Schlagwort: Bioökonomie

Erfolgreiche Zwischenevaluierung der Strategischen Allianz ZeroCarbFP

Phase 2 der Allianz startete zum 01.10.2016

(Mynewsdesk) Zwingenberg, 06.10.2016 – Die strategische Allianz ZeroCarbFP, welche am 01.07.2013 als dritte Forschungsallianz des BMBF Programms „Innovationsinitiative Industrielle Biotechnologie“ in die Förderung ging, wurde nach knapp drei Jahren erfolgreicher Forschung und Entwicklung Anfang 2016 von einem durch das BMBF berufenen Gutachtergremium einer wissenschaftlichen Zwischenevaluierung unterzogen.
Die Gutachter empfahlen die Fortführung der Förderung der strategischen Allianz ZeroCarbFP in der 2. Phase, die jetzt zum 01.10.2016 starten kann und planungsgemäß am 30.09.2019 endet. Das Bioökonomieunternehmen BRAIN AG (ISIN DE0005203947 / WKN 520394) hat in der zweiten Förderphase der strategischen Allianz die Rolle des Koordinators von der Emschergenossenschaft übernommen. Eine weitere dreijährige Phase 3 der ZeroCarbFP ist geplant und wird dem Gutachtergremium bei einer erneuten Zwischenevaluierung Anfang 2019 vorgestellt.

Insgesamt 9 Vertreter der Allianz stellten sich zusammen mit dem Koordinator Emschergenossenschaft den Fragen der Gutachter. Dabei wurde zum einen über die zurückliegenden 3 Jahre der gemeinsamen Forschung Bericht erstattet. Parallel wurde den Prüfern über die Planung der Phase 2 der ZeroCarb Auskunft gegeben und neue Partner vorgestellt.

Gesamtziel und Selbstverständnis der ZeroCarbFP ist es, mit Hilfe der Biotechnologie die industrielle Forschung, Entwicklung und Produktion ‚Funktionaler Biomasse’ durch stoffliche Nutzung kohlenstoffreicher Abfallströme zu etablieren und damit ein zentrales Innovationsthema der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Sinne der Erhaltung landwirtschaftlicher Anbauflächen für die Produktion von Nahrungsmitteln umzusetzen.
Der Fokus der zurückliegenden drei Jahre lag auf Forschungsarbeiten zur Identifizierung von Enzymen / Biokatalysatoren und Mikroorganismen für die Verwertung und Umwandlung von Abfallströmen zu Wertstoffen. Hierbei wurden auch bereits Verfahrenskonzepte im Labormaßstab evaluiert und erste Synergien im Sinne eines Bioraffineriekonzeptes offenkundig.

Die so identifizierten Bioverfahren sollen nun in den beiden folgenden Abschnitten der ZeroCarbFP, der Entwicklungs- und der Pilotphase, weiter entlang der Wertschöpfungskette entwickelt und zur Marktreife gebracht werden. In der ersten Phase der ZeroCarbFP konnten bisher 4 wissenschaftliche Publikationen, zahlreiche Vorträgen auf Fachtagungen, 6 Pressemitteilungen sowie erste Patentanmeldungen (2 + 2 in Planung) erarbeitet werden, welche die Qualität des bisher Erreichten sowohl auf wissenschaftlicher als auch auf wirtschaftlicher Ebene manifestieren.
Erste Herstellungsmuster konnten für Anwendungstests generiert und zur Verfügung gestellt werden und runden somit die erfolgreichen Arbeiten der Allianz ab. Die bisher erzielten Resultate der Phase 1 überzeugten die Gutachter ebenso, wie die geplanten Vorhaben in Phase 2. Im Mittelpunkt steht hier die Entwicklung der notwendigen Prozessparameter durch Transfer der initialen Prozesse aus Phase 1 in den Technikums-Maßstab.

„Die erreichten Ergebnisse der Phase 1 haben unsere Erwartungen in vielen Bereichen, übertroffen. Es ist schon beeindruckend, dass bereits nach so kurzer Zeit der Forschung und Entwicklung erste Produkte in der Anwendungstestung sind und dort viel versprechende Ergebnisse liefern. Ein großes Kompliment an alle Partner der Allianz“, sagt Dr. Jürgen Eck, CEO der BRAIN.

Mit der zweiten Phase des Vorhabens geht die Aufgabe der Gesamtkoordination von der Emschergenossenschaft auf die BRAIN AG über. Dieser Wechsel wurde einvernehmlich mit allen Allianzpartnern entschieden.
„Wir freuen uns, dass wir von allen Partnern der Allianz ausgewählt wurden, in der ZeroCarb den Staffelstab des Koordinators von der Emschergenossenschaft zu übernehmen und danken den Kollegen für das entgegengebrachte Vertrauen. Aufgrund der planmäßigen Verschiebung des Schwerpunkts der Arbeiten in Richtung Prozessentwicklung, hat die Allianz darüber hinaus aus den Bereichen Prozess Know-how und Pilotierung weitere Industriepartner gewinnen können. Davon versprechen wir uns für die Allianz eine Stärkung in den Bereichen Prozessetablierung und Engineering sowie entsprechende Marktzugänge und Vermarktungspotential“, stellt Dr. Guido Meurer, Executive Vice President und Leiter des ZeroCarb-Koordinatorenteams bei BRAIN, fest.

Für die am 01.10.2016 startende Entwicklungsphase (Phase 2 der Zero-CarbFP) konnten neben den bereits in der Phase 1 aktiven Industrieunternehmen, darunter unter anderen die Bioeton Deutschland, BRAIN, Fuchs Schmierstoffe und Südzucker, als neue Industriepartner EMERY Oleochemicals sowie als assoziierter Industriepartner Cronimet Mining AG gewonnen werden. Neben den Industriepartnern sind in der ZeroCarbFP auch eine Vielzahl akademischer Partner mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben engagiert.

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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BRAIN AG ruft erfahrenen Corporate Finance Spezialisten in den Vorstand

(Mynewsdesk) • Frank Goebel wird zum 01.11.2016 in den Vorstand der BRAIN berufen
• Eric Marks wird zum 31.10.2016 aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand der BRAIN ausscheiden
• Das BioIndustrial Segment wird weiter konsequent ausgebaut
• Die M&A Aktivitäten werden zukünftig direkt vom Vorstand der BRAIN Gruppe verantwortet

Zwingenberg, 26. September 2016: Mit der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates der B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG („BRAIN AG“; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) am 23.09.2016 wurden Änderungen im Vorstand und eine weitere Aufstellung der Führungsmannschaft vorangetrieben. Frank Goebel (46) wird mit Wirkung zum 01.11.2016 zum Vorstand der BRAIN AG bestellt und rückt damit aus der Geschäftsführung der BRAIN Capital GmbH, die er seit Februar 2015 innehatte, in den Konzernvorstand. Mit diesem Schritt wird eine direkte Verankerung der für die Vorwärtsintegration der Gesellschaft wichtigen M&A Aktivitäten im Vorstand der Gesellschaft erreicht.

Ein Baustein für die Industrialisierungsstrategie und Wachstumsausblicke des BioIndustrial B2B Produktgeschäftes ist die Schaffung bzw. Ausweitung von direkten B2B-Marktzugängen und Vertriebsexpertisen. Neben den M&A Aktivitäten übernimmt Frank Goebel das Beteiligungsmanagement und damit die Steuerung der Tochtergesellschaften der BRAIN Gruppe, um so eine Vernetzung der jeweiligen Geschäftsführungen zu ermöglichen und Synergien im Portfolio noch intensiver zu nutzen.

„Ich freue mich sehr auf diese spannende Aufgabe. In den letzten beiden Jahren konnte ich mir von dem Unternehmen bereits ein umfangreiches Bild machen und sehe ein klares Wachstumspotential. Ich möchte zukünftig noch enger mit den Tochterunternehmen zusammen arbeiten, um so die Industrialisierung der BRAIN-Gruppe weiter kontinuierlich auszubauen“, sagt Frank Goebel, designierter Vorstand der BRAIN AG. Dr. Jürgen Eck, CEO der BRAN AG, ergänzt: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Frank Goebel, mit dem ich und das Vorstandsteam schon in der Vergangenheit sehr effizient und vertrauensvoll zusammenarbeiten durfte.“

Der Enzymspezialist und COO Eric Marks (55) wird zum 31. Oktober 2016 aus privaten Gründen und auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausscheiden. Dr. Jürgen Eck, CEO der BRAIN AG, sagt: „Ich möchte mich im Namen des gesamten BRAIN Teams für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit bedanken. Wir bedauern das Ausscheiden von Eric Marks, respektieren aber die Entscheidung. Eric Marks hat der Gesellschaft auf dem erfolgreichen Weg der Vermarktung und des Vertriebs von Produkten wertvolle Dienste erwiesen. Auf der von ihm geschaffenen Basis und mit dem durch seine Arbeit erweiterten Industrienetzwerk werden wir auch in enger Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern der Unternehmen der BRAIN-Gruppe die Produktentwicklung und den Vertrieb weiter vorantreiben und so das BioIndustrial Segment der BRAIN planmäßig weiter ausbauen. Zunehmende Bedeutung für die produktseitige Geschäftsentwicklung bzw. die Produktion und den Vertrieb von Produkten im B2B-Business wird zudem die Ausbildung von strategischen Industrie-Partnerschaften mit Herstellern und Konsumgüterunternehmen haben, so wie zuletzt mit Roquette auf dem Gebiet der natürlichen Süßstoffe (Programm-Name DOLCE) vereinbart wurden.

Das Vorstandsmandat von Dr. Georg Kellinghusen (69), welches ursprünglich bis zum 31. Dezember 2016 befristet war, ist bis zum Ende der im März 2017 stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung verlängert worden, um das Geschäftsjahr 2015/16 mit der Hauptversammlung komplett abzuschließen. Danach wird Frank Goebel zusätzlich die CFO-Verantwortung von Dr. Georg Kellinghusen übernehmen.

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Über Frank Goebel
Frank Goebel trat der BRAIN-Gruppe im Februar 2015 als Geschäftsführer der hundertprozentigen Tochtergesellschaft B.R.A.I.N. Capital GmbH bei, um in dieser Position die Industrialisierungsstrategie der BRAIN voranzutreiben. Frank Goebel ist Diplom–Kaufmann und hat alle drei Stufen des CFA-Programms erfolgreich abgeschlossen. Ehe er zur BRAIN kam, arbeitete Frank Goebel 15 Jahre lang im Bankwesen im Bereich Structured Finance, die letzten zehn Jahre davon bei Royal Bank of Scotland in Frankfurt und London. Zuvor war er im Bereich von durch Finanzsponsoren gestützte Leveraged Buyouts und beschäftigte sich hier mit syndizierten Mandaten. In den letzten sechs Jahren konzentrierte er sich in der Position des Investment Director für ganz Europa auf Transaktionen zur finanziellen Restrukturierung wie z.B. die Umwandlung von Forderungen in Anteilscheine. Zu Beginn seiner Karriere war Frank Goebel als Controller in einem deutschen Industriebetrieb sowie im Handelsgeschäft seines Vaters tätig.

Über BRAIN
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell der BRAIN AG steht heute auf zwei Säulen: „BioScience“ und „BioIndustrial“. Die Säule „BioScience“ umfasst das – zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene – Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern. Die zweite Säule „BioIndustrial“ umfasst die Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN. Weitere Informationen finden Sie unter www.brain-biotech.de.

Disclaimer
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Managements der BRAIN AG wider und basieren auf Informationen, die dem Management zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse und Entwicklungen und sind mit bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse der BRAIN AG und des BRAIN Konzerns und Entwicklungen betreffend die BRAIN AG und des BRAIN Konzerns können daher aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere in Bezug auf steuerliche Regelungen, sowie andere Faktoren einen Einfluss auf die zukünftigen Ergebnisse und Entwicklungen der BRAIN AG haben. Die BRAIN AG übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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Veränderungen im BRAIN-Vorstand

(Mynewsdesk) Der Aufsichtsrat der BRAIN AG (ISIN DE0005203947 / WKN 520394) hat heute beschlossen, Frank Goebel, seit Februar 2015 Geschäftsführer der B.R.A.I.N. Capital GmbH, in den Vorstand der BRAIN AG zu berufen. Anlass war die heute im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung an den Aufsichtsratsvorsitzenden schriftlich herangetragene Bitte des COO Eric Marks, seinen Vorstandsvertrag vor Ablauf seines Mandats im Oktober 2018 zu beenden.

Vor diesem Hintergrund hat der Aufsichtsrat hierzu in seiner heutigen Sitzung die folgenden Beschlüsse gefasst:

1) Frank Goebel wird mit Wirkung vom 1. November 2016 in den Vorstand der BRAIN AG berufen. Er wird von Eric Marks die Verantwortung für die Tochtergesellschaften übernehmen.
Die übrigen Aufgaben von Eric Marks werden künftig vom CEO Dr. Jürgen Eck wahrgenommen.

2) Eric Marks wird zum 31. Oktober 2016 aus dem Vorstand ausscheiden.

3) Die ursprünglich bis zum 31. Dezember 2016 befristete Bestellung von Dr. Georg Kellinghusen als Mitglied des Vorstandes ist bis zum Ende der im März 2017 stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung verlängert worden.

4) Nach der ordentlichen Hauptversammlung im März 2017 wird Frank Goebel zusätzlich die CFO-Verantwortung von Dr. Georg Kellinghusen übernehmen. Ab diesem Zeitpunkt soll die BRAIN AG bis auf weiteres von einem zweiköpfigen Vorstand geführt werden.

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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BRAIN mit Werkbund Label 2016 ausgezeichnet

(Mynewsdesk) Das Bioökonomie-Unternehmen BRAIN AG wurde mit dem WERKBUND Label 2016 für seine transdisziplinäre Vorbildfunktion ausgezeichnet. Mit dem WERKBUND Label werden in zweijährigem Turnus Projekte, Ideen, Unternehmen, Konzepte und Produkte vom Deutschen Werkbund Baden-Württemberg ausgezeichnet, die durch außergewöhnliches Engagement hervorstechen und vorbildhaft in Gesellschaft, Politik und Kultur sind. Die Preisverleihung des Deutschen WERKBUND Labels findet am Freitag, den 16. September 2016 im Burda-Media-Tower in Offenburg statt.

Von der Werkbund-Jury wurden insgesamt 10 internationale Projekte und Unternehmen als innovativ, zukunftsweisend oder gestalterisch herausragend beurteilt. Kriterien für die Preisvergabe sind – neben den Innovations- und Zukunftsaspekten – eine soziale oder politische Vorbildfunktion, der Einsatz umweltfreundlicher Technologien und bürgerschaftliches Engagement durch Mut, Querdenken und Eigeninitiative.
Das WERKBUND Label soll den Projekten zu mehr Sichtbarkeit und Anerkennung verhelfen. Mit den feierlichen Projektpräsentationen rückt der Deutsche Werkbund Projekte in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit, die einen relevanten Beitrag zur Gestaltung von Zukunft und die Bewältigung gesellschaftlicher Fragen leisten.

Zu den Preisträgern des Jahres 2016 zählen der traditionsreiche britische Sportwagenhersteller Morgan Motor Company, Malvern Hills,ein Projekt zu Bauplänen für Designklassiker; ein Stromanbieter, der die Energie mit künstlerischen Aktionen gewinnt und das Unternehmen BRAIN als Schrittmacher auf dem Gebiet der Weißen Biotechnologie.
„Die technologische Nutzung biologischer Vorgänge in einem transdisziplinären, integrationsorientierten Netzwerkunternehmen hat auch im globalen Maßstab eine absolute Vorbildfunktion und wäre bereits ein ausreichender Grund, solch ein, im weitesten Sinne umweltorientiertes Unternehmen, für ein Werkbundlabel in Erwägung zu ziehen“, stellte das Jurymitglied Dipl. Ing. Alexander Grünenwald fest.

Was die Jury bei dem Preisträger BRAIN aber besonders überzeugt hat, sind die einzigartige Unternehmensphilosophie, die sich mit dem Transfer von kreativem akademischem Denken hin zu industriellen Anwendungen auseinandersetzt, sowie darüber hinaus die vielfach ausgezeichnete, einzigartige Unternehmenskommunikation und -kultur.

„Es ist mir eine große Ehre, diese Auszeichnung auch im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BRAIN AG entgegenzunehmen. Für uns ist das kulturelle Engagement auch außerhalb unserer Kernbereiche wie Technologie-Entwicklung, Produktion und Wissenschaft ein zentraler Bestandteil einer ausgewogenen, nachhaltigen Unternehmenskultur und Kommunikation. Wir sehen die Auszeichnung als einen weiteren Ansporn, auf unserem eingeschlagenen Weg der Biologisierung von Industrien weiter voran zu schreiten“, erklärt Dr. Jürgen Eck, Vorsitzender des Vorstandes der BRAIN.

„Wir sehen dieses kulturelle Engagement klar als einen Teil unserer Unternehmens-DNA und freuen uns, dass der renommierte Werkbund all dies als Grundlage der Auszeichnung der BRAIN mit dem Werkbund Label 2016 sieht. Die gleichen Qualitäts-, Kreativitäts- und Sorg-faltsansprüche, die bei uns in die Forschungs- und Entwicklungskooperationen einfließen, legen wir bei BRAIN auch in der Interaktion und Kommunikation des Unternehmens mit der Außenwelt an und verbinden dabei einen produktiven und befruchtenden Austausch zwischen Wissenschaft, Kultur und Kunst.“, ergänzt Dr. Holger Zinke, Gründer der BRAIN AG.“

BRAIN wurde in den letzten Jahren bereits öfter für das Engagement rund um Kunst und Kultur geehrt. So wurde das Unternehmen, welches seinen Sitz in einem denkmalgeschützten Industriegebäude aus der frühen Moderne im südhessischen Zwingenberg hat, in der Vergangenheit mit zahlreichen Auszeichnungen in den Bereichen Wissenschaft, Architektur und Kultur geehrt; darunter die Josef Maria Olbrich Plakette des Bundes der Deutschen Architekten BDA (dem Preis für vorbildliche Bauten des Landes Hessen), sowie Design-Awards IF Award 2013 und German Design Award 2014, außerdem 2011 mit dem Preis „Unternehmen des Monats“ durch die Hessische Landesregierung und dem „Bürgerpreis 2015“ Deutschlands größtem bundesweiten Ehrenamtspreis.

Über BRAIN
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell der BRAIN steht heute auf zwei Säulen: „BioScience“ und „BioIndustrial“.
Die Säule „BioScience“ umfasst das – zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene – Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern wie z.B. BASF, Ciba, Clariant, Evonik, DSM, Genencor, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Schering, Südzucker und Symrise, um nur einige zu nennen. Die zweite Säule „BioIndustrial“ umfasst die Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN. Die Gruppe erreichte eine gesamte operative Leistung etwa 25,7 Mio. EUR im Finanzjahr 2014/2015 und beschäftigte circa 220 Mitarbeiter.

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Der Deutsche Werkbund e.V.
Der Deutsche Werkbund wurde 1907 mit der Absicht „der Veredelung der gewerblichen Arbeit im Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk“ gegründet. Er hat wesentliche Impulse zur Industrie- und Gestaltungskultur gegeben und wirkt für ein qualitätvolles Gestalten der humanen Umwelt. Diskursiv, interdisziplinär und gemeinnützig ausgerichtet verfolgt er seine Ziele mit Veranstaltungen, Exkursionen, Publikationen, Ausstellungen und beispielhaften Projekten. Aufgrund seiner Initiative wurden einige Institutionen der Moderne gegründet, bzw. deren Gründung angeschoben – ohne selbst berufsständischer Interessenverband zu sein. Als Bund wird er von Gestaltern, kulturell-gesellschaftlich engagierten Personen, Selbständigen und Unternehmen getragen, die das Ziel, eine qualitätvolle Gestaltung unserer Umwelt, mit interdisziplinär bearbeiteten Themen in den Bereichen Gesellschaft, Architektur, Landschaft, Wohnen, Design, Kunst, Denkmalpflege, Soziales und Energie beispielhaft verfolgen. Er wirkt für seine Ziele auf europäischer Ebene.
www.deutscher-werkbund.de

Das Werkbund Label
Das WERKBUND LABEL wird in zweijährigem Turnus vergeben für außergewöhnliche Projekte und Initiativen. Kriterien für die Vergabe des WERKBUND LABELS sind u.a. eine hohe gestalterische Qualität, Interdisziplinarität, Vorbildfunktion, erkennbare Zielrichtung und die Förderung zivilgesellschaftlicher Entwicklungen durch Mut, unkonventionelles Vorgehen, Querdenken und Eigeninitiative. Mit dem WERKBUND LABEL soll den Preisträgern zu mehr öffentlicher Anerkennung und besseren Erfolgschancen verholfen werden. Der Werkbund will damit deutlich machen und fördern, was seiner Meinung nach wichtig ist für die Gestaltung von Zukunft und für die Bewältigung dringlicher gesellschaftlicher Fragen.
www.deutscher-werkbund.de/tags/werkbund-label/

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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BRAIN mit stabiler Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2015/16

(Mynewsdesk) • Gesamtleistung in den ersten 9 Monaten bei 19,0 Mio. €
• Segment BioScience leicht gewachsen
• Umsätze des BioIndustrial Segments nach ölpreisbedingten Nachfragerückgang bei Bioethanol-Enzymen weiter unter Vorjahresperiode
• Ergebnisentwicklung durch Einmalkosten (IPO) beeinflusst

Zwingenberg, 31. August 2016: Die B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG („BRAIN AG“; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) hat heute ihre Ergebnisse für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2015/16 veröffentlicht. Demnach erzielte die BRAIN Gruppe im Berichtszeitraum vom 1. Oktober 2015 bis 30. Juni 2016 eine Gesamtleistung in Höhe von 19,0 Mio. € gegenüber 19,8 Mio. € in der Vorjahresperiode. Die Umsatzerlöse stiegen dabei von 16,1 Mio. € auf 16,5 Mio. €. Während das Kooperationsgeschäft mit global agierenden Industriepartnern im Segment „BioScience“ weiter ausgebaut werden konnte, war das produktbezogene Geschäft des Segments „BioIndustrial“ insbesondere im ersten Halbjahr durch eine geringere Nachfrage nach Enzymen für die weltweit unter Druck stehende Bioethanol-Herstellung beeinflusst.

Im Segment „BioScience“ konnte das Kooperationsgeschäft mit global agierenden Industriepartnern, insbesondere aus der Spezialchemie und der Nahrungsmittelindustrie, weiter ausgebaut werden. Unterlegt durch die Erreichung mehrerer Entwicklungsmeilensteine stieg die Gesamtleistung des Segmentes um 5 Prozent von 8,7 Mio. € auf 9,1 Mio. €, was 48 Prozent der Gesamtleistung der BRAIN entspricht.

Die Gesamtleistung des Segments „BioIndustrial“ verringerte sich in den ersten neun Monaten 2015/16 von 11,2 Mio. € in der Vorjahresperiode auf 10,0 Mio. €. Wesentlich für diese Entwicklung ist der im ersten Quartal 2015/16 eingesetzte Nachfragerückgang im Bereich Bioethanol-Enzyme. Einige Kunden haben mittlerweile ihre Bioethanol-Produktion wieder hochgefahren, wenngleich das alte Produktionsniveau noch nicht erreicht wurde. Unverändert treibt BRAIN die Strategie in dem margenstärkeren Spezialenzymgeschäft wie z.B. Enzyme zur Aufbereitung von Wein- und Fruchtsaftgetränken verstärkt voran. Im Kosmetikbereich ist im dritten Quartal 2015/16 der Launch der neuen Anti-Aging Pflege Monteil ProBeActive erfolgreich angelaufen.

Der Anteil des industriellen Produktgeschäftes, zusammengefasst im Segment „BioIndustrial“, an der Gesamtleistung der BRAIN Gruppe verringerte sich entsprechend von 57 Prozent auf 52 Prozent.

„Insgesamt sind wir mit der Geschäftsentwicklung der ersten neun Monate 2015/16 außerhalb des Bioethanol Geschäftes zufrieden. Hierfür spricht auch der Anstieg unserer Umsatzerlöse. Eine weitere Stärkung unseres Geschäfts verspricht die neue strategische Industriepartnerschaft „DOLCE“ zur Entwicklung einer neuen Generation biologischer Zuckerersatzstoffe aus natürlichen Quellen. Zunehmende Regierungsinitiativen wie die Zuckersteuern in Mexiko und Großbritannien machen deutlich, dass hier ein hoher Bedarf seitens der Konsumgüterhersteller an alternativen, natürlichen Süßstoffen besteht“, so Dr. Jürgen Eck, Vorstandsvorsitzender der BRAIN AG.

Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich im Vorjahresvergleich von -3,9 Mio. € auf -7,7 Mio. €. Bereinigt um die einmaligen IPO-Kosten in Höhe von 1,1 Mio. € sowie um den nicht liquiditätswirksamen Personalaufwand aus anteilsbasierten Mitarbeitervergütungsprogrammen in Höhe von 1,3 Mio. € betrug das bereinigte EBIT der BRAIN Gruppe in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015/16 insgesamt -5,2 Mio. €. Hiervon entfielen -0,3 Mio. € auf das Segment „BioIndustrial“ und -4,9 Mio. € auf das Segment „BioScience“.

Ausführlichere Erläuterungen zu den Neunmonats- und Q3-Zahlen sind in der Quartalsmitteilung zum 30. Juni 2016 enthalten, die unter www.brain-biotech.de/investor-relations/finanzpublikationen abrufbar ist.

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Über BRAIN
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell der BRAIN steht heute auf zwei Säulen: „BioScience“ und „BioIndustrial“. Die Säule „BioScience“ umfasst das – zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene – Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern. Die zweite Säule „BioIndustrial“ umfasst die Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN. Weitere Informationen finden Sie unter www.brain-biotech.de.

Disclaimer
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Managements der BRAIN AG wider und basieren auf Informationen, die dem Ma-nagement zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse und Entwicklungen und sind mit bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse der BRAIN AG und des BRAIN Konzerns und Entwicklungen betreffend die BRAIN AG und des BRAIN Konzerns können daher aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere in Bezug auf steuerliche Regelungen, sowie andere Faktoren einen Einfluss auf die zukünftigen Ergebnisse und Entwicklungen der BRAIN AG haben. Die BRAIN AG übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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BRAIN, AnalytiCon und Roquette unterzeichnen eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung einer neuen Generation natürlicher Süßstoffe

(Mynewsdesk) • Die drei Partner des DOLCE-Konsortiums stellen sich der Herausforderung, neue Konzepte im Bereich Zucker und Süßstoffe in verschiedenen Märkten und Anwendungen zu entwickeln
• Viele der größten Fortune 500 Konsumgüterprodukt-Unternehmen haben ein starkes Interesse auf diesem Gebiet

Zwingenberg und Potsdam (Deutschland) und Lestrem (Frankreich), 29. August 2016: Das Bioökonomie-Unternehmen BRAIN AG (ISIN DE0005203947 / WKN 520394), der Naturstoffspezialist AnalytiCon Discovery GmbH und Roquette, ein Marktführer für Inhaltsstoffe für Speziallebensmittel aus pflanzlichen Rohmaterialien, haben heute eine strategische Partnerschaft mit dem Namen DOLCE bekannt gegeben. Innerhalb dieses einzigartigen Konsortiums werden die Partner gemeinsam natürliche Süßstoffe und Süßgeschmacksverstärker mit dem Ziel entwickeln, eine Zucker- und Kalorienreduktion in einer Vielzahl von Nahrungsmitteln und Getränken zu erreichen. Diese Innovationen werden dem globalen Markt zugutekommen und die dringenden Bedürfnisse hinsichtlich des natürlichen Zuckeraustausches adressieren.

Im stetigen Bestreben nach Innovationen beabsichtigt Roquette innerhalb des DOLCE-Konsortiums von der proprietären Screening-Technologie der BRAIN sowie AnalytiCons Zugang zur einzigartigen Vielfalt von Naturstoffen, isoliert aus essbaren Pflanzenmaterialien, zu profitieren. Roquette wird in der späten Phase der Partnerschaft die Entwicklung, die Produktion und Belieferung der Inhaltstoffe für verschiedene Märkte und Anwendungsgebiete übernehmen.

Das Ziel des DOLCE-Konsortiums ist die Entwicklung von neuartigen natürlichen Süßgeschmacksverstärkern und Süßstoffen. Damit soll es gelingen, die Ernährung durch optimierte Lebensmittelzubereitungen zu verbessern. Parallel dazu wird eine an die globalen Kunden gerichtete Markenstrategie mit den neuen Konzepten aufgestellt. Viele der größten „Fortune 500“ Konsumgüterprodukt-Unternehmen haben ein nachhaltiges Interesse an diesem Themenkomplex und es wird erwartet, dass der Markt für Konsumgüter und Getränke von der Entwicklung dieser neuen Süßungsmittel profitiert.

„Es gibt einen großen Bedarf für natürliche Süßungsmittel auf dem Gebiet der Nahrungsmittel und Getränke, um so den Kaloriengehalt in Lebensmittelzubereitungen zu reduzieren“, stellt Thierry Marcel, Executive Vice President R&D bei Roquette, fest. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass dieses DOLCE-Konsortium einen richtungsweisenden Erfolg in der Entwicklung neuartiger Süßstoffe erzielen und einen bisher nicht ausreichend bedienten Marktbedarf für alternative Lösungen im Bereich natürlicher Süßungsmittel adressieren wird.“

„Das DOLCE-Programm verfolgt das Ziel, mit der neuen Generation von Süßungsmitteln einen attraktiven Wertzuwachs bei den DOLCE-Akteuren zu induzieren. Diese Süßungsmittel-Innovationen werden uns interessante Möglichkeiten für Produkte in verschiedenen Märkten der Konsumgüterindustrie ermöglichen. Wir sind hoch erfreut, dass sich Roquette, einer der weltweit führenden Anbieter von Lebensmittelinhaltsstoffen, für BRAIN und unserem Tochterunternehmen AnalytiCon als wichtige Partner für die Herstellung natürlicher Süßstoffe entschieden hat, um diese Aufgabe gemeinsam zu bewältigen“, führt Dr. Jürgen Eck, CEO der BRAIN, aus.

„Gemeinsam mit Roquette werden wir als Konsortium dieses Programm starten und so die Entwicklung von Süßstoffen in verschiedenen Märkten und Anwendungsgebieten steuern. Dabei werden wir auch aktiv eine marktübergreifende Markenstrategie für die neuen Konzepte vorantreiben sowie die Bedürfnisse der Konsumenten von Lebensmitteln und Getränken nach natürlichen Süßungsmitteln bedienen“, sagt Dr. Martin Langer, Executive Vice President Corporate Development bei der BRAIN.

„Die Kombination der Screening-Technologie der BRAIN, der Erfahrung mit dem Zugang zum Werkzeugkasten der Natur zur Identifizierung und Entwicklung neuer Lösungen, zusammen mit der Verfügbarkeit der Naturstoffbibliothek von AnalytiCon ist einzigartig und wird uns den Zugang zu einer neuen Generation natürlicher Süßstoffe und Süßgeschmacksverstärkern ermöglichen“, erklärt Dr. Lutz Müller-Kuhrt, CEO der AnalytiCon.

Diese DOLCE-Allianz wird einen Brückenschlag zwischen der Identifizierung & Entwicklung (BRAIN und AnalytiCon), Formulierung & Produktion (Roquette) und Marketing & Verkauf (Konsumgüterprodukt-Unternehmen) von innovativen Süßungsmitteln in verschiedenen Segmenten im Bereich Lebensmittel und Getränke ermöglichen, was neue Chancen in verschiedenen Feldern der Konsumgüterindustrie eröffnet.

Laut eines kürzlich auf der Website marketsandmarkets.com publizierten Berichts wird der Markt für Zuckerersatzstoffe im Jahr 2015 auf 13,26 Mrd. US$ taxiert und es wird erwartet, dass bis ins Jahr 2020 etwa 16,53 Mrd. US$ erreicht werden, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 4,5% entspräche. In Bezug auf das Volumen an Zuckerersatzstoffen werden 17,03 Mio. Tonnen bis 2020 vorhergesagt. Es gibt einen stetig wachsenden Bedarf an neuen Konzepten mit natürlichen Süßstoffen, welche auf eine gesunde Art und Weise den Süßgeschmack von Zucker nachahmen. Der globale Markt für hochpotente Süßstoffe wurde gemäß einer Studie der Credit Suisse aus dem Jahr 2013 mit jährlich 1,2 Mrd. US$ berechnet. Gemäß einer Studie von Lux Research machen Zuckerersatzstoffe heutzutage bereits 22% des gesamten Süßstoffmarktes aus, wobei natürliche Süßstoffalternativen nur 1% davon repräsentieren. Im Zuge des Trends zu natürlichen und gesunden Inhaltsstoffen, haben diese natürlichen Alternativen das Potenzial, zwischen 2 und 25% der gesamten Saccharose in produktübergreifenden Kategorien wie Backwaren, Cerealien, Getränke und Konfektwaren zu ersetzen.

Über BRAIN:
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell der BRAIN steht heute auf zwei Säulen: „BioScience“ und „BioIndustrial“. Die Säule „BioScience“ umfasst das – zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene – Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern wie z.B. BASF, Ciba, Clariant, Evonik, DSM, Genencor, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Schering, Südzucker und Symrise, um nur einige zu nennen. Die zweite Säule „BioIndustrial“ umfasst die Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN. Die Gruppe erreichte eine gesamte operative Leistung etwas 25,7 Mio. EUR im Finanzjahr 2014/2015 und beschäftigte circa 220 Mitarbeiter.
www.brain-biotech.de

Über AnalytiCon Discovery
Die international agierende AnalytiCon Discovery GmbH ist der globale Marktführer auf dem Gebiet der Naturstoff (NP)-Bibliotheken mit vollständig aufgeklärten Strukturen. Mit 60 Mitarbeitern am Potsdamer Biotech-Campus, bietet AnalytiCon Dienstleistungen für jede Phase der Versorgungskette für NP-basierte Wirkstoffentdeckung und Entwicklung an. Das Unternehmen bietet die gesamte Spanne von Serviceleistungen für die schnelle Entwicklung von NP-basierten Leitstrukturen, von der Lieferung der Rohmaterialien bis zur Fermentation, der Isolierung und Strukturaufklärung im Hochdurchsatz bis hin zur NP-basierten medizinischen Chemie. Das von AnalytiCon angewendete innovative Technologiekonzept führte zu hochkarätigen Verträgen mit Unternehmen aus der pharmazeutischen, Lebensmittel und Kosmetikindustrie in Europa, USA und Japan. Mit der Zeit erlangte das Unternehmen Zugang zu 15% aller weltweit bekannten Naturprodukte, sowie zu tausenden bisher nicht veröffentlichten Strukturen. AnalytiCon hat außerdem das BIOS-Konzept (Biology Oriented Synthesis) etabliert, eine Technologie zur Entwicklung und Produktion fokussierter kombinatorischer Stoffbibliotheken basierend auf seltenen Kernstrukturen, welche bioaktive strukturelle Elemente enthalten (Nat-DiverseTM).
www.ac-discovery.com

Über Roquette
ROQUETTE „Wohlbefinden steigern durch das Beste der Natur“
Als familiengeführte Gruppe dient Roquette Kunden weltweit und ist führend bei Lebensmittel -Spezialinhaltstoffen und pharmazeutischen Hilfsstoffen. Die Produkte und Konzeptlösungen der Gruppe schaffen einen nachgewiesenen technologischen Nutzen für Ernährung und Gesundheit, maßgeschneidert für die Pharma-, Ernährungs-, Lebensmittelindustrie und für ausgewählte Märkte. Das Angebot von Roquette wird aus pflanzenbasierten Rohmaterialien wie Mais, Weizen, Kartoffeln und Erbsen produziert. Seit seiner Gründung vor über 80 Jahren beruhte das Wachstum der Gruppe auf Innovation, Leidenschaft für die Aufgaben und der Verpflichtung Ziele zu erfüllen.
Roquette ist in über 100 Ländern tätig, erwirtschaftet einen Umsatz von etwa 3,3 Mrd. Euro und beschäftigt derzeit mehr als 8000 Mitarbeiter weltweit.
www.roquette.com

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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Wundauflagen aus bakteriellem Alginat

(Mynewsdesk) BÖNNIGHEIM, ZWINGENBERG, KELHEIM (27.07.2016) Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts „AlBioTex“ haben Forscher der Hohenstein Institute, der B.R.A.I.N AG („BRAIN AG“; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) und der Kelheim Fibres GmbH die Entwicklung von Wundauflagen aus bakteriellem Alginat erfolgreich abgeschlossen. Ziel des Vorhabens (Förderkennzeichen 031A126 im BMBF-Programm BioIndustrie 2021) war es, einen biotechnologischen Prozess zur Herstellung von Alginat zu entwickeln und dieses zu faserbasierten Produkten für Wundauflagen zu verarbeiten. Das Bodenbakterium Azotobacter vinelandii diente dabei als natürliche Alginat-Ressource. Die herkömmliche, aufwändige Gewinnung des Biopolymers aus Braunalgen kann so umgangen und durch einen nachhaltigen, biotechnologischen Prozess ersetzt werden.

In dem Forschungsverbund waren das Hohenstein Institut für Textilinnovation gGmbH aus Bönnigheim (William-Küster-Institut für Hygiene, Umwelt und Medizin), das Bioökonomie-Unternehmen BRAIN AG aus Zwingenberg, der weltweit führende Hersteller von Viskose-Spezialfasern Kelheim Fibres GmbH und der Produzent hoch spezialisierter Stoffe für die Medizintechnik rökona Textilwerk GmbH aus Tübingen beteiligt. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Forschungspartner ist es erstmals gelungen, den kompletten Produktions- und Verarbeitungsprozess von der biotechnologischen Herstellung der bakteriellen Alginate über die Faserproduktion bis hin zur Herstellung textiler Flächen abzubilden.

Alginat ist ein Biopolymer (Polysaccharid) aus den glykosidisch verknüpften Monomeren Guluron- und Mannuronsäure. Das industrielle Anwendungsspektrum des Biopolymers wird dabei durch die Abfolge und das Verhältnis dieser beiden Zucker-Bausteine bestimmt. Vor allem der Einsatz in Wundverbandmaterial ist aufgrund der guten Bioverträglichkeit des Alginats sowie seiner enormen Flüssigkeitsaufnahmekapazität und seiner heilungsfördernden Eigenschaften sehr gefragt.

Das aus Algen gewonnene herkömmliche Alginat variiert aufgrund umweltbedingter Einflüsse stark in der Zusammensetzung seiner Zucker-Bausteine. Es erfordert eine aufwändige Aufbereitung, um hochreines und biochemisch definiertes Alginat zu gewinnen, wie es beispielsweise für medizinische Anwendungen benötigt wird. Die biotechnologische Alginatproduktion hingegen bietet die Möglichkeit, Biopolymere mit definierten Eigenschaften und gleichbleibender Qualität für die Verwendung in Medizinprodukten zu synthetisieren.

Die Kultivierung des Bodenbakteriums sowie der biotechnologische Herstellungs- und Isolationsprozess bakterieller Alginate konnten im 2013 begonnenen Forschungsvorhaben etabliert, optimiert und standardisiert werden. Durch die gezielte Optimierung der Alginatbiosynthese des Bakteriums gelang es den Forschern, die Zusammensetzung und somit die Eigenschaften und die Ausbeute des Alginats zu verbessern. Dadurch konnten sie maßgeschneiderte Alginate herstellen, die sich besonders gut zur Faserproduktion für den Einsatz in Medizinprodukten eignen. Auf einer Pilotanlage konnten die Forschungspartner Alginatfasern sowie Alginat-Viskose-Fasern spinnen und diese anschließend im Rahmen des etablierten Prozesses zu innovativen Vliesstoffen bzw. Wundauflagen verarbeiten. Bei Anwendungstests der neuartigen Wundauflagen überzeugte das biotechnologische Alginatprodukt durch ein deutlich verbessertes Flüssigkeitsaufnahmevermögen im Vergleich zu kommerziell verfügbaren marinen Alginat-Wundauflagen.

„Die im erfolgreich abgeschlossenen Forschungsprojekt erzielten Ergebnisse bilden die Basis für die Integration von bakteriellem Alginat in die industrielle Produktion“, stellt Dr. Guido Meurer, Mitglied der Geschäftsleitung der BRAIN AG fest. „Ein weiteres Ziel für die Zukunft ist es nun zudem, für das bakterielle Alginat weitere Anwendungsfelder zu definieren und somit neue Absatzmärkte für maßgeschneiderte „Spezial-Alginate“ zu erschließen“, ergänzt Dr. Daniela Beck von Kelheim Fibres. „Die Variation und Optimierung der Materialeigenschaften von Alginat waren bisher nicht, oder nur unter sehr großem Aufwand möglich. Dank des Einsatzes der Biotechnologie steht dem differenzierten Einsatz von Alginat im textilen Spezialitätenbereich nun nichts mehr im Wege“, freut sich Prof. Dirk Höfer von den Hohenstein Instituten.

An Alginat-Produkten aus biotechnologischer Produktion interessierte Industrieunternehmen sind eingeladen, an den Erfolgen der For-schungskooperation zu partizipieren. Eine Reihe möglicher Anwendungsfelder steht für eine Lizenzierung der Technologie zur Verfügung.

Über die Hohenstein Institute
1946 gegründet und bis heute als Familienunternehmen geführt, gehören die Hohenstein Institute mit insgesamt rund 650 Mitarbeitern am Standort Bönnigheim sowie in weltweit über 40 Kontaktbüros zu den bedeutendsten unabhängigen Forschungs- und Prüfungseinrichtungen im textilen Sektor. Ihre Kernkompetenz bildet einerseits die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung von innovativen Produkten und Verfahren sowie andererseits ein breites Spektrum von Textilprüfungen und Zertifizierungen, auf das zahlreiche Auftraggeber aus Industrie und Handel als bewährte Entscheidungsgrundlage für die Produktentwicklung und -vermarktung zurückgreifen.
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Textilingenieuren, Chemikern, Medizinern, Biologen und Physikern sind die Hohenstein Institute in der Lage, ihren Kunden entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette und damit verzahnten Wirtschaftszweigen im Hinblick auf ihre individuellen Anforderungen einen umfassenden und maßgeschneiderten Komplettservice aus einer Hand zu bieten – von der Beratung über Forschungs- und Prüfaufträge bis hin zu Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen. Die Forschung und Entwicklung am Life-Science Fachbereich William-Küster-Institut für Hygiene, Umwelt & Medizin beschäftigt sich mit textilabhängigen Gesundheitseinflüssen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Wechselwirkungen von Materialien und Produkten mit dem Menschen und der Umwelt.
www.hohenstein.de

Über BRAIN
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell der BRAIN AG steht heute auf zwei Säulen: „BioScience“ und „BioIndustrial“. Die Säule „BioScience“ umfasst das – zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene – Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern. Die zweite Säule „BioIndustrial“ beschäftigt sich mit der Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN AG.
www.brain-biotech.de

Über Kelheim Fibres GmbH
Kelheim Fibres ist der weltweit führende Hersteller von Viskose-Spezialfasern. Im Werk Kelheim verbinden sich fortschrittliche Technologien mit technischem Fachwissen und einem herausragenden Kundenservice. Circa 90.000 Tonnen Viskosefasern werden jedes Jahr hier produziert und getestet – und kommen dann in unterschiedlichsten Produktbereichen zur Anwendung. Diese hochwertigen Fasern werden in 44 Länder auf 5 Kontinenten exportiert. Innovation ist unverzichtbarer Schwerpunkt der Anstrengungen.
Kelheim Fibres fördert Entwicklungspartnerschaften mit ihren Kunden und nutzt die Pilotanlagen in Kelheim, um perfekt maßgeschneiderte Fasern zu schaffen. Von High-Tech Bekleidung über Hygieneprodukte bis hin zu Spezialpapieren – Hersteller verschiedenster Endprodukte vertrauen auf diese Fasern und suchen gemeinsam mit Kelheim Fibres nach zukunftsweisenden Lösungen.
www.kelheim-fibres.com

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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BRAIN und PS Biotech kooperieren auf dem Gebiet der biotechnologischen Prozessoptimierung

(Mynewsdesk) Zwingenberg und Aachen 14 Juni 2016. Das Unternehmen B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG („BRAIN AG“; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) und das Aachener Startup Unternehmen PS Biotech GmbH kooperieren auf dem Gebiet der Optimierung biotechnologischer Produktionsprozesse. Im Rahmen der von der BRAIN AG koordinierten strategischen Allianz NatLifE 2020, welche seit März erfolgreich in der 2. Förderphase vom BMBF co-finanziert wird, arbeitet PS Biotech GmbH zusammen mit BRAIN an der Optimierung der Substratbereitstellung bei der Biofermentation.

Das 2013 gegründete Unternehmen PS Biotech ist ein Spin off der RWTH Aachen und ist spezialisiert auf die Entwicklung polymerer Freisetzungssysteme zur Realisierung von Fed-Batch Fütterung im Kleinkulturmaßstab. In der im März 2016 gestarteten zweiten Förderperiode der NatLife 2020 Allianz werden von der BRAIN besonders sichere und robuste mikrobielle Expressionssysteme entwickelt, die in den nächsten Jahren zur Produktion von Proteinen, Peptiden oder Naturstoffen für die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie genutzt werden sollen.

Die PS Biotech GmbH wird im Rahmen des Projektes individuell abgestimmte Freisetzungssysteme zur optimierten Fütterung der Mikroorganismen entwickeln, welche eine frühe Selektion der optimalsten Produktionsstämme unter produktionsnahen Bedingungen ermöglicht. „Die Zeit von der Entwicklung bis zur Produktion wird durch die Nutzung dieser Technologie signifikant verkürzt“, sagt Sebastian Selzer von PS Biotech. „Darüber hinaus wird der Entwicklungsgang mit Hilfe der polymerbasierten Technologie robuster und ressourceneffizienter gestaltet.“

Die in dem gemeinsam entwickelten Verfahren einsetzbaren mikrobiellen Expressionssysteme sind dabei sehr vielseitig und umfassen unter anderem die Hefe Pichia pastoris, die gern zur Produktion von Proteinen und Peptiden eingesetzt wird. Aktuell wird in der Kooperation ein Glycerin-freisetzendes Polymersystem in der Mikrotiterplatte entwickelt, das speziell auf die Kultivierung von Pichia pastoris abgestimmt ist.

„Durch die Nutzung der polymerbasierten Freisetzungssysteme sowohl im Screening als auch in der Prozessentwicklung verspricht sich BRAIN eine Zeitersparnis von mehr als 30% im Vergleich zu klassischen Verfahrensentwicklung“, stellt Dr. Christian Naumer, Plattform-Koordinator BioProcess Development von BRAIN fest. „Zusätzlich ist es in den prozessnahen Mikrotiterplatten möglich, eine Vielzahl von potentiellen Produktionsstämmen parallel zu analysieren und so den bestmöglichen Stamm frühzeitig im Prozess zu identifizieren. Ein weiterer Vorteil liegt in der guten Übertragbarkeit der im Screening erzielten Ergebnisse bei der Prozessentwicklung auf größere Maßstäbe, was dazu führt, dass das Scale Up in unseren Anlagen wesentlich vereinfacht wird.“

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Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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BRAIN setzt positive Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2015/16 fort

(Mynewsdesk) *  Leichtes Wachstum der Gesamtleistung auf 13,0 Mio. Euro
*  Zweistellige Wachstumsrate in BioScience Segment
*  Ölpreisbedingter Nachfragerückgang bei Enzymen zur Bioethanol-Produktion
*  Ergebnisentwicklung durch Einmalkosten (IPO) beeinflusst

Zwingenberg, 31. Mai 2016: Die B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG („BRAIN AG“; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) hat heute ihre Ergebnisse für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 veröffentlicht. Demnach steigerte die BRAIN Gruppe ihre Gesamtleistung im Berichtszeitraum vom 1. Oktober 2015 bis 31. März 2016 gegenüber der Vorjahresperiode von 12,8 Mio. Euro auf 13,0 Mio. Euro. Dabei entwickelte sich das Geschäft der Gruppe bis auf eine Ausnahme sehr positiv. Während es im Segment „BioIndustrial“ zu einem Nachfragerückgang bei Enzymen für die Bioethanol-Herstellung kam, wurde im Segment „BioScience“ eine zweistellige Wachstumsrate erzielt.

Die Gesamtleistung des Segments „BioIndustrial“ verringerte sich im ersten Halbjahr 2015/16 um 7 Prozent, von 7,1 Mio. Euro in der Vorjahresperiode auf 6,6 Mio. Euro. Wesentlich für diese Entwicklung ist der Rückgang im Enzymgeschäft der Tochtergesellschaft WeissBioTech, wo die Wachstumserfolge bei „Specialty Enzymes“ durch die ölpreisbedingt schwache Nachfrage nach „Bulk Enzymes“ zur Bioethanol-Herstellung aufgezehrt wurden.

Bioethanol dient im Transportbereich als Austauschstoff für Benzin aus Erdöl. Durch den starken Ölpreisverfall war Öl insbesondere im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 teilweise billiger als Bioethanol. Entsprechend gering war somit die Nachfrage nach Bioethanol und damit den Enzymen zu dessen Herstellung. Die strategische Fokussierung der WeissBioTech auf den rentableren und stark wachsenden Bereich der Specialty Enzymes wird auch vor diesem Hintergrund weiter vorangetrieben und ausgebaut. Der Anteil des industriellen Produktgeschäftes, zusammengefasst im Segment „BioIndustrial“, an der Gesamtleistung der BRAIN Gruppe verringerte sich entsprechend von 55 Prozent auf 51 Prozent. Die übrigen 49 Prozent wurden in dem Segment „BioScience“, also dem Kooperationsgeschäft der BRAIN, erzielt. Hier erhöhte sich die Gesamtleistung im ersten Halbjahr 2015/16 um 11 Prozent von 5,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 6,4 Mio. Euro.

Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich im Vorjahresvergleich von -2,1 Mio. Euro auf -5,3 Mio. Euro. Bereinigt um die einmaligen IPO-Kosten in Höhe von 1,1 Mio. Euro sowie um den nicht liquiditätswirksamen Personalaufwand aus anteilsbasierten Mitarbeitervergütungsprogrammen in Höhe von 0,9 Mio. Euro betrug das bereinigte EBIT der BRAIN Gruppe in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2015/16 insgesamt -3,3 Mio. Euro. Hiervon entfielen -0,2 Mio. Euro auf das Segment „BioIndustrial“ und -3,1 Mio. Euro auf das Segment „BioScience“.

„Die Industrialisierungsstrategie und der Ausbau unserer eigenen Produkt-Pipeline schreiten weiter planmäßig voran. Durch eine zunehmende Fokussierung auf Specialty Enzyme, z.B. für die Nahrungsmittel- und Fruchtsaftindustrie, verringern wir kontinuierlich auch die Abhängigkeit vom Ölpreis, die die ansonsten sehr positive Entwicklung im ersten Halbjahr leider überdeckt hat. Daneben können wir uns weiterhin auf unser Kollaborationsgeschäft mit Industriepartnern als solides zweites Standbein verlassen, wie auch das erste Halbjahr 2015/16 wieder gezeigt hat. So werden wir den Kurs des profitablen Wachstums fortsetzen und gehen aus heutiger Sicht davon aus, den EBIT-Break Even planmäßig im Verlauf des Geschäftsjahres 2017/18 zu erreichen“, so Dr. Jürgen Eck, Vorstandsvorsitzender der BRAIN AG.

Ausführlichere Erläuterungen zu den Halbjahreszahlen sind im Halbjahresfinanzbericht zum 31. März 2016 enthalten, der unter [www.brain-biotech.de/investor-relations/finanzpublikationen](https://www.brain-biotech.de/investor-relations/finanzpublikationen/) abrufbar ist.
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Disclaimer
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Managements der BRAIN AG wider und basieren auf Informationen, die dem Management zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse und Entwicklungen und sind mit bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse der BRAIN AG und des BRAIN Konzerns und Entwicklungen betreffend die BRAIN AG und des BRAIN Konzerns können daher aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere in Bezug auf steuerliche Regelungen, sowie andere Faktoren einen Einfluss auf die zukünftigen Ergebnisse und Entwicklungen der BRAIN AG haben. Die BRAIN AG übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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BRAIN gratuliert NatLifE 2020 Partner Merck zum Erhalt des BSB Innovationspreises

(Mynewsdesk) Zwingenberg, 9. Mai 2016 – Die BRAIN AG (ISIN DE0005203947 / WKN 520394), Koordinator der strategischen Allianz NatLifE 2020, beglückwünscht ihren strategischen Partner Merck zum Erhalt des diesjährigen BSB Innovationspreises. Die BRAIN kooperiert seit 2013 mit Merck in einer strategischen Partnerschaft zur gemeinsamen Entwicklung innovativer Kosmetika. Das Darmstädter Partnerunternehmen erhielt den begehrten Innovationspreis für seinen kosmetischen Wirkstoff RonaCare® SereneShield, den die Forscher von BRAIN und Merck in Phase 1 der strategischen Allianz NatLifE 2020 evaluiert hatten. Die innerhalb der Kosmetikbranche hoch angesehene Auszeichnung wurde diesen April anlässlich der „InCosmetics“-Messe in Paris zum 14. Mal von einer Fachjury verliehen.

Fettige, unreine Haut ist nicht unbedingt mit dem Ende der Pubertät aus der Welt. Auch Erwachsene können noch von derartigen Hautproblemen wie auch Akne betroffen sein. Die nachgewiesene Wirksamkeit des kosmetisch aktiven Inhaltsstoffes zur Pflege solcher Hautirritationen überzeugte dementsprechend auch die Jury des BSB Innovationspreises.

„Gemeinsam mit Merck freuen wir uns sehr über diese renommierte Auszeichnung und gratulieren unserem strategischen Partner von Herzen zu diesem großartigen Erfolg, der auf einer intensiven und produktiven Zusammenarbeit der beiden Unternehmen im Rahmen der NatLifE 2020 fußt. Innerhalb von nur zwei Jahren ist es uns gelungen, einen innovativen Produktkandidaten zu identifizieren und von der ersten Idee bis zur belegten Wirksamkeit zu führen. Bereits kurz nach den ersten viel versprechenden Ergebnissen registrierte unser Partner schon ein großes Interesse seitens der Kosmetikbranche“, so Dr. Michael Krohn, Executive VP BioActives Development bei BRAIN. „Innerhalb der NatLifE Allianz haben wir es hier mit der ersten Substanz zu tun, die es von einem frühen Stadium der Forschung entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zur Marktreife geschafft hat. Unser in der strategischen Allianz NatLifE 2020 entwickeltes Konzept trägt nunmehr also Früchte.“

RonaCare® SereneShield wurde in den ersten zwei Jahren der NatLifE 2020 Allianz von beiden Unternehmen gemeinschaftlich erforscht und gehörte in der Folge zu den ersten Substanzen im Dermokosmetikportfolio von Merck, das ausgewählte Wirkstoffe zur Pflege anspruchsvoller Haut bereithält. Das Produkt hat eine einzigartige und besondere Dreifachwirkung auf die Haut: es rejustiert die Mikroflora der Haut, reduziert Entzündungen und reguliert ferner die Talgbildung.

Die ersten Forschungsaktivitäten rund um das Molekül wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Arbeiten in der strategischen Allianz NatLifE 2020 zugunsten der Merck co-finanziert.

Über NatLifE 2020
In der strategischen Allianz NatLife2020 sind aktuell 22 Partner aus Industrie, KMU und akademischer Forschung vereint. Die Allianz ist auf 9 Jahre angelegt, trägt das Förderkennzeichen FKZ 031A206 und hat ein Gesamtvolumen von 30 Mio. €. Die Allianz wurde als erste strategische Allianz am 01.02.2013 nach Zugang des Förderungsbescheids im Rahmen der Ausschreibung „Innovationsinitiative Industrielle Biotechnologie“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) co-finanziert. Koordinator der Allianz ist die BRAIN AG in Zwingenberg. Die auf 3 Jahre angelegte Phase 2, die Entwicklungsphase der Allianz, hat planungsgemäß zum 01.03.2016 begonnen.

Über BRAIN
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen „weißen“ Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Lösungen. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen „BioArchive“, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 102 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Evonik Degussa, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.

www.brain-biotech.de

Über Merck

Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials. Rund 50.000 Mitarbeiter arbeiten daran, Technologien weiterzuentwickeln, die das Leben bereichern – von biopharmazeutischen Therapien zur Behandlung von Krebs oder Multipler Sklerose über wegweisende Systeme für die wissenschaftliche Forschung und Produktion bis hin zu Flüssigkristallen für Smartphones oder LCD-Fernseher. 2015 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 12,85 Milliarden Euro. Gegründet 1668 ist Merck das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümerin des börsennotierten Konzerns. Merck mit Sitz in Darmstadt besitzt die globalen Rechte am Namen und der Marke Merck. Einzige Ausnahmen sind die USA und Kanada, wo das Unternehmen als EMD Serono, MilliporeSigma und EMD Performance Materials auftritt.

www.merckgroup.com

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
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Workshop für Bioökonomie im Lebensmittelbereich: Von der Produktidee zum Geschäftsmodell

(Mynewsdesk) Freising – Um Forschung und Entwicklung entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette voranzutreiben, veranstalten das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) und die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) am 9. und 10. Juni 2016 in Freising einen Kreativ-Workshop. Unter dem Motto „ProWert– Biobasierte Produktideen entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette“ entwickeln die Teilnehmer Ideen im Bereich Bioökonomie. Ziel ist es, konkrete Geschäftsmodelle und Forschungsanträge zu erarbeiten.

Neben grundlegenden Informationen zur Bioökonomie und Forschungsförderungen steht beim Kreativ-Workshop die Produktidee im Vordergrund. Dafür haben KErn und LfL renommierte Experten aus der Start-up Szene, der Ernährungswirtschaft, der Wissenschaft sowie der Forschungsförderung gewinnen können. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Ideen-Workshop ProWert.

Von ursprünglichen Kulturarten bis zu Chemiebausteinen aus der Natur

In Impulsvorträgen erfahren die Teilnehmer am ersten Tag, wo Bioökonomie bereits Anwendung gefunden hat. Zu den vier Themen Potenziale ursprünglicher Kulturarten, Direktvermarktung, Handelskonzepte sowie Chemiebausteine aus der Natur erarbeiten sie im Rahmen moderierter Gruppenarbeit Ideen. Am zweiten Tag erhalten Wissenschaftler, Unternehmer und Start-ups umfangreiche Informationen zur Finanzierung der Projektidee. Intention des Workshops ist die Frage, wie man Produkte aus ursprünglichen Kulturarten entwickeln kann, damit es sich für den Erzeuger lohnt, sie anzubauen. Denn historische Saaten von Getreiden oder Leguminosen müssen immer wieder auf das Feld gebracht werden, um die Biodiversität langfristig zu sichern.

Wege zum Verbraucher: Direktvermarktung und moderne Handelskonzepte

Bioökonomie steht für den Strukturwandel von einer erdöl- zu einer biobasierten Wirtschaft, der ökonomischen Wohlstand mit ökologischer und gesellschaftlicher Verträglichkeit vereint. Um diese Entwicklungen zu unterstützen, fördert die Bundesregierung das Forschungsfeld der Bioökonomie.

„Entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette sind die Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft, um bei Anbau, Verarbeitung, Verpackung, Handel, Logistik und Vertrieb biobasierte Produkte einzusetzen“, sagt Christine Röger, Bereichsleiterin Wissenschaft am KErn. „Das wollen wir ändern.“

Weitere Informationen und Anmeldung zum Kreativ-Workshop unter www.kern.bayern.de/prowert

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) .

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Das Kompetenzzenturm für Ernährung (KErn) an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft wurde 2011 gegründet und ist in Kulmbach und Freising angesiedelt.

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BRAIN und Südzucker kooperieren bei der stofflichen Nutzung von CO2 durch Mikroorganismen

(Mynewsdesk) Zwingenberg und Mannheim, 13. April 2016 – Die BRAIN AG (ISIN DE0005203947 / WKN 520394), ein in Europa führendes Bioökonomie-Unternehmen, und der EU-weit größte Zuckerproduzent, die Südzucker AG (ISIN DE0007297004 / WKN 729700), intensivieren ihre Kooperation auf dem Gebiet der mikrobiellen Kohlendioxid-Verwertung. Die Kooperation, welche als Teil der strategischen Allianz ZeroCarb FP partiell vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) co-finanziert wird, hat das Ziel, den industriellen Nebenstrom CO2 mittels optimierter Plattformorganismen einer Vielzahl interessanter Zwischenprodukte zuzuführen. In der Phase 1 der Allianz wurde ein zweistufiger Prozess erfolgreich im Labormaßstab entwickelt. Die beiden Partner haben aufgrund der guten Resultate nun einen Antrag auf weitergehende Förderung beim BMBF eingereicht, um in der Phase 2 der strategischen Allianz ZeroCarb FP an der CO2 emittierenden Bioethanol-Anlage in Zeitz einen Scale Up in eine Technikumsanlage zu realisieren.

Die Etablierung nachhaltiger Prozesse und die Nutzung von Nebenströmen zur Erreichung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft ist das zentrale Streben der Bioökonomie. Schon seit vielen Jahren verfolgt die Südzucker Programme, bei denen unter Nutzung von industriellen Nebenströmen Kuppelprodukte entstehen, die den Wirkungsgrad von Produktionsanlagen verbessern helfen. Der Technologiepartner BRAIN hat in der Vergangenheit bereits die Optimierung verschiedener biotechnologischen Prozesse der Südzucker, u.a. den Produktionsprozess von Palatinose™, begleitet.

Aktuell verfolgen die beiden Partner das Ziel, das bei der Herstellung von Bioethanol entstehende CO2 einer stofflichen Nutzung zuzuführen. Die aus CO2 entstehenden Zwischenprodukte, darunter u.a. Mono- oder Dicarbonsäuren, können dabei als Spezialitäten-Produkte der bislang von fossilen Rohstoffen abhängigen Bioplastikindustrie zugeführt werden.

„Schon seit vielen Jahren ist die Südzucker AG bestrebt, ihre Produktionsprozesse hinsichtlich Ausbeute und Energieeffizienz möglichst nachhaltig zu gestalten. Auch bei der Nutzung von kohlenstoffhaltigen Nebenströmen haben wir bereits viele Erfolge erzielen können, “ stellt Dr. Wolfgang Wach, Leiter der Abteilung Biotechnologie in der Zentralabteilung Forschung, Entwicklung und Service (ZAFES) der Südzucker, fest. „Die Kooperation mit BRAIN ergänzt in hervorragender Weise unsere eigenen Forschungsaktivitäten in dem Bereich der stofflichen Nutzung von CO2. Ein Projekt mit Algen als CO2-Verwerter konnte in diesem Zusammenhang gerade erfolgreich abgeschlossen werden.“

„Durch die Zusammenarbeit mit der BRAIN AG wollen wir die stoffliche Nutzung von Nebenströmen in unseren industriellen Prozessen auf eine breitere Basis stellen. Die ersten, bereits viel versprechenden Ergebnisse bei der mikrobiellen Nutzung des CO2 aus Bioethanol-Anlagen bestätigen, dass wir zusammen mit unserem strategischen Partner BRAIN unsere Ziele erreichen werden“, sagt Edda Höfer, Projektleiterin in der ZAFES bei Südzucker.

„Wir freuen uns, dass wir bei der Nutzung von CO2 als Wertstoff die ersten Meilensteine innerhalb unserer Kooperation erreichen konnten. Auf Basis des erfolgreich etablierten Laborverfahrens wollen wir nun zusammen mit unserem strategischen Partner Südzucker in der Phase 2 der ZeroCarbFP eine erste Technikumsanlage an der bestehenden Bioethanol-Produktionsanlage in Zeitz etablieren und so Wege für eine nachhaltige stoffliche Nutzung von Nebenströmen legen“, sagt Dr. Jürgen Eck, CEO der BRAIN AG. „Wir sehen darüber hinaus das Potential, die gemeinsam mit unserem Partner entwickelte Technologie auch in anderen Prozessen, bei denen CO2 emittiert wird, einzusetzen und so einer breiten industriellen Nutzung zuzuführen. Die Mikroorganismen sind genügsam und können sich unterschiedlichen CO2-Quellen sehr gut anpassen.“

„Mit dem hier in der Kooperation etablierten zweistufigen Verfahren der stofflichen CO2-Verwertung ist uns ein großer Durchbruch gelungen. Die im Vergleich zu alternativen Prozessen niedrige Temperatur des CO2 Gases ermöglicht eine deutlich effektivere Substratbereitstellung und entsprechend hohe CO2-Fixierungsraten der Mikroorganismen der ersten Stufe konnten erreicht werden“, stellt Dr. Jörg Mampel, Projektleiter und Mikrobiologe der BRAIN, fest. „In der zweiten Stufe konnten wir durch die Einbindung eines Plattformorganismus unserem Partner Südzucker ein ganzes Portfolio von interessanten Produkt-Kandidaten ermöglichen. Dass es uns gelungen ist, den Laborprozess in so kurzer Zeit zu etablieren, freut uns bei BRAIN sehr!“

Über BRAIN
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen „weißen“ Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Lösungen. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen „BioArchive“, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 102 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Evonik Degussa, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
www.brain-biotech.de

Über die Südzucker-Gruppe
Südzucker ist mit den Segmenten Zucker, Spezialitäten, CropEnergies und Frucht eines der führenden Unternehmen der Ernährungsindustrie. Im traditionellen Zuckerbereich ist die Gruppe weltweit die Nummer eins mit 29 Zuckerfabriken und zwei Raffinerien von Frankreich im Westen über Belgien, Deutschland, Österreich bis hin zu den Ländern Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Ungarn, Bosnien und Moldau im Osten. Das Segment Spezialitäten mit den Bereichen funktionelle Inhaltsstoffe für Lebensmittel und Tiernahrung (BENEO), Tiefkühl-/Kühlprodukte (Freiberger), Portionsartikel (PortionPack Europe) und Stärke ist auf dynamischen Wachstumsmärkten tätig. Das Segment CropEnergies umfasst die Bioethanolaktivitäten in Deutschland, Belgien, Frankreich und Großbritannien. Mit dem Segment Frucht ist die Unternehmensgruppe weltweit tätig, im Bereich Fruchtzubereitungen Weltmarktführer und bei Fruchtsaftkonzentraten in Europa in führender Position.
Mit rund 18.500 Mitarbeitern erzielte der Konzern 2014/15 einen Umsatz von 6,8 Milliarden Euro.
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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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BRAIN IPO: Ende der Stabilisierungsperiode und Ausübung der Greenshoe Option

(Mynewsdesk) Zwingenberg, 10. März 2016: Die B.R.A.I.N. Biotechnology Research And Information Network AG („BRAIN AG“; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) wurde von der ODDO SEYDLER BANK AG darüber informiert, dass die Stabilisierungsperiode im Rahmen des Börsengangs mit dem gestrigen Tag planmäßig beendet wurde. Zu diesem Tag hat ODDO SEYDLER die Greenshoe Option in Höhe von 108.054 Aktien ausgeübt. Damit sind die beim Börsengang mehr zugeteilten 108.054 Aktien, die von der MP Beteiligungs-GmbH zunächst in Form eines Wertpapierdarlehens zur Verfügung gestellt wurden, vollständig platziert. Der Anteil der MP Beteiligungs-GmbH an der BRAIN AG sinkt auf 39,2%, der Free Float liegt aktuell bei 22,0%.

Im Rahmen des Börsengangs der BRAIN AG war die ODDO SEYD-LER BANK AG als Stabilisierungsmanager berechtigt, bis zum dreißigsten Kalendertag nach der am 9. Februar 2016 erfolgten Aufnahme der Börsennotierung der Aktien der BRAIN AG Maßnahmen zur Stützung des Börsen- oder Marktpreises der Aktien der BRAIN AG zu ergreifen (Stabilisierungsmaßnahmen). Stabilisierungsmaßnahmen wurden nur in geringem Maße am 9. Februar 2016, dem ersten Tag der Stabilisierungsperiode, durchgeführt. Sie fanden zu Preisen zwischen 8,90 Euro und 9,00 Euro statt. Die entsprechende Bekanntmachung gemäß Artikel 9 Abs. 3 Verordnung (EG) Nr. 2273/2003 der Kommission der Europäischen Gemeinschaften ist auf der Webseite der BRAIN AG unter www.brain-biotech.de/investor-relations/boersengang abrufbar.

„Das Ergebnis der Stabilisierungsperiode und die positive Kursentwicklung seit dem Beginn der Notierungsaufnahme zeigen, dass unsere Aktien nachhaltig im Markt platziert sind und bestätigen nochmals das Vertrauen der Investoren in die langfristigen Wachstumsperspektiven der BRAIN AG in dem Wachstumssegment Bioökonomie. Unser IPO-Projekt ist mit der ausgeübten Greenshoe Option erfolgreich abgeschlossen“, so Dr. Jürgen Eck, Vorstandsvorsitzender der BRAIN AG. „Dies ist ein zusätzlicher Ansporn für uns, die enormen Potenziale der Bioökonomie konsequent auszuschöpfen und unsere Industrialisierungsstrategie weiter voranzutreiben und weiter auszubauen.“

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Über BRAIN
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell der BRAIN steht heute auf zwei Säulen: „BioScience“ und „BioIndustrial“. Die Säule BioScience umfasst das – zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene – Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern. Die zweite Säule „BioIndustrial“ umfasst die Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN. Weitere Informationen finden Sie unter www.brain-biotech.de.

Disclaimer
Diese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren dar. Das öffentliche Angebot von Wertpapieren der B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG ist bereits abgeschlossen. Diese Mitteilung ist nicht zur Veröffentlichung in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien oder Japan gedacht.
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Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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Erfolgreiche Zwischenevaluierung der Strategischen Allianz NatLifE 2020

Phase 2 der Allianz startet planungsgemäß zum 01.03.2016

(Mynewsdesk) Zwingenberg, 01.03.2016 – Die strategische Allianz NatLifE 2020, welche am 01.02.2013 als erste Forschungsallianz des BMBF Programms „Innovationsinitiative Industrielle Biotechnologie“ in die Förderung ging, wurde nach knapp drei Jahren erfolgreicher Forschung und Entwicklung Ende 2015 von einem durch das BMBF berufenen Gutachtergremium einer wissenschaftlichen Zwischenevaluierung unterzogen. Insgesamt 14 Vertreter der Allianz stellten sich zusammen mit dem Koordinator BRAIN AG den Fragen der Gutachter. Dabei wurde zum einen über die zurückliegenden 3 Jahre der gemeinsamen Forschung Bericht erstattet. Parallel wurde den Prüfern über die Planung für die Phase 2 der NatLifE 2020 Auskunft gegeben. Die Gutachter empfohlen die Fortführung der Förderung der strategischen Allianz NatLifE 2020. Planungsgemäß beginnt die auf drei Jahre angelegte Phase 2 zum 01.03.2016 und endet am 28.02.2019. Eine weitere dreijährige Phase 3 der NatLifE 2020 ist geplant und wird dem Gutachtergremium Ende 2018 vorgestellt.

Der gemeinsame Ansatz der NatLifE 2020 ist es, mit Hilfe der Biotechnologie und dem Verständnis der biologischen Systeme eine neue Generation nachhaltig produzierter biologisch aktiver Komponenten als Wirkstoffe für verbesserte Rezepturen für die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie zu entwickeln, die einen deutlich erkennbaren Beitrag zur Verbesserung von Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen leisten.

Der Fokus der zurückliegenden drei Jahre lag auf Forschungsarbeiten zur Identifizierung von bioaktiven Wirkstoffen. Die so identifizierten Moleküle sollen nun in den beiden folgenden Abschnitten der NatLifE 2020, der Entwicklungs- und der Pilotphase, weiter entlang der Wertschöpfungskette entwickelt werden.

In der ersten Phase der NatLifE 2020 konnten bisher bereits acht wissenschaftliche Publikationen, zahlreiche Fachtagungsbeiträge (25) sowie erste Patentanmeldungen (6 + 3 in Planung) erarbeitet werden, welche die Qualität des bisher Erreichten sowohl auf wissenschaftlicher als auch auf wirtschaftlicher Ebene manifestieren. Erste positive Tests von einigen der gefundenen bioaktiven Substanzen in Verkostungs- und Anwendungsexperimenten runden die erfolgreichen Arbeiten der Allianz ab. Die bisher erzielten Resultate der Phase 1 überzeugten die Gutachter ebenso wie die geplanten Vorhaben in Phase 2. Die Allianz wird somit weiter vom BMBF gefördert. Die Phase 2 hat einen Schwerpunkt auf der Entwicklung der bioaktiven Naturstoffe aus Phase 1.

„Die erreichten Ergebnisse der Phase 1 haben unsere Erwartungen als Koordinator in vielen Bereichen übertroffen. Es ist schon beeindruckend, dass bereits nach so kurzer Zeit der Forschung erste Substanzen in der Anwendungstestung sind und dort viel versprechende Ergebnisse liefern“, sagt Dr. Michael Krohn, Unit Head BioActives & Performance Proteins bei der BRAIN AG. „Innerhalb der Allianz herrscht ein offener Informationsaustausch, der vorwettbewerblich bereits viele Synergien offenbart und die Forschungsaktivitäten der Partner immens beschleunigt hat.“

„Für die nun anstehende zweite Phase der NatLifE 2020 haben wir die insgesamt 22 Mitglieder der Allianz, darunter neben dem Koordinator BRAIN aktuell u.a. AB Enzymes und AnalytiCon Discovery, aufgrund der Verschiebung des Schwerpunkts der Arbeiten in Richtung Entwicklung stärker auf Industriepartner ausgerichtet“, stellt Dr. Dirk Sombroek, Koordinator der Allianz und Plattformkoordinator bei der BRAIN AG, fest. „Für die am 01.03.2016 startende Entwicklungsphase konnten wir neben der Henkel AG & Co. KGaA auch die Phyton Biotech GmbH als neue Partner gewinnen. Davon versprechen wir uns für die Allianz weiteres Synergiepotential, insbesondere in Richtung Zulassung und Vermarktung der gefundenen Naturstoffe. Als weiterer Technologiepartner verstärkt die Fraunhofer EMB in Lübeck das NatLifE 2020 Team.“

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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Sechs Kandidaten für Innovationspreis Bio-based Material of the Year 2016 nominiert

Sechs Kandidaten für Innovationspreis Bio-based Material of the Year 2016 nominiert

(NL/2704102819) Schon zum neunten Mal wird in diesem Jahr das Bio-based Material of the Year gekürt. Der Innovationspreis richtet sich an die junge, innovative Biowerkstoff-Industrie. Ausgezeichnet werden neue bio-basierte Werkstoffe und ihre Anwendungen, die im Jahr 2015 oder 2016 am Markt eingeführt wurden bzw. werden.

Welche der zahlreichen Einreichungen in die engere Auswahl gekommen sind steht jetzt fest. Die Sieger werden vom Fachpublikum der International Conference on Bio-based Materials (Biowerkstoff-Kongress) gewählt, die am 5. und 6. April 2016 in Köln (http://www.biowerkstoff-kongress.de) stattfindet.
Von den mehr als 20 eingereichten Werkstoffen und Produkten wurden in diesem Jahr sechs für den Innovationspreis nominiert. Die benannten Firmen stammen aus Belgien, Schweden, England, den USA und Deutschland. Sie werden den Konferenzteilnehmern in 10-minütigen Präsentationen ihre jeweilige Innovation vorstellen. Diese wählen im Anschluss drei Sieger, die Preisverleihung findet im Rahmen des Dinners am Abend des ersten Veranstaltungstages statt. Gesponsert wurde der Innovationspreis von der InfraServ GmbH Knapsack. Die Anmeldung zur Konferenz erfolgt online über: http://www.bio-based.eu/conference, 250 Teilnehmer werden erwartet.

Die Top 6-Kandidaten sind:
1) Amyris Inc. (US), https://amyris.com: Myralene-10 Ein neues Hochleistungs-Lösungsmittel aus Beta-Farnesen, hergestellt aus nachhaltigen Quellen und zu konkurrenzfähigen Preisen. Mit Spezialhefen aus dem Saft des Zuckerrohrs gewonnen, wird MyraleneTM im industriellen Maßstab produziert und kann vielfältig verwendet werden, z. B. für Handwaschmittel. Es besitzt gute thermische, oxidative und hydraulische Stabilität, ein ebenfalls gutes Viskositätsprofil, ist farblos, geruchsarm und gut biologisch abbaubar.

2) Covestro Deutschland AG (DE), http://www.covestro.de/en.aspx: Impranil®eco Eine wässrige, bio-basierte PUR-Dispersion für Textilbeschichtungen. Covestro hat eine Technologie entwickelt, die bis zu 65 %-Anteile an nachwachsenden Rohstoffen in Polyurethan-Dispersionen erlaubt. Impranil®eco kann in allen Schichten von Hochleistungstextilien verwendet werden und ermöglicht einen Anteil von 43 % – 65 % an erneuerbarem Kohlenstoff.

3) Evonik Nutrition & Care GmbH (DE), http://corporate.evonik.com/en/company/segments/nutrition-care/pages/default.aspx: REWOFERM® SL 446 Ein neuartiges, sophorolipid-ähnliches Biotensid, dass mit natürlichen, gentechnikfreien Hefen aus in Europa produziertem Zucker und Ölen hergestellt wird. Dadurch hat es einen geringen Kohlenstoffanteil und ist vollständig bio-basiert. Neben seinem herausragenden toxikologischen und ökologischen Profil ist es vollständig biologisch abbaubar.

4) Orineo BVBA (BE), http://orineo.com: Touch of Nature Gefülltes, bio-basiertes Harz für ansprechende Biowerkstoffe aus Kaffeesatz und anderen Restprodukten. Diese neuartigen Biowerkstoffe haben eine Lebenszeit von 20 Jahren und können aus Korken, Beerensamen oder Olivenblättern hergestellt werden, um unterschiedliche Farben und Muster zu erhalten. Die bio-basierte flüssige Formulierung aus diesen Nebenströmen wird im industriellen Maßstab hergestellt und sorgt für nahtlose Bodenbeläge, Tischplatten und Möbel.

5) SIP Ltd (UK), http://www.sip.com: SIPDRILL RS Das erste 100-prozentig erneuerbare Kohlenstoff-Bohrspülmittel aus Alken für Hochleistungssysteme zur Bohrschlammaufbereitung (Drilling-Mud-Systems). Durch Fermentierung von nachhaltig produziertem Zucker werden Farnesen, Beta-Farnesen und n-Hexadecen gewonnen, deren Eigenschaften auf die Nutzung in Drill-Mud-Systems zugeschnitten sind.

6) Tetra Pak International S.A. (SE), http://www.tetrapak.com: Tetra Rex® Bio-based Die weltweit erste Verpackung für gekühlte flüssige Lebensmittel komplett aus nachwachsenden Rohstoffen. Der bio-basierte Kunststoff wird ausschließlich aus Zuckerrohr gewonnen und ist damit das erste derartige Verpackungsmaterial vollständig aus nachwachsenden, nachhaltigen, nachverfolgbaren und FSC-zertifizierten Rohstoffen.
Näheres zu den sechs Kandidaten finden Sie unter: http://www.biowerkstoff-kongress.de/award

Eine Collage der nominierten Produkte können Sie unter folgendem Link herunterladen (frei für Pressezwecke unter Angabe der Quelle):
http://bio-based.eu/media/16-02-26-Innovation-Award-2016-nominees.jpg

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BRAIN startet erfolgreich ins Geschäftsjahr 2015/16

(Mynewsdesk) Zwingenberg, 29. Februar 2016: Die B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG („BRAIN AG“; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) hat heute ihre Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 veröffentlicht. Dem-nach steigerte die BRAIN Gruppe ihre Gesamtleistung im Berichtszeitraum vom 1. Oktober 2015 bis 31. Dezember 2015 gegenüber der Vorjahresperiode um 11 Prozent von 6,3 Mio. Euro auf 7,0 Mio. Euro. Die Wachstumsdynamik stammte primär aus dem Segment „BioIndustrial“.
Die Gesamtleistung des Segments „BioIndustrial“ wuchs im ersten Quartal 2015/16 um 23 Prozent, von 2,9 Mio. Euro in der Vorjahresperiode auf 3,5 Mio. Euro. Zu diesem deutlichen Umsatzanstieg trug insbesondere das Enzymgeschäft der Tochtergesellschaft WeissBioTech bei. Der Anteil des industriellen Produktgeschäftes, zusammengefasst im Segment „Bioindustrial“, an der Gesamtleistung der BRAIN Gruppe erhöhte sich damit von 46 Prozent auf 50 Prozent. Die übrigen 50 Prozent wurden in dem Segment „BioScience“, also dem Kooperationsgeschäft der BRAIN, erzielt. Hier erhöhte sich die Gesamtleistung im ersten Quartal 2015/16 leicht auf ebenfalls 3,5 Mio. Euro.
Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich im Vorjahresvergleich von -0,5 Mio. Euro auf -2,1 Mio. Euro. Bereinigt um die einmaligen Kosten im Zusammenhang mit dem Börsengang der BRAIN AG in Höhe von 0,8 Mio. Euro sowie um den Personalaufwand aus anteilsbasierten Mitarbeitervergütungsprogrammen in Höhe von 0,4 Mio. Euro betrug das bereinigte EBIT der BRAIN Gruppe in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2015/16 -0,9 Mio. Euro. Hiervon entfielen -0,2 Mio. Euro auf das Segment „BioIndustrial“ und -0,7 Mio. Euro auf das Segment „BioScience“.
„Im Rahmen der Investorengespräche zum Börsengang haben wir großen Wert auf die Beschreibung unserer Industrialisierungsstrategie gelegt. Die eigene Produkt-Pipeline, deren Entwicklung wir konsequent vorantreiben, zahlt primär auf unser Segment „BioIndustrial“ ein. Und dass wir dieses Segment ausbauen, ohne unser erfolgreiches Kollaborationsgeschäft mit den Industriepartnern im Bereich „BioScience“ zu vernachlässigen, zeigen die Zahlen des ersten Quartals 2015/2016“, so Dr. Jürgen Eck, Vorstandsvorsitzender der BRAIN AG.
Ausführlichere Erläuterungen zu den Quartals-Finanzzahlen sowie entsprechende Konzern-Finanztabellen (Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung) sind in der Quartalsmitteilung zum 31. Dezember 2015 enthalten, die unter
www.brain-biotech.de/investor-relations/finanzpublikationen abrufbar ist.

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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BRAIN-Aktie startet erfolgreich in den Börsenhandel

(Mynewsdesk) Zwingenberg, 9. Februar 2016: Die B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG („BRAIN AG“; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) ist heute erfolgreich an der Börse gestartet. Der erste Kurs lag mit 9,15 Euro über dem Emissionspreis von 9 Euro. Das Unternehmen aus dem Bereich der Bioökonomie ist nun als erstes dieser Branche im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
Im Rahmen des Börsengangs wurden insgesamt (inklusive Mehrzuteilung) 32,5 Mio. Euro erlöst. Hiervon fließt der Gesellschaft ein Brutto-Emissionserlös von 31,5 Mio. Euro zu. Diesen wird BRAIN, nach Abzug der Emissionskosten, im Wesentlichen für die Produktentwicklung sowie den verstärkten Vertrieb eigener Produkte, darunter Enzyme, Mikroorganismen und bioaktive Naturstoffe, verwenden.
„Viele Erstzeichner unserer Aktie – darunter institutionelle wie private Investoren aus Deutschland und Europa – haben das Wachstumspotenzial der Bioökonomie erkannt. Wir möchten das Vertrauen, das uns entgegengebracht wurde, nicht enttäuschen und werden unsere Industrialisierungsstrategie nun mit voller Kraft fortsetzen. Unsere Pipeline an biobasierten Lösungen, die industrielle Prozesse und Produkte nachhaltiger, effizienter, natürlicher und gesünder machen, ist mit aktuell 15 Programmen gut gefüllt. Diese werden wir mit den Mitteln aus dem Börsengang konsequent weiter entwickeln“, so Dr. Jürgen Eck, Vorstandsvorsitzender der BRAIN AG.
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen „weißen“ Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. Die Gesellschaft zielt darauf ab, die Nutzung von biotechnologischen Lösungen und biologischen Produkten zu vereinfachen bzw. auszuweiten. Besondere Wachstumspotenziale sieht das Unternehmen in großen Teilen der Chemiebranche, die in den kommenden Jahren laut Experten einen steigenden Anteil von biotechnologischen Produkten und Verfahren verzeichnen wird. Hier fokussiert sich die BRAIN AG auf die Sparten „Specialty Chemicals“ und „Consumer Chemicals“ unter anderem für Nahrungsmittel, Kosmetik und Wundversorgung.
Auf Basis dieser Geschäftstätigkeit wurde BRAIN von der Deutschen Börse in der Sektorklassifizierung des Prime Standard dem Bereich Specialty Chemicals zugeordnet. Hier existiert im deutschen Kapitalmarkt eine hohe Sektorkompetenz, von der BRAIN als börsennotiertes Unternehmen profitieren kann.
„Wir freuen uns, dass sich BRAIN für den Börsenplatz Frankfurt entschieden hat. BRAIN ist damit das erste Unternehmen aus der Bioökonomie, das unseren Kurszettel bereichert“, so Hauke Stars, Mitglied des Vorstands der Deutsche Börse AG.
Bei dem Börsengang der BRAIN AG handelt es sich um das erste IPO in Deutschland dieses Jahr. Die Kapitalerhöhung in Höhe von 3,5 Millionen Aktien wurde vollständig platziert. Etwa 19% des Platzierungsvolumens wurde Privatanlegern zugeteilt. Das übrige Platzierungsvolumen wurde bei hochkarätigen institutionellen Investoren aus Deutschland und verschiedenen europäischen Ländern platziert.
„Mit BRAIN haben wir im Alleingang den ersten Börsengang des Jahres in Deutschland erfolgreich umgesetzt. Mit unserem erfahrenen und engagierten Sales-Team haben wir auch über unseren deutsch-französischen Fokus hinaus einen breiten europäischen Investorenkreis angesprochen, den wir von der Equity Story der BRAIN und dem Geschäftsfeld der Bioökonomie überzeugen konnten“, so René Parmentier, CEO der ODDO SEYDLER BANK AG, die als Sole Global Coordinator die IPO-Transaktion durchgeführt hat. „Trotz des aktuell hoch volatilen Kapitalmarktumfelds konnten wir den Emissionspreis innerhalb der ursprünglichen Bookbuilding Spanne festlegen. Daher freuen wir uns über eine gelungene Transaktion, die möglicherweise als Eisbrecher für das IPO-Transaktionsgeschäft wirkt“, ergänzt Parmentier.
Begleitet wurde die BRAIN IPO Transaktion von der ODDO SEYDLER BANK AG als Sole Global Coordinator und Sole Bookrunner. Blättchen Financial Advisory GmbH unterstützte die Gesellschaft als IPO-Berater, die Kanzlei Hoffmann Liebs Fritsch & Partner fungierte als Anwalt des Emittenten und Instinctif Partners unterstützte im Bereich Investor Relations & Finanzkommunikation.

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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BRAIN AG legt Emissionspreis bei 9 Euro fest

(Mynewsdesk) Zwingenberg, 3. Februar 2016: Die B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG („BRAIN AG“) hat mit der ODDO SEYDLER BANK AG („ODDO SEYDLER“) als Sole Global Coordinator den Emissionspreis der BRAIN Aktien bei 9 Euro je Aktie festgelegt. Damit wird der Börsengang („IPO“) wie geplant umgesetzt.
Im Rahmen des Angebots wurden insgesamt 3.608.054 Aktien platziert. Davon stammen 3.500.000 neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung. Zusätzlich wurden 108.054 bestehende Aktien im Rahmen einer Mehrzuteilung platziert. Diese zunächst in Form eines Wertpapierdarlehens zur Verfügung gestellte Aktienanzahl kann bis zum Ende der Stabilisierungsperiode (maximal 30 Tage ab Handelsaufnahme) durch ODDO SEYDLER zur Marktstabilisierung zurückerworben werden („Greenshoe Option“).
Basierend auf dem Emissionspreis von 9 Euro beträgt das gesamte Platzierungsvolumen inklusive Mehrzuteilung ca. 32,5 Mio. Euro. Hieraus fließt der Gesellschaft ein Brutto-Emissionserlös von 31,5 Mio. Euro zu.
Infolge der IPO-Kapitalerhöhung erhöht sich das Grundkapital der BRAIN AG auf 16.414.348 Aktien. Der Anteil der neuen Aktionäre wird bei mindestens 21,3% liegen und, je nachdem, ob bzw. in welchem Maße die Greenshoe Option ausgeübt wird, höher sein.
Etwa 19% des Platzierungsvolumens wurde Privatanlegern zugeteilt. Diese stammen unter anderen aus dem Mitarbeiterkreis der BRAIN Gruppe sowie aus der Anlegerschaft der MIG Fonds, die über verschiedene Fonds Altgesellschafter der BRAIN AG sind. Das übrige Platzierungsvolumen wurde bei institutionellen Investoren aus verschiedenen europäischen Ländern platziert.
Größter Einzelaktionär bleibt die MP Beteiligungs-GmbH, welche vor der Kapitalerhöhung für den Börsengang 50,65% der Aktien der Gesellschaft hielt. Nach dem Börsengang liegt die Beteiligung der MP Beteiligungs-GmbH auch ohne Ausübung der Greenshoe Option unter 50%.
Voraussichtlich am 5. Februar 2016 werden die Aktien der BRAIN AG bei der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Der Handelsbeginn im Regulierten Markt (Prime Standard Segment) unter dem Börsenkürzel BNN und der ISIN DE0005203947 / WKN 520394 ist für den 9. Februar 2016 vorgesehen.

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Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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BRAIN AG legt IPO-Preisspanne fest

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PRESSEMITTEILUNG

BRAIN AG legt IPO-Preisspanne fest

• Preisspanne für BRAIN-Aktien von 9,00 bis 12,00 Euro
• Emissionsvolumen einschließlich Mehrzuteilungsoption von 36,2 Mio. bis 48,3 Mio. Euro
• Zeichnungsfrist für das öffentliche Angebot vom 21. Januar 2016 bis voraussichtlich 3. Februar 2016
• Zeichnungskontingent von mindestens 10% für Privatanleger
• Gebilligter Wertpapierprospekt heute veröffentlicht

Zwingenberg, 20. Januar 2016: Die B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG („BRAIN AG“) hat mit ihren derzeitigen Aktionären und der transaktionsführenden Bank ODDO Seydler die Konditionen des geplanten Börsengangs („IPO“) festgelegt. Demgemäß wurde die IPO-Preisspanne bei 9,00 bis 12,00 Euro je Aktie festgelegt. Die Zeichnungsfrist für das öffentliche Angebot beginnt am 21. Januar 2016 und endet voraussichtlich am 3. Februar 2016.
Der endgültige Emissionspreis wird auf Basis eines Bookbuilding-Verfahrens bestimmt. Ab 9. Februar sollen die Aktien der BRAIN AG unter dem Börsenkürzel BNN und der ISIN DE0005203947 / WKN 520394 im Regulierten Markt (Prime Standard Segment) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden.
Der Börsengang wird aus öffentlichen Angeboten in Deutschland und Österreich sowie Privatplatzierungen in bestimmten Rechtsordnungen außerhalb dieser Länder sowie außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika bestehen. Mindestens 10 Prozent der angebotenen Aktien sind für die Zuteilung an Privatanleger reserviert. Die BRAIN-Aktie kann ab dem 21. Januar 2016 über die XETRA-Zeichnungsfunktionalität der Frankfurter Wertpapierbörse gezeichnet werden; der Zugang erfolgt über die jeweilige Depot-/Onlinebank des interessierten Anlegers. Ausgewählten Retail-Investoren (Mitarbeitern der BRAIN Gruppe und Investoren der MIG Fonds sowie GC Global Chance Fund Anlegern und GA Asset Fund Anlegern) räumt die BRAIN AG darüber hinaus die Möglichkeit ein, die BRAIN-Aktie direkt über ein Zeichnungsportal der Gesellschaft zu zeichnen (www.brain-biotech.de/investor-relations/zeichnung).
„Wir befassen uns als Vertreter der Zukunftsbranche ‚Bioökonomie‘ mit Themen, die einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert haben“, so Dr. Jürgen Eck, Vorstandsvorsitzender der BRAIN AG. „Dank unserer Lösungen und Produkte können industrielle Prozesse ressourcenschonender, energieeffizienter bzw. nachhaltiger gestaltet werden. Produkte werden gesünder bzw. natürlicher. Durch den Börsengang können wir solche Produktentwicklungen schneller vorantreiben und neue Wachstumspotenziale erschließen. Die Frankfurter Wertpapierbörse, über die wir auch Privatanleger in das Aktienangebot einbeziehen können, bietet hierfür aus unserer Sicht eine optimale Plattform.“
Das Angebot umfasst 3.500.000 neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie bis zu 525.000 Aktien im Zuge einer möglichen Mehrzuteilung. Diese stellt der langjährige Hauptgesellschafter MP Beteiligungs-GmbH zur Verfügung. Die Platzierung aller Aktien einschließlich Mehrzuteilungsoption wird 24,5 Prozent des Eigenkapitals des Unternehmens (Freefloat nach IPO) entsprechen. Abhängig vom endgültigen Emissionspreis und unter der Voraussetzung, dass alle Aktien platziert werden, beträgt das Emissionsvolumen zwischen 31,5 Mio. und 42,0 Mio. Euro ohne Mehrzuteilungsoption (d.h. dieser Erlös fließt vollständig dem Unternehmen zu), oder zwischen 36,2 Mio. und 48,3 Mio. Euro inklusive Mehrzuteilungsoption.
Die Erlöse aus dem Börsengang wird die BRAIN AG im Wesentlichen für die Produktentwicklung sowie den verstärkten Vertrieb eigener Produkte (Enzyme, Mikroorganismen und bioaktive Naturstoffe) verwenden. Ein gewisser Teil der Erlöse kann unter anderem auch für weitere Akquisitionen genutzt werden.
Ausführliche Informationen zum Börsengang sind im Wertpapierprospekt der BRAIN AG enthalten, welcher heute von der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligt wurde und nun unter anderem auf der Webseite des Unternehmens unter www.brain-biotech.de/investor-relations/boersengang zur Verfügung steht.
Begleitet wird die Transaktion von der ODDO SEYDLER Bank AG als Sole Global Coordinator und Sole Bookrunner. Blättchen Financial Advisory GmbH unterstützt die Gesellschaft bei der Transaktion als IPO-Berater.
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Über BRAIN
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell der BRAIN steht heute auf zwei Säulen: „BioScience“ und „BioIndustrial“. Die Säule BioScience umfasst das – zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene – Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern. Die zweite Säule „BioIndustrial“ umfasst die Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN. Weitere Informationen finden Sie unter www.brain-biotech.de.

Disclaimer
Diese Veröffentlichung und die Informationen, die in ihr enthalten sind, erfolgen ausschließlich zu Informationszwecken. Diese Pressemitteilung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf irgendwelcher Wertpapiere dar. Ein Angebot in der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich erfolgt ausschließlich durch und auf Basis eines englischsprachigen Prospektes mit einer deutschen Übersetzung der Zusammenfassung. Der Prospekt ist auf der Internetseite der BRAIN AG (www.brain-biotech.de) veröffentlicht und in gedruckter Fassung kostenfrei von der BRAIN AG, Zwingenberg, Deutschland (Fax: +49-6251-9331-11) oder von der ODDO SEYDLER BANK AG, Frankfurt, Deutschland (Fax: +49-69-92054902) erhältlich.
Diese Pressemitteilung ist kein Angebot zum Verkauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Australien, Kanada, Japan oder anderen Jurisdiktionen, in denen ein Angebot gesetzlichen Beschränkungen unterliegt und auch keine Aufforderung, ein Angebot zum Kauf von Wertpapieren abzugeben. Hierin erwähnte Wertpapiere sind nicht und werden auch in Zukunft nicht gemäß den Bestimmungen des U.S. Securities Act von 1933 in der derzeit gültigen Fassung („U.S. Securities Act“) registriert. Ohne eine solche Registrierung dürfen diese Wertpapiere nicht in den USA angeboten oder verkauft werden, mit Ausnahme von Wertpapieren, die gemäß einer Ausnahme von den Registrierungserfordernissen des U.S. Securities Act angeboten und verkauft werden. Weder die BRAIN AG noch einer ihrer Aktionäre beabsichtigt, die in dieser Pressemitteilung genannten Wertpapiere in den USA zu registrieren. Es findet ferner keine Registrierung der in dieser Pressemitteilung genannten Wertpapiere gemäß den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Australien, Kanada und Japan statt. Vorbehaltlich bestimmter Ausnahmereglungen dürfen die Wertpapiere in Australien, Kanada oder Japan, oder an oder für Rechnung von australischen, kanadischen oder japanischen Einwohnern, nicht verkauft oder zum Verkauf angeboten werden. Es wird kein öffentliches Angebot von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika oder irgendwo außerhalb der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich erfolgen.
Diese Pressemitteilung stellt weder eine Angebotsunterlage noch ein Angebot von Wertpapieren an die Allgemeinheit in dem Vereinigten Königreich dar, auf die § 85 des U.K. Financial Services and Markets Act 2000 Anwendung findet, und darf nicht als Empfehlung an irgendeine Person für die Zeichnung oder den Kauf von Wertpapieren im Rahmen des Angebots verstanden werden. Diese Pressemitteilung wird nur übermittelt an (i) Personen, die sich außerhalb des Vereinigten Königreichs befinden; (ii) Personen, die Branchenerfahrung mit Investitionen im Sinne von Artikel 19 (5) der U.K. Financial Services and Markets Act 2000 (Financial Promotion) Order 2005 (in ihrer jetzigen Fassung) (die “Order”) haben, oder (iii) „high net worth companies“, „unincorporated associations“ und andere Körperschaften, die von Artikel 49 (2) (a) bis (d) der Order erfasst sind (nachfolgend werden die vorgenannten Personen als „Relevante Personen“ bezeichnet). Jede Person, die keine Relevante Person ist, darf nicht auf der Grundlage dieser Mitteilung oder ihres Inhalts tätig werden oder auf diese vertrauen. Jede Investition oder Investitionstätigkeit, auf die sich diese Mitteilung bezieht, steht nur Relevanten Personen zur Verfügung und wird nur mit Relevanten Personen unternommen. Diese Pressemitteilung (oder auch Teile davon) darf bzw. dürfen ohne vorherige Zustimmung der BRAIN AG nicht veröffentlicht, wiedergegeben, verteilt oder in sonstiger Weise Dritten zur Verfügung gestellt werden.
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen und Annahmen des Managements der BRAIN AG wider und basieren auf Informationen, die dem Management zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse und Entwicklungen und sind mit bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse der BRAIN AG und des BRAIN Konzerns und Entwicklungen betreffend die BRAIN AG und des BRAIN Konzerns können daher aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den hier geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere in Bezug auf steuerliche Regelungen, sowie andere Faktoren einen Einfluss auf die zukünftigen Ergebnisse und Entwicklungen der BRAIN AG haben. Die BRAIN AG übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

Firmenkontakt
BRAIN AG
Dr. Martin Langer
Darmstädter Straße 34-36
64673 Zwingenberg
+49-6251-9331-16
ml@brain-biotech.de
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