Schlagwort: Blutkrebs

Blutkrebsforschung durch innovative Zellmodelle verbessern

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts DSMZ stellen international 100 Zelllinien für die Leukämie-Lymphom-Forschung zur Verfügung

Blutkrebsforschung durch innovative Zellmodelle verbessern

Dr. Hilmar Quentmeier von der Abteilung Menschliche und Tierische Zelllinien der DSMZ, Braunschweig

Wissenschaftler vom Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen haben ein Sortiment von 100 herausragend charakterisierten Krebs-Zelllinien, inklusive T-Zell-, B-Zell- und myeloischer Malignome, zusammengestellt, das die Entwicklung von gezielten Krebstherapien für die „Personalisierte Medizin“ unterstützt. Wie das Team um den Biologen Dr. Hilmar Quentmeier aus der von Prof. Dr. med. Hans G. Drexler geleiteten Abteilung für Menschliche und Tierische Zelllinienkulturen der DSMZ in seiner Publikation in der renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschrift Scientific Reports berichtet, umfasst das sogenannte LL-100 Panel insgesamt 22 Tumor-Entitäten von menschlichen Leukämien und Lymphomen. „Das Besondere am LL-100 Panel ist, dass alle Krebs-Zelllinien eindeutig authentifiziert und dem richtigen Gewebe zugeordnet wurden. Hinzu kommt, dass von allen 100 Krebs-Zelllinien neben Sequenzinformationen auch andere Metadaten vorliegen, die Krebsforschern weltweit frei zugänglich sind“, betont Dr. Quentmeier die Einzigartigkeit des LL-100 Panels des Leibniz-Instituts DSMZ.
Seit vielen Jahren werden immortalisierte Zelllinien als Modellsysteme für die Krebsforschung eingesetzt. Zelllinien-Modelle wurden für die Grundlagenforschung und Medikamentenentwicklung genutzt, deckten bisher aber nicht das gesamte Spektrum der Leukämie und der Lymphome ab. Das neue LL-100 Panel steht Wissenschaftlern über das Leibniz-Institut DSMZ ( www.dsmz.de) zur Verfügung. Der Forschungsschwerpunkt der Abteilung Menschliche und Tierische Zelllinien an der DSMZ liegt bei der Nutzung von Zelllinien in der Hämatologie, der Erforschung der Ursachen von Krebserkrankungen und der Weiterentwicklung der Zellkulturtechnik. Doktor Hilmar Quentmeier leitet die Arbeitsgruppe Immunologie und forscht seit vielen Jahren unter anderem an der genetischen Heterogenität von Tumoren.

Originalpublikation
The LL-100 panel: 100 cell lines for blood cancer studies. Quentmeier H, Pommerenke C, Dirks WG, Eberth S, Koeppel M, MacLeod RAF, Nagel S, Steube K, Uphoff CC, Drexler HG. Sci Rep. 2019 Jun 3;9(1):8218. doi: 10.1038/s41598-019-44491

DSMZ-Pressekontakt:
Sven-David Müller, Pressesprecher des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikro-organismen und Zellkulturen GmbH
Tel.: 0531/2616-300
sven.david.mueller@dsmz.de

Über das Leibniz-Institut DSMZ
Das Leibniz-Institut DSMZ – Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologische Ressourcen (Bakterien, Archaea, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen, Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist als gemeinnützig anerkannt, die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr. 511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit, biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 69.701 Kulturen sowie Biomaterialien und hat 198 Mitarbeiter. www.dsmz.de

Über die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 95 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen – u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 20.000 Personen, darunter 10.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Milliarden Euro. www.leibniz-gemeinschaft.de

Die DSMZ ist eines der größten Bioressourcenzentren weltweit. Die Sammlung umfasst derzeit über 67.000 Kulturen, einschließlich über 35.000 verschiedene Bakterien- und 4000 Pilz-Stämme, 800 menschliche und tierische Zelllinien, 41 Pflanzenzelllinien, 1.400 Pflanzen-Viren und Antiseren und 13.000 verschiedene Typen genomischer Bakterien-DNA.

Kontakt
Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen
Sven-David Müller
Inhoffenstraße 7 B
38124 Braunschweig
0531-5312616300
sven.david.mueller@dsmz.de
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Blutkrebs wirkungsvoll bekämpfen

Mehr Aufklärung für werdende Eltern

sup.- Im Mittelpunkt der Therapie von Blutkrebs steht die Hoffnung auf eine geeignete Stammzellspende. Laut Informationen der DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) findet ein Drittel der Patienten einen geeigneten Spender innerhalb der Familie. Die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Spender außerhalb der Familie zu finden, ist sehr gering. Eine wichtige Maßnahme, um die Chancen im Kampf gegen Blutkrebs zu verbessern, ist eine möglichst umfangreiche Sicherung der wertvollen Stammzellen aus den Nabelschnüren von Neugeborenen. Dies geschieht derzeit in Deutschland mangels Aufklärung der werdenden Eltern jedoch noch viel zu selten. Nach wie vor kaum bekannt ist: Eltern haben heute die Wahl, sich im Vorfeld der Geburt ihres Kindes für eine Nabelschnurblutspende (z. B. bei www.dkms.de) auszusprechen oder für die Kombination eines individuellen plus öffentlichen Stammzelldepots bei privaten Stammzellbanken (z. B. www.vita34.de) zu entscheiden. Mediziner hoffen, dass künftig durch solch ein verstärktes Engagement die Aussichten für Blutkrebs-Patienten deutlich optimiert werden können.

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Sparda-Bank München engagiert sich mit Registrierungsaktion aktiv gegen Blutkrebs

Mitarbeiter und Kunden der Genossenschaftsbank lassen sich als mögliche Stammzellspender registrieren – Registrierungsaktion gemeinsam mit DKMS – Spende in Höhe von 50.000 Euro aus dem Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e. V.

Sparda-Bank München engagiert sich mit Registrierungsaktion aktiv gegen Blutkrebs

von links: Christine Miedl von der Sparda-Bank sowie Christina Neumann und Nicole Heßmert von DKMS.

München – Statistisch gesehen erhält alle 15 Minuten ein Patient in Deutschland die Diagnose Blutkrebs. In vielen Fällen ist eine Stammzellspende die einzige Aussicht auf Heilung. Die Sparda-Bank München engagiert sich deshalb aktiv mit einer Registrierungsaktion für Mitarbeiter und Kunden und spendet darüber hinaus 50.000 Euro aus ihrem Gewinn-Sparverein an die DKMS.

Über 100 Registrierungen wurden bei der Aktion am 31. Oktober in der Zentrale der Genossenschaftsbank gezählt. „Jede einzelne Typisierung ist wichtig und kann gegebenenfalls ein Leben retten“, weiß Christine Miedl, Direktorin der Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank München. „Deshalb wollten wir gerne mit gutem Beispiel vorangehen und darauf aufmerksam machen, wie einfach in manchen Fällen wertvolle Hilfe geleistet werden kann.“ So seien für die Registrierung bei der DKMS lediglich ein kurzer Abstrich der Wangenschleimhaut mit einem Wattestäbchen und einige Formalitäten nötig. Je mehr Menschen in der Datei registriert sind, desto größer sei die Chance den passenden Spender für einen Blutkrebspatienten zu finden. „Gemeinsam können wir mehr erreichen – das wird hier wieder einmal sehr deutlich“, so Christine Miedl.

Weil die Kosten für die Registrierung nicht vom Gesundheitssystem übernommen werden, ist die DKMS immer auch auf Spenden angewiesen. Mit der Spende aus dem Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e. V. in Höhe von 50.000 Euro, die Christine Miedl nun an Christina Neumann von der DKMS gemeinnützige GmbH überreichte, können neben den Registrierungen des Aktionstages rund 1.150 weitere Registrierungen ermöglicht werden.

Weitere Informationen: www.dkms.de

Daten und Fakten zur Sparda-Bank München eG
Die Sparda-Bank München eG, 1930 gegründet, ist heute die größte Genossenschaftsbank in Bayern mit aktuell über 281.000 Mitgliedern, 48 Geschäftsstellen in Oberbayern und einer Bilanzsumme von rund 6,9 Milliarden Euro.

2016 wurde die Bank zum neunten Mal in Folge als bestplatzierter Finanzdienstleister im Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ in der Größenkategorie 501 bis 2.000 Mitarbeiter ausgezeichnet. Für ihren ganzheitlichen Ansatz der Förderung und Weiterentwicklung der Potenziale der Mitarbeiter hat die Bank 2015 den Sonderpreis „Humanpotenzial förderndes Personalmanagement“ erhalten.

Als einzige Bank in Deutschland engagiert sie sich für die Gemeinwohl-Ökonomie, die für ein wertebasiertes Wirtschaften plädiert und das werteorientierte Handeln des Unternehmens in der Gemeinwohl-Bilanz misst. Weitere Informationen unter: www.sparda-m.de/gemeinwohl oder www.zum-wohl-aller.de

Über die Töchter NaturTalent Stiftung gemeinnützige GmbH und NaturTalent Beratung GmbH unterstützt, entwickelt und begleitet die Sparda-Bank München Projekte, die die Einzigartigkeit von Menschen sichtbar machen und ihnen Zugang zu ihrem Naturtalent ermöglichen.

Wohlstand ist das Ergebnis erfolgreicher Innovation. Nur wenn Menschen ihr gesamtes Potential entfalten werden sie in der Lage sein, ihr Leben und dadurch die gemeinsame Zukunft von uns allen als Gesellschaft erfolgreich zu gestalten. Die Bank wird ihre Mitglieder umfassend bei diesem Prozess unterstützen und als Potenzial- und Lebensbank der Zukunft ihren bisher rein wirtschaftlichen Förderauftrag auf die persönliche Förderung ihrer Mitglieder ausweiten.

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Weltschenktag am 08. November 2016: Stammzellspender schenken Leben

Weltschenktag am 08. November 2016: Stammzellspender schenken Leben

Schenken macht glücklich, ist emotional und rettet im Falle einer Stammzellspende für einen Blutkrebs/Leukämiepatienten sogar Leben. Doch damit es dazu kommen kann, müssen Menschen typisiert sein – und das kostet Geld. So wird die Registrierung neuer freiwilliger Stammzellspender in Deutschland komplett über Spendengelder finanziert. Anlässlich des Weltschenktages am 08. No-vember sucht die Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH (DSD) neue Partner und Geldspender, um gemeinsam Hoffnung auf Leben zu schenken.

40 Euro – so viel kostet die Typisierung und Registrierung eines poten-ziellen Spenders, die im Notfall die letzte Chance auf Leben ist. Generell führt die DSD Typisierung bei Menschen zwischen 18-40 Jahren kostenlos durch. Und damit das weiterhin so bleibt, ist die Datei auf Spendengelder angewiesen. Dabei geht spenden ganz leicht und sicher über BetterPlace – Deutschlands größtem Spendenportal ( https://goo.gl/voumYG). Mit nur einem Klick ist man nicht nur Förderer der Deutschen Stammzellspenderdatei, sondern gleichzeitig weltweiter Hoffnungsbote. Denn einmal registriert, stehen Stammzellspender weltweit als Lebensretter zur Verfügung. Für mich, für dich, für alle.

Stammzellen – ein Geschenk, das von Herzen kommt
„Ich habe nur meine Stammzellen gegeben und so viel zurückbekom-men – das Gefühl Lebensretter zu sein, ist unbeschreiblich schön. Jeder, der gesund ist, sollte sich bei der DSD registrieren“, berichtet Jörg Brauer, der im April 2016 seine lebensrettenden Stammzellen spendete. Und damit ist er nicht allein. Auch in diesem Jahr konnte die Deutsche Stammzellspenderdatei viele Lebensretter erfolgreich vermitteln – und damit Leukämie/Blutkrebs-Patienten Hoffnung auf Leben schenken.

Doch den passenden Spender zu finden, ist unheimlich schwierig und nicht mit der Suche nach einem geeigneten Geschenk vergleichbar. Denn die Wahrscheinlichkeit der genetischen Übereinstimmung zwischen zwei nicht-verwandten Menschen liegt lediglich bei 1:600 -1:Billion. Die Deutsche Stammzellspenderdatei vergrößert ihr Spendernetzwerk daher permanent – auch digital. So erreicht die Datei per YouTube, App und Facebook jüngere Zielgruppen. Mit Erfolg: Aktuell sind bereits 119.000 potenzielle Stammzellspender bei der Datei registriert.

Informationen rund um die Typisierung sowie das Entnahmeset gibt es hier: www.deutsche-stammzellspenderdatei.de/entnahmeset/
sowie per App „Deutsche Stammzellspenderdatei“ und auf dem YouTube-Kanal: www.youtube.com/channel/UCLDdlmly2hcRwbIWgXZ2LsQ

Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 26 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

Jede Stammzellspenderdatei ist gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Spenderdaten (anonymisiert) dem Zentralen Knochenmarkspenderregister (ZKRD) zur Verfügung zu stellen und leistet so ihren Beitrag zur Rettung von Leben. Dennoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Institutionen in ihren Arbeitsweisen.

Die Prioritäten der DSD liegen auf Know-how, Erreichbarkeit und Service. Ebenso selbstverständlich ist die hohe Qualität der technischen Verfahren zur genetischen Typisierung.

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Was ist Leukämie? – Die Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH (DSD) klärt auf

Was ist Leukämie? - Die Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH (DSD) klärt auf

Fachbegriffe wie Stammzellspende, Blutkrebs oder Leukämie sind für viele Menschen Fremdwörter – und mitentscheidender Grund, sich nicht mit dem Thema Stammzellspende zu beschäftigen und sich als Stammzellspender zu registrieren. Denn Unwissenheit nährt Desinteresse und schürt Angst. Leidtragende sind die Blutkrebs-/Leukämiepatienten, für die immer noch kein passender Spender gefunden werden kann. Und das sind weltweit immer noch zehn Prozent. Die Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH (DSD) tritt diesem Nichtwissen entgegen und erklärt, was bei einer Leukämie genau passiert. Denn nur durch Aufklärung können neue, freiwillige Stammzellspender gewonnen werden.

Schlapp, müde und appetitlos – die ersten Anzeichen für eine Leukämie werden oft unterschätzt, da sie sich zunächst kaum von einer unbedenklichen Erkältung unterscheiden. So auch bei Jaqueline (14), damals noch im Babyalter. Erst eine Blutuntersuchung brachte traurige Gewissheit: Jaqueline litt an Leukämie/Blutkrebs. Ein Schock für ihre ganze Familie, die bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Berührungspunkte mit der Krankheit hatte.

Was ist Leukämie?
Nicht das Blut an sich ist bei Blutkrebs-/Leukämiepatienten problematisch. Denn es besteht ebenso wie bei normalen Menschen aus dem Blutplasma und vielen winzigen Zellen: den roten und weißen Blutzellen sowie den Blutplättchen. Sie alle haben nur eine begrenzte Lebensdauer und werden vom Körper ständig nachproduziert – und das ist das Entscheidende. Denn bei einem Leukämie/Blutkrebspatient ist die Erneuerung der weißen Blutzellen gestört. Sie sind funktionsunfähig und schützen den Menschen nicht mehr vor Krankheitserregern. Zudem vermehren sie sich explosionsartig und verdrängen dadurch die gesunden weißen Blutzellen, die roten Blutzellen und auch die Blutplättchen. Diesen lebensbedrohlichen Zustand nennt man Leukämie/Blutkrebs. Eine letzte Chance auf Leben kann es in vielen Fällen nur noch durch eine Stammzelltransplantation geben.

Stammzellen retten Leben
Das Jaqueline wieder lachen kann, verdankt sie Juanita Breuker, ihrer Stammzellspenderin und somit ihrem genetischen Zwilling. Sie ließ sich 2006 bei der Deutschen Stammzellspenderdatei gGmbH (DSD) als Stammzellspenderin registrieren. Fünf Jahre später wurde sie Jaquelines Lebensretterin und spendete lebensrettende Stammzellen. Nur dadurch konnte die damals Neunjährige endlich gesund werden. Wenn man von einem „genetischen Zwilling“ in der Stammzellforschung spricht, meint man damit Personen, die sich genetisch sehr ähnlich sind. Und die zu finden, ist nicht so einfach. So liegt die Übereinstimmung bei zwei nicht miteinander verwandten Personen lediglich zwischen 1:600 – 1:1.000.000.000.000. Deshalb ist es wichtig, dass sich so viele Menschen wie möglich bei einer Stammzellspenderdatei registrieren lassen.

Informationen rund um die Typisierung sowie das Entnahmeset gibt es hier: http://www.deutsche-stammzellspenderdatei.de/entnahmeset/
sowie per App „Deutsche Stammzellspenderdatei“ und auf dem YouTube-Kanal:
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Studie deckt auf: Angst und Unwissen lässt noch viele Deutsche zögern, sich als Stammzellspender zu registrieren

Studie deckt auf: Angst und Unwissen lässt noch viele Deutsche zögern, sich als Stammzellspender zu registrieren

Jörg Brauer hat im April 2016 lebensrettende Stammzellen gespendet.

„Ich bereue, dass ich mich nicht habe früher typisieren lassen! Denn das Gefühl Lebensretter zu sein, ist unbeschreiblich schön. Jeder, der gesund ist, sollte sich registrieren“, berichtet Jörg Brauer, der im April 2016 seine lebensrettenden Stammzellen spendete. Und damit ist er nicht allein. In diesem Jahr konnte die Deutsche Stammzellspenderdatei bereits 74 Lebensretter erfolgreich vermitteln – und damit 74 Leukämie/Blutkrebs-Patienten Hoffnung auf Leben schenken. Stammzellspender wie Jörg Brauer wissen, dass ihre Stammzellspende für diese Patienten die letzte Chance auf Leben ist. Ihr Engagement sowie die Bereitschaft darüber zu sprechen, sind bei der Aufklärung enorm wichtig.

BKK-Studie bestätigt: Wissenslücken beim Thema Stammzell-spende
Nur gut informierte Menschen werden engagierte Stammzellspender. Doch damit es dazu kommen kann, müssen die Vorteile der Stammzellspende noch besser kommuniziert werden. Denn eine neue Studie zum Thema Stammzell- und Knochenmarkspende zeigt, dass sich viele Unentschlossene umstimmen lassen würden – wenn sie über die unkomplizierte Entnahme und die hohen Erfolgsaussichten bei der Stammzellspende Bescheid wüssten. Die DSD geht hier mit gutem Beispiel voran:
Sie klärt mit vielen Infokampagnen auf und wird bei ihrer Aufklärungsarbeit gerne von Stammzellspendern und -empfängern unterstützt.

Leukämie kann jeden treffen
Alle 45 Minuten erkrankt ein Mensch in Deutschland an Leukämie. Daher ist es wichtig, dass sich so viele Stammzellspender wie möglich typisieren und registrieren lassen. Nur so kann für alle Leukämie- / Blutkrebspatienten der passende Spender, ihr „genetischer Zwilling“**, gefunden werden. „Was mich besonders schockiert hat, war die Tatsache, dass Leukämie jeden treffen kann. Egal ob jung oder alt – die Krankheit ist unfair und unterscheidet nicht. Da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schlimm es ist einen nahestehenden, geliebten Menschen zu verlieren, war ich umso glücklicher dem Empfänger und seiner Familie durch meine Spende Mut zu machen. Denn für sie ist eine Stammzelltransplantation der letzte Hoffnungsschimmer“, erklärt Jörg Brauer.

Die Deutsche Stammzellspenderdatei führt Typisierungen für Menschen zwischen 18-40 Jahren generell kostenlos durch! Wer älter als 40 Jahre ist und sich trotzdem registrieren lassen möchte, wird um eine Spende von 40 Euro – so viel kostet die Typisierung und Registrierung eines potenziellen Spenders – gebeten.

Informationen rund um die Typisierung sowie das Entnahmeset gibt es hier: http://www.deutsche-stammzellspenderdatei.de/entnahmeset/

*) Studie zur Knochenmark- und Organspende 2016 der pronova BKK

**) Wenn man von einem „genetischen Zwilling“ in der Stammzellforschung spricht, meint man damit Personen, die sich genetisch sehr ähnlich sind. Und die zu finden, ist nicht so einfach.

Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 26 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

Jede Stammzellspenderdatei ist gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Spenderdaten (anonymisiert) dem Zentralen Knochenmarkspenderregister (ZKRD) zur Verfügung zu stellen und leistet so ihren Beitrag zur Rettung von Leben. Dennoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Institutionen in ihren Arbeitsweisen.

Die Prioritäten der DSD liegen auf Know-how, Erreichbarkeit und Service. Ebenso selbstverständlich ist die hohe Qualität der technischen Verfahren zur genetischen Typisierung.

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Flüssige Biopsie-Test – GATCLIQUID ONCOTARGET Erweiterung des Markersets zur Abdeckung von Blutkrebserkrankungen, wie der akuten myeloischen Leukämie (AML)

Flüssige Biopsie-Test - GATCLIQUID ONCOTARGET  Erweiterung des Markersets zur Abdeckung von Blutkrebserkrankungen, wie der akuten myeloischen Leukämie (AML)

(Mynewsdesk) * Weltweit einzigartige Dienstleistung zur hochsensiblen Charakterisierung von Krebserkrankungen wie nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC), Melanom, Darmkrebs und anderen schwierig zu erfassende Krebserkrankungen
* Nicht-invasive Analyse von bisher 12 verwertbaren genomischen Veränderungen in zirkulierender zellfreien Tumor-DNA für eine kosteneffiziente Therapieüberwachung und Früherkennung von Rückfallerkrankungen
Konstanz, den 9. Juni 2016: GATC Biotech AG, ein weltweit führender Anbieter von Genomanalysen und molekulardiagnostischen Dienstleistungen, hat heute die Erweiterung der Flüssigbiopsie-Dienstleistung GATCLIQUID ONCOTARGET mitgeteilt. Damit wird nun auch der hochempfindliche Nachweis von verschiedenen Blutkrebsarten, wie der akuten myeloischen Leukämie (AML) und myeloproliferative Neoplasien (MPN) zusätzlich zu Melanom, Lungen-, Dickdarm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs aus einer einfachen Blutprobe möglich. Die Dienstleistung charakterisiert zuverlässig 12 spezifischen genomischen Veränderungen in zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA).

Mit der stetig wachsenden Target-Liste ist GATCLIQUID ONCOTARGET für den Nachweis und die regelmäßige Überwachung der verschiedenen Krebsarten, die nur schwer mit herkömmlichen Diagnoseverfahren zu charakterisieren sind, hervorragend geeignet. 

„Unser ONCOTARGET kann ab sofort für Blutkrebs, wie AML oder MPNs, neben den bereits abgedeckten Entitäten wie NSCLC, Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs sowie Melanome eingesetzt werden „, sagte Dr. Tobias Paprotka, Leiter der Forschung und Entwicklung bei GATC Biotech. ”Die Erhöhung der Target-Anzahl unterstützt nachdrücklich unsere Mission, die Personalisierung in der Krebsbehandlung voranzutreiben. Mit der kosteneffizienten Überwachung der wichtigsten Mutation einer bestimmten Krebsart unterstützen wir Onkologen bei der Auswahl der am besten geeigneten Therapie für jeden einzelnen Patienten. Damit können Kliniker die Wirksamkeit der Behandlung und deren Verlauf genauestens überwachen und frühzeitig mögliche Rückfallerkrankungen erkennen.“

Die neuen Targets wurden in enger Zusammenarbeit mit Spezialisten aus der klinischen Forschung zur Charakterisierung weiterer Hotspot-Mutationen, wie beispielsweise NRAS und EGFR, etabliert. Die Liste umfasst genomische Veränderungen, die über die üblichen Marker in der Tumorprogression, wie BRAF, KRAS und EGFR, hinausgehen. Klinisch relevante Mutationen können nun in den wichtigsten Krebsgenen analysiert werden, einschließlich JAK2, IDH1, NRAS und c-KIT.

Droplet Digital PCR (ddPCR) bietet den hochempfindlichen Nachweis genomischer Veränderungen mit einer Allelfrequenz von 0,1%. Optimierte Workflows in Kombination mit innovativen Technologien ermöglichen eine präzise Quantifizierung von Low-Level-Mutationen, sowohl während der Behandlung, als auch zur frühzeitigen Erkennung von Rückfallerkrankungen. In enger Zusammenarbeit mit Experten in der Krebsforschung wird GATC Biotech die Liste gezielter Mutationen kontinuierlich erweitern. Erklärtes Ziel ist die Erhöhung der Heilungschancen und die Verbesserung der Lebensqualität jedes einzelnen Patienten.

„In den nächsten Wochen werden wir die weltweit einzige Forschungsdienstleistung zur Überwachung von Tumorerkrankungen um weitere Targets ergänzen. Geplant sind zusätzliche Krebsmutationen, die für eine zuverlässige, nicht-invasive Krebsbehandlung von hoher Relevanz sind.“, schloss Dr. Paprotka.

Über GATCLIQUID
Unsere auf Flüssigbiopsie-basierten Dienstleistungen ermöglichen klinischen Forschern die patientenspezifische Charakterisierung von tumorbedingten Mutationen aus einer einfachen Blutprobe. Schmerzhafte und invasive Gewebebiopsien werden durch die nicht-invasive Analyse von zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) ersetzt. Klinische Forscher erhalten so die Möglichkeit zum Screening oder zur Überwachung einer Vielzahl von tumorbedingten Mutationen. Durch eine höhere Frequenz der Testung kann so die Tumordynamik und die Heterogenität einer Krebserkrankung gezielter überwacht werden. 

Je nach spezifischer Anforderung bietet GATC Biotech die folgenden Dienstleistungen an:

ONCOEXOME – für den nicht-selektiven Überblick über alle protein-kodierenden Regionen des Tumorgenoms
ONCOPANEL – für die gezielte Analyse von tumor-assoziierten Mutationen.
ONCOTARGET – für die hochsensitive routinemäßige Überwachung einer Einzelmutation

Weiterführende Informationen bzgl. GATCLIQUID finden Sie auf www.gatcliquid.com .

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im GATC Biotech AG .

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GATC Biotech ist Europas führender Anbieter auf dem Gebiet der Erbgutanalyse. Seit 1990 bilden dabei Innovationskraft und Qualität gepaart mit Kundenzufriedenheit das Markenzeichen für DNA- und RNA-Sequenzierung auf höchstem Niveau. Mit innovativen Strategien und einem ständig wachsenden Portfolio an Expertenlösungen unterstützt das Familienunternehmen bereits mehr als 10.000 Kunden in Industrie und akademischer Forschung bei der Erreichung ihrer Ziele. 

Als zertifizierter Service Provider, bietet GATC Biotech Sequenzierungen auf allen führenden Technologien in den unternehmenseigenen Laboren, in Konstanz und Köln, an. Aktuell konzentriert sich die unternehmerische Energie auf einen völlig neuen Ansatz für den Bereich der personalisierten Medizin. Die Diagnose von Krebserkrankungen aus Blut, die sogenannte flüssige Biopsie, soll in den kommenden Jahren Krebs von einer tödlichen in eine chronische Krankheit verwandeln. 

GATC Biotech kann als mittelständisches Unternehmen eine beachtliche Erfolgsbilanz an öffentlich geförderten Projekten vorweisen. Zusammen mit verschiedenen europäischen Partnern aus Industrie und Wissenschaft führen wir regelmäßig Forschungsprojekte zu öffentlich geförderten Themen durch.
Erfahren Sie mehr auf http://www.gatc-biotech.com/: http://www.gatc-biotech.com/.

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Bei der DSD Online als Stammzellspender registrieren und Lebensretter werden

Stammzellspender per Mausklick

Bei der DSD Online als  Stammzellspender registrieren und Lebensretter werden

Logo Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) gGmbH

Wie die Gewinnung von jungen Stammzellspendern von der Digitalisierung profitiert, zeigt die Deutsche Stammzellenspenderdatei auf Ihrer Website und App. Online-Formular ausfüllen, Speichelprobe einsenden, fertig ist die Registrierung als Lebensretter. Weltweit.

Dessau 21.01.2016. Bedenkt man, dass eine Stammzelltransplantation häufig die letzte Hoffnung für Patienten bedeutet, wird schnell klar, wie wichtig es ist, dass genügend Stammzellspender registriert sind, die im Fall der Fälle ihre Stammzellen für einen Patienten mit Leukämie oder einer anderen schweren Erkrankung spenden würden. Als achtgrößte Stammzellspenderdatei Deutschlands ist es nach wie vor die größte Aufgabe der Deutschen Stammzellspenderdatei (DSD) gGmbH, junge Stammzellenspender zu gewinnen. Hierfür lässt sich die Datei einiges einfallen:

Ob auf öffentlichkeitswirksamen Typisierungsaktionen, die Zusammenarbeit mit Blutspendediensten oder bei Aktionen in Schulen oder Berufsschulen, die DSD geht viele innovative Wege um neue Spender zu werben. Da bleibt es nicht aus, dass sie auch auf digitalem Wege, auf Ihrer Website, via App und im Social Web, neue Spender gewinnt. Und die registrieren sich immer lieber auf dem schnellen Online-Weg. Keine Anfahrtswege oder gar Wartezeiten: Online punktet.

Auf der Webseite sowie der App der DSD ist es denkbar einfach, sich als Stammzellspender zu registrieren: Online kann man sich rasch und einfach sein so genanntes „Entnahmeset“ nach Hause bestellen. Gemeint sind damit zwei Wattetupfer, mit denen sich der Spender selbst seine Speichelprobe entnehmen kann. Nach entnommener Probe wird das Set wieder an die DSD zurückgeschickt. Dort kümmert man sich um die Auswertung der Proben im Labor (die Speichelprobe wird dort auf ihre HLA Daten hin typisiert) und um die Registrierung der Daten. Die Spenderdaten werden anonymisiert und zentral im ZKRD (zentrales Knochenmarkspenderregister Deutschland) gespeichert.
Für den potenziellen Spender ist nach Einsendung seiner Speichelprobe zunächst alles getan. Nun steht er weltweit als Stammzellspender zur Verfügung. Die Wahrscheinlichkeit, ob er jemals Stammzellen spenden wird liegt bei ca. 1:1000. Dies wird verständlich, wenn man bedenkt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Übereinstimmung von Spender und Empfänger zwischen 1:600 – 1:1.000.000.000.000 liegt. Die Übereinstimmung der HLA-Merkmale ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Tranplantation.

Die Deutsche Stammzellspenderdatei führt Typisierungen für Menschen zwischen 18-40 Jahren generell kostenlos durch! Wer älter als 40 Jahre ist und sich trotzdem registrieren lassen möchte, wird um eine Spende von 50 Euro – so viel kostet die Typisierung und Registrierung eines potenziellen Spenders – gebeten.

Infos und Bestellformular gibt“s hier:
http://www.deutsche-stammzellspenderdatei.de/entnahmeset/
Die App der DSD ist im Appstore (Google Play, applestore) kostenlos erhältlich.

Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 26 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

Jede Stammzellspenderdatei ist gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Spenderdaten (anonymisiert) dem Zentralen Knochenmarkspenderregister (ZKRD) zur Verfügung zu stellen und leistet so ihren Beitrag zur Rettung von Leben. Dennoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Institutionen in ihren Arbeitsweisen.

Die Prioritäten der DSD liegen auf Know-how, Erreichbarkeit und Service. Ebenso selbstverständlich ist die hohe Qualität der technischen Verfahren zur genetischen Typisierung.

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So funktioniert die Stammzellspende in Deutschland

So funktioniert die Stammzellspende in Deutschland

Im Labor werden die Porblen typisiert, danach können die Merkale in einer Datei registriert werden.

Stammzellspender sind häufig die letzte Hoffnung für Patienten, die an Leukämie erkrankt sind. Damit jeder Patient – wenn notwendig -schnell Stammzellen transplantiert bekommen kann, gibt es in Deutschland ein vollständig geregeltes System, dem alle 26 Spenderdateien angehören.

Dessau 26.10.2015. Das Transplantieren von Stammzellen bei bestimmten Krankheiten, vor allem bei Leukämie, ist die letzte Heilungschance für Patienten, bei denen eine Chemotherapie nicht anschlägt. Stammzelltransplantation kann als eine spezielle Form der Organspende angesehen werden. Entsprechend legen Gesetzgeber, Verbände oder auch das Paul-Ehrlich-Institut exakt fest, wie eine Stammzellspende ablaufen muss, um Manipulationen auszuschließen, damit jeder Patient die gleiche Chance hat. Übrigens: 11.400 Menschen erkranken jährlich an Leukämie.

Weltweit sind rund 26 Millionen potenzielle Stammzellspender registriert, 6 Millionen von ihnen stammen aus Deutschland. (aktuelle Zahlen unter http://www.bmdw.org )

In Deutschland gibt es insgesamt 26 verschiedene Stammzellspender-dateien, die sich flächendeckend um die Rekrutierung von Spendern kümmern, in dem sie möglichst viele Menschen HLA-typisieren. Die Vielfalt der Stammzellspenderdateien ist nicht selbstverständlich, wie ein Blick ins Ausland zeigt: In Österreich oder der Schweiz gibt es jeweils nur eine Datei. Es scheint aber so, als sei die Vielfalt effizienter, vergleicht man den Anteil potenzieller Stammzellspender an der Gesamtbevölkerung: Stehen in Deutschland 7% zur Verfügung, sind es lediglich 0,3% in der Schweiz und 0,7% in Österreich.

Die verschiedenen Dateien gestalten ihre internen Abläufe unterschiedlich. Hier wird, wie in der freien Wirtschaft auch, individuell gearbeitet, je nach Strategie des Unternehmens. So setzen manche Dateien auf dezentrale Entnahmestellen, wie z.B. die Deutsche Stammzellspenderdatei gGmbH, um dem Spender möglichst wenig Umstände zu machen. Andere Dateien verlagern die einzelnen Prozessschritte in Tochtergesellschaften. Auch der Umfang der Typisierung scheint unterschiedlich. Das Miteinander von Datei und seinen registrierten potenziellen Stammzellspendern unterscheidet sich von Datei zu Datei sehr deutlich.

Alle Dateien sind an das ZKRD, das Zentrale Knochemarkspenderegister in Ulm angeschlossen. Sie melden alle in ihrer Datei registrierten potenziellen Spender dorthin. Das Prinzip der zentralen Spenderregistrierung und das Procedere bei der konkreten Spendersuche ist für alle Stammzellspenderdateien gleichermaßen geregelt.

Benötigt ein Patient eine Stammzellspende, setzt der behandelnde Arzt einen umfassenden Suchprozess in Gang, um möglichst schnell einen passenden Stammzellspender zu finden. Zunächst wird versucht, in der Familie des Patienten fündig zu werden, denn nach der Wahrscheinlichkeitstheorie kann man hier die größte Übereinstimmungs-wahrscheinlichkeit erwarten. Viele Dateien veranstalten auch Typisierungs-Aktionen bei Freunden, Bekannten oder beim Arbeitgeber, oftmals in groß angelegten und öffentlichkeitswirksamen Events.

Die beiliegende Übersicht verdeutlicht den systematischen Ablauf in Deutschland. Sobald ein Stammzellspender benötigt wird und innerhalb der Familie des Patienten niemand als Spender zur Verfügung steht, schaltet der behandelnde Arzt eines der sogenannte Suchzentren ein. Das sind hochkompetente Clearingstellen, die für den Arzt tätig werden, ihn bei der Spendersuche unterstützen und die Spender-Vorselektion vornehmen.

Das Suchzentrum wendet sich an das ZKRD und startet dort einen Suchlauf mit den HLA-Daten des Patienten.
Ziel ist es, passende Spender = möglichst große Übereinstimmung in den HLA-Merkmalen) aus der zentralen Datei zu filtern. In vielen Fällen können glücklicherweise mehrere geeignete Spender ermittelt werden. Die vielen Dateien, die deutschlandweit agieren, machen“s möglich.

Das Suchzentrum schlägt nun dem transplantierenden Arzt geeignete Spender vor. Die Kompetenz eines Suchzentrums liegt in der genauen Überprüfung der HLA-Merkmale und seiner unterschiedlichsten Ausprägungen. Es kümmert sich darum, dass die genetischen Merkmale zwischen Spender und Empfänger so genau wie nur irgend möglich zusammenpassen.

Entscheidet sich der Arzt für einen der vorgeschlagenen Spender, wendet sich das Suchzentrum an die Stammzellspenderdatei, aus der der Spender rekrutiert wurde. Die Datei nimmt nun Kontakt zum Spender auf und regelt die Bestätigungstypisierung und alle weiteren organisatorischen und versicherungstechnischen Details.

Sollte das ZKRD keinen passenden Spender ermitteln können, so startet es eine weltweite Suche, um möglichst rasch einen Spender aus dem Ausland zu finden.

Natürlich können sich interessierte Personen auch an eine Datei ihrer Wahl wenden und sich dort typisieren lassen. Die Dateien sorgen dann für die Entnahme einer Blut- oder Speichelprobe, um sie in einem Labor typisieren zu lassen. Die Dateien kümmern sich auch um Spendengelder und Fundraisingprojekte, denn die Kosten für Typisierungen müssen sie ausschließlich selbst tragen. Hat sich ein Spender bei einer Datei registrieren lassen, steht er also deutschland- und weltweit zur Verfügung. Eine Registrierung in einer anderen Datei ist nicht mehr erforderlich.

Weil die Wahrscheinlichkeit der Übereinstimmung in den HLA-Merkmalen so gering ist (1:600 – 1:1.000.000.000.000), ist es für die 26 Stammzell-spenderdateien so wichtig, dass sich noch mehr potenzielle Spender registrieren lassen. Dafür macht sich auch die Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) gGmbH stark. Mit Schulprojekten, im Social Web https://www.facebook.com/deutschestammzellspenderdatei?fref=tsim oder https://twitter.com/DSD_gGmbH oder im Internet unter
www.deutsche-stammzellspenderdatei.de geht sie innovative Wege, um junge Spender zu finden, die an Leukämie erkrankten Menschen neue Hoffnung auf Leben schenken.

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Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 26 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

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DSD weiter auf Erfolgskurs – Ab heute sind 111.111 Stammzellspender dabei

DSD weiter auf Erfolgskurs - Ab heute sind 111.111 Stammzellspender dabei

Die DSD ist immer unterwegs, wie hier bei einer Typisierungsaktion im Klinikum-Dessau.

111.111 Menschen haben sich bis heute als potenzielle Stammzell-spender bei der Deutschen Stammzellspenderdatei (DSD) registrieren lassen. Die DSD ist als eine der größten Stammzelldateien Deutschlands weiter auf Erfolgskurs und beweist damit: Helfen liegt im Trend!

Dessau, 07.10.2015. Eine Stammzellspende bedeutet für Blutkrebskranke Hoffnung auf Leben. Deshalb ist die DSD täglich im Einsatz, um noch mehr freiwillige Stammzellspender zu gewinnen. In unzähligen Projekte und Aktionen, zum Beispiel groß angelegte Typisierungsaktionen wie zuletzt in Hannover und Nordhausen, klärt die Datei auf und vermittelt Wissen. Denn helfen ist so einfach: Eine Speichelprobe, die mit einem Wattestäbchen aus dem Mundinnenraum entnommen wird, reicht für eine Registrierung als Stammzellspender! Alternativ dazu kann sich auch mit einer Blutprobe registriert werden. Übrigens, statistisch gesehen werden nur etwa ein Prozent der Spender, die registriert sind, jemals tatsächlich Blutstammzellen spenden. Daran sieht man, wie selten die Übereinstimmung von genetischen Merkmalen zwischen zwei Menschen ist. Und genau darauf kommt es an. Stammzellen können nur dann transplantiert werden, wenn Spender und Empfänger nahezu gleiche genetische Merkmale aufweisen. Deshalb ist es so wichtig, dass so viele Menschen wie möglich registriert sind, denn noch immer können für
zehn Prozent der Patienten keine passenden Spender gefunden werden.

„Es ist ein schönes Gefühl, dass unsere Arbeit Früchte trägt und sich immer mehr Menschen bei uns registrieren lassen“, erklärt der ge-schäftsführende Gesellschafter der DSD, Heinz Robens. Gegründet wurde die Datei 1992. Die „Heimat für Lebensretter“ blickt auf über 20 Jahre Wachstum und Erfahrung zurück. Erst Anfang des Jahres knackte die DSD die 100.000-Marke an freiwillig registrierten Stammzellspendern. Doch zum Zurücklehnen ist keine Zeit: „Gemeinsam mit unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern sind wir immer unterwegs, um junge freiwillige Stammzellspender zu gewinnen“, sagt Heinz Robens. Für junge Menschen zwischen 18 und 40 Jahren ist eine Registrierung in der DSD kostenlos!
Pro Jahr erkranken in Deutschland mehr als 11.400 Menschen an Leukämie. Mit der Bereitschaft Stammzellen zu spenden bekommen weltweit täglich 6.000 Patienten eine zweite Chance auf Leben.

Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 27 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

Jede Stammzellspenderdatei ist gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Spenderdaten (anonymisiert) dem Zentralen Knochenmarkspenderregister (ZKRD) zur Verfügung zu stellen und leistet so ihren Beitrag zur Rettung von Leben. Dennoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Institutionen in ihren Arbeitsweisen.

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DSD feiert World Marrow Donor Day in Dessau mit Typisierungsaktion

DSD feiert World Marrow Donor Day in Dessau mit Typisierungsaktion

Die seit 23 Jahren in Dessau ansässige Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) engagiert sich beim ersten weltweiten Stammzellspendertag. Der „World Marrow Donor Day“ wird am Samstag, 19. September 2015, begangen. Die DSD führt eine breitenwirksame Aktion im Rathaus- Center Dessau durch. Informationen zur freiwilligen Stammzellspende sowie eine Typisierungsaktion und Gespräche mit freiwilligen Stammzellspendern stehen im Mittelpunkt.

DSD-Aktionstag mit Typisierungsaktion
anlässlich des World Marrow Donor Day:
Am: Samstag, 19.9.2015
Von 12:00 – 17:00 Uhr
Ort: Rathaus-Center Dessau
Vor Ort aktiv: Heinz Robens, DSD-Geschäftsführer
Kathleen Wegner, DSD-Team Stammzellspenderbetreuung
Grit Gröbel, DSD-Schulprojekt sowie Stammzellspender aus der Region, unter ihnen Karin Finke (12:00 – 14:00 Uhr).

„DSD-Aktionstag: World Marrow Donor Day“ ist Partner des
1. Freiwilligentages des Dessau-Roßlauer Netzwerkes für Vereine
und Ehrenamtler. Am Aktionstag der DSD steht nicht zuletzt die gemeinnützige Arbeit der Deutschen Stammzellespenderdatei (DSD) im Fokus. So wird das DSDEhrenamt vorgestellt. Interessenten können sich am DSD-Infostand im Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) gGmbH Rathaus-Center Dessau melden. Zudem wird ausführlich über die Freiwilligkeit der Stammzellspende aufgeklärt. „Allein bei uns in Deutschland erkrankt alle 45 Minuten ein Mensch an Leukämie. Ohne die freiwilligen Spender gäbe es für viele von Ihnen keine Hoffnung auf Leben“, so Heinz Robens, DSD-Geschäftsführer.
Mit Integration des DSD-Aktionstages in den 1. Freiwilligentag Dessau-Roßlau will die DSD auch dazu motivieren, sich ehrenamtlich in der Stadt und Region zu engagieren. Sei es bei der DSD oder den vielen weiteren Sozialpartnern vor Ort.
Die DSD sagt Danke – allen freiwilligen Stammzellspendern. Anlässlichdes World Marrow Donor Day wird weltweit der 25 Millionste gefeiert.
Mit der Typisierungsaktion am 19.9.2015 im Rathaus-Center Dessau wird diese Zahl weiter wachsen und somit die Chance für Patienten, einen passenden LEBENspender zu finden.

Die DSD ist die achtgrößte von insgesamt 27 Stammzell- und Knochenmarkspenderdateien in Deutschland. Mit über 100.000 registrierten Spendern leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Leukämie.

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Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) gGmbH auf Wachstumskurs

Das Ziel für 2015 steht fest.

Die DSD hat seit ihrer Gründung 1994 viel erreicht:
Sie hat mittlerweile fast 100.000 Menschen dazu motiviert, sich als Stammzellspender in ihrer Datei registrieren zu lassen und damit weltweit als Spender zur Verfügung zu stehen.
Eine Stammzelltransplantation wird unter anderem bei vielen Formen der Leukämie (Blutkrebs) angewendet. Bisher kann für ca. 80% der Leukämie-Patienten ein geeigneter Stammzellspender gefunden werden.

Die Behandlung mit Stammzellen gilt heute als Königsweg der Medizin. Neben bösartigen Erkrankungen des Blutes können heute immer mehr Krankheiten mit ihnen behandelt werden. Entsprechend viele Spender werden benötigt.
Die DSD, achtgrößte von insgesamt 27 Stammzellspenderdateien in Deutschland, ist immer auf der Suche nach freiwilligen Spendern. Dafür tut sie viel. Sie setzt schon gezielt früh an, zum Beispiel im Rahmen von Aufklärungsarbeit in Schulen, Berufsbildungsinstituten oder Universitäten.
Die DSD versteht sich selbst als Heimat für Lebensretter; hier steht der Spender im Mittelpunkt. „Dank sozialer Netze sind wir heute stärker an unseren Spendern dran, als noch vor wenigen Jahren. Es ist uns wichtig, das Thema Stammzellspende in den Alltag zu holen. Unsere jährlich stattfindende Spenderehrung ist immer ein ganz besonderer Moment. Da rücken wir noch enger zusammen.“ So Heinz Robens, geschäftsführender Gesellschafter der DSD.

Wer sich auch als freiwilliger Stammzellspender bei der DSD registrieren lassen möchte und damit zur Heimat der Lebensretter gehören möchte, ist herzlich willkommen. Die DSD führt kostenlose Typisierungen für Spender zwischen 18 und 40 Jahren durch.
Informationen zur Registrierung, Bestellung des Typisierungs-Sets und viel Hintergrundwissen hält die DSD auf ihrer Website bereit: www.deutsche-stammzellspenderdatei.de

Auch ein Abonnement des Facebook Accounts der DSD lohnt. Hier gibt es Wissenswertes zum Thema, Aktuelles und ein Blick hinter die Kulissen der Datei.

https://www.facebook.com/deutschestammzellspenderdatei?ref=aymt_homepage_panel

Über die DSD

Die DSD ist die achtgrößte Stammzellspenderdatei Deutschlands. Die Hauptaufgabe der DSD ist die Gewinnung, Betreuung und Begleitung von freiwilligen Stammzellspendern. Dabei stellt die Datei sehr hohe Ansprüche an sich selbst: Service, Erreichbarkeit und Menschlichkeit sprechen ebenso für die Datei, wie die hohe Qualität der technischen Verfahren zur genetischen Typisierung (Next generation sequencing).
Die DSD agiert deutschlandweit und arbeitet eng mit dem ZKRD (Zentrales Knochenmarkspender-Register) zusammen.

Gegründet: 1992
Unternehmensform: gGmbH
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dr. Axel Florschütz
Geschäftsführender Gesellschafter: Heinz Robens
Sitz: Altener Damm 50, 06847 Dessau-Roßlau

Jede Hilfe zählt
Die Kosten von 50 Euro pro Typisierung müssen aus Spendengeldern finanziert werden. Jeder noch so kleine Betrag hilft deshalb, Spender zu typisieren und Leben zu retten.

Spendenkonto:
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE92810205000001335900
BIC: BFSWDE33MAG

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