Schlagwort: Breisgau

Dem Frühling auf der Spur: Schwarzwaldreise

Bummeln, Wandern, Schauen und Gutes genießen in Breisgau und Ortenau

Dem Frühling auf der Spur: Schwarzwaldreise

Grün-bunter-Frühling und erwanderbare Burgruinen im Schwarzwald. (Foto-Montage: presseweller)

Siegen. 21. Februar 2017 (DiaPrW). Der Frühling bahnt sich seinen Weg. Hier und da kann auf den Höhen wie im Schwarzwald noch Schnee liegen oder nochmals neu kommen, aber bald zeigen sich die Täler mit Frühlingsboten, Blumen und Sträucher erwachen zu neuem bunten Leben. In Deutschland strömt der Frühling zuerst im Oberrheingraben ein: in Markgräfler Land, Breisgau rund um Freiburg, zum Kaiserstuhl und weiter in die Ortenau – ein Stück früher als in nördlichen Regionen. Nach und nach gewinnen auch in den höheren Lagen Sonne und Wärme die Oberhand. Bei unseren März-April-Besuchen konnten wir beides erleben, verschneite Hochflächen und bunte Täler. Deshalb eilen wir hier der Zeit etwas voraus, um auf den „ersten Frühling“ einzustimmen.

Mit dem Frühling im südwestlichen Baden-Württemberg in Breisgau und Ortenau kommen auch die ersten Störche. Vielerorts sind Storchennester zu sehen. Tiefe Wälder auf den Höhenzügen, Weinreben und Obstbäume sind Begleiter. Städte und Städtchen sowie verträumte Orte laden zum Bummeln, oft noch mit schmucken Häusern in braun-weißem Fachwerk. Hinter mancher Fassade „verbergen“ sich treffliche Restaurants. Schließlich pflegt man in der Region gutes Essen. Die badische Küche, oft mit Einflüssen aus dem Elsass, gibt den guten Geschmack vor. Ob gut bodenständig oder fein – wir konnten schon so vieles verkosten. Wem es passt, der genießt dazu einen badischen Wein.

Auf Wander- und Ausflugstouren
Wen im Frühlingssonnenschein die Wanderlust packt, hat alle Möglichkeiten, ob über Höhenwege oder entlang der Flüsse wie im Renchtal und im Elztal. Fahrradfahrer finden ebenfalls ihr Terrain. Wer sich auspowern will, fährt über passartige Strecken wie über die Straße zum Kandel – und dann in vielen Kurven abwärts ins bekannte Glottertal (auf Bike-Click bei www.presseweller.de gelangt man zur Tourbeschreibung). Bummel-Spaziergänge mit Schaufenster-Guck können ebenfalls auf dem Plan stehen, zum Beispiel in Oberkirch mit der neuen (bei unserem vorigen Besuch schon zum Teil fast fertigen) Fußgängerzone, in Emmendingen mit Gassen und großem Park, im romantischen Sexau oder hoch oben in St. Peter mit der barocken Kirche und dem früheren Benediktinerkloster. Und natürlich lädt Freiburg mit seinem bekannten Münster zum Bummeln und Schauen ein.

Geschichtsspuren folgen und einkehren
Alten Zeiten und ihrer Geschichte können Interessierte nahezu überall nachgehen Die Burgruine Schauenburg – mit Burgwirtschaft – steht in Oberkirch im Focus. Die Ursprünge reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück. Vom Hotel Renchtalblick auf der gegenüberliegenden Seite hatten wir einen Blick auf den Höhenzug mit der Burgruine. Noch ein Stück näher kamen wir ihr in Gaisbach auf dem Schlossgelände mit Kapelle und Restaurant. Von hier bergauf geht es zur Anlage, um die auch ein rund drei Kilometer langer Rundweg führt. Wem das Werk „Simplicissimus“ ein Begriff ist, der ist in Gaisbach im Restaurant „Silberner Stern“ richtig. Dort lebte und wirkte viele Jahre Hans Jakob Grimmelshausen, der bedeutende Schriftsteller aus dem 17. Jahrhundert. Im Haus ist es eine Freude, sich mit Gutem aus Keller und Küche verwöhnen zu lassen.
In Mundingen bei Emmendingen haben wir Ausblick auf die Burgruine Landeck. Wandert oder fährt man vom Ort Richtung Freiamt, sind bald die großen Ruinen-Gebäude erreicht, die links auf einem Fels stehen und deren Geschichte im 13. Jahrhundert beginnt. Gleich gegenüber ist ein Restaurant mit Café und großer Terrasse, das zur Einkehr lockt. Uns hat es dort geschmeckt. Von diesen „Aussichtspunkten“ aus reicht der Blick weit übers Land bis zum Kaiserstuhl. Je nach Standort und Witterung sind im Breisgau auch die Vogesen zu sehen.
Viele Orte und Städtchen der Regionen lohnen schon von den Baulichkeiten her einen Bummel. Abstecher wie in den Hochschwarzwald oder nach Frankreich sind kilometermäßig überschaubar. Ringsum aber bietet die Frühlingslandschaft die Bühne für Aktivitäten, Erholung und gute Einkehr, ob mittags, zur Kaffeezeit oder abends. (jw)

Hinweise: Unterkunftsmöglichkeiten gibt es in allen Regionen, von der Ferienwohnung über Pensionen und Gasthöfe bis zu Hotels. Auf den Regionsseiten lassen sich ebenfalls spezielle Möglichkeiten für Urlaub mit Kindern finden. Verschiedene Ausflugsziele bieten Abwechslungsreiches für Familien mit Kindern!

Der komplette Reisebericht mit Fotos ist ohne Anmeldung über die folgende Internetseite aufrufbar:
http://www.presseweller.de/Tourismus/tourismus.html

Infoadressen: www.rechntal-tourismus.de; www.tourismus-emmendingen.de; www.freiburg.de – unter Tourismus; www.schwarzwald-tourismus.info

Reiseberichte und mehr gibt es immer auf der Webseite: http://www.presseweller.de

Das Medienbüro DialogPresseweller, Jürgen Weller, schreibt und veröffentlicht seit über 30 Jahren Reiseberichte zu Zielen in Deutschland sowie in per Auto oder Bahn gut erreichbaren Zielen im benachbarten Europa. Neben allgemeinen Reiseberichten werden auch immer wieder Spezialthemen aufgegriffen. So gibt es zum Beispiel zahlreiche Tourenvorschläge für Radler und Motorbiker, die auf dem Presseweller-Portal unter „Bike-Click“ aufgerufen werden können. Online-Magazine zu Reisedestinationen und Videos runden das Portfolio ab. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Autothemen, inklusive Autotests unterschiedlichster Marken und Modelle.

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FineArtReisen Reiseführer Dezember 2016 – Breisgau / Baden

Mit der Veröffentlichung des Themenplans für Dezember 2016 bietet die Online-Reisezeitung FineArtReisen interessierten Reisejournalisten und Reisefotografen an, Themenvorschläge für Reportagen im Rahmen des Reiseführers “ Breisgau / Baden“ einzurei

FineArtReisen Reiseführer Dezember 2016 - Breisgau / Baden

Das Reiseziel Breisgau / Baden wird im Dezember 2016 als Reiseführer in die Online-Reisezeitung FineArtReisen aufgenommen. Hierbei handelt es sich um eine Überarbeitung des bestehenden Reiseführers – im Print Neuauflage genannt. Wie bei allen Beiträgen in der Online-Reisezeitung FineArtReisen bleiben auch die Beiträge zum Breisgau / Baden dauerhaft erhalten und werden kontinuierlich um aktuelle Reiseinformationen erweitert.

Interessierte Journalisten bitten wir ihre Vorschläge unter Beachtung der hierfür unter http://fineartreisen.de/html/20150208_141288.php hinterlegten Informationen an die für diesen Zweck etablierte eMail-Adresse journalisten@fineartreisen.de zu senden. Dieser Journalisteninformation sind ferner die Honorar- und Lizenzregelungen zu entnehmen. Einsendungen, die nicht mit diesem verbindlichen Prozess sowie den Anforderungen für Texte und Fotomaterial konform gehen, können aus redaktionstechnischen sowie rechtlichen Gründen leider nicht berücksichtigt werden.

FineArtReisen, die Reisezeitung im Internet, publiziert aktuelle Nachrichten aus der Tourismusbranche, regionenspezifische Reiseinformationen sowie Reisereportagen aus aller Welt. Die Schwerpunkte der Reisereportagen von FineArtReisen beschäftigen sich – frei nach dem Leitsatz „Reisen mit Genuss“ – mit kulinarischen und kulturellen Themen. Die Beiträge sind spannend erzählt und weisen zudem eine außerordentlich gute Bebilderung auf. Reisereportagen in der Online-Reisezeitung FineArtReisen spiegeln Authentizität sowie die Begeisterung des Autors für die bereiste Region wider. Demnach sind „Best-Of“-Stories, Hotelbeschreibungen oder umgearbeitete Pressemeldungen als Reisereportagethemen ungeeignet. Der eingereichte Text und das dem Thema zugehörige Bildmaterial sollen zusammen ein in sich stimmiges Gesamtbild repräsentieren. Daher ist es erforderlich, dass Text und Fotos zum selben Zeitpunkt recherchiert bzw. produziert wurden.

Journalisten, die sich in diesem Sinne der Interpretation dem Reiseziel „Breisgau / Baden“ verbunden fühlen und einen Artikel im Rahmen des Reiseführers Dezember 2016 – Breisgau / Baden publizieren möchten, bitten wir, ihren Themenvorschlag bis spätestens 15.09.2016 bei FineArtReisen einzureichen.

FineArtReisen bittet, aktuell AUSSCHLIESSLICH Beiträge für den Reiseführer Dezember 2016 „Breisgau / Baden“ anzubieten. Zu den zukünftigen Themen, die aus der Übersicht entnommen werden können, erfolgt der Aufruf zu einem späteren Zeitpunkt.

Die nächsten Themen von FineArtReisen sind wie folgt im vorläufigen Plan:

Aarhus (Dänemark) / Paphos (Zypern) – Januar 2017
Neanderland – Februar 2017
Hvelland – März 2017
Queensland – April 2017
Ostbelgien – Mai 2017
Britische Kanalinseln – Juni 2017
Gardasee – Juli 2017
Algarve – August 2017
Genfer See – September 2017
Süd-Irland – Oktober 2017
Ostbayern – November 2017
Westfriesische Inseln – Dezember 2017

Über FineArtReisen – die Reisezeitung im Internet
FineArtReisen.de, herausgegeben von armini foto & medien verlag in Planegg bei München, ist ein innovatives und einzigartiges Zeitungsprojekt im Internet, das aktuelle Veranstaltungshinweise, Nachrichten und Angebote aus der Reisebranche sowie spannende Reisereportagen aus aller Welt präsentiert, die verschiedenste touristische, kulinarische und kulturelle Themen abdecken. Die Redaktion wählt für die Leser von FineArtReisen gezielt nachhaltig nützliche Reiseinformationen aus. Darüber hinaus werden literarische Neuerscheinungen aus den Themenspektrum Reise, Fotografie, Kulinarik sowie Kunst und Kultur vorgestellt. Mit ihrer sehr hohen Informationsdichte und der täglichen Aktualisierung erzielt die Online-Reisezeitung eine große Reichweite. Jeder veröffentlichte Beitrag ist zu jeder Zeit über das FineArtReisen CMS abrufbar. Zeitlich weiter zurückliegende Beiträge werden Jahre später noch recherchiert und gelesen.

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82152 Planegg bei München
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Wo Hilfe so weit weg sein kann

Deutsche Organisation betreut Krankenhausprojekt in Syrien.

Wo Hilfe so weit weg sein kann

Renovierungsarbeiten am Krankenhaus Ariha

Der Verein Vision Hope International e.V. möchte in Kooperation mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Bau eines Krankenhauses in Ariha, Syrien, ermöglichen, um die medizinische Betreuung von 3.000 Schwangeren und 3.000 Neugeborenen zu sicherzustellen. Das Krankenhaus soll noch im Juni 2016 eröffnet werden.

Durch den andauernden Bürgerkrieg in Syrien ist die Infrastruktur in weiten Teilen des Landes völlig zerstört – so auch in Ariha, der Hauptstadt des Idlib-Gouvernements. Die Region ist auf Hilfe dringend angewiesen, nachdem sie seit 2015 von Oppositionellen kontrolliert und somit von der syrischen Regierung nicht mehr als legitimer Teil des Staatsgebiets anerkannt wird. Für die Bewohner der Provinz hat das zur Folge, dass weder ihre Sicherheit, noch ihre dauerhafte Versorgung mit Grundnahrungsmitteln, Konsumgütern oder Strom gewährleistet ist. Einer der schwersten Mängel ist jedoch die mangelnde medizinische Versorgung.

Ziel des Projekts

Hier setzt das Krankenhaus-Projekt von Vision Hope International an: 3.000 schwangere Frauen sollen dadurch Vorsorge und Hilfe bei der Entbindung erhalten, sowie ihre Neugeborenen in der Nachsorge betreut werden. Dazu wird das Gebäude renoviert und dann mit entsprechendem medizinischem Gerät ausgestattet, u.a. wird es über 4 Brutkästen verfügen.

Yasser B., 42, ist als Projektmanager vor Ort tätig und leitet die Umsetzung des Krankenhausbaus. „Wir haben ein bereits bestehendes Gebäude gemietet, um darin das Krankenhaus einzurichten. Momentan sind wir noch in der Phase der Einrichtung, die wir eigentlich bereits Ende Mai abschließen wollten. Nun haben sich aufgrund der schwierigen Sicherheitssituation mit vielen Luftangriffen, zeitliche Verzögerungen in der Sanierung des Gebäudes ergeben, welche die Eröffnung um zwei Wochen verzögern werden, sodass das Haus Mitte Juni eröffnet werden wird“, teilt er mit.

BMZ wichtiger Geldgeber

Wichtigster Förderer des Projektes ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), welches als Hauptgeldgeber 410.000 Euro für den Bau des Krankenhauses und dessen Inbetriebnahme bereitstellt. Darüber hinaus sollen weitere Spenden gesammelt werden, da ja auch der nachhaltige Betrieb der Einrichtung mit über 30 Mitarbeitern sichergestellt werden muß.

Kooperation mit syrischen Projektträger

Für die Umsetzung des Projektes setzt Vision Hope International auf die Unterstützung durch die staatlichen Strukturen, die in der Region bereits entstanden sind. Neben dem Gesundheitsdirektorat Idleb, das für die Verbesserung der medizinischen Versorgung im Nordwesten des Landes zuständig ist, wird das Projekt durch die syrische Nichtregierungs-Organisation VIOLET umgesetzt. Die Organisation ist auch Implementierungspartner der Vereinten Nationen und wird von Vision Hope International geschult, um das Krankenhaus-Projekt in Ariha nach seinem Start im Juni 2016 selbständig betreuen zu können.

Standort Ariha von großer Bedeutung

Der Standort wurde dabei ganz bewusst von den Verantwortlichen ausgewählt. Ariha ist als Hauptstadt des mit etwa 300.000 Einwohnern dicht besiedelten Idlib-Gouvernements von großer Bedeutung für das Engagement von Entwicklungshilfeorganisationen. Über die nahe Grenze zur Türkei können zudem Güter wie Medikamente oder medizinisches Gerät vergleichsweise unkompliziert geliefert werden.

Durch die Wirren des Krieges haben jedoch zahlreiche gut ausgebildete Akademiker und Ärzte das Land verlassen, sodass die Rekrutierung von medizinischem Personal zu einem der Hauptprobleme für VIOLET wurde, wie Yasser Baroudy bekräftigt:

„Unsere Personalplanung ist zwar schon weit fortgeschritten, aber wir haben bislang noch keine ausreichende Zahl von Gynäkologen gefunden. Wir werden aber auch dieses Problem lösen und das Krankenhaus trotzdem eröffnen. In einem Projekt im Kriegsgebiet gibt es immer viele Probleme, doch am Ende findet man eine Lösung“.

Der Bau des Krankenhauses dient also nicht nur der medizinischen Versorgung der Frauen und Neugeborenen, sondern schafft auch Arbeitsplätze und hilft der strukturschwachen Region, den weiteren Abzug von gutausgebildeten Menschen (den sogenannten „Brain-Drain“) zu verhindern. Vision Hope International e.V. setzt in der Ausbildung des Personals auf einen gemeindeorientierten Ansatz, der die Menschen befähigen soll, Geburtshilfe in ihrer Gemeinde zu leisten.

Insgesamt plant Vision Hope International die Einrichtung von 34 Jobs und möchte das Krankenhaus unterstützen, dauerhaft für den Unterhalt aufzukommen und neues Personal zu rekrutieren.

Vision Hope International e.V. ( www.vision-hope.org ) ist ein internationales Hilfswerk, das 2002 in Lahr, Schwarzwald gegründet wurde und sich auf die Arbeit in Krisenregionen spezialisiert hat.
Der Verein hat u.a. in Jordanien zwei Trauma-Kindergärten gegründet, in denen syrische Kinder in der Verarbeitung ihrer Trauma-Erfahrungen begleitet und unterstützt werden.

Vision Hope International e.V. wurde 2002 in Lahr/Schwarzwald mit dem Ziel gegründet, Menschen in Entwicklungsländern eine hoffnungsvolle Vision für ein würdevolles Leben zu geben.

Kontakt
Vision Hope International e.V.
Matthias Leibbrand
Carl-Helbing-Str. 19
79312 Emmendingen
07641 9679354
matthias.leibbrand@vision-hope.org
http://www.vision-hope.org

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Gesundheitsfürsorge für Mütter und Neugeborene in Syrien

Vision Hope International – unser neues Projekt: Verbesserung der Gesundheitsfürsorge für Mütter und Neugeborene in Ariha, Syrien (April 2016)

In Syrien hat sich die Situation zu einer mehr als fünf Jahre anhaltenden Krise entwickelt. Ariha liegt im Nordwesten des Landes und beherbergt circa 300.000 Menschen – Einwohner sowie Binnenvertriebene aus ganz Syrien. Die Region ist unter Kontrolle der Opposition. Es fehlt an Gesundheitseinrichtungen sowie dem medizinischem Personal. Vor allem schwangeren Frauen fehlt es an einer adäquaten medizinischen Behandlung. Der Weg zur Entbindung ist weit und gefährlich.

Schritt für Schritt Hoffnung dorthin bringen, wo alles hoffnungslos scheint, ist unsere Mission. Mit unserem neuen Projekt verfolgen wir das Ziel die lebensrettende, geburtshilfliche Versorgung für gefährdete Frauen und ihre Neugeborenen in Ariha zu verbessern.
Die vorgesehene Laufzeit unseres Projektes beträgt ein Jahr, beginnend im April 2016. Unsere direkte Zielgruppe spezifiziert sich auf Frauen in der Entbindung und Vorsorge, Neugeborene sowie Säuglinge und Kleinkinder zur Nachsorge. Jährlich sollen circa 3.000 Frauen behandelt und eben so viele Neugeborene zur Welt gebracht werden. Zusätzlich sollen zukünftig 300 Brutkästen zur Verfügung stehen.
Aufgrund der Bevölkerungsdichte sowie dem Bedarf an Gesundheitsfürsorge eignet sich Ariha als Projektstandort. Zudem herrscht aktuell ein relativ hohes Sicherheitsrisiko mit einer möglichen Versorgung von der türkischen Seite vor. Die Rehabilitierung des lokalen Krankenhauses sowie die Beschaffung der notwendigen medizinischen Ausstattung schafft die Grundlage für einen funktionierenden Gesundheitssektor. Zu dem werden langfristig etwa 34 neue Arbeitsplätze sowie Fortbildungsmöglichkeiten geschaffen. Indirekt werden ungefähr 140.000 Menschen in der Region als Zielgruppe gewertet. Mobiltechnologie wird als unterstützendes Kommunikationsmittel mit den Zielgruppen verwendet.

Das Projekt folgt einem gemeindebasierten Ansatz: es werden Voraussetzungen geschaffen, um Geburtshilfe in der Gemeinde zu leisten und Unterstützung für schwangere Frauen sowie ihre Neugeborenen und Kleinkinder zu gewährleisten. Der Druck für die Frauen ihr Leben zu riskieren, um in weit entfernte Entbindungskliniken zu fahren, wird reduziert. Durch die Investitionen in das Krankenhaus werden die Grundlagen für die Schaffung von staatlichen medizinischen Strukturen unter dem Free Idleb Health Directorate (FIHD) gefördert und damit die Resilienz erhöht. Das Projekt wird gemeinsam mit der syrischen NGO VIOLET und in Kooperation mit FIHD durchgeführt – Partnerschaft steht für uns im Vordergrund.

Unser Projekt wird durch das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit einem Betrag von 410.000 Euro gefördert. Dennoch sind wir auf weitere Hilfe angewiesen: es fehlt, beispielsweise, an einer Erstausstattung mit Kleidung für die Neugeborenen oder weitere Brutkästen. Leider sind unsere Mittel beschränkt: wir freuen uns über jegliche Unterstützung und nehmen dankbar finanzielle Zuwendung entgegen, um unser Engagement in Syrien zu stärken.

Unser Ziel ist sowohl eine akute als auch langfristige Verbesserung der medizinischen Situation für Mütter und ihre Neugeborenen in Ariha, Syrien. Durch unser Engagement stärken wir die gefährdete Region im Wiederaufbau in jeglicher Hinsicht; wir schaffen Hoffnung auf eine neue Lebensmöglichkeit durch die Kombination von medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten.

Vision Hope International Vision Hope International e.V.
Vision Hope International e.V. wurde 2002 in Lahr/Schwarzwald mit dem Ziel gegründet, Menschen in Entwicklungsländern eine hoffnungsvolle Vision für ein würdiges Leben zu geben. Unsere derzeitige Unterstützung kommt Projekten im Jemen, in Afghanistan und seit 2013 syrischen Flüchtlingen in Jordanien zu gute.

Vision Hope International e.V. wurde 2002 in Lahr/Schwarzwald mit dem Ziel gegründet, Menschen in Entwicklungsländern eine hoffnungsvolle Vision für ein würdevolles Leben zu geben.

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Südschwarzwald: Störche und Wein, Schnee und nette Orte

Vom Frühlingshauch in Mundingen auf die winterlichen Schnee-Höhen

Südschwarzwald: Störche und Wein, Schnee und nette Orte

Auf den Schwarzwaldhöhen Schnee, in den Tälern frühlingshaft. (Bildmontage: presseweller)

März 2015. (Dialog/jw). In den Tälern des Breisgaus und rund um den Kaiserstuhl gibt es schon ein laues Frühlingslüftchen, und auf den Bergen des Hochschwarzwalds liegt noch Schnee, der zum Skifahren lockt. Es ist Mitte März. In Mundingen bekommen die Bäume und Sträucher schon Farbe, und Adebar ist bereits da. Hoch oben auf den Schwarzwaldhöhen sieht es da noch anders aus. Winterlich.

Wenn wir morgens so um 8 Uhr in unserer Ferienwohnung in Mundingen auf den Balkon gehen, dann ist die Luft noch richtig kalt, „frisch“, wie man bei uns sagt. Aber spätestens nach dem Frühstück ist die Sonne da und zaubert Farbe und mehr Wärme in die Welt. Mundingen? Ja, das ist ein großer Ortsteil von Emmendingen im Breisgau. Schaut man im ARD-Videotext auf die Wetterseiten, dann ist der Ortsname oft zu lesen. Das ländliche Örtchen mit Wetterstation, wie „eingepackt“ von Hügeln, Weinfeldern, und -hängen, Obstwiesen und Wald, ist häufig unter der Rubrik „Am wärmsten“ zu finden. Und jetzt, Mitte März, sind auch die Störche schon da. Mal hinschauen: ein großes Nest auf der Kirche und auf der Schule. Da wird geklappert, was das Zeug hält.
Mal am Bach entlang schlendern oder raus in die Flur bis zu den Rebstöcken oder durch einen der Hohlwege spazieren, wie über die Höhe nach Emmendingen. Fast immer im Blick: die nahe Burgruine Landeck. In Mundingen, bereits Ende des 12. Jahrhunderts urkundlich erwähnt, ist der Weinbau schon immer ein Thema. Die Winzergenossenschaft Mundingen-Landeck hat ihren Sitz im Ort. Dort können Weinfreunde mehr erfahren wie zu den gehaltvollen Spätburgundern, aber auch zu Weißherbst, Gewürztraminer, Grauem Burgunder und anderen sowie zum Winzersekt Pinot Rosé. Es gab schon verschiedene Auszeichnungen. Wer den Weingenuss mit Gutem aus der Küche – und zu zivilen Preisen – verbinden will, kann das im Ortsgasthof „Zum Eichbaum“. Da es noch nicht wenige Raucher gibt: Man kann außerhalb der Gasträume „überdacht“ und mit Sitzgelegenheit seine Zigarette, Zigarre oder Pfeife „paffen“.

Mal in den Schnee
Für unsere Kurvenfahrten ist der Hochschwarzwald angesagt. Über die Umgehungsstraße nach Freiburg. Dort wurschteln wir uns durch den regen Verkehr. Man muss nicht nur auf den Auto-und Fußgängerverkehr und Radler aufpassen, sondern auch auf die Straßenbahn und die Beschilderung. Wir bekommen laut Karte mit, dass wir Richtung Donauwörth fahren müssen, um nach Kirchzarten zu kommen. Klappt so irgendwie. Von Kirchzarten an geht es dann auch schon bergauf, vorbei an Dörfern und einem uralten „Wasserturm“ mit teilweise noch erhaltener Überbrückung im Hintertal. Überall auf den Höhen ist noch Schnee zu sehen. Belchen und Feldberg sind nicht so weit. Diese passähnliche Straße hat es in sich: ständig stramme Kurven und Kehren, Steigung 14 Prozent. Irgendwo oben rechts zwischen den Bäumen Umrisse einer Ferien- oder Ausflugsanlage. Endlich ist genug Höhe gemacht. Oben! Plateau. Links Hotelanlage, rechts Skigebiet mit iefer Schneedecke. Skifahrer nutzen Lift und Abfahrt, für Familien und Kinder gibt es daneben ein Förderband, dass die Kleinen zum Ausgangspunkt bringt und wo sie in sanfterem Gelände wieder „abfahren“ können. Klappt ja. Der Vater fährt langsam vorweg, die Kinder folgen in Bremshaltung. Die Sonne lacht, und es ist kühl. Wir sind auf 1121 Metern im Skigebiet Notschrei.

Über Schönau nach Todtmoos
Für uns heißt es jetzt „kurvenreich abwärts“. Nächster Halt ist Schönau, wo wir durch die verkehrsberuhigte Zone des Städtchens bummeln. Es ist Markttag mit einem grünen und bunten Angebot, auch an Back- und Wurstwaren. Wir sehen die Gerichtseiche mit einer Erläuterung zur letzten Urteilsvollstreckung und natürlich die Kirche Mariä Himmelfahrt mit ihren wunderschönen Buntglasfenstern, einschließlich der Buntglasrosette. Mit alter Kirche und Gerichtseiche kann man hier Geschichte nachvollziehen. Nach dem Bummel kehren wir nur ein paar Meter weiter auf einen Kaffee mit Gebäck im „Vier Löwen“ mit seinem angenehmen Ambiente ein.
Obwohl das Städtchen verwunschen im Wiesental liegt und von hohen Schwarzwaldbergen umgeben ist, rührt sich was. Da gibt es einen Golfplatz, das „Jogi-Löw-Stadion“ sowie auch Gewerbe und Industrie mit teils alteingesessenen Firmen.
Ade, Schönau. Der weitere Verlauf der Strecke führt mal wieder etwas hoch und mal wieder runter durch die verschiedensten Ortsteile von Todtmoos, teils mit typischen Schwarzwaldhäusern. Schließlich der bekannte Touristenort selbst. Blick in die Berge, verkehrsberuhigte Zone zum Bummeln und mit teils ideenreichen Fach- und Souvenirgeschäften wie rund um die Schafwolle. Schön. Ein Jugendhaus, die Kirche, das Panorama. Die Preise auf der Speisenkarte des Hotels sind überschaubar, und vor allem gibt es auch „kleinere Portionen“. Das finden wir richtig gut, weil es nach wie vor nur eher selten vorkommt.
Freiamt mit seinen vielen Ortsteilen nehmen wir ebenfalls noch mit. Weiter Blick von der Höhe von „Am Herrwald“ aus. Das Cafe „Cafeduft“ ist gut besucht. Wir kehren ein. Die verschiedensten Kuchen lachen uns an, feine Torten, natürlich einschließlich der „Schwarzwälder“. Die Stücke sind riesig. Aber es gibt etwas Besonderes: Hier kann man auch halbe Stücke bestellen. Das ist doch einmal eine sehr nette Idee. Gut geschmeckt hat’s auch!
Über Landeck zurück nach Mundingen. Mal vom Balkon aus schauen, was Störche abends so treiben. Auf jeden Fall sind sie da! (presseweller)

Foto: Mal Schnee, mal Störche zu den Frühlingsanfängen. (Bildmontage: presseweller)

Zu Einzelfotos (Orte, Landschaft usw.) bitte bei presseweller anfragen.

Hilfreiche Webseiten
www.emmendingen.de
www.wg-mundingen.de
www.schoenau-im-schwarzwald.de
www.todtmoos.de
www.freiamt.de
www.breisgau-hochschwarzwald.de
Blogs und frei aufrufbare Magazine zu Breisgau
und Ortenau auch auf http// www.presseweller.de

Seit über 30 Jahren ist Jürgen Weller – Medienbüro + PR DialogPresseweller – aktiv: Reiseberichte, Magazine zu unterschiedlichen Themen, praxisnahe Autotests, vom Kleinstwagen über SUV und Van bis zur Limousine, Verkehrsthemen, Rad- und Motorbike-Tourenhinweise. Im PR-Bereich Texte und Aktionen, besonders für Tourismusanbieter.
Auch bei Facebook, Xing u.a.

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