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Pirmasens wird „Modellkommune“ im Zeichen von Nachhaltigkeit

Westpfälzische Stadt wurde ausgewählt zur Teilnahme am Wettbewerb „Modellhafte Zukunftskommunen für eine nachhaltige Entwicklung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Pirmasens wird "Modellkommune" im Zeichen von Nachhaltigkeit

Michael Maas, Bürgermeister Pirmasens (Bildquelle: Stadtverwaltung Pirmasens)

Pirmasens nimmt am bundesweiten Wettbewerb „Modellhafte Zukunftskommunen für eine nachhaltige Entwicklung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) teil. Hierfür hatte die kreisfreie Stadt in der Westpfalz im Vorfeld während einer von sechs Roadshows ein auf ganzheitlichen und nachhaltigen Ansätzen basierendes Konzept in den Handlungsfeldern Landnutzung sowie der Entwicklung energieautarker Konversions- und Industriegebiete präsentiert. Unter insgesamt 117 Bewerbern wurde Pirmasens jetzt dank seiner überzeugenden Darstellung als eine von 27 Kommunen ausgewählt, die eine kostenlose Analyse und Vor-Ort-Beratung von Wissenschaftlern erhalten. Im Zuge dessen beginnt im September 2019 ein einjähriger Coachingprozess der Pirmasenser Stadtverwaltung unter Führung von Bürgermeister Michael Maas durch das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) vom Umwelt-Campus Birkenfeld hinsichtlich der zukunftsfähigen kommunalen Entwicklungsstrategie von Pirmasens. Schwerpunkte sind dabei insbesondere Stoffstrommanagement und Ressourcenbewirtschaftung sowie die Entwicklung hochmoderner, innovativer und energieautarker Industriegebiete. Die Ergebnisse wird Pirmasens nachfolgend auch anderen Kommunen zur Verfügung stellen.

Parallel dazu haben fünf Pirmasenser Jugendliche die Möglichkeit, ihre Vision von Nachhaltigkeit in ihrer Stadt mit einem Videobeitrag im Rahmen eines Social-Media-Wettbewerbs darzustellen. Hierfür reisen sie und weitere 95 Teilnehmer aus den anderen beteiligten Modellgemeinden zu einem ebenfalls im September veranstalteten viertägigen Sommercamp. Dort erhalten sie Unterstützung durch einen bekannten Youtuber für die Umsetzung ihrer Ideen – die besten drei Filme werden prämiert und auf IGTV veröffentlicht. Auch eine Präsentation auf der Abschlussveranstaltung im Berliner Ministerium ist in Aussicht gestellt.

Forschungsergebnisse für Kommunen vor Ort
Im April 2019 startete der Aufruf zum Wettbewerb „Modellhafte Zukunftskommunen für eine nachhaltige Entwicklung“ im Rahmen der Roadshow Nachhaltige Entwicklung. Voraussetzung zur Teilnahme war der Besuch von einer der insgesamt sechs Roadshow-Veranstaltungen. Mit der Roadshow wird der Transfer von geeigneten Lösungsansätzen und Produkten verschiedener Forschungs- und Entwicklungsvorhaben für eine Praxisanwendung in Kommunen gefördert. Die Ergebnisse stammen im Wesentlichen aus dem Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA) des BMBF. Michael Maas – zuvor Leiter des Pirmasenser Tiefbauamts – hatte die Roadshow in Schwerin besucht und dort auch als Referent von seinen persönlichen Erfahrungen im FONA-Projekt „Nachhaltigkeitscontrolling in der Siedlungswasserwirtschaft“ (NaCoSi) berichtet.

In der Pirmasenser Bewerbung zum Wettbewerb erläuterte Michael Maas die ganzheitlichen und nachhaltigen strategischen Ansätze der Stadt angesichts der steigenden Unterhaltungsaufwände, die den städtischen Haushalt immer stärker belasten. Beispielhaft für die letzten Jahre wurden dabei Aktivitäten wie etwa ein Biomassemasterplan mit dem IfaS Birkenfeld, die Entwicklung eines innovativen Straßenunterhaltsmanagementsystems oder auch Maßnahmen zur Phosphor-Rückgewinnung in einer örtlichen Kläranlage aufgeführt. Vor diesem Hintergrund besteht aktuell konkreter Handlungsbedarf im Kontext der Landnutzung. Dazu gehören in Pirmasens unter anderem der Aufbau eines kommunalen Stoffstrommanagements zur Weiterentwicklung der kommunalen Abfallwirtschaft zu einer nachhaltigen Rohstoffwirtschaft und des Wertstoffhofs zum Ressourcenzentrum mit der Aktivierung brach liegender Wertstoffe, effizientes Bauschuttrecycling, die Optimierung der Lager- und Entsorgungslogistik kommunaler Grünanlagen oder auch die Entwicklung hochmoderner, innovativer und energieautarker Konversions- bzw. Industriegebiete als „Null-Emissions-Quartiere“.

„Die Jury hat es sich nicht leichtgemacht, da die Bewerbungen auf einem durchweg hohen Niveau erfolgten und noch mal verdeutlichen, wie groß das Interesse der Städte und Gemeinden an angewandten Ergebnissen aus der Forschung des BMBF ist“, erläutert Prof. Dr. Peter Heck, Geschäftsführender Direktor des IfaS auf dem Umwelt-Campus Birkenfeld. „Das nun für das IfaS anstehende Analyse- und Beratungsprojekt in Pirmasens reiht sich ein in die bereits bestehende gemeinsame „Geschichte“ unseres Instituts und der Stadt zur Entwicklung innovativer Konzepte, der wir im Laufe des Jahres sicher ganz neue Impulse geben können.“

„Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, den Expertenausschuss in Berlin vom engagierten Gestaltungswillen in Pirmasens und der Herausforderung wie der Notwendigkeit zukünftiger Initiativen in puncto Nachhaltigkeit zu überzeugen. Trotz knapper Kassen konnten wir in den vergangenen Jahren bereits mehrere bei uns erarbeitete Projekte erfolgreich lancieren – nicht umsonst hat Pirmasens 2013 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen sowie 2017 den Sonderpreis für Nachhaltigkeit“, kommentiert Michael Maas den Wettbewerbserfolg. „Es ist mir außerdem ebenfalls eine besondere Freude, während des einjährigen Coachings erneut eng mit dem IfaS zusammenzuarbeiten, wie wir es zuvor bereits bei verschiedenen Gelegenheiten getan haben. Auch bin ich natürlich sehr gespannt, welche Ideen die Pirmasenser Jugendlichen in Sachen Nachhaltigkeit filmisch umsetzen werden – für ihren eigenen Wettbewerb drücke ich ihnen fest die Daumen.“

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Nachhaltigkeit steht in Pirmasens hoch im Kurs. Davon zeugen der Deutsche Nachhaltigkeitspreis 2013 und der Sonderpreis für Nachhaltigkeit 2017; ebenfalls 2017 wurde der westpfälzischen Stadt der Titel Klimaaktive Kommune verliehen. Gerade auch beim Abwasser richtet sich der ganzheitliche Blick auf ökologische und wirtschaftliche Aspekte. So gehörte Pirmasens 2013 bis 2016 zu den Projektpartnern bei Entwicklung und Praxistest eines Nachhaltigkeits-Controlling-Instruments für siedlungswasserwirtschaftliche Systeme (NaCoSi). Schon 2011 wurde Pirmasens zudem für sein innovatives Modell wiederkehrender Beiträge im Straßenunterhaltungsmanagement im Rahmen des ADAC-Städtewettbewerbs der Sonderpreis verliehen zum Thema „Erfolgskonzepte in der kommunalen Straßenerhaltung“.
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Das IfaS
Unter der Leitung von Prof. Dr. Heck betreut das IfaS nationale und internationale Projekte in enger Zusammenarbeit mit Kommunen, kommunalen Gebietskörperschaften, Behörden, Ministerien, Unternehmen sowie anderen wissenschaftlichen Einrichtungen. Der intelligente, ressourceneffiziente Umgang mit Stoff- und Energieströmen ist das Rückgrat einer nachhaltigen Gesellschaft. In der Philosophie des IfaS ist die Optimierung der Stoff- und Energieströme weniger eine technische als vielmehr eine Frage des Managements. Die fundierte Analyse der Ist-Situation, der Aufbau von Akteursnetzwerken zur Lösungsfindung, die innovative Kombination neuer und bewährter Technologien sowie der Entwicklung innovativer Finanzierungsinstrumente bilden daher die Arbeitsschwerpunkte des IfaS. Hierauf aufbauend verbinden die Projekte des IfaS den Anspruch, die Steigerung der regionalen Wertschöpfung u. a. mit Aspekten der Ressourcenschonung und dem Klimaschutz zu verbinden. Interdisziplinäre Lösungsansätze im Einklang von Ökologie und Ökonomie gehören daher neben Dynamik, Flexibilität und interkultureller Kompetenz zur Philosophie des Instituts. Weitere Informationen sind unter https://www.stoffstrom.org erhältlich.

Ergänzendes zur Stadt Pirmasens
Erste urkundliche Erwähnung fand Pirmasens um 850 als „pirminiseusna“, angelehnt an den Klostergründer Pirminius. Der als Stadtgründer geltende Landgraf Ludwig IX. errichtete im heutigen Pirmasens die Garnison für ein Grenadierregiment, es folgten 1763 die Stadtrechte. Am südwestlichen Rand des Pfälzerwalds gelegen und grenznah zu Frankreich ist das rund 42.000 Einwohner zählende, rheinland-pfälzische Pirmasens wie Rom auf sieben Hügeln erbaut. In ihrer Blütezeit galt die Stadt als Zentrum der deutschen Schuhindustrie und ist in dieser Branche heute noch wichtiger Dreh- und Angelpunkt; davon zeugen unter anderem der Sitz der Deutschen Schuhfachschule, des International Shoe Competence Centers (ISC) oder der Standort der ältesten Schuhfabrik Europas. Zu den tragenden Wirtschaftsbereichen zählen unter anderem chemische Industrie, Kunststofffertigung, Fördertechnik-Anlagen und Maschinenbau. Pirmasens positioniert sich heute als Einkaufsstadt mit touristischem Anspruch und gut ausgestattetem Messegelände. Seit 1965 wird eine Städtepartnerschaft mit dem französischen Poissy gepflegt. Weitere Informationen sind unter http://www.pirmasens.de erhältlich.

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21-Jährige will beste Malerin der Welt werden.

21-Jährige will beste Malerin der Welt werden.

Das Team Germany ist startklar für die 45. Weltmeisterschaft der Berufe, die WorldSkills Kasan 2019.

Im August finden im russischen Kasan die Weltmeisterschaften der Beruf statt. Die 21-Jährige Jessica Jörges will beweisen, dass sie nicht nur die beste Malerin Deutschlands, sondern der Welt ist. Gemeinsam mit 39 anderen der besten Fachkräfte Deutschlands will sie nach einer Medaille greifen. Doch sie werden es gegen mehr als 1.350 der besten Wettkämpfer der Welt nicht leicht haben.

Berlin / Stuttgart, Juli 2019 – „Bunte Zukunft“ heißt der vielbeachtete Blogg der besten Malerin Deutschlands, Jessica Jörges. Dort kann man ihre Begeisterung und Leidenschaft für ihren Beruf live miterleben. Und ihren harten und steinigen Trainingsweg zu den Weltmeisterschaften der Berufe. Denn derzeit trainiert die 21-Jährige aus dem hessischen Dreieich für die Weltmeisterschaft der Berufe vom 22. bis 27. August im russischen Kasan. Ihre Disziplin: „Malerin“. Darin war sie Innungsbeste, Landesbeste und Bundessiegerin. Jetzt will sie eine WM-Medaille: „Einmal auf dem Podest zu stehen, ist mein größter Traum.“
Das Malerhandwerk wurde ihr in die Wiege gelegt: Die Mutter übernahm den Betrieb der Eltern und Großeltern, der Vater schulte um, damit er mit seiner Frau das Unternehmen führen konnte. Jessica verkündete schon im Kindergarten: „Ich werde Malerin.“ Doch erst die vergebliche Suche nach einem passenden Studienfach lenkte ihr Interesse nach dem Abitur wieder aufs Handwerk – wo sie in einer Männerdomäne die jungen Kollegen weit hinter sich lässt. „Bis heute habe ich kein Studienfach entdeckt, das mit diesem wundervollen Beruf konkurrieren kann. Deshalb wird es nach der Ausbildung auch nichts anderes geben: ich bleibe in diesem Beruf und will darin noch besser werden!“, so die Wettkämpferin.

Jessica ist eine von 39 WM-Teilnehmer/innen, alles junge Fachkräfte aus Handwerk, Industrie und dem Dienstleistungsbereich und keine/r älter als 23 Jahre. Sie treten bei den WorldSkills Kasan 2019 in 34 beruflichen Disziplinen, darunter Mechatronik, Stahlbetonbau, Floristik und Drucktechnik gegen die besten internationalen Kollegen an. Großes Ziel der Top-Talente: Sie alle wollen zeigen, dass die deutsche duale Ausbildung eine hervorragende Basis für Top-Leistungen in der Arbeitswelt ist und sie es mit den Besten der Welt aufnehmen können.

Alle Teilnehmer/innen hatten sich zuvor in Deutschland durch mehrere Auswahlwettbewerbe für die WM der Berufe qualifiziert und in den vergangenen Wochen hart trainiert, oft in der Freizeit, neben dem Job. Immer an ihrer Seite sind dabei die Bundestrainer/innen, selbst Ausbilder/innen, in den jeweiligen Disziplinen. „Unsere Expertinnen und Experten, die ihre Erfahrungen an die jungen Fachkräfte weitergeben, wissen genau, wie hart die internationalen Wettbewerbe sind“, so Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany. „Das Niveau der internationalen Wettbewerbe liegt oft über dem der deutschen Abschlussprüfungen am Ende der Ausbildung. Unseren Teilnehmer/innen verlangen die Wettkämpfe also absolute Höchstleistung ab. Andererseits bieten sie optimale Weiterbildungsmöglichkeiten, von denen auch die jeweiligen Unternehmen profitieren, wenn die Teilnehmer/innen mit großem Erfahrungsschatz nach dem Wettbewerb zurückkehren.“

Jessica Jörges wird sich im Wettkampf verschiedenen anspruchsvollen Aufgaben stellen müssen. „Mir werden beispielsweise zwei Farbtöne vorgegeben und ich muss diese möglichst genau nachmischen. Ich streiche sie dann auf Platten neben den Originalfarbton auf und die Jury bewertet, wie nah ich am Original dran bin“, erklärt die WM-Teilnehmerin. „Anschließend muss ich zwischen dem hellen und dem dunklen Farbton eine Harmonisierung von zwei weiteren Tönen mischen, sodass es einen Farbverlauf wie auf einer Farbkarte ergibt. Es ist alles Augenmaß. Das macht die Aufgabe so schwierig aber auch spannend.“

Vergangenes Wochenende kam das rund 100 Personen starke Team Germany für die WM in Kasan zur letzten gemeinsamen Vorbereitung zusammen. Zunächst wurde die Berufe-Nationalmannschaft am Donnerstag von Bundesministerin Karliczek im Bundesministerium für Bildung und Forschung empfangen. „Die duale Berufsausbildung in Deutschland ist ein bewährter und international hoch geschätzter Weg in den Beruf. Wir bleiben bei internationalen Entwicklungen am Ball und stellen uns dem internationalen Wettbewerb. Deshalb freue ich mich, dass die jungen Fachkräfte aus Deutschland – jeweils die besten in ihrem Beruf – bei den WorldSkills in Kazan um Medaillen kämpfen werden“, sagte die Bundesministerin in Berlin. „Bei dieser Berufsweltmeisterschaft werden sie und ihre Trainer viele Erfahrungen und Impulse sammeln, die wieder in die Berufsausbildung in Deutschland zurückfließen.“

Am Freitag und Samstag folgten für das Team Germany dann am Müggelsee in bester Atmosphäre Workshops, Mentaltrainings und Teambuilding-Aktionen. Denn nicht nur die fachliche, sondern auch die mentale Vorbereitung und das Teamerlebnis werden den Teilnehmer/innen helfen, bei der WM ihre besten Leistungen abzurufen. „Durch die Mentaltrainings und die Teamarbeit bleiben zwei Sätze ganz besonders im Gedächtnis“, fasst Hubert Romer die wichtige Vorbereitungsarbeit auf die WM zusammen. „Erstens: Die Medaille zu gewinnen, ist Kopfsache. Zweitens: Der Erfolg gehört den Tüchtigen.“
Darum haben Jessica Jörges sowie ihre 38 Teamkollegen in den nächsten Wochen bis zur WM noch einige Trainingseinheiten vor sich. Jessica zum Beispiel wird das freihändige Malen eines filigranen Motivs in München üben, bei dem es auf absolute Maßgenauigkeit ankommt. Denn am Ende steht das große Ziel: Die begabte Bloggerin will die Goldmedaille nach Deutschland holen.

Mehr über die WorldSkills Kasan 2019
Die Weltmeisterschaft der Berufe findet vom 22. bis 27. August 2019 im russischen Kasan (Tartastan) statt. Das Team Germany umfasst rund 100 Personen. Darunter sind die 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in 34 Skills-Disziplinen antreten. Zur WM gemeldet sind über 1.350 junge Fachkräfte aus über 60 Ländern in insgesamt 56 Disziplinen. Die Eröffnung der 45. WorldSkills-Wettbewerbe findet am 22. August 2019 in der „Kazan Arena“ statt. Hier werden am 27. August 2019 zur Siegerehrung auch die Medaillen vergeben. Das „Kazan Expo International Exhibition Centre“ (74,8 Hektar), Austragungsort des Wettbewerbs, wurde extra für die WorldSkills gebaut.
Die Teilnahme der deutschen Berufe-Nationalmannschaft an den WorldSkills Kasan 2019 wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Darüber hinaus sind die CWS-boco International GmbH als Presenterpartner von WorldSkills Germany sowie die SAMSUNG Electronics GmbH offizieller Partner der deutschen Nationalmannschaft für die 45. Weltmeisterschaft der Berufe.

Team Germany bei den WorldSkills Kasan 2019

WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe und ist damit Botschafter für den Standort Deutschland. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit über 80 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Vorstandsvorsitzende von WorldSkills Germany e.V. ist Andrea Zeus, Referentin beim Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer. Als Partner von WorldSkills Germany setzt sich CWS nicht nur für die Exzellenz in der Berufsbildung ein, sondern fördert auch die Ausbildung nicht akademischer Berufsbilder.

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BITMi begrüßt DigitalPakt Schule: Wichtiger Impuls für die digitale Gesellschaft

Bund und Länder haben gestern den gemeinsamen „DigitalPakt Schule“ vorgestellt. Die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellten auf sieben Seiten dar, welche Maßnahmen sie in den Jahren 2018 – 2022 umsetzen wollen, um das Thema Digitalisierung der Gesellschaft auch in der Schule zu verankern. „Auf unsere Gesellschaft wartet ein großer Wandel in den nächsten Jahrzehnten. Kinder – und damit die Gesellschaft von morgen – entsprechend darauf vorzubereiten, muss die höchste Priorität haben. Daher begrüßen wir die Vorschläge des BMBF und KMK, auch wenn die Investitionen sehr spät kommen, denn im internationalen Vergleich ist ein deutlicher Aufholbedarf Deutschlands im Bereich der Digitalisierung vorhanden.“, erklärt Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi).

Im Kern des Programms stellt der Bund bis 2022 jährlich eine Milliarde Euro für die Infrastruktur wie Breitbandanschlüsse, Endgeräte oder Software zur Verfügung. Im Gegenzug garantieren die Länder eine entsprechende Weiterentwicklung der Lehr- und Bildungspläne sowie die entsprechende Qualifikation der Lehrer. Aus BITMi Perspektive ist es besonders wichtig, dass darauf geachtet wird, nicht nur die Anschaffung neuer Endgeräte zu fördern, sondern auch zum Beispiel die Einführung von cloudbasierten Lernplattformen zu ermöglichen. Besondere Zustimmung findet auch der Ansatz „Keine Förderung ohne Qualifizierung“, der sicherstellen soll, dass insbesondere die Lehrkräfte ausreichend befähigt sind, die entsprechenden digitalen Inhalte auch zu lehren.

Die große Zustimmung zu diesen Maßnahmen wird etwas dadurch getrübt, dass das Papier nicht die Einführung eines eigenen Unterrichtsfachs „Digitalkunde“ beinhaltet. „Natürlich ist es richtig, in allen Schulfächern die in der digitalen Welt benötigten Kompetenzen fortlaufen zu fördern“, so BITMi Präsident Grün. „Die wichtige Rolle, die das in unserem Positionspapier geforderte Fach Digitalkunde ab der Grundschule erfüllt, kann dies aber nicht ersetzen“ führt er fort.

Ein solches Fach umfasst nicht nur die bekannte Forderung nach einem grundlegenden Erlernen von Programmiersprachen, sondern erweitert diese auf sämtliche digitale Technologien sowie zum Beispiel die Sensibilisierung für den Umgang mit persönlichen Daten in sozialen Netzwerken und den darauf aufbauenden Geschäftsmodellen.

Positionspapier BITMi: https://www.bitmi.de/wp-content/uploads/BITMi-Positionspapier-2017.pdf
DigitalPakt Schule: https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/PresseUndAktuelles/2017/170530_Ergebnis_Eckpunkte_St-AG_230517.pdf

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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BITMi gratuliert: Deutsches Internet-Institut geht nach Berlin

BITMi gratuliert: Deutsches Internet-Institut geht nach Berlin

Digitalisierung erforschen: Bundesforschungsministerin Johanna Wanka mit Jeanette Hofmann (Bildquelle: © BMBF/Hans-Joachim Rickel)

Aachen/Berlin 24. Mai 2017 – Gestern gab das Bundesforschungsministerium (BMBF) den Gewinner um die Ausschreibung des Deutschen Internet-Instituts bekannt. Durchgesetzt hat sich ein Konsortium aus fünf Hochschulen und zwei außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg. Der Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) gratuliert den Gewinnern und begrüßt, dass mit der Eröffnung des Internet-Instituts nun ein wichtiger Punkt der Digitalen Agenda 2014-2017 der Bundesregierung umgesetzt wird. Aufgabe und Ziel des „Internet-Institut für die vernetzte Gesellschaft“ ist die Analyse der Transformationsprozesse im digitalen Wandel und die Veränderungen der Gesellschaft sowie die Skizzierung künftiger Handlungsoptionen.

An dem seit 2015 laufenden Ausschreibungsprozess war auch BITMi Präsident Dr. Oliver Grün als Jury Mitglied beteiligt. „Die übergreifende Bedeutung des digitalen Wandels für die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft steht mittlerweile außer Frage. Unsere klassische disziplinäre Forschung ist damit aber überfordert, sodass der im Kern interdisziplinäre Ansatz des Deutschen Internet-Instituts sehr zu begrüßen ist. So können wirksame Impulse durch Forschung erreicht werden. „, betont Grün. „Wir haben den Prozess lange begleitet und freuen uns, dass das Projekt noch in diesem Sommer starten soll.“

Das Deutsche Internet-Institut soll Ansätze der nationalen und internationalen Forschung aufgreifen und selbst aktuelle Schwerpunkte setzen. Dabei ist es das Ziel, auch praxisnahe Anwendungsmodelle zu entwickeln. „Vor allem für mittelständische Unternehmen steckt hier ein großes Potenzial von der Forschung zu profitieren, denn sie haben im Gegensatz zu Konzernen keine eigenen Forschungsabteilungen. Der mittelständische Bezug ist daher besonders wichtig für die mittelständisch geprägte deutsche Wirtschaft“, erklärt BITMi Präsident Grün. „Wir hoffen auf spannende Impulse des Internet-Instituts, welche die digitalen Innovativen unseres Mittelstands weiter voran bringen.“

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Praxisorientierte Industrie 4.0-Toolbox für den Mittelstand wird ab Sommer 2017 zur Verfügung stehen

Ingenics und MyCPS-Projektpartner bieten Orientierung und Hilfestellung

Praxisorientierte Industrie 4.0-Toolbox für den Mittelstand wird ab Sommer 2017 zur Verfügung stehen

MyCPS-Toolbox bringt Industrie 4.0 in den Mittelstand (Bildquelle: MyCPS/Ingenics)

(Ulm/Schwerin) – Im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts „Migrationsunterstützung für die Umsetzung menschzentrierter Cyber-Physical Systems“ (MyCPS) entwickeln die Projektpartner Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG, Schwerin, und Ingenics AG, Ulm, ein Instrument zur umfassenden Orientierung und Hilfestellung bei der Einführung von Industrie 4.0-Anwendungen im Mittelstand. Diese „Industrie 4.0-Toolbox“ wird mit der Freischaltung einer neuen Webseite ab Sommer 2017 verfügbar sein.

Seit 2016 arbeitet die Ingenics AG an einer Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur nachhaltigen Stärkung des deutschen Mittelstands im Themenbereich „Industrie 4.0 – Forschung auf den betrieblichen Hallenboden“ mit. Im Rahmen des Projekts „Migrationsunterstützung für die Umsetzung menschzentrierter Cyber-Physical Systems“ (MyCPS) werden systematische Vorgehensweisen zur praktikablen, auf den Menschen zentrierten Umstellung digitalisierter Produktionsprozesse hin zu cyber-physischen Systemen entwickelt und pilothaft erprobt.

Die von Trebing & Himstedt Prozeßautomation und Ingenics neu geschaffene Toolbox, die ab Sommer 2017 mit der Freischaltung der neuen Webseite www.mycps40.de verfügbar sein wird, richtet sich gezielt an kleine und mittelgroße Unternehmen. Sie enthält verschiedene Werkzeuge zur Orientierung und Anleitung bei der Einführung von Industrie 4.0 Projekten. „Im Vordergrund stehen Praxisnähe und einfache Anwendbarkeit“, betont der für Ingenics federführend Verantwortliche, Dr. Jens Nitsche, Partner und Director Research & Development. „Dies wird durch Best-Practice-Beispiele flankiert und durch Handlungsanleitungen, Checklisten und FAQs ergänzt.“

Wie profitieren Mittelständler von der neuen MyCPS-Toolbox?

Ein Reifegradmodell mit Fokus auf Mensch, Technik und Organisation wird eine erste Einschätzung im Selbstcheck erlauben.
-Der Anwender lernt, mit der Toolbox den aktuellen Reifegrad seiner Organisation/seines Unternehmens für Industrie 4.0 einzuordnen.
-Mit weiteren Werkzeugen aus der Toolbox wird der Anwender in die Lage versetzt, seine Industrie 4.0-Projekte strukturiert und zielgerichtet zum Erfolg zu führen.
-Der Nutzen wird dadurch optimiert, dass für die individuellen Fragen vergleichbare Fälle von anderen Nutzern anonymisiert zur Verfügung stehen – insgesamt wurden über 300 Anwendungsfälle analysiert.

Über die Freischaltung der Webseite www.mycps40.de werden Trebing & Himstedt Prozeßautomation und Ingenics noch einmal informieren. Nach dem Start werden die Inhalte durch die im Forschungsprojekt angesiedelten Anwendungsbeispiele laufend aktualisiert und ergänzt.

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Ingenics AG
Helene Wilms
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0731-93680-233
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Projekt SiDaFab schützt Industrieanlagen vor Spionage und Sabotage

Projekt SiDaFab schützt Industrieanlagen vor Spionage und Sabotage

Das Secure Gateway von devolo sorgt für Sicherheit im Umfeld der Industrie-4.0.

Aachen, 09. März 2017 – Das Verbundprojekt „Sichere Datenkommunikation für die verteilte Fabrik der Zukunft“ (SiDaFab) hat sich auf der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Konferenz IT-Sicherheitsforschung 2017 in Berlin präsentiert. Seit Jahresbeginn erforscht und entwickelt das Projekt unter Leitung der Aachener devolo AG neue IT-Sicherheitslösungen für das Industrie 4.0 Umfeld. Ziel ist es, sowohl durch hardware- als auch durch softwarebasierte Sicherheitskomponenten den Schutz vor Datendiebstahl und -manipulation deutlich zu steigern. Bis Mitte 2019 arbeiten devolo, Infineon Technologies, Arend Prozessautomation sowie die Hochschule Bremen an neuartigen, prozessgestützten Sicherheitskonzepten für vernetzte Industrieanlagen. Den Schlusspunkt des Projekts bilden Feldtests bei den assoziierten Partnern FRABA und A+G connect. Dort wird die entwickelte Lösung auf ihre Praxistauglichkeit evaluiert. Das BMBF unterstützt das Verbundprojekt im Rahmen des Förderprogramms „IKT 2020 – Forschung für Innovationen“ mit rund 1,45 Millionen Euro.

Digitalisierung braucht Sicherheit
Das Potenzial und die Akzeptanz der Digitalisierung hängen vom Schutz und der Sicherheit der beteiligten Systeme ab. Datenschutz sowie Manipulations- und Zugriffsschutz in Verbindung mit echtzeitfähiger Kommunikation sind von essentieller Bedeutung für die Industrie 4.0. Das SiDaFab-Projekt entwickelt ein neues, ganzheitliches Sicherheitssystem für die Datenkommunikation zwischen verschiedenen Anlagen und Standorten eines Unternehmens. Das Kernelement wird eine hardwarebasierte Sicherheitskomponente sein.

Sichere Datenkommunikation für die verteilte Fabrik der Zukunft
Heutige Produktionsanlagen sind mit steigender Automatisierung durch vernetzte Rechner-, Mess-, Steuer- und Regelsysteme gekennzeichnet. Anforderungen wie die Just-in-time-Produktion oder individuelle Fertigungswünsche von Kunden verändern die Produktionsprozesse in der Industrie. Die früher isolierten Produktionsnetze sind nunmehr immer häufiger mit der eigenen Office-IT sowie mit Systemen auf der Kunden- oder Lieferantenseite vernetzt. Es wachsen Technologiebereiche zusammen, die zuvor weitgehend autark und separiert waren. Damit steigt die Anzahl und Schwere der Bedrohungen für die beteiligten Industrieanlagen signifikant an.
Der aktuelle Fokus bei der Datenkommunikation liegt auf der Netzsicherheit. Die Einbindung von Firewalls oder VPN ist allerdings nicht ausreichend. Stattdessen müssen insbesondere der weitreichende Einsatz von Kryptografie, das sichere Identitätsmanagement und die flexible Anpassung von Sicherheitsniveaus auf dynamisch veränderliche Wertschöpfungsketten betrachtet werden. Das SiDaFab-Projekt erforscht und entwickelt neue Lösungen für diese Herausforderungen unter besonderer Betrachtung der Echtzeitfähigkeit des Sicherheitssystems.

Das Secure Gateway als zentrale Kommunikationsschnittstelle
Das Ziel des Verbundprojekts SiDaFab ist die Entwicklung eines Demonstrators für eine wirksame und effiziente hardwarebasierte IT-Sicherheitslösung, der im Industrie-4.0-Umfeld eingesetzt werden kann.
Kernelement der IT-Sicherheitslösung ist das devolo Secure Gateway I4.0, das im Projekt entwickelt wird. Das Secure Gateway ist die zentrale Kommunikationskomponente in der jeweiligen Produktionsstätte, an das die einzelnen Industrieanlagen angeschlossen werden. Zwischen den Unternehmensstandorten und Fertigungsstätten stellt das Secure Gateway eine hochsichere Verbindung her und regelt, wer auf welche Daten zugreifen darf. So wird den Anforderungen einer steigenden Automatisierung und der zunehmenden Vernetzung mit weiteren Systemen Rechnung getragen.
Im Produktionsprozess kann beispielsweise die ortsferne Entwicklungsabteilung eine Gerätesoftware direkt an die Fertigungsanlagen senden. Das Secure Gateway stellt dabei sicher, dass kein Unbefugter eine Manipulation dieser Software vornehmen oder Daten abgreifen kann. Somit wird von der Produktentwicklung bis zur Fertigung eine sichere Datenkommunikation ermöglicht.
Neben verschiedenen softwarebasierten Sicherheitsmodulen verfügt das Secure Gateway über hardwarebasierte Sicherheit durch den Einsatz eines Trusted Platform Moduls (TPM) von Infineon. Dieses vielfach bewährte Sicherheitsmodul basiert auf den international anerkannten Sicherheitsstandards der Trusted Computing Group (TCG) und fungiert als verlässlicher Sicherheitsanker. Es unterstützt eine verbesserte Authentisierung und dient als Speicher für geheime Sicherheitsschlüssel. Dies stärkt die Gefahrenabwehr gegenüber bisherigen Lösungen und sorgt für ein deutlich höheres Schutzniveau.

Über devolo Smart Grid
Der devolo Geschäftsbereich Smart Grid liefert Lösungen für das intelligente Stromnetz. Als Powerline-Pionier ist devolo ausgewiesener Experte für die Datenkommunikation über die Stromleitung. Mit dieser Expertise entwickelt und vertreibt devolo Produkte für die Datenkommunikation und Datensicherheit im öffentlichen Stromnetz sowie für die intelligente Steuerung von dezentralen Stromerzeugern, -verbrauchern und -speichern. Mit praxiserprobten Produkten, mehreren Produktionsstandorten und einer leistungsstarken Logistik ist devolo Smart Grid ein starker Partner für Energieversorger und Netzbetreiber.

Über devolo
Die devolo AG ist das führende europäische Unternehmen im Markt für Powerline- Kommunikationslösungen. Das Kernprodukt des Unternehmens ist dLAN®, eine Technologie, die flexible Netzwerke über Bestandsverkabelungen wie Strom- oder Koaxialleitungen ermöglicht. Powerline-Lösungen werden sowohl in Privathaushalten als auch im gewerblichen Umfeld eingesetzt und halten Einzug im Bereich zukunftsorientierter Energiedatenverteilung. devolo investiert seine Entwicklungsressourcen in die Verbesserung der dLAN®-Technik durch eigene, patentierte Lösungen. Seit 2009 ist das weltweit operierende Unternehmen Weltmarktführer im Powerline-Segment. Zahlreiche Testsiege und Auszeichnungen sowie über 30 Millionen ausgelieferte Adapter belegen diesen Erfolg. Durch nachhaltiges Handeln steht devolo zu seiner Verantwortung gegenüber Kunden, Mitarbeitern und der Natur.

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Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017

Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017

Wie entwickeln sich die Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs an deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen? Um diese Frage zu beantworten, analysiert der „Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) 2017“ viele verschiedene Aspekte der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, der Karrierewege und der wissenschaftspolitischen Rahmenbedingungen für Nachwuchswissenschaftler:innen in Deutschland.

Die Planbarkeit akademischer Karrieren ist ein wichtiges Themenfeld des BuWiN 2017. Bei einem Befristungsanteil von 93% an Hochschulen, einem durchschnittlichen Berufungsalter von über 40 Jahren und starker Konkurrenz um Professuren, befinden sich viele Nachwuchswissenschafter:innen lange in einer Phase mit unsicheren Karriereperspektiven auf dem akademischen Arbeitsmarkt. Dies führt unter anderem dazu, dass Nachwuchswissenschaftler:innen seltener Kinder bekommen als Hochschulabsolvent:innen, die nicht an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen arbeiten. Wie der Bericht auch zeigt, gibt es bereits Programme und Maßnahmen zur Verbesserung der Planbarkeit und der Chancengerechtigkeit.

Der BuWiN 2017 erscheint kostenfrei bei wbv Open Access. Die gedruckte Ausgabe ist im Buchhandel oder bei wbv.de/shop verfügbar.

Seit 2008 bereitet der BuWiN im Auftrag der Bundesregierung empirische Daten und Befunde zum wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland auf, mit wechselnden Schwerpunkten. Untersucht werden Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen ebenso wie Qualifizierungsbedingungen in der Promotionsphase sowie Karrierewege und Perspektiven, besonders in der Post-Doc-Phase. Weitere Themen sind das Mobilitätsverhalten von Nachwuchswissenschaftler:innen, ihre Beiträge zu Forschung, Lehre und Transfer sowie die Bildungsrenditen der Promotion.

Der BuWiN 2017 basiert auf Daten der amtlichen Statistik sowie aus regelmäßig durchgeführten Befragungen, die auch mit Blick auf die Vergleichbarkeit und Einordnung der Befunde aufbereitet wurden. Ziel des Berichtes ist es, Wissen und Orientierung für Hochschulen, Bund, Länder, Wissenschaftsorganisationen und für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu schaffen. Herausgeber des BuWiN ist ein unabhängiges wissenschaftliches Konsortium, das für den Bericht 2017 vom Institut für Innovation und Technik (iit) geleitet wurde.

– Herausgeber –
Das Konsortium Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017 ist ein Zusammenschluss verschiedener wissenschaftlicher Einrichtungen: Institut für Innovation und Technik (iit), Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF), Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), Institut für Hochschulforschung an der Universität Halle-Wittenberg (HoF), International Centre for Higher Education Research Kassel (INCHER-Kassel) und Statistisches Bundesamt (Destatis). Das Konsortium wurde vom iit geleitet und von einem wissenschaftlichen Beirat unter Vorsitz von Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer beraten.

Konsortium Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (Hg.)
– Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017 –
Statistische Daten und Forschungsbefunde zu Promovierenden und Promovierten in Deutschland
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2017, 294 Seiten

digitale Ausgabe bei wbv Open Access (kostenfrei)
DOI 10.3278/6004603w

Printausgabe:
49,90 Euro
Artikel-Nr. 6004603
ISBN 978-3-7639-5850-4

Der W. Bertelsmann Verlag (wbv) ist ein Fach- und Wissenschaftsverlag für Bildung, Beruf und Sozialforschung. Mit Büchern, Fachzeitschriften, digitalen Medien, Fachinformationssystemen und den Portalen wbv-Journals.de und wbv OpenAccess.de bietet der wbv schnellen Zugriff auf aktuelle Bildungsliteratur. 2014 feierte das Familienunternehmen mit Sitz in Bielefeld sein 150jähriges Bestehen.

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Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Berufsorientierungsprogramm des bfz Rosenheim mit knapp 100.000 Euro

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Berufsorientierungsprogramm des bfz Rosenheim mit knapp 100.000 Euro

Rosenheim 20.12.2016: Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Stefan Müller, hat den Zuwendungsbescheid über 97.650 Euro an die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH in Rosenheim übergeben. Mit den Fördergeldern finanziert das Bundesministerium das Berufsorientierungsprogramm (BOP), das vom Bundesinstitut für berufliche Bildung (BIBB) umgesetzt wird.

„Jeder hat Talent, jeder kann etwas! Mit dem Berufsorientierungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wollen wir jungen Menschen eine Idee davon geben, welche Talente und Stärken in ihnen stecken und wie sie diese später beruflich nutzen könnten. Dafür stellt das BMBF jährlich 75 Millionen Euro zur Verfügung. Bayern profitiert davon mit rund 24 Millionen Euro. Das bfz Rosenheim ist auch in den Jahren 2017 und 2018 wieder dabei“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller, MdB.

Über den Zeitraum 2017/2018 haben mehr als 300 Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufen aus Förder-, Mittel- und Realschulen, die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder kennenzulernen und ihre Fähigkeiten, Interessen und Neigungen praktisch auszutesten. Ziel ist es, den Blick für eine geeignete Ausbildung zu schärfen und Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.

„Von Anfang an haben wir uns drauf konzentriert, Jugendliche bei ihrer Berufswahl so zu unterstützen, dass sie gute Chancen auf dem regionalen Arbeitsmarkt haben. Diese regionale Passfähigkeit ist eine der Stärken des bfz, die den Jugendlichen gute Startbedingungen für einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz bietet“, so der Vorsitzende des Vorstandes des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e.V., Prof, Günther G. Goth. „Dank der großzügigen Förderung können wir unser Berufsorientierungsprogramm ausbauen und noch stärker an die betrieblichen Erfordernisse anpassen.“

Bildungsstaatssekretär Müller besichtigte auch die Praxisräume und Werkstätten, in denen Teilnehmer der Mittelschule Brannenburg gerade dabei waren, ein Objekt an einem 3D-Drucker zu erstellen. „Praktisches Ausprobieren berufstypischer Arbeiten steht bei uns im Vordergrund. Erfahrene Anleiter unterstützen, begleiten und informieren über den Ablauf der Ausbildung und die Anforderungen des jeweiligen Berufsfelds“, sagte Dorothea Frank, Leiterin des bfz Rosenheim.

Seit 2008 unterstützt das bfz Rosenheim Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufen aus Förder-, Mittel- und Realschulen darin, sich für einen passenden Beruf zu entscheiden. Insgesamt haben 1.730 Kinder und Jugendliche das zweiwöchige BOP-Programm erfolgreich durchlaufen. Die Teilnehmer können aus verschiedenen Berufsfeldern wählen: Gewerblich-technischer Bereich (Metall, Elektro, Holzverarbeitung, Maler), Wirtschaft und Verwaltung (Kaufmann/-frau für Büromanagement, Einzelhandel, Mediendesign, Hotel- und Restaurantfach) und Soziales (Kranken- und Altenpflege, Kinderpflege, Koch, Bäcker, Konditor, Deko und Floristik). Der praktischen Berufserprobung geht eine Potenzial-Analyse voraus, in der Schlüsselkompetenzen herausgearbeitet werden. Das Tool wird von geschulten und zertifizierten Beobachtern begleitet. ( www.ro.bfz.de)

Die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH sind mit rund 3.200 Mitarbeitern einer der führenden Dienstleister für Bildung, Beratung und Integration in Bayern. Ausgeprägte Praxisnähe und konsequente Orientierung am Bedarf der Wirtschaft zeichnen die Angebote aus. Das bfz entwickelt Konzepte für passgenaue Qualifizierungen, die auch soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit berücksichtigen. Hinzu kommen begleitende, unterstützende und vermittelnde Leistungen. Das bfz ist in Bayern an 24 Standorten mit rund 150 Außenstellen präsent und größte Gesellschaft der Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw).

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Tomorrow Connect: Entwickelt mit Industriepartnern und Fraunhofer IPA für Industrie 4.0

Tomorrow Labs präsentiert am neuen Münchner Standort: Tomorrow Connect eine umfassend leistungsstarke, skalierbare Lösung für grenzenlose Industrie 4.0-Anwendungen

Tomorrow Connect: Entwickelt mit Industriepartnern und Fraunhofer IPA für Industrie 4.0

(NL/2368586580) Tomorrow Labs / München, den 11.10.2016 Mit dem Bezug der neuen Firmenzentrale im Münchner Süden präsentiert Tomorrow Labs, der technologische Marktführer systemunabhängiger und zukunftsweisender Lösungen für alle Industrie 4.0 Plattformen, Tomorrow Connect. Die Lösung erfasst und verarbeitet Maschinen-und Sensoren-Daten automatisch und erweitert ihre Kommunikationsfähigkeit intelligent. Der hohe Entwicklungsstand von Tomorrow Connect ist das Ergebnis der enormen Innovationsgeschwindigkeit eines Startups und des Fachwissens aus der Industrie sowie der Experten verschiedener Forschungseinrichtungen wie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durch den Projektträger Karlsruhe (PTKA) in einem dreijährigen Förderprojekt und dem Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA). Als Managing Partner stellte Prof. Dr. Engelbert Westkämper Tomorrow Labs seine Erfahrung und seine Expertise als ehemaliger Leiter des Fraunhofer-Institutes zur Verfügung. Tomorrow Connect ist eine innovative Lösung, mit der nicht nur industrielle IoT-Systeme, sondern auch heterogene Maschinenparks binnen Tagesfrist Plattform- und Hersteller-Unabhängig zu Industrie 4.0 Einheiten verbunden werden können.

Tomorrow Connect ist mit Partnern aus vielen unterschiedlichen Bereichen der Industrie und der Forschung entwickelt worden. Als zukunftsweisende Lösung für Industrie 4.0 wurde Tomorrow Labs vom BMBF gefördert. Denn der strategische Ansatz von Tomorrow Connect ist eine Lösung für alle proprietären Systeme und selbst für älteste Maschinen sowie Steuerungen. Dies sichert den Wirtschaftsstandort Deutschlands und ist ein ganz klarer Wettbewerbsvorteil im internationalen Wettstreit der Systeme, erläutert Peter Oltmanns, Chief Technical Officer bei Tomorrow Labs. Außerdem war für uns die enge Zusammenarbeit mit den führenden Produktions- und Automatisierungs-Instituten in Deutschland sehr fruchtbar, ergänzt Oltmanns.

Besonderen Anteil daran haben das PTKA und das Fraunhofer IPA. Hervorzuheben ist hier vor allem die enge Kooperation mit Prof. Dr. Westkämper, dem ehemaligen Leiter des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung. Prof. Westkämper hat, nicht nur als Wissenschaftler, sondern auch als aktiver Gestalter mit seiner großen Expertise aus konkreten Industrie-Anwendungen starken Anteil an der enormen Flexibilität und Skalierbarkeit von Tomorrow Connect als umfassende Industrie 4.0 Plattform, bestätigt der CTO von Tomorrow Labs.

Schließlich finden sich in den Produktionsstraßen der Industrie und insbesondere des Mittelstandes selten Maschinen von nur einem einzigen Hersteller. Gerade im Mittelstand müssen unterschiedliche Maschinen-Sprachen und Steuerungen bedient werden, was ein erhebliches Hemmnis für den Aufbau einer Industrie 4.0 -Produktion bedeutet.

Wir stehen mit den Anforderungen der Industrie 4.0 vor einem Paradigmenwechsel in der Produktion. Lösungen müssen hier digital-vernetzt, adaptiv, lernfähig und darüber hinaus leicht in bestehende ERP Systeme zu integrieren sein, beschreibt Prof. Dr. Westkämper das Bedarfsprofil eines erfolgreichen Industrie 4.0 Konzepts. Tomorrow Connect hat hier eindeutig einen Standard gesetzt, weil es komplett Abteilungs- und Unternehmens-Übergreifende Prozesse automatisiert und optimiert.

Tomorrow Connect wird auf den Stuttgarter Produktionstagen am 10. November 2016 präsentiert: Engineering Apps ( http://www.stuttgarter-produktionsakademie.de/Engineering_Apps.1556.0.html )

Über Tomorrow Labs:
Tomorrow Labs ist technologischer Marktführer von Industrie 4.0 Plattformen und vereint die Innovationsgeschwindigkeit eines StartUps mit dem Fachwissen deutscher Industrieunternehmen. Mit Tomorrow Connect bietet Tomorrow Labs die zukunftsweisende, skalierbare und systemunabhängige Industrie 4.0 Plattform an, die die Basis für die umfassende Digitalisierung von Unternehmen bildet. Tomorrow Connect erfasst, verknüpft und visualisiert Maschinen- und ERP-Daten unterschiedlichster Hersteller zur transparenten und interaktiven Produktion. Die Prozesssteuerung und -überwachung erfolgt anhand der modularen Engineering Apps, die die Kunden individuell zusammenstellen und ohne Programmierkenntnisse erweitern können. Das Zusammenführen Abteilungs-und Unternehmens-übergreifender Informationen ermöglicht den Kunden die Prozessoptimierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

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Erfolgreiche Zwischenevaluierung der Strategischen Allianz ZeroCarbFP

Phase 2 der Allianz startete zum 01.10.2016

(Mynewsdesk) Zwingenberg, 06.10.2016 – Die strategische Allianz ZeroCarbFP, welche am 01.07.2013 als dritte Forschungsallianz des BMBF Programms „Innovationsinitiative Industrielle Biotechnologie“ in die Förderung ging, wurde nach knapp drei Jahren erfolgreicher Forschung und Entwicklung Anfang 2016 von einem durch das BMBF berufenen Gutachtergremium einer wissenschaftlichen Zwischenevaluierung unterzogen.
Die Gutachter empfahlen die Fortführung der Förderung der strategischen Allianz ZeroCarbFP in der 2. Phase, die jetzt zum 01.10.2016 starten kann und planungsgemäß am 30.09.2019 endet. Das Bioökonomieunternehmen BRAIN AG (ISIN DE0005203947 / WKN 520394) hat in der zweiten Förderphase der strategischen Allianz die Rolle des Koordinators von der Emschergenossenschaft übernommen. Eine weitere dreijährige Phase 3 der ZeroCarbFP ist geplant und wird dem Gutachtergremium bei einer erneuten Zwischenevaluierung Anfang 2019 vorgestellt.

Insgesamt 9 Vertreter der Allianz stellten sich zusammen mit dem Koordinator Emschergenossenschaft den Fragen der Gutachter. Dabei wurde zum einen über die zurückliegenden 3 Jahre der gemeinsamen Forschung Bericht erstattet. Parallel wurde den Prüfern über die Planung der Phase 2 der ZeroCarb Auskunft gegeben und neue Partner vorgestellt.

Gesamtziel und Selbstverständnis der ZeroCarbFP ist es, mit Hilfe der Biotechnologie die industrielle Forschung, Entwicklung und Produktion ‚Funktionaler Biomasse’ durch stoffliche Nutzung kohlenstoffreicher Abfallströme zu etablieren und damit ein zentrales Innovationsthema der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Sinne der Erhaltung landwirtschaftlicher Anbauflächen für die Produktion von Nahrungsmitteln umzusetzen.
Der Fokus der zurückliegenden drei Jahre lag auf Forschungsarbeiten zur Identifizierung von Enzymen / Biokatalysatoren und Mikroorganismen für die Verwertung und Umwandlung von Abfallströmen zu Wertstoffen. Hierbei wurden auch bereits Verfahrenskonzepte im Labormaßstab evaluiert und erste Synergien im Sinne eines Bioraffineriekonzeptes offenkundig.

Die so identifizierten Bioverfahren sollen nun in den beiden folgenden Abschnitten der ZeroCarbFP, der Entwicklungs- und der Pilotphase, weiter entlang der Wertschöpfungskette entwickelt und zur Marktreife gebracht werden. In der ersten Phase der ZeroCarbFP konnten bisher 4 wissenschaftliche Publikationen, zahlreiche Vorträgen auf Fachtagungen, 6 Pressemitteilungen sowie erste Patentanmeldungen (2 + 2 in Planung) erarbeitet werden, welche die Qualität des bisher Erreichten sowohl auf wissenschaftlicher als auch auf wirtschaftlicher Ebene manifestieren.
Erste Herstellungsmuster konnten für Anwendungstests generiert und zur Verfügung gestellt werden und runden somit die erfolgreichen Arbeiten der Allianz ab. Die bisher erzielten Resultate der Phase 1 überzeugten die Gutachter ebenso, wie die geplanten Vorhaben in Phase 2. Im Mittelpunkt steht hier die Entwicklung der notwendigen Prozessparameter durch Transfer der initialen Prozesse aus Phase 1 in den Technikums-Maßstab.

„Die erreichten Ergebnisse der Phase 1 haben unsere Erwartungen in vielen Bereichen, übertroffen. Es ist schon beeindruckend, dass bereits nach so kurzer Zeit der Forschung und Entwicklung erste Produkte in der Anwendungstestung sind und dort viel versprechende Ergebnisse liefern. Ein großes Kompliment an alle Partner der Allianz“, sagt Dr. Jürgen Eck, CEO der BRAIN.

Mit der zweiten Phase des Vorhabens geht die Aufgabe der Gesamtkoordination von der Emschergenossenschaft auf die BRAIN AG über. Dieser Wechsel wurde einvernehmlich mit allen Allianzpartnern entschieden.
„Wir freuen uns, dass wir von allen Partnern der Allianz ausgewählt wurden, in der ZeroCarb den Staffelstab des Koordinators von der Emschergenossenschaft zu übernehmen und danken den Kollegen für das entgegengebrachte Vertrauen. Aufgrund der planmäßigen Verschiebung des Schwerpunkts der Arbeiten in Richtung Prozessentwicklung, hat die Allianz darüber hinaus aus den Bereichen Prozess Know-how und Pilotierung weitere Industriepartner gewinnen können. Davon versprechen wir uns für die Allianz eine Stärkung in den Bereichen Prozessetablierung und Engineering sowie entsprechende Marktzugänge und Vermarktungspotential“, stellt Dr. Guido Meurer, Executive Vice President und Leiter des ZeroCarb-Koordinatorenteams bei BRAIN, fest.

Für die am 01.10.2016 startende Entwicklungsphase (Phase 2 der Zero-CarbFP) konnten neben den bereits in der Phase 1 aktiven Industrieunternehmen, darunter unter anderen die Bioeton Deutschland, BRAIN, Fuchs Schmierstoffe und Südzucker, als neue Industriepartner EMERY Oleochemicals sowie als assoziierter Industriepartner Cronimet Mining AG gewonnen werden. Neben den Industriepartnern sind in der ZeroCarbFP auch eine Vielzahl akademischer Partner mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben engagiert.

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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Wundauflagen aus bakteriellem Alginat

(Mynewsdesk) BÖNNIGHEIM, ZWINGENBERG, KELHEIM (27.07.2016) Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts „AlBioTex“ haben Forscher der Hohenstein Institute, der B.R.A.I.N AG („BRAIN AG“; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) und der Kelheim Fibres GmbH die Entwicklung von Wundauflagen aus bakteriellem Alginat erfolgreich abgeschlossen. Ziel des Vorhabens (Förderkennzeichen 031A126 im BMBF-Programm BioIndustrie 2021) war es, einen biotechnologischen Prozess zur Herstellung von Alginat zu entwickeln und dieses zu faserbasierten Produkten für Wundauflagen zu verarbeiten. Das Bodenbakterium Azotobacter vinelandii diente dabei als natürliche Alginat-Ressource. Die herkömmliche, aufwändige Gewinnung des Biopolymers aus Braunalgen kann so umgangen und durch einen nachhaltigen, biotechnologischen Prozess ersetzt werden.

In dem Forschungsverbund waren das Hohenstein Institut für Textilinnovation gGmbH aus Bönnigheim (William-Küster-Institut für Hygiene, Umwelt und Medizin), das Bioökonomie-Unternehmen BRAIN AG aus Zwingenberg, der weltweit führende Hersteller von Viskose-Spezialfasern Kelheim Fibres GmbH und der Produzent hoch spezialisierter Stoffe für die Medizintechnik rökona Textilwerk GmbH aus Tübingen beteiligt. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Forschungspartner ist es erstmals gelungen, den kompletten Produktions- und Verarbeitungsprozess von der biotechnologischen Herstellung der bakteriellen Alginate über die Faserproduktion bis hin zur Herstellung textiler Flächen abzubilden.

Alginat ist ein Biopolymer (Polysaccharid) aus den glykosidisch verknüpften Monomeren Guluron- und Mannuronsäure. Das industrielle Anwendungsspektrum des Biopolymers wird dabei durch die Abfolge und das Verhältnis dieser beiden Zucker-Bausteine bestimmt. Vor allem der Einsatz in Wundverbandmaterial ist aufgrund der guten Bioverträglichkeit des Alginats sowie seiner enormen Flüssigkeitsaufnahmekapazität und seiner heilungsfördernden Eigenschaften sehr gefragt.

Das aus Algen gewonnene herkömmliche Alginat variiert aufgrund umweltbedingter Einflüsse stark in der Zusammensetzung seiner Zucker-Bausteine. Es erfordert eine aufwändige Aufbereitung, um hochreines und biochemisch definiertes Alginat zu gewinnen, wie es beispielsweise für medizinische Anwendungen benötigt wird. Die biotechnologische Alginatproduktion hingegen bietet die Möglichkeit, Biopolymere mit definierten Eigenschaften und gleichbleibender Qualität für die Verwendung in Medizinprodukten zu synthetisieren.

Die Kultivierung des Bodenbakteriums sowie der biotechnologische Herstellungs- und Isolationsprozess bakterieller Alginate konnten im 2013 begonnenen Forschungsvorhaben etabliert, optimiert und standardisiert werden. Durch die gezielte Optimierung der Alginatbiosynthese des Bakteriums gelang es den Forschern, die Zusammensetzung und somit die Eigenschaften und die Ausbeute des Alginats zu verbessern. Dadurch konnten sie maßgeschneiderte Alginate herstellen, die sich besonders gut zur Faserproduktion für den Einsatz in Medizinprodukten eignen. Auf einer Pilotanlage konnten die Forschungspartner Alginatfasern sowie Alginat-Viskose-Fasern spinnen und diese anschließend im Rahmen des etablierten Prozesses zu innovativen Vliesstoffen bzw. Wundauflagen verarbeiten. Bei Anwendungstests der neuartigen Wundauflagen überzeugte das biotechnologische Alginatprodukt durch ein deutlich verbessertes Flüssigkeitsaufnahmevermögen im Vergleich zu kommerziell verfügbaren marinen Alginat-Wundauflagen.

„Die im erfolgreich abgeschlossenen Forschungsprojekt erzielten Ergebnisse bilden die Basis für die Integration von bakteriellem Alginat in die industrielle Produktion“, stellt Dr. Guido Meurer, Mitglied der Geschäftsleitung der BRAIN AG fest. „Ein weiteres Ziel für die Zukunft ist es nun zudem, für das bakterielle Alginat weitere Anwendungsfelder zu definieren und somit neue Absatzmärkte für maßgeschneiderte „Spezial-Alginate“ zu erschließen“, ergänzt Dr. Daniela Beck von Kelheim Fibres. „Die Variation und Optimierung der Materialeigenschaften von Alginat waren bisher nicht, oder nur unter sehr großem Aufwand möglich. Dank des Einsatzes der Biotechnologie steht dem differenzierten Einsatz von Alginat im textilen Spezialitätenbereich nun nichts mehr im Wege“, freut sich Prof. Dirk Höfer von den Hohenstein Instituten.

An Alginat-Produkten aus biotechnologischer Produktion interessierte Industrieunternehmen sind eingeladen, an den Erfolgen der For-schungskooperation zu partizipieren. Eine Reihe möglicher Anwendungsfelder steht für eine Lizenzierung der Technologie zur Verfügung.

Über die Hohenstein Institute
1946 gegründet und bis heute als Familienunternehmen geführt, gehören die Hohenstein Institute mit insgesamt rund 650 Mitarbeitern am Standort Bönnigheim sowie in weltweit über 40 Kontaktbüros zu den bedeutendsten unabhängigen Forschungs- und Prüfungseinrichtungen im textilen Sektor. Ihre Kernkompetenz bildet einerseits die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung von innovativen Produkten und Verfahren sowie andererseits ein breites Spektrum von Textilprüfungen und Zertifizierungen, auf das zahlreiche Auftraggeber aus Industrie und Handel als bewährte Entscheidungsgrundlage für die Produktentwicklung und -vermarktung zurückgreifen.
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Textilingenieuren, Chemikern, Medizinern, Biologen und Physikern sind die Hohenstein Institute in der Lage, ihren Kunden entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette und damit verzahnten Wirtschaftszweigen im Hinblick auf ihre individuellen Anforderungen einen umfassenden und maßgeschneiderten Komplettservice aus einer Hand zu bieten – von der Beratung über Forschungs- und Prüfaufträge bis hin zu Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen. Die Forschung und Entwicklung am Life-Science Fachbereich William-Küster-Institut für Hygiene, Umwelt & Medizin beschäftigt sich mit textilabhängigen Gesundheitseinflüssen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Wechselwirkungen von Materialien und Produkten mit dem Menschen und der Umwelt.
www.hohenstein.de

Über BRAIN
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell der BRAIN AG steht heute auf zwei Säulen: „BioScience“ und „BioIndustrial“. Die Säule „BioScience“ umfasst das – zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene – Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern. Die zweite Säule „BioIndustrial“ beschäftigt sich mit der Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN AG.
www.brain-biotech.de

Über Kelheim Fibres GmbH
Kelheim Fibres ist der weltweit führende Hersteller von Viskose-Spezialfasern. Im Werk Kelheim verbinden sich fortschrittliche Technologien mit technischem Fachwissen und einem herausragenden Kundenservice. Circa 90.000 Tonnen Viskosefasern werden jedes Jahr hier produziert und getestet – und kommen dann in unterschiedlichsten Produktbereichen zur Anwendung. Diese hochwertigen Fasern werden in 44 Länder auf 5 Kontinenten exportiert. Innovation ist unverzichtbarer Schwerpunkt der Anstrengungen.
Kelheim Fibres fördert Entwicklungspartnerschaften mit ihren Kunden und nutzt die Pilotanlagen in Kelheim, um perfekt maßgeschneiderte Fasern zu schaffen. Von High-Tech Bekleidung über Hygieneprodukte bis hin zu Spezialpapieren – Hersteller verschiedenster Endprodukte vertrauen auf diese Fasern und suchen gemeinsam mit Kelheim Fibres nach zukunftsweisenden Lösungen.
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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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Deutschland im weltweiten Vergleich: So ergreifen wir die Chancen der Digitalisierung

Deutschland im weltweiten Vergleich: So ergreifen wir die Chancen der Digitalisierung

(Mynewsdesk) Berlin, 23. Juni 2016. Deutschland könnte 2030 zum Leitmarkt und Leitanbieter für Industrie 4.0 werden. Die industrielle Produktion und die Ausbildung von Facharbeitern und Ingenieure sind Weltklasse. Doch es fehlt an Wagniskapital, Internettechnologien und innovativen Geschäftsmodellen, konstatiert die Projektgruppe Internationaler Benchmark, Zukunftsoptionen und Handlungsempfehlungen für die Produktionsforschung (INBENZHAP). Auf dem Kongress für Produktionsforschung überreicht die acatech Arbeitsgruppe Forschungsstaatssekretär Georg Schütte 44 Handlungsempfehlungen für den Sprung an die Weltspitze.

Werden menschliche Arbeiter zu Handlangern intelligenter Maschinen? Nimmt die Dominanz globaler Internetriesen weiter zu? Scheitert die Idee einer vernetzten Wirtschaft an Sicherheitslücken und mangelnder Kooperation? Oder gelingt es Deutschland mit technischen Innovationen, internationaler Zusammenarbeit und staatlichem Engagement Industrie 4.0 so zu gestalten, dass Beschäftigte und Firmen gleichermaßen profitieren?

„Wir erleben eine Zeit einmaliger Chancen“

In vier alternativen Szenarien für das Jahr 2030 beschreiben Fachleute von acatech?Deutsche Akademie der Technikwissenschaften mögliche Auswirkungen der Digitalisierung. Darauf aufbauend formuliert die Arbeitsgruppe 44 Handlungsempfehlungen, um Deutschlands digitale Souveränität zu wahren und das Land neben China und den USA zum Leitanbieter und Leitmarkt für Industrie 4.0 zu machen. Auf dem Kongress für Produktionsforschung am 23. Juni in Berlin überreicht die Arbeitsgruppe nun ihre Ergebnisse Forschungsstaatssekretär Georg Schütte.

„Wir erleben eine Zeit einmaliger Chancen“, erklärt Georg Schütte im Vorfeld. „Unsere Vorstellung von vernetzter Produktion und produktionsnahen Dienstleistungen kann zu einem weltweiten Standard werden. Deutschland als führender Produktionsstandort und zugleich Industrie-Ausrüster wird so weiter an Kraft und Stärke gewinnen.“

Handlungsempfehlungen für den Produktionsstandort Deutschland

Neben technischen Problemen adressiert die Arbeitsgruppe um die Projektleiter Jürgen Gausemeier (Universität Paderborn) und Fritz Klocke (RWTH Aachen) auch organisatorische und gesellschaftliche Herausforderungen. So müsse etwa die Akzeptanz der Bevölkerung für neue Technologien gefördert werden. Datentreuhänder könnten dazu über die Nutzung personalisierter Daten wachen. Auch sollte das Bildungssystem konsequenter neue Kompetenzen vermitteln, etwa in den Bereichen Datenschutz oder Datenanalyse. Gefordert seien digital mündige Bürgerinnen und Bürger, die die Vorteile und Risiken der Digitalisierung erkennen und bewerten können. Angesichts der demografischen Entwicklung müssten auch die 50-Jährigen stärker eingebunden werden, die dank digitaler Assistenzsysteme länger als bisher am Berufsleben teilhaben können.

Notwendig seien auch neue Formen der Zusammenarbeit über Firmengrenzen hinaus, etwa offene Schnittstellen und Kollaborationsplattformen für den sicheren Austausch industrieller Daten. Empfohlen wird auch eine Reform des Schutzes von geistigem Eigentum mit klaren Richtlinien für den Anteil an Erfindungen in Crowdsourcing-Netzwerken und an automatisch generierten Daten.

„Industrie 4.0 hat das Potenzial für radikale Veränderungen und könnte zum Schlagwort des Jahrzehnts werden“, sagt Projektleiter Jürgen Gausemeier vom Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn. „Aber viel zu wenig wird die Frage gestellt, wie sich mit Industrie 4.0 Geld verdienen lässt. Deshalb wollten wir den Leistungsstand von Industrie 4.0 im Vergleich mit anderen Industrienationen realistisch abbilden und die künftige Entwicklung des globalen Wettbewerbs vorausdenken.“

Um Deutschlands technologische Souveränität zu sichern, sollten Schlüsselkomponenten von Industrie 4.0 wie Sensorik oder Internettechnologien auch in Deutschland entwickelt werden. Auch müssten die Stärken Deutschlands international besser vermarktet werden. In vielen asiatischen Märkten stehe die Marke „Industrie 4.0“ bereits für hochwertige und innovative Produktionstechnologie. Ein Label, das den sehr guten ökologischen Fußabdruck von Industrie 4.0 Made in Germany dokumentiert, könnte weitere Wettbewerbsvorteile schaffen.

Industrie 4.0 Strategien weltweit unterschiedlich

„Wenn alle Stakeholder in Deutschland ihre Einflussmöglichkeiten nutzen und gemeinsam an der Balance von Mensch, Technik und Staat arbeiten, kann Industrie 4.0 zu einem Exportschlager Made in Germany werden“, erklärt Projektleiter Fritz Klocke von der RWTH Aachen.

Basis der Prognose ist ein internationaler Vergleich 7 führender Industrienationen. In rund 150 Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Unternehmen und anderen Stakeholdern untersuchte die Arbeitsgruppe die Umsetzung von Industrie 4.0 in weltweit 13 Ländern und der Europäischen Union. Die Gespräche zeigten, dass regional ganz unterschiedliche Strategien für die vernetzte Zukunft existieren.

Während Deutschland unter der Marke „Industrie 4.0“ auf innovative und intelligente Produktionstechnologien vor allem für industrielle Kunden setzt, konzentrieren sich US-amerikanische Firmen auf disruptive Geschäftsmodelle und die Bedürfnisse der Konsumenten. Chinesische Unternehmen setzen pragmatisch auf die Anwendung ausgereifter Technologien und auf strategisch wichtige Schlüsseltechnologien. Japan und Südkorea wollen möglichst schnell neue Märkte erobern und bauen bereits heute große Smart Factories auf.

Weitere Informationen:

www.inbenzhap.de

www.acatech.de/inbenzhap

Hintergrund INBENZHAP

INBENZHAP ist ein gemeinsames Projekt des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn, des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt ist 2011 gestartet und wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. INBENZHAP schließt an die Arbeit des von acatech koordinierten Arbeitskreises Industrie 4.0 an, der im April 2013 seinen Abschlussbericht an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben hatte.

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Über acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
acatech vertritt die deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland in selbstbestimmter, unabhängiger und gemeinwohlorientierter Weise. Als Arbeitsakademie berät acatech Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen. Darüber hinaus hat es sich acatech zum Ziel gesetzt, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen und den technikwissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Zu den Mitgliedern der Akademie zählen herausragende Wissenschaftler aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. acatech finanziert sich durch eine institutionelle Förderung von Bund und Ländern sowie durch Spenden und projektbezogene Drittmittel. Um die Akzeptanz des technischen Fortschritts in Deutschland zu fördern und das Potenzial zukunftsweisender Technologien für Wirtschaft und Gesellschaft deutlich zu machen, veranstaltet acatech Symposien, Foren, Podiumsdiskussionen und Workshops. Mit Studien, Empfehlungen und Stellungnahmen wendet sich acatech an die Öffentlichkeit. acatech besteht aus drei Organen: Die Mitglieder der Akademie sind in der Mitgliederversammlung organisiert; das Präsidium, das von den Mitgliedern und Senatoren der Akademie bestimmt wird, lenkt die Arbeit; ein Senat mit namhaften Persönlichkeiten vor allem aus der Industrie, aus der Wissenschaft und aus der Politik berät acatech in Fragen der strategischen Ausrichtung und sorgt für den Austausch mit der Wirtschaft und anderen Wissenschaftsorganisationen in Deutschland. Die Geschäftsstelle von acatech befindet sich in München; zudem ist acatech mit einem Hauptstadtbüro in Berlin und einem Büro in Brüssel vertreten.

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„SEF Smart Electronic Factory e.V.“ ist Mitglied der „Plattform Industrie 4.0“ des BMWi und BMBF

Verein unterstützt intelligente Vernetzung in der Produktion zur Stärkung Deutschlands im Zuge der vierten industriellen Revolution

Limburg a.d. Lahn, 24. Mai 2016 – Der „SEF Smart Electronic Factory e.V.“ ( www.smart-electronic-factory.de ) ist als Praxisbeispiel auf der „Landkarte Industrie 4.0“ verzeichnet. Im Rahmen der „Plattform Industrie 4.0“ werden Gewerkschaften, Unternehmen, Verbände, Politik und Wissenschaft verzahnt und entwickeln ein einheitliches Verständnis der vierten industriellen Revolution. Unter der Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird damit das Ziel verfolgt, die internationale Position der deutschen Industrie zu sichern, weiter auszubauen und den digitalen Strukturwandel voranzutreiben. Der „SEF Smart Electronic Factory e.V.“ gestaltet diese Entwicklung aktiv mit.

Der „SEF Smart Electronic Factory e.V.“ entwickelt in einer Elektronikfabrik unter realen Produktionsbedingungen Industrie 4.0-Szenarien für den Mittelstand. Zu diesem Zweck arbeiten Anlagenbauer, Automatisierungsspezialisten, Hardware- und Software-Anbieter sowie Consulting-Unternehmen interdisziplinär zusammen. In der Elektronikfabrik der Limtronik GmbH in Limburg a. d. Lahn entwickeln, testen und validieren sie Best Practice-Lösungen und Prototypen, die den Zugang zur vierten industriellen Revolution ermöglichen.

Digitale Produktion (be)greifbar machen
Der „SEF Smart Electronic Factory e.V.“ ist zudem Mitglied der „Plattform Industrie 4.0“ des BMWi und BMBF und ist auf der zugehörigen Online-Landkarte als Praxisbeispiel verzeichnet. Die Landkarte gibt einen geografischen und inhaltlichen Überblick darüber, wo Industrie 4.0 in Deutschland bereits gelebt wird.

Gegründet wurde die „Plattform Industrie 4.0“, um die digitale Transformation im Rahmen der vierten industriellen Revolution voranzutreiben. Unter Einbezug von Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Gewerkschaften werden realisierbare Handlungsempfehlungen und Standards für die Akteure des Marktes erarbeitet.

Ein Jahr nach der Gründung der „Plattform Industrie 4.0“ zog Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel eine positive Bilanz: Auf der HANNOVER MESSE 2016 verkündete er, dass die Plattform sich zu einem der größten Netzwerke weltweit im Bereich der Digitalisierung der Industrie entwickelt.

Siegfried Wagner, Pressesprecher des SEF Smart Electronic Factory e.V., unterstreicht: „Die Industrie 4.0 ist zukunftsweisend für Wirtschaft und Gesellschaft. Sie kann jedoch nur dann erfolgreich sein, wenn wir gemeinsam Lösungen und Standards für die KMUs und Konzerne entwickeln.“

Der SEF Smart Electronic Factory e.V. ist ein im Jahr 2015 gegründeter Verein, der Industrie 4.0-fähige Lösungen – mit Fokus auf die Anforderungen des Mittelstandes – entwickelt. In der Smart Electronic Factory, eine Elektronikfabrik in Limburg a. d. Lahn, werden Industrie 4.0-Szenarien und -Anwendungen unter realen Produktionsbedingungen entwickelt und erprobt. Der Verein setzt sich aus verschiedenen Unternehmen sowie universitären Einrichtungen und Instituten zusammen. Zentrale Zielsetzung ist es, Unternehmen den Weg in die vierte industrielle Revolution zu ebnen. www.smart-electronic-factory.de

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Erfolgreiche Zwischenevaluierung der Strategischen Allianz NatLifE 2020

Phase 2 der Allianz startet planungsgemäß zum 01.03.2016

(Mynewsdesk) Zwingenberg, 01.03.2016 – Die strategische Allianz NatLifE 2020, welche am 01.02.2013 als erste Forschungsallianz des BMBF Programms „Innovationsinitiative Industrielle Biotechnologie“ in die Förderung ging, wurde nach knapp drei Jahren erfolgreicher Forschung und Entwicklung Ende 2015 von einem durch das BMBF berufenen Gutachtergremium einer wissenschaftlichen Zwischenevaluierung unterzogen. Insgesamt 14 Vertreter der Allianz stellten sich zusammen mit dem Koordinator BRAIN AG den Fragen der Gutachter. Dabei wurde zum einen über die zurückliegenden 3 Jahre der gemeinsamen Forschung Bericht erstattet. Parallel wurde den Prüfern über die Planung für die Phase 2 der NatLifE 2020 Auskunft gegeben. Die Gutachter empfohlen die Fortführung der Förderung der strategischen Allianz NatLifE 2020. Planungsgemäß beginnt die auf drei Jahre angelegte Phase 2 zum 01.03.2016 und endet am 28.02.2019. Eine weitere dreijährige Phase 3 der NatLifE 2020 ist geplant und wird dem Gutachtergremium Ende 2018 vorgestellt.

Der gemeinsame Ansatz der NatLifE 2020 ist es, mit Hilfe der Biotechnologie und dem Verständnis der biologischen Systeme eine neue Generation nachhaltig produzierter biologisch aktiver Komponenten als Wirkstoffe für verbesserte Rezepturen für die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie zu entwickeln, die einen deutlich erkennbaren Beitrag zur Verbesserung von Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen leisten.

Der Fokus der zurückliegenden drei Jahre lag auf Forschungsarbeiten zur Identifizierung von bioaktiven Wirkstoffen. Die so identifizierten Moleküle sollen nun in den beiden folgenden Abschnitten der NatLifE 2020, der Entwicklungs- und der Pilotphase, weiter entlang der Wertschöpfungskette entwickelt werden.

In der ersten Phase der NatLifE 2020 konnten bisher bereits acht wissenschaftliche Publikationen, zahlreiche Fachtagungsbeiträge (25) sowie erste Patentanmeldungen (6 + 3 in Planung) erarbeitet werden, welche die Qualität des bisher Erreichten sowohl auf wissenschaftlicher als auch auf wirtschaftlicher Ebene manifestieren. Erste positive Tests von einigen der gefundenen bioaktiven Substanzen in Verkostungs- und Anwendungsexperimenten runden die erfolgreichen Arbeiten der Allianz ab. Die bisher erzielten Resultate der Phase 1 überzeugten die Gutachter ebenso wie die geplanten Vorhaben in Phase 2. Die Allianz wird somit weiter vom BMBF gefördert. Die Phase 2 hat einen Schwerpunkt auf der Entwicklung der bioaktiven Naturstoffe aus Phase 1.

„Die erreichten Ergebnisse der Phase 1 haben unsere Erwartungen als Koordinator in vielen Bereichen übertroffen. Es ist schon beeindruckend, dass bereits nach so kurzer Zeit der Forschung erste Substanzen in der Anwendungstestung sind und dort viel versprechende Ergebnisse liefern“, sagt Dr. Michael Krohn, Unit Head BioActives & Performance Proteins bei der BRAIN AG. „Innerhalb der Allianz herrscht ein offener Informationsaustausch, der vorwettbewerblich bereits viele Synergien offenbart und die Forschungsaktivitäten der Partner immens beschleunigt hat.“

„Für die nun anstehende zweite Phase der NatLifE 2020 haben wir die insgesamt 22 Mitglieder der Allianz, darunter neben dem Koordinator BRAIN aktuell u.a. AB Enzymes und AnalytiCon Discovery, aufgrund der Verschiebung des Schwerpunkts der Arbeiten in Richtung Entwicklung stärker auf Industriepartner ausgerichtet“, stellt Dr. Dirk Sombroek, Koordinator der Allianz und Plattformkoordinator bei der BRAIN AG, fest. „Für die am 01.03.2016 startende Entwicklungsphase konnten wir neben der Henkel AG & Co. KGaA auch die Phyton Biotech GmbH als neue Partner gewinnen. Davon versprechen wir uns für die Allianz weiteres Synergiepotential, insbesondere in Richtung Zulassung und Vermarktung der gefundenen Naturstoffe. Als weiterer Technologiepartner verstärkt die Fraunhofer EMB in Lübeck das NatLifE 2020 Team.“

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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up-and-coming sucht die talentiertesten NachwuchsfilmerInnen

Call for entries für den ‚Deutschen Nachwuchsfilmpreis 2015‘. Einreichungen für die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 6.000 Euro dotierte Auszeichnung sind bis zum 1. August möglich.

up-and-coming sucht die talentiertesten NachwuchsfilmerInnen

(Bildquelle: © up-and-coming)

Hannover, 4. Juni 2015 – Der Wettbewerb um den ‚Deutschen Nachwuchsfilmpreis‘ ist eröffnet. Noch bis zum 1. August können SchülerInnen, Jugendliche und Studierende bis 27 Jahre ihre Arbeiten ins Rennen um die begehrte Auszeichnung schicken. Der ‚Deutsche Nachwuchsfilmpreis‘ wird drei mal vergeben; er ist mit einer Produzentenpatenschaft und einem Preisgeld in Höhe von jeweils 2.000 Euro verbunden. Preisstifter ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Gewinner werden im Rahmen des 13. Internationalen Film Festivals Hannover gekürt. Beurteilungskriterien sind Originalität und Eigenständigkeit von Idee und Umsetzung, Innovationskraft sowie künstlerische Qualität. Mit zuletzt rund 3.000 Einreichungen aus 54 Ländern gilt up-and-coming, das vom 19. bis 22. November im Kulturzentrum Pavillon stattfindet, als eines der größten und renommiertesten Festivals für den Filmnachwuchs weltweit.

Jugendliche mit professionellen Filmschaffenden zusammenzubringen und junge Talente auf diese Weise nachhaltig zu fördern, ist eines der Ziele von up-and-coming. Deshalb geht der ‚Deutsche Nachwuchsfilmpreis‘, der alle zwei Jahre vergeben wird, seit 2007 mit einer Produzentenpatenschaft einher. Bislang haben zahlreiche prominente Branchenvertreter wie Quirin Berg, Regina Ziegler, Peter Rommel oder Alexandra Kordes die PreisträgerInnen bei der Realisierung neuer Projekte beraten und unterstützt. Die diesjährigen Paten werden in Kürze bekannt gegeben.

Seit 1982 haben etliche erfolgreiche Vertreter der deutschen Filmszene ihre ‚first steps‘ auf dem roten Teppich von up-and-coming gemacht. Bisher hat das Internationale Film Festival Hannover vier Oscar-Preisträger entdeckt; andere ehemalige Teilnehmer wurden mit dem ‚Europäischen‘ oder dem ‚Deutschen Filmpreis‘ sowie dem ‚Grimme Preis‘ geehrt. „Hier fing alles an und man kann es deutlich sagen: ohne up-and-coming wär ich heute nicht Regisseur“, erinnert sich Dennis Gansel. „Das Festival war für mich der Startschuss meiner Karriere. Ich fand das Konzept eine tolle Idee und finde es immer noch“, sagt auch Volker Engel, der heute, ebenso wie Dennis Gansel und Ali Samadi Ahadi Mitglied des up-and-coming-Kuratoriums ist. Neben dem BMBF, das den ‚Deutschen Nachwuchsfilmpreis‘ vergibt und up-and-coming als kulturellen Wettbewerb fördert, zählen die nordmedia und das Kulturbüro der Stadt Hannover zu den Unterstützern des Festivals.

up-and-coming 2015
13. Internationales Film Festival Hannover
Einreichungen: bis 1. August 2015
Festival: 19. bis 22. November 2015
Veranstaltungsort: Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover
Weitere Informationen, Reglement, Teilnahmeunterlagen unter www.up-and-coming.de

Über up-and-coming: Seit 1982 gibt das Internationale Film Festival Hannover jungen Filmemachern von sieben bis 27 Jahren eine erste Möglichkeit, sich zu profilieren. Bis heute haben die up-and-coming-Juroren das Talent vieler erfolgreicher Filmemacher, darunter vier spätere Oscar-Preisträger, entdeckt. Mit knapp 3.000 Einreichungen aus 54 Ländern erfuhr up-and-coming, das zu den wichtigsten Nachwuchsfilmfestivals der Welt zählt, 2013 erneut eine Rekordbeteiligung. Krönender Abschluss des Festivals ist die Verleihung des ‚Deutschen Nachwuchsfilmpreises‘. Die mit einem Preisgeld und einer 2jährigen Produzentenpatenschaft verbundene Auszeichnung wird seit 2005 auf Initiative von up-and-coming vergeben. Mit dem ‚International Young Film Makers Award‘ und dem ‚Bundes-Schülerfilm-Preis‘ werden im Rahmen der Biennale außerdem die besten internationalen Produktionen sowie eine herausragende Arbeit, die im Kontext von Schule oder Unterricht entstanden ist, gewürdigt. up-and-coming wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, von der nordmedia sowie dem Kulturbüro der Stadt Hannover gefördert.

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13. Int. Film Festival Hannover up-and-coming 2015
Burkhard Inhülsen
Lange Laube 18
30159 Hannover
0511.661102
info@up-and-coming.de
http://www.up-and-coming.de

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Rebecca Gerth
Kastanienallee 73
10435 Berlin
0178.389 88 08
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Sicherheitsniveau Kritischer Infrastrukturen ermitteln

Verbundprojekt MoSaIK gestartet / Maßgeschneiderte Risikoanalyse für kleine und mittelständische Betreiber von Kritischen Infrastrukturen

Sicherheitsniveau Kritischer Infrastrukturen ermitteln

MoSaIK: Modellbasierte Sicherheitsanalyse von IKT-basierten Kritischen Infrastrukturen

Berlin/München, 07. Mai 2015 — Der Schutz von Kritischen Infrastrukturen ist das Ziel eines neuen Verbundprojekts mit dem Namen MoSaIK (Modellbasierte Sicherheitsanalyse von IKT-basierten Kritischen Infrastrukturen). Vor allem kleinen und mittelständischen Betreibern von Kritischen Infrastrukturen sollen die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts zugutekommen, indem sie bei der Analyse der IT-Sicherheit ihrer Computer-, Leit- und Steuerungssysteme unterstützt werden. An dem Projekt sind sowohl Experten aus der IT, der Versorgungsbranche wie auch aus der Forschung beteiligt. Unter der Führung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC arbeiten die beteiligten Partner gemeinsam an möglichst unkomplizierten sowie kostengünstigen Methoden und Werkzeugen für eine maßgeschneiderte Risikoanalyse.

Kritische Infrastrukturen, wie sie beispielsweise von Energie- und Wasserversorgern betrieben werden, haben eine wichtige Bedeutung für das Gemeinwesen und das öffentliche Leben insgesamt. Ihr reibungsloser Betrieb ist für die öffentliche Sicherheit und die Vermeidung von Versorgungsengpässen unerlässlich. Durch die zunehmende Vernetzung der Systeme untereinander und mit dem Internet entstehen Risiken für die Versorgungssicherheit. Daher bekommt die IT-Sicherheit eine stetig wachsende Bedeutung. Dies stellt vor allem die große Zahl der kleinen und mittelständischen Betreiber von Kritischen Infrastrukturen vor enorme technische und organisatorische Herausforderungen. Für sie sollen von den MoSaIK-Projektpartnern im Auftrag des BMBF innovative Lösungen entwickelt werden, die ihnen eine Analyse der IT-Sicherheit ihrer Systeme ermöglichen. Dabei stehen die Anwendung domänenspezifischer Modellierungskonzepte und modellgetriebener Entwicklungsverfahren ebenso im Fokus der Lösungsstrategie wie die Verarbeitung von Sensordaten und Indikatorwerten durch die Anwender. Nach Ablauf des Projekts sollen den Betreibern Kritischer Infrastrukturen methodisch vereinfachte und auf das Anwendungsfeld zugeschnittene Werkzeuge zur Analyse und Bewertung des Sicherheitsniveaus zur Verfügung stehen.

Die Analysewerkzeuge sollen dazu dienen, den Ressourcenaufwand für den Betreiber zu minimieren. Zum anderen sollen die Aktualität und die Qualität der Bewertung des Sicherheitsniveaus im Vergleich zum derzeitigen Stand deutlich verbessert, ja eine Bewertung überhaupt erst ermöglicht werden. „Viele kleinere Betreiber Kritischer Infrastrukturen sehen sich heute nicht in der Lage, eine aktuelle und umfassende Bewertung des bestehenden Sicherheitsniveaus vorzunehmen. Hier erwarten wir durch die Ergebnisse des Projekts deutliche Erleichterung“, so Jörn Eichler, Abteilungsleiter Secure Software Engineering und MoSaIK-Projektleiter am Fraunhofer AISEC. „Da Cyber-Sicherheit in Kritischen Infrastrukturen auch international zunehmende Beachtung findet, wird mit dem Forschungsvorhaben die deutsche Position in diesem Feld nachhaltig ausgebaut“, so Eichler weiter.

Über MoSaIK
MoSaIK ist ein Verbundprojekt im Rahmen des BMBF-Förderprogramms „IKT 2020 – Forschung für Innovation“ und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Die Erkenntnisse aus dem MoSaIK-Projekt werden öffentlich zugänglich gemacht.

Über die Projektpartner
Vier Projektpartner arbeiten gemeinsam an MoSaIK. Koordinator ist das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC. Das Forschungsinstitut mit dem Sitz in Garching bei München unterstützt Firmen aller Branchen und Dienstleistungssektoren bei der Absicherung ihrer Systeme, Infrastrukturen, Produkte und Angebote. Die Mitarbeit am Projekt MoSaIK übernimmt die Berliner Niederlassung des Fraunhofer AISEC, welche Methoden und Werkzeuge für die Entwicklung sicherer, IKT-basierter Produkte erarbeitet.

Ein weiterer Projektpartner ist die m-privacy GmbH. Die Firma mit Sitz in Berlin entwickelt innovative Client-Server-Lösungen zur sicheren Internetanbindung von Computerarbeitsplätzen und bietet Dienstleistungen zur IT-Sicherheit und zum betrieblichen Datenschutz an. Die m-privacy GmbH führt im Rahmen des Verbundprojekts MoSaIK die initiale Risikoanalyse und Sicherheitsbewertung sowie die Konzeption und Entwicklung des Sensordatenträgers durch.

Damit das Forschungsvorhaben möglichst praxisnahe und relevante Ergebnisse liefern kann, erlaubt der Projektpartner Stadtwerk Haßfurt GmbH Einblicke in die Abläufe und Probleme eines Betreibers Kritischer Infrastrukturen und bringt Ihre Erfahrungen bei der Analyse und Bewertung des Sicherheitsniveaus ihrer Systeme ein. Auch die Stadt Gera trägt als Projektpartner zu MoSaIK bei. Sie betreibt in städtischen Unternehmen und der kommunalen Stadtverwaltung verschiedene Kritische Infrastrukturen und Systeme zur Versorgung der Bevölkerung, Wirtschaft und Industrie. Eine enge Kooperation mit den Anwendungspartnern ermöglicht es, innovative Lösungsansätze frühzeitig zu testen und ihre spätere Übertragbarkeit auf andere Kritische Infrastrukturen sicherzustellen.

Weitere Informationen zu MoSaIK finden Sie unter: www.mosaikprojekt.info

Das Fraunhofer AISEC beschäftigt sich mit allen relevanten Fragestellungen der IT-Sicherheit bzw. Cyber-Sicherheit und ist eine der international führenden Einrichtungen für angewandte Forschung auf diesem Gebiet. Es verfügt über umfangreise Erfahrung bei der Analyse von neuen Technologien und der Entwicklung von Sicherheitslösungen. Mehr als 90 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an maßgeschneiderten Sicherheitskonzepten und Lösungen für Wirtschaftsunternehmen und den öffentlichen Sektor. Dazu zählen Lösungen für eine höhere Datensicherheit sowie für einen wirksamen Schutz vor Cyber-Kriminalität wie Wirtschaftsspionage und Sabotageangriffe. Das Kompetenzspektrum erstreckt sich von Embedded Security, über Automotive, Network und Smart Grid Security bis hin zum Schutz vor Produktpiraterie sowie die Absicherung von Cloud-Diensten. Zudem bietet Fraunhofer AISEC in seinen modernen Testlaboren die Möglichkeit zur Evaluation der Sicherheit von vernetzten und eingebetteten Systemen, von Hard- und Software-Produkten sowie von Web-basierten Diensten und Cloud-Angeboten.

Zu den Kunden von Fraunhofer AISEC gehören Hersteller, Zulieferer und Anwender aus den Bereichen der Chipkartensysteme (u.a. Infineon Technologies, Giesecke & Devrient), Telekommunikation (u.a. Deutsche Telekom), dem Automobilbau (u.a. BMW) und deren Zulieferindustrie sowie Logistik und Luftfahrt, Maschinenbau und Automatisierungstechnik, dem Gesundheitswesen, der Software-Industrie wie auch dem öffentlichen Sektor.
Weitere Informationen unter www.aisec.fraunhofer.de

Kontakt
Fraunhofer AISEC
Viktor Deleski
Parkring 4
85748 Garching
0893229986169
presse@aisec.fraunhofer.de
http://www.aisec.fraunhofer.de

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BMWI: ZIM neue Richtlinie ab dem 15.04.2015 des BMWI – KMU Förderung

FuE-Projekte von mittelständischen Unternehmen (KMU`s) können gem. der neuen ZIM-Richtlinie des Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand vom 15.04.2015 wieder bezuschusst werden.

BildBMWI: Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand sog. ZIM erfährt mit Wirkung zum 15.04.2015 eine neue Förderrichtlinie.

KMU`s stehen somit weiterhin für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte sog. FuE-Projekte Subventionen in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen zur Verfügung.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) hat gleichzeitig die Laufzeit der neuen Richtlinie bis Ende 2019 verabschiedet. Anträge können so laufend bis Ende 2019 eingereicht werden.

ZIM-Neuerung in Kurzform:
Die neue ZIM Förderrichtlinie sieht zahlreiche Verbesserung für Unternehmen vor. Diese sind einer-seits höhere Projektkosten und damit auch höhere Zuschüsse, anderseits besteht nun wieder für Betriebe bis zu 500 Mitarbeitern die Möglichkeit Förderanträge zu stellen.
Auch wurde das Budget für das Jahr 2015 für nicht rückzahlbare Zuschüsse um weitere 50 Mio. Euro erhöht. Bis zum Jahresende 2014 wurden für rund 28.000 Vorhaben Fördermittel in Höhe von 3,8 Mrd. Euro bewilligt.

Wir informieren Sie gerne im Detail und prüfen kostenlos inwieweit Ihr FuE-Projekt Chancen der Förderung und die Erfüllung der Förderbedingungen aufweist. Nutzen Sie dieses einzigartige Finanz-ierungsinstrument aktiv für Ihre Entwicklungsvorhaben losgelöst von klassischen Finanzierungs-formen.

IFM-Meyer Institut für Mittelstand
Fördermittelberatung für Unternehmen
Tel.: 07335 185253
www.ifm-meyer.de
Mail: info@ifm-meyer.de

Über:

IFM-meyer Institut für Mittelstand
Herr Markus Meyer
An der Riese 59
73344 Gruibingen
Deutschland

fon ..: +497335185253
fax ..: +497335185254
web ..: http://www.ifm-meyer.de
email : info@ifm-meyer.de

IFM-Meyer Institut für Mittelstand ist seit über 20 Jahren spezialisiert auf die Fördermittelberatung von Unternehmen.
Wir machen Ihre Projekte, Ihre Vorhaben bezahlbar und verschaffen Ihnen entsprechende Fördermittel in Form von Förderdarlehen oder Zuschüssen. Ein Schwerpunkt sind unter anderem Zuschüsse für Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Wir machen Ihre Innovationen erst bezahlbar und prüfen im Vorfeld kostenlos Ihre Projekte auf Chancen für den Erhalt von Zuschüssen.

Wir prüfen inwieweit Förderprogramme der EU, des Bundes oder des Landes für Sie von Vorteil sind.

Wir sind durch unsere hunderte von Projekten Ihr Experte in Fragen der Fördermittelbeschaffung.
Vereinbaren Sie einfach einen Gesprächstermin.

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Neue Wege der Abwassernutzung

(Mynewsdesk) Essen/Zwingenberg 20.01.2015. Emschergenossenschaft und BRAIN forschen an Möglichkeiten zur weiteren Nutzung von Abwasser durch biotechnologische Verfahren. Hierdurch soll unter anderem die Energieausbeute gesteigert sowie spezielle Öle für die Nutzung als Hochleistungsadditive in der Schmierstoffindustrie gewonnen werden. Die Untersuchungen werden im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten strategischen Allianz ZeroCarbFP (ZeroCarbon Footprint) gefördert. Parallel zu den Forschungsarbeiten mit dem Biotechnologie-Unternehmen BRAIN im Bereich Abwassernutzung ist die Emschergenossenschaft Gesamtkoordinatorin der über neun Jahre laufenden und 48 Mio. Euro schweren Allianz.

Kläranlagen sind die größten kommunalen Stromverbraucher. Zur Abwasserreinigung werden derzeit durchschnittlich 50 kWh an elektrischer Energie pro Person und Jahr benötigt. Umgerechnet auf den durchschnittlichen Stromverbrauch im Privatbereich entspricht dies etwa 5%. In absoluten Zahlen bedeutet dies ein Stromverbrauch von rund 4.2 TWh/Jahr für alle Kläranlagen in Deutschland. Zur Senkung der Betriebskosten, aber auch zur Schonung von Ressourcen setzen Kläranlagenbetreiber auf Techniken, die es erlauben den Energiebedarf zu reduzieren oder die Eigenenergieerzeugung zu steigern.

Im Rahmen der strategischen Allianz ZeroCarbFP wird die Nutzung von kohlenstoffreichen Abfallströmen zum Aufbau von funktionaler Biomasse erforscht. Das Themenfeld der Emschergenossenschaft mit dem Technologiepartner BRAIN verfolgt hierbei das Ziel, kohlenstoffreiche Abwässer für die Aufzucht spezieller ölbildender Organismen zu verwenden. Die hierdurch gewonnene Biomasse kann im Anschluss energetisch verwertet oder als Rohstoff zur Produktion von beispielsweise Hochleistungsadditiven in der Schmierstoffindustrie genutzt werden. Zur Nutzung dieses Rohstoffes werden die Synergien der Strategischen Allianz genutzt, in der u.a. auch die FUCHS Europe Schmierstoffe GmbH als Verwertungspartner vertreten ist.

Die bis heute gewonnen Erkenntnisse sind bereits sehr vielversprechend. Aus dem Abwasser einer ausgewählten Kläranlage der Emschergenossenschaft konnten Organismen isoliert werden, die von den Partnern aufgrund ihrer Eigenschaft zur hohen Lipidbildung als geeignet für weitere Untersuchungen bewertet wurden. Ein wesentliches Kriterium bei der Beurteilung ist eine Lipidbildungsrate von mehr als 20% der Biotrockenmasse. Neben speziellen Bakterien konnten auch eine Reihe von Hefen und Pilzen identifiziert werden, die das Potential zum Energie- und Rohstofflieferanten besitzen.

„Kläranlagen verrichten bei der Abwasserreinigung bereits einen sehr guten Dienst. Allerdings scheint ein hohes Verwertungspotential an ungenutzten Kohlenstoffverbindungen vorhanden zu sein, das wir im Rahmen von ZeroCarbFP versuchen zu erschließen. Hierdurch könnten die Betriebskosten weiter verringert und auch die Umwelt zusätzlich entlastet werden“, sagt Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft. „Zusammen mit der BRAIN AG versuchen wir neue Wege der Abwassertechnik und vor allem der Abwassernutzung zu eruieren und somit die Werte dieses Substrats weitestgehend auszuschöpfen. Die Einbindung der Biotechnologie bietet neue Chancen für die Siedlungswasserwirtschaft, wobei alle Risiken, die hiermit verbunden sein könnten, genau betrachtet und ausgeschlossen werden müssen.“ „Daher führen wir umfangreiche Nachhaltigkeitsuntersuchungen durch, in denen der Pfad entlang der gesamten Wertschöpfungskette verfolgt, geprüft und bewertet wird“, ergänzt Dirk Bogaczyk, Gesamtkoordinator der strategischen Allianz.

„Unsere BioArchive-Ressourcen, die wir auch als den „Werkzeugkasten der Natur“ bezeichnen, beheimaten ca. 30.000 gut charakterisierte, hoch diverse Mikroorganismen. Sie wurden bereits erfolgreich von uns nach Organismen durchmustert, die besonders gut eine große Menge sowie hohe Vielfalt an industriell relevanten Lipiden produzieren können. Trotzdem konnten wir diese im Rahmen der Kooperation bereits durch aus Kläranlageproben isolierte Organismen ergänzen“, beschreibt Dr. Guido Meurer, Unit Head Strain Development bei BRAIN, das systematische Vorgehen innerhalb der ZeroCarbFP. „Im nächsten Projektabschnitt sollen die Verfahren nun skaliert und einer industriellen Anwendung zugeführt werden.“

Die Emschergenossenschaft (gegründet 1899) bewirtschaftet zusammen mit dem Lippeverband (gegründet 1926) die Flusseinzugsgebiete von Emscher und Lippe. Beide Verbände zusammen bilden den größten Abwasserentsorger in Deutschland. Sie betreiben insgesamt 55 Kläranlagen und unterhalten rund 750 Kilometer Wasserläufe. Im Rahmen ihrer wasserwirtschaftlichen Aufgaben befassen sich die beiden Verbände auch eingehend mit Themen wie Energieeffizienz, Rohstoff-Rückgewinnung und Auswirkungen des Klimawandels.

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Lösungen. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 99 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Evonik Industries, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 116 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Für seine wegweisenden Aktivitäten zur nachhaltigen Biologisierung der Chemieindustrie unter Verwendung des Werkzeugkastens der Natur für industrielle Prozesse wurde die BRAIN AG mit ihrem Vorstandsvorsitzenden, Dr. Holger Zinke, 2008 mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet.

Kontakt
BRAIN AG
Martin Langer
Darmstädter Straße 34-36
64673 Zwingenberg
+49-6251-9331-16
ml@brain-biotech.de
www.brain-biotech.de

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Xinnovations veröffentlicht Studie Semantic Media Web

Studie Semantic Media Web des Xinnovations e.V. zeigt neue Möglichkeiten der Wertschöpfung für die Kultur- und Medienbranche

Berlin, 17.04.2013: „Das Semantic Media Web besitzt ein hohes Potenzial“, so lautet das Fazit einer aktuellen Studie des Xinnovations e. V., die vor dem Hintergrund der voranschreitenden Digitalisierung die Bedeutung semantischer Technologien für die Kultur- und Medienbranche analysiert. Sie zeigt beispielhaft bestehende Projekte und Produkte aus Wirtschaft, Medien und Forschung, wirft aber auch Fragen zur Entwicklung funktionierender Anwendungen und den Herausforderungen der Zukunft auf. Gleichzeitig gibt sie Handlungsempfehlungen für Technologieanbieter, Wissensarbeiter, Unternehmen der Medienbranche und die Politik.

Die zentralen Ergebnisse sind:
Semantische Technologien unterstützen aktuelle Konvergenztrends und die Entwicklung hin zu Multimediaformaten optimal.

Trend geht hin zu komplexen, umfassenden und formatübergreifenden Dienstleistungen, statt vergleichsweise einfachen Produkten.

Das Semantic Media Web ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung neuer Wertschöpfungsketten in einem komplexen Ökosystem von Dienstleistern.
Die Studie wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Innovationsforums Semantic Media Web erstellt. Sie stützt sich zum einen auf Recherchen der Autoren, zum anderen auf Vorträge und Diskussionen während der zweitägigen Forenveranstaltung im Oktober 2012 und des Statusseminars im Dezember 2012 mit insgesamt 300 Teilnehmern. Darüber hinaus wurden 20 etwa einstündige Interviews mit ausgewählten Experten aus unterschiedlichen Branchen geführt.

Anwendungsfelder
Anhand der Anwendungsfelder Verlage, Kulturgüter digital, Bibliotheken, Bewegtbild, Open Data/Government und Corporate Communication untersucht die Studie, welche Herausforderungen sich der Medienbranche aktuell stellen und welche Lösungsmöglichkeiten Technologien im Bereich Semantic Media Web hierzu anbieten können. Sie beleuchtet Berufsfelder von Verlegern, Redakteuren und Journalisten, Wissenschaftlern, Kuratoren, Archivaren, Bibliothekaren, Filmemachern und ähnlichen publizierenden oder vermittelnden Tätigkeiten.

Trends und Potenziale
Die Analyse der einzelnen Anwendungsfelder zeigt, dass das Semantic Media Web ein sehr hohes Potenzial besitzt. Es eröffnet der Medienbranche und Wissensarbeitern neue Möglichkeiten der Wertschöpfung und die nachhaltige Etablierung innovativer Mehrwertdienste. Dies beinhaltet insbesondere auch die Optimierung von Prozessen und die (Semi-) Automatisierung einzelner Prozessschritte. Darüber hinaus unterstützt das Semantic Media Web aktuelle Konvergenztrends und die Entwicklung hin zu integrierten Multimediaformaten. Schließlich ermöglicht es eine Personalisierung, die theoretisch beliebig feingliedrig sein kann. Inhalte können somit für die jeweiligen Zielgruppen optimiert werden, wobei eine Reduktion der Zielgruppengröße bis auf Einzelindividuen möglich ist.
Die zunehmende Informationsflut durch individualisiertes Aggregieren und Filtern handhabbar zu machen, ist eine der umfassendsten Herausforderungen unserer digitalen Zukunft. Auch hierfür bietet das Semantic Media Web Lösungsansätze.

Herausforderungen
Auch wenn es bereits eine ganze Reihe vielversprechender Ansätze für das Semantic Web gibt, sind noch diverse Herausforderungen zu meistern, die so unterschiedliche Aspekte wie technologische Reife, Kosten-Nutzen-Verhältnis, rechtliche Rahmenbedingungen, offene Formate oder neue Wertschöpfungsketten umfassen. Ein grundsätzlicher Trend geht dabei in Richtung komplexer und umfassender, formatübergreifender Dienstleistungen, weg vom Vertrieb vergleichsweise einfacher Produkte. Dabei werden traditionelle, lineare Wertschöpfungsketten aufgebrochen und durch komplexe Ökosysteme von Dienstleistern ersetzt.

Handlungsempfehlungen
In diesem Zusammenhang zeigt die Studie deutlich, dass die Kommunikation zwischen den einzelnen Akteuren, die teilweise sehr unterschiedliche Hintergründe aufweisen, nicht immer reibungsfrei verläuft. Netzwerkaktivitäten, die die unterschiedlichen Akteure des Semantic Media Web zusammenbringen und den interdisziplinären Austausch zwischen Technologie, Inhalt und Gestaltung kontinuierlich verbessern, kommt daher eine besondere Bedeutung zu. So wie die Medienbranche von einem besseren Wissen über technologische Möglichkeiten profitieren kann, so notwendig ist für Technologieanbieter ein besseres Verständnis von qualitativ hochwertigem Content, Kundenbedürfnissen und involvierten Geschäftsprozessen.

Bezugsquellen
Die Studie kann in digitaler Form kostenfrei auf der Website des Herausgebers Xinnovations e. V. online bezogen werden unter:
http://www.semantic-media-web.de/downloads/
Weitere Informationen zum Innovationsforum:
http://www.semantic-media-web.de/

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Der Xinnovations e. V. ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Institutionen, die im Bereich internetbasierter Wirtschafts- und Kommunikationsprozesse tätig sind. Der Verein ist 2008 aus dem xmlcity:berlin e. V. hervorgegangen.

Ziel des Vereins ist es, in Berlin ein überregionales Kompetenzzentrum für netzbasierte Informationstechnologien und Anwendungen zu etablieren. Die nachhaltige Vernetzung der Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung, soll neue Allianzen für technologische Innovationen schaffen und die Verwertung von FuE-Ergebnissen über Netzwerke hinweg befördern.

Ein aktuelles Projekt ist Vikora – das Kompetenznetzwerk für Virtuelle Kommunikations- und Arbeitsräume. Vikora wird mit Bundes- und Landesmitteln gefördert. Es soll mit dazu beitragen, die Region Berlin-Brandenburg als Kompetenzzentrum für innovative Kommunikationslösungen zu etablieren. Mitglieder des Kompetenznetzwerks sind: 3-point concepts GmbH, ART+COM AGAM-SoFT GmbH IT-Systeme, ART+COM AG, EsPresto AG, Hoccer GmbH, ncc-media it-projekte, Ontonym GmbH, structura und Xinnovations e. V.

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