, Rendite- oder Gewerbeobjekten im Raum Darmstadt und im gesamten Rhein-Main-Gebiet – bei Ben Taieb Immobilien steht der Mensch im Mittelpunkt und nicht die Sache, die gehandelt wird. Diskretes Vorgehen, lösungsorientiertes Handeln, Fachwissen und visionäres Denken, kombiniert mit Verbindlichkeit, Loyalität und modernsten Vermarktungsinstrumenten garantieren Immobilienkäufern und -verkäufern immer optimale Ergebnisse.

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„Keineswegs nur marginale Risiken“

Roto zum Brexit und seinen Folgen / Schlecht für Europa und ganz schlecht für die Briten / Fenster- und Tütenmärkte aktuell nicht betroffen

"Keineswegs nur marginale Risiken"

(Bildquelle: Roto)

Leinfelden-Echterdingen – (rp) Die mit knapper Mehrheit getroffene Entscheidung der Bevölkerung im Vereinigten Königreich, nach über 40 Jahren die Europäische Union zu verlassen, schadet vor allem den Briten selbst. Für den Fenster- und Türenmarkt und damit auch für das Geschäft exportorientierter Hersteller sind kurzfristig dagegen keine großen Auswirkungen des drohenden Austritts zu erwarten. So lautet die Quintessenz einer aktuellen Einschätzung der Roto Frank AG. Der international tätige Bauzulieferer, der nach eigenen Angaben derzeit weltweit rund 4.300 Mitarbeiter beschäftigt und mit seinen Divisionen Fenster- und Türtechnologie sowie Dach- und Solartechnologie einen Jahresumsatz von deutlich über 600 Mio. Euro erzielt, weist zugleich auf einen generellen Brexit-Effekt hin. Er steigere erheblich die ohnehin „ausgeprägte weltwirtschaftliche Unsicherheit“, die etwa von der negativen Entwicklung in Russland und Brasilien ausgehe.

Im Einzelnen nimmt der Roto-Vorstandsvorsitzende Dr. Eckhard Keill mit diesen Worten Stellung: „Das am Ende überraschende Resultat der Volksbefragung ist politisch natürlich ein ganz schlechtes Signal für Europa. Wirtschaftlich dürften darunter die Briten selbst am meisten leiden. Die reale Gefahr, sich auf Dauer vom gemeinsamen Markt abzukoppeln, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit eine nachhaltige Wachstumsreduzierung bzw. -schwäche zur Folge.

Dennoch sind alle Beteiligten gut beraten, den Verlauf der noch nicht einmal terminierten Austrittsverhandlungen abzuwarten, deren Ergebnisse ja frühestens 2018 in Kraft treten. Sollten sie u. a. dazu führen, dass zwischen Großbritannien und der EU wieder Zollschranken errichtet werden, wäre das in beiden Richtungen eine stark belastende Handelsbarriere. Erstaunlicherweise spielt in der gegenwärtigen Diskussion die Währungsseite nur eine geringe Rolle. Dabei ist klar, dass die zu befürchtende kräftige Abwertung des britischen Pfundes automatisch steigende Preise verursacht, die wiederum das Marktwachstum beeinträchtigen.“

Keill weiter: „Selbstverständlich bleiben die genannten Faktoren nicht ohne Einfluss auf die Fenster- und Türenbranche. Kurzfristig erwarten wir jedoch keine gravierende Änderung. Die Risiken für die mittel- und langfristige Nachfragetendenz sind aber keineswegs marginal. So hätte eine dauerhafte Abwertung der britischen Währung beim Exportgeschäft unvermeidbar Konsequenzen für die Preisgestaltung. Insgesamt trägt der Brexit daher wirklich nicht dazu bei, die Wettbewerbssituation zu verbessern.“

Bildtext

Für den Fenster- und Türenmarkt und damit auch für das Geschäft exportorientierter Hersteller erwartet Dr. Eckhard Keill kurzfristig keine starken Auswirkungen des drohenden EU-Austritts von Großbritannien. Der Vorstandsvorsitzende der Roto Frank AG weist in seiner Brexit-Einschätzung aber zugleich auf die mittel- und langfristigen Risiken hin. Sie resultieren nach seiner Meinung u. a. aus der zu befürchtenden dauerhaften Abwertung des britischen Pfundes.

Foto: Roto

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Präsidentenwechsel des Rotary Clubs Köln am Rhein: Wir waren dabei.

Ein Abend der Freundschaft: Präsidentenwechsel des Rotary Clubs Köln am Rhein mit britischem Ehrengast

Präsidentenwechsel des Rotary Clubs Köln am Rhein: Wir waren dabei.

Auch in diesem Jahr stand der Präsidentenwechsel des Rotary Clubs Köln am 27.06.2016 ganz im Sinne der Freundschaft. So reiste Ehrengast Terry Cooke-Davies aus dem Partnerclub Folkestone extra aus Großbritannien und auch gerade wegen des Brexit an, um die persönliche Freundschaft zu stärken. In gemeinschaftlicher Atmosphäre des Marienburger Golf-Clubs Köln wechselte das Präsidentenamt in die Hände von Helmut Heinen, Herausgeber der Kölnischen Rundschau. Kommunikativ begleitet wurde das Event von der Agentur Leven.

Das, laut Aussage des ehemaligen Präsidenten Dr. Christoph Berndorff, „schönste Amt, das Rotary zu vergeben hat“, hat einen neuen Amtsträger: Helmut Heinen. „Unsere Ziele für das neue rotarische Jahr mit dem Motto „Rotary hilft Menschen“ sind klar definiert. Wir wollen unsere vielen erfolgreichen Sozialprojekte im In- und Ausland weiter ausbauen und Begegnungen sowie Freundschaften der Clubs untereinander noch stärker fördern“, erklärte Heinen. Letzter Punkt wurde bereits am selbigen Abend in die Tat umgesetzt: So standen sowohl Sonja Bratanova, Präsidentin des Rotaract Clubs Köln, sowie Terry Cooke-Davies aus Großbritannien auf der Gästeliste.

Trotz Brexit: Rotarier „ston zesammen“

Nicht nur die Reden, auch die vielen einzelnen Gespräche unter den Mitgliedern zeigten deutlich: Rotary verbindet ein starkes Band. „Ich bin mir sicher, dass der Brexit uns Rotarier nicht schaden wird. Im Gegenteil: Er schweißt uns noch enger zusammen. Denn unser „Wir-Gedanke“ wird dadurch in den Fokus gerückt. Auf das Rencontre Quadrangulaire bei uns in Folkestone mit meinen rotarischen deutschen Freunden freue ich mich daher besonders“, berichtete Cooke-Davies nachdrücklich. So geht es für den Rotary Club Köln am Rhein Ende September in das englische Folkstone. Neben diversen Ausflügen steht dabei natürlich vor allem die Freundschaft beider Clubs im Vordergrund sowie die Förderung gemeinsamer sozialer Projekte. „Für uns bleibt das Vereinigte Königreich ein untrennbarer Teil Europas – Brexit hin oder her“, manifestierte Heinen.

Besondere Marken brauchen besondere Kommunikation.
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In jeder Marke steckt ein einzigartiges Potential. Diese Einzigartigkeit herauszukitzeln und dieses Potential zu optimieren – ist das Herzstück der Kölner Agentur.
Klingt einfach. Ist es auch, wenn Engagement, Flexibilität und Können am Werk sind und wenn alle Aspekte von Kommunikation harmonisch aufeinander abgestimmt sind. Die Agentur nennt es Kommunikation im Marketing.

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Sanitärbranche: Brexit trifft Industrie

Große Währungsprobleme / Umsatzanstieg als Indikator für Bad-Stellenwert / Kompetenz für Barrierefreiheit und Gesundheit

Sanitärbranche: Brexit trifft Industrie

Laut ifo-Schätzung steigt der Branchenumsatz 2016 zum siebten Mal in Folge auf dann 23,6 Mrd. Euro.

Die mit knapper Mehrheit getroffene Entscheidung der Bevölkerung im Vereinigten Königreich für den EU-Austritt erfordert in der Sanitärbranche eine „differenzierte Betrachtung“. Während das Geschäft der vorwiegend im Inland tätigen Marktstufen Fachgroßhandel und Fachhandwerk aus heutiger Sicht darunter kaum leiden dürfte, sieht die häufig stark exportorientierte Industrie „erhebliche Risiken“ für Umsatz und Ertrag. So schätzt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) in einer Stellungnahme die möglichen Brexit-Folgen ein. Insgesamt rechnet der Dachverband jedoch nicht mit einer „tiefen Bremsspur“ in der seit Jahren positiven Branchenentwicklung. Generell seien die Badperspektiven auch mittelfristig günstig.

Für Hartmut Dalheimer ist das Ausstiegs-Votum grundsätzlich ein „katastrophales Zeichen“ für die Briten selbst und den ganzen europäischen Prozess. Speziell den deutschen Herstellern droht von der Währungsseite eine wesentliche Belastung des Exportgeschäftes, betont der VDS-Vorsitzende. Das wirke sich auf die in Großbritannien engagierten Firmen sofort negativ aus. Auch Thilo C. Pahl befürchtet „nachhaltige Probleme“ auf der Ausfuhrseite. Dies ist nach Aussage des Vorsitzenden des IndustrieForum Sanitär (IFS) schon deshalb relevant, weil Großbritannien zu den „bedeutenden Märkten“ gehöre. Nicht auszuschließen seien unterschiedliche Konsequenzen für das Handels- und Objektgeschäft – besonders dann, wenn es zu einer substanziellen Immobilienkrise primär im gewerblichen Sektor komme.

Zunächst gelte es aber, die weitere Entwicklung und den Verlauf der noch nicht einmal terminierten Austrittsverhandlungen abzuwarten. Aktuell seien die Ergebnisse bis hin zur Frage, ob der Brexit überhaupt vollzogen werde, völlig offen. Dalheimer und Pahl: „Es ist zu hoffen, dass am Ende vernünftige Lösungen stehen, die den freien Waren- und Dienstleistungsverkehr in der EU nicht irreparabel beschädigen. Die Verantwortung dafür liegt klar bei der Politik.“

Kontinuierlicher Aufschwung

Ansonsten habe die mittelständisch geprägte Sanitärbranche „wenig Grund zur Klage“. 2016 werde voraussichtlich das siebte Wachstumsjahr in Folge. So prognostiziere das ifo-Institut für das laufende Jahr ein erneutes Umsatzplus von 3 % auf 23,6 Mrd. Euro. Danach steigen die Verkaufserlöse im Inland mit 3,1 % auf 19,7 Mrd. Euro etwas schneller als die im Ausland (+ 2,6 %).

Wie VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann ergänzend mitteilt, erhöhte sich der Branchenumsatz 2015 um 1,8 % auf 22,9 Mrd. Euro. Laut ifo-Schätzung entfielen dabei auf das Inland 19,1 Mrd. Euro (+ 1,6 %). Zum Vergleich: 2010 erzielte der Wirtschaftszweig noch einen Gesamtumsatz von 19,8 Mrd. Euro. Auch diese Zahl bestätige die „ununterbrochene und gerade deshalb ungewöhnliche“ Kontinuität des Aufschwungs. Er sei zudem ein „klares Signal“ für den stetig wachsenden Stellenwert des Bades in der Bevölkerung.

Das monatlich für die Sanitärbranche erhobene ifo-Konjunkturbarometer zeige ebenfalls einen unverändert positiven Nachfragetrend. Im Mai habe der Geschäftslage-Index mit + 74 % sogar den besten Wert seit Beginn der entsprechenden Datenerfassung im Jahre 2004 erreicht. Auch die Erwartungen deuten bisher stabil auf weiteres Wachstum hin, hebt Wischmann hervor. Ob und wie z. B. die Brexit-Diskussion auf die Stimmung drücke, schlage sich in den Statistiken rasch nieder.

Generell verfüge die Branche über „sehr gute Zukunftschancen“. Sie resultierten u. a. aus zwei zentralen Kompetenz- und Geschäftsfeldern. Dabei handele es sich einerseits um das speziell mit Blick auf den demografischen Wandel wichtige Segment „Barrierefreie Bäder“ und andererseits um den nachweisbaren Nutzen moderner Bäder für die menschliche Gesundheit. Beide Themen greife die Sanitärwirtschaft in umfassenden Informations- und Kommunikationsinitiativen auf. Dabei gehe es nicht zuletzt darum, den Verbrauchern das professionelle Leistungspaket bei Planung, Ausstattung und Realisierung individueller Bäder zu vermitteln. Seriöse Aufklärung habe dabei Priorität. Das unterstreiche etwa die von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks übernommene Schirmherrschaft für die bereits 2013 ins Leben gerufene Aktion Barrierefreies Bad (ABB).

Bildtext:
Obwohl die Brexit-Entscheidung in der Sanitärwirtschaft eine „differenzierte Betrachtung“ erfordert, rechnet ihr Dachverband insgesamt nicht mit einer „tiefen Bremsspur“ in der seit Jahren positiven Entwicklung. Laut ifo-Schätzung steigt der Branchenumsatz 2016 zum siebten Mal in Folge auf dann 23,6 Mrd. Euro. Die „ungewöhnliche Kontinuität des Aufschwungs“ bestätige den stetig wachsenden Stellenwert des Bades in der Bevölkerung.
Grafik: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

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Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr: Brexit gefährdet weltweite Klimaschutzziele

Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr: Brexit gefährdet weltweite Klimaschutzziele

Gerfried Bohlen sieht massive negative Auswirkungen des Brexit auf das weltweite Klimaschutzabkommen (Bildquelle: Vanessa Leißring)

Sowohl der Klimawandel als auch der Brexit bewegen zurzeit die Gemüter. Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der bundesweit agierenden Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG (EGRR), sieht massive negative Auswirkungen des Brexit auf das weltweite Klimaschutzabkommen. So sei das Ziel mehr als gefährdet, den globalen CO2-Ausstoß wie geplant auf Null zurückzufahren.

„Geplant war, alle britischen Kohlekraftwerke bis 2025 stillzulegen. Dieses Vorhaben ist jetzt Makulatur, denn das Land kann den Energiebedarf durch Primärenergiequellen nicht decken“, erklärt Bohlen. Obwohl Großbritannien innerhalb der Europäischen Union nach den Niederlanden der zweitgrößte Produzent von Erdgas ist, lag die Importquote im Jahr 2011 bereits bei rund 44 Prozent. „Auch auf globaler Ebene steigt der Bedarf stetig an. Damit verbunden ist eine Importabhängigkeit in Europa.“ Durch den Kursabfall der Währung von aktuell rund zehn Prozent sei ein Agieren Großbritanniens an den Europäischen Handelsmärkten erschwert.

„Als erschreckende Maßnahme muss das Land aufgrund fehlender finanzieller Möglichkeiten die Laufzeit seiner Kohlekraftwerke bis zum Nimmerleinstag verlängern, obwohl moderne Gaskraftwerke im Vergleich mehr als 50 Prozent CO2 einsparen. Ich befürchte zudem, dass mittelbar die Investitionsmöglichkeiten nicht ausreichen, um Kraftwerke umzurüsten oder neu zu bauen“, so Bohlen.

Neben Kohlekraftwerken setzt das Königreich verstärkt auf Kernreaktoren. Subventionen für erneuerbare Energien werden hingegen gekürzt. Besonders Solaranlagen und Windparks an Land seien von den Maßnahmen der Regierung betroffen. Ein auffälliger Trend bestehe jedoch darin, dass erneuerbare Energien immer stärker in den Fokus institutioneller Investoren rücken, da die Renditen auf klassische Anlagen wie Staatsanleihen immer weiter sinken.

„Statt aus dieser Konstellation ein zukunftsfähiges Marktdesign zu schaffen, werden Investoren nach dem Brexit sehr zurückhaltend den Energiemarkt in Großbritannien analysieren und ihre monetären Engagements auf Eis legen“, bemängelt der Dinslakener Energieexperte. „Das Ziel, die Kohlenstoffdioxide weltweit zwischen 2045 und 2060 auf Null zurückzufahren, ist so nicht realisierbar.“ Allein das britische Kohlekraftwerk „Drax Power Station“ verzeichne einen jährlichen CO2-Ausstoß von 20,3 Millionen Tonnen. „Die Lösung kann nur sein, dass Menschen, die an einer lebensfähigen Zukunft interessiert sind, zueinanderfinden und als Regulativ zukunftsweisend mitwirken.“

Die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute neun Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

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ProService informiert: Brexit und Edelmetalle

ProService informiert: Brexit und Edelmetalle

(Bildquelle: Bilddatenbank Fotolia)

Anleger haben einige schlaflose Nächte hinter sich. Die Entscheidung der Briten, aus der Europäischen Union auszutreten, hat an den Börsen für einen Sturm gesorgt, wie es ihn lange nicht gab. Das Kopf-an-Kopf-Rennen der letzten Tage veranlasste die Finanzwelt zu der Annahme, es würde nicht zu einem „Brexit“ kommen.

Die meisten Anleger hatten kurz vor der Entscheidung die Wahrscheinlichkeit eines Ausscheidens der Briten aus der EU als sehr gering eingeschätzt. Umso überraschender kam das Ergebnis des Votums der Briten. Aber es gibt noch weitere Auswirkungen: Schottland könnte nun einen zweiten Versuch auf ein Unabhängigkeitsreferendum starten, um in der EU bleiben zu können. David Cameron hat seinen Rückzug vom Amt des britischen Premierministers angekündigt. Zwischen Spanien und Großbritannien ist ein Streit um die Zukunft von Gibraltar entbrannt, Spanien erhebt einen Anspruch auf das Überseegebiet an der Südspitze der Iberischen Halbinsel. Und an den Märkten wurden fünf Billionen Dollar an Börsenwert vernichtet.

Der „Brexit“ sorgt seit der Veröffentlichung erster Umfrageergebnisse ab 5 Uhr morgens unserer Zeit für starke Volatilität an den Finanzmärkten. Der Dax brach um mehr als 11 Prozent ein und stürzte auf bis zu 9.200 Zähler ab, nachdem er am Tag zuvor noch bei etwa 10.300 Punkten lag. Er erholte sich am Freitagvormittag und konnte einen Teil der Verluste aufholen, doch die charttechnische Situation im Dax ist fürchterlich. In solchen Situationen richten sich die Augen der Investoren auf Hilfsmaßnahmen aus der Politik. Die Notenbanken weltweit kündigten bereits an, dass sie zusammenstehen und falls notwendig Liquidität in die Märkte geben. Doch die Unsicherheit dürfte noch eine Weile anhalten, so dass ein Ende des Preisrutsches noch nicht zu erwarten ist.

Die Preise der Edelmetalle entwickeln sich, wie zu erwarten, genau gegenläufig. Der Goldpreis ist der große Gewinner der überraschenden Entscheidung. Er ist innerhalb der letzten 24 Stunden nach der Brexit-Entscheidung in der Spitze um über 100 Euro pro Feinunze nach oben geschossen und hat einen Höchststand bei 1.243 Euro pro Feinunze markiert. Auch hier beruhigt sich die Lage unter Schwankungen aktuell etwas, doch der Goldpreis hat offenbar die Schwelle von 1.300 Dollar pro Feinunze nun nachhaltig überwunden. Und es gibt noch viel Luft nach oben.

Die ProService AG aus Liechtenstein bietet statische und gemanagte Portfolios aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden.

Die ProService AG ist ein Edelmetallanbieter, der auf Basis der offiziellen Londoner Fixing Kurse Silber, Platin, Palladium und Gold anbietet und verwahrt.
Unsere Kunden geniessen den Vorteil, Edelmetalle ohne Stückelungskosten erwerben zu können.
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Darüber hinaus ist der Lagerraum einer externen Zugangskontrolle durch ein Sicherheitsunternehmen unterworfen.

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Social Trader trotzen Börsenabsturz nach Brexit-Entscheidung

wikifolio-Zertifikate bewähren sich bei Kursschwankungen an den Börsen

Social Trader trotzen Börsenabsturz nach Brexit-Entscheidung

Kursrückgänge in der ersten Woche nach der Entscheidung für den Brexit (Quelle: wikifolio.com).

Wien (05. Juli 2016) – Am Tag nach der Entscheidung Großbritanniens die EU zu verlassen, mussten Anleger, die auf den deutschen Leitindex (DAX) gesetzt haben, einen Kursrückgang von 7,1 Prozent hinnehmen. Keinen schwarzen Freitag erlebten dagegen die Trader auf wikifolio.com . Auch eine Woche nach der Abstimmung schnitten ihre wikifolios im Vergleich mit dem DAX deutlich besser ab. Das zeigt eine aktuelle Analyse von wikifolio.com, Europas führender Online-Plattform für Anlagestrategien von privaten Tradern und professionellen Vermögensverwaltern.

wikifolio-Zertifikate („investierbare wikifolios“) haben den Börsencrash in den Stunden vor und nach der Brexit-Entscheidung (-1,8%; DAX: -7,2%) im Durchschnitt gut gemeistert. Auch eine Woche später verzeichneten sie deutlich geringere Rückgänge als der DAX (-0,9%; DAX: -5,5%).

Noch stabiler waren wikifolios von Tradern, die selbst in das entsprechende Zertifikat investiert haben („Real Money wikifolios“). Sie mussten im Tages- (-1,4%; DAX: -7,2%) und Wochenvergleich noch geringere Kurseinbußen hinnehmen (-0,7%; DAX: -5,5%).

Am besten die Verluste begrenzen konnten wikifolios, denen mehr als 100.000 Euro folgen. Ihre Kurse waren am ersten Tag nur minimal zurückgegangen (-1,2%; DAX: -7,2%). Nach einer Woche hatten sie im Durchschnitt fast wieder das Niveau vor der Abstimmung erreicht (-0,1%; DAX: -5,5%).

„Die Ergebnisse zeigen, dass sich wikifolio-Zertifikate insbesondere in Zeiten stark schwankender Börsen als Beimischung in der Kapitalanlage eignen“, sagt Andreas Kern, Gründer und CEO der wikifolio Financial Technologies AG. „Dies ist den wikifolio-Tradern zu verdanken, die meist sehr kurzfristig auf Chancen oder auf eine Erhöhung des Marktrisikos reagieren.“ Ihre guten Ergebnisse seien vor allem auf die rechtzeitige Erhöhung der Cash-Quote, einen Wechsel in US-Aktien und weitere Strategien zur Absicherung bei fallenden Kursen zurückzuführen.

Auch 2015 lagen die wikifolio-Trader an den fünf Tagen mit den stärksten DAX-Rückgängen im Schnitt um zwei Prozentpunkte besser.
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Kennzahlen (Stand: 01.06.2016):
Start der operativen Tätigkeit:2011
Start der Online-Plattform: 2012
Gründer und Vorstand: Andreas Kern
Mitarbeiter: 35
Investierbare wikifolios: Über 4.500
Unique Visitors: Über 3 Mio.
Handelsvolumen: Über 8,3 Mrd. Euro
Zertifikate-Gebühr: 0,95 % p.a. (taggenaue Abrechnung)
Performancegebühr: 5-30 % vom Gewinn (High-Watermark-Prinzip)
Wesentliche Gesellschafter: Investorengruppe rund um Speed Invest GmbH, Österreich (30 %); VHB ventures, Deutschland (21 %); Andreas Kern, Gründer & CEO (15 %); Lang & Schwarz AG, Deutschland (5 %); Business Angels & Management (29 %)
Emissionshaus: Lang & Schwarz Aktiengesellschaft
Listing Partner: Börse Stuttgart AG
Weitere Partner: S Broker AG & Co. KG, OnVista Media GmbH, Finanzen100 GmbH, comdirect bank Aktiengesellschaft, Consorsbank

Über wikifolio.com: wikifolio.com ist die führende europäische Online-Plattform für Handelsideen von privaten Tradern und professionellen Vermögensverwaltern. Als einziger Anbieter ermöglicht sie Kapitalanlegern, über börsengehandelte Wertpapiere an der Wertentwicklung veröffentlichter Musterdepots zu partizipieren. 2016 wurde das Unternehmen mit dem European FinTech Award in der Kategorie „Persönliches Finanzmanagement“ ausgezeichnet. wikifolio.com startete 2012 in Deutschland und trat 2013 in den österreichischen Markt ein. 2014 wurde das Finanz-Technologie-Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Seit 2015 ist die Plattform auch für Schweizer Kapitalanleger und Trader verfügbar. Vorstandsvorsitzender der wikifolio Financial Technologies AG ist Gründer Andreas Kern. Gesellschafter des Unternehmens sind u.a.: VHB ventures, die Beteiligungsgesellschaft der Verlagsgruppe Handelsblatt, das Emissionshaus Lang & Schwarz Aktiengesellschaft sowie das Venture Capital Unternehmen Speed Invest GmbH. wikifolio.com ist seit Mai 2016 auch Mitglied im Kommunikationsforum „Digital Banking“ des Bundesverband deutscher Banken e.V.

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Honorarberater-Konferenz: Finanzbranche im Umbruch

Honorarberater mit dem richtigen Geschäftsmodell profitieren.

Honorarberater-Konferenz: Finanzbranche im Umbruch

VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater

Am 28. Juni fand im Kasseler Schlosshotel die „Honorarberater-Konferenz“ des Weiterbildungs- und Veranstaltungsdienstleisters IFH Institut für Honorarberatung (IFH) in Kooperation mit Verbund Deutscher Honorarberater (VDH) statt. Fünf Panel-Diskussionen gaben den rund 100 Teilnehmern tiefe Einblicke in die teils dramatischen Umbrüche der Finanzbranche. Schwerpunkte der Veranstaltung waren die Konsequenzen und Perspektiven, die sich daraus für die Honorarberatung als solche und für das Geschäftsmodell jedes aktiven und künftigen Honorarberaters ergeben. VDH-Chef Dieter Rauch: „Wir haben ein historisch günstiges Umfeld, um die Honorarberatung in Deutschland endgültig zu etablieren. Qualifizierte Honorarberater mit überzeugenden Geschäftsmodellen haben außergewöhnlich gute Chancen am Markt.“

Produktgeber und Finanzberater müssen sich seit Längerem vielen unterschiedlichen Herausforderungen stellen. Einige frühere Strategien und Geschäftsmodelle scheinen mittlerweile überholt. „Unsere Branche muss damit umgehen können, insbesondere neue Konzepte entwickeln, die dazu passen. Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit“, ist VDH-Geschäftsführer Dieter Rauch überzeugt.

Die „Honorarberater-Konferenz“ in Kassel gab den Teilnehmern deshalb nicht nur Orientierung, sondern bot ihnen gleichsam einen roten Faden, um ihre Geschäftsmodelle zukunftsfähig zu machen. „Als Marktführer im Bereich Honorarberatung hat der VDH an diesem Tag einmal mehr gezeigt, wie sich die Zukunft erfolgreich gestalten lässt“, ist Dieter Rauch überzeugt.

Die „Honorarberater-Konferenz“ startete mit dem ersten von insgesamt fünf Panels, in dem die momentanen und künftigen Marktentwicklungen analysiert wurden. Antworten auf die naheliegende Frage, wie sich angesichts der absehbaren Entwicklungen auf nationaler und internationaler Ebene die Zukunft als Honorarberater gestalten lässt, gab es im zweiten Panel unter dem Titel „Reaktion“. In der wohl wichtigsten Diskussionsrunde, dem vierten Panel, präsentierten die Teilnehmer unter dem Oberbegriff „Aktion“ überzeugende und schlüssige Konzepte für die künftige Praxis der Honorarberatung. In der Schlussrunde schließlich, „Akquisition“ genannt, erhielten die Teilnehmer nutzwertige Informationen und bewährte Konzepte aus der Praxis zu den Themen Neukundengewinnung und Mandantenbetreuung, bei denen Social Media, Pressearbeit und das Empfehlungsmarketing eine zunehmend wichtige Rolle spielen.

„Die Resonanz der Teilnehmer war überaus positiv“, erklärt Dieter Rauch. Zwei Eindrücke von vielen. Thiphaphone Sananikone, Honorarberaterin in Mannheim: „Die Verbraucheranfragen, die beim VDH eingehen und an mich weitergeleitet werden, sind qualitativ äußerst hochwertig. In neun von zehn Fällen wird eine sehr umfangreiche, nachhaltige und langfristige Finanzplanung von mir gefordert. Diese bezahlen mir gerne ein Honorar.“ Hans-Jürgen Segbers, Honorarberater in Olpe: „Einer der vielen Pluspunkte in meiner Zusammenarbeit mit dem VDH, das wurde bei der Veranstaltung wieder deutlich, sind die professionellen Marketing- und Redaktions-Tools. Diese tragen erheblich dazu bei, meine Dienstleistung bekannter zu machen und sind deshalb äußerst hilfreich in der Neukundengewinnung.“
Aufgrund der sehr positiven Resonanz soll die „Honorarberater-Konferenz“ des IFH in Kooperation mit dem VDH weiter ausgebaut werden und zur stetigen Einrichtung werden. Die Herbst-Konferenz ist bereits mit dem 15.11.2016 wieder in Kassel terminiert. „Ich bin überzeugt, dass die Honorarberatung in Deutschland immer bedeutsamer wird. Nicht zuletzt die momentane und vor allem die künftige Entwicklung in der Finanzbranche sprechen für die Honorarberatung und eindeutig gegen den provisionsorientierten Produktverkauf“, sagt VDH-Geschäftsführer Dieter Rauch.

Der VDH wurde im Jahr 2000 gegründet und ist mit 15 Jahren Erfahrung der älteste und der führende Anbieter von Infrastruktur, Ausbildungsangeboten sowie der gesamten Produktwelt für die Honorarberatung. Die dem VDH angeschlossenen Beratungsunternehmen betreuen Vermögenswerte von mehr als 1.6 Mrd. Euro. Der VDH hat in den letzten 15 Jahren die Honorarberatung bei Politik, Medien, Produktanbietern und Beratern etabliert und gilt als DER Pionier in der produkt- und provisionsfreien Finanzberatung. Bereits seit 2006 gelten für angeschlossene Berater die Tegernseer Beschlüsse, welche sich als Leitlinien für die Honorarberatung in Deutschland etabliert haben.

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Brexit – was Verbraucher wissen müssen

ARAG Experten über Auswirkungen des Briten-Austritts aus Europa

Die Entscheidung war denkbar knapp, aber nun steht fest: Großbritannien will aus der Europäischen Union austreten. Welche absehbaren Konsequenzen für Verbraucher der so genannte Brexit (Britain und Exit) zumindest kurzfristig hat, erläutern ARAG Experten im Folgenden.

Britische Produkte – Shoppen lohnt sich
Durch den EU-Austritt befindet sich die britische Währung im Sinkflug. Einige Tage nach dem Brexit bekommt man für einen Euro statt 0,71 Pfund Sterling bereits 0,83 britische Pfund, Tendenz steigend. Das englische Pfund ist also so günstig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Wer sich jetzt beeilt, kann den aktuell günstigen Pfund-Euro-Wechselkurs zu seinen Gunsten nutzen und günstig online Ware von der Insel bestellen. Da keiner weiß, wie lange dieser Kursverfall anhalten wird, raten die ARAG Experten allerdings zum schnellen Handeln. Denn nach dem Austritt, der in spätesten zwei Jahren nach Beantragung vollzogen sein muss, ist Großbritannien als Nicht-EU-Mitglied der direkte Zugang zum Binnenmarkt verwehrt. Zölle oder andere Handelsbeschränkungen könnten dann britische Produkte in Deutschland verteuern.

Telefonieren
Nach einem langen Kampf hat die EU-Kommission erst kürzlich durchgesetzt, dass Telefonanbieter keine überhöhten Roaming-Gebühren mehr für das Telefonieren ins Ausland nehmen dürfen. Ausgehende Anrufe dürfen seitdem fünf Cent pro Minute teurer sein als in der Heimat, eine SMS darf maximal zwei Cent mehr kosten. Ab Sommer 2017 sollen Auslandsgebühren sogar komplett wegfallen. Diese Abschaffung wird für Großbritannien nach dem Austritt vermutlich nicht mehr gelten, so dass Telefonieren teurer werden könnte.

Reisen nach Großbritannien
Da Großbritannien auch bisher nicht zum Schengen-Raum gehörte, gab es schon immer Grenzkontrollen und Reisende mussten zumindest ihren Personalausweis zeigen. Aber auch künftig gehen die ARAG Experten davon aus, dass eine gängige Lösung für Aufenthalte auf der Insel gefunden wird, ohne bürokratische Hürden wie etwa eine allgemeine Visums-Pflicht. Allerdings könnten Flüge nach Großbritannien bald teurer werden: Seit 1992 dürfen EU-Fluggesellschaften frei zwischen allen Mitgliedsstaaten fliegen. Wenn Großbritannien aus diesem Luftverkehrsbinnenmarkt ausgeschlossen wird, könnte sich das vor allem auf Billigflieger wie Easyjet oder Ryanair auswirken.

Leben in Großbritannien
ARAG Experten vermuten, dass Arbeitnehmer es künftig schwerer haben werden, auf der britischen Insel zu arbeiten. Die Visumspflicht könnte eingeführt werden. Während solch ein Arbeitsvisum für qualifizierte Fachkräfte und deutsche Unternehmen, die ihre Mitarbeiter nach England schicken, keine Hürde sein wird, könnte es beispielsweise für Handwerker deutlich schwerer werden, ein Visum zu bekommen. Doch was sich auch nach dem Brexit nicht ändern wird, ist die Beantragung der britischen Staatsangehörigkeit: Wer schon länger als fünf Jahre auf der Insel gelebt hat, der englischen Sprache mächtig ist und sich nichts hat zuschulden kommen lassen, darf auch weiterhin die britische Staatsangehörigkeit beantragen. Er ist dann jedoch kein EU-Bürger mehr.

Download des Textes:
http://www.arag.de/rund-ums-recht/rechtstipps-und-urteile/sonstige

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 14 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.700 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,6 Milliarden EUR.

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