Schlagwort: Biotechnologie

BIONNALE: Chancen durch eine Biologisierung der Industrie

BIONNALE: Chancen durch eine Biologisierung der Industrie

Chancen durch eine Biologisierung der Industrie: Organobalance und Novozymes auf der BIONNALE 2017 (Bildquelle: Berlin-Partner)

In nahezu allen Industrie- und Konsum-Branchen besteht ein deutlicher Trend zu biobasierten Produkten. Was diese Biologisierung der Industrie für die in Berlin und Brandenburg starke Biotechnologie-Branche bedeutet und welche Produkte konkret daraus hervorgehen, darüber berichtet Dr. Martin Borchert auf dem internationalen Fachkongress BIONNALE am 17. Mai in Berlin. Der Forschungsleiter studierte Biotechnologie und Chemie in Hamburg und Berlin und arbeitet als Head of Microbial Discovery R&D beim dänischen Konzern Novozymes A/S.

Der auf Enzyme spezialisierte Konzern kooperiert mit vielen namhaften Biologie- und Chemie-Firmen und hat im vergangenen Jahr das deutsche Forschungs- und Biotechnologie-Unternehmen Organobalance übernommen. Martin Borchert ist auch für das Zusammenwachsen der beiden Unternehmen verantwortlich. Unter dem Titel „Creating innovative bio-based products“ wird er berichten, wie die beiden Player neue Enzym- und Bakterien-basierte Produkte unter anderem für die Branchen Lebensmittel, Tierfutter und Pharma entwickeln.

„Bioaktive Stoffe wie etwa in der Industrie genutzte Enzyme und Mikroorganismen machen Produktionsprozesse effizienter und reduzieren so den Verbrauch von Energie und Rohstoffen“, erklärt Borchert im Vorfeld der BIONNALE.

„Unsere Herausforderung ist es, auf Basis unserer Forschung und mit Hilfe unserer vielen Tausend Bakterien-Stämme neue biobasierte Produkte zu entwickeln“, betont auch Prof. Dr. Christine Lang, Geschäftsführerin der Organobalance GmbH. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Novozymes und Organobalance sei ein wichtiger Beitrag zur Biologisierung der gesamten Wirtschaft. Ein gutes Beispiel dafür sei die Ende März angekündigte Partnerschaft von Novozymes mit dem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim bei der Geflügelzucht.

Die Organobalance GmbH ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen der Biotechnologie mit Standorten in Berlin und Flensburg. Es wurde 2001 gegründet und entwickelt Produkte auf Basis probiotischer Bakterienkulturen sowie Hefeproduktionsstämme für die industrielle Biotechnologie. Eines der bekanntesten Produkte ist Pylopass™, ein natürlicher Lactobacillus-Wirkstoff gegen das Magenbakterium Helicobacter pylori. Zu den Kunden zählen deutsche und internationale Unternehmen aus den Branchen Lebensmittel, Kosmetik, Futtermittel, Landwirtschaft und Pharma. Das Unternehmen verfügt über eine umfassende Sammlung von Hefe- und Milchsäurebakterien-Kulturen, die bis in die 1920-er Jahre zurückreicht. Geschäftsführerin Christine Lang lehrt außerdem als Professorin für Mikrobiologie und Molekulargenetik an der TU Berlin und wurde mit mehreren Unternehmer-Preisen ausgezeichnet. Sie ist zudem Vorsitzende des deutschen Bioökonomierates. Seit September 2016 ist Organobalance Teil der dänischen Novozymes A/S.

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Christine Lang neue Vizepräsidentin der Mikrobiologie-Vereinigung VAAM

Ziel: Mikrobiologie-Forschung zum Wohle der Gesellschaft in Produkte umsetzen

Christine Lang neue Vizepräsidentin der Mikrobiologie-Vereinigung VAAM

Christine Lang ist neue 1. Vizepräsidentin der Mikrobiologie-Vereinigung VAAM

Die Gründerin und Geschäftsführerin der Organobalance GmbH, Prof. Dr. Christine Lang, ist neue 1. Vizepräsidentin der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Die Mitgliederversammlung wählte die Unternehmerin und Wissenschaftlerin in Würzburg zur Nachfolgerin von Prof. Dr. Ruth Schmitz-Streit (Universität Kiel), die zur neuen Präsidentin der VAAM gewählt wurde. Seit 2013 gehörte Christine Lang als Vertreterin der Industriellen Mikrobiologie bereits dem Beirat der VAAM an.

Die VAAM umfasst mehr als 3.500 Mikrobiologen aus Wissenschaft und Industrie. Die Vereinigung wurde 1985 gegründet und fördert den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit ihrer Mitglieder. Ihr Ziel ist es Forschungsergebnisse der Mikrobiologie zum Wohl der Gesellschaft und der Umwelt umzusetzen – ein Plan, der auch die Mikrobiologin Christine Lang antreibt: „Ich will Ideen umsetzen und daraus Produkte marktnah entwickeln“, sagte sie vor ihrer Wahl. „Mit unserer Forschung wollen wir Lösungen zum Beispiel für gesundheitliche Herausforderungen finden.“ Dazu zähle unter anderem das Problem weltweit zunehmender Antibiotika-Resistenzen.

Christine Lang studierte Biologie an der Ruhr-Universität Bochum und an der University of Sussex. Nach ihrer Promotion arbeitete sie in der Industrieforschung, wechselte 1993 an die Technische Universität Berlin und habilitierte sich im Fach Mikrobiologie und Molekulargenetik. 2001 gründete sie das Biotechnologie-Unternehmen Organobalance. Lang ist Mitglied in Vorständen und Beiräten verschiedener Fach- und Berufsverbände und seit 2012 Vorsitzende des Bioökonomierates der Bundesregierung. Als Unternehmerin und Wissenschaftlerin hat sie bereits mehrere Auszeichnungen erhalten.

Die Organobalance GmbH ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen der Biotechnologie mit Standorten in Berlin und Flensburg. Es wurde 2001 gegründet und entwickelt Produkte auf Basis probiotischer Bakterienkulturen sowie Hefeproduktionsstämme für die industrielle Biotechnologie. Eines der bekanntesten Produkte ist Pylopass™, ein natürlicher Lactobacillus-Wirkstoff gegen das Magenbakterium Helicobacter pylori. Zu den Kunden zählen deutsche und internationale Unternehmen aus den Branchen Lebensmittel, Kosmetik, Futtermittel, Landwirtschaft und Pharma. Das Unternehmen verfügt über eine umfassende Sammlung von Hefe- und Milchsäurebakterien-Kulturen, die bis in die 1920-er Jahre zurückreicht. Geschäftsführerin Christine Lang lehrt außerdem als Professorin für Mikrobiologie und Molekulargenetik an der TU Berlin und wurde mit mehreren Unternehmer-Preisen ausgezeichnet. Sie ist zudem Vorsitzende des deutschen Bioökonomierates. Seit September 2016 gehört Organobalance zur dänischen Novozymes A/S.

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Personalie BioRegio STERN Management GmbH: Biotechnologin Dr. Verena Grimm ist neue Projektmanagerin

Branchen verstehen, Branchen verknüpfen

Dr. Verena Grimm, Projektmanagerin BioRegio STERN Management GmbH (Bildquelle: Privat)

(Stuttgart) – Dr. Verena Grimm unterstützt seit Januar 2017 das Team der BioRegio STERN Management GmbH als Projektmanagerin. Die Biotechnologin absolvierte ein trinationales Studium in Deutschland, der Schweiz und in Frankreich an der Ecole superieure de Biotechnologie de Strasbourg. Nach ihrer Diplomarbeit in den Vereinigten Staaten an der University of Michigan promovierte sie am Institut für Technische Biochemie der Universität Stuttgart. Zehn Jahre lang war sie anschließend bei der Greiner Bio-One GmbH als Produkt- und Marketingmanagerin für Multiplex-Analysemethoden verantwortlich, die in der Lebensmittelsicherheit, der Produktsicherheit in der Pharmaindustrie sowie in der Humandiagnostik eingesetzt werden. „Dieses breite Basiswissen ermöglicht es mir, verschiedene Branchen leichter zu verstehen und zu erreichen“, erklärt die 41-Jährige. „Mein Know-how zu Entwicklung, Anwendung und Vermarktung biotechnologischer Methoden werde ich nun im Projektmanagement der BioRegio STERN Management GmbH einsetzen, um Unternehmen der Medizintechnik- und Biotechnologie-Branche in der Region noch besser zu vernetzen und sie dabei zu unterstützen, Perspektiven für automatisierte Anwendungen zu entwickeln.“

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
In den Städten Stuttgart, Tübingen, Esslingen und Reutlingen sowie den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb ist die BioRegio STERN Management GmbH seit 2001 gemeinsames Kompetenznetzwerk, Anlauf- und Beratungsstelle für Existenzgründer, Unternehmer und Forscher aus der Life-Sciences-Branche. Die BioRegio STERN Management GmbH vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Medien und Verbänden und berät bei Förderanträgen sowie Unternehmensfinanzierungen. Bedeutende Schwerpunkte bilden die Regenerationsmedizin, die Medizintechnik und die Automatisierung der Biotechnologie. Geschäftsführer ist der Molekular- und Zellbiologe sowie Investmentanalyst Dr. Klaus Eichenberg.

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Fraunhofer IGD – Der Bioreaktor in der Datenwolke

Durch Cloud-Technologie wird unter anderem der Betrieb von Bioreaktoren effizienter.

BildKleine und mittlere Unternehmen haben Bedarf an Ingenieursoftware und hoher Rechenleistung. Ein vom Fraunhofer IGD koordiniertes EU-Projekt stellt beides zur Verfügung. Durch Cloud-Technologie wird unter anderem der Betrieb von Bioreaktoren effizienter. Österreichische Partner profitieren bereits von den neuen Möglichkeiten.

Bioreaktoren sind Systeme, in denen Zellen, Mikroorganismen oder sehr kleine Pflanzen kultiviert werden. Ziel ist es, Zellen oder Stoffwechselprodukte zu gewinnen, welche die pharmazeutische und chemische Industrie zum Beispiel für Medikamente benötigt. Für die erfolgreiche Kultivierung ist es wichtig, dass Werte wie Sauerstoffgehalt, Temperatur und pH-Wert genau eingehalten werden. Aufwendige Simulationen sind für die genaue Planung der Kultivierung notwendig. Für kleine und mittelständische Ingenieurbüros ist es nicht leicht, diese Berechnungen wegen immenser Investitionskosten in die benötigte Hardware selbst durchzuführen.

Eine Lösung bietet das EU-Projekt CloudFlow. 47 Partnerinstitutionen aus 13 europäischen Ländern arbeiten hier zusammen. Die Idee ist, mittels Cloud-Computing kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit zu eröffnen, Simulationssoftware über das Internet auf der CloudFlow-Plattform zu nutzen. Die zur Verfügung stehenden Server stellen dabei sehr hohe Rechenleistungen zur Lösung komplexer Aufgaben bereit (High Performance Computing; HPC). „In der Praxis müssen vor allem kleinere Unternehmen auf viele der Möglichkeiten heute verfügbarer Ingenieursoftware verzichten“, erklärt Professor Andre Stork vom Fraunhofer IGD, Koordinator von CloudFlow. „Kleine Ingenieurbüros haben an manchen Speziallösungen überhaupt nur ein paar Mal im Jahr Bedarf und geben Aufträge deshalb entweder an Spezialisten weiter oder nehmen sie gar nicht an.“ Die mit CloudFlow zur Verfügung gestellte Spezialsoftware muss nicht mehr auf lokalen Rechnern installiert und lizenziert werden, sondern wird für die benötigte Zeit online genutzt. Geschäftsmodelle wie Pay-per-Use sind so möglich. Der Nutzer bezahlt für die Rechenleistung und die Zeit, in der er die Software online verwendet.

Einen Anwendungstest von CloudFlow hat die im österreichischen Graz beheimatete Firma SES-Tec OG durchgeführt. SES-Tec ist auf Hightech-Simulationen spezialisiert. Für die Berechnung von Experimenten in Bioreaktoren verwendet die Firma die CFD-(Computational Fluid Dynamics)-Simulationssoftware der AVL List GmbH. Die Software AVL FIRE(TM) wurde im Rahmen des Projekts für eine Nutzung in der Cloud weiterentwickelt. Über die CloudFlow-Plattform setzt SES-Tec AVL FIRE(TM) kosteneffizient ein und nutzt gleichzeitig die Vorteile der leistungsfähigen Rechnerinfrastruktur. So werden in diesem Test parallel 25 unterschiedliche Szenarien durchgerechnet und ausgewertet, was ein wesentlicher Geschwindigkeitsgewinn ist und die Kosten erheblich reduziert.

CloudFlow wird als Verbundprojekt innerhalb des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Kommission finanziert (Fördervereinbarung Nr. 609 100).

Weiterführende Informationen: www.eu-cloudflow.eu

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Über:

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Herr Konrad Baier
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
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fon ..: +49 6151 155-146
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email : presse@igd.fraunhofer.de

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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Fraunhofer IGD – Der Bioreaktor in der Datenwolke

Fraunhofer IGD - Der Bioreaktor in der Datenwolke

EU-Projekt ClouFlow: Betrieb von Bioreaktoren wird durch Nutzung von Cloud-Technologie effektiver. (Bildquelle: Fraunhofer IGD)

Kleine und mittlere Unternehmen haben Bedarf an Ingenieursoftware und hoher Rechenleistung. Ein vom Fraunhofer IGD koordiniertes EU-Projekt stellt beides zur Verfügung. Durch Cloud-Technologie wird unter anderem der Betrieb von Bioreaktoren effizienter. Österreichische Partner profitieren bereits von den neuen Möglichkeiten.

Bioreaktoren sind Systeme, in denen Zellen, Mikroorganismen oder sehr kleine Pflanzen kultiviert werden. Ziel ist es, Zellen oder Stoffwechselprodukte zu gewinnen, welche die pharmazeutische und chemische Industrie zum Beispiel für Medikamente benötigt. Für die erfolgreiche Kultivierung ist es wichtig, dass Werte wie Sauerstoffgehalt, Temperatur und pH-Wert genau eingehalten werden. Aufwendige Simulationen sind für die genaue Planung der Kultivierung notwendig. Für kleine und mittelständische Ingenieurbüros ist es nicht leicht, diese Berechnungen wegen immenser Investitionskosten in die benötigte Hardware selbst durchzuführen.

Eine Lösung bietet das EU-Projekt CloudFlow. 47 Partnerinstitutionen aus 13 europäischen Ländern arbeiten hier zusammen. Die Idee ist, mittels Cloud-Computing kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit zu eröffnen, Simulationssoftware über das Internet auf der CloudFlow-Plattform zu nutzen. Die zur Verfügung stehenden Server stellen dabei sehr hohe Rechenleistungen zur Lösung komplexer Aufgaben bereit (High Performance Computing; HPC). „In der Praxis müssen vor allem kleinere Unternehmen auf viele der Möglichkeiten heute verfügbarer Ingenieursoftware verzichten“, erklärt Professor Andre Stork vom Fraunhofer IGD, Koordinator von CloudFlow. „Kleine Ingenieurbüros haben an manchen Speziallösungen überhaupt nur ein paar Mal im Jahr Bedarf und geben Aufträge deshalb entweder an Spezialisten weiter oder nehmen sie gar nicht an.“ Die mit CloudFlow zur Verfügung gestellte Spezialsoftware muss nicht mehr auf lokalen Rechnern installiert und lizenziert werden, sondern wird für die benötigte Zeit online genutzt. Geschäftsmodelle wie Pay-per-Use sind so möglich. Der Nutzer bezahlt für die Rechenleistung und die Zeit, in der er die Software online verwendet.

Einen Anwendungstest von CloudFlow hat die im österreichischen Graz beheimatete Firma SES-Tec OG durchgeführt. SES-Tec ist auf Hightech-Simulationen spezialisiert. Für die Berechnung von Experimenten in Bioreaktoren verwendet die Firma die CFD-(Computational Fluid Dynamics)-Simulationssoftware der AVL List GmbH. Die Software AVL FIRE™ wurde im Rahmen des Projekts für eine Nutzung in der Cloud weiterentwickelt. Über die CloudFlow-Plattform setzt SES-Tec AVL FIRE™ kosteneffizient ein und nutzt gleichzeitig die Vorteile der leistungsfähigen Rechnerinfrastruktur. So werden in diesem Test parallel 25 unterschiedliche Szenarien durchgerechnet und ausgewertet, was ein wesentlicher Geschwindigkeitsgewinn ist und die Kosten erheblich reduziert.

CloudFlow wird als Verbundprojekt innerhalb des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Kommission finanziert (Fördervereinbarung Nr. 609 100).

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Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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Bristol-Myers Squibb und Enterome SA kündigen Zusammenarbeit in der Immunonkologie an

Der Schwerpunkt liegt auf Mikrobiom-basierten Biomarkern, Wirkstoffzielen und bioaktiven Molekülen

Bristol-Myers Squibb und Enterome SA kündigen Zusammenarbeit in der Immunonkologie an

New York, USA/Paris, Frankreich, 17. November 2016 – Bristol-Myers Squibb (NYSE:BMY) und Enterome SA (Enterome), ein Wegbereiter in der Entwicklung von Pharmazeutika und Diagnostika auf der Basis des Darmmikrobioms, schließen Kooperationsvereinbarung im Bereich Immunonkologie zur Entdeckung und Entwicklung von aus dem Mikrobiom gewonnenen Biomarkern, Wirkstoffzielen und bioaktiven Molekülen, die als potenzielle Begleit-Diagnostika und -Therapeutika für Krebs entwickelt werden sollen. Des Weiteren sollen im Rahmen der Zusammenarbeit neuartige, Mikrobiom-basierte Biomarker identifiziert werden, um die klinischen Ergebnisse für Patienten, die mit dem Immunonkologie-Portfolio von Bristol-Myers Squibb behandelt werden, zu verbessern.

Die Zusammenarbeit führt die Expertise von Bristol-Myers Squibb bei der Entdeckung und Entwicklung neuartiger Immuntherapien mit der metagenomischen Technologieplattform von Enterome und dessen Führungsrolle im Bereich der schnell voranschreitenden Darmmikrobiom-Forschung zusammen, um die Entdeckung neuer Wirkstoffe und Biomarker für die Immuntherapie zu unterstützen. Immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass das Darmmikrobiom eine wichtige Rolle bei der Modulation von Reaktionsmechanismen und der Resistenz gegen Krebsimmuntherapien spielt. Veränderungen des körpereigenen Immunsystems, die durch das Darmmikrobiom ausgelöst werden, können zur Identifizierung spezifischer Wirkstoffziele und bioaktiver Verbindungen genutzt werden, mit dem Potenzial, Immunreaktionen gegen Krebs zu steigern.

„Wir schöpfen weiterhin das komplette Potenzial der Immunonkologie aus, indem wir die rapide Entwicklung in Wissenschaft, Technologie und Forschung mit unserem starken Fundament zusammenbringen – mit dem Ziel, das Immunsystem für den Kampf gegen Krebs nutzbar zu machen“, so Carl Decicco, Ph. D., Head of Discovery von Bristol-Myers Squibb. „Die Geschäftsentwicklung spielt bei der Zusammenführung externer Innovationen mit unseren internen Fachkenntnissen und Fähigkeiten in Forschung und Entwicklung eine wesentliche Rolle. Der Fokus von Enterome auf der Identifizierung und Validierung von Wirkstoffzielen sowie die umfangreiche Erfahrung des Unternehmens im Bereich der Mikrobiomforschung können dazu beitragen, unsere Ziele voranzutreiben und die Ergebnisse für Patienten, die mit Immuntherapien behandelt werden, zu verbessern.“

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Bristol-Myers Squibb, um die Entwicklung der Immunonkologie gemeinsam voranzutreiben“, sagt Pierre Belichard, Chief Executive Officer von Enterome. „Die spannende Kombination aus der umfänglichen Kompetenz von Bristol-Myers Squibb im Bereich der Immunonkologie und unserem Know-how bei der Identifizierung neuartiger Wirkstoffziele und Moleküle basierend auf dem Darmmikrobiom ist eine hervorragende Ergänzung und bietet die einmalige Chance, eine ganz neue Generation von Krebsmedikamenten und -Diagnostika zu entwickeln.“

Bristol-Myers Squibb erhält gemäß den Vereinbarungsbedingungen die exklusiven Rechte am geistigen Eigentum sowie den Therapien, die während der Kooperation entwickelt werden. Enterome erhält eine Vorauszahlung von 15 Millionen US-Dollar für den Zugang zu seiner Technologie sowie Mittel für Forschung und Entwicklung. Enterome werden zudem präklinische und klinische Meilensteinzahlungen für jeden lizenzierten Medikamentenkandidaten plus Lizenzgebühren auf die Nettoumsätze zugesichert. Enterome hat Anspruch auf weitere Meilensteinzahlungen im Zusammenhang mit neuen diagnostischen Produkten, die während der Zusammenarbeit entdeckt und entwickelt werden.

Weitere Einzelheiten der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben.

Über Mikrobiom und Immunonkologie
In den vergangenen zehn Jahren hat eine Vielzahl an Untersuchungen im Bereich des Mikrobioms eine bemerkenswerte symbiotische Beziehung zwischen Darmbakterien und ihrem menschlichen Wirt zutage gebracht, sodass Biotechnologieunternehmen sich zunehmend dafür interessieren, diese Beziehung zur Verbesserung der menschlichen Gesundheit zu nutzen. Wissenschaftler haben gezeigt, dass das Darmmikrobiom eine wichtige Rolle dabei spielt, den Stoffwechsel zu regulieren, die Chemie im Gehirn zu beeinflussen, als Barriere für Pathogene zu fungieren und das Immunsystem zu regulieren. Im Zusammenhang mit Krebs haben jüngste Veröffentlichungen die Rolle des intestinalen Mikrobioms bei der Vermittlung der Immunaktivierung in Reaktion auf Chemotherapeutika gezeigt. Neue Krebsimmuntherapien haben die Ergebnisse bei Krebspatienten verbessert und ihre Kombination mit Mikrobiom-basierten Therapeutika könnte dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken und möglicherweise bei mehr Patienten zu besseren Ergebnissen führen.

Über Bristol-Myers Squibb
Bristol-Myers Squibb ist ein weltweit tätiges Biopharma-Unternehmen, das sich die Erforschung, Entwicklung und den Einsatz innovativer Arzneimittel zur Aufgabe gemacht hat, um Patienten im Kampf gegen schwere Erkrankungen zu helfen. Weitere Informationen über Bristol-Myers Squibb erhalten Sie unter BMS.com oder folgen Sie uns auf LinkedIn, Twitter und YouTube.

Zukunftsgerichtete Aussagen von Bristol-Myers Squibb
Diese Pressemitteilung enthält hinsichtlich der Forschung, Entwicklung und Vermarktung von pharmazeutischen Produkten sogenannte „zukunftsgerichtete Aussagen“ im Sinne des US-amerikanischen Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Derartige zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf gegenwärtigen Erwartungen und unterliegen entsprechenden Risiken und Unwägbarkeiten, darunter Faktoren, die eine oder mehrere davon verzögern oder verändern und dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse erheblich von den gegenwärtigen Erwartungen abweichen. Es kann keine Garantie für zukunftsgerichtete Aussagen übernommen werden. Neben weiteren Risiken kann keine Garantie übernommen werden, ob die in dieser Pressemitteilung erwähnten Prüfsubstanzen für die in dieser Pressemitteilung beschriebenen Indikationen erfolgreich entwickelt oder zugelassen werden. Zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Pressemitteilung sollten zusammen mit den vielen Unwägbarkeiten bewertet werden, die sich auf das Geschäft von Bristol-Myers Squibb auswirken. Hierzu gehören insbesondere die Unsicherheiten, die in der Erörterung der Risikofaktoren im Jahresbericht von Bristol-Myers Squibb auf Formblatt 10-K für das am 31. Dezember 2015 beendete Geschäftsjahr, in unseren Quartalsberichten auf Formblatt 10-Q und in aktuellen Berichten auf Formblatt 8-K genannt wurden. Bristol-Myers Squibb sieht sich nicht verpflichtet, seine zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder sonstiger Faktoren öffentlich zu aktualisieren.
Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Enterome ist ein Wegbereiter in der Entwicklung neuartiger Pharmazeutika und Diagnostika zur Unterstützung personalisierter Therapien bei Erkrankungen, die mit dem Mikrobiom zusammenhängen, wie entzündliche Darmerkrankungen, Krebs und Stoffwechselerkrankungen.

Enterome ist zudem führend bei der Entwicklung neuer Branchenstandards im Bereich der quantitativen und funktionellen Analyse des Darmmikrobioms. Diese Technologieführerschaft versetzt Enterome in die Lage, die Entdeckung therapeutischer Wirkstoffziele im Zusammenhang mit dem Mikrobiom als neues Feld zu erschließen, um maßgebliche, bisher nicht abgedeckte medizinische Bedürfnisse zu adressieren.

Enterome hat Partnerschaften mit führenden Pharmaunternehmen und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen wie Johnson & Johnson Innovation/Janssen Biotech, Takeda und Abbvie im Bereich entzündlicher Darmerkrankungen und Magen-Darm-Erkrankungen, Bristol-Myers Squibb im Bereich der Immunonkologie sowie der Mayo Clinic und Geisinger-Krankenhäusern bei Stoffwechselerkrankungen aufgebaut.

Das Unternehmen wurde 2012 in Paris (Frankreich) gegründet, um die Forschungsergebnisse der metagenomischen Plattform des INRA weiterzuentwickeln. Enterome hat insgesamt 32 Millionen Euro von führenden Venture-Capital-Investoren (Seventure Partners, Lundbeckfonden Ventures, Health for Life Capital und Omnes Capital) und strategischen Investoren (Nestle, Shire und INRA Transfert) eingeworben. Weitere Informationen über Enterome finden Sie auf der Webseite: www.enterome.com

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Deutsche Biotechnologie in den USA: Wirkstoff für Millionen Helicobacter-Betroffene

Deutsche Biotechnologie in den USA: Wirkstoff für Millionen Helicobacter-Betroffene

Die Co-Aggregation von Pylopass (blau) mit Helicobacter pylori (rot), 1800-fach vergrößert. (Bildquelle: Organobalance)

Das deutsche Biotechnologie-Unternehmen Organobalance startet heute (10. November) auf dem US-amerikanischen Markt den Verkauf eines auf Bakterien basierenden Wirkstoffs gegen den Magenkeim Helicobacter pylori. Das Unternehmen hatte den Wirkstoff, der unter dem Namen Pylopass™ vertrieben wird, mit Hilfe seiner Sammlung von mehreren Tausend Bakterien- und Hefestämmen erforscht und entwickelt. Er basiert auf einem einzigartigen, patentgeschützten physikalischen Wirkmechanismus, der durch mehrere Studien belegt wurde.

Anfang dieses Jahres hat Organobalance die Lizenz zur Vermarktung von Pylopass™ vom Schweizer Konzern Lonza übernommen und vertreibt den Wirkstoff vor allem in südeuropäischen Staaten, Russland, China, Indien und Lateinamerika. „Der Start auf dem US-amerikanischen Markt unterstreicht die Bedeutung deutscher Biotechnologie und Bioökonomie für den internationalen Markt“, betont Prof. Dr. Christine Lang, Mikrobiologin und Geschäftsführerin von Organobalance.

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist Schätzungen zufolge mit dem Helicobacter-Keim infiziert, was in Einzelfällen zu schmerzhaften Entzündungen oder Krebs-Erkrankungen führen kann. Die bis heute herkömmliche Therapie besteht aus der Gabe mehrerer Antibiotika. „Unser Ziel ist es, weg zu kommen von Antibiotika, weil sie nicht nur die schädlichen Bakterien vernichten, sondern auch die guten“, so Christine Lang. Außerdem komme Pylopass™ als mögliche Prävention für Millionen Risikopatienten in Betracht.

Organobalance nutzt die eigene, mehrere Tausend Bakterien- und Hefestämme umfassende Sammlung, um im Auftrag unter anderem der Lebensmittelindustrie, von Pharma-, Kosmetik- oder Futtermittel-Herstellern und für die industrielle Biotechnologie Wirkstoffe zu erforschen. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen Produkte zur probiotischen Vorbeugung und Therapie von bakteriell bedingten Infektionen wie Karies, Magengeschwüren und Hautproblemen sowie gegen bakteriell bedingte Gerüche wie Schweißgeruch entwickelt. Seit September 2016 gehört Organobalance zur dänischen Novozymes A/S.

Die Organobalance GmbH ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen der Biotechnologie mit Standorten in Berlin und Flensburg. Es wurde 2001 gegründet und entwickelt Produkte auf Basis probiotischer Bakterienkulturen sowie Hefeproduktionsstämme für die industrielle Biotechnologie. Eines der bekanntesten Produkte ist Pylopass™, ein natürlicher Wirkstoff gegen das Magenbakterium Helicobacter pylori. Zu den Kunden zählen deutsche und internationale Unternehmen aus den Branchen Lebensmittel, Kosmetik, Futtermittel, Landwirtschaft und Pharma. Das Unternehmen verfügt über eine umfassende Sammlung von Hefe- und Milchsäurebakterien-Kulturen, die bis in die 1920-er Jahre zurückreicht. Geschäftsführerin Christine Lang lehrt außerdem als Professorin für Biotechnologie und Mikrobiologie an der TU Berlin und wurde mit mehreren Unternehmer-Preisen ausgezeichnet. Seit September 2016 gehört Organobalance zur dänischen Novozymes A/S.

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BRAIN AG ruft erfahrenen Corporate Finance Spezialisten in den Vorstand

(Mynewsdesk) • Frank Goebel wird zum 01.11.2016 in den Vorstand der BRAIN berufen
• Eric Marks wird zum 31.10.2016 aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand der BRAIN ausscheiden
• Das BioIndustrial Segment wird weiter konsequent ausgebaut
• Die M&A Aktivitäten werden zukünftig direkt vom Vorstand der BRAIN Gruppe verantwortet

Zwingenberg, 26. September 2016: Mit der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates der B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG („BRAIN AG“; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) am 23.09.2016 wurden Änderungen im Vorstand und eine weitere Aufstellung der Führungsmannschaft vorangetrieben. Frank Goebel (46) wird mit Wirkung zum 01.11.2016 zum Vorstand der BRAIN AG bestellt und rückt damit aus der Geschäftsführung der BRAIN Capital GmbH, die er seit Februar 2015 innehatte, in den Konzernvorstand. Mit diesem Schritt wird eine direkte Verankerung der für die Vorwärtsintegration der Gesellschaft wichtigen M&A Aktivitäten im Vorstand der Gesellschaft erreicht.

Ein Baustein für die Industrialisierungsstrategie und Wachstumsausblicke des BioIndustrial B2B Produktgeschäftes ist die Schaffung bzw. Ausweitung von direkten B2B-Marktzugängen und Vertriebsexpertisen. Neben den M&A Aktivitäten übernimmt Frank Goebel das Beteiligungsmanagement und damit die Steuerung der Tochtergesellschaften der BRAIN Gruppe, um so eine Vernetzung der jeweiligen Geschäftsführungen zu ermöglichen und Synergien im Portfolio noch intensiver zu nutzen.

„Ich freue mich sehr auf diese spannende Aufgabe. In den letzten beiden Jahren konnte ich mir von dem Unternehmen bereits ein umfangreiches Bild machen und sehe ein klares Wachstumspotential. Ich möchte zukünftig noch enger mit den Tochterunternehmen zusammen arbeiten, um so die Industrialisierung der BRAIN-Gruppe weiter kontinuierlich auszubauen“, sagt Frank Goebel, designierter Vorstand der BRAIN AG. Dr. Jürgen Eck, CEO der BRAN AG, ergänzt: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Frank Goebel, mit dem ich und das Vorstandsteam schon in der Vergangenheit sehr effizient und vertrauensvoll zusammenarbeiten durfte.“

Der Enzymspezialist und COO Eric Marks (55) wird zum 31. Oktober 2016 aus privaten Gründen und auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausscheiden. Dr. Jürgen Eck, CEO der BRAIN AG, sagt: „Ich möchte mich im Namen des gesamten BRAIN Teams für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit bedanken. Wir bedauern das Ausscheiden von Eric Marks, respektieren aber die Entscheidung. Eric Marks hat der Gesellschaft auf dem erfolgreichen Weg der Vermarktung und des Vertriebs von Produkten wertvolle Dienste erwiesen. Auf der von ihm geschaffenen Basis und mit dem durch seine Arbeit erweiterten Industrienetzwerk werden wir auch in enger Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern der Unternehmen der BRAIN-Gruppe die Produktentwicklung und den Vertrieb weiter vorantreiben und so das BioIndustrial Segment der BRAIN planmäßig weiter ausbauen. Zunehmende Bedeutung für die produktseitige Geschäftsentwicklung bzw. die Produktion und den Vertrieb von Produkten im B2B-Business wird zudem die Ausbildung von strategischen Industrie-Partnerschaften mit Herstellern und Konsumgüterunternehmen haben, so wie zuletzt mit Roquette auf dem Gebiet der natürlichen Süßstoffe (Programm-Name DOLCE) vereinbart wurden.

Das Vorstandsmandat von Dr. Georg Kellinghusen (69), welches ursprünglich bis zum 31. Dezember 2016 befristet war, ist bis zum Ende der im März 2017 stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung verlängert worden, um das Geschäftsjahr 2015/16 mit der Hauptversammlung komplett abzuschließen. Danach wird Frank Goebel zusätzlich die CFO-Verantwortung von Dr. Georg Kellinghusen übernehmen.

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Über Frank Goebel
Frank Goebel trat der BRAIN-Gruppe im Februar 2015 als Geschäftsführer der hundertprozentigen Tochtergesellschaft B.R.A.I.N. Capital GmbH bei, um in dieser Position die Industrialisierungsstrategie der BRAIN voranzutreiben. Frank Goebel ist Diplom–Kaufmann und hat alle drei Stufen des CFA-Programms erfolgreich abgeschlossen. Ehe er zur BRAIN kam, arbeitete Frank Goebel 15 Jahre lang im Bankwesen im Bereich Structured Finance, die letzten zehn Jahre davon bei Royal Bank of Scotland in Frankfurt und London. Zuvor war er im Bereich von durch Finanzsponsoren gestützte Leveraged Buyouts und beschäftigte sich hier mit syndizierten Mandaten. In den letzten sechs Jahren konzentrierte er sich in der Position des Investment Director für ganz Europa auf Transaktionen zur finanziellen Restrukturierung wie z.B. die Umwandlung von Forderungen in Anteilscheine. Zu Beginn seiner Karriere war Frank Goebel als Controller in einem deutschen Industriebetrieb sowie im Handelsgeschäft seines Vaters tätig.

Über BRAIN
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell der BRAIN AG steht heute auf zwei Säulen: „BioScience“ und „BioIndustrial“. Die Säule „BioScience“ umfasst das – zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene – Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern. Die zweite Säule „BioIndustrial“ umfasst die Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN. Weitere Informationen finden Sie unter www.brain-biotech.de.

Disclaimer
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Managements der BRAIN AG wider und basieren auf Informationen, die dem Management zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse und Entwicklungen und sind mit bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse der BRAIN AG und des BRAIN Konzerns und Entwicklungen betreffend die BRAIN AG und des BRAIN Konzerns können daher aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere in Bezug auf steuerliche Regelungen, sowie andere Faktoren einen Einfluss auf die zukünftigen Ergebnisse und Entwicklungen der BRAIN AG haben. Die BRAIN AG übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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Veränderungen im BRAIN-Vorstand

(Mynewsdesk) Der Aufsichtsrat der BRAIN AG (ISIN DE0005203947 / WKN 520394) hat heute beschlossen, Frank Goebel, seit Februar 2015 Geschäftsführer der B.R.A.I.N. Capital GmbH, in den Vorstand der BRAIN AG zu berufen. Anlass war die heute im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung an den Aufsichtsratsvorsitzenden schriftlich herangetragene Bitte des COO Eric Marks, seinen Vorstandsvertrag vor Ablauf seines Mandats im Oktober 2018 zu beenden.

Vor diesem Hintergrund hat der Aufsichtsrat hierzu in seiner heutigen Sitzung die folgenden Beschlüsse gefasst:

1) Frank Goebel wird mit Wirkung vom 1. November 2016 in den Vorstand der BRAIN AG berufen. Er wird von Eric Marks die Verantwortung für die Tochtergesellschaften übernehmen.
Die übrigen Aufgaben von Eric Marks werden künftig vom CEO Dr. Jürgen Eck wahrgenommen.

2) Eric Marks wird zum 31. Oktober 2016 aus dem Vorstand ausscheiden.

3) Die ursprünglich bis zum 31. Dezember 2016 befristete Bestellung von Dr. Georg Kellinghusen als Mitglied des Vorstandes ist bis zum Ende der im März 2017 stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung verlängert worden.

4) Nach der ordentlichen Hauptversammlung im März 2017 wird Frank Goebel zusätzlich die CFO-Verantwortung von Dr. Georg Kellinghusen übernehmen. Ab diesem Zeitpunkt soll die BRAIN AG bis auf weiteres von einem zweiköpfigen Vorstand geführt werden.

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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BRAIN mit Werkbund Label 2016 ausgezeichnet

(Mynewsdesk) Das Bioökonomie-Unternehmen BRAIN AG wurde mit dem WERKBUND Label 2016 für seine transdisziplinäre Vorbildfunktion ausgezeichnet. Mit dem WERKBUND Label werden in zweijährigem Turnus Projekte, Ideen, Unternehmen, Konzepte und Produkte vom Deutschen Werkbund Baden-Württemberg ausgezeichnet, die durch außergewöhnliches Engagement hervorstechen und vorbildhaft in Gesellschaft, Politik und Kultur sind. Die Preisverleihung des Deutschen WERKBUND Labels findet am Freitag, den 16. September 2016 im Burda-Media-Tower in Offenburg statt.

Von der Werkbund-Jury wurden insgesamt 10 internationale Projekte und Unternehmen als innovativ, zukunftsweisend oder gestalterisch herausragend beurteilt. Kriterien für die Preisvergabe sind – neben den Innovations- und Zukunftsaspekten – eine soziale oder politische Vorbildfunktion, der Einsatz umweltfreundlicher Technologien und bürgerschaftliches Engagement durch Mut, Querdenken und Eigeninitiative.
Das WERKBUND Label soll den Projekten zu mehr Sichtbarkeit und Anerkennung verhelfen. Mit den feierlichen Projektpräsentationen rückt der Deutsche Werkbund Projekte in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit, die einen relevanten Beitrag zur Gestaltung von Zukunft und die Bewältigung gesellschaftlicher Fragen leisten.

Zu den Preisträgern des Jahres 2016 zählen der traditionsreiche britische Sportwagenhersteller Morgan Motor Company, Malvern Hills,ein Projekt zu Bauplänen für Designklassiker; ein Stromanbieter, der die Energie mit künstlerischen Aktionen gewinnt und das Unternehmen BRAIN als Schrittmacher auf dem Gebiet der Weißen Biotechnologie.
„Die technologische Nutzung biologischer Vorgänge in einem transdisziplinären, integrationsorientierten Netzwerkunternehmen hat auch im globalen Maßstab eine absolute Vorbildfunktion und wäre bereits ein ausreichender Grund, solch ein, im weitesten Sinne umweltorientiertes Unternehmen, für ein Werkbundlabel in Erwägung zu ziehen“, stellte das Jurymitglied Dipl. Ing. Alexander Grünenwald fest.

Was die Jury bei dem Preisträger BRAIN aber besonders überzeugt hat, sind die einzigartige Unternehmensphilosophie, die sich mit dem Transfer von kreativem akademischem Denken hin zu industriellen Anwendungen auseinandersetzt, sowie darüber hinaus die vielfach ausgezeichnete, einzigartige Unternehmenskommunikation und -kultur.

„Es ist mir eine große Ehre, diese Auszeichnung auch im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BRAIN AG entgegenzunehmen. Für uns ist das kulturelle Engagement auch außerhalb unserer Kernbereiche wie Technologie-Entwicklung, Produktion und Wissenschaft ein zentraler Bestandteil einer ausgewogenen, nachhaltigen Unternehmenskultur und Kommunikation. Wir sehen die Auszeichnung als einen weiteren Ansporn, auf unserem eingeschlagenen Weg der Biologisierung von Industrien weiter voran zu schreiten“, erklärt Dr. Jürgen Eck, Vorsitzender des Vorstandes der BRAIN.

„Wir sehen dieses kulturelle Engagement klar als einen Teil unserer Unternehmens-DNA und freuen uns, dass der renommierte Werkbund all dies als Grundlage der Auszeichnung der BRAIN mit dem Werkbund Label 2016 sieht. Die gleichen Qualitäts-, Kreativitäts- und Sorg-faltsansprüche, die bei uns in die Forschungs- und Entwicklungskooperationen einfließen, legen wir bei BRAIN auch in der Interaktion und Kommunikation des Unternehmens mit der Außenwelt an und verbinden dabei einen produktiven und befruchtenden Austausch zwischen Wissenschaft, Kultur und Kunst.“, ergänzt Dr. Holger Zinke, Gründer der BRAIN AG.“

BRAIN wurde in den letzten Jahren bereits öfter für das Engagement rund um Kunst und Kultur geehrt. So wurde das Unternehmen, welches seinen Sitz in einem denkmalgeschützten Industriegebäude aus der frühen Moderne im südhessischen Zwingenberg hat, in der Vergangenheit mit zahlreichen Auszeichnungen in den Bereichen Wissenschaft, Architektur und Kultur geehrt; darunter die Josef Maria Olbrich Plakette des Bundes der Deutschen Architekten BDA (dem Preis für vorbildliche Bauten des Landes Hessen), sowie Design-Awards IF Award 2013 und German Design Award 2014, außerdem 2011 mit dem Preis „Unternehmen des Monats“ durch die Hessische Landesregierung und dem „Bürgerpreis 2015“ Deutschlands größtem bundesweiten Ehrenamtspreis.

Über BRAIN
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell der BRAIN steht heute auf zwei Säulen: „BioScience“ und „BioIndustrial“.
Die Säule „BioScience“ umfasst das – zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene – Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern wie z.B. BASF, Ciba, Clariant, Evonik, DSM, Genencor, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Schering, Südzucker und Symrise, um nur einige zu nennen. Die zweite Säule „BioIndustrial“ umfasst die Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN. Die Gruppe erreichte eine gesamte operative Leistung etwa 25,7 Mio. EUR im Finanzjahr 2014/2015 und beschäftigte circa 220 Mitarbeiter.

www.brain-biotech.de

Der Deutsche Werkbund e.V.
Der Deutsche Werkbund wurde 1907 mit der Absicht „der Veredelung der gewerblichen Arbeit im Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk“ gegründet. Er hat wesentliche Impulse zur Industrie- und Gestaltungskultur gegeben und wirkt für ein qualitätvolles Gestalten der humanen Umwelt. Diskursiv, interdisziplinär und gemeinnützig ausgerichtet verfolgt er seine Ziele mit Veranstaltungen, Exkursionen, Publikationen, Ausstellungen und beispielhaften Projekten. Aufgrund seiner Initiative wurden einige Institutionen der Moderne gegründet, bzw. deren Gründung angeschoben – ohne selbst berufsständischer Interessenverband zu sein. Als Bund wird er von Gestaltern, kulturell-gesellschaftlich engagierten Personen, Selbständigen und Unternehmen getragen, die das Ziel, eine qualitätvolle Gestaltung unserer Umwelt, mit interdisziplinär bearbeiteten Themen in den Bereichen Gesellschaft, Architektur, Landschaft, Wohnen, Design, Kunst, Denkmalpflege, Soziales und Energie beispielhaft verfolgen. Er wirkt für seine Ziele auf europäischer Ebene.
www.deutscher-werkbund.de

Das Werkbund Label
Das WERKBUND LABEL wird in zweijährigem Turnus vergeben für außergewöhnliche Projekte und Initiativen. Kriterien für die Vergabe des WERKBUND LABELS sind u.a. eine hohe gestalterische Qualität, Interdisziplinarität, Vorbildfunktion, erkennbare Zielrichtung und die Förderung zivilgesellschaftlicher Entwicklungen durch Mut, unkonventionelles Vorgehen, Querdenken und Eigeninitiative. Mit dem WERKBUND LABEL soll den Preisträgern zu mehr öffentlicher Anerkennung und besseren Erfolgschancen verholfen werden. Der Werkbund will damit deutlich machen und fördern, was seiner Meinung nach wichtig ist für die Gestaltung von Zukunft und für die Bewältigung dringlicher gesellschaftlicher Fragen.
www.deutscher-werkbund.de/tags/werkbund-label/

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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BRAIN mit stabiler Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2015/16

(Mynewsdesk) • Gesamtleistung in den ersten 9 Monaten bei 19,0 Mio. €
• Segment BioScience leicht gewachsen
• Umsätze des BioIndustrial Segments nach ölpreisbedingten Nachfragerückgang bei Bioethanol-Enzymen weiter unter Vorjahresperiode
• Ergebnisentwicklung durch Einmalkosten (IPO) beeinflusst

Zwingenberg, 31. August 2016: Die B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG („BRAIN AG“; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) hat heute ihre Ergebnisse für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2015/16 veröffentlicht. Demnach erzielte die BRAIN Gruppe im Berichtszeitraum vom 1. Oktober 2015 bis 30. Juni 2016 eine Gesamtleistung in Höhe von 19,0 Mio. € gegenüber 19,8 Mio. € in der Vorjahresperiode. Die Umsatzerlöse stiegen dabei von 16,1 Mio. € auf 16,5 Mio. €. Während das Kooperationsgeschäft mit global agierenden Industriepartnern im Segment „BioScience“ weiter ausgebaut werden konnte, war das produktbezogene Geschäft des Segments „BioIndustrial“ insbesondere im ersten Halbjahr durch eine geringere Nachfrage nach Enzymen für die weltweit unter Druck stehende Bioethanol-Herstellung beeinflusst.

Im Segment „BioScience“ konnte das Kooperationsgeschäft mit global agierenden Industriepartnern, insbesondere aus der Spezialchemie und der Nahrungsmittelindustrie, weiter ausgebaut werden. Unterlegt durch die Erreichung mehrerer Entwicklungsmeilensteine stieg die Gesamtleistung des Segmentes um 5 Prozent von 8,7 Mio. € auf 9,1 Mio. €, was 48 Prozent der Gesamtleistung der BRAIN entspricht.

Die Gesamtleistung des Segments „BioIndustrial“ verringerte sich in den ersten neun Monaten 2015/16 von 11,2 Mio. € in der Vorjahresperiode auf 10,0 Mio. €. Wesentlich für diese Entwicklung ist der im ersten Quartal 2015/16 eingesetzte Nachfragerückgang im Bereich Bioethanol-Enzyme. Einige Kunden haben mittlerweile ihre Bioethanol-Produktion wieder hochgefahren, wenngleich das alte Produktionsniveau noch nicht erreicht wurde. Unverändert treibt BRAIN die Strategie in dem margenstärkeren Spezialenzymgeschäft wie z.B. Enzyme zur Aufbereitung von Wein- und Fruchtsaftgetränken verstärkt voran. Im Kosmetikbereich ist im dritten Quartal 2015/16 der Launch der neuen Anti-Aging Pflege Monteil ProBeActive erfolgreich angelaufen.

Der Anteil des industriellen Produktgeschäftes, zusammengefasst im Segment „BioIndustrial“, an der Gesamtleistung der BRAIN Gruppe verringerte sich entsprechend von 57 Prozent auf 52 Prozent.

„Insgesamt sind wir mit der Geschäftsentwicklung der ersten neun Monate 2015/16 außerhalb des Bioethanol Geschäftes zufrieden. Hierfür spricht auch der Anstieg unserer Umsatzerlöse. Eine weitere Stärkung unseres Geschäfts verspricht die neue strategische Industriepartnerschaft „DOLCE“ zur Entwicklung einer neuen Generation biologischer Zuckerersatzstoffe aus natürlichen Quellen. Zunehmende Regierungsinitiativen wie die Zuckersteuern in Mexiko und Großbritannien machen deutlich, dass hier ein hoher Bedarf seitens der Konsumgüterhersteller an alternativen, natürlichen Süßstoffen besteht“, so Dr. Jürgen Eck, Vorstandsvorsitzender der BRAIN AG.

Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich im Vorjahresvergleich von -3,9 Mio. € auf -7,7 Mio. €. Bereinigt um die einmaligen IPO-Kosten in Höhe von 1,1 Mio. € sowie um den nicht liquiditätswirksamen Personalaufwand aus anteilsbasierten Mitarbeitervergütungsprogrammen in Höhe von 1,3 Mio. € betrug das bereinigte EBIT der BRAIN Gruppe in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015/16 insgesamt -5,2 Mio. €. Hiervon entfielen -0,3 Mio. € auf das Segment „BioIndustrial“ und -4,9 Mio. € auf das Segment „BioScience“.

Ausführlichere Erläuterungen zu den Neunmonats- und Q3-Zahlen sind in der Quartalsmitteilung zum 30. Juni 2016 enthalten, die unter www.brain-biotech.de/investor-relations/finanzpublikationen abrufbar ist.

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BRAIN, AnalytiCon und Roquette unterzeichnen eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung einer neuen Generation natürlicher Süßstoffe

(Mynewsdesk) • Die drei Partner des DOLCE-Konsortiums stellen sich der Herausforderung, neue Konzepte im Bereich Zucker und Süßstoffe in verschiedenen Märkten und Anwendungen zu entwickeln
• Viele der größten Fortune 500 Konsumgüterprodukt-Unternehmen haben ein starkes Interesse auf diesem Gebiet

Zwingenberg und Potsdam (Deutschland) und Lestrem (Frankreich), 29. August 2016: Das Bioökonomie-Unternehmen BRAIN AG (ISIN DE0005203947 / WKN 520394), der Naturstoffspezialist AnalytiCon Discovery GmbH und Roquette, ein Marktführer für Inhaltsstoffe für Speziallebensmittel aus pflanzlichen Rohmaterialien, haben heute eine strategische Partnerschaft mit dem Namen DOLCE bekannt gegeben. Innerhalb dieses einzigartigen Konsortiums werden die Partner gemeinsam natürliche Süßstoffe und Süßgeschmacksverstärker mit dem Ziel entwickeln, eine Zucker- und Kalorienreduktion in einer Vielzahl von Nahrungsmitteln und Getränken zu erreichen. Diese Innovationen werden dem globalen Markt zugutekommen und die dringenden Bedürfnisse hinsichtlich des natürlichen Zuckeraustausches adressieren.

Im stetigen Bestreben nach Innovationen beabsichtigt Roquette innerhalb des DOLCE-Konsortiums von der proprietären Screening-Technologie der BRAIN sowie AnalytiCons Zugang zur einzigartigen Vielfalt von Naturstoffen, isoliert aus essbaren Pflanzenmaterialien, zu profitieren. Roquette wird in der späten Phase der Partnerschaft die Entwicklung, die Produktion und Belieferung der Inhaltstoffe für verschiedene Märkte und Anwendungsgebiete übernehmen.

Das Ziel des DOLCE-Konsortiums ist die Entwicklung von neuartigen natürlichen Süßgeschmacksverstärkern und Süßstoffen. Damit soll es gelingen, die Ernährung durch optimierte Lebensmittelzubereitungen zu verbessern. Parallel dazu wird eine an die globalen Kunden gerichtete Markenstrategie mit den neuen Konzepten aufgestellt. Viele der größten „Fortune 500“ Konsumgüterprodukt-Unternehmen haben ein nachhaltiges Interesse an diesem Themenkomplex und es wird erwartet, dass der Markt für Konsumgüter und Getränke von der Entwicklung dieser neuen Süßungsmittel profitiert.

„Es gibt einen großen Bedarf für natürliche Süßungsmittel auf dem Gebiet der Nahrungsmittel und Getränke, um so den Kaloriengehalt in Lebensmittelzubereitungen zu reduzieren“, stellt Thierry Marcel, Executive Vice President R&D bei Roquette, fest. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass dieses DOLCE-Konsortium einen richtungsweisenden Erfolg in der Entwicklung neuartiger Süßstoffe erzielen und einen bisher nicht ausreichend bedienten Marktbedarf für alternative Lösungen im Bereich natürlicher Süßungsmittel adressieren wird.“

„Das DOLCE-Programm verfolgt das Ziel, mit der neuen Generation von Süßungsmitteln einen attraktiven Wertzuwachs bei den DOLCE-Akteuren zu induzieren. Diese Süßungsmittel-Innovationen werden uns interessante Möglichkeiten für Produkte in verschiedenen Märkten der Konsumgüterindustrie ermöglichen. Wir sind hoch erfreut, dass sich Roquette, einer der weltweit führenden Anbieter von Lebensmittelinhaltsstoffen, für BRAIN und unserem Tochterunternehmen AnalytiCon als wichtige Partner für die Herstellung natürlicher Süßstoffe entschieden hat, um diese Aufgabe gemeinsam zu bewältigen“, führt Dr. Jürgen Eck, CEO der BRAIN, aus.

„Gemeinsam mit Roquette werden wir als Konsortium dieses Programm starten und so die Entwicklung von Süßstoffen in verschiedenen Märkten und Anwendungsgebieten steuern. Dabei werden wir auch aktiv eine marktübergreifende Markenstrategie für die neuen Konzepte vorantreiben sowie die Bedürfnisse der Konsumenten von Lebensmitteln und Getränken nach natürlichen Süßungsmitteln bedienen“, sagt Dr. Martin Langer, Executive Vice President Corporate Development bei der BRAIN.

„Die Kombination der Screening-Technologie der BRAIN, der Erfahrung mit dem Zugang zum Werkzeugkasten der Natur zur Identifizierung und Entwicklung neuer Lösungen, zusammen mit der Verfügbarkeit der Naturstoffbibliothek von AnalytiCon ist einzigartig und wird uns den Zugang zu einer neuen Generation natürlicher Süßstoffe und Süßgeschmacksverstärkern ermöglichen“, erklärt Dr. Lutz Müller-Kuhrt, CEO der AnalytiCon.

Diese DOLCE-Allianz wird einen Brückenschlag zwischen der Identifizierung & Entwicklung (BRAIN und AnalytiCon), Formulierung & Produktion (Roquette) und Marketing & Verkauf (Konsumgüterprodukt-Unternehmen) von innovativen Süßungsmitteln in verschiedenen Segmenten im Bereich Lebensmittel und Getränke ermöglichen, was neue Chancen in verschiedenen Feldern der Konsumgüterindustrie eröffnet.

Laut eines kürzlich auf der Website marketsandmarkets.com publizierten Berichts wird der Markt für Zuckerersatzstoffe im Jahr 2015 auf 13,26 Mrd. US$ taxiert und es wird erwartet, dass bis ins Jahr 2020 etwa 16,53 Mrd. US$ erreicht werden, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 4,5% entspräche. In Bezug auf das Volumen an Zuckerersatzstoffen werden 17,03 Mio. Tonnen bis 2020 vorhergesagt. Es gibt einen stetig wachsenden Bedarf an neuen Konzepten mit natürlichen Süßstoffen, welche auf eine gesunde Art und Weise den Süßgeschmack von Zucker nachahmen. Der globale Markt für hochpotente Süßstoffe wurde gemäß einer Studie der Credit Suisse aus dem Jahr 2013 mit jährlich 1,2 Mrd. US$ berechnet. Gemäß einer Studie von Lux Research machen Zuckerersatzstoffe heutzutage bereits 22% des gesamten Süßstoffmarktes aus, wobei natürliche Süßstoffalternativen nur 1% davon repräsentieren. Im Zuge des Trends zu natürlichen und gesunden Inhaltsstoffen, haben diese natürlichen Alternativen das Potenzial, zwischen 2 und 25% der gesamten Saccharose in produktübergreifenden Kategorien wie Backwaren, Cerealien, Getränke und Konfektwaren zu ersetzen.

Über BRAIN:
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell der BRAIN steht heute auf zwei Säulen: „BioScience“ und „BioIndustrial“. Die Säule „BioScience“ umfasst das – zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene – Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern wie z.B. BASF, Ciba, Clariant, Evonik, DSM, Genencor, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Schering, Südzucker und Symrise, um nur einige zu nennen. Die zweite Säule „BioIndustrial“ umfasst die Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN. Die Gruppe erreichte eine gesamte operative Leistung etwas 25,7 Mio. EUR im Finanzjahr 2014/2015 und beschäftigte circa 220 Mitarbeiter.
www.brain-biotech.de

Über AnalytiCon Discovery
Die international agierende AnalytiCon Discovery GmbH ist der globale Marktführer auf dem Gebiet der Naturstoff (NP)-Bibliotheken mit vollständig aufgeklärten Strukturen. Mit 60 Mitarbeitern am Potsdamer Biotech-Campus, bietet AnalytiCon Dienstleistungen für jede Phase der Versorgungskette für NP-basierte Wirkstoffentdeckung und Entwicklung an. Das Unternehmen bietet die gesamte Spanne von Serviceleistungen für die schnelle Entwicklung von NP-basierten Leitstrukturen, von der Lieferung der Rohmaterialien bis zur Fermentation, der Isolierung und Strukturaufklärung im Hochdurchsatz bis hin zur NP-basierten medizinischen Chemie. Das von AnalytiCon angewendete innovative Technologiekonzept führte zu hochkarätigen Verträgen mit Unternehmen aus der pharmazeutischen, Lebensmittel und Kosmetikindustrie in Europa, USA und Japan. Mit der Zeit erlangte das Unternehmen Zugang zu 15% aller weltweit bekannten Naturprodukte, sowie zu tausenden bisher nicht veröffentlichten Strukturen. AnalytiCon hat außerdem das BIOS-Konzept (Biology Oriented Synthesis) etabliert, eine Technologie zur Entwicklung und Produktion fokussierter kombinatorischer Stoffbibliotheken basierend auf seltenen Kernstrukturen, welche bioaktive strukturelle Elemente enthalten (Nat-DiverseTM).
www.ac-discovery.com

Über Roquette
ROQUETTE „Wohlbefinden steigern durch das Beste der Natur“
Als familiengeführte Gruppe dient Roquette Kunden weltweit und ist führend bei Lebensmittel -Spezialinhaltstoffen und pharmazeutischen Hilfsstoffen. Die Produkte und Konzeptlösungen der Gruppe schaffen einen nachgewiesenen technologischen Nutzen für Ernährung und Gesundheit, maßgeschneidert für die Pharma-, Ernährungs-, Lebensmittelindustrie und für ausgewählte Märkte. Das Angebot von Roquette wird aus pflanzenbasierten Rohmaterialien wie Mais, Weizen, Kartoffeln und Erbsen produziert. Seit seiner Gründung vor über 80 Jahren beruhte das Wachstum der Gruppe auf Innovation, Leidenschaft für die Aufgaben und der Verpflichtung Ziele zu erfüllen.
Roquette ist in über 100 Ländern tätig, erwirtschaftet einen Umsatz von etwa 3,3 Mrd. Euro und beschäftigt derzeit mehr als 8000 Mitarbeiter weltweit.
www.roquette.com

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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BRAIN erhält Schlüsselpatent in den Vereinigten Staaten

(Mynewsdesk) • Technologie zur Identifizierung von natürlichen Inhaltsstoffen und innovativen Lösungen für moderne Lebensmittel
• Neue Generation der Zellkulturtechnologie für die verlässliche Evaluierung menschlichen Geschmacksempfindens

Zwingenberg 03. August, 2016: Das Bioökonomieunternehmen BRAIN AG (ISIN DE0005203947 / WKN 520394), gibt heute die Erteilung des US-Patents 9,404,080 mit dem Titel „Human taste cells capable of continuous proliferation“ bekannt. Dies verleiht der BRAIN AG die Nutzungsrechte zur Untersuchung der Mechanismen der Geschmacksmodulation und für die Suche nach neuen natürlichen Geschmacksmolekülen in den USA. Weitere Patentanmeldungen aus einem PCT Verfahren heraus sind im Evaluierungs- und Erteilungsprozess. Die Zellen und Technologien basierend auf menschlichen Geschmackszellen, die im Rahmen dieses Patents entwickelt wurden, werden in mehreren strategischen Kooperationen mit führenden Industriepartnern angewendet, um Inhaltsstoffe für Lebensmittelformulierungen zu entwickeln die den Geschmack verbessern und gleichzeitig helfen den Kalorien- und Salzgehalt reduzieren.

Viele Länder beginnen zusätzliche Lebensmittelsteuern auf hochkalorische Nahrungsmittel zu erheben. Mexiko führte bereits 2014 eine Zuckersteuer ein, Großbritannien beschloss unlängst, diese bis April 2017 ebenfalls einzuführen, nicht zuletzt da die Folgen des Überkonsums von Fett, Salz und Zucker die Gesundheitssysteme der Staaten massiv ökonomisch belasten. In einer gemeinsamen Studie der BRAIN mit Dr. Toni Meier an der Universität Halle-Wittenberg, die 2015 in der wissenschaftlichen Zeitschrift PLOS ONE veröffentlicht wurde, wird aufgezeigt, dass die Kosten von Fehlernährung allein in Deutschland bis zu 16,8 Mrd. EUR pro Jahr betragen würden. Der Bedarf der Lebensmittelindustrie natürliche Inhaltsstoffe zu entwickeln, welche dazu beitragen Zucker, Fett oder Salz in ihren Lebensmittel- und Getränkezubereitungen zu reduzieren, ist immens. Für solche Ansätze werden innovative und verlässliche Technologien benötigt.

Konventionelle, rekombinante Screening-Technologien unter Verwendung vereinfachter und sehr limitierter Zellmodelle, führten in der Vergangenheit zwar zur Entdeckung einiger weniger Geschmacksmodulatoren, zeigten jedoch erhebliche Nachteile und werden von der Lebensmittelbranche nicht mehr akzeptiert. Idealerweise sollten menschliche Geschmackszellen verwendet werden, um die Komplexität der menschlichen Geschmacksantwort auf Geschmacksmodulatoren möglichst authentisch nachzubilden.

Normalerweise sind menschliche Geschmackszellen kurzlebige Zellen, die sich in vitro kaum vermehren. Bevor BRAIN eigene menschliche Geschmackszelltechnologien (HTC) etablierte, war die Nutzung von menschlichen Geschmackszellen als Modell nicht möglich, weil es keine homogenen, proliferierenden Zelllinien mit definierten Eigenschaften gab. Letzteres ist eine Voraussetzung, um umfassende Forschungs- und Entwicklungsprogramme zu etablieren.

Die Wissenschaftler der BRAIN haben ein Verfahren erfunden und etabliert, um langlebige primäre menschliche Geschmackszellen zu erhalten und eine Patentanmeldung mit den resultierenden Zelllinien eingereicht (WO 2013/160415). Fortschritte mit dieser Technologie führten bereits zur Entwicklung diverser menschlicher Geschmackszelllinien, welche neue Einblicke in die Mechanismen der Geschmackswahrnehmung liefern und die Identifizierung neuer Geschmacksmodulatoren z.B. für Bitter-, Süß-, Umami-, Sauer, Salz- und sogar Fettgeschmack ermöglichen sollen. Das erteilte US-Patent enthält Ansprüche, welche die Verwendung dieser proprietären Zelllinien zu Screeningzwecken umfassen. Die Erteilung des parallelen Patents in Europa (EP 2.841.565) wird in Kürze erwartet.

„Für die Etablierung menschlicher Geschmackszelllinien werden Zungenbiopsien von freiwilligen Spendern verwendet. Ausgehend davon haben die Wissenschaftler bei BRAIN ein Verfahren entwickelt, die Proliferation der Zellen derart zu verlängern, dass nun ausgewählte Geschmackszelllinien an Laborbedingungen angepasst sind und Screeningprogramme zur Identifizierung von Geschmacksmodulatoren im Hochdurchsatzformat ermöglichen. Diese Zelllinien sind zur Untersuchung von Geschmacksantworten geeignet und liefern wertvolle Erkenntnisse über die Geschmacksrezeption des Menschen und in die Mechanismen der Signalweiterleitung”, erklärt Dr. Katja Riedel, Projektleiterin bei BRAIN.

„Wir sind stolz darauf, dass wir ein Patent auf unsere stabil proliferierenden, natürlichen Geschmackszellen erhalten haben. Die stetige Fortentwicklung unserer proprietären Geschmackszelltechnologie “ScreenLine”, hat es uns bereits ermöglicht, neue, natürliche, geschmacksmodulierende Inhaltsstoffe für die Lebensmittelindustrie zu entwickeln”, fügt Dr. Michael Krohn, Executive Vice President und Unit Head BioActives bei BRAIN hinzu. „Ausgehend von Industrie und Politik existiert ein extremer Bedarf nach neuen Lebensmittelinhaltsstoffen mit dem Ziel der Verminderung von Kalorien- und Salzzufuhr und der Verbesserung von Lebensmittelrezepturen.“
„Für BRAIN ist die Geschmackszelltechnologie eine wichtige Säule in unserer Unternehmensstrategie“, sagt Dr. Jürgen Eck, CEO der BRAIN. „Es ist bereits gelungen, uns mit mehreren strategischen Kollaborationspartnern zusammenzuschließen, um die Technologie zur Identifizierung einer neuen Generation natürlicher geschmacksmodulierender Verbindungen anzuwenden. Das Schutzrecht war jedoch nur ein Grundbaustein im Entwicklungsprozess der menschlichen Geschmackszelltechnologien, welcher uns die Ausweitung unseres Geschäfts auf weitere industrielle Kooperationen ermöglichen soll.”
Das Portfolio der BRAIN enthält mehr als 350 Patente und Patentanmeldungen mit Ansprüchen auf proprietäre Technologien sowie Naturstoffe in verschiedenen Anwendungsfeldern.

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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Wundauflagen aus bakteriellem Alginat

(Mynewsdesk) BÖNNIGHEIM, ZWINGENBERG, KELHEIM (27.07.2016) Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts „AlBioTex“ haben Forscher der Hohenstein Institute, der B.R.A.I.N AG („BRAIN AG“; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) und der Kelheim Fibres GmbH die Entwicklung von Wundauflagen aus bakteriellem Alginat erfolgreich abgeschlossen. Ziel des Vorhabens (Förderkennzeichen 031A126 im BMBF-Programm BioIndustrie 2021) war es, einen biotechnologischen Prozess zur Herstellung von Alginat zu entwickeln und dieses zu faserbasierten Produkten für Wundauflagen zu verarbeiten. Das Bodenbakterium Azotobacter vinelandii diente dabei als natürliche Alginat-Ressource. Die herkömmliche, aufwändige Gewinnung des Biopolymers aus Braunalgen kann so umgangen und durch einen nachhaltigen, biotechnologischen Prozess ersetzt werden.

In dem Forschungsverbund waren das Hohenstein Institut für Textilinnovation gGmbH aus Bönnigheim (William-Küster-Institut für Hygiene, Umwelt und Medizin), das Bioökonomie-Unternehmen BRAIN AG aus Zwingenberg, der weltweit führende Hersteller von Viskose-Spezialfasern Kelheim Fibres GmbH und der Produzent hoch spezialisierter Stoffe für die Medizintechnik rökona Textilwerk GmbH aus Tübingen beteiligt. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Forschungspartner ist es erstmals gelungen, den kompletten Produktions- und Verarbeitungsprozess von der biotechnologischen Herstellung der bakteriellen Alginate über die Faserproduktion bis hin zur Herstellung textiler Flächen abzubilden.

Alginat ist ein Biopolymer (Polysaccharid) aus den glykosidisch verknüpften Monomeren Guluron- und Mannuronsäure. Das industrielle Anwendungsspektrum des Biopolymers wird dabei durch die Abfolge und das Verhältnis dieser beiden Zucker-Bausteine bestimmt. Vor allem der Einsatz in Wundverbandmaterial ist aufgrund der guten Bioverträglichkeit des Alginats sowie seiner enormen Flüssigkeitsaufnahmekapazität und seiner heilungsfördernden Eigenschaften sehr gefragt.

Das aus Algen gewonnene herkömmliche Alginat variiert aufgrund umweltbedingter Einflüsse stark in der Zusammensetzung seiner Zucker-Bausteine. Es erfordert eine aufwändige Aufbereitung, um hochreines und biochemisch definiertes Alginat zu gewinnen, wie es beispielsweise für medizinische Anwendungen benötigt wird. Die biotechnologische Alginatproduktion hingegen bietet die Möglichkeit, Biopolymere mit definierten Eigenschaften und gleichbleibender Qualität für die Verwendung in Medizinprodukten zu synthetisieren.

Die Kultivierung des Bodenbakteriums sowie der biotechnologische Herstellungs- und Isolationsprozess bakterieller Alginate konnten im 2013 begonnenen Forschungsvorhaben etabliert, optimiert und standardisiert werden. Durch die gezielte Optimierung der Alginatbiosynthese des Bakteriums gelang es den Forschern, die Zusammensetzung und somit die Eigenschaften und die Ausbeute des Alginats zu verbessern. Dadurch konnten sie maßgeschneiderte Alginate herstellen, die sich besonders gut zur Faserproduktion für den Einsatz in Medizinprodukten eignen. Auf einer Pilotanlage konnten die Forschungspartner Alginatfasern sowie Alginat-Viskose-Fasern spinnen und diese anschließend im Rahmen des etablierten Prozesses zu innovativen Vliesstoffen bzw. Wundauflagen verarbeiten. Bei Anwendungstests der neuartigen Wundauflagen überzeugte das biotechnologische Alginatprodukt durch ein deutlich verbessertes Flüssigkeitsaufnahmevermögen im Vergleich zu kommerziell verfügbaren marinen Alginat-Wundauflagen.

„Die im erfolgreich abgeschlossenen Forschungsprojekt erzielten Ergebnisse bilden die Basis für die Integration von bakteriellem Alginat in die industrielle Produktion“, stellt Dr. Guido Meurer, Mitglied der Geschäftsleitung der BRAIN AG fest. „Ein weiteres Ziel für die Zukunft ist es nun zudem, für das bakterielle Alginat weitere Anwendungsfelder zu definieren und somit neue Absatzmärkte für maßgeschneiderte „Spezial-Alginate“ zu erschließen“, ergänzt Dr. Daniela Beck von Kelheim Fibres. „Die Variation und Optimierung der Materialeigenschaften von Alginat waren bisher nicht, oder nur unter sehr großem Aufwand möglich. Dank des Einsatzes der Biotechnologie steht dem differenzierten Einsatz von Alginat im textilen Spezialitätenbereich nun nichts mehr im Wege“, freut sich Prof. Dirk Höfer von den Hohenstein Instituten.

An Alginat-Produkten aus biotechnologischer Produktion interessierte Industrieunternehmen sind eingeladen, an den Erfolgen der For-schungskooperation zu partizipieren. Eine Reihe möglicher Anwendungsfelder steht für eine Lizenzierung der Technologie zur Verfügung.

Über die Hohenstein Institute
1946 gegründet und bis heute als Familienunternehmen geführt, gehören die Hohenstein Institute mit insgesamt rund 650 Mitarbeitern am Standort Bönnigheim sowie in weltweit über 40 Kontaktbüros zu den bedeutendsten unabhängigen Forschungs- und Prüfungseinrichtungen im textilen Sektor. Ihre Kernkompetenz bildet einerseits die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung von innovativen Produkten und Verfahren sowie andererseits ein breites Spektrum von Textilprüfungen und Zertifizierungen, auf das zahlreiche Auftraggeber aus Industrie und Handel als bewährte Entscheidungsgrundlage für die Produktentwicklung und -vermarktung zurückgreifen.
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Textilingenieuren, Chemikern, Medizinern, Biologen und Physikern sind die Hohenstein Institute in der Lage, ihren Kunden entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette und damit verzahnten Wirtschaftszweigen im Hinblick auf ihre individuellen Anforderungen einen umfassenden und maßgeschneiderten Komplettservice aus einer Hand zu bieten – von der Beratung über Forschungs- und Prüfaufträge bis hin zu Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen. Die Forschung und Entwicklung am Life-Science Fachbereich William-Küster-Institut für Hygiene, Umwelt & Medizin beschäftigt sich mit textilabhängigen Gesundheitseinflüssen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Wechselwirkungen von Materialien und Produkten mit dem Menschen und der Umwelt.
www.hohenstein.de

Über BRAIN
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell der BRAIN AG steht heute auf zwei Säulen: „BioScience“ und „BioIndustrial“. Die Säule „BioScience“ umfasst das – zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene – Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern. Die zweite Säule „BioIndustrial“ beschäftigt sich mit der Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN AG.
www.brain-biotech.de

Über Kelheim Fibres GmbH
Kelheim Fibres ist der weltweit führende Hersteller von Viskose-Spezialfasern. Im Werk Kelheim verbinden sich fortschrittliche Technologien mit technischem Fachwissen und einem herausragenden Kundenservice. Circa 90.000 Tonnen Viskosefasern werden jedes Jahr hier produziert und getestet – und kommen dann in unterschiedlichsten Produktbereichen zur Anwendung. Diese hochwertigen Fasern werden in 44 Länder auf 5 Kontinenten exportiert. Innovation ist unverzichtbarer Schwerpunkt der Anstrengungen.
Kelheim Fibres fördert Entwicklungspartnerschaften mit ihren Kunden und nutzt die Pilotanlagen in Kelheim, um perfekt maßgeschneiderte Fasern zu schaffen. Von High-Tech Bekleidung über Hygieneprodukte bis hin zu Spezialpapieren – Hersteller verschiedenster Endprodukte vertrauen auf diese Fasern und suchen gemeinsam mit Kelheim Fibres nach zukunftsweisenden Lösungen.
www.kelheim-fibres.com

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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Organobalance erhält US-Patent auf mikrobiellen Wirkstoff

Organobalance erhält US-Patent auf mikrobiellen Wirkstoff

Organobalance erforscht Bakterien und entwickelt daraus Wirkstoffe für verschiedene Branchen

Die US-Patentbehörde hat dem deutschen Biotechnologie-Unternehmen Organobalance ein Patent für einen auf Bakterien basierenden Wirkstoff gegen spezifische pathogene Keime (Erkältung, Halsentzündungen) erteilt. Das spezielle Milchsäure-Bakterium wurde in einem mehrstufigen Screening aus der eigenen Sammlung proprietärer Bakterienstämme identifiziert und die Wirkweise in Studien nachgewiesen. Der Wirkstoff kann vorbeugend eingesetzt werden und möglicherweise bei Erkältungskrankheiten wie zum Beispiel einer durch Streptokokken verursachten Entzündung eine Alternative zur oftmals üblichen Gabe von Antibiotika bedeuten.

„Für uns ist das erteilte Patent ein weiterer Beleg für das große Potential von neuen bioaktiven Wirkstoffen aus probiotischen Lactobacillus-Stämmen“, betont die Mikrobiologin Prof. Dr. Christine Lang, Geschäftsführerin der Organobalance GmbH und Vorstand der Organobalance Medical AG.

Im Auftrag der Lebensmittelindustrie, von Pharma-, Kosmetik- oder Futtermittel-Herstellern und für die industrielle Biotechnologie nutzt Organobalance die eigene, mehrere Tausend Bakterien- und Hefestämme umfassende Sammlung, um Wirkstoffe zu erforschen. Auf diese Weise hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren bakterielle Wirkstoffe zur probiotischen Vorbeugung und Therapie von bakteriell bedingten Infektionen wie Karies, Magengeschwüren und Hautproblemen sowie gegen unerwünschte Gerüche wie Schweißgeruch und Textilgeruch entwickelt.

ORGANOBALANCE ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen der Biotechnologie für Produkte und Prozesse auf Basis mikrobieller Stämme. Die ORGANOBALANCE GmbH wurde 2001 gegründet und entwickelt an den Standorten Berlin und Flensburg Produkte auf Basis probiotischer Bakterienkulturen für die Branchen Lebensmittel, Futtermittel, Landwirtschaft, Kosmetik und Pharma sowie Hefeproduktionsstämme für die Industrielle Biotechnologie. Das Unternehmen verfügt über eine einzigartige Sammlung aus Hefe- und Milchsäurebakterienstämmen, die bis in die 1920er Jahre zurückreicht. Mit der ORGANOBALANCE Medical AG entwickelt das Unternehmen auch eigene Produkte sowie neuartige Prophylaxe- und Therapieansätze auf mikrobieller Basis für den deutschen und internationalen Markt.

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Prof. Dr. Christine Lang
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13355 Berlin
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BRAIN und PS Biotech kooperieren auf dem Gebiet der biotechnologischen Prozessoptimierung

(Mynewsdesk) Zwingenberg und Aachen 14 Juni 2016. Das Unternehmen B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG („BRAIN AG“; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) und das Aachener Startup Unternehmen PS Biotech GmbH kooperieren auf dem Gebiet der Optimierung biotechnologischer Produktionsprozesse. Im Rahmen der von der BRAIN AG koordinierten strategischen Allianz NatLifE 2020, welche seit März erfolgreich in der 2. Förderphase vom BMBF co-finanziert wird, arbeitet PS Biotech GmbH zusammen mit BRAIN an der Optimierung der Substratbereitstellung bei der Biofermentation.

Das 2013 gegründete Unternehmen PS Biotech ist ein Spin off der RWTH Aachen und ist spezialisiert auf die Entwicklung polymerer Freisetzungssysteme zur Realisierung von Fed-Batch Fütterung im Kleinkulturmaßstab. In der im März 2016 gestarteten zweiten Förderperiode der NatLife 2020 Allianz werden von der BRAIN besonders sichere und robuste mikrobielle Expressionssysteme entwickelt, die in den nächsten Jahren zur Produktion von Proteinen, Peptiden oder Naturstoffen für die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie genutzt werden sollen.

Die PS Biotech GmbH wird im Rahmen des Projektes individuell abgestimmte Freisetzungssysteme zur optimierten Fütterung der Mikroorganismen entwickeln, welche eine frühe Selektion der optimalsten Produktionsstämme unter produktionsnahen Bedingungen ermöglicht. „Die Zeit von der Entwicklung bis zur Produktion wird durch die Nutzung dieser Technologie signifikant verkürzt“, sagt Sebastian Selzer von PS Biotech. „Darüber hinaus wird der Entwicklungsgang mit Hilfe der polymerbasierten Technologie robuster und ressourceneffizienter gestaltet.“

Die in dem gemeinsam entwickelten Verfahren einsetzbaren mikrobiellen Expressionssysteme sind dabei sehr vielseitig und umfassen unter anderem die Hefe Pichia pastoris, die gern zur Produktion von Proteinen und Peptiden eingesetzt wird. Aktuell wird in der Kooperation ein Glycerin-freisetzendes Polymersystem in der Mikrotiterplatte entwickelt, das speziell auf die Kultivierung von Pichia pastoris abgestimmt ist.

„Durch die Nutzung der polymerbasierten Freisetzungssysteme sowohl im Screening als auch in der Prozessentwicklung verspricht sich BRAIN eine Zeitersparnis von mehr als 30% im Vergleich zu klassischen Verfahrensentwicklung“, stellt Dr. Christian Naumer, Plattform-Koordinator BioProcess Development von BRAIN fest. „Zusätzlich ist es in den prozessnahen Mikrotiterplatten möglich, eine Vielzahl von potentiellen Produktionsstämmen parallel zu analysieren und so den bestmöglichen Stamm frühzeitig im Prozess zu identifizieren. Ein weiterer Vorteil liegt in der guten Übertragbarkeit der im Screening erzielten Ergebnisse bei der Prozessentwicklung auf größere Maßstäbe, was dazu führt, dass das Scale Up in unseren Anlagen wesentlich vereinfacht wird.“

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
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Hoffnung auf neues Alzheimermedikament aus Sachsen-Anhalt

Hoffnung auf neues Alzheimermedikament aus Sachsen-Anhalt

(Mynewsdesk) Probiodrug treibt Geschäftsentwicklung in den USA voran

Das biopharmazeutische Unternehmen Probiodrug aus Halle/Saale in Sachsen-Anhalt forscht an neuen Ansätzen zur Bekämpfung der Alzheimer-Demenz. Probiodrug ist seit 2014 an der Börse Euronext in Amsterdam gelistet. In der Vergangenheit hatte das Unternehmen bereits erfolgreich ein neues Therapiekonzept für Diabetiker entwickelt.

Die Forscher aus Sachsen-Anhalt haben einen Mechanismus entdeckt, durch den ein normales Gehirnpeptid, das sogenannte Amyloid-beta, chemisch verändert wird und so die Krankheit befördert. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel: http://lsaurl.de/21wW

Vom 6. bis zum 9. Juni präsentiert die IMG den Biotechnologie-Standort Sachsen-Anhalt auf der BIO International Convention 2016 in San Francisco.

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Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

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Einzigartige mikrobielle Technologien zur Herstellung von Pharma-Proteinen

Einzigartige mikrobielle Technologien zur Herstellung von Pharma-Proteinen

(Mynewsdesk) Wacker Biotech europaweit führend bei der Herstellung rein bakterieller Biologics

Das Biotechnologie-Unternehmen Wacker Biotech GmbH ist ein Auftragshersteller von Pharmaproteinen. Zu den Unternehmensfeldern gehören Molekularbiologie, Analytik und Prozessentwicklung, aber auch die Herstellung von Pharmawirkstoffen für klinische Studien. In der Stadt Halle in Sachsen-Anhalt stellt WACKER zudem einen pharmazeutischen Wirkstoff für ein bereits zugelassenes Herzinfarkt-Medikament her.

WACKER hat die langfristige Bedeutung bakterieller Systeme früh erkannt. Der Unternehmensstandort in Halle spielt dabei eine wichtige Rolle. Lesen Sie dazu mehr im vollständigen Artikel: http://lsaurl.de/AUd4

Vom 6. bis zum 9. Juni präsentiert die IMG den Biotechnologie-Standort Sachsen-Anhalt auf der BIO International Convention 2016 in San Francisco. Auch das Unternehmen Wacker Biotech ist mit vor Ort.

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Moderne Impfstoffforschung mit großer Tradition

Moderne Impfstoffforschung mit großer Tradition

(Mynewsdesk) IDT Biologika aus Sachsen-Anhalt weiter auf internationalem Wachstumskurs

Impfungen gehören zu den wichtigsten und erfolgreichsten Strategien, um gefährlichen Infektionskrankheiten vorzubeugen. Ein Unternehmen, das in dieser Tradition seit 95 Jahren innovative Produkte und Leistungen zur Gesunderhaltung von Mensch und Tier entwickelt und vertreibt, ist die IDT Biologika. Mit diesem mittelständischen Unternehmen, das aktuell 1600 Mitarbeiter/-innen beschäftigt und 2015 einen Jahresumsatz von 201,5 Millionen Euro erwirtschaftete, hat sich das deutsche Bundesland Sachsen-Anhalt zu einem international bekannten biopharmazeutischen Wissensstandort entwickelt. Mit neuen Kooperationspartnern an seiner Seite, ist das Unternehmen IDT Biologika jetzt auch erfolgreich auf Globalisierungskurs.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel: http://lsaurl.de/1mca

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Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

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